Kommentare

Ganz toll

Für die ständig ausfallenden S-Bahnen im Nahverkehr gibt es natürlich keine Erstattung, das würde die Bahn auch finanziell nicht überleben wenn sie für all die nicht erbrachten, aber bezahlten Leistungen entschädigen müsste.
Aber immerhin kann man jetzt behaupten "etwas getan zu haben" für die Kunden.

Entschädigung online...

Wenn die Bahn zu spät oder gar nicht fährt, haben Fahrgäste ein Anrecht auf Entschädigung. Die kann künftig auch online beantragt werden. Bislang war das Verfahren umständlich und bürokratisch.

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Ich denke da setzt die Bahn auf falsche Prioritäten... Man sollte eher dafür sorgen, das es überhaupt nicht erst zu Verspätungen und Ausfällen kommt ! Das man nun Entschädigungen für Ausfälle und Verspätungen auch Online bei der Bahn beantragen kann, wage ich in unserer Digitalen Servicewüste doch stark zu bezweifeln. Bestes Beispiel ist doch zb. die Online Hotline Anmeldung beim Impfen...

Bahn vereinfacht Entschädigung

"Schnell, einfach und transparent"

Bahnchef Richard Lutz erklärte, das Unternehmen löse damit ein Versprechen ein: "Bahnkundinnen und Bahnkunden können ab 1. Juni mit wenigen Klicks ihre Entschädigung digital einreichen. Das ist schnell, einfach und transparent." 

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Mein ganz klarer Kommentar zu diesen Versprechen lautet: Das glaube ich nicht !

"etwas getan zu haben"

hallo_frosch q

Ich schütze mich persönlich selbst und hoffe nicht auf Hilfen. Ich nutze diese Systeme nicht mehr.

Die Entschädigung kann noch einfacher sein

Viele Tickets und Platzreservierungen erfolgen online. Dafür haben vielen Kunden ein Kundenkonto. Der Bahn sind also die betroffenen Fahrgäste in sehr vielen Fällen bekannt.
Hier ist ein Antrag auf Erstattung immer noch zu bürokratisch. Das kann vollautomatisiert erfolgen. Die Bahn weiß ja, welcher Zug ausgefallen und verspätet war. Sie kann also direkt von sich aus direkt dem Kundenkonto eine Erstattung gutschreiben.
Für andere Fälle könnte die Bahn einen passenden QR-Code mit Info zum Zug und zur Verbindung beim Ausstieg anzeigen, den der Kunde einscannen kann. Damit ließe sich ein Antrag auf Erstattung auch erheblich leichter durchführen, z.B. wenn der QR-Code direkt mit der BahnApp gescannt wird, bei der die Kunden- und Bankinformationen hinterlegt sind.
Wenn die Bahn es ernsthafte wollte, könnte das Erstattungsprozedere noch einfacher sein. Das Papierformular in ein Online-Formular zu wandeln, ist nicht wirklich eine Digitalisierung.

QR-Code beim Ausstieg an den Türen mit den

Bei dem ganzen Murks,

der bei der Bahn so allenthalben produziert wird, ist diese Maßnahme eigentlich kaum der Rede wert, zumal sie wiederum nur Fahrten im Fern- oder Regionalverkehr beinhaltet.
Auf die mind. ebenso wichtigen Pendler-Verbindungen, die zumeist mir der S-Bahn vonstatten gehen, legt man da weniger wert.
Im übrigen ist es immer noch ein langer Weg von der Antragstellung bis zum Regress, der nach Möglichkeit ohnehin abgeschmettert wird.
Will man tatsächlich für mehr Akzeptanz der Bahn und zulasten des Individualverkehrs sorgen, muss man sich noch viiiiel einfallen lassen. Wohnt man nicht in der Nähe eines Bahnhofes, der noch an das Schienennetz angeschlossen ist, wird man bei den ganzen Unzulänglichkeiten bei der Bahn weiter den PKW nutzen. Hier ist man noch meilenweit von einem Fahr"komfort" entfernt

@Der freundliche... 13:25

"Mein ganz klarer Kommentar zu diesen Versprechen lautet: Das glaube ich nicht!"

Meine ganz klare Gegenfrage:
Warum nicht?

@Wie123nun 13:46

"also ich habe 2 x bei der Bahn Beschwerden eingereicht."

Haben Sie den Artikel eigentlich gelesen und verstanden?

Es geht darin keinesfalls um irgendwelche Beschwerden, sondern um die Einforderung von Rechten, die in einer Woche für 80% der Reisenden deutlich einfacher werden soll.

eines muß ich schon sagen

das funktioniert bei der Fluggesellschaft besser

Also mein letzter Flugausfall, LH von Fra nach Rio kriegte ich ein schickes *****Hotel gestellt.
Auf eine Entschädigung von 350 Euro habe ich verzichtet
mir entstand ja kein Nachteil (Anschlußflug/Bus/Hotel)
fand es persönlich! entsprechend unangemessen, was zu fordern

@Ringosx 13:58

"Wenn die Bahn es ernsthafte wollte, könnte das Erstattungsprozedere noch einfacher sein."

Da haben Sie sicherlich recht, aber

"Das Papierformular in ein Online-Formular zu wandeln, ist nicht wirklich eine Digitalisierung."

Das sehe ich anders. Für mich als Kunden ist es durchaus eine Digitalisierung. Auch Digitalisierung kann umständlich sein. Bei Facebook regt sich doch auch niemand auf, dass es unübersichtlich ist, sondern deklariert es als Digitalisierung.

Bahn: Antrag auf Entschädigung künftig auch online....

Das ist ein technischer Fortschritt.
Nur für die meisten Berufspendler wird das kaum positive Auswirkungen haben. Ein Anspruch auf Entschädigung besteht erst ab 60 Minuten Verspätung. Und da auf Erstattung von 25 Prozent des Fahrpreises. Bei mehr als 120 Minuten auf die Erstattung von 50 Prozent des Fahrpreises.
Fällt allerdings die S-Bahn oder ein RE/RB-Zug aus gibt es nichts an Entschädigung, da in der Regel der nächste Zug nach einer halben Stunde kommt. Nur ärgerlich, wenn daß mehrmals in der Woche passiert....

Ich bin mal gespannt. Die

Ich bin mal gespannt. Die website der Bahn war bislang nur zT zufriedenstellend. Dass die Zettelwirtschaft bei der Entschaedigungsbeantragung eingeschraenkt wird, ist natuerlich gut.

@weingasi1 13:59

"Im übrigen ist es immer noch ein langer Weg von der Antragstellung bis zum Regress, der nach Möglichkeit ohnehin abgeschmettert wird."

Verstehe ich nicht.
Ich dachte, da gibt es ganz klare Kriterien, anhand derer entschieden wird, ob es sich um eine erstattungsfähige Verspätung handelt oder nicht?

Auf Kommentar antworten...

Am 24. Mai 2021 um 14:00 von DrBeyer

Meine ganz klare Gegenfrage:
Warum nicht?

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Stand alles in den Bericht. Monatelanges Warten auf Erstattung bzw. eine Antwort auf Beschwerden.
Vor über 10 Jahren hatten verschiedene Bahnchefs schon Besserung und mehr Servicefreundlichkeit versprochen. Geschehen ist bis heute nichts...Ich kann nicht glauben, das es mit den derzeitigen Bahnchef besser wird...

um 14:11 von Sisyphos3

,,eines muß ich schon sagen
das funktioniert bei der Fluggesellschaft besser"

Zum Glück ,,muß" hier im Forum niemand was sagen und bezahlt wird, glaube ich, auch nicht dafür.

,,Also mein letzter Flugausfall, LH von Fra nach Rio kriegte ich ein schickes *****Hotel gestellt."

Und ich habe auch schon im duster luxuriösen Hotel King Fahd der xte in Dakar übernachten müssen und kam zu spät zur Arbeit. Ist völlig normal, wenn das so gemacht wird.

Hat aber genausowenig mit dem Thema zu tun

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Am 24. Mai 2021 um 14:13 von Bernd Kevesligeti

Nur ärgerlich, wenn daß mehrmals in der Woche passiert....

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und man dadurch zu spät zur Arbeit oder einen Termin kommt. Dann nützt auch keine Entschädigung. Das führt dazu das man weiter auf's Auto setzt wenn der Arbeitsplatz nicht mit Bus oder Fahrrad zu erreichen ist... Denn nicht jeder lebt in einer Großstadt.

@Der freundliche... 14:14

"Stand alles in den Bericht. Monatelanges Warten auf Erstattung bzw. eine Antwort auf Beschwerden."

Wo stand das in dem Bericht?

Ich habe ihn jetzt noch zwei Mal gelesen und diese Stelle nicht gefunden.

"Vor über 10 Jahren hatten verschiedene Bahnchefs schon Besserung und mehr Servicefreundlichkeit versprochen."

Sie finden wirklich nicht, dass zwischen einem Versprechen, zukünftig seine Servicefreundlichkeit zu verbessern, und der konkreten Ankündigung, zum 1.6.2021 seine Website und App anzupassen, ein klitzekleiner Unterschied besteht?

Was will ich mit der Entschädigung?

Bahnfahrenndauert bei mir 1h länger pro Tag als mit dem Auto. Und das bereits ohne jegliche Verspätung. Die kommen oben drauf und dann immer 30 Minuten-Blöcken, öfter kann bei uns die Eingleisige Strecke nicht gefahren werden. Im Prinzip kommt so gut wie jeden Tag 30 Min hinzu weil das Umsteigen dann nicht mehr klappt und man 29 Min am Bahnsteig steht. Aus 1-2 Min für die Bahn werden 30 Min für mich, eine Entschädigung gibts nicht. Auch nicht wenn mal wieder nur 1 statt 2 Wagongs da sind und man/frau am Bahnsteig stehenbleibt.
Macht im Winter bei unter Null Grad viel Vergnügen.
Ich bin nun dauerhaft im Homeoffice und max 1x pro Woche im Büro mit dem Auto. ÖPNV brauch und will ich so wie er aktuell ist nicht.

@Wie123nun 14:23

Also bei Ihnen kommen ja wirklich eine Menge Dinge zusammen.

Ich bin 2011 für 3000,-€ Bahn gefahren, hatte auch einige Erlebnisse dabei, aber solche, wie Sie sie beschreiben, waren dann doch nicht dabei.

Nur zum Grundsätzlichen zum Beginn Ihres Kommentars: Dass 20% der Ticketkäufer von der Verbesserung ausgeschlossen sind, steht auch im Artikel. Für 80% stellt es aber eine Vereinfachung dar. Wenn es so funktioniert wie geplant.

