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Ungleiche Verteilung

Landbesitz ist in Deutschland sehr ungleich verteilt. Die Besitzer von Grund und Boden wollen den Besitzlosen nichts abgeben. Vor allem auf dem Land ist das so. Daher haben wir uns auch ein Anwesen in der Schweiz gekauft.

Wohnen auf dem Land

... ist so teuer geworden. Wir pendeln zwischen der Schweiz und unserer Maisonettwohnung in Berlin mit großer Dachterrasse hin und her. Aber eine zusätzliche Wohnung auf dem Land können wir uns genau wie der deutsche Arbeiter gar nicht leisten.

Sicher ist nur: Wohnen (können) muss jeder

Die richtige Frage lautet hier:
"Oft ist schon die Suche nach einem Grundstück schwierig"
also: Woran liegt's?

Meine Frau und ich …

… haben uns vor zwei Jahren ein schönes Haus im Randbezirk einer kleinen Großstadt gebaut, wobei sich die Grundstücksuche 8 (!) Jahre hingezogen hat. Auf dem Land wäre es einfacher (und günstiger) gewesen, aber wir sind Stadtmenschen.
Zwar gibt es auch im Stadtgebiet viele unbebaute Grundstücke, aber die Eigentümer wollten alle nicht verkaufen - was uns nicht wirklich gewundert hat, weil es dank EZB kaum attraktive Geldanlagen gibt, und wenn jemand nicht unbedingt dringend Geld benötigt, verkauft er halt nicht.
Wir haben einfach nur Glück gehabt (und recht groß = teuer gebaut, so dass wir für den Bauträger, der das Grundstück zuvor von einer Gärtnerei erworben und weiterverkauft hat attraktiver waren als die Mitbewerber).

Stoppt endlich die Spekulation mit Grund und Boden

Die Marktwirtschaft kann das Problem nicht lösen.
Im Gegensatz zu allen anderen Waren sind Grund und Boden nicht beliebig vermehrbar.

Deshalb braucht es staatliche Eingriffe, die Landbesitzern, Spekulanten u.ä. in die Schranken weisen. Nur so können halbwegs gleiche Lebensbedingungen für allen Menschen in DEU geschaffen werden. Es kann doch nicht richtig sein, dass der Grunderwerb heute schon tlw. teurer ist als das Haus, das darauf gebaut werden soll.

Auch der Staat sollte tunlichts auch seine Ambitionen zur Geldvermehrung beenden. Die Grunderwerbssteuer muss begrenzt werden; einheitlich für ganz Deutschland!

13:38 von Alice et Ayşe Weidel

>>Landbesitz ist in Deutschland sehr ungleich verteilt. Die Besitzer von Grund und Boden wollen den Besitzlosen nichts abgeben. Vor allem auf dem Land ist das so. Daher haben wir uns auch ein Anwesen in der Schweiz gekauft.<<

Und die Schweizer Grundbesitzer geben den Besitzlosen freiwillig ab? Eventuell sogar billiger als in DE?

Meine Frau und ich

suchen schon sein mehreren Jahren nach bezahlbarem Bauland.
Mit niederschmetterndem Misserfolg.

im gesamtem Umkreis von etwa 70Km rund um Frankfurt gibt es keinen Baugrund für weniger als 400€ pro qm.

Im umkreis von 20 Km um Frankfurt kosten Doppelkhaushälftne mindestens 800k/€ im Bezugsfähigem zustand.

eine ländlich gelegene Ruine die man abreissen muss vorm Neubau (Hurra verpflichtendes Bodengutachten) auf eine Grundstück von 280qm gibts für 400k€.

Dann erhebt Hessen noch als einziges reiches Bundesland eine Grunderwerbssteuer von 6%.

Das Haus für das meine Eltern in dem späten 80ern 300k DM bezahlt haben ist heute 1,4Mio€ wert.

Hinzu kommen sinkende Löhne (im vergleich zu den Vorgängern), Dauerbefristung und extrem steigende Lebenshaltungskosten.

Ich hab mittlerweile den Eindruck, es gibt daher keine Studien bezüglich der Altersdiskriminierung von Menschen unter 40, weil unsere Politik genau weis was dabei heraus kommt.

Wo soll die Reise denn hingehen?

Ich lebe auf dem Dorf, habe Grundbesitz, bin in der Kommunalpolitik gegen ausufernde Neubaugebiete. Die Frage ist doch wo die Reise hingehen soll? Unsere Dörfer wachsen, es werden weiter grosszügige Häuser gebaut, Fläche versiegelt, Natur zerstört, nur damit nach einigen Jahren zwei alte Menschen auf 900 qm Grundstück wohnen. Ich will meinen Wald behalten! Das ist keine Spekulation!

Wir müssen viel stärker in alte vorhandene Bausubstanz investieren als dieser ständige Neubaugebietswahnsinn.

Es ist unmöglich alle Wünsche zu erfüllen, auch in Deutschland.

Ein Dorfkind

@ Nettie

"Sicher ist nur: Wohnen (können) muss jeder
Die richtige Frage lautet hier:
"Oft ist schon die Suche nach einem Grundstück schwierig"
also: Woran liegt's?" Am 10. Juni 2021 um 13:56 von Nettie

*

In der Gegend meiner Eltern hat man viel Gebiet für den Naturschutz ausgewiesen. Da haben schon vor Jahren Pferdebesitzer gesagt, dass sie deshalb ihren Pferden nicht mehr Platz verschaffen können.

Das ist ausdrücklich keine Kritik an dem Naturschutz, sondern eine Feststellung. Die Naturschutzgebiete kann man für lange Spaziergänge nutzen. Reitwege sind auch vorhanden. Sehr schöne Gegend auch fürs Fahrradfahren.
Nur darf man da natürlich nicht überall lang laufen.

Wohnen können muss zwar jeder, aber das muss nun wirklich nicht immer Einfamilienhaus im Neubaugebiet sein.
Es gibt in Deutschland sowieso nicht genug Platz, um Jedem sein Häuschen zu ermöglichen.

Dazu kommen Naturschutzgebiete, Platz, um regenerative Energien zu bekommen, Autobahnen werden ausgebaut usw.

Zu viele Menschen...

Eines

der grundlegenden Probleme ist im Artikel genannt: Kommunen sind bereits überschuldet und haben Haushaltssperren, können also nicht mehr wirklich am Baugrundstücksmarkt tätig werden. Bauträger haben oft Grundstücke, auch auf „Vorrat“, es können aber nicht alle gleichzeitig bebaut werden, weil die eigenen Resourcen und die Kapazitäten bei den Baufirmen fehlen.
Man muss auch dem Problem ins Auge blicken, dass die Bevölkerungszahl in D. in den letzten 10 Jahren um ca. 3 Millionen gewachsen ist (www.laenderdaten.info).Mit der daraus folgenden gestiegenen Nachfrage kann die Bauwirtschaft unmöglich mithalten.

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Sie: «Dafür braucht es Geld [für Naturschutz]»
Meine Antwort darauf: «Dafür braucht es ein "Leistungsverrechnungsinstrument", das von seinem Funktionsprinzip her so konstruiert ist, dass es jedem(!) Wirtschaftsteilnehmer (Menschen) diese vernünftige Abwägung (Bewertung aller Wirtschaftsgüter) ermöglicht. Also eines auf demokratischen - und nicht wie bislang auf feudalistischen Prinzipien beruhenden»

Ihre Antwort: "Ich kann und will so was gar nicht anhand von IT-Daten bewerten.
(...)
1. Taugt der Naturschutz was, oder zerstört er?
2. Haste das Geld dafür?
3. Oder kannste es ansparen?
4. Willste es dafür ausgeben als Erlebnis?“

Hier liegt offenbar ein Missverständnis vor: Es geht nicht darum, die IT bzw. die KI entscheiden zu lassen, sondern darum, die Menschen in die Lage zu versetzen, selbst eine der Faktenlage angemessene Entscheidung zu treffen.
Und das ist schließlich nur möglich, wenn man die kennt. Und darf nicht von 2. abhängen (bei der Beantwortung von 1. wäre IT hilfreich!).

Halte ich für ein Gerücht.

Halte ich für ein Gerücht. Deutschlandweite gibts Gegenden, da will keiner mehr wohnen. Weil nix los ist. Und andere Gegenden kannste knicken, weil alle da hin wollen.
Überlässt es bitte dem Markt. Wenn die 300000 Fabrik nach Berlin ziehen will und die Arbeiter erst in Sachsen Anhalt eine Wohnung finden, wird das nichts werden, mit der Fabrik.
So war auch der Platz für Tesla völlig falsch. Zu nah an Berlin. Deutschland ist aber mehr, als München Frankfurt, Hamburg und Berlin.

Am 10. Juni 2021 um 14:22 von Tada

Zitat: Wohnen können muss zwar jeder, aber das muss nun wirklich nicht immer Einfamilienhaus im Neubaugebiet sein.
Es gibt in Deutschland sowieso nicht genug Platz, um Jedem sein Häuschen zu ermöglichen.

Ich gebe Ihnen Recht.

Das erinnert mich ein wenig an das Interview, das Anton Hofreiter dem Spiegel gegeben hat.

14:35, Sparer

>>Man muss auch dem Problem ins Auge blicken, dass die Bevölkerungszahl in D. in den letzten 10 Jahren um ca. 3 Millionen gewachsen ist (www.laenderdaten.info).Mit der daraus folgenden gestiegenen Nachfrage kann die Bauwirtschaft unmöglich mithalten.<<

Nachdem sie vorher sank.

Im Vergleich zu vor zwanzig Jahren leben heute etwas mehr als eine halbe Million mehr Menschen in Deutschland.

Am 10. Juni 2021 um 14:09 von Deeskalator

Zitat: Dann erhebt Hessen noch als einziges reiches Bundesland eine Grunderwerbssteuer von 6%.

Es gibt fünf Bundesländer mit höheren Grunderwerbsteuersätzen (6,5 %) und zwei weitere die auch 6% erheben.

Es ist aus ökologischen Gründen völlig unsinnig,

noch mehr Einfamilienhaus-Baugebiete auf der grünen Wiese auszuweisen. Ein Unding ist es allerdings, daß man weiterhin so landschaftszerstörend bauen kann, wie man will, wenn man nur genügend Geld hat. Trotzdem kann „billiger Baugrund im Grünen“ wirklich nicht die Maxime einer verantwortlichen Baupolitik sein. „Einfamilienhaus für alle“? Dann wäre kaum ein Fleck in Deutschland mehr unbebaut.

Überbelegt?

>>Viele Wohnungen gelten in Deutschland als überbelegt. Das heißt im Verhältnis zur Personenzahl verfügt eine Wohnung über zu wenige Zimmer.<<

Wer hat da wo das "richtige" Maß festgelegt?

Bei mir im Vorderhaus wurde einer Mietpartei eine Wohnung mit ca. 80m² aus Eigenbedarf gekündigt, damit sie die neu erworbene Nachbarwohnung mit der entmieteten Wohnung zusammenlegen können. Jetzt wohnt das Paar mit einem Kind auf ca.160m² und die beiden vorherigen Mieter auf nur noch ca. 50m² zu einer vergleichbaren Gesamtmiete wie vorher.

Den Landbewohnern sei ihre tendenziell größere Nutzfläche von Herzen gegönnt. Aber es ist nun mal nicht für alle möglich so viel Platz zu beanspruchen, dann gäbe es vor lauter Zugebautem keine Landbewohner mehr.

... ich zum Beispiel finde mich mit meinen 60m² luxuriös ausgestattet und möchte mich auch gar nicht um mehr kümmern müssen.

@14:00 von Hansi2012

>>Im Gegensatz zu allen anderen Waren sind Grund und Boden nicht beliebig vermehrbar.<<

Falsch. Auch alle anderen Waren sind nicht beliebig vernehmbar (es sei denn durch „Materialnachschub“ via Meteoriten aus dem All).

>> Es kann doch nicht richtig sein, dass der Grunderwerb heute schon tlw. teurer ist als das Haus, das darauf gebaut werden soll.<<

Doch. Das ergibt sich aus der oben von Ihnen beschriebenen komplett fehlenden Vermehrbarkeit von Grund und Boden. Die Baugrundstücks-Knappheit wird daher im Verhältnis zu derjenigen der zum Bau notwendigen Materialien, die durch Ausbeutung eben jenes Bodens geschaffen werden (und damit die Knappheit verfügbaren Baugrunds tendenziell noch erhöhen) immer noch größer.

>> Auch der Staat sollte tunlichts auch seine Ambitionen zur Geldvermehrung beenden.<<

Der Meinung bin ich allerdings auch. Gute 2 Billionen Staatsschulden sind jetzt aber mal genug ! Von diesem Saldo müssen wir runter!

Leerstehende Altbauten

Monreal: Ein wunderschöner Ort mit gar nicht so schlechter Verkehrsanbindung und vielen leerstehenden alten Häusern. Ähnlich in Beilstein. Rhens: Praktisch ein Vorort von Koblenz (sorry, Rhenser!) mit bester Verkehrsanbindung und einigen leerstehenden alten Häusern. Kettig: Genau wie Rhens. Bad Soden-Allendorf: Nicht so tolle Verkehrsanbindung, aber in wunderschöner Lage und mit vielen leerstehenden alten Häusern.

Die Liste kann beliebig fortgesetzt werden...

Leute, es muss nicht immer ein Neubau sein! Und wer einen Garten dabei haben möchte, der wird staunen, wie groß die Grundstücke zum Altbau z.B. in den Hunsrückdörfern sein können.

Es gibt Möglichkeiten!

Zwischen Göttingen und Holzminden, eine wunderschöne Gegend aber keine prickelnde Infrastruktur steht jede 2. Wohnung leer, es hängen nur Gardinen dran, damit man es nicht sieht und man findet dort jederzeit auch etwas zum Kaufen was auch noch finanzierbar ist. Nur dort will keiner hin.

Man kann eben nicht nur von der Luft leben, aber das kapieren die allermeisten GRÜNEN und ÖKOS nicht.

Völlig logisch, daß es

Völlig logisch, daß es auf dem Land genauso wenig Bauland wie in der Stadt gibt. Denn die meisten Landflächen sind nun mal Ackerland und kein Bauland.

leider nichts Neues ...

Klar, der Zustand hat sich verschärft, aber grundsätzlich ist dies doch schon seit Jahren/Jahrzehnten ein Dauerzustand!!!

Wahrscheinlich versuchen die Kommunen durch künstliche Verknappung auch die Preise nach oben zu schrauben.
Und bei vielen angebotenen Bauplätze müsste man eigentlich noch Geld bekommen: Steilhang kaum erschließbar, neben einer Schweinemastanlage, neben der Autobahn/Hauptstraße ... und trotzdem gehen solche Plätze an verzweifelt suchende Familien weg.

Unglaublich was hier trotz derzeitiger Wohnungsknappheit abläuft.

Ende Gelände !

Auch da verträgt nun mal kein Land unbegrenztes Wachstum.

@ 14:22 von Tada

"Es gibt in Deutschland sowieso nicht genug Platz, um Jedem sein Häuschen zu ermöglichen."

Nur wer bestimmt das, wem ein Häuschen zusteht? Es darf nicht sein, dass dies nur einem elitären, wohlhabenden Kreis vorbehalten bleibt (was schon jetzt teilweise der Fall ist).

Der Wunsch nach einem eigenen Haus ist davon abgesehen mehr als verständlich, wenn man sich so die oft bestehenden Querelen in Mehrfamilienhäusern anschaut.

Auch in ländlichen Kommunen gibt es kaum Bauland

warum nicht ?
ist es so kompliziert Bauland auszuweisen ?

15:51 von fathaland slim

Im Vergleich zu vor zwanzig Jahren leben heute etwas mehr als eine halbe Million mehr Menschen in Deutschland.
.
da könnte man ja Dänemark mit seiner sozialdemokratischen Regierung als Vorbild nehmen

bei deren Konzept hätten wir statt 0,5 Mill mehr
1 Mill weniger Menschen im Land
ein entspannterer Wohnungsmarkt und Ressourcen wären geschonter

@falsa demonstratio

"Das erinnert mich ein wenig an das Interview, das Anton Hofreiter dem Spiegel gegeben hat." Am 10. Juni 2021 um 15:48 von falsa demonstratio

*

So weit geht mein Beitrag nicht.

Hofreiter ging bis zu Enteignung wenn Grundstücke / Häuser nicht genutzt werden und verfallen.

Mir ging es darum, dass keine weiteren Neubaugebiete entstehen.

Auch ein Naturschutzgebiet muss nicht durch Enteignung entstehen.

@15:51 von fathaland slim

>> Im Vergleich zu vor zwanzig Jahren leben heute etwas mehr als eine halbe Million mehr Menschen in Deutschland.<<

Na gut, reden wir mal von Bayern, einem sicherlich erwiesenen „Hotspot“ der Immobilien-Preisentwicklung;
Bevölkerung 1970 etwa 10,5 Mio; 2000: 12,15 Mio; 1919; über 13,1 Mio.
Und von den alten Bundesländern:
1990: 65,7Mio.
2000: 68,4 Mio
2019: 70,6 Mio

@ Deeskalator

im gesamtem Umkreis von etwa 70Km rund um Frankfurt gibt es keinen Baugrund für weniger als 400€ pro qm.

Oh schade. Aber die 500€ pro qm werden sich über kurz oder lang auch lohnen.

Dann erhebt Hessen noch als einziges reiches Bundesland eine Grunderwerbssteuer von 6%.

Hessen reich? Vielleicht an Schulden.

Das Haus für das meine Eltern in dem späten 80ern 300k DM bezahlt haben ist heute 1,4Mio€ wert.

Na, dann wünsche ich Ihnen, dass Sie nicht mit allzu vielen Geschwistern teilen müssen. Aber Ihre Frau hat ja auch noch Eltern.

Es gibt Land

Es gibt tausende von Ha Land, das ungenutzt steht, leere Parzelle in Kleingartenanlagen. In manchen ostdeutschen Städten sind das 10 - 30% aller Kleingärten.
Kleingärten müssen erhalten bleiben für die ärmere Bevölkerung, die Rentner, für die Insekten, für die Flora.
Aber müssen auch alle leerstehenden Parzellen auf ewig bewahrt und geschützt werden, während gleichzeitig tausende von jungen Familien in beengten Mietwohnungen leben müssen?
Es wird sich aber nichts ändern an diesen leeren Parzellen. Es kommen immer wieder Wahlen - und es gibt viele Kleingärtner. Und diese Wähler will man nicht vergraulen. Egal, wenn auf einer Anlage vielleicht 1 Ha leersteht - die Angst vor dem falschen Kreuz bei den Wahlen ist größer als die Verantwortung gegenüber der ganzen Bevölkerung. Denn eine gewonnene Wahl bedeutet hohes sicheres Einkommen für die nächsten 4 Jahre. Und darauf kommt es diesen Menschen an. Die Allgemeinheit spielt in der Politik keine Rolle mehr.

@ Tremiro

Und die Schweizer Grundbesitzer geben den Besitzlosen freiwillig ab? Eventuell sogar billiger als in DE?

Nein, wesentlich teurer. Baugrund ist für Schweizer Normalbürger praktisch unerschwinglich.

@ Hansi2012

Stoppt endlich die Spekulation mit Grund und Boden.

Völlig richtig. Meine Schwester und ich besitzen mehrere Baugrundstück in sehr guter Lage. Die geben wir aber derzeit nicht her, sondern wir warten noch.

Die Marktwirtschaft kann das Problem nicht lösen.

Nein, natürlich nicht. Marktwirtschaft ist nicht gut. Wir warten aber ab, bis das Bauland noch ein wenig im Wert steigt und die Nachfrage größer wird.

Im Gegensatz zu allen anderen Waren sind Grund und Boden nicht beliebig vermehrbar.

Genau. Aber eigentlich ist ja keine Wahre beliebig vermehrbar.

14:09 von Deeskalator

im gesamtem Umkreis von etwa 70Km rund um Frankfurt gibt es keinen Baugrund für weniger als 400€ pro qm.
.
da traut man sich ja kaum zu schreiben dass sich das von Stuttgart kaum unterscheidet
die Grundstückspreise im Stadtgebiet zwischen 3,500 und 5.000 Euro/bewegen
in den Einzugsgebieten in der selben Gegend sich bewegen wie Frankfurt
wenn es nen S Bahnhof im Ort gibt ne Nummer teurer

@ Dorfkind

Ich lebe auf dem Dorf, habe Grundbesitz, bin in der Kommunalpolitik gegen ausufernde Neubaugebiete. Die Frage ist doch wo die Reise hingehen soll?

Sie haben völlig Recht. Sollen die Leute doch in Mietwohnungen in der Stadt ziehen.

staatliche Eingriffe, die Landbesitzern, Spekulanten,

von Hansi2012 @
Wer das will sollte rot oder grün Wählen.

Dann gibt’s keine neuen Eigenheime in Großstadtbereichen mehr und der Mietwohnungsbau ist ob der Vorschriften und CO Ausbeutung auch tot.

Da hilft dann besonders noch ein Bundesweiter Mietdeckel. Dadurch entstehen dann massenhaft neue preiswerte und Stadtnahe Wohnungen.

Es liegt aber oft daran..

..dass sich viele Dorfgemeinschaften aus negativen Erfahrungen heraus darauf einigen, keine Grundstück an Fremde zu verkaufen.

Allzu oft haben sich Neubürger ungut auf das Miteinander in Dörfern ausgewirkt (Klagen gegen Glocken, landwirtschaftlichen Verkehr,etc).

Mich wundert da nicht, dass nicht jeder einfach überall bauen darf..

@ Deeskalator

Hinzu kommen sinkende Löhne (im vergleich zu den Vorgängern),...

Da waren Ihre Vorgänger aber vermutlich besser gewerkschaftliche organisiert. Mein Gehalt ist seit meiner Ausbildung niemals gefallen. Das tut mir leid für Sie. Das ist ungerecht.

... Dauerbefristung und ...

Dauerbefristungen sind gar nicht erlaubt.

... extrem steigende Lebenshaltungskosten.

Liegt das etwa an teuren Hobbys? Für Normalverbraucher ist laut destatis die mittlere Inflationsrate in Deutschland in den letzten 10 Jahren ziemlich nahe bei 2%.

16:04, Sparer

>>Gute 2 Billionen Staatsschulden sind jetzt aber mal genug ! Von diesem Saldo müssen wir runter!<<

Bei über neun Billionen allein an Geldvermögen in Deutschland sehr ich das eher entspannt.

Am 10. Juni 2021 um 16:26 von Tada

@falsa demonstratio: "Das erinnert mich ein wenig an das Interview, das Anton Hofreiter dem Spiegel gegeben hat." Am 10. Juni 2021 um 15:48 von falsa demonstratio

Zitat: Hofreiter ging bis zu Enteignung wenn Grundstücke / Häuser nicht genutzt werden und verfallen.

Da haben Sie Recht. " Ich finde es richtig, dass die Gemeinde im Notfall auch enteignen darf, wenn Besitzverhältnisse unklar sind oder sich Erbengemeinschaften streiten und deshalb ein Dorfkern verödet oder Wohnraum nicht geschaffen werden kann., hat Herrr Hofreiter in dem Interview gesagt.

Zitat: Mir ging es darum, dass keine weiteren Neubaugebiete entstehen.

Sie sollten das Interview nochmals nachlesen, auch wenn es Ihnen unangenhem ist, mit Herrn Hofreiter weitestgehend einer Meinung zu sein.

Zitat: Auch ein Naturschutzgebiet muss nicht durch Enteignung entstehen.

Natürlich nicht, wenn der Eigentümer der Umwidmung zustimmt.

@ 16:32 von Kritikunerwünscht

"Es gibt tausende von Ha Land, das ungenutzt steht, leere Parzelle in Kleingartenanlagen...
Aber müssen auch alle leerstehenden Parzellen auf ewig bewahrt und geschützt werden, während gleichzeitig tausende von jungen Familien in beengten Mietwohnungen leben müssen?"

Ein guter Gedanke den Sie da bringen, passend dazu ...

Wir können es uns ja auch noch leisten reine Feriengebiete auszuweisen. Häuser die sehr gut als Dauerwohnsitz geeignet wären, werden nur ein paar Wochen im Jahr genutzt.

Da ist er, der Flächenfraß

Sehr gut gewähltes Foto (Baugrundstücke am Rand der Gemeinde Ottenstein).

Eine unglaubliche Platzverschwendung für, sagen wir, pro Häuschen eine Familie mit zwei Kindern, die spätestens wenn sie 18 sind, der Langeweile des Dorfes entfliehen und in die Stadt ziehen. Heizölbedarf gerne mal 5000l pro Jahr, weil ist ja kalt im Winter, und das Häuschen hat vier Wände und ein Dach.

Dazu kommen Garagen, weil pro Landbewohner ein Auto, und Straßen, damit die Leute in die Stadt zum Bäcker fahren können.

@17:15 von fathaland slim

>> Bei über neun Billionen allein an Geldvermögen in Deutschland sehr ich das eher entspannt.<<

So ähnlich hatten die griechischen Bürger vor 2014 vermutlich auch gedacht. Um dann (oder schon vorher) ihr Vermögen in Massen ins Ausland zu schaffen. Das private Vermögen der Griechen (das vermutlich auch ziemlich zentriert ist) hat nichts dazu beigetragen, die Schuldenkrise zu verhindern.
Die griechische Krise hat übrigens das Immobilienpreisproblem auch in Deutschland mit befeuert, weil viele Griechen ihr ins Ausland geschafftes Vermögen bei uns (und in anderen Ländern) in Immobilien „geparkt“ haben.

Auch in ländlichen Kommunen gibt es kaum Bauland....

Zuwenig Bauland, zu wenig oder kein bezahlbarer Wohnraum. Auch auf dem Land.
Wer sagt da noch "der Markt wird es richten" ?
Dazu kommt noch die Niedrigzinspolitik, die dazu führt, mangels verzinsten Kapitalanlagen in sogenanntes Betongold zu gehen. Das treibt Preise und kann auch zu einer Immobilienblase führen.

16:52 von werner1955

>>Wer das will sollte rot oder grün Wählen.

Dann gibt’s keine neuen Eigenheime in Großstadtbereichen mehr und der Mietwohnungsbau ist ob der Vorschriften und CO Ausbeutung auch tot.

Da hilft dann besonders noch ein Bundesweiter Mietdeckel. Dadurch entstehen dann massenhaft neue preiswerte und Stadtnahe Wohnungen.<<

Und weil die von Ihnen gescholtenen Parteien die den Wohnungsbau durch Überregulierung sofort zum Erliegen bringen würden, bundesweit schon lange nicht am Ruder waren, wissen wir vor dem Überangebot an bezahlbarem Wohnraum gar nicht, wo wir die benötigten Mieter oder stolzen Eigenheimbesitzer herkriegen sollen.

16:26, Sisyphos3

>>15:51 von fathaland slim
Im Vergleich zu vor zwanzig Jahren leben heute etwas mehr als eine halbe Million mehr Menschen in Deutschland.
.
da könnte man ja Dänemark mit seiner sozialdemokratischen Regierung als Vorbild nehmen

bei deren Konzept hätten wir statt 0,5 Mill mehr
1 Mill weniger Menschen im Land
ein entspannterer Wohnungsmarkt und Ressourcen wären geschonter<<

Die Probleme am Wohnungsmarkt haben nur marginal mit den bösen Fremden zu tun, auch wenn die AfD natürlich anderes behauptet.

Auch in Dänemark schießen die Immobilienpreise durch die Decke.

17:36, Sparer @17:15 von fathaland slim

>>> Bei über neun Billionen allein an Geldvermögen in Deutschland sehr ich das eher entspannt.<

So ähnlich hatten die griechischen Bürger vor 2014 vermutlich auch gedacht. Um dann (oder schon vorher) ihr Vermögen in Massen ins Ausland zu schaffen. Das private Vermögen der Griechen (das vermutlich auch ziemlich zentriert ist) hat nichts dazu beigetragen, die Schuldenkrise zu verhindern.
Die griechische Krise hat übrigens das Immobilienpreisproblem auch in Deutschland mit befeuert, weil viele Griechen ihr ins Ausland geschafftes Vermögen bei uns (und in anderen Ländern) in Immobilien „geparkt“ haben.<<

Griechenland ist ein winziges Land, das für etwa 2% der Wirtschaftsleistung des Euroraumes zuständig ist und für etwa 3% der Schulden.

Die Krise in Griechenland war ein politisch gewolltes neoliberales Experiment zum Studium der Auswirkungen von erzwungener Austerität. Das Land war zu klein und zu unbedeutend, um sich zu wehren. Immer wenn ich daran denke, werde ich wütend.

13:38 und 13:42 von Alice et Ayşe Weidel

“Daher haben wir uns auch ein Anwesen in der Schweiz gekauft.“
“Wir pendeln zwischen der Schweiz und unserer Maisonettwohnung in Berlin mit großer Dachterrasse hin und her. Aber eine zusätzliche Wohnung auf dem Land können wir uns genau wie der deutsche Arbeiter gar nicht leisten.“

Gleich fängt der deutsche Arbeiter das Weinen an. Es schmerzt ihn, dass es Ihnen noch schlechter geht wie ihm. Leider kann der deutsche Arbeiter nicht für Ihr 3. Domizil auf dem Lande spenden, weil er sein Geld für seine Mietwohnung im Hochhausviertel braucht.
Es tut mir so leid, aber auch ich kann Ihnen bedauerlicherweise nicht helfen, da ich auf Grund der (Corona)Insolvenz meines Arbeitgebers arbeitslos bin. In Gedanken bin ich aber ganz bei Ihnen.

Dies ist leider wahr

ich kenne an der Ostsee Gemeinden, die sogar Pläne schmieden, Kleingartenanlagen komplett zu schließen, um Bauland zu gewinnen. Allerdings wird das dann kein Bauland für normale Bürger - es wird Bauland für entweder sehr gut betuchte oder aber Bauland für Ferienhäuser, die nur einige Wochen im Jahr bewohnt werden, aber eine gute Kapitalanlage darstellen. Da will man auch nicht die Anlagen weit draußen vor den Toren der Stadt nutzen - nein, die möglichst nah am Zentrum.
"Normale" Menschen, d.h. Menschen unterhalb der Oberen Mittelschicht spielen in diesem Land keine Rolle mehr. Es werden Wohnungen gebaut, wie die Bundesregierung mitteilt, natürlich. Aber für wen? Bezahlbare Wohnungen für den Arbeiter, die Angestellte, den Rentner oder lieber Luxuswohnungen als Renditeobjekt für Investoren aus Deutschland, China, Russland und den USA? Gleichzeitig werden Tinyhäuser beworben - Deutschland geht den gleichen Weg wie die USA. Die Armen leben dann in Trailer-Parks, sorry, Tiny-Häusern,

Flächenversiegelung

Es erstaunt einen ja nicht mehr, dass auch die Grünen Flächenversiegelungen durch Neubau tollfinden, wenn Ihr Teilvorsitzender auch Waffen in Krisengebiete liefern will.

Macht aus Grüner Sicht bestimmt genau so viel Sinn wie Gendern und die Umverteilung von unten nach oben durch saftige Steuern und Abgaben auf Benzin, Gas und Strom.

Die Grünen Wählerinnen wollen halt ihre Elektro SUVs gesponsert bekommen.

17:59, Einfach Unglaublich

>>Es erstaunt einen ja nicht mehr, dass auch die Grünen Flächenversiegelungen durch Neubau tollfinden, wenn Ihr Teilvorsitzender auch Waffen in Krisengebiete liefern will<<

Die Grünen machen sich für Neubaugebiete stark?

Das ist aber neu.

Wird hier nicht ständig behauptet, sie wollten den Eigenheimbau verbieten?

Vielleicht sollten die Gegner der Grünen sich mal entscheiden, welche Wahlkampflinie sie fahren wollen. Alles und das Gegenteil davon zu behaupten ist strategisch nicht wirklich klug.

Am 10. Juni 2021 um 15:51 von fathaland slim

" Im Vergleich zu vor zwanzig Jahren leben heute etwas mehr als eine halbe Million mehr Menschen in Deutschland. "

wie kommen Sie auf diese Zahl?

Deutschland: Demografie 2020
Januar 2021 wurde die Bevölkerung auf 83.703.925 Menschen geschätzt. Dies ist eine Zunahme von 0,06% (52.700 Personen) gegenüber 83.651.225 Einwohnern im Vorjahr.

Deutschland/Bevölkerung (2001)
82,26 Millionen (2001)

Alles Zahlen aus der Statistik.

Und Fakt ist, Haus und Land kann sich heute nur jemand leisten der sehr gut im Geld steht.

2000 wollte ich bauen, 300 000 DM war der Preis mit Grundstück, heute auf gleichem Areal, 500 000 Euro, macht umgerechnet 1 000 000 DM.
Kleines Haus 120 Qudratmeter und Land 1000 Quadratmeter.
Leider hatte ich das Geld nicht, weder damals noch heute.

Es kann doch gar nicht so schlimm sein

Bei uns kostet eine neue ETW tund 10000€ pro qm. Macht für die familiengerechte 100 qm-Butze ne schlichte Million. Die werden alle verkauft und bezahlt und stehen nicht leer. Also sind sie „bezahlbarer Wohnraum“. Nur halt nicht für jeden. Für mich z.B. nicht.

Aber die ganzen jungen Pärchen, die die mühsam gebauten Häuschen am A.d.W. erben haben dadurch Eigenkapital und müssen die restlichen 500k€ eben abbezahlen, wie ihre Eltern auch schon.

Wer nichts erbt hat keine Chance. Kaum jemand verdient so viel, damit er von der Bank so viel Kredit bekommt. Und abzahlen muss man das ja trotzdem. Und Eigenkapital ansparen während man Miete bezahlt ist auch mühsam. 1000€ im Monat sparen sind nur 12000 im Jahr.

Aber wie gesagt - das Zeug ist meist verkauft während die Bodenplatte noch feucht ist.

17:47 von fathaland slim

Die Probleme am Wohnungsmarkt haben nur marginal mit den bösen Fremden zu tun, auch wenn die AfD natürlich anderes behauptet
.
mein lieber fathaland slim
können wir uns auch sachlich und ehrlich miteinander unterhalten ?

Wenn Wohnraum, aus welchen Grünen auch immer, knapp ist
mehr Singlehaushalte und mehr Wohnbedarf des Einzelnen
wird die Sache definitiv nicht besser, wenn noch 1,5 Mill Wohnraumsuchende
in Form von Zuwanderern dazu kommen

und der Begriff "böse Fremden" ist in diesem Zusammenhang absolut unnötig
ob die jetzt "böse" sind oder "gut", die brauchen ein Dach überm Kopf
und daran scheint Mangel zu herrschen

17:47 von fathaland slim

Auch in Dänemark schießen die Immobilienpreise durch die Decke.
.
verstehe ich jetzt nicht !
das war nicht mein Thema, sondern dass die sozialdemokratische Regierung,
den Bedarf von Wohnraum steuert in dem Fall keinen Zuzug gestattet

Das Ideal eines jeden

Das Ideal eines jeden Deutschen ist ein 400 qm großes Grundstück mit Eigenheim, offener Küche und 2 Garagen. Rund um jeder Gemeinde geht Jahr für Jahr immer mehr Natur- und Freifläche verloren, obwohl die Bevölkerungszahl kaum gewachsen ist. Die geerbten Altbauten der Eltern will keiner mehr, da viel zu klein geschnitten. Die Altbauten in den Gemeindezentren werden viel von Familien mit Migrationshintergrund gekauft, da deren Ansprüche noch nicht so in den Himmel gewachsen sind. Man könnte auf einem Grundstück von 400 qm auch ein 4-Familienhaus mit modern geschnittenen Wohnungen und Parkplätzen errichten. Es müssen ja nicht immer gleich riesige Mietsilos sein. Ich glaube wir müssen in Zukunft etwas umdenken und sorgsamer mit unserer Natur umgehen.

17:59 von Einfach Unglaublich

>>Die Grünen Wählerinnen wollen halt ihre Elektro SUVs gesponsert bekommen.<<

Ich finde es einfach unglaublich, dass Sie Allen, nur den Wählerinnen der Grünen ihr Elekto-Fahrzeug nicht gönnen wollen. Zumindet haben Sie auch nicht ansatzweise erklärt, was diese üble Missgunst mit dem knappen Bauland auf dem Lande zu tun hat.

Sollen Grünen Wählerinnen zu Fuß gehe oder radeln müssen und deshalb den Wohnraum auf dem Land meiden?

Tja, irgendwann is dann halt

Tja, irgendwann is dann halt mal zu viel zu gebaut. Ich erkenne meine Heimat bald nicht mehr, weil hier jede Ecke gleich zugebaut wird, um dann für mittlerweile undenkbare Summen verkauft zu werden. Dabei machen die einen einen Riesenreibach, während anderen das Gefühl für Land, Natur und Umwelt verloren geht. Warum wir immer wieder das Land verbrauchen, als sei es unendlich? Wir bedenken zu wenig, dass durch die Bodenversiegelungen auch Klima und Umwelt gestört werden. Bedenkt man eigentlich, dass durch immer mehr Zuzüglern das Problem sich noch verschärfen könnte?

Die Armen leben dann

Kritikunerwünscht @
in den Wohnungen die Sie sich durch persönliche Leistung leisten und bezahlen könne oder die ander bereit sind zu alimentieren.

Ich werde nie begreifen warum jemand 50 freiwillig Jahre Miete zahlen möchte. Persönlich glaube ich, dass Sie keine Verantwortung haben möchten. Aber viel planen jedes Jahr Ihren Urlaub, neue Möbel, Handy. Autos usw. Und nur bei den Wohnungen soll das plötzlich nicht mehr gehen.?

In den 80 habe ich meine Wohnung gekauft und meine Freunde sind groß in Malle gewesen und haben stolz Ihren neuen Daimler vorgeführt. Heute sind sie mit den Mieten unzufrieden und ich kann da nur still vor mich hinlächeln. Eigen und Selbstverantwortung helfen immer.

17:59 von Einfach Unglaublich

«Es erstaunt einen ja nicht mehr, dass auch die Grünen Flächenversiegelungen durch Neubau tollfinden …»

Letzte Woche noch sollen sie Eigenheime verboten haben wollen, und ganz plötzlich sollen die Grünen Flächenversiegelung für Eigenheime toll finden.

Sehr unlogisch als Argumentationskette dafür,
warum die Grünen so gar nix können.

18:19 von Sisyphos3

>>...wird die Sache definitiv nicht besser, wenn noch 1,5 Mill Wohnraumsuchende in Form von Zuwanderern dazu kommen<<

Haben Sie eine Vorstellung davon, wieviel Wohnraum hier noch ohne die tatkräftige Mithilfe von "Fremden" entstehen würde? Ich denke, Sie merken selber, dass Sie zu kurz gesprungen sind.

@ 18:19 von Sisyphos3

"mein lieber fathaland slim
können wir uns auch sachlich und ehrlich miteinander unterhalten ?
... wird die Sache definitiv nicht besser, wenn noch 1,5 Mill Wohnraumsuchende
in Form von Zuwanderern dazu kommen "

Klar, ist doch mehr als nachvollziehbar, dass dadurch die Situation nicht besser wird. Verstehe gar nicht, dass solche Fakten von manchen ignoriert/geleugnet werden.

18:19, Sisyphos3 17:47 von fathaland slim

>>mein lieber fathaland slim
können wir uns auch sachlich und ehrlich miteinander unterhalten ?

Wenn Wohnraum, aus welchen Grünen auch immer, knapp ist
mehr Singlehaushalte und mehr Wohnbedarf des Einzelnen
wird die Sache definitiv nicht besser, wenn noch 1,5 Mill Wohnraumsuchende
in Form von Zuwanderern dazu kommen<<

Wenn wir uns sachlich unterhalten wollen, dann sollten Sie sich vielleicht auch mit dem Zu- und Abwanderungssaldo befassen. In Deutschland herrscht nämlich ein ständiges Kommen und Gehen. Was u.a. an der Freizügigkeit in der EU liegt.

>>>>>>

>>Am 10. Juni 2021 um 18:23 von Sisyphos3
17:47 von fathaland slim
„Auch in Dänemark schießen die Immobilienpreise durch die Decke.“
.
verstehe ich jetzt nicht !
das war nicht mein Thema, sondern dass die sozialdemokratische Regierung,
den Bedarf von Wohnraum steuert in dem Fall keinen Zuzug gestattet<<

Dänemark hat die gleichen Immobilienmarktprobleme wie Deutschland. Auch das Wachstum der Bevölkerung in Prozent ist ähnlich.

@ 91541matthias

Es liegt aber oft daran...dass sich viele Dorfgemeinschaften aus negativen Erfahrungen heraus darauf einigen, keine Grundstück an Fremde zu verkaufen.

Irgendwoher muss Fremdenfeindlichkeit ja kommen.


Allzu oft haben sich Neubürger ungut auf das Miteinander in Dörfern ausgewirkt

Ja, der Inzest wurde unterbrochen.

18:19 von dr.bashir

Macht für die familiengerechte 100 qm-Butze ne schlichte Million
.
die Betrachtungsweise ist einseitig
benötigte man 1960 noch knapp 20 qm pro Person
so sind es heute 47
dazu kommt man heizte die Bude damals auf 18 ° (das Schlafzimmer gar nicht)
heute fühlt man sich bei 23 ° wohl
dazu hat man ein Klimagerät für den Sommer

jemand leisten der sehr gut im Geld steht.?

von wenigfahrer @

Daran liegt es meiner Meinung nach nicht ob jemand "sehr gut im Geld steht" sondern nur daran wo er Prioritäten setzt welche Parteien er durch sein Wahlverhalten an die Regierung hilft, und für welche Berufs und Lebensweise er sich entschieden hat. Hätten wir nicht die massiven Kosten durch den Euro und die EU könnte das ganz anders auch bei Ihnen aussehen.
Gerade Corona hat ja in vielen Berichten gezeigt das die Feier, Urlaubs und Event Kultur sehr viel Geld verbraucht und viel jetzt mehr Geld zur freien Verfügung haben.

https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/...

@ Einfach Unglaublich

Es erstaunt einen ja nicht mehr, dass auch die Grünen Flächenversiegelungen durch Neubau tollfinden, wenn Ihr Teilvorsitzender auch Waffen in Krisengebiete liefern will.

Das ist aber jetzt mächtig am Thema vorbei, denn mit Waffen (die er übrigens nicht liefern will) hat es hier gar nix zu tun. Mit anderen Worten, in Ihrer Argumentation ist es nachts einfach nur kälter als draußen.

@ Bernd Kevesligeti

Zuwenig Bauland, zu wenig oder kein bezahlbarer Wohnraum. Auch auf dem Land.
Wer sagt da noch "der Markt wird es richten" ?

Ja, natürlich, der Markt wird es richten. Was denn sonst?

@ Giselbert

Verstehe gar nicht, dass solche Fakten von manchen ignoriert/geleugnet werden.

Das finde ich konstruktiv. Wir schieben es einfach auf die Zuwanderer und zur Not noch auf Merkel.

@ werner1955

Hätten wir nicht die massiven Kosten durch den Euro und die EU könnte das ganz anders auch bei Ihnen aussehen.

Sie haben sich meinich einfach nur verschrieben und meinen wohl die gemeinsamen Einnahmen durch den Euro und die EU.

um 18:46 von werner1955

"Hätten wir nicht die massiven Kosten durch den Euro und die EU könnte das ganz anders auch bei Ihnen aussehen."

Kein Land hat so stark von der EU profitiert wie Deutschland. Natürlich ist von dem Reichtum beim einfachen Bürger nicht viel angekommen; aber trotzdem:
Das ist das Mindestmaß an Wissen, das man haben sollte, wenn man sich anmaßt, andere belehren zu wollen.
_

18:38 von proehi

Haben Sie eine Vorstellung davon, wieviel Wohnraum hier noch ohne die tatkräftige Mithilfe von "Fremden" entstehen würde?
.
für wenn ?
für uns weil wir die als "Arbeits Sklaven" halten ??
oder bauen die nicht auch für sich selber Wohnungen
und es haben ja einige hier so feinsinnig festgestellt,
es geht um Bauland das begrenzt ist
(wie behauptet wird)

18:47 von 0_Ahnung

denn mit Waffen (die er übrigens nicht liefern will)
.
dann habe ich den Habeck aber total mistverstanden
oder er sich miserabel ausgedrückt

In Deutschland geht's ja noch

Gestern habe ich im Radio gehört, in welcher europäischen Stadt man für eine Eigentumswohnung am meisten Durchschnittsgehälter zahlen muss. Zu meinem Erstaunen war das Prag.

Vor 40 Jahren im Sozialismus war das anders, da hat man einen Antrag auf Zuteilung gestellt und mit Beziehungen auch eine bekommen. Die war dann billig.

18:39 von fathaland slim

Dänemark hat die gleichen Immobilienmarktprobleme wie Deutschland. Auch das Wachstum der Bevölkerung in Prozent ist ähnlich.
.
können oder wollen sie mich nicht verstehen !

wir hatten ne Zuwanderung von 1.5 Mill die letzten Jahre
das will die dänische Regierung nicht

Am 10. Juni 2021 um 18:46 von werner1955

" Daran liegt es meiner Meinung nach nicht ob jemand "sehr gut im Geld steht" sondern nur daran wo er Prioritäten setzt welche Parteien er durch sein Wahlverhalten an die Regierung hilft, und für welche Berufs und Lebensweise er sich entschieden hat. "

Das ist so nicht ganz richtig, Link habe ich nicht gelesen, man brauch Geld, und davon viel.
Ich war noch nie auf Malle, hab 47 Quadratmeter für 2 Personen, und 1400 KW im Jahr, bin das letzte mal 1978 geflogen und nur im Land Urlaub gemacht.

Also an den Prioritäten kann es nicht liegen, dazu lebe ich zu sparsam wie man an den Daten sehen kann, wenigfahrer stimmt auch, wenn ich auf den Zähler schaue im Jahr.

@17:54 von fathaland slim

>> Die Krise in Griechenland war ein politisch gewolltes neoliberales Experiment zum Studium der Auswirkungen von erzwungener Austerität. Das Land war zu klein und zu unbedeutend, um sich zu wehren<<

Ui, das ist mE eine sehr steile These.
Meine These zu Griechenland ist, dass es der Euro und Griechenlands fahrlässiger Umgang mit diesem „Geschenk des Himmels“ waren, die zum Crash geführt haben. Es gab da einfach zu viele Auswüchse, wie irrsinnige Gehälter für Lokführer, um nur ein Beispiel zu nennen. Ganz zu schweigen von dem nonchalanten Umgang der Griechen mit ihren Steuerschulden, und der Steuerfreiheit der Reeder-Milliardäre.
Ihr sogenanntes „neoliberales Experiment“, nicht einfach alle Schulden zu erlassen und noch Geld zuzuschließen, sondern eine gewisse Gegenleistung für die „bail-out“ Milliarden (finanziert durch die übrigen EU-Bürger) zu verlangen, kam ja dann erst nach dem Crash.
Auch mich macht dieses Thema immer noch wütend.

@ Deeskalator

"Dann erhebt Hessen noch als einziges reiches Bundesland eine Grunderwerbssteuer von 6%."

Den Immobiliengesellschaften der Reichen nicht zahlen müssen, falls sie den Aufteilungstrick anwenden! Hier sieht man gleich, wer das Land bekommt!

von O-Ahnung 18:51

Und wie "der Markt es richtet", daß kann man nun im Tagesschau-Artikel nachlesen. Und in der Praxis sehen.
Nach dem die Zahl der Sozialwohnungen um ca. zwei Drittel zurückgegangen ist: NRW 1998 von 1,410.950 auf 488.858 im Jahre 2017.
Und nach den Privatisierungswellen von Wohnraum um das Jahr 2000 (WOBA, Berlin GSW).

Es gefällt doch allen!

Viele Reiche haben Zweit-, Dritt-, Viertwohnsitze. Ist doch super!
Es stört doch auch niemand im Lande. Die CDU ist bei über 30%, die Partei der Besserverdienenden (die vertreten die Interessen der Reichen) sind wieder im Bundestag.
Die Linken - die sich offensichtlich als einzige für die Belange der arbeitenden Menschen einsetzen stürzen ab.
Also ist der Statos Quo doch von der absoluten Mehrheit so gewünscht! Bitte nicht jammern!

gemeinsamen Einnahmen?

von 0_Ahnung @
Bei mir als Rentner und Arbeitnehmer sind nur höhere Kosten angefallen. Meine frei verfügbaren Finazmittel sind seit 2000 immer wehniger geworden. besonders als sich in Rente gehen musste.

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