Ihre Meinung zu: SPD-Parteitag: Auftakt mit Attacken auf Koalitionspartner

9. Mai 2021 - 13:07 Uhr

Mit 600 Delegierten ist der Bundesparteitag der SPD digital gestartet - mit deftigen Worten gegen die Union und einem klaren Bekenntnis zu dem Mann, der die Sozialdemokraten aus dem Umfragetief führen soll.

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Kommentare

Liebe SPD, ihr habt die ganze Zeit mit regiert und tragt auch eine Mitschuld an dieser Regierung. Nicht nur reden, sondern machen. Löst euch endlich von der CDU und macht euer eigenes Ding, denn die CDU hat eure meisten Erfolge auf ihre Schultern genommen. Kommt endlich in die Hufe, oder wieder alles Gerede? Nicht anderen Fehlversagen vorhalten sondern selber machen.

man staunt nur noch

aber hat der olaf sie da nicht erst hingeführt? der 100% mattin hatte ja fast doppelt so viele wählerinnenstimmen

SPD

Dass Lars Klingbeil die Union für kaputt erklärt und die SPD mit aktuell knapp 14% einen Kanzlerkandidaten ernennt, zeugt wohl eher von einem gewissen Realitätsverlust. Egal ob GRR, eine Ampel, Grünschwarz oder Schwarzgrün kommt, die SPD wird in keiner dieser Konstellationen den Kanzler stellen können. Dass die SPD im Gegensatz zur Union oder zu den Grünen zudem keinen ihrer Co-Vorsitzenden eine Kanzlerschaft zutraut, muss auch nicht weiter kommentiert.

Der Ball geht aufs andere Spielfeld

"Diese Union ist kaputt..."
Meine Meinung: sie ist prozentual abgestürzt, weil sie mit Laschet aufs falsche Pferd gesetzt hat, aber das hat der SPD nicht geholfen, ihr Umfragetief zu bewältigen.

"...sie ist inhaltlich leer, so Lars Klingbeil".
- Genauso wie die SPD. (Ich warte noch auf ein Wahlprogramm der Union.)

"Er sieht die Union geschwächt - nicht nur personell. 'Eine Union, deren Spitzenkandidaten Karliczek, Altmeier und Scheuer heißen, eine solche Union sollte nicht in der Regierung sein."
- Ich sehe die SPD noch geschwächter. Nicht erst seit ein paar Wochen. Klingbeil sucht sich genau die Personen aus, die geschwächelt haben (und die vermutlich kein Amt mehr bekleiden werden). Ich spiele mal den Ball zurück aufs SPD-Feld: eine SPD, deren Spitzenkandidaten Kühnert, Walter-Borjans und Esken heißen, braucht die Welt auch nicht. Und ihr Herr Scholz redet sich die Welt in leisen Tönen schön...

Die SPD

ist schon etwas witzig.
" "Union ist kaputt"

Zum Auftakt des Parteitags gab es deutliche Kritik gegen den Koalitionspartner. "Diese Union ist kaputt, und sie ist inhaltlich leer, und für Deutschland ist es gut, wenn diese Konservativen keine Verantwortung mehr tragen", sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. "

Die Union ist kaputt, stimmt, und die SPD ist noch kaputter, bekommt kein Bein mehr in die Tür.
Wenn ein ganzes Holzbein auf ein halbes schimpft, läuft sich trotzdem nicht schneller.

Auf das Programm bin ich gespannt, was die SPD ihren Restwählern bieten will, klare Ansage, was wird teuer und für wen.
Was sind die Auswirkungen auf Arbeitsplätze und Lohn.
Was macht das mit unserer Landschaft, welche Industrie wandert ab, also viele Fragen, die Antworten darauf sind entscheidend für den Wähler.
Verbot der Neuzulassung von Verbrennern ab 2025, so die neusten Schlagworte aus Berlin.
Jetzt warte ich mal bis die SPD fertig ist mit Tagen.

Leer

Kaputt und leer, wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.
Auch wenn die Union pausieren sollte, müde und schwerfällig ist, zu sehr am Machterhalt interessiert als am Wählerwillen, die SPD erscheint ebenso ermüdet und erholungsbedürftig. Energie, Kraft, neue Ideen Fehlanzeige oder leere Worte.
Scholz hat persönlich Führungsstärke bewiesen, ist ganz ok, doch wirkt er oft etwas bemüht.
Nein, die Umfragwerte zeigen den Stand.
Die SPD hat viel Luft nach oben.

SPD

Olaf Scholz wird heute mindestens 90 % der Stimmen erhalten. Er wurde aber nur Kandidat der SPD, um die SPD für die Mitte der Wähler*innen attraktiv zu halten. Die SPD Co-Vorsitzenden, Parteivize Kühnert oder die sehr einflussreichen linken Jusos stehen viel weiter links als der Kandidat. Diese SPD könnte am Wahltag im September noch hinter die FDP zurückfallen.

Sprachgebrauch:

"gestartet" ist der Parteitag - und jetzt fliegt er? Starten können Raketen oder Flugzeuge, ein 100-Meter-Lauf wird gestartet. Parteitage und andere Veranstaltungen beginnen oder fangen an. Schade, dass die Redaktion der Tagesschau sich diesem traurigen Sprachmainstream ergibt. Ach ja, und bitte nicht erklären, dass die Sprache sich verändert und so, danke. Veränderung heißt ja nicht, dass die Schreibenden das Nachdenken an Floskeln und Moden übergeben sollen.

SPD-Parteitag: Auftakt mit Attacken auf Koalitionspartner....

Attacken auf einen Koalitionspartner. Mit dem man seit 2005 innig koaliert. Nur unterbrochen von 2009 bis 2013.
Und mit dem man gerade auch beschlossen hat, daß Saisonarbeitskräfte 102 Tage sozialversicherungsfrei beschäftigt werden können (vorher galten 70 Tage als Grenze).
Und ein festes Bekenntnis zum Kanzlerkandidaten, der die Partei aus dem Umfragetief führen soll. Von der Warburg-Bank u.a. spricht da kein Delegierter.

Meiner Meinung nach..

..sollte die SPD das ganze Kandidatentheater bleiben lassen und sich in der Opposition neu aufstellen bzw. regenerieren..

Und in 4 Jahren einen Neuanfang wagen..

Die SPD will aus dem Umfagetief raus

Das geht nur, wenn sich die komplette SPD-Führung und der gesamte Parteitag eine klare Botschaft an die Wählerschaft richtet :
Nie wieder mit der CDU/CSU, nie wieder Groko, die Groko-Jahre lassen wir für immer hinter uns

Diese klare Aussage fehlt bei der SPD.

Stattdessen soll Olaf Scholz in der Zufunft der neue SPD-Fahnenschwenker für die Gewerkschaften sein.
Großer Jubel kommt da von den Gewerkschaften, die beim Protest gg. CORONA - Zwangsmaßnahmen, Grundrechtseinschränkungen, und Ausgangssperre, nicht sichtbar waren und es immer noch nicht sind.

Wer auf diese blöde Bauernfängerei reinfällt, versiebt die Zukunft in D.

Was sollen wir mit einer SPD, die nichts anderes als der soziale Flügel der CDU/CSU geworden ist, und es auch bleiben wird.

die SPD ist mit 14% eine Randpartei

Das Volkspartei-Sein hat sie sich mit den H4-Reformen selbst genommen und es in 15 Jahren nicht geschafft, sich von den verantwortlichen zu trennen. Stattdessen das Andienen in einer großen Koalition ohne nennenswerten Einfluß, nur um möglichst viele Pöstchen zu halten. Ein unbrauchbare und deshalb unwählbare Partei ohne Prinzipien und Gewissen.

@jimi58, 14:18 - Politisches Selbstmordkommando

Die GroKo hat eine durchaus ordentliche Arbeit geleistet. Dies gilt auch für die SPD. Wie bescheuert muss man sein, dies in Abrede zu stellen und sich damit selbst zu disqualifizieren. Der SPD ist wirklich nicht mehr zu helfen.

@karl maria..., 14:20

DieSPD hatte immerhin in einer Situation, in der alle anderen gekniffen haben, politische Verantwortung übernommen.

Ob die SPD sich irgendwann

Ob die SPD sich irgendwann mal wieder erholt, steht in den Sternen. Mit einem Olav Scholz jedenfalls nicht. Dazu ist der Mann in zuviele undurchsichtige und anrüchige Geschichten involviert, als daß er selbst bei persönlich komplett weisser Weste glaubwürdig einen aufrechten Sozialdemokraten abgeben könnte. In der CDU mag der Wähler Korruptionsnähe verzeihen, in der SPD nicht.

Dir Feinde der SPD sind die Grünen

Die Feinde der SPD sind die Grünen und nicht der Koalitionspartner, aber das scheinen viele der SPD-Delegierten immer noch nicht zu kapieren?

@ 15:05 von Adeo60

"... Die GroKo hat eine durchaus ordentliche Arbeit geleistet. Dies gilt auch für die SPD... "

Die Groko hat seit März2020 eine Grotten schlechte CORONA - Politik geliefert.
Und ansonsten ist nichts mehr gelaufen.

Und?
Schon mal auf die Staatsverschuldung geguckt?
Und die im GG verankerte Schuldenbremse ist immer noch ausgesetzt.

Traurig

Man sollte die Aussagen in diesem Chat nicht überwerten, wenn aber jeder Beitrag in anderen Worten, aber häufig begründet, negativ ist muss das den Parteioberen schwer zu denken geben. Die Hauptschlagzeile von Klingbeil, der langjährige Koalitionspartner sei kaputt ist für seine eigene Partei ein Armutszeugnis. Die Spd hat ja in Umfragen gerade halb so viel Stimmen wie die CDU. Aber was soll man erwarten, eine Partei mit Identitäts- und Minderheit sthemen, die erkennbar zum eigenen Kanzlerkandidaten nicht passen. Ein ganz wichtiges Thema soll der Klimaschutz sein. Schön, ausser der Afd sehen das alle so. Denjenigen, denen das wichtig ist dürften allesamt die Grünen näher liegen. Den Eskens und Kühnerts ist völlig entgangen, dass ohne Wählerstimmen alles nichts ist.

