Kommentare

und am Wochenende?

mir als älteren Außenstehendem, scheint es so, mit wenigen Monaten kann man das Kind schon in den Kindergarten bringen. Anschließend, ab 1. Schuljahr in die Ganztagsbetreuung.
Nur zwei Fragen:
1. Was mache ich am Wochenende mit dem Kind?
2. Warum habe ich mich für ein Kind entschieden?

Personal

Das Personal wird wieder vergessen...
Wo sollen die Leute herkommen, die - trotz adäquater Qualifikation - Lust haben, für wenig mehr als den Mindestlohn die "Brut" der anderen zu erziehen?

Sowas unausgegorenrs. Bei uns

Sowas unausgegorenrs. Bei uns lief das früher besser. Da bekam ein Elternteil so viel Geld für 50h/Woche, dass es locker für ein 4köpige Familie und ein Haus reichte. Mit Urlaub und Auto . Und ein Teil konnte auf die Kinder aufpassen. Heute braucht man eine Betreuung, die kostenlos sein muss, weil sich das Doppelverdienen sonst wieder nicht rechnet.
Wäre es da nicht besser, für massive Lohnsteigerungen zu sein?

Ganztagsbetreuung: Ministerinnen wollen Rechtsanspruch

Warum nur den ganzen Tag?
Sinnvoll wäre die ganze Woche, nach der Geburt noch vielleicht 6 Wochen mit dem Baby angeben, dann ab zur Betreuung. Sonntags vielleicht mal zu den Großeltern und zu McDonalds. Das reicht. Bloß nicht selbst um den Nachwuchs kümmern, damit die Eltern nach Selbstverwirklichung streben können.
Man merkt es ist Wahlkampf.

Rechtsanspruch

@09:14 von Dicodes

Ich muss zugeben, bei uns hat das früher auch so geklappt.
Heutzutage sollte man einer Frau aber zugestehen, auch zu arbeiten und ihren Weg zu gehen.
Dann geht`s halt nur mit Betreuung.

Korrektur

mein Post richtete sich natürlich an
09:10 von Bender Rodriguez
sorry

Re : Bender Rodriguez !

Es mag früher vielleicht besser gewesen sein, weil auch die Lebenshaltungskosten nicht so hoch waren. Außerdem gibt es etliche Branchen, wo maximal der Mindestlohn bezahlt, und selbst dabei noch getrickst wird. Dann dürfen wir nicht vergessen, wie hoch in vielen Städten aus reiner Gier die Mieten so hoch sind, dass fast die Hälfte des Verdienstes nur dafür verwendet werden muss.
Und es müssen inzwischen für jeden Mist irgend wie Steuern oder andere Abgaben bezahlt werden, weil viele nicht wirklich rechnen können. Auch sind viele Kosten fürs Bauen, für die Infrastruktur extrem teuer geworden, die Autos kosten zu viel, weil auch da etliche von einer wahnhaften Gier befallen sind.
Der Staat macht es den Familien heute nicht wirklich leicht, alles unter einen Hut zu bringen, und auch noch genügend für die Rente und CO zu sparen ! Kinder sollten allen willkommen sein, aber die Politik übersieht sie, wie gerade auch jetzt in der Pandemie zu beobachten ist. Sie sollen nur funktionieren !!

@Dicodes, 9:14

Sie schießen mit Ihrer gut gemeinten Überspitzung doch deutlich übers Ziel hinaus.
Es ist zwar über ein halbes Jahrhundert her, aber wir waren vier Kinder und unsere Eltern arbeiteten beide. Und zwar nicht, um sich selbst zu verwirklichen, sondern um genügend Geld zum Leben für uns alle zu haben.
Auf die beiden älteren Schwestern passte noch die Großmutter auf, für uns kleinere Brüder waren dann die Schwestern zuständig. Uns als Familie hätte ein gutes Betreuungsangebot ganz sicher geholfen.

@Schaefer

"2. Warum habe ich mich für ein Kind entschieden?" Am 05. Mai 2021 um 09:04 von Schaefer

*

Anders herum gefragt:

Warum sollen die Krankenschwestern und Altenpflegerinnen überhaupt noch arbeiten gehen, wenn ihnen Leute wie Sie vorwerfen, dass sie bei dem Job ohne feste Arbeitszeiten auch noch die Frechheit haben Kinder zu bekommen?

Machen Sie jetzt die ganze Arbeit? Es gibt jetzt schon Personalmangel, dann können Sie sofort anfangen.

soweit die Theorie ...

Die Regierung macht sich doch mit solchen Aktionen nur lächerlich und handelt sich zudem Rechtsstreitigkeiten ein, weil sie letztlich das Versprechen doch nicht umsetzen kann.

