Kommentare

"Der baupolitische Sprecher

"Der baupolitische Sprecher der Grünen, Christian Kühn, warf der Union vor, sie handle nach dem Motto "wer seine Heimat liebt, versiegelt sie"."

Sagt ein Vertreter der Partei, die Wald roden lässt für eine Autobahn und Stuttgart 21 doch ganz toll findet, sobald sie in Regierungsverantwotung kommt.

"Die FDP kritisierte das Gesetz als "massiven Eingriff ins Eigentumsrecht"."

Das ist es ja auch, allerdings ist das bestehende Eigentumsrecht absolut widerwärtig und unterscheidet sich nur in Nuancen vom Eigentumsrecht des Mittelalters.

Bauland knapp?

Was denken Sie, wenn ein Batteriewerk oder Einkaufscenter sich ansiedeln will, wie schnell Bauland gefunden und sogar noch vom Steuerzahler erschlossen wird. Die brauchen dann kein "Mobilisierungsgesetz".
Am Beispiel Tesla sehen wir auch vor der Haustüre, wie umweltfreundlich E-Autos sind.

Am 07. Mai 2021 um 18:39 von Shuusui

Zitat: Sagt ein Vertreter der Partei, die Wald roden lässt für eine Autobahn und Stuttgart 21 doch ganz toll findet, sobald sie in Regierungsverantwotung kommt.

Weder lassen grüne Regierungsvertreter Wald Roden, noch finden Sie Stuttgart 21 ganz toll.

Grüne haben bei Übernahme der Regierungsverantwortung fertige Projekte vorgefunden, die sie umsetzen mussten. Die Projekte waren durchgeklagt bis zum BVG bzw. fand im Falle von Stuttgart 21 eine Volksabstimmung statt.

@Shuusui, 18.39h

Obwohl ich keinen Alkohol trinke, würde ich eher die Biertrinkerpartei wählen, bevor die Grünen meine Stimme bekämen.
Aber was S 21 angeht, liegen Sie falsch.
Die Grünen waren gegen den Bahnhof und haben bei der Volksabstimmung die Frage so verklausuliert, dass für den Unbedarften ein Ja ein Nein bedeutet hätte.
Der Bürger ist lediglich nicht darauf hereingefallen.
Was Kretschmann macht, ist nichts anderes, als einen Bürgereintscheid umzusetzen.
Soviel Ehrlichkeit muss sein.

Überall in allen Bereichen

Überall in allen Bereichen Gesetze, Regeln und Vorschriften.

Hier ist ein Gesetz, das die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschweren soll.

Warum das denn?

Wir wollen uns nicht vorschreiben lassen, ob wir unsere Mietwohnung(en) in eine Eigentumswohnung umwandeln wollen oder nicht!

Die Entscheidung liegt ganz alleine bei uns- den Eigentümer!

Hallo, ihr Politiker, das sind unsere Wohnungen!

Die haben wir mit Fleiß in jahrelanger Mühe und Arbeit bezahlt!

Wir wollen entscheiden, was damit geschieht!

Wir alleine, sonst niemand!

Wenn es zu wenige Wohnungen gibt, schlage ich vor, dass ihr aufhört, soziale Wohnungen an private Investoren zu verkaufen, was ihr viele Jahre getan habt und euch jetzt beklagt, sondern Geld der Steuerzahler in die Hand nehmt und massiv in Wohnungen investiert!

Wenn Deutschland bevölkerungstechnisch immer weiter wachsen soll, dann sorgt für bezahlbaren Wohnraum!

Nichts dazugelernt

Die landwirtschaftlichen Flächen schrumpfen und schrumpfen, dafür soll es mehr Bauland geben. Gerade in den Großstädten stehen immer mehr Bürogebäuderuinen, da hätten diese Großkommunen einmal Akzente für mehr Wohnraum zeigen können. Die Forderung nach mehr Baufläche zeigt eines, Klima ist bei vielen Politikern noch immer nicht angekommen. Die Landflucht, gerade von Unternehmen, müßte bekämpft werden, aber da müßte man Transport verbilligen, und nicht verteuern. Daß Pendler auch negativ etwas zum Klima beitragen, egal.

Sinnvoll:

„Kommunen sollen mit dem Gesetz außerdem ein Vorkaufsrecht für brachliegende Grundstücke erhalten, um diese für Wohnungsbau nutzen zu können und in Bebauungsplänen soll es möglich sein, Flächen für den sozialen Wohnungsbau zu reservieren“

Denn Gemeinnutz muss vor Eigennutz gehen. Da auch ein intaktes ökologisches Umfeld zum Gemeinnutz zählt, sollte die Berücksichtigung der Umwelt bzw. der Vermeidung jeder unnötigen Belastung derselben (wie es bei Versiegelung der Fall ist) bei der Erstellung der Bebauungspläne eigentlich so selbstverständlich sein, dass es dazu keiner bis ins Kleinste detaillierten gesetzlichen Regulierungen bedürfte.

Schaffen das die Bauämter?

Das Gesetz ist regelungstechnisch zu Nahe an der Unverbindlichkeit.
Ein Beispiel: der geplante §250 Abs.§ 3 Nr.4 BauGB spricht davon, dass
eine Umwandlung von Mietwohnraum in Wohneigentum zu genehmigen ist, wenn

"auch unter Berücksichtigung des Allgemeinwohls ein Absehen von der Begründung von Wohnungseigentum oder Teileigentum nicht mehr zumutbar ist..."

Das ist zu ungenau.

Zu allererst stellt das Gesetz die Kommunen vor große Aufgaben, etwa, wenn es um das Bauen im unmittelbaren anschließenden Außenbereich geht, vgl. geplanten §13 b des BauGB.
Wer auch nur ein wenig mit der Leistungsfähigkeit der Baubehörden vertraut ist, die durch Personaleinsparungen stark eingeschränkt ist, kann nur den Kopf schütteln.
Auch das Vorkaufsrecht der Kommunen wird nur in geringem Umfang zu realisieren sein, denn viele Kommunen haben schlicht nicht das Geld dafür.

Artikel 14 GG

Die Bundesregierung zeigt hier erneut, dass sie ein völlig gestörtes Verhältnis zum Eigentum hat. Für mich ist das jedoch ein Signal, bei der nächsten Wahl im September wieder einmal die FDP zu wählen und sie auch im Wahlkampf zu unterstützen.

@ 18:59 von falsa demonstratio

Danke, dass Sie das präzise und knapp klarstellen.
Auch die politische Entscheidung zur Rodung des Danneröder Waldes für den Ausbau der A49 traf die hessische Vorgängerregierung, an der die Grünen nicht beteiligt waren. Die Grünen machen ökologische Politik, ohne Zweifel; aber sie sind auch klar demokratisch und müssen dann auch in manchen sauren Apfel beißen, beschlossenes umzusetzen, dass nicht purer grüner Politik entspricht. Das führt zu innerparteilichen Diskussionen und auch zu Konflikten mit Bürgerinitiativen und Verbänden. Gut so.

@ 19:15 von Stern2100

Wo bitte zeigt die Bundesregierung ein "völlig gestörtes Verhältnis zum Eigentum"? Meinen Sie vielleicht die tagtäglichen Enteignungen für Straßenbau und Kohle-Tagebau?
Und vielleicht erschreckt Sie das jetzt: Enteignung ist bei uns grundgesetzlich unter bestimmten Bedingungen vorgesehen.

“BAULANDMOBILISIERUNGSGESETZ“!

Welch kreative Wortschöpfung für etwas, das es mit anderer Bezeichnung längst gibt.
Man muss weder Grün noch FDP sein, um Zweifel am Erfolg zu haben.

Hatte die Bundesregierung seinerzeit nicht auch ein “Stromüberlandleitungsgesetz“ oder etwas Ähnliches verabschiedet? Wenn nicht, wird's aber höchste Eisenbahn.

Eine zeitgemäße Idee wäre auch ein Klimaveränderungverhinderungsgesetz oder ein Landwirtschafthinreichendniederschlaggesetz...

Von phantasievollen Gesetzesnamen (“Gutekita...“??) sollte man einmal eine Zusammenstellung anfertigen, es gibt ja sonst kaum was zu lachen.

Erster Schritt wäre:

So wie es in vielen anderen Länder der Welt ist, Verbot das Ausländer Land und Boden und damit Immobilien erwerben können.
Somit entfällt ein großer Spekulationsbereich und die Mieten bleiben hier.
Zweitens, entrümpeln vieler unseliger Bauvorschriften, im ungünstigsten Fall braucht man, vor 15jahren, 36 Unterschriften wenn man bauen will. Das kostet Zeit und Geld. So lange Wohnungsbaugesellschaften an der Börse notiert sind und super Dividende auszahlen wird sich nichts ändern, warum auch kein Politiker sieht aus seinen Büro die reale Situation und Obdachlose verstoßen gegen Gesetze errichten sie sich eine Bleibe...ergo keine Partei hat wirklich Interesse etwas ändern.

