Ihre Meinung zu: Dürre vor der "Feuer-Saison": Es brennt schon wieder in Kalifornien

14. Mai 2021 - 13:42 Uhr

Die Behörden in Kalifornien haben eine neue Dürrewelle und vielerorts die höchste Brandgefahrenstufe ausgerufen. Doch etliche Bewohner verlassen sich nicht mehr auf die Behörden und versuchen, sich selbst zu schützen. Von Marcus Schuler.

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Kommentare

Der Staat macht zu wenig

um die Menschen und die Natur zu schützen.
Gerade in den USA kommt ja oft die Parole von zu viel Staat,der Bürger kann es sowieso besser und der staatlichen Gängelung.
Dabei ist es doch so,nur wenn Staat und Bürger gemeinsam ihren Beitrag leisten kann en funktionieren.

Und das wird immer mühsamer.

„Eigentlich beginnt die "Feuer-Saison" in Kalifornien erst im Spätsommer, August bis November sind die gefährlichsten Monate. Aber in diesem Jahr hat es bislang viel zu
wenig geregnet. Böden und Sträucher sind bereits ausgetrocknet"

Das war doch in den letzten Jahren schon kaum besser. Jedenfalls wird den Bürgern wohl kaum etwas anderes übrig bleiben, als dieser Aufforderung zu folgen: "Gouverneur Newsom forderte die Bevölkerung im Norden (...) zum Wassersparen auf. "In den vergangenen Wochen haben wir so viel Wasser verloren, wie es von gut einer Million Haushalte im Jahr verbraucht wird (…) Dieses Jahr hätte die Schneeschmelze erst gar nicht Flüsse und Auffangbecken erreicht. "Das Wasser ist einfach versickert und verdunstet".

Und ansonsten DIY: Feuer sind ein Problem, die Stromversorgung eine anderes. Sie muss bei besonders großer Brandgefahr (...) abgeschaltet werden, oft für Hunderttausende Haushalte. Nicht stundenweise, sondern oft tagelang (...)"

14:20 von Naturfreund 064

Dabei ist es doch so, nur wenn Staat und Bürger gemeinsam ihren Beitrag leisten kann en funktionieren.

Der Staat besteht aus den Bürger!

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@ rareri. 14:33

"Dabei ist es doch so, nur wenn Staat und Bürger gemeinsam ihren Beitrag leisten kann en funktionieren.

Der Staat besteht aus den Bürger!"

Vielleicht bisschen Wortklauberei. Natürlich ist die Gesamtheit der Bürger letzlich der Staat. Ich danke, Sie wissen schon was Forist @ Naturfeund zum Ausdruck bringen wollte.

Joe Biden hat es klar formuliert. In den vergangenen Regierungsperioden unter DT, aber auch Obama oder Bush herrschte in den USA seitens der Regierung die Meinung vor, die Regierung oder auch "der Staat" müsse sich in Umwelt- aber auch in wirtschaftspolitischen Themen zurückhalten um den Bürgern möglichst wenig dreinzureden. Biden möchte nunmehr erreichen, dass auch die Regierung(en) verstärkt Verantwortung für Entwicklungsprozesse übernehmen.

Es gibt bessere Tiere als Ziegen zur Feuerverhütung

In Spanien gibt es ein Modellgebiet in dem spanische Büffel leben und dieses Gebiet beweiden. Ergebnis: In diesen Gebieten gibt es kein Gestrüpp, trockenes Gras oder Ablagerungsmaterial, das Feuer fangen kann. Es entsteht ein flaches Grün zwischen den Bäumen. Die Büffel bearbeiten auch die herumliegenden Baumreste, indem sie die Rinde mit ihren Hörnern abschälen und mit ihrem Gewicht atomisieren und schneller humifizieren. Ausserdem brechen sie von herumliegenden Kronenbereichen Äste beim Hörnerwetzen und Kratzen ab, so dass auch diese Feuerquelle ökologisch in seiner Feuergefährlichkeit entschärft wird.

Feuer- Saison !

So lange irgend wo auf der Erde es immer nur um die wirtschaftlichen Erträge und Gewinne geht, wird sich rein gar nichts ändern.
Vor einigen Tagen habe ich einen Bericht aus den USA gesehen, wegen neuer Energien. Das einzige, was die Betreiber interessierten, war die mögliche Gewinnmarge als Betreiber von ein paar Windrädern neben den Kühen. Dass dadurch aber fossile Brennstoffe vermieden werden, das war kein Argument, sich mal Gedanken zu machen für die Umwelt, und den schonenderen Umgang mit Ressourcen.
Was da alles an Wasser und CO verschwendet wird, dient immer nur der Bereicherung, und kaum einer denkt über die Folgen nach.
Deshalb werden nur gesetzliche Regelungen ein Stück weit helfen, den Wahn der freien Gewinn- Marktwirtschaft ein zu dämmen und sich um die Belange der Umwelt zu kümmern.
Auch in D haben viele, vor allem Firmen den Sinn und Zweck noch immer nicht erkannt, oder wollen es nicht sehen.

