Kommentare

Long Covid als anerkannte Berufskrankheit?

steht das jetzt in Zusammenhang mit der Tätigkeit ?
wobei vielleicht wurde die im Ausüben ihrer Tätigkeit angesteckt

Ich leide seid dem späten

Ich leide seid dem späten Frühjahr letzten Jahres nach einer überstandenen Erkältung, an so ziemlich den selben Erscheinungen. Nach einigen Versuchen bei verschiedenen Ärzten ohne Ergebnis die meist mit damit endeten das man mir sagte im Alter lässt die Belastbarkeit halt nach, habe ich es aufgegeben nach dem Grund zu suchen. Auf Corona getestet worden bin ich damals nicht da in Bremen nur Personen getestet wurden die nachweisen konnten das sie Kontakt mit nachweislich Corona erkrankten hatten.

Gibt ja schon

einige Artikel in den letzten Wochen, ja wir bekommen ein Problem, erstens fallen die Menschen aus.
Und wie die weiterleben sollen, und von was, das bedarf einer Klärung, jeder weiß wie schwer es ist eine EU Rente zu bekommen, der Weg ist lang.

@heribix 16:24 Uhr..

Dann lassen Sie sich jetzt testen und Blut abnehmen, um Antikörper auf Covid nachzuweisen..

Definition Berufskrankheit

"Berufskrankheiten sind arbeitsbedingte Erkrankungen, die ein Beschäftigter durch seine berufliche Tätigkeit erleidet, in dem er, nach dem Kenntnisstand der Medizin, besonderen Einwirkungen (z. B. Lärm, Gefahrstoffe) in erheblich höherem Maß ausgesetzt ist, als die übrige Bevölkerung." Quelle bfga.

Na, dann wünsche ich den Linken und verdi schon mal viel Spass dabei, zu definieren welche Berufsgruppen hinsichtlich Rentenvetsicherung etc. Vorteile eingeräumt bekommen und welche nicht.

Das hier ausgerechnet Arbeitgeber.. ..

... Die Mitleidtragenden sein sollen, ist doch schon sehr anmaßend. Die krankheitsbedingten Ausfälle seien sehr problematisch für die Unternehmen.

Wie war das noch?

Als es darum ging eine - strikte - Teststrategie in den Unternehmen zu installieren, damit der - Infektionskreislauf - in den Unternehmen möglichst unterbrochen wird, da haben die Unternehmen laut beim Bundeswirtschaftsminister aufgeschrieen. Die Aktion belaste die Unternehmen noch mehr in CORONA Zeiten, und das ginge nicht.

Dabei finden die meisten und längsten Kontakte an den Arbeitsplätzen statt.
Die Folge sind eine Vielzahl von Infektionen.

Darunter auch die Langzeiterkrankungen, die - auch - durch CORONA ausgelöst werden können, und dazu ggf andere bereits bestehende Erkrankungen.

Und jetzt wollen sich die Arbeitgeber (nicht tarifgebunden) wieder aus der Verantwortung stehlen, und wollen erkrankte Mitarbeiter/innen schnell loswerden.

Die Betroffenen sollen Long-Covid als Berufskrankheit anerkannt bekommen.

16:41, wenigfahrer

>> jeder weiß wie schwer es ist eine EU Rente zu bekommen, der Weg ist lang.<<

Was ist denn eine EU-Rente?

rer Truman Welt

Das ist schlimm und darf weder übersehen noch unterschätzt werden, das ist keine Frage. Aber es muß auch relativiert werden. Von 100.000 Covid-19 Erkrankungen sind somit statistisch 10.000 Menschen mit Long Covid-19 Syndrom betroffen.
Wie sieht das bei den jährlich ca. 500.000 Krebserkrankungen aus?
Was ist mit deren Langzeitfolgen?
Bei knapp 40 - 45% sind diese tödlich und bei einem weiteren erheblichen Prozentsatz sehr stark bezüglich einer Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Nur bei einem relativ geringen Prozentsatz ist die Leistungsfähigkeit annähernd wie zuvor.
Insgesamt wesentlich gefährlicher also als eine Covid-19 Erkrankung und vor allem wesentlich häufiger vorkommen.
50% der heute Geborenen müssen im Verlaufe ihres Lebens statistisch mit einer Krebserkrankung rechnen. Das hat für mich Seuchenqualtät. Was hört man darüber in den Nachrichten? Ich allenfalls einmal im Jahr wenn vom Bundesamt die Statistik der Todesursachen veröffentlicht wird. Gehört einfach zu unseren Leben

Bei der Frau kam es

Bei der Frau kam es exemplarisch genau so, wie ich es erwartet habe: als Betroffene(r) wird man allein gelassen und darf sich mit Selbsthilfegruppen begnügen. Das ist typisch hier. Es wird alle Energie in Impfung und Regeln gesteckt. Wer danach noch Probleme hat - tja das ist dessen Problem. In UK gibt es schon viel länger Hilfe in Long Covid Stationen, die es schon länger gibt. Überrascht mich, dass es hierzulande auch welche geben soll. Die Unterstützung wird dennoch nicht ausreichen. Langzeitfolgen oder Folgeerkrankungen, solche Betroffenen werden in unserer "Leistungsgesellschaft" ausgestoßen. Das hatte schon mein Pfarrer vor vielen vielen Jahren erkannt und gepredigt. Recht hat er. Nicht mehr leistungsfähig? Kündigung und Ausgrenzung sind die Folge. Ärzte sagen dann schnell "psychosomatisch". Ist auch schon traurig genug, dass Covid Infizierte sich schuldig gefühlt haben, infiziert worden zu sein. Was ist nur aus diesem Land geworden...

wir sind keine schweren Erkrankungen mehr gewohnt

Auch Lungenentzündung ist, wie auch Corona, eine schwere Erkrankung.
Früher endete sie oft tödlich.