In allen Belangen...

...so scheint mir, ist die deutsche Politik überfordert und macht genau das Gegenteil von dem, was nötig wäre.
Doch der Begriff " Baulandmobilisierungsgesetz" hört sich immerhin toll an.
Ganz toll.
Begriffe kann sie
Und Versprechungen machen.
Und sonst?

Am 07. Mai 2021 um 19:24 von SinnUndVerstand

Oh , da kann ich ihnen zustimmen und das geht leichter wie die meisten glauben nur scheut man sich oft davor.
Für eine Enteignung gibt es viele Gründe, wenn gar nichts hilft, hilft immer, ..Gemeinwohl oder Schaffung v. Arbeitsplätzen.
Aber selbst historisch wertvoll kann zur Enteignung bzw Teil Enteignung führen. usw.

@ Stern2100, um 19:15

“Für mich ist das jedoch das Signal, bei der nächsten Wahl im September wieder einmal die FDP zu wählen...“

Und wenn die ebenfalls hinter Ihren Erwartungen zurück bleibt, dann...

Nee - oder??

19:32 von Gregory Bodendorfer

klingt zumindest so lustich wie gute kita gesetz

Wohneigentum ist zu fördern!

Das, was m. E. sinnvoll wäre, sind Maßnahmen zu ergreifen, damit junge Menschen Wohneigentum erwerben können, und zwar zum selber nutzen! Das wird hier durch völlig überzogene Vorschriften deutlich verteuert - Stichwort Brandschutzvorgaben. Nichts gegen Brandschutzmaßnahmen, die sind natürlich sinnvoll, aber nicht in diesen aufgeblähten Vorgaben wie hier in D; das gleiche gilt für Dämmungsvorgaben, auch total überzogen. Wie sollen da junge Menschen mit eigenem Verdienst sich den Kauf einer Wohnung überhaupt noch leisten können, wenn keine finanziellen Zuwendungen von Eltern kommen?

19:32 von Gregory Bodendorfer

«Doch der Begriff "Baulandmobilisierungsgesetz" hört sich immerhin toll an.»

Hört sich so an, als solle Bauland bald mobil werden, und bei Bedarf immer dort auftauchen, wo es besonders benötigt wird. Wahrscheinlich soll es mit den neuen steuerlich geförderten Fahrrädern an den Bebauungsort anreisen. Ein gesamtheitliches Konzept, in dem Mobiles Bauland immer Vorfahrt hat, auch wenn es von links kommt …

@sindundverstand

"Enteignung ist bei uns grundgesetzlich unter bestimmten Bedingungen vorgesehen."
Das ist richtig, aber nur unter hohen Voraussetzungen und gegen eine angemessene Entschädigung möglich. Nichts von dem ist hier gegeben. Betroffene sollten den Rechtsweg beschreiten.

Unsere Regierung

ist schon witzig, erst werden Wohnungen verscherbelt am privat, Mieten gehen nach oben. Dann werden nach einer gewissen Zeit, aus Sozialwohnungen wieder teure gemacht.
Beides schlägt sich sofort auf die Mieten um, wenn Sozialwohnungen gebaut werden, müssen die auch den Status behalten.
Und dann muss der Staat Wohnungen bauen, ohne Investoren, weil die immer Gewinn machen wollen.
Irgend jemand muss doch mal zu Verstand kommen, das grenzt an Bürger veräppeln.
Dann gibt es in den großen Städten Bürohochhäuser die leer sind, die lassen sich sicher gut umbauen, immer weiter am Stadtrand die Flächen zu versiegeln, ist keine gut Option.

von Miet- in Eigentumswohnungen erschweren soll?

Also genau das falsche.
Richtig ist Abschaffung der Grunderwerbssteuer, Gebühren und Notarkosten und wieder Einführung der vollen Abschreibung für selbst Nutzer. Nur wenn Bürgern die einfache Möglichkeit gegeben wird selbst Eigentum und damit auch Verantwortung für Ihre Wohnung zu übernehmen wird es in unserem Land wieder Wohnungsfrieden geben.
Wir sollten uns an den Ländern mit hoher Eigentumsquote ein Beispiel nehmen. Dann würden auch die Kosten Instandhaltungskosten drastisch sinken, wenn jeder begreift das Zerstörte Türen, Aufzüge beschmierte Wände, und Vermüllte Vorgärten usw. selbst bezahlt werden müssen.

