Ihre Meinung zu: MOSAIC-Expedition: Schlechte Nachrichten aus der Arktis

15. Juni 2021 - 16:40 Uhr

Acht Monate nach dem Ende der historischen Arktisexpedition des Forschungsschiffs "Polarstern" haben die Wissenschaftler eine erste Zwischenbilanz gezogen. Die verheißt wenig Gutes. Von Marcel Heberlein.

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Kommentare

„Die Teammitglieder aus fast 40 Ländern konnten messen, dass sich das Eis in der Arktis früher im Jahr zurückzieht als je zuvor“

Die Klimawandelleugner wird wahrscheinlich auch das nicht beeindrucken. An alle anderen: siehe unten.

Der Expeditionsleiter: "Um so eine komplizierte Mechanik, wie die Dutzenden ineinandergreifenden Einzelprozesse des Klimasystems, nachbauen zu können, muss man reingehen in das Räderwerk dieser Prozesse und sie von innen studieren". "Man muss von all den kleinen Zahnrädchen, Federchen und Schräubchen in diesem Uhrwerk genau verstehen, wie sie funktionieren und sie genau vermessen. Man muss praktisch (...)"

Eine mühselige, aber für den richtigen Umgang mit dem Klimawandel in Zukunft unabdingbare "Klein"-Arbeit. Zeit, deren Ergebnisse abzuwarten hat allerdings keiner.

„Nochmal schlechte Nachrichten also aus dem hohen Norden. Was den Kampf gegen den Klimawandel angeht, halten die Forscher/innen ein klares Plädoyer:
"(...) handeln - viel schneller als bisher"

Unerwartet und Erwartbar

Die Ozonschicht über der Arktis scheint ein Problem zu haben.

Das ist ja spannend. Wo kommt es her und warum ist es weg? Wenn sich herausstellen sollte, dass das Ozon mit der Reflektion durch die Eisschicht zu tun hat, dann zeigt sich wie viele Prozesse da noch zusammenhängen. Jetzt beginnt so langsam die richtig spannende, aber gruselige, Phase des Wandels.

Sonst ist das Übertreffen der Zahlen nicht überraschend, da man Jahrelang und auch heute noch den Klimawandelforschern Panikmache vorwirft. Da wird vom Best Case Szenario noch ein Best Best Case Szenario abstrahiert und die Politik bleibt selbst noch unter den Anforderungen um diese zu bekämpfen.

Der, der ernsthaften Klimaschutz betreibt, wird ohnehin erst gewählt wenn der Zug schon in die Mauer gerast ist. Sollten im Herbst die Grünen gewählt werden, ist das ein guter Indikator dass Nichts mehr zu retten ist.

...ttestEineMeinung #Und wieder ein Beweis

Na, da bin ich jetzt aber mal gespannt, welche Märchen uns die Erderwärmungsleugnerfraktion jetzt wieder auftischt:

Bestimmt kann das alles gar nicht wahr sein ... die Expedition ist nur der verlängerte Arm der Grünen ... das war alles schon immer so ... aber in Buxtehude hatten wir letztens einen verdammt kalten Maiabend ... wir können da gar nichts für und auch nichts dran machen ... mein Opa hat mir gesagt, er spürt das Reissen in den Knochen, was beweist dass es wieder kälter wird ... das liegt alles nur am relativen Fettgehalt der Sonne...

Kreativ sind sie ja...

Die Hoffnung schwindet.

"[...] nicht nur immer neue, noch ambitioniertere Ziele beschließen. Sondern handeln - viel schneller als bisher."

Ich fürchte, dass es eh zu spät ist. Neben dem Problem mit dem Trinkwasser könnte durch den steigenden Meeresspiegel auch fruchtbares Land knapp werden.

Wir werden uns mit der neuen Situation anfreunden müssen - egal wie sie aussieht.

Rasante Veränderungen

Ich ahne schon, was hier passieren wird:
Einige User werden wieder darauf hinweisen, das Klima habe sich schon immer geändert und man könne nichts machen, vergessen dabei aber, daß nur vier Mal in der Erdgeschichte sich das Klima ähnlich rasant geändert hat wie jetzt. Und jedes Mal starben dabei 90 % des Lebens aus.

Andere wollen den Menschen, die schon vom Klimawandel betroffen sind einreden, man solle das als Chance begreifen und nicht als Problem, so wie gestern. Klar, für die Menschen auf den Pazifikinseln deren Lebensraum schon jetzt im Meer versinkt oder die Menschen in der Sahelzone, denen das Land unter den Füßen wegtrocknet, ist das eine prima Chance.