Mit Olaf Scholz

Was anderes als eine Koalition mit der CDU /CSU /FDP kommt für Olaf Scholz eh nicht in Frage.

Und falls doch, dann bitte schön die totale Losagung von der CDU/CSU/FDP jetzt sofort auf dem Parteitag, und dann die Losagung für immer.

@adeo60

"Die SPD hatte immerhin in einer Situation, in der alle anderen gekniffen haben, politische Verantwortung übernommen."
Ich vermute, dass Sie hier auf das Scheitern der Jamaika-Koalition anspielen und damit auf die Weigerung der FDP, einer solchen beizutreten. Warum ist es denn verantwortungslos, nicht in eine Regierung einzutreten, deren Politik man aus guten Gründen nicht mittragen kann.

Stern2100 14:36

„oder die sehr einflussreichen linken Jusos stehen viel weiter links als der Kandidat. „
…..
Na ja das haben Jugendorganisationen häufig so an sich, da machen die politischen keine Ausnahme. Sehen sie sich die Junge Union an, die ist auch deutlich konservativer als der CDU Vorstand oder die Junge Alternative, die deutlich rechtsradikaler ist als die AfD zumindest laut Verfassungsschutz

Das wundert mich nun aber...

...so vergesslich wie der Herr Scholz in diversen Untersuchungsausschüssen war, hat er sicherlich schon vergessen, dass man ihn zum Kanzlerkandidaten gemacht hat.

Warum sollte ich Scholz

Warum sollte ich Scholz wählen?
Weder in Hamburg oder im Wirecard Skandal übernahm er die Verantwortung obwohl er jeweils der oberste Vorgesetzte war.
Nicht wählbar.

15:05 von Adeo60

naja, ich will ihnen ja nicht ihr weihrauchkännchen wegnehmen. aber diese groko ist die schlechteste und unfähigste regierung in der geschichte der BRD!

Warum eigentlich ...

... muss Wahlkampf so unappetitlich sein? Die Strategen, welche den Fahrplan des Wahlkampfes festlegen, die Themen und die Überschriften, können doch nicht im Ernst glauben, dass „die Wähler“ auf ebenso plakative wie unglaubwürdige Statements hereinfallen.

Das wirkt schon ein bisschen wie aus der Zeit gefallen, klingt nach „Freiheit statt Sozialismus“ oder „Mehr Demokratie wagen“.

Ich bin überzeugt, dass Ehrlichkeit und Authentizität nachhaltiger wirken als dumpfes Runtermachen und plattes Bashing.

Spd und Taktik....zu Adeo 15:05

passt nicht zusammen. Diese Partei verkauft sich so schlecht es geht. Selbst die wenigen Erfolge werden so schlecht verkauft wie es geht. Man erinnere nur an die Hinterzimmerkungelnomminierung bei den Grünen. Kühnert beeilte sich diesen peinlichen Akt in höchsten Tönen zu loben. Dabei hat die Spd bei der Vorsitzendenwahl Basisdemokratie in Reinkultur vorgeführt. Aber was ist das schon gegenüber einem Kungelründchen. Es lebe die grosse Baerbok! Achso, die ist ja gar nicht von der SPD.

15:27 von Stern2100

diese frage hat er leider noch nie beantwortet. lindner hat damals das einzig richtige gemacht, da die grünen sich jeweils vom trittihn grünes licht holen mussten, um dann gemeinsam mit merkel die fdp einstampfen zu können

'"Diese Union ist kaputt, und

'"Diese Union ist kaputt, und sie ist inhaltlich leer, und für Deutschland ist es gut, wenn diese Konservativen keine Verantwortung mehr tragen", sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. '

Warum dann an der GroKo festhalten?

Vorgezone Wahlen sind auch ok.

@0_Panik, 15:19

Die Staatsverschuldung ist ein weltweites Phänomen, das der Politik des billigen Geldes geschuldet ist. In der Krise zu investieren - eine grds. richtige Vorgehensweise. Durch die sparsame Haushaltspolitik der vergangenen Jahre hatte die Bundesregierung im übrigen auch mehr finanziellen Spielraum in der Pandemie. Die deutsche Wirtschaft erweist sich als robust, vor allem die Exportwirtschaft scheint gut aufgestellt. Und auch die Corona-Krise wurde in 2021 erfolgreich gemeistert. Im Sommer 2020 gab es so manchen Fehler, aber insgesamt macht die Politik eine gute Arbeit, auch weil sie sich eng mit der Wissenschaft und mit Experten austauscht.

15:32 von Thomas D.

Ganz einfach: Weil in einer bildzeitungskonditionierten Republik markige Slogans und schlaglichtartige Kampfansagen mehr wahrgenommen werden als fundierte Inhalte.

Übermut tut selten gut

"Es braucht Olaf Scholz für Deutschland" - aber nicht so, liebe Genossen.

Ist das nicht der Olaf Scholz, der im Duo mit Klara Geywitz um den Vorsitz in der eigenen Partei schon mal keine Mehrheiten bekam?

Was war das noch für ein Schauspiel, als man Martin Schulz fies abservierte und dann noch Andrea Nahles rausgemobbt hatte?
Danach musste man wie sauer Bier nach Ersatz für den Vorsitz suchen, weil keiner den Mumm aufbrachte, das Heft in die Hand zu nehmen.
Aus diesen Peinlichkeiten heraus entwickelte man dann den Rettungsanker "Doppelspitze", wo Olaf erstmal baden ging.

Nachdem sich die Partei mit den Beruhigungspillen Esken/Borjans etwas gesammelt hatte, präsentierte die SPD dann zur x-mal wiederholten Zielausrichtung "Profil schärfen und Neuanfang" eben diesen Olaf Scholz. Womit die Hoffnungen auf den ersehnten Neuanfang sowie nach besseren personellen Alternativen im Ansatz schon wieder verbrannt waren.

Nach der Nummer wären Sachlichkeit und mal mehr Bescheidenheiten angesagt.

@Jimi58 14:18

Zitat: "SPD-Parteitag: Auftakt mit Attacken auf Koalitionspartner - Liebe SPD, ihr habt die ganze Zeit mit regiert und tragt auch eine Mitschuld an dieser Regierung. Nicht nur reden, sondern machen. Löst euch endlich von der CDU und macht euer eigenes Ding, denn die CDU hat eure meisten Erfolge auf ihre Schultern genommen. Kommt endlich in die Hufe, oder wieder alles Gerede? Nicht anderen Fehlversagen vorhalten sondern selber machen."

Also die SPD stellt nicht die Kanzlerschaft, und hat, im Gegensatz zur FDP, eine staatspolitische Entscheidung getroffen eine stabile Regierung zu schaffen. Wenn Sie es nicht bemerkt haben, Schwarz-Rot hat keine Mehrheit mehr, was auf Schwarz-Grün oder Grün-Schwarz deutet.

Außerdem hat die SPD, muß man sich auf der Zunge zergehen lassen, mit ihrem K-kandidaten, der mit dem Bankenskandal in Hamburg/Wirecard nur ein Skandalministerium. Die Union hat skandalumwittertes Kanzleramt, Verkehrs-, Gesundheits-, Wirtschafts-, Verteidigungs- und Innenministerium.

Schlechteste Regierung ever von Karl Maria Jose...

Ich weiss ja nicht wie weit ihre Erinnerung zurück geht, aber ich erinnere mich an eine CDU/Fdp Regierung bis 2013 mit Westerwelle, die über Jahre jede Leistung verweigerte. Die einzige Entscheidung war das Hotelier-Geschenk mit der Mehrwertsteuer. Oder aber die letzte Kohl-Regierung, die sich an keine Reform mehr traute und einen Riesenberg Arbeit hinterließ für rot-grün. Da kann man der jetzigen Regierung Untätigkeit in einer der schwierigsten Krisenlagen seit 1945 nicht vorwerfen. Ich erinnere auch an die Fdp, die 2017 heulend vor der Verantwortung davon rannte

@15:35 von Adeo60

Schön, dass es mal Zeiten in der Groko gab, wo Politik nur verwaltet werden musste. Und das Geld in die Staatsgeldschatulle ganz von selber floß. Diese Zeiten sind längst vorbei.
Das ist mit der Grotten schlechten CORONA - Politik der Groko mehr als deutlich geworden.

Wer zahlt die nächste Jahrzehnte die massiven Staatsverschuldung ab?
Richtig!
Die jungen Leute von heute.

Und was ist die Antwort von der SPD (CDU /CSU /FDP) dazu?
Richtig!
Erst mal gar nichts.

...aufnehmen, so würden sich ihre Wählerstimmen vermutlich fast verdoppeln.

Dass die SPD so weit gefallen ist, war die Folge des Verrates an ihren Mitgliedern und Wählern, als Schröder Hartz-IV einführte.

Ich habe sie seither natülich nicht wieder gewählt, auch wenn ich nie Hartz-IV bekommen werde.
Seither gibt es die Nachfolgepartei der SPD: Die Linken.
Die sind m. E. wählbarer als die SPD.

Ich weiß noch nicht, wen ich im Herbst wählen werden. Auf alle Fälle ist es eine Partei links der MItte und keine rechts der Mitte wie CDU; CSU; FDP oder AfD.

15:09 von Adeo60

Die SPD hatte immerhin in einer Situation, in der alle anderen gekniffen haben, politische Verantwortung übernommen.

