Ihre Meinung zu: Immer mehr Deutsche brauchen Grundsicherung im Alter

25. Mai 2021 - 9:39 Uhr

Altersarmut bedroht immer mehr alte Menschen - das zeigen Zahlen zum Bezug der Grundsicherung in Deutschland. Ende 2020 waren so viele Senioren auf die Leistung angewiesen wie noch nie.

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Kommentare

Versteh' ich nicht...

...es wird uns doch jetzt seit mindestens zwanzig Jahren erklärt, dass wir für unseren Ruhestand vorsorgen sollen, indem wir in Aktien investieren. Und die Börse brummt. Wie kann es da bloß arme Rentner geben?

Hmm...

haben Frauen nicht eine erhöhte Lebenserwartung?

"Auf Grundsicherung angewiesen sind vor allem Frauen. So erhielten laut Statistischem Bundesamt Ende 2020 knapp 315.000 Frauen und 249.000 Männer die Leistung."

Ungefähr: 37% mehr Frauen über 70 als wie Männer..., übersetzt, 249.000 x 1.37, dann sollten 341.130 Frauen in der Grundsicherung sein... dementsprechend, Männer sind häufiger durch Altersarmut betroffen.

rer Truman Welt

Natürlich können "Pflästerchen" auf all die systemischen Defizite unseres Gesellschaft- und Wirtschaftssystem geklebt werden, aber die dramatische Ungleichentwicklung bedarf grundlegenderer Veränderungen. Im Grunde brauchen wir ein völlig reformiertes Wirtschaftssystem. Wenn das nicht grundlegend in Angriff genommen wird, sind die Proteste in Berlin wegen der Mietpreisentwicklung dort nicht mal der Bruchteil eines bevorstehenden Anfangs einer dann massiven Protestbewegung.
Einkommens- und Vermögensaufteilung sind die beiden Ziele dabei. Einkomme-, Vermögens und Erbschaftssteuer werden u. a die großen Stellschrauben dabei sein. Aber auch Eigentum an Grund und Boden muss völlig reformiert werden So wie bisher geht es nicht mehr weiter - so oder so!

Das kann sich jeder

Das kann sich jeder ausrechnen. Wir finanzieren mit unseren Beiträgen die jetzigen Rentner, die vor der Globalisierung noch richtige Löhne hatten. Und wir bekommen ja Niedriglöhne, weil sonst nicht wettbewerbsfähig. Und ein minilohn mal 0.4 ist halt nicht viel. Selber sparen ist weder möglich noch vorgesehen.
Also bleibt nur Altesarnut übrig.
Das kann man sich alles bei Pispers, die Anstalt oÄ , genau erklären lassen.

Es ist längst Zeit...

... Für das Bedingungslose Grundeinkommen und für die Bürgerversicherung (neben privat versichert).

Wie längst bekannt weitet sich Armut und Alterarmut immer weiter aus.

Die Grotten schlechte Corona - Politik der Groko wird hier noch mehr massiv zur Armut und Alterarmut beitragen.

Um eine Abfederung der Armut und Alterarmut hin zu bekommen hätte die Groko schon längst den sozialen Wohnungsbau / Schaffen von Sozialwohnungen mit speziellen Projekten, in die Gänge bringen müssen.

Die Groko war aber fast nur noch mit Grotten schlechter Corona-Politik beschäftigt, sodass für andere innenpolitische Themen wie Bürgerversicherung und Bekämpfung der Alterarmut kaum Raum blieb.

Eine Bundesregierung aus Groko+FDP wird daran nichts ändern.
Es würde nur eine Weiter-So-Groko darstellen, wo politische Veränderungen und damit die notwendigen Weichenstellungen nicht wirklich möglich sind.

Fehlender Pragmatismus auf höchster Ebene.

Man braucht nicht lange hin und her zu rechnen, und grübeln, es liegt klar auf der Hand, das Anspruch und Realität weit auseinander klaffen.

Jeder ist sich selbst der nächste, keiner will mehr zahlen als unbedingt nötig.

Andererseits wird das alles auch extrem durch unfaire Besteuerung auf Arbeitseinkommen und eine Renten belastende preistreibende Bürokratieverliebtheit weiter transportiert.

Die Großen Plattformen kommen ungeschoren davon, siehe Amazon, mit dem letzten Gerichtsurteil.

Die selbstverschuldete (Un)Glaubwürdigkeit der Parteienlandschaft tut ihr übriges dazu.

@Tinkotis "es wird uns doch

@Tinkotis "es wird uns doch jetzt seit mindestens zwanzig Jahren erklärt, dass wir für unseren Ruhestand vorsorgen sollen, indem wir in Aktien investieren. Und die Börse brummt. Wie kann es da bloß arme Rentner geben?" Liegt vielleicht daran das die Rentner die heute auf Grundsicherung angewiesen sind schon vorher nicht genügend Geld verdient haben um nebenbei in Aktien zu investieren.

@ sonnenbogen

"Hmm...haben Frauen nicht eine erhöhte Lebenserwartung?" Am 25. Mai 2021 um 09:53 von sonnenbogen

*

Nein. Die Lebenserwartung der Frauen ist die normale.
Männer rauchen und trinken mehr, dafür gehen sie seltener zum Arzt und verkürzen so ihre Lebenserwartung.

Das war schon immer so...Traurig

Hallo an alle die sich hier beteiligen,

leider sehe ich das so, dass das nicht nur ein Problem von heute ist, weil die Grundsicherung früher gar nicht vorhanden war. Da z.B. meine Eltern und Großeltern gelinde gesagt arme Schweine waren. Sie hatten Renten zwischen 50€ und 650€ auf heute bezogen. Die DM ist ja nun mal weg. Also mussten die Kinder / Familie sich kümmern.

Kein Familien mehr.. Keiner der sich kümmert.
Höhere Ansprüche heute... ergo reicht es nicht mehr (habe noch erlebt, das nur das Wohnzimmer geheizt wurde und das nur bei Besuch)
Firmen die auf Gewinn um jeden Preis aus sind... ergo keine Betriebsrenten und weniger Einzahlung zu der Gesetzlichen Rente.
usw...usw... könnte noch viele Gründe hier nennen...

Man kann nur das verteilen, was da ist...
Klug dafür sorgen, dass viele sich beteiligen an dem System...
Bitter aber die Realität... die Parteien haben ja in der Vergangenheit wenig von dieser einfachen Logik gehalten...
Oder wie seht ihr das??

Weil Deutschland ein Billiglohnland ist …

Weil Deutschland in Europa ein Billiglohnland ist und Soziallasten nur von den wenigen abhängig Beschäftigten getragen werden, sind die Altersbezüge dermaßen schlechter als in den Nachbarländer. So sind z.B. in Österreich die Renten ca. doppelt so hoch, obwohl Österreich kein Industrieland ist. Auch in vielen anderen europ. Ländern ist das relative Rentenniveau zum Durchschnittseinkommen wesentlich ausgeglichener, vor allen in den Nordeuropa. Ländern.

Wie das kommt? Die CxU Regierungen lassen dem Markt zu viel Freiraum, dadurch wird mit Maschinenarbeit (Roboter, Computertransaktionen, usw.) und Scheinselbständigkeit zu viel Aktiengewinn erzielt und zu wenig Sozialabgaben eingenommen.

Die Gründe dafür das immer

Die Gründe dafür das immer mehr Rentner auf Grundsicherung angewiesen sind sicher Vielfältig. Da wären z.B. die Frauen die nicht gearbeitet haben um die Kinder großzuziehen was früher normal war. Das dicke Ende wird aber noch kommen wenn die ganzen Billiglöhner und prekär Beschäftigten durch die Einführung der Agenda 2010 durch die Rot- Grünen Regierung unter Schröder und Fischer das Rentenalter erreichen. Da weis man heute schon das deren Rente wahrscheinlich nicht mal für die Miete reichen dürfte.

09:46 von Tinkotis

man soll es eben auch tun - damals (!)

in Aktien investieren oder sonst wie vorsorge treffen
Also wer das in meiner Generation, die heute Rente kriegt, nicht hinbekam sollte sich echt Gedanken machen
ob es nicht auch ein klein wenig an dem eigenen Lebensmodell liegt
Scheidung, lange Zeiten der Arbeitslosigkeit - und es herrschte Vollbeschäftigung,
vor allem waren die Löhne besser und von Zeitarbeit sprach auch keiner
hat man Vorsorge getroffen für die Zeit nach dem Arbeitsleben ?
oder nur in den Tag reingelebt ?

Wie allerdings heute ein Mensch für seine Rente in 30 ... 40 Jahren sorgen soll ??
Das ist mir echt ein Rätsel

Interessant, wer mit Blick

Interessant, wer mit Blick auf die Altersarmut durchaus in der Lage ist, die großen Zusammenhänge zu sehen und in die Kritik an manchen Auswüchsen unseres Wirtschaftssystems einzustimmen. Wenn es aber dann darum geht, die politischen Weichen anders zu stellen und auch andere Regierungskoalitionen dafür zu unterstützen, kommt das große "aber" und "lieber weiter so". Das hat schon nicht selten eine systematische Inkonsequenz.

Das Gegenteil.....

Wäre verwunderlich. Fast erscheint es die Unternehmen hätten 1990 die wahre Macht in der BRD übernommen und bestimmten wer hier befristet beschäftigt ,in welcher höhe bezahlt wird, wohnt, und zur Altersversorgung kommt. Fünf Euro im Monat werden auch betagten Damen keine Pflege garantieren. Heime Luxus für wenige Bessergestellte
Bei allem Grundgesetz es gibt kein Anrecht auf Arbeit , Wohnung lediglich Staatliche Grundversorgung aus verschuldeten Kassen in die kaum noch jemand einzahlen kann ,will ,wird.

Unwahrscheinlich...

Angeblich soll es ja Länder in der EU geben, in denen die Rentensätze, bezogen auf den ehemaligen Verdienst, deutlich höher liegen. Und es wird sogar gemunkelt, dass es auch welche gibt, in denen das Eintrittsalter deutlich unter unserem liegt. Das glaube ich aber nicht. Immerhin gehören wir doch zu den wohlhabendsden EU- Ländern- oder?

Wenn wundert das?

Unsere Renten wurden 2x an der Börse verzockt und 1x für den Wideraufbau.

Jetzt steht noch eine Corona Rechnung im Raum, mal gucken was da noch überbleibt.

Und mit Doppelbesteuerung zockt man ja immer noch die Rentner ab und das wird sich auch nie ändern.

ein bisschen zu einfach

machen es sich die, die immer wieder nach Grundeinkommen/ Grundsicherung für alle rufen. Die Frage ist doch immer, was kann der einzelne tun, um selber vorzusorgen. Die Corona Diskussion zeigt, dass das größte "Problem" wohl das des entgangenen Urlaubs ist - nun wer relativ wenig verdient, sollte vielleicht daran denken, lieber in die Altersvorsorge zu investieren, als in Urlaube zu investieren. Gleiches gilt für den allgemeinen Konsum - In meiner Generation - ich komme aus einem Elternhaus, mit einem "normalen" Verdiener zu der Zeit hat man ein Auto gehabt, einen Fernseher und ist einmal im Jahr in den Campingurlaub gefahren und man hat sich nur die Dinge gekauft, die man sich auch leisten konnte. Vielleicht einfach mal darauf "Rückbesinnen" - dann sind auch automatisch viele andere Probleme (Ressourcenverschwendung etc.) gelöst - man muss ja nicht immer der Werbung hinterherlaufen und alles haben wollen...

Ungleichheit der Rentenhöhe

Ich kenne Ruheständler die waren so sauer, weil sie mit ihrem neuen Luxuswohnmobil in der Pandemie nicht verreisen konnten.
Viele Rentner haben "noch" so hohe Bezüge. Das wird für uns ab 1960 Geborenen nicht mehr sein. Ich muss noch bis 66.5 jahren arbeiten. Die Rentenerhöhungen sollten gestaffelt werden. Und die aktuellen Rentner mit garantiert hohen Rentenbezügen auch an den Pandemiekosten beteiligt werden. Nur mit Kreuzfahrten bleibt bei der deutschen Touristikbranche auch nicht viel hängen.
Ich erwarte allerdings nun einen Sturm der Entrüstung. Aber es ist so, dass Rentner bisher keine grossen finanziellen Einbußen hatten.