Wieder andere werden sagen, man müsse sich nur anpassen. Super. Machen wir doch einfach nichts, bis die Erde unbewohnbar wird und hoffen darauf, daß die Natur sich anpasst und in ein paar Millionen Jahren eine Lebensform hervorbringt, die intelligenter ist als wir und sich nicht den Ast absägt, auf dem sie sitzt.

rer Truman Welt

Jeder der wissenschaftlich arbeitet in welchem Bereich auch immer weiß, die Realität ist vom Menschen auch nicht mit Hilfe von einem KI Einsatz realitätsgetreu abbildbar. Modelle sind stets Simplifizierungen der realen Komplexität. Diese Vereinfachungen bedingen Fehler in jede Richtung, daß ist seriösen Wissenschaftlern sehr klar. Deshalb wissen wir gar nichts genau, aber mit dem was wir annehmen dürfen oder müssen, müssen wir umgehen und entscheiden, was wir tun sollen. Dabei stets von der (etwas) ungünstigeren Annahme auszugehen, kann nicht schaden, sondern gebietet die Vorsicht. Aus allem gleich vorweg den größten Horror zu Zimmern, verbietet sich allerdings ebenso. Vernunft walten zu lassen ist das Gebot der Stunde und . . . . alleine können wir (Deutschland) die Welt auch nicht retten. Wenn China, Russland, Indien und die USA bspw. nicht ernsthaft mitziehen, werden wir uns wohl so oder so auf dramatische Veränderungen in den nächsten 25 bis 50 Jahren einstellen müssen.

Die Forscher belegen, was eh schon seit ca 400 Jahren...

... Im Gange ist.
Dasvsich die Wüste nach Norden hin ausdehnt, davon kann ua Spanien und Portugal seit mehr als 400 Jahren ein Lied singen.
Haben doch Raubbau an den Wäldern das örtliche Klima gründlich durcheinander gebracht. In Griechenland sieht es auch nicht anders aus.
Hoher Wasserverbrauch und Wasserwirtschaft im nahen Osten verändern auch dort das Klima.

Archiologische Funde und auch geologische Funde zB in einem See in Ägypten oder in anderen Teilen in Afrika oder pollenanalytische Funde und Verfahren in D haben gezeigt, dass es vor ca. 5000Jahren ca 2,5°C im Jahresdurchschnitt wärmer war als heute.

Diese Erkenntnis nehmen mittlerweile auch Forscher an, welche den Ötzi (Mann aus dem Eis in den Alpen) untersuchten.
Sie kamen zum gleichen Ergebnis. Im Magen/Darm fanden sich pflanzliche Essensreste, die vor ca 5000 Jahren nur bei wärmeren Klima am Fundort von Ötzi in den Alpen gedeihen konnten.

Das Klima wird wärmer, weil es auch einen natürlichen Zyklus gibt.

Was soll man dem Klimawandel

entgegenstellen?

Der Klimawandel ist Fakt
die miteinhergehenden Phaenomene ebenso.

Man sollte sich endlich darauf einstellen anstelle die Zeit zurueckdrehen zu wollen.

Panta rhei, alles veraendert sich, wussten schon die alten Griechen.

Man hätte in Deutschland

schon viel früher eine Klimaschutzpolitik machen müssen.
Jetzt schmilzt das Eis im Rekord Tempo.
In Deutschland ist erst dieses Jahr eine CO2-Steuer auf Diesel, Benzin und Gas eingeführt worden.
Jetzt läuft uns die Zeit davon.
Die Verantwortung dafür tragen die Union und die SPD, die seit ewigen Zeiten die Regierung stellen.
Auch die FDP war für vier Jahre an der Regierung, aber hauptsächlich Schwarz-Rot, also Groko und da besonders Frau Merkel, denn sie war 15 Jahre Bundeskanzlerin und hatte die Richtlinienkompetenz des Artikel 65 des Grundgesetzes.
Wenn die Forscher jetzt schnelles Handeln annahmen, sollte man aber wenigstens jetzt auf die Wissenschaftler hören.

Es gab unter President Carter

eine Studie, die hiess:"Global 2000"

Die Studie stellte 3 Szenarien vor: es bleibt so wie es ist, es wird schlechter, es wird besser.

Beim ersteren war ich mir damals schon sicher, dass es nicht eintrifft. Ob es besser oder schlechter wird, weiss ich nicht, da muss man sich die Details ansehen. Es wird jedenfalls sicher anders. Moeglicherweise manches besser , manches schlechter.

Ozonschicht

lang lang ists her, aber "damals - zu meiner Zeit, im letzten Jahrtausend" habe ich in der Schule gelernt, daß Ozon hauptsächlich durch Bestrahlung von Stickoxid mit UV-Licht entsteht, instabil und hochreaktiv ist und nach wenigen Tagen zu Sauerstoff zefällt.

Mit diesem Schul-Basiswissen würde ich jetzt einfach mal sagen, daß es im Winter nördlich des Polarkreises weniger UV-Licht gibt.

Daß die Durchmischung der Ozonschicht allerdings schwächer wird, kann durchaus mit der globalen Erwärmung zusammenhängen:
Geringere Temperaturunterschiede weltweit = geringere Verwirbelung der Atmos- und Hemisphäre bis rauf zur Ozonschicht.

Es wäre eigentlich m.E. recht wenig notwendig, um deutlich kleiner Fußabdrücke zu haben:
• Kurzfristiges Abschalten der Kohlekraftwerke. Umlenkung der Subventionen in ein vernünftigeres EEG (welcher Investor modernisiert schon seine Investition, wenn er dadurch weniger Ertrag erziehlt?)

• E-Auto-Prämie auch für Umrüstungen

• ein Kurzstreckenflugverbot

Gestiger Abendhimmel

Gestern Abend war der Wolkenlose Himmel wieder mit unzähligen Kondensstreifen versehen.
Eins hat mich Corona gelehrt, der Mensch ist zu keinerlei Verzicht bereit.

wenn es nicht so ernst wäre...

Am 15. Juni 2021 um 17:19 von BILD.DirEinDuHä...
...ttestEineMeinung #Und wieder ein Beweis

Na, da bin ich jetzt aber mal gespannt, welche Märchen uns die Erderwärmungsleugnerfraktion jetzt wieder auftischt:

Bestimmt kann das alles gar nicht wahr sein ... die Expedition ist nur der verlängerte Arm der Grünen ... das war alles schon immer so ... aber in Buxtehude hatten wir letztens einen verdammt kalten Maiabend ... wir können da gar nichts für und auch nichts dran machen ... mein Opa hat mir gesagt, er spürt das Reissen in den Knochen, was beweist dass es wieder kälter wird ... das liegt alles nur am relativen Fettgehalt der Sonne...

Kreativ sind sie ja...
_Zitat Ende

ich mußte schmunzeln, Chapeau!
Der perfekte Beitrag!

Ergebnisse

Der ts-Artikel ist doch sehr kurz gehalten und lässt Einiges aus.
Ausführlicher beschrieben werden die ersten Erkenntnisse auf der Website von "butenunbinnen" (Radio Bremen).
Titel:" die 3 erschreckendsten Ergebnisse der Mosaic-Expedition"
Klingt reisserisch. Aber mir ist es beim Lesen eiskalt den Rücken heruntergelaufen.
Dringend empfohlen!

Zunehmende Schiffbarkeit weckt Begehrlichkeiten

Vielen Dank für diesen differenzierten Bericht, Herr Heberlein. Temperaturanstieg, Probleme der Ozonschicht ... es ist gut, dass all das erforscht und aufgezeichnet wird.

Angesichts der höheren Temperaturen werden auch ehemals verschlossene Schiffahrtswege eisarm und damit länger schiffbar werden. Und schon gibt es Begehrlichkeiten, die dort vermuteten Bodenschätze betreffend. Keine leichte Aufgabe für den Arktischen Rat der umliegenden Staaten, sich selbst und die Arktis zu schützen.

um 17:52 von Sparpaket

Zitat:"Man hätte in Deutschland

schon viel früher eine Klimaschutzpolitik machen müssen.
Jetzt schmilzt das Eis im Rekord Tempo.
In Deutschland ist erst dieses Jahr eine CO2-Steuer auf Diesel, Benzin und Gas eingeführt worden."

Und was ist das für eine "Schutzpolitik"? Was bewirkt diese "Steuer"? Soll man damit die Naturgesetze bestechen oder was?

Die Realität ist:
1) Das Klima ändert sich.
2) Die fossilen Brennstoffe gehen zur Neige.
3) Es ist nur ein kleiner Teil der Menschheit industiralisiert.

Wenn der Rest das auch will, reichen die Rohstoffe nicht und die Erde wird nicht sauberer.
Also: Eingrenzen der Personengruppe, die Zugang zu Mobilität und Wohlstand haben.
Dafür dient u.a. diese "Steuer". Es wird weniger gefahren, weil es sich nur weniger Leute leisten können. Die anderen haben Pech.
Oder: Wir nehmen allen mehr Geld weg, und geben es denen, die reich genug sind, sich ein E-Auto kaufen zu können.

Das Klima wird sich dadurch nicht ändern. Leider.

Klimawandel ist Deutschland egal

Also uns Deutsche interessiert der Klimawandel erst dann, wenn er uns wirklich konkret trifft. Dann wird wieder gejammert, warum man 40 Jahre nichts getan hat. Aber soweit ist es noch nicht.
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Wir wollen noch immer mit dem SUV 2 Tonner mit 240 über die Autobahn braten, immerhin sagt die Politik, dass das so wenig co2 erzeugt, wie mit dem Kleinwagen 130 fahren. Es ist zu leicht das zu glauben.
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Und die neueste Audi EProtzen Karre ist eben für das Ego wichtig. Große Karre = geiler Typ. Und elektro ist ja per se klimaneutral, da kann man auch wieder zum Bäcker fahren. So ein Glück.
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Wenn die Flüchtlinge dann aus Gebieten kommen, die unbewohnbar geworden sind, wird natürlich auch wieder gejammert, alle selbst schuld und überhaupt.
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Auf dem Sofa Made in China weil es so billig sein muss wie es geht, kann man immer schön anderen sagen, was zu tun sei.
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Man selbst hingegen schafft es nichtmal für die eigenen Enkel auf den Flug nach Malle zu verzichten, auf die Kreuzfahrt eh nicht.

Strohmannargument

Nein, D alleine kann die Welt nicht retten. Das behauptet auch niemand, der oder die sich für Klimaschutz einsetzt.
Dieses "Argument" kommt immer von jenen, die sich bequem zurücklehnen und nichts tun wollen.
Seit mehr als 40 Jahren ist das Problem des menschenverursachten Klimawandels bekannt, geschehen ist viel zu wenig. Weltweit.
Dennoch: es gibt auch Maßnahmen in vielen Ländern, teilweise stärkere als hier.

Die Meisten verstehen es nicht

Es krankt einfach daran, dass die meisten nicht verstehen, was 1 Grad mehr Erderwärmung bedeutet.
Leider wird das auch nicht drastisch genug erklärt.
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Verziehen sich die Microorgansimen in kälteres Wasser, ziehen andere Lebewesen nach. Unterm Strich weniger Fressen für Heinz und Ilse im Supermarkt.
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Und wenn uns Corona eins gezeigt hat ist es die Tatsache, dass diese Gesellschaft nah am Zusammenbruch steht, wenn es einmal für 3 Tage etwas nicht gibt.
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Wer also schon in Panik gerät, wenn Virus für ein paar Wochen für Knappheit sorgt, der kann sich vorstellen, was passiert, wenn wirklich mal was knapp wird, dauerhaft.
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Da könnte man mal drüber nachdenken.
Und eines ist sicher, Autos werden niemals knapp werden, davon gibt es einfach zu viele. Aber Essen, sauberes Wasser und Luft... da wird es knapper werden müssen.
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Aber wehe jemand schreibt uns vor, dass man nicht jeden Tag Fleisch essen sollte.... also dann ist wirklich Schuss. Dann gibt's den Klimawandel einfach nicht.

@ Jan Petersen um 18.07 Uhr, nicht nur die "Klimaleugnerfraktion

"Na, da bin ich jetzt aber mal gespannt, welche Märchen uns die Erderwärmungsleugnerfraktion jetzt wieder auftischt:" ... " die Expedition ist nur ein verlängerter Arm der Grünen ..."
Das würde ich differenzierter sehen. Die grünen "Klimawandelprediger" haben wirklich nachhaltig an ihrer eigenen Unglaubwürdigkeit gearbeitet. Ich denke da z.B. an Katharina Schulze, Vorsitzende der Grünen und ehemals Oppositionsführerin im Bayrischen Landtag, die Fotos aus ihrem Winterurlaub im sonnigen Kalifornien postete, während ihre Partei uns verschärfte Energiesparprogramme und -kosten verordnete. Oder an Langstrecken-Luisa, die selbst bereits weitgereist (Afrika, Südamerika ...) ist, aber "normalen" Arbeitnehmern und Familien den Mallorca-Urlaub moralinsauer vermiest.

Um so etwas zu missbilligen, muss man nicht der "Erderwärmerleugnerfraktion" angehören, das reichen eine durchschnittliche Kritikfähigkeit und etwas Empathie.

Ja, das sind wirklich

Ja, das sind wirklich Nachrichten, die nicht froh stimmen können. Dazu kommt dann noch eine Meldung, die wohl die meisten positiv sehen würden, ich aber in Bezug auf den Klimawandel nicht: Dass im Mai soviele Geburten in D waren wie seit 20 Jahren nicht mehr. Dabei ist die globale Bevölkerungsexplosion der Klimakiller Nr. 1. Ich kann das also gar nicht feiern. Dazu kommt dann noch die Schizophrenie in der Bevölkerung, Klimamaßnahmen ja, aber nach dem Motto, wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass. Da haben die Grünen es zu sagen gewagt, die Benzinpreise müssten schnell um 16 Cent steigen und schon ist das Lamento riesig. Tut mir leid, solange das Segment der "Suffs" und Geländewagen bei Neuwagen 32% beträgt und nur knapp 4% aller Deutschen Carsharing machen, ist das Benzin noch viel zu billig. Dabei könnte man die erhöhte Co-Abgabe durchaus nutzen, um Geld von reich nach arm umzuverteilen, indem die armen Haushalte einen. Ausgleich bekommen.

@jan petersen

Ozon bildet sich beim Bestrahlen von Sauerstoff(!) mit UV. Mit Stickoxid NO reagiert Ozon zu NO2 unter Aussendung von Rotlicht, was zum Nachweis von NO genutzt wird. Dass die Ozonschicht abnimmt kann auch mit der zunehmenden Methan und N2O Menge zusammenhängen..

@ Am 15. Juni 2021 um 17:56 von IBELIN

>>Es gab unter President Carter

eine Studie, die hiess:"Global 2000"

Die Studie stellte 3 Szenarien vor: es bleibt so wie es ist, es wird schlechter, es wird besser.

Beim ersteren war ich mir damals schon sicher, dass es nicht eintrifft. Ob es besser oder schlechter wird, weiss ich nicht, da muss man sich die Details ansehen. Es wird jedenfalls sicher anders. Moeglicherweise manches besser , manches schlechter.<<

Was bitte wollen Sie damit sagen?
Denn eigentlich sagt ihr Kommentar genau - Nichts.

@ 17:44 0_Panik- Klimawandel Natürlich?

„ Das Klima wird wärmer, weil es auch einen natürlichen Zyklus gibt.“

Sicherlich. Aber wir
Menschen beschleunigen das ungemein. Ich sehe das aber weit weniger dramatisch. Technologisch könnte man schon viel machen und das wird man wohl auch, wenn es nötig werden wird.

Es spricht nichts dagegen carbon neutral zu werden. Zumindest auf mittlere Sicht. Allerdings sehe ich wenig Sinn darin, dass wir hier da so weit voraus gehen.

Es muss so sein, dass man es planbar umbaut und das man möglichst viele mitnimmt. Im Moment brauchen wir die Atomkraft noch für 10-20 Jahre.

Letztendlich werden wir eines Tages einen Carbon cycle haben. Sprich wir werden entstehendes CO2 umwandeln in biologische Grundstoffe.

Also nicht verzweifeln und nichts überstürzen.

Wir haben immer alle Zeit der Welt.

Und wenn es sichtbar enger wird, dann wird man auch entsprechen handeln. Weltweit.