Jede Dürre bedeutet eine

Jede Dürre bedeutet eine Katastrophe für den Menschen und die Tiere. Das ist äusserst tragisch.
Die Ursachen dieser Dürre, die es bereits seit vielen Jahren gibt, werden im Hinblick auf einen Zusammenhang mit den Emissionswerten der Industrialisierung untersucht. Man will untersuchen, ob man etwas vorbeugend zum Wohl von Menschen und Tiere tun kann.
Allerdings es in Kalifornien bereits immer wieder erneut Dürreperioden. So bereits schon im Mittelalter wo man eine Megadürre verzeichnet hat, die hunderte von Jahren ging Unser Planet Erde unterliegt offensichtlich einem natürlichen Wandel / Wechsel des Klimas. Und dieser Wechsel in eine Dürre bedeutet für die Menschen stets eine Katastrophe, bis hin zum Verlassen eines Gebietes, vor allem, wenn Trinkwasser knapp wird.

14:20 von Naturfreund 064

so wie bei uns? wo man/divers nach einer klatsche des gerichts, mal eben in 14 tagen den ganzen klimaschutz neu erfunden/entwickelt/gedacht hat

@15:45 von Traumfahrer

So lange irgend wo auf der Erde es immer nur um die wirtschaftlichen Erträge und Gewinne geht, wird sich rein gar nichts ändern.

Erträge und Gewinne sind doch was Gutes. Ohne diese gibt es keinen Wohlstand. Natürlich ist es wichtig, dass dann auch der tatsächliche Preis für die genutzten Ressourcen gezahlt wird.

Naja

... vielleicht sollten die erstmal den Hooverdamm zurückbauen.., dann wird der Colorado River ein wenig natürlicher und das Klima könnte sich normalisieren.

@sikgrueblerxyz

Spannender Beitrag. Man lernt nie aus.

15:20 von Opa Klaus

Vielleicht bisschen Wortklauberei. Natürlich ist die Gesamtheit der Bürger letzlich der Staat. Ich danke, Sie wissen schon was Forist @ Naturfeund zum Ausdruck bringen wollte.

Ich wollte eigentlich damit nur zum Ausdruck bringen, dass es letztendlich am Menschen, also am Bürger, und zwar an jedem einzelnen, selbst liegt, was er für einen Beitrag im Hinblick auf den Naturerhalt leistet. Wortklauberei war nicht meine Absicht.

15:55 von Karl Maria Jose...

so wie bei uns? wo man/divers nach einer klatsche des gerichts, mal eben in 14 tagen den ganzen klimaschutz neu erfunden/entwickelt/gedacht hat

Eine Bitte: Wenn Sie Ihren Beitrag nochmals wiederholen würden und zwar in 3 Sätzen. Vielleicht kann ich dann folgen.

um 15:56 von Vielfalt.

"Natürlich ist es wichtig, dass dann auch der tatsächliche Preis für die genutzten Ressourcen gezahlt wird."
Interessanter Ansatz.
Präzise: Gewinnung eines Kohlenstoffatoms+Renaturierung+ Oxidation+Reduktion zu einem Kohlenstoffatom= Gesamtpreis eines Zykluses?
Die Gewinnung aus der Luft könnte günstiger sein als Buddeln.
Wir möchten es doch so halten wie mit der Toilette: Verlasse diesen Ort so, wie du ihn vorfinden möchtest? Und Händewaschen nicht vergessen und Maske auf.

@15:45 von Traumfahrer

„Vor einigen Tagen habe ich einen Bericht aus den USA gesehen, wegen neuer Energien. Das einzige, was die Betreiber interessierten, war die mögliche Gewinnmarge als Betreiber von ein paar Windrädern neben den Kühen.“

Ein „paar Windräder“ kosten mehrere Millionen Euro: Natürlich interessiert man sich bei einer solchen Investition zunächst ausschließlich für den Gewinn, zumal das Geld vermutlich von einer Bank geliehen werden muss. Alles Andere wäre doch völliger Unsinn!

