Ihre Meinung zu: Corona-Warn-App: "Die beste App der Welt" hat noch Luft nach oben

16. Juni 2021 - 9:10 Uhr

Vor einem Jahr führte die Bundesregierung die Corona-Warn-App ein - nicht ohne sich selbst zu loben. Seitdem sind viele Funktionen hinzugekommen. Die Weiterentwicklung verlief aber nicht immer glatt. Von Birthe Sönnichsen.

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Kommentare

Lief nicht auf meinem

Lief nicht auf meinem Telefon. Dazu funktioneller Totalausfall wegen übertriebenem Datenschutz.
Da wurde der Quatsch direkt deinstalliert. Und kommt such nicht mehr drauf. Nicht eine coronaäpp werde ich noch installieren. Wozu?

@09:18 von Bender Rodriguez

"Lief nicht auf meinem Telefon. Dazu funktioneller Totalausfall wegen übertriebenem Datenschutz.
Da wurde der Quatsch direkt deinstalliert. Und kommt such nicht mehr drauf. Nicht eine coronaäpp werde ich noch installieren. Wozu?" Mir ging es auch so und da ich eh so gut wie nie irgens war, war sie für mich überflüssig. Man wollte mal schnell was aus dem Hut zaubern, was bei vielen nicht funktioniert hat. Da ist wirklich noch sehr viel Luft nach oben.

Hat die App Leben gerettet ?!

Ich denke nicht, dass die App eine relevante Anzahl an schweren Verläufen oder gar Todesfällen verhindert hat. Man muss nur mit dem Gesamtgeschehen in anderen Ländern vergleichen, die das nicht hatten. Die Zahlen sind sehr ähnlich. Woher sollten dann also die vielen Toten herkommen, die man ohne App mehr gehabt hätte?

Ich denke die „relevanten“ Infektionen fanden da statt, wo die App ohnehin kaum genutzt wurde: in den Kliniken und in den Altersheimen.

Die allermeisten Infektionen in der Öffentlichkeit, also PCR-Positiv Getestete, waren nicht ansteckend, oder aber waren schon über die Phase hinweg.

Man hat also Hunderttausende in Quarantäne gesteckt, von denen viele nicht ansteckend waren. Sagte so ähnlich auch Drosten vor dem Untersuchungsausschuss im Brandenburger Landtag.

Die APP ist also eher eine Art „Geisterspiel“, weil es gibt zwei Geschehen: ein reales und eins mit den Inzidenzen. Die App hat Auswirkung auf die Inzidenzen, nicht aber auf das reale Geschehen.

Event Check-In

Ich bin mit der Corona Warn App sehr zufrieden. Ärgerlich finde ich lediglich, dass ich die QR-Codes der luca-App nicht damit einlesen kann. Aus irgendeinem, von mir nicht nachvollziehbaren Grund ist das Gerücht entstanden, die Corona Warn App sei für (Sport-)Vereine nicht nutzbar. Daher bin ich gezwungen für die Teilnahme am Training doch die luca-App einzusetzen, was ich sehr gerne vermieden hätte.

Corona-Warn-App

Hab mich lieber auf mein Verhalten verlassen, statt mit der App zu überprüfen, ob sie wirklich warnt.
CovPass allerdings habe ich installiert.

Software Corona App

Bei billigen und kostenlosen Softwareprodukten muss es wirklich nicht wundern, wenn sie nur schlecht arbeiten. Wie bei allen hochwertigen, Bezahl- Produkten hängt ein Großteil an teuren und aufwändigen Verfahren und Komponenten. Die Corona App(s) sind über Nacht entwickelt worden und ein Feldversuch, weil immer neue Anforderungen entstanden und sozusagen live behoben und erprobt wurden. Zwei App-Modelle wären ausreichend. Denn unterm Strich ist wichtig, dass sie flächendeckend in Deutschland einsatzbereit und abrufbar sind und damit nicht dutzende Konkurrenten haben, die teils inkompatibel sind. Jeder Landkreis hat seine eigene App. Was für ein unsinninger Zustand. Datenschutz, Akku-Verbrauch, Arbeitsspeicher- alles hätte man mit wenigen besser abarbeiten können. So aber kommt, was kommen musste: die wenigen Nutzer stehen den ablehnenden gegenüber. Da sollte die Bundesregierung anpacken, um eine Software für alle anzubieten.

Am 16. Juni 2021 um 09:41 von

Am 16. Juni 2021 um 09:41 von Jimi58
@09:18 von Bender Rodriguez

Sie Beide sollten mal den Artikel lesen, bevor Sie sich aufregen.

** Laut Bundesregierung zeigen die Daten, dass täglich bis zu 2000 Menschen gewarnt wurden, die auch tatsächlich mit Corona infiziert waren. So konnten Tausende Infektionsketten unterbrochen werden. Ein Erfolg, findet Anke Domscheit-Berg, Digitalpolitische Sprecherin der Linken: "Für mich ist die Corona-Warn-App eine Art stille Heldin der Pandemie. Es wurden tatsächlich Tausende Infektionsketten unterbrochen, aber weil die sich so schlecht zählen lassen, heißt es halt immer wieder, die App bringe nichts und so wurde sie selbst von Prominenten und ahnungslosen Politikern schlecht geredet."**

So schlecht ist die APP dann wohl doch
nicht !

@09:59 von pemiku

"Hab mich lieber auf mein Verhalten verlassen, statt mit der App zu überprüfen, ob sie wirklich warnt.
CovPass allerdings habe ich installiert." CovPass kommt bei mir auch nicht drauf, da sollen auch noch Lücken sein. Na ja wie Merkel schon damals sagte, "Digitalisierung ist Neuland für uns" und da hat sich noch nichts wesentliches getan, wo man Stolz drauf sein kann.