@Jan Petersen

"Am 15. Juni 2021 um 18:19 von harpdart
Ergebnisse

Der ts-Artikel ist doch sehr kurz gehalten und lässt Einiges aus.
Ausführlicher beschrieben werden die ersten Erkenntnisse auf der Website von "butenunbinnen" (Radio Bremen).
Titel:" die 3 erschreckendsten Ergebnisse der Mosaic-Expedition"
Klingt reisserisch. Aber mir ist es beim Lesen eiskalt den Rücken heruntergelaufen.
Dringend empfohlen!"

Danke für Ihren Hinweis. Aber ich befürchte nur, daß dieser Hinweis an denen, die es betreffen würde, spurlos vorbeigeht, da viele nicht mal einen solch kurzen Artikel bis zu Ende lesen, was gestern eindrucksvoll demonstriert wurde, als User die Frage stellten, warum im Artikel sinngemäß stand "Wetterdaten seit 1881" und das als Willkür auslegten, obwohl es im Artikel nur zwei Sätze weiter erklärt wurde.

Ich habe mir den Artikel auf butenunbinnen mal durchgelesen. Ja, es ist erschreckend, aber für mich nicht unerwartet.

keine Panik ...

Ähnlich wie gestern bei den Temperaturen ...

Verstehe nicht, warum man immer nur die halbe Wahrheit nennt. Fakt ist, dass vor über 130 Jahren das Ende einer "kleinen Eiszeit" war. Völlig logisch, dass das Eis zu diesem Zeitpunkt dicker war und auch völlig normal und logisch, dass es jetzt wieder dünner wird.

Klar, eine Referenz ist sinnvoll, aber es ist noch wichtiger, dass auch die Rahmenbedingungen / Vorbedingungen hierzu erwähnt werden, sonst macht ein Vergleich wenig Sinn.

Verstehe auch die Panikmache nicht, dies ist kein plötzliches Ereignis, der Trend ist schon lange bekannt. Oder will man vielleicht nur eine bestimmte Partei pushen.

@ 18:27draufguckerin-Ackerbau in Grönland

Auch einer der Vorteile des Klimawandels. Ging quasi gar nicht, muss aber früher mal möglich gewesen sein.

Auch in anderen nördlichen Regionen ändert sich einiges durch die Erderwärmung.

Ich bin jedenfalls eher neugierig als ängstlich wegen dem Klima.

Andernorts auf der Welt sind die Folgen schon deutlicher sichtbar. Es wird, wie immer im Leben wenn sich etwas verändert, Gewinner und Verlierer geben.

Messungen

Es sind nur erste Erkenntnisse, die jetzt bekannt gegeben wurden. Mehr oder weniger Messergebnisse, die aufzeigen, was sich in welche Richtung verändert hat. Die sind jedoch sehr beunruhigend.
Die Auswertung und Beurteilung der ungeheuren Datenmenge, die auf der Expedition gesammelt wurde, dauert Jahre, obwohl weltweit Wissenschaftler daran arbeiten.
Getan werden muss aber jetzt etwas, wir können auf keinen Fall noch länger warten.

@0_Panik - Zeitspanne

17:44 von 0_Panik:
"Das Klima wird wärmer, weil es auch einen natürlichen Zyklus gibt."

Sie vergessen den wesentlichen Unterschied: Der natürliche Zyklus läuft innerhalb von Jahrtausenden ab. Die aktuelle Entwicklung erfolgt innerhalb von Jahrzehnten.

@redfan96

"Ja, das sind wirklich Nachrichten, die nicht froh stimmen können. Dazu kommt dann noch eine Meldung, die wohl die meisten positiv sehen würden, ich aber in Bezug auf den Klimawandel nicht: Dass im Mai soviele Geburten in D waren wie seit 20 Jahren nicht mehr. Dabei ist die globale Bevölkerungsexplosion der Klimakiller Nr. 1. [...]"

Nein, das ist Unsinn von Fake-News-Schleuderseiten, der hier schon hundertfach gepostet und genauso oft immer wieder widerlegt wurde. Die Ursache für den Klimawandel ist eindeutig, die Daten sprechen eine deutliche Sprache, wie die Messung des Alfred-Wegener-Institutes in der Arktis auch jetzt wieder bestätigt haben. Wir blasen zu viel CO2 in die Luft. So einfach ist das.

@covid strategie

"Also nicht verzweifeln und nichts überstürzen.

Wir haben immer alle Zeit der Welt."

Nichts überstürzen? Jahrzehntelang haben wir kaum etwas getan.

Alle Zeit der Welt?
Nein, genau das haben wir nicht mehr!

Auf Ihre anderen zweifelhaften Behauptungen möchte ich gar nicht erst eingehen.

18:56, Giselbert

>>Verstehe nicht, warum man immer nur die halbe Wahrheit nennt. Fakt ist, dass vor über 130 Jahren das Ende einer "kleinen Eiszeit" war. Völlig logisch, dass das Eis zu diesem Zeitpunkt dicker war und auch völlig normal und logisch, dass es jetzt wieder dünner wird.<<

Schlagen Sie doch bitte „kleine Eiszeit“ mal nach. Wikipedia reicht für den Anfang.