Und seit der Einführung der 2-Faktor-Authentifizierung sollte Kreditkartenmissbrauch und auch der Missbrauch der von Ihnen als dubios bezeichneten Zahlungsdienstleister nahezu unmöglich sein. Da müsste schon jemand Ihr Handy klauen und Ihre Passwörter kennen.

Jammern und beschweren auf höchstem Niveau

Fliegt der Flieger in Malle verspätet ab, macht
über Frankfurt ne Warteschleife und das Gepäck kommt 30 min später
so ist das gar nicht schlimm.
Aber wehe der ICE ist 5 min zu spät.
Ab wieviel Minuten verpätung gibt es noch mal beim Flieger ne Rückerstattung ?
Beim Reisebus im Stau beim Schiff oder ÖPNV Bus?

@vweh 14:53

"Was will ich mit der Entschädigung?"

Eine Pizza essen, einen Kaffee trinken, eine Versicherung bezahlen, in Aktien investieren.
Wir leben in einem freien Land, da haben Sie ziemlich freie Auswahl ...

Die Sache mit der Taktung und den Anschlüssen ist eher eine politische Angelegenheit.

14:31 von melancholeriker

was haben sie jetzt schon wieder daran auszusetzen, dass ich die Meinung vertrete
der Service bei Fluggesellschaften bezüglich Schadenersatz besser geregelt ist
als bei der Deutschen Bundesbahn ?
warum hat das mit dem Thema nichts zu tun ?

Am 24. Mai 2021 um 14:02 von DrBeyer

Haben Sie den Artikel eigentlich gelesen und verstanden?

Es geht darin keinesfalls um irgendwelche Beschwerden, sondern um die Einforderung von Rechten, die in einer Woche für 80% der Reisenden deutlich einfacher werden soll.
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Eben. Im Grunde genommen, ist es nur eine Alibi-Aktion, wie schon ein Forist meinte, so nach dem Motto "wir tun ja was". Statt die EINREICHUNG eines Regressanspruches sollte man besser 1. dafür sorgen, dass kein Anspruch nötig wird und 2. für eine schnellere und kulantere Bearbeitung sorgen.
Das wäre viel wichtiger. Diese kleine Vereinfachung ist doch Augenwischerei und wird niemanden vom Auto in die Bahn locken.

Am 24. Mai 2021 um 14:12 von DrBeyer

Das sehe ich anders. Für mich als Kunden ist es durchaus eine Digitalisierung. Auch Digitalisierung kann umständlich sein. Bei Facebook regt sich doch auch niemand auf, dass es unübersichtlich ist, sondern deklariert es als Digitalisierung.
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Sind Sie pro Bahn Vertreter ? Bei Ihnen scheint dieser Saftladen ja über eine gehörige Akzeptanz zu verfügen.
Was Ihren FB-Vergleich anbelangt : FB besucht man freiwillig (bzw. ich nie). Einen Anspruch einreichen MUSS ich aber, wenn ich meine Rechte einfordern will. Die Bahn ist auch immer noch zum grossen Teil staatlich. FB ist eine rein private, nicht der Daseinsvorsorge angehörende Sache.
Ich vermute vielmehr, die Bahn will ein paar Minipluspünktchen sammeln, bevor demnächst dank der GDL wieder einmal zum Nachteil der Pendler gestreikt wird.
Toll, da werden sich wieder viele Fahrgäste freuen.

Kaum gibt es die Möglichkeit,

Kaum gibt es die Möglichkeit, Erstattungen online zu regeln seit gut 15 Jahren, setzt die DB es auch schon um. Die Bahn kommt - 15 Jahre später. Ein Schelm, wer denkt, dass die DB jahrelang profitieren wollte von all den Kunden, denen der umständliche Papierweg zu mühselig war und die deshalb auf ihre Ansprüche verzichteten.

15:04 von Karl Klammer

Ab wieviel Minuten verpätung gibt es noch mal beim Flieger ne Rückerstattung ?
Beim Reisebus im Stau beim Schiff oder ÖPNV Bus?
.
ab einer Verspätung von minimum 3 Stunden
Flugdistanz bis 1.500 km 250 €.
1.500 bis 3.500 km 400 € pro Person.
über 3.500 km lang über EU Grenzen hinaus 600 Euro
das sieht schon nicht schlecht aus ....
vor allem weil das teilweise mehr ist als der Flug kostete

@ 15:04 von Karl Klammer

Bei der DB gibt's Erstattung erst ab einer Verspätung von mehr als 60 Minuten. Und auch das erst ohne wenn und aber, seit das 2009 auf EU-Ebene klar geregelt wurde.
Hier geht's nicht um den Flieger.

16:39 von SinnUndVerstand

Hier geht's nicht um den Flieger.
.
sicher !
aber warum darf nicht gefragt werden,
weshalb man Fluggesellschaften zwingt kulanter zu sein.
Freiwillig machen die das ja wohl nicht,
aber bei der Bahn macht man nichts

ich bin sicher

wenn die Bahn zum Nulltarif fahren würde, wenn es keine Verspätungen mehr gäbe, wenn der Reinigungszustand des Wagenmaterials gut wäre, wenn jedem Fahrgast ein Fensterplatz in Fahrtrichtung angeboten werden könnte.......würde das Gemaule der Bahnkritiker trotzdem unüberhörbar bleiben.....

Falsche Weichenstellung: Bahnreform

Vorweg: fahre sehr gerne Bahn.