Rumänien >= 95%
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/155734/umfrage/wohneigent...

@harry_up @stern2100

"Und wenn die ebenfalls hinter Ihren Erwartungen zurück bleibt, dann".
Wähle ich die FW. Die stehen zurzeit bei 3 %.
Es gibt immer eine Alternative. :-)

Das Gesetz schützt Mieter...

... Vor dem Rauswurf. Das Gesetz wirkt der weiter grassieren Obdachlosigkeit entgegen.

Aber es entsteht in Kürze kein bezahlbarer Wohnraum für schwach Verdienende.

Es entsteht, wenn überhaupt, Bauland an den Ortsrändern.

Wenn überhaupt bezahlbarer Wohnraum für schwach Verdienende entsteht, dann ggf in ca. 10 Jahren.

Wo ist in dem Gesetz die Förderung von Sofort Projekten geregelt, z. B. Bürotürme zu Wohntürmen.

So was würde ggf etwas schneller günstigen Wohnraum dort schaffen, wo er auch benötigt wird.

@ Stern2100, um 20:08

"...Wähle ich FW...
Es gibt immer eine Alternative. :-)"

You saved my day! :-)

Die Groko hat mit dem Gesetz bewiesen...

... Das sie auch in solchen einfachen - Krisenfällen wie günstigen Wohnraum dort schaffen wo er benötigt wird - keine Ahnung hat.

Es sind reine Verwaltungstheoretiker /innen die keine Ahnung haben wie die Praxis funktioniert.

Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschweren soll.

und wo soll der Nutzen dabei liegen
ist es nicht positiv zu sehen, wenn z.B. der Mieter die Wohnung die er bewohnt kauft

Am 07. Mai 2021 um 20:08 von werner1955

Zitat: Richtig ist Abschaffung der [.....] Notarkosten

Da man ja kaum erwarten kann, dass Notare umsonst arbeiten, stellt sich mir die Frage, was Sie sich konkret vorstellen.

Soll die Beurkundungspflicht von Grundstückskaufverträgen ganz entfallen?

Soll die Beurkundung durch eine staatliche Behörde ohne Gebührenerhebung erfolgen?

20:56 von falsa demonstratio

täte es nicht genügen die Grunderwerbsteuer wegfallen zu lassen
oder wenigstens wieder auf den Wert von vor 10 Jahren zu senken

Am 07. Mai 2021 um 21:03 von Sisyphos3

Zitat: täte es nicht genügen die Grunderwerbsteuer wegfallen zu lassen oder wenigstens wieder auf den Wert von vor 10 Jahren zu senken

Das mag sein, war aber nicht mein Thema.

@falsa demonstratio, 18.59h

Welche Regierung hat die Rodung des Hambacher Forstes genehmigt und von welcher Partei war die Umweltministerin?
Welche Partei will Teile des Reinhardtswaldes roden lassen, um dort Windräder aufzustellen?
Ein kleiner Hinweis: Die CDU war/ist es nicht.

Miete

das Schlimme kommt erst noch, wenn die geburtenreiche Generation mit Minirente diese horenten Mietpreises zahlen wollen oder sollen. Alle bisherige Gesetze waren so schlecht, man kann oder will nicht, das sie nichts gebracht haben. Verkauf oder sagen wir verschenken von Sozialwohnungen und mangelnder Neubau verknappt, O-Zinsen schwarze Null tun das übrige.
Eine voraussebaren Krise, von der GroKo und der geliebten Kanzlerin ausgesessen.
Ander Länder haben seit Jahrzehnte Wohneigentumserwerb auch zur Absicherung von Altersrente gefördert. Könnte man kopiert haben wenn unser Politiker den Blick heben würden " von anderen lernen"?!

Mietkauf

Dann wird halt die Miete so hoch angesetzt, daß in 12 Monaten der Mieter den Kaufpreis erbracht hat und die Wohnung ihm anschließend "geschenkt" wird.

Staatliche Eingriffe sind abzulehnen

Die staatlichen Eingriffe bei der Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen sind abzulehnen. Das ist einzig und allein Sache der Eigentümer. Der Staat hat sich da gefälligst rauszuhalten.