Sich davon wieder zu erholen, dauert Monate.

Wir können nicht erwarten, das man immer sofort wieder funktioniert!

16:48 @ 91541matthias

Die Antikörper-Tests Athen nach wie vor als unzuverlässig in der Kritik und werden zumindest für die "Lockerungen" nicht anerkannt.

Antikörper werden teils (schnell) abgebaut.
Es müsste wohl eine gründlichere Untersuchung mit aufwändigeren und teureren Test auf die T-Zellen erfolgen.
Diese Untersuchungen haben jedenfalls Prof. Drosten und Team bei der jüngsten Seroprävalenz-Studie ausgeführt.

Wahrscheinlich müsste man ziemlich um den Test betteln, ggf. auf eigene Kosten machen lassen,
wie ich erlesen habe, 150 - 180 €.

Ich denke, es gibt sehr viele Menschen, die wegen der Testeinschränkungen keine PCR-Test erhielten und nun benachteiligt sind.

Ich glaube nicht, dass ein

Ich glaube nicht, dass ein Antikörpertest jetzt noch was bringt nach sooo langer Zeit. Zumal nur Antikörper irgendeines Coronavirus nachgewiesen werden können, nicht aber DIESES Virus (auch wenn das dann mehr als wahrscheinlich ist). So oder so dürften aber wohl eh keine Antikörper mehr da sein. So geht es sehr vielen Leuten. Damals durfte ja bloß keiner getestet werden. Mich hatte es vermutlich (!) auch letztes Frühjahr erwischt. Hatte damals nichts, aber seitdem Hustenreiz alle paar Tage oder so, ab und an Geschmackssinnverlust für ein paar Stunden oder so. Normal ist das nicht. Glücklicherweise nicht so heftig wie bei den typischen Long Covid Symptomen. Weiß es aber genau so wenig, da nie getestet.

Eventuell hat Heribix vielleicht noch irgendwo ne Blutprobe von letztem Jahr, die man nachträglich untersuchen kann (Blutspende o.ä.).

Long-Covid Beweisführung

Die Betroffenen sollen die Beweise liefern, das sie an CORONA erkrankten, und dann nach Wochen mit neuerlichen Symptomen für Long-Covid den Beweis antreten, dass die neuerliche Erkrankung - zweifelsfrei - der vorherigen Erkrankung mit CORONA zuzuordnen ist.

Schon der Zeit nahe Zusammenhang ist hier in der Beweisführung zerrissen.

Und wenn den gesamten Zeitraum noch andere Erkrankungen diagnostiziert wurden, dann ist die - eindeutige - Zuordnung zu Long-Covid offensichtlich gar nicht mehr möglich.

Und dann sieht das mit der Anerkennung der Berufskrankheit sehr übel aus.

Post Covid Syndrom

Das ist ein Grund, warum Influenza-Virus (Grippe) und Corona-Virus überhaupt nicht miteinander vergleichbar sind. Diese schweren Schädigungen z. B. am Nervensystem oder am Herzen, kommen bei Grippe praktisch nicht vor. Bei Covid ist es ein Massenphänomen, das uns volkswirtschaftlich noch teuer zu stehen kommt. Wir waren leider viel zu nachlässig und haben über Monate hinweg viel zu viele Ansteckungen zugelassen.

Jeder 10.? Oder 0,5%

Ich habe die Zahl 0,5% gelesen. Aber das hängt sicher damit zusammen, ob man nur die PCR-positiven nimmt, oder aber alle Infizierten.

Die letztere Zahl ist natürlich aussagekräftiger, da sie deutlich näher an der Realität ist.

Das ist fast das selbe wie bei den Kindern. Die haben normalerweise einen sehr milden Verlauf, aber es gibt Einzelfälle, bei denen das Immunsystem überschießt und es zu PIMS kommen kann.

Zu Long-Covid gibt es auf Quarks.de einen guten Artikel.

17:15 von fathaland slim

Was ist denn eine EU-Rente?///

Sie wollen uns veralbern?

@ Sisyphos

Long Covid als anerkannte Berufskrankheit?

Auch wenn der Nachweis gelingt, dass die Ansteckung am Arbeitsplatz erfolgte (was in der Regel unmöglich ist), ist das noch nicht unbedingt eine anerkannte Berufskrankheit. Und damit auch kein Fall für die Berufsgenossenschaft.

@ 17:18 von Susi1960 / Lungenentzündung

„ Auch Lungenentzündung ist, wie auch Corona, eine schwere Erkrankung.
Früher endete sie oft tödlich.

Sich davon wieder zu erholen, dauert Monate.

