Kommentare

In meinem Wohnort

befindet sich eine Ladestation für 2 E-Autos.Die nächste Station ist 15 Kilometer entfernt. Und das in einer Großstadt. Daher für mich absolut keine Alternative auf E-Auto umzusteigen.

es soll einfacher werden ...

die kriegen ja nicht mal einheitliche Stecker gebacken.
Von vergleichbaren Bezahlsystemen (auch hinsichtlich Preis) ganz zu schweigen

ohnehin schwer verständlich die Sache

bei den herkömmlichen Tankstellen gibt es doch auch nur 2 Varianten
einen Tankrüssel für Diesel und einen für Benzin
was es kostet pro Liter steht am Display
und bezahlt wird an der Kasse entweder bar oder mit EC/Kreditkarte
könnte das beim E Laden nicht auch gemacht werden ?

... Anders geht es mal wieder nicht.

Und wieso kann nicht mit Bargeld bezahlt werden?

Das mag altmodisch sein, funktioniert aber im ÖPNV schon länger.

Parallel kann ein digitales Bezahlsystem in den Automaten integriert sein.

Ohne gesetzliche Verpflichtung wird es aber sonst nichts.

17:42 von schiebaer45

der Schwiegersohn eines Kumpels wollte sich in die Tiefgarage seiner Eigentumswohnung
ne Ladestation einbauen lassen
ging nicht, das Netz hält dem nicht stand

17:42 von schiebaer45

bei mir auf dem Dach ist ne Solaranlage ... 10 KWp
außerdem habe ich nen außerordentlich stark dimensionierten Hausanschluß 3 phasig 63 A
(also so um die 45 KW)
Aber wenn ich mir diese modernen Schnelladesysteme anschaue,
mit 30 min Ladezeit für ne 110 KWh Batterie, entsprechend 220 KW bedarf
da wird´s wohl nix ....
und selbst wenn ich "nur" normal lade,
gehen bei meinen Nachbarn die Lichter aus

Oje ...

"und Bezahl-Vielfalt" - Vielfalt, eigentlich ein zu blumiges und positives Wort für so ein Desaster!

"Es ist ein Ladeangebotschaos in Deutschland, und damit sind wir noch immer ein negatives Beispiel in Europa"

Tja, leider nicht das einzige Thema wo D ein negatives Beispiel abgibt. Natürlich in diesem Fall umso ärgerlicher, weil die Regierung auch hohe Forderung an die Bevölkerung bzgl. der Verminderung des CO2-Ausstoßes stellt. Fordern aber nicht die Voraussetzungen schaffen, dass ergibt schon ein sehr schwaches Bild.
Zumal die genannten Dinge mit einfachen Normen zu bewältigen wären. Früher noch die guten alten DINormen, heute sind es die EN.

kein Wunder

Betrachtet man die die Zahlen wundert dies nicht. In D kommen derzeit 250.000 E-Autos auf 28.000 Ladestationen.
11% Ladestationen, theoretisch könnte man da ca. jeden 10. Tag nachladen, erscheint mir sehr dürftig. Da verfährt man ja mehr km auf der Suche nach einer freien Ladestation als man sonst fährt.
So wie es aussieht wird sich das Verhältnis auch nicht ändern, in 10 Jahren rechnet die EU mit 30 Millionen E-Autos, planen aber nur drei Millionen Ladestationen!

Gemessen am Bestand von ca. 66 Mio PKWs gibt es derzeit 0,37 % E-Autos in D, was aufgrund der Rahmenbedingungen nicht verwunderlich ist.

Am 29. Mai 2021 um 18:12 von 0_Panik

Zitat: Parallel kann ein digitales Bezahlsystem in den Automaten integriert sein. Ohne gesetzliche Verpflichtung wird es aber sonst nichts.

Man sollte den Artikel, den man kommentieren will, immer bis zum Ende lesen. Im TS-Artikel heißt ziemlich am Ende dazu: "Das Bundeskabinett hat jüngst beschlossen, dass spontanes Laden von E-Autos einfacher werden soll, und eine entsprechende Novellierung der Ladesäulenverordnung auf den Weg gebracht. Diese sieht vor, dass Betreiber von Ladesäulen künftig mindestens eine kontaktlose Zahlung mit gängiger Geldkarte anbieten müssen."

Ladestationen im/am Haus

In Bestandswohnungen (Altbau) Ladestationen für Batterie-PKWs zu installieren, ist zu teuer.

Wie hier schon dargestellt wurde, sind die Absicherungen/Kabel nicht für diese Belastungen ausgelegt.
Und wollen dann fast alle Bewohner/Mieter eine Ladestation haben, reicht es mit der zur Verfügung stehenden Leistung hinten und vorne nicht.

So was geht eher bei Neubauten.

Da macht es mehr Sinn, wenn Städte, Gemeinden, Kreise die öffentlichen Parkplätze/Parkbuchten mit Ladestationen ausrüsten.
Leider fehlt es hier an Praktiker/innen die solche Projekte von A-Z umsetzen können.

Am 29. Mai 2021 um 18:29 von Giselbert

Tja, leider nicht das einzige Thema wo D ein negatives Beispiel abgibt. Natürlich in diesem Fall umso ärgerlicher, weil die Regierung auch hohe Forderung an die Bevölkerung bzgl. der Verminderung des CO2-Ausstoßes stellt. Fordern aber nicht die Voraussetzungen schaffen, dass ergibt schon ein sehr schwaches Bild. Zumal die genannten Dinge mit einfachen Normen zu bewältigen wären. Früher noch die guten alten DINormen, heute sind es die EN.