>>Verstehe auch die Panikmache nicht, dies ist kein plötzliches Ereignis, der Trend ist schon lange bekannt. Oder will man vielleicht nur eine bestimmte Partei pushen.<<

Natürlich. Das ist der Grund, warum die Arktisexpedition, über die hier berichtet wird, durchgeführt wurde.

18:57 von covid-strategie

>>Ich bin jedenfalls eher neugierig als ängstlich wegen dem Klima.<<

So mit Bauchkribbeln und
gespannt, ob der Bilder und so?

... bitte nehmen Sie mir es nicht übel, wenn ich Ihnen die Vorfreude auf die erwartbaren negativen weltweiten Auswirkungen übel nehme.

@ 19:02 von Anderes1961

Natürlich hat @redfan96 recht und "Bevölkerungsexplosion der Klimakiller Nr. 1. [...]"

@ 19:02 von Anderes1961
"Wir blasen zu viel CO2 in die Luft. So einfach ist das."

Und wer bläst das CO2 in die Luft?
Ist doch völlig klar, je mehr Menschen, desto höher der CO2-Ausstoß. Doppelt so viele Autos doppelt so hoher Ausstoß, doppelter Energiebedarf, doppelter Konsum ....!
Es fängt schon bei der Atemluft an, das ist nicht seriös den CO2-Ausstoß von der Bevölkerungsanzahl losgelöst betrachten zu wollen.

17:44, 0_Panik

>>Archiologische Funde und auch geologische Funde zB in einem See in Ägypten oder in anderen Teilen in Afrika oder pollenanalytische Funde und Verfahren in D haben gezeigt, dass es vor ca. 5000Jahren ca 2,5°C im Jahresdurchschnitt wärmer war als heute.

Diese Erkenntnis nehmen mittlerweile auch Forscher an, welche den Ötzi (Mann aus dem Eis in den Alpen) untersuchten.
Sie kamen zum gleichen Ergebnis. Im Magen/Darm fanden sich pflanzliche Essensreste, die vor ca 5000 Jahren nur bei wärmeren Klima am Fundort von Ötzi in den Alpen gedeihen konnten.<<

Wie erklären Sie es sich denn, daß Ötzi gerade jetzt vom Eis freigegeben wurde? Wenn es damals, als er starb, 2,5° C wärmer als heute war, dann hätte es doch gar keine Alpengletscher zum Einfrieren geben dürfen, oder?

>>Das Klima wird wärmer, weil es auch einen natürlichen Zyklus gibt.<<

Sie meinen die Milankovic-Zyklen?

Dann beschäftigen Sie sich mal damit. Das ist zwar ein immens kompliziertes Thema, aber Ihnen gewiss ein leichtes.

Am 15. Juni 2021 um 18:56 von Giselbert

Zitat: Verstehe auch die Panikmache nicht, dies ist kein plötzliches Ereignis, der Trend ist schon lange bekannt. Oder will man vielleicht nur eine bestimmte Partei pushen.

Die Grünen mussten sogar einen Extra-Parteibeitrag erheben um die Arktisexpedition zu finanzieren.

Das hat sich aber gelohnt, denn jetzt haben sie einen TS-Bericht.

@covid-strategie 18:50

"Also nicht verzweifeln und nichts überstürzen.

Wir haben immer alle Zeit der Welt.

Und wenn es sichtbar enger wird, dann wird man auch entsprechen handeln. Weltweit."

Da ich Sie nicht für besonders ungebildet halte, gehe ich davon aus, dass Sie mit dem Begriff "Kipppunkt" etwas anfangen können.

Was ich aber nicht verstehe: Warum ignorieren Sie diesen Begriff und seinen Inhalt so konsequent, dass es fast schon penetrant zu nennen ist?

@Giselbert

"Es fängt schon bei der Atemluft an, das ist nicht seriös den CO2-Ausstoß von der Bevölkerungsanzahl losgelöst betrachten zu wollen."

Nein. Zum wiederholten Mal: der menschliche Atem trägt nicht - nicht!- zum Ansteigen des CO2 bei.

...ich kann es nicht mehr hören...

Das wissen wir alles seit Jahren. Wir haben nichts dagegen unternommen.
Das Gegenteil. Unsere letzten Regierungen haben sich schön in der Autoindustrie gesonnt. Die Autos mussten immer größer werden und der Welthandel in immer größeren Formen.
Jetzt, mit einmal, will man die Welt retten.
Und wer solls bezahlen?
Der kleine dumme Mann, dessen Ökologischer Fingerabdruck der kleinste ist.
So rettet man diesen Planeten nicht.

CO2 auffangen

Vor einigen Jahren las ich einen Artikel,wie CO2 aufgefangen und gelagert werden kann. Der Vorgang ist natürlich sehr teuer.
Ich habe nichts mehr davon gehört zumindest nicht von den öffentlich rechtlichen Medien.
Ich denke, dass wir auch solch kostspieligen Möglichkeiten nutzen müssen, um weltweit die Emissionen zu reduzieren. Also mehrgleisig fahren.
Denn angesichts des Bevölkerungswachstums und dem unzweifelhaft berechtigten Interesse vieler Länder das Wirtschaftswachstum zu steigern, bleibt uns gar keine andere Möglichkeit - weltweit gesehen.
Denn an die viel beschworene Vorbildfunktion, siehe Atomkraft Ausstieg, glaube ich schon lange nicht mehr.

@Gislebert 20:19

"Ist doch völlig klar, je mehr Menschen, desto höher der CO2-Ausstoß."