Wir können nicht erwarten, das man immer sofort wieder funktioniert!“

Auch vor Corona gab es rund 700.000 Lungenentzündungen jährlich. Ca. 300.000 davon mussten klinisch behandelt werden.

Jedes Jahr sterben ca 40.000 Menschen daran.

Ich hatte auch mal eine. Bis ich sportlich wieder total Leistungsfähig war, das dauerte fast 6 Monate. Und ich war damals 25...

17:18, Susi1960

>>wir sind keine schweren Erkrankungen mehr gewohnt
Auch Lungenentzündung ist, wie auch Corona, eine schwere Erkrankung.
Früher endete sie oft tödlich.

Sich davon wieder zu erholen, dauert Monate.

Wir können nicht erwarten, das man immer sofort wieder funktioniert!<<

Die meisten Menschen, die an Covid sterben, sterben an einer Lungenentzündung.

@ fathaland slim

jeder weiß wie schwer es ist eine EU Rente zu bekommen, der Weg ist lang.<<

Was ist denn eine EU-Rente?"

EU- Rente steht als Abkürzung für" Erwerbsunfähigkeitsrente"

Long Covid gilt nicht für mich

Da mein Leben seit dem Lock down auf dem Kopf gestellt wurde.
Ich unter Angst und Panikattacken leide.
Zukunftsängste mir den Schlaf rauben, zusätzlich ich von Verschwörungstheoretikern genauso wie von meinen überängstlichen Nachbarn, der mir Coronapartys unterstellt genervt werde.
Sogar mein Hausarzt weigert sich vorbei zu kommen, und schon gar keine Atteste wegen meiner Psychosen ausstellen will.
Weiss ich nicht mehr weiter....... .

@fathaland slim, 17:15

Was ist denn eine EU-Rente?

Erwerbsunfähigkeitsrente. Wird gewährt, wenn der Versicherte auf absehbare Zeit keiner Erwerbstätigkeit nachgehen kann. Die greift bei sehr vielen Erkrankungen.
Gab's früher unbegrenzt, seit kurzem wird sie nur noch auf maximal 5 Jahre gewährt, dann ist eine erneute Beantragung erforderlich.

Long Covid häufiger als bei anderen Viren?

„ Herzmuskelentzündung als mögliche Folge

Über die Dauer und Schwere der Infektion kann sich auch der Herzmuskel entzünden. Für sportlich aktive Leute sind daher auch (unbemerkte) Herzmuskelentzündungen gefährlich. Werden diese, wie auch bei anderen Virusinfektionen, nicht ausgeheilt, kann das mit Herzrhythmusstörungen zum Tode führen.

Die Herzmuskelentzündungen treten nach Covid-19 je nach Studie bis zu viermal so häufig auf im Vergleich zu anderen Viruserkrankungen oder viralen Atemwegserkrankungen. Allerdings geht man davon aus, dass die fünf bis zehn Prozent von Herzmuskelentzündungen bei herkömmlichen Virusinfekten nicht die tatsächliche Inzidenz abbilden.

Demnach würden viele Herzmuskelentzündungen unentdeckt bleiben. Die sehr genaue und intensive Beobachtung der Covid-19-Patienten hingegen würde das tatsächliche Bild abdecken. Somit müssten in Zukunft auch andere Viruserkrankungen genauer nachbeobachtet werden.“

Aus Quarks

Das nicht erkannte Phänomen

Die nicht erkannte Langzeitwirkung von Corona ist vielleicht mehr auf nicht Erkennung als Unterschätzung zurückzuführen. Bekanntlich ist die niedrigere Einkommensschicht wesentlich stärker von Corona betroffen. Entsprechend gering ist das Verständnis in den gehobenen Einkommensschichten, noch geringer das Vermögen der Erkenntnis.
Auch ist wenig und spät ist dieses Phänomen Untersucht worden. Aus verschiedenen West- und Osteuropäischen Länder liegt gar nichts an Informationen vor, aus China auch nicht viel.
Ob man die Arbeitgeber hierfür verantwortlich stellen kann ist zu bezweifeln, wir haben als Gesellschaft die Tragweite verschlafen.

@ Weltraumhausmeister

Bei der Frau kam es exemplarisch genau so, wie ich es erwartet habe: als Betroffene(r) wird man allein gelassen und darf sich mit Selbsthilfegruppen begnügen.

Worüber beschweren Sie sich jetzt? Selbsthilfegruppe spricht ja schon mal nicht für "allein". Und wenn Sie aufgepasst haben, ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass sich mittlerweile einige Ärzt*innen auf diese Hilfe spezialisiert haben und auch in Deutschland viel in diese Richtung geforscht wird.

Evolutionsmedizin

Long-Covid therapiert den ganzen kranken Arbeits- und Wachstumswahn. So schaut´s aus, wenn so ein Virus gescheiter als die ganze Menschheit ist.

@fatherland slim @von wenigfahrer

"Was ist den eine EU-Rente?"
Eine Erwerbsunfähigkeitsrente.

Am 10. Mai 2021 um 16:22 von Sisyphos3

Zitat: Long Covid als anerkannte Berufskrankheit?..... steht das jetzt in Zusammenhang mit der Tätigkeit ?.....wobei vielleicht wurde die im Ausüben ihrer Tätigkeit angesteckt

Es empfiehlt sich immer, den Artikel zu Ende zu lesen bevor man kommentiert.

