Kyriakos Mitsotakis (l) und Tayyip Erdogan (r)

Ihre Meinung zu Türkei und Griechenland: Signale der Entspannung

Zwischen Griechenland und der Türkei stehen die Zeichen auf Annäherung. Am Rande des NATO-Gipfels trafen sich beide Regierungschefs und betonten, man wolle die Streitigkeiten des vergangenen Jahres hinter sich lassen. Von V. Schälter.

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34 Kommentare

Kommentare

Karl Maria Joseph Wüllenhorst Felleringe
wer hätte das gedacht

aber vielleicht liegt es daran, daß der sultan nun ahnt, daß ihm sein land wirtschaftlich um die ohren fliegt

Account gelöscht
Streitende Nato Partner

Nun hätten sich Mitsotakis und Erdogan darauf verständigt, die Spannungen, die vor allem das vergangene Jahr dominiert haben, trotz der weiterhin sehr großen Meinungsverschiedenheiten hinter sich zu lassen.
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Es muß ein Dialog über die beidseitigen Meinung Unterschiede entstehen um zu einen Kompromiss zu kommen.Nur so kann es gehen.

friedrich peter peeters
Energiesicherheit.

Es wäre im Interesse beider Länder wenn es zu einer Einigung bezüglich der Abbaurechte der Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer kommen würden. Das internationale Seerecht könnte eine sichere Basis für künftige Abnehmer bieten. Da aber Griechenland und die Türkei sich niemals langfristig einig waren ist es besser für Europa mit Russland einen zusätzlichen sicheren und preiswerten Lieferanten zu haben.

Bender Rodriguez
Die beiden

Länder waren jetzt so lange zusammen, sie sollten es wieder tun.
Während der griechischen, römischen oder osmanischen Regierung ging es ihnen immer besser als einzeln.

Adeo60
Biden führt zusammen

Präsident Biden versucht den gemeinsamen Schulterschluss mit Europa. Gut, dass nun auch die Türkei wieder mit ins Boot genommen wird. Biden hat erkannt, dass die USA nur in der Partnerschaft mit Europa eine tragende Rolle in der Weltpolitik spielen können. Das Porzellan, dass Trump zerstört hat, wird nun aufwendig, aber erfolgreich wieder instandgesetzt.

karlheinzfaltermeier
Es wäre bespnders.......

für beide Seiten von Vorteil, wenn man sich langfristig einigen könnte. Die finanzielle Lage ist in beiden Staaten aus eigenem Verschulden nur als katastrophal zu bezeichnen. Die militärischen Abenteuer und die gigantomanischen Großprojekte der Türkei übersteigen deren Leistungsfähigkeit und daran wird auch der Wechsel des Nationalbankpräsidenten durch Erdogan nichts ändern. Dazu kommt noch, daß die Türkei nicht wie Griechenland bei Bedarf wieder die alte Platte mit jedesmal immer höheren Reparationsforderungen spielen kann. Nachdem bis auf Corona, die finanzielle Lage seit Jahrzehnten selbst verschuldet iat, sollten ausreichende Grundlagen für die gemeinsame Nutzung einer Chance gegeben sein.

Bender Rodriguez
Karlheinz

"Dazu kommt noch, daß die Türkei nicht wie Griechenland bei Bedarf wieder die alte Platte mit jedesmal immer höheren Reparationsforderungen spielen kann. Nachdem bis auf Corona, die finanzielle"

Das trifft ja zum Glück auf taube Ohren.
Da gibt es nichts zu bezahlen. Römer Griechen Osmanen Schweden Franzosen usw usw zahlen auch niemandem etwas.
Irgendwann is auch mal gut.

carsten67
@ adeo60

Einerseits/andererseits... Die Medaille hat wie immer 2 Seiten, und beide sind wahr. Natürlich ist es besser, wenn beide Seiten miteinander reden, deeskalieren und sich nicht gegenseitig u.a. mit der Marine bedrohen.