@16:11 von sonnenbogen

„Naja
... vielleicht sollten die erstmal den Hooverdamm zurückbauen.., dann wird der Colorado River ein wenig natürlicher und das Klima könnte sich normalisieren“

Mit Hilfe dieses Damms werden sehr weite Teile von Arizona, Nevada und Kalifornien mit Wasser versorgt. Was machen Sie denn dann mit den abermillionen Menschen? Alle umsiedeln? Wohin?
Vielleicht erst mal darüber nachdenken, bevor man so „geniale“ Vorschläge macht.

Klimakatastrophe live

Der Besenginster aka Grausen, aka Hasenbram, aka Vitschen hat also das Feuer in Schuld?
Als eine von vielen "eingeschleppten Straucharten"?
Wie konnte bloß dieser Tiefwurzler den Weg bis nach San Francisco schaffen?
Im Ernst: in Deutschland ist er traditionell verbreitet, was seine vielen regionalen Namen belegen. Dieser Pflanze die Schuld an Waldbränden zu geben, ist deshalb völlig falsch.
Das Problem in Kalifornien und auch im Marin County ist das unzureichende Wasser- und Energiemanagement.
2019 schrieb die FAZ:
"In Kalifornien ist die Dürre vorbei" .
Quelle:
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/in-kalifornien-ist-die...
Jetzt ist sie wieder da, weil die Menschen dort vom Schnee abhängig sind, der im Winter fällt. Fällt zuwenig und wird es im Frühjahr zu warm, ist das Wasserproblem da.
Und das Extremwetter in der Klimakatastrophe verschlimmert die Lage.
Anderenorts ist die Dürre aber noch fürchterlicher, z. B. im Pantanal.

Die Medien ......

sollten fast dankbar sein, daß die USA sie nahezu wöchentlich mit schlechten Nachrichten versorgen, denn "only bad news sell"! Überraschen können die meisten Katastrophenmeldungen nicht, denn der amerikanische Bürger benimmt sich gegenüber der Natur, wie in einem Supermarkt, in dem alles kostenlos ist. Wer sich die fast mittelalterlichen Regeln z.B. des verschwenderischen Wasserverbrauchs genauer ansieht, wundert sich überhaupt nicht mehr. Europäer werden den american way of life nie verstehen und der istnicht vin allen, aber für viele Katastrophen die Grundlage.

Am 14. Mai 2021 um 15:55 von Karl Maria Jose..

Zitat: so wie bei uns? wo man/divers nach einer klatsche des gerichts, mal eben in 14 tagen den ganzen klimaschutz neu erfunden/entwickelt/gedacht hat

Da wurde nichts erfunden/entwickelt/gedacht.

Weitreichende und qualifizierte Überlegungen zum Klimaschutz gibt es schon länger.

Das BVerfG hat nur geholfen, dass diese jetzt auch bis zur CDU/CSU vorgedrungen sind.

15:29 von sikgrueblerxyz

Danke für diesen Bericht,davon hatte ich noch nie etwas gehört.

Mal sehen, wann es in BRANDenburg wieder brennt

Irgendwoher muss dieser sprechende Landesname ja herkommen.

Re : Vielfalt !

Ja, wenn ich mit etwas einen Ertrag, oder auch Gewinn genannt erziele, ist dies im Grunde auch okay.
Nur leider ist der Gedanke immer noch mehr raus zu holen, noch mehr Gewinne erzielen, ohne sich einen Gedanken über die Folgen meines Handels auf die Dauer schädlich, weil zu viele nur an das große Gewinnen und Einsammeln von viel Geld denken, dafür Wälder abholzen und zerstören, ganze Regionen für lange Zeit unbewohnbar machen, wegen irgend welchen Erzen. Leider haben in den meisten Fällen die Bewohner dieser Gegenden kaum was davon, weil zu viel Korruption herrscht, und die Abkassierer nie an eine gerechte Verteilung denken, auch nicht daran, den Schaden zu minimieren oder zu beheben.
Es werden weltweit zu viele Ressourcen ohne Rücksicht verbraucht, den Preis dafür trägt die Natur, die Umwelt und viele Menschen. Und die Gewinner scheren sich einen Dreck um diese Probleme !

@um 14:20 von Naturfreund 064

> Der Staat macht zu wenig <

In dem Fall sind es ganz klar die Menschen selber. Wer in der Wüste wohnt und hunderte Quadratmeter Rasen vor dem Haus täglich zweimal bewässert, der ist Teil des Problems.
Ökologisch ist das auch noch nutzlos, man könnte für Insekten, Vögel und sonstiges Getier auch grün lackierten Beton hinstellen.
Von den Pickups mit Spritverbrauch im Bereich eines beladenen LKW reden wir da noch gar nicht und auch nicht davon, dass man täglich gerne 15 Minuten duscht.
Die paar Windkraftanlagen in der Nähe von Palm Springs und der Bay machen den Kohl kaum fett.

Hier ist es nicht der Staat alleine, sondern eine Mentalität, die einfach nur auf "nie erwachsen geworden" hindeutet.

Wenn wir uns das CO2 Budget ansehen: Wir müssten eigentlich sofort jährlich 20-25% gegenüber dem Vorjahr einsparen, um dem Jahr 2050 noch eine Chance zu lassen.

Aber auch wir sind zu gern nur "große Jungs".
Nur wird die Vollkaskoversicherung nicht mehr zahlen.
Das zahlen wir jetzt alle selber.

@um 16:52 von Egleichhmalf

> Natürlich interessiert man sich bei einer solchen Investition zunächst ausschließlich für den Gewinn, zumal das Geld vermutlich von einer Bank geliehen werden muss. Alles Andere wäre doch völliger Unsinn! <

Ich nehme an, dass es bei Ihnen zum Essen nur noch Geld gibt. Kauen Sie lieber Scheine oder Münzen?
Trinken Sie gerne mal eine 2001er 1-DM Goldprägung? Ihnen kann geholfen werden.

Falls Sie es noch nicht gemerkt haben: Geld ist ein Hilfsmittel und nicht der eigentliche Zweck.

Guten Appetit beim Kauen des Blattsalates aus 20er und 50er Banknoten mit Münzsoße.

@ rareri. 16:22

"Ich wollte eigentlich damit nur zum Ausdruck bringen, dass es letztendlich am Menschen, also am Bürger, und zwar an jedem einzelnen, selbst liegt, was er für einen Beitrag im Hinblick auf den Naturerhalt leistet. Wortklauberei war nicht meine Absicht."

Ich habe das auch so verstanden, sollte auch kein Vorwurf sein. War vielleicht mein Fehler.

Sie haben ja recht. Das Problem bezgl. Klimaschutz ist schlichtweg, dass es immer einen Kompromiss zwischen wirtschaftlichem Gewinn und Lebensqualität einerseits und Erhaltung der natürlichen Ressourcen andereseits geben muss. Hier gilt es - wie in allen Dingen- beide Seiten zu betrachten. Der Mensch befindet sich hier in einem Zwangskontext. Beide Seiten in Einklang zu bringen bedarf neuer Technologien und auch ein Umdenken in der persönlichen Anspruchshaltung.

Re : Egleichhmalf !

Ich weiß nicht mehr genau in welchem Bundesstaat in den USA dies war, aber es ging da um die Frage, könnte man neben den Rindern auf den vielen Weiden viele Windräder hinstellen, die dann von den Farmern oder in Genossenschaften betrieben werden, um eben eine saubere Energie zu generieren. Ja natürlich kostet es einmal Geld und es dauert, bis eine Rendite kommt.
Nur auf diesen deutlich längeren Weg, sich nebenher noch Geld mit sauberer Energie dazu zu verdienen, und so für die Umwelt was zu tun, dafür finden sich leider sehr wenige, weil die Einsicht fehlt.
Leider denken nicht nur in den USA zu viele nicht weiter, dass es nicht nur um die finanziellen Gewinne gehen dürfte, sondern auch um den Gewinn einer sauberen Luft und Umwelt.
Auch in D hat ja nicht einmal die CDU Politik dies erkannt, dass echte neue Alternativen gefunden werden müssen, um all die angeblichen Ziele, die auf dem Papier stehen, zu erreichen. Leider wird noch zu viel die Bremse betätigt !

Ach da ist jetzt

die Dürre hin. Da bin ich aber froh, dass es die noch gibt. Kleiner Tipp: für Dürremeldungen eignen sich auch die Sahara, die Gobi und Zentralasien.

Dürre und Feuer !

Wer nach Amerika schaut, sieht sehr oft eine extrem verschwenderische Lebensweise, die nie wirklich Rücksicht auf die Umwelt und Natur nimmt. Da hat auch Trump noch seinen Anteil dazu gefügt, in dem er Umweltauflagen deutlich lockerte, nur um seinen Freuden und Fans so einiges zu ermöglichen. Und der Grundgedanke an einen schonenderen Umgang mit der Natur und Ressourcen ist bei vielen noch nicht angekommen. Wenn jemand was ändern will, steht zuerst der Gedanke an das schnelle Geld, nicht der der Gedanke langsam beiden Seiten einen Gewinn zu verschaffen, sich selbst und der Umwelt.
Auch in D scheinen zwar viele was für die Umwelt tun zu wollen, nur wenn es ernst wird, z. B. mit Windrädern oder Solaranlagen, wird gekniffen oder boykottiert, mit haarsträubenden Argumenten und Ausflüchten.
Veränderungen bedeuten Einschnitte ins bisherige Leben, und den Willen, dies an zu gehen !!!

Am 14. Mai 2021 um 17:58 von Frank_1021

Zitat: Ach da ist jetzt die Dürre hin. Da bin ich aber froh, dass es die noch gibt. Kleiner Tipp: für Dürremeldungen eignen sich auch die Sahara, die Gobi und Zentralasien.

Kleiner Tip: Es gibt heute bei der ARD einen interessanten Faktenfinder-Podcast über Klimawandelleugner.

@ Traumfahrer. 17:49

"Auch in D hat ja nicht einmal die CDU Politik dies erkannt, dass echte neue Alternativen gefunden werden müssen, um all die angeblichen Ziele, die auf dem Papier stehen, zu erreichen. Leider wird noch zu viel die Bremse betätigt !"

Ich denke, es wäre zu einfach eine globale Problematik auf die Parteinlandschaft der Bundesrepublik herunterzubrechen. Natürlich kann man diese Problematik auch gut für nationale politische Interessen instrumentalisieren, das wäre jedoch an der eigentlichen Problematik vorbeigedacht.

Geologisch liegt Kalifornien nicht weit von Asien entfernt, wenn Sie den Meridian betrachten. In Südostasien sorgt nach wie vor der Monsun - welcher uns heute bitterböse heimgesucht hat- für ausreichend Wasser. Hier unterliegen die Wälder dem Naturschutz, abholzen ist strafbewährt. In Kalifornien wurden weite Landstriche angeholzt, um Ackerbau und Viehzucht zu betreiben.

@18:27 von Opa Klaus: ...um Ackerbau und Viehzucht zu betreiben.

Und das ist genau das Problem. Die alten Kalifornier wissen das noch und sollten aus schlechtem Gewissen ihre ganzen Ersparnisse in Aufforstungs- und Umweltprojekte hergeben. Was natürlich illusorisch ist.
Das Problem zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Welt: Wälder weg = Boden bald weg + Wasserspeicher und CO2 Speicher weg und übrig bleibt nur toter Karst mit ein paar Büschen.

War in Deutschland auch DER Fehler des 20. Jahrhunderts - die Flüsse einzubetonieren und die Natur-Auen und Überflutungsgebiete damit zu töten. Auch das hat Billionen Liter Wasserspeicher und natürliche Flutverhinderer ruiniert.

@15:49 von Gregor 42

>> So bereits schon im Mittelalter wo man
>> eine Megadürre verzeichnet hat, die
>> hunderte von Jahren ging

Wieviele Jahrthunderte(!) dauerte diese angebliche Dürre denn? oO

@OpaKlaus

"Das Problem bezgl. Klimaschutz ist schlichtweg, dass es immer einen Kompromiss zwischen wirtschaftlichem Gewinn und Lebensqualität einerseits und Erhaltung der natürlichen Ressourcen andereseits geben muss. Hier gilt es - wie in allen Dingen- beide Seiten zu betrachten. Der Mensch befindet sich hier in einem Zwangskontext. Beide Seiten in Einklang zu bringen bedarf neuer Technologien und auch ein Umdenken in der persönlichen Anspruchshaltung."

Das ist zwar erstmal naheliegend.
Aber: es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen wirtschaftl. Gewinn/Lebensqualität und Erhaltung der natürl. Ressourcen.
Ohne Fortbestand der natürlichen Ressourcen kann es auf Dauer keine grenzenlose "weiter so Wirtschaft " geben.
Grundlage der Weiterentwicklung, in welcher Richtung auch immer, ist eine weiterhin intakte Umwelt, da gibt es kaum Kompromisse bzw finde ich: die haben wir schon längst ausgereizt.

@17:58 von Frank_1021

>> Kleiner Tipp: für Dürremeldungen eignen
>> sich auch die Sahara,

Ähh, war nicht gerade letzte Woche hier auf tagesschau.de ein Bericht über die Sahelzone?

Und gestern dieser Bericht über Hunger&Dürre in Südmadargaskar? -.-

Komisch liegt es in der Natur..

.. des Menschen, Fakten zu verleugnen? Irgendwie muss es immer jemanden anderes geben, welcher an allem Schuld ist. "Ich fahre E- SUV" die Umeltschäden durch die Batterieherstellung und Entsorgung interessieren mich nicht. Ich denke grün"

Teakholz im Haus.. "sind doch nur Bäume"

Es ist diese ätzende Selbstgerechtikeit weltweit, welche die Natur ruiniert. Als ich 1957 das Licht der Welt erblickte, gab es round about 5, 5 Mrd. Menschen. Jetzt sind es knapp 8 Mrd. Alle haben Hunger, alle wollen leben. Zurecht. Wir sitzen in unserem Ledersofa (das Vieh wäre ja ohnehin irgendwann gestorben), grillen Steaks aus Argentinien(das Schiff wäre sowieso gefahren), schimpfen auf FFF (alles faule Schüler) und spenden in der Adventszeit €50 ach ne, €20 tuns ja auch, an soziale Einrichtungen. Kaufen dann noch Billigklamotten, welche von Kindern in armen Ländern produziert werden und fühlen uns wohl dabei. Ach ja, die Umwelt müsste man ja auch mal schützen. Also macht mal.. Ihr anderen..

@ karlheinzfaltermeier

Europäer werden den american way of life nie verstehen und der ist nicht von allen, aber für viele Katastrophen die Grundlage.

So ganz haben wir es aber auch nicht nötig, mit dem Finger auf die Amerikaner zu zeigen.

Es liegt mir fern...

.. hier im Forum in irgendeiner Form Partei zu ergreifen oder Stimmung zu machen. Ich vergleiche aktuell die Situation in verschiedenen Ländern hinsichtlich Umweltschutz, welche ich persönlich bereist habe. Und das ist sehr interessant zu vergleichen. USA heisst me first. Alles für mich und meine Rinder oder Farm. Umweltschutz, Energiesparen gibt es im Translator kaum. China hat sich in den letzten 20 Jahren um 180 Grad gedreht. Massive technologische Entwicklung, vom Agrarstaat hin zum hightech Land. Auch dort erkennt man zwischenzeitlich die Notwendigkeit, das Thema Klimaschutz zu priorisieren. Europa sendet Lippembekentnisse, letztlich möchte man den Lebensstandard nicht reduzieren. Asien ganz anderes. In Thailand leben die Menschen im Einklang mit der Natur. Wälder erhalten, Naturschutzgebiete ausweisen. Hohe Strafen bei Vergehen. Erhaltung der natürlichen Ressourcen beginnt im Kopf jedes einzelnen.

@ hardpart. 18:49

"Das ist zwar erstmal naheliegend.
Aber: es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen wirtschaftl. Gewinn/Lebensqualität und Erhaltung der natürl. Ressourcen.
Ohne Fortbestand der natürlichen Ressourcen kann es auf Dauer keine grenzenlose "weiter so Wirtschaft " geben.
Grundlage der Weiterentwicklung, in welcher Richtung auch immer, ist eine weiterhin intakte Umwelt, da gibt es kaum Kompromisse bzw finde ich: die haben wir schon längst ausgereizt "

Ich gebe Ihnen absolut recht. Aber was wäre die Alternative?

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

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Die Moderation

@Opa Klaus, 19:01

"...Ich fahre E- SUV" die Umeltschäden durch die Batterieherstellung und Entsorgung interessieren mich nicht. Ich denke grün...".

Dann doch lieber einen Benziner, die Erdölgewinnung ist ja soooo viel umweltfreundlicher.

Und die Pipelines, um den Kram zu transportieren sind auch alle zu 100% dicht, vor allem braucht deren Betrieb auch keinerlei Energie.

Die LKWs, die allein in D nahezu täglich die ca. 14.000 Tankstellen anfahren sind auch ökologisch. Der Betrieb der Tankstellen ebenfalls.

Und so ein Benziner / Diesel ist ja in der Herstellung sooo viel umweltfreundlicher ( gut, er braucht keinen großen Akku... :D ).

Wie "toll" das System "Kraftstoff" ist, haben die AMis ja vor kurzem erst erleben dürfen, als EINE Pipeline ausfiel ;).

Es gibt nur EINE umweltfreundliche Art der Fortbewegung : Auf Schusters Rappen, evtl. noch auf einem echten Rappen ;).
Denn auch Fahrräder müssen erst produziert werden...

Domininum terrare..

.. macht Euch die Erde untertan. Zitat aus dem alten Testament. So war das aber nicht gemeint. Menschen und Priore verfügen über eine unnachahmliche Befähigung, alte Bibeltexte zu verfälschen. "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt" Übersetzung aus dem Matthäus Evangelium. Das arme Kamel. Wieso sollte es sich durch ein Nadelöhr quälen? Da müsste der Tierschutzbund schon längst sein Veto dagegen eingelegt haben. Jesus sprach eine altaramäische Sprache, in welcher Chamel oder Kamal soviel bedeutet wie Strick oder Seil. Aha! Und schon macht es Sinn, oder? Lasst doch das arne Kamel in der Oase Wasser schlürfen. Unser Planet ist uns gegeben und wir haben die Verantwortung dafür. Solange wirtschaftliche Interessen keine Rücksicht auf unsere Ressourcen nehmen, werden wir die Folgen ertragen müssen. Das Prinzip der Gleichheit. Ying und Yang. Wer ignoriert, der wird ignoriert werden.

14:33 von rareri

"Der Staat besteht aus den Bürger."
Deshalb muß der Bürger auch dafür sorgen,dass ein gesunder,natürlicher Lebensraum erhalten bleibt.
Weil hier das Thema Kalifornien ist,wünsche ich den Bürgern von Kalifornien viel Glück und gutes gelingen beim Erhalt ihrer Natur.
Hoffen wir mal,dass die Brände vielleicht doch nicht so heftig werden.

2021 um 18:49 von saschamaus75

Wieviele Jahrthunderte(!) dauerte diese angebliche Dürre denn? oO
.
was mögen wohl die Gründe für die Kreuzzüge gewesen sein ?
Glaubenskonflikte, die Eroberung Jerusalems oder nicht auch Hungersnöte, Mißernten, Klimachaos in Europa in der Zeit
insbesondere in späteren Zeiten (30 jährige Krieg) schlug das Wetter große Kapriolen
nicht umsonst sprich man von der "kleinen Eiszeit" in der Epoche

@

„...Es gibt nur EINE umweltfreundliche Art der Fortbewegung : Auf Schusters Rappen, evtl. noch auf einem echten Rappen ;).
Denn auch Fahrräder müssen erst produziert werden...“

Das ist zwar wahr, aber die Wege, die man zu Fuß erledigen kann, sind doch recht begrenzt. Also bleibt nur die bewusste Benutzung. Das heißt: Wenn ein älterer Wagen (der mal für den Weg zur Arbeit nötig war) nicht durch einen neuen ersetzt und nur noch für notwendigste Dinge benutzt wird, ist allemal weniger schädlich als einen neuen anzuschaffen.
Aber das ist natürlich nur ein „Winzigstel“ des Problems.

14:33 von rareri

Der Staat besteht aus den Bürger!
.
wie ne Rudermanschaft
einige rudern mehr oder weniger, gelegentlich in dieselbe Richtung
und einer sitzt am Steuer

@sysyphos3

"Wieviele Jahrthunderte(!) dauerte diese angebliche Dürre denn? oO
.
was mögen wohl die Gründe für die Kreuzzüge gewesen sein ?
Glaubenskonflikte, die Eroberung Jerusalems oder nicht auch Hungersnöte, Mißernten, Klimachaos in Europa in der Zeit
insbesondere in späteren Zeiten (30 jährige Krieg) schlug das Wetter große Kapriolen
nicht umsonst sprich man von der "kleinen Eiszeit" in der Epoche"

Donnerwetter! Jetzt schlägt es aber 13!

Sie gehen mit keiner Silbe auf das ein, worauf Sie vorgeben zu antworten.

Wie üblich, und darüber hinaus noch riesige Bögen von Kreuzzügen bis hin zu einer " kleinen Eiszeit."

Alles "off topic"

@20:48 von Sisyphos3

>> was mögen wohl die Gründe für die
>> Kreuzzüge gewesen sein ?

Ähh, das Thema ist Kalifornien 2021? oO

@ Gerd Hansen Zitat: "@Opa

@ Gerd Hansen
Zitat:
"@Opa Klaus, 19:01
...Ich fahre E- SUV" die Umeltschäden durch die Batterieherstellung und Entsorgung interessieren mich nicht. Ich denke grün...".
Dann doch lieber einen Benziner, die Erdölgewinnung ist ja soooo viel umweltfreundlicher...."

ich glaube Sie missverstehen den User @OpaKlaus

so wie derzeit die E-Mobilität "inszeniert" wird ist sie keine echte Alternative zu Benzin/Diesel-PKW

als ich mich vor 30 Jahren (!) damit beschäftigt habe setzte der "Hotzenblitz" einen ersten Höhepunkt an technischer Machbarkeit für ein serientaugliches E-Auto
und das hatte nicht eben mal 250-450 PS
es brauchte deshalb auch keinen Monster-Lithium-Akku
man kam mit damals üblichen Blei-Akku 60-100 km weit - ausreichend für Stadtfahrten
und es genügte ein normaler 230V Anschluss für eine akzeptable Ladezeit
und das Auto wog auch nicht 3 Tonnen ohne Fahrer
der deutsche Höhepunkt des Unsinns -> ein E-Porsche mit mehr als 800 PS
*sarkasmus*

@OpaKlaus

"Ich gebe Ihnen absolut recht. Aber was wäre die Alternative?"

Ja, das ist eben extrem schwierig, vor allem gibt es nicht die einfachen Lösungen.

Nur mal so, sehr vereinfacht gesagt, alles andere würde hier den Rahmen sprengen :

Am wichtigsten ist es, die Grundlagen unserer Existenz zu erhalten und zu sichern, denn ohne das geht auf Dauer nichts.
Dafür brauchen wir Regeln. Die einen nennen sowas dann allerdings Verbote. Genau da beginnt der Konflikt.
Niemand käme auf die Idee, die 10 Gebote, die Moses am Berg Sinai von Gott erhalten haben soll, als "Verbote" zu bezeichnen, obwohl sie nichts anderes als genau das waren.

Aber: mit Regeln haben viele einfach nichts am Hut, siehe Corona. Egoismus scheint wichtiger zu sein.

21:07 von harpdart

Sie gehen mit keiner Silbe auf das ein, worauf Sie vorgeben zu antworten.
.
mach ich nicht ?
dann machen sie sich mal Gedanken !

Wo lagen denn die Gründe der Völkerwanderung vor 1.500 Jahren,
kam die einfach so oder weil das Klima den Menschen in Nordeuropa ein Leben unmöglich machte
oder die Steppenvölker aus Asien gen Westen vertrieb

wäre es nicht angesagt die Argumente anderer hier zumindest anzuhören,
bevor man sie lächerlich macht ?

@17:58 von Frank_1021

//Ach da ist jetzt
die Dürre hin. Da bin ich aber froh, dass es die noch gibt. Kleiner Tipp: für Dürremeldungen eignen sich auch die Sahara, die Gobi und Zentralasien.//

Falls Sie Ihren Kommentar für witzig halten: Ist er nicht. Im Gegenteil, eine echter Rohrkrepierer.

18:42 von WirSindLegion

War in Deutschland auch DER Fehler des 20. Jahrhunderts - die Flüsse einzubetonieren und die Natur-Auen und Überflutungsgebiete damit zu töten
.
wer hat wegen seines Schiffbaus Wälder abgeholzt ?
die Spanier ebenso wie die Menschen auf Kreta
wo sind die Zedernwälder im Libanon geblieben ?
Warum ging Rungholt unter, nur wegen einer Sturmflut, oder war mehr ?
Kein Lebewesen auf diesem Planeten hält sich an die Ökologie.
Zumindest beim Menschen bedenklich, weil der hat Verstand abzuschätzen was er tut

@21:21 von harpdart

>> Egoismus scheint wichtiger zu sein.

Ähh, daß gehört aber weniger in die 10 Gebote, sondern eher zu den 7 Todsünden. -.-

@ hardpart 21:21

Ich empfinde es als sehr angenehm und konstruktiv mit Ihnen zu diskutieren.

"Aber: mit Regeln haben viele einfach nichts am Hut, siehe Corona. Egoismus scheint wichtiger zu sein."

Ich denke, dies ist eine wichtige Erfahrung für uns alle. Ich denke, viele Mitmenschen, welche situativ und auch emotional denken, werden daraus lernen oder sich in ihrer Meinung bestätigt fühlen. Es wird immer einen Teil geben, welchen wir nicht mehr erreichen können. Leider..

@Sisyphos3

"wäre es nicht angesagt die Argumente anderer hier zumindest anzuhören,
bevor man sie lächerlich macht ?"

Ich habe mir hier Ihre Argumente ( wenn es denn welche waren) angehört und habe festgestellt, dass Sie irgendwelche historische Ereignisse, die Sie mMn auch noch falsch interpretieren, anführen, die nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben.
Und ich weiß nicht, ich habe Sie nicht lächerlich gemacht, ich habe Ihnen lediglich widersprochen.

21:14 von saschamaus75

Ähh, das Thema ist Kalifornien 2021? oO
.
sicherlich
das Thema heißt aber auch Wasser ist knapp

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Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

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