Im Artikel ist von der Schwierigkeit die rede, nachzuweisen, dass man sich bei der Arbeit oder auf dem Weg von/zur Arbeit infiziert hat. Infektionen bei der Arbeit dürften vor allem bei Beschäftigten im Gesundheitswesen vorkommen.

@ fathaland slim

Was ist denn eine EU-Rente?

EU steht hier ausnahmsweise für Erwerbsunfähigkeit.

Psychische Störungen durch das Coronavirus?

„Forscher und Ärzte haben bei Corona-Infizierten festgestellt, dass ein nicht unerheblicher Teil von ihnen später Symptome von psychischen Störungen zeigt und häufiger an Depression erkrankt als Nichtinfizierte oder die Gesamtbevölkerung.

Ob eine Infektion tatsächlich eine direkte Ursache für eine klinische Diagnose ist, ist derzeit noch offen. Forschende haben nämlich eine bidirektionale Beziehung nachgewiesen. Das Ansteckungsrisiko von psychisch Kranken ist rund achtmal(!) höher als für den durchschnittlichen Bürger.

Möglicherweise sind also Menschen mit Risikofaktoren schlicht häufiger infiziert, was zu vielen Depressiven unter den Infizierten führt. Die erstmalige Ansteckung unter Covid-Patienten ist mit fünf Prozent zumindest bislang nicht besonders hoch – und müsste nicht an der Infektion liegen, sondern an den Lebensumständen. Wenn Menschen wegen ihrer Infektion, des Krankenhausaufenthaltes oder der Langzeitfolgen etwa ihren Job verlieren“

Aus Quarks

Nun ja

Flugreisende sollten an den Flughäfen einen PCR- und einen Schnelltest machen müssen, empfahl der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN), Christian Karagiannidis, in der "Rheinischen Post". ..ach ja...hat doch vor dem totalen Zusammenbruch des Gesundheitssystems gewarnt der Herr?! nun hat er seine „Ratschläge“ verlagert

@ 17:24 von 0_Panik/ Beweisführung

Long Covid ist oft multisystemisch, betrifft oft mehrere Organe.

Man kann das schon nachweisen, indem man Organe untersucht.

Es geht fast immer um die ACE2-Zellrezeptoren, über die das Coronavirus eindringt: zum Beispiel Lunge, Leber, Niere oder Bauchspeicheldrüse.

Auch im Gehirn kann man virale RNA nachweisen.

Auch Autoimmunerkrankungen können ausgelöst worden sein.

Da ist der Nachweis des Zusammenhangs aber in der Tat noch schwierig.

@wenigfahrer

Die EU Rente aus der gesetzlichen RV ist schon seit dem 31.12.2000 abgeschafft.

17:20 @ Leipzigerin59 - Korrektur

Ich stelle gerade mit Entsetzen fest, was bei Unaufmerksamkeit die Autokorrektur schafft und ich übersehe.

" ... Antikörper-Tests Athen ..."

statt Athen,
denn vielmehr in Deutschland,
muss es
> gelten <
heißen.

@17:02 von Opa Klaus

>> Na, dann wünsche ich den Linken und
>> verdi schon mal viel Spass dabei

Ähh, ein neues Problem, welches erstmal bewertet werden muß. ABER für Sie steht schon fest, wer dieses Problem lösen soll? oO

@Opa Klaus 17:02

Ich sehe auch keine Einordnungsmöglichkeit in den Bereich Berufskrankheit, ausgenommen Berufe im Krankenhaus. Drum gab es ja wohl auch die Diskussion um eine Impfpflicht in diesem Berufsfeld (die es meines Wissens für Ärzte für ansteckende Krankheiten gibt).

Mir ist der tragische Fall eines Familienvaters bekannt, der als Notfallsanitäter durch den resistenten Keim einen Arm verlor. Man wollte selbst dieses Ereignis nicht anerkennen. Die Familie geriet in große Not.

16:24 von heribix

>>Ich leide seid dem späten Frühjahr letzten Jahres nach einer überstandenen Erkältung, an so ziemlich den selben Erscheinungen. [...] Auf Corona getestet worden bin ich damals nicht da in Bremen nur Personen getestet wurden die nachweisen konnten das sie Kontakt mit nachweislich Corona erkrankten hatten.
<<

Es ist mir unverständlich, wieso Sie nicht auf Covid19 getestet worden sind. Bei uns hieß es immer, Verdacht auf Kontakt mit erkrankten Personen (ein Beleg war meines Wissens nicht vorzubringen) oder aber auch, wenn die üblichen Symptome eintrafen. Allerdings kommt es auch auf den Zeitpunkt an. Letztes Jahr im Frühjahr hat ja so langsam alles begonnen und dann an Fahrt aufgenommen. Viele Puzzleteile fehlten da noch...

heribix Long Covid?

Ich hatte ebenfalls seit Frühjahr 2020 zunehmend Long Covid Symptome, aber keine positiven Tests. Hatte sämtlich Fachärzte durch und beim Schädel MRT zum Ausschluss von hirnorganischen Veränderungen durch Covid wurde schließlich ein zwar gutartiges, aber großes Meningeom (Hirntumor) entdeckt. Das sei meistens ein Zufallsbefund, wie bei mir, meinten die Neurochirurgen. Vor 2 Wochen operiert, "sehr erfreulicher Verlauf", jetzt freue ich mich auf die Reha. Nicht mehr nach möglichen Ursachen suchen zu müssen tut mir gut, jetzt muss ich "nur noch" heilen
Alles Gute Ihnen!

