Kommentare

Herr Weselsky ist der letzte

Herr Weselsky ist der letzte aufrechte Gewerkschaftsboss, der sich nicht zu den Unternehmern ins Bett legt.
Wahrscheinlich wird die ganze Sache mal wieder ein Paradebeispiel für alle anderen Gewerkschaften, die sich in den letzten Jahrzehnten kaum für ihre Mitglieder eingesetzt, im Gegensatz dazu aber die Agenda 2010 mitverursacht haben.
Wir brauchen mehr Weselskys!

Ich hab jetzt

keine Vorstellung, was die Prozente bedeuten, weil ich nicht weiß was die verdienen, der Einmalbetrag ist dagegen ein klare Sache.
Wenn ich die aktuelle Inflationsrate und die Prognosen in den Artikeln lese, die es in den letzten Tagen gab, dann ist die Forderung nicht zu hoch.
Aber eben unter dem Aspekt das ich nicht weiß wie die Verdienstverhältnisse sind, ohne Zahlen ist es immer schwer bestimmte Dinge zu verstehen.
Es macht ja schließlich einen Unterschied, ob jemand schon 50 Euro die Stunde hat, oder eben nur 11 Euro.

Im falschen Bett

@ nie wieder im ...
Herr Weselsky ist der letzte aufrechte Gewerkschaftsboss, der sich nicht zu den Unternehmern ins Bett legt.

Das würde ich mir als Bahnunternehmer auch verbitten. Weselsky macht eine reine Klientelpolitik für die Lokführer. Die normalen Bahnmitarbeiter und die Bahn Kunden haben darunter zu leiden. Das ist aber der GDL egal.

EVG ist keine Gewerkschaft

Das ist lediglich ein Bahnbetriebsrat
der mit dem Vorstand Schampus säuft
EVG forderte zuletzt Weselskys Rücktritt

Eisenbahner bekommen Nullrunde und der Vorstand
obwohl Milliarden Verlußte die Bonuse & Lohnerhöhungen.

Beamte bekommen Corona Bonus und Angestellte nicht,
welch eine 2 Klassengesellschaft.
Zudem sind Corona test Zeiten keine Arbeitszeiten.

@RussenVakzin - Sachlich Falsch

Weselsky macht eine reine Klientelpolitik für die Lokführer

Machen Sie sich erst mal sich kundig.

Als alter IG Metaller

Die GDL fordert eine Lohnerhöhung um 4,8 Prozent sowie eine Corona-Einmalzahlung von 1300 Euro. Dazu kommen Forderungen wie mehr Sicherheitskräfte in den Zügen als Schutz auch für Zugbegleiter.
#
denke ich man wird sich auf 2,5% plus einer Einmalzahlung von 800Euro bei einer Laufzeit von 18 Monaten einigen.

Bei der Deutschen Bahn rücken Streiks näher...

Respektlos gegenüber dem Bahnpersonal: Das Tarifanagebot des Bahnvorstandes von 1,5 Prozent. Das bedeutet auf drei Jahre 0,5 Prozent pro Jahr. Ist klar, wer Lasten zu tragen hat. Und die geschmeidige EVG-Gewerkschaft stimmte bei so was zu.
Die GDL ist zum Glück aus anderem Holz. Kommt in Deutschland selten vor. Deshalb auch das "Tarifeinheitsgesetz", daß kämpferischen Gewerkschaften das Tarifvertragsrecht und damit auch das Recht auf Arbeitskampf nehmen soll.

Der Vorstand

bekommt 2022 10% mehr Gehalt.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/deutsche-ba...

Bitte gehen Sie weiter. Hier gibt es nichts zu sehen

Streiks

Dann haben Steiks ja auch mal was Gutes.
Keine Infektionen durch Massenverkehrsmittel.

@ nie wieder spd von 19:35

Claus Weselsky ist ein aufrechter Gewerkschafter, ich gebe Ihnen recht.
Ein Kämpfer.
Der sitzt nicht beim Arbeitgeber auf'm Schoß, der steht ihm gegenüber.
Auf Augenhöhe.
Ich drücke der GDL die Daumen!

@RussenVakzin, 20:25

Weselsky macht eine reine Klientelpolitik für die Lokführer. Die normalen Bahnmitarbeiter und die Bahn Kunden haben darunter zu leiden. Das ist aber der GDL egal.

Au weia. Fehlt noch das "Argument", die Gewerkschaft nähme die Bahnkunden in Geiselhaft.
Aber sei's drum. Es ist überhaupt nicht die Aufgabe einer Gewerkschaft, ihre Tarifpolitik so zu gestalten, dass die Kunden sich freuen. Oder zahlen Sie als Bahnkunde Mitgliedsbeiträge an die GDL?

@nie wieder spd, 19:35

Herr Weselsky ist der letzte aufrechte Gewerkschaftsboss, der sich nicht zu den Unternehmern ins Bett legt.

Wie wahr. Meine damalige Gewerkschaft hat sich sogar noch damit gebrüstet, ein besonders herzliches Verhältnis zu meinem Arbeitgeber zu pflegen. Als ich austrat, weil ich eine Gehaltssteigerung von sagenhaften 0,75% im Verlauf von 14(!) Jahren zu verzeichnen hatte, bekam ich noch einen verwunderten Brief mit dem Vorschlag, in einem persönlichen Gespräch "etwaige Mißverständnisse" zu klären.

Mitgliedsbeiträge

"Oder zahlen Sie als Bahnkunde Mitgliedsbeiträge an die GDL?"

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Wo kommen den wohl die Bruttolöhne her, von denen die Mitarbeiter ihre Mitgliedsbeiträge zahlen?

Spendengelder? Oder vlt. doch eher von den Kunden durch die Ticketpreise bezahlt?

@werner1955-Steik Gut,Keine Infektion durch Massenverkehrsmittel

Wenn Sie das so sagen.
Spätestens wenn Benzin/Kerosin/Kohle/Chemie/Güter/Pakete/mehr transportiert werden, so werden Sie garantiert als erstes aufschreien.

@Zille1976, 21:05

Wo kommen den wohl die Bruttolöhne her, von denen die Mitarbeiter ihre Mitgliedsbeiträge zahlen?
Spendengelder? Oder vlt. doch eher von den Kunden durch die Ticketpreise bezahlt?

In jeder Firma kommt jeder Cent vom Kunden. Ist eine ganz banale Tatsache. Sollen die Mitarbeiter deshalb keine anständige Bezahlung erhalten?

@frosthorn

"Sollen die Mitarbeiter deshalb keine anständige Bezahlung erhalten?"

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Man muss auch mal als Gewerkschaft die Kirche im Dorf lassen.

Die Bahnangestellten sind einige der wenigen Arbeitnehmer, die durch Corona keine Einbußen hinnehmen mussten. Da gab es keine Kurzarbeit und keine Betriebsschließungen.

Da muss man auch einfach mal Maß halten könne und ggf. mit 1,5% und Jobsicherung zufrieden sein.

Natürlich kann man auch 20% mehr Lohn fordern und dann zusehen, wie der Arbeitgeber nach und nach eigenes Personal durch Leiharbeiter ersetzt.

@ um 20:25 von RussenVakzin

Wenn alle anderen Bahnmitarbeiter ebenfalls in die GDL eintreten würden, könnten sie alle von Herrn Weselsky profitieren.
Die Bahnkunden könnten von Herrn Weselsky einiges abgucken und mit den Chefs der Gewerkschaften vergleichen, denen sie selbst eventuell angehören.
Ansonsten aber könnte der Staat auf ein paar Milliarden Euro für Aufrüstung verzichten und neben der Bildung und dem Gesundheitssystem auch in die Bahn und den ÖPNV investieren. Auch dort müssen die Gehälter dringendst steigen.
Leider hat Verdi nicht so einen guten Boss wie Herrn Weselsky.
Aber der Staat könnte auch aus Einsicht die richtigen Entscheidungen treffen.
Dann wären Streiks gar nicht nötig.
Ich zahle meine Steuern gerne. Auch für bessere Gehälter derjenigen, die dafür tatsächlich arbeiten müssen.

@frosthorn-Der DB-EVG Betriebsrat treibt ein gefährliches Spiel

Er streicht gerade wohlwollend für den Vorstand alle Soziale Errungenschaften unter der gleichheit prämisse seinen Mitarbeitern , da dieses eine kleinere Gewerkschaft nicht hat.
Dabei vergißt er, das die Beamten eine aussterbende Gesellschaft sind.
Deutschland wird sich zukünftig aufgrund der Privatisierung mit BahnStreiks und Total Stillstand abfinden müssen.

Ja ja, die bösen Gewerkschaften...

Im SPIEGEL war kürzlich ein Artikel erschienen:
>>Unsere Bahn, meine Geld<<

***Die Führungskräfte der Bahntöchter weigern sich, auf ihre Boni zu verzichten. Und werden dabei vom Konzernvorstand unterstützt....
Das unionsgeführte Verkehrsressort befürwortete die Auszahlung, das SPD-geführte Finanzministerium lehnte si ab..
Bei dem Streit geht es um erhebliche Summen für die Betroffenen. Die Manager verdienen, je nach Bedeutung ihrer Sparte für den Konzern bis zu einer halben Millionen Euro an Festgehalt, das durch Bonuszahlungen noch einmal durch einige Hunderttausend Euro aufgestockt werden kann.***

Da läuft etwas immer weiter aus dem Ruder. Wie soll man da friedlich bleiben?

21:25 von Zille1976 @frosthorn

//Man muss auch mal als Gewerkschaft die Kirche im Dorf lassen.//

Lesen Sie, was ich um 21:31 Uhr aus dem SPIEGEL zitiert habe und dann erklären uns bitte, WER warum die Kirche im Dorf lassen sollte.

@Zille1976 - Als Gewerkschaft die Kirche im Dorf lassen

Mehr Lohn fordern und dann zusehen, wie der Arbeitgeber nach und nach eigenes Personal durch Leiharbeiter ersetzt.

Was glauben Sie,woran es bei der Bahn harkt

Es fehlen die Fremdfirmen, welche die dringensten Instandhaltungsarbeiten machen.
Mehr als 25/h amTag können die paar Instandhalter nicht mehr abarbeiten.
Fahren am absoluten Verschleiß.

Der durchschnittliche

Der durchschnittliche Arbeitnehmer hat durchaus begriffen, dass die Corona-Pandemie finanzielle Einbußen bedeutet.

In den oberen Etagen scheint man der Ansicht zu sein, dass die Kosten der Pandemie vom unteren Drittel zu tragen sind. Vermutlich wird das bei den Kosten für den Klimaschutz genauso gesehen und auch so kommen.

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