Gehöre allerdings zu den Menschen, die ihre Fahrkarten vor Ort am Automaten oder im Reisezentrum kauft - von daher nützt mir die Onlineerstattung derzeit wenig. Habe im letzten Jahr auf einen sehr günstigen Bahncard-50-Rabatt verzichtet, da ich den Gutschein nur online hätte einlösen können. Für die Internetkauf affinen Menschen sicherlich eine große Erleichterung.

Da die Bahn in den letzten Jahrzehnten massive Einsparungen sowohl in den Bereichen Personal als auch Infrastruktur (Ausbau von Strecken und Sanierung, neue moderne Stellwerke etc). vorgenommen hat, wird eine Veränderung nicht von heute auf morgen gelingen. Im Gegenteil es wird eine längere Baustellen- und Geduldsprobephase geben bis wir zu verlässlichen Verbesserungen kommen.

Empfehle hierzu die Reportagen Die Bahn - mobil oder marode? vom NDR und Operation Bahn vom hr.

Mein Dank allen Bahnbeschäftigten, die trotz aller Probleme ihr Bestes geben.

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Am 24. Mai 2021 um 14:55 von DrBeyer

Für 80% stellt es aber eine Vereinfachung dar. Wenn es so funktioniert wie geplant.

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Wenn es denn so kommt wäre es wohl für manchen eine Verbesserung.
Leider sind in Ihren Kommentar für mich zu viele "sollte", "müßte" oder "wenns"...
Glauben Sie daran, das es besser wird "wenn" man Online für von der Bahn verursachte Verspätungen entschädigt wird ? Oder "sollte" es so sein wenn die Bahn den Kunden nach Verspätungen entschädigt ? Ich denke es "müßte" so sein ! Glaube ich aber leider auch nach den Ankündigungen des Bahnchefs nicht !

@weingasi1 16:27

"Sind Sie pro Bahn Vertreter ? Bei Ihnen scheint dieser Saftladen ja über eine gehörige Akzeptanz zu verfügen."

Nicht im geringsten!
Aber Kritik bringt nur etwas, wenn sie sachlich und berechtigt ist.

Und selbstverständlich ist dieser (kleine) Schritt ein Teil der Digitalisierung.

Was den FB-Vergleich angeht: Den hatte ich nur genommen, weil ein User angesichts der Umständlichkeit meinte, das sei doch keine Digitalisierung, und mir beim Thema "umständlich digital" immer zwangsläufig Facebook einfällt, auch wenn das privat und freiwillig ist.

Und noch mal Ihre Vermutung, ich sei Bahn-Vertreter: Sie glauben gar nicht, wie oft ich als dezidierter und erklärter Merkel-Gegner sie im letzten Jahr gegen unzutreffende Vorwürfe in Schutz genommen habe.
Das hier ist das gleiche. Ich finde einfach, dass falsche Dinge nicht unwidersprochen stehenbleiben dürfen.

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Am 24. Mai 2021 um 14:48 von DrBeyer

Wo stand das in dem Bericht?
Ich habe ihn jetzt noch zwei Mal gelesen und diese Stelle nicht gefunden.

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Im Bericht...
Bilanz der SchlichtungsstelleRekord bei Beschwerden über Bahn und Flüge
Stand: 27.12.2020 08:48 Uhr

Zug ausgefallen, Flug storniert - im Corona-Jahr 2020 hatte die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr viel zu tun. 

Mfg...

Antrag auf Entschädigung künftig auch online

Es ist sehr nett, wenn die Bahn es jetzt möglich macht, dass man Entschädigungen auch online einreichen kann.

Besser wäre es, wenn dieses Unternehmen es möglich machen könnte, Verspätungen, die immer mehr werden (technische Probleme) oder Zugausfälle drastisch reduzieren könnte, indem es viel mehr Personal einstellt, damit die Nutzer zufriedener werden.

Aber das würde dem Unternehmen mehr Geld kosten!

(Fahre ca. 6x im Jahr und habe 4x Probleme)

Lieber geht man den bequemen Weg, erhöht alle Jahre wieder die Preise, presst die Mitarbeiter aus bis zum Burn-Out und entschädigt online.

PS. Wenn Online-Entschädigungen so ablaufen wie der Verkehr, na dann gute Nacht...

@Der freundliche... 18:06

"Wenn es denn so kommt wäre es wohl für manchen eine Verbesserung."

Sehr schön, dass Sie das zugeben!

"Leider sind in Ihren Kommentar für mich zu viele "sollte", "müßte" oder "wenns"..."

Und hier werden Sie unredlich.
Nur das "wenn" bezieht sich auf den Artikel.

Das "sollte" und das "müsste" bezieht sich, wie man kinderleicht erkennen kann, auf etwas ganz anderes, nämlich auf die Bedenken des Users, auf den ich geantwortet hatte, in Bezug auf Internet-Bezahlvarianten.

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Am 24. Mai 2021 um 16:27 von weingasi1

Ich vermute vielmehr, die Bahn will ein paar Minipluspünktchen sammeln, bevor demnächst dank der GDL wieder einmal zum Nachteil der Pendler gestreikt wird.
Toll, da werden sich wieder viele Fahrgäste freuen.

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Richtig ! Das denke ich auch. Aber warten wir mal ab bis dieser Kredit auch wieder verbraucht ist...

Am 24. Mai 2021 um 17:24 von Zundelheiner

ich bin sicher

wenn die Bahn zum Nulltarif fahren würde, wenn es keine Verspätungen mehr gäbe, wenn der Reinigungszustand des Wagenmaterials gut wäre, wenn jedem Fahrgast ein Fensterplatz in Fahrtrichtung angeboten werden könnte.......würde das Gemaule der Bahnkritiker trotzdem unüberhörbar bleiben.....
__
Sie schreiben Unsinn. Denn den ausschliesslich hypothetischen Zustand KANN die Bahn und auch sonst kein Verkehrsmittel je erreichen. Ich frage mich aber, ob Sie mit dem Zustand und der Performance, wie sie die Bahn halt seit Jahren abgibt, einverstanden sind. Vor allem vor dem Hintergrund der Zuschüsse, die alljährlich geleistet werden. Es bleibt einfach dabei : die Bahn ist in vielen Fällen unzuverlässig, in sehr vielen Fällen unhygienisch, bis auf Ausnahmen im Fernverkehr Technisch unzureichend und nicht auf modernem Stand. Die Erreichbarkeit ist für viele Bürger sehr schlecht, weil viele Strecken, weil nicht so begehrt, nicht mehr befahren werden und für das,

Fortsetzung zu meinem post v. 19.37 h

....und für das, was sie bietet (von Komfort zureden, verbietet sich hier ) viiiel zu teuer und zu unflexibel.
Wenn Sie mit dem Service der Bahn zufrieden sind und Sie den Preis für angemessen halten, steht es Ihnen frei, jederzeit das Angebot der Bahn anzunehmen. Bei dem herrschenden Zustand mit den beschriebenen Unzulänglichkeiten, nehme ich lieber das Auto.

Mit was man sich mittlerweile

Mit was man sich mittlerweile hier alles herumschlagen muss, wenn man nur Bahn fahren will. Was ist das für ein Land geworden, hier stimmt gar nix mehr! Weltmarktführer in so vielen Bereichen und bekommen es noch nicht mal hin ein paar Bähnchen in der richtigen Zeit von A nach B fahren zu lassen? Armselig! Die Japaner bkommen das mit sekunden genauer Pünktlichkeit hin. Ob das an der anderen Ernährungsart der Japaner liegt, oder wie lautet die Ausrede unserer Bahn?

Hoffentlich hat die Bahn da auch ein riesiges

Netz aufgebaut um die Unmengen an Anträgen bewältigen zu können.
Bei der Pünktlichkeit der Bahn wird sie sehr viel mit den Entschädigungen zu tun haben .
Das bringt 10000 neue Arbeitsplätze zur Bearbeitung der On Line Anträge

Nur mal ganz grundsätzlich gefragt:

Wozu ist die Bahn eigentlich da? Zum Geldverdienen?

(Wobei man in diesem Fall das Geld, das man „spart“ gar nicht erst „reinholen“ muss...)

Rene

Das mit der Online Möglichkeit für Entschädigungen, bei Verspätungen oder gar Ausfällen, ist erstmal keine schlechte und dumme Idee. Es wird nur auf Dauer die derzeitigen Kunden der Bahn nicht zufrieden stellen, diese erwarten zu Recht "mehr". Die Bahn hatte oder hat als Lobbyisten wohl in den letzten Jahrzehnten komplette Totalversager. Ich kenne keinen Bereich der öffentlichen Infrastruktur der in einen so jämmerlichen Zustand ist wie die Bahn. Nach christlicher Zeitrechnung leben wir im Jahre 2 0 2 1 das Material mit dem die Bahn jeden Tag arbeiten soll/darf/muss stammt noch aus der Zeit vor Jesus Christus. Das ganze obwohl die Bahn ein Unternehmen im Staatsbesitz ist. Selbst wenn die Bahnmitarbeiter mit dem nackten Ars.. an im Handstand an der Wand tanzen dieser Rückstand kann nicht mehr aufgeholt werden. Soviel Geld hat selbst die EZB nicht, von dem Material was man braucht ganz zu schweigen.

@weingasi

„... demnächst dank der GDL wieder einmal zum Nachteil der Pendler gestreikt wird.
Toll, da werden sich wieder viele Fahrgäste freuen.“

Da es nicht viele Möglichkeiten gibt, Arbeitnehmerinteressen durchzusetzen, bleibt halt nur Streik. Aktionen, die keiner bemerkt, erzeugen keine Wirkung.

@Der freundliche ...

„... Man sollte eher dafür sorgen, das es überhaupt nicht erst zu Verspätungen und Ausfällen kommt ! ...“

Man könnte sich allerdings auch mal eine Karte des deutschen Landes betrachten und ein bisschen Bewunderung entwickeln, dass es dieses Streckennetz gibt und wie so etwas überhaupt oft genug reibungslos ineinandergreift. Der Stress, den das an vielen Arbeitsplätzen mit sich bringt, möchte ich nicht bewältigen müssen.
Ich habe auf meinen recht zahlreichen Zugreisen viele Leute gesprochen. Trotz gelegentlichen Ärgers waren alle meist froh, dass es die Bahn gibt.

20:05 von Kambrium2

Die Japaner bkommen das mit sekunden genauer Pünktlichkeit hin
-
vergleichen sie mal beide Länder
vielleicht fällt ihnen was dazu ein ?

drollig

Ich habe hier in der Gegend eine der lukrativsten Strecken der Bahn:

Eine einfache Fahrt von Niebüll nach Westerland (auf Sylt) kostet 8,90€
für gefühlt 25 km und 45 Minuten Fahrzeit.

Selbst wenn Züge ausfallen, wird das in der Bahn-App nicht angezeigt.
Verspätungen über 10 Minuten werden so gut wie nie angezeigt, auch wenn der Zug einfach mal eine Stunde später an den "Übernächsten" angekoppelt wird:

Züge mit einer Lok in der Mitte sieht man sehr häufig, Züge mit zwei Loks in der Mitte mindestens 1x am Tag (d.h. man sieht dann eigentlich DREI Züge)

Aber da die Bahn Fördermittel erhält, die ihr ab einer bestimmten Unpünktlichkeits- und Ausfallquote gestrichen werden, betreibt man eine Informationspolitik nach Plansoll und nicht nach Ist.

Die Bahnapp ist unzuverlässiger als zugeraunte Nachrichten vom Sitznachbarn, der (im Gegensatz zu mir) Facebook nutzt.

Und jetzt soll ich der Bahn ernsthaft mit ihrer App nachweisen, daß ein Zug, der in der App pünktlich ist, unpünktlich ist?

@vweh 14:53

„ Bahnfahrenndauert bei mir 1h länger pro Tag als mit dem Auto. Und das bereits ohne jegliche Verspätung. Die kommen oben drauf und dann immer 30 Minuten-Blöcken, öfter kann bei uns die Eingleisige Strecke nicht gefahren werden. Im Prinzip kommt so gut wie jeden Tag 30 Min hinzu weil das Umsteigen dann nicht mehr klappt und man 29 Min am Bahnsteig steht....“

Hätte man nicht jahrzehntelang dem Götzen Automobil sklavisch gedient, wären auch viele Bahn-Strecken besser oder nicht stillgelegt.
Aber das war ja im „Autoland“ kein Gedanke. (Sieht man ja auch an „freie Fahrt für freie Bürger“).

21:09 von schneegans

Aktionen, die keiner bemerkt, erzeugen keine Wirkung.
.
sie reden speziell von Arbeitnehmerinteressen
oder ganz allgemein :-)

Am besten fand ich bisher ...

... die Regelung am Bahnhof (als der Schalter noch geöffnet war):
Hingehen, Verbindung nennen, die Dame am Schalter nahm es auf und überreichte mir den Gutschein. (Zur Auswahl stand: Geldüberweisung später oder höher wertiger Gutschein sofort).
Nix Servicewüste!

Apropos Servicewüste: Mir hat man am Schalter sogar schon mal ein Online-Ticket ausgedruckt, als ich das Falsche eingesteckt hatte.

20:05 von Kambrium2

«… und bekommen es noch nicht mal hin ein paar Bähnchen in der richtigen Zeit von A nach B fahren zu lassen? Armselig! Die Japaner bkommen das mit sekunden genauer Pünktlichkeit hin. Ob das an der anderen Ernährungsart der Japaner liegt, oder wie lautet die Ausrede unserer Bahn?»

Das liegt daran, dass man von Seiten der Regierung in Japan 1957 entschied, der Zugverkehr solle im ganzen Land Priorität gegenüber dem Autoverkehr haben. Auslöser war die Straßenverbindung zw. den 2 Ballungsräumen Tokyo / Osaka. Heillos verstopft & überfordert durch immer mehr Autos im 1.001 Berge & Täler-Land Japan.

1964 fuhr der 1. Shinkansen auf komplett eigener Trasse. Damals ± 500 km Strecke zu Olympia 1964. Heute > 2.100 km, 2030 sollen es ± 2.300 km sein auf der Hauptstrecke Nordost / Südwest. Dazu ? km auf den Abzweigstrecken.

Genau wie Shinkansen haben Regionalbahnen + U/S-Bahnen eigene Trassen. Dauert Jahrzehnte zu bauen.

鈍行 donkoo・Schwer von Begriff Marsch.

So heißt der Bummelzug in Japan.

@Karl Klammer 15:04

„Jammern und beschweren auf höchsten Niveau ....“

Ja „German Mecker“ ist gut ausgeprägt.

Aber ein kleiner Trost tat sich für mich auf, als ich begann in Foren der Zeitungen anderer Staaten zu lesen. Und oh Wunder: Auch jede Menge Gemecker, unserem nicht unähnlich.

@Dr.Beyer 14:13

„...Ich dachte, da gibt es ganz klare Kriterien, anhand derer entschieden wird, ob es sich um eine erstattungsfähige Verspätung handelt oder nicht?“

Ist auch so.

@ schneegans

Da es nicht viele Möglichkeiten gibt, Arbeitnehmerinteressen durchzusetzen, bleibt halt nur Streik.

Da profilieren sich ein paar Gewerkschaftsfunktionäre auf Kosten des Kunden, als des kleinen Mannes.

@Sisyphos3 16:36

Die Auseinandersetzungen mit Fluggesellschaften wurden mir von Betroffenen allerdings als reichlich problematisch geschildert.

@ Ringsox

Wenn die Bahn es ernsthafte wollte, könnte das Erstattungsprozedere noch einfacher sein. Das Papierformular in ein Online-Formular zu wandeln, ist nicht wirklich eine Digitalisierung.

Das finde ich aber schon.


QR-Code beim Ausstieg an den Türen mit den

Na so viel digitaler ist das auch nicht.
Man könnte beim Einsteigen den Fahrtpreis automatisch vom Handy abgebucht kriegen und beim Aussteigen eine Vergütung rückgebucht kriegen, wenn der Zug Verspätung hat. Das wäre in der Tat sehr bequem.

@ vweh

Was will ich mit der Entschädigung?
Bahnfahren dauert bei mir 1h länger pro Tag als mit dem Auto.

Schade. Bei mir ist es umgekehrt, immer nur Stau und keine Parkplätze. Und auf den Anwohnerplätzen ist es auch nicht recht. Ich spare mit der Bahn täglich fast eine Stunde gegenüber dem Auto. Mit dem Fahrrad sind es immer noch etwa 30 Minuten.

19:36 von weingasi1

«Denn den ausschliesslich hypothetischen Zustand ["… nie Verspätungen / Fensterplatz in Fahrtrichtung für alle / immer sauber …"] KANN die Bahn und auch sonst kein Verkehrsmittel je erreichen. Ich frage mich aber, ob Sie mit dem Zustand und der Performance, wie sie die Bahn halt seit Jahren abgibt, einverstanden sind.»

Falsche Weichenstellung zugunsten des Autos.
Vor Jahrzehnten schon in Deutschland geschehen.
Und wieder Jahrzhnte würde und müsste es dauern.
Dies mehr zugunsten der Bahn zu verändern.

Deutschland Autoland … hört man ja immer wieder.
Die Autobauer im Land wird es verreißen.
Würde das zu anders geändert.
Hat aber gar keinen direkten Zusammenhang.

In Japan verreißt es die Autobauer auch nicht.
Im Schlaraffenland vom Bahnverkehr.
U-Bahnen sind fürchterlich voll.
Shinkansen fahren ist ein großes Vergnügen.

Wie genau die das mit Verspätungen von < 2 min. auf 1.000 km machen. Mysterium. Aber Inquisition für die Zugführer, wenn sie begründen müssen, warum die 2 Minuten.

21:41 von schneegans

wären auch viele Bahn-Strecken besser oder nicht stillgelegt.
.
mag sein
aber mit nem Auto komme ich auch um 3:00 morgens noch ins letzte Kuhdorf, falls es nen Straßenanschluß hat
einen Bahnanschluß in jedes Kaff läßt sich schwerer realisieren und diesen zu bedienen noch mehr

@ schneegans

Die Auseinandersetzungen mit Fluggesellschaften wurden mir von Betroffenen allerdings als reichlich problematisch geschildert.

Laut Verbraucherzentrale hat die Lufthansa immer noch Zahlungsrückstände an Privatkunden wegen bezahlter aber ausgefallener Flüge im zweistelligen Millionenbereich.

@ Sisyphos3

... wären auch viele Bahn-Strecken besser oder nicht stillgelegt.

Nicht rentable Bahnstrecken muss man einfach stilllegen. Selbst wenn hin und weder jemand gern dort fahren möchte.

22:23 von Sisyphos3

«wären auch viele Bahn-Strecken besser oder nicht stillgelegt.»

«mag sein
aber mit nem Auto komme ich auch um 3:00 morgens noch ins letzte Kuhdorf, falls es nen Straßenanschluß hat
einen Bahnanschluß in jedes Kaff läßt sich schwerer realisieren und diesen zu bedienen noch mehr.»

Nirgendwo und nie ist die Bahn dazu gedacht, dass wer um 03:00 Uhr in der Nacht die Kuh im weit entferten Dorf besuchen fahren will. Die schläft um diese Zeit ja auch meist selbst, so sie nicht gerade in der Disco in der nächstgelegenen Stadt ist.

Sehr ländliche Gegeden sind immer die Domäne vom Auto. Auch in Japan, wo es natürlich keine Bahnstrecken nach überall hin gibt, wo gar um 03:00 Uhr noch leere Züge wie die Trottel im Land umher fahren.

Die Bahn sei dazu gedacht, auch in ländlichen Räumen die regional bedeutsamen Städte ans Schienennetz anzuschließen.
Wenn die Bahn eine gute Bahn sein soll.

In Japan war ich sehr überrascht.
Wie normal und einfach Trampen dort ist, wo es keine Bahn gibt.

nein muß man nicht

Am 24. Mai 2021 um 22:33 von free Nawalny

Nicht rentable Bahnstrecken muss man einfach stilllegen. Selbst wenn hin und weder jemand gern dort fahren möchte.

Zitat Ende

Genau das ist das Problem der deutschen Bahn: Sie versucht aus einer infrastrukturellen Grundversorgung einer Zivilisation Gewinn zu erzielen.

Ich behaupte immernoch, daß Tele- Brief- und Paketkommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV und sozialer Wohnungsbau besser in staatlicher, als in privater Hand funktionieren.
Genau dieses Kalkül verhindert, daß ländliche Räume schnelles Internet haben, daß mehr als einmal am Tag ein Bus kommt und daß Wohnungen nicht krank machen...

Und das, obwohl ich nie in meinem Leben unter einer sozialistischen Regierung gelebt habe :-)

@TS : bitte vorherigen Kommentar nicht freischalten, da fehlte ein "Nicht",
danke

22:47 von schabernack

ein Auto ist, finde ich zumindest, ne tolle Sache
bringt sie doch individuelle Freiheit
und das Trampen war in meiner (unserer) Jugend
doch das selbstverständlichste auf der Welt

22:53 von Jan Petersen

Ich behaupte immernoch, daß Tele- Brief- und Paketkommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV und sozialer Wohnungsbau besser in staatlicher, als in privater Hand funktionieren
.
eben !!
Grundbedürfnisse sollte man nicht privat vergeben

22:08 von schneegans

Die Auseinandersetzungen mit Fluggesellschaften wurden mir von Betroffenen allerdings als reichlich problematisch geschildert.
.
dann wurden sie falsch informiert

mein Flugbüro informierte mich sogar darüber,
dass ich meine Ansprüche geltend machen solle

21:37 von Jan Petersen

Ich habe hier in der Gegend eine der lukrativsten Strecken der Bahn:

Züge mit einer Lok in der Mitte sieht man sehr häufig, Züge mit zwei Loks in der Mitte mindestens 1x am Tag (d.h. man sieht dann eigentlich DREI Züge)

Drei Züge klingt wirklich drollig.

Die Abkoppelungsgeschichte in Niebüll scheint mir nicht so wirklich passend in den Zeitplan integriert. Zudem bekommt Sylt bei Verspätung Vorrang. Was dazu führt, dass die Waggons für Föhr/Amrum nicht abgekoppelt werden, man statt dessen umsteigen muss, der Fähranleger nicht pünktlich erreicht wird und das nächste Schiff erst 2,5 Stunden später ablegt. Mit etwas Glück findet man das Domizil im Dunkeln dennoch. Und was benötigt man Geld oder Gutschein, wenn allein das Meer entschädigt...

Gilt jetzt für mich als Reisende - für die, die auf den Zug für die tägliche Arbeitsstrecke angewiesen sind (darüber sah ich eine Sendung) sehr zeitraubend und nervig. Wird hoffentlich irgendwann für alle besser.

23:03 von Sisyphos3

«ein Auto ist, finde ich zumindest, ne tolle Sache
bringt sie doch individuelle Freiheit
und das Trampen war in meiner (unserer) Jugend
doch das selbstverständlichste auf der Welt.»

Ich habe auch nicht grundsätzlich was gegen Autos. Mit der Bahn kann man gewisse Dinge gar nicht machen, die mit dem Auto möglich sind. Wie etwa meine Kanus transportieren auf dem Dachgepäckträger dorthin, wo schöne Gewässer sind.

In Köln City ist das Auto doof, und man steht sich mehr den Wolf im Straßenverkehr. Auch mit was kleinerem Auto als Land Rover ist Parkplatzsuche Nerverei. Köln / Frankfurt ist mit dem ICE heute viel angeehmer als mit KfZ. Will man bspw. mal zum Konzert oder zum anderen Auftritt von wem in Frankfurt.

Trampen in Jugendzeiten war was für meist Urlaubsreisen.
In den Städten gab es schon immer ÖPNV. Oder mal "Mitfahrzentrale".

In Japan ist Auto anmelden sooo teuer. Da sitzt man als Tramper im Kleinbus auf dem Land auch mal neben den Tramper-Frauen mit den Einkäufen vom Markt.

@22:08 von schneegans @Sisyphos3 16:36

//Die Auseinandersetzungen mit Fluggesellschaften wurden mir von Betroffenen allerdings als reichlich problematisch geschildert.//

Ich vermute mal, dass man dies mit Absicht so gestaltet, in der Hoffnung, dass zumindest ein Teil der Kunden irgendwann genervt aufgibt.

Theoretisch müssten Rückerstattungen doch sehr unkompliziert gestaltet werden können.

Ähnlich wie z.B. die Erstattung für (wegen Corona) ausgefallener Konzerte. Ich drei Karten für die Elbphilharmonie. Als das Konzert schließlich ganz abgesagt wurde, bekam ich vom Veranstalter eine Mail mit einem einfachen Bogen zum Ausfüllen den ich zusammen mit den Karten an den Veranstalter zurückschicken konnte. Nach ca. drei Wochen war das Geld auf meinem Konto.
(Ich hatte die Karten per Einschreiben zurückgeschickt.)

Föhr, Amrum, Sylt und Rømø

das stimmt so leider nicht ganz:
Föhr und Amrum sind echte Inseln. Da fährt ein Zug zum Fähranleger in Dagebüll, dann geht es nur noch per Fähre weiter. Diese Fähre kann nur Autos, Laster und Fußgänger (Fahrräder) aufnehmen.

Sylt ist da etwas anders:
Nach Sylt gibt es zwei Wege (+Flug):
1.) Über den Hindenburgdamm, ein künstlicher Damm, der nur dem Schienenverkehr vorbehalten ist (Alles Andere löst da immer mal wieder einen Großalarm aus...)
Es gibt 2 Firmen für Autozüge und die NOB und die DB für Personenzüge (1x die Woche noch einen Flixtrain)

2.) Oder über die Fähre von Rømø, die auch über einen künstlichen Damm an Dänemark angebunden ist.

Wer auf Sylt zum arbeiten will, muß mit dem Zug fahren, die ca. 2x 50,- am Tag für Autozug oder Fähre (mit PKW) verdient Keiner auf Sylt.

die DB hat durch (meist leere) Triebwagen, die erst hinter dem Autozug und dann alleine bis nach HH rumpeln tatsächlich eine Vorfahrt.
Genehmigt durch die DB Netz AG...
Die längste "Trasse" hat Vorrang

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