Corona App

Wir sitzen in einem digitalen Schlachtfeld. Da gibt es einerseits ein Batzen an unnötigen Apps, die so schnell aufploppen wie sie wieder verschwinden. Da gibt es digitales Neuland in Deutschland- von Schulen bis Behördenausstattung- und meistens wird auf gratis und billig gesetzt. Berlin hat schlicht wie die Länder versäumt, die Zeichen der Zeit und Digitalisierung richtig zu deuten und anzugehen. Das rächt sich jetzt auf vielen Ebenen. Der Datenschutz wird unsere Fußangel, weil damit manche Informationen behindert werden. Ständig mit Bluetooth zu arbeiten, kostet Energie im Handy, das ohnehin schon viele Apps und Widgets im System hat. Die Pandemie zeigt nun auch, dass Apps ihre Grenzen finden. Die Infektionsschutzmaßnahmen von Hygiene bis Abstand aber sind durch nichts zu toppen. Ohne die werden Übertragungswege weiter bleiben. Und das Datenvolumen von Corona Apps soll man nicht unterschätzen. Das auszuwerten braucht Personal, Kapazitäten und gute Software in den Behörden. Das fehlt.

@10:07 von ich1961

Die Bundesregierung versucht immer alles schön zu reden, das kennen wir ja schon. Die Bundesregierung hat was die Digitalisierung gar nicht den Schuß gehört. Sie trudelt hinterher und kommt noch immer nicht richtig in die Pötte.

Man hätte viel mehr draus machen können

Ich hätte es für besser gehalten, wenn auch Uhrzeit und Ort der Risikokontakte übermittelt worden wäre, dann wäre es hilfreicher gewesen, weil die User selbst hätten einschätzen können, wie kritisch der Risikokontakt war, z.B. ob man draussen war oder im vollen Bus. Auch hätte die anonymisierte exakten Orts und Zeitdaten wertvolle Hinweise gegeben, wann und wo es zu zahlreichen Risikokontakten kommt und basierend auf diesen Daten hätte man dann vielleicht weniger pauschale sondern wirkungsvollere Massnahmen treffen können. Man hätte z.B. gesehen, ob Kontakt eher abends im Freizeitbereich zusammenkommen oder auf dem Weg zur Arbeit oder während der Arbeit, beim Einkaufen oder in der Schule bzw. in der Gastronomie. So hat man leider bis heute noch keine validen Daten.

@ um 10:14 von Jimi58

"CovPass kommt bei mir auch nicht drauf, da sollen auch noch Lücken sein. Na ja wie Merkel schon damals sagte, "Digitalisierung ist Neuland für uns" und da hat sich noch nichts wesentliches getan, wo man Stolz drauf sein kann."

Kein Programm, keine App der Welt ist fehlerlos. Und das hat NICHTS mit "NEULAND"
zu tun.

10:24 von Jimi58 Ich

10:24 von Jimi58

Ich wiederhole mich sehr ungern, aber in Ihrem Fall : lesen Sie den Artikel !

Sie sollten etwas nicht schlecht reden, was nicht so schlecht ist ( gilt übrigens für viele in vielen Situationen/ Artikeln usw. ).

Ich weiß auch, das es bei der Digitalisierung hakt, aber ich weiß auch, das das alles nicht
" von jetzt auf gleich " behoben werden kann.

10:03 von SirTaki

"Jeder Landkreis hat seine eigene App (...) Da sollte die Bundesregierung anpacken, um eine Software für alle anzubieten".
Mit Verlaub, Sie verwechseln den ganzen Zoo von neuen Impfzertifikate-Apps (von denen ich nichts halte) mit der im Frühjahr 2020 eingeführten Corona-Warn-App des RKI (von der ich übrigens auch nicht begeistert bin). Diese ist einheitlich für ganz Deutschland.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

10:24 von Jimi58 Es ist

10:24 von Jimi58

Es ist übrigens n i c h t " die Bundesregierung die alles schön redet ", sondern Frau Anke Domscheit-Berg, Digitalpolitische Sprecherin der Linken !! Sie sagte :
**"Für mich ist die Corona-Warn-App eine Art stille Heldin der Pandemie. Es wurden tatsächlich Tausende Infektionsketten unterbrochen, aber weil die sich so schlecht zählen lassen, heißt es halt immer wieder, die App bringe nichts und so wurde sie selbst von Prominenten und ahnungslosen Politikern schlecht geredet."**

Die ganze Welt lacht über

Die ganze Welt lacht über unsere App. Die Corona-Leugner brauchen sie nicht zu nutzen, sie hat eine unzuverlässige Funktion (weil nie dafür bestimmt gewesen), um andere gleiche Apps in ihrer Nähe zu registrieren, und wenn jemand Corona-Vorsichtsmaßnahmen ignoriert oder einfach Pech hatte, und selbst infiziert wurde, liegt es in seinem Wohlwollen, die Menschen zu warnen, die in seinem Umkreis waren. Viele Menschen in meinem Umkreis (Behinderte) haben gar kein Geld für ein neueres Smartphone, auf dem diese App installiert werden kann, und überdies sind nur amerikanische Privatfirmen (Google etc.) für die Überwachung der Installationen zulässig.
Es gibt Länder, in denen eine App (aber eine funktionierende) verpflichtend ist und wenn sich drei oder ein Dutzend Menschen infiziert haben, Großalarm auslöst. Das versteht man hierzulande als Unfreiheit. Bis zu 90.000 Covid-19-Tote in Deutschland und ein ewiger Stillstand großer Teile unseres Wirtschaftslebens sind der Preis für die Laschheit

Die deutsche Super Corona-App...

... Kann nur dann super sein, wenn alle Beteiligten digitalisiert zusammen geschaltet sind, und wenn die Verarbeitungsgeschwindigkeit keine Wünsche mehr offen lässt.