Siehe Rechtsanspruch auf Kindergartenbetreuung: in D fehlen laut einer Studie rund 342.000 Kita-Plätze für Kinder unter drei. Ist also im Vergleich zum Jahr 2015 noch gestiegen, anstatt weniger geworden!

Jupp Schmitz

war ein Kölner Stimmungsmacher.
Er hatte viele Hits.
Einer ging so:
"Wer soll das bezahlen?
Wer hat das bestellt?
Wer hat soviel Pinkepinke?
Wer hat soviel Geld?"

Vielleicht hätten die Groko-Damen sich diese Frage auch stellen sollen.
Meine Meinung: wenn der Bund das bestellt, sollte er auch das alles bezahlen.

@all zu "Früher hat es auch ohne Betreuung geklappt"

Ja, bei meiner Schwiegermutter hat es auch geklappt.

Sie war Zahnarzthelferin.

Nach der Heirat wurde von ihrem Ehemann und Schwiegervater gemeinsam entschieden, dass sie mit der Arbeit aufhört weil sie zu Hause genug zu tun hat und dann hat es auch "super geklappt".

Jetzt hat sie die Zeit nach dem Tod ihres Mannes genossen, wollte nicht einmal, dass eins der Kinder mit Familie in das große Haus zieht, weil sie endlich das machen könnte, was sie wollte. (Jetzt geht es körperlich leider nicht mehr.)

Ganztagsbetreuung

Ich bin froh, in einer Zeit aufgewachsen zu sein, in der es noch "gemütlich" zuging.
In VS und Gymnasium wurde uns mehr Allgemeinbildung vermittelt als heutzutage. Sicher musste man auch Leistung bringen- in Bayern waren die Anforderungen im Vergleich zu anderen Bundesländern doch recht hoch; mit dem heutigen Leistungsdruck ist das aber nicht zu vergleichen.
Ganztagsbetreuung entfremdet Familien weiter und unterstützt Eltern, die ohnehin nur wenig mit ihren Kindern anfangen können.
Bedürftige, Schüler mit Migrationshintergrund und Lernschwache zu unterstützen geht für mich vollkommen in Ordnung.
Aber ein Recht auf Ganztagsbetreuung für alle, finde ich nicht richtig.

@Sparpaket, 9:31

Meine Meinung: wenn der Bund das bestellt, sollte er auch das alles bezahlen.

Bitte klären Sie mich auf: welchen Unterschied macht es für Sie als Steuerzahler, ob "der Bund" das bezahlt, das Land, die Gemeinde oder sonst eine öffentliche Körperschaft?

Wissen die Frauen Ministerinnen, was sie sagen?

Ganz ehrlich, mir fehlen die Worte. Wie kann man so weit weg von der Realität im Lande sein? Nach dem man bereits in Bereich der KITA Ansprüche auf dem Papier geschaffen hat, die wohl nicht funktionieren, will man jetzt die Karren komplett in den Dreck fahren. Wissen die Frauen Ministerinnen, was sie sagen? Was das für Folgen hat? In den Kitas laufen die Erzieherinnen auf dem Zahnfleisch. Aus dem Betreuungs-und Edukation-Betrieb hat man ein "All Inklusiv" Betrieb gemacht. Die Fachkräfte sind nun Putzkraft/Koch/Kellner/Wickelservice/Security and noch sonst was. Ich sehe das jeden Tag. Man stellt sich vor, wir (die Guten) geben den Eltern den Anspruch, aber wer macht das? Wo sind die Fachkräfte? Wer verantwortet das? So, und jetzt sind die Schulen dran, super. Jetzt machen wir viel aus nichts. Wer das bezahlt, das spielt sowieso keine Rolle mehr, bei so viel Schulden kann man sich alles leisten.

@ 09:10 von Bender Rodriguez

"Heute braucht man eine Betreuung, die kostenlos sein muss, weil sich das Doppelverdienen sonst wieder nicht rechnet."

Ja hoffentlich NICHT kostenlos, Familien mit Kinder bekommen schon mehr als genug Unterstützung.
Zumal dieses Angebot auch von jenen genutzt werden würde die nicht berufstätig sind.

Kein neues Problem

Hier ein paar Millionen und dort ein paar Millionen mal eben drauf kleistern... und dann ist das Problem damit gelöst? Da es ja kein Phänomen ist, dass erst mit der Corona-Pandemie erschienen ist, vielleicht nur deutlicher zutage getreten ist, geht das in einem Wahljahr plötzlich ratzfatz. Berlin z.b. hat das Problem mit den Lehrkräften schon viel länger und sich zu guter letzt Studierende heraus gegriffen um Unterricht abzuhalten. Wo kommen nun die ganzen Fachkräfte her?

Familienfreundliche Jobs?