Das ist vielfach widerlegter Unsinn. Dass Sie so etwas schreiben, zeugt nur davon, dass Sie nicht bereit sind zu lernen.

"Es fängt schon bei der Atemluft an"

An diesem Punkt wird es bizarr.

"das ist nicht seriös den CO2-Ausstoß von der Bevölkerungsanzahl losgelöst betrachten zu wollen."

Da haben Sie allerdings recht.
Und wenn Sie den deutschen CO2-Ausstoß ins Verhältnis zur deutschen Bevölkerungsanzahl setzen, werden Sie feststellen, dass ... - ja, was werden Sie wohl feststellen?

Am 15. Juni 2021 um 17:28 von Anderes1961

Einige User werden wieder darauf hinweisen, das Klima habe sich schon immer geändert und man könne nichts machen, vergessen dabei aber, daß nur vier Mal in der Erdgeschichte sich das Klima ähnlich rasant geändert hat wie jetzt. Und jedes Mal starben dabei 90 % des Lebens aus.
#
#
Und Sie sind der erste.
Das Klima hat sich immer geändert und wird sich auch immer ändern. Ob Menschen auf dem Blauen Planeten leben oder nicht.
Das erreichen des Klimaziel ist kein deutsches Problem, kein europäisches Problem, sondern ein globales Problem.
Mit unserem Alleingang Milliarden von Euro für alternative Umweltfreundliche Energie zu verbrennen, bremsen wir nur das Handeln der anderen Staaten.
Kein anderes Land auf der Welt wird diese Transformation mitmachen, zumal diese nicht gelingen kann.

@covid-strategie 18:57

"Es wird, wie immer im Leben wenn sich etwas verändert, Gewinner und Verlierer geben."

Was für ein "Argument" ...

Ja, vielleicht wird es auch ein paar Gewinner geben. Das werden aber nicht besonders viele sein.

Die allermeisten werden Verlierer sein, so viel ist schon mal klar.

Die einzige Frage ist, ob es wirklich Gewinner oder ausschließlich Verlierer geben wird.

Dass es einen Haufen Gewinnler geben wird, ist allerdings auch klar, aber ein anderes Thema.

20:19, Giselbert

>>Ist doch völlig klar, je mehr Menschen, desto höher der CO2-Ausstoß. Doppelt so viele Autos doppelt so hoher Ausstoß, doppelter Energiebedarf, doppelter Konsum ....!
Es fängt schon bei der Atemluft an, das ist nicht seriös den CO2-Ausstoß von der Bevölkerungsanzahl losgelöst betrachten zu wollen.<<

Wenn Autos nicht mit fossilem Kohlenstoff betrieben werden, dann kann man die zehnfache Anzahl Autos fahren, ohne daß das Auswirkungen auf die CO2-Konzentration der Luft hätte. Mit Ihrem Atem ist es genau so. Solange Sie sich von Lebensmitteln fernhalten, die aus Steinkohle, Braunkohle oder Erdöl hergestellt wurden, dürfen Sie so viel atmen, wie Sie wollen und tragen trotzdem nicht zur Klimaerhitzung bei.

@17:44 von v0ll_Panik

>> dass es vor ca. 5000Jahren ca 2,5°C im
>> Jahresdurchschnitt wärmer war als heute.

Richtig, vor 5.000 Jahren hatten wir aber auch eine Warmzeit. JETZT ist aber gerade Kaltzeit!

D.h., wenn die nächste Warmzeit kommt (und das wird sie), DANN kommt darauf nochmal der menschengemachte Klimawandel obendrauf. -.-

MOSAIC-Mission: Schlechte Nachrichten aus der Arktis....

Der Klimawandel findet auch dort statt. Und er hat nicht nur ökologische Folgen: Nach einer Untersuchung der Artic Monitoring and Assessment Programme (AMAP) stieg die durchschnittliche Jahrestemperatur in der Arktis von 1971 bis 2019 um 3,1 Grad Celsius. Das hat Folgen für Inseln und Hafenstädte (Meeresspiegel).

Aber es eröffnet auch militärische "Möglichkeiten", gegenüber Küstengebieten und Seewegen, die bis jetzt durch daß Dauereis geschützt sind.

Die Kosten des Handelns

Scheinen den einen oder anderen ja mehr zu beunruhigen als das Chaos und der Preis des Nichtstuns.

Wobei es genügend Beispiele gibt, dass das Bessere doch meist der Feind des Guten ist. Ich denke da nur eine große Firma, die die eigene Entwicklung der Digitalkamera in der Schublade verschwinden ließ, um ihr Geschäft mit Zelluloid nicht zu gefährden. Das Schicksal dieser Firma ist hinreichend bekannt.

Mir fehlt hier die Einsicht, weshalb klimafreundliche Entwicklungen unsere Wirtschaft gefährden soll. Kann mir das jemand mal erklären?

20:37 von DrBeyer

@Gislebert 20:19
"Ist doch völlig klar, je mehr Menschen, desto höher der CO2-Ausstoß."

20:37 von DrBeyer
"Das ist vielfach widerlegter Unsinn. Dass Sie so etwas schreiben, zeugt nur davon, dass Sie nicht bereit sind zu lernen."