Andererseits wäre es vielleicht richtiger, diesen Antidemokraten und erklärten Antisemiten (s. die verbalen Angriffe auf Israel), Waffenlieferanten und Unterstützer des IS, diesen Unterdrücker von Meinungs- und Pressefreiheit und Veranstalter politischer Schauprozesse, den Frauen- und LGTB-Feind mit hoch korruptem Umfeld, dieses Nato-Mitglied, dass sich mit russsischer Flugabwehr ausstattet, weiter zu isolieren und so mit Sanktionen zu belegen, dass es weh tut - und er abgewählt wird.

Vermutlich bleibt das aber ein Traum...

Kambrium2

Jetzt mal wieder Entspannung? Wie lange wohl? Bis der Rabatzmacher vom Bosporus sich wieder nicht mehr genug beachtet fühlt und dann wieder Rundumschläge verteilt? Auch so ein ständig wiederkehrendes Problem, für das ich schon lange kein Verständnis mehr habe, vor allem, wenn man dann sehen muss, dass der Türke dann hier immer wieder den roten Teppich ausgerollt bekommt, wenn er dann ab und zu persönlich hier erscheint, um wieder Milliarden Euros für nix mit zu nehmen.
Solange wir aber meinen solchen Autokraten mit Vernunft und Einsicht bei zu kommen, haben die ein lockeres Leben, gesponsert von uns und unserem schwer verdienten Geld. Für mich machen sich unsere Regierungen immer mehr schuldig, weil sie mit ihren “Hilfen“ diesen Regimen erst ermöglichen länger zu existieren und so immer weiter z.B. gegen die Anständigen, die dann als “Aufständige“ und “Revolutionäre“ verfolgt werden, vor zu gehen. Wie passt das eigentlich in unsere so hoch beschworenen Werte von Freiheit und Demokratie

Bender Rodriguez

Da hätte es nie Spannung geben dürfen.
Griechenland ist nun mal eu. Und wenn erdi meint, da irgendwie Gas anzuzapfen oÄ, muss die EU reagieren. Flüchtligsdeal platzen lassen. Kein Geld und keine weitere Aufnahme der Migranten.
Erdi droht ja immer mit durchwinken.
Nur wenn EU dicht macht, ist die Türkei Sackgasse.
Und schon lässt er die Finger von Zyperns Gas.

pxslo
Griechenland und die Milliarden

Griechenland bekam für seine knapp 80.000 Flüchtlinge fast 3 Mrd. € von der EU. Dass aber wenig davon bei den Flüchtlingen ankommt, sehen wir von (heimlich gefilmten) Bildern aus den griechischen Elendsquartieren. Wo ist das Geld und was haben die Griechen damit gemacht?

Jetzt will Mitsotakis auch noch 1500 Flüchtlinge in die Türkei abschieben. Geht's noch? Im Gegensatz zu GR bekam die Türkei kein Geld von der EU. Alles ging an (meist westliche) Hilfsorganisationen, die in die Türkei geschickt wurden.

Nein, dieser sog. "Deal" geht eindeutig zu Lasten der Türkei u. Erdogan muss (!) und sollte die Grenzen dauerhaft öffnen. Jeder Flüchtlinge soll gehen dürfen wohin er will. Schließlich ist die Türkei keine DDR 2.0

Werner40

Entspannung ist natürlich gut. Die Frage bleibt aber, ob Erdogan zur Abwendung eines Staatsbankrotts nicht doch wieder versuchen wird, Energiequellen in griechischen Hoheitsgebieten auszubeuten.

morgentau19

Entspannungspolitik gibt es bei Herrn Erdogan nur, wenn er was will!

Ich bin mir relativ sicher, dass es nicht lange dauern wird, und Erdi stellt Forderungen an an Griechenland oder EU.

Der Mann braucht Geld - viel Geld!

pxslo
12:08 von Karl Maria Jose...

"wer hätte das gedacht, aber vielleicht liegt es daran, daß der sultan nun ahnt, daß ihm sein land wirtschaftlich um die ohren fliegt"

Letztes Jahr die die türkische Wirtschaft wieder kräftig gestiegen. Die Exporte stiegen sogar 2-stellig und erreichten Rekordwerte! Dieses Jahr soll es noch besser werden.