Es ist traurig. Unsere Familienpolitik ist nur darauf ausgerichtet die Kinder irgendwie betreut zu bekommen. Ich als Mama zweier kleiner Kinder bin überglücklich dass mein Mann und ich Arbeitgeber haben, die es uns BEIDEN ermöglichen unsere Stunden so anzupassen, dass wir unsere Zeit unseren Kindern widmen können und im Beruf bestehen können. Das sollte meiner Meinung nach auch die Maxime guter Familienpolitik sein und nicht eine möglichst große Verwahrdauer für die Kinder.

Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung

auf was will man denn noch einen Rechtsanspruch

Dann was ist das für ein Familiensystem,
wo man die Kinder gleich abgibt, kaum dass man sie geboren hat
Kinder sind doch wohl auch eine teilweise zumindest private Sache
Deren Erziehung doch vornehmlich Sache der Familie ist
Die Gesellschaft stellt Schulen zu Verfügung und bietet Unterstützung
in Form von Steuererleichterungen und Kindergeld etc.
Damit sollte aber genug sein.

Klar kann man da unterschiedlicher Auffassung sein
ich bin aus dem stockkonservativen Süden Deutschlands im Norden/Westen mag man das anders sehen
im Osten ohnehin

Fragen...

Im Gespräch ist ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Grundschulkindern ab 2025.

Betreuen sich die Grundschulkinder dann gegenseitig? So wie die Politik ja auch darauf vertraute, dass die Kranken sich selber pflegen und ihre eigenen Beatmungsmaschinen bedienen?

Oder ist das Szenario die Individualklage auf diesen Anspruch vor deutschen Gerichten, der aber dann leider, leider, aufgrund der chronischen Überlastung der Justiz nicht bearbeitet werden kann, bevor das Kind den Mopedführerschein anfängt?

Das Geld soll je nach Bedarf für Ferien-, Sport- und Freizeitaktivitäten eingesetzt werden können.

Von welchen ominösen "Ferien-, Sport- und Freizeitaktivitäten" ist hier die Rede?

09:47 von Giselbert

Zumal dieses Angebot auch von jenen genutzt werden würde die nicht berufstätig sind.
-
um das dreht es sich
was ist mit der Klientel die ohne Arbeit zu hause rumsitzt und dann keine Zeit findet sich um die eignen Kinder zu kümmern
sich das auch noch finanzieren läßt

man sollte sich auch mal über die Finanzierbarkeit Gedanken machen
und über die Leute die das zahlen
irgendwann könnte es sein dass auch die aufmucken

Re : Tada !

Grundsätzlich sollte jede Frau das Recht haben, sich frei und unabhängig für ein oder mehrere Kinder zu entscheiden. Und es sollte auch im Interesse des Staates sein, dass es Nachwuchs gibt, der dann irgend wann all die Lücken mit füllt, die durch eine Fehlpolitik in etlichen Bereichen entstanden sind.
Leider aber ist dies nicht wirklich der Fall, denn viele Familien werden nicht so gefördert, wie es sinnvoll und gegeben wäre. Gerade bei den Berufen, wo die Eltern im Schichtdienst sind, und leider nicht wirklich ausreichend entlohnt werden, sollten die Kinder mehr Betreuung auch zur Entlastung der Eltern erhalten. Das wäre die Aufgabe des Staates, denn er will ja die wirtschaftliche Entwicklung und den hohen Status nicht verlieren. Aber viel Geld wird an den falschen Stellen teils zum Fenster raus geworfen, dass einem die Haare zu Berge stehen ! Und keiner will es gewesen sein und übernimmt Verantwortung !!

Was eine Pandemie so alles schafft

Es wird schon seit Jahren ach Jahrzehnten darüber gesprochen. Jetzt in der Pandemie wird es der Politik wieder deutlich aufgezeigt wo sie überall versagt hat.
Da nun aber bald Wahlen sind wird alles mögliche gefordert, zum Glück nur bis September.
Dann wird sich wieder zurück gelehnt und Politik nach dem weisen Spruch, "was interessiert mich mein Gesabbel von gestern"
betrieben.
Danke

seine übersteigerten Ansprüche wieder herunterschrauben würde. Kinder bereichern das Leben und sollten einem mehr Wert sein, als materieller Besitz. Muß ich immer noch mehr materiellen Wohlstand vorweisen können, als mein Nachbar. Zählt der Porsche vor der Tür wirklich mehr als ein glückliches Kinderlachen hinter einem Fiat? Warum also diese ganze Verlogenheit von Staat und Gesellschaft weiterhin unterstützen. Etwas weniger ist in den meisten Fällen weitaus mehr. Die Kinder werden es Euch danken. Übrigens wird jeder einmal älter und freut sich dann auch über familiäre Unterstützung. Alternative dazu wäre natürlich eine sofortige Abschiebung ins Altenheim durch Kinder, die es in ihrem Leben auch nicht anders durch die Eltern erfahren haben. Noch ein schönes Leben.

