Kommentare

Bitte etwas mehr Transparenz

ich bin fast 69 Jahre alt, seit mehr als 5 Wochen beim Impfzentrum angemeldet, beim Arzt nachgefragt. Der Arzt hat mich ans Impfzentrum verwiesen, weil er sehr wenig Impfstoff hat. Im Impfzentrum habe ich keinen Hinweis erhalten, ob ich die Impfung in der nächsten Woche oder Ende des Jahres erhaltet.
Was soll eigentlich die Registrierungsnummer, wenn ich mich bei Nachfragen nicht darauf beziehen kann. Ich wohne in RLP und habe das Gefühl ist es besonders schlecht.
Vor der Pandemie hätte ich nicht gedacht, dass Deutschland so schlecht organisiert ist.

Es wird echt ganz schön viel gefordert

Gleichzeit wird sich aber seeeehr wenig revangiert...

Ich schätze die meisten können zustimmen, dass die die am meisten zurückgesteckt haben in dieser Pandemie, die Menschen unter 25 waren.

Was hat die Politik im Gegenzug dafür für sie getan?
Volldampf bei der Digitalisierung gegeben?
Nope
Ein vernünftiges Konzept zum E-learning erarbeitet?
Wer brauch denn sowas?
Die Sanierung und bessere Ausstattung von Schulen entbürokratisiert und vorangetrieben?
Wo kämen wir denn da hin?
Den Sachgrundlosen Befristungswahn (der vor allem junge Menschen betrifft) endlich mal angegangen?
Kein Interesse...

Es wird immer wahnsinnig viel Respekt und Solidarität gefordert von der Generation unserer jetzigen Politiker.
Und gleichzeitig scheint es ein Sport zu sein zu vergessen, das Respekt und Solidarität keine Einbahnstraße sind.

Wer zuerst kommt...

Die Botschaft der GesundheitspolitikerInnen: nehmt eure Freiheit und kämpft!
Wofür?
Für einen Impftermin!

Hier fehlt dem politischen Establishment offensichtlich die staatstheoretische Bildung.
Die PolitikerInnen, die hier beschlossen haben, die Priorisierung aufzugeben, haben nämlich die grundlegende Staatsfunktion nicht erkannt, die in der Herstellung von Frieden besteht.

Wenn ab Juni keine Regeln mehr gelten, außer der einen, dass der zuerst geimpft wird, der zuerst kommt, dann werden Millionen MitbürgerInnen elementare Benachteiligungserfahrungen machen.
Sie werden sich fragen, warum sie noch nicht geimpft worden sind, die Nachbarn aber schon.
Den Schaden, der dieser Beschluss bewirkt, ist unbeschreiblich groß.
Sozialdarwinismus sollte im Deutschland des 21. Jahrhunderts nicht mehr die Leitlinie abgeben. Der Staat als solcher ist immer auch ein Gerechtigkeitsversprechen. Dieses Versprechen wird durch Regelungen erfüllt. Fehlen diese, dann ist dieses Versprechen futsch.

rer Truman Welt

Es tut mir wirklich leid es zum Ausdruck bringen zu müssen, aber ich kann es nicht mehr hören! Es nervt mich total!

Impfpriorisierung

Mir ist ja noch nicht klar, wie die Aufhebung der Priorisierung die Geschwindigkeit des Impfens erhöhen soll. Die wird vor allem durch die Menge an Impfstoff bestimmt. Wenn man die Priorisierung aufhebt sinkt vielleicht die Bürokratie für die Hausärzte dafür steigt der Druck durch die Patienten. Aber wie Spahn richtig bemerkt, waren es Funktionäre der Ärzte, die diese Aufhebung gefordert haben.

Auf jeden Fall bringt diese Aufhebung anscheinend nicht die besten Eigenschaften der Menschen zum Vorschein. Es beginnt die Drängelei, die Telefone laufen heiß und der Tonfall so mancher Impfwilligen gegenüber den MitarbeiterInnen in den Praxen ist, was man so hört, unterirdisch. Anscheinend werden in unserer "Kulturnation" jetzt nicht nur Polizisten und Feuerwehrleute bepöbelt, sondern auch Medizinische Fachangestellte.

Die Priorisierung des verfügbaren Impfstoffes findet dann eben nach Ellenbogen und Vitamin-B statt. Aber priorisiert wird auf jeden Fall.

Nun ja

In Indien ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter gesunken. Das Gesundheitsministerium meldet 263.533 neue Ansteckungen. Das sind etwa 18.000 weniger als am Vortag. Am Montag war die Zahl erstmals seit dem 21. April wieder unter die Schwelle von 300.000 gefallen. Wie kann das sein?
Englisches Virus war 70% ansteckender als ursprung nun ist der Inder 50% ansteckender als der Engländer - das Supervirus.

Schwierig

In Berlin melden die Ärzteverbände schon bei den geringen bisherigen Mengen Auslastung der Praxen. Nicht nur das Wartelisten endlos sind auch " Der Tag nicht unendlich lang und das Wartezimmer ist nicht unendlich groß, v.a. nicht bei Einhaltung von Sicherheitsabständen" (Siehe RBB). Was, für Berlin, bedeutet das mehr an die Ärzte kaum noch mehr bringt und im Gegenteil mehr in die Impfzentren gehen müsste; dies sind auf Je eine Impfung für jeden in 6 Wochen-> vollständiges Impfen in 3 Monaten, ausgelegt, und laufen jetzt teilweise nur wenige Stunden am Tag, aus Mangel an Impfstoff. Die Termine die jetzt an Gruppe 3 vergeben werden reichen bis in den September; in so einer Situation schon frei zu geben ist nur bedingt sinnvoll; dem Frust den Sommer über den Geimpften beim "Frei sein" zuschauen zu können wird ein Wissen um einen Termin irgendwann im Herbst nicht entgegenwirken.

Wann kommt der nächste Impfstoff?

Curevac aus Tübingen wartet schon lange auf seine Zulasung. Aber muss die Welt einen zweiten deutschen Impfstoff hinnehmen? Oder muss abgewartet werden, bis Sanofi aus Frankreich, Sputnick aus Russland und ein Impfstoff aus China so weit sind? Verträgt Europa keinen zweiten deutschen Impfstoff? Wann hauen unsere Leisetreter-Minister endlich auf den Tisch? Oder müssen erst die Patente auf Vorschlag u. a. der Länder. die bisher Impfstoffe gebunkert haben, freigeben werden? Davon profitiert nur China. Kann man dann doch ungeniert gute Impfstoffe in alle Welt exportieren, zum Wohl des Ausbaus eigener Machtposition!

Seit 5 Wochen warte ich auf

Seit 5 Wochen warte ich auf einen Termin. Und trotzdem soll jetzt jeder drankommen?
Dan bin ich wirklich erst 2023 dran. Wenn nicht was grundlegendes passiert, wird es 3.5 Jahre dauern, bis alle zweimal dran waren. Wir brauchen eine Reihenfolge.

Forderungen der Ärzte

Mit Sicherheit wurden viele Fehler bei der Bestellung von Impfdosen gemacht. Aber auch die Hersteller versprachen vollmundig das sie schnellstens die georderten Mengen liefern können, man sieht das Ergebnis.
Was ich nicht begreifen kann, dass es immer noch Bürger gibt, welche keine Impftermine bekommen. Liegt es wirklich an den Impfzentren oder Ärzten? Vielleicht sollte man sich in Impfzentren der andern Landkreise informieren und anmelden, viele setzen sich an den PC und buchen Termine zwischen 0.00 und 0.15 Uhr!!!
Hier klappte es meist beim 1. Versuch max. 3 Versuche und man hatte den Termin.
Es geht immer, man muss es nur wollen.

Irgendwann muss man ja mal anfangen,

... die Impfpriorisierung aufzuheben.
Man kann schlecht bis z. letzten Prio-Patienten
warten.
Auch klar, dass es zu parallelen Impfungen von priorisierten und nicht-p. Patienten kommt.
Bereits fast 40% der Bevölkerung haben ihre erste Impfdosis erhalten, eine Anzahl aus priorisierten Patienten also, sieht man von Vordränglern mal ab. Und diese 40% haben auch schon einen festen 2. Termin.
Deshalb halte ich das Argument gegen d. Aufhebung d. Impfpriorisierung v. d. Chefin des Ärzteverbandes Marburger Bund, Susanne Johna, für sehr schwach. Sie warnte vor der Aufheb. der Impfpriorisierung in Arztpraxen u. argumentiert, dass es dadurch nicht mehr Impfstoff gebe, "sondern einfach noch mehr Menschen, die um ein knappes Gut konkurrieren", [Zitat TS-Bericht 17.05. 14:32]. Weiter:... "Menschen die Vorstellung gebe, sie könnten drankommen, führt das doch zu Frustration".
Nein, denn es war vorher klar, dass Impfstoff knapp bleibt und auch, dass nicht alle gleichzeitig geimpft werden können.

@ Schaefer, um 08:34

Haben Sie es mal mit einem Anruf bei der 116117 versucht?

Die Wirkung hält ein 1/2 Jahr (Lauterbach)

... im ÖR Fernsehen. Wenn also die Letzten dran sind, müssen die Ersten schon wieder nachgeimpft werden?

Wann wird geimpft?

Was soll das Geschrei? Wir gehören doch alle zu einer priorisierten Gruppe!

Ab dem 7. Juni soll sich jeder impfen lassen können

ein tolles Gefühl !
für Menschen die seit nem halben Jahr geduldig in der (Prio) Reihe anstanden
jetzt wo sie die Chance haben dran zu kommen, die Karten neu gemischt werden
und jeder dran kommt
Aber eigentlich ist das von Anfang an klar gewesen,
so funktioniert es in unserem "durchorganisierten" Staat

Re Bender

Nach 6 Monaten ist dritte Impfung notwendig...weitere 80Mio Impfungen. Und wieder und wieder ...

Am 18. Mai 2021 um 09:05 von krittkritt

Die Wirkung hält ein 1/2 Jahr (Lauterbach)
... im ÖR Fernsehen. Wenn also die Letzten dran sind, müssen die Ersten schon wieder nachgeimpft werden?

Und wer bekommt dann Priorität?

@ Bender Rodriguez, 09:03

“Seit 5 Wochen warte ich auf einen Termin. Und trotzdem soll jetzt jeder drankommen?
Dann bin ich wirklich erst 2023 dran.“

So ähnlich haben Sie's schon mal geschrieben.

Sie sind doch einer von denen, die Sie als “jeder“ bezeichnen. Warum wollen Sie warten, bis Sie als allerletzter dran sind und die ersten schon ihre Auffrischungsimpfung haben werden?

Ich selber bin Prio3....

…..und erwarte nun, das das Impfdraenglertum nun zur Regel wird.

Ich erwarte weiterhin, das ich - Gruppe 3 - laenger warten muss als bisher erwartet.

Ich habe Zweifel daran, das es darum geht, jedem eine baldige Impfung zu verschaffen.

Im Hintergrund sehe ich eher die Betriebsaerzte/die Unternehmen.

Bei Einhaltung der normalen Impfreihenfolge muessten die Betriebe mit ihren eher jungen Belegschaften noch Monate warten und weiter behindert durch Corona Regeln wirtschaften.

So kann ich nur hoffen, das ich noch vor dem Stichtag meine Erstimpfung bekommt.

Oder das meine Arbeitgeber gehoerig mitdraengelt.

Jau @09:05 von krittkritt

>>>Wenn also die Letzten dran sind, müssen die Ersten schon wieder nachgeimpft werden?>>>

Genau so, Wer seine Impfungen schon im Januar/Februar erhielt, muss nachgeimpft werden. Nur Wann....das ist so die Frage.

Impfpriorisierung U70 fehlt

um 08:34 von Schaefer:
"... ich bin fast 69 Jahre alt, seit mehr als 5 Wochen beim Impfzentrum angemeldet,... keinen Hinweis... , ob ich die Impfung in der nächsten Woche oder Ende des Jahres erhalte..."
.
Ich unterstütze ihre Beschwerde ausdrücklich.
Auch wenn ich für die Aufhebung der Priorisierung bin -man kann ja nicht bis zum letzten Prio-Patienten warten-, dürfte es keine harte Grenze ab U70 geben. Hier widerspreche ich mich ein wenig, denn dem Virus ist natürlich egal, ob jemand 69 oder 70 ist.
M. E. fehlt eine weitere Priorisierung nach unten hin. Wie weit nach unten hin, müssten Virologen neu feststellen, vielleicht ist 55 ein "gutes" Alter, da könnten dann zusätzlich die Betriebsärzte bei allen 55jährigen bis Rentenalter priorisierend unterstützen.
Bereits jetzt könnten Hausärzte ihre Patienten nach Aktenlage priorisierend impfen.
Leider scheint es diese Empfehlung nicht zu geben, der Arzt muss das nach eigenem Ermessen entscheiden.

09:07 von powderc

Was soll das Geschrei? Wir gehören doch alle zu einer priorisierten Gruppe!
.
ab dem 7.Juni nicht mehr !

@Parsec um 09:04

Das Problem das Menschen versuchen an Termine zu kommen indem sie so lange immer wieder anrufen bis sie endlich "Durch kommen", oder besser gleich "mal vorbei schauen" um "sich nicht abwimmeln zu lassen" und so den Betrieb lahmlegen geschah ja genauso bei Start der Impfung, woraufhin die meisten Anmeldesystheme der Bundesländer erstmal kollabierten, wie beim Start der Impfungen durch Ärzte für Priorisierte. Das Problem der Drängler, "Durchsetzungswilligen" oder "Geduldig dranbleibenden" ist ganz real. Sie mögen nur einen kleinen Teil der Bevölkerung sein aber leider ist die Strategie durch blockieren anderer zum erfolg zu kommen nicht immer durch Erfolglosigkeit aberziehbar.

Am 18. Mai 2021 um 09:07 von powderc

>>Wann wird geimpft?

Was soll das Geschrei? Wir gehören doch alle zu einer priorisierten Gruppe!<<

Definieren Sie bitte ihr "Wir" & "Alle".
Ich gehöre z.b. nicht dazu, lasse mich auch nicht gerne vereinnahmen.

@powderc um 09:07

>Was soll das Geschrei? Wir gehören doch alle zu einer priorisierten Gruppe!<

Im internationalen Vergleich schon.

Diese Aufhebung der

Diese Aufhebung der Priorisierung wird zu noch mehr unsozialen Verhaltens in der Gesellschafft führen. War letztes Jahr beim Klopapier hamstern sehr schön zu sehen. Der Staat ist dafür da in solchen Fällen klare Regeln zu schaffe diese klar zu formulieren und sie zu kommunizieren. Dann kann der Bürger sich auch auf diese Regeln berufen. Was jetzt kommen wird ist das die rücksichtslosen und die Drängler sich wieder Vorteile verschaffen werden wie leider zu oft in unsrer egoistischen Gesellschaft.

Mehr Impfstoff für Ärzte?

Ich halte das für ein Ablenkungsmanöver - neudeutsch auch "Framing" genannt.

An Impfenden hat es in dieser Pandemie schließlich nie gefehlt.
Limitierender Faktor beim Impfen war immer die Menge verfügbarer Impfstoffe.

Die Impfstoffproduktion hätte - mit mehr Druck auf die Pharma-Industrie, wie etwa in den USA - im Jahre 1 nach Beginn der Pandemie längst zum Wohle des Volkes ausgebaut werden können - ach, was sage ich, MÜSSEN.

Dass dies nicht geschehen ist, werde ich den dafür verantwortlichen Politikern bis zu den anstehenden Wahlen gewiss nicht vergessen.

@ Am 18. Mai 2021 um 08:56 von Sternenkind

>>Nun ja

In Indien ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen weiter gesunken. Das Gesundheitsministerium meldet 263.533 neue Ansteckungen. Das sind etwa 18.000 weniger als am Vortag. Am Montag war die Zahl erstmals seit dem 21. April wieder unter die Schwelle von 300.000 gefallen. Wie kann das sein?
Englisches Virus war 70% ansteckender als ursprung nun ist der Inder 50% ansteckender als der Engländer - das Supervirus.<<

Fragen.
Was hat der Artikel mit ihrem Text gemein?
Was ist zu ihrem vorigen Text mit ihrer Frage gemeint?
Wo haben Sie die Zahl 50% her? Können Sie das bitte belegen.

Re Sonnenbogen

Erklärt uns jemand die Logistik ... nach 6 Monaten pünktlich jeden Nachzuimpfen...80 Mio Menschen

"Nun ja", ein verlaufener Kommentar

um 08:56 von Sternenkind:
"In Indien... Neuinfektionen... gesunken... etwa 18.000 weniger... seit dem 21. April... unter... 300.000 gefallen...."
.
Ist doch super.
Bei uns i. Deutschland sinken die Neuinfektionen ebenfalls. Wir sind auf dem richtigen Weg.
Was hat Indien nun mit der Impfpriorisierung in Deutschland zu tun?
Den Zusammenhang müssten Sie bitte mal darlegen. Oder war das jetzt nur so aus Langeweile mal was in den Ring Geworfenes?

Nun ja

Die ersten verlieren bald den Impfschutz (6 Monate) wann beginnt die dritte Welle (Impfung) ?

@powderc um 9:03

Curevac hat die Zulassung noch nicht beantragt. War vor kurzem hier zu lesen.

09:03 von powderc // Curevac

09:03 von powderc

// Curevac aus Tübingen wartet schon lange auf seine Zulasung //

Woher haben Sie die Info ? Ich habe da eine andere : die haben erst einen Teil der Unterlagen eingereicht, und das reicht nun mal nicht für eine Zulassung !
Quelle:
"https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfstoffe-zum-schutz-vor-coronavirus-2019-ncov"

09:04 von Parsec // Nein,

09:04 von Parsec

// Nein, denn es war vorher klar, dass Impfstoff knapp bleibt und auch, dass nicht alle gleichzeitig geimpft werden können. //

Genau das scheint nicht jedem klar zu sein. Wie sollen denn die restlichen Impfwilligen
" auf einmal geimpft " werden können ?