Digitalisiert zusammen geschaltet müssen PCR-Testzentren, Labore, Gesundheitsämter, die User/innen, und zur Erfassung des wirklichen Infektionsgeschehens das RKI.

Dazu ist an allen Stellen eine voll kompatibel Software von Nöten. Das ist aber immer noch nicht der Fall.

Und alle Stellen und User/innen müssen sich bereit erklären, das die Daten auch weiter geleitet werden dürfen.

Alles andere ist Mumpitz.

Leider ist D noch nicht so weit.

Und deswegen bringt die deutsche Corona-App auch nichts.

@covid-strategie

Nein hat sie nicht. Nur die weitere Kontrolle der Bevölkerung angeschoben. Aber selbst dass wird beklatscht.

Gehört zwar nicht direkt...

.. zum Thema. Habe mir die CovPass App heruntergeladen und versucht meine Codes auf den Impfbescheinigungen einzulesen. Fehlanzeige. Codes werden nicht erkannt.

"Ich denke nicht, dass die App eine relevante Anzahl an schweren Verläufen oder gar Todesfällen verhindert hat."

Wie heute früh auf WDR5 berichtet wurde, wurden laut RKI mit Hilfe der App mehr als 100.000 Infektionsketten unterbrochen.
Es hätten viel mehr sein können, wenn nicht nur ca. 25% der positiv getesteten ihr Testergebnis in die App eingegeben hätten.

Wozu man die App auf dem Smartphone hat, wenn man im Fall des Falles sein positives Testergebnis nicht eingibt, um andere zu informieren, ist für mich unverstä#ndlich.

Warum das Märchen von den angeblich ungefährlichen symptomlosen Infizierten immer noch verbreitet wird, bleibt vermutlich das Geheimnis der Querdenker.

Im Übrigen ist es allemal besser einen Nichtinfizierten in Quarantäne zu schicken als einen Infizierten nicht in Quarantäne zu haben.

"https://www.mdr.de/wissen/mehr-als-haelfte-corona-uebertraeger-ohne-symptome-100.html"

@um 10:07 von ich1961

" Laut Bundesregierung zeigen die Daten, dass täglich bis zu 2000 Menschen gewarnt wurden, die auch tatsächlich mit Corona infiziert waren."

Was Sie außen vor lassen, daß ein Großteil dieser angeblich 2000 Menschen vorher getestet wurden und ihnen lediglich per App das "positive" Ergebnis mitgeteilt wurde. Dafür brauch man kein App - das geht auch per Anruf/E-Mail oder die klass. automat. Kurznachricht.
Die App wurde zur Kontkaktverfolgung entwickelt, auf diesem Felde hat sie bisher so gut wie gar nichts bewirkt.

Ich denke was bei dieser App

Ich denke was bei dieser App leider vertan wurde, war die Möglichkeit von freiwilligen Datenspenden. Das wären interessante bis hilfreiche Informationen gewesen.

@baumgart67

Volle Zustimmung! Dann wäre die App nicht nur ein Stromfresser gewesen, sondern ein wirkungsvolles Trendbarometer mit hohem wissenschaftlichem Nutzen.

So wurde leider viel Potenzial verschenkt. Und das nun, bei Inzidenzen unter 20 (oder wie in meinem Bundesland unter 10), mittlerweile einige nützliche Funktionen hinzugekommen sind, reisst es dann auch nicht wieder raus. Zumal wichtige key-features noch immer fehlen. Am Wochenende war ich mal wieder in Hamburg unterwegs, überall konnte man mit der luca-App einchecken, mit der Corona-Warn-App nicht.

Gut gemeint ist leider eben nicht auch gut gemacht.

@Die ganze Welt lacht über unsere App. 10:50 Zuschauer50

Nun, ich lache über ihren Kommentar.

Die Welt kann gar nicht über sich lachen. ;-)
Noch nicht mit bekommen, es gibt weltweit keine App,
die wesentlich zum Corona-Handling beigetragen hätte.
Auch nicht in Südkorea, Singapur u.ä. trotz aller Fehlmeldungen zu dem Thema.

Vom Überwachungsstaat China abgesehen, der noch ganz andere Methoden hat
die 'wirksamer' sind, hat also kein Staat
weltweit bisher die Pandemie im Griff, App hin oder her.

11:05 von Jujus11 Auch Sie

11:05 von Jujus11

Auch Sie haben den Artikel überhaupt nicht gelesen, meinen aber, Ihr meckern sei angebracht !

**Ein Erfolg, findet Anke Domscheit-Berg, Digitalpolitische Sprecherin der Linken: "Für mich ist die Corona-Warn-App eine Art stille Heldin der Pandemie. Es wurden tatsächlich Tausende Infektionsketten unterbrochen, aber weil die sich so schlecht zählen lassen, heißt es halt immer wieder, die App bringe nichts und so wurde sie selbst von Prominenten und ahnungslosen Politikern schlecht geredet."**

Lesen Sie den Artikel !

11:11 von GeMe

"Wozu man die App auf dem Smartphone hat, wenn man im Fall des Falles sein positives Testergebnis nicht eingibt, um andere zu informieren, ist für mich unverständlich".
Ganz einfach. Wenn man nicht die Information weitergeben will, falls man selber infiziert ist (könnte demjenigen ja eine Quarantäne eintragen, auch wenn er keine nennenswerten Beschwerden hat), er aber selber gewarnt werden will, wenn er sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten hat.
Frdl. Gruß, Zuschauer49

soviel dazu ....

ich zitiere mal diesbzgl. aus der Veröffentlichung des RKi:

"Seit dem Start der Corona-Warn-App haben insgesamt
442.650 Nutzerinnen und Nutzer ihr positives Testergebnis geteilt.
Der 7 Tage-Mittelwert bezogen auf die Anzahl der Nutzerinnen und
Nutzer, die täglich ihr positives Ergebnis teilen, liegt bei 2.655 Personen."

