Ihre Meinung zu: Monatelanger Machtkampf: DFB-Präsident Keller vor Rücktritt

11. Mai 2021 - 19:28 Uhr

Nach einem monatelangen Machtkampf zieht die DFB-Spitze geschlossen Konsequenzen. Präsident Keller wolle zurücktreten, teilte der Verband mit. Vizepräsident Koch werde nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

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Kommentare

Es wurde Zeit

dass diese Komödie beendet wird.
Es ist einfach nur noch abstoßend, welche Machtgerangel sich bei uns abspielen, gerade im sportlichen Bereich.
Der größte Sportverband der Welt blamierte sich in den vergangenen Wochen und damit auch alle die sich für den Fußball engagieren.

Professionelle Führungsstrukturen schaffen

Der Rücktritt von Präsident Keller ist ein richtiger und notwendiger Schritt, um den Deutschen Fechter-Bund nicht nachhaltig zu beschädigen. Ein Verband dieser Größenordnung kann nicht von Ehrenamtlichen geführt werden. Diese Erkenntnis sollte in der Etablierung professioneller Führungsstrukturen münden.

Bin ich froh, dass ich...

...von den internen Querelen bei derartigen Organisationen keine Ahnung habe.
Dabei erschien mir Herr Keller, den ich erstmals nach seiner Wahl kennenlernte, aufgrund seiner ehrlich klingenden Rede sehr sympathisch.

Oder lag's vielleicht nur an seinem charmant klingenden Dialekt...?

Keller kann, darf und soll gern bleiben!

Alle anderen sollten in der Tat verschwinden – und zwar umgehend, nicht erst 2022... Dass in Koch nach gegenwärtigem Stand ausgerechnet ein mutmaßlicher Kapitalverbrecher Kellers Geschäfte weiterführen soll, ist ein absoluter Gipfel an Geschmack- wie Vernunftlosigkeit.......

Nazi Vergleich

Keller hat Nazi Vergleich gemacht. Dieser Aspekt fehlt seltsamerweise und sollte wenigstens in den Kommentaren aufgezeigt werden.

@harry up 21:13

Ich denke Ihr Eindruck täuschte nicht, sagen auch andere aus.
Ich war nicht dabei. Aber alles, was ich so verfolgen konnte (in diesem teuren DFB-Klüngel-milde ausgedrückt), wollten die anderen Herrschaften keine Erneuerung und müssen ihn so zur Weißglut getrieben haben, dass er sich zu dieser Äußerung hinreißen ließ.
Aber es lässt doch tief blicken, wenn seit Jahren Korruption, Steuerskandale ect. ohne Folgen bleiben, aber ein Satz aus der Erregung heraus zum Rücktritt führt.

Zur Strecke gebracht

Typisch deutsch: Man hat mal wieder einen zur Strecke gebracht. Ein Mann mit Mut und Engagement ist mal wieder zum Rücktritt gezwungen. Die Miesmacher und die Frustrierten haben mal wieder obsiegt.
Langsam gehen uns die Menschen aus, die mit Herz und Verstand Verantwortung übernehmen. Übrig bleiben die reinen Verwaltungsmacher.

21:13 von harry_up

«Bin ich froh, dass ich von den internen Querelen bei derartigen Organisationen keine Ahnung habe.
Dabei erschien mir Herr Keller, den ich erstmals nach seiner Wahl kennenlernte, aufgrund seiner ehrlich klingenden Rede sehr sympathisch.

Oder lag's vielleicht nur an seinem charmant klingenden Dialekt...?»

Ich weiß nicht, wie sehr Sie sich grundsätzlich für Fußball interessieren.

Letzten Samstag war jedenfalls Herr Koch zu Gast im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF. Moderatorin an diesem Tag Katrin Müller-Hohenstein.
Fürchterliches Geeier des Herrn Keller. Hier: nä, war nich‘ so.
Da: nä, weiß ich nich‘. Dort: nä, sag' ich nich'.

Seit schon vor der Erfindung von Abseits isser Vizepäsi des DFB … der Herr Koch. Ahnung, was im DFB vorgeht, hat er aber dennoch nicht. Hörte man ihm so beim Verbalen Gurken zu. Fürchterlich amateurhaft Kreisklasse D.

Ihn als Berufsrichter muss der Freisler-Vergleich um so mehr getroffen haben.
Seit nach der WM 2006 nur noch Hähne im Abseits beim DFB.

@jautaealis 21:19

„Alle anderen sollten in der Tat verschwinden – und zwar umgehend, nicht erst 2022... Dass in Koch nach gegenwärtigem Stand ausgerechnet ein mutmaßlicher Kapitalverbrecher Kellers Geschäfte weiterführen soll, ist ein absoluter Gipfel an Geschmack- wie Vernunftlosigkeit.....“

Die verschworene Gauner-Klicke hat Keller bestimmt so lange vor sich hergetrieben, bis ihm Nerven und Zunge entgleist sind.

Ja - er hat den Nazi-Vergleich gemacht!

Herr Keller hat sich selbst ins Moor Loch gesetzt, bzw. ist ins Moor Loch getreten. In Deutschland kommst Du heute bei einer solchen Wortwahl nimmer raus.
Ob er allerdings mit einer anderen Wortwahl treffender gewesen wäre bleibt auch fraglich - denn Herr Koch "kocht" bekannterweise seine eigene Suppe und das schon seit Jahren:
Der Mann im Hintergrund - ebenso im Sumpf - der DFB-Affären. Dieser Mann soll nun die Geschäfte führen bis einer neuer "Gaul" gewählt ist, da Lachen und Gaggern in ganz Süddeutschland und vor allem in Freiburg im Stall. Wetten, dass der neue "Gaul" im DFB ein SUPER KOCH wird?

@21:37 von schneegans @harry up 21:13

//Aber es lässt doch tief blicken, wenn seit Jahren Korruption, Steuerskandale ect. ohne Folgen bleiben, aber ein Satz aus der Erregung heraus zum Rücktritt führt.//

Ich habe die Befürchtung, dass das nicht auf den Sport beschränkt bleibt.

21:38 @ Alice et Ayşe Weidel

Auf Führungskräfte wie Herrn Keller, der eine Kollegen mit einem Nazi-Richter vergleicht, verzichte ich gern.
Das hat Mut frustriert sein und Miesmachen überhaupt nichts zu tun.

Solche Führungskräfte haben weder Herz noch Verstand.

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