Also "um die Ohren" fliegt hier gar nichts. Die Türkei ist kein Agrarstaat und auch nicht vom Tourismus abhängig. Man ist Produktionsland und hat eine starke u. wettbewerbsfähige Industrie. Das sind die Unterschied zu Griechenland, dass wieder eine Rekordverschuldung aufweist.

nie wieder spd
Naja …

Was auch immer Erdowahn mit GR verabredet, kann schon morgen wieder Schall und Rauch sein. Darin ähnelt Erdowahn zu sehr Trump.
Am vergangenen Wochenende wurde irgendwo berichtet, dass sich Erdowahn angeblich gestern auch mit Joe Biden treffen wollte. Erdowahn wollte mit Biden über die Kampfflugzeuge reden, die die Türkei nicht bekommen hat und soll.
Was ist denn dabei herausgekommen?
Hat Biden auf eine Verständigung mit GR gedrängt? Welche Zugeständnisse hat er an Erdowahn gemacht?

pxslo
14:11 von Werner40

"Entspannung ist natürlich
Entspannung ist natürlich gut. Die Frage bleibt aber, ob Erdogan zur Abwendung eines Staatsbankrotts nicht doch wieder versuchen wird, Energiequellen in griechischen Hoheitsgebieten auszubeuten."

Ich würde sagen genau umgekehrt wird ein Schuh daraus. Der griechische Staat ist praktisch schon Bankrott u. wird nur noch durch Steuermilliarden (die regelmäßig fließen) und der EZB-Geldschwemme-Politik Zahlungsfähig gehalten.

Und was die Energiequellen angeht, schauen Sie mal auf die Karte: die türkischen Schiffe sind 40 KM von der Küstenstadt Antalya am Suchen. Wie die Griechen dennoch dieses Gebiet für sich "beanspruchen" können, bleibt ein großes Rätsel. Die haben einfach eine Linie von Griechenland bis Zypern gezogen, entlang der türkischen Südküste und dieses riesige Gebiet für sich beansprucht, ohne irgendwelcher Rechtsgrundlagen. Irre!

Bender Rodriguez
Pxslo

"Nein, dieser sog. "Deal" geht eindeutig zu Lasten der Türkei u. Erdogan muss (!) und sollte die Grenzen dauerhaft öffnen. Jeder Flüchtlinge soll gehen dürfen wohin er will. Schließlich ist die Türkei keine DDR 2.0"

Er könnte öffnen, was er will. Wir müssten lediglich Migranten aufnehmen, wenn sie Flüchtlinge im unsicheren Drittland wären.
Würde Erdi selbst die Türkei als solches bezeichnen?

Kambrium2

Wenn man sich erinnert, wie, zu allem bereit, sich die Türkenregierung da aufgeführt hat, dass es so beinahe zu einem Krieg zwischen Nato-Bündnispartnern kam und wie das ganze Gerangel dann dem Hernn Putin wohl wieder ins Konzept gepasst haben wird?
Dann erhebt sich in mir die Erinnerung, dass einst genau zur Bündnisabsicherung des Nato-Ostflügels damals Bundeskanzler Schmid von den Amis genötigt wurde, durch wirtschaftliche Hilfen mit u.a. Gastarbeiteraufnahme (mit den bekannten Folgen) genau diese Türkei, die da sich heute ständig gefährliche Querschüsse herausnimmt, überhaupt erst ihr wirtschaftliches Überleben zu verdanken hat, dann kann einem schon mal der Kamm schwellen. Aber heute will man das ja alles möglichst vertuschen, weil es ja “nicht mehr zeitgemäß“ ist, oder eben wieder nur populistisch, oder gar noch schlimmer, nazimäßiges Denken. Die deutsche Sprache scheint jedenfalls in den letzten fünf sechs Jahren eine enorme Vielfalt für das Wort Wahrheit gefunden zu haben…

pxslo
14:11 von morgentau19

"Entspannungspolitik gibt es bei Herrn Erdogan nur, wenn er was will!"