Re Harry up

und die ersten schon ihre Auffrischungsimpfung haben werden? Nun das dürfte schon nächsten Monat soweit sein. Mal sehen wer, wann, wo noch eine „Auffrischungsimpfung“ bekommt

@ Am 18. Mai 2021 um 09:04 von harry_up

> Haben Sie es mal mit einem Anruf bei der 116117 versucht?

Haben Sie es denn seitdem über diese Nummer die Impftermine vergeben werden schon einmal versucht, wegen einem "normalen" Anliegen dort anzurufen? Diese Nummer ist ja auch für den ärztlichen Bereitschaftsdienst.... Dann wüssten Sie, dass da meistens dauerbesetzt ist.

Und was das Thema "Geduld" angeht. Wie lange wird uns jetzt mantraartig vorgetragen, wir müssten Geduld haben? Da ist es natürlich förderlich wenn die Politik gleichzeitig Maßnahmen beschließt (lies: Privilegien für Geimpfte) die die Ungedulg nur weiter fördern.

Re Der Lenz

Und ab nächsten Monat drängen auch schon die „Auffrischungsimpfler“ nach sonst ist der Impfschutz nach 6 Monaten Geschichte

Impfstoffzulassung Curevac

Um schnell voranzukommen hilft nur verfügbarer Impfstoff. Curevac steht in den Startlöchern - wann erfolgt die Zulassung? Warum dauert das so lange? Zulassung forcieren und nicht jetzt über Patentschutz diskutieren!

Meiner Erfahrung nach ist es

Meiner Erfahrung nach ist es derzeit schwieriger, einen Urlaub buchen zu können, als einen Impftermin zu erhalten!

Da der Corona-Flüsterer uns offenbart hat, dass der Sommer gut wird, bin ich aber guter Dinge, dass es auch mit der Urlaubsbuchung zeitnah klappt....

@krittkritt 9:05

Da müssten dann mal die Modellierer ran. Wenn das vollständige Durchimpfen ein Jahr dauert, der Impfschutz aber nur 1/2 Jahr anhält....welche mittlere Immunität wird sich dann einstellen?

Werden auch alle vorschriftsmäßig aufgeklärt, dass

... die Impfstoffe alle nur eine vorläufige Zulassung haben und mit einer endgültigen, wenn überhaupt, erst in vier Jahren zu rechnen ist? (Die meisten Impfstoffe in Zulassung schaffen es nämlich nicht.) "Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt". Und der müsste Ihnen dann ehrlicherweise sagen, was er alles nicht weiß...

Wahrscheinlich geschieht das aber nicht. Denn sonst würden die vorhandenen Mengen locker reichen.

@Parsec um 09:21

>M. E. fehlt eine weitere Priorisierung nach unten hin. Wie weit nach unten hin, müssten Virologen neu feststellen, <

In den Meisten EU Ländern+ UK & Israel läuft die Alterspriorisierung einfach ganz durch, bis zu den 20-16 Jährigem (Bisherige Impfstoff-zulassungs-untergrenze), zumindest was die Zulassung zum Anmeldugszugang betrifft.

Das würde bei uns bis mitten in den End-Wahlkampf reichen....

Bei allem Unverständnis, das auch hier...

...vielerorts zu hören und meist auch nachvollziehbar ist:
Zumindest haben jetzt auch junge Menschen eine Chance, geimpft zu werden.
Natürlich gibt es Entrüstung bei Älteren, soweit die bislang keinen Termin hatten, aber zum einen sind es noch 3 Wochen bis zu dem ominösen Datum, während dieser Zeit - und selbstverständlich auch danach - kann sich jeder Berechtigte weiterhin um einen Termin bemühen.
Zum anderen muss man wohl akzeptieren:
Es gibt einfach kein Terminierungsverfahren, das allen Menschen auch nur annähernd gerecht werden könnte.
Das war in den vergangenen Monaten nicht anders, wenn auch, unabhängig davon großes Einverständnis besteht, dass die ältesten Menschen zuerst an der Reihe waren.

@ Nun ja Sternenkind, um 08:56

Was hat Ihr zweifellos interessanter Kommentar mit dem Thema des Artikels zu tun?

Das

Impfzentrum in meinem verschnarchten Landkreis ist noch weit davon entfernt, überhaupt zu Prio 3 vorzudringen, während in der Landeshauptstadt und anderen großen deutschen Städten schon die Impfbusse zu den sozialen Brennpunkten fahren und dort jedermann über 18 eine Impfung sozusagen aufdrängen, egal ob KK-Mitglied oder nicht.
Zudem warten einige meiner Angehörigen aus Prio 1 bzw. 2 schon seit länger als 12 Wochen auf ihre Astra-Zweitimpfung.
Solange der „Impffortschritt“ auf diesem (schlechten) Stand ist, halte ich ein allgemeines Ende der Priorisierung schlichtweg für eine Frechheit.

Re David

Daten von britischen Wissenschaftlern weisen darauf hin, dass die indische Variante 30 bis 50 Prozent ansteckender ist als die britische Variante B.1.1.7. Wenn wir die indische Variante jetzt bekämen, wäre das schwieriger für uns, weil wir weniger Impfdurchdrängung haben als die Engländer.
Karl Lauterbach, Gesundheitspolitiker

@heribix um 9:25

"Diese Aufhebung der Priorisierung wird zu noch mehr unsozialen Verhaltens in der Gesellschafft führen. War letztes Jahr beim Klopapier hamstern sehr schön zu sehen. Der Staat ist dafür da in solchen Fällen klare Regeln zu schaffe diese klar zu formulieren und sie zu kommunizieren. Dann kann der Bürger sich auch auf diese Regeln berufen. Was jetzt kommen wird ist das die rücksichtslosen und die Drängler sich wieder Vorteile verschaffen werden wie leider zu oft in unsrer egoistischen Gesellschaft."
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Anders betrachtet könnte man auch sagen, dass es jetzt keine "rücksichtslosen und Drängler" mehr gibt. Man muss aufpassen, nicht bald als "rücksichtslos" bezeichnet zu werden, weil man sich nicht ausreichend um einen Impftermin bemüht hat. Denn vielfach ist ja auch davon zu lesen, wie unsozial es sei, sich nicht impfen zu lassen. Selbst Lauterbach hat schon die Bezeichung "Impfverweigerer" gewählt. Entweder man ist Drängler oder Verweigerer. Irgendwie dazwischen zu landen wird schwer.

Impfbereitschaft in anderen Ländern

Wieso wird hier immer so getan, als ob es eine Knappheit beim Impfstoff gibt..?!

Wir sehen doch an anderen Ländern, dass bei 60% so eine „natürliche“ Grenze bei der Impfbereitschaft besteht.

Und Kinder sollte man besser gar nicht impfen.

„ Virologin Ciesek fragt sich: „Was bringt diesem Kind der Impfstoff, wenn es von der Infektion sehr wahrscheinlich selbst nur einen Schnupfen bekommt? Das werden dann künftig wohl die Eltern entscheiden müssen.“ Quelle: Focus

Impfdebakel

Langsam wird das bevorstehende Impfdebakel immer deutlicher. Das war aber seit langem vorauszusehen.
Impfen-Impfen-Impfen ist keine Lösung. An dieser Scheinlösung kann nur einer wirklich Interesse haben. Das sind die Impfstoff vertreibenden Konserne.

So wurde die Idee von Biontech unterdrückt einen Zweikomponenten-Impfstoff zu verwenden, der eine Komponente enhtalten sollte, die sich gegen die Virusproduktion in der Zelle richtet.
So wurde bis vor kurzem eine angemessene Förderung der Forschuing an Behandlungsverfahren von der Regierung abgelehnt.
Bei der Früherkennung von neuen Infektionen durch Abwasseruntersuchungen, die die EU vorsieht, sind wir die Bremser.

Weshalb? Einmal gibt es sicher ein massive Lobbyarbeit der Impfkonzerne und dann gilt es auch die entscheidenden eigenen Fehler in der Pandemiebekämpfung zu bemänteln:

Einbeziehung vager wirtschaftlicher Argumente, Negierung der Erfahrungen aus China, Australien etc., Verantwortlichkeit für den quälend langen Lockdown light.

War vorherzusehen

Das ganze war ja vorherzusehen. Wenn die Priorisierung wegfällt, werden die Praxen noch mehr überrannt.

Allerdings fordern genau die Praxen seit längerem bereits die Aufhebung der Priorisierung. Nun ist es soweit, wird argumentiert, dass das auch nur funktioniert, wenn diese auch mehr Impfstoff erhalten.

Die Impfstoffknappheit wird allerdings die nächsten Wochen weiter bestehen. Das sollte bereits vorher klar gewesen sein. Nur weil die Priorisierung weg ist, kann dann nicht jede Praxis plötzlich mehr Impfstoff erhalten. Dann sollte auch nicht so viel politischen Druck zur Aufhebung der Priorisierung ausgeübt werden, wenn es nun doch keine Praxis will.

Nach Impfstoff @09:21 von Parsec

>>>Leider scheint es diese Empfehlung nicht zu geben, der Arzt muss das nach eigenem Ermessen entscheiden.>>>

Mit den stark begrenzten Liefermengen MÜSSEN Ärzte nach Impfstoffmenge entscheiden! Was bei 5 Dosen Bionthec die Woche (statt bestellter u zugesicherter Menge von 20) quälend langsam über die Bühne geht!

Es sind ja noch genügend Vunerable zu impfen, bei Denen AZ aus gesundheitlichen Gründen keine Option ist!

Wohne ich Ba-Wü, bin über 60, Impfgruppe 2, schwer chronisch krank und versuche seit März bis zu 20 Mal pro Tag telefonisch und online einen Termin zu bekommen.
Hausarzt habe ich auch keinen mehr, da ich auf dem Land in Ba-Wü wohne, wo Hausarztpraxen altersbedingt ohne Nachfolger schließen udn die übrigen Praxen einen Aufnahmstopp haben, weil sie sich sonst nicht mehr vor Patienten retten könnten.
D. h. ich bin aufs Impfen im Impfzentrum angewiesen.
Ba-Wü war immer sehr schnell damit, die nachfolgenden Impfgruppen zu öffnen, öffnete Impfgruppe 3 schon kurz nach der Impfgruppe 2. Das führte dazu, dass man überall nicht durchkommt.
Seit gestern hat Ba-Wü nun auch die Priorisierung aufgehoben auch wieder vor allen übrigen Bundesländern.

Ich frage mich, wie man solche unvernünftigen Entscheidungen treffen kann?
Ein Glück, dass ich dieses Mal keine der beiden Koalitionsparteien gewählt habe, denn ich würde mich noch mehr ärgern, wenn ich das angesichts dieser Unvernunft getan hätte.

Harry up

"Sie sind doch einer von denen, die Sie als “jeder“ bezeichnen. Warum wollen Sie warten, bis Sie als allerletzter dran sind und die ersten schon ihre Auffrischungsimpfung haben werden?"

Wie soll ich das verstehen?
'Jeder' soll heißen, dass das die inkludiert, die nicht zu den 3 Priogruppen gehören. Ich habe gewartet, bis sich Gruppe 3 anmelden sollte.
Solidarität nannte man das. Um die Zentren nicht mit Anfragen zu überlasten. Und jetzt wird es ein solches Gedrängel geben, dass Gruppe 3 nicht mehr drankommen wird.
11% sind zweimal geimpft. Mittel Dreisatz kann man sich ausrechnen, dass es Jahre dauert, nur zweimal zu impfen. Es sei denn, es geschieht ein Wunder bei der Mittelherstellung.

Am 18. Mai 2021 um 08:54 von dr.bashir

. Es beginnt die Drängelei, die Telefone laufen heiß und der Tonfall so mancher Impfwilligen gegenüber den MitarbeiterInnen in den Praxen ist, was man so hört, unterirdisch. Anscheinend werden in unserer "Kulturnation" jetzt nicht nur Polizisten und Feuerwehrleute bepöbelt, sondern auch Medizinische Fachangestellte.
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Hi, hi ! Ist ja eigentlich nicht zum lachen, aber das sind dann die Herzchen, die u.a. auch hier im Forum aufschlagen und sich beschweren, dass sie trotz Nachfragens immer noch auf der Warteliste des Arztes stehen. Würde ich in einer Praxis arbeiten, kämen diese Kandidaten nach jedem Anruf wieder an den Schluss der Liste.
Wohlgemerkt, ich meine nicht die, die sich höflich nach dem Fortschritt erkundigen, sondern die, die glauben "Ihr" Arzt sei exclusiv für IHR Wohlbefinden und ihre Impfung verantwortlich.

Nachimpfung - @Sternenkind, Sonnenbogen und andere

"Erklärt uns jemand die Logistik ... nach 6 Monaten pünktlich jeden Nachzuimpfen...80 Mio Menschen"

Bei Drosten habe ich gelesen, dass es bei manchen nach sechs Monaten losgeht, dass der Schutz nicht mehr maximal ist, mit der Auswirkung, dass sie für andere möglicherweise infektiöser sind. Der Schutz des Geimpften besteht dann aber noch voll. Die Hersteller Biontech und Moderna empfehlen deshalb schon nach weniger als einem Jahr eine dritte Dosis. Das muss aber nicht nach sechs oder acht Monaten sein.

Angenommen, das Impftempo steigt so wie angekündigt, dann sind im Lauf des August die Erstimpfungen der "Willigen" durch. Wenn dann nicht mehr Erst- und Zweitimpfungen in vollem Tempo parallel laufen müssen, bei bis dahin gut eingespielter Logistik, ist es kein Problem, mit den Auffrischungen loszulegen. Priorisierung sollte kein Problem sein, wenn man grob regelt, dass die letzte Dosis mindestens soundsoviel Monate zurückliegen muss.

Corona - Impfen und kein Ende...

... Mit den Organisationensschwierigkeiten.

Seit dem 27.12.20 läuft Corona-Impfen. Und es holpert und stolpert immer noch.

Es ist immer noch nicht genügend Impfstoff für die Hausarztpraxen vorhanden.
Da ist es verständlich, wenn sich die Hausarztpraxen der Reihe nach vom Corona-Impfen verabschieden.
Wer will schon Telefondienst für Corona-Impfen veranstalten, wenn nur wenig Impfstoff lieferbar ist.

Und dann sollen noch die Betriebsarztpraxen mit einsteigen.
Ohne Impfstoff?

Bei diesem Unvermögen des Bundesgesundheitsministeriums und den dazu gehörigen Verantwortlichen darf es nicht verwundern, wenn die Herdenimmunität der Bevölkerung auch durch Infinizieren stattfindet.

Wie bekannt haben sich seit dem 1.1.20 Millionen Menschen Infiziert, hatten keine oder nur geringe Symptome, und z. T verfügen die Menschen über eine Immunität.

Wie viele, das kann das RKI nicht erklären.
Es gibt keine Erhebungen zu diesem Thema.

Parsec um 09:33

um 08:56 von Sternenkind:
"In Indien... Neuinfektionen... gesunken... etwa 18.000 weniger... seit dem 21. April... unter... 300.000 gefallen...."

Bei dieser Meldung handelt es sich, wie einfache Überprüfung zeigt, wohl um ein durch die Indische Regierung erzeugte "alternative Wahrheit".

Manche Foristen betätigen sich gern als Nebelwerfer.
Ansonsten frage ich mich auch, was dieses Argument in diesem Zusammenhang soll?

Am 18. Mai 2021 um 09:03 von powderc

Curevac aus Tübingen wartet schon lange auf seine Zulasung
__
Soviel ich weiss, wurde Curevac frühestens für Ende Juni/Anfang Juli avisiert. Solange, hiess es, dauert der (Um-)bau der Produktionsanlagen. Ob es da Neues gibt ?
Vielleicht weiss jemand mehr ?

Am 18. Mai 2021 um 08:34 von Schaefer

" Bitte etwas mehr Transparenz

ich bin fast 69 Jahre alt, seit mehr als 5 Wochen beim Impfzentrum angemeldet, beim Arzt nachgefragt. Der Arzt hat mich ans Impfzentrum verwiesen, weil er sehr wenig Impfstoff hat. Im Impfzentrum habe ich keinen Hinweis erhalten, ob ich die Impfung in der nächsten Woche oder Ende des Jahres erhaltet.
Was soll eigentlich die Registrierungsnummer, wenn ich mich bei Nachfragen nicht darauf beziehen kann. Ich wohne in RLP und habe das Gefühl ist es besonders schlecht.
Vor der Pandemie hätte ich nicht gedacht, dass Deutschland so schlecht organisiert ist. "

Leider ist das so, ich hab noch paar Jahre mehr, seit vielen Wochen angemeldet, Reaktion keine.

Worte von Herrn Spahn sind unverständlich, Gruppe 1-2 ist noch lange nicht fertig, und wird auch bis zum 7. Juni nicht fertig sein.
Und wenn der Run losgeht, fallen die Alten eher ruhigen hinten runter.

Viel Presse und Aussagen, aber nicht immer passiert was erzählt wird, aber wir haben ja Wahlen.

"extrem aggressive Stimmung bei der Impfstoffnachfrage"

Das wird nicht besser, wenn vorsichtshalber schon mal der Urlaub gebucht wurde.
Auf geht's: Den letzten beißen die Hunde!

Freigabe bei der Priorisierung der zu Impfenden -Toll.

Wieder mal eine vollmundige Ankündigung unseres Gesundheitsministers, obwohl er schon links und rechts von einigen Bundesländern überholt wurde.
Zu den erforderlichen Impfstoffmengen äußerte er sich in den Tagethemen vor Frau Mioska dahingehend: Dazu könne er natürlich keine verbindliche Angaben machen.
Was für eine Koryphäe auf einem Ministerposten.
In Japan hätte er in einem Konzern nur noch ein Büro mit Ausblick auf den Hinterhof bekommen.