Am 10. Mai 2021 um 17:15 von fathaland slim

" >> jeder weiß wie schwer es ist eine EU Rente zu bekommen, der Weg ist lang.<<

Was ist denn eine EU-Rente? "

Sie erstaunen mich jetzt etwas, hatte ich von vielen Seiten erwartet, aber nicht von Ihnen.

Auszug:

" Wer hat Anspruch auf EU Rente?
Welche Voraussetzungen gibt es für die Rentenzahlung? Eine Erwerbsminderungsrente bekommst Du nur, wenn Du in den letzten fünf Jahren mindestens 36 Monate Pflichtbeiträge in die Deutsche Rentenversicherung eingezahlt hast. Diese 36 Monate müssen aber kein zusammenhängender Zeitraum gewesen sein. "

EU Rente hat nichts mit der EU zu tun, auch wenn die Buchstaben gleich sind, ist aber zumindest allen Älteren oder Kranken Bürgern bekannt.

Und, Bitte gerne, schön wenn man helfen kann.
Auch wenn der Text oben einfach ist, man muss den Kopf schon ziemlich unter dem Arm tragen, und es dauert mitunter Jahre, bis man sie erhält.

„Krank“ oder „voll arbeitsfähig“ ?

Das deutsche Arbeitswesen und das Arbeitsrecht kennen nur diese beiden Zustände.

Tatsächlich kann man eine eingeschränkte Berufsfähigkeit geltend machen (zB 80%, 60%), was aber schwierig ist.

In der Praxis werden Betroffene aber eher diskriminiert oder wie 100% Einsetzbare behandelt.

Sobald man mal auf Sara f gepocht hat der AG möge Rücksicht nehmen, ist man auf dem „ersten“ Arbeitsmarkt nicht mehr vermittelbar.

Auch wenn die in Deutschland traditionell wirtschaftsfreundliche Gesetzgebung den AN den Rücken stärken sollte - in der Praxis sieht das noch einmal ganz anders aus.

Wer nicht 100%ig fit ist, der wird langsam aber sicher ausgegrenzt und aus dem Unternehmen gemobbt.

In der Regel hat keiner aus den heute so hoch geschätzten „Teams“ Lust, die Arbeit für den beeinträchtigten Kollegen mit zu erledigen - nicht einmal zeitweise.

Nachfrage

Die Diskussion der Foristen zeigt , dass das Problem mit Sicherheit nicht mirt der BU zu lösen ist. Ein Sachverhalt den der Autor des Artikels auch schon hätte erkennen können. Gas zeigt nur, das uns covid vor Probleme stellt, die neue Lösunger erfordern.

Im übrigen scheint es so, dass man im Forum besser mit unbelegten Meinungen arbeiten kann als mit nackten Fakten. Ich bin schon der Meinung, dass die von mir kürzlich eingebrachten Daten zum Nachdenken anregen können.

https://www.france-naturelle.de/corona/frankreich-urlaub

Reproduktionszahl R-Wert: 0,79 (Deutschland: 0,9)
Test-Positivrate: 5,8% (Deutschland: 11,2%)*

Zum Selbernachdenken!

Kann sein, das ich Frankreich als Vergleichsland nicht deutlich genug gemacht habe.

Vergesslichkeit und Zerstreutheit, Konzentrationsprobleme

Upps. Dann habe ich COVID-19 schon seit 30 jahren.
Chaotische Selbstorganisation muss ich noch ergänzen.
Ich vergesse oft auch Namen und Bezeichnungen von Pflanzen, u.ä. - banalste Dinge.

Ich habe einen viel besseren "Covid-Detektor": Solange ich meine 2km Trainingsstrecke bergauf rennen kann ohne Pause und dann 4-5 Std. später nochmal die steilere 1km Strecke - ist alles OK.

Am 10. Mai 2021 um 17:16 von Meinung zu unse...

50% der heute Geborenen müssen im Verlaufe ihres Lebens statistisch mit einer Krebserkrankung rechnen. Das hat für mich Seuchenqualtät. Was hört man darüber in den Nachrichten? Ich allenfalls einmal im Jahr
___
Seuchen sind m.W. ansteckend. So schlimm eine Krebserkrankung ohne Zweifel ist, so ist sie jedoch nicht infektiös.

Hin und hergerissen

Ich bin hin und hergerissen, wie ich auf die vielen Artikel zu Long Covid, Fatigue und Co. reagieren soll.
Wir haben in Deutschland allein 4 Mio. Autoimmunkranke, viele davon mit systemischen Autoimmunerkrankungen. Der milde Teil der Symptomatik ähnelt denen von Long Covid. (Der nicht so milde Teil zerstört im schlimmsten Fall Organe, bzw. das gesamte "System".)
Danach hat kein Hahn je derart gekräht und danach kräht auch aktuell kein Hahn. Während 350.000 Long Covid-Patienten vollste Aufmerksamkeit erhalten.
Der wirtschaftliche Schaden ist in beiden Fällen immens, wenn nicht bei den AI-Erkrankungen höher. Bei den AI-Erkrankungen sind vor allem Menschen des mittleren Lebensalters betroffen, deren Erwerbsleben, mind. die -biografie ebenfalls zerstört wird.
Gut ist, wenn Fatigue und Co. endlich mehr aufmerksam erhalten und deren Ernst erkannt wird. Vielleicht werden dann auch anders Erkrankte mit "schwammigen Symptomen" mehr ernst genommen.

Am 10. Mai 2021 um 17:34 von covid-strategie

Jeder 10.? Oder 0,5%

Ich habe die Zahl 0,5% gelesen. Aber das hängt sicher damit zusammen, ob man nur die PCR-positiven nimmt, oder aber alle Infizierten.
__
Woher will man wissen, ob eine Infektion bestanden hat, wenn kein PCR-Test gemacht wurde ? Kann man da noch nach einem Jahr einen aussagefähigen Antikörper-Test machen um das zu verifizieren ?

17:37, rainer4528

>>17:15 von fathaland slim
Was ist denn eine EU-Rente?///

Sie wollen uns veralbern?<<

Nein, wollte ich nicht.

Mir war nicht klar, daß man die Erwerbsunfähigkeitsrente so abkürzt.

@17:38- Häufigkeit bei Corona toten

Die meisten Coronatoten sterben nicht an einer Lungenentzündung. Sie sterben an oder mit ihrer schweren Krebserkrankung.

Oder an anderen schweren Vorerkrankungen, ohne die sie keinen schweren Verlauf gehabt hätten.

"Worüber beschweren Sie sich

"Worüber beschweren Sie sich jetzt? Selbsthilfegruppe spricht ja schon mal nicht für "allein". Und wenn Sie aufgepasst haben, ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass sich mittlerweile einige Ärzt*innen auf diese Hilfe spezialisiert haben und auch in Deutschland viel in diese Richtung geforscht wird."

Jau, das bringt vermutlich ähnlich viel wie bei anderen Selbsthilfegruppen, wo es keine Therapie gibt. Dann kann man sich gegenseitig beruhigen und das war's. Toll.

"Ein paar Ärzte"... "wird jetzt geforscht"... das beginnt alles etwas spät. D.h. nicht jeder, der das hat, wird auch behandelt. Ein Anfang wäre es, wenn man das Thema schon früher in Angriff und ernster genommen hätte und die Zentren früher eingerichtet hätte. Dann könnte man Betroffenen nun etwas mehr anbieten als nur "oh wir forschen gerade dran".

Bei diesem Stellenwert des Themas hierzulande sieht man dann ja, wie viel Unterstützung z.B. diese Frau u.a. am Arbeitsplatz bekam. Null. So wird es anderen auch ergehen.

17:16 von Meinung zu unse...

>>50% der heute Geborenen müssen im Verlaufe ihres Lebens statistisch mit einer Krebserkrankung rechnen. Das hat für mich Seuchenqualtät.
<<

Seuchen sind mMn ansteckende Krankheiten, womit die Menschen sich schnell untereinander infizieren können. Damit fällt Krebs für mein Verständnis durch das Raster...

kategorisch bürokratisch

Das muss unbedingt kategorisiert werden. Es muss anerkannte Diagnosekriterien und eine objektive Einstufung von Schweregraden geben. Nur so kann gewährleistet werden, dass es Betroffenen ähnlich ergeht wie anderen chronisch Erkrankten mit ähnlichem Leidensdruck. Dann wird ein nicht unerheblicher Prozentsatz sich nach einem langen und kräftezehrenden Kampf enttäuscht abwenden und die eigene verbleibende kostbare Energie außerhalb von erstattungsfähigen Szenarien erhalten.
Win-win...

18:35, wenigfahrer @17:15 von fathaland slim

>>EU Rente hat nichts mit der EU zu tun, auch wenn die Buchstaben gleich sind, ist aber zumindest allen Älteren oder Kranken Bürgern bekannt.<<

Sie müssen verzeihen, aber ich bin Freiberufler. Rente? Besser nicht drüber reden...

...Patienten haben oft große..

Warum sollten die Betroffenen weniger große Probleme mit Covid haben, als die Gesellschaft. Es ist eine leidige Erkrankung und wir sind eine sehr fragile und störanfällige Gesellschaft. Da kann man sich früh erschöpfte und leidende Menschen nicht leisten ...
Vielleicht müssen wir unsere Produktivitätserwartungen mal runter schrauben - als Kollektiv, wie als Individuen.

Zu 17:55 von Alice et Ayşe Weidel "EU-Rente"

@ fathaland slim
Was ist denn eine EU-Rente?
-
EU steht hier ausnahmsweise für Erwerbsunfähigkeit.

u.a.:
Die Erwerbsunfähigkeitsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung wurde zum 31.12.2000 abgeschafft und durch die Rente wegen voller Erwerbsminderung (Erwerbsminderungsrente) ersetzt. Die Erwerbsunfähigkeitsrente wird jedoch weiterhin gezahlt, wenn der Anspruch darauf vor dem 01.01.2001 entstanden ist, solange die Anspruchsvoraussetzungen, die für die Bewilligung der Rente maßgebend waren, weiterhin vorliegen. Ein Versicherter ist erwerbsunfähig nach dem bis zum 31.12.2000 geltenden Recht, wenn er aus gesundheitlichen Gründen regelmäßig nur noch geringfügige Einkünfte aus einer Arbeitsleistung erzielen kann. Davon wird ausgegangen, wenn der Versicherte nur noch unter 2 Stunden täglich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeitsfähig ist. .....

Am 10. Mai 2021 um 17:51 von Thrombosen-Paul

"Evolutionsmedizin

Long-Covid therapiert den ganzen kranken Arbeits- und Wachstumswahn. So schaut´s aus, wenn so ein Virus gescheiter als die ganze Menschheit ist."

Ich wäre jetzt nicht so vermessen, von mir auf die ganze Menschheit zu schließen, aber auch nicht so beleidigend gegenüber erkrankten Mitmenschen.

v. Zabbalodt

Am 10. Mai 2021 um 18:16 von saschamaus75

>> Na, dann wünsche ich den Linken und
>> verdi schon mal viel Spass dabei

Ähh, ein neues Problem, welches erstmal bewertet werden muß. ABER für Sie steht schon fest, wer dieses Problem lösen soll? oO
__
Zumindest sind das die üblichen Verdächtigen, wenn es darum geht, einen Anspruch gegen am liebsten natürlich Arbeitgeber aufzuzeigen und Ansprüche zu stellen.
Noch eine Anmerkung z. vorher. Thread.
Ich bin 1xgeimpft, wie ich auch schrieb, und habe mich natürlich in freundlichster Form darum bemüht, wie das eigentlich selbstverständlich sein sollte. Mein post sollte lediglich aufzeigen, dass die Probleme rund um die Impfung je nach BL, teilweise sogar je nach Stadt o. Landkreis ganz unterschiedlich sind. Anfangs z.B. hinkte NRW total hinterher, mittlerweile haben sie die Kurver gekriegt und machen noch Sonderaktionen, was ich sehr sinnvoll finde.

@Möbius Jedenfalls

haben sich die Methoden einen am Arbeitsplatz fertig zu machen in ihrer intellektuellen Strahlkraft und Wirkung deutlich gesteigert. Als ich als 15 jähriger Bengel "vor dem Mast" anfing hieß es noch: "Steh hier nicht rum wie Gunter Sachs, du bist hier nicht in Saint-Tropez, Gas steht unten". Das Labor war "oben" und mir hatte man gerade ein Muttermal aus dem Rücken operiert, "damit kannste arbeiten", wie es im Krankenhaus hieß. Nach einer Stunde Gasflaschenschleppen hatte ich dann eine Narbe fürs Leben weil die Nähte gerissen waren. Trotzdem, wenn ich das mit der feingeistigen Fertigmacherei zum Ende meines Arbeitsleben vergleiche..... kein Tag länger......

Am 10. Mai 2021 um 17:57 von covid-strategie

Psychische Störungen durch das Coronavirus?

„Forscher und Ärzte haben bei Corona-Infizierten festgestellt, dass ein nicht unerheblicher Teil von ihnen später Symptome von psychischen Störungen zeigt und häufiger an Depression erkrankt als Nichtinfizierte oder die Gesamtbevölkerung.
___
Das finde ich schon sehr erstaunlich, dass man schon derart dedizierte Aussagen über Spätfolgen einer Erkrankung erhält, die vor etwa 14 Monaten noch gänzlich unbekannt und somit auch unerforscht war. Da werden bestimmt noch einige Faktoren entdeckt, die (mit)-ausschlaggebend sind, bezogen auf unterschiedliche Aspekte.

Mit Verlaub

im Beitrag steht "mutmaßlich 350.000" - aber über wie viele reden wir denn tatsächlich?
So wahnsinnig viel kann es wohl nicht sein, sonst würde jeder von uns einen solchen Fall kennen.

"Ein paar Ärzte"... "wird

"Ein paar Ärzte"... "wird jetzt geforscht"... das beginnt alles etwas spät. D.h. nicht jeder, der das hat, wird auch behandelt. Ein Anfang wäre es, wenn man das Thema schon früher in Angriff und ernster genommen hätte und die Zentren früher eingerichtet hätte. Dann könnte man Betroffenen nun etwas mehr anbieten als nur "oh wir forschen gerade dran". "

Es gab vor ca 2 Monaten schon Berichte hier über spezielle Rehakliniken für Long Covid.
Z.b in Heiligendamm, über die auch heute berichtet wird.
Es geschieht auch bei uns schon länger etwas.

@ 19:44 Krid01 u.a.

Das gehört zu den üblichen Strategien der Corona-Leugner: "Komisch, ich kenn keinen..." Und leider nehmen Falschaussagen in Bezug auf Corona und Covid19 zu. So wie heute z.B. die Behauptungen, wir wüssten nichts über Übertragungswege, und dass Corona einfach plötzlich verschwinden wird und Impfungen überflüssig werden.
Es lohnt sich in dem Zusammenhang, das "PLURV-Prinzip" zu beachten, das die häufigsten Desinformationstaktiken und Leugnungstricks zusammenfasst:
Der australische Kognitionspsychologe John Cook hat sie unter der englischen Abkürzung F-L-I-C-C als 5 Techniken der Wissenschaftsverleugnung veröffentlicht. (tinyurl.com/x5txmhhc) Daran orientiert kann man auch kritische seriöse Positionen zu Corona gut identifizieren und von unseriösen und falschen Behauptungen unterscheiden. Ich hatte das schon heute Morgen gepostet, aber leider ist der Beitrag wieder verschwunden.

@18:09 von covid-strategie

Na ja... Die im Beitrag geschilderten Möglichkeiten zur Beweisführung, das Long-Covid bestand, ist aber sehr aufwendig und noch viel mehr Kosten aufwendig.

Das ist es besser auf die Beweisführung der Berufskrankheit / Berufsunfähigkeit gleich zu verzichten.

Psyche

haben doch fast Alle. Völlig egal ob sie Covid hatten oder nicht. Seit über einem Jahr wird uns eingetrichtert, dass wir in wenigen Tagen tot umfallen könnten. Wenn du es dann noch kriegst und tatsächlich körperlich problemlos übersteht, ist doch zumindest dann die Todesangst im Kopf. Nichts Anderes als hätte man eine andere potentiell tödliche Krankheit überstanden. Auch solche Menschen verändern sich meist massiv. Ich sehe da einen herbei geredeten Zusammenhang. Für die Jugendlichen von denen angeblich 50% Tatsachen nicht von Meinung unterscheiden können: Achtung dies ist eine Meinung

Nicht nur im Job, ihre ganze Kraft und Lebensqualität dürfte in ihrem privaten Alltag (logischerweise) genauso stark eingeschränkt sein. Und ihr Leidensdruck deshalb erheblich.

Da kann man die Annahme, dass sie auch noch von ihrer körperlichen und psychischen Verfassung her in der Lage seien, monate- und jahrelang ihre „gesetzlichen Ansprüche“ bei den (bekanntermaßen im Abwehren und „Weiterleiten“ von an sie gerichteten finanziellen Ansprüchen ebenso hartnäckigen wie routinierten) „zuständigen“ Versicherungsträgern nicht nur geltend zu machen, sondern die ggf. auch noch auf dem Rechtsweg durchzusetzen eigentlich nur als weltfremd bezeichnen.

Da ist es schon ein Trost, zu wissen, dass man mit seinen Problemen nicht allein da steht. Und dass die Aussicht darauf, dass man damit ernst genommen wird und auf effiziente Hilfsstrukturen mit der Zahl der Betroffenen steigt. Zynischerweise, muss man angesichts unserer gnadenlos „leistungs“-statt gemeinwohlorientierten Gesellschaft wohl sagen.

Als ich heute sagte

Gut,dass ich jetzt wenigstens die erste Impfung bekommen habe.
Sagte ein Kollege zu mir:
Eigentlich braucht man das Ganze gar nicht weil es unnötig ist.
Als ich dann ein Beispiel brachte,von einem 50jährigen,der an Corona gestorben ist,sagte er:
So ist das eben,sterben müssen wir sowieso alle einmal.
Ich hoffe nur,dass es noch wenigstens bis zu meiner zweiten Impfung gut geht,mir ist schon lange klar,wenn ich mich anstecke,dann mit 90%iger Wahrscheinlichkeit im Geschäft.Dort kann ich nur schwer ausweichen.
Selbst als ich dann sagte,das dieses Sterben elendes Ersticken ist,bekam ich wieder zur Antwort:
Dann ist das so und wir müssen alle mal Sterben.

Long-Covid-Patienten haben oft große Probleme im Job....

Von wegen Solidarität in der Pandemie.
Oder Sprüchen wie "wir sitzen im gleichen Boot".
Menschen, die an Corona erkrankt sind, treffen in den Unternehmen oben auf wenig Verständnis und Solidarität.
Da wird man auf Mitarbeiter erst aufmerksam, wenn das Rädchen ein bisschen weniger funktioniert....

@O_Panik um 17:10

Alles in eine Schüssel und mit dem großen Rührbesen darüber.
.
Es macht doch einen Unterschied, ob ein Unternehmen mit 10.000 MA 100 oder 200 Erkrankte hat, oder ein Kleinunternehmer mit 4 MA, der irgendwie den Lockdown überstanden hat, 1 Erkrankten.

Wenn man Arbeitsunfähigkeit

Wenn man Arbeitsunfähigkeit jetzt hebeiredet, wird sie auch kommen.
Dann muss man von den long covid mal 80% Simulanten abziehen.

Und davon sind dann 50% wissentliche Betrüger. Die anderen bestenfalls Hypochonder.

@Rainer4528 um 17:37

Antwort auf fathaland slim:
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Der Begriff Erwerbsunfähigkeitsrente (EU-Rente) wurde 2001 durch Erwerbsminderungsrente, kurz EM Rente
ersetzt.

@21:25 von Bender Rodriguez

>> Wenn man Arbeitsunfähigkeit jetzt
>> hebeiredet

Ähh, (fast) alles nur "Simulanten", "Betrüger" und "Hypochonder"? Sie haben ein sehr sonderbares Menschenbild. oO

Long-Covid-Patienten

Allso kommen zu den mehr als 85000 toten,noch viele langzeitkranke.

Und immer noch glauben viel das einfache und gute Regeln zum Lockdown nicht Zielführend sind.

Darstellung: