Kommentare

Poots gilt als Kreationist

dass die Erde ne Scheibe ist, glaubt er auch ?
erstaunlich
was es alles so gibt

„Ein Hardliner im Dilemma“

„Hardliner“ befinden sich schon der menschlichen Natur gemäß immer im „Dilemma“.

Die einzige Möglichkeit, ihre (logischerweise zwangsläufig partikularen) „Interessen“ durchzusetzen besteht also für sie in der Ausübung von erbarmungsloser Gewalt gegen alle, die nicht gewillt sind, ihre Position zu unterstützen.

Vor dem Brexit

hatte man das Nordirlandproplem zwar immer noch nicht wirklich komplett gelöst,aber weitestgehend befriedet.
Den Rest hätte die Zeit beim Generationenwechsel vom selbst erledigt.
Jetzt werden die alten Gräben wieder aufgerissen.

Zitat aus Text: "Der

Zitat aus Text:
"Der Politiker fiel 2011 auf. Damals war er Gesundheitsminister in Nordirland und wollte das Verbot für homosexuelle Männer, Blut zu spenden, aufrecht erhalten - obwohl damals England, Schottland und Wales diese Regelung gestrichen hatten. "

jup und in D-Land blockiert die CDU/CSU bisher jeden Versuch dieses auch hier vorhandene gesetzliche Verbot zu beseitigen
und
auch hier kommen in diesen Parteien Kreatonisten bis in Ministerämter

in Teilen ist D-Land noch mittelalterlicher als die beiden "Teile" von Irland
*sarkasmus*

@15:23 von Sisyphos3

"Poots gilt als Kreationist
dass die Erde ne Scheibe ist, glaubt er auch ?
erstaunlich was es alles so gibt"

Tja, der offene wissenschaftliche Diskurs zu diesen ungeklärten Fragen ist halt nie wirklich beendet ;-)

Edwin Poots

Frage mich nur,wo die den jetzt wieder ausgegraben haben?
Die Erde ist 6000 Jahre alt,Diese Gruppierungen gibt es in den USA auch und das waren vor allem Trump Wähler.
Erschreckend,wie solche Leute immer wieder in den Vordergrund rücken.

15:40 von Olivia59

bin ja offen für die abenteuerlichsten Ideen
aber bei der Sache ....
was soll´s die Hälfte der US Bürger glauben ja auch dran
was in etwa dem Prozentsatz der Trump Wähler entspräche
(polemik aus)

Nordirland Konflikt

Die EU mag nicht für alle das Non-plus-Ultra gewesen sein. Aber Eines hat sie definitiv gestärkt: Friedensbemühungen und Waffenstillstand, friedliches Nebeneinander und eine offene Grenze zwischen Irland und dem Norden. Als der Brexit kam, wurde bereits vor den Folgen gewarnt. Nun ist er vollzogen und die Krise flammt wieder auf. Längst nicht alle sind zufrieden, was die Teilung betrifft. Handel und Offenheit haben etliche Gegenstimmen beruhigt, die nun wieder zu den Waffen und Gewalt aufrufen. Ob man mit der neuen Idee des Politikers wirklich Frieden schafft, ist ein Versuch mit etlichen Risiken und in dieser Region ist nichts "mal eben, mal einfach" umzukrempeln. Verhandlungen und Beständigkeit sind erforderlich. Und viele Gründe, warum man und wie man Frieden schaffen und erhalten will. Handel und Beziehungen brauchen definitiv eine neue Basis und bestimmt auch ausdauernde, geschickte Verbindlichkeiten auf allen Seiten.

Es zeigt sich auch hier, dass

Es zeigt sich auch hier, dass der Brexit der erste Sargnagel des UK war. Man kann nur hoffen, dass es nicht zu neuem Blutvergießen kommt durch die Hardliner. Das ist die tieferliegende politische Bedrohung an vielen Stellen der Erde in diesen Zeiten.

15:44 von Naturfreund 064

In den USA ist die Frage längst endgültig beantwortet.
Die Welt wurde am 16.3.4741 v.C., Morgens 8,01 Uhr erschaffen.
Das Gericht eines County dessen Name mir jetzt nicht einfällt hat das im Februar 2008 wieder so geurteilt.

wobei im ernst mal
glauben sie nur Trump Anhänger glauben an den Schrott ?
oder gehen sie mal nach Australien

was für eine Formulierung

Diese Vereinbarung regelt seit 1998 ein friedliches "Nebeneinander" von Katholiken und Protestanten in Nordirland
.
wäre es nicht mal an der Zeit
das "Nebeneinander" durch ein "Miteinander" zu ersetzen ?

Wie kann ein Kreationist

fortschrittliche Politik fuer Menschen machen.

Geht meiner Meinung nach nicht. Und es sieht so aus als ob die Ansichten dieses Herren nicht nur auf die Erde hinprojeziert altbacken sind.

Ich fass es nicht

Ich wuerde dem Herrn Poots

aufklaeren wollen.

Wenn, wie er glaubt, Gott die Welt erschaffen hat, dann hat konsequenterweise dieser Gott auch die Naturgesetze geschaffen. Wir erschaffen also die Evolution nicht, wir entdecken Sie nur.

Konsequenterweise muss der Glaeubige auch die Naturgesetze akzeptieren. Und das gilt nicht nur fuer Christen.

Also beendet die quasi religioesen Verschwoerungstheorien.

Es ist immer Wissenschaft.

um 15:40 von Olivia59 Tja

"Poots gilt als Kreationist
dass die Erde ne Scheibe ist, glaubt er auch ?
erstaunlich was es alles so gibt"

Tja, der offene wissenschaftliche Diskurs zu diesen ungeklärten Fragen ist halt nie wirklich beendet ;-)"
Die Erde ist schon eine Scheibe, wenn auch eine ziemlich Dicke. von Pol zu Pol 12 714 km, am Äquator 12 756 km. So der mir bekannte letzte Stand des wissenschaftlichen Diskurses.
Aber nichts für ungut, nicht so ernst gemeint.

@was für eine Formulierung 16:22 von Sisyphos3

"wäre es nicht mal an der Zeit
das "Nebeneinander"
durch ein "Miteinander" zu ersetzen ?"

Hätte ... Fahrradkette
Wenn real aber die faktisch zeitnahe Alternative nur zwischen
'raufeinander' und 'nebeneinander' besteht,
was ist da wohl vorzuziehen?

Auf dem Weg zurück...

Wenn man sich einmal auf den Weg zurück begibt, dann kommen auch alle vergangen geglaubten Konflikte und Verirrungen zurück. Sozusagen folgerichtig werden dann längst ausgestanden geglaubte Macht- und Glaubenskämpfe wieder aktiviert. Und die reflexhaften Reaktionen zeigen, dass sich zwar die Umstände verändert hatten, die Menschen aber die Gleichen geblieben sind.

Das ist das Dilemma der Konservativen, die durch ihren Konservatismus die Geschichte meist nur anhalten wollen, tatsächlich aber das Rad der Zeit zurückdrehen.

Auslöser dieser ganzen Verirrung war der Brexit, der vor allem von denen initiiert und bejubelt wurde, die gerne den heutigen Frieden mir vergangenen Machtverhältnissen verbinden würden.

Und hiervon gibt es auch bei uns genügend. Sogenannte Wertkonservative hätten schon gerne eine Demokratie. Aber eine, in der SIE das Sagen haben. Und bitte ohne diese anstrengende Liberalität und chaotische Vielfalt, die einem ständig das eigene Weltbild in Frage stellt.

16:22 von Sisyphos

"Diese Vereinbarung regelt seit 1998 ein friedliches "Nebeneinander" von Katholiken und Protestanten in Nordirland
.
wäre es nicht mal an der Zeit
das "Nebeneinander" durch ein "Miteinander" zu ersetzen ?"
Nicht, wenn die Bevölkerungsgruppen noch sich durch Mauern abtrennen müssen. Da ist ein friedliches Nebeneinander schon sehr viel, wenn die Differenzen noch nicht bereinigt sind.

Poots gilt als Kreationist

Poots gilt als Kreationist, das heißt, er geht davon aus, dass die Welt nur 6000 Jahre alt ist.

Wenn er das tatsächlich glaubt, dann ist er verrückt. Und das traurige ist, dass es auch Leute gibt, die seinem Idealismus hinterher rennen. Hoffentlich kommen solche Personen nicht an die Macht.

Am 15. Mai 2021 um 15:38 von Miauzi

Zitat: auch hier kommen in diesen Parteien Kreatonisten bis in Ministerämter

Welche Minister oder ehemaliger Minster ist denn Kreatonist?

Kreationismus

Dass Kreationisten in politische Ämter gewählt werden, ist für mich zwar erstaunlich, es beunruhigt mich jedoch in keiner Weise.

@ Sisyphos3, um 16:22

“wäre es nicht mal an der Zeit
das “Nebeneinander“ durch ein “Miteinander“ zu ersetzen ?“

Sie haben sowas von Recht.
Doch solange es mit dem Nebeneinander nicht mal geht...

Und wieder ein "Zündler" - baldiges Krisengebiet?

Das nimmt schon wieder überhand, dass solche "Zündler" in politisch heikle Regionen an die Macht kommen.
Hoffentlich besinnen sich die Iren eine Besseren und jagen den Typ alsbald wieder aus dem Amt, wenn er zündelt.

@von rareri

"Poots gilt als Kreationist. Wenn er das tatsächlich glaubt, ist er verrückt."
Nicht viel verrückter als die Anhänger*innen anderer Religionen, zumindest aus meiner Sicht.

17:29 von Stern2100

"Dass Kreationisten in politische Ämter gewählt werden, ist für mich zwar erstaunlich, es beunruhigt mich jedoch in keiner Weise."

Das beunruhigt mich schon. Es zeigt wieviel Leute anachronistische Weltbilder akzeptieren.

Es bleibt ja nicht bei der Erde als Scheibe.

@ Sisyphos3, um 15:23

“dass die Erde ne Scheibe ist, glaubt er auch ?“

Nein.
Das weiß er.

17:29 von Stern2100

Dass Kreationisten in politische Ämter gewählt werden, ist für mich zwar erstaunlich, es beunruhigt mich jedoch in keiner Weise.

Ein Politiker sollte allerdings eine Vorbildfunktion haben. Ob man dies von einem Hinterwäldler abverlangen kann?!

@ Stern2100

Dass Kreationisten in politische Ämter gewählt werden, ist für mich zwar erstaunlich, es beunruhigt mich jedoch in keiner Weise.

Mir fällt es trotzdem schwer, Kreationisten ernst zu nehmen. Ich hätte immer Bedenken, dass auch bei anderen, wichtigeren Fragen, etwas Dummes dabei raus kommt.

17:22 von sikgrueblerxyz

wenn die Differenzen "noch nicht" bereinigt sind.
.
was meinen sie wie viel Zeit die noch benötigen
die Sache geht ja schon seit einem halben Jahrtausend

@ teachers voice 17:13

Ich gebe gebe Ihnen vollkommen recht, was Sie geschrieben haben. Man merkt es ja auch hier, wenn man verschiedene Threads liest.

Religionen trennen

Das sieht man mal wieder wie Religionen die Menschen trennen. Müssen sie ja, man muss sich ja von den anderen unterscheiden sonst kann man keine Gemeinschaft bilden. Daher kann man froh sein, wenn es zu einem friedlichen nebeneinander reicht. Bei religiösen Fundamentalisten geht nicht mal das. Siehe Nordirland, Israel...

17:53 von rareri

Hinterwäldler
..
wie meinen sie das ?
in den USA sind 45 % Kreatonisten
will nicht wissen wie viele Evangelikale hierzulande auch so ticken

@ rareri, um 17:22

“Hoffentlich kommen solche Personen nicht an die Macht.“

Ich weiß nicht.
Wenn Poots auch an diesen erwiesenermaßen Unfug glaubt, muss er drum nicht notwendigerweise auch eine schlechte Politik machen.
Das freilich kommt auf die Seite an, von der aus man das betrachtet.

Doch noch hat Poots nichts geleistet, außer dass er mit knappstem Ergebnis gewählt wurde.