Sie schreiben:
"Die Impfstoffproduktion hätte ... im Jahre 1 nach Beginn der Pandemie längst zum Wohle des Volkes ausgebaut werden können - ach, was sage ich, MÜSSEN.
Dass dies nicht geschehen ist, werde ich den dafür verantwortlichen Politikern bis zu den anstehenden Wahlen gewiss nicht vergessen."
----------------
Ich stimme dem sehr zu u. ganz besonders Ihrem letzen Satz wegen der anstehenden Wahlen.
Die fehlenden Impfstoffe sind aber auch die Folge dieser skandallösen Impfstoffbeschaffung der EU im letzten Jahr.
Im Sommer hat die EU sich den Luxus geleistet, von Biontech + Moderna angebotene hunderte Mio Impfstoffdosen abzulehnen. Bis heute hat die Kommission diese Ablehnung nicht begründet.
siehe hier:
"https://www.tagesspiegel.de/politik/vertraege-mit-herstellern-eu-verzichtete-offenbar-auf-bis-zu-340-millionen-zusaetzliche-impfdosen/26732914.html"

Bestellt hat die EU bei Biontech erst im November 2020. Da hatten die USA, GB u. Israel schon längst bestellt!
Unfassbar ist das

Tja @09:39 von ich1961

>>>Wie sollen denn die restlichen Impfwilligen
" auf einmal geimpft " werden können ?>>>

Gar nicht, weil es nicht möglich ist.
Es war ja mal zumindest im Gespräch, ab Herbst? die Impfzentren Stück für Stück zu schließen. Ich weiß nicht mehr ob das noch spruchreif ist, aber wenn das passiert, kann man das "zügige Impfen" anschließend komplett vergessen!

Weil dann habe auch ich keine Lust (mehr) um eine Impfung "kämpfen zu müssen"! Ich habe für Andere u mich schon genug gekämpft! War jedes Mal ein Nerven raubender Prozess!

Am 18. Mai 2021 um 09:21 von Parsec

Bereits jetzt könnten Hausärzte ihre Patienten nach Aktenlage priorisierend impfen.
Leider scheint es diese Empfehlung nicht zu geben, der Arzt muss das nach eigenem Ermessen entscheiden.
__
Das war bei meiner Hausärztin von Anfang an der Fall. Sie hat nur nach Aktenlage und Gefährdungspotenzial entschieden. Das sind m.M. nach auch die wichtigsten Kriterien. Ich wurde 1x geimpft wg. chron. schlimmen Asthma und bin Kassenpatientin.
Was ich nicht verstehe ist, wenn einige erklären, in Prio II zu sein aber kein Attest zu bekommen. Widerspricht sich das nicht ?

Am 18. Mai 2021 um 09:03 von Bender Rodriguez

Zitat: Seit 5 Wochen warte ich auf einen Termin. Und trotzdem soll jetzt jeder drankommen? Dan bin ich wirklich erst 2023 dran. Wenn nicht was grundlegendes passiert, wird es 3.5 Jahre dauern, bis alle zweimal dran waren. Wir brauchen eine Reihenfolge.

Hätten wir bei einer strengen Impfreihenfolge mehr Impfstoff zur Verfügung?

Kämen dann die letzten nicht auch erst -wie sie schreiben- 2023 dran?

Geht es Ihnen nicht vielmehr darum, selbst früher an die Reihe zu kommen?

08:34 von Schaefer

Ich empfehle Ihnen, es über das Internet bei 7 oder 8 Impfzentren in Ihrer Nähe (bei mir sind das bis 70 km Entfernung) zu probieren.
Vermutlich haben Sie nachts ab 0 Uhr die besten Chancen.
Auf eine Einladung eines Impfzentrums würde ich mich nicht verlassen. Ich wohne allerdings in Bd-Wttbg.

Die ärztlichen Vereinigungen geben kein gutes Bild ab

Erst wollten sie mit viel Geschrei endlich auch impfen und am liebsten gleich die Impfzentren schließen.

Das BMG hat alle seine Schritte (Hinzunahme der Hausärzte, Anpassungen der Priorisierung) stets an den erwartbaren Liefermengen festgemacht und hat dafür andauernd Prügel eingesteckt.

Die Ärztevertreter waren währenddessen meiner Meinung nach Rosinenpicker die nur gefordert und gemeckert haben ohne Blick auf die realen Lieferverhältnisse.

Ich kann Herrn Spahn hier gut verstehen

Impfgeschwindigkeit

um 09:39 von ich1961
09:04 von Parsec // Nein,
09:04 von Parsec

// Nein, denn es war vorher klar, dass Impfstoff knapp bleibt und auch, dass nicht alle gleichzeitig geimpft werden können. //

"Genau das scheint nicht jedem klar zu sein. Wie sollen denn die restlichen Impfwilligen
" auf einmal geimpft " werden können ?"
.
Dann sollte das noch einmal ganz ausdrücklich kommuniziert werden, dass nicht alle gleichzeitig (heißt innerhalb weniger Wochen oder gar Tage) geimpft werden können.
Ist aber eigentlich logisch, es sind ja seit Februar bis heute "erst" 40% "erstdosis" -geimpft.
Es geht zwar jetzt schneller und die Impf- Geschwindigkeit wird weiter zunehmen durch die Einbeziehung der Hausärzte, Betriebsärzte, und durch die gestiegene Impfdosenmenge, aber nicht so schnell, dass alle zufrieden sein werden.

@ Sebastian15, um 09:41

re @ harry_up, 09:04

Ja, hab ich. Sonst hätte ich den Vorschlag nicht gemacht.
Erfolgreich nach dem 10. oder 15. Versuch. Dort habe ich auch meine Impftermine bekommen.

@ Nun ja Sternenkind, um 09:34

“Nun ja
Die ersten verlieren bald Ihren Impfschutz (6 Monate)...“

Woher nehmen Sie diesen 6-Monats-Zeitraum?

Nach allem was man lesen kann steht da ein “mindestens“ vor den 6 Monaten.
Zum anderen dürfte das einmal individuell sehr unterschiedlich sein, zum zweiten hängt das auch vom jeweiligen Impfstoff ab. Und wohl auch davon, ob jemand vor der Impfung bereits unbemerkt infiziert war und von daher einen erhöhten Antikörpertiter hat.

Da also überhaupt noch keine gesicherten Erkenntnisse über einen Zeitraum bestehen, wie lange der Impfstoff wirksam ist, sollten Sie gleich wieder aufhören, irgendwelche Vermutungen als Tatsachen hinzustellen.
Damit werden bei FB, Twitter o.ä. die Leute verunsichert.

Also

nicht richtig durchdacht

So kommt es mir zumindest vor.
Als zweite Pflegeperson hätte ich Berechtigung zwei haben können. Allerdings wohnt meine Mutter in einem anderen Bundesland mit anderen Regeln. Dann hörte ich, wie einfach es sei, sich im berechtigen Fall in BW anzumelden. Deshalb konnte ich danach auch das Attest des Hausarztes meiner Mutter erhalten, was vorher nicht möglich war. Einen Impftermin zu erhalten, dauerte aber erneut einige Wochen.
Auf der Liste meines Hausarztes stehe ich schon sehr lange. Seine Praxis wäre bereit auch am WE durchzuimpfen, aber der Impfstoff, den er erhält, ist in einer halben Stunde weg während ein Kollege in einem Krankenhaus "die Tür des Kühlschranks kaum noch schließen kann". Bei einem anderen Arzt im Ort stehen die Patienten Schlange, weil er jede Menge Impfstoff bekommt.
Ach ja ... eine junge Bekannte von mir kennt jemanden im Impfzentrum. Als Reste übrig waren, wurde sie angerufen. Nun sind sie und ihr Partner geimpft. Anfang 20, Büroarbeit.

Stimmt nicht! @09:43 von Sternenkind

>>>Und ab nächsten Monat drängen auch schon die „Auffrischungsimpfler“ nach sonst ist der Impfschutz nach 6 Monaten Geschichte>>>

Korrektur: habe vorher geschrieben nimmt nach 6Mon langsam aber stetig ab!
Das ist ebenfalls falsch!
Aber Die von @Sternenkind aufgestellte Behauptung auch!

Am 18. Mai 2021 um 09:25 von heribix

. Dann kann der Bürger sich auch auf diese Regeln berufen. Was jetzt kommen wird ist das die rücksichtslosen und die Drängler sich wieder Vorteile verschaffen werden wie leider zu oft in unsrer egoistischen Gesellschaft.
__
Verantwortungsvolle Ärzte, und ich bin immer noch der Meinung, dass das die Mehrheit betrifft, werden dennoch eine (interne) Prio gemäß Krankheitsgeschichte/Alter oder auch Gefährdungspotenzial wg. Beruf vornehmen.
Wenn dann noch die Werksärzte in den grossen Firmen involviert werden, wo immer eine grosse Zahl an Menschen geimpft wird, wird es sich vllt. entspannen.

Priorisierungsgruppe 3 NRW

Ich gehöre zur Priorisierungsgruppe 3 (sowohl aufgrund von Vorerkrankungen, des Berufes und des Alters), habe aber zur Zeit keine Chance in Nordrhein-Westfalen einen Impf- Termin zu bekommen. Wie soll denn das noch der Freigabe funktionieren? Dann schauen die Älteren mit Vorerkrankung doch mal wieder in die Röhre. Darüber hat sich wohl niemand Gedanken gemacht.

@ 09:40 von Adeo60

Ja sicher muss der Bundesregierung das Corona-Impfdesaster angelastet werden.

Niemals hätten die Bundesregierungen unter CDU /CSU, SPD, FDP, es zulassen dürfen, dass uva Impfstoffe anderswo in der Welt entwickelt und produziert werden.

Hier hat ein Over-Outsourcing stattgefunden.
Und auch die Politik / Bundesregierungen haben hier eine Mitverantwortlichkeit.

Die lieben Mitbürger

Gestern war im NDR ein Bericht, dass das Impfzentrum in HH am Wochenende leer war, weil ca. 4000 Menschen, die einen Termin für eine 2. Impfung hatten, einfach nicht erschienen sind. Dafür standen am Montag dann hunderte Schlange, weil sie erwarteten, einfach dafür am Montag dranzukommen.

Auf die Nachfrage, warum sie nicht zu ihrem Termin erschienen wären war die Antwort, sie konnten nicht, weil sie über das lange Wochenende verreist waren.

Mit solchen Menschen haben Ärzte jeden Tag zu tun.

@ um 09:03 von Bender Rodriguez

"Seit 5 Wochen warte ich auf einen Termin. Und trotzdem soll jetzt jeder drankommen?
Dan bin ich wirklich erst 2023 dran. Wenn nicht was grundlegendes passiert, wird es 3.5 Jahre dauern, bis alle zweimal dran waren. Wir brauchen eine Reihenfolge."

Als Ü70 habe ich Mitte April meine Erstimpfung - leider mit AZ - erhalten; Mitte Juli habe ich den Termin für die Zweitimpfung.
Nach meiner Online-Anmeldung musste ich 11 Wochen warten, bis ich meinen ersten Termin bekam. Nach wie vor liegt es an den gelieferten Impfstoffmengen, dass es zu Verzögerungen kommt.
Trotzdem - Sie werden sicher noch in diesem Jahr Ihre 2 Impfungen bekommen. Die Lage bessert sich zusehends. Kopf hoch.

09:43 von Sternenkind

>>Und ab nächsten Monat drängen auch schon die „Auffrischungsimpfler“ nach sonst ist der Impfschutz nach 6 Monaten Geschichte<<

Sie brauchen keine Angst zu haben dass ihr Impfschutz exakt nach 6 Monaten oder 182,5 Tagen von 100 auf 0 geht.

@Sebastian15 um 9:41

"Und was das Thema "Geduld" angeht. Wie lange wird uns jetzt mantraartig vorgetragen, wir müssten Geduld haben? Da ist es natürlich förderlich wenn die Politik gleichzeitig Maßnahmen beschließt (lies: Privilegien für Geimpfte) die die Ungedulg nur weiter fördern."
---
Die Politik hat nur beschlossen, was sonst Gerichte getan hätten. PolitikerInnen sind auch nicht allmächtig und müssen Gesetze beachten.

Impfreihenfolge

um 09:11 von Sisyphos3
"Ab dem 7. Juni soll sich jeder impfen lassen können
ein tolles Gefühl !
für Menschen die seit nem halben Jahr geduldig in der (Prio) Reihe anstanden..."
.
Stimmt so eigentlich nicht ganz. Diese Gruppe Impfwilliger standen nicht in der Reihe an, sondern sie dürfen sich ab genanntem Datum überhaupt erstmal anstellen. Und das war von Anfang an auch klar.
Macht die Sache für diese Geduldigen natürlich nicht besser oder erträglicher, bringt aber die Natur der Priorisierung mit sich.

09:47 von Marie Luise

>>Curevac steht in den Startlöchern - wann erfolgt die Zulassung?<<

Voraussichtlich noch im zweiten Quartal 2021.

>>Warum dauert das so lange?<<

Weil in Europa neue Impfstoffe oder Medikamente (zum Glück) ein aufwändiges Prüfverfahren durchlaufen müssen.

Die Impfung wirkt

auch in Deutschland. Der Rueckgang der Infektionszahlen ist der Impfung zu schulden, nicht den chaotischen Massnahmen.

Haette man auch noch Sputnik eigesetzt und AZ nicht so sehr kritisiert ( Hirnvenentrombosen gab es auch mit Pfizer), waere die Pandemie in Deutschland bereits Geschichte.

Jetzt wird man noch ein bischen warten muessen, bis alle ihren Pfizer haben

Und hoffentlich graetscht die Mutante aus Indien nicht dazwischen.

Mr. Troc 09:03

"Vielleicht sollte man sich in Impfzentren der andern Landkreise informieren und anmelden, viele setzen sich an den PC und buchen Termine zwischen 0.00 und 0.15 Uhr!!!
Hier klappte es meist beim 1. Versuch max. 3 Versuche und man hatte den Termin. Es geht immer, man muss es nur wollen."
Ganz so einfach ist es nicht, Mr. Troc. Den Trick kennen inzwischen viele. Meine Freundin hat so einen Termin für ihren kranken jungen Freund (Pflegestufe 3) erhalten, kam aber für sich selbst immer noch nicht durch. Sie versucht es seit zwei Monaten. Beide stehen auf der Liste des Hausarztes. Außerdem haben beide mit ihrer Berechtigungsnummer nur Zugriff auf ein einziges Impfzentrum, wobei sie mir sagte, dass ständig Autos mit Kennzeichen aus einem anderen Bundesland (direkt an der Grenze) vor "ihrem" Impfzentrum stehen.
Meine Berechtigung ging über vier Impfzentren, witzigerweise nur zu einem von zweien in der Nachbarstadt.
Natürlich muss man sich selbst kümmern, aber einfach ist es nicht.

Hauptsache dagegen? Oder nicht genau hingehört?

"Aus der Ärzteschaft kam Kritik an der Aufhebung..."
Ja natürlich, es steht ja jedem seine Meinung zu. Und wenn man das respektiert und mal genau hinhört, entsteht ein differenziertes und manchmal kontroverses Gesamtbild.

Spahn tut sich keinen Gefallen, wenn er sich weich klopfen lässt und in den Wahlkampf gerät. Aber welche Wahl hat er denn, wenn die Länder Fakten schaffen?

Die neue Kultur, dem recht zu geben, der am lautesten blökt, und sich später zu wundern, wenn andere das auch können, wird uns auf Dauer nicht weiterbringen. Dass Spahn bald "ich habe fertig" sagen darf, mag einige darüber hinwegtäuschen, aber es ist mittlerweile zu seiner Aufgabe geworden hinter der Führungsschwäche anderer her zu putzen, die dann vermutlich keine Rechenschaft mehr ablegen müssen. Egal. Mit soviel Frustration sind selten so viele in eine Wahl gegangen. Dies zu verzeihen ist ja möglich, aber auch so kurzfristig?

@spax-plywood um 9:49

"Da müssten dann mal die Modellierer ran. Wenn das vollständige Durchimpfen ein Jahr dauert, der Impfschutz aber nur 1/2 Jahr anhält....welche mittlere Immunität wird sich dann einstellen?"
---
Das Durchimpfen dauert nur im ersten Jahr so lange. Künftig werden wir nicht die Impfstoffknappheit in dem aktuellen Maße haben.

@09:49 von spax-plywood - Modellierer liegen fast immer daneben

"Da müssten dann mal die Modellierer ran. Wenn das vollständige Durchimpfen ein Jahr dauert, der Impfschutz aber nur 1/2 Jahr anhält....welche mittlere Immunität wird sich dann einstellen?"

Was die Kurvenverläufe bei der zweiten und dritten Welle betrifft, aber auch ansonsten wird sehr viel mit Annahmen gearbeitet und mit Schätzungen.

Wir habe uns in der Pandemie viel zu "abhängig" gemacht von diesen Theoretikern und daher tragen diese auch eine Teil der Verantwortung bei den Kollateralschäden. Der größere Teil liegt sicher bei der Bundesregierung und bei Angela Merkel.

In anderen Foren wird weit objektiver über das Thema diskutiert.

Zudem können Zum Thema Impfen die Praktiker viel mehr dazu sagen. Die Impfung wird sehr wahrscheinich einige Jahre für ausreichend Immunität sorgen.

Hören Sie mal den Drosten Podcast 88 dazu an.

Stöhr geht sogar von einer lebenslangen Immunität aus.

Am 18. Mai 2021 um 09:47 von Marie Luise

Zitat: Curevac steht in den Startlöchern - wann erfolgt die Zulassung? Warum dauert das so lange?

Warum fragen sie nicht einmal bei Curevac nach.

Auf deren Homepage heißt es: "Wir haben im Juni 2020 mit den ersten klinischen Studien begonnen und im Dezember 2020 eine zulassungsrelevante klinische Phase 2b/3-Studie gestartet. Wir erwarten erste Daten aus einer Zwischenanalyse am Ende des ersten Quartals 2021. Wir erwarten, dass wir mit dem Vertrieb des Impfstoffs beginnen werden, sobald die behördliche Zulassung vorliegt."

@ um 09:47 von Marie Luise

"Um schnell voranzukommen hilft nur verfügbarer Impfstoff. Curevac steht in den Startlöchern - wann erfolgt die Zulassung? Warum dauert das so lange? Zulassung forcieren und nicht jetzt über Patentschutz diskutieren!"

Meines Wissens hat Curevac die 3. Testphase noch nicht abgeschlossen. Hinzu kommt, dass die USA nötige Rohstofflieferungen wegen Eigenbedarfs blockieren und so die Massenproduktion erheblich einschränken.

Am 18. Mai 2021 um 09:47 von Marie Luise

Um schnell voranzukommen hilft nur verfügbarer Impfstoff. Curevac steht in den Startlöchern - wann erfolgt die Zulassung? Warum dauert das so lange? Zulassung forcieren und nicht jetzt über Patentschutz diskutieren!
__
Selbst WENN es keine Patente gäbe, gäbe es nicht genug IS. Die einzelnen Bestandteile, wie Chemikalien fehlen. Auch das Begleitmaterial.
Vor allem aber GEEIGNETE Produktionsstätten. Das sind keine Putzeimer, die man da herstellt, sondern hochkomplexe Fertigungen, das geht nicht einfach mal so.

harry_up 09:04

"Haben Sie es mal mit einem Anruf bei der 116117 versucht?"
Sehr schwierig durchzukommen. Mein Partner, der im Verkauf von Nutzpflanzen arbeitet und - so sein Arbeitgeber - ab dem 15. Mai eine Berechtigung haben könne, versucht seit dieser Info durchzukommen. Als es endlich klappte, sagte ihm die nette AP, er könne keine Berechtigungsnummer haben, so lange es keinen Impfstoff gäbe und es gäbe momentan keinen. Also bitte immer weiter über das Portal probieren. Im Portal sitzen Sie dann - auch nachts um viertel nach zwölf - schon im virtuellen Wartezimmer. Die Eingabe ""ohne erfolgte Prüfung" zeigt umgehend an, dass es keinen Impfstoff gibt.

Da ich Sie nun direkt anschreibe, harry_up, darf ich Ihnen noch sagen, dass ich Ihre posts sehr schätze. Vielen Dank.

@ 09:05 von krittkritt - nicht auf Lauterbach hören

„ Die Wirkung hält ein 1/2 Jahr (Lauterbach)
... im ÖR Fernsehen. Wenn also die Letzten dran sind, müssen die Ersten schon wieder nachgeimpft werden“

Lauterbach redet viel. Er liest was und verbreitet es weiter. Dann liest er das Gegenteil und verbreitet es auch weiter.

Hören Sie lieber auf Leute wie Drosten, Stöhr, Streeck und Schmidt-Chanasit.

So wie Drosten, geht übrigens auch Ugur Sahin von der BioNTech davon aus, dass eine Auffrischungsimpfung frühestens in einem, sehr wahrscheinlich aber erst in einigen Jahren nötig sein wird. Stöhr geht von einer lebenslangen Immunität aus.

Wie bei anderen Coronaviren auch.

Und ich sage dazu noch, dass für normal gesunde Menschen und erst recht für Kinder eine Impfung unnötig ist.

Unsere Gesundheitspolitik irrlichtert durch die Pandemie. Die Kollateralschäden sind gigantisch, die psychische Gesundheit von Millionen Kindern ist gestört.

Es soll sich jeder impfen lassen der will. Aber bitte ohne Einschränkungen für alle anderen.

09:40 und 09:43 Sternenkind

"und die ersten schon ihre Auffrischungsimpfung haben werden? Nun das dürfte schon nächsten Monat soweit sein. Mal sehen wer, wann, wo noch eine „Auffrischungsimpfung“ bekommt"

Ihre immer aufmunternden Worte ...
Mag sein, dass es so kommen wird, aber soweit sind wir noch nicht.
Leben Sie nicht in den USA?

Notwendigkeit einer Impfung

Man muss es wirklich nochmal klar kommunizieren:

Wer nicht zur Risikogruppe der schwer Vorerkrankten gehört, wie im Epidemiologischen Bulletin 19/2021 des RKI aufgeführt, der benötigt keine Impfung und kann sich einfach über eine Infektion Immunität holen. Ohnehin waren sicherlich weite Teile der Bevölkerung bereits infiziert.

Quelle: Ioannidis

Und zum Thema Infizierung von anderen: auch das wird maßlos überschätzt. Zum einen infizieren 85-90% der Infizierten gar niemand anderen. Das weiß man inzwischen sehr gut.

Quelle: Dr. Gerhard Scheuch

Und wenn die meisten aus der Risikogruppe geimpft sind, dann spielt das sowieso keine Rolle mehr.

Die Zukunft wird ohnehin so sein, dass das Virus endemisch ist und in der Bevölkerung zirkuliert.

Quelle: Christian Drosten, Klaus Stöhr, "Nature"

Die Rückgabe von Grundrechten nur an Geimpfte ist ein eklatanter Verstoß gegen die Verfassung.

Der Nachweis, dass von Ungeimpften eine höhere Gefahr ausgeht (für wen eigentlich?) fehlt.

09:48 Schwarzseher

"Meiner Erfahrung nach ist es derzeit schwieriger, einen Urlaub buchen zu können, als einen Impftermin zu erhalten!
Da der Corona-Flüsterer uns offenbart hat, dass der Sommer gut wird, bin ich aber guter Dinge, dass es auch mit der Urlaubsbuchung zeitnah klappt...."

Solche Aussagen schüren natürlich den Ärger der Impfwilligen ohne Möglichkeiten gegenüber den möglichen "Freiheiten" der Geimpften. Ich fände es schön, sich dahingehend zurückzuhalten.
Ich meine das nicht persönlich, ich habe nur eine komplett andere Einstellung zum Auslandsurlaub in diesen Zeiten.

Auffrischungsimpfung

Ist diese ab nächsten Monat verfügbar? Sind das dann „neue“ Rezepturen? Gibt es dann von einem Unternehmen verschiedene Varianten der Impfung?

Seit 3 Wochen hören mein Mann

Seit 3 Wochen hören mein Mann (55, Prio 3) und ich (57, Prio 2) von unseren Hausärzten, daß wir noch nicht dran sind, weil sie ausschließlich über 60jährige mit Priorisierung impfen. Wir werden auf die Impfzentren verwiesen. In S-H werden alle 2 Wochen Termine von einer Eventagentur verlost, eine Warteliste gibt es nicht. Zweimal haben wir ohne Erfolg teilgenommen. Wir schauen jeden Tag nach zurückgegebenen Terminen in unserer Region, Fehlanzeige. Die Impfzentren verweisen an die Hausärzte, angeblich würden dort 80 % des Impfstoffes hingehen. Welchen Sinn macht es, immer weitere Personengruppen zur Impfung zuzulassen, wenn die Priorisierungen nicht weitgehend abgearbeitet sind? Ach ja, noch Mitte April wurde groß davor gewarnt, daß jetzt gesunde, fitte Menschen in der Lebensmitte von schweren Verläufen betroffen sind. Mein Vertrauen in diesen Staat ist mir im letzten Jahr abhanden gekommen.

09:49 harry_up

"Das war in den vergangenen Monaten nicht anders, wenn auch, unabhängig davon großes Einverständnis besteht, dass die ältesten Menschen zuerst an der Reihe waren."

Mein Einverständnis gehört definitiv dazu und greift noch viel weiter. Aber ... gestern gesehen:
Wir waren - ausnahmsweise zu zweit in einem großen Einkaufscenter unterwegs, welches eine gute Strecke von uns aus zu fahren ist. Ich kaufte in der oberen Etage, mein Partner in der unteren nach Einkaufszettel, sprich, viel eingekauft in kurzer Zeit.

Was ich sah, waren alte Menschen, immer als Pärchen unterwegs, fast immer ohne Wagen. Ein Batteriewechsel - ein altes Ehepaar. Muss auch nicht, oder? Aber wer weiß, wie wir im Alter agieren.

Dauer anhaltender Impfschutz

Vor dem Hintergrund, dass ein aufgebauter Impfschutz mind. 6 Monate hält, dürfte die wenn auch schon gestiegene Impfgeschwindigkeit noch zu niedrig sein. Denn die dann noch erstmalig zu Impfenden, dass dürften schätzungsweise rund die Hälfte der Impfberechtigten sein, stehen ja dann den Impfwilligen für eine Auffrischungsimpfung gegenüber. Und das ist dann wieder die Prio-1-Gruppe.
Wenn noch nicht geschehen, sollte dieses Thema spätestens genau jetzt angegangen werden.
Die Hausärzte dürften nämlich damit vermutlich überlastet werden, und das würde bedeuten, dass uns Impfzentren noch längere Zeit erhalten bleiben könnten.

Ich selber bin Prio3@Autchon

Wenn Sie sich die Altersstruktur der deutschen Unternehmen ansehen, werden Sie sehen, dass ein Großteil der Mitarbeiter über 50 Jahre und älter ist. Diese Mitarbeiter bekommen durch die Einbeziehung der Betriebsräte die Chance auf eine baldige Impfung. Vorausgesetzt es ist genügend Impfstoff vorhanden. Schließlich besteht in den großen Betrieben durch die hohe Anzahl an Mitarbeitern eine nicht zu unterschätzende Ansteckungsgefahr.

@ 09:51 von harry_up

Da werden Sie doppelt enttäuscht sein:
a) Es ist kein Kommentar, sondern wie gewohnt ein copy&paste aus anderen Nachrichtenquellen.
b) Es hat nichts mit dem Thema des Artikels zu tun.

@8:44 von Deeskalator

„Ich schätze die meisten können zustimmen, dass die die am meisten zurückgesteckt haben in dieser Pandemie, die Menschen unter 25 waren.…
Es wird immer wahnsinnig viel Respekt und Solidarität gefordert von der Generation unserer jetzigen Politiker.
Und gleichzeitig scheint es ein Sport zu sein zu vergessen, das Respekt und Solidarität keine Einbahnstraße sind.“

Sie versuchen den Eindruck zu erwecken, dass die junge Generation „zurückgesteckt“ hätte aus „Solidarität und Respekt“. Das ist aber falsch: Die junge Generation ist aus Sachgründen zurückgesteckt worden, d.h. hier handelt es sich keineswegs um eine großzügige Geste den Älteren und damit Schwächeren gegenüber.

Impfstoff fehlt

Weshalb durch die Aufhebung der Priorisierung das Impftempo beschleunigt werden kann, erschließt sich mir nur dann, wenn im Juni auch genügend Vakzine zur Verfügung stehen. Da das aber noch nicht sicher ist, hätte Minister Spahn mit der Aufhebung warten sollen, aber es ist ja bald Wahlkampf. So wird es ab Juni vermutlich ein Hauen und Stechen geben und das medizinische Personal wird es ausbaden müssen.

@ covid-strategie, um 10:02

Ihre Argumentation ist wie immer “überzeugend“

Es sieht nicht danach aus, als ob sich die deutsche Bevölkerung bei Ihren 60 % Geimpfter dankend zurücklehnt.

Und selbstverständlich reicht derzeitig der zur Verfügung stehende Impfstoff nicht aus, um alle Impfwilligen zu versorgen.

Was bloß verfolgen Sie mit Ihren andauernden verkehrten Kommentaren?

@covid-strategie um 10:02

>Wieso wird hier immer so getan, als ob es eine Knappheit beim Impfstoff gibt..?!

Wir sehen doch an anderen Ländern, dass bei 60% so eine „natürliche“ Grenze bei der Impfbereitschaft besteht.

Und Kinder sollte man besser gar nicht impfen.

„ Virologin Ciesek fragt sich: „Was bringt diesem Kind der Impfstoff, wenn es von der Infektion sehr wahrscheinlich selbst nur einen Schnupfen bekommt? Das werden dann künftig wohl die Eltern entscheiden müssen.“ Quelle: Focus<

1. Es gibt nicht genug Impfstoff für ihre 60%, auch nicht für die 80% die hier angepeilt werden.

2. Ist das keine natürliche sondern eine kulturelle Grenze.

3. Bringt Die Impfung der Kinder eine zusätzliche Verlangsamung der Durchseuchung der Bevölkerung die ja in jedem Fall geschehen wird; jeder wird sich infizieren, und wenn es zuviele unimunisierte gleichzeitig trifft sind wir wieder bei Überlastproblemen im Gesundheitssystem.

4, Dieser Schnupfen kann mehr. Selten aber trotzdem.

Am 18. Mai 2021 um 10:00 von Sternenkind

>>Am 18. Mai 2021 um 10:00 von Sternenkind
(...)

Ich bin fast schon begeistert ob dieser Kommunikationsfähigkeit. Das meine ich wirklich ernst.
Endlich können Sie auch auf eine Frage antworten, und das sogar mit einem Beleg.

Was Sie übersehen ist folgendes.
"weisen darauf hin" - Es ist also nicht gesichert, sondern erst einmal eine These, die sich erst noch in klaren Daten manifestieren muss.
Zudem schreiben Sie von 50%, was wieder einmal der max. Wert ist, den K.L. ausgibt, der aber nicht gesichert ist.

Was ihr Text & ihr Anliegen also deutlich macht ist, dass Sie sofort von einem Supervirus schreiben und somit in ihrer fatalistischen Art ein fast schon apokalyptisches Bild zeichnen. Sie verbreiten damit Angst und Panik bei Menschen, die dahingehend affin sind.
Ohne wirklich gesicherte Erkenntnisse ist das einfach nur unnötig & verantwortungslos.
Ich bitte Sie das jetzt nicht persönlich zu nehmen, sondern als Input was ein Text & eine Absicht dahinter auslösen können.

Ich denke, dass der Termin 7. Juni…

… eine dem Wahlkampf und der Verzweiflung geschuldete Geste ist, gepaart mit dem Prinzip Hoffnung. Falls bis dahin genug Impfstoff zur Verfügung steht, wird die Rechnung aufgehen. Falls nicht, wird es zum hier schon reichlich erwähnten Hauen und Stechen kommen.
Bin wirklich froh, dass ich es - mit viel Aufwand - geschafft habe, letzte Woche meine erste Impfung zu bekommen und meine Frau heute dran ist (beide BT; AZ hätten wir schon 14 Tage früher bekommen können, wollten wir aber nicht). Kinder sind auch geimpft (sind in systemrelevanten Behörden), so dass wir jetzt mal schauen, was so weiter geschieht …

Am 18. Mai 2021 um 09:26 von odoaker

Die Impfstoffproduktion hätte - mit mehr Druck auf die Pharma-Industrie, wie etwa in den USA - im Jahre 1 nach Beginn der Pandemie längst zum Wohle des Volkes ausgebaut werden können - ach, was sage ich, MÜSSEN.
__
Die EU hat alleine 200 Mios Impfstoff-Dosen EXportiert. Die USA erst ganz kürzlich einige, im Verhältnis, wenige exportiert. Auch das gehört zur Wahrheit. Egal, ob man das gut oder nicht gut findet.

Am 18. Mai 2021 um 09:49 von marvin

? (Die meisten Impfstoffe in Zulassung schaffen es nämlich nicht.) "Für Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt". Und der müsste Ihnen dann ehrlicherweise sagen, was er alles nicht weiß...

Wahrscheinlich geschieht das aber nicht. Denn sonst würden die vorhandenen Mengen locker reichen.
__
Würden Sie diese, aus der Luft gegriffenen Behauptungen bitte mal durch irgend einen substanziellen Beleg untermauern ?
Vor allem Ihre letzte Aussage ?

Schaefer 8:34 Uhr

"Vor der Pandemie hätte ich nicht gedacht, dass Deutschland so schlecht organisiert ist."

Wir sind nicht schlecht organisiert sondern viel zu bürokratisch sowie im Würgegriff eines zwar gut gemeinten aber völlig überzogenen Datenschutzes..

Impfbereitschaft

um 10:02 von covid-strategie:
"Wieso wird hier immer so getan, als ob es eine Knappheit beim Impfstoff gibt..?!"
Sie haben neue Erkenntnisse, dass es mindestens jetzt schon ausreichend Impfstoff gibt?
Bis jetzt mahnen Ärzte ausreichenden Impfstoff an und Spahn hat ihn versprochen. Wir nehmen ihn beim Wort.
.
"Wir sehen doch an anderen Ländern, dass bei 60% so eine „natürliche“ Grenze bei der Impfbereitschaft besteht."
.
Nehmen Sie doch Deutschland: lt. Online-Befragung Covid-19 Snapshot Monitoring (COSMO) sind rund zwei Drittel der Befragten bereit, sich impfen zu lassen, 16 Prozent antworteten "auf keinen Fall".
Die Wahrheit am Tag "X" liegt dann geschätzt bei 3/4 der Impfberechtigten, dass wäre erschreckend niedrig angesichts der Gefahr, einen schweren Krankheitsverlauf durchmachen zu müssen.
Und den 16% Impfverweigerer sei gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit an COVID-19 zu erkranken mit fortschreitendem Lebensalter immer höher wird.

@ logig, um 10:02

“Impfen-Impfen-Impfen ist keine Lösung. An dieser Scheinlösung...“

Was machen Sie denn da für ein Fass auf? Seit wann ist Impfen eine “Scheinlösung“, und inwiefern dienen Ihre nachfolgenden Ausführungen der Problemlösung?

Aber es erweist sich immer als förderlich, wenn da noch einer ist, der irgendetwas Negatives auszugraben versteht...

@Sternenkind um 09:43

>Und ab nächsten Monat drängen auch schon die „Auffrischungsimpfler“ nach sonst ist der Impfschutz nach 6 Monaten Geschichte<

Die die nächsten Monat schon dran sind sind vor allem Heimbewohner und Personal Medizinischer Einrichtungen; die können wie im Dezember vor Ort ihre Impfungen erhalten da dazu berechtigtes Personal vorhanden ist.
Und viele sind es, aufgrund des damaligen Impfstoffmangels, auch noch nicht.

mehr Impfstoff und Geduld ?

Impfstoff hat die EU und unserer Politiker leider zu spät gekauft. Dafür wurden dann viel Menschen in andern Länder geimpft. Gut so?

Geduld haben wir auch nach mehr als 85000 tote immer noch nicht. Den Urlaub, Event und Shopping Fans warten auf die Öffnungsorgien der Politiker.

10:07 Margitt - Impftermin in BW

Der Tip dürfte inzwischen rund sein, aber versuchen Sie es nacht,s, kurz nach 24:00 Uhr. Anscheinend werden dann neue Impftermine eingestellt.

Neulich las ich, dass u.a. BW Impfstoff zurückgestellt hat für die Zweitimpfung. Es war eine seriöse Zeitung, Taz oder Faz, weswegen ich mir das schon vorstellen kann.

Probieren Sie meinen Tip aus, vielleicht klappt es. Ich selbst hatte Glück. Alles Gute!

Ach ja ... rufen Sie vorher an, vielleicht bekommen Sie eine Berechtigungsnummer. Nennen Sie mehrere Impfzentren in Ihrer Nähe, so dass Sie eine größere Chance haben.

@ Bender Rodriguez, um 10:07

re @ harry_up

Dreisatz kann ich zwar, doch den hier anzuwenden hat und hätte bislang nie hingehauen.
Wie auch, wenn man die zunehmende Anzahl der Impfungen pro Zeitraum (Tag, Woche, Monat) betrachtet?

Dass Sie sich ärgern kann ich nachvollziehen, doch glaube ich keinen Augenblick, dass Sie bis 2022 oder 23 warten werden müssen.

Hausgemachtes Problem

Wenn man überall als erste Meldung des Tages hört, die Impfpriorisierung sei aufgehoben, man könne sich beim Hausarzt impfen lassen, und erst wenn man geimpft sei, dürfe man wieder ins Stadion und ins Restaurant... Dann suggeriert das doch: Mach schnell, kümmer dich um einen Termin, sonst bleibst du als Letzter im Lockdown stecken, während alle anderen wieder ein "normales Leben" führen.
Das trifft aber auf die bittere Realität. Es gibt nicht genug Impfstoff, um schnell mal eben alle zu impfen, die das wollen. Und nicht genug Kapazität der einschlägigen Telefonzentralen und Webseiten. Die meisten Impfwilligen scheitern schon daran, sich überhaupt irgendwo anzumelden. Die Hausärzte werden überrannt von Anfragen. Frust, ewige Wartezeiten, Gedrängel, wirklich Schutzbedürftige fallen hinten runter.

Besser wäre gewesen, man hätte die Priorisierung einfach beibehalten. Dann ginge es zumindest nicht so chaotisch zu.

@ odoaker, um 09:26

Da davon auszugehen ist, dass “die Pharma-Industrie“ - schon aus ureigenem finanziellen Interesse - die Produktion bis zur oberen Grenze hochgefahren hat, und da es nun einmal so ist, dass sich eine Produktionsstätte für diese Impfstoffe nicht in ein paar Monaten bauen lässt, und da “die Politiker“ darauf den geringsten Einfluss haben,
schlagen Sie auf den verkehrten Esel ein.

Vergessen Sie's also.

@ 10:02 von logig & 10:02 von covid-strategie

>>Impfen-Impfen-Impfen ist keine Lösung. <<

Doch, bei einer hoch ansteckenden Krankheit gibt es zwei Wege. Entweder jeder bekommt die Krankheit irgendwann oder er lässt sich impfen. Das Zweite ist die bessere Alternative.

>>„ Virologin Ciesek fragt sich: „Was bringt diesem Kind der Impfstoff, wenn es von der Infektion sehr wahrscheinlich selbst nur einen Schnupfen bekommt<<

Gute Frage, was bringt es die Kinder gegen Masern zu impfen, wenn die Allermeisten Kindern in den Industriestaaten die Krankheit locker wegstecken? Ein sehr kleiner Teil der Kinder bekommt durch Masern massive Schäden bis hin zum Tod und man hat durch das Impfen Chance die Krankheit auszurotten. Für sozialdarwinistisch ausgerichtete Menschen ist sowas aber kein Argument.

1/2Jahr: Prof. Lauterbach berief sich auf neue Studien.

@10:09 von M. Höffling
Dass nichts 100%ig ist, ist vermutlich jedem klar.
Und dass Ansteckungen trotz Impfung vorkommen, ist auch kein Geheimnis. Auch Fälle von Wiederansteckung nach überstandenem Covid-19 sind belegt.
Die Uniklinik Leipzig warnte ausdrücklich Geimpfte vor einer möglichen Weiterverbreitung.

10:18 von Carina F In dem

10:18 von Carina F

In dem Kommentar, auf den ich geantwortet habe, ging es um " gleichzeitiges " impfen aller. Das müsste jedem der gesunde Menschenverstand sagen, das es so nicht
geht !
Es dauert eben alles seine Zeit.
Aber Ihnen viel Erfolg und das Sie nicht
" kämpfen " müssen. Wir haben da mit unserem Hausarzt wohl Glück gehabt ;-))

Alle, die sich sorgen um die

Alle, die sich sorgen um die Drittimpfung und weitere wahrscheinlich in regelmäßigen Abständen notwendige Folgeimpfungen, können Ihre Sorge zurückfahren: Der "Fahrplan" dafür ist schon geregelt durch die Erst- und Zweitimpfungen, organisiert werden muss lediglich noch, ob die Impfzentren weiter offen bleiben und einbezogen werden. Damit ist für dieses Jahr nach Einschätzung vieler Fachleute insgesamt zu rechnen.

@10:16 von Margitt.

Es steht Ihnen frei, sich weiter zu empören, sachliche Gründe dafür gibt es nicht. Die Impfstoffbeschaffung durch die EU war richtig, um das Chaos lauter nationaler Alleingänge zu verhindern. Und die Bestellung bei Biontech war auch eine Frage des Preises, denn bei aller Euphorie über diesen Impfstoff darf man nicht übersehen, dass z.B. AstraZeneca von Anfang an gesagt hat, man wolle mit diesem Impfstoff kein Geld verdienen, weshalb er auch nur etwas ein Zehntel des BioNTech-Preises kostet.

@ Margitt., um 10:16

re 09:26 von odoaker

Warum schauen Sie beim Gehen denn immer noch nach hinten? Ändert sich davon irgend etwas, außer dass Sie Ihre Enttäuschung - sicher nicht zum ersten Mal - los werden?
Die Milch ist vergossen, auch wenn man das beweint, landet sie nicht wieder in der Kanne.

Abgesehen davon halte ich die Floskel des Users odoaker “Die Impfstoffproduktion hätte...zum Wohle des Volkes...ausgebaut werden können...“ für ziemlich banal.
Zum Wohle wessen denn sonst?

10:25 von reuenthal Dem

10:25 von reuenthal

Dem schließe ich mich sehr gerne an !

@10:07 von Margitt

>>Seit gestern hat Ba-Wü nun auch die Priorisierung aufgehoben auch wieder vor allen übrigen Bundesländern.
Ich frage mich, wie man solche unvernünftigen Entscheidungen treffen kann?
Ein Glück, dass ich dieses Mal keine der beiden Koalitionsparteien gewählt habe, denn ich würde mich noch mehr ärgern, wenn ich das angesichts dieser Unvernunft getan hätte.<<

Da dürfen Sie sich sicher insbesondere bei Ihrem verantwortlichen Ministerpräsidenten bedanken und der Tatsache, dass sich BW offenbar keinen Gesundheitsminister „leistet“ (zumindest habe ich im Netz keinen gefunden).
Dafür gibt es Minister für „(Justiz und) Europa“ (warum braucht ein Bundesland sowas?) und für „(Soziales und) Integration“.
Alles offenbar wichtiger als die Gesundheit der Bevölkerung.

Am 18. Mai 2021 um 10:25 von reuenthal

Zitat: Die Ärztevertreter waren währenddessen meiner Meinung nach Rosinenpicker die nur gefordert und gemeckert haben ohne Blick auf die realen Lieferverhältnisse. Ich kann Herrn Spahn hier gut verstehen

Prima: Das musste dringend einmal gesagt werden!

Ganz einfach...

... Impfzentren mindestens auflassen bis zur 3. Impfung oder bis nächsten Sommer, Ärzte sollen ohne priorisierung impfen und betriebsärzte sollten auch sofort loslegen können... zudem könnten auch Apotheken impfen... wir brauchen jetzt sehr viel Impfstoff und sollten impfen wo es nur geht... was sonst? Akzeptieren doch so viele inzwischen auch AZ... was ist eigentlich aus Sputnik V geworden, da tun sich einige schwer das endlich mal zuzulassen.... immerhin brauchen wir jedes Jahr allein in Deutschland alle 6 Monate eine Impfung und bei Mutationen eventuell noch eine Impfung extra... ich hoffe dass auch dass auf Land-, Luft- und Wasserwege von Mutationsgebieten zu uns gut aufgepasst wird oder die Einreise gar gestoppt wird... so wird’s erst mal bis nächsten Sommers weitergehen... egal wie die inzidenzzahl bis dahin aussieht... solange weltweit das Virus noch grassiert und nicht eingedämmt ist kann noch alles passieren wenn wir nicht aufpassen...

Am 18. Mai 2021 um 10:16 von erstaunter bürger

Zitat: Wieder mal eine vollmundige Ankündigung unseres Gesundheitsministers, obwohl er schon links und rechts von einigen Bundesländern überholt wurde.

Zu den erforderlichen Impfstoffmengen äußerte er sich in den Tagethemen vor Frau Mioska dahingehend: Dazu könne er natürlich keine verbindliche Angaben machen.

Wo erkennen Sie Vollmundigkeit des Ministers?

In dem von Ihnen erwähnten Interview, das ich auch gesehen habe, zeichnete er sich eher durch das Gegenteil aus.

Am 18. Mai 2021 um 09:59 von Sparer

Zudem warten einige meiner Angehörigen aus Prio 1 bzw. 2 schon seit länger als 12 Wochen auf ihre Astra-Zweitimpfung.
___
Ich weiss natürlich nicht, in welchem verschnarchten Ort Sie wohnen aber soviel ich weiss, bekommt man MIT der 1. Impfung GLEICHZEITIG einen Termin zur 2. Impfung.
Ist das nicht das übliche Procedere ?
Ich kann das nicht so ganz glauben. ?

Gleichzeit wird sich aber ..ehr wenig revangiert...
- noch sind wir nicht durch und das "Danach" sollte noch keinen ernsthaften Gesprächsstoff bieten. Und ob die U25er stärker belastet waren als andere, ist wohl eher eine Mähr.

"Digitalisierung im Lockdown ist wohl eher nicht zu erwarten geween, auch zusätzlich "Schulden" zu den schon angehäuften wird niemand ernsthaft erwarten.

E-learning ist in einem Land, bei dem es vornehmlich um "Integration" und den Kampf um einen inneren Konsens geht in der Tat nicht das zentrale Problem - das ist leider so udn wird so wie es ausschaut auch im kommenden Jahrzehnt so sein müssen. Nichtsdestotrotz ist das natürlich ein haarsträubendes Manko.

Sachgrundlose Befristungen sind es vom Prinzip her oft ja eher nicht. Es gibt durchaus Gründe für befristete Anstellungen wir brauchen aber in der Tat eine größere Flexibilität, nicht nur auf dem Arbeitsmarkt.

Am 18. Mai 2021 um 10:28 von Huhn

Zitat: Ach ja ... eine junge Bekannte von mir kennt jemanden im Impfzentrum. Als Reste übrig waren, wurde sie angerufen. Nun sind sie und ihr Partner geimpft. Anfang 20, Büroarbeit.

Bei uns (hessischer Landkreis) kann man sich auf eine Nachrückerliste setzen lassen. Man bekommt eine SMS wenn Impfstoff übrig ist und hat dann ca. 1 Std. Zeit ins Impfzentrum zu fahren.

Re Tremiro

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach rechnet damit, dass die Immunität nach einer Impfung rund sechs Monate hält. Die erste Auffrischung werde deshalb für einige bereits im Herbst fällig sein, sagte er den Funke-Zeitungen.

10:26 von Parsec Warum

10:26 von Parsec

Warum brauchte mir das niemand
" auseinander klamüsern " ? Das sollte sich jeder selber denken können !
Abgesehen davon : Herr Spahn hat das mehr als einmal getan, immer wieder darauf hingewiesen ! Wenn dann jemand nicht zuhört - PP.

Keine Herdenimmunität

Um 10:10 von 0_Panik:
"Wie bekannt haben sich seit dem 1.1.20 Millionen Menschen Infiziert,... und z. T verfügen die Menschen über eine Immunität.
Wie viele, das kann das RKI nicht erklären.
Es gibt keine Erhebungen"
zu diesem Thema."
.
Doch, schauen Sie doch mal hier vorbei:
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4
Über 3,6 Mio gemeldete Infizierte, die eine Zeit lang durch ihre Infizierung immun waren, denn die Antikörper nehmen mit der Zeit wieder ab.
Die Betonung liegt also auf "waren".
Und was hilft ihnen jetzt diese vergängliche Zahl? Und dann noch, wie Sie hinsichtlich der Immunisierung schreiben "zum Teil". Wie viele von denen sind denn jetzt noch immun aufgrund ihrer Infizierung? 30%?
Das wären dann 1 Mio Menschen, ungeimpft, mit zweifelhaften und vergänglichem Schutz.
.
"... Herdenimmunität der Bevölkerung auch durch Infinizieren... "
.
Sehr unwahrscheinlich würde ich mal sagen.

Am 18. Mai 2021 um 10:02 von logig

Impfen-Impfen-Impfen ist keine Lösung. An dieser Scheinlösung kann nur einer wirklich Interesse haben. Das sind die Impfstoff vertreibenden Konserne.
__
Würden Sie freundlicherweise mal ein paar Daten bekanntgeben, die Ihre etwas "abenteuerlichen" Aussagen unterstützen ?

Mehr Impfstoff?

Die Ärzte fordern mehr Impfstoff!
Zumindest in meiner Praxis bekommen sie es nicht geregelt und sicher nicht nur dort. Sie haben eine Impfliste angelegt, was aber im Vorfeld nicht kommuniziert wurde. Jeder wird, wenn er sich meldet dort eingetragen, handschriftlich, aber nur Name und Telefonnummer. Nach Alter scheint es dort nicht zu gehen. Wie rückständig sind wir auch dort? Eine Tabelle im Rechner und diese nach der Spalte -Geburtsjahr- sich sortieren zu lassen, scheint nicht möglich. Traurig und beschämend ist das hier, im papieraffinen Deutschland mit der 50 Jahre alten Faxgeräte-Technik.

10:07 von Bender Rodriguez

>>11% sind zweimal geimpft. Mittel Dreisatz kann man sich ausrechnen, dass es Jahre dauert, nur zweimal zu impfen.<<

An einzelnen Tagen wurden schon über 1,3 Mio. Menschen in Deutschland geimpft. Dazu kommt demnächst noch Curevac. Andere Hersteller erhöhen ständig ihre Produktion. Für die Auffrischungsimpfungen steht ab dem 4. Quartal vermutlich auch noch Sanofi zur Verfügung.
Ich habe auch gewartet bis sich Gruppe 3 anmelden konnte. Und nach 2 Wochen Versuchen hat die Anmeldung geklappt. Auf eine schriftliche Einladung brauchen Sie nicht warten.

Am 18. Mai 2021 um 10:07 von Margitt.

Wohne ich Ba-Wü, bin über 60, Impfgruppe 2, schwer chronisch krank und versuche seit März bis zu 20 Mal pro Tag telefonisch und online einen Termin zu bekommen.
Hausarzt habe ich auch keinen mehr, da ich auf dem Land in Ba-Wü wohne, wo Hausarztpraxen altersbedingt ohne Nachfolger schließen udn die übrigen Praxen einen Aufnahmstopp haben, weil sie sich sonst nicht mehr vor Patienten retten könnten.
D. h. ich bin aufs Impfen im Impfzentrum angewiesen.
__
Wenn Sie so schwer chronisch krank sind, wer behandelt Sie denn ? Ein Facharzt ?
Wenn ja, würde ich diesen mal um Intervention bitten. Beim Impfzentrum empfehle ich eine nächtliche online-Kontaktaufnahme (vorherAttest über Ihre schwere chron. Krankheit ausstellen lassen !) Vielleicht auch mal über 2 Stündchen am Ball bleiben.

10:00 von Sternenkind

Und was hat Ihr Beitrag mit dem Thema zu tun?

10:36 von IBELIN Zum wie

10:36 von IBELIN

Zum wie vielten Mal jetzt ? Die EMA kann nichts zulassen, was n i c h t beantragt ( mit vollständigen Unterlagen !) wird !!

@ Huhn

Ich habe nur einmal bei 116117 angerufen und sofort zwei Termine für meine Mutter bekommen. Ich habe sie begleitet, mir vorher die Unterlagen beim RKI heruntergeladen und ausgefüllt. Als meine Mutter dran war habe ich auch auf eine Impfung bestanden und sofort bekommen. Mein gesamter Freundeskreis hat es auch so gemacht. Nur eine wurde gestoppt, der Rest bekommt bald die zweite Impfung. Gut gedrängelt ist halb geimpft, bis hierhin. Einige planen Schon ihren Urlaub kurz nach dem zweiten Termin und haben gebucht...

...ttestEineMeinung: #Its the Economy, stupid!

Zugegeben, die Impfung beim Hausarzt hat was für sich - keine Reise zum Impfzentrum, (vielleicht) weniger Wartezeit auf einen Termin, das Vertrauensverhältnis zum Arzt.

Dagegen spricht die zusätzliche Ansteckungsgefahr wenn der Arzt die Impflinge nicht getrennt halten kann und die noch notwendige Priorisierung.

Spannend fand ich einen Zeitungsartikel, in dem ein Hausarzt sich beschwert hat dass die Impfzentrem so extrem teuer seien (angeblich 320€ für die Impfungen).
Die Hausärzte bekämen dagegen nur 20€.

Das ist jedoch nur seine Vergütung für EINE Impfung. Ohne Impfstoff, externe Logistik etc.
Also eigentlich 2x 20€ plus 10€ für die Impfberatung plus 2x 35 € wenn er den Patienten dafür besucht.

50-120€ die nicht aufs Budget angerechnet, also voll ausgezahlt werden.
Multipliziert mit möglichst vielen Impfdosen pro Hausarzt ein netter Bonus für eine relativ leicht organisierbare Leistung!

Nichts gegen gute Entlohnung für Ärzte, aber das sollte halt auch wissen in dieser Diskussion.

10:28 von Huhn

>>Ach ja ... eine junge Bekannte von mir kennt jemanden im Impfzentrum. Als Reste übrig waren, wurde sie angerufen. Nun sind sie und ihr Partner geimpft. Anfang 20, Büroarbeit.<<

Das ist ja auch sinnvoll. Es ist wichtig dass so Viele wie möglich geimpft sind. Freuen Sie sich doch für die Beiden.

eine Impfung unnötig ist.

von covid-strategie @
Und die mehr als 85000 tote waren dann für Sie was ?
" dass für normal gesunde Menschen"

Viele dieser Menschen waren bis zu Ihrer Infektion nicht sterbens krank.

Hausärzte

Mir stellt sich die Frage, weshalb man nicht von vornherein auf die Hausärzte gesetzt hat. Diese (immerhin 50 000) schaffen es ja auch, regelmäßig die Grippeschutzimpfung für die Bevölkerung schnell zu realisieren. Man glaubte wohl, daß von Anfang an riesige Mengen an Impfstoff zur Verfügung stehen würde und das kann man nur in Impfzentren zeitnah „an den Mann bringen“. Konnte man wirklich nicht ahnen, daß der Engpass die lieferbare Menge an Impfstoff sein würde?
Kosten für die Impfzentren: 200 Mio. € TÄGLICH! Die Kosten für jede Impfung in einem Zentrum sind auch 10 mal so hoch wie bei einem Hausarzt! Wo bleibt die Reaktion des Bundes der Steuerzahler? Hätte man auf die Hausärzte und mobile Impfteams gesetzt, so hätte man Unsummen einsparen können bei gleichem oder sogar besserem Impftempo!

@ krittkritt

Wenn also die Letzten dran sind, müssen die Ersten schon wieder nachgeimpft werden?

Na und? Ist doch gut.

@ logik

Impfdebakel
Langsam wird das bevorstehende Impfdebakel immer deutlicher

Quark. Langsam bin ich von mieser Stimmung richtig genervt. Das Impfen läuft doch gar nicht schlecht.

Es geht auch anders

Ich hatte mich sonntags bei einem der drei infrage kommenden Impfzentren meines Landkreises (Hessen) angemeldet (Prio 3). Am nächsten Tag erhielt ich meine beiden Termine und alle Unterlagen.

Vor drei Tagen hatte ich meine erste BT-Impfung. Vom Eingang des Impfzentrums bis zum Ausgang nach Registrierung, Aufklärung, Wartezeit, Impfung, Ruhephase, Checkout dauerte das gerade mal 45 Minuten.

Ein bisschen Druck an der Einstichstelle für einen Tag, das war alles.

Ich wünsche allen hier, dass es Ihnen mindestens genauso geht.

Stand Sonntag war in NRW,

Stand Sonntag war in NRW, immerhin bevölkerungsreichstes und (abgesehen von den Stadtstaaten) am dichtesten besiedeltes Bundesland, die Erstimpfungsquote der Gruppe 60+ schon bei satten 76,4%. Natürlich hängen die Zweitimpfungen demgegenüber weit zurück, aber die haben in der Regel alle schon einen Termin für die Zweitimpfung und es ist alles in trockenen Tüchern.

Die Menschen über 60 sind die wichtigste Gruppe innerhalb der Prio1-3, aus individuell-medizinischer Sicht ganz sicher. Und angesichts der genannten Zahlen kann ich schon verstehen, dass man in drei Wochen mit Prio aufhören will. Die letzten Prozente werden immer schwieriger zu erreichen sein. Gleichzeitig nehmen die Impfstofflieferungen immer mehr zu: Biontech liefert im April rund 2,5 Mio pro Woche, im Mai rund 3,4 Mio und im Juni gut 5,1 Mio pro Woche. Es gibt im Juni nur von Biontech mehr, als von allem im 1. Quartal verimpft wurde!

12:17 von BILD.DirEinDuHä...

Dagegen spricht die zusätzliche Ansteckungsgefahr wenn der Arzt die Impflinge nicht getrennt halten kann und die noch notwendige Priorisierung.
.
welche Ansteckungsgefahr
also bei meinem Arzt muß man ne Maske tragen
die Anzahl der Personen im Wartezimmer ist begrenzt
und geimpft wird in einem seiner 6 Behandlungszimmer
und Priorisierung ? die ist ohnehin demnächst aufgehoben

Zitat: "Also eigentlich 2x 20€ plus 10€ für die Impfberatung plus 2x 35 € wenn er den Patienten dafür besucht."
2 x 20 Euro ... ? 2 Brötchen kosten auch mehr als eines
und wenn zu ihnen ein Handwerker kommt,
was nimmt der als Anfahrpauschale zu seinen Arbeitskosten?
also ich finde den Betrag eher zu niedrig
also ein klein wenig auf dem Teppich bleiben !

Die Regierung erzeugt Agressivität

das Tricksen und Drängeln um Impftermine wird ja auch noch von der Regierung angefeuert. Eine bedingungslose Abkehr von der Priorisierung erzeugt ja nur Aggressivität wenn das vermeintliche neue Recht auf Impfung verwehrt wird.
Erst heute behauptet Spahn, die über 60-jährigen wären ja schon alle geimpft???
Machen die denn nur noch Wahlkampf ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Bürger.
In meinem Umkreis sind noch mehrere über 70-jährige, die noch nicht geimpft wurden.
Da werden Termine per Mail abgesagt. Wenn die Älteren am Impfzentrum erscheinen und wie gelernt den AHA- Abstand halten, werden Sie von Jüngeren rücksichtslos abgedrängt (die stellen sich frech in die Abstandslücken), so das mein 72
jähriger Bekannter nach 2 Stunden schwächelte und aufgab.
Mit dem "wir Öffnen für alle Geipmpften" hat das Hauen und Stechen begonnen.

12:18 von Tremiro

"Es ist wichtig dass so Viele wie möglich geimpft sind."
Richtig, denn wir brauchen eine Immunisierungsquote von vermutlich 80%, egal ob durch Impfung oder durch eine vorangegangene Infektion.
Leider zeigte sich die Bundesregierung von Anfang an wenig bereit, die sog. "Dunkelziffer" zu beleuchten. Hinweise vieler Fachleute blieben unberücksichtigt. Einige flehten das RKI geradezu an, und das seit einem Jahr, mit repräsentativen Tests nach britischem Vorbild (100 000 pro Woche) Klarheit zu schaffen "welche Orte, welche Settings und welches Verhalten risikobehaftet wären oder welche eher nicht."
"Am 18. März vergangenen Jahres... hat das Institut für Weltwirtschaft (IfW) einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet: „Um die bestehende Unsicherheit deutlich zu reduzieren“
Quelle: welt.de
Prof. Schnell: "Vollkommen irre!"

13:57 von Thomas D. Ich kann

13:57 von Thomas D.

Ich kann das bestätigen.
Mein Mann hatte einen Tag noch leichte Schmerzen im Arm - sonst alles super.

Aufhebung der Priorisierun: Es sind bald Wahlen ...

Merkel sagte vor Wochen, dass man jedem Bürger bis Ende des Sommers, also zum Wahltermin, ein Impfangebot gemacht haben werde.
Gestern sagte Spahn, dass man die Priorisierung deshalb aufheben will, weil doch jeder ein Impfangebot bekommen solle.
D. h. würde man die Priorisierung beibehalten, würden diejenigen, die in keiner der Priorisierungsgruppen 1 bis 3 eingeordnet sind, bis Ende des Sommers kein Impfangebot erhalten können, weil die Impfung der Priorisierungsgruppen bis Herbst noch nicht abgeschlossen ist.
Hebt man also die Priorisierung auf, so kann jeder um einen Impftermin "kämpfen". D. h. in der Theorie hat dann jeder die Möglichkeit, sich impfen zu lassen.
So würde Merkels Versprechen noch zu retten sein.

@bolligru um 13:46

>Mir stellt sich die Frage, weshalb man nicht von vornherein auf die Hausärzte gesetzt hat.<

Weil man so Bürokratie vermeiden konnte.

Die Ersten Prioritätsgruppen sliessen sich ganz einfach über die Meldeämter und Krankenkassen erschliessen, Dazu die Personallisten der Krankenhäuser + sonstigen Med/Pflegeeinrichtungen.

Erstmal rauszufinden wer bei welchem Arzt ist um dem dann....
Nee, echt nicht, so kompliziert muss man es nicht machen.

Ausserdem kann man die Impfzentren auf bedarf Skalieren. Das können die Hausärzte nicht; die haben nebenbei auch noch die ganz regulären Altagspatienten zu versorgen.

Und ja, man hat mit mehr von Anfang an gerechnet.
Selbst Biontech musste nur alleine in Deutschland eine zweistellige Millionenanzahl an Fläschchen im Dez vernichten weil bei der Qualitätskontrolle Produktionsfehler entdeckt wurden. Das waren fast alle. Sowas passiert bei neuer Technologie. Das AZ-Debakel muss wohl nicht erwähnt werden, genau wie der Ausfall von Sanofie und Curevac.

@ 11:48 von harry_up

Na ja, man könnte statt des etwas marzialisch klingenden und sprachlich verbrauchten "zum Wohle des Volkes" einfach schreiben "zum Wohle der Menschen", damit man 'Volk' nicht noch eigens definieren muss... Aber Sie haben recht, es ist eigentlich überflüssig.

14:09 von kurtimwald

Besonders für die von Ihnen genannte Gruppe wäre die Impfung in einer Hausarztpraxis deutlich akzeptabler.
Mobile Impfteams statt Impfzentren wären auch ergänzend sinnvollr und auch erheblich billiger! Die Impfzentren kosten den Steuerzahler TÄGLICH 200 Mio. € und die Impfung dort ist 10 mal so teuer wie bei einem Hausarzt.
Kleine Rechnung:
Wenn jeder der 50 000 nur 20 Impfdosen täglich verimpft, so sind das täglich 1 Mio. Impfungen. 20 Dosen... da ist Luft nach oben!

14:09 von kurtimwald Zuerst

14:09 von kurtimwald

Zuerst einmal : wem wird denn eine Impfung verwehrt ? Bitte um belastbare Belege !

// Erst heute behauptet Spahn, die über 60-jährigen wären ja schon alle geimpft??? //

Zur Zeit sind zwischen 60 und 81 % der Ü60 geimpft. Kann also durchaus sein, das bis zum Aufheben der Priorisierung alle Ü60 geimpft sind.

Aber das Benehmen der Menschen kann niemand beeinflussen - auch nicht " die Politik " !

14:09 von kurtimwald

wenn sie den Beitrag von 13:57 von Thomas D. lesen
der hat ganz andere Erfahrungen bezüglich Wartezeit gesammelt

das mit der Aufhebung der Impfpriorität war zu erwarten ebenso mit dem dann daraus erwachsen Frust

Es erstaunt mich, dass

Es erstaunt mich, dass angesichts der weltweiten Impfsituation immer noch Leute den Blick auf das eigene Land verengen: Um vor Mutationen geschützt zu werden, ist der weltweiten Impfgerechtigkeit noch längst nicht genügend Priorität eingeräumt worden.

14:13 von ich1961

"...leichte Schmerzen im Arm - sonst alles super."
So wird es den allermeisten ergehen, aber nicht jedem. Das muß gesagt sein.
Aber:
Jede Impfung hat möglicherweise Nebenwirkungen: „Eric Clapton bereut Corona-Impfung" mit Astrazeneca
„Seine Astrazeneca-Erfahrungen seien deshalb "desaströs" und es handele sich in seinen Augen um "Propaganda" in Bezug auf die Sicherheit des Impfstoffs.“
"Meine Hände und Füße waren erfroren, taub oder brannten." Sie seien "für zwei Wochen unbrauchbar gewesen" und er habe zwischenzeitlich sogar Angst gehabt, nie wieder Gitarre spielen zu können.
"Wörtlich schrieb Clapton in dem Brief, dass er "nie in die Nähe der Nadel" hätte gehen dürfen."
Quelle: ntv.de
Man darf der Bevölkerung nicht verschweigen, daß Nebenwirkungen durchaus auftreten. Dennoch bin ich kein Impfgegner- im Gegenteil. Impfungen sind wichtig und man muß Nutzen und Risiken abwägen, jeder Einzelne!

Weitere Nebelkerze

Dann werden also die Probleme des fehlenden I-Stoffes und der Impf-Zentren auf die Arztpraxen verschoben. Dort ist man genauso wenig auf den Run vorbereitet - das Chaos geht einfach dort weiter. Die kriegen ja nicht mal die jetzogen Termine aus die Reihe: versuchen Sie mal, bei einem Spezialisten einen Termin zu bekommen - das geht nicht mal als Privat-Patient. Und dann soll Impfen dazu kommen? Und dann der Mist mit dem Dokument: das der Impfpass mal zum wichtigsten Dokument werden würde, haben wohl nur die Politiker gewusst. Dieses Papier ist, wenn es tgl mehrfach vorgezeigt werden muss, so schnell verschlissen, dass selbst die Aufkleber nicht mehr halten. Ich hab's sicherheitshalber abfotografiert, damit ich bei Verlust wenigstens noch irgendetwas in der Hand habe, denn Ersatz gibt es bestimmt erst nach Monaten?? Von einem desaster ins nächste gestolpert ... so sieht wohl Pandemie-Bewältigung der B-Reg aus??

14:26 von bolligru Ich war

14:26 von bolligru

Ich war eine der ersten hier, die die Sinusvenethrombosen auch von Moderna und BionTech angesprochen haben.
Aber trotzdem kann - nein eigentlich muss - ich doch meine positiven Erfahrungen weiter geben.

Und was ich von der Aussage eines Eric Clapton halten soll - keine Ahnung.

für alle die demnächst einen Astra-Termin haben

Ich habe beide Impfungen hinter mir, ohne Nebenwirkungen. Geht einfach positiv an die Sache ran.

@um 08:44 von Deeskalator

Wohl wahr. Gerne möchte ich aber auch die Familien mit kleineren Kindern dazunehmen. Denn auch die hatten einen riesigen Packen zu tragen! Ich gehöre zu keiner der Gruppen, sehe und honoriere deren Anstrengungen.

@12:21 von werner1955 - nicht sterbens krank..?

"Und die mehr als 85000 tote waren dann für Sie was ?
" dass für normal gesunde Menschen"

Viele dieser Menschen waren bis zu Ihrer Infektion nicht sterbens krank."

Doch.. die ganz überwiegende Mehrzahl der Coronatoten unter 80 war davor schon schwer krank, bzw. ist als Corona Toter gezählt worden, obwohl die schwere Vorerkrankung ursächlich für den Tod war.

Bei den Ü 80-Jährigen ist das etwas differenzierter zu sehen, da hier noch die normale Altersschwäche mit dazu gezählt werden muss...

Hier ist es natürlich schwer zu sagen, wie viele Monate jemand noch gelebt hätte ohne Corona, sofern er nicht auch gravierende Vorerkrankungen hatte, an denen er auch mit jedem anderen Virus gestorben wäre.

@11:14 von harry_up - überzeugende Argumentation

"Es sieht nicht danach aus, als ob sich die deutsche Bevölkerung bei Ihren 60 % Geimpfter dankend zurücklehnt.

Und selbstverständlich reicht derzeitig der zur Verfügung stehende Impfstoff nicht aus, um alle Impfwilligen zu versorgen.

Was bloß verfolgen Sie mit Ihren andauernden verkehrten Kommentaren?"

1. wenn die "Impfpflicht" für die Rückerlangung der Grundrechte aufgehoben wird, dann werden sich vermutlich kaum noch Menschen unter 50 impfen lassen.. Das wäre ja sogar gut für die Älteren, die immer noch nicht geimpft sind

2. was ich mit meinen Kommentaren verfolge? Sie sind ein Protest gegen die Maßnahmen der Regierung, die mich und alle anderen massiv und völlig ungerechtfertig stark einschränken.

Wer die Vorgehensweise hier in Deutschland für alternativlos hält, der scheint wirklich wenig Ahnung zu haben was sonst so abgeht draußen in der großen weiten Welt...

@ Huhn, um 10:48

re @ Sternenkind 09:40 und 09:43

“Leben Sie nicht in den USA?“

Selbst wenn - was würde es nützen? :-)

Falsa

"Hätten wir bei einer strengen Impfreihenfolge mehr Impfstoff zur Verfügung?

Kämen dann die letzten nicht auch erst -wie sie schreiben- 2023 dran?

Geht es Ihnen nicht vielmehr darum, selbst früher an die Reihe zu kommen?"

Infame Unterstellung.

Ich will eine sichere Reihenfolge. Und weil es nicht genug Mittel gibt, werden sich Egoisten wieder vordrängeln. Mit Vitamin b und allem anderen.
Wenn es nur um mich ginge, wäre es mir egal.
Hatte noch nie einen Infekt mit Koronazeugs.

14:18 von Der Lenz

"Weil man so Bürokratie vermeiden konnte."
Aber, Sie wissen schon, daß es nicht bürokratielos geht, Impfzentren einzurichten. (Bau- Genehmigungsverfahren, Kontrolle,...) Das wäre nicht notwendig gewesen.
Außerdem kennen die Hausärzte ihre Patienten besser als es in einem anonymen Impfzentrum der Fall ist. Unbürokratisch geht es dort auch nicht zu. Selbst die Anmeldung für einen Termin zur Terminvergabe für die Aushändigung eines Informationsblattes ist ein Akt.
Beim Hausartz gäbe es deutlich weniger Bürokratie und dieser kennt die Vorerkrankungen seiner Patienten. Es wäre also gar nicht nötig, diese erst einmal abzufragen und die Angaben zu kontrollieren. Auch weiß dieser besser, welche Patienten es am nötigsten haben und könnte diese telefonisch ggf. kontaktieren. Manchmal hat es eben ein 55jähriger Vorerkrankter nötiger als ein 70jähriger, der kerngesund ist und regelmäßig Sport treibt. Ein Hausarzt weiß das.
Man sollte auch auf die Redlichkeit der Hausärzte vertrauen- ich tue das.

@ bolligru

Aber trotzdem kann - nein eigentlich muss - ich doch meine positiven Erfahrungen weiter geben.

In der gegenwärtigen Zeit ist es nicht so ratsam positiv zu werden.
Und die Sinusvenenthrombosen bei biontech Impfstoff halte ich für Gerede. Belege gibt es dafür ja keine.

@ vriegel

Impfbereitschaft in anderen Ländern
Wieso wird hier immer so getan, als ob es eine Knappheit beim Impfstoff gibt..?!

Das müssen Sie die Hausärzte und die ungeduldigen Patienten auf der Warteliste fragen. Bisher haben wir 40 Mio. Erstimpfungen. Es fehlen noch weitere 43 Mio. und die ganzen Zweitimpfungen. Dafür brauchen wir noch ziemlich genau 15 Wochen. Ich rechne mit nahezu 100% Impfabdeckung in Deutschland. Wer will schon das Virus?

15:19 von ich1961

Mir geht es schlicht um die Feststellung, daß keine Impfung ohne Risiko ist. Wenn auch dieses Risiko gering sein mag- es ist da.
Ich selbst bin der Meinung, daß so schnell wie nur möglich jedem Impfwilligen eine Impfung ermöglicht werden soll. Andererseits muß jeder für sich selbst entscheiden, ob er das Risiko einer schweren Erkrankung bei einer Infektion auf sich nehmen will oder das geringe Risiko der Nebenwirkungen. Deshalb bin ich auch gegen einen Impfzwang, den es ja zum Glück nicht gibt. 75% der Bevölkerung ist auch bereit, sich impfen zu lassen. Damit ist die Herdenimmunität erreicht, zumal von den Nichtimpfwilligen (20-25%) ein Teil bereits unerkannt infiziert war. Das Virus kann sich nicht weiter ausbreiten, egal was Drosten sagt. Mich wundert, daß diese Angstmache unwidersprochen blieb, denn es widerspricht allem, was vorher verkündet wurde zum Thema "Herdenimmunität".
Je höher der Grad der Immunisierung, desto geringer die Ausbreitung!

Am 18. Mai 2021 um 14:26 von bolligru

Zu Eric Clapton fand ich bei ntv zu seiner Schilderung über angebliche Nebenwirkungen der Impfung, über die Sie in Ihrem post berichtet haben, Folgendes:

"Bereits in der Vergangenheit machte Clapton mit einer fragwürdigen Aktion in der Corona-Pandemie auf sich aufmerksam. So performte er den von Van Morrison komponierten Song "Stand And Deliver", der von Teilen der britischen Presse als Corona-Verschwörungshymne bezeichnet wurde."

Zudem leidet Eric Clapton an einer Nervenkrankheit, die die angeblichen Symtome ausgelöst haben könnte. Ich würde mich in einem solchen Fall vor der Impfung mit meinem Arzt beraten.

Weiter Weg für die weltweite "Impfgerechtigkeit"

um 14:22 von SinnUndVerstand:
"Es erstaunt mich, dass angesichts der weltweiten Impfsituation immer noch Leute den Blick auf das eigene Land verengen: Um vor Mutationen geschützt zu werden, ist der weltweiten Impfgerechtigkeit noch längst nicht genügend Priorität eingeräumt worden"
.
Schon richtig, aber gemessen an der Weltbevölkerung haben wir ja gerade erst mit dem Impfen begonnen.
Bereits jetzt wollen die USA ja schon 20 Millionen Impfdosen abgeben. Weitere 60 Millionen sind angekündigt.
Auch die EU hat da mal was erklärt, keine Ahnung, was sich da bishee getan hat.
Stichwort "COVAX Facility": "Ärmere Länder sollen mindestens 2 Milliarden dieser Impfdosen erhalten, damit sie im Jahr 2021 rund 26 Prozent ihrer Bevölkerung schützen können", Quelle https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/coronavirus/covax-facility
--> Es ist also noch ein weiter Weg, bis zu einer wie auch immer gearteten Impfgerechtigkeit.
Das jetzt voranzutreiben ist aber genau richtig.

@ vriegel

Wir habe uns in der Pandemie viel zu "abhängig" gemacht von diesen Theoretikern und daher tragen diese auch eine Teil der Verantwortung bei den Kollateralschäden.

Welche Kollateralschäden? Mir hat der Oberarm bisschen weh getan. Und?

@ vriegel

Die Kollateralschäden sind gigantisch, die psychische Gesundheit von Millionen Kindern ist gestört.

Das hat aber nichts mit Vovid zu tun.

Am 18. Mai 2021 um 11:48 von SinnUndVerstand

Und die Bestellung bei Biontech war auch eine Frage des Preises, denn bei aller Euphorie über diesen Impfstoff darf man nicht übersehen, dass z.B. AstraZeneca von Anfang an gesagt hat, man wolle mit diesem Impfstoff kein Geld verdienen, weshalb er auch nur etwas ein Zehntel des BioNTech-Preises kostet.
__
In Anbetracht dessen, was es für Querelen mit Astra der unterschiedlichsten Art gibt, kann man nur froh sein, dass man auf Biontech gesetzt hat. In Beziehung auf die Kosten der Pandemie dürften die Kosten für den Impfstoff marginal sein und warum hätte man denn hier Biontech mit sehr viel Geld fördern sollen, wenn man nachher einen anderen Hersteller nimmt. Den mRNA Vakzinen gehört die Zukunft. Gut, dass die EU sich zu grossen Teilen dann doch für Biontech entschieden hat. Wie ich las, soll bei Astra garnicht mehr bestellt werden.
Biontech ist zuverlässig. Astra alles andere als das !

Am 18. Mai 2021 um 15:32 von Bender Rodriguez

Geht es Ihnen nicht vielmehr darum, selbst früher an die Reihe zu kommen?"

Zitat: Infame Unterstellung.

Ich gehe davon aus, dass Ihnen die Bedeutung eines Fragezeichens durchaus bekannt ist.

Auf eine sachliche Frage könnte man auch sachlich antworten.

@11:22 von Parsec -keine Unwahrheiten verbreiten bitte

"Die Wahrheit am Tag "X" liegt dann geschätzt bei 3/4 der Impfberechtigten, dass wäre erschreckend niedrig angesichts der Gefahr, einen schweren Krankheitsverlauf durchmachen zu müssen.
Und den 16% Impfverweigerer sei gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit an COVID-19 zu erkranken mit fortschreitendem Lebensalter immer höher wird."

Vielleicht wissen Sie es aber nur auch noch nicht...?

SARS Cov 2 ist für nahezu alle normal gesunden Menschen keine Gefahr.

Die Infektionssterblichkeit liegt kaum über der einer Influenza Grippe. Lediglich die Populationsempfänglichkeit war anfangs deutlich höher. Das hat sich inzwischen aber stark gewandelt, vor allem auf Grund der bereits erfolgten Infektionen.

Menschen unter 70 und ohne schwerste Vorerkrankungen haben ein höheres Risko bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, als durch SARS cov 2.

So ist die statistische Verteilung.

Es sterben ca 3.000 Menschen jährlich durch einen Verkehrsunfall, die allermeisten davon jünger als 70...

Fakten vs Bashing

Die Aufhebung der Impfpriorisierung zu Anfang Juni wurde bereits vor 3 Wochen angekündigt. Anders wäre ein Einsatz der Betriebsärzte auch nicht möglich.

Die Aufhebung wurde von den Ärzteverbänden seit Wochen massiv eingefordert. Gleiches gilt für das Zurückfahren der Impfzentren oder gar für die Auflösung selbiger.

Bereits von Anfang an wurden die Mengen genannt, die die Hausärzte bekommen. Die Hausärzte wollten unbedingt mitimpfen.

Seitdem hören wir nur Klagen der Ärzteschaft wie z.B. zu wenig Impfstoff, interne Priorisierung, Bürokratie u.s.w.

Jetzt fallen die kritisierten Hürden und schon wieder ist es nicht recht.

Die Kritik an Spahn kann ich teilweise nicht nachvollziehen. Alles was jetzt passiert ist seit Wochen offiziell.

Im Forum sehe ich viel Kritik an der Termibvergabe. Diese ist sicherlich begründet, aber auch abhängig vom Bundesland.

Die Kritik ist somit an die jeweiligen Landesregierungen zu richten, die alleinig für die Impfstoffverteilung zuständig sind sind.

Da hab ich mich im Februar

Da hab ich mich im Februar auf dem Portal angemeldet, für März n Ersttermin bekommen, dann wurde der Zweitermin einfach mal ungefragt auf nen neuen Termin 3 Wochen später gelegt.
Jetzt rufen die Leut mal beim Hausarzt an und sind scheller mit der 2ten Impfung durch als ich. Was es denn für ein Imfstoff beim 2ten wird weiß keiner, warum die Verschiebung auch nicht.
Dann wird fleißig diskutiert ob denn und wann die Prioritäten aufgehoben werden und gleichzeitig verimpfen einige Ärzte vorm Verfall einfach an den der will und andere können sich vor Anfragen kaum retten und bekommen aber kaum Impfstoff.
Fair und durchdacht ist was anderes.

Hier, auf den Kanaren wird

Hier, auf den Kanaren wird relativ kontinuierlich das Alter abgearbeitet, sind jetzt bei 50 angekommen. Am Anfang gab es etwas Priorisierung für besondere Berufsgruppen und Hochrisikopatienten (MS zählt nicht dazu) , aber die sind jetzt durch. Ich hoffe, dass ich nun auch bald einen Termin bekommen kann. Hier in Spanien wird nicht zw. geimpft, genesen, ungeimpft unterschieden, generell braucht man auch im Alltag nicht dauernd einen Test, nur, wenn man reisen will,dann Impfung oder PCR-Test. Daher ist alles viel entspannter und es gibt keinen Impfneid. Aber in D "musste" man ja dieses große Fass der unterschied. Freiheiten aufmachen und so die Drängelei etc. geradezu herbeirufen. Es gab dieses "Bonbon" aus Angst, das BVerfGer könnte sonst die "Bundesbremse", insbesondere die pauschalen Ausgangssperren "zerfleddern". Frau Zypries als ehem. Justizministerin hat sich übrigens dazu im "Stern" geäußert, sie hätte dieses Instrument nicht eingeführt.

13:57 von Thomas D.

Vor drei Tagen hatte ich meine erste BT-Impfung. Vom Eingang des Impfzentrums bis zum Ausgang nach Registrierung, Aufklärung, Wartezeit, Impfung, Ruhephase, Checkout dauerte das gerade mal 45 Minuten.

Ein bisschen Druck an der Einstichstelle für einen Tag, das war alles.

Ich wünsche allen hier, dass es Ihnen mindestens genauso geht.

Danke. Hatte mich Ende März auf die Warteliste setzen lassen und wurde vor einer Woche mit Cormirnaty geimpft. Trotz extremer Impfängstlichkeit habe ich es durchgezogen. Habe vorher jede/n interviewt, der das bereits hinter sich hatte und die meisten hatten kaum Symptome. Selbst verspüre ich seitdem allerdings leichtes Kribbeln im Kopfbereich und überlege die zweite Impfung zu lassen. Leider ist mein Hausarzt im letzten Jahr in Ruhestand gegangen und es gibt noch keinen neuen Arzt meines Vertrauens. Vielleicht ging es anderen ähnlich und ich muss mir keine Sorgen machen?

Am 18. Mai 2021 um 13:49 von schwer gestört

Quark. Langsam bin ich von mieser Stimmung richtig genervt. Das Impfen läuft doch gar nicht schlecht.
__
Nach anfänglichen Problemen, bin ich auch der Meinung. Es scheint aber wirklich grosse Unterschiede zu geben. Es ist wirklich von BL zu BL verschieden und auch von der Anmeldelogistik. Alles aber Sache der LANDES-Regierung und nicht des Bundes !

Am 18. Mai 2021 um 15:36 von bolligru

Zitat: Man sollte auch auf die Redlichkeit der Hausärzte vertrauen- ich tue das.

Mein Vertrauen in die Hausärzteschaft ist angesichts der sich zum Teil widersprechenden Verlautbarungen ihrer Verbände, erschüttert.

Erst verlangten die Verbände dringend die Beteiligung der Hausärzte an der Impfung. Dann war es ihnen zuviel Andrang. Dann verlangten sie die Aufhebung der Prorisierung, damit sie selbst entscheiden können. Jetzt beklagen sich sich über eben diese Aufhebung, weil sie ihnen Stress und Ärger bringt.

Ich habe mit dem Impfzentrum in unserem Landkreis nur die besten Erfahrungen gemacht.

Nichts dazu gelernt in den letzten Monaten

Hier wird wieder das Fell verteilt bevor das Tier erlegt ist.
Und alles nur weil im September Wahl ist...

15:22 von covid-strategie //

15:22 von covid-strategie

// Doch.. die ganz überwiegende Mehrzahl der Coronatoten unter 80 war davor schon schwer krank, bzw. ist als Corona Toter gezählt worden, obwohl die schwere Vorerkrankung ursächlich für den Tod war. //

Das stimmt einfach nicht !
Nehmen Sie es endlich zur Kenntnis und lassen Sie die Verbreitung sein !
Warum versuchen Sie das immer wieder ?

**Mehr als 50 Menschen im Alter von 53 bis über 90 Jahre, die sich vor ihrem Tod mit SARS-CoV-2 angesteckt hatten, wurden in Kiel inzwischen obduziert. „Bei 85 Prozent der Fällen konnten wir wirklich bestätigen, dass sie an COVID-19 verstorben sind“, sagt der Direktor des Instituts für Pathologie am UKSH, Röcken. Nur ein kleiner Teil sei mit COVID-19 gestorben.**

Quelle :
"https://www.aerztezeitung.de/Politik/Obduktion-von-Corona-Toten-Wir-werden-demuetig-416937.html"

...ttestEineMeinung @18. Mai 2021 um 09:32 von Sternenkind

Zitat: "Erklärt uns jemand die Logistik ... nach 6 Monaten pünktlich jeden Nachzuimpfen..."

Wie so oft ist hier der Fehler anzunehmen, dass es sich bei der Immunität um einen Schalter handelt, den man einschaltet und der dann irgendwann wieder plötzlich auf "Aus" steht.

Ohne jemals Kontakt mit dem Virus oder einem Impfstoff gehabt zu haben sind wir sehr anfällig, weil wir nur ein paar allgemeine Abwehrmechanismen nutzen können.
Die Immunsisierung aufgrund von Impfungen oder überstandenen Erkrankungen ist eher eine Frage von mehr oder weniger.
Es dauert ein bisschen, dann haben wir so viele spezifische Antikörper, dass wir nur noch sehr selten erkranken und fast nie schwer.
Irgendwann werden die Antikörper weniger, aber meist gibt es noch Zellen die sich an die Infektion "erinnern" und die Produktion schneller wieder ankurbeln können.

Wir verlieren die Immunität also selten ganz, aber ganz allmählich.
Ob und wann jeder nochmal geimpft werden muss, wird sich erst noch zeigen.

@12:04 von Parsec - lebenslange immunität

Herdenimmunität wird es nicht geben. Das Virus ist oder wird demnächst endemisch.

Glaubt man Prof Dr. Klaus Stöhr, dann ist eine einmal erfolgte Infektion im Erwachsenenalter ausreichend, um eine lebenslange Immunität zu erhalten. Bei den Impfungen ist das noch nicht raus, ob das da auch so funktioniert.

Die Antikörper nehemn zwar ab, sind aber im zellulären Gedächstnis gespeichert. Das Thema ist eigentlich auch schon "durch", sprich daran zweifelt kaum noch jemand, dass es so ist.

Daher ist diese Diskussion mit den "verschwindenden" Antikörpern zwar ein Nachweis-, aber kein Immunitätsproblem..

@ bolligru

Aber, Sie wissen schon, daß es nicht bürokratielos geht, Impfzentren einzurichten.

Daher war ich auch für drive-in-Impfungen. Scheibe runter, Armel hoch und Pieks.

Beim Hausartz gäbe es deutlich weniger Bürokratie und dieser kennt die Vorerkrankungen seiner Patienten. Es wäre also gar nicht nötig, diese erst einmal abzufragen und die Angaben zu kontrollieren. Auch weiß dieser besser, welche Patienten es am nötigsten haben und könnte diese telefonisch ggf. kontaktieren.

Z.B. seine guten Bekannten und Freunde.

Ich habe übrigens schon lange

Ich habe übrigens schon lange keinen Impfpass mehr, der ging irgendwann verloren, die letzte Grippeimpfung hier auf den Kanaren ist mir nur durch die Rechnung bescheinigt, Hausarzt habe ich auch nicht, weder in D noch in E, da privat versichert und immer gleich zum Spezialisten. Hier in Spanien wollte ich als Ausländer auch nicht die "seguridad social" unnötig belasten, die hat genug zu tun mit denen, die sich sonst keine med. Behandlung leisten können. So wie mir geht es sicher vielen in D, die haben z. Zt. gar keine Chance über die Ärzte, da bleibt nur Impfzentrum.

15:40 von schwer gestört Das

15:40 von schwer gestört

Das ist kein Gerede, ist nur nicht so häufig wie nach einer Covid19 Erkrankung.

**Die Arbeitsgruppe um Paul Harrison vom Department of Psychiatry der Universität Oxford und Maxime Taquet von der Oxford Health NHS Foundation untersuchten das Auftreten von CVTs 2 Wochen nach einer COVID-19-Diagnose (n= 513.284), nach einer Influenzaerkrankung (n=172.742) oder nach der 1. Dosis eines mRNA-Vakzins (Biontech oder Moderna; n=489.871). Als Vergleichswert diente außerdem die CVT-Hintergrundinzidenz in der Allgemeinbevölkerung. **

Quelle :
"https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/123013/Risiko-von-Sinusvenenthrombose-nach-COVID-19-viel-hoeher-als-nach-Impfung"

Die Alternative zu den Anti-Corona-Maßnahmen

um 15:28 von covid-strategie:
"... was ich mit meinen Kommentaren verfolge?
... Protest gegen die Maßnahmen der Regierung, die mich... ungerechtfertig... einschränken.
Wer die Vorgehensweise hier in Deutschland für alternativlos hält, der scheint wirklich wenig Ahnung zu haben was sonst so abgeht draußen in der großen weiten Welt..."
.
Natürlich sind die Maßnahmen nicht alternativlos.
Sie brauchen nur in die Krankenhäuser zu gehen und dort versuchen, mit den Menschen in den Intensiv-Betten zu sprechen.
Von einigen werden Sie erfahren, dass sie gar nicht nachvollziehen können, wie sie zu Covid-19 gekommen sind.
Viele werden Ihnen aber auch erklären, dass sie sich grundlos durch die Maßnahmen eingeschränkt fühlten.