Komisch, die Türken empfinden das genau umgekehrt. Auch ich bin der Meinung, dass nicht die Türkei schuld an den Spannungen hat. Man sollte auch nicht vergessen, dass die EU viel größer und mächtiger ist als die Türkei. Wieso sollte man also, aus heiterem Himmel, für Ärger mit der EU sorgen wollen? Völlig unlogisch!

"Ich bin mir relativ sicher, dass es nicht lange dauern wird, und Erdi stellt Forderungen an an Griechenland oder EU."

Welche Forderungen? Hat die Türkei schon mal so etwas gefordert oder gar erhalten? Nein! Aber die Griechen bekamen 300 Mrd. € für ihren total überschuldeten Staat. Hat es geholfen? Das Land ist heute höher verschuldet als vor der Krise und die nächsten Zahlungen sind nur noch eine Frage der Zeit. Bekanntlich gibt es dort seit längerem wieder die 13. Rente. Also alles nur eine Frage der Zeit.

atratos
NATO vs China

Ich dachte immer Nato heißt Nordatlantik Pakt. Die heutige Blickrichtung auf China und den pazifischen Raum zeigt jedoch deutlich wie nie, daß die Nato lediglich ein Erfüllungsgehilfe der USA ist. Höchste Zeit, daß sich die Bundesrepublik daraus verabschiedet !

pxslo
14:40 von Kambrium2

Zu Ihrer Erinnerung: die Türkei war vor (!) der BRD in der NATO und hat (leider) auch am Korea-Krieg teilgenommen, zusammen mit der Amerikanern.

Und ohne das Einverständnis der Türkei hätte Deutschland auch nicht der NATO beitreten können.

Und die Türkei kämpft auch nicht um ihr "wirtschaftliches Überleben". Und den wirtschaftlichen Aufschwung hat man auch nicht Deutschland zu verdanken, sondern der ist entstanden durch Fleiß, Organisation und guter Politik.

pxslo
14:35 von Bender Rodriguez

"Wir müssten lediglich Migranten aufnehmen, wenn sie Flüchtlinge im unsicheren Drittland wären. "Würde Erdi selbst die Türkei als solches bezeichnen?"

Warum sollte die Türkei Flüchtlinge aufnehmen, die aus Afrika, Syrien, Irak, Iran, Afghanistan oder Pakistan stammen? Die Türkei ist nur eines von vielen (!) Transitländern auf deren Fluchtroute.

pxslo
14:07 von Bender Rodriguez

"Flüchtligsdeal platzen lassen."

Ja, hoffentlich bald! Damit würde man auch 99% aller Türken glücklich machen. Alle wollen offene Grenzen!

"Kein Geld und keine weitere Aufnahme der Migranten."

Was heißt "mehr"? Hat die Türkei jemals Geld für Flüchtlinge erhalten? Nein! Die ganzen Zahlungen gingen an meist westliche Hilfsorganisationen. Die haben mit dem Geld erstmal ihre Fixkosten in Europa beglichen (Miete, Personalkosten, Versicherungen, Abschreibungen usw.). Der Rest der dann noch üblich blieb, ging Richtung Türkei. Aber wie gesagt nicht an den türkischen Staat, sondern blieb weiterhin bei den Hilfsorganisationen.

Die Türkei hat immer wieder zu Recht darauf hingewiesen, dass zu wenig Geld tatsächlich bei den Flüchtlingen ankommt und der türkische Staat immer zuzahlen muß.

Deshalb kein EU-Türkei-Deal mehr, dafür aber offene Grenzen!

Nettie
Hauptsache man tauscht sich mündlich über seine "Interessen" aus

- und lässt nicht Waffen "sprechen".

"Damals hatte Erdogan einseitig die türkische Grenze Richtung Griechenland geöffnet. Während des Treffens appellierte Mitsotakis an Erdogan, als Zeichen des guten Willens, wenigstens die knapp 1500 Migranten zurückzunehmen, deren Asylantrag in Griechenland abgelehnt wurde"

Wo Menschen zu politischer "Verhandlungsmasse" werden, sind Menschen in Not allemal Anlass genug für eine "Staatskrise" bzw. müssen als "Faustpfand" herhalten.

"Ein weiterer Konfliktpunkt der beiden Staaten: Beide Länder erheben Anspruch auf dieselben Seegebiete und damit auch auf Erdgas-Vorkommen, die unter dem Meeresboden vermutet werden"

Womit klar sein dürfte, worum es beiden "Seiten" geht: Exklusive Verwertungsansprüche auf allgemeine(!) Ressourcen durchzusetzen. Zum Zwecke deren Ausbeutung mit dem Ziel, mit dem dadurch "verdienten" Geld seine nationale Wirtschaft anzukurbeln - und somit die eigene Machtposition zu behaupten.

Um die - und nicht um Wirtschaft - geht es.

Der_Europäer

"Am 15. Juni 2021 um 14:09 von pxslo
Griechenland und die Milliarden

Griechenland bekam für seine knapp 80.000 Flüchtlinge fast 3 Mrd. € von der EU. Dass aber wenig davon bei den Flüchtlingen ankommt, sehen wir von (heimlich gefilmten) Bildern aus den griechischen Elendsquartieren. Wo ist das Geld und was haben die Griechen damit gemacht?

Jetzt will Mitsotakis auch noch 1500 Flüchtlinge in die Türkei abschieben. Geht's noch? Im Gegensatz zu GR bekam die Türkei kein Geld von der EU. Alles ging an (meist westliche) Hilfsorganisationen, die in die Türkei geschickt wurden.

Nein, dieser sog. "Deal" geht eindeutig zu Lasten der Türkei u. Erdogan muss (!) und sollte die Grenzen dauerhaft öffnen. Jeder Flüchtlinge soll gehen dürfen wohin er will. Schließlich ist die Türkei keine DDR 2.0"

//////

Erdogan sollte froh sein, dass er überhaupt zu diesen Gesprächen eingeladen wird.
Wer sagt mir, dass Erdogan diese Milliarden nicht für sein Einmarsch in Syrien nutzt? Wir (EU) müssen garnix!

Der_Europäer
Türkei hat massive wirtschaftliche Probleme!

m 15. Juni 2021 um 14:14 von pxslo
12:08 von Karl Maria Jose...

"wer hätte das gedacht, aber vielleicht liegt es daran, daß der sultan nun ahnt, daß ihm sein land wirtschaftlich um die ohren fliegt"

"Letztes Jahr die die türkische Wirtschaft wieder kräftig gestiegen. Die Exporte stiegen sogar 2-stellig und erreichten Rekordwerte! Dieses Jahr soll es noch besser werden."

"Also "um die Ohren" fliegt hier gar nichts. Die Türkei ist kein Agrarstaat und auch nicht vom Tourismus abhängig. Man ist Produktionsland und hat eine starke u. wettbewerbsfähige Industrie. Das sind die Unterschied zu Griechenland, dass wieder eine Rekordverschuldung aufweist."

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Sind Sie sich sicher, das wir hier vom gleichen Land reden bzw. kommentieren?

Werner40
/// Am 15. Juni 2021 um 14:57

///
Am 15. Juni 2021 um 14:57 von atratos
NATO vs China

Ich dachte immer Nato heißt Nordatlantik Pakt. Die heutige Blickrichtung auf China und den pazifischen Raum zeigt jedoch deutlich wie nie, daß die Nato lediglich ein Erfüllungsgehilfe der USA ist. Höchste Zeit, daß sich die Bundesrepublik daraus verabschiedet !///
.
Es geht um die Verteidigung von Freiheit und Demokratie, die heutzutage vor Allem von China bedroht wird. Die NATO wird dringender denn je gebraucht. ( haben Sie das klammheimlich eingeführte Anti-Sanktions-Gesetz nicht mitbekommen ? ).

Der_Europäer
Aha, sehr interessant...

Am 15. Juni 2021 um 15:06 von pxslo
14:07 von Bender Rodriguez

"Flüchtligsdeal platzen lassen."

Ja, hoffentlich bald! Damit würde man auch 99% aller Türken glücklich machen. Alle wollen offene Grenzen!

"Kein Geld und keine weitere Aufnahme der Migranten."

Was heißt "mehr"? Hat die Türkei jemals Geld für Flüchtlinge erhalten? Nein! Die ganzen Zahlungen gingen an meist westliche Hilfsorganisationen. Die haben mit dem Geld erstmal ihre Fixkosten in Europa beglichen (Miete, Personalkosten, Versicherungen, Abschreibungen usw.). Der Rest der dann noch üblich blieb, ging Richtung Türkei. Aber wie gesagt nicht an den türkischen Staat, sondern blieb weiterhin bei den Hilfsorganisationen.

Die Türkei hat immer wieder zu Recht darauf hingewiesen, dass zu wenig Geld tatsächlich bei den Flüchtlingen ankommt und der türkische Staat immer zuzahlen muß.

Deshalb kein EU-Türkei-Deal mehr, dafür aber offene Grenzen!

////

Woher haben Sie diese Info`s, aus der "Bildzeitung" (Hürriet)<? der Türkei?

rainer4528
12:42 von Adeo60

Präsident Biden versucht den gemeinsamen Schulterschluss mit Europa. Gut, dass nun auch die Türkei wieder mit ins Boot genommen wird.///

Es gibt eben auch nützliche Diktatoren. China, Russland ganz furchtbar.
Katar, Saudi-Arabien oder Türkei,( Liste ließe sich verlängern), na ja geht schon.
In meinen Augen ein eigenartiges Weltbild.

Anna-Elisabeth
@13:18 von carsten67 @ adeo60

//Andererseits wäre es vielleicht richtiger, diesen Antidemokraten und erklärten Antisemiten (s. die verbalen Angriffe auf Israel), Waffenlieferanten und Unterstützer des IS, diesen Unterdrücker von Meinungs- und Pressefreiheit und Veranstalter politischer Schauprozesse, den Frauen- und LGTB-Feind mit hoch korruptem Umfeld, dieses Nato-Mitglied, dass sich mit russsischer Flugabwehr ausstattet, weiter zu isolieren und so mit Sanktionen zu belegen, dass es weh tut - und er abgewählt wird.

Vermutlich bleibt das aber ein Traum...//

Ich träume mit Ihnen.

Anna-Elisabeth
@14:55 von pxslo 14:11 von morgentau19

//Wieso sollte man also, aus heiterem Himmel, für Ärger mit der EU sorgen wollen? Völlig unlogisch!//

Eben, Erdogans Handeln ist unlogisch.

pxslo
16:00 von Anna-Elisabeth

"Eben, Erdogans Handeln ist unlogisch."

Nein, völlig logisch. Er hat die Interessen seines Landes verteidigt. Erdogan macht nichts aus heiterem Himmel. Er ist Angestellter (als Präsident) eines Landes. Und genauso wird er in der Türkei auch wahrgenommen. Nach seinem Job geht er in den verdienten Ruhestand.

Es ist aber der Westen, der hier ein total falsches Bild entwirft und Verschwörungstheorien entwickelt, die völlig absurd sind. Man betrachtet ein u. dieselbe Person aus einem ganz anderen Blickwinkel. Entscheidend ist aber nur was in der Türkei gedacht wird, denn dort wird der Präsident in einem demokratischen Verfahren gewählt. Punkt!

Sisyphos3
15:06 von pxslo

Deshalb kein EU-Türkei-Deal mehr, dafür aber offene Grenzen!
.
ich versehe sie nicht
wer ist den für einen Teil der Flüchtlinge verantwortlich
wer führt denn Krieg in Syrien und dem Irak ?

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