@ DerVaihinger um 21:13

>Welche Regierung hat die Rodung des Hambacher Forstes genehmigt und von welcher Partei war die Umweltministerin?
Welche Partei will Teile des Reinhardtswaldes roden lassen, um dort Windräder aufzustellen?
Ein kleiner Hinweis: Die CDU war/ist es nicht.<

Stimmt.
Bei Autobahnen, die Bundessache sind, stellt nicht die CDU den zuständigen Minister.
Das war in den Letzten 16 Jahren fest in der Hand der anderen C-Partei

Nicht eine neue Wohnung entsteht dadurch -

Es werden nun nur Eigentumswohnungen gebaut werden die erst gar nicht in die Vermietung gehen werden. Mietshäuser sind zu gefährlich um Geld anzulegen.

DerVaihinger - Bildungslücke ?

Hambacher Forst mal bei Armin nachfragen :-)
Reinhardtswald nur 2% Hessen und selbst da

Als Bauherr kann ich

Als Bauherr kann ich bestätigen, wer in D bauen will braucht Nerven und viel Geld. Va. der Brandschutz ist eine Spielwiese für völlig abgedrehte Schreibtischtäter und wenn dann noch Natur- & Denkmalschutz mitspielt und Behindertenbeauftragte, dann werden Sie endgültig verrückt. So bleibt bezahlbarer Wohnraum zu erstellen ein caritativer Akt. Rechnen tut sich das nie. Und all das haben nicht die Grünen konstruiert !!! sondern die Tradition der deutschen Ordnungshüter, genannt Beamte, die nie was Eigenes geschaffen haben.

@Der Lenz, 21.34h

Wenn Sie schon ungefragt antworten, dann sollten Sie auch auf die gestellten Fragen eingehen und nicht irgendwohin abschweifen.
Das ist einerseits eine Sache des Anstandes und dient andererseits der Diskussion als solche.
Im Hambacher Forst wurde keine Autobahn gebaut und im Reinhardtswald ebenfalls nicht.

21:03 von Sisyphos3

ist sie doch quasi für grossunternehmen

ohne Gebührenerhebung

falsa demonstratio@
Ja. Wir alimentiern sehr viel sinnlosen oder idiologischen Maßnamen. Da ist es eine gute Maßname Wohnungsfrieden in unserm Land zu schaffen.
Besonders weil die Städte ja diese Wohnungsmisere durch ihre idiologische Verkaufspolitik verursacht haben.
Wie schon geschrieben nur für Selbstnutzer.

Das ist dann sinnvolle einfache und Bürgernahe Politik

21:05 von falsa demonstratio

Das mag sein, war aber nicht mein Thema.
.
sorry, nahm das aber an
bei ihrer Antwort an 20:08 von werner1955
Zitat : " Richtig ist Abschaffung der Grunderwerbssteuer, Gebühren und Notarkosten"

18:59 von falsa demonstratio @18:39 von Shuusui

//Grüne haben bei Übernahme der Regierungsverantwortung fertige Projekte vorgefunden, die sie umsetzen mussten. Die Projekte waren durchgeklagt bis zum BVG bzw. fand im Falle von Stuttgart 21 eine Volksabstimmung statt.//

In den genannten Fällen trifft das zu. Was die Kohlekraftwerke hier in Hamburg betrifft, nicht. Ich habe noch keine nachvollziehbare Erklärung dafür gehört oder gelesen, warum eins der modernsten und effektivsten Kohlekraftwerke abgeschaltet wird, während die Dreckschleuder in Betrieb bleibt. Und die GRÜNEN haben genau diese Abschaltung gefeiert.

"Viele Köche verderben den

"Viele Köche verderben den Brei"
Zu viele, meine ich, wollen und dürfen mitreden, alle ihre Meinung sagen, keiner hat mehr in Wirklichkeit dadurch das Sagen und die wo vlt. noch gute Vorschläge bringen, die müssen sich ohne Ende verteidigen.
Auf jeden Fall ist nichts aber auch gar nichts weder für den Mieter, derjenige, der für die Familie bauen möchte und der eine Wohnung kaufen will, besser geworden!!
Es wird zusehends komplizierter finde ich.
Am besten man ziehe auf einen Campingplatz. Aber das geht ja auch nicht.....

Weil es immer wieder hier angesprochen wird

Das mit den Grünen und Stuttgart 21
Hier gab es einen Volksentscheid der für S 21 ausging.
Nebenbei,ich habe damals dagegen gestimmt.
Nachdem dieser Volksentscheid so aus ging,blieb der Grün geführten Landesregierung nichts anderes übrig,als S 21 durchzuziehen,auch wenn es ihnen nicht gefiel.
Sonst hätten sie ja gegen eine demokratische Entscheidung gehandelt.
Da dies aber schon wieder so lange her ist und man annimmt,das dies sowieso viele nicht mehr so genau wissen,kann man ja ruhig mal etwas faktenfreies hier rein stellen.

@ DerVaihinger um 21:48

Ah ja, da hab ich was verwechselt.

Aber die CDU beim Haibaches aus der Schusslinie ziehen wollen ist nicht Sachgemäß. Die steckt da bis zum Hals drin; genau wie die SPD die in NRW auch eine reine Kohlepartei ist.
Da sind sie sich total einig.
Genau wie in der Lausitz, da vor kurzem sogar noch mit die Linke als dritte im Bunde

Und sich alle EE-verhinderungscampagnen zu merken ist doch überfordernd; drei Initiativen gegen jedes Windrad.

22:48 von Naturfreund 064

Hier gab es einen Volksentscheid der für S 21 ausging.
.
das wird gelegentlich verdrängt / vergessen
ich war/bin gegen S21
aber die Mehrheit war dafür
so ist es eben ...
ausbaden (Steuerzahlen) muß ich es mit

21:48 von DerVaihinger @Der Lenz, 21.34h

Wenn Sie schon ungefragt antworten, dann sollten Sie auch auf die gestellten Fragen eingehen und nicht irgendwohin abschweifen.
Das ist einerseits eine Sache des Anstandes und dient andererseits der Diskussion als solche.

Den Themenbezug können Sie ja durchaus kritisieren, aber Sie haben sich in Ihrem Post an @falsa demonstratio doch auch ungefragt in ein Gespräch eingebracht. Es ist hier doch relativ üblich Anknüpfungspunkte zu nutzen und sich dazu zu positionieren. Möglicherweise gefällt jemanden die erhaltene Antwort nicht. Ihre Ablehnung ist nun wahrlich auch nicht sehr anständig oder höflich formuliert.

Übrigens habe ich von @Der Lenz noch niemals abwertende Worte gegenüber anderen Usern gelesen.

@Karl Klammer, 21.42h

Wenn Sie jemanden mit Bildungslücke suchen, halten Sie sich vom Spiegel fern.
Die Rodung des Hambacher Forstes wurde von rot-Grün genehmigt und Umweltministerin war Bärbel Höhn von den Grünen.
Ich rede vom Forst und nicht von den paar Hektar, die unter Laschet noch übrig waren.
Die 2 % Restwald im Hambi wollen Sie Laschet ankreiden, aber 2 % Reinhardtswald sind schon in Ordnung:
Seltsame Auffassung.

22:43 von Anna-Elisabeth

warum eins der modernsten und effektivsten Kohlekraftwerke abgeschaltet wird, während die Dreckschleuder in Betrieb bleibt.
.
das ist mir jetzt auch ein Rätsel
um hier ein Mißverständnis vorab zu klären
es ist sicherlich notwendig sich von der Kohle zu verabschieden
ob man allerdings wie sie richtig schreiben gleich mit dem modernsten und effizientesten beginnen sollte
also das erschließt sich mir nicht
ich hätte mit den "dreckigsten" begonnen

um 22:43 von Anna-Elisabeth

>Was die Kohlekraftwerke hier in Hamburg betrifft, nicht. Ich habe noch keine nachvollziehbare Erklärung dafür gehört oder gelesen, warum eins der modernsten und effektivsten Kohlekraftwerke abgeschaltet wird, während die Dreckschleuder in Betrieb bleibt.<

Weil das neue Kraftwerk nur gebaut wurde um als Bauernopfer gegen Entschädigung stillgelegt zu werden.

Überhaupt etwas stillgelegt zu bekommen anstatt die nichtmehr benötigten, oder noch besser völlig überdimensioniert neugebauten Kraftwerke über die Netzbetriebskosten als "Reserve" weiter zu bezahlen - Kosten die wiederum gerne als Kosten auf die im selben Pott verrechnete EE-Umlage geschoben werden, ist, gegen die Fossillobby durchgesetzt, ein Sieg. Das andere Kraftwerk währe diesbezüglich Teurer geworden (wegen höherer Kapazität) und hätte bei Abschaltung in hoffentlich nicht allzuferner Zukunft die selbe Entschädigung gekostet.

@schabernack 19:32 Mobiles Bauland

Der Begriff ist kein Schabernack, aber zeitgemäß. So ein Tinyhouse auf Rädern kann ich mir durchaus gestapelt vorstellen in Form eines Stellplatzes mit diversen Installationsanschlüssen incl. Schornstein in überirdischen Parkgaragen im städtischen Umfeld.

21:43 von UnwichtigeMeldung

ja der deutsche Ordnungssinn
erinnere mich noch vor Jahren
Wohnungsknappheit man muß bauen
warum nicht !
1 ... 2 Familienhäuser da kann man in vielen Fällen mit wenig Aufwand
ne zusätzliche Wohnung im Dach oder im Untergeschoß realisieren
wären die Vorschriften nicht
wie pro Wohnung 1,5 PKW Stellplätze nachzuweisen

@19:48 von Wolf1905

//Wie sollen da junge Menschen mit eigenem Verdienst sich den Kauf einer Wohnung überhaupt noch leisten können, wenn keine finanziellen Zuwendungen von Eltern kommen?//

Junge Durchschnittsverdiener haben in der Regel noch kein dickes Konto. Bei hohen Mieten ist es schwierig, ausreichend Eigenkapital anzusparen um dann von der Bank als kreditwürdig angesehen zu werden und auch noch Bürgen zu finden. Und wie uns Corona gerade zeigt, sind Arbeitsverhältnisse unsicherer als je zuvor.

//das gleiche gilt für Dämmungsvorgaben, auch total überzogen//

Die sind wirklich sehr problematisch.

23:10 von Sisyphos3

Anscheinend sind wir beim Thema S 21 ausnahmsweise einmal der gleichen Meinung.

sky oder so

nun habe ich schon mehrfach versucht, auf ihre gute beobachtungsgabe zu antworten. leider ist mir das nicht gelungen, obwohl meine schreibweise, bis auf tippfehler, immer die gleiche ist

@23:18 von Die Patin @schabernack 19:32

//So ein Tinyhouse auf Rädern kann ich mir durchaus gestapelt vorstellen in Form eines Stellplatzes mit diversen Installationsanschlüssen incl. Schornstein in überirdischen Parkgaragen im städtischen Umfeld.//

Bei einem Orkan würde ich mir in so einem Tiny House vor Angst in die Hose machen. Und in einer Parkgarage möchte ich mich nicht länger aufhalten müssen.

@ Sparpaket § 250.....BauGB "ungenaue Formulierung"

Ich gestehe, dass ich die zitierte Formulierung "auch unter Berücksichtigung des Allgemeinwohls ein Absehen von der Begründung von Wohnungseigentum oder Teileigentum nicht mehr zumutbar ist..." nicht verstehe.
Ihre Zweifel über die Leistungsfähigkeit der Baubehörden sind berechtigt.
Auch ich habe mal ein Grundstück mit ehemaligem städtischen Vorkaufsrecht gekauft, von dem die Kommune mangels nötigem Kleingeld kein Gebrauch gemacht hat.

20:52 von harry_up

das war an dich.

Was Wohneigentum betrifft

Hier bin ich konservativ,(was ich eigentlich sonst nicht bin)bevorzuge ich immer noch das alte Modell der Bausparverträge.
Wahrscheinlich wäre ich sonst nie zu Wohneigentum gekommen.

23:34 von Anna-Elisabeth

ausreichend Eigenkapital anzusparen um dann von der Bank als kreditwürdig angesehen zu werden
.
denke davon hängt die Kreditwürdigkeit nicht ab
eher davon wie oft man sein Konto überzieht ....

wobei Eigenkapital anzusparen ohnehin in der jetzigen Situation kontraproduktiv wäre
bei der Preissteigerungsrate von Wohnungen
frisst das das Ansparen mehrfach auf

@19:27 von harry_up

//...es gibt ja sonst kaum was zu lachen.//

Dafür haben Sie mich jetzt erheitert.

//Eine zeitgemäße Idee wäre auch ein Klimaveränderungverhinderungsgesetz oder ein Landwirtschafthinreichendniederschlaggesetz...//

Dann komme ich aber mit einem Wortlängebegrenzungsgesetz.

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