Kommentare

Solange die Gärten 2x die Woche gegossen werden...

... haben die Leute dort mehr als genug Wasser.

Es gibt sicher genug Gartenpflanzen, die das nicht nötig hätten.

Oha....

"2021 könnte das trockenste Jahr des vergangenen Jahrhunderts werden."

Klimawandel: "Back to the future"

Wenn man den Aquifer so

Wenn man den Aquifer so ausgebeutet hat, ist halt irgendwann Ende.
Grundwasser kann nur in nassen Gegenden gebildet werden.
In Amerika leben halt mehr Menschen, als es der Boden hergibt.
Da kann man nicht viel machen. Ewiges Wachstum geht halt nicht.

Der Westen der USA war schon

Der Westen der USA war schon “ immer “ Trockengebiet. Für Übermäßige Besiedelung und Landwirtschaft ist das Gebiet nicht geeignet.

Die Prairie

war nie zur Intensivlandwirtschaft geeignet. Autochton sind dort harte kurze Graesser, die auch Trockenperioden widersteheh koennen. Man erinnert sich, das war Land auf dem Millionen Bueffel grasten, die auch der Profitgier weichen mussten

Die mit der falschen Nutzung einhergehende Erosion gibts schon lange.

Die Ursache liegt beim Menschen.

Trump Wähler

Gerade die Menschen in den genannten Weststaaten waren zu großen Teilen Trump Wähler, und Leugner des Klimawandels.

USA hätten genügend Löschflugzeuge

Die USA haben mehrere tausend Militärflugzeuge eingemottet. Daraus ließen sich locker 200 Löschflugzeuge gewinnen, die zusammen den vielen vorhandenen Hubschraubern eine effektive "Löscharmee" bilden könnten ... täte halt was kosten ...

Deutschland hat übrigens seine letzten Löschflugzeuge abgeschafft. Brände sollen jetzt Hubschrauber bekämpfen - aber die fliegen ja kaum noch ... täte ja alles was kosten ...

Hauptsache, die Reichen werden reicher ...

Titelbild

Liebe TS,

ist es möglich, dass Ihr Euch mit dem Bild vertan habt? Das ist in meinen Augen keine landwirtschaftliche Anlage, sondern eine Steganlage für Sportboote, die trockengefallen ist.

Ich hoffe nur, dass nach Corona das Augenmerk aller Menschen weiterhin so stark auf den Klimawandel gerichtet ist, wie es vor Corona war - Stichwort "Friday for future"! Wir haben noch viele Probleme zu bewältigen. Packen wir es an!

Kein unabwendbares "Schicksal"

"Vielen bleibt nur, sich dem trockenen Klima anzupassen oder wegzugehen"

Klar. Die Weltbevölkerung sollte besser zusehen, dass sie Machtpolitiker los wird, die mit ihrem irrsinnigen Rüstungswettlauf im Kampf um Geld und Macht den Klimawandel immer weiter anheizen, damit sie endlich ungehindert an geeigneten Lösungsstrategien zur Bewältigung der Umwelt- und Klimawandelproblematik zusammenarbeiten kann, statt sich in ihr vermeintliches "Schicksal" zu fügen. Das wäre nicht nur sinnvoller, es macht sogar Spaß. Und weniger anstrengend wäre es auch.

komisch - die USA betreibt

komisch - die USA betreibt hauptsächlich Feldanbau in den Gegenden in denen es fast keine Niederschläge gibt - früher hat man dazu -> Wüstenstaaten gesagt
d.h. ohne massive künstliche Bewässerung passiert auf dem Acker nix

da wo es Regen in Hülle und Fülle gibt - im Osten der USA passiert so gut wie nix - gesehen im Verhältnis zum Rest

schon irgendwie merkwürdig - es geht ja nicht darum das sich die USA mit Lebensmittel selbst versorgt - dieses Land ist quasi der Hauptexporteur solcher Erzeugnisse (Weizen, Soja, Gemüse, Obst)

an hochwertigen Konsum-Gütern stellt dieses Land so gut wie nix her - obwohl die meisten mal ursprünglich dort erfunden wurden bzw. zum Massengut wurden
(Autos und Waffen habe ich mal ausdrücklich hier heraus genommen)

diese "Pionier"-Ideologie - die besagt wenn das bewirtschaftete Land kaputt/ausgelaugt ist zieht man zu "neuen Ufern" - funktioniert nun nicht mehr
nur darauf bassiert das Wesen des "normalen" US-Bürgers

Wasser sichert das Leben...

... und den Frieden, wenn frei zugänglich.

Der Kampf um das Wasser, der in Zukunft zu erwarten ist, wird zeigen wie weit Solidarität zwischen Menschen, Ländern, Kontinenten reicht.

Ich habe da ein wenig Angst um uns.

08:53 von Tada Sie haben wohl

08:53 von Tada

Sie haben wohl keinen Garten ?
Sonst wüssten Sie, das die Pflanzen ( Tomaten, Gurken, Kohl usw. ) - wenn es trocken ist - die Köpfe schneller hängen lassen wie Sie piep sagen können.

Die Quittung jahrelanger Ignoranz

Es ist sehr traurig und zugleich schmerzlich anzusehen, wenn ein Land vertrocknet und verödet, so dass seine Bewohner sowie die Tier- und Pflanzenwelt darunter unvorstellbar leiden. Das sind eigentlich Bilder, welche man aus anderen Gebieten unserer Erde kennt. Aber hier handelt es sich um den Westen der USA, eines der reichsten Länder der Welt. Obwohl die USA das Geld und technisches Wissen besitzt, um dieser Katastrophe entgegenwirken, wird aus Geldgier, das eigene Land verwüstet. Das ist das Ergebnis und die Quittung jahrelanger Ignoranz zum Thema Klimaschutz. Während andere westliche Nationen, wie z.B. Deutschland sich des Themas annehmen (nicht immer Erfolgreich), haben zB. die letzten 4 Jahre Trump-Administration der Umwelt nicht nur in den USA schwer zugesetzt. Die totale Ausbeutung der Ressourcen ohne Rücksicht auf Verluste war in den letzten 4 Jahren ein Markenzeichen dieser Regierung. Aber sie waren nicht die einzigen schuldigen Ignoranten. Wann kehrt in den USA Vernunft ein?

Wer seine Ackerböden derartig ausgelaugt hat,

wie es in den USA geschehen ist, muß sich nicht wundern, wenn die Lebendigkeit dahin ist und die Wüstenbildung beginnt. Da muß nicht der Klimawandel als Ursache hingestellt werden; er gibt nur den letzten Kick. - Diese Böden wieder zu verlebendigen, ist möglich, aber nicht von heute auf morgen. -

@9:10 vin Bender Rodriguez

„In Amerika leben halt mehr Menschen, als es der Boden hergibt.
Da kann man nicht viel machen. Ewiges Wachstum geht halt nicht.“

Beides kann man nicht nur als naturwissenschaftlich geschulter Mensch unterschreiben.
Ich möchte das noch dahingehend ergänzen, dass das nicht nur für Amerika gilt, sondern leider weltweit.
Und es ist mir klar, dass eine solche Aussage regelmäßig zu Applaus von der falschen Seite führt.
Dennoch: Das Hauptproblem besteht langfristig darin, dass wir zu viele sind und immer mehr werden. Und auch wenn das gegenwärtig besonders Afrika betrifft: Es gilt für uns alle (!!!) und trifft eben ganz besonders auf jene Gruppen zu, die besonders viele lebenswichtige Ressourcen verbrauchen. Und das sind - um es auch ganz deutlich zu sagen - gegenwärtig eben nicht (!!) zB die Menschen auf dem afrikanischen Kontinent.

Wie ist der Zusammenhang zu erklären?

Das Klima ist zu 50% Schuld, denn die Eisberge schmelzen. Dadurch steigen die Meere. Es gibt also mehr Wasser.
Wie ist der Zusammenhang zu erklären, dass es eine Dürre gibt, wenn mehr Wasser da ist.

@Rodriguez, 09:10 Uhr

Der Klimawandel ist voll im Gange und man muss das Problem an der Wurzel packen. Klimaschutzmaßnahmen sind unabdingbar.
Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

@ Tada, um 08:53

“Solange die Gärten 2 x die Woche gegossen werden...
haben die Leute dort mehr als genug Wasser.
Es gibt sicher genug Gartenpflanzen, die das nicht nötig hätten.“

Man kann Ihnen nur zugute halten, dass Sie weder von Gartenbestellung noch von den genauen Umständen “dort“ offenbar keinen Schimmer haben.

Aber solange ich morgens frühstücke, habe ich genug gegessen für zwei Tage.

Eine der Folgen der

Eine der Folgen der anhaltenden Dürre, austrocknenden Talsperren und Übernutzung der natürlichen Wasservorkommen ist, dass dort bereits Trinkwasser direkt aus aufbereitetem Abwasser zur Verwendung kommt.
In Deutschland ein Szenario, dass (zum Glück) noch nicht notwendig wurde. Sollte es aber weiter so trocken bleiben und die Grundwasserneubildung in so manchen Gegenden Deutschlands (vor allem im Osten) nicht allmählich wieder in Gang kommen, wird das hier sicher auch eine Option werden (müssen).
Wie schlimm es steht, kann man z.B. hier (https://www.ufz.de/index.php?de=47252) auf den Seiten des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung sehen.

09:10 von Bender Rodriguez

«In Amerika leben halt mehr Menschen, als es der Boden hergibt.
Da kann man nicht viel machen. Ewiges Wachstum geht halt nicht.»

Die USA haben im Landesdurchschnitt 33 Einwohner / qkm.
Kalifornien 93, und Deutschland hat 233.

Im Westen der USA leben nicht zu viele Menschen, aber zu viele Rindviecher.
Zu viele von den echten Rindviechern mit den Hörnern oben dran.

Das Rindviech wächst sowieso nicht ewig.
Ohne genügend Wasser aber ganz besonders schlecht.

Wer frühzeitige Warnzeichen nicht beachtet

steht später ohne Reaktionsmöglichkeit da.
Zitat:“Der Wasserstand von Trinkwasser-Reservoirs sinke rapide.“ D.h man erhält über die Stände der Reservoirs eine ziemlich lange Vorwarnzeit, was bevorsteht. Die Frage ist: Wird das Absinken der Reservoirs für Gegenmaßnahmen genutzt oder verlässt man sich auf das Prinzip Hoffnung? Wenn es dort Möglichkeiten gibt, eine ausreichende Wasserversorgung zu organisieren, kostet das Geld und deshalb wird man verlockt zur Verschieberitis bei den Gegenmaßnahmen. Was rechtzeitig passieren muss, hängt davon ab, ob die künstliche Versorgung des Gebietes wegen Wassermangel teurer ist als die teilweise/vollständige Aufgabe des Gebietes wegen nicht finanzierbarer technischer/organisatorischer Lösungen. So wie es aussieht, werden wir auf der Erde für solche Überlegungen mehr Zeit aufwenden müssen, weil wir immer weniger einfach in lebensbegünstigte Gebiete umziehen können.

Kakteen

um 08:53 von Tada:
"Solange die Gärten 2x die Woche gegossen werden...
... haben die Leute dort mehr als genug Wasser.

Es gibt sicher genug Gartenpflanzen, die das nicht nötig hätten."
.
Wie wäre es mit Kakteen?
Den Spielsand für die Kinder im Sand-Garten gäbe es dann gleich dazu.

Re : Tada !

Wie an vielen anderen Orten ein von Menschenhand geschaffenes Problem, das aber viele so noch nicht auf dem Schirm haben. Noch steht das große Geld- verdienen und wie die Made im Speck leben auf der obersten Stufe der Agenda !

10:11 von sam4fly Haben Sie

10:11 von sam4fly

Haben Sie schon mal Pflanzen mit Salzwasser gegossen ? Das kann bei Tomaten sehr gut funktionieren ( wenn die Konzentration nicht zu hoch ist ) - aber die meisten Pflanzen verabschieden sich danach.

@ Bender Rodriguez

Ihre Erklärung ist köstlich, der Witz des Tages, den muss ich weiter erzählen. Haben Sie den von Donald T. ?

Mal Hand aufs Herz: Ja, Amerikaner verbrauchen mit Klimaanlagen, Rasen sprengen und Pools pro Kopf mehr Wasser als andere. Aber in den USA leben "nur" 33 Menschen/Quadratkilometer im Durchschnitt, in Deutschland z.B. 233.

Das Kernproblem, neben der Wasserverschwendung, ist der Klimawandel. Es regnet zu wenig, es schneit zu wenig in den Rockys, so dass sich die Wasserspeicher nicht mehr auffüllen und Flüsse und Seen austrocknen (die bekanntlich nicht aus Grundwasser gespeist werden!)

Oder gehören Sie auch zu den Leugnern des Klimawandels? Dann der: Es sind die Migranten, die den Bio-Amerikanern das Wasser wegtrinken. Könnte auch von Donald sein...

Schabernack

Rechne bei deinen Zahlen mal die ganzen lebensfeidlichen trockengebiete weg.
Dann wird es realistischer.

Und die USA exportieren wie bekloppt. Im Grunde verkaufen die ihre Lebensgrundlage.
Nicht sehr clever.

09:41 von DB_EMD

«Titelbild … Liebe TS,
ist es möglich, dass Ihr Euch mit dem Bild vertan habt? Das ist in meinen Augen keine landwirtschaftliche Anlage, sondern eine Steganlage für Sportboote, die trockengefallen ist.»

Das ist wohl so. Aber im Artikel sagt es auch, Lake Powell in California habe nicht mehr genügend Wasser, und die Hausboote müssten runter vom See. Anderen Arten von Booten ergeht es dann auch nicht sehr anders.

Was ein Glück betrifft das

Was ein Glück betrifft das uns nicht. Bei ins regnet es gerade mehr, als üblich.
Wir könnten ja tauschen.
Frackinggas gegen Frischwasser.

09:47, Miauzi

>>komisch - die USA betreibt hauptsächlich Feldanbau in den Gegenden in denen es fast keine Niederschläge gibt - früher hat man dazu -> Wüstenstaaten gesagt
d.h. ohne massive künstliche Bewässerung passiert auf dem Acker nix<<

Das gesamte Land Mexiko ist so strukturiert. Nur mal als Beispiel.

>>da wo es Regen in Hülle und Fülle gibt - im Osten der USA passiert so gut wie nix - gesehen im Verhältnis zum Rest<<

Weizen und Mais in riesigen Monokulturen.

>>diese "Pionier"-Ideologie - die besagt wenn das bewirtschaftete Land kaputt/ausgelaugt ist zieht man zu "neuen Ufern" - funktioniert nun nicht mehr
nur darauf basiert das Wesen des "normalen" US-Bürgers<<

Wenn Sie US-Bürger kennen würden, dann wüssten Sie, daß es den normalen US-Bürger, komplett mit Wesen, nicht gibt.

Kalifornien wird übrigens zu einem nicht unerheblichen Teil von Mexikanern bewohnt, darunter viele „Illegale“.

.. da wird mir auch Angst und bange

Es wird mit Sicherheit militärische Auseinandersetzungen wegen Wasserknappheit geben. Das ist alles schon vorprogrammiert, da in der Gegenwart, vor allem von Globalmächten nichts getan wird. Allem voran von Nationen wie z.B. den USA oder China!
Deren umweltpolitische brutale Ausbeutung der Natur, ohne Rücksicht auf Verluste, ist ohne Beispiel, frei nach dem Motto "wir haben ja noch eine zweite Erde mit großen Wasserressourcen oder fruchtbare Ackerböden". Da wird es mir auch angst und bange, wenn es heißt wir expandieren wie die Wanderheuschrecken in den Weltraum und besetzen erdähnliche Welten und beuten diese erbarmungslos aus. Was für ein Szenario......

@ DB_EMD

Die TS behauptet nicht, dass das Bild eine landwirtschaftliche Anlage zeigt. Das Bild illustriert nur das Thema "Dürre", in dem es einen nahezu kompletttrocken gefallenen See zeigt, Ganz einfach.

Wassersparen ist kein Ziel in den USA

und da liegt doch der Hund begraben.

Toiletten sind immer voll Wasser, weil dass dortige Toilettenkultur ist.
Einfamilienhäuser müssen grünen Rasen haben. Der ist genormt, was dazu führt dass schon leichte Verfärbungen den Wert des Grundstückes, des Nachbargrundstückes usw verringern. Der Druck ist sehr hoch, so dass es Rasenfarbe gibt für die Dürrezeiten. Eine totale Absurdität lieber Farbe auf den Rasen zu bringen statt nachhaltige Anpassungen vorzunehmen.
Und da ist ja noch Las Vegas, ein überdimensionaler Brunnen mitten in der Wüste mit einem gigantischen Wasserverbrauch. Las Vegas verbraucht weiter Wasser in Dürrezeiten, auf das umliegende Gegenden verzichten müssen zu Gunsten von Las Vegas und das ist keine Wohnstadt, das ist ein Freizeitpark in Stadtgröße.
Vor vier Jahren hat der US Präsident den Klimawandel noch Chinesische Täuschung genannt. Da erwartet man halt auch nicht so schnell eine Änderung. So viel weiter sind wir allerdings auch nicht in Deutschland.

@ Mene mene tekel

Mein Deutschlehrer hätte gesagt: Themaverfehlung, Note...

Es geht hier nicht um "ausgelaugte" Ackerböden, die nicht mehr fruchtbar sind, z.B. durch jahrelangen Momokultur-Anbau (statt Drei-Felder-Wirtschaft)... Sondern schlicht um Dürre = Wassermangel = auch Regenmangeln (abgesehen vom Grundwasser) = Folge von Klimawandel.

Selbst auf dem fruchtbarsten Boden kann ohne Wasser nichts gedeihen.

Wärmer heißt mehr Niederschläge

Die Erde ist zu 71 Prozent und damit hauptsächlich mit Wasser bedeckt. Das sollte allgemein bekannt sein.
Darüberhinaus sollte jeder wissen, daß eine wärmere Atmosphäre mehr Wasser aufnimmt.
Eine Erwärmung der Atmosphäre führt also zu einem höheren Anteil an Wasserdampf. Dieser fällt in Form von Regen früher oder später auf die Erde. Global gesehen wird es also mehr regnen. Genau aus diesem Grund werden Teile der Südsahara wieder grün. Natürlich gibt es Unterschiede und manche Gebiete werden vielleicht sogar weniger Regen "abbekommen".

Die Rolle des Wasserdampfs, den der Flugverkehr in der Atmosphäre erzeugen, sollte nicht unterschätzt werden, denn dieser führt zu einer geringeren Abstrahlung der Wärme und damit einem "Treibhauseffekt"⁠ des Wasserdampfs. Dieser Effekt ist erwiesen und zeigte sich deutlich nach dem Vulkanausbruch auf Island oder nach 9/11, als der Flugverkehr auf der nördlichen Halbkugel eingestellt wurde.

Am 08. Juni 2021 um 08:53 von Tada

Zitat: Solange die Gärten 2x die Woche gegossen werden haben die Leute dort mehr als genug Wasser.

In Anbetracht des Berichts, den Sie kommentieren, kann Ihr Kommentar nur als zynisch bezeichnet werden.

08:53 von Tada

"Solange die Gärten 2x die Woche gegossen werden...... haben die Leute dort mehr als genug Wasser."

Schoener cynischer commentar. Nonsense, aber verstaendlich fuer jeden der nicht in America lebt und nicht informiert ist.

Ich fliege mit Jane die southern route 2 mal pro Woche, und sie lebt in Santa Barbara. "Gärten 2x die Woche gegossen werden" wie es user Tada vermutet macht hier niemand mehr. Schon lange nicht mehr. Und trinken auch nicht, weil tap water nicht neutral schmeckt, sondern es stinkt.
Ich kaufe auch Wasser im Supermarkt, jede Woche. Aber ich giesse nicht meinen Garten.

@sam4fly

Aua, ja, da muss ich jetzt aber gaaaanz scharf nachdenken. Wirklich eine knifflige Frage.

Kann es vielleicht daran liegen, dass es weniger regnet? Und daran, dass Meerwasser = Salzwasser nicht geeignet ist für Wälder, Wiese, Tiere und Landwirtschaft... ?

@08:53 von Tada

Die drohende Klimakatastrophe zur Frage der richtigen Gartenbepflanzung zu machen, ist eindeutig meilenweit zu kurz gesprungen.

Klimawandel

Vor kurzem stand im Videotext , dass die Polkappen schneller schmelzen als angenommen. Unser blauer Planet ruft immer lauter und eindringlicher. Die Klimazonen werden sich immer mehr verschieben und Regionen unbewohnbar. Die Konflikte, die daraus resultieren sind noch an Intensität gar nicht abzusehen.

09:47 von Miauzi

«komisch - die USA betreibt hauptsächlich Feldanbau in den Gegenden in denen es fast keine Niederschläge gibt - früher hat man dazu -> Wüstenstaaten gesagt
d.h. ohne massive künstliche Bewässerung passiert auf dem Acker nix.»

Wüstenstaaten kann man immer noch sagen.
Und in und bei Las Vegas gibt es noch nicht mal was an Ackerland.
Ohne mega viel Wasser dort hin leiten.

Gäbe es Las Vegas nur wie im Western mit Roll-Gebüsch vom Winde verweht, und Sheriff vor dem Saloon wie im Movie mit einst John Wayne.
Good old happy time that was.

Früher mal konnte man da hinfahren, um Siegfried & Roy zu sehen mit den Tigern. Gambling im Casino, und schnell mal heiraten mit Elvis dabei geht immer noch.

On the Strip in Vegas in Glamour City in the Middle of the Desert …

Lesen sie mal den Roman

Lesen sie mal den Roman "Früchte des Zorns".
Da wird die Dürre in den 30èr Jahren Amerikas beschrieben.
Es gab also schon vor dem "Menschengemachtenklimawandel" Dürren auf dieser Welt, und das nicht zu knapp.

09:42 von Nettie

In diesem Text haben sie das ganze Dilemma sehr gut und klar und deutlich auf den Punkt gebracht.
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
Genau so ist es und genau das versuche ich auch immer rüber zu bringen.
Ähnliches Thema heute ist die mit Plastik verschmutzen Strände in Chana.
Den Frachter von Sri Lanka könnte man hier noch hinzufügen.
Genau das sind die Dinge,um die man sich vor allem kümmern müsste,aber lieber wählt man "Heilsbringer"wie Trump.
Ok,Trump ist vorerst mal weg,zum Glück.
Die Aufzählung von noch einigen anderen erspare ich mir jetzt.

10:11, sam4fly

>>Wie ist der Zusammenhang zu erklären?
Das Klima ist zu 50% Schuld, denn die Eisberge schmelzen. Dadurch steigen die Meere. Es gibt also mehr Wasser.
Wie ist der Zusammenhang zu erklären, dass es eine Dürre gibt, wenn mehr Wasser da ist.<<

Wenn ein Eisberg schmilzt, dann ändert sich der Wasserstand der Meere überhaupt nicht. Physik Grundwissen. Aber wahrscheinlich meinen Sie das Festlandeis (Südpol, Grönland).

Inwiefern, meinen Sie, wäre ein steigender Meeresspiegel bei der Süßwasserversorgung hilfreich?

08. Juni 2021 um 10:11 von sam4fly

Wie ist der Zusammenhang zu erklären, dass es eine Dürre gibt, wenn mehr Wasser da ist.

Nur knapp 2,5% des globalen Wassers ist Süßwasser (trinkbar). Von diesen sind nur 0,6% leicht erreichbar (also 0,015% des Weltwassers). Alles andere musst gereinigt werden und das kostet Energie und Geld.
Dass Eis im Meer schmilzt hilft nur um die Meere zu Strecken, aber trinkbar werden sie trotzdem nicht. Nein, sie werden unsauberer auf Grund des Menschen.
Überschwemmungen gibt es ja auch noch heutzutage, aber 1. das Wasser muss erst zu dem Ort der Dürre transportiert werden und 2. es muss auch nutzbar sein.
Perspektivisch werden wir gigantische Rohrsysteme und starke Reinigungsgeräte brauchen um künstlich den Wasserkreislauf nach unseren Bedürfnissen zu gestalten. Dagegen sind Ölpipelines winzig und das wird sich wirtschaftlich lohnen wenn in der Natur kein nutzbares Wasser mehr frei zu finden ist (irgendwann wird es illegal Wasser aus der "Natur" zu entnehmen).

Der Bürger will es so

Es wurde hier schon festgestellt, dass ein großer Teil der Intensivlandwirtschaft in den USA in eigentlich zu trockenen Gebieten erfolgt. Warum? Weil es möglich war. Es wurde ausreichend Wasser zu günstigen Preisen zur Verfügung gestellt.

Nun könnte man hingehen und das Ganze marktwirtschaftlich regeln, indem man die Umweltkosten in dem Wasserpreis einpreist. Das trauen sich aber die Regierungen nicht, weil dann der Bürger auf die Barrikaden geht. Stattdessen fordert man den Bürger auf, Wasser zu sparen.

09:10, Bender Rodriguez

>>Wenn man den Aquifer so ausgebeutet hat, ist halt irgendwann Ende.
Grundwasser kann nur in nassen Gegenden gebildet werden.
In Amerika leben halt mehr Menschen, als es der Boden hergibt.
Da kann man nicht viel machen. Ewiges Wachstum geht halt nicht.<<

Der Löwenanteil des Wassers in den westlichen USA stammt aus den Rocky Mountains, einem Hochgebirge, welches sich durch den gesamten Kontinent von Nord nach Süd zieht und in Südamerika seine Fortsetzung unter dem Namen Anden findet. Aus diesem Gebirge fließt das Wasser sowohl nach Westen als auch nach Osten ab. Früher in mehr als ausreichender Menge. Denn es handelt sich eigentlich um ein niederschlagsreiches Gebirge. Aber mittlerweile eben nicht mehr.

Adeo

Adeo
Der Klimawandel ist voll im Gange und man muss das Problem an der Wurzel packen. Klimaschutzmaßnahmen sind unabdingbar.
Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

Was änder das daran, das die Amis in Trockengebieten, die schon lange vor dem Klimawandel zu trocken waren, kein Wasser mehr haben? Da hat es nicht geregnet und wird es nicht.
Der Aquifer ist weg.
Es müsste dort tausende Jahre regnen.

10:11 von sam4fly

«Das Klima ist zu 50% Schuld, denn die Eisberge schmelzen. Dadurch steigen die Meere. Es gibt also mehr Wasser.
Wie ist der Zusammenhang zu erklären, dass es eine Dürre gibt, wenn mehr Wasser da ist.»

Gar nichts nutzt es denen in den USA.
Wenn bei denen in Süostasien viel zu viel Regen ist.

Das immer schon Regenloch Japan versäuft noch mehr mit andauernd Taifun in the Season, und immer nass. Mal sehen, wie es bei Olympia wird. "Schimmelregen" nennen die in Japan das Dauer-Feucht-Immer-Geniesel im Sommer in Tokyo Bay. Schimmelt alles … weil nix mehr richtig trocken wird. Sehr ähnlich wie in den Tropen. Aber irgendwie anstrengend und doof.

Wasser aus‘m Meer muss man erst mal entsalzen, bevor man das auf Felder und Pflanzen drauf kippt. Wenn nicht, hat man bald überall wo hingekippt Salzwüsten. Auch nicht so ganz so toll.

Bei Finanziellen Schäden durch Klimawandel liegt JAP auf Rang 4 mies weltweit. DEU Rang 20, die USA dazwischen. Berechnung der Internationalen Rückversicherer.

10:46, Apollo1995

>>Es wird mit Sicherheit militärische Auseinandersetzungen wegen Wasserknappheit geben. Das ist alles schon vorprogrammiert, da in der Gegenwart, vor allem von Globalmächten nichts getan wird. Allem voran von Nationen wie z.B. den USA oder China!<<

Der Aufstand in Syrien, der in einen der schrecklichsten Kriege des neuen Jahrhunderts mündete, hatte seinen Ursprung in einer langjährigen Dürre. Den Menschen starb das Vieh, und die Ernten verdorrten. Sie verzweifelten. Die Reaktion des gütigen Herrschers darauf war noch mehr Repression.

Ein Problem bei solchen Themen

Viele,auch Leute welche ich persönlich kenne,blenden solche Themen lieber aus.
Wenn man hier sich einmal ein bisschen kritisch äußert,dann kommt das nicht so gut an.
Das merke ich nicht zuletzt auch bei jüngeren.

@ ich1961, um 10:36

“Haben Sie schon mal Pflanzen mit Salzwasser gegossen ? Das kann bei Tomaten sehr gut funktionieren...“

...und hätte den Vorteil, dass man beim Verzehr keinen Salzstreuer braucht. :-)

10:43, Bender Rodriguez

>>Was ein Glück betrifft das uns nicht. Bei ins regnet es gerade mehr, als üblich.<<

Wir hatten einen einigermaßen ausreichend feuchten Mai. Der Juni wird aber wohl wieder zu trocken ausfallen.

90% der Monate der vergangenen Jahre waren zu trocken. Ein Großteil der Waldbäche im Hüggel, die ich zu meiner Kinderzeit kannte, sind seit Jahren versiegt. Weswegen es hier beispielsweise keine Feuersalamander mehr gibt. Früher verirrten die sich immer zu uns in den Keller.

@Bender Rodriguez 10:43

"Was ein Glück betrifft das uns nicht"

Meinten Sie das wirklich ernst?
Falls ja: Sie sollten dringend die Nachrichten der vergangenen Wochen auf die Artikel durchstöbern, die sich sich mit dem Thema beschäftigen.
In denen wird Ihnen nämlich gesagt, dass das selbstverständlich auch bei uns ein ganz großes Thema ist!

um 10:38 von carsten67

,,...Das Kernproblem, neben der Wasserverschwendung, ist der Klimawandel. Es regnet zu wenig, es schneit zu wenig in den Rockys, so dass sich die Wasserspeicher nicht mehr auffüllen und Flüsse und Seen austrocknen (die bekanntlich nicht aus Grundwasser gespeist werden!)

Oder gehören Sie auch zu den Leugnern des Klimawandels...?

Deprimierend, daß Leute die von Berufs wegen mit Systemen umgehen sollen, nicht willens sind oder gar nicht in der Lage, Klima als Vernetzung von Systemen aller Elemente zu erfassen und zu verstehen. Wenn's um Zusammenhänge von wirtschaftlicher Dynamik und Wechselwirkungen in einer ökonomischen Krise geht, wird es ernst für die Experten. Da geht es auch nicht um Verantwortung, sondern um Selbstisches. Daß bald 200 Jahre grober Plünderung, Verdreckung und Abnutzung der Erde seit der Industrialisierung irgendwann zum sicheren Infarkt führen müssen wie bei einem 60 jährigen, der von morgens bis um 17h hinterm Müllauto herläuft ohne Pause, versteht jedes Kind.

@10:06 von Egleichhmalf

Liebe Mitforisten,
sehe aus Ihren Antworten an Bender Rodriguez gerade, dass mein Beitrag dann möglicherweise falsch gedeutet werden könnte: Er bezog sich im Wesentlichen auf die letzte Aussage von Bender Rodriguez, dass es ewiges Wachstum nicht gibt. Und in der Tat zerstört sich ein System, bei dem die Divergenz überall und dauerhaft größer als Null ist garantiert selbst. Man muss nur lange genug warten.

@ Mene mene tekel, um 10:03

“Wer seine Ackerböden derartig ausgelaugt hat, wie es in den USA geschehen ist, muß sich nicht wundern, wenn die Lebendigkeit dahin ist und die Wüstenbildung beginnt. Da muss nicht der Klimawandel als Ursache hingestellt werden... Diese Böden wieder zu verlebendigen, ist möglich, aber nicht von heute auf morgen.“

Dann lesen Sie doch bitte den Artikel noch einmal aufmerksam.
Da steht nichts von ausgelaugten Böden, wohl aber von trockenen Brunnen bis in große Tiefen, von Bränden usw.

Unsere teils verdorrten Wälder - auch durch ausgelaugte Böden, die man durch Aufforstung wieder “verlebendigen“ kann??

Sie mögen “Klimawandel“ nicht, darum suchen Sie passendere Ursachen, was der Sache aber kaum gerecht wird.

Zusammenhänge: Klimawandel u. Folgen

Übrigens
Zusammenhänge zwischen Klimawandel und deren katastrophalen Folgen (Unwetter) fand ich hier gut erklärt:

Terra-X, Wildes Wetter - Auf den Spuren der Klimaforschung

zB. ist mir in Erinnerung geblieben :
Wenn der Nordpol nicht kalt genug ist, kann die erwärmte Luft nicht mehr so leicht in Norden abwandern. Jedenfalls können auf der Nordhalbkugel die Wirbel, die sonst auch Unwetter produzieren, sich nicht mehr so leicht auflösen und stauen sich quasi. Folgen: Unwetter hält länger und wird extremer.

10:42 von Bender Rodriguez / @schabernack

«Rechne bei deinen Zahlen mal die ganzen lebensfeidlichen trockengebiete weg.
Dann wird es realistischer.»

1. sind das nicht meine Zahlen, sondern statistische Durschschittswerte, die es zu allen Ländern gibt. Die Mongolei ist leer, kommt man aber nach Ulan Bator, dann wird es voll. In mehr als 2/3 von Japan ist Wald. Treffen Sie eher ‘nen Affen oder ‘nen Bär als ‘nen Mensch. Kommen‘se nach Tokyo … wär‘ ich mal besser beim Bär geblieben.

Nur in Monaco ist die Bevölkerug gleichmäßig über‘s Land verteilt. Überall voll … und 2 von 3 wohnen im Hafen auf ‘ner fetten Yacht.
Im Mittelmeer is‘ ja noch Waser drin zum Glück.

2. setze ich mich nicht die nächsten 6 Monate hin, und berechne quer über‘n Großen Teich aus der fernen Ferne, wo wer warum wann wie viele wie im Westen der USA leben. Aber Bären gibt es dort auch, Affen jedoch keine.
Außer im Zoo … und beim Amazon.

Auch bei relativ wenigen Menschen / qkm macht Dürre Schäden + das Leben mies, kennt man es auch anders mit mehr Wasser.

@08:53 von Tada

>> Solange die Gärten 2x die Woche
>> gegossen werden...
>> ... haben die Leute dort mehr als genug
>> Wasser.

Haben die in Kalifornien dafür nicht in den Jahren 2014 und 2015 einfach grüne Farbe genommen und den Rasen angesprüht? oO

2014: "https://www.spiegel.de/panorama/gruene-farbe-fuer-rasen-kalifornier-tuenchen-gaerten-wegen-duerre-a-984890.html"

2015: "https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article141473293/Kalifornier-spruehen-ihren-Rasen-gruen.html"

und woher das Wasser nehmen?

Am 08. Juni 2021 um 09:38 von reinbolt48

Die USA haben mehrere tausend Militärflugzeuge eingemottet. Daraus ließen sich locker 200 Löschflugzeuge gewinnen, die zusammen den vielen vorhandenen Hubschraubern eine effektive "Löscharmee" bilden könnten
__ Zitat Ende

Das Blöde an Flugzeugen im Allgemeinen und Löschflugzeugen im Besonderen ist, das sie meistens oberirdisch Ladung bzw. Wasser aufnehmen.
Da aber die Brunnen in 150m Tiefe versiegen, stelle ich mir die unterirdische Betankung als ähem "komisch" vor.

Und salziges Meereswasser über hunderte km zu transportieren, um damit die Ernte zu verdörren, hilft auch nicht wirklich.

Ein weiterer Punkt ist, daß die Fliegerei einen solchen Fußabdruck hat, daß man ihr einen gewissen Anteil an der globalen Erwärmung zusprechen könnte.
Wäre also eher "kontraproduktiv"

@Tada nicht alles was Grün ist , ist auch gegossen

In California sind schon ganze Vorgärten immergrün , obwohl sie nie geossen wurden.

Denn man hat sie Grün lackiert
Auch kommt der großteil des Wassers rund um Frisco , LA aus dem Meer

Wie

sang Albert Hammond schon anno 1973 ?
„It never rains in Southern California“.
Daran scheint sich nichts geändert zu haben.

@reinbolt48 - Löschflugzeuge

Hauptsache, die Reichen werden reicher

Der typische Standard Neid Satz

Ihre Flugzeuge können sie nur einmal benutzen,
denn nach dem ersten Löschwasserabwurf
brechen ihnen die Flügel ab.

11:07, baroso59

>>Lesen sie mal den Roman "Früchte des Zorns".
Da wird die Dürre in den 30èr Jahren Amerikas beschrieben.
Es gab also schon vor dem "Menschengemachtenklimawandel" Dürren auf dieser Welt, und das nicht zu knapp.<<

Oder lesen Sie die Bibel. Auch dort ist von Dürren die Rede.

Schon allein an der Tatsache, daß es das Wort „Dürre“ gibt, lässt sich ablesen, daß das Problem nicht neu ist.

Mit Hinweis auf diese altbekannten Tatsachen aber zu behaupten, daß der Klimawandel völlig normal und nichts neues sei, springt entschieden zu kurz und lässt sich nur aufrechterhalten, wenn man sich nicht näher informiert und radikal im Allgemeinen bleibt.

Die „Dust Bowl“ - Dürre der 30er, die Sie erwähnen, war ein Jahrhundertereignis. Mittlerweile sind solche Verhältnisse der Normalzustand. Diese damalige Dürre löste riesige Migrationsströme aus, regelrechte Elendstrecks. Die Menschen starben wie die Fliegen, sprichwörtlich im Straßengraben. Viele Lieder aus dieser Zeit handeln davon. Woodie Guthrie...

Na wenn Musk

erst einmal anfängt für seine Batterieherstellung in der Grünheide das Grundwasser ab zu pumpen haben wir dort auch bald solche Zustände. Aber Hauptsache E-Autos sind CO2-Neutral, was bei der Herstellung an Umwelt kaputt geht ist Nebensache. Streicht den Klimaschutz und betreibt UMWELTSCHUTZ als ganzheitliches Projekt

Dürre in den USA

Wir waren schon 7 x in den USA was wir dort teilweise erlebt haben, war unbeschreiblich. Es gab ein paar mal Gewitter und Starkregen, trotzdem blieben die Bewässerungsanlagen an. Wir haben einen Farmer darauf angesprochen, er erklärte uns, es würde ein altes Gesetz geben, wenn sie nicht so und soviel Wasser im Jahr verbrauchen wird ihnen die Menge gekürzt. Außerdem haben die Amis eine seltsame Vorstellung von Gartenpflege. Sollte ein Vorgarten nicht grün sein, werden sie bestraft d.h. der Rasensprenger läuft bei voller Sonne von morgens bis abends. Die welche sich das nicht leisten können sprühen daher das vertrocknete Gras grün an. Wasser versickert aus undichten Leitungen etc. Die Amis bestreiten ja den Klimawandel aber jetzt jammern. Es gibt zwischenzeitlich einen geringen Anteil - vorwiegend Jugendliche - die Aktionen und Aufklärung machen, aber das interessiert nicht viele.

11:45 von harry_up

«Sie mögen “Klimawandel“ nicht, darum suchen Sie passendere Ursachen, was der Sache aber kaum gerecht wird.»

Wer mag schon Klimawandel in dem Ausmaß mit der Geschwinigkeit wie seit kurz vor heutzutage zunehmend. Niemand bei Trost und Verstand kann das mögen.

Mag man keine Hyänen. Bleibt man weg aus‘m Zoo, und bereist auch nicht die Serengeti. So kriegt man die Hyäne weg. Funktioniert aber nicht mit der gleichen Anti-Hyänen-Strategie, die zum Klimawandel-Weg-Machen-Wollen immer noch modern ist. Und jedes Jahr mäandert diese Strategie von Hyäne weg mit einer neuen Kollektion in bunten Farben durchs Land.

Als Ersatz für den Gletscher, der nicht mehr mäandern kann.
Weil der Gletscher schon weggeschmolzen ist.

ich erinnere mich gut

an eine stippvisite nach Los Angeles und umgebung vor etwa einer dekade. also zu einer zeit, als bereits im grossraum LA wasser zu den luxusgütern gehörte. nicht weil es teuer gewesen wäre, sondern weil die menschen es ohne nachzudenken sinnlos verplemperten.

hier vor allem der dreitägige besuch eines bekannten in einem vorort. schmucke kleine häuschen mit vorgärten, drumherum alles verdorrt mit tendenz zur wüste. aber jeden tag dreimal oder öfter sprangen die rasensprenger in nahezu allen häusern an und wässerten den sattgrünen rasen.

und doch, zwischen all dem grün immer mal wieder ein häuschen dazwischen, in dessen gärten alles vertrocknet war. die frau meines bekannten klärte mich auf: da wohnen keine armen leute, sondern die "spinner", die denken, es wäre besser wasser zu sparen.

bei so viel ignoranz vor den problemen der zukunft kann man dann nur noch den kopf schütteln.

Titelbild

Das dürfte der Folsom Lake sein mit einer trocken gegangenen Anlegestelle für Boote. "Exposed docks".
Gibt man "Folsom Lake marina boats" in die Google Bildersuche ein, sieht man Bilder, wo noch Boote drauf sind.

@fathaland slim

so sehr ich ihre belesenheit und ihr wissen schätze (das mache ich wirklich, glauben sie es oder nicht), so sehr stört mich oft die art und weise ihrer beiträge. denn 95% ihrer beiträge sind kommentare zu beiträgen anderer nutzer, die, leider, zum großteil oberlehrerhaft-arrogant und nach dem motto "ich dulde keine andere meinung außer der meinen" erscheinen.

auch sie sollten sich, wie ich und viele andere, damit abfinden, dass wir die weisheit nicht für uns alleine gepachtet haben.

@hesta15 (9:34)

"Gerade die Menschen in den genannten Weststaaten waren zu großen Teilen Trump Wähler, und Leugner des Klimawandels."
Arizona, Colorado, New Mexico, Nevada und Kalifornien (mit Abstand der bevölkerungsreichste Bundesstaat) sind alle an Biden gegangen.

@sam4fly (10:11)

"Das Klima ist zu 50% Schuld, denn die Eisberge schmelzen. Dadurch steigen die Meere. Es gibt also mehr Wasser.
Wie ist der Zusammenhang zu erklären, dass es eine Dürre gibt, wenn mehr Wasser da ist."

Durch die geänderte Temperaturverteilung in der Atmosphäre verschieben sich die Bereiche, wo der Regen fällt. So war es z.B. vor ein paar tausend Jahren kälter, der Meeresspiegel niedriger, aber dafür Teile der Sahara grün.

@IckeDette (10:48)

"Und da ist ja noch Las Vegas, ein überdimensionaler Brunnen mitten in der Wüste mit einem gigantischen Wasserverbrauch."

Meldung von heute:
Las Vegas verbietet Rasen. Ein Drittel der Rasenflächen ist ab 2027 verboten.

@baroso59 (11:07)

Früchte des Zorns/Dürre in den 30er Jahren:

Das Problem war auch menschgemacht. Eine Folge der Umwandlung der Prairie in landwirtschaftliche Nutzfläche.

11:41 von Egleichhmalf

«Liebe Mitforisten,
sehe aus Ihren Antworten an Bender Rodriguez gerade, dass mein Beitrag dann möglicherweise falsch gedeutet werden könnte: Er bezog sich im Wesentlichen auf die letzte Aussage von Bender Rodriguez, dass es ewiges Wachstum nicht gibt.»

Eher denke ich, Ihr Beitrag wurde nicht falsch gedeutet.

Stimmt ja auch. Ewiges Wachstum soll das Goldene Kalb sein, dem hinter zu laufen das Ziel sei. Ganz egal, wohin das verwirrte Viech auch rennt. Das ist sinnlos, und von vorne hinein zum Scheitern verurteilt.

In den USA war ich ja noch nie. Lese ich aber diesen Artikel, und viele andere aus den letzten … sagen wir … 3 Jahren richtig. Dann geht es in California und den anderen US-Bundesstatten im Südwesten + Westen schon längst viel mehr um "Schadensbegrenzung", denn um Wachstum.

Jedes Jahr brennt es heftig und lange in den Wäldern.
Kann mich gar nicht mehr erinnern, wann das Jahr war.
Seit dem es nicht immer noch mehr unerfreulich + bedrohlich wird.

Wachstum ist anders …

sich dem trockenen Klima anzupassen?

Ok. Also Rasen weg und Steingärten.
Und was können wir jetzt noch tun? Wie können wir das Klima weltweit noch retten?

Leugner des Klimawandels.

von hesta15 @
Und durch die vier Jahren hat sich das jetzt geändert?

Megadürre 900 bis 1300
16. Jahrhundert eine Megadürre
"Dust-Bowl“-Dürre 1929-1940,
Dürre 1946 und 1956

Düren hat es immer gegeben und immer musten Menschen darauf reagieren auch wenn Trump es nicht Schuld war.

Syrien: Neue Theorie.

@11:26 von fathaland slim
Immer verwegener.
Assads Vater hatte tatsächlich mit diktatorischen Mitteln die Moslembrüder von der Macht ferngehalten und als - allerdings immerhin persönlich extrem bescheidener - Diktator den verschiedenen gesellschaftlichen und religiösen Gruppen das Überleben ermöglicht. Beim Amtsantritt seines Sohnes hofften viele im Land auf demokratische Reformen und demonstrierten auch dafür. Assad ließ sich darauf ein. Als aber diese Demonstrationen mit Hilfe bewaffneter islamistischer Kräfte aus dem Ausland gewalttätig wurden, sind viele von der echten Opposition z.B. der Christen zu Assad gewechselt.
Die Islamisten haben später tatsächlich versucht, die Wasserversorgung von Damaskus anzugreifen.
Natürlich besteht auch das Problem, dass die Türkei versucht ist, die Wasserversorgung der Nachbarn Syrien und des Irak zu kontrollieren.
Was ja in mehreren Ländern der Welt ein Problem darstellt.

10:43 von Bender Rodriguez

>>Was ein Glück betrifft das uns nicht. Bei ins regnet es gerade mehr, als üblich.<<

Das mag in Ihrer Region vielleicht für die letzten 7 Tage zutreffen. Aber wenn Sie unter "gerade" nur die letzten 12 Monate meinen liegen Sie völlig falsch. Überall in Deutschland ist ein erhebliches Regendefizit. Das ändern auch einige örtliche Überschwemmungen durch Gewitterregen nicht.

Dürrejahre

Hallo, es ist schon bemerkenswert, dass offenbar seit 20 Jahren eine Dürre gemessen wird und trozdem in der Regions die am schnellsten wachsenden Staedte der USA liegen. Sowohl Pheonix, Las Vegas oder auc h San Antonio sind erst in den letzten 20 Jahren zu Millionenmetropolen aufgestiegen. Ein Wiederspruch an sich da auch in diesen Staedten der american Way of Life mit Rasenspränkler und enorm belasteten Klimaanlagen in den Häusen und Fahrzeugen zum "Ideal" gehoeren und alles andere als Energie- oder Wassersparend sind. Das Bewusstsein gegenüber der Dürre einfach ist insgesammt noch zu niedrig.Trozdem schön dass aller 2 Jahre mal ein Bericht zur Sensibilisierung darüber gesendet wird. Die Krise durch Umweltveränderung wird sich nicht von alleine erledigen.
LG

11:39 von DrBeyer

<@Bender Rodriguez

«Sie sollten dringend die Nachrichten der vergangenen Wochen auf die Artikel durchstöbern, die sich sich mit dem Thema beschäftigen.
In denen wird Ihnen nämlich gesagt, dass das selbstverständlich auch bei uns ein ganz großes Thema ist!»

Bei mir hier in Köln ist der Klimawandel auch verschwunden.
Vielleicht macht er Urlaub in der Eifel am Maar.
Man weiß es nicht so genau.
Wo er hin will … hat er niemand gesagt.

Hier bei mir kommt seit Jahren erstmals der Mann wieder regelmäßig, der die Wiese im großen Innenhof mäht. So viel Gras war schon lange nicht mehr. Mit Erstsaunen lernen die kleinen Kinder, dass Gras eigentlich grün, nicht braun ist. Manche freuen sich, andere sind verwirrt, wieder andere geschockt. Ins Krankenhaus musste aber noch keins. Zum Glück nicht eins.

DEU ist in EUR das Land, dem Rückversicherer in 2020 für Schäden durch Klimawandel mehr Euronen zu ersetzen hatten, als jedem anderen Land auf diesem Kontinent.

Gras grün … Gras hin … Gras her.

An alle Gegner des Klimawandels

Am Beispiel dieser Dürre in den USA kann man am besten erahnen, welche Folgen für die Menschheit aus dem Klimawandel erwachsen werden:
Der Anbau von Lebensmitteln auf den Feldern und von Masttierfutter für die zur Fleishgewinnung immer noch aufgezogenen Tiere wird stark gefährdet.
Das wird über kurz oder lang zu steigenden Preisen bei den Lebensmitteln führen, so dass diejenigen, die diese nicht mehr bezahlen können, dann hungern werden.
Zunächst wäre es daher auch wichtig, dass der Fleischkonsum herunter gefahren wird, weil für den Futteranbau enorm viele Flächen verbraucht werden und weil es dann für pflanzliche Lebensmittel für die Menschheit immer weniger reicht. Eine Umstellung auf vegetarische Lebensmittel wäre sehr sinnvoll.
Aber noch viel wichtiger ist, dass man ALLES tut, um den Klimawandel zu stoppen oder gar zu beseitigen.
Egoismus ist bei so einem Thema dann einfach fehl am Platze.
Die nächste Generation will auch noch eine Lebensgrundlage haben.

Pools und Erdbeeren in Kalifornien

Sicherlich gibt es die Dürre. Man muss aber auch sagen, dass große Teile des Westens, auch Kaliforniens, schon immer trocken waren. Diese Gebiete eignen sich eben nicht dafür, sich dort anzusiedeln, Pools zu bauen und Erdbeeren zu kultivieren.
Ein Wahrzeichen Kaliforniens sind Bäume der Gattung Sequoia, eines Baumes, der nicht nur hitzebeständig ist, sondern dessen Samen sogar Feuer brauchen, um auszureifen. Diese Bäume wachsen dort seit Jahrtausenden.Warum wohl? Weil es dort immer heiß war.
Übrigens: Sequoia wuchs im Tertiär auch in der Rheinischen Tiefebene. Ein Großteil der dortigen Braunkohlevorkommen beruht darauf.

@ ich1961

"10:11 von sam4fly

Haben Sie schon mal Pflanzen mit Salzwasser gegossen ? Das kann bei Tomaten sehr gut funktionieren ( wenn die Konzentration nicht zu hoch ist ) - aber die meisten Pflanzen verabschieden sich danach."

Sie haben es versäumt zu berücksichtigen, dass es angeblich wärmer wird durch den Klimawandel, das bedeutet das von dem Salzwasser auch mehr verdunsten müsste, was zu mehr Wolken und damit zu mehr Regen führen müsste.

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