Das Ende der Priorisierung

Das Ende der Priorisierung vor der Impfung der Menschen in Gruppe 2 und 3 ist ein Schlag ins Gesicht all derer in diesem Gruppen, die bis jetzt geduldig und gewartet und sich auf die Versprechen der Politik verlassen haben. Es wäre sicher sinnvoller mehr Energie in die Beschaffung von ausreichend Impfstoff zu stecken als die detaillierte Ausarbeitung eines Öffnungswettbewerbs im Zeichen der bevorstehenden Wahlen.

@14:22 von SinnUndVerstand -Angst vor Mutanten?

"Es erstaunt mich, dass angesichts der weltweiten Impfsituation immer noch Leute den Blick auf das eigene Land verengen: Um vor Mutationen geschützt zu werden, ist der weltweiten Impfgerechtigkeit noch längst nicht genügend Priorität eingeräumt worden."

Das mit den Mutanten ist weit weniger gefährlich.

"...machen sich Virologen bisher keine allzu großen Sorgen wegen der aktuellen Mutanten mit ihrer hohen Infektiosität. So kamen die Autoren einer im Fachmagazin „Science“ publizierten Studie zu dem Schluss, dass Pandemien in der Regel durch Mutationen enden, die weniger pathogen sind als ihre Vorfahren. Die historische Erfahrung mit früheren Pandemien mache ein plötzliches Nachlassen des Infektionsgeschehens wahrscheinlich.

Und: Das endemisch auftretende Sars-CoV-2 könnte den vier anderen bekannten humanen Coronaviren immer ähnlicher werden – was bedeuten würde, dass es irgendwann nicht viel gefährlicher wäre als eine Erkältung."

Quelle Focus

ganz ähnlich auch auf quarks de

@ Bender Rodriguez

Kämen dann die letzten nicht auch erst -wie sie schreiben- 2023 dran?

Nein. Wenn wir so wie im Schnitt der letzten drei Wochen weiter impfen, sind alle 83 Mio. Einwohner mit der ersten Impfung genau am 4. September durch. Das muss ich ja hoffentlich nicht vorrechnen.

15:40 von schwer gestört

Das Risiko von Nebenwirkungen ist nach heutigem Erkenntnisstand gering. Da haben Sie Recht. Es ist aber bei keiner Impfung gleich Null, auch was Langzeitfolgen anbetrifft, die heute natürlich noch nicht absehbar sind. Das sollte jeder sich klar machen und abwägen, welches Risiko höher ist- das einer Impfung oder das einer Infektion.
75% der Bevölkerung ist ja auch bereit, sich impfen zu lassen und das ist gut so- reicht auch!
Das Virus kann sich dann kaum noch ausbreiten- Ende ist in Sicht, außer es kommen neue Mutationen und dann werden die Karten neu gemischt. Vermutlich wird aber die Impfung auch gegen eine Mutation schützen, zumindest gegen schwere Verläufe.
Und: Je höher der Grad der Immunisierung, desto weniger kann sich ein Virus verbreiten. Das merkt man jetzt schon.
100%igen Schutz gegen die Unbillen des Lebens gab es noch nie.

„Ziel ist, dass dieses pünktlich zur Sommertourismus-Saison am 21. Juni EU-weit eingeführt werden kann“

Hoffentlich scheitert das nicht mal wieder an der allseits bekannten deutschen digitalen Inkompetenz immer dann, wenn es um die Einbindung der Bürger ins öffentliche Gemeinwesen geht.

Der Vorsitzende des Parlamentsausschusses für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres, Aguilar: „Geimpfte, Genesene oder Getestete müssen sich innerhalb Europas wieder weitgehend reibungslos bewegen dürfen. >> Denn das sei eine der großen Errungenschaften der EU“

Auf die die EU hoffentlich nicht wegen Deutschland auf unabsehbare Zeit verzichten muss:
Aguilar: "[damit] dieses Durcheinander von unterschiedlichen Maßnahmen, die oft miteinander im Widerspruch stehen [beendet werden kann] wolle man ein einheitliches Zertifikat, das in allen Ländern gültig sei"

Voraussetzung dafür sind frei durchgängige Zuflüsse sämtlicher relevanter Daten in einen gemeinsamen Pool statt nationaler Datenschutzbedenken.

@SinnUndVerstand, 14.42 Uhr

"Es erstaunt mich, dass angesichts der weltweiten Impfsituation immer noch Leute den Blick auf das eigene Land verengen: Um vor Mutationen geschützt zu werden, ist der weltweiten Impfgerechtigkeit noch längst nicht genügend Priorität eingeräumt worden."

Etwa die Hälfte der Impfstoffproduktion der EU ist exportiert worden, ganz im Gegensatz zu USA oder GB. Das finde ich schon nicht ganz schlecht, um es mal so zu sagen. Außerdem:

Eine Virusmutante kann in einem Ungeimpften hier oder irgendwo auf der Welt entstehen. Und es ist gleich schlimm, ob ein Ungeimpfter hier oder woanders stirbt. Vor dem Hintergrund halte ich es schon für okay, dass wir hier erstmal auf einen grünen Zweig kommen, bevor wir bei uns zurückstecken, um noch mehr in die Welt zu liefern.

Gespräche mit Kollegen

Und wieder tauchen Unverständnis über die neue Ausrichtung"Freigabe" auf, Unverständnis über Bevorzugung sozialer Brennpunkte, Gemeinschaftseinrichtungen von "schützenswerten Leuten". Der Ärger wird langsam zur Aggression, wenn wenig Impfstoff immer neue Empfänger bevorzugen lässt, obwohl wir nicht die Mengen jetzt und auf absehbare Zeit haben. Schnellschuss aus der Hüfte eines Spahns, der seinen Gaul nicht mehr zügeln kann. Wer soll hier noch mitkommen, wenn jeden Tag neue Botschaften durch den Äther dröhnen? Heilsversprechen ohne Substanz- Impfdosen sind rar. Erwartungshaltung und Anspruch von denen, die bisher in der Reihenfolge nachgeordnet waren, treiben wild aus. Und nun werden noch junge Menschen gegen die alte Eingruppierung ausgespielt. Leute, sowas ist tödlich für Politik mit Maß und eine Bürgerveräppelung mit Zündstoff. Stimmen wie -oben angeführt- werden lauter. Und das brauchen wir nun wirklich nicht. Wir haben genug Reibungsflächen auf allen Ebenen.

@10:50 von covid-strategie - Faktcheck Durchfall Nr. xxxx

Zitat: "Wer nicht zur Risikogruppe der schwer Vorerkrankten gehört, wie im Epidemiologischen Bulletin 19/2021 des RKI aufgeführt, der benötigt keine Impfung und kann sich einfach über eine Infektion Immunität holen. "

Na, dann sollten Sie dieses Bulletin einfach mal lesen. Auf Seite 7 können Sie sehen, dass Alter selbst zu den Risikofaktoren gehört, nämlich 75-79 Jahre auf Rang 6, 70-74 Jahre auf Rang 13, 65-69 Jahre auf Rang 16 und selbst mit 60-64 Jahren hat man noch ein 3,9% Risko für einen schweren Verlauf nach einer Infektion.

Es ist immer besser, wenn man versteht, wovon man hier postet. Ihre 'nur die Todkranken sterben an Covid' Behauptungen entstammen dem Reich Ihrer Phantasien und in die Sphäre der Sozialdarwinisten.

Eindeutig Tod durch Corona und nicht nur einfach...

... mit Corona.
.
um 15:22 von covid-strategie:
".. .. die ganz überwiegende Mehrzahl der Coronatoten unter 80 war davor schon schwer krank, bzw. ist als Corona Toter gezählt worden, obwohl die schwere Vorerkrankung ursächlich für den Tod war."
.
Es ist unfassbar, welche Lügen Sie hier posten.
Durch simples Googlen sind Ihre Falschbehauptungen ganz einfach zu entlarven.
Zitat mdr/brisant:" Eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf belegt, dass die Todesursache der meisten "Corona-Toten" tatsächlich das Coronavirus war - und nicht eine eventuelle Vorerkrankung."
Quelle: https://www.mdr.de/brisant/corona-todesursache-100.html
Übrigens alle mit Vorerkrankungen, die eben nicht (!) an dieser gestorben wären, hätten sie keine Covid-19 - Erkrankung bekommen.
Sie sollten nichts mehr posten.

15:47 von bolligru Ich habe

15:47 von bolligru

Ich habe mich nochmal " schlau gelesen ".

Schauen Sie mal hier :

"https://www.pharmazeutische-zeitung.de/wahl-zwischen-coronaimpfung-und-infektion-125639/"

Minister Spahn und seine Versprechungen....

"Sehr verläßliche Lieferungen" ab Juni verspricht Minister Spahn. Na ja, allein mir fehlt der Glaube nach den vielen Pleiten und Pannen. Ich bin einmal gespannt, ob Berlin für die Auffrischungen beim Impfstoff im Winter dieses Mal ausreichende Mengen an Impfstoff und logistische Planungen vorantreibt. Oder wird es wieder eine langwierige Priorisierungsdebatte geben, weil viel zu wenig Impfstoff bei den Firmen bestellt wurde? Muss sich die Bundesrepublik wieder in den Bummelzug einer chaotischen Bestellpraxis innerhalb der EG-Bürokratie einreihen? Ich erwarte eigentlich dieses Mal mehr eigenständige Planungen und Vorbestellungen.

@ bolligru um 15:36

>Aber, Sie wissen schon, daß es nicht bürokratielos geht, Impfzentren einzurichten. (Bau- Genehmigungsverfahren, Kontrolle,...) <

Lassen sie doch diese Strohmänner in ruhe, die können doch nichts dafür.

>Außerdem kennen die Hausärzte ihre Patienten besser als es in einem anonymen Impfzentrum der Fall ist. <

Das ist schön wenn es um Individualentscheidungen geht und nicht um einfach alle, so das Abwägungen und Entscheidungen erstmal nicht wichtig sind.

>Unbürokratisch geht es dort auch nicht zu. Selbst die Anmeldung für einen Termin zur Terminvergabe für die Aushändigung eines Informationsblattes ist ein Akt.<

Nicht mehr als bei einer normalen Onlinebuchung eines Konzertes. Da bekommen sie auch am Eingang noch ein Programm in die Hand. Ach ja...3 Unterschriften...schlimm.

>Beim Hausartz gäbe es deutlich weniger Bürokratie<

Letztlich nicht, denn da der Staat dafür sorgen muss das alle dran kommen fällt gerade wenn die Ärzte Mitarbeit verweigern für die Ämter mehr (Recherche) an.

18. Mai 2021 um 10:57 von

18. Mai 2021 um 10:57 von Huhn

*Ich meine das nicht persönlich, ich habe nur eine komplett andere Einstellung zum Auslandsurlaub in diesen Zeiten."

---

Letztes Jahr hätte ich Ihnen zugestimmt, mein Vertrauen in das Krisenmanagement ist jedoch restlos aufgebraucht!

Es ist nur eine Frage der Zeit, bevor die nächste Virusvariante die Politik erneut zu völlig überzogenen Maßnahmen veranlasst....

Mit meiner Zweitimpfung am 10.06. habe ich das maximal mögliche getan, weitere Lebenszeit und - qualität werde ich mir nicht nehmen lassen!

15:51 von weingasi1 //

15:51 von weingasi1

// Biontech ist zuverlässig. Astra alles andere als das ! //

Wer konnte das denn bitte im letzten Jahr schon wissen ?
Weder Frau Merkel, noch Herr Spahn, noch Herr Drosten noch Frau v.d.Leyen.
Ich denke nämlich, das es an dem fehlendem Vertrauen in den mRNA Impfstoff gelegen hat, das da nicht mehr von bestellt wurde.

15:49 von falsa demonstratio

Ich schrieb oben: "Jede Impfung hat möglicherweise Nebenwirkungen"
und:
"Man darf der Bevölkerung nicht verschweigen, daß Nebenwirkungen durchaus auftreten, wenn auch selten. Dennoch bin ich kein Impfgegner- im Gegenteil. Impfungen sind wichtig und man muß Nutzen und Risiken abwägen, jeder Einzelne!"

Mit dem, was sie schreiben, haben Sie natürlich Recht.
Aber, Clapton berichtet über seine eigenen, persönlichen Erfahrungen und das darf er doch wohl. Nicht in jedem Fall, wenn auch fast immer, geht es gut, wenn man sich impfen läßt.
Was mir etwas Unbehagen bereitet ist, daß er unverzüglich in die Ecke der "Verschwörungstheoretiker" gerückt wird und man so versucht, einen sich aufgrund persönlicher Erfahrungen kritisch äußernden Menschen mundtot zu machen. Immerhin hat er sich ja impfen lassen! Ein "Verschwörungstheoretiker" hätte das nicht getan.

Beginn der Ellenbogengesellschaft...

Ab dem 7. Juni soll sich jeder impfen lassen können...

###

Dann sollte man auch sicherstellen, das sich auch jeder der will Impfen lassen kann der es möchte ! Ich kann die Ärzte schon verstehen wenn sie ausreichend Impfstoff fordern... Ab den 7. Juni werden Ihnen wahrscheinlich die Türen eingerannt und Menschen die seit Januar auf ihr Impfangebot gewartet haben, fallen noch weiter nach hinten.
Ferner könnte es ab dann auch schwerer werden, überhaupt einen Termin bei seinen Hausarzt zu ergattern...

15:51 von

15:51 von covid-strategie

Wenn hier einer " Unwahrheiten " verbreitet sind das Sie und nicht der User " Parsec ".

@covid-strategie - Impfbereitschaft

15:28 von covid-strategie:
"1. wenn die 'Impfpflicht' für die Rückerlangung der Grundrechte aufgehoben wird, dann werden sich vermutlich kaum noch Menschen unter 50 impfen lassen.."
> Seit Anfang des Jahres wird im Rahmen der COVIMO-Studie regelmäßig die Impfbereitschaft innerhalb der Bevölkerung abgefragt. Sie lag bereits über 80 Prozent, als noch keine Freiheiten für Geimpfte diskutiert wurden. Die meisten Impfwilligen scheinen also die eigene Gesundheit im Blick haben und nicht die gewährten Vorzüge.

"Wer die Vorgehensweise hier in Deutschland für alternativlos hält, der scheint wirklich wenig Ahnung zu haben was sonst so abgeht draußen in der großen weiten Welt..."
> Es würde schon reichen, ein paar Experten zuzuhören. Das Verbesserungspotential ist riesig.

15:59 von falsa demonstratio

...aber, Sie vertrauen schon noch Ihrem Hausarzt?
Prorisierung ist übrigens nach wie vor wichtig, nur eben nicht bürokratiegeleitet. Jeder Hausarzt soll entscheiden: Wer kommt zuerst dran? Wer hat es am nötigsten?

@covid-strategie um 15:51

>SARS Cov 2 ist für nahezu alle normal gesunden Menschen keine Gefahr.<

Das ist eine für sie persönlich gefährliche Fehlinformation. Für nicht immunisierte besteht bei dieser Krankheit immer ein Todesrisiko, genau wie das massiver Spätfolgen da Gewebe in diversen Organen angegriffen werden kann.
Das es die meisten nicht trifft bedeutet nicht das irgendjemand von vornherein davor gefeit wäre. Ein Restrisiko besteht selbst für restlos Gesunde Kinder, und die haben die Geringste Wahrscheinlichkeit für Komplikationen; trotzdem hat es schon welche erwischt.

Das Autos in Innenstädten auch ein zu lösendes Problem darstellen ist ein anderes Thema.

@covid-strategie - besser recherchieren bitte

um 15:51 von covid-strategie:
"SARS Cov 2 ist für nahezu alle normal gesunden Menschen keine Gefahr."
Offensichtlich aber doch so gefährlich, dass Maßnahmen eingeleitet werden mussten/müssen, damit Intensivstationen nicht aus den Nächten platzen.
Und jetzt kommen Sie nicht mit irgendwelchen Voerkrankungen, habe ich Ihnen etwas weiter oben widerlegt. Sonst lesen Sie halt hier nach:
https://www.mdr.de/brisant/corona-todesursache-100.html
Bevor Sie hier was posten, informieren Sie sich bitte und recherchieren vernünftig.
Nachgeschreibsel aus irgendwelchen ungeprüften Quellen führt halt dazu, dass man sehr schnell zu Fall gebracht wird.

Zu Am 18. Mai 2021 um 14:20 von ich1961

Ihre Aussage das „Zur Zeit sind zwischen 60 und 81 % der Ü60 geimpft. Kann also durchaus sein, das bis zum Aufheben der Priorisierung alle Ü60 geimpft sinD“

Stimmt überhaupt nicht. Es haben nicht mal 80% der Ü80 ihre Zweitimpfung, und bei den Ü60 haben weniger als 30% den vollen Impfschutz und warten bang auf ihren zweiten Termin.

16:03 von schwer gestört

"Z.B. seine guten Bekannten und Freunde."
Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Es ändert nichts an der grundsätzlichen Aussage, daß ohne Impfzentren täglich 200 Mio. € eingespart werden könnten und die Hausärzte es genauso schnell könnten. Auch kostet eine Impfung im Impfzentrum 10X so viel oder mehr, und zwar den Steuerzahler, als eine Impfung beim Hausarzt.
Die Rechnung ist einfach:
50 000 Hausärzte X 20 Impfungen täglich ergibt täglich 1 Mio. Geimpfte, und da ist noch viel Raum nach oben.

Keine Herdenimmunität

um 16:02 von covid-strategie
@12:04 von Parsec - lebenslange immunität
Herdenimmunität wird es nicht geben.
Habe nicht ich behauptet, sondern Um 10:10 von 0_Panik.

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