Kommentare

Wo bleiben die Konsequenzen

Wo bleiben die Konsequenzen bei der Prüfkomission?
Keiner hats gemerkt. Das nennt man im Handwerk nunmal Pfusch.

Dr. Titel im Licht der Öffentlichkeit

sind die berühmten einzelnen schwarzen Schafe.
Die ungeprüfte schwarze Herde außerhalb des öffentlichen Interesses behält ihren Dr. Titel.

Ja, selbst der Dr. Titel lebt in einer ungerechten Welt.

wer hätte das gedacht

sie akzeptiert diesen entschluss. nun kann sie voller freiheit an ihrer nächsten karriere basteln.

Na und?

Ehrlich gesagt sind mir Politiker ohne Doktortitel deutlich sympathischer :-)
Viel Erfolg in Berlin, Frau Giffey.

Ohne Konsequenzen?

Welche Konsequenzen zieht so ein Betrug nach sich?
Sie möchte doch so gerne Bürgermeisterin von Berlin werden.
Die Kanzlerkandidatin ist auch nicht ohne.
Wo soll das noch hinführen?

Wer als ueberfuehrte

Wer als ueberfuehrte Promotionstaeuscherin von sich behauptet, nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben - anstelle vllt. einer Erklaerung, uU der notwendigen Sorgfalt und Konzentration auf die Arbeit damals aus welchen Gruenden auch immer nicht gerecht geworden zu sein - outet sich als entweder unserioes oder ziemlich dumm (nach bislang bestem Wissen und Gewissen wuerde ja bedeuten, dass es in einem zweiten Anlauf infolge Ueberforderung wieder schiefgehen muesste). Alles beides spricht nicht fuer das Fuehrungspotential von Frau Giffey.

Frau Giffey nun ohne Doktor

Sie hat ja schon die Konsequenten gezogen und dann kann es weiterhin in der Politiker Karriere aufwärts gehen.Viel Glück sage ich nur.

Dr.-Titel bei Abgeordneten und Ministern….

… dienen doch nur zur Erlangung einer höheren Besoldungsstufe und höheren Ruhestandsbezügen.
Die Herabstufung wird Frau Giffey wohl verkraften. Es bleibt immer noch mehr als genug (im Vergleich zu üblichen Gehältern und Rentenbezügen)
Ich nehme nicht an, daß sie in Zukunft ‚wissenschaftlich‘ arbeiten wird.
Da wird sie den Verlust des akademischen Grads verschmerzen können.

Die andere Frage ist :
Wie werden Dissertationen geprüft ?
Da ist nichts aufgefallen ?

was für eine ...

... charakterlose Sippschaft in der herrschenden Politik.
Die einen Nutzen eine Krise nationaler Tragweite um ihresgleichen und ihren Vettern Millionen in die eigene Tasche zu scheffeln und andere betrügen bei Niederschriften wie Doktorarbeiten oder Lebensläufen.
Letzeres ja immer bewusst, um in der Karriereleiter aufzusteigen. Wie sonst schreibe ich Texte anderer Autoren ab und kennzeichne sie nicht ? Aus Versehen geht sowas nicht !
Und dann hinstellen es war aus Versehen und ohne Absicht.
Über 8 x haben die Grüne Partei und Frau Baerbock auf ihren hp den Lebenslauf von Baerbock geändert, aber erst nachdem die Hochstapelei der Baerbock im Internet aufgedeckt wurde.

Am 10. Juni 2021 um 15:35 von Karl Maria Jose...

Zitat: sie akzeptiert diesen entschluss. nun kann sie voller freiheit an ihrer nächsten karriere basteln.

So kann man es auch nennen, wenn sich jemand einer demokratischen Wahl stellt.

Lassen wir doch die Berliner*innen entscheiden, wie wichtig ihnen das Doktorgedöns ist.

Wir brauchen

fähige Politiker. Ob die einen Doktorgrad haben, oder andere Titel, oder keinen, interessiert mich 0,0.

Mit dieser Ungleichbehandlung sollte man sowieso einmal aufhören.

@Bender Rodriguez - 15:28

"Wo bleiben die Konsequenzen bei der Prüfkomission?
Keiner hats gemerkt."
Konsequenzen wird es keine geben. Das war "damals eben so". Da erkannten Prüfer Auszüge ihrer eigenen Veröffentlichungen in den Doktorarbeiten ihrer Prüflinge nicht. Oder wollten es nicht. Niemand konnte ahnen, dass es ein paar Jahre später Suchmaschinen gibt, die eine ganze Doktorarbeit mit dem gesamten veröffentlichten Schrifttum der Welt abzugleichen vermögen.

auf gut deutsch

sagt sie nichts anderes als "Der Doktortitel war zwar ganz nett, muss aber nicht sein. Mach ich eben ohne weiter".
Sie hat für mich allerdings nicht nur ihren Titel verloren, sondern auch ihre Glaubwürdigkeit.
Ich gestehe ja durchaus zu, dass man keinen akademischen Titel braucht, um gute Politik zu machen und gewählt zu werden. Aber einen vorzeigbaren Charakter braucht man eben.
Ich bin mir sicher, dass in heutigen Zeiten in allen Parteien ganze Arbeitsgruppen ins Leben gerufen werden mit keinem anderen Auftrag, als etwas anrüchiges hrauszufinden, was man dem politischen Gegner anhängen kann. So manches Outing dürfte auch solch einer Schmutzarbeit zu verdanken sein. Das einzige Mittel dagegen: sich nicht mit falschen Federn schmücken.
Es wäre ganz einfach gewesen.

Ich mag Frau Giffey ,souverän gelöst

Die Hetzjagt auf harmlose Bürger ist schon bezeichnend, und ein guter Gradmesser unserer Gesellschaft, wo diese hingeraten ist. Überall, an jeder Ecke sieht man einen Hetzer, dem langweilig oder ein getriebener ist.

"Täuschung!!!! Achtung Achtung!"

Entpuppt sich als heiße Luft, ja nicht einmal Luft. Darüber muss ich wirklich mal lächeln. Menschen machen Fehler, und wer noch anderes um die Ohren hat, dieser mit Sicherheit. Wie heisst es doch so schön, wir sollten uns allen unsere Torheiten verzeihen.

Täuschung setzt Absicht voraus. Die sehe ich nicht, auch wenn sich das einige so sehnlichst wünschen.

Alles richtig gemacht Frau Giffey, den Trollen muss man die Stirn bieten! Zu jeder Zeit.

entzieht Giffey Doktorgrad .

Gut so.

Dann hoffen wir nur das die demokratischen rechtschschaffenden Wähler und Rentner Ihr jetzt auch das Mandat für den Berliner Senat entziehen.

Peinlich für die Prüfer

Mehr als peinlich für die Prüfenden. Erst den Doktortitel erhalten, dann geprüft werden, eine Rüge kassieren. Dann erhebt jemand Einspruch, eine erneute Prüfung von anderen die zu anderen Ergebnissen kommen. Wie glaubwürdig sind denn die Prüfungskommissionen? Es wirkt als gäbe es da eine gewisse Beliebigkeit, jedenfalls anscheinend Regeln die zu unbrauchbar sind, als daß amn sich auf die erteilung eines Doktortitels verlassen kann. Erhebt keiner Einspruch ist gut, erhebt einer Einspruch Pech gehabt.
Wie hoch ist denn die Dunkelziffer nicht überprüfter, aber trotzdem beanstandbarer Doktorarbeiten?

Kein Einzelfall

Eigentlich müßte es für derlei Dr.-Titelerschleicher Rechtssicherheit geben, sobald der Dr.-Titel erteilt wurde. Denn eigentlich wäre es die Aufgabe der Universität, die Dissertation zu prüfen, und nicht etwa die Aufgabe von Plaggiatsjägern.

@falsa demonstratio, 15:35

Lassen wir doch die Berliner*innen entscheiden, wie wichtig ihnen das Doktorgedöns ist.

So einfach ist es eben nicht. Ich habe schon weiter oben geschrieben, dass ein akademischer Titel für mich kein Kriterium wäre, anhand dessen ich mich für oder gegen einen Kandidaten entscheide. Und ich finde auch, dass Frau G. ihre Arbeit ordentlich macht. Von daher spräche nichts gegen eine Fortsetzung ihrer politischen Tätigkeit als Berliner OB.
Aber ein unsauber erlangter Doktortitel ist eben mehr als "Doktorengedöns". Es ist Beleg für einen fragwürdigen Charakter. Und das wäre fatal für jemanden, der sich um meine Stimme bewirbt.

Hintergründe der Täuschungen

Nach Schavan, von Guttenberg nun auch Franziska Giffey. Komischerweise finden die Titelaberkennungen stets nur bei Politikern statt. In den Medien habe ich bislang noch nie vernommen, dass der Doktortitel auch anderen Akademiker aberkannt wurde. Was lässt sich daraus schließen: entweder ist die Politiker Spezies besonders anfällig für Täuschungen, was sie auch für ihre späteren Ämter disqualifiziert. Von Korruption wie im Maskenskandal will ich gar nicht erst reden. Das spricht für sich selbst. Oder aber die öffentlichen Medien legen ihr Augenmerk bei Promotionstäuschungen ausschließlich auf Personen, die im Rampenlicht stehen. Es wäre durchaus interessant, wie viele Doktorgrade insgesamt in D aberkannt werden.

Die Politikerin

habe diesen durch "Täuschung über die Eigenständigkeit ihrer wissenschaftlichen Leistung" erworben,
.
was für Menschen ....
die betrügt mit ihrer Doktorarbeit, ihr Mann mit seinen Abrechnungen bei Dienstreisen
beide fühlen sich im Recht
zumindest glaubt man das bei ihrer Bewerbung in Berlin

Irgendwann verliert man das Vertrauen und macht mit bei der Sache, betrügt selber,
weil mit Unehrlichkeit kommt man ja offensichtlich besser durchs Leben
ob das Ziel in der Gesellschaft sein kann ?

Konsequenz

Nach dem Rücktritt als Ministerin sollte sie sich jetzt ganz einfach aus der Politik und Öffentlichkeit zurück ziehen. Das wäre ehrlich und konsequent. Ich würde sie und ihre Partei nicht mehr wählen.

15:58 von falsa demonstratio

wie wichtig ihnen das Doktorgedöns ist.
.
geht es um das "Doktorgedöns"
oder um den Umgang mit der Wahrheit / Glaubwürdigkeit in unserer Gesellschaft ?

@ Angrybird, um 15:49

“Wo soll das noch hinführen?“

Das weiß niemand.

Aber wohin es nicht führen wird ist der Untergang Berlins, sollte sie dort tatsächlich Bürgermeisterin werden.

15:58 von falsa demonstratio

"Lassen wir doch die Berliner*innen entscheiden, wie wichtig ihnen das Doktorgedöns ist."
Ohje, Doktogedöns, wie niedlich man doch Betrug umschreiben kann.
Eigens für Sie, falsa demonstratio:
Mit der Doktorarbeit gibt jeder Doktorant eine schriftliche Ehrenerklärung ab, dass die Arbeit unter Beachtung aller Regeln einer selbstständige wissenschaftliche Arbeit erstellt wurde.
Auch das war dann eine Lüge von Frau Giffey.

15:46 von DerTopfgucker

"Na und?

Ehrlich gesagt sind mir Politiker ohne Doktortitel deutlich sympathischer :-)
Viel Erfolg in Berlin, Frau Giffey."

.-.-.

Sie hat aber VERSUCHT, Ihnen unsympathisch zu sein.

Sie hatte eben nur nicht die Fähigkeit, wahrhaftig zu sein.

Das ist offenbar ebenfalls vielen sympathisch.

Genau das ist auch meine

Genau das ist auch meine Frage, warum häufen sich die Fälle - gerade bei Politikern - in denen Doktorvater und Prüfkommission nichts gemerkt haben? Wozu dann deren oft monatelanges Prozedere ...?

Auch solche Prüfer bringen die Qualität der akademischen Arbeit und somit auch andere, die ihre Arbeit solide nach allen Vorschriften und ehrenhaft gemacht haben, in Misskredit....

@Ehrlich gesagt sind mir Politiker ohne 15:46 Topfgucker

"deutlich sympathischer "

Mir auch im Prinzip.
Denn wer genügend 'in sich ruht',
braucht diese 'Attribute erhöhter Wertschätzung' nicht.
Ich habe auch keinen und mir reicht es völlig Euler leicht zu korrigieren ;-)
und beweisen zu können, dass seine Euler-Mascheroni-Zahl eine transzendente ist.

Es wird übrigens viel zu sehr auf solche Attribute geschaut.
Liegt wohl doch an der banalen, monetaren Verwertbarkeit im Zeitalter der 'Raffkes'.

Nicht so schlimm

Die Berliner werden sie trotzdem wählen, denn sie ist kommunikativ, sieht gut aus und kommt authentisch rüber.
Ausserdem kennt niemand die Spitzenkandidaten der anderen Parteien.
Gewählt wird in Berlin am Tag der Bundestagswahl, da gehen dann viele zur Wahlurne.
Angesichts des zu erwartenden harten Bundestagswahlkampfes wird es für Frau Giffey ausreichen, die engagierte, unverkrampfte Kommunalpolitikerin zu geben.
Das schafft sie.

15:58 von falsa demonstratio

"Lassen wir doch die Berliner*innen entscheiden, wie wichtig ihnen das Doktorgedöns ist."

,.,.,

Wenn sie nie einen Doktortitel angestrebt hätte, hätte sie das "Doktorgedöns" gar nicht erst aufkommen lassen - und dann wären in der Tat die Berliner aufgefordert, die Wichtigkeit eines Doktortitels ins Spiel zu bringen.

Nun aber geht es um Betrug.
Ich finde es interessant, wie viele hier das bewusst ausklammern und nur den Doktortitel als solchen für unwichtig halten.

15:54 von schiebaer45

Frau Giffey nun ohne Doktor
-
wie sagte man so sinnig in meiner Studentenzeit
wer seinen Doktor bis zum Vordiplom nicht gefunden hat,
der muß ihn selber machen ....

Wieviele sind schon gegangen

Jedes Jahr werden den Politikern einige Doktortitel aberkannt, weil "geschummelt" wurde. So nennt man das in Politikerkreisen. Passiert das der normalen Bevölkerung, dann heißt das Betrug, ebenso der gefälschte Lebenslauf von Frau A.B.
Wieviele Doktortitel wurden in den letzten 15 Jahren aberkannt, von Politiker und Abgeordneten? Wieviel "kleine Fehlvergehen" leisteten sich diese gewählten Volksvertreter? Ich denke da nur an die Maskenaffären. Was sonst noch im Verborgenen bleibt, weiß niemand - man kann nur mutmaßen, dass die Masken nur die Spitze des Eisberges waren, zufällig entdeckt.
Die Politiker und Abgeordneten füllen sich die Taschen und lassen das Volk zur Ader. Eine Frau A.B. läßt sich sogar eine Coronaprämie auszahlen, die auch die anderen Angestellten des Bundestages erhielten - wofür? Diese Leute erhalten gewaltige Gehälter oder Diäten. Und die Rentner erhalten eine Nullrunde und das bei steigender Inflation.
Es läuft fast alles falsch in Deutschland und der EU.

Mich wundert immer wieder,

was fuer Menschen da wohl Betreuer/Doktorvater waren. Haben die die Arbeit betreut, haben sie die Arbeit genau gelesen - dann haetten solche Fehler auffallen muessen - oder einfach nur ueberflogen und abgenickt?

Pfuschen darf sich nicht lohnen

Die Plagiateure haben ihren Job ja vermutlich allem voran ihrem Doktortitel zu verdanken. Und die damit verbundene höhere Entlohnung ggü einem Nichtpromovierten.
Dann aber bitte neben der Aberkennung des Doktor-Titels auch gleich eine entsprechend angemessene Kürzung des Salärs.
Ich würde heute ohne meine/m absolvierte/n Ausbildung/Studium usw. ja auch nicht das verdienen, was mir gezahlt wird.
Wo kommen wir denn da hin?
So langsam häufen sich derartige Betrügereien.

Vollständiger Rückzug erforderlich

Gut so. Das nennt man Gerechtigkeit.

Aber was bitte soll unter diesen Umständen Ihre Bewerbung für das Amt des regierenden Bürgermeisters? Giffey hat dort nichts verloren. Giffey hat sich ins Privatleben zurückzuziehen.

Ob ein Herr von Guttemberg,

Ob ein Herr von Guttemberg, Frau Schawan oder aktuell Frau Giffey und Frau Baerbock mit ihrem Lebenslauf: sie alle sind in meinen Augen Hochstapler und fügen der politischen Glaubwürdigkeit einen großen Schaden zu!

Die frühere Bundesfamilienministerin Franziska Giffey...

... Ist nicht die Einzige welche den Doktertitel aberkannt worden ist. Da gab es in der Vergangenheit noch mehr politische Kandidaten/innen, deren das gleiche widerfahren ist.

Offensichtlich gibt es eine Elite, welche mit Leichtigkeit an einen gewünschten Doktertitel heran kommen.

Da darf es nicht verwundern wenn in der Politik nicht die Leistung von den Verantwortlichen erbracht wird die von der Bevölkerung erwartet wird.

Andere, die nicht zu dieser Elite gehören müssen hart daran arbeiten den begehrten Doktortitel zu bekommen.
Schade, dass diese Leute in der Politik eher nicht die Karriere machen wie der Polit-Klüngel auf Plagiat Basis.

15:54 von schiebaer45

"Sie hat ja schon die Konsequenten gezogen und dann kann es weiterhin in der Politiker Karriere aufwärts gehen.Viel Glück sage ich nur."

,.,.,

Nein, sie hat die Konsequenzen NICHT gezogen.

Wenn sie nur ein Fizzelchen Anstand in sich hätte, hätte sie auch diese Kandidatur aufgegeben.

Diesen Anstand aber hat sie nicht, darum ist sie für die Politik völlig untauglich und eine Zumutung.

Wer aber weiß: vielleicht träumt sie eines Tages gut, und sie kapiert das noch selber.

Entzug des Dr.-Titels für Frau Giffey

So weit, so ungut.
Anderen ebenfalls Prominenten wird Zeit eingeräumt, nachzubessern.
Wird da mit zweierlei Maß gemessen?
Beispiel: Helge Braun, Kanzleramtsminister.

Keine Auswirkungen

Diese „Nachricht“ ist m. E. so unnötig wie ein Kropf. Es wird, denke ich, für Frau Giffey keine Auswirkungen haben. Sie tritt für die SPD in Berlin an, und der „Dr. Titel“ hat keine Auswirkungen auf ihre Wahl.
Es gibt wichtigere Themen im Land, die es anzupacken gilt.

Frau Giffey hat sowohl als

Frau Giffey hat sowohl als Bürgermeisterin in einem Problemviertel von Berlin als auch als Familienministerin eine gute Arbeit geleistet, was man nun wirklich nicht von allen Politikern in gehobener Stellung mit und ohne Doktortitel sagen kann.
Jeder, der an einer Doktorarbeit schreibt, hat einen Mentor und jede Doktorarbeit wird durch eine Prüfkommission bewertet. Wo bleiben die Konsequenzen für diese?

Oje ...

"durch "Täuschung über die Eigenständigkeit ihrer wissenschaftlichen Leistung" erworben worden. "

Bezeichnend auch, dass der Beschluss einstimmig getroffen wurde!

Und Giffey hat immer noch den Schneid zu behaupten, dass es ein unbeabsichtigter Fehler war. Bei dieser Aussage kann ich mir ein Augenverrollen nicht verkneifen.

Naja, alles hab so wild, weiter geht's: "an ihrer SPD-Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin im September festhalten will."

15:35 von Karl Maria Jose...

«wer hätte das gedacht.
sie akzeptiert diesen entschluss. nun kann sie voller freiheit an ihrer nächsten karriere basteln.»

Sie kann kandiieren zur Wahl.
Aber automatisch gewählt ist sie dadurch nicht.

Doktorarbeit schludern oder plagiieren ist auch kein Kapitalverbrechen, das wen zwangsläufig unwählbar macht. Ditte müssen die Berliner entscheiden, ob se die Dame wollen oder niche.

Wer kontrolliert wenn jemand

Wer kontrolliert wenn jemand seine Arbeit für den Dr.Titel einreicht? Langsam habe ich das Gefühl diese Professoren, sind nicht viel Wert wenn man sieht wie oft so einen Dr. Titel aberkannt wird. Bezüglich Ihre Arbeit als Ministerin fand ich hervorragend. Also, hoffentlich wird Ihr Traum wahr, auch ohne Dr. Titel.

@15:46 DerTopfgucker

„Ehrlich gesagt sind mir Politiker ohne Doktortitel deutlich sympathischer :-)“

Warum Ihnen ein Politiker ohne Doktortitel deshalb sympathischer sein sollte, erschließt sich mir nicht (vermutlich, weil Sie selbst keinen Doktortitel haben), aber Ihre Aussage gilt dann nicht für Frau Giffey - denn sie hat ja keineswegs weise darauf verzichtet, als Politikerin unbedingt einen Doktortitel haben zu wollen, sondern gerade umgekehrt: sie hat es versucht, aus eigener Kraft offenbar nicht geschafft, und anstatt dann aufzugeben, hat sie lieber betrogen.
Charakterlich finde ich das schon recht mies.

Am 10. Juni 2021 um 15:55 von Observer_56

Zitat: Dr.-Titel bei Abgeordneten und Ministern dienen doch nur zur Erlangung einer höheren Besoldungsstufe und höheren Ruhestandsbezügen.

Das ist schlicht falsch.

Es gibt für Promovierte keine höheren Diäten oder Besoldung.

Doktor

Macht nichts, da Politiker ohnehin keine Qualifikation brauchen, ausser eine große "Klappe" oder einen Intensivkurs in Kommunikation. Das befähigt übrigens auch ausgemacht Spezialisten z.B. Doktor und Professor zu kritisieren d.h sie brauchen eine weiter Eigenschaft, eine ausgeprägtes Selbstbewusstsein.

Sehr gut.

Andere Leute müssen sich jahrelang im Labor quälen, um verwertbare und reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen und diese Leute schreiben einfach Passagen aus bereits publizierten Texten ab, geben dazu ein paar Kommentare ab und meinen, sie hätten eine tolle Dissertation geschrieben.
Über meine Dissertation kann ich nur sagen: die Ergebnisse sind nicht toll, aber dafür sind sie ehrlich erarbeitet.

Was soll man sagen...

Jetzt beschließt die Uni also, ihr den Doktortitel zu entziehen. Nachdem sie ihr vor diesen 2010 erst verliehen hatte und vermutlich war die Note darauf auch ok. Dann wurde das ganze 2019 von der Uni kontrolliert und mit Abstrichen erneut für ok befunden. 2021 taugt es also nicht mehr als Dissertation. Kann schon sein, ich kenne die Arbeit ja nicht und könnte sie, da nicht vom Fach, auch nicht beurteilen. Aber warum muss man das Ding 3x kontrollieren bis man feststellt, dass die Arbeit nicht gut ist?

Und natürlich ist es egal, ob ein(e) Politikerin promoviert ist oder nicht. Das wäre mir auch bei zu Guttenberg egal gewesen. Die Frage ist, wie ehrlich er oder sie ist. Wie die Wähler in Berlin das bewerten wird man sehen. Hat die SPD überhaupt die Chance, dort das BürgermeisterInnenamt zu gewinnen?

Entzogener Doktorgrad

Sicher nicht ohne Grund und auffällig oft in der deutschen Politik zu finden ! Und leider , wie immer , völlig ohne jegliche Konsequenzen. Als Zeichen zu sehen wie z.B. weiter so Leute ? Scheinbar ist es so. Und wieder ein Vertauensbruch gegenüber dem Volk und natürlich auch gegenüber den Kollegen ! Die alle sollten sich schämen und freiwillig alle Ämter aufgeben und das bitte ohne Pensionsansprüche !

Peinlich

Traurig, dass bestimmte Personen glauben, nur durch einen Titel etwas darzustellen! Selbstwertgefühl geht anders.

Zu 15:46 von DerTopfgucker "Na und?"

Na und?
Ehrlich gesagt sind mir Politiker ohne Doktortitel deutlich sympathischer :-)
Viel Erfolg in Berlin, Frau Giffey.

Es geht hier nicht um Sympathie mit oder ohne Titel.

Es geht um Täuschung. Wahrheit ist bei einer wissenschaftlichen Dissertation um promovieren zu können unverzichtbar.
Ich sehe das auch bei einer Regierenden Bürgermeisterin von Berlin nicht anders.
Frau Giffey und ihre Unterstützer beschädigen mit ihrem Verhalten die Wissenschaft und das Amt. Ein unglaublicher Vorgang!

Sie hätte den Vorsitz im Berliner Senat, bestimmte die Richtlinien der Regierungspolitik, überwachte deren Einhaltung und repräsentierte Berlin.
Kann sich Berlin das leisten?
Es wäre eine Abkehr von ethische Prinzipien für dieses Amt, wenn das Abgeordnetenhaus Giffey zur Regierenden Bürgermeisterin wählen würde.

Frau Giffey täte gut daran die Kandidatur zurückzuziehen um sich und Berlin diese Abseitsstellung zu ersparen.
Berliner und Berlinerinnen haben eine bessere Wahl verdient.

15:54 von schiebaer45

aber sie könnte doch nun den Herrn Dr. Schröder ehelichen. sie wäre dann frau dr. und er könnte wahrscheinlich die 22 mille sparen, was für ihn ja auch viel geld ist

Am 10. Juni 2021 um 15:55 von wolf 666

Zitat: Über 8 x haben die Grüne Partei und Frau Baerbock auf ihren hp den Lebenslauf von Baerbock geändert, aber erst nachdem die Hochstapelei der Baerbock im Internet aufgedeckt wurde.

Ich bin über Frau Baerbock genauso entsetzt wie Sie, nachdem ich dieser Tage hier bei der Tagesscahu gelesen habe, sie habe behauptet, Mitglied des "Potsdamer Solarvereins" zu sein, obwohl der vielleicht gar nicht mehr existiert.

Den Artikel"Das Netz vergisst nicht" am 07.06.2021 hätten Sie einmal lesen sollen. Ich glaube nicht, dass Sie dann den Begriff "Hochstapelei" verwendet hätten.

Blamabel

Wenn man sich die Kandidaten der Möchte-gerne-Doktoren in Merkels Regierung der letzten Jahre so anschaut, dann weiß man plötzlich, dass die Mannschaft um sie nur aus Blendern besteht! Trau, schau, wem. Erkenntnis: Trau keinem Politiker!

Und keiner hat´s gemerkt...

Frau Giffey ist natürlich selbst für die Korrektheit ihrer Doktorarbeit verantwortlich, aber so eine Arbeit wird in der Entstehungsphase betreut und am Ende von einer Prüfungskomission begutachtet und beurteilt. Wie steht es dann also um die Kompetenz der Betreuer und Prüfer? Haben die auch Konsequenzen zu erwarten? Das hab ich mich schon bei den vorher bekannt gewordenen "Schummeldoktoren" gefragt.

Verheerender Gesamteindruck

Welch einen verheerenden Eindruck machen viele Spitzenpolitiker. Eine Spitzenkandidatin für das Bundeskanzleramt, der nicht auffällt dass sie einen fünfstelligen Betrag beim Einkommen vergessen hat, eine Spitzenkandidatin für das Rathaus von Berlin, der ihre Uni bestätigt, dass sie den Doktortitel unter Täuschung erwarb. Ein Kandidat für das Kanzleramt, der sich als zuständiger Bürgermeister und Finanzminister weder an CumEx Gespräche, noch Wirecard-Warnungen erinnern will. Diverse Politiker aus Bayern, die sich mit Provisionen an Conona dumm dämlich verdienen und nicht verstehen, was daran moralisch verwerflich sein soll. Wie weit haben sich die Politiker von den Menschen auf der Straße entfernt. Es ist Zeit dass die Parteigremien und die Medien diese Personen daran erinnern, dass moralische Integrität ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Politiker/innen sein muss. Noch bleibt Zeit dafür, die Konsequenzen zu ziehen, bevor der Wähler dies tun wird.

Am 10. Juni 2021 um 15:46 von DerTopfgucker

Zitat: Ehrlich gesagt sind mir Politiker ohne Doktortitel deutlich sympathischer :-)

Bei den meisten weiß man doch gar nicht, ob sie promoviert sind oder nicht, es sei denn, es steht z.B. bei der Bundespressekonferenz auf dem Namensschild.

Mir ist dieses Doktorgedöns auch ziemlich egal.

Hexenjagd

Für mich sieht es nach einer Hexenjagd aus. Erst nach der 3. Prüfung wird der Doktortitel aberkannt. Und warum - weil die Zitierung nicht 100% korrekt ist.

Wer schon einmal eine wissenschaftliche Arbeit erstellt hat, weiß wie viel Literaturstudium, Recherche usw. dahinter stecken. Den Überblick zu behalten und jedes Zitat richtig zu treffen ist schwer. Heute gibt es Programme mit OCR-Erkennung die diese Fehler schnell finden können. Für mich sieht es eher danach aus, dass es Leute gibt, die durch die heutige Technik bewusst Fehler finden wollen und damit Leuten die Karriere kaputt machen. Ich bin kein Fan von Frau Giffey aber das hat sie nicht verdient. Es geht ja bei der Debatte nicht um das wissenschaftliche Ergebnis ihrer Arbeit. Es geht auch nicht darum, dass das Ergebnis nicht auf ihrem "Mist" gewachsen ist. Anders lag der Fall zu Gutenberg - der hat schreiben lassen.

Bemerkenswert finde ich auch, dass Politikerinnen dieses Schicksal ereilt.

Und ja ich bin Feministin!!

Volksvertreter

Diese ganze "Bande" in der Politik lebt leider nur noch von Lug und Betrug.
Ein erschwindelter Doktortitel ist wohl noch eines der harmlosesten Verfehlungen.

15:46 von DerTopfgucker

«Na und?
Ehrlich gesagt sind mir Politiker ohne Doktortitel deutlich sympathischer :-)
Viel Erfolg in Berlin, Frau Giffey.»

Noch was mehr sympathisch können aber die sein.
Die erst gar nicht versuchen, so eine halbgare Doktorarbeit abzuliefern.

Ohne Doktortitel kann man auch sein, ohne dass man sich den ermogelten Titel hinterher wieder aberkennen lassen muss.

Ich kann Fußballspielen von vorne herein bleiben lassen, ohne dass ich mir erst einen Ball kaufe, den wer anders dann platt sticht, nur damit ich damit anschließend nicht mehr spielen kann. Was für ein Tinnef.

Aber mir ist das schon immer ein Mysterium mit den Doktoren, die dann ganz plötzlich gar keine mehr sind. Wie der Scheinriese, bei dem die Gesetze der Perspektive ncht gelten.

Von Nahem ist der Riese genau so groß wie ich, wenn er neben mir steht. Aber der Lump wird einfach nicht kleiner, so weit weg wie er auch immer geht. Aus der Ferne weit grinst er dann groß und frech und laut …

Am 10. Juni 2021 um 16:10 von Südstaatlerin

Zitat: Nach Schavan, von Guttenberg nun auch Franziska Giffey. Komischerweise finden die Titelaberkennungen stets nur bei Politikern statt. In den Medien habe ich bislang noch nie vernommen, dass der Doktortitel auch anderen Akademiker aberkannt wurde.

Warten Sie ab. Das kommt noch. Ist doch eine prima Möglichkeit einen Konkurrenten im Betrieb um eine Führungsposition herauszukicken.

Hätte vermieden werden können.

Es wirft ein weiteres schlechtes Licht auf die Politik. Hätte vermieden werden können und sollen bei rechtzeitiger vorheriger Prüfung durch die Verantwortlichen in den Parteien.

Zitat: Eigens für Sie, falsa

Zitat: Eigens für Sie, falsa demonstratio: Mit der Doktorarbeit gibt jeder Doktorant eine schriftliche Ehrenerklärung ab, dass die Arbeit unter Beachtung aller Regeln einer selbstständige wissenschaftliche Arbeit erstellt wurde. Auch das war dann eine Lüge von Frau Giffey.

Ich gebe Ihnen vollkomen Recht.

Trotzdem ist es mir egal.

Ganz im Vertrauen: Ich hatte beim Staatexamen einen Spickzettel in der Hosentasche.

Doktortitel

Es gibt aber auch Leute, die schreiben ihre Doktorarbeit, weil sie Thema vertieft bearbeiten wollen. Am Titel liegt ihnen nichts. Robert Habeck ist so ein Fall. Er hat promoviert, hat es aber nie als nötig empfunden, seinen Doktortitel seinem Namen hinzuzufügen. Er war schon Minister und stellvertretender Ministerpräsident, wenn also etwas zu finden wäre, hätten es Journalisten längst gefunden.

An Dreistigkeit kaum zu überbieten

Schon im Grundstudium lehrt jede Uni das wissenschaftliche Arbeiten und legt Wert auf korrektes Zitieren in allen Arbeiten. Wenn jetzt Frau Giffey dreist behauptet, der geistige Diebstahl -denn das ist das Plagiat- wäre ihr bestes Wissen gewesen. Und nach Ihrem besten Gewissen erfolgt? Dann erklärt sie sich selbt damit im Wissen als dumm und im Gewissen als dreist. Statt kleine Brötchen zu backen und zerknirscht den Fehler einzugestehen sich als zukünftige Bürgermeisterin von Berlin zu präsentieren setzt der Verdummung der Bürger die Krone auf. Wenn sie jetzt tatsächlich auch noch von den Berlinern gewählt werden sollte, kann man als nicht Haupstädter nur ratlos dastehen. Schon jetzt stellt sich Berlin als gesetzlose ClanCity dar - da kommt es auf die grüne Bock-Gärtnerin auch nicht mehr an. Vorsicht Berliner, wenn die Bürgermeisterin Diebstahl relativiert, bringt eure Wertsachen lieber in Sicherheit.

Am 10. Juni 2021 um 16:09 von frosthorn

Zitat: Aber ein unsauber erlangter Doktortitel ist eben mehr als "Doktorengedöns". Es ist Beleg für einen fragwürdigen Charakter. Und das wäre fatal für jemanden, der sich um meine Stimme bewirbt.

Vielelicht verstehe ich Frau Giffey deshalb so gut, weil ich auch einen fragwürdigen Charakter habe, nachdem ich, wie bereits an anderer Stelle gestanden, beim Staatexamen einen Spickzettel in der Hosentasche hatte.

Eine Graupe weniger

Die Gnädige reiht sich nur in die Reihen der unglaubwürdigen Politiker ein. Deswegen ist die Politik schließlich auch so glaub- ähh unglaubwürdig!

Am 10. Juni 2021 um 16:13 von Sisyphos3

Zitat: geht es um das "Doktorgedöns" oder um den Umgang mit der Wahrheit / Glaubwürdigkeit in unserer Gesellschaft ?

Es geht um Wahrheit / Glaubwürdigkeit im Zusammenhang mit Doktorgedöns.

Die Gesellschaft wird es verkraften, dass es 83,02 Mio Gerechte auf der einen und Frau Giffey auf der anderen Seite gibt.

Am 10. Juni 2021 um 16:19 von Sausevind

Zitat: Wenn sie nie einen Doktortitel angestrebt hätte, hätte sie das "Doktorgedöns" gar nicht erst aufkommen lassen - und dann wären in der Tat die Berliner aufgefordert, die Wichtigkeit eines Doktortitels ins Spiel zu bringen. Nun aber geht es um Betrug. Ich finde es interessant, wie viele hier das bewusst ausklammern und nur den Doktortitel als solchen für unwichtig halten.

Vielleicht bekommt sie ja in Berlin wegen dieses Doktorgedöns einen auf den Deckel.

Sie würde mir nicht leid tun.

Wenn es die Berliner*innen nicht für wichtig halten, soll es mir auch recht sein.

Böse Ahnung

Ich ahne, dass im sozialwissenschaftlichen Bereich noch viele unerkannt Plagiate schlummern.

Es ist schon komisch das bei

Es ist schon komisch das bei den erfolgreichen und beliebten Politikern geprüft wird, ich glaub bei Herrn Guttenberg wars Frau Merkel da er beliebter war als sie und gefährlich bei der nächsten Wahl.
Und hört mal auf Frau Bearbock so schlecht zu machen das macht schon die CDU weil die sonst nicht weiter wissen, ich finde die Grünen jedenfalls okay und ehrlicher als die pseudoklimaschützer der CDU.

"Diäten oder Besoldung."

Ihr Kommentar geht aber am Kern vorbei.
Natürlich 'zahlt' sich der Doktor aus. Wenn auch nicht immer so direkt.

Sonst würde ihn nicht jeder machen wollen bzw. 'fälschen'.
Er ist ein Freifahrtschein für Karrieren.

@ Obsersever_56 16:03

"Dr.-Titel bei Abgeordneten und Ministern dienen doch zur zur Erlangung einer höheren Besoldungsstufe und höheren Ruhestandsbezügen."
Das ist Quatsch. Für einen Dr.-Titel bekommen weder Abgeordneten noch Minister noch sonstige Beamte automatisch eine Gehalts- oder Pensionszulage. Nur an Universitäten ist der Dr.-Titel für bestimmte Ämter vorgeschrieben, hat dann aber auch nichts mit der Besoldung zu tun. Allenfalls für Beförderungen in manche höhere Ämter (z.B. Präsidenten von Behörden, Abteilungsleiter) kann ein Dr.-Titel karrierefördernd sein, aber sicher weniger als die "richtige" Parteizugehörigkeit. Im Falle von Frau Giffey hat der Dr.-Titel ihre Karriere jedenfalls nicht unterstützt, bei Herrn zu Guttenberg ebenfalls nicht.

Am 10. Juni 2021 um 16:54 von friedrich peter...

Zitat: Hätte vermieden werden können und sollen bei rechtzeitiger vorheriger Prüfung durch die Verantwortlichen in den Parteien.

Die Partein wären vielleicht überfordert.

Man könnte aber die Arbeiten aller Bundestagskandidaten und Ministeranwärter durch den Verfassungsschutz überürüfen lassen.

@Großfamilienberater:

Nach bestem Wissen und Gewissen heißt immer, damals schon gewußt zu haben, was besser gewesen wäre. - Es gab eine Zeit, in der Unis wie Pilze aus dem Boden sprossen; eine Zeit, in der Absolventen z. B. im Naturwissenschaftlichen Bereich ohne Doktortitel keine Chance in der Freien Wirtschaft hatten. Was damals für eine Doktorarbeit vielleicht eben auch akzeptiert wurde, ließ doch den Probanden glauben, er arbeite so gut, daß es besser nicht gehe. - Ich würde bei allen diesen Überprüfungen der Doktorarbeiten (die von Angela Merkel ist dafür gesperrt) auch immer gerne nicht nur die Uni, sondern auch den Doktorvater resp. die Doktormutter veröffentlicht wissen. - Die gute politische Arbeit von Frau Giffey spricht sehr für Führungspotential. -

Kein Pfusch

@ Bender Rodriguez
Wo bleiben die Konsequenzen bei der Prüfkomission?

Sollen die sich in die Ecke stellen?

Keiner hats gemerkt. Das nennt man im Handwerk nunmal Pfusch.

Das ist nicht richtig. Wenn ein Handwerker etwas kopiert, dabei aber gut arbeitet, ist das doch kein Pfusch. Die Doktorarbeit von Frau Giffey ist vielleicht auch handwerklich gut. Bis auf die fehlenden Zitate.

16:51 von Silvia26

"Für mich sieht es nach einer Hexenjagd aus. ......... Den Überblick zu behalten und jedes Zitat richtig zu treffen ist schwer."

Ihre Fürsprache in allen Ehren, aber es geht hier nicht um eine Kleinigkeit die übersehen wurde, es geht um etliche Textpassagen.

Und von einem Doktoranden / zukünftigen Doktor sollte man schon erwarten können, dass er halbwegs weiß was er tut und zumindestens die Zitate ordnungsgemäß als solche kennzeichnet.

strafrechtliche Konsequenzen

Über die ursprünglichen Verfasser ist wenig bekannt.

Wenn die Universität aber so klar sagt, dass getäuscht wurde, dann bin ich gespannt, ob die Angelegenheit mit dem Entzug des Dr. Titels erledigt ist, oder ob die ursprünglichen Verfasser noch für
strafrechtliche Konsequenzen sorgen wollen.

Als zukünftige Berliner Bürgermeisterin, steht sie weiter im Licht der Öffentlichkeit.

Angela Merkel

... ist akademisch sicher über jeden Zweifel erhaben, nennt aber selbst nie den Dr. Titel.

Täuschung und Vorteilsnahme

Durch das Abschreiben von Textstellen haben sich Frau Giffey und auch andere Politiker einen Zeitvorteil verschafft und ganz bewusst die Öffentlichkeit und wissenschaftliche Welt getäuscht. Und solche Leute sind unsere Volksvertreter. Ich selber haben 4 Jahre lang in Biochemie promoviert und hier neue Proteinstrukturen aufgeklärt und dazu Testsysteme herausgebracht. Dafür habe ich, wie viele andere Wissenschaftler auch, bei mieser Bezahlung viele Stunden meines Lebens dafür gegeben, um etwas Neues zu entwickeln, was uns weiterbringt. Und solche Leute schreiben ab, ersparen sich Zeit und haben derweil einen lukrativen Politikerposten, der viel Geld einbringt. Was hier jetzt noch fehlt ist eine Anzeige wegen Täuschung und vorsetzlichem Betrug und dazu eine erhebliche Geldstrafe.

@ Angrybird

Ohne Konsequenzen? Welche Konsequenzen zieht so ein Betrug nach sich?

Den Entzug des Titels. Das steht doch im Artikel. Und Betrug im rechtlichen Sinne ist das Auslassen der Zitate nicht. Es wurde ja z. B. niemand geschädigt. Es kommt dann auch kein Polizist mit Handschellen.

@ Giselbert

Ihre Fürsprache in allen Ehren, aber es geht hier nicht um eine Kleinigkeit die übersehen wurde, es geht um etliche Textpassagen.

Na und? Der Dr. Titel ist abgehakt. Frau Giffey kandidiert ohne Titel und ich würde sie sofort wählen.

@falsa demonstratio, 16.37h

Das haben Sie meiner Meinung nach absichtlich missverstanden.
Natürlich erhöhen sich weder Diäten noch die Besoldung durch einen akademischen Grad.
Aber man erreicht diese hochdotierten Stellen in der Regel leichter als Promovierter.
Das gilt nicht nur für die Politik.

Am 10. Juni 2021 um 17:07 von artist22

"Diäten oder Besoldung."

Ihr Kommentar geht aber am Kern vorbei. Natürlich 'zahlt' sich der Doktor aus. Wenn auch nicht immer so direkt.

Zitat: Am 10. Juni 2021 um 15:55 von Observer_56: Zitat: Dr.-Titel bei Abgeordneten und Ministern dienen doch nur zur Erlangung einer höheren Besoldungsstufe und höheren Ruhestandsbezügen.

Darauf bezog sich mein Kommentar um 16:37. Die Behauptung ist eindeutig falsch.

Wenn "Täuschung im Rechtsverkehr", dann aber auch BETRUG!

Wenn durch einen Doktorant (weiblich, männlich oder gar divers interessiert mich nicht!) eine Arbeit abgegeben wurde, in welcher am Ende durch Täuschung ein Doktortitel erworben wurde, so stellt das für mich einen klassischen Fall von Betruges im Sinne des Strafrechtes dar.
Nun wurde mit einem unrechtmäßig erlangten Titel eine Position erlangt, die ohne dieses Titels eventuell nicht erreicht worden wäre. Ich frage mich im Ernst, wie und wann müssen sich unsere Politiker für ihr strafbares Verhalten verantworten und wieviel Respekt verdienen solche Menschen gegenüber "normalen" und nicht kriminellen Mitmenschen? Das sind also die PROMINENTEN dieser Zeit, vor denen WIR vielleicht "erfurchtsvoll niederknien" sollen - aber ganz bestimmt nicht!!!
Jeder Bürger und jede Bürgerin dieses Landes, die aufrichtig ihren Lebensunterhalt bestreiten, verdienen maximalen Resekt zuerst von diesen Politikern!

Mitnichten ein harmloses Ding

Unter meiner Diolomarbeit habe ich seinerzeit unterschrieben, diese selbständig angefertigt zu haben, und alle Quellen aufzuführen. Hätte dies nicht gestimmt, wäre das Betrug gewesen, bis hin zur strafrechtlichen Verfolgung. Frau Giffey hat das Gleich unterschreiben müssen. Die Uni Berlin hat ja den Titel nicht entzogen, weil da vielleicht eine Quelle fehlte, sondern das Fehlen systematisch war. Insofern habe ich kein Mitleid mit jemandem der betrügt. Zudem ist das eine Schlag ins Gesicht für diejenigen, die wissenschaftlich sauber arbeiten. Das Ganze dann auch noch so dilletantisch zu machen, dass man erwischt wird, ist das i-Tüpfelchen. Dass jemand, der betrügt, unsauber arbeitet und dilletantisch vorgeht, dann auch noch die Stirn hat, sich als politische Führungsperson anzudienen, ist dann noch die Krönung. Nein, ich sehe das Ganze nicht als harmlos an. Giffey sollte auch politisch die Konsequenzen ziehen!

16:44 von gman

"Wahrheit ist bei einer wissenschaftlichen Dissertation um promovieren zu können unverzichtbar.
Ich sehe das auch bei einer Regierenden Bürgermeisterin von Berlin nicht anders.
Frau Giffey und ihre Unterstützer beschädigen mit ihrem Verhalten die Wissenschaft und das Amt. Ein unglaublicher Vorgang!"

.-.-.

So ist es.
Wer so schluderig mit der Wahrheit umgeht, wird es in politischen Fragen ebenfalls tun.
Warum auch nicht? Die Bürger unterstützen das doch.

Na, sieh' an...

... die Spatzen pfoffen es ja bereits von Dächern.

Was heißt das nun?

Im Grunde folgt daraus aus meiner Sicht nicht nur ein Verzicht auf die Berliner Spitzenkandidatur.

Sondern auch Rückgabe aller Bezüge und Entzug aller Pensionsansprüche, die aus dieser Hochstapelei entstanden sind.

Sonst hätte sich die Hochstapelei ja gelohnt.

Am 10. Juni 2021 um 17:20 von 0_Ahnung

"Es wurde ja z. B. niemand geschädigt."

Niemand geschädigt?

Möglicherweise hat sie in Ihrer Karriere den einen oder anderen Posten bekommen, weil sie diesen Doktortitel hatte.

Damit haben u.U. andere Personen den einen oder anderen Posten eben nicht bekommen.

Also wurden unter Umständen doch andere Personen geschädigt.

@ Jochen Peter

... und ganz bewusst die Öffentlichkeit und wissenschaftliche Welt getäuscht.

Ich fühle mich nur vollkommen unwesentlich getäuscht. Die Frau ist gut, wir haben ihr alles christlich verziehen. Auf zu neuen Ufern.


Und solche Leute sind unsere Volksvertreter.

Sie stellt sich in Berlin zur Wahl und der Souverän, die Wählerinnen und Wähler haben das letzte Wort.


Ich selber haben 4 Jahre lang in Biochemie promoviert und hier neue Proteinstrukturen aufgeklärt und dazu Testsysteme herausgebracht.

Vielleicht prüft das dann auch mal jemand.

Gradmesser

Ich finde in unserer "Betrugskultur" auf dem politischen Parkett ein erkennbares Ungleichgewicht zwischen diesen ehemaligen Plagiatsaffären und den gespielten "Blackouts" im Amt bei:

- Spendenaffären
- Vertragsabschlüssen
- Steuerhinterziehung
- Ermittlungspannen
- Beraterverträgen
- Promotion-Deals

und sonstigen Aktionen, wo diese Erinnerungslücken sich zum Weitermachen oder gar für Beförderungen eignen.

@0-Ahnung, 17:15 Uhr

Sie nennt den Dr.-Titel nicht, weil sie es nicht nötig hat. Sie überzeugt durch ihre politische Arbeit, nicht durch ein Stück Papier. Ich schätze, sie hat nicht nur die Promotion als Physikerin, sondern auch jede Menge Ehrendoktortitel erworben, ohne damit zu prahlen. Und das macht sie so sympathisch.

@falsa demonstratio, 16.46h

Frau Baebock hat getrickst und getäuscht.
Sie weiß genau, warum sie die Korrekturen vorgenommen hat.
Da hilft es nichts, dieses Verhalten ins Lächerlioche zu ziehen.
Ich bin überzeugt, dass Ihr Kommentar bei einem Politiker einer bei Ihnen besonders beliebten partei anders ausgefallen wäre.

Beschiss ist in meinen Augen Beschiss.

Den strafrechtlich relevanten Begriff Betrug lasse ich absichtlich außen vor.

@ wolf666

Frau Baerbock hat nicht hochgestapelt, sie ist schwer in Ordnung und sympathisch und ihr Lebenslauf ist auch okay.

Feine Regierungsmitglieder,

Feine Regierungsmitglieder, die wir da haben. Giffey, nicht als einzige, mogelt bei der Doktorarbeit, weil sich als Minister ein Doktortitel immer gut ausmacht, und der Verkehrsminister will einem Wirtschaftsbetrieb die Zahlung von gut einer halben Millarde Euro mit einer behaupteten Schlechtleistung verweigern - noch, nachdem ihn ein Untersuchungsausschuss widerlegt hat. Dafür wird der Gesundheitsminister, der sein Amt 2018 angetreten hat, fertiggemacht, weil er um jeden Preis Materialien zur Seuchenbekämpfung beschaffen musste - wobei das RKI in Bundestagsdrucksache17/1205117 am 03. 01. 2013 ganz klar darauf hingewiesen hat, dass die Materialien im Seuchenfall zu knapp seien, und seine Vorgänger all die Jahre keinen Finger gerührt haben, Vorräte für den Katastrophenfall anzulegen wie andere Staaten auch.

Solche Leute beschädigen die

Solche Leute beschädigen die Demokratie! Sie hätte sofort zurücktreten müssen und nicht erst dann, wenn es ihr und ihrer Vorbereitung auf den Wahlkampf genehm ist. Und sich jetzt ganz ungeniert als Spitzenkandidatin in Berlin aufstellen lassen. Ich bin froh, dass ich vor den Toren Berlins lebe und mich nicht von solchen Menschen regieren lassen muß.
Dass Ehrlichkeit bei ihr nicht in der Familie zu liegen scheint, hat ihr Mann ja auch bewiesen.

@Icke1, 16:59 Uhr

Sie sollten nicht verallgemeinern. Die Doktorarbeit von Frau Giffey leidet wohl an fehlenden Zitatangaben. Ich sehe darin eher Nachlässigkeiten, aufgrund derer die Arbeit aber nicht per se als unbrauchbar zu bewerten sein muss. Die Abgrenzung zwischen eigenen, modifizierten Gedanken und
der Übernahme fremder gedanklicher Leistungen ohne Kenntlichmachung kann in der Praxis durchaus schwierig sein.

@ Am 10. Juni 2021 um 16:43 von Icke 1

>>Peinlich

Traurig, dass bestimmte Personen glauben, nur durch einen Titel etwas darzustellen! Selbstwertgefühl geht anders.<<

Sie kennen Fr. Giffey also persönlich, um so ein Urteil fällen zu können?

effektiv zum Titel.

Abschreiben ist das Eine, kein wissenschaftlicher Nutzen das Andere. Giffey schreibt in ihrer Doktorarbeit über sich. Das hat keinen wissenschaftlichen Wert. So steht es im Internet und auch Kohl und später Westerwelle habe über sich geschrieben.
Der Titel ist in Deutschland wichtig. Master in London gemacht. Hört sich gut an. Das kann so um die 20.000€ im Jahr kosten. Vorteil man hat seinen Master nach einem Jahr.
Lassen wir endlich den Dr. weg. So wie in Frankreich. Dort ist der Dr. kein Prestigeobjekt.

@ Werner Klaus

... bin ich gespannt, ob die Angelegenheit mit dem Entzug des Dr. Titels erledigt ist, oder ob die ursprünglichen Verfasser noch für
strafrechtliche Konsequenzen sorgen wollen.

Man kann nicht einfach für strafrechtliche Konsequenzen sorgen. Und in diesem Fall schon gar nicht, wo Zitate nicht korrekt gekennzeichnet wurden. Es ist ja niemand geschädigt.

Ich war mal Fußball Schiedsrichter im Jugendbereich. Wenn ein Spieler für den Gegner gelb fordert, sieht er selbst Gelb.

@Mene mene tekel, 17.09h

Wenn Sie auf Frau Merkel abheben.
Meines Wissens sind alle in der DDR geschriebenen Dissertatitonen nach dem Einigungsvertrag nicht angreifbar.
Das hat sicher gute Gründe.
Denn nirgendwo außerhalb des Sozialismus würden Sie für Lobhudeleien auf dieses System promoviert werden.
Ohne die Hymne auf den Sozialismus hätte die beste Facharbeit nichts genützt.

@ Supergrobi

Solche Leute beschädigen die Demokratie!

Ich finde, dass maßlos übersteigerte Vorwürfe die Demokratie beschädigen.

Der Plagiatvorwurf ist

Der Plagiatvorwurf ist bestätigt, und das ist eine dicke Hypothek für Frau Giffey im politischen Wettstreit um das Berliner Rathaus.
Aber wer heute sieht, welche Skandale und handwerkliches Unvermögen bei der CDU herrschen, wird sich fragen: Quo vadis, Union?
Der cdu geht das kompetente Personal aus.
Da hilft auch nicht, eine BILD-Kommunikationsfrau ins Wahlkrampfteam zu holen. Wobei schon erhellend ist, auf welches Niveau man sich da begibt: 3-4-Worte-Schlagzeilen, und auf Seite 2 die Pinups.
Auf den Wahlkampf darf man gespannt sein, aber inhaltlich sollte man da nichts erwarten.
Was dann wieder dazu passt, dass der cdu das Personal ausgeht.
Die Abwanderungen zur FDP und den Grünen sind so bestens vorprogrammiert.

SchnickSchnack

Man kann doch Frau G. Wählen oder nicht was soll die heisse Luft?
Wenn das nach 5 Jahrren RRG in Berlin noch einer macht, der diese Jahre wirklich nüchtern reflektiert....
Frau G ist so optimisch in Bezug auf die Landespolitik und versucht es trotzdem, denn im Bund läuft für die SPD ab 2022 nix mehr.
ABER
niemand bohrt seit Jahren nach bei:
Den den Dr. Titel verleihenden akademischen Instititionen.
Wozu gibt es Doktor"Eltern", Gutachter, das Rigorosum.
Versagen auf der ganzen Breite und ziemlich oft immer da wo man es extern nachprüft...

Da ist was faul im Unistaat Deutschland.
Wer hat dort je die Verantwortung übernommen?
PS:
Die Ausrede
Täuschung ist schön und gut, aber sie zählt nicht wenn Sie so plump und offensichtlich ist.
Hier haben die Unis eine Mitverantwortung und zerstören anderenfalls Ihren Ruf....

Haltet den Dieb, sprich den Doktranden, den man Jahre ggf mit rechtswidrigen Zeitverträgen ausgenutzt hat, zu rufen ist extremst verlogen...

Zu 16:10 von Südstaatlerin - Der feine Unterschied -

Nach Schavan, von Guttenberg nun auch Franziska Giffey.
Komischerweise finden die Titelaberkennungen stets nur bei Politikern statt. In den Medien habe ich bislang noch nie vernommen, dass der Doktortitel auch anderen Akademiker aberkannt wurde.

"Die Medien" sind nicht die ganze Welt, nicht alles ist für alle Medien interessant. Oft wird da gerne selektiert und eingefärbt. Man muss sich schon selbst schlau machen und um die die ganze Bandbreite der Informationen bemühen. Selbstverständlich gibt es auch aberkannte Titel von Nichtpolitiker/innen.

Der feine Unterschied:
Von Guttenberg ist nach den Plagiatsvorwürfe im Zusammenhang mit seiner Dissertation als Bundesminister zurückgetreten und hat sämtliche politische Ämter niedergelegt.

Von Guttenberg hat seinen Titel längst zurück (2019 University of Southampton).. Das war aber kaum eine Meldung in den Medien wert.

@Icke1, 16:46 Uhr

Es gibt eine Menge Politiker, denen ich nicht traue. Ursächlich für dieses Mißtrauen ist aber kein fehlender Doktortitel, sondern die bewusste Verbreitung von Lügen, Hass und Hetze. Im übrigen: Der AFD-Europapolitiker Gunnar Beck hatte mit einem Professoren-Titel kandidiert, der ihm gar nicht zustand. Und weil dieser Titel nicht mehr von den Wahlscheinen entfernt werden konnte, wurde er mit diesem Titel gewählt. Man muss solche Fälle nicht (nur) bei der CDU verorten.

Zur Person von

Frau Giffey mölchte ich sagen, dass mir ihre politische Arbeit sowie ihr ganzes Auftreten gut gefallen hat.
Sie hat Kompetenz und Bescheidenheit vereint.
DAs mit der Dissertation hätte ihr nicht passieren dürfen.
Dafür ist sie auch verantwortlich.

könnte man hier vielleicht endlich mal aufhören

auszugraben, was der Ehemann von Frau Giffey oder womöglich der Gärtner ihres Schwagers alles auf dem Kerbholz haben! Das ist Sippenhaft-Kultur aus dem Mittelalter.
Jetzt geht's ja wohl los.

17:20 von 0_Ahnung

"Und Betrug im rechtlichen Sinne ist das Auslassen der Zitate nicht. Es wurde ja z. B. niemand geschädigt."

,.,.,

Doch, natürlich.
Geschädigt ist der, dem die Ideen geklaut wurden.
Frau G. konnte bislang sagen: "Ist meins, ist meins, ist meins".

Und die, die das in Wirklichkeit zuerst entdeckt haben, sind die Gelackmeierten. DENEN könnte man nun Betrug vorwerfen, weil sie Frau G. nicht als Quelle angegeben haben.

Frau G. hat also andere Menschen geschädigt.

@falsa, 16:58

Vielelicht verstehe ich Frau Giffey deshalb so gut, weil ich auch einen fragwürdigen Charakter habe, nachdem ich, wie bereits an anderer Stelle gestanden, beim Staatexamen einen Spickzettel in der Hosentasche hatte.

Soso... die Doktorenrepublik zeigt Flagge...

Ich weiß nicht, ich habe meinen akademischen Titel (wie alle anderen Abschlüsse) ohne jegliche Schiebereien erworben.

Vielleicht ein Einzelfall?

Zumindest schätzen Sie sich selber schon richtig ein, das ist der erste Weg zur einem besseren und ehrlicheren Leben.

@Mahei, 16:51 Uhr

Welche "weniger harmlose Verfehlungen" meinen Sie denn...? Ich bin mit der politischen Arbeit durchaus zufrieden und mache sie nicht fest an gegenteiligen Einzelfällen. Was glauben Sie, in wievielen Hausarbeiten an der Uni "abgeschrieben" wird? Oft sind es nur Nuancen in der Änderung des Gedankengangs, die darüber entscheiden ob ein Palgiat oder eine eigenständige gedankliche Leistung vorliegt. Ich will damit das Verhalten von Frau Giffey nicht schönreden. Aber ohne nähere Kenntnis der "Tatumstände" besteht auch kein Anlass, sie zu kriminalisieren und mit ihr die ganze Politik. Ich frage mich ohnehin, warum Politiker sich einen solchen Job antun. In der Wirtschaft könnten sie deutlich mehr Geld verdienen und müssen nicht nach jeder Amtszeit um die Wiederwahl fürchten.

Zu 17:39 von Adeo60 - Nur die Hochschule beurteilt!

@Icke1, 16:59 Uhr
Sie sollten nicht verallgemeinern. Die Doktorarbeit von Frau Giffey leidet wohl an fehlenden Zitatangaben. Ich sehe darin eher Nachlässigkeiten, aufgrund derer die Arbeit aber nicht per se als unbrauchbar zu bewerten sein muss. Die Abgrenzung zwischen eigenen, modifizierten Gedanken und
der Übernahme fremder gedanklicher Leistungen ohne Kenntlichmachung kann in der Praxis durchaus schwierig sein.

@Adeo60, was Sie darin sehen ist nicht relevant. Lesen Sie die Begründung des Hochschulpräsidiums der Freien Universität Berlin. Es geht um Täuschung! Die Dissertation ist offensichtlich keine eigenständige Arbeit von Frau Giffey.

17:43 von 0_Ahnung

>>Am 10. Juni 2021 um
@ Supergrobi

Solche Leute beschädigen die Demokratie!

Ich finde, dass maßlos übersteigerte Vorwürfe die Demokratie beschädigen.<<

... und ich finde, das Ganze hat mit Demokratie nichts zu tun.

Erst anerkennen

dann aberkennen, geht gar nicht.

Rote Karte fuer die Pruefkommission und die Doktormutter/Vater.

Soll man doch gleich die wissenschaftlichen Arbeiten der "dr pruef ag" vorlegen.

Am 10. Juni 2021 um 17:33 von Zuschauer49

„Feine Regierungsmitglieder, die wir da haben. Giffey, nicht als einzige,
mogelt
bei der Doktorarbeit, weil sich als Minister ein Doktortitel immer gut ausmacht“

Da ist was dran,

aber kleine Kinder mogeln, Erwachsene beschei…..

Da finde ich die Audi Leute schon ehrlicher,

"Ganz ohne Bescheißen werden wir es nicht schaffen."

@ 17:31 von DerVaihinger

"Frau Baebock hat getrickst und getäuscht.
Sie weiß genau, warum sie die Korrekturen vorgenommen hat.
Da hilft es nichts, dieses Verhalten ins Lächerlioche zu ziehen.
Ich bin überzeugt, dass Ihr Kommentar bei einem Politiker einer bei Ihnen besonders beliebten partei anders ausgefallen wäre.

Beschiss ist in meinen Augen Beschiss."

Stimmt, da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Wenn nicht betrügen, aber zumindest falsche Tatsachen wollte man suggerieren. Auch wenn nicht das Ausmaß wie bei Giffey, aber diesen Vorfall braucht man keinesfalls schönreden oder unter den Teppich kehren.

Am 10. Juni 2021 um 17:15 von Werner Krausss

Zitat: Wenn die Universität aber so klar sagt, dass getäuscht wurde, dann bin ich gespannt, ob die Angelegenheit mit dem Entzug des Dr. Titels erledigt ist, oder ob die ursprünglichen Verfasser noch für strafrechtliche Konsequenzen sorgen wollen.

An welche Straftatbestände denken Sie denn ?

17:51 von rossundreiter

«Ich weiß nicht, ich habe meinen akademischen Titel (wie alle anderen Abschlüsse) ohne jegliche Schiebereien erworben.
Vielleicht ein Einzelfall?»

Ich denke … eher nein.

Und Akademische Titel in Hippologie sind auch mit am einfachsten von allen zu bekommen.

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