Gerade diese Normen sind keine staatlichen Normen, sondern rein privatrechtliche.

Re : Sisyphos3 !

Das ist eines der großen Probleme, da wird auf die private Wirtschaft gezählt, aber im Grunde keinerlei Vorgaben bezüglich Struktur, Ladesysteme oder sonst was gemacht, weil die Herren in der politischen Verantwortung, in dem Fall Herr Altmaier absolut NULL Ahnung haben, und Beratungsresistent sind. Immer nur große Töne "spucken" und schöne Reden halten genügt da halt leider nicht.
Und wenn schon, dann sollte auch gleich ein einigermaßen preislicher Rahmen vorgegeben werden.
Wie in der Pandemie ist die Politik nur am Versagen und D wird weiter absinken und abstinken !

D ist wirklich ein

D ist wirklich ein Entwicklungsland auf bestimmten Gebieten, dies hier ist ein weiteres. Solange das Thema "Laden" nicht erheblich vereinfacht wird, kommt für mich ein E-Auto nicht in Frage, das ist ein totales KO-Kriterium. Momentan ist so ein E-Auto nur was für Hausbesitzer mit eigener Ladestation, für kurze Distanzen. Aber insgesamt ist der bloße Austausch der Verbrenner gegen E-Mobile ein Irrweg, es muss die Anzahl der Autos erhebl. verringert werden. Zumindest in den Städten ist das Carsharing ein sehr guter Ansatz. Auf dem Land ist es schwieriger. Sehe ich auch hier auf Lanzarote, Carsharing lohnt sich nicht, dafür ist die Nachfrage zu gering. Insgesamt zu wenig Einwohner. In D bin ich Carsharing Mitglied, hier brauche ich ein eigenes Auto für best. Wege, da der ÖPNV unzureichend ist. Für Wege in der Stadt fahre ich Fahrrad oder gehe zu Fuß. Auch mein Auto steht also leider viel mehr als es fährt. Carsharing würde ich sofort machen, wenn es ein Angebot gäbe.

Die Politik behindert jeglichen Boom

Es gibt kaum auch nur einen Bereich um den sich Politik zu kümmern hat, in dem sich in den letzten 30 Jahren tatsächlich etwas zum Vorteil der Bevölkerung verbessert hat.
Die grössten Konzerne haben trotzdem viel mehr Geld verdient, das aber niemandem nützt, da es zu großen Teilen in Steuerparadiesen versickert, anstatt das Wohl der Bürger zu finanzieren.
Selbst der vermeintliche Fortschritt, dass gleichgeschlechtliche Partner nun heiraten dürfen, war nur die Aufhebung eines ca 70 Jahre andauernden, eklatanten und verfassungswidrigen Verstoßes gegen unser Grundgesetz und gegen die Menschenrechte.
Nun, dank der Pandemie, wird auch die kolossale Unfähigkeit unserer Politiker offensichtlicher den je.
Aber bald sind Wahlen.
Und Rechte können gar nichts!
Außer an das eigene Portemonnaie zu denken.

Re : 0_Panik !

Zum einen fehlt die nötige Strommenge, zum anderen das nötige Netz.
Klar ist, es soll was für den Umwelt- und Klimaschutz getan werden, und dies schnell. Nur sieht es auch so aus, dass viele Menschen im Land, ja inzwischen sogar am Meer was gegen neue Windräder und Solaranlagen haben, genau so wie gegen die nötigen Stromtrassen, die den Strom vom Meer nach Süden bringen.
Viele wollen was tun, mit dem Mund, aber wenn es ans Eingemachte geht, hört die ganze Freude für den Klimaschutz auf. Da wird dann protestiert und geklagt bis zum bitteren Ende.
Und die Politik verschläft zusätzlich die nötigen Vorgaben und Regelungen zu schaffen, damit kein so unschöner Wildwuchs entsteht und nur uneinheitliche Systeme den Markt ins Visier nehmen.
Da sollten Politik und Gesellschaft sich mal deutlich mehr Gedanken machen, was sie denn wirklich wollen, ob Klimaschutz, wenn ja, dann mit allen Konsequenzen !

Ich persönlich halte nicht viel von der E-Mobilität...

...über das Laden eines Lithium-Ionen-Akkus.
Egal ob an der Ladestation eines Anbieters oder der hauseigenen Steckdose.

---

Die Problematik der Sondermüll Akkus möchte ich erst garnicht reden.
Auch nicht, daß im Brandfall bei einen Unfall z.B.
sich das Ding nicht löschen läßt.
Geschweige denn der direkten Umweltbelastung durch kontaminiertes Löschmittel, welches dann leicht ins Erdreich eindringen könnte.
-
Warum nicht z.B. einen Methan-Wasserstoff-Wandler Antrieb nutzen?!
Das Teil gibt es, es ist zuverlässig, es kann an jeder Tankstelle getankt werden
wie Benzin oder Diesel bzw. Erd-/LPG Gas und möglicher Methanüberschuss auf der Welt könnte so umweltfreundlich "verfahren" werden.
-
Aber nee, daß will weder die Politik noch der Autowirtschaft und die Stromerzeuge
aus Kohl-/ und Atomkraftwerken erst recht nicht.
-
Meine Meinung ist, daß Wasserstoff, der Stoff, der Zukunft ist, und eben nicht Lithium!