Das ist inhaltlich etwas ganz anderes als der Satz:
"Laut Bundesregierung zeigen die Daten, dass täglich bis zu 2000 Menschen gewarnt wurden, die auch tatsächlich mit Corona infiziert waren"

Darüber, wieviele Menschen tatsächlich vor einer möglichen Coronainfektion mittels App gewarnt wurden, liegt keinerlei Zahlenmaterial vor oder um es mit den Worten des RKI zu sagen:
"Es gibt keine Daten dazu, wie viele Menschen mit Hilfe der CoronaWarn-App über eine mögliche Risiko-Begegnung informiert wurden,
da die App auf einem dezentralen Ansatz basiert."

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/WarnApp/Arc...

"Nein hat sie nicht. Nur die weitere Kontrolle der Bevölkerung angeschoben. Aber selbst dass wird beklatscht."

Da war wohl mal wieder jemand zu lange auf den Querdenker Seiten unterwegs.

11:35 von Zuschauer49: könnte Qaurantäne eintragen

"Wenn man nicht die Information weitergeben will, falls man selber infiziert ist (könnte demjenigen ja eine Quarantäne eintragen, auch wenn er keine nennenswerten Beschwerden hat), er aber selber gewarnt werden will, wenn er sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten hat."

Wer so handelt, hat den Sinn der App nicht verstanden.

Wenn ich infiziert bin, völlig egal ob mit oder ohne Beschwerden, dann kann ich andere anstecken.

Also warne ich alle Kontaktpersonen, damit diese sich testen lassen. Ob sie es dann machen, steht auf einem anderen Blatt.
Nur so können Infektionsketten unterbrochen werden.

Gemäß ihrer Argumentation könnte man auch sagen:
"Wozu soll ich anderen Menschen sagen, dass ich Hepatits habe? Wird schon nichts passieren."

mit Datenschutz nicht zufrieden

Ich bin mit dem Datenschutz der CWA überhaupt nicht zufrieden. Das habe ich aber bereits auch schon bei Facebook, Insta und TickTock gesagt.

Meßbarer Erfolg?

Vor wenigen Tagen wurde zum Thema "Coronaapp" ein Professor einer technischen Universität zum Thema befragt und er äußerte sich sehr kritisch.
Eine solche APP würde sehr wohl funktionieren, wenn, ja wenn alle Menschen smartphones der allerneusten Generation hätten. Diese messen nämlich den Abstand anhand der Laufzeit und nicht der Senderstärke. Letztere (Sendestärke) hängt von vielen Faktoren ab. Ua. wird das Sendesignal abgeschirmt, auch vom menschlichen Körper. Deshalb seien die Ergebnisse auch "ernüchternd": Laut RKI erweisen sichein nur sehr geringer Teil der Warnmeldungen als richtig und dieser entspreche exakt dem Wert, der bei "Blindtests" (ohne Warnung) herauskomme.
So gab es beispielsweise ständig Warnmeldungen an Bewohner einer Insel, an der regelmäßig Touristenboote vorbeifahren.
Es stellt sich schon die Frage, ob dieser teure deutsche Sonderweg nicht wieder einmal herausgeworfenes Geld sei.
Aber, wie gesagt, mit allerneusten smartphones könnte es zielführend sein.

Am 16. Juni 2021 um 10:30 von ich1961

Sie sollten etwas nicht schlecht reden, was nicht so schlecht ist ( gilt übrigens für viele in vielen Situationen/ Artikeln usw. ).

Ich weiß auch, das es bei der Digitalisierung hakt, aber ich weiß auch, das das alles nicht
" von jetzt auf gleich " behoben werden kann.
___
Einen Grund Hurra-Rufe auszustossen gibt es wahrlich auch keine. Was in DE in Sachen Digitalisierung "gut" läuft, ist kaum der Rede wert. Ich wüsste kein Industrieland, welches noch schlechter aufgestellt ist als wir und dass Länder wie RO o. PO diesbezügl. besser digitalisiert sind, von einigen afrikanischen Staaten einmal abgesehen, ist nun wirklich ein Armutszeugnis ! Wir gieren doch sonst danach Vorreiter in allem möglichen zu sein, warum die Digitalisierung derart hinterherhinkt, ist einfach nicht zu verstehen. Anstatt mir Verve die unsägliche Genderei zu betreiben, sollte man sich um Dinge kümmern, die wichtig sind.

Am 16. Juni 2021 um 10:14 von Jimi58

CovPass kommt bei mir auch nicht drauf, da sollen auch noch Lücken sein.
___
Soll heissen ? Was ist der worst case, der passieren kann ?

11:08 @ Opa Klaus

"... CovPass App heruntergeladen und versucht meine Codes auf den Impfbescheinigungen einzulesen. Fehlanzeige. Codes werden nicht erkannt."

Haben Sie sich den eine (neue) Bestätigung mit QR-Code der Impfungen geholt?

Die Codes, die Sie unmittelbar zur Impfung im Impfzentrum oder anderenorts erhalten haben, entsprechen nicht diesen neuen QR-Codes.

Vielleicht bekommen Sie diesen neuen QR-Code per Post, wenn Sie in einem IZ waren. Einige Bundesländer wollen dies wohl verschicken.

10:03 von SirTaki

>> Die Corona App(s) sind über Nacht entwickelt worden und ein Feldversuch, weil immer neue Anforderungen entstanden und sozusagen live behoben und erprobt wurden. <<

Leider ein Synonym für viele Entwicklungen unserer Behörden. Ein Lastenheft wird nach Feststellung von untergeordneten Behörden mit Zusatzwünschen überladen, wird teurer, komplizierter und fehleranfälliger. Aber immerhin haben wir eine WarnApp.