Ich werde im Alter wohl

Ich werde im Alter wohl Geldtransporte knacken.
Rente kann ich sowieso vergessen. Wir werden bis 75 schuften, um dann noch 2 Jahre bei 40% zu siechen. Da freut man sich doch drauf.

@Bender Rodriguez 10:03

„....Wir finanzieren mit unseren Beiträgen die jetzigen Rentner, die vor der Globalisierung noch richtige Löhne hatten.....“

Hier ist die Rede von augenblicklichen Rentnern. Die zukünftige Situation kommt erst noch.
Was soll das sein „richtige Löhne“? Wer im Arbeitsleben gerade so rum kam, hat als Rentner nicht genug (angesichts der Mietentwicklung ect.).
Lediglich der Mittelstand (der sich zunehmend verflüchtigt) war noch besser dran, weil er noch Wohneigentum (als Rentensicherung) erwerben konnte.

@10:27 von Tada

"Männer rauchen und trinken mehr, dafür gehen sie seltener zum Arzt und verkürzen so ihre Lebenserwartung."

So einfach ist es dann doch nicht. Daneben gibt es noch viele weitere Gründe. Z.B. begehen Männer häufiger Suizid; sterben häufiger bei Verkehrsunfällen; sterben häufiger bei Arbeitsunfällen; haben mehr Stress im Beruf.

@ um 10:31 von heribix

Die Gründe dafür, dass es Menschen in unserem
Lande gibt, die nicht genug Geld zum Leben haben, sind nicht vielfältig.
Mit dem Unwillen sämtlicher Regierungen der letzten Jahrzehnte, 150 Milliarden Euro pro(!) Jahr an Steuerhinterziehungen nicht angemessen zu verfolgen und einzutreiben, gibt es nur einen Grund: Die sogenannten Christen, die sogenannten Sozialdemokraten, die sogenannten Freien und auch die Grünen in der Politik, haben von unseren sogenannten Werten nicht den Hauch einer Ahnung, stopfen sich aber selbst bei jeder Gelegenheit die eigenen Taschen voll. Manchmal sogar ebenfalls ohne Steuern dafür zu zahlen.
Und selbst die Pandemiebekämpfung, mit allen dazu nötigen Vorbereitungen, wurde Einsparungen geopfert, die niemals nötig gewesen wären, wenn nur ein kleinerer Teil der jährlichen Steuerhinterziehungen in Höhe von 150 Milliarden Euro erfolgreich eingetrieben worden wären.
Leider ist in den aktuellen Parteiprogrammen nichts davon zu lesen, dass das geändert werden soll.

Re : Tinkotis !

Ich kann nur vorsorgen, wenn ich am Monatsende auch was übrig habe, nachdem alle laufenden Kosten beglichen sind. Und da es leider viele Jobs gibt, die nicht wirklich angemessen bezahlt werden ist, ist eine Vorsorge schwierig.
Es kann schließlich nicht jeder 5000 Euro Netto im Monat nach Hause bringen, um dann einen Teil in Aktien an zu legen.
Es sollte mal von der Mindestlohn Kommission erkannt und respektiert werden, dass ein Mindestlohn unter 13, 00 Euro für eine Aktie nicht reicht.
Zudem kann man bei Aktiengeschäften und dem falschen Berater auch ziemlich auf die Schnauze fallen und alles gesparte ist weg !
Betrachten sie mal ein Gehalt einer Krankenschwester, die ja auch noch ne Wohnung braucht, Kinder hat. Wie will die was sparen in Aktien ?????

Hintergrundinformationen?

Schön wäre hier eine detaillierte Berichterstattung über die Funktionsweise der Sozialsysteme aller 27 EU - Länder.
Und um das Thema nicht wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen, sollte die ARD täglich darüber berichten.
Tägliche Politshows im TV mit zuständigen Politikern und Fachleuten, die andere Lösungen vorstellen können, als sich die Politiker ausgedacht haben.
Vielleicht könnte dieses Thema dann doch noch eine größere Rolle im anstehenden Bundestagswahl spielen.
Das Gleiche gilt auch für die Probleme in der Pflege - und Gesundheitsindustrie.

Immer mehr Deutsche brauchen Grundsicherung im Alter....

Das bedeutet die Aufstockung geringer Renten. Bei Einzelpersonen auf den Regelsatz von 432 Euro, bei Ehepartnern auf 389 Euro.
Eine Folge der Rentenreformen, der Erhöhung des Rentenalters. Wer früher geht bekommt mehr Abschläge als früher. Aber auch der Tatsache, daß viel mehr als früher aus dem Niedriglohnsektor, geringfügiger Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit in die Rente kommen.
Ist das kein Armutszeugnis ? Dagegen helfen würde die Einführung einer Mindestrente, wie in manch anderen Ländern. Aber auch eine offensiveren Tarifpolitik so mancher Gewerkschaften.

Altersarmut

Die Niedrig- und 0-Zinspolitik hat der Wirtschaft geholfen, den kleinen Sparern aber enorm geschadet.
Viele der Älteren und Alten waren auf der Suche danach, mit ihren teilweise relativ geringen Ersparnissen eine einigermaßen vernünftige Rendite zu erzielen. Durch "falsche Berater" haben sie dann häufig auch noch Geld verloren, da sie sich auf zu risikobehaftete Geschäfte eingelassen hatten.
Die Altersvorsorge ist heutzutage für Geringverdiener, Arbeitslose usw. eine Illusion.
Die Altersarmut wird daher weiter zunehmen.

10:23 von heribix

sind immer nur die anderen Schuld ?
Wenn ich an meine Jugend denke, da stand an jedem Fabrikgebäude
(im Gegensatz zu heute) Mitarbeiter gesucht
auch waren die Löhne vergleichsweise gut und Zeitarbeitsverträge gänzlich unbekannt

Ich war im Widerstand und

habe entsprechend meiner Lebenssituation, stehts darauf geachtet meine für mich arbeitende Partei zu wählen.
Leider findet diese, trotz sozialer Einstellung,
zuwenig Stimmen vom Niedriglohn-Hartz4- Kleinstrenten Empfängern.
Das liegt wohl an der medialen Verblödung bei den Privaten Sendern.
früher hieß es : Brot und Spiele
Heute: Hartz4 und Fernsehen

@10:00 Meinung zu unse…

„Einkomme-, Vermögens und Erbschaftssteuer werden u. a die großen Stellschrauben dabei sein. Aber auch Eigentum an Grund und Boden muss völlig reformiert werden So wie bisher geht es nicht mehr weiter - so oder so!“

Genau: Lasst uns die ‚Reichen‘ enteignen! Damit sind alle Probleme gelöst - sagen die, die niedriges oder gar kein Einkommen, kein Vermögen erarbeitet und auch keinen Grundbesitz erworben haben. Das ist allemal einfacher, als sich zu fragen, weshalb andere mit identischen Startvoraussetzungen - wie zB ich - es geschafft haben und man selbst nicht.

Am 25. Mai 2021 um 09:46 von Tinkotis

"Versteh ich nicht"
.....vesteht ich doch:

Wenn sie soviel verdienen, dass es gerade für die z.T. enorm gestiegene Miete und Nebenkosten sowie für Lebensmittel reicht.........dann haben Sie eben kein Geld für Aktien.

Sollen diese Menschen Geld drucken?

Was ist übrigens mit Aktionären von Wirecard? Die sollen nachträglich für Verluste draufzahlen und für das Unternehmen gerade stehen.

Muss ich noch einige Firmen nennen, bei denen die Aktionäre a l l e s verloren haben?

Deutsche brauchen Grundsicherung ...

Das war doch so beabsichtigt, der mit Hartz4 vorangetriebene Niedriglohnsektor und die Absenkung der Renten, sind ja nicht aus Versehen passiert, sondern aus Kalkül. Wer also damals schon bis drei zählen konnte, kannte das Ergebnis der bösen Tat.

Das Problem ist nur, das das immer noch "Grusi" heißt und nicht eine anständige Grundrente ist.

Unser Rentensystem ist einfach,

nämlich einfach schlecht.
Schauen wir auf die Schweiz und Österreich. Dort können die Rentner mit ihrem Rentenbetrag gut leben. Unser System ist überholt und muss geändert werden. Solange es Altersarmut in einem "reichen" Land wie Deutschland gibt, kann man mit unseren Parteien nicht zufrieden sein. Das treibt einen Großteil der Afd-wählerschaft dieser nutzlosen Partei zu.

Sind wir Deutschen so dumm?

In Holland hat jeder, der im Land gelebt hat, Anspruch auf eine Mindestrente von über 1200€ - wenn er nicht gearbeitet hat. Die normalen Renten sind wesentlich höher. Begründet wird das übrigens explizit mit dem sozialen Frieden.
Österreicher bekommen im Schnitt 800€ mehr Rente als Deutsche - plus Weihnachtsrente, plus Urlaubsrente, also 14x im Jahr. Das geht, weil die ganzen Beamten, Freiberufler etc. keine eigenen Kassen haben, sondern ins gleiche System einzahlen. Diejenigen, die über die Rente entscheiden, sind folglich auch selbst betroffen.

Ich fürchte, die Antwort auf die gestellte Frage ist schlicht: Ja.

@Non Partisan-Partisan 10:48

„...Die Frage ist doch immer, was kann der einzelne tun, um selber vorzusorgen. Die Corona Diskussion zeigt, dass das größte "Problem" wohl das des entgangenen Urlaubs ist - nun wer relativ wenig verdient, sollte vielleicht daran denken, lieber in die Altersvorsorge zu investieren, als in Urlaube zu investieren...“

Da bleibt mir doch die Spucke weg. Von wem reden Sie? Urlaub haben diese Leute so gut wie nie gesehen bzw. sind dies nicht die Menschen, die zu Corona-Zeiten über fehlenden Urlaub klagen. Die haben eher das Problem, dass sie ihren Nebenjob im Rentenalter nicht ausüben konnten/können.

Gucken Sie sich doch mal ein paar entsprechende Dokus an (gibt es in den Mediatheken) und gehen mit offenen Augen durch die Welt!

Es geht hier nicht um

Es geht hier nicht um Stundenlöhne sondern darum, dass manche Menschen bewusst Teilzeit arbeiten. Alimentation im Alter geht dann zu Lasten der Allgemeinheit.

@Seebaer1 10:44

„Angeblich soll es ja Länder in der EU geben, in denen die Rentensätze, bezogen auf den ehemaligen Verdienst, deutlich höher liegen. Und es wird sogar gemunkelt, dass es auch welche gibt, in denen das Eintrittsalter deutlich unter unserem liegt. Das glaube ich aber nicht. Immerhin gehören wir doch zu den wohlhabendsden EU- Ländern- oder?“

Oh ja, die gibt es. Aber die Bundesrepublik weigert sich, von diesen Ländern in punkto Alterssicherungs-Konzepte zu lernen.

Ein Bericht über Altersarmut

Ein Bericht über Altersarmut ohne europäischen Vergleich?

Jeder kann sich über die Regelungen zur Alterssicherung in unseren europäischen Nachbarländern informieren.
Ich empfehle jedem, dies einmal zu tun: Sie werden staunen!
Nein, ich meine jetzt nicht die französischen Eisenbahner, die immer noch abzugsfrei mit 54 J. in Rente gehen und dies, obwohl Macron einst dies ändern wollte. Die Franzosen lassen sich eben nicht alles gefallen. Nein, ich meine auch nicht den griechischen Rentner, der, obwohl seit Jahren verstorben, immer noch Rente bezieht.
Ich meine schlicht den Vergleich von Renteneintrittsalter und die Rentenhöhe prozentual zum Nettoeinkommen.
Wieso ist es in fast allen anderen europäischen Ländern möglich, den alten Menschen eine Rente zu zahlen, die, bezogen auf das Durchschnittseinkommen, akzeptabel ist, im reichen Deutschland aber nicht? "Kein Geld da!" Man sieht es ja jetzt, wie wahr das immer war...

@schneegans Wohneigentum als Rentensicherung

Ist ein Schuß der gaaanz schnell nach hinten losgehen kann. So ne alte Bude dann im Rentenalter, mit defekten Dach, Heizung, Kanalarbeiten und etc, da können sie dann gleich wieder einen Kredit anfragen und weiterzahlen. Es kommt immer auf das Objekt an, aber kann ganz schnell eine Luftnummer sein.

Ich weis aber, was Banken und Bausparkassen als Nonsen erzählen wg. "Wohneigentum als Rentenabsicherung". Mit der Angst von Leuten macht man immer gut Geschäfte.

10:51 von Hillary

Ich kenne Ruheständler die waren so sauer, weil sie mit ihrem neuen Luxuswohnmobil in der Pandemie nicht verreisen konnten.
.
was meinen sie wie sauer ich erst bin
dass ich seit einiger Zeit nicht mehr in Urlaub fahren/fliegen kann
immerhin - wenn es ein Junger schwer vorstellen kann - die biologische Uhr tickt

Schneegans

Was richtige Löhne sein sollen? Dir ist nicht bekannt, dass ein Handwerker früh mal 4 Leute ernähren konnte? Geht heute nur mit Doppelverdienern.
Weil die Löhne bis auf die Armutsgrenze abgesenkt wurden. Und die Produktivität macht Millionen Menschen überflüssig. Der Roboter zahlt keine Rentenbeiträge.
Das ist übrigens der gleiche Grund bei angeblichem Facharbeitermangel
Es gibt einfach viel zu wenig Lohn.
Hauptsache der Chef fährt Luxus SUV.

@ O_panik

".. Für das Bedingungslose Grundeinkommen und für die Bürgerversicherung (neben privat versichert)."

Hilft aber in der gerade herrschenden Altersarmut nicht..

1. dauert ein Umstieg auf Bürgerversicherung lange Zeit, mehrere Jahre dürften da ins Land gehen..

2. Bedingungsloses Grundeinkommen..muss erst mal gegenfinanziert werden..und die Frage, von wem man die fehlenden Mittel nehmen wird, könnte unserer Gesellschaft mehr schaden als all die Quer- und sonstigen -denker..

@Hillary 10:51

„ Ich kenne Ruheständler die waren so sauer, weil sie mit ihrem neuen Luxuswohnmobil in der Pandemie nicht verreisen konnten.....“

Wenn man nur in diesen Kreisen verkehrt, sieht man natürlich nur diese.
Ein Blick über den Tellerrand könnte nicht schaden.

Immer mehr Deutsche brauchen Grundsicherung im Alter

wen wundert es noch? Wenn man sich mal genauer anschaut was bisher für die Rente gemacht und unternommen wurde, ist man auf Null. Es wurde und wird noch viel zu viel Fremdleistungen von der Rentenkasse gezahlt, schon seit Kohl's Zeiten. Normal müßte jeder in die Rentenkasse einzahlen von Politiker bis Superstar. Aber es wurde sich immer gedrückt und gedreht. Ja, Schröder hat viel Mist gebaut, aber die vorherige Regierung hat die Karre erst in den Dreck gefahren un das waren die CDU/CSU und die FDP. Wir sollten endlich alle einzahlen und Billiglohn gehört in die Tonne. Vergessen darf man eins nicht, die jetzt in Rente sind oder gehen, haben unseren Wohlstand mit möglich gemacht, auch ohne Aktien sondern durch richtiges malochen in Fabriken usw..

10:44 von Jim456

Unsere Renten wurden 2x an der Börse verzockt und 1x für den Wideraufbau.
.
könnten sie das mal erklären ?
die Rentenversicherung zahlt das Geld welches sie einnimmt sofort wieder aus
ok da sind gelegentlich versicherungsfremde Leistungen dabei

SPD und Altersarmut

Wir lesen:
"Auch nach der Einführung der Grundrente sind viele Menschen also weiterhin auf Grundsicherung angewiesen."

Diesen Satz sollte man der SPD ins Stammbuch schreiben.
Die gestiegene Altersarmut, die Tafeln, die Flaschensammler, all das ist auch eine Folge der langjährigen Regierungsbeteiligung der SPD.
Seit 1998 sitzt diese Partei am Regierungstisch, unterbrochen nur von einer vierjährigen Oppositionszeit.
Das macht summa summarum 19 Jahre SPD Regierungsbeteiligung seit 1998.
Und jetzt sind so viele Menschen von Altersarmut betroffen wie noch nie.
Dabei hat die SPD sogar eine spezielle parteiinterne Organisation für ältere Menschen, die "Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus".
Was machen die eigentlich?

Deren Vorsitzender Lothar Binding sitzt übrigens seit 1998 im Bundestag.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_Binding

Seine Altersversorgung ist durch das langjährige Bundestagsmandat zum Glück gesichert.

@sonnenbogen, 09:53

Völlig richtig, was Sie schreiben:

Da es im Rentenalter insgesamt mehr Frauen als Männer gibt, ist

"Männer auf Grundrente" geteilt durch "alle Männer"

etwas höher als

"Frauen auf Grundrente" geteilt durch "alle Frauen".

Es sind also prozentual gesehen nicht "vor allem" Frauen die Grundrente beziehen, sondern "vor allem" Männer.

Dass Männer früher sterben, und welche gesellschaftlichen Gründe dies hat, wird von Politik und Medien bekanntlich ebenfalls nicht thematisiert.

Passt wohl nicht ins Narrativ.

Sisyphos 11:02

"Mitarbeiter gesucht" steht heute noch da. Aber eben mit einem nicht zu vernachlässigendem Zusatz: "billige Mitarbeiter gesucht " für ordentlich Patte kriegt man für jeden Job genug Bewerber.
Und statt an den Löhnen zu schrauben, will man lieber aus dem Ausland dort benötigte Facharbeiter abziehen .
Geiz ist geil?
Nein. Er gehört zu den Todsünden.

Probleme der Rente

Es gibt mehrere Gründe warum die Rente so nicht funktioniert.

1. Die Löhne sind zu niedrig, insbesondere der Mindestlohn ist hier das Problem! Er ist schlicht zu niedrig und schützt nicht einmal vor Armut im Arbeitsalter!

2. Ein Rentenniveau von 40% ist vorprogrammierte Altersarmut!

3. Die Deutsche Rentenversicherung ist effizient gegenüber Aktien, oder Lebensversicherung, oder Riesterrente, hier drohen 30% Verwaltungskosten oder sogar der Totalverlust. (siehe Senkung des Garantiezins für Lebensversicherungen; das hat vor Jahrzehnten keiner erwartet.)

Lösungen:
Löhne an das Wachstum der Produktivität koppeln.

Alle müssen in die Rentenkasse einzahlen. Die Beitragsobergrenze abschaffen und dafür die Rentenansprüche im oberen Bereich abflachen.

Mindestlohn auf mindestens 60% des Medianlohns anpassen, keiner sollte auf Grund von Arbeit in Armut leben!

bitte fair bleiben

Auch die heutigen Rentner haben mal gearbeitet und anderen die Rente finanziert, nennt man Generationenvertrag. Joe Biden hat den Vertragsmitarbeiter den Stundenlohn auf 15 USD erhöht, die Wirtschaft wollte dies nicht. Schaut bei uns nicht anders aus. Wie wäre es mit Aufstockung der Rentenversicherungsbeiträge durch die Arbeitgeber, Kreativität und Fairnes ist gefragt

Am 25. Mai 2021 um 10:03 von Bender Rodriguez
Das kann sich jeder
Das kann sich jeder ausrechnen. Wir finanzieren mit unseren Beiträgen die jetzigen Rentner, die vor der Globalisierung noch richtige Löhne hatten. Und wir bekommen ja Niedriglöhne, weil sonst nicht wettbewerbsfähig. Und ein minilohn mal 0.4 ist halt nicht viel. Selber sparen ist weder möglich noch vorgesehen.
Also bleibt nur Altesarnut übrig.
Das kann man sich alles bei Pispers, die Anstalt oÄ , genau erklären lassen.

@ Am 25. Mai 2021 um 11:02 von pemiku

> Die Niedrig- und 0-Zinspolitik hat der Wirtschaft geholfen, den kleinen Sparern aber enorm geschadet.

Mit den Niedrigzinsen wurde insbesondere jenen Ländern geholfen, in denen man i.d.R. schon wesentlich früher als in Deutschland in Rente geht, bei höherem Rentenniveau.....

Unterm Strich...

ist es eine Schande, wie sich Alters- und Kinderarmut in Deutschland entwickelt haben.

Eine Schande deshalb, weil beides vermeidbar gewesen war.

Stattdessen wurde und wird eine Umverteilung von unten nach oben betrieben, weil die Entscheider ja auch "oben" zu sitzen pflegen.

16 Jahre CDU/CSU-Regierung wirft immer größere "Schatten"

Wer wundert sich wirklich, dass es immer mehr ältere arme Menschen in diesem so reichen Land gibt?
Wir werden doch seit 16 (!) Jahren von den beiden Parteien mit dem "C" im Namen regiert, die Politik nicht zugunsten alter und armer Menschen machen, sondern deren Politik die Spitzenverdiener, Unternehmen und Menschen mit hohem Vermögen zum Ziel hat.
Solange die Wähler mit ihrer Stimme dafür sorgen, dass diese beiden "christlichen!" Parteien weiter regieren, solange wird es noch mehr arme alte Menschen geben.
So einfach ist das.

Grundsicherung im Alter

Es war immer eine Kluft da,das werden viele wissen ! Aber was so wirklich geschadet hat war der Euro, denn mit seiner Einführung ist fast alles viel teurer geworden und die Rentner hatten keine Chance mehr mit der Rente leben zu können.

@nie wieder spd 11:02

„... Und um das Thema nicht wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen, sollte die ARD täglich darüber berichten....“

Da die Sendezeiten nicht immer stimmen:
Die Mediatheken sind voll davon. Aber ich befürchte, es gucken nur die Leute, die eh wissen, wie es aussieht.

Letztendlich

kann nur das herauskommen, was einbezahlt wurde. Alles andere ist Luege.

Das heisst, die Menschen brauchen waehrend Ihrer Erwerbszeit hoehere Einkommen, um Altersvorsorge betreiben zu koennen. Das heisst Billiglohn ist schlecht, so wie Billiglohnglobalisierung.

Der Generationenvertrag funktioniert nicht. Jeder ist seines Schuhes Leisten. Das sollte man den Leuten zu Beginn des Berufslebens sagen.

Natuerlich muss die Eigenverantwortlichkeit sozial abgefedert sein. MIT so wenig Betrugsmoeglichkeiten as possible.

10:44 von Seebaer1:

Sie schreiben:
Angeblich soll es ja Länder in der EU geben, in denen die Rentensätze, bezogen auf den ehemaligen Verdienst, deutlich höher liegen. Und es wird sogar gemunkelt, dass es auch welche gibt, in denen das Eintrittsalter deutlich unter unserem liegt. Das glaube ich aber nicht. Immerhin gehören wir doch zu den wohlhabendsden EU- Ländern- oder?
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Sie haben 2 Dinge in ihrer Betrachtung außer Acht gelassen, die bei uns das Rentenniveau sehr deutlich senken:
Das sind die Folgen des Mauerfalles für die Rentenkassen
und
die Folgen der Anwerbung der sog. "Russland-Deutschen", die um ca. dieselbe Zeit 1990 + / - nach Deutschland gekommen sind.
Denn diese Menschen haben in das dt. Rentensystem zuvor nie etwas einbezahlt, bekamen aber dennoch Renten bzw. Rentenansprüche für die Zeit vor ihrer Einbürgerung bzw. vor der Maueröffnung.

Das ging bzw. geht zulasten der Sozialversicherungssysteme hier.
Daher sinken automatisch die Sozialleitungen (Renten, etc).

Logisches Ergebnis

Privare Altersvorsorge nach Riester und Betriebsrente sind reine Subventionsprojekte für Versicherungen. Der Sparer bekommt trotz Zulagen nur zugesagt, dass er seine Beiträge zurück erhält. Der Rentner gewährt also im Zweifelsfall eine staatlich geförderte Kreditlinie kostenfrei über 25 Jahre und mehr an die Gesellschaft.

Ja und dann ist da noch das Niedriglohnsegment mit "Quasisklaverei" für osteuropäische Arbeitskräfte zum Ausbeuterlohn. Keine Reserve für Vorsorge und die staatliche Rente langt vorne und hinten nicht.

Und die Doppelbesteuerung der Renten.

Und und und.

Alles logische Konsequenzen der Regierungsaktivitäten in Sachen Rente der letzten Jahrzehnte. Daher genau schauen wer am Ruder war als diese Weichen gestellt wurden. Kleiner Tip: grün oder blau waren die nicht.

Private Altersvorsorge?

Es gibt ja immer diese wohlfeilen Ratschläge, die Menschen müssten eben selbst zusätzlich für ihr Alter vorsorgen. Aber wie soll das gehen.

Das deutsche Durchschittseinkommen (Vollzeit) beträgt lt. Statista ca. 4000€ brutto. Macht bei Stkl. III und 2 Kindern etwa 2800€ netto. Nach Abzug von Miete und den heute üblichen Lebenshaltungskosten bleibt da nicht viel für Altersvorsorge. Und dann wurde den Menschen auch noch so Sachen wie die "Riester-Rente" empfohlen, die praktisch einer staatlichen Alimentierung von Versicherungskonzernen gleichkommt.

Und nicht zu vergessen - die, die auf Grundsicherung angewiesen sind, sind nicht die Durchschnittsverdiener, sondern die, die deutlich unter diesem Durchschnitt verdienen. Klar - wenn die in den letzten 40 Jahren regelmäßig Aktien gekauft hätten, ginge es ihnen besser. Wenn man sagen würde, wovon, wäre dieser Vorschlag weniger zynisch. Hat was von Kuchen zu essen, wenn man sich kein Brot leisten kann.

@herbix und Tinkotis: Aktien bringen oft auch Verluste!

Sie tun so, als würde man mit Aktienspekulationen automatisch sein Vermögen vermehren können!?
Haben Sie sich mal umgehört, wieviele Menschen damit zig-tausend Euro bereits Verluste gemacht haben?
Man kann an der Börse sein für das Alter ersparte Vermögen ganz, ganz schnell auch verlieren.
Ich habe z. B. vor 8 bis 10 Jahren Aktien der Deutschen Bank zu Kurswerten von 30 bis 35 Euro gekauft.
Diese Aktien habe ich immer noch. Sie sind seither auf Werte unter 10 Euro gefallen und liegen derzeit bei 12 Euro.
Vor ca. 15 Jahren war der Kurs auch mal bei 60 bis 90 gestanden. Aber diese Zeiten sind vorbei.
Tatsächlich hätte ich bei einem heutigen Verkauf aber Verluste von mehr als 50 % des gezahlten Einsatzes!

Und wie mir wird es noch mehr Menschen gehen. Wer hätte denn in den Jahren 2010 bis 2013 ernsthaft geglaubt, dass gerade die Dt. Bank jemals so ins Minus gerät?

Dank an Gerhard Schröder, SPD

auch herzlichen Dank an alle anderen, damals beteiligten Sozialstaatszerstörer. Da fiele mir eine Menge an Namen ein.
.
Olaf Scholz (SPD),
Wolfgang-Hubertus Heil (SPD),
Ursula „Ulla“ Schmidt (SPD)
und viele weitere....

@Jim456 11:24

Ich wies ausdrücklich darauf hin, das das für den in der Vergangenheit noch existierenden (auch unteren) Mittelstand galt.

Ohne diese Entscheidung ( zum Anschaffungszeitpunkt noch als Risiko betrachtet) hätten meine Eltern im Alter auch große Probleme bekommen (beste Entscheidung ihres Lebens).

Betriebsrenten machen den Unterschied

Ehemalige Beamte als Pensionäre und diejenigen, die als Angestellte für große Konzerne mit früher einmal üppigen Betriebsrenten gearbeitet haben, kommen heute noch gut über die Runden: Oftmals ist die Betriebsrente nach 30 Jahren Betriebszugehörigkeit doppelt so hoch wie die gesetzliche Rente.

Davon können heutige Angestellte allerdings nur träumen: Die Konzerne haben längst erkannt, dass derart üppige Rentenansprüche ein riesiges Problem sind. Als General Motors Opel an Peugeot verkauft hat, waren die Rentenansprüche der Opelaner schon teurer als der Konzern selbst wert war, d.h. GM musste netto noch Geld drauflegen, um die Firma loszuwerden.

Aus heutiger Sicht gilt also: Früh privat sparen und vorsorgen und zwar über eigene Ansprüche und nicht die vom Ehepartner.

Auf die staatliche Rente oder Riesterrenten würde ich nichts geben: Der Staat wird allein an den zu üppigen Pensionen seiner Beamten kranken und die Versicherungswirtschaft muss davon erst mal ihre Provisionen bezahlen.

09:46 von Tinkotis Ja ja, es

09:46 von Tinkotis

Ja ja, es gibt auch die " Riester - Rente ", aber wenn man nicht genug Geld verdient, um etwas anzulegen, kann man auch nichts investieren und damit auch keine Gewinne erzielen.
Was ist da nicht daran zu verstehen ?

@Bender Rodriguez 11:25

Sie weigern sich einfach, meine Sätze vollständig im Zusammenhang wahrzunehmen und benutzen dann einen Begriff ohne den entsprechenden Kontext, das geht aneinander vorbei.

Grundsicherung

Eine seit langem gewarnte Situation, leider werden diese Zahlen steigen.
Von der Regierung ignoriert, es wird wie bei Corona eine Pandemie.
Umverteilung , schlechte Löhne, steigende Kosten.
Untätigkeit, Ignoranz, Planlosigkeit aber seit Jahren ist die nach wie vor die Mehrheit zufrieden. Traditionell hohe Steuereinkünfte des Staates magel an Zukunftsinvestitionen aber eine Geldverschwendung als geben es irgendwo eine Quelle.
Gestern erst Proteste gegen Mietwucher..
Ich sehe diese Situation als Demokratie bedrohende Entwicklung.

@11:28 von 91541matthias

Wie bitte?

Das Bedingungslose Grundeinkommen könne langfristig nicht finanziert werden? Und bei der Bürgerversicherung ginge das auch nicht?

Glatte Lüge.

Wie geht das gerade mit der Corona-Krise und mit den Staatsschulden und Gegenfinanzierung?

Und das die lange Umsetzung der Bürgerversicherung und des Bedingungslosen Grundeinkommen solange andauern soll, liegt an der Groko (würde in der Zukunft an der Groko+FDP liegen).

Deshalb ist die Groko +FDP auch nicht zu wählen, weder bei der Bundestagswahl noch bei Landtagswahlen.

@Tinkotis 9:46

„... es wird uns doch jetzt seit mindestens zwanzig Jahren erklärt, dass wir für unseren Ruhestand vorsorgen sollen, indem wir in Aktien investieren. Und die Börse brummt. Wie kann es da bloß arme Rentner geben?“

Satire?

wir sind ein zu reiches Land

anders ist es nicht zu erklären warum jetzt auch von Wenigverdienern die AFD gewählt wird. (Bildungsfrage?)
Haben sich einige mal die Mühe gemacht dessen Wahlprogramm mal zu lesen?
Auch wer noch die Groko beklatscht, weil sie sagt: " Wir werden die Steuern senken"
was sie auch tun werden!!!
--------------------------------------------------------
denken denn die Schwächeren Einkommensbezieher denn im Ernst, Sie wären gemeint.
NEIN sind Sie Nicht und trotzdem fallen Sie darauf herein.

Von was soll denn das

Von was soll denn das Grundeinkommen bezahlt werden? Wir würden nur noch mehr Geld aus der Mitte raus verteilen. Mit der Arbeitskraft pampern wir die Ausbeuter. Und mit den Steuern bezahlen wir die ausgebeuteten. Was die Ausbeuter zu noch niedrigeren Löhnen treibt.
Geht einfach nicht. Es bleibt eine schöne fiction.

@10:18 von 0_Panik

Meine Vermutung, dass die Corona-Skeptiker in Deutschland nicht, wie uns von vielen Medien eingeredet werden soll, nur im ganz rechten Lager zu finden sind, sondern auch unter den ganz Linken, findet durch Ihren Post reichlich Nahrung.

Ansonsten hat Ihr Post (mit dem üblichen Sermon) nichts mit dem Thema des Artikels zu tun, aber das kennen wir ja von Ihnen.

Die Deutschen leben immer länger!

Geschätzt, beziehen die Deutschen Heute im Schnitt 20 Jahre länger Rente wie -Damals-.
Wir haben 21 Millionen Rentner bei 40 Millionen Arbeitnehmern, dafür ist die Rente nicht ausgelegt worden.
1970 konnte unser Hilfsarbeiter von seinem Gehalt eine Familie ernähren, der Rentner von seiner Rente gut leben.
Die Zeit ist vorbei.
Die eine Hälfte der Deutschen, die gut bis noch besser verdient, wird für das Alter ansparen.
Die andere Hälfte wird auf Hilfe angewiesen sein.

Nicht vergessen ....

Es ist eine Tatsache , dass die heutige Generation um die die 60 Jahre ..im Alter von 35 bis 38 klar gesagt bekommen hat :
Zusatzversicherung fürs Alter oder Sparvermögen deutlich anheben !
Wenn dann aber der Luxus wichtiger ist ; ja im Alter von 35 bis 38 oder 40 ein nicht zu unterschätzender Faktor ; ..ja dann wars das .
Die Quittung im Alter , ..das Geld holst du nicht mehr rein ...

11:18 von marvin

Begründet wird das übrigens explizit mit dem sozialen Frieden.
.
hat was für sich
gibt man bestimmten Menschen eben Geld bevor sie es einem rauben

Der Generationenvertrag muss

Der Generationenvertrag muss dringend saniert werden. Das ist ein Schneeball System und kann nur funktionieren, wenn fleißig abgelebt wird. Oder es müssten viel mehr Kinder nachkommen. Was wieder massig Arbeitsplätze fordern würde, die wir nicht haben.
Wir müssten halt auch Roboter, Computer und Maschinen in die Kasse einzahlen lassen.
Wenn ein Computer 5 Sekretärinnen ersetzt, muss der halt auch 5 Beiträge entrichten. Oder wir steigern den arbeitgeberanteil proportional zur Produktivität.

Wer verdienen will ..

Mehr Rentenbeiträge einzahlen geht nur noch über eine herausragende Qualifikation für den Arbeitsmarkt ; dadurch höheren Verdienst !
Da das nicht ausreichend klappt , ..entweder ins Ausland gehen oder das Alter abwarten und dann arm sein ...
Die Politik wird nichts erforderliches mehr ausreichend tun ; der Realität muss man sich stellen ...

Peter cock 11:56

Das stimmt ja mal gar nicht. Das ganze Zeug wurde nicht wegen des Euro teurer. Auch nicht wegen der Wende.
Das weiß eigentlich jeder.

Margit 11:56

Für mich macht es keinen Unterschied, ob CDU oder SPD regiert. Für die CDU Politik bin ich zu arm, um zu profitieren. Für SPD Politik bin ich zu reich. Ich müsste wieder massiv abgeben.
Einzig die Richtung würde sich ändern. Gebe ich hoch oder runter?

11:08 von Marmolada

Muss ich noch einige Firmen nennen, bei denen die Aktionäre a l l e s verloren haben?
.
Muss ich noch einige Firmen nennen, bei denen die Aktionäre riesen Gewinn eingefahren haben ?

also Coca Cola startete vor 100 Jahren mit 40 US$
aktuell steht sie bei 400.000 US$

Die Linken sind die einzigen, die

diese BR mit ihren kleinen Anfragen vorführen. Früher haben die Grünen dieses Instrument genutzt, um Mißstände aufzudecken. Aber da man nun middle class ist, macht man es nicht anders als CDU, FDP und SPD. Das Instrument der kleinen Anfrage könnte jeder nutzen, auch die CDU und die SPD-Abgeordneten. Aber da sei Gott vor, daß man die eigene BR bloß stellt. BRAVO Linke, weiter so.
Und tagesschau.de: wenn Sie so einen Beitrag bringen, dann recherchieren Sie doch einfach mal ein bißchen darüber hinaus und setzen Sie die Grundsicherungs-Rentner in Relation zu den anderen Rentnern.

10:59 von schneegans

Wer im Arbeitsleben gerade so rum kam
.
eine sehr schwammige Aussage
glauben sie einer verhungert, wenn er 50 Euro weniger im Monat hat
oder merkt was wenn er 50 Euro mehr hat ?
Schauen sie sich nur die Leute in Berlin an
haben das was sie durch die Mietendeckelung glaubten mehr zu haben, gleich ausgegeben
wären die verhungert hätte es diese Mietendeckelung nicht gegeben
so ist die Kohle weg ....

@ um 11:58 von schneegans

Da haben Sie vollkommen recht. Wie auch zu den Zusammenhängen von Rechtsradikalen und der Politik oder der Sicherheitsorgane, gibt es auch zum Rentenproblem genügend Dokumentationen in den Medietheken von ARD und ZDF.
Trotzdem sollte nun zur Bundestagswahl zu diesem Thema mehr in den Medien berichtet werden.
Wir sollten keine Parteien wählen, die nicht beabsichtigen, Minirenten und Minilöhne abzuschaffen! Nebenjobs für Berufspolitiker allerdings auch.

09:46 von Tinkotis

Versteh' ich nicht, es wird uns doch jetzt seit mindestens zwanzig Jahren erklärt, dass wir für unseren Ruhestand vorsorgen sollen, indem wir in Aktien investieren. Und die Börse brummt. Wie kann es da bloß arme Rentner geben?
*
Wo steht denn geschrieben,
dass, um eine anständige Altersrente zu erhalten, an der Börse gezockt MUSS!
Bisher war es notwendig anständig zu verdienen und davon seinen Rentenbeitrag beizutragen!
Von Zocken für die Rente und dem Risiko, am Ende dabei sein sauer verdienten Geld noch zu verlieren(Telekom Aktien), wurde also Pflicht!

Bald kommt die Grundrente.

Bald kommt die Grundrente. Dann brauchen die Leute nicht mehr alles bei der Tafel holen.

10:00 von Meinung zu unse... rer Truman Welt

"Im Grunde brauchen wir ein völlig reformiertes Wirtschaftssystem."
*
Das wirtschaftsliberale Wirtschaftssystem taugt nichts, es führt in die Armut, die Reichen werden reicher und die Armen werden immer ärmer!
Wir brauchen endlich die Soziale Marktwirtschaft zurück!

In einem Sozialstaat...

sollte die soziale Leistung bis zur Rente nicht mit einer lächerlichen Grundsicherung enden. In unserem Land werden Sozialleistungen an Menschen ausgeschüttet, die keinen Handschlag für die Gesellschaft tun und diejenigen die sich jahrzehntelang krumm gemacht haben müssen jeden Cent umdrehen.
Eine gerechte Verteilung dieser Gelder würde das Problem lösen.

@schneegans

Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt und sehe viele Menschen, die nicht schuldfrei in der Situation sind in der sie sind. Wer eben nicht lernt, arbeitet und sich einsetzt, muss sich nicht wundern...

"Altersarmut bedroht immer

"Altersarmut bedroht immer mehr alte Menschen - das zeigen Zahlen zum Bezug der Grundsicherung in Deutschland."

Aber Deutschland ist doch so ein reiches Land......wurde zumindest medial immer wieder behauptet.

Bedingungsloses Grundeinkommen

Das immer wieder geforderte bedingungslose Grundeinkommen hängt nicht von der Finanzierbarkeit, sondern von der gesellschaftlichen Akzeptanz ab.

Der Normalbürger, der täglich zur Arbeit geht, wird sich denken: "Weshalb soll ich auch diejenigen mitfinanzieren, die nichts tun WOLLEN?" Es wird gewaltige Widerstände geben. Ich wüßte nicht, was ich diesen Menschen erwidern sollte.

Am Ende ist immer Frage, ob es in der Gesellschaft "Meinungsmehrheiten" gibt oder nicht. Daran orientiert sich die Politik. Alles, was gemacht werden MUSS, wird auch gemacht werden.

Und: Auch das von der 5- Sternebewegung in Italien durchgesetzte bedingungslose Grundeinkommen wird finanziert- irgendwie...

Saschamaus

"Bald kommt die Grundrente. Dann brauchen die Leute nicht mehr alles bei der Tafel holen."
Oh doch. Wenn jeder 1500€ hat, wird das Leben auch in 1600 teurer.

Altersarmut

Auf dem Weg von der Fürsorge-, Almosen- Tafel zu dem Suppenküchenstaat Deutschland
Hartz IV führte zur Verschärfung der sozialen Schieflage im Land, zur Ausweitung der (Kinder-)Armut bis in die Mitte der Gesellschaft hinein und zur Verbreiterung des Niedriglohnbereichs. Letzteres war kein Zufall, sondern gewollt, wie die Tatsache zeigt, dass Gerhard Schröder es auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos am 28. Januar 2005 als großen Erfolg seiner Politik als Bundeskanzler feierte, „einen der besten Niedriglohnsektoren“ in Europa . Wir haben einen funktionierenden Niedriglohnsektor aufgebaut, und wir haben bei der Unterstützungszahlung Anreize dafür, ein staatlich geförderter Niedriglohnsektor, wie ihn die Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze errichten halfen, verhindert weder Arbeitslosigkeit noch Armut, sondern vermehrt Letztere eher. Armut, in der Bundesrepublik lange Zeit eher ein Rand(gruppen) Phänomen, wurde durch die sog. Hartz-Gesetze selbst für Teile der Mittelschicht zur Normalität.

Altersarmut

Auch als Soloselbständiger kann ich auf die mit satten Pensionen versehenen Politiker nur sauer sein, denn meine über 30 Jahre angesparte Altersvorsorge schmilzt wie in der Sonne dank Inflation und Nullzinsen, mit denen die EU - Pleitestatten gerettet werden sollen. Unsäglich, was alle etablierten Parteien da über Jahre abliefern.

@Tinkotis, 09:46

"...es wird uns doch jetzt seit mindestens zwanzig Jahren erklärt, dass wir für unseren Ruhestand vorsorgen sollen, indem wir in Aktien investieren. Und die Börse brummt. Wie kann es da bloß arme Rentner geben?"

Weil seitdem auch die Zahl der Beschäftigten im sogenannten Niedriglohnsektor überproportional angestiegen ist. Und man das Geld zum Investieren an der Börse erstmal "übrig" haben muss.

14:53 von Bender Rodriguez

Wir haben de facto die Grundrente, und zwar duch Aufstockung. Man könnte dies entbürokratisieren, indem man jedem eine Grundrente auf Harz4- Niveau zusagt, bedingungslos, denn ein Rentner sollte nicht "zur Weiterarbeit bis zum Umfallen" gezwungen werden.
Ja, es wird Ungerechtigkeiten geben ("Arztgattin" und weitere seltene Ausnahmen), aber der jetzige Bürokratieaufwand ist auch nicht ohne.
Am Umgang mit den Alten erkennt man den Zustand einer Gesellschaft.
Und: (Fast) jeder wird einmal alt- geht schneller als man denkt....

@ CLEANSTATE

"mit denen die EU - Pleitestatten gerettet werden sollen"

Es werden nicht Staaten sondern Banken gerettet.

G bastek

Schröder hat so ziemlich gar nichts für seine Wöhler gemacht. Deshalb ist die SPD ja auch am absteigenden Ast.
Aber für sich selbst hat er gut gewirtschaftet. Sein Gazprom Salär dürfte ihn ohne Altersarmut, sein Studentendarlehen zurückzahlen lassen.

@ bolligru

So wie das Grundgesetz nicht von sich wandelnden Mehrheiten abhängig ist (sonst hätte Deutschland längst wieder die Todesstrafe), so sollte auch das BGE zu den Grund- und Menschenrechten zählen. Denn ohne das BGE kann man auch das Grundgesetz vom Armutsrentner bis zum Obdachlosen in der Pfeife rauchen.

@ bolligru

"Der Normalbürger, der täglich zur Arbeit geht, wird sich denken: "Weshalb soll ich auch diejenigen mitfinanzieren, die nichts tun WOLLEN?"

Dem Normalbürger fällt in der Regel nicht auf, dass er 40 Jahre arbeiten muss, um das zu "verdienen", was ein Milliardär über Nacht "verdient".

Dass er nur beschäftigt wird, wenn er jemandem einen Mehrwert erwirtschaftet, also weniger für seine Arbeit bekommt als sie wert ist, fällt dem fast bis völlig besitzlosen Normalbürger auch nicht auf.

Das Offensichtliche skandalisieren

Bringt keinem Rentner und keinem Berufstätigen der nunmal in die gesetzliche Rentenversicherunhg einzahlt auch nur irgendetwas.
Wem bringt es etwas?
Den wahlkämpfenden Parteien und all denen im Anhang derer die vom immer schlechter funktionierenden System profitieren weil sie immer bedacht werden.
Statt derer die unserer Unterstützung wirklich bedürfen.

Es werden immer mehr Rentner!
Wir werden immer älter!
Das ist ein guter Fakt der in den nächsten 20 Jahren uns als Einzahler immer stärker belasten wird.
Also steigt auch die Zahl derer die Grundsicherung benötigen.
DAS PROBLEM ist eigentlich:
Dass die die Einzahler in der Mehrheit in Zukunft kaum noch mehr Rente als die Grundsicherung bekommen....
Immer mehr fragen sich warum zahle ich noch fleissig ein? -> lieber Teilzeit + Mini/MidiJob, später krieg ich sowieso nur Grundsicherung/Grundrente.

Wer bekommt den dann das ganze eingezahlte Geld?

Einfach mal s.o. schauen.

ceterum censio
der Statt löst keine Problem,
er ist das Problem

Bolligru

"
Ja, es wird Ungerechtigkeiten geben ("Arztgattin" und weitere seltene Ausnahmen..."

Was soll da ungerecht sein? Wenn ich BEĎINGUNGSLOSE GRUNDRENTE will, muss die jeder bekommen. Bedingungslos halt. Sogar wenn man sowieso 3000 bekommt, muss die fließen. Kann ja nicht sein, dass ich mich anstrengen um 1500 zu bekommen un d andere stecken das so ein.

Altersarmut ist nur eine

Altersarmut ist nur eine von vielen Folgen wie Dumpinglöhnerei, Null Leitzins, Deflation, Altersvorsorgevernichtung, Warenramschpreise usw., die der stete Euro-Bargeldvolumenschwund nach sich zieht, der wiederum durch Wachstum, Zins-Wirkung und milliardenschwere Steueroasenflucht verursacht wird. Aus dieser ganzen Misere kommt man nur mit einem aus der EZB-Notenpresse anschubfinanzierten BGE heraus, das diesen Geldvolumenschwund ausgleicht.

um 10:32 von Sisyphos3 09:46 von Tinkotis

,,...Also wer das in meiner Generation, die heute Rente kriegt, nicht hinbekam sollte sich echt Gedanken machen
ob es nicht auch ein klein wenig an dem eigenen Lebensmodell liegt
Scheidung, lange Zeiten der Arbeitslosigkeit - und es herrschte Vollbeschäftigung,
vor allem waren die Löhne besser und von Zeitarbeit sprach auch keiner
hat man Vorsorge getroffen für die Zeit nach dem Arbeitsleben ?
oder nur in den Tag reingelebt ?..."

Ja klar - in den Tag hinein gelebt. Wie schön, daß die TS immer wieder mal eine Fußabtreterreportage für die Gemütlichkeitsproster im deutschen Mittelstand einreiht, wo man sich sein Bewusstsein für soziale Gerechtigkeit über eine Aburteilung sog.
,,Lebensmodelle" fernhält. Prekäre Lebensmodelle in Deutschland sind schlicht Ihre Erfindung. Niemand entscheidet sich für eine Arbeitslosigkeit oder einen Niedriglohnjob, wenn es sich vermeiden läßt. Und kommen Sie mir nicht mit den 5 Hartz4 Karrieren aus BILD und Boulevard TV. Sie haben Alleinerziehende vergessen.

Schuld sind SPD und Linke

Wer den Leuten immer erzählt für sich selbst vorzusorgen ist blöd und man soll sich auf den Staat verlassen, der darf sich nicht wundern, wenn die Leute nachher dem Steuerzahler auf der Tasche liegen.

Linke Politik durch Transferleistungen zementiert Armut. Sagt Gabor Steingart.

Und ich sehe das genauso.

Das Sozialsystem ist dafür da denen zu helfen, die unverschuldet in Not geraten sind.

Und nicht denen, die das mutwillig selbst verursacht haben.

Wir brauchen hier eine ganz andere Kultur.

Heißt wir müssen dringend was grundlegendes ändern.

Es braucht dringend weniger Staat und weniger Sozialquote.

Und es braucht Bildung. Dass die Leute nicht mehr den Linken Hinterherlaufen in der Hoffnung nicht mehr arbeiten zu müssen, da der Staat sie ja alimentiert.

Um die, die jetzt in dieser Falle stecken, müssen wir uns natürlich kümmern.

Altersarmut muß nicht sein

Wenn jeder EU-Bürger ein aus der EZB-Notenpresse anschubfinanziertes BGE bekäme, dann würde damit auch der Euro zur ersten EU-Bürgergedeckten BGE-EuroWährung werden. Wertgedeckt ist dieses BGE längst durch die Industrierevolution 4.0, die ohnehin immer mehr Arbeitsplätze abbaut und somit das BGE unumgänglich ist.

@ bolligru

"Am Umgang mit den Alten erkennt man den Zustand einer Gesellschaft."

In der Tat. Leider kann man von einem Menschen, der mit Erreichen der Volljährigkeit von seinen Eltern hinausgeworfen wird, um im rücksichtslosen Kapitalismus sein Auskommen zu finden, nicht erwarten, dass er seine Eltern pflegt, sondern muss erwarten, dass er sie ins billigste Pflegeheim abschiebt.
Der lieblose Kapitalismus zerstört leider systematisch Familien und es sind Familien, wo die Alten einen Wert haben, in der Arbeitswelt haben die Alten keinen Wert.

@ 10:00 von Meinung zu unse...- ganz Ihrer Meinung

Wir brauchen wieder mehr Eigenverantwortung des einzelnen.

Das is die wichtigste Stellschraube. Jeder ist seines Glückes Schmied.

Wer vom Schicksal getroffen wird und nicht mehr für sich selber sorgen kann, dem hilft die Allgemeinheit.

Es kann aber nicht darum gehen die Leistungsträger zu enteignen, damit die faulen weniger oder gar nicht mehr arbeiten müssen.

Solche linke Ideen in den Köpfen der Menschen produzieren den größten Teil der Altersarmut.

Altersarmut muß nicht sein

Mag ja sein, daß einige Wenige über Astro-Geldsummen verfügen. Aber damit kann man weder eine ganze Volkswirtschaft betreiben, noch kann man damit einen Sozialstaat finanzieren. Hingegen ist die Armut spätestens jetzt in der Coronapandemie längst auch in der Mittelschicht angekommen und der bisherige Sozialstaat steht deshalb vor dem Kollaps. Zeit daher, das Bedingungslose Grundeinkommen einzuführen. Weil auch nur so tausende Firmenpleiten mittelständiger Kleinunternehmen verhindert werden können.

@ 15:20 von oooohhhh-der Staat ist das Problem?

„ ceterum censio
der Statt löst keine Problem,
er ist das Problem“

Ich denke das gilt schon seit rund 20 Jahren für nahezu alle Bereiche der Politik.

Angefangen bei der Privatisierung der Sozialwohnungen, die linke und grüne davor herunter gewirtschaftet hatten.

Und es endet nicht bei der Corona Politik, die weit über das notwendige Maß hinaus geschossen ist und gigantische Kollateralschäden verursacht hat.

Kann mir jemand einen Bereich nennen, in dem der Staat ein Problem grundlegend und zufriedenstellend gelöst hätte..?

Mir fällt - außer der Ehe für alle - so spontan nichts ein...

@schneegans (12:33)

"Satire?" Definitiv! Wobei ich dabei offensichtlich völlig versagt habe, wenn ich die Reaktionen so lese.

Covid stratege

hrer Meinung
Wir brauchen wieder mehr Eigenverantwortung des einzelnen.

"
Da der Staat schon meine ganze Aufmerksamkeit beansprucht, wie soll ich dann noch selbst vorsorgen?
Wenn ich mir ausrechne, das ich weniger raus bekomme, als ich einzahle, was bringt mir das System?

@ 15:17 von Shuusui - wer hindert Sie Milliardär zu werden?

Doch nur Sie selber...

Zugegeben, ein etwas harter Vergleich. Aber warum gibt es in Deutschland fast 1 Million Millionäre und andere, die ihr Leben nicht auf die Reihe kriegen..?!

Und die meisten abhängig beschäftigten Menschen verdienen so schlecht nicht.

Es gibt da mindestens genauso viele, die mehr verdienen als ihre Arbeit „wert“ ist. Das wird ihnen jeder Personalvorstand, zumindest hinter vorgehaltener Hand, so bestätigen.

Es sind die Leitungsträger, die Erfinder und die Macher, weswegen Menschen wie Sie überhaupt von Umverteilung träumen können...

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Bei manchen ist das offenbar nur der Wille anderen, die mehr haben, etwas weg zu nehmen...

Das heißt ja nicht, dass alles absolut geredet ist. Da gibt’s in manchen Bereichen noch viel zu tun.

Prekäre Arbeit will ich nicht haben in Deutschland. Auch keine amerikanischen Verhältnisse. Die hat Gerhard Schröder zusammen mit den Grünen geschaffen.

Könnte Jeder seine

Könnte Jeder seine Grundversorgungskosten ohne bürokratisches Sozialstaatsmonstrum und ohne Überschuldung mit Hilfe eines BGE´s bezahlen, würde das den Euro in keine Hyperinflation treiben. Vielmehr ist es eine Frage des Respekts gegenüber den arbeitenden Menschen und Leistungserbringern von Strom, Heizung, Wasser usw., wenn diese nicht mehr länger wie bisher auf Stapeln unbezahlter Rechnungen sitzen bleiben. Und ist dann erst mal das BGE im Finanzkreislauf, werden auch viele andere Probleme damit gelöst.

@ 11:28 von schneegans

"Wenn man nur in diesen Kreisen verkehrt, sieht man natürlich nur diese.
Ein Blick über den Tellerrand könnte nicht schaden."
Woher wollen Sie wissen, in welchen Kreisen ich verkehre?
Haben Sie meine Überschrift nicht gelesen?

@ 15:43 von Bender Rodriguez- nutzen des Systems?

„ Da der Staat schon meine ganze Aufmerksamkeit beansprucht, wie soll ich dann noch selbst vorsorgen?
Wenn ich mir ausrechne, das ich weniger raus bekomme, als ich einzahle, was bringt mir das System?“

Sie könnten sich selbständig machen, also aus dem System austreten. Klappt aber auch nicht bei jedem.

Oder Sie bilden sich weiter, verdienen mehr, legen privat was zur Seite, kaufen sich Wohneigentum usw.

Es gibt viele Möglichkeiten.

Und ein bisschen Solidarität muss sein. Ich finanziere mit meinen Steuern auch die gesetzliche Rente mit, ohne dass ich einen Cent davon bekomme...

Das wird ja auch nie bemängelt...

Schneegans Ihre Kommentare

Habe gerade bemerkt, dass Sie anscheinend bei ganz vielen Foristen etwas zu meckern haben. Daher erspare ich mir künftige Antworten

So wie man mit dem

So wie man mit dem Geldvolumen des 19. Jhd. nicht das 20. Jhd. bezahlen konnte, und mit dem DM-Geldvolumen von 1988 man nicht die deutsche Währungsunion realisieren konnten, so ist auch im 21. Jhd. längst eine Euro-Bargeldvolumengesamtanhebung nötig, um Null Leitzins, Kaufkraftschwund, Altersarmut usw. zu beenden. Und damit diese Geldvolumenerhöhung in der ganzen EU gleichmäßig verteilt wird, ist ein aus der EZB-Notenpresse anschubfinanziertes BGE völlig legitim und notwendig.

covid- und andere die so denken

haben anscheinend nicht gelernt: es gibt Menschen, die: Durch Kriege, plötzlichen Arbeitsplatzverlust oder Unfall nicht sofort
wieder in der Arbeitswelt bei uns in erscheinung treten können bzw. diese jemals wieder zu erreichen.
Ihr Anliegen ist das Ihre. Aber zu keiner Zeit konnte ich feststellen das es in Irgendeiner Form solidarisch wäre.
EGOS vor...

Covid stratege

"gibt viele Möglichkeiten.

Und ein bisschen Solidarität muss sein. Ich finanziere mit meinen Steuern auch die gesetzliche Rente mit, ohne dass ich einen Cent davon bekomme..."

Es ging doch um Eigenverantwortung. Also gerade nicht um Solidarität.

@bolligru..

"Der Normalbürger, der täglich zur Arbeit geht, wird sich denken: "Weshalb soll ich auch diejenigen mitfinanzieren, die nichts tun WOLLEN?" "

Genauso ist es..

Das BGE ist system-integrativ statt revolutionär

Zum BGE parallel könnten Rentenversicherung und Sozialkassen durchaus in abgespeckter Form weiterexistieren und auf freiwilliger Basis beitragsfinanziert werden. Wem das BGE für´s Alter nicht reicht, der kann sich dann privat rentenversichern lassen.

Altersarmut

interessant der Artikel und die Kommentare , jedoch stellt keiner wirklich die Frage warum ein angebliches Reiche Land wie Deutschland laut unseren auch sogenannten Politikern es Altersarmut gibt. verantwortlich sind die etablierten Parteien/Politiker ( wie Grüne / SPD/ Union und FDP) die die Kassen plündern , das Rentenniveau gesenkt haben bei dem Ottonormal Bürger sich aber weiter 100% zahlen oder Beamten mit 72 %. wo ist da das Gleichheitsprinzip vor dem Gesetz geblieben . aber auch der Bürger der diese Parteien wählt trägt für die Altersarmut eine Mitschuld.

@O_Panik 12:30 Uhr

soso,wenn man nicht mit Gegenmeinungen zurechtkommt wirft man mit Wörtern wie Lüge um sich..

Die momentane Krisensituation ist nicht mit dem normalen Leben in unserem Land vergleichbar..zu viele Branchen werden unterstützt, um nicht pleite zu gehen.

Stellen Sie sich mal vor, irgendwann kommt Ihr Bedingungsloses Grundeinkommen, dass nur mit steigenden Steuern finanziert werden kann?

Wären Sie dann auch einfach so dafür?

Würde es Ihnen gefallen, Menschen mitzufinanzieren, die aus freien Stücken nicht arbeiten wollen? (nicht zu verwechseln mit Kranken)..

Unsereins arbeitet in zwei Schichten in der Pflege..bin ich dann irgendwann alleine im Dienst, weil alle anderen aufhören würden?

BGE ist eine linke Träumerei und diese haben noch nie funktioniert

Was bleibt von

Was bleibt von Marktwirtschaft und Selbstbestimmungsgrundrecht übrig, wenn Sozialleistungsempfänger, Dumpinglöhner und Armutsrentner nur das Billigste vom Billigen kaufen können ? Darin liegt auch die Ursache dafür, daß die konventionelle Landwirtschaft nicht auf Bio umrüsten kann, weil schlichtweg dazu die Kundenkaufkraft fehlt, Da nützen auch Klöckners Milliarden-Subventionen an die Landwirtschaft nichts.

Freibetrag von 223 Euro ???

"Seither wird nicht mehr die gesamte gesetzliche Rente als Einkommen auf die Grundsicherung angerechnet. Empfängerinnen und Empfänger mit Erwerbs- oder Kindererziehungszeiten haben einen Freibetrag von 223 Euro."

Davon habe ich bisher noch nie etwas gehört. Bei mir wird jedenfalls die gesamte Rente als Einkommen auf die Grundsicherung angerechnet.

Was wird kommen?

Das ist ziemlich simpel und kann je nachdem bei welcher Bundestagswahl ein linkes Bündniss gewinnt deutlich beschleunigt werden:

Die Grundrente kommt (viel geringer als erwartet auch im europäischen Vergleich)
Die anderen zukünftigen Renten werden massiv gekürzt
Ziel: fast alle erhalten Grundrente

genauso wie ein bedingungsloses Grundeinkommen , welches im Vergleich zu heute noch höher gesetzt wird.
(Hier sind wir das Traumland Nr. 1 in der Welt...)

Problem: warum sollte dann noch jemand sozialversicherungspflichtig arbeiten gehen?
Nur noch zur persönlichen Verwirklichung & Entfaltung oder wie?

PS:
Die Spaltung der Generationen ist nirgends so eklatant wie in Deutschland, weil die Mehrheit der aktiven Wähler Rentner sind.

All das fehlt im Beitrag, schade oder folgt noch einer?

11:17 von Old Lästervogel

>>Das treibt einen Großteil der Afd-wählerschaft dieser nutzlosen Partei zu.<<

Das mag es teilweise geben. Wer allerdings eine niedrige Rente oder einen niedrigen Lohn erhält, und dann AfD wählt, sollte auf seinen Geisteszustand untersucht werden.
Die Wirschaftspolitik die der AfD vorschwebt, ist für niedrige Einkommen ja noch schlimmer als Diejenige der FDP.

Rentensystem

Durch die Grundrente hybridisieren wir das einkommensabhängige Umlagessystem der Rentenversicherung mit einer steuerfinanzierten Grundrente. Auf Dauer kann das nicht gut gehen. Die Lösung wäre eine steuerfinanzierte, einkommensunabhängige Mindestrente und eine freiwillige Eigenabsicherung mit staatlicher Förderung. Das muss nicht durch private Versicherungen erfolgen. Denen ist nicht zu trauen. So wurde das bestehende, viele Jahre gut funktionierende Rentensystem, zerlöchert und zerstört. Und zwar absichtlich! Die Zunahme der Leistungsempfnger aber nur auf die Alten zu schieben, stellt eine Diskriminierung dar. Schuld an der Misere ist eine inkompetente Reförmchenpolitik unserer Regierenden neben anderen schweren Fehlern. Auch ein gewaltiges Versagen merkelscher Regierungsentscheidungen.

@ Bender

Nee also die Volkswirtschaft haben Sie auch nicht erfunden.

Das BIP hat über die letzten Jahrzehnte stark zugenommen. Es sind also für eine gleichbleibende Bevölkerungszahl mehr und mehr Güter und Dienstleistungen vorhanden. Für JEDEN unserer 82 Millionen.

Das die Renten sinken müssten ist ein Märchen. Es ist genug Geld vorhanden. Egal ob über Steuereinnahmen oder Beiträge. Und höhere Rentenbeiträge (im Gegensatz zum SPD-grünen Riesterblödsinn beteiligen sich die Arbeitgeber zur Hälfte) wäre auch kein Problem, wenn die Gewerkschaften nicht nur ResllohnSENKUNGeN anstreben würden, sondern den Arbeitnehmern einen angemessenen Anteil an den immens gestiegenen Unternehmensgewinnen verschaffen wollten.

Aber das ist ja weder von links noch von rechts politisch gewollt.

Gleiche Startvoraussetzungen

Es gibt meinetwegen näherungsweise gleiche Rechte für alle (auch wenn Vielen die Mittel fehlen diese Rechte auch wahrzunehmen, etwa in Form von bezahltem Rechtsbeistand), so gelten aber alles andere als Identische Startvoraussetzungen. Manch einer startet einen Schritt vor der Ziellinie während andere so manche Hürde nehmen müssen.
Die zunehmende Altersarmut kann also auch dahin interpretiert werden dass es immer schwieriger wird, das Ziel einer vernüftigen Altersversorgung zu erreichen, vor allem für diejenigen die ohnehin schon einen schweren Start hatten.

Wenn man in die Zukunft gucken könnte...

...kann man aber nicht.

"Früher" war eine Lebensversicherung DIE Wahl schlechthin. Heute nicht mehr.

"Früher" haben die Leute jeden ausgelacht, der zum "Bund", Finanzamt etc. gegangen ist ("Für so wenig Geld würde ich nicht aufstehen"... ).
Heute meckern aber genau die Leute, die das damals sagten.

Hier wurden u.a. Österreich und NL als Beispiele genannt, wie es "besser" gehen könnte.

Ja, allerdings gab es vor ca. 2 Jahren mal eine Doku ( finde ich gerade nicht mehr... ), in der Vorausberechnungen ergeben haben, daß besagte Länder spätestens 2030 vor genau dem gleichen Problem wie wir heute stehen. Nur ist das dann noch schlimmer...

Achtung, ketzerisch :
Wer heutzutage für seine Rente vorsorgt, der ist doof ( oder hat soviel Geld, daß es egal ist ).
Sobald der später irgendeine Leistung vom Staat braucht ( Pflege etc... ), ist zunächst sein Erspartes weg.
Derjenige, der nix gespart hat, bekommt die Leistung aber auch...

Aktien... T-Com, Wirecard, Air Berlin... ???

wen wundert dies?

Früher keine Steuer, beginnend ab 2005 wurde die Rente besteuert und wir bis auf 100% steigen. Alles schön schleichend, die verursachenden Regierenden wollen ja schließlich weiter gewählt werden.

TROTZ stetig steigender Rentenbeiträge 1968 = 15% und heute 18,6% !

Nicht genug, hinzu kommt die ständigen Rentenkürzungen. Lag das Rentenniveau 1990 noch bei 55% des durchschnittlichen Einkommens, heute bei 47,5%, Tendenz weiter fallend.

Ob die Alten ...

... sich im September daran erinnern, dass es SPD und Grüne waren, die Ihnen die Rente gesenkt haben?

16:14 von 91541matthias

Genau Sie und eine immer kleiner werdende Bevölkerungsgruppe rudert weiter unten im Keller das grosse rostige undichte Mutterschiff.

Sie hatten sicherlich in den letzten 12 Monaten kein bezahlten Url äh neudeutsch Homeoffice.

Was ist wenn Menschen wie Sie, die wirklich Systemrelevanten, ab morgen unbefristet streiken, bis Sie jeden Monat endlich mehr Netto und mehr Respect erhalten?

Ups dann würde die Mehrheit in unserem Land, die die inzwischen Minderheit mit Ihrer Faulheit ausbeuten, sehr sehr nervös werden und ceter mordio schreien.

Gute Nacht D.

@Bender Rodriguez

Fragen Sie mal Leute die sich erinnern können.
In sehr vielen Fällen wurden damals was 10 Markt kostete dann mit 10 Euro angeboten und das bei fast allen Produkten im Laden.
Rein rechnerisch wären aus 10 DM nur 5 Euro geworden.....Sie haben es wohl nur nicht bemerkt und waren noch zu jung ?

17:47 von Giselbert

>>Früher keine Steuer, beginnend ab 2005 wurde die Rente besteuert und wir bis auf 100% steigen.<<

Stimmt nicht ganz.
Jeder musste 27 % seiner Bruttorente versteuern, falls er mit 65 in Rente ging. Je früher in Rente desto höher der %Anteil.

@Boxtrolls 12:44

„...Wenn dann aber der Luxus wichtiger ist ; ja im Alter von 35 bis 38 oder 40 ein nicht zu unterschätzender Faktor ; ..ja dann wars das ....“

„Luxus“ ist für einen großen Teil der arbeitenden Bevölkerung ein Wort aus dem Fremdwörterlexikon.

Es macht mich fassungslos, wie weit mancher von der Lebenswirklichkeit entfernt ist.

Die Österreicher machen es beim Thema Rente vor

Die Österreicher lachen sich bei diesem Thema über unsere unsagbare Dummheit schlapp.

Ja, wir Deutsche scheinen uns wirklich gerne für Dumm verkaufen zu lassen.
Immer und immer wieder.

Naja, immerhin gehts dem Schröder gut :-)

18:16 von Einfach Unglaublich

>>Ob die Alten sich im September daran erinnern, dass es SPD und Grüne waren, die Ihnen die Rente gesenkt haben?<<

Ob die Jungen und die Alten im Herbst daran denken, dass die von der AfD geplante, unsoziale Politik alle Niedrigverdiener -rentner in völlige Armut treibt?

@Tinkotis 15:39

Es liegt nicht an Ihnen!

@Hillary 15:55

Wenn für Sie „antworten“ und von „Realität sprechen“ meckern ist, dann sind Sie halt nicht zu erreichen.
Aber ich versuch‘s halt mal.

Bender Rodriguez 12:49

„... Wir müssten halt auch Roboter, Computer und Maschinen in die Kasse einzahlen lassen.
Wenn ein Computer 5 Sekretärinnen ersetzt, muss der halt auch 5 Beiträge entrichten. ....“

Da haben wir ja mal eine dicke Übereinstimmung.
Von den Sozialabgaben für Maschinen (statt Abschreibung) träume ich schon lange.

@oooohhhh

"Genau Sie und eine immer kleiner werdende Bevölkerungsgruppe rudert weiter unten im Keller das grosse rostige undichte Mutterschiff."

Ich kann mir nicht erlauben, von Anderen abhängig zu sein..mein Denkmalhaus erhält sich nicht mit Transfergeldern..

"Was ist wenn Menschen wie Sie, die wirklich Systemrelevanten, ab morgen unbefristet streiken"

Geht nicht..ich kann doch meine Patienten, Kollegen und sonstige Menschen, die von mit abhängig sind, nicht im stich lassen..

@10:29 von Ralli1969

//Man kann nur das verteilen, was da ist...//

Wohl eher das, was die oberen Zehntausend zum Verteilen übrig lassen.

//Klug dafür sorgen, dass viele sich beteiligen an dem System...//

Viele? Warum nicht alle?

//Höhere Ansprüche heute... ergo reicht es nicht mehr//

Höhere Ansprüche stimmt. Allerdings ist unsere Wirtschaftsleistung stetig gestiegen. Wieso sollte es da nicht reichen? Da kommt die berühmte Schere zwischen arm und reich ins Spiel. Die ist das Problem - und natürlich der Unwille unserer Volksvertreter, daran etwas zu ändern.

@Tremino 18:31 @Einfach Unglaublich 18:16

>>Ob die Alten sich im September daran erinnern, dass es SPD und Grüne waren, die Ihnen die Rente gesenkt haben?<<

Ob die Wähler merken, dass sich die CDU/CSU auf dem Fehler der Schroeder-SPD genüsslich ausgeruht haben?

>>>Ob die Jungen und die Alten im Herbst daran denken, dass die von der AfD geplante, unsoziale Politik alle Niedrigverdiener -rentner in völlige Armut treibt?<<<

Und ob die Wähler merken, dass die FDP ihre unsoziale Politik hinter dem missbrauchten Begriff „Freiheit“ versteckt.

@Schneegans 18:28 Uhr..

"„Luxus“ ist für einen großen Teil der arbeitenden Bevölkerung ein Wort aus dem Fremdwörterlexikon."

naja, wenn ich mir die überdimensionierten Autos (meist geleast?) in meinem Umfeld anschaue, scheint für viele Zeitgenossen mehr Schein als Sein erstrebenswert zu sein..

Wo ist das Geld?

Wo ist denn das Geld der Renteneinzahlungen geblieben?
"die Rente ist sicher" heißt doch auch genug!
Deutschland ist wohl doch kein reiches Land!

@15:39 von Tinkotis @schneegans (12:33)

//"Satire?"
Definitiv! Wobei ich dabei offensichtlich völlig versagt habe, wenn ich die Reaktionen so lese.//

Ich habe auch überlegt und mich dann "userabhängig" für Satire entschieden.

@ 15:56 von Meister Lampe/ Verlust von Fähigkeit?

„ es gibt Menschen, die: Durch Kriege, plötzlichen Arbeitsplatzverlust oder Unfall nicht sofort
wieder in der Arbeitswelt bei uns in erscheinung treten können bzw. diese jemals wieder zu erreichen.
Ihr Anliegen ist das Ihre. Aber zu keiner Zeit konnte ich feststellen das es in Irgendeiner Form solidarisch wäre.
EGOS vor...“

Krieg in Deutschland?

Gegen Unfall oder Ähnliches kann man sich absichern. Und im Notfall hilft die Allgemeinheit. Allerdings erst dann, wenn es nicht mehr anders geht. Es gibt zudem ein Schonvermögen.

Ich bin aber dafür, dass man Menschen die auf Grund einer Behinderung von Kindesbeinen an nie arbeiten können und solchen, die nie wieder selbst für sich sorgen können, anders und mehr helfen muss, als bspw. Menschen, die nie in unsere Systeme eingezahlt haben.

Das muss reformiert werden.

geringer Verdienst= geringe Rente

Lösung: Unternehmen müssen mindest soviel zusätzlich in die Rentenkasse alleine einzahlen das 1 Rentenpunkt pro Jahr bei Vollzeit rauskommt.
Wenn das das Unternehmen nicht kann sollte es sein Geschäftsmodell überprüfen.
Die größte Mausefalle für Frauen und Gewinn für Unternehmen der 450€ Job.
Das sollte sich keine Frau mehr zumuten.
Familie und Beruf zwischen Mann und Frau aufteilen. In der DDR ging das doch auch.
Wer sich anders entscheidet auch gut. Aber er muss dann auch mit den Konsequenzen leben. Rente ist eine Versicherung und kein Verschiebebahnhof. Deshalb gehören hier die versicherungsfremden Leistungen nicht rein.
Wie wäre es endlich mal die Arbeit steuerlich zu entlasten und das Material zu belasten. So kann man auch noch Nachhaltigkeit erreichen ( Kreislaufwirtschaft lohnt sich dann mehr)

@18:51 von schneegans Bender Rodriguez 12:49

//Von den Sozialabgaben für Maschinen (statt Abschreibung) träume ich schon lange.//

Früher oder später wird das kommen MÜSSEN. Nur mit den C-Parteien wird es eher später. Das (und nicht nur das) sollte man bedenken, wenn man seine Kreuzchen auf dem Wahlzettel macht.

@Anna-Elisabeth 19:11

„ Ich habe auch überlegt und mich dann "userabhängig" für Satire entschieden.“

Bei Ihnen hatte ich auch keine Befürchtungen in punkto Missverständnis.

@ 16:34 von oooohhhh/ linkes Bündnis..?!

„ Das ist ziemlich simpel und kann je nachdem bei welcher Bundestagswahl ein linkes Bündniss gewinnt deutlich beschleunigt werden:“

Es wird nie ein linkes Bündnis respektive eine linke Regierung in Deutschland geben.

Das wollen schlicht 2/3 der Bevölkerung nicht.

Mit dem Alterseinkünftegesetz von 2004 wurde die Rente Demografie sicher gemacht.

Leider hatten seither, wie damals schon von Prof. Raffelhüschen befürchtet, „zukünftige Politikergenerationen“ Änderungen vorgenommen.

Dies waren vorwiegend sozialdemokratische.

Jetzt fehlt es wieder an allen Ecken und Enden.

@ saschamaus76 - BGE

Ein BGE wird es dann geben, wenn alle Menschen den selben Status haben, wenn es keine Staaten mehr gibt, nur noch eine Weltregierung.

Und - ganz wichtig - wenn es keine Arbeit mehr gibt, weil restlos alles von KI und Maschinen erledigt wird.

Also irgendwann in ferner Zukunft.

Ob wir das noch erleben werden..?

Wohl eher nicht...

@Hillary 15:50

„... Woher wollen Sie wissen, in welchen Kreisen ich verkehre?...“

In den Kreisen mit Luxus-Wohnmobil, nicht in den Kreisen der Rentner zwischen Zusatzjob und Tafelbesuch.

@ 18:30 von Charlys Vater

"Die Österreicher lachen sich bei diesem Thema über unsere unsagbare Dummheit schlapp.

Ja, wir Deutsche scheinen uns wirklich gerne für Dumm verkaufen zu lassen.
Immer und immer wieder.

Naja, immerhin gehts dem Schröder gut :-)"

Das ist ja das Schlimme bei den Regierenden, Wasser predigen und selber Wein trinken. Ausnahmen ohne Ende, schon nach wenigen Jahren Pensionsansprüche, in einer Höhe wo einem schwindlig wird.

@ 19:15 von rr2015 - Denkfehler

„ geringer Verdienst= geringe Rente
Lösung: Unternehmen müssen mindest soviel zusätzlich in die Rentenkasse alleine einzahlen das 1 Rentenpunkt pro Jahr bei Vollzeit rauskommt.“

Das was jetzt eingezahlt wird, geht sofort raus an die jetzigen Rentner.

Die Rente der jetzigen Einzahler muss aber von den dann vorhanden Beitragszahlern finanziert werden. Mehr Entgeltpunkte heißt dann, dass der Entgeltpunkt weiter wert sein wird

Lösung: ein Teil der Beitrage wird investiert und fließt nicht ins Umlagesystem. So wird Vermögen mit Produktivkapital aufgebaut.

Nach dem Vorbild bspw von Schweden.

Allerdings muss das Geld vor dem Zugriff von Politikern geschützt werden. Große Vermögen führen - nicht nur aber insbesondere - bei linken Politikern zu Begehrlichkeiten und zu Umverteilungsfantasien.

91541matthias

Dann sind Sie leider nicht im Interesse der Mehrheit der Patteien und auch der medialen Reflexion.
Sie funktionieren, das ist Ihr Fehler.

Würden alle die die"Funktion" nur für einen Tag einstellen, Gnade diesem Land.

Alle die, die wie Sie, funktionieren sollten sich deutlich mehr bemerkbar machen und darauf hinweisen dass sie den ganzen Unfug bezahlen und es nunmal um sie geht und nicht um die die für nichts Geld bekommen und die Fleissigen bei Ihrer Arbeit auch noch verwalterisch sabotieren.

@covid-stategie 19:13

„...Und im Notfall hilft die Allgemeinheit. Allerdings erst dann, wenn es nicht mehr anders geht. Es gibt zudem ein Schonvermögen....“

Das „Schonvermögen“ ist kein Vermögen sondern ein „Scherflein“. Die geforderte vorsorgende Alterssicherung (z.B. die früher noch taugliche LVen) musste schon von vielen aufgelöst/verbraucht werden, ehe sie Leistungen erhalten konnten. ( Was meinen Sie, warum es Verfechter der Bargeldabschaffung gibt - nicht wegen der Schwarzgeldwäsche, die anders zu bekämpfen wäre).

@ 19:11 von MichlPaul - wo ist das Geld geblieben?

„ Wo ist denn das Geld der Renteneinzahlungen geblieben?
"die Rente ist sicher" heißt doch auch genug!
Deutschland ist wohl doch kein reiches Land!“

Das Geld hat Angela Merkel in den letzen 10 Jahren mit diversen massiven Fehlentscheidungen verbrannt.

Deutschland lebt von seiner Substanz, ist überreguliert und dysfunctional und hat eine alles erstickende Bürokratie.

Und in Punkto Fortschritt und Digitalisierung seit dem Jahr 2000 sukzessive den Anschluss verloren.

Die Rente kommt aus dem Bruttosozialprodukt. Wenn das wie jetzt durch die Corona Maßnahmen massiv beeinträchtigt wurde, das wird sich letztendlich auch auf die Rentenhöhe auswirken.

Das ist dann der Solidarbeitrag der Rentner und Pensionäre wegen Corona.

09:53 von sonnenbogen

Hmmmmmmm

Wenn man jetzt noch die höhere geschlechtsspezifische Lebenserwartung und die daraus folgend absolute Summe der geschlechtsspezifischen Rentenzahlungen berücksichtigt, denn die ist vom Beitragszahler aufzubringen, ergibt sich eine deutliche Geschlechterungerechtigkeit.
Nur eben nicht so wie man denken soll, gelle.

Auweia tun Fakten weh

Bei allen Unterschieden

Verschiedene Punkte die von einigen genannt wurden (alles Zitate; vgl. 19:08 von schneegans)

- Ob die Alten sich im September daran erinnern, dass es SPD und Grüne waren, die Ihnen die Rente gesenkt haben?
- Ob die Wähler merken, dass sich die CDU/CSU auf dem Fehler der Schroeder-SPD genüsslich ausgeruht haben?
- Ob die Jungen und die Alten im Herbst daran denken, dass die von der AfD geplante, unsoziale Politik alle Niedrigverdiener -rentner in völlige Armut treibt?
- Und ob die Wähler merken, dass die FDP ihre unsoziale Politik hinter dem missbrauchten Begriff „Freiheit“ versteckt.

Da fällt die Wahl wohl schwer. Welche Unterschiede es auch sonst gibt, da scheint sich diese Art "großer Koalition" im Prinzip einig zu sein.

19:46 von R. B.

Ich stimme Ihnen voll und gans zu:

Die Erde ist eine Scheibe.

@11:05 von Egleichhmalf @10:00 Meinung zu unse…

//Genau: Lasst uns die ‚Reichen‘ enteignen! Damit sind alle Probleme gelöst - sagen die, die niedriges oder gar kein Einkommen, kein Vermögen erarbeitet und auch keinen Grundbesitz erworben haben. Das ist allemal einfacher, als sich zu fragen, weshalb andere mit identischen Startvoraussetzungen - wie zB ich - es geschafft haben und man selbst nicht.//

Ja ja, alles faule Säue und entsprechend selber schuld.

Billiger und überheblicher geht es jetzt aber wirklich nicht mehr. Identische Startvoraussetzungen? In den Villenvierteln der Städte ebenso wie in deren Problembezirken? Wenn man so weit oben schwebt wie Sie, sollte man einen besseren Überblick haben.

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18:16 von Einfach Unglaublich

"Ob die Alten ...
... sich im September daran erinnern, dass es SPD und Grüne waren, die Ihnen die Rente gesenkt haben"

Die "Alten" können sich sogar daran erinnern, dass die SPD und die Grünen gar nicht anders konnten als eine Agenda 2010 zu verabschieden. Die Ursache lag aber doch wohl etwa 15 Jahre davor.

Kein Wunder

wir haben Rentenzugang kapp 48 Prozent, hatten aber mal 60, andere Länder haben 70 Prozent.
Dann kommen die Umbrüche dazu, und Leiharbeit, und bei 7 Euro die Stunde kommen keine Punkte zusammen, meist 0,4-5 im Jahr.
Und da kommt natürlich nichts zusammen, alles weit unter 1000 Euro, ich könnte es sogar vorrechnen.

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@Einfach Unglaublich 18:16 Uhr..

" Ob die Alten"

eigentlich eine Beleidigung für alle ü 60 Jährigen..

Denken Sie bitte dran..auch Sie werden mal alt und möchten nicht so angeredet werden, oder?

Senioren ist ein besseres Wort..

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