Re : falsa demonstratio !

Um eines ganz klar zu formulieren, wenn die Regierung schon will, dass die E- Autos eine Zukunft haben sollen, dann ist es ihre PFLICHT gleich für die nötigen Gesetze und Vorschriften für alle zu sorgen. Und nicht erst, wenn die Hütte wieder brennt, wie auch bei der unsäglichen Leistung der Politik in der Pandemie, wo eine Panne nach der anderen folgt.
So viel Grips sollte ein Verantwortlicher in seiner Birne haben, dass schon im Vorfeld gewisse Dinge diskutiert und geklärt werden, dann gesetzlich formuliert und die Vorschriften erlassen werden.
Die Feuerwehr wird auch vor einem Brand auf gestellt, und nicht erst wenn die Halle schon fast abgebrannt ist.
In meinen Augen ist die gesamte momentane politische Elite ein Haufen von Schönlingen, großen Reden schwingenden Versagern, die ihr Geld fürs Nichts erreichen kassieren !

Re : 0_Panik !

Es fehlt auch an den nötigen Starkstromleitungen, die in die Wohngebiete reichen, es fehlt an den großen Leitungen, die den Strom vom Meer nach Süden bringen. Und es fehlt an der nötigen Politik, z. B. in Bayern, wo Herr Söder gegen die Windräder wettert, statt die Menschen von der Notwendigkeit dieser und anderer Alternativen zu überzeugen. Aber Bayern ist da nicht alleine, auch andere BL haben so Kapazitäten, die nur aus reinem Kalkül der Wahlen sich nicht wirklich für den nötigen Wandel einsetzen, aus purer Angst, Egoismus, Eitelkeit und falsch verstandener Loyalität !
Natürlich müsste die Politik die nötigen klaren Vorgaben und Vorschriften erlassen, damit es einigermaßen geordnet zu deutlich mehr Effizienz kommt !

Eure Armut...

Eure Armut schädigt die Umwelt.

Im Ernst, wer ein eigenes Grundstück mit eigenem Haus und eigener Garage hat kann sehr einfach sein E-Auto über Solarstrom jederzeit gratis betanken.

Der normale Malocher hingegen... ja der wohnt in einer 84m² Hochhauswohnung auf Miete mit einer fünfköpfigen Familie. Der ist ja schon froh wenn er einen Parkplatz in der Nähe findet, eine Lademöglichkeit ist da so absurd wie ein Fisch mit Fahrrad.

Oder anders gesagt, der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen.

sollte zuallererst die Frage stehen (und geklärt werden), ob ein E-Boom - insbesondere wenn es um Individualverkehr geht - überhaupt sinnvoll bzw. erstrebenswert ist. Mehr Informationen dazu:
daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/weltspiegel-video-1024.html

E-Mobilität beim Auto...

Kaufgründe: Reichweite, Preis, Verlässlichkeit...
Aus Umfragen zeige sich, erklärt Bratzel, dass Kundinnen und Kunden besonders auf Reichweite, Preis und Verlässlichkeit Wert legen. 

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Reichweite ? Bedingt wenn man viel Zeit und Platz fürs Aufladen hat...
Preis ? Werden sich immer noch zu viele nicht leisten können...
Verlässlichkeit ? Hängt nach wie vor von verschiedenen Faktoren ab wie zb. Reichweite oder Infrastruktur...
Fazit: Deutschland bzw. die Grüne Partei möchten wenn's geht in 8 Jahren Benziner ganz von der Strasse verbannen...
Ich denke von diesen Ziel sind wir aus heutiger Sicht mind. 30-40 Jahre entfernt... Auch wenn wir uns noch so Anstrengen. Ich denke auch, ich werde mit meinen Kommentar bei so manchen Kritik wecken.
Aber bei den Punkten Reichweite, Preis und Verlässlichkeit können E-Autos gegenüber Verbrennern noch lange nicht mithalten...

@18:07 von Sisyphos3

//bei den herkömmlichen Tankstellen gibt es doch auch nur 2 Varianten
einen Tankrüssel für Diesel und einen für Benzin
was es kostet pro Liter steht am Display
und bezahlt wird an der Kasse entweder bar oder mit EC/Kreditkarte
könnte das beim E Laden nicht auch gemacht werden ?//

Warum einfach, wenn es kompliziert geht? Dieses deutsche Behörden-Motto haben wir scheinbar in fast allen Bereichen übernommen. Und nach diesem Motto zu handeln beherrschen wir richtig gut.

WARUM

tut man uns um jeden Preis zum E-Auto nötigen?!
Ich will es nicht! Und ich kenne keinen in meinem Umfeld der dafür ist.

Wann Politik so vehement GEGEN die Interessen der Menschen regiert, ist was faul in diesem Land. Gewaltig!!!!!

Ab 2023 mit Geldkarte?

Warum so spät?
Antwort:
für die Ladesäulenverordnung ist Herr Altmaier zuständig.
Der hat schon die Windkraft gebremst.

Wenn ich mir

die Politik der Grünen hier in HH so ansehe, die wollen ja eine Fahrrad Stadt aus Hamburg machen, dann brauchen wir auch nicht mehr allzu-viele E-Landestationen.

@18:25 von Sisyphos3 17:42 von schiebaer45

//...und selbst wenn ich "nur" normal lade,
gehen bei meinen Nachbarn die Lichter aus//

DAS wir vermutlich bald der neue Standard sein. Sauteuer noch dazu, weil immer wieder Strom aus den Nachbarländern zugekauft werden muss.

Deutschland ist der Hinterbänkler

Es wäre so leicht Autos zu bauen, die aus einer normalen Steckdose geladen werden.
Aber wir sind ja das europaweites einzige Land ohne vernünftige Geschwindigkeitsbegrenzung und deshalb meinen wir, für die Fahrt ins Büro oder zum Einkaufen unbedingt Autos zu brauchen, die vom Gewicht und der Kw/Ps Zahl unbedingt 200 Sachen schnell sind und in <10 Sekunden auf 100 km/h sind.

In anderen Ländern reichen 100 oder 120km/h und dafür weniger als 1to Gewicht für ein Familienauto. Die Motoren sind entsprechend schwächer und es langt der Haushaltsstrom für eine Schnellladung.

Wir sind europaweit die Hinterbänkler und sind zu recht mehrfach zu Strafzahlungen verurteilt weil unsere CxU- lastige Regierung es zu lässt, das Industrie und Landwirtschaft uns betrügen und vergiften.

Universal-Ladegeräte immer noch Fehlanzeige

Obwohl schon bisher so manche Wohnung vor lauter unterschiedlichen Ladegeräten für Handstaubsauger, Rasierer, Radio usw. überquillt, hat man daraus offenbar nix gelernt und setzt den selben Irrsinn nun auch bei den Ladestationen für E-Autos fort.

Tesla

Tesla macht auch in Deutschland vor, wie es richtig geht: Quasi flächendeckend (europaweit) Supercharger mit ausreichend vielen Stellplätzen, meist 8-16, günstigen Preisen, einfachster Abrechnung, 100% Ökostrom und schnellsten Ladezeiten. (Bis 250 kW)
Zusammen mit der Wallbox zu Hause brauche ich hier nichts anderes.
Aber die deutschen Hersteller haben ja viel lieber das tote Pferd geritten die letzten Jahre.
Warum wir das im Artikel mit keinem Wort erwähnt?

Wahre Alternativen

werden nicht gefördert !
Es wäre Möglich das sich die Hersteller auf eine Akku Bauform einigen müssen (Gesetz der EU) die dann wie beim Akkuschrauber an einer Tankstelle einfach gewechselt werden. Solch ein System hatte z.B.Israel schon an gedacht....
Weitere Elektromobilität mit dezentraler Energieerzeugung wären Brennstoffzellen.
Wasserstoff braucht zum Tanken nur 5 Minuten, danach sind 500 Km Reichweite möglich.....
Bio Methan, Bio Ethanol und Synthetische Kraftstoffe sind längst möglich und reduzieren den Co2 Ausstoß um gut 90%.

Aber solange sich die Politik nur an den Vorgaben der Energiewirtschaft orientiert werden genau diese Alternativen nur eine Nische bleiben....

E-auto,

nein danke.
Hier schön sauber, im Land der Rohstoffe ein Umweltdesaster.
Aber das ist ja weit weg.
Und dann die Frage, wer soll sich als Normalverdiener, der nicht bei einem der Autoherstellersponsoren arbeitet, leisten können. Ach ja und wo kam nochmal der ganze Strom her, wenn alle umsteigen würden????

Uneinheitlich wäre ja noch

zu ertragen. Nur gibt es halt einfach zuwenige Ladesäulen. Wer immer zuhause laden kann wird das nicht so sehr stören.
Auch die Stromleitungen bei uns in dee Straße geben es nicht her das jedes Auto geladen werden könnte.
Was mich persönlich abhält sind die ausufernden Preise und die Ungewissheit für Strom.
39 Cent sind das Minimum, 79 Cent bei Ionity reine Abzocke und genauso teuer wie Benzin.
So werde ich nicht umsteigen. Mein Pedelec dagegen lade ich gerne und würde es - wenn es die Gesundheit zulässt - auch gerne oft benutzen.
Bei Strecken ab 40 km muss ich dann aber doch das Auto nehmen.
Lange Strecken mit eAuto sind m.m. nicht hinreichend planbar (Tesla mal ausgenommen) und somit keine Option.
Villeicht dann doch H2 oder Methan. Mal sehen wo es hingeht. Bei so viel Homeoffice evtl. sogar gar kein Auto mehr.

Was soll E-Mobilität bringen..

..wenn sich rumspricht, dass solche Autos erst nach zigtausend km die Umweltzerstörung durch die Batterieproduktion wieder hereinholen?

..wenn in historischen Städten wie unserer keine Ladesäulen im Umkreis der Wohnhäuser vorhanden sind, wir aber im Schichtsystem zum Dienst fahren sollen (Laternenparker)?

Wer ist bereit, um 5 Uhr morgens erst mal 15 Minuten zu einem E-Mobil-Parkplatz mit Lademöglichkeit zu laufen?

Für Pendler lohnen sich solche Autos erst ab einer Reichweite von mindestens 600-700 km oder für Besitzer von Doppelhaushälften mit PV-Anlage, die uns Denkmalbesitzern verboten ist..

Solange diese Punkte nicht geklärt sind, bleib ich bei meinem Euro-6-Diesel..

@Sysiphos :

Einheitliche Stecker gibt es in D ( bzw. Europa ) schon seit "Ewigkeiten", meist eine Kombination für DC und AC ( ChaDemo ist absolut selten an Fahrzeugen, meist für US bzw. Asien-Markt ).

Zu Hause DC laden ist in der Tat, wie Sie sagen, nicht möglich, das scheitert sowohl am Strom als auch an den Wandlern und gekühlten Ladekabeln.

Zu Hause mit AC laden ist generell kein Problem, da zur Zeit sämtliche e-Pkw mit OnBoard Gleichrichter mit maximal 11kW ( = 16A pro Phase ) ausgestattet sind.

Klar, für einen Altbau manchmal schon zu viel ( wobei alle 4 Platten eines E-Herdes plus Backofen auch bis zu 11 kW Leistung aufnehmen können... ), für ein halbwegs aktuelles Haus, das mit 63A NH-Sicherungen abgesichert ist das jedoch kein Problem.

Nur die 16A CEE-Dose ( bzw. Wallbox ) muß, wenn Sie für e-Ladung verwendet werden soll, mit mindestens 4mm² angeschlossen werden, wer schon für 22 kW ( 32A ) plant, muß 6mm² nehmen.

Für "Laternenparker" ist das zur Zeit einfach noch nichts...

Zum Thema Preis

Für Listenpreis unter 22.000 ( Abzüglich Förderung durch den Staat und den Händler ) bekommt man ein E-Auto ( für den Stadtverkehr mehr als geeignet ).
Das macht so ca. 14.000 €

NEU wohlgemerkt.

Wer sich bei E-Auto preislich bei den "ach so tollen deutschen Herstellern umguckt", der zahlt natürlich eh viel zu viel.

Die Asiaten können das weitaus besser und vor allem auch günstiger.

BTW : Ein Tesla Model3 kostet Liste unter 40.000. Minus 6.000€ Förderung Minus Herstelleranteil von 3.000 € macht inkl Überführung knapp 32.000€

Da bekommt man nicht mal ansatzweise einen ( größenmäßig zu vergleichenden ) VW ID4 von. Wobei letzterer eh noch massive Softwareprobleme hat, auch in Softwareversion 2.1 noch.

P.S.: Das eingangs erwähnte Fahrzeug ist weder ein Tesla noch ein Asiate, sondern ein "Dacia Spring".

@20:49 von naiver Positivdenker: Hier schön sauber

"Hier schön sauber, im Land der Rohstoffe ein Umweltdesaster.
Aber das ist ja weit weg."

Dagegen ist die Förderung, der Transport und die Verarbeitung von Rohöl zu Benzin und Diesel geradezu ein Musterbeispiel an Umweltfreundlichkeit.

Siehe dazu z.B. Nigerdelta, Deepwater Horizon, Exxon Valdez, Wakashio

"https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bedeutender_%C3%96lunf%C3%A4lle"

@21:08 von 91541matthias: .wenn sich rumspricht

"..wenn sich rumspricht, dass solche Autos erst nach zigtausend km die Umweltzerstörung durch die Batterieproduktion wieder hereinholen?"

... wenn sich rumspricht, dass Verbrenner die von ihnen verursachte Umweltzerstörung nie wieder hereinholen, sondern immer schlimmer machen, was dann?

E-Mobilität noch nicht bereit für die Allgemeinheit

Wer mit einem E-Auto egal ob BEV oder PHEV fährt, muss viel recherchieren und dauerhaft prüfen ob er nun tatsächlich die preiswerteste Variante gewählt hat. Die Preise sind nicht leicht zu vergleichen, da manchmal pro kWh mal nach Zeit und mal eine Mischung aus beiden den Nutzer verwirren. Dann gibt es noch so genannte Blockiergebühren. Z. B. bei EnBW nach 4 Stunden. Da ist ein id3 mit 77 kWh Batterie gerade mal etwas mehr als Halbbildung. Ich fahre nun seit 1,5 Jahren elektrisch und habe nun bereits die vierte Variation von Ladesystemen in Gebrauch. Zur Zeit arbeite ich mit vier verschiedenen Anbietern, je nach dem welche Ladesäule vor mir ist. Und ich muss immer auf der Hut sein ob wieder einer der Anbieter seine Bedingungen geändert hat oder gar den Betrieb eingestellt hat. So wird das nix für jemanden, der einfach nur Auto fahren will.
Es braucht eine Lösung mit der ich durch einen Vertrag mit einem Anbieter an jeder Ladestation zu einem nachvollziehbaren Preis laden kann.

Völlig tiefenentspannt

Aufgrund der Förderbedingungen vieler Rohstoffe für E-Mobilität betrachte ich E-Autohersteller und Nutzer als Missachter der allgemeinen Menschenwürde( sehr freundlich formuliert). In sofern bin ich bei Steckern und zu wenig Ladesäulen völlig tiefenentspannt. Und natürlich hoffe ich, dass das Chaos auch noch so lange anhält, bis sich die Förderbedingungen ändern und der Post-Kolonialismus ein Ende hat. Vermutlich werde ich das aber nicht mehr erleben

@20:07 von schiebaer45

//Wenn ich mir
die Politik der Grünen hier in HH so ansehe, die wollen ja eine Fahrrad Stadt aus Hamburg machen, dann brauchen wir auch nicht mehr allzu-viele E-Landestationen.//

Bei dem derzeitigen Tempo? Hier in meiner Nähe scheint der kleine Streckenabschnitt der Veloroute dem Berliner Flughafen Konkurrenz machen zu wollen.

Wenn wir tatsächlich in absehbarer Zeit überwiegend mit E-Mobilen unterwegs sein sollten, dann waren die astronomischen Summen für den Lärmschutzdeckel wohl auch für die Katz.
Mein Freund hatte übrigens einen Opel Ampera. Ein tolles Auto. Und ich habe es immer sehr genossen, dass es auch bei hoher Geschwindigkeit im Auto schön leise war.

Gruß aus Lokstedt

Warum haben da die Tankstellenkonzerne nicht zugeschlagen?

Diese Frage stelle ich mir schon seit das E-Auto mit dem Hybrid von Toyota seinen "Siegeszug" begann. Ab da konnte man absehen, wohin die Entwicklung geht.
Ich hatte eigentlich erwartet, dass die Manager der Tankstellenkonzerne ebenfalls sehen, was da kommt und beginnen ihre Tankstellen umzuruesten. Entweder auf Schnellladung oder m.E. noch besser auf Batterienumtausch. Letzteres ginge noch schneller als gewoehnlich tanken, falls das Auto entsprechend gebaut ist. Wenn sich diese Konzerne mit den Autobauern besprochen haetten, waere dies gut machbar gewesen und ist es immer noch.

Im Gegensatz zu vielen Einwohnern haben Tankstellen in der Regel richtig gut Platz, um Ladesaeulen aufzustellen und oft auch jetzt schon die Gebaeude, um einen Batterietausch durchzufuehren.

Dann waere das E-Auto auch fuer Langstreckenfahrer interessant, wenn sie wuessten, an der naechsten Tankstelle kann ich innerhalb von 5 Minuten die Batterie wechseln und weiterfahren.

Ob das Kartenterminal jetzt die Zukunft ist ...

Ich fahre jetzt 3 ein reines E-Auto. Das aus meiner Sicht größte Problem ist der nicht funktionierende Ausbau von Ladeinfrastruktur. In meiner Umgebung hat sich in 3 Jahren nicht viel getan. Ein Blick zu unseren NL Nachbarn macht einen da neidisch. Ob das EC-Terminal die Zukunft ist glaube ich nicht, wenn der Betreiber seine bisherigen Ad hoc Preise nun auch per EC Karte haben will. Mein Vorschlag jedes Unternehmen das öffentliche Ladeinfrastruktur aufbaut muss diese auch anderen Unternehmen die Ladeinfrastruktur betreiben zur verfügung stellen. Die Nutzungsgebühr, die die Unternehmen untereinander verlangen dürfen sollte der Gesetzgeber festlegen. So kann jedes Unternehmen seinen Kunden einheitliche Tarife anbieten. Der Kunde kennt den Preis. Im Prinzip so wie ich Zuhause meinen Stromanbieter wählen kann, nur für unterwegs, für meinen Ladevorgang egal wo ich das Auto anstecke habe ich den vereinbarten Preis. Oder ich zahle den Ad hoc Preis, wie an der Station angegeben.

@21:08 von 91541matthias: Für Pendler

"Für Pendler lohnen sich solche Autos erst ab einer Reichweite von mindestens 600-700 km oder für Besitzer von Doppelhaushälften mit PV-Anlage, die uns Denkmalbesitzern verboten ist.."

Der durchschnittliche deutsche Autfahrer fährt pro Jahr ca. 15000 Km. Das sind ca. 41 km pro Tag.

Der durchschnittliche Pendler legt zwischen Wohnung und Arbeitsplatz 17 Km also 34 Km pro Tag zurück.

Selbst für mich, der 35 Km pendelt, wäre ein E-Auto mit 400 Km Reichweite ausreichend, um nur einmal pro Woche laden zu müssen.

Ihre 600 bis 700 Km braucht fast niemand, es sei denn man kauft ein Auto unter der Bedingung, dass der Akku für die Urlaubsreise ausreichen muss.

Wer 600 Km am Stück unterwegs ist, macht, bei einer durchschnittlichen Fahrzeit für diese Strecke ohne Staus von gut 5 Stunden, auch mal Pause und dafür müssen ausreichend Ladesäulen vorhanden sein, damit man in einer halben Stunde seinen Akku wieder füllen kann.

Es wird weltweit an neuen

Es wird weltweit an neuen Energiespeichersystemen geforscht und gearbeitet. Auch in Deutschland. Vielleicht haben wir Glück und es gibt auch auf diesem Feld ein Unternehmen à la BioNTeck.

Wir sollten auch hier viel Geld in die Forschung investieren.

E-Autos ...

... sind die Zukunft. Da führt kein Weg dran vorbei. Und die herterogene Infrastruktur ist normal für etwas umständliche und föderalistisch organisierte Staaten.

Diese ständigen Trends behindern wirkliche Neuerungen

Antriebe ganz anderer und neuerer Art werden unterdrückt. Wenn z.Bsp. ein Erfinder auf Muskelkraft, Erdgas, Solarstrom, Windkraft... setzt, wird er ausgebremst. Denn für diese Kombination aus fortschrittlichen und erneuerbaren Energien existiert kein Interesse bisher.
In der Politik beherrschen bisher die großen (4) Stromversogungskonzerne alles, also wird auch nur alles nach ihrem Prinzip ausgerichtet. Echte Unabhängigkeit (z.Bsp. eine 400-Seelen-Gemeinde versorgt sich selbstständig mit Strom) wird von der Politik boykottiert.

Völlig tiefenentspannt

Aufgrund der Förderbedingungen vieler Rohstoffe für E-Mobilität betrachte ich E-Autohersteller und Nutzer als Missachter der allgemeinen Menschenwürde( sehr freundlich formuliert). In sofern bin ich bei Steckern und zu wenig Ladesäulen völlig tiefenentspannt. Und natürlich hoffe ich, dass das Chaos auch noch so lange anhält, bis sich die Förderbedingungen ändern und der Post-Kolonialismus ein Ende hat. Vermutlich werde ich das aber nicht mehr erleben

leider nichts neues in Deutschland

Seit wievielen Jahren wird über E-Mobilität geredet in Deutschland?
Unsere Autobauer beginnen, ihre Hausaufgaben zu machen und setzen verstärkt auf E-Autos.
Da hat dann wohl das Verkehrsministerium wieder einmal in Ruhe geschlafen, wie üblich.
Wie kann ich Hunderttausende von E-Autos zulassen und verkaufen, wenn ich diese nicht vernünftig laden kann. Das ist doch Irrsinn.
Und auf die andere wichtige Frage wurde auch nicht geantwortet: Wo soll denn der Strom herkommen, wenn die E-Autos ihre Akkus laden? Klar, der Strom soll grün sein. Aber rein rechnerisch brechen die Energienetze der Städte zusammen, wenn zur gleichen Zeit viele E-Autonutzer ihre Akkus laden wollen. Das ist alles nicht sauber durchgerechnet, nur Fantasie und Wunschdenken. Von der Connektivität der Stecker oder der schwachsinnigen Bezahlmethoden - oder eher Abzockermethoden - mal ganz zu schweigen.

noch immer...

ist der primär Energieverbrauch deutlich zu hoch, egal ob Verbrenner oder Stromer. Der erste Schritt wäre das reduzieren des Verbrauchs durch leichtere Fahrzeuge. Aber die Lobby verkauft die schweren Fahrzeuge wie warme Semmeln, und dazu gibt es noch Prämien. Das Kabel zu Laden der Plug in Hybriden lassen viele Käufer beim Händler liegen....
Nur wenn es uns gelingt den Energie-verbrauch deutlich zu senken könnte uns die
Klimakrise erspart bleiben. So aber verbrauchen 10% der Weltbürger 85% der Energie. In den Geschichtsbüchern wird in 200 Jahren stehen wie dumm und egoistisch die Menschen im 21 Jahrhundert waren....

Da macht es mehr Sinn, wenn

Da macht es mehr Sinn, wenn Städte, Gemeinden, Kreise die öffentlichen Parkplätze/Parkbuchten mit Ladestationen ausrüsten.
Leider fehlt es hier an Praktiker/innen die solche Projekte von A-Z umsetzen können.

Die Kabel müssen ja erst noch in die Erde gelegt werden. Und dazu fehlt es tatsächlich an Arbeitern. Wir haben einen gewaltigen Fachkräftemangel. Unsere Stadt konnte nicht alle Bauprojekt in 2020 umsetzen, für die das Geld bewilligt war. Es fehlt schlicht an Firmen, die auf eine Ausschreibung eingehen.

Deutschland war einmal führend,

in Technik, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung.
Wenn ein Verwaltungsprozess zu digitalisieren ist hat man in den baltischen Ländern schnell eine gute Lösung, die deutschen Behörden und Beamten haben Bedenken.
Seit Jahren versucht die Politik e-Autos wie sauer Bier auf die Straße zu bringen. Die Autoindustrie hat die Entwicklung jahrelang verschlafen und wollte auf abgeschriebenen Fertigungsanlagen Profit mit alter Technologie machen. Jetzt bringt man mit viel Steuergeld e-Autos vermehrt auf die Straße. Seit Jahren hat man aber verpennt EINEN
Standard für Stecker und Abrechnung durchzusetzen. Dafür ist der Ladestrom mehrfach so teuer wie der schon überteuerte Haushaltsstrom.
Der Eifelturm wurde erfolgreich und schnell mit sehr vielen Nieten gebaut. In Deutschland ist die Zeit der Nieten noch lange nicht vorbei.

Also, ganz ehrlich?

Ich hoffe darauf, dass die Bundesbürger meinem Beispiel folgen. 30-Jahre-alte Pkw auch noch weiterhin 60 bis 90 Jahre verwenden und nur manchmal fahren. Jedenfalls meine zwei Pkw sind schon 30 Jahre alt und im Schnitt erst 100.000 km gefahren. Und wenn man davon ausgeht, dass ein Motor mind. 240.000 km schafft, können diese Pkw auch 60 bis 120 Jahre alt werden!
Jedenfalls JEDER Pkw, der nicht hergestellt wurde (werden musste), ist Energieeinsparung pur!
Die sinnlose Energieverschwendung mittels ständig neuer Pkw-Produktion betrifft das selbe Thema.

@ 18:41 von falsa demonstratio

"Am 29. Mai 2021 um 18:12 von 0_Panik
Zitat: Parallel kann ein digitales Bezahlsystem in den Automaten integriert sein. Ohne gesetzliche Verpflichtung wird es aber sonst nichts.

Man sollte den Artikel, den man kommentieren will, immer bis zum Ende lesen. Im TS-Artikel heißt ziemlich am Ende dazu: "Das Bundeskabinett hat jüngst beschlossen, dass spontanes Laden von E-Autos einfacher werden soll, und eine entsprechende Novellierung der Ladesäulenverordnung auf den Weg gebracht. Diese sieht vor, dass Betreiber von Ladesäulen künftig mindestens eine kontaktlose Zahlung mit gängiger Geldkarte anbieten müssen.""
.
Das mit dem zu Ende lesen ist vollkommen richtig. Da steht dann auch, dass die neue kontaktlose Zahlung nur für Ladesäulen gilt, die nach Juli 2023 in Betrieb genommen werden.

@20:38 von goto Tesla

//Aber die deutschen Hersteller haben ja viel lieber das tote Pferd geritten die letzten Jahre.
Warum wir das im Artikel mit keinem Wort erwähnt?//

Weil's allgemein bekannt ist?

Richtig, die deutschen Autobauer haben verschlafen. BMW und VW scheinen aber gut aufzuholen. Nur leider ist die Batterie- bzw. Akku-Technik nicht der einzige Bereich in dem wir einen gewaltigen Rückstand aufzuholen haben.

@ Gerd Hansen, vielen Dank

@ Gerd Hansen,

vielen Dank für die sachkundige Info.
Als TGA-Ing. (leider im "Ruhestand") ist mir da vieles schon vorher klar gewesen - aber diese präzise Zusammenfassung Ihrerseits hebt sich wohltuend vom üblichen "Forengedöhns" ab.

Kaufgründe: Reichweite, Preis, Verlässlichkeit

Bei diesen Kaufgründen sollten die Käufer nicht nur den Hochglanzbroschüren vertrauen. Mein E – Auto verbraucht bei Temperaturen um 20 °C im Stadtverkehr etwa 14 kWh/100km. Bei 3 °C und tiefer sieht das schon anders aus: auf den ersten 12 km liegt der Verbrauch bei 40 kWh/100km. Bei warmem Wetter steigt der Verbrauch auf der Landstraße auf über 20 kWh/100km und auf der Autobahn bei 130 km auf über 25 kWh/100km. Da schrumpft die Reichweite schnell unter 300 km. Die versprochene Reichweite über 500 km bleibt ein Traum im Prospekt. Wenn ich jetzt noch berücksichtige, dass ich – ohne spezielle Zugangskarte – bei IONITY beispielsweise 0,79 €/kWh zahle, dann ist der Preis für den Luxus der Fortbewegung in einem E – Auto beim vielfachen eines Diesel – PKWs.
Ach ja, bereits nach 2000 km war ich in der Hall of Fame der Abschleppdienstrufer – soviel zur Zuverlässigkeit.

20:03 von Anna-Elisabeth

Warum einfach, wenn es kompliziert geht?
.
schauen wir uns nur die Niederlande an
Der Stromzähler läuft "rückwärts" wenn die Solaranlage Strom liefert und entsprechend "vorwärts"
wenn man welchen verbraucht
warum geht das nicht bei uns ?
ich habe bei mir zum Beispiel 3 Zähler !

19:29 von Biocreature

Meine Meinung ist, daß Wasserstoff, der Stoff, der Zukunft ist, und eben nicht Lithium!
.
um das zu erkennen brauchts kein Abitur !

Hausanschluss-Leistung

Als ich mit meiner Firma vor ca. 30 Jahren anfing mich mit Wärmepumpen für die (ökologische) Beheizung von Häusern zu interessieren...
..war natürlich der E-Anschluss des Hauses auch ein Kriterium was ich prüfen musste.

Bei Neubau-Häusern hatte ich damit nie Probleme - da schon die (örtlichen) Bauordnung Anschlüsse in ausreichender Stärke vorsahen.
Nee - nicht wegen leketrisch betriebener Wärmepumpen - aber für allen anderen möglichen "Gedöhns" wie z.B. E-Herde oder Klimaanlagen oder oder

Wirkliche Probleme hatte ich mit Häusern die aus den 50er oder 60er Jahren stammten - da war oft eine Verstärkung des Hausanschlusses nötig - ich hatte sogar Fälle mit 230V Drehstrom statt 380/400 Volt

Nur habe ich das Gefühl bei einigen Beiträgen das ich wieder im Jahr 1991 statt im Jahr 2021 bin - D-Land auf dem technischen Stand vom "anno-dunnemals"
*sarkasmus*

21:24 von Gerd Hansen

Einheitliche Stecker gibt es in D ( bzw. Europa ) schon seit "Ewigkeiten"
,
Wo werden die bei uns gebräuchlichen Schukostecker denn sonst noch in Europa verwendet ?
fangen wir an Stecker Typ A und Stecker Typ B passen definitiv nicht
Stecker Typ C das funktioniert obgleich kein Schutzleiter
Typ D/E passt nicht
Typ F ist unsere Variante
dann gibt´s es noch 5 andere Typen .... vergiss es

und zum Laden von E Autos
ich brachte ja ein Beispiel das war ein Neubau wo der Bekannte bei Baubeginn ne Lademöglichkeit haben wollte
ein Haus/Wohnung ist ja ne etwas längerfristige Anschaffung

und mal nebenbei Zitat :
( wobei alle 4 Platten eines E-Herdes plus Backofen auch bis zu 11 kW Leistung aufnehmen können... )
da habe ich 7 Sicherungen im Einsatz und die 8te für die Mikrowelle

20:06 von Sparpaket

Der hat schon die Windkraft gebremst.
.
sehen sie es nicht zu negativ
immerhin bauen wir (bisher wenigstens) noch mehr Windanlagen als wir alte verschrotten

noch :-)

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