11:55 von Sarkastikus

"Ich bin mit dem Datenschutz der CWA überhaupt nicht zufrieden."
Ich hatte nichts anderes erwartet.
Was mich aber wirklich erschütterte war, daß Frau Strack-Zimmermann, die verteidigungspolitische Sprecherin der FDP in der Gesprächsrunde bei Lanz auf Nachfrage hin angab, "Datenschutz" sei nicht mehr so wichtig, denn jeder gebe ohnehin sämtliche Daten preis, bei facebook und twitter.
Dies läßt jede Hoffnung schwinden, denn für mich war die FDP immer die Partei, die Bürgerrechte und Datenschutz verteidigt. Aber, vielleicht denkt ja wenigstens Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger anders darüber...

Ich61

"es wurden tatsächlich Tausende Infektionsketten unterbrochen, aber weil die sich so schlecht zählen lassen, heißt es halt immer wieder, die App bringe nichts und so wurde sie selbst von Prominenten und ahnungslosen Politikern schlecht geredet."**

So schlecht ist die APP dann wohl doch
nicht !"

Erstens sind das nur Mutmaßungen. Andere Länder ohne App erging es nicht wesentlich schlechter.
Zweiten rede ich von MEINEM TELEFON.
die App ging nicht. Wichtige Funktionen wurden im voraus dem Datenschutz geopfert.
Somit Komplet unnötig auf meinem Telefon.

Und ich habe nie von Kaufprämien für neue Smsrtphones, analog zu EAutos, gehört.

Ich hab ein altes 99e Teil.
Schenkt mir ein1200e apfeltelefon, dann funktioniert es vielleicht.

10:14 von Jimi58

>>CovPass kommt bei mir auch nicht drauf, da sollen auch noch Lücken sein. Na ja wie Merkel schon damals sagte, "Digitalisierung ist Neuland für uns" und da hat sich noch nichts wesentliches getan, wo man Stolz drauf sein kann.<<

Ja, wir haben sogar Lücken im Sozial- und Demokratieverständnis wie ich ihren Berichten entnehmen kann.

Am 16. Juni 2021 um 10:28 von baumgart67

Man hätte z.B. gesehen, ob Kontakt eher abends im Freizeitbereich zusammenkommen oder auf dem Weg zur Arbeit oder während der Arbeit, beim Einkaufen oder in der Schule bzw. in der Gastronomie. So hat man leider bis heute noch keine validen Daten.
___
Da lachen ja Hühner. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass man in DE auch nur einen Gedanken daran verschwendet, die heilige Kuh Datenschutz wenigstens ein wenig zu sedieren, vom Schlachten ganz zu schweigen.
Der unwichtigste Mensch fürchtet um das Hacken seiner noch unwichtigeren Daten. Man könnte ja dahinterkommen, dass sich Kevin mit Chantal am Büdchen getroffen hat und 5 Flaschen Bier gekauft hat. Das wäre ja der Untergang des Abendlandes.
So sinnvoll Ihr Vorschlag wäre, so sinnlos ist es, hier darüber zu diskutieren. Hier gibt es einfach zu viele wichtige Bürger, deren Daten absolut TOP-Secret sind.

Wie das Kreuz in der Kirche

Ich habe mich mit der App beschäftigt und mich dann gegen eine Installation entschieden. Die Kriterien der App - länger als 10 Minuten und weniger als 2 Meter Abstand widersprechen diametral allen sonstigen Aussagen- angeblich ist es ja schon gefährlich, an jemandem nur vorbeizulaufen, sonst ist die Maske im Freien blanker Unsinn.
Bei sich derart widersprechenden Aussage bin ich raus aus der Nummer.

@ Leipzigerin59

Danke für den Tip

10:50 von Zuschauer49

>>Es gibt Länder, in denen eine App (aber eine funktionierende) verpflichtend ist und wenn sich drei oder ein Dutzend Menschen infiziert haben, Großalarm auslöst. Das versteht man hierzulande als Unfreiheit. Bis zu 90.000 Covid-19-Tote in Deutschland und ein ewiger Stillstand großer Teile unseres Wirtschaftslebens sind der Preis für die Laschheit<<

Obwohl es ein sehr sehr schönes Land ist, möchte ich NICHT in China leben. Aber wenn es ihnen passt, das deutsche Grundgesetz lässt ihnen die Wahl, frei und unabhängig.

@covid-strategie - Die App Schnelltest

09:55 von covid-strategie:
"Die App hat Auswirkung auf die Inzidenzen, nicht aber auf das reale Geschehen."

Das stimmt nicht. Die Wirkung der App ist mit einem Schnelltest vergleichbar: Sie deckt bisher unerkannte Infektionen auf und hilft somit, Infektionsketten zu unterbrechen. Das wirkt sich direkt auf das Infektionsgeschehen aus, sofern genug Menschen die App nutzen.

Die Inzidenz wird nur beeinflusst, wenn der von der App Gewarnte einen PCR-Test durchführt und dieser positiv ist.

Am 16. Juni 2021 um 11:35 von Zuschauer49

. Wenn man nicht die Information weitergeben will, falls man selber infiziert ist (könnte demjenigen ja eine Quarantäne eintragen, auch wenn er keine nennenswerten Beschwerden hat), er aber selber gewarnt werden will, wenn er sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten hat.
__
Und genau deswegen ist die App Mumpitz.
Wie kann im Falle einer teilweise tödlichen Pandemie die Weitergabe einer solchen Info auf Freiwilligkeit beruhen ?
Im Rahmen des Themas "Impfpassfälschung" wurde hier kürzlich vom Tatbestand des versuchten Totschlags geredet, der drastisch bestraft gehöre. Im gleichen Atemzug fordern die Leute, dass Daten zur Warnung vor Infizierten geheim zu bleiben haben, wobei der Klarname m.W. ja garnicht benannt werden muss.

Die beste App der Welt

Sicher bin ich altersbedingt kein Fachmann für Apps aber bei der Überschrift treibt es sogar mir die Tränen in die Augen. Anscheinend sind Politiker und Reporter noch digital unwissender als ich.
Habe auch gute Apps auf dem Handy also kann ich schon etwas vergleichen.

@Krid01 - Die App nutzt sinnvolle Kriterien

12:13 von Krid01:
"Die Kriterien der App - länger als 10 Minuten und weniger als 2 Meter Abstand widersprechen diametral allen sonstigen Aussagen- angeblich ist es ja schon gefährlich, an jemandem nur vorbeizulaufen, sonst ist die Maske im Freien blanker Unsinn."

Die Maskenpflicht im Freien ist politischer Aktionismus, da sich niemand von Fremden ins Gesicht niesen, husten oder schreien lässt (Tröpfcheninfektion).

Die Entwicklung der App basiert hingegen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen.

die meisten Apps sind Mumpitz

Es ist in manchen Fällen schon sinnvoll, eine Anwendung lokal zu installieren, um die beim Aufrufen benötigten Datenmengen zu reduzieren.

Es gibt aber eine Erfindung namens "Browser", das ist so eine Art Meta-Anwendung. Die ist ein Wenig aus der Mode gekommen, heutzutage gibt es ja für jede Webseite eine eigene Äpp. Ich persönlich habe es jedoch gerne übersichtlich, und bin beim Installieren von Äpps eher sparsam.

Wie das nun bei der "Corona-Äpp" ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Da ich mein Smartphone nicht ständig mit mir herumtrage, ist sie für mich sinnlos.

12:00 von bolligru

Kleine Eränzung zu meinem Beitrag oben:
Sollte die "Wirkung" der Corona-app tatsächlich so gering sein wie veröffentlicht, so wäre sie sogar kontraproduktiv, denn sie wiegt Menschen in der falschen Sicherheit, man habe ja laut app keine Kontakte zu Infizierten gehabt.
Wer Angst vor einer Infektion hat sollte Abstand halten.
....
Man hätte übrigens VOR Planung und Einführung einer solchen app bei Fachleuten nachfragen können, ob es überhaupt mit den gängigen smartphones technisch möglich ist, Abstände zu messen. Jeder Amateurfunker weiß, daß dies über die Sendestärke unmöglich ist.
Vielleicht hätte man nicht einfach davon ausgehen sollen, daß ohnehin jeder Bürger, genau wie man selbst, über smartphones der allerneusten Generation verfügt, die eine solche Abstandmessung ermöglicht. Die Aktion hat den Steuerzahler sehr viel Geld gekostet und war nach meinem Dafürhalten überhastet. Es mußte einfach sehr, sehr schnell gehen.

12:02 von weingasi1 Die "

12:02 von weingasi1

Die " Digitalisierung " ist die eine Sache, die CWA eine andere. Und wenn jemand aus der Opposition ( ! ) mal nicht meckert sondern lobt, dann will das für mich schon was heißen.
Und wie gesagt, man muss nicht alles schlecht schreiben/reden - nur um des " schlecht redens " willen.

12:27 von Nachfragerin

"Die Entwicklung der App basiert hingegen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen." welche genau wären?

12:11 von Bender Rodriguez

Ich hab ein altes 99e Teil.
Schenkt mir ein1200e apfeltelefon, dann funktioniert es vielleicht.///

Würde es auch ein 2016 ner Samsung Galaxy A5 machen? Dann liegen hier nur noch 2 Handys rum.
Wenn Tochter, Schwiegersohn und die 2 Enkel zu Besuch kommen, kriegen wir keine Tasse mehr auf den Tisch. Wenn Sie die Dinger mal aus der Hand legen.

Weltbeste App?

Wie gut die App technisch programmiert ist, kann ich nicht beurteilen und ist mir ehrlich auch egal. Die Frage ist, ob sie ihren Zweck erfüllt. Und daran zweifle ich doch nachhaltig. Heute sagt sie z.B. es gäbe ca. 1500 Neuinfektionen und es gäbe 220 "Warnende". Es scheint mir nicht sinnvoll, wenn es freiwillig ist, ob man seinen positiven Test eingibt oder nicht. Und weiterhin ist es auch jedem selbst überlassen, wie ernst er eine der selten vorkommenden Warnungen nimmt. "Wird schon nichts sein" dürfte inzwischen der Reflex der Meisten sein. Der Rest hat sie sowieso nicht installiert.

Vielleicht ist es also tatsächlich eine technisch gute App. Für den beabsichtigten Zweck scheint sie mir relativ sinnlos. Das liegt nicht an der App, sondern am Umgang damit.

12:32 von MamasLiebling

"Da ich mein Smartphone nicht ständig mit mir herumtrage, ist sie für mich sinnlos".
Also für mich war die Mitwirkung bei der Seuchenbekämpfung Grund genug, die App zu installieren und das Smartphone ab dann ständig mit mir herumzutragen. (Viel lieber war mir mein 2006er Foto-Handy, das nur halb so viel Platz benötigt und fast eine Woche lang eingeschaltet bleiben kann, bevor man's laden muss).
Angeschlagen hat die Corona-Warn-App bei meiner zurückgezogenen Lebensweise noch nie (keine Reisen, Besuche oder Veranstaltungen, 2x musste ich mit dem Bus zu einem Amt fahren). Im Bekanntenkreis, aufgeklärte Leute, die eine Infektion auch melden, hat die App tatsächlich auch gewarnt (ich glaube, rot mit dem Zusatz, dass konkret noch keine Gefährdung bestünde), aber die hatten sich die Nachricht untereinander schon selber erzählt.
Frdl. Gruß, Zuschauer49

Das Problem der App

Ist nicht, wie immer wieder behauptet wird der angeblich in Deutschland so strenge „Datenschutz“ (einige Länder sind da viel weiter, bzw nie so weit gegangen), nein das Problem ist ein weltfremdes Pflichtenheft, das offenbar nicht von IT-Profis erstellt wurde (die das dann freilich umsetzen sollten...).

Ich hoffe, im Juni 2021 ist endlich so viel Kritik an diesem insgesamt völlig am Ziel vorbeigeschossenen IT-Projekt erlaubt.

Zwar hatte man mit viel Verspätung einen Rollout geschafft (alles andere wäre für die politisch Verantwortlichen auch blamabel gewesen).

Für die Kontrolle des Infektionsgeschehens war die App bestenfalls nutzlos.

Mosern obwohl man den Sinn der App nicht verstanden hat

Was hier die Corona und Demokratie verweigerer ablassen ist wieder unterirdisch.

Die Cov App sollte die Menschen vor möglicher invizierung warnen und die Gesundheitsämter entlasten.

Bei Veranstaltung/Gastronomie/Geschäften
mußten händisch Listen angelegt werden
und es mußte dann Donald Duck etc.. ausfindig gemacht werden.

"""Dieses war im ÖPNV nicht möglich"""

Mit Cov oder Luca geht das ganze digital
und nur die Gesundheitsämter kommen an die Daten.

Luca müsste nachbessern, weil die Leute
vergessen sich öfters abzumelden.

Da würde ein autologout beim verlassen der Funkzelle abhilfe schaffen.

13:08 @ Karl Klammer ... Mosern obwohl ...

Die Gesundheitsämter bekommen keinerlei Daten aus der Corona-Warn-App und wurden auch nicht entlastet.

Das steht sogar im Artikel.

Die Listen der Gastronomie wurden nur selten ausgewertet, ob nun wegen Donald Duck oder vielmehr, weil sie eh überlastet waren, sei dahin gestellt.

Mit Luca bekommen die Gesundheitsämter Daten, doch die App hat(te) große Sicherheitslücken, so dass Daten von Nutzeen aus den Gesundheitsämtern ausgelesen und manipuliert werden konnten.
Bericht dazu mit Video u.a. beim ZDF.

@Zuschauer49 10.40

Wir haben deutschlandweit zwei Corona Warn Apps: die CWA der Bundesregierung und die "luca" App, die auch von Künstlern beworben wird. Da entsteht dann in der Tat das von mir beschriebene Chaos.

Noch jede Menge Luft nach oben...

...hatte- das fiel mir spontan zu der Überschrift ein - the best president ever ja ebenfalls.

Nur: Die App ist halbwegs brauchbar, und sie hat mir bereits mehrfach geholfen.

Der Schlüssel heißt Integration

Oft hört man das die „Gesundheitsämter digitalisiert“ werden müssten.

Tatsächlich bestand das Problem in proprietärer Software und bestehender Insellösungen. Deshalb gibt es auch eine einheitliche Softwarelösung, die wiederum nicht von allen Ämtern „angenommen“ wird (eigentlich dachte ich immer, höhergeordnete Behörden könnten das anordnen ...).

Die Krux sind neben der Datenübermittlung die Verfügbarkeit der IT Systeme und einheitliche Datenstrukturen.

Hier wäre auch früh in der Pandemie eine Erweiterung des Datenmodells geboten gewesen um zusätzliche Informationen zu Infizierten und zu Testergebnissen zu erfassen. Dies ist - natürlich - wenn überhaupt wieder nicht einheitlich geschehen.

Die Zettelwirtschaft in der Gastronomie und den Testzentren und beim Impfen kommt ja nicht von ungefähr.

Jetzt ist man zwar aufgewacht. Pessimistisch bin ich nur was die nächste Pandemie angeht: bis dahin sind die Systeme und Software wieder hoffnungslos veraltet und inkompatibel.

@ dr.bashir, um 12:46

An dem, was Sie schreiben, dürfte eine Menge dran sein.
Ich jedenfalls seh das genauso, vor allem, was Sie im letzten Satz sagen:

Es scheitert meist am Umgang damit.

Wenn ich die App installieren könnte...

... ( Huawai Handy ohne Playstore, geht also nicht. Mein altes S5 hat Lineage OS drauf, geht auch nicht ) und dann auch noch Bluetooth dauernd angeschaltet hätte ( warum ?? ), dann...

... würde es mir im Dienst auch nicht helfen.

Vor betreten des Gebäudes Handys entweder im Auto lassen ( ok, dann keine Warnungen ;) ) bzw. im Handyschrank vor den Diensträumen lagern.

Dann würde die App u. U. Begegnungen anzeigen mit Leuten, die ich seit Wochen nicht gesehen habe. Halt weil die Handys nebeneinander liegen, die Personen aber in ganz anderen Räumen sind...

Ach ja, vor 4 Wochen wurde doch angekündigt, daß die CWA Luca-Codes auch lesen können sollte.

Dann hieß es "wird nachgerüstet"...

Kann sie aber mittlerweile wohl immer noch nicht...

Ich tippe, daß von den 28Mio Downloads nichtmal die Hälfte noch installiert ist.

BTW: "...bis zu 2000" steht im Artikel.

Ich hätte geschrieben "... bis zu 1 Mio...".

Klingt viel besser.

Auch nur 2 im Schnitt sind "bis zu 1 Mio / bis zu 2000" ;)

Schuster*in bleib bei Deinem Leisten

Die Corona-App zeigt exemplarisch das Dilemma eines Ministeriums. Organisieren muss man können, beschaffen muss man können. Für beides haben Unternehmen spezialisierte Abteilungen, Ministerien Referate für irgendetwas. Da muss alles schief gehen, vor allem wenn sich der Minister als gelernter Bankkaufmann offensichtlich selbst überschätzt. Da kann der Superminister Scholz sich glücklich schätzen, dass seine SPD nur Ministerien verantwortet, die mit dem Füllhorn des Euro Beihilfen unter das darbende Volk bringen. Aber selbst das hat nirgendwo reibungslos geklappt.
Die neueste Lachnummer ist der mit den höchsten Weihen des Datenschutzes ausgestattete Impfpass. Wie wäre es, wenn jeder einen Plastikkärtchen bekommen würde, nur mit Namen und QR-Code, vielleicht noch mit kleinem Foto, angelehnt an den Personalausweis. Den könnte jeder nach Belieben in sein Handy einscannen, muss es aber nicht. Ausstellen könnten ihn die Krankenkassen auf Veranlassung der Impfstellen.

13:41 von SirTaki

"Wir haben deutschlandweit zwei Corona Warn Apps: die CWA der Bundesregierung und die "luca" App".
Sorry, aber die "luca" App ist keine Warn-App, die wie die CWA des RKI nach direkten Begegnungen mit Infizierten eine Warnung übermitteln kann (wenn die Infizierten dieses anstoßen und freigeben). Es "generieren z. B. Veranstalter von Konzerten, Restaurantbetreiber oder Privatpersonen jeweils einen spezifischen QR-Code. (...) Dadurch wird jeweils ein „Fingerabdruck“ (Check-In) des Besuchs erstellt. (...). Die so gesammelten Daten werden verschlüsselt abgelegt. Ein Zugriff erfolgt (...) nur durch die Gesundheitsämter" (Wikipedia). Die luca App erkennt keine Begegnungen mit Infizierten; sie speichert nur die Besucher einer Veranstaltung.
Frdl. Gruß, Zuschauer49

Am 16. Juni 2021 um 12:34 von ich1961

Die " Digitalisierung " ist die eine Sache, die CWA eine andere. Und wenn jemand aus der Opposition ( ! ) mal nicht meckert sondern lobt, dann will das für mich schon was heißen.
Und wie gesagt, man muss nicht alles schlecht schreiben/reden - nur um des " schlecht redens " willen.
__
Ich gehöre wahrlich nicht zu den üblichen Verdächtigen, die die BRG schlecht reden; ganz im Gegenteil. Aber diese App, so wie sie (vermutlich zwangsläufig) gestaltet werden musste, ist einfach gemessen an dem, was möglich UND nötig wäre, schlecht. Ein Virologe hat vor einiger Zeit ( ich glaube es war auch in der "Zeit" ) eine Beurteilung abgegeben, und die war vernichtend. Da ging es nicht einmal um den grössten Hemmschuh DS, sondern um rein physikalische Probleme, die ich jetzt so genau nicht mehr zusammenbringe, vielleicht mal googeln.

@bolligru - Funktionsweise der App

"Die Entwicklung der App basiert hingegen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen."

12:37 von bolligru:
"welche genau wären?"

Die App gibt nur dann eine Warnung aus, wenn ein gewisses Ansteckungsrisiko bestand. Dieses Risiko wird aus den Einflussfaktoren Dauer und Abstand berechnet. Begegnungen, die weniger als 10 Minuten andauerten, werden dabei gar nicht berücksichtigt, weil flüchtige Begegnungen kein typisches Ansteckungsszenario darstellen.

(Letzteres wissen die meisten nicht.)

@dr.bashir

"Vielleicht ist es also tatsächlich eine technisch gute App. Für den beabsichtigten Zweck scheint sie mir relativ sinnlos. Das liegt nicht an der App, sondern am Umgang damit."

Danke. Genauso ist es.
Hier wird gemeckert um des Meckerns willen.
Erschreckend wie viele user deutlich erkennbar die app weder kennen noch wissen, wie sie funktioniert und was sie kann.
Und wenn die Menschen die app nicht oder falsch nutzen, z.b. einen positiven Test nicht melden, dann liegt es am Unvermögen der Menschen und nicht an der app.
Und dieses ewige Gejammere vom angeblichen digitalen Entwicklungsland kann ich auch nicht mehr hören.

Corona Warn App gut für die Nutzer,

Die sie installieren können, für die anderen User ohne entsprechendes Equipment unbrauchbar. Die Regierung sollte daran arbeiten, allen Menschen eine Möglichkeit zum Gesundheitsschutz zu bieten.

15:01 von Gerd Hansen

... ( Huawai Handy ohne Playstore, geht also nicht.///

Versuchen Sie mal:
F-Droid-Store dann:
Corona Contact Tracing Germany

@10:03 von SirTaki

//So aber kommt, was kommen musste: die wenigen Nutzer stehen den ablehnenden gegenüber. Da sollte die Bundesregierung anpacken, um eine Software für alle anzubieten.//

Die können das nicht. In welchem Zusammenhang hatte Herr Spahn noch erklärt: die Daten sind sicher?

@15:19 von harpdart @dr.bashir

//Und dieses ewige Gejammere vom angeblichen digitalen Entwicklungsland kann ich auch nicht mehr hören.//

Hat nicht gerade die Pandemie gezeigt, dass wir im digitalen Bereich genau DAS sind: Ein Entwicklungsland?

//Erschreckend wie viele user deutlich erkennbar die app weder kennen noch wissen, wie sie funktioniert und was sie kann.//

Da kann ich nicht mitreden, weil ich kein Smartphone habe. Allerdings habe ich einen Informatiker und einen Systemadministrator in der Verwandschaft. Beide finden die App nicht gut. Einzelheiten erspare ich mir hier. Grundsätzlich gilt aber: Wenn von Nutzern tatsächlich so viel falsch gemacht wird, wie hier behauptet, dann ist diese App nicht idiotensicher und genau das sollte sie aus meiner Sicht sein.

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