@ 09:50 von Sisyphos3

"Die Gesellschaft stellt Schulen zu Verfügung und bietet Unterstützung
in Form von Steuererleichterungen und Kindergeld etc.
Damit sollte aber genug sein."

Sehe ich genauso!

Kinder zu bekommen heißt auch Verantwortung übernehmen, in vielerlei Hinsicht, auch in finanzieller.

Am 05. Mai 2021 um 09:25 von frosthorn

Die beste Ehefrau von allen und ich haben fünf Kinder, wir haben beide immer gearbeitet. Ich im Wechseldienst, meine Frau lange halbtags. Kinder zu haben bedeutet aber auch zu verzichten, etwas was der heutigen Generation zunehmend schwer fällt.

@ um 09:31 von Sparpaket

Wir leisten uns Steuerverbrecher, die pro Jahr ca 150 Milliarden Euro an Steuern hinterziehen.
Solange das so ist, kann Geldmangel nicht unser Problem sein.
Steuervermeidung in ähnlicher Höhe, dank nachlässiger Gesetze durch Lobbyisten oder Politiker, kommen noch hinzu.
Mit diesem Geld könnten alle Bereiche unseres Sozial - , Bildungs - und Gesundheitssystems weiter ausgebaut und sogar Eltern für die Betreuung ihrer eigenen Kinder gut bezahlt werden. Und Sozialarbeiter, die jeder Familie helfen, wenn es erforderlich ist, auch.
Aber offensichtlich will die Politik weiter Druck auf die Bürger ausüben, durch schlechte Finanzierung staatlicher Leistungen. Und das sogar zum Schaden unserer Kinder. Weil die soo wichtig sind.
Als ob …

Giselbert

Ist das dein ernst? Familien bekommen genug Hilfe?
Hundefutter 7% mwst. Babywindeln 16%.
Das ist keine Hilfe.

Ich habe kostenlos nicht gefordert, sondern festgestellt, dass es sinnlos wäre doppelt zu verdienen, wenn die eine Hälfte eh für Betreuung draufgeht.

Also, Löhne drauf, Steuern runter, Globalisierung zurückdrehen, zurück zur sozialen Marktwirtschaft.

Wenn es früher so ging, dann muss das heute auch gehen.

09:48 von Ailuj Lgov

》Unsere Familienpolitik ist nur darauf ausgerichtet die Kinder irgendwie betreut zu bekommen. Ich als Mama zweier kleiner Kinder...《

Sie haben so recht. Auch meine beiden Kinder, mittlerweile nicht mehr schulpflichtig sondern beide mit den Füßen fest im Berufsleben angekommen, sind noch ohne Ganztagsbetreuung ausgekommen. Auch wenn des öfteren die Köpfe geraucht haben, haben wir es irgendwie gedeichselt bekommen. Wie das heute aussähe? Ich weiß es nicht.

10:02 von Giselbert

Kinder zu bekommen heißt auch Verantwortung übernehmen, in vielerlei Hinsicht, auch in finanzieller.
.
denke mit unserer beider Ansichten zählen wir zu einem gesellschaftlichen Auslaufmodell :-)

Am 05. Mai 2021 um 09:57 von Traumfahrer

" Leider aber ist dies nicht wirklich der Fall, denn viele Familien werden nicht so gefördert, wie es sinnvoll und gegeben wäre. Gerade bei den Berufen, wo die Eltern im Schichtdienst sind, und leider nicht wirklich ausreichend entlohnt werden, sollten die Kinder mehr Betreuung auch zur Entlastung der Eltern erhalten. "

Irgendwie ist das komisch, die ersten 30 Jahre haben wir im Schichtdienst gearbeitet, so da immer einer zu Hause bei den Kindern war. Kindergeld gab es nur paar Pfennige im Vergleich zu heute, das war normal, und ich hab da auch niemand meckern hören, oder solche Ansinnen wie heute.

Und Ganztagsbetreuung gibt es schon an vielen Schulen, und das ganz ohne neues Gesetz.
Und früher haben Männer oder Frauen 40 Stunden die Woche gearbeitet, ohne das es ein Problem war.
Heute artet alles aus, und nichts geht angeblich mehr, ohne mehr Geld und mehr Hilfe, ich frag mich immer, wie wir es geschafft haben Groß zu werden.

@ um 09:48 von Ailuj Lgov

"Das sollte meiner Meinung nach auch die Maxime guter Familienpolitik sein und nicht eine möglichst große Verwahrdauer für die Kinder."

Bravo, Julia!
Eine Einstellung, die wir heute viel zu wenig finden.

Wir hatten auch Ganztagsbetreuung

Unsere Kinder hatten auch Ganztagsbetreuung und etwas weniger Geld. Dass der Weg gut war, resultiert in dem wie und was unsere Kinder geworden sind. Wir haben es nicht bereut als Eltern Zeit für die Kinder zu haben. Heute macht die Industrie Duck auf die Politik die Arbeitskräfte aus den Familien frei zu bekommen. Die Politik folgt dem. Und dann? Dann haben alle mehr Geld. Das war uns nicht wert.