Meine von der Bevölkerungsgröße abhängigen Beispiele (Verkehr, Energie) sind klar nachvollziehbar.
Widerlegen Sie doch bitte, anstatt leere Phrasen zu formulieren!

@ 20:31 von harpdart

"Nein. Zum wiederholten Mal: der menschliche Atem trägt nicht - nicht!- zum Ansteigen des CO2 bei."

Macht zwar nicht den großen Anteil aus, aber überall nachlesbar:
Säugetiere und Mensch setzen bei der aeroben Atmung einen Teil des in der Atemluft enthaltenen Sauerstoffs in Kohlenstoffdioxid (CO2) um.

@ 20:49 von fathaland slim

"Wenn Autos nicht mit fossilem Kohlenstoff betrieben werden, dann kann man die zehnfache Anzahl Autos fahren, ohne daß das Auswirkungen auf die CO2-Konzentration der Luft hätte. "

Aber auch nur dann, wenn eine CO2-freie Energieerzeugung dahintersteht. Davon sind wir noch seeeehr weit entfernt.

20:56 von Bernd Kevesligeti

>>
[...] Nach einer Untersuchung der Artic Monitoring and Assessment Programme (AMAP) stieg die durchschnittliche Jahrestemperatur in der Arktis von 1971 bis 2019 um 3,1 Grad Celsius. Das hat Folgen für Inseln und Hafenstädte (Meeresspiegel).

Aber es eröffnet auch militärische "Möglichkeiten", gegenüber Küstengebieten und Seewegen, die bis jetzt durch daß Dauereis geschützt sind<<

Die militärischen "Möglichkeiten" helfen uns genau bei was?
... proaktives für das Weltklima eher nicht.

@Giselbert, 20:19

Und wer bläst das CO2 in die Luft?
Ist doch völlig klar, je mehr Menschen, desto höher der CO2-Ausstoß. Doppelt so viele Autos doppelt so hoher Ausstoß, doppelter Energiebedarf, doppelter Konsum ....!
Es fängt schon bei der Atemluft an, das ist nicht seriös den CO2-Ausstoß von der Bevölkerungsanzahl losgelöst betrachten zu wollen.

Da Sie ja so ein Anhänger der Grundrechenarten sind, möchte ich Ihre Rechnung noch ein wenig vertiefen.
Wir Deutschen erzeugen mehr als doppelt so viel CO2, wie uns gemäß dem Anteil an der Weltbevölkerung eigentlich zustünde. Gäbe es doppelt so viele Deutsche, dann wäre unser Anteil das Vierfache von dem, was wir "dürfen". Soweit klar? Wenn überhaupt, dann ist also das Bevölkerungswachstum in den Ländern der ersten Welt die eigentliche Katastrophe.

20:38 von tagesschlau2012

«Mit unserem Alleingang Milliarden von Euro für alternative Umweltfreundliche Energie zu verbrennen, bremsen wir nur das Handeln der anderen Staaten.
Kein anderes Land auf der Welt wird diese Transformation mitmachen, zumal diese nicht gelingen kann.»

Viele andere Länder der Welt sind längst dabei, mind. eine solche Transformation auch einzuleiten. So sie nicht bereits begonnen hat. Hört und liest man nur nicht so häufig davon, weil es eben nicht in DEU geschieht.

Wird seltener drüber berichtet. Wenn man aber will, kann man sich dennoch kundig machen. Thanx to Internet. Hat ja auch was Gutes an sich, wenn es um Infos geht.

Was kennen Sie über die erzwungene Desaster-Transformation in Japan nach Fukushima 2011. Dagegen ist kontrollierter Ausstieg aus der Atomenergie mit langfistiger Planung-Umsetzung in DEU … Kindergeburtstag.

Wie DEU auch, ist JAP 2-fach Zu-Viel-Emittent von CO2.
Noch 0,1- fach mehr zu viel.

Wie entwickelte sich dort in 10 J. Regenerativ?
Warum, welcher Plan?

@20:49 von fathaland slim 20:19, Giselbert

//Wenn Autos nicht mit fossilem Kohlenstoff betrieben werden, dann kann man die zehnfache Anzahl Autos fahren, ohne daß das Auswirkungen auf die CO2-Konzentration der Luft hätte.//

Sie vergessen das CO2, das bei der Herstellung anfällt und das sind beim E-Auto größere Mengen als beim Diesel. Von der Schrottmenge ganz zu schweigen. Arme Umwelt.

21:07, Giselbert

>>@ 20:49 von fathaland slim
"Wenn Autos nicht mit fossilem Kohlenstoff betrieben werden, dann kann man die zehnfache Anzahl Autos fahren, ohne daß das Auswirkungen auf die CO2-Konzentration der Luft hätte. "

Aber auch nur dann, wenn eine CO2-freie Energieerzeugung dahintersteht. Davon sind wir noch seeeehr weit entfernt.<<

Nein, das sind wir nicht.

Zumindest nicht in der Theorie.

In der Praxis schon, und daran gilt es zu arbeiten.

@ 21:07 vonGiselbert

>>> Aber auch nur dann, wenn eine CO2-freie Energieerzeugung dahintersteht. Davon sind wir noch seeeehr weit entfernt. <<<

Wie darf ich das verstehen? Sollen wir an der regenerativen Energieerzeugung arbeiten oder lieber weiter an Verbrennern festhalten bis uns China und Tesla komplett abgehängt haben?

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