17:25 von falsa demonstratio

Welche Minister oder ehemaliger Minister ist denn Kreationist?

Steffen Reiche ist ein evangelischer Geistlicher und war von 1994 bis 1999 Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur und von 1999 bis 2004 Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Weit ausgeholt: Wenn Reiche von der Bibel überzeugt ist, kann man ihn durchaus als Kreationisten bezeichnen. Joachim Gauck war evangelischer Theologe und hat es bis zum Bundespräsidenten geschafft. Ich glaube aber nicht, dass diese Personen von der Entstehung der Erde bzw. des Weltalls, so wie es in der Bibel steht, überzeugt sind.

@15:23 von Sisyphos3

//Poots gilt als Kreationist
dass die Erde ne Scheibe ist, glaubt er auch ?
erstaunlich
was es alles so gibt//

Wäre die Erde eine Kugel, würde man ja runterfallen, gelle? :-)

18:00 von Sisyphos3

Hinterwäldler
.
in den USA sind 45 % Kreationisten

Die Zahlen variieren.

Dann sind eben 45 % der Amerikaner Hinterwäldler.

Es ist ja auch kein Wunder; die ersten europäischen Siedler in Amerika waren die sogen. Pilgrim Fathers, die Pilgerväter. Offensichtlich schlagen ihre Weisheiten bis heute noch durch.

@ um 17:59 von HeinzEins

Es gibt so viel Trennendes zwischen den Menschen. Religionen, Nationalitäten, Parteien, Vereine, Städte, Stadtteile, Dörfer, Infektion, Impfung, Leerdenken, Hautfarbe usw und trotzdem sind wir alle gleich.
Der Fußball lebt davon. Aber die besonders schlichten Gemüter fangen an jedem Wochenende einen kleinen Bürgerkrieg in und rund um die Fußballplätze an, ohne dass davon großartiges Aufhebens gemacht wird.
Und da wird tatsächlich der Aufstand geübt.

@ HeinzEins 17:59

Ich möchte Ihnen widersprechen. Nicht die unterschiedlichen Religionen trennen , sondern die Menschen.

@Religionen trennen 17:59 von HeinzEins

"Bei religiösen Fundamentalisten geht nicht mal das. "

Ich fürchte, das hat mit den Religionen nur am Rande zu tun.
Es geht im Prinzip nur um Macht und/ oder Geld.

Nur eignen sich die monotheistischen Religionen besonders gut
zur Instrumentalisierung derjenigen, die Einstein hiermit meinte:
Thema: Unendlichkeit
www.zitat-des-tages.de/zitate/zwei-dinge-sind-unendlich-das-universum-un...
kurz: https://is.gd/oxaVZo

18:08 von rareri

wenn man sich die Pilgerväter so anschaut und deren Vorstellungen
da wundert nicht dass diese gelegentlich verfolgt wurden
ob in England oder in den Niederlanden
besonders einfach war das Zusammenleben mit denen sicherlich nicht
könnte ich mir vorstellen

@17:29 von Stern2100

//Dass Kreationisten in politische Ämter gewählt werden, ist für mich zwar erstaunlich, es beunruhigt mich jedoch in keiner Weise.//

Mich beunruhigt schon, dass es die in einer vermeintlich aufgeklärten Gesellschaft in diesem Ausmaß überhaupt gibt. Wo soll das denn hinführen, wenn Menschen mit derart beschränkten Denkweisen, politische Ämter bekleiden?

@18:08 von rareri: Es gibt Spielräume und keine Spielräume

Sorry, aber wer wirklich glaubt, dass die Erde erst 4000 - 5000 Jahre alt ist, der sollte sich dringend in Therapie begeben - auch wenn es 150 Millionen sind in den USA.
Aber auch die Millionste Kernbohrung, die viel älteres Gestein und Fossilien hochbringt, beeindruckt diese Betonköpfe nicht im Geringsten.
Genauso die debile "Flat Earth" Theorie.
Man sieht die Krümmung der Erde so klar wenn man im Gebirge ist und die Sicht frei - das kann JEDER selber prüfen ohne ein einziges technisches Gerät. Oder eine Kameradrohne nach oben fliegen lassen.
Mein GOTT, lass bitte Hirn herabregnen - und triff die Richtigen!

17:58 von Sisyphos3

„wenn die Differenzen "noch nicht" bereinigt sind.
.
was meinen sie wie viel Zeit die noch benötigen
die Sache geht ja schon seit einem halben Jahrtausend „
Die Bereinigung könnte ganz schnell geschehen. Knochenfunde in Nordirland können ganz sicher beweisen (Radiokarbonmethode), dass es Nordiren schon vor der Erschaffung der Welt vor 6000 Jahren gab. Da wären sie ja schon vorher ein einig Volk gewesen, weil die Aufspaltung in Katholiken und Protestanten ja erst nach dem Erscheinen von Gott vor 6000 Jahren eingeleitet worden sein kann. Also gibt es keinen Grund auf diesem späteren Unterschied weiter herumzureiten.

re 17:35 harry_up: Miteinander

>>@ Sisyphos3, um 16:22
“wäre es nicht mal an der Zeit
das “Nebeneinander“ durch ein “Miteinander“ zu ersetzen ?“

Sie haben sowas von Recht.
Doch solange es mit dem Nebeneinander nicht mal geht...<<

Interessantes Gedankenspiel!

Ich denke, dass es am tatsächlich schwierigsten ist, „nebeneinander“ zu leben. Weil es einfach keinen von Beiden wirklich weiter bringt und die Wirklichkeit mit Höflichkeit, Vereinbarungen und Floskeln zugepflastert wird.

Ich denke, es gibt für uns Menschen im Privaten und auch im Globalen keine Alternative zu einem „Miteinander“. Und vielleicht ist esauch nicht so schwer oder gar unmöglich wie es oft scheinen mag.

Das Schwerste ist nach meiner Erfahrung der erste Schritt, sich gegenseitig einzugestehen, dass man ein „Miteinander“ und nicht bloß ein „Nebeneinander“ will.

Dann aber setzen sich Energien auf beiden Seiten frei, die man nie vermutet hätte und die Berge versetzen können.

Mein Vorbild ist hier Nelson Mandela und -auch wenn weh tut - De Klerk.

18:17 von Sisyphos3

besonders einfach war das Zusammenleben mit denen sicherlich nicht könnte ich mir vorstellen

Naja, zu dieser Zeit war die ganze Bevölkerung noch bibelfest und die Kirche hat die Wissenschaft vorgegeben. Sogar die Evolutionstheorie von Darwin wurde von den damaligen Gelehrten verhöhnt und das war vor rd. 200 Jahren, also relativ noch nicht so lange her .

re 16:43 IBELIN: Fortschritt

>>Wie kann ein Kreationist
fortschrittliche Politik fuer Menschen machen?<<

Eine sehr gute Frage und es freut mich sehr, in Ihren posts neuerdings die Sehnsucht nach „Fortschritt“ zu lesen und zu erkennen.

Das freut mich umso mehr, als ich noch ganz andere Beiträge von Ihnen in Erinnerung zu haben glaube, in denen der Fortschritt eher als Rückschritt interpretiert wurde.

So oder so, es macht enormen Spaß und ist irrsinnig produktiv, gemeinsam für „Fortschritt“ einzutreten. Dann ist man auch nicht mehr versucht, in jeder Suppe Haare zu finden. Man kocht einfach eine neue Suppe, die dann auch noch viel besser schmeckt als die Alte. Und die man ohne das „Haar“ nie probiert hätte.

Auch für Nordirland gilt:

Nur die Überwindung von Religion wird für dauerhaften Frieden auf der Welt sorgen..

Wobei: wenn es keine Religion mehr gäbe, die Menschen würden sicher was neues finden, weswegen sie sich gegenseitig an die Gurgel gehen werden.

@ nie wieder spd

Ich stimme Ihnen zu, dass es viele Unterscheidungsmermale gibt an denen man sich reiben. Aber bei Religionen kann man schlecht diskutieren und Kompromisse finden, denn jede Religion behauptet ja für sich die Deutungshoheit der Welt und wo der Glaube regiert bleibt kein Platz für Rationalität, siehe den Kreationismus.

16:09 von Sisyphos3

"Die Welt wurde am 16.3.4741 v.C.,Morgens 8,01 erschaffen.
Das Gericht eines County dessen Name mir jetzt nicht einfällt hat das im Februar 2008 wieder so geurteilt."
Stellt sich die Frage,warum werden solche absurden Urteile gefällt?
Doch wohl nicht,weil der Richter diesen Schwachsinn auch noch glaubt.
Nein,da steckt noch etwas anderes dahinter.

re 18:43 HeinzEins: Reibung

>>Aber bei Religionen kann man schlecht diskutieren und Kompromisse finden, denn jede Religion behauptet ja für sich die Deutungshoheit der Welt und wo der Glaube regiert bleibt kein Platz für Rationalität, siehe den Kreationismus.<<

Ich denke, es ist ein falscher Weg, Religionen von „außen“ bewerten zu wollen. In aller Regel kommt man ja mit „seiner“ Religion zur Welt und verbindet mit dieser dann in der Regel mindestens seine frühe Kindheit. Das kann man nicht einfach argumentativ „abschütteln“.

Einfacher ist es nach meiner Erfahrung, Religionen bei Anderen einfach zu akzeptieren wie eine Hautfarbe und über die Welt mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Und das hat dann sehr oft eine wirklich befreiende Wirkung.

Konkret: Wenn man seine Religion nicht verteidigen muss, hat man oft von selber gar keine Lust mehr, die Welt nur durch die Sehrohre seiner Kirche zu betrachten. Und das gilt für alle Kirchen! Und für alle Menschen!

18:21 von sikgrueblerxyz 17:58 von Sisyphos3

>>Knochenfunde in Nordirland können ganz sicher beweisen (Radiokarbonmethode),<<

Radiokarbonmethode? an so ein Teufelszeug glauben die nicht!

Am 15. Mai 2021 um 18:03 von rareri

17:25 von falsa demonstratio: Welche Minister oder ehemaliger Minister ist denn Kreationist?

Zitat: Steffen Reiche ist ein evangelischer Geistlicher und war von 1994 bis 1999 Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur und von 1999 bis 2004 Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Weit ausgeholt: Wenn Reiche von der Bibel überzeugt ist, kann man ihn durchaus als Kreationisten bezeichnen. Joachim Gauck war evangelischer Theologe und hat es bis zum Bundespräsidenten geschafft. Ich glaube aber nicht, dass diese Personen von der Entstehung der Erde bzw. des Weltalls, so wie es in der Bibel steht, überzeugt sind.

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Es gab noch mehr Politiker, die Pfarrer waren: Albertz (Berlin), Eggert (Sachsen), Hinze (Bundestag), Stolpe (Brandenburg)

Die waren bzw. sind aber keine Kreatonisten.

Ihr Beitrag hat meine an Miaunzi (um 15:38) gerichtete Frage nach ihrer verwegenen Behauptung, nicht beantwortet

Rückständige Sicht von Religion

@ HeinzEins:
Aber bei Religionen kann man schlecht diskutieren und Kompromisse finden, denn jede Religion behauptet ja für sich die Deutungshoheit der Welt und wo der Glaube regiert bleibt kein Platz für Rationalität, siehe den Kreationismus.

Was soll das denn? Natürlich bleibt da Platz für Rationalität. Wir sind doch nicht im Mittelalter stecken geblieben.
Es gibt möglicherweise Orthodoxe, die an Deutungshoheit glauben, aber ich kenne keine Religion, die die Deutungshoheit dafür erhebt, wie das Universum entstanden ist oder wie die Arten entstanden sind.
Das ist Gegenstand von wissenschaftlichem Diskurs, aber nicht von Glaube.

re 18:21 WirSindLegion: Dogmen

>>Sorry, aber wer wirklich glaubt, dass die Erde erst 4000 - 5000 Jahre alt ist, der sollte sich dringend in Therapie begeben - auch wenn es 150 Millionen sind in den USA.
Aber auch die Millionste Kernbohrung, die viel älteres Gestein und Fossilien hochbringt, beeindruckt diese Betonköpfe nicht im Geringsten.<<

Ich verstehe Ihre Gedanken und Ihren Frust angesichts der scheinbaren Ignoranz sehr gut. Aber Sie merken ja selber, es muss hierfür noch mindestens einen anderen Grund geben als „Beton im Kopf“.

Ein Antwort auf dieses Mysterium habe ich natürlich auch nicht, nur Gedanken hierzu.

Einer davon: Wenn sich Menschen von Argumenten nicht irritieren lassen, geht es ihnen nicht um diese Fakten. Die sind aus der Sicht einer „Ewigkeit“ unwichtige Kleinigkeiten. Wichtiger ist das - vermeintliche - „große Ganze“. Und den Glauben daran will man sich nicht von Menschen in Frage stellen lassen, denen wiederum diese „große Ganze“ nichts bedeutet.

18:33 von teachers voice

"re 16:43 IBELIN: Fortschritt
>>Wie kann ein Kreationist
fortschrittliche Politik fuer Menschen machen?<<

Eine sehr gute Frage und es freut mich sehr, in Ihren posts neuerdings die Sehnsucht nach „Fortschritt“ zu lesen und zu erkennen."

Schoen wenns gefaellt. Trotzdem zur Klarstellung. Ich lass mir von keinem die Meinung diktieren.

Die Sehnsucht Bach Fortschritt hab ich nicht nur seit juengst. Da muessen Sie was missverstanden haben. Darf ich an Schulz von Thun und seine Kommunikationstheorie erinnern.

@ covid-strategie

Auch für Nordirland gilt: Nur die Überwindung von Religion wird für dauerhaften Frieden auf der Welt sorgen.

Wie kommen Sie darauf, dass es bei dieser Auseinandersetzung um Religion geht? Streiten sich hier etwa Theologen?

@ teachers voice, um 18:23

re 17:35 harry_up

Bei dem “Nebeneinander leben“ dachte ich auch an die hier sehr stark vertretenen “Freikirchlichen“.
Eine solche Familie - immer freundlich, niemals anders - wohnt 2 Häuser von mir entfernt.

Diese Familie nahm bisher an keinerlei Feier unserer Straße teil (ich rede von Vor-Corona), ihre Kinder, ca. 10 - 14 Jahre alt, durften nicht mit uns zusammen ein Geburtstagslied singen, die Familie lebt ausschließlich mit den Angehörigen ihrer Glaubensgemeinschaft.
Sie sprechen keine Einladungen aus, nehmen auch keine an.
Und trotzdem mag ich diese Leute, ihrer Freundlichkeit wegen.

Das ist friedliches Nebeneinanderleben, ein Miteinander erscheint mir da nicht realisierbar.

Geht. Und ist nicht schwierig. :-)

Da gibt es nichts zu glauben

@ WirSindLegion:
Sorry, aber wer wirklich glaubt, dass die Erde erst 4000 - 5000 Jahre alt ist ...

Richard Feynman hat einmal auf die Frage, ob er glaubt, dass das Neutrino eine Ruhemasse hat, geantwortet, das sei keine Glaubensfrage.

so blöd sind ja die Kreationisten auch wieder nicht

dass sie nicht wüssten, dass die These, die Erde sei erst 6000 Jahre alt, wissenschaftlich nicht zu halten ist. Zwei Theorien habe ich in diesem Zuammenhang kennengelernt:

1.
Gott hat die Welt vo 6000 Jahren erschaffen. Er hat aber gleichzeitig Fossilien hinterlegt (Saurierknochen u.ä.), die er so präpariert hat, dass wir ihr Alter auf mehr as 6000 Jahre schätzen. Warum er das getan haben sollte, erfuhr ich damals nicht.

2.
Wir urteilen immer nach den Gesetzen der Logik, die wir zu kennen glauben. Gott könnte aber, wenn es ihm beliebt, die Gesetze der Logik jederzeit ändern. Z.B. dahingehend, dass es logisch ist, dass ein Fund mit einem Alter von 10.000 Jahren beweist, dass die Erde erst 200 Jahre alt ist.

Dagegen kommen wir kleinen Lichtlein nicht an.

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