Ganztagsbetreuung: Ministerinnen wollen Rechtsanspruch

Dann bekommen die Kinder denkbar schlechte Betreuung (für eine Gute fehlen die Fachkräfte) und viele, viele Milliarden Schulden. Das ist doch ein Deal, oder?

@ Lusil

"Wie wäre es denn, wenn ein Großteil der Bevölkerung
seine übersteigerten Ansprüche wieder herunterschrauben würde. Kinder bereichern das Leben und sollten einem mehr Wert sein, als materieller Besitz" Am 05. Mai 2021 um 10:02 von Lusil

*

Welcher materieller Besitz?
Haben Sie nicht mitbekommen, wie die Mieten steigen?
Ist es schon Luxus, wenn man ein Dach über dem Kopf hat?

Und vergessen Sie die Überbelegung nicht! Wenn die Familie zu groß für die Wohnung wird darf der Vermieter kündigen.
Bei uns könnte er theoretisch das auch schon tun. Wir sind 5 Leute in 3 Zimmern. Aber das Zimmer meiner Tochter ist 0,5 Quadratmeter zu klein für ein Kinderzimmer in ihrem Alter (bei jüngeren Kindern ginge es noch).
Ich finde es aber wichtiger den Kindern die Musikschule zu bezahlen, als wegen den 0,5 Quadratmeter monatlich die 200€ und mehr in eine größere Wohnung zu pumpen.

10:06 von Bender Rodriguez

Wenn es früher so ging, dann muss das heute auch gehen.
.
sie erinnern sich aber schon Einführung Kindergeld
1952 ab dem 3. Kind
1961 für das 2. Kind
1975 für das 1. Kind

Zitat : "wenn die eine Hälfte eh für Betreuung draufgeht."
alles hat eben so einen Preis
eine Putze zu beschäftigen, eine Haushaltshilfe ...
warum soll ein Kindermädchen nicht auch Geld kosten

Ganztagsbetreuung

Ob die Damen Politikerinnen schon einmal darüber nachgedacht haben, woher das Betreuungspersonal so schnell kommen soll?
Vor manchen Äußerungen vermisse ich das Nachdenken.

@Dicodes

"Kinder zu haben bedeutet aber auch zu verzichten, etwas was der heutigen Generation zunehmend schwer fällt" Am 05. Mai 2021 um 10:04 von Dicodes

*

Solche Sprüche kenne ich nur noch von der Schwägerin einer Freundin. Die schafft das auch alles, verschweigt aber dass im selben Haus Oma und die Familienlose Schwester wohnen. Das werden die Kinder sogar am WE zu Oma abgeschoben, damit die Eltern ausschlafen können. Bei Hausaufgaben genauso.
Das wird natürlich nicht erzählt, es wird nur erzählt, dass man alles alleine schafft und sich ganz toll um die Kinder kümmert.

Ich glaube solche Geschichten nicht mehr.

Wer hier erzählt, er hätte gearbeitet und sich um die Kinder gekümmert, der hatte kostenlose Hilfe seiner Familienmitglieder.

um 10:08 von Sisyphos3 10:02 von Giselbert

[,,Kinder zu bekommen heißt auch Verantwortung übernehmen, in vielerlei Hinsicht, auch in finanzieller.]

,,.
denke mit unserer beider Ansichten zählen wir zu einem gesellschaftlichen Auslaufmodell :-)"

Verstehe ich garnicht. Wie oft haben Sie ungefragt in diesem Forum geschrieben
und nicht ohne Stolz, daß Sie sich aus der Erziehung raushalten. Aber finanziell - oh ja, das muß man aber doch bedenken - ist man gerne Herr im Haus. Damit können sich Ministerinnen heute nicht beschäftigen, Rollenselbstverständnisse aus dem 19. Jahrhundert. Es geht hier vor allem um die Folgen der Pandemie für Kinder und Erziehende. Da bin ich auch wohl eher Außenstehender. Aber ich muß auch nicht zu allem was kommentieren.