So kann man es auch nennen.
Tatsächlich war es zum wiederholten Male Wortbruch der SPD. Davon hat es in zu kurzer Zeit zu viele gegeben. Damit hat sie sich ihr Grab geschaufelt. Wissentlich und selbst ausgesucht.
Scholz als Kanzlerkandidat ist dann nur noch die kleine Krönung.

rer Truman Welt

Wenn ich das lese, versuche ich mir entweder vorzustellen, in welcher Wirklichkeit die Führungsspitze der SPD zu leben scheint, oder welche sie zumindest darzustellen versucht, sollte sie selbst merken, von welch realitätsfernen Darstellungen sie blubbert. Mit der Wahl der Parteispitze in Personen von Borjans und Esken sowie mit einem für die Parteiführung als ungeeignet befundenen Kanzlerkandidaten Scholz, hat sich diese Partei sich in den Untergrund der Bedeutsamkeit gebaggert, aus dem sie auch mit Schönrederei, Verklärung, Appellen und Aufrufen wird nicht mehr aufsteigen können. Diese Partei hat sich selbst erledigt. Sie ist nicht mal mehr ein Schatten ihrer Selbst. Sie ist eigentlich gar nichts mehr. Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß sie im September um ein zweistellige Ergebnis heftig wird kämpfen müssen. Es ist schon bedauerlich, aber ihre Durchschnittlichkeit und damit gepaarte Unfähig ist zu gigantisch, um sie zu bewältigen. Sie wird wohl einfach substituiert werden.

@von Karl Maria Josef

"da die Grünen sich jeweils von tritthin grünes Licht holen mussten, um dann gemeinsam mit Merkel die FDP einstampfen zu können."
Ja, so war das damals. Im Spiegel wurde das damals auch so ähnlich berichtet. Leider wird das hier von einigen Foristen verklärt oder nicht gesehen. Opposition ist eben nicht immer Mist. :-)

Klingbeil....

....ist intellektuell nicht in der Lage den Bürgern zu erklären, warum sie die SPD wählen sollen. Nur die eigene Arbeit in der Koalition zu diskreditieren reicht nicht aus, um den Wähler mitzureißen. Da bräuchte es schon andere Argumente, man sieht es an dem Umfragetief. Und alleine den undurchsichtigen Scholz gegen den schwachen Laschet aufzubieten, ist wohl nicht der Weisheit letzter Schluss. Mit dieser Wahltaktik bleibt uns ein Kanzler Laschet nicht erspart.

15:33 von Advokat76

... Man erinnere nur an die Hinterzimmerkungelnomminierung bei den Grünen. ...

Was genau beanstanden Sie an dem Verfahren, wie es die Grünen praktiziert haben?

15:33 von gast

... Warum dann an der GroKo festhalten?
Vorgezone Wahlen sind auch ok.

Vier Monate vor der Wahl soll man beginnen zu planen, diese vorzuziehen? Ihr Ernst?

@Karl Maria.... 15:30

Nun mal ehrlich, geht es Ihnen, Ihren Verwandten und Freunden, unserem Land derart schlecht - wirtschaftlich und sozial, aber auch in anderen Bereichen...? Ich bin, wie Sie wissen, viel in der Welt herumgekommen. Als Deutscher spürte ich immer sehr viel Respekt und ehrliche Freude über die Wirtschaftsleistung unseren Landes, seine Werte, seine Weltoffenheit, seine soziale Verantwortung gegenüber den Schwachen in der Gesellschaft und die handelnden Politiker. Natürlich kann und muss man die politische Arbeit kritisch betrachten, natürlich lief auch in Sachen Corona nicht alles rund. Fakt ist aber: Deutschland wurde in der Ära Merkel gut durch alle Krisensituationen geführt und es waren keine einfachen Jahre. Es mag Sie überraschen, aber ich liebe mein Land und ich lebe gerne in diesem Land.

15:43 von Advokat76

aber auch da sollte die wahrheit nicht verleugnet werden. nicht die fdp war es , sondern die csu und andere MP, weil in unseren nachbarländern die mwst für hotels gesenkt wurde

Deutschlands merkwürdige Demokratie

Söder und Laschet haben zus. mit der CDU/CSU bis jetzt kein Wahlprogramm:
- Wo sind z.B. ihre konkreten Vorschläge zur Finanzierung der über 200 Mrd.Corona-Schuden - nie dazu was gesagt!
- Zur Bildung, zum Gesundheitswesen, zum Föderalismus, zur Finanzierung der maroden Infrastruktur ... überall keine Konzepte.
- CDU/CSU haben viele Korruptionsskandale bis hin zu Zig-Mio-Tandler ...
- Und ihr schreckliches Personal - Scheuer, Klöckner, Dobrindt, Altmeier ...

Dagegen hat die SPD in den letzten 4 Jahren die bessere Politik gemacht, ein vernünftiges konkretes Programm und das weitaus bessere Personal in Berlin, keine Korruption, die SPD hat einen erfahrenen KK!
Und trotzdem jammern alle ... über die SPD ... merkwürdige deutsche Demokratie!

Mir fällt die Wahl leicht - keine Masken-korruption mehr und gutes erfahrenes Personal, wie die SPD!
Möge der deutsche Michel endlich aufwachen!

Maßnahmen

Sagen wir mal, die SPD hatte dankbar die gebotenen Posten und Pöstchen angenommen. Das wars denn auch schon. Oder fällt Ihnen irgendeine herausragende und tatsächlich verändernde Maßnahme ein, an der die Genossen gemessen werden könnten?

15:37 von Lobosch

15:32 von Thomas D.

Ganz einfach: Weil in einer bildzeitungskonditionierten Republik markige Slogans und schlaglichtartige Kampfansagen mehr wahrgenommen werden als fundierte Inhalte.

Danke schön, und das ist mir durchaus bewusst. Nur nutzen sich die Slogans und Kampfansagen ja auch ab, die Wirkung - wenn es eine gab - verfliegt immer schneller und schon morgen braucht’s den nächsten Angriff usw. usf.

Daher nochmal: Meinen Sie nicht, dass Ernsthaftigkeit und Offenheit nachhaltiger (!) wären? Gerade weil die Halbwertzeit der Kampfparolen nur noch im Stundenbereich liegt?

@von Margitt

"Würde die SPD die Abschaffung von Hartz 4 ins Wahlprogramm aufnehmen, so würden sie ihre Wählerstimmen vermutlich verdoppeln."
Steile These. Vermutlich würde die SPD dann Stimmen von der Partei Die Linke bekommen und diese damit aus dem Parlament drängen können. Aber woher sollen die anderen Stimmen für eine Verdoppelung kommen. Von den Grünen, der Union oder der FDP? Hartz4 ist doch nur noch ein Randthema und ich kenne viele Menschen, die die SPD wählen und diese Reform richtig gut finden.

Die beiden Vorsitzenden

Die beiden Vorsitzenden wurden doch mit dem Versprechen gewählt " Nikolaus ist GROKO aus " . Herr Scholz hatte da das Nachsehen . Jetzt also Kanzlerkandidat . Mit meiner Stimme nicht mehr . Und da wurde noch ein Parteimitglied ausgeschlossen der sich traute eine wahrscheinliche Zukunftsprognose zu beschreiben . SPD
für mich nie mehr .

Re : 0_Panik !

die Staatsverschuldung könnte deutlich niedriger ausfallen, wenn die SPD sich mal all die Wohlhabenden, Reichen und Superreichen vorknöpfen, sowie all die unlauteren Löcher im Finanzwesen stopfen würde, denn da kämen einige Milliarden zusammen. Nein da fährt auch Scholz leider den hinterhältigen Kurs der angeblich so christlichen Parteien, die genau dies ablehnen, weil sie vor dort die größten Spenden kriegen und ehr nur noch Lobby- hörig sind.
In der Corona- Pandemie haben sich alle drei Parteien mit keinem Ruhm bekleckert, sondern immer nur auf Sicht gefahren, viele wichtige Dinge nie auf den Weg gebracht und noch mehr versäumt, wie z. B. rechtzeitig die Grenzen für alle Mutanten zu schließen. Es war immer die Wirtschaft und das große Geld- verdienen wichtiger wie viele Menschenleben zu erhalten und klare verständliche, sowie auch sinnvolle Regeln auf zu stellen.
Alle drei gehören auf die Bank neben dran, um sich mal neu zu finden !!!

@Adeo60 15:05

Zitat: "Die GroKo hat eine durchaus ordentliche Arbeit geleistet. Dies gilt auch für die SPD. Wie bescheuert muss man sein, dies in Abrede zu stellen und sich damit selbst zu disqualifizieren. Der SPD ist wirklich nicht mehr zu helfen."

Die SPD hat gutes Recht, die Union als kaputt zu bezeichnen. Die (Scholz) hat "wenigstens" nur den Bankenskandal/Wirecard zu verantworten, wobei Wirecard auch ein Thema für die Kanzlerin ist. Diqualifiziert hat sich die Kanzlerin mit der schon fast sektiererischen No-Covid-Allianz mit Prof Brinkmann und Desasterklimapolitik, BMWI mit Oganisationsversagen(Novemberhilfen), BMG mit völligem Versagen zu Covid, BMEL mit Industrielandwirschaft, BMVG abgewirtschaftet, BMVI Maut und vieles vieles anderes, BMI Maaßen und rechtem Kriminalitätanstieg. Ordentliche Arbeit geleistet? In welchem D leben Sie?
Ich denke der Union ist nicht zu helfen.

Mann hat seinen Spass

Schaut wie die Gebrechliche Schwarze abstürzt, witzelte der blinde rote.

Verglichen mit

dem "kleinen Wums" und dem "Aachener Karnevalsprinz" ist für viele inzwischen Annalena Baerbock die bessere Wahl. Schauen wir Mal wie es ausgeht.

15:55 von Izmi

>>Sagen wir mal, die SPD hatte dankbar die gebotenen Posten und Pöstchen angenommen.<<

Das ist schlicht und einfach unwahr.
Nachdem die Einmannpartei FDP sich verweigerte, hat die SPD sich dankenswerter Weise durchgerungen, für eine stabile Regierungskoalition zu sorgen.

Scholz kann sicher Kanzler

Ich traue Scholz mehr zu als Laschet. Er wäre der bessere Kandidat.
Es ist nicht Scholz sondern die SPD die sich selbst im Wege steht. Die Taktik, "Angriff "auf den Partner CDU ist nicht zielführend.
Ursache ist allerdings auch die CDU, die unter Merkel nach links gerückt ist. Die SPD wird dann nicht mehr gebraucht. Links gibt es genügend Parteien. Ich wähle dann das Orginal statt der SPD.
Das ist das eigentliche Dilemma welches die SPD zerreißt.
In die offene CDU- Flanke ist die AFD gerutscht. Es ist der Hohn der Geschichte das CDU und SPD die Afd erst stark gemacht haben.
Leider wird die AFD nicht mehr verschwinden und die SPD wird zwischen der CDU und den Grünen samt Linker zerrieben. Da hilft auch kein Parteitag mehr.
Auch die CDU wird Federn lassen.

Hinterzimmerkungelnomminierung von Baerbok zu Thomas D.15:52

Es ist eher erschreckend, dass ich ihnen erklären muss, was an diesem Prozedere demokratisch defizitär ist. Wenn zwei Leute im "Schlafwagen" für sich bestimmen, wer Kanzlerkandidat wird ist das alles andere als vorbildhaft. Erst recht für die Erfinder Basisdemokratie. Die Grünen haben derzeit einfach das Glück, bei den Leitmedien en vogue zu sein. Da wird dann auch das eigenartigste Verfahren zum Vorbild erklärt.

Die wollen gar nicht gewinnen

Wenn man Herrn Scholz in diesem Moment hören und sehen kann, glaubt man kaum, dass er selbst Ernst nimmt, was er da erzählt.
Mal sehen, welche Anschlussverwendung die Wirtschaft für ihn bereithält.

@ Wie123nun, um 16:14

"...Wir brauchen eine SPD in unserer Demokratie."

Da haben Sie wohl recht.

Aber eine SPD eben und keine Maus, die den Kater Schlappschwanz schimpft.

@Jimi58, 14:18

„Liebe SPD, ihr habt die ganze Zeit mit regiert und tragt auch eine Mitschuld (...). Nicht nur reden, sondern machen. Löst euch endlich von der CDU und macht euer eigenes Ding, denn die CDU hat eure meisten Erfolge auf ihre Schultern genommen“

Das kann man wohl sagen. Union und FDP wollten damals auch den von der SPD geforderten (und durchgesetzten) Mindestlohn verhindern und wurden dabei nicht müde, den Untergang der „Wirtschaft“ zu prophezeien, wenn Konzernen, gewissen Arbeigebern und Investoren irgendwelche Grenzen würden. War, wie sich inzwischen herausgestellt hat, nichts als heiße Luft.
Und wirksame Maßnahmen zur Behebung der immer unhaltbareren Zustände in der Pflegebranche, die der Grund für den Fachkräftemangel dort sind, hat v.a. die Union bis jetzt „erfolgreich“ verschleppt. Typisch konservative Politik: Interessen gegeneinander ausspielen. Dabei profitieren alle - Pflegekräfte, -bedürftige und Angehörige -, wenn sie und nicht „Wirtschaftsinteressen“ im Mittelpunkt stehen.

@tremino, 16:14Genauso war das. Volle Zustimmung!

@tremino, 16:14Genauso war das. Volle Zustimmung!

nie wieder spd

"Mal sehen, welche Anschlussverwendung die Wirtschaft für ihn [=Olaf Scholz] bereithält."

,.,.,

"Anschlussverwendung"?

Ihre menschenfeindlichen Vokabeln - die immer häufiger werden - zwingen einen ja geradezu dazu, das Gegenteil Ihrer Behauptungen für richtig zu halten.

@ 16:14 von Tremiro

-... FDP sich verweigerte, hat die SPD sich dankenswerter Weise durchgerungen, für eine stabile Regierungskoalition zu sorgen... "

Ach wie schön...

Die SPD wusste von vorne rein, daß die CDU/CSU nur eine Schmuse-Sozialpolitik zulassen wird.

Und so ist es dann auch gekommen.

Die SPD kann schon froh sein dass sie in der Groko nicht noch mehr Sozialabbau zu verantworten hat.

Vielmehr wurde Leiharbeit und Billig-Löhnerei noch gut Stabilisiert.
Das hat CORONA mit den Hunderttausenden Grenzgängerinnen/er u.a aus Hochrisikogebieten entlang der Grenzen zu D offenbart. Wie bekannt wurde hier nur mit politischen kosmetischen Maßnahmen seitens der Groko und den MPs eingegriffen.

@16:14 von Wie123nun

Es muss reichen, wenn die Wählerschaft am Wahltag zur Bundestagswahl (dito anstehende Landtagswahlen) die SPD mit max. 5,1% auf die Oppositionsbank wählt.

eine_anmerkung.

"Die Feinde der SPD sind die Grünen und nicht der Koalitionspartner, aber das scheinen viele der SPD-Delegierten immer noch nicht zu kapieren?"

,.,.,

Offenbar denken Sie immer noch in Weltkriegskategorien:

DA gab es "Feinde".

Bzw. es wurde versucht, den Bürgern einzutrimmen, dass der Nachbar ein Feind sei.

Manche wollen heute diese Feindbilder wiederbeleben, wie es aussieht.

Ich glaube, da haben diese die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Die meisten lieben nämlich den Frieden.

@von Tremiro @von Izmi

Die SPD hat 2017 in den Koalitionsverhandlungen mit der Union sehr viel für sich "herausgeholt" und ist deshalb in die Bundesregierung eingetreten. Die FDP wurde von Merkel in den Jamaika-Verhandlungen zugunsten der Grünen "untergebuttert" und hat deshalb keine Regierungsverantwortung übernommen. Beides ist folgerichtig, verdient Anerkennung und ist nicht zu tadeln. Dass Regierungsämter mit Dienstwagen, guten Gehältern und einer späteren guten Versorgung verbunden sind, ist doch gerecht. We wären denn da die Alternativen?

LIebe SPD der politische Gegner steht rechts...

sollte man meinen. Doch eine SPD-Positionsbestimmung ist schwierig, da schon die CDU-Kohl mit Blüm linker als Schröder/Fischer...-Müntefering. Und jetzt die Grünen im Höhenflug, angeblich links vorbei?
Die grünen "Rezepte" mit "alles drin" aber eben nicht
"für alle" ist eben nicht links sondern für eine Klintel die sich es leisten kann. Da ist reichlich Platz für linke Positionen, wenn man denn will:
SPD mit einer neuen Entspannungspolitik wie einst Brandt, mit einer neuen Sozialpolitik die "alle" Einkommen mit einbezieht, einer neuen Steuerpolitik undsoweiter........
Es wird zu befürchten sein, daß in einer zukünftigen Koalition Grüne/CDU die CDU das soziale Korrektiv sein wird. Wer hätte das je gedacht??

16:41 von Sausevind

was fällt ihnen denn für ein begriff ein, für den gescheiterten wirtschaftsminister duin in nrw? der hat anschlussverwendung ergattert bei unseren anstalten und fordert als erstes lebenszeichen berufsverbot für künstler, die den irrsinn der groko öffentlich machen

Eine starke SPD

... wäre gut für Deutschland.
Und ich würde mir erhoffen, dass es für Grün-Rot-Rot knapp reichen würde. Aber auch die Linkspartei schwächelt leider erheblich.

@von Adeo60 @vontremino16:14

"Volle Zustimmung "
Eine Behauptung wird durch permanente Wiederholung nicht richtig. Wenn Parteien sich nicht auf ein Programm einigen können, ist eine Zusammenarbeit eben nicht möglich. Es bleibt als Alternative dann nur eine Minderheitsregierung, die sich ihre Mehrheiten zu Gesetzentwürfen suchen muss. Nicht optimal, aber auch keine Katastrophe. Vielleicht im Hinblick auf die Gesetzesfluten im Bundestag gar nicht so schlecht.

Die SPD ist konkurrenzlos

Da, wo die SPD im politischen Spektrum hingehört - links der Mitte - da gibt es heute keine große Partei. Die Grünen sind eher Mitte, und die Linken sind nach wie vor ein Hühnerhaufen ohne klare Linie, der allein davon lebt, ein paar Superstars zu haben.

Wenn die SPD wollte, könnte sie schon morgen wieder 25% sicher haben. Aber die wollen eben nicht.

Brandt ist tot, in jeder Hinsicht.
_

@sausewind, 16:41

Der User @nie wieder spd ist nicht der Erfinder der Vokabel "Anschlussverwenung". Diese, wie Sie mit Recht sagen, menschenverachtende Bezeichnung geht auf den liberalen Wirtschaftsminister Phillip Rösler zurück, der sie für die massenhaft arbeitslos werdenden Mitarbeiterinnen der Fa. Schlecker gebrauchte - und der wohl auch eben diese Menschenverachtung gegenüber ArbeitnehmerInnen empfunden haben dürfte.

15:37 von Lobosch

"15:32 von Thomas D.

Ganz einfach: Weil in einer bildzeitungskonditionierten Republik markige Slogans und schlaglichtartige Kampfansagen mehr wahrgenommen werden als fundierte Inhalte."

,.,.,

Von einer "bildzeitungskonditionierten Republik" sprachen in den frühen Siebzigern des vorigen Jahrhunderts die damaligen SDS-Leute bzw. die Studentenbewegung, und damals stimmte es wohl auch.

Zumindest für einen geringen Teil der Bevölkerung.

Diese Zeiten sind längst passé.
Heute hat man Internet; und diejenigen, die sich ihr "Wissen" von unseriösen Webseiten holen, sind letztendlich gefährdeter und auch gefährlicher - da ist die "Bild" heute Gold gegen.

Und aufmerksame Bürger glauben diesem Quark nicht.

Aber es gibt leider zu viele, die diesem Quark glauben. Eben, weil heute die "Bildzeitung" keinen großen Stellenwert mehr hat.

Den haben erwähnte unseriöse Webseiten, und zu viele Bürger lassen sich davon verhexen und verlieren ihre Vernunft.

Am 09. Mai 2021 um 15:55 von reinbolt48

" - Wo sind z.B. ihre konkreten Vorschläge zur Finanzierung der über 200 Mrd.Corona-Schuden - nie dazu was gesagt! "

Wie kommen Sie auf die kleine Zahle von 200 ?, hier ein Auszug aus aus der Presse.

" Die Staatsschulden wachsen in der Pandemie rasant. Rund 650 Milliarden Euro neue Schulden werden Bund, Länder und Kommunen bis 2022 nach Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auftürmen. Auf insgesamt 2,7 Billionen Euro werde der Schuldenstand des deutschen Staates bis dann anwachsen, heißt es in einer neuen IW-Studie. "

@ eine_anmerkung 15:19

"die Feinde der SPD sind die Grünen ..."
Na so was, ich dachte, zumindest in den Bundesländern sind die Grünen immer der Wunschpartner der SPD gewesen, leider hat es ja nicht immer gereicht.

Etwas spät dran

Hr. Klingbeil nach TS: >>SPD-Kanzlerkandidat Scholz stehe für einen "politischen Kulturwandel" ... mehr Umweltschutz, um die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, ein besseres Gesundheitssystem, schnellere Digitalisierung und "das modernste Mobilitätssystem Europas".

Das hört sich so an, als sei die SPD seit Jahren in der Opposition. Doch: Wer ist bitte schön ist seit ewiger Zeit Partner in der Großen Koalition?

Für mich spricht da eine Maus, die behauptet, sie könne zum Elefanten mutieren. Nicht mal ein Helmut Schmidt könnte m. E. da noch was reißen.

Am 09. Mai 2021 um 17:06 von Deutscher Arbeiter

" Eine starke SPD

... wäre gut für Deutschland.
Und ich würde mir erhoffen, dass es für Grün-Rot-Rot knapp reichen würde. Aber auch die Linkspartei schwächelt leider erheblich. "

Kann nicht funktionieren, Gestern erst hat die Linke die Forderung von Grün zurück gewiesen, was die Haltung zur NATO betrifft.
Wenn Links in der Richtung einknickt, kommen sie auf keine 5 Prozent mehr.
Es wird kein G-R-R geben.

Die vier Jahre waren doch ganz okay

@ Jimi58:

Liebe SPD, ihr habt die ganze Zeit mit regiert und tragt auch eine Mitschuld an dieser Regierung.

Die Koalition hat größtenteils eine vernünftige Politik für dieses Land gemacht. Die besten Ideen in der Koalition kamen klar von der SPD. Sie konnte aber nicht alles durchsetzen.
Wer von den Autoren hier verheiratet ist, weiß, wovon ich rede.

@von dagX

"Liebe SPD der politische Gegner steht rechts".
Was verstehen Sie unter einer neuen Sozialpolitik, die "alle" Einkommen einbezieht? Welche Einkommensquellen werden an unserer Sozialpolitik denn nicht beteiligt?

Auftakt mit Attacken

Mehr hat die SPD seit Schröder ja auch nicht mehr zu bieten.

Schade das sich auch mal sowas gewählt habe.

Aber jetzt können wir ja zwischen guten demokratischen Parteien auswählen. Von Enteignung über Verbotis und Bevormunder bis zum Stärken der persönlichen Freiheit und Eigenverantwortung sind alle Richtungen gut und demokratisch vertreten. Eine SPD brauchen wir da nicht mehr.

Am 09. Mai 2021 um 16:48 von Sausevind

eine_anmerkung.: "Die Feinde der SPD sind die Grünen und nicht der Koalitionspartner, aber das scheinen viele der SPD-Delegierten immer noch nicht zu kapieren?"

Zitat: Offenbar denken Sie immer noch in Weltkriegskategorien: DA gab es "Feinde".

Dieser Begriff hat mich auch irritiert.

Andererseits zeigt er aber auch deutlich und (wohl unfreiwillig) ehrlich, in welchen Kategorien im rechten poltischen Lager gedacht wird. Wir Demokraten sollten uns warm anziehen.

um 15:46 von Margitt.

>>
Würde die SPD die Abschaffung von Hartz-IV ins Wahlprogroamm
...aufnehmen, so würden sich ihre Wählerstimmen vermutlich fast verdoppeln.

Dass die SPD so weit gefallen ist, war die Folge des Verrates an ihren Mitgliedern und Wählern, als Schröder Hartz-IV einführte.
<<

Man hört und liest das ja durchaus öfter mal. Damals gab es jede Menge Gesetzesänderungen, Initiativen etc. Seitdem wurden Dinge angepasst, verworfen usw.

Was ist denn nun mit Abschaffen eigentlich gemeint ? Einfach den Zustand ante zurück ? Und was passiert dann mit den Arbeitslosenzahlen ?

Nur nebenbei: Schröder wurde trotz Hartz4 fast wiedergewählt - wir erinnern uns an die Elefantenrunde mit einer konsternierten Merkel. Die großen Verluste kamen später.

@ Margitt

"Würde die SPD die Abschaffung von Hartz-IV ins Wahlprogramm aufnehmen, so würden sich ihre Wählerstimmen vermutlich fast verdoppeln."
Aber genau das wäre auch "Populismus". Schließlich werden dann die jetzigen Hartz-IV-Empfänger weiterhin was bekommen, vermutlich also deutlich mehr. Und wer bezahlt's? Die Genossen sind ohnehin ganz groß darin, Geld auszugeben, das sie nicht haben (einfach auf Kredit).

15:30 von Karl Maria Jose...

>>aber diese groko ist die schlechteste und unfähigste regierung in der geschichte der BRD!<<

Lieber Karl Maria Jose...
Zunächst kam die Groko 2017 nur zustande weil Herr Lindner plötzlich merkte dass er doch nicht für eine Regierung geeignet ist.
Und die aus der Not geborene Groko machte ihre Sache überraschend gut. Noch dazu iin einer sehr schwierigen Zeit.

Am 09. Mai 2021 um 16:59 von Karl Maria Jose...

Zitat: was fällt ihnen denn für ein begriff ein, für den gescheiterten wirtschaftsminister duin in nrw? der hat anschlussverwendung ergattert bei unseren anstalten

Die Mitgliedschaft in einem Rudfunkrat ist kein Beruf sondern ein Ehrenamt.

@16:54 von DagX

Das der politische Gegner die AfD (Rechte) sein muss ist klar.

Und wie hat sich die Groko unter Frau Bundeskanzlerin (auch auf Landespolitik) so dargestellt?
Richtig!
Als Versager!

Der politische Werdegang in den Groko-Jahren wurde von Frau Bundeskanzlerin und aus dem Bundeskanzleramt geformt. Die MPs (Groko-Parteien auf Länderebene) haben mit gemacht.

Die SPD hat zugeguckt.

Sie hätten schon nach der ersten Groko-Zeit mit Frau Bundeskanzlerin eine zweite Groko-Zeit mit Frau Bundeskanzlerin nicht mehr starten dürfen.

Und als die AfD stark wurde hätte die SPD die politische Notbremse ziehen müssen und Neuwahlen in Betracht ziehen müssen.

Dem war aber so nicht.

Und was soll jetzt gg die AfD (Rechte) vorgetragen werden?
Etwa die Grundrechtseinschränkungen, die CORONA - Zwangsmaßnahmen, die Ausgangssperren, die ausgesetzte Schuldenbremse die im GG verankerte ist, die Billig-Löhnerei mit Grenzgängerinnen/er, oder was soll es sein?

Seit März2020 ist sonst nichts mehr gelaufen.

@Karl Maria ..., 16:59

was fällt ihnen denn für ein begriff ein, für den gescheiterten wirtschaftsminister duin in nrw? der hat anschlussverwendung ergattert bei unseren anstalten und fordert als erstes lebenszeichen berufsverbot für künstler, die den irrsinn der groko öffentlich machen

Auch mit mir hat mal ein Arbeitgeber "die Zusammenarbeit beendet". Und dennoch durfte ich ein ganzes Leben lang als Ingenieur weiterarbeiten. Das ist der Unterschied zu einem "Berufsverbot". Erkennen Sie ihn?

@14:33 von wenigfahrer

//Die SPD
ist schon etwas witzig.
" "Union ist kaputt"//

Tja, soll Tante SPD denn auf ihre Wahlplakate schreiben:
Wir sind kaputt. Wer bringt uns zum Schrotthändler?

//Auf das Programm bin ich gespannt, was die SPD ihren Restwählern bieten will, klare Ansage, was wird teuer und für wen.//

Haben Sie denn von den anderen Parteien schon eine Antwort auf diese Frage erhalten?

@ 0_Panik

Die Groko hat seit März2020 eine Grotten schlechte CORONA - Politik geliefert.

Da bin ich völlig anderer Meinung. Die deutsche Corona Politik ist in Europa beispielhaft. Höchstens Norwegen oder Finnland waren besser.

16:20 von rr2015

"Leider wird die AFD nicht mehr verschwinden"

,.,.,

Ihr Beitrag klang bis hierhin so vernünftig - und nun sich plötzlich als allwissenden Gott outen? Schade.

Wieso eigentlich sind Sie von der AfD so felsenfest überzeugt bzw. davon überzeugt, dass Deutschland sich dieses Mistes nicht entledigen kann?

Da stimmt doch irgendwas nicht.

@ 0_Panik

Und als die AfD stark wurde hätte die SPD die politische Notbremse ziehen müssen und Neuwahlen in Betracht ziehen müssen.

Um die AFD noch stärker zu machen?
Quatsch. Sie liegen völlig falsch.

17:08 von Sausevind

15:37 von Lobosch
"15:32 von Thomas D.

Ganz einfach: Weil in einer bildzeitungskonditionierten Republik markige Slogans und schlaglichtartige Kampfansagen mehr wahrgenommen werden als fundierte Inhalte."

... Heute hat man Internet; und diejenigen, die sich ihr "Wissen" von unseriösen Webseiten holen, sind letztendlich gefährdeter und auch gefährlicher - da ist die "Bild" heute Gold gegen.
Und aufmerksame Bürger glauben diesem Quark nicht.
Aber es gibt leider zu viele, die diesem Quark glauben. Eben, weil heute die "Bildzeitung" keinen großen Stellenwert mehr hat.
Den haben erwähnte unseriöse Webseiten, und zu viele Bürger lassen sich davon verhexen und verlieren ihre Vernunft.

Die Vokabel „bildzeitungskonditioniert“ ist für mich - und vermutlich auch für @Lobosch - nur ein Synonym für die von Ihnen erwähnten „Informationsquellen“ im Internet. Wo Facebook-, Whatsapp-Gruppen und Instagram der Quell der Weisheit sind, ist die Kurzlebigkeit Religion.

rer Truman Welt

Es wäre schön, wenn einmal mehr Parteien ins Spektrum rücken würden. Das würde erheblich die Dynamik erhöhen. CDU/CSU, SPD und FDP sind doch die Nachkriegszeit Parteien. Die Grünen sind mit 40 Jahren zwar so betrachtet noch jung, aber schon spießig und träge, machtorientiert und zu etabliert.
Gibt es nichts anderes, neues? Freie Wähler, Piraten oder was weiß ich? Einfach mal über die 5% bringen und schauen, was passiert. Einfach mal einen Impuls setzen für dieses träge und verklüngelte System! Ich fände es spannend!
Motto:
"SELTEN MAL WAS NEUES!"

17:20 von 0_Panik

... Seit März2020 ist sonst nichts mehr gelaufen.

Sie geben wirklich nicht auf. Diese Platte dudeln Sie seit Monaten Tag für Tag ab, es ist ermüdend und am Ende einschläfernd. Und es stimmt nicht. Auch nicht nach der tausendsten Wiederholung.

@ Margitt

Würde die SPD die Abschaffung von Hartz-IV ins Wahlprogramm aufnehmen, so würden sich ihre Wählerstimmen vermutlich fast verdoppeln.

Wie das? Glauben Sie, dass die Geringverdiener den Hartz-IV-Empfängern die Hartz-Hilfe neiden und darum ne Partei wählen, die das abschafft?
Quatsch.

Schuld sind...

immer die anderen. So einfach geht das nicht.
Schließlich hat die GROKO mit Beteiligung der SPD regiert. Wer mit dem Finger auf andere zeigt sollte nicht vergessen das drei Finger immer auf einen selbst zeigen.
Wenn es der SPD in der GROKO nicht gefallen hätte, dann hätte diese ja die Koalition frühzeitig aufkündigen können, hat sie aber nicht und deshalb sind sie selbst Teil des Problems!

Am 09. Mai 2021 um 17:08 von frosthorn

Zitat: Der User @nie wieder spd ist nicht der Erfinder der Vokabel "Anschlussverwenung". Diese, wie Sie mit Recht sagen, menschenverachtende Bezeichnung geht auf den liberalen Wirtschaftsminister Phillip Rösler zurück, der sie für die massenhaft arbeitslos werdenden Mitarbeiterinnen der Fa. Schlecker gebrauchte - und der wohl auch eben diese Menschenverachtung gegenüber ArbeitnehmerInnen empfunden haben dürfte.

Da ist mit Philipp Rösler wohl der Soldat durchgegangen. Beim Militär ist der Begriff gebräuchlich.

GroKo hat fertig. Das will

GroKo hat fertig.
Das will keiner mehr.
Und so wird irgendwie Grün kommen. CDPSU hat zu sehr in der Mitte gekuschelt und sich so selbst überflüssig gemacht. Da muss wieder Platz zwischen sein. Dann gibts auch keinen Platz mehr für afd und Linke.
Wählen gewinnt man eben nicht nur in der Mitte.

17:20 von 0_Panik

>>Und wie hat sich die Groko unter Frau Bundeskanzlerin (auch auf Landespolitik) so dargestellt?
Richtig!
Als Versager!<<

Das ist Ihre persönliche Meinung. Meinetwegen.
Ich habe sie in der Vergangenheit schon gefragt, was für eine Koalition in den vergangenen knapp vier Jahren, eine bessere Arbeit gemacht hätte.
Beantworten Sie mir heute diese Frage?

@ wenigfahrer

Die Linken müssen von diesem Anti-NATO-Quatsch mal runter kommen. Das ist natürlich klar.

17:08 von frosthorn

<< @sausewind, 16:41

Der User @nie wieder spd ist nicht der Erfinder der Vokabel "Anschlussverwenung". Diese, wie Sie mit Recht sagen, menschenverachtende Bezeichnung geht auf den liberalen Wirtschaftsminister Phillip Rösler zurück, der sie für die massenhaft arbeitslos werdenden Mitarbeiterinnen der Fa. Schlecker gebrauchte - und der wohl auch eben diese Menschenverachtung gegenüber ArbeitnehmerInnen empfunden haben dürfte. <<

.-.-.-.

Danke für diese Information, das war mir nicht bekannt.

Trotzdem ist für mich - und ich vermute, auch für Sie - derjenige dadurch von Menschenverachtung nicht freizusprechen, der sie heute auf einen Bundeskanzler-Anwärter oder sonst einem Menschen anwendet.

@14:33 von Mika D

//Nein, die Umfragwerte zeigen den Stand.//

Markus Feldenkirchen vom SPIEGEL schrie fürzlich einen wunderbaren Text mit der Überschrift: >>Meinungsdummfragen.<<

Ich zitiere: "...Was ich weniger glücklich finde ist, wenn Medien fast jede neue Erhebung zur wichtigen Meldung aufblasen und die politische Berichterstattung vornehmlich auf Umfragen fußt. Das trägt zu Politikverblödung bei, zur Reduktion des politischen Diskurses auf flatterhafte Stimmungen..."

Wir sollten uns alle fragen, wie weit wir selbst diesbezüglich schon manipuliert sind. Immer wieder geht es um Prozente, man überlegt sogar, ob man vielleicht taktisch wählen sollte...usw.

Sollen uns jetzt Meinungsumfragen mitteilen, was wir wählen sollen? Ich will da nicht mitmachen.

Sausevind 17.27

... das Deutschland sich dieses Mistes nicht entledigen kann ! Schon ziemlich krass hier Ihre Ausdrucksweise . Ich lese daraus viel Wut und Enttäuschung .
Deutschland hat sich verändert und die politische Landschaft ebenfalls . In dieser Richtung wird es wohl weitergehen . Denken Sie mal an unsere französischen Nachbarn .

Eine neue Chance

Die SPD freut sich erkennbar, jetzt auf eigene Rechnung unterwegs sein zu können.
Ihr hängt die Groko zum Halse heraus.
Selbstmotivation ist da gar nicht nötig, man traut sich was.
Aber man muss das Wahlvolk überzeugen und da wird es schwieriger.
Der politische Hauptkampf wird zwischen Laschet und Baerbock ausgetragen.
Die SPD wird zum ersten Mal in einem Bundestagswahlkampf um Schlagzeilen kämpfen müssen, wie alle anderen kleinen Parteien auch.
Deshalb das Trommeln ihres Generalsekretärs.

Das Urproblem der SPD..

ist,dass man durchaus vernünftige Ideen hat aber diese nur unzureichend erklären, bzw. so rüberbringt,dass die Bevölkerung erkennt, um was es genau geht

@ 0_Panik

Gewerkschaften, die beim Protest gg. CORONA - Zwangsmaßnahmen,...

Also Ihre kruden Corona-Lockerungs-Phantasien lassen wir mal dahin gestellt. Aber es ist völliger Quatsch, dafür die Gewerkschaften instrumentalisieren zu wollen. Eine disziplinierte Corona Politik ist natürlich im Sinne der Arbeiterschaft.

Meine Hoffnung, dass sich die

Meine Hoffnung, dass sich die SPD erneuern könnte, ist mit Kanzlerkandidaten Scholz endgültig begraben.

Die alte Garde ist doch für den SPD-Niedergang verantwortlich.

@ um 17:08 von frosthorn

Danke für ihre Beitrag.
Und wie wir alle wissen können, hat auch Phillip Rösler eine hervorragende Anschlussverwendung gefunden.
Ebenso wie der SPD - Vorgänger von Herrn Scholz als Finanzminister, Herr Steinbrück.
Im Zweifel langt da schon der Posten eines Frühstückdirektors.

15:46 Magitt

"Würde die SPD die Abschaffung von Hartz-IV ins Wahlprogramm aufnehmen, so würden sich ihre Wählerstimmen verdoppeln...."

Da irren sie sich gewaltig den meisten geht Hartz-IV am A....... vorbei sonst wäre die Union die über den Bundesrat Hartz IV verschlimmbessert hat nicht sechzehn Jahre immer die stärkste Kraft gewesen sondern die Linken die ja als Fürsprecher für Arme und Gegnechteten gilt. Die SPD ist abgestürtzt weil sie es fertigbrachte gegen alle ihre SPD Kanzler zu opponieren anstatt sich geschlossen zu den notwendigen und beschlossenen Vereinbarungen zu stellen. Die SPD springt quasi über jedes Stöckchen das man ihr hinhält. Immerhin hatte die SPD 2005 trotz diesem gaaaanz schlimmen Kanzler noch 33% geholt also soviel wie die CDU. Damals gabe es einen Gleichpart im Bundestag beide Parteien gleichviel Abgeordnete.

@Adeo 15:09 (15:05)

Stimmt und die Ausgangsposition war nie sehr rosig, nachdem ein Herr Schröder (unter Zutun seiner Helfer) Sozialdemokratie ad absurdum geführt hat und die Wirtschaftsmächte die Konservative quasi immer mehr in ihre Hand gebracht haben.

Am 09. Mai 2021 um 17:39 von Anna-Elisabeth

Zitat: Wir sollten uns alle fragen, wie weit wir selbst diesbezüglich schon manipuliert sind. Immer wieder geht es um Prozente, man überlegt sogar, ob man vielleicht taktisch wählen sollte...usw.

Ich habe schon sehr ofdt taktisch gewählt (was oft in die Hosen ging) oder das kleinere Übel. Aus Überzeugung für eine Partei habe ich schon über dreißig Jahre nicht mehr gewählt.

Ich kann nicht erkennen, was daran falsch sein soll.

falsa demonstratio

"Am 09. Mai 2021 um 16:48 von Sausevind

eine_anmerkung.: "Die Feinde der SPD sind die Grünen und nicht der Koalitionspartner, aber das scheinen viele der SPD-Delegierten immer noch nicht zu kapieren?"

Zitat: Offenbar denken Sie immer noch in Weltkriegskategorien: DA gab es "Feinde".

Dieser Begriff hat mich auch irritiert.

Andererseits zeigt er aber auch deutlich und (wohl unfreiwillig) ehrlich, in welchen Kategorien im rechten poltischen Lager gedacht wird. Wir Demokraten sollten uns warm anziehen."

.-.-.

Zu ihrem letzten Satz:

Ich habe in diesem Punkt früher - vor 1 Jahr oder so - schon mehr Angst gehabt als jetzt.

Das sagt zwar nichts über die Realität, aber über meine Wahrnehmung derselben:

mir scheint, es fällt immer mehr auf,, wie gleichgeschaltet sie reden und sich ihre "Argumente" von Vordenkern abholen.

Es könnte also alles noch gut ausgehen.

15:58 von Thomas D.

Natürlich stimme ich Ihnen zu! Nur leider wird sich KEINER der Politikerkaste zu mehr Offenheit, Ehrlichkeit und von mir aus auch Ernsthaftigkeit herablassen - eben weil diese Politiker in ihrer Hochnäsigkeit das „gemeine“ Volk für doof halten.

@17:36 von Tremiro

Ist schon früher beantwortet worden.

Die Konstellation hätte Grüne, Piraten Partei, FDP lauten müssen.

Dazu hätte es aber Neuwahlen geben müssen.
Dazu hatte die SPD keinen Mut.
Lieber erst einmal mit "Mutti" weiter so mitregieren als auf der Oppositionsbank sitzen zu müssen.

Die Piraten Partei deswegen, weil sie die einzige Partei ist, die Praktiker aus der Digitalisierung in der Partei haben.

Da können alle anderen Parteien im Bundestag und in den Landtagen nicht mal im Ansatz mithalten.

@ Bender Rodriguez

Wählen gewinnt man eben nicht nur in der Mitte.

Zunächst müssen die eigenen Reihen dicht geschlossen sein. Und dann gewinnt man eine Wahl natürlich in der Mitte. Wo sonst? Das war bei jeder BT Wahl bisher so. Ausnahmslos.

@17:33 von unbutu77

//Schuld sind...
immer die anderen. So einfach geht das nicht.//

Im Wahlkampf bei allen Parteien durchaus üblich.

//Wenn es der SPD in der GROKO nicht gefallen hätte, dann hätte diese ja die Koalition frühzeitig aufkündigen können, hat sie aber nicht und deshalb sind sie selbst Teil des Problems!//

Da machen Sie es sich aber jetzt zu einfach. Die SPD hat nur äußert widerwillig die große Koalition fortgesetzt und der Republik somit aus einem Schlamassel geholfen. Und das scheint der Fluch der SPD zu sein: Egal was sie tut, sie verliert Anhänger. Nebenbei: Ich finde einige SPD-Politiker haben durchaus solide Arbeit geleistet. Allen voran Hubertus Heil.

könnte

von Stern2100 @
Also so wie das jetzt steht und Olaf nur mit 96% gewählt wurde bestht auch die Gefahr und kann ich mir persönlich Vorstellen und wünschen das sie die 5% nicht schaffen.

@17:44 von Deutscher Arbeiter

Die Beiträge sind zur Kenntnis genommen worden.

Das sind alles die Gründe, wieso die SPD gerade bei der ErstWählerschaft 0 ankommt.

Die Gewerkschaften sind mindestens genauso verstaubt und eingestaubt wie die SPD selbst.
Und deswegen ist auch da kein Zulauf.

Bitte hier kein Geschwätz

@ Lobosch:

Nur leider wird sich KEINER der Politikerkaste ...

Es gibt keine Politikerkaste, so eine Vokabel ist respektlos und würdelos. In diesem Land kann jeder in der Politik mitmachen. Ich war jahrelang in der Gewerkschaft und in der Kommunalpolitik aktiv und lasse mich nicht mit solchen Plattheiten runter ziehen.

@17:39 von Anna-Elisabeth @14:33 von Mika D

Bitte um Entschuldigung für meine Tippfehler.

"Markus Feldenkirchen ... schrie fürzlich"

Blöder geht's kaum. Und das liegt sicher nicht an AstraZeneca. Oder doch?

17:08 von Sausevind zum Thema Bildzeitung

Sie schreiben:

Eben, weil heute die "Bildzeitung" keinen großen Stellenwert mehr hat.

Also das glaube ich nicht - selbst in der nahen Vergangenheit hat es die Bildzeitung geschafft durch massive Kampagnen Stimmung zu machen. Davon mal abgesehen: Schauen Sie sich mal die Klickzahlen von „Bild-Online“ an. Beängstigend!

Natürlich sind die anderen Portale und „Sozialen“ Netzwerke ähnliche Quellen für gefährliches Halbwissen.

Frei nach dem Motto:

Kurz drüberlesen-emören-weiterposten

Und das nutzen die Politiker als taktische Hilfe im Wahlkampf.

@ Margitt.

Viele Hartz-IV-Empfänger wählen AFD oder gehen gar nicht zur Wahl. Die AFD ist für die Abschaffung von Hartz-IV. Ersatzlos.

@ 15:09 von Adeo60

Vermutlich dringen Sie mit Ihrem inhaltlichen Statement, dass die SPD im Vergleich zu anderen Parteien bei der letzten Regierungsbildung Verantwortung übernommen hat, bei Karl Maria Jose nicht durch. Dem geht's offensichtlich hier nicht um differenzierte Bewertung und Einschätzungen, da zählt bei allem, was "links von der afd" ist, anscheinend nur das Motto: Hau drauf. Und immer mal wieder: Verächtlichmachung durch Vornamenverulkung der Namen von Politikern, vornehmlich der Grünen und der SPD.

@zomil 15:29

„... Weder in Hamburg oder im Wirecard Skandal übernahm er die Verantwortung obwohl er jeweils der oberste Vorgesetzte war.
Nicht wählbar.“

Wenn Sie schon nicht einsehen, dass ein Finanzminister auf seine Behörden baut (BAFIN) und nicht jede krude Finanzfirma persönlich überwachen kann, dann sollten Sie vielleicht mal in die ZDF-Mediathek zur „Anstalt“ gehen, dann geht Ihnen ein Licht auf, wer die „Unwählbaren“ sind und wo sie sitzen/aktiv sind.

17:50 von 0_Panik

>>Die Konstellation hätte Grüne, Piraten Partei, FDP lauten müssen.
Dazu hätte es aber Neuwahlen geben müssen.<<

Danke für die Antwort. Das ist aber völlig unrealistisch. Das sind zusammen 20% der Wähler.
Ich habe schon einen Koalitionsvorschlag anhand des Wahlergebnisses 2017 erwartet.
Das wäre bei Neuwahlen auch nicht wesentlich anders ausgefallen.

>>Die Piraten Partei deswegen, weil sie die einzige Partei ist, die Praktiker aus der Digitalisierung in der Partei haben.<<

Digitalisierung ist zwar ein wichtiges Gebiet und bei uns leider vernachlässigt. Aber wenn die sonst von Politik keine Ahnung haben.

Am 09. Mai 2021 um 17:49 von Sausevind

falsa demonstratio : Andererseits zeigt er aber auch deutlich und (wohl unfreiwillig) ehrlich, in welchen Kategorien im rechten poltischen Lager gedacht wird. Wir Demokraten sollten uns warm anziehen."

Zitat: .-.-.Zu ihrem letzten Satz: Ich habe in diesem Punkt früher - vor 1 Jahr oder so - schon mehr Angst gehabt als jetzt.

Das sagt zwar nichts über die Realität, aber über meine Wahrnehmung derselben: mir scheint, es fällt immer mehr auf,, wie gleichgeschaltet sie reden und sich ihre "Argumente" von Vordenkern abholen.

Es könnte also alles noch gut ausgehen.

Ihr Wort in Gottes Ohr. Die Meinungsumfragen in den östlichen Bundesländern lassen mich jedoch schaudern.

@ um 17:45 von traurigerdemokrat

Da hätte sich die SPD aber schon in den 1960er Jahren erneuern müssen. Das Godesberger Programm aus dieser Zeit hat die Weichen in Richtung Unionspolitik gestellt und der für damaligen älteren SPD - Mitglieder eindeutig im rechten Flügel der SPD zu findende Willy Brandt setzte dieser Entwicklung die Krone auf.
Auch wenn das alles wesentlich fortschrittlicher und bürgerfreundlicher war, als alles, was die Union jemals zu bieten hatte.
Spätestens mit dem 1. SPD - Kanzler, der sich mit Basta - Entscheidungen in seiner Partei durchgesetzt hat, Helmut Schmidt, hatten wir den beste Kanzler, den die Union je finden konnte.
Und der nächste SPD - Kanzler, Gerd Schröder, führte diese Rolle weiter aus. Die Agenda 2010 konnte es ohne die SPD niemals geben.
Nun kommt Scholz und auch von dem wird kaum mehr zu erwarten sein.
Angesichts des Unwillens von Scholz, endlich robust gegen Steuerhinterziehungen (150 Mrd/Jahr) vorzugehen und Steuervermeidung zu verhindern, muß man noch Schlimmeres befürchten

17:42 von Koblenz

Sausevind 17.27

"... das Deutschland sich dieses Mistes nicht entledigen kann ! Schon ziemlich krass hier Ihre Ausdrucksweise . Ich lese daraus viel Wut und Enttäuschung .
Deutschland hat sich verändert und die politische Landschaft ebenfalls . In dieser Richtung wird es wohl weitergehen . Denken Sie mal an unsere französischen Nachbarn ."

,.,.,

Ich denke in dem Fall an Deutschland und nicht an irgendwelche Nachbarn.

Natürlich müssen wir uns dieses Mistes entledigen; eine neue Nazidiktatur - auch wenn Sie sie vielleicht befürworten und wünschen - ist das Grauenvollste, das ich mir vorstellen kann.

Nein, keine Wut. Aber Verzweiflung und Enttäuschung - das schon.

Wir werden beide sehen, ob Sie Ihr Ziel erreichen werden.

Ich glaube derzeit:
nein, das wird nicht gelingen.

@Nettie, 16:36 (Korrektur einer Auslassung)

„... irgendwelche Grenzen g e s e t z t würden.“

@17:44 von 91541matthias

//Das Urproblem der SPD..
ist,dass man durchaus vernünftige Ideen hat aber diese nur unzureichend erklären, bzw. so rüberbringt,dass die Bevölkerung erkennt, um was es genau geht//

Ein weiteres Problem scheint mir zu sein, dass man verlernt hat, damit umzugehen, dass es - wie in jeder anderen Partei auch - zwei Flügel gibt. Statt das Verbindende zu suchen, streitet man sich auf offener Bühne bis der Zuschauer keine Ahnung mehr hat, was die Kernaussage des Theaterstücks ist. Die LINKE macht diesen Fehler und die CDU scheint es jetzt auch erwischt zu haben.

17:08 @ Sausevind

"... Eben, weil heute die "Bildzeitung" keinen großen Stellenwert mehr hat. ...."

Ich fürchte, Sie unterschätzen die BILD,
auch diese ist im Internet und nicht nur gedruckt, präsent.

Somit - wenn nicht gerade kostenpflichtig - erreicht sie viel mehr Menschen als früher.

Nicht selten veröffentlicht sie, was auf "unseriösen Webseiten" oder anderen Kanälen verbreitet wird.

Markige Slogans und Schlagzeilen sorgen für Klicks und mehr, auch bei anderen Springermedien.
Der Einfluss sollte nicht unterschätzt werden.

@17:51 von Deutscher Arbeiter @ Bender Rodriguez

//Zunächst müssen die eigenen Reihen dicht geschlossen sein. Und dann gewinnt man eine Wahl natürlich in der Mitte. Wo sonst? Das war bei jeder BT Wahl bisher so. Ausnahmslos.//

Auf dem Fußballplatz kann ich die Mitte exakt ausmessen. Aber wer bestimmt wie, wo oder was die politische Mitte ist?

@Sausewind 17:08

Bildzeitungszeiten?

„... Diese Zeiten sind längst passé.
Heute hat man Internet; und diejenigen, die sich ihr "Wissen" von unseriösen Webseiten holen, sind letztendlich gefährdeter und auch gefährlicher - da ist die "Bild" heute Gold gegen.“

Das Netz macht vor der Bildzeitung nicht Halt, die gibt es da auch.

selber schuld

Lügen schon vor der Wahl, mit uns wird es keine Koalition geben und dann ... Auch war klar, dass eine Koalition mit der CDU erheblich Stimmen kostet. Dies wird auch den Grünen so gehen, falls sie sich mit der CDU einlassen.

Dann noch den Familiennachzug durchgedrückt.

"Diese Union ist kaputt, und sie ist inhaltlich leer, "
Diese Aussage passt auch auf auf die SPD selbst. Die Grünen vielleicht nicht ganz leer aber zumindest mit schwer einseitigem Inhalt.

"" ...es gut, wenn diese Konservativen keine Verantwortung mehr tragen", sagte SPD-Generals"

Diese Kritik kann ich nicht teilen, weil die CDU schon lange keine Konservativen mehr sind und schon lange den Abstieg nach links getan haben.

@ 17:10 von zyklop

Die Grünen sind nicht die Feinde der SPD, sondern die Feinde des Users eine_anmerkung. Er bringt das aber gerne mal durcheinander.

@17:48 von falsa demonstratio @17:39 von Anna-Elisabeth

//Ich habe schon sehr ofdt taktisch gewählt (was oft in die Hosen ging) oder das kleinere Übel. Aus Überzeugung für eine Partei habe ich schon über dreißig Jahre nicht mehr gewählt.

Ich kann nicht erkennen, was daran falsch sein soll.//

Danke für die Rückmeldung. Ich finde tatsächlich keine sinnvolle Antwort auf Ihre Frage und kann deshalb auch nicht widersprechen. Aus Überzeugung könnte ich zur Zeit auch keine Partei wählen, obwohl ich mir wieder eine stärkere SPD wünsche. Ich halte es aber dennoch für falsch, eine Entscheidung von Umfragen abhängig zu machen.
Ich habe übrigens noch nicht den Schimmer einer Ahnung, hinter welcher Partei sich mein Kreuzchen verirren wird.

Margitt 15:46

„ Würde die SPD die Abschaffung von Hartz4 ...., so würden sich ihre Wählerstimmen vermutlich fast verdoppeln.“

Da könnten Sie Recht haben. Für die „Links-Sozialismus-Angstmache“ taugt sie ja seit Schröder nicht mehr (was leider bei der Linken noch klappt).

17:50 von 0_Panik

«Ist schon früher beantwortet worden.
Die Konstellation hätte Grüne, Piraten Partei, FDP lauten müssen.
Dazu hätte es aber Neuwahlen geben müssen.»

Müssten Sie erst gar nicht auf Beantwortung warten, hätten Sie auch nur Spurenelemete an Kenntnissen vom Wahlrecht in Deutschland irgendwo bei sich in der Bude gefunden.

Die SPD hätte 3x nach Neuwahlen schreien können. Und dennoch hätten die Piraten eher in der Nussschale Kap Hoorn umsegelt, als bei der Neuwahl die 5% Hürde zu überspringen.

Gilt auch für die PARTEI, die mit etwas mehr als 1,0% die stimmenstärkste aller 2017 an der Hürde gescheiterten Parteien war. Die wiederum sind die Spezialisten für Humor, und hätten die Piraten wohl sogar auf ihrem Parteischiff "Titanic" mitgenommen, damit die nicht in der Nussschale vor Kap Hoorn versaufen.

Wahlen zum BT sind nicht wie Memory, wo man nur 2 gleiche Karten sich merken muss, und schon sitzt irgendwer im BT, nur weil man den Namen schon mal gehört hat beim Memory mit der Omma.

@ zomil

... Weder in Hamburg oder im Wirecard Skandal übernahm er die Verantwortung

In Hamburg hat er eine vernünftige Politik gemacht und die Verantwortung für Wirecard liegt zum Leidwesen der Opposition nun einmal nicht bei Olaf Scholz.

@reinbolt48 15:55

Da sagen sie was ziemlich Wahres!

@ Anna-Elisabeth

Aber wer bestimmt wie, wo oder was die politische Mitte ist?

Das ist da, wo die Wahl gewonnen wird.

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Am 09. Mai 2021 um 15:19 von eine_anmerkung.

Die Feinde der SPD sind die Grünen und nicht der Koalitionspartner...

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Sehe ich genauso. So hat es ja auch schon ein Herr Sarazin mehrfach erwähnt. Ach ja, mit den möchte man ja auch nichts mehr zu tun haben. Aber Schauen wir mal, wie das SPD-Wahlprogramm dann aussieht. Und ob es sich von Wahlprogramm der Grünen unterscheidet...

Am 09. Mai 2021 um 18:09 von Wie123nun

Zitat: taktisch wählen zweischneidiges Schwert. Zunächst sollte jeder nach seiner Meinung wählen. Falls viele taktisch wählen geht es in jedem Fall in die Hose. Außerdem nach welchen Zahlen und Umfragen entscheiden Sie Ihre Taktik, wie schätzen Sie ein, wieviele Ihrer Richtung taktisch wählen werden. All das macht manipulierbar von allen beliebigen Seiten. Und das ist doch gerade das was kein Wähler sein will. Und man sucht nicht die Partei in der einem alle Punkte und Personen zu 100% passen, sondern die am ehesten passen oder nach dem einem am wichtigsten erscheinenden Thema, wenn nicht andere gewichtige Gründe dagegen sprechen. Von mir aus kann man es auch als das kleinste Übel benennen.

Sie haben mich überzeugt. Da es für mich keine Partei gibt, die den von Ihnen aufgestellten Kriterien entspricht, werde ich im September nicht wählen gehen. Sie haben mir eine Last von den Schultern genommen.

@ SinnUndVerstand

Grünen sind nicht die Feinde der SPD, sondern die Feinde des Users eine_anmerkung.

Auch nicht. Den Grünen ist der User völlig egal.

Anwort zur Frage von: um 17:14 von Stern2100

Frage:
Was verstehen Sie unter einer neuen Sozialpolitik, die "alle" Einkommen einbezieht? Welche Einkommensquellen werden an unserer Sozialpolitik denn nicht beteiligt?
Antwort:
vor allem Einkünfte aus Vermietunmg und Verpachtung.
Sie werden beim Beitrag für die Krankenkassen nicht berücksichtigt.
Z.B.zahlt ein Immobilienmillionär mit wenig Einkünften aus Arbeit (selbständig oder nicht selbstständig) eben nur diesen dauraus resultierenden Satz. Ein Rentner zahlt für seine Betriebsrente r den gesamten Satz. z.B. > 15% .
Für Kapitaleinkünfte gilt dasselbe.

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