Kommentare

Multiplikation

Wenn man die Forderungen für nichtgelieferten Dosen mal Tage an denen sie nicht geliefert wurden hochrechnet bleibt man mit der Summe nicht im Millionenbereich.

Versteh ich jetzt nicht

AZ Impfstoff ist doch der, welcher in der EU weggeworfen wird, weil zu grosse Bedenken bei der Anwendung existieren.

Haben nicht einige EU Laender AZ gaenzlich aus dem Programm gestrichen?

Gibt es nicht eher zuviel AZ Impfstoff?

Damit setzt die EU

vollstaendig auf Pfizer.

Hoffentlich gehts gut.

Ich wuerde den Lieferkonflikt bei einer Vakzine nicht so aggressiv austragen. Moeglicherweise braucht man sich spaeter noch.

Das bringt doch nichts. AZ

Das bringt doch nichts. AZ wird sich auf irgendeine Klausel berufen.

Könnte man nicht 100mrd dosen neu ordern und dann einfach nicht abnehmen?

Und dann halt wie beim Fernabsatzgesetz zu späte Lieferung ankreuzen.

@. IBELIN. 20:51

"AZ Impfstoff ist doch der, welcher in der EU weggeworfen wird, weil zu grosse Bedenken bei der Anwendung existieren."

Nein, es handelt sich um einen nachweislich sehr guten Impfstoff, welcher vielen EU Bürgern, welche billiger Propaganda glauben, nicht gut genug ist, weil sie Stern fahren wollen und nicht Mittelklasse. In Afrika wären die Menschen dankbar.. und auch viele realdenkende Menschen in DE..

„Allerdings pocht AstraZeneca auch auf die "best reasonable efforts"-Klausel im Rahmenvertrag. Die bedeutet aus Sicht des Herstellers sinngemäß,
>> dass er sich bestmöglich bemühen müsse, die vertraglichen Anforderungen zu erfüllen“

In Klartext übersetzt heißt das: dass er gar nichts müsse. Jedenfalls keine Konsequenzen fürchten.

Soziale Verantwortung, Gemeinnutz und Anstand scheinen in einer globalen Wirtschaftswelt, in der es ausschließlich um „gute Geschäfte“ geht (und einziges Kriterium dafür ist, wieviel Geld dabei „rumkommt“) ohnehin unbekannte Begriffe zu sein.

Richtig ist, dass der Vertrag eine best effort Klausel

beinhaltet. Aber offensichtlich hat man bei AstraZeneca den Vertrag nicht bis zu Ende gelesen: In Paragraph 5.1 steht, dass AstraZeneca bestätigt, dass es keine Verpflichtungen hat, die der Erfüllung der Lieferpflicht an die EU im Wege stehen. Offensichtlich wurde aber UK bevorzugt beliefert, auch von Produktionsstätten in der EU. Entweder ist dies ein Verstoß gegen best effort, wenn die Lieferung an UK freiwillig erfolgte, oder die vertragliche Bestätigung war falsch. Beides begründet einen Schadensersatzanspruch. Britische Hemdsärmeligkeit kommt oft durch, aber nicht, wenn es um soviele Menschenleben geht. Sicher, Johnson hat, wie immer klarer wird, in der Pandemie völlig versagt und musste dann Himmel und Hölle, vor allem Letztere, in Bewegung setzen, um das mit besonders schnellem Impfen auszugleichen, also mit Tricksereien, wie man es auch aus den Brexit-Verhandlungen kennt. Aber hier hat man wohl doch den eigenen Vertrag zu hemdsärmelig gelesen.

Man sollte froh sein, dass nicht so viel geliefert wurde

Ich sehe es als Glücksfall an, dass AstraZeneca nicht alles geliefert hat.
Diejenigen, die dann einen anderen Impfstoff bekamen, werden aufatmen.
Daher verstehe ich nicht so ganz, woraus die EU einen Schaden "konstruieren" will.

Am 26. Mai 2021 um 20:59 von Bender Rodriguez

Zitat: Könnte man nicht 100mrd dosen neu ordern und dann einfach nicht abnehmen?

Ich bewundere Ihre kriminelle Energie.

falsa

Das ist der trick dabei. Es darf nicht offensichtlich kriminell aussehen.

man müsste az machen lassen un dann die zeitüberschreitung gnadenlos ausnutzen.

nur kenne ich niemanden in der EU, der das durchziehen könnte.

Geht's noch?

Moment mal - der AZ Impfstoff sollte pro Dosis weniger als EUR 5 kosten.

Die EU will wegen des Verzugs pro Tag und Dosis EUR 10 Schadensersatz haben.

Klasse - wie würden wir uns alle wohl fühlen, sagen wir mal - wenn wir die Miete nicht rechtzeitig zahlen, und der Vermieter daraufhin die doppelte Monatsmiete PRO Tag Verzug haben wollte....?

Es ist sicher einiges schiefgelaufen, in dem ganzen Thema - Fehler haben aber sicher _beide_ Seiten gemacht.
AZ sollte man jedoch zu Gute halten, dass sie als einzige Hersteller auf Gewinn verzichten wollten, damit der Wirkstoff weltweit besser gegen die Pandemie eingesetzt werden kann. Sie jetzt mit Schadensersatz in den Ruin treiben zu wollen, ist völlig daneben!

Wir profitieren _ALLE_ davon, wenn die Pandemie jetzt möglichst schnell beseitigt wird, und dafür braucht es _AUCH_ Astra Zeneca.

Vertragsstrafe ist eines, aber EUR10 pro Tag und Dosis ist abartig!

Hier sollte sich die EU verdammt nochmal schämen!

m 26. Mai 2021 um 21:23 von Margitt.

Und ich verstehe Sie nicht. Ich bin zweifach geimpft mit Astrazeneca und froh das ich durch bin.

omg

Habe ich nicht schon vor 3 Monaten hier im Forum prophezeit, daß AstraZeneca die Nichtlieferungen noch 3stellige Millionen-, wenn nicht gar Milliardenbeträge an Regress kosten wird? -.-

Wird endlich auch mal Zeit, dafür Kasse zu machen! oO

@ Margitt

Daher verstehe ich nicht so ganz, woraus die EU einen Schaden "konstruieren" will.

Weil der Impfstoff zu spät bzw. gar nicht geliefert wurde. Der Hersteller hat mutmaßlich andere Vertragspartner bevorzugt. Sie müssen aber einfach nur den Artikel lesen.

@ IBELIN

AZ Impfstoff ist doch der, welcher in der EU weggeworfen wird, weil zu grosse Bedenken bei der Anwendung existieren.

Sachlich ist das natürlich Quatsch. Aber der kleine Rundschlag gegen die EU und Astra war natürlich ein Treffer.

@ torinarg

Moment mal - der AZ Impfstoff sollte pro Dosis weniger als EUR 5 kosten.
Die EU will wegen des Verzugs pro Tag und Dosis EUR 10 Schadensersatz haben.

Ja und? Wo ist das Problem?

@ torinarg

Wir profitieren _ALLE_ davon, wenn die Pandemie jetzt möglichst schnell beseitigt wird, und dafür braucht es _AUCH_ Astra Zeneca.

Klingt, als wären Sie jetzt auf der richtigen Fährte. Geklagt wird ja nicht, weil Astra geliefert hat sondern weil es nicht geliefert hat.

Wir brauchen Impfstoff nicht Geld

Das Geld kann nicht versimpelt werden. Die EU muss den europäischen Bürgern den von Ihnen entwickelten u produzierten Impfstoffe sichern.

@ torinarg

Wir profitieren _ALLE_ davon, wenn die Pandemie jetzt möglichst schnell beseitigt wird, und dafür braucht es _AUCH_ Astra Zeneca.

Mag sein. In GB haben sie ja auch prompt geliefert. In der EU sind sie aber vertragsbrüchig geworden. Daher ist die Klage richtig, auch in Milliardenhöhe. Da stehe ich voll und ganz zu unserer EU, die in puncto Impfstoffe alles richtig gemacht hat.

Impfstoffe für Kinder

Schüler der Grundschule müssen sich wohl wieder auf einen kalten Winter mit Stoßlüften einstellen- keine Impfung und keine Luftfilter...

21:12 von Opa Klaus

@. IBELIN. 20:51
"AZ Impfstoff ist doch der, welcher in der EU weggeworfen wird, weil zu grosse Bedenken bei der Anwendung existieren."

Nein, es handelt sich um einen nachweislich sehr guten Impfstoff, welcher vielen EU Bürgern, welche billiger Propaganda glauben, nicht gut genug ist, weil sie Stern fahren wollen und nicht Mittelklasse. In Afrika wären die Menschen dankbar.. und auch viele realdenkende Menschen in DE.."

Ich und zwei meiner Soehne sind mit AZ geimpft. Wir sind zufrieden und dankbar fuer die Gelegenheit

@IBELIN - Bitte Fake - News Quelle nennen

Welche behauptet , das Corona Impfstoffe
wie Astra Zeneca und Co weggeworfen werden.

@ 21:43 von torinarg

AstraZeneca hat den Impfstoff gar nicht selber entwickelt, sondern die Uni Oxford. Diese hat als Bedingung für die Übernahme durch AstraZeneca gefordert, dass auf Gewinn verzichtet wird. Das war nicht Selbstlosigkeit von AstraZeneca. AstraZeneca hat durch deutlichen Verstoß gegen vertragliche Pflichten, insbesondere gegen Treu und Glauben, die Pandemie in der EU verschlimmert, mit tausenden Menschen, die gestorben sind, obwohl sie durch eine frühzeitige Impfung hätten gerettet werden können. Mir scheint ein Schadensersatz in der geforderten Höhe im Hinblick auf diesen Sachverhalt nicht übertrieben. Hintergrund ist nationalistisches Verhalten von AstraZeneca, die für das gute Verhältnis zur britischen Regierung, die unter sehr hohem politischen Druck wegen bisherigen Versagens in der Pandemie stand, und damit natürlich zu dem Großabnehmer NHS, bereit war, vertragsbrüchig zu werden.

@Karl Klammer-offenbar falsch verstanden?

"Zum Glück richten sich die Ärzte in Deutschland nicht nach Ihnen
und politischen Wirrköpfen , welche Menschenleben nur als statistische Größe ansehen."

Es geht nicht um die Ärzte. Die müssen natürlich versuchen Menschenleben zu retten. Aber die zu Grunde liegende Corona-Politik mit den Maßnahmen, die muss verhältnismäßig sein. Und das war nicht der Fall und ist es immer noch nicht.
Ich bin gerade in einem EU-Land, dass zwischenzeitlich eine Inzidenz von 1.000 hatte und jetzt wieder unter 200 ist. Alles ist wieder offen und fast alles erlaubt. Die Maskenpflicht wird auch die Tage aufgehoben. Warum? Weil man hier versteht, dass es um das Gesundheitssystem geht und nicht um Inzidenzen.

In Deutschland wird eine Ideologie verfolgt und Ideologie ist immer falsch. Auch Deutschland hat genug Experten die wissen, wie man in einer Pandemie verfahren muss. Wir Merkel es gemacht hat das war grundlegend falsch.

Ich versuche hier nur diesen Experten mehr Gehör zu verschaffen...

@Putinchen- Ioannidis- falsch verstanden?

>Und Prävalenzstudien sind genau das was Ioannidis als Metastudie mehrfach ausgewertet hatte.
Damit kam er auch auf eine IFR von global 0,15% und eine Infizertenzahl von bis zu 2 Milliarden weltweit.
Zudem: bei diesen Studien werden viele nicht gefunden, weil keine Antikörper mehr nachweisbar sind.<

"Ach so. Und weil keine Antikörper mehr nachweisbar sind, kommen Herr Ioannidis und Sie zu der Überzeugung, dass es wahnsinnig viele Infektionen gegeben haben muss, so um die 50 Millionen in Deutschland und dass wir alle immun sind und die Corona-Maßnahmen Quatsch sind?"

Nein. Ioannidis & Kollegen werten Meta-Studien aus. Reine Prävalenzstudien.

Ich(!) sage, weil das mein Bekannter sagt (Virologe u. Professor), dass zusätzlich noch viel mehr Menschen (20-50%) infiziert waren, weil man bei Seroprävalenzstudien eben nur die findet mit Antikörpern.

Die 50 Mio errechnet sich aus der Differenz zwischen CFR vom RKI und IFR von Ioannidis.

Als grober Richtwert und ohne Korrekturfaktor.

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