@ Sparpaket

Zitat: "Vielleicht hätten die Groko-Damen sich diese Frage auch stellen sollen.
Meine Meinung: wenn der Bund das bestellt, sollte er auch das alles bezahlen."
#
Der Bund, schon klar ... Und wer bitte ist das? Wir alle.
Bei dem was da für die ambitionierten Umweltziele der Grünen NOCH auf uns zukommt sei die Frage erlaubt, wer da die Gesamtrechnung bezahlt. Arbeiten wir dann a) bis 75 und b) 10 Monate für den Staat und 2 für uns? Oder bekommen wir grundsätzlich "Versorgungsscheine" bei freier Verpflegung und Sozialleistungen? Wird ein Fahrzeug wie der Unimog DAS Kfz. der landwirtschaftlich Werktätigen ... also mehr als 50% der dann Arbeitenden? Hatte man das nicht schon nach '45 für uns angedacht?
Jeder Regierende oder Anwärter kommt mit Ideen und Vorschlägen und die Ecke, die einen in der Summe erschaudern lassen. Iwie klar: die Wahlen kommen und man gibt Geld aus, für das man nicht selbst gearbeitet hat.
Da ... kommt was auf uns zu ...

rer Truman Welt

Ganztagsschulen gibt es in vielen EU Ländern schon Jahrzehnte. Deutschland hinkt einer modernen Schulinfrastruktur so 30 bis 40 Jahre hinterher.
Die Politiker "entdecken" dieses Thema seit Jahrzehnten regelmäßig zum Wahlkampf und versprechen soviel. Gemessen daran ist nie erwas passiert.
Da wird ernsthaft geplant ein Opernhaus für 1 Milliarde Euro zu restaurieren, aber für einen Anstrich in einer Werkrealschule ist kein Geld da.
Wer in diesem Kontext von Verrohung der Gesellschaft faselt, sollte einmal darüber nachdenken wo dafür vielleicht auch mit Ursachen liegen könnten.

@ Schaefer

Zitat: "mir als älteren Außenstehendem, scheint es so, mit wenigen Monaten kann man das Kind schon in den Kindergarten bringen. Anschließend, ab 1. Schuljahr in die Ganztagsbetreuung.
Nur zwei Fragen:
1. Was mache ich am Wochenende mit dem Kind?
2. Warum habe ich mich für ein Kind entschieden?"
#
Dem ist nichts hinzuzufügen. Und auch das vor Monaten explosionsartig gesteigerte Interesse an den Heimbewohnern ist nach Aussage von Pflegekräften aus unserem Bekanntenkreis bereits erheblich zurück gegangen. Vom weihnachtlichen Hype auf die Eltern und Großeltern ist nicht sooo viel geblieben.
Seien wir also gespannt, was Corona noch für uns bereit hält ...

@ 10:25 von melancholeriker

"Verstehe ich garnicht. Wie oft haben Sie ungefragt in diesem Forum geschrieben
und nicht ohne Stolz, daß Sie sich aus der Erziehung raushalten. "

Das können Sie doch gar nicht wissen, warum ich was kommentiere und was ich dabei fühle.

"Aber ich muß auch nicht zu allem was kommentieren."

Das können Sie halten wie Sie wollen und ich halte es weiterhin wie ich es will.

um 09:10 von Bender Rodriguez

Sowas unausgegorenrs. Bei uns
Sowas unausgegorenrs. Bei uns lief das früher besser. Da bekam ein Elternteil so viel Geld für 50h/Woche, dass es locker für ein 4köpige Familie und ein Haus reichte. Mit Urlaub und Auto . Und ein Teil konnte auf die Kinder aufpassen. Heute braucht man eine Betreuung, die kostenlos sein muss, weil sich das Doppelverdienen sonst wieder nicht rechnet.
Wäre es da nicht besser, für massive Lohnsteigerungen zu sein?
--------------
Früher benötigte eine 4 Köpfige Familie auch keine 200 € für Handyverträge, für einen Zweitwagen , Verträge fürs Fitnessstudio und mindestens 2 Urlaubsreisen im Jahr.

10:39 von Margareta K.

09:47 von Giselbert
“Familien mit Kinder bekommen schon mehr als genug Unterstützung.“

@ Margareta K.
"Verstehe. Deshalb bezahlen Sie für den “Playboy“ 7%, "

Ich kaufe keinen Playboy.

@ Margareta K. "Eltern für Windeln aber 19% (Windeln für Erwachsene 7%!!!).
Hotelübernachtungen und Skilifte, Blumen, Pralinen und Popcorn im Kino 7 Prozent, für Babysachen, Schulranzen und Kinderwagen aber 19 Prozent. Schulessen wird auch mit 19 Prozent versteuert, die Pommes zum Mitnehmen am Stand mit 7%. ..."

Da muss ich Ihnen recht geben, diese Steuererhebung ist nicht plausibel, am besten durchgängig überall gleiche MwSt., dann fühlt sich auch keiner benachteiligt. Oder am besten gar keine mehr, dann freuen sich alle.

@ Margareta K.: "Wo bekommen Eltern Ihrer Meinung nach “genug Unterstützung“?"

Wollen Sie wirklich, dass ich alles aufzähle?Dazu würde dieser Platz nicht reichen ...

@Bender Rodriguez

Bei uns lief das früher besser. Da bekam ein Elternteil so viel Geld für 50h/Woche, dass es locker für ein 4köpige Familie und ein Haus reichte.

Lesen Sie meinen Post von 9:25. Wenn Sie Ihre Behauptung dann noch aufrecht erhalten, dann zeihen Sie mich entweder der Lüge oder Sie haben einfach Blödsinn geschrieben.

09:44 von frosthorn

Meine Meinung: wenn der Bund das bestellt, sollte er auch das alles bezahlen.

Bitte klären Sie mich auf: welchen Unterschied macht es für Sie als Steuerzahler, ob "der Bund" das bezahlt, das Land, die Gemeinde oder sonst eine öffentliche Körperschaft?
-------------------------
Fast alle Kommunen in Deutschland sind unterfinanziert und kaum noch Investitionsmöglichkeiten. Für mich ist es schon wichtig, das Städte und Gemeinden, nicht noch mehr durch den Bund belastet werden.

10:02 von Lusil

>>Kinder bereichern das Leben und sollten einem mehr Wert sein, als materieller Besitz. Muß ich immer noch mehr materiellen Wohlstand vorweisen können, als mein Nachbar. Zählt der Porsche vor der Tür wirklich mehr als ein glückliches Kinderlachen hinter einem Fiat?
<<

Heutzutage für so manch einen scheinbar schon. Aber... wer eigene Kinder hat, möchte dafür keinen Reichtum, keine Millionen andere Kostbarkeiten mehr eintauschen... für mich sind Kinder (und Tiere) die größte Bereicherung, die man/frau haben kann... anfangs manchmal mühselig, aber hinterher bekommt man das doppelte und dreifache zurück. An die von Ihnen vorgeschlagene Alternative wage ich nicht mal zu denken.

Frosti

Lesen Sie meinen Post von 9:25. Wenn Sie Ihre Behauptung dann noch aufrecht erhalten, dann zeihen Sie mich entweder der Lüge oder Sie haben einfach Blödsinn geschrieben.

Unverschämtheit. Wie kommst du drauf mir Blödsinn zu unterstellen?

Ich denke du hast die Möglichkeit vergessen, dass du noch älter bist, als ich.

Eine Entschuldigung werde ich wohl nicht bekommen.
Danke.

Und hesta, es gibt Familien die heute zu zweit strampeln und trotzdem nicht jährlichburlsub mit 5 Handies haben.

Wo lebt ihr, dass ihr so weltfremd agiert? Im luxusviertel/?

Steuern was ist das?

Steuern sollten eigentlich steuern.
Tun Sie das im Sinne der Zukunft, also der Familien?
Nein.
Belege:
zur erm. MWST Absurditaet wurde schon einiges gepostet aber:
lt OECD ist die Steuerbelastung von Familien mit Doppelverdienern und 2 Kindern weltweit nirgendwo so hoch wie in D.

Was wäre einfach zu ändern,
Steuerfreibetrag für jeden Menschen, also auch für Kinder (sind auch Bürger...) gleich hoch setzen...
das hat einen enormen Effekt.

JAJA die bösen Doppelver äh Besserverdienenenden, Nein das ist die Krankenschwester/pfleger oder auch der am Band bei VW!
Ja die Geringverdiener sollten dann über das Kindergeld auch weiter besser gestellt werden, aber auch hier sagt die OECD: da ist D nicht Negativspitzenreiter.

ALSO lasst die Menschen in Familien endlich atmen - auch steuerlich!

@ 10:50 von Margareta K.

"Verzichten kann man nur auf Dinge, die man sich zusätzlich leistet. Bei uns in der Gegend kostet die drei Zimmer-Wohnung mit kleinem Garten inzwischen 1500€ warm. Dann kommen noch Kosten ... Kleinstadt mit 20000 Einwohnern. Junge Menschen sind da gezwungen zu zweit arbeiten zu gehen."

Zurecht machen Sie auf Missstände aufmerksam. Aber sollte hier die Regierung nicht den richtigen Weg gehen und diese Missstände (Wohnungsnot, Lohndumping ...) beseitigen, anstatt weitere Steuerbelastungen zu produzieren.

Um bei Ihrem Beispiel zu bleiben, wäre doch sinnvoller 500€ weniger Miet, davon könnten Sie 250 für die Ganztagsbetreuung zahlen und hätten zusätzliche 250€.

Impfung

wie wäre es, wenn man statt Migranten, Asylanten, Obdachlosen, ... die Eltern schulpflichtiger Kinder vorrangig impfen würde, damit unsere Kinder wenigstens ab und an eine Halbtagsbetreuung bekommen können. Damit wäre ARBEITENDEN Eltern, die neben der Betreuung und Beschulung ihrer Kinder, den Laden am Laufen halten, schon sehr geholfen.

10:25 von melancholeriker

daß Sie sich aus der Erziehung raushalten.
.
Erziehung von Menschen in anderen Kulturen !

Bei der Erziehung meiner Kinder wünsche ich dass der Staat/Gesellschaft sich weitestgehend raushält
... und was mein Rollenverständnis anbelangt
das ist ja wohl meine Sache
ich mische mich in ihr Rollenverständnis auch nicht ein

09:04 von Schaefer

Je früher Kinder in den Kindergarten gebracht werden, desto besser die "Neu-Erziehung" (Gender- Frühsexualisierung usw.) der Betreuer.

Können sie nachlesen in "ene mene muh" (Amadeo Antionio Stiftung)

>>2. Warum habe ich mich für ein Kind entschieden?<<

Ihrer zweiten Frage darf ich mich anschließen.
Bei einigen habe ich den Eindruck, dass es nur um Kindergeld geht....sehr bedauerlich....

um 11:13 von Bender Rodriguez

Und hesta, es gibt Familien die heute zu zweit strampeln und trotzdem nicht jährlichburlsub mit 5 Handies haben.

Wo lebt ihr, dass ihr so weltfremd agiert? Im luxusviertel/?
----------------
Natürlich gibt es solche Familien aber sie entsprechen nicht dem Durschnitt der Familien in Deutschland.

Familienministerin Giffey: "Das Gesetz werde zu mehr Bildungsgerechtigkeit führen (...)"

Nur darauf sollte es ankommen.

Der Rest ("Die ganztägige Betreuung von Kindern in Schulen fördere die Jüngsten in der Gesellschaft und bringe die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie eine partnerschaftliche Familienpolitik voran") ergibt sich dann quasi "automatisch", also auch ohne weiteren "Handlungsbedarf" seitens der Politik.

09:55 von Sisyphos3 @ Giselbert

>>"Zumal dieses Angebot auch von jenen genutzt werden würde die nicht berufstätig sind."
-
um das dreht es sich
was ist mit der Klientel die ohne Arbeit zu hause rumsitzt und dann keine Zeit findet sich um die eignen Kinder zu kümmern
sich das auch noch finanzieren läßt
<<

Auch Kitas werden und wurden schon immer von Eltern genutzt, die evtl keinen Beruf ausüben. Den Kindern schadet es nicht. Es geht auch um den sozialen Zusammenhalt in einer Gruppe, den Kinder dabei erlernen. Ohne ständig die beschützende Hand oder das wachsame Auge der Eltern bei sich zu haben. Nur ist heutzutage der Kampf um einen guten Kita-Platz eher zu einem Krampf geworden...

11:35 von Jacko08

Ein Kindergarten ist wie ich meine ne sinnvolle Sache
auch und vorallem weil es schwierig ist, in Kleinfamilien, das soziale Miteinander zu erlernen
Eine Ganztagesstätte sehe ich jetzt ganz anders
wer so was will soll auch dafür bezahlen
wie in der "guten alten Zeit" wenn man sich ein Kindermädchen leisten wollte

Giselbert

"
Wollen Sie wirklich, dass ich alles aufzähle?Dazu würde dieser Platz nicht reichen"

Ich würde das schon gerne hören..

Und bin mir sicher, das Familien mehr Probleme gemacht bekommen, als Erleichterung erfahren

@ 11:35 von Jacko08

"Den Kindern schadet es nicht. Es geht auch um den sozialen Zusammenhalt in einer Gruppe, den Kinder dabei erlernen. "

Bestreitet ich nicht, im Gegenteil, da bin ich Ihrer Meinung. Es geht mir um die Frage der Finanzierung von Ganztagsgrundschulen.

"Nur ist heutzutage der Kampf um einen guten Kita-Platz eher zu einem Krampf geworden..."
Siehe auch meinen Kommentar 9:29, an der Umsetzung wird es wieder hapern.
Von daher sehe ich darin mehr Wahlwerbung als Umsetzungswille.

Ganztagsbetreuung in welcher Einrichtung?

Kitas und Krippen bieten seit Jahren Betreuung zwischen 7 und 17 Uhr an. Die Schule und ihre angeschlossene offene oder verbindliche Ganztagsschule sind eine völlig andere Ebene. Ganztagsbetreuung in der Schule hängt von Schulunterrichtszeiten und Ferien ab. Und wird überall vor Ort kommunal oder städtisch geregelt. Was die Bundesministerin da nun anstrebt, ist keine Bedarfsanalyse, sondern eine Vermutung. Viele Eltern wünschen nur bedingte, an ihren Bedarf angepasste Betreuungszeiten in Kita wie offenen Ganztagsschulen. Und Pflichten zur Aufnahme der Kinder in Krippe und Kita und von Schulpflichtigen regeln Länder, Kreise und Gemeinden bereits. Da gibt es also gute (durchaus ausbaufähige) gesetzliche Rahmenbedingungen. Da gibt es auch schon viele rechtliche Vorgaben des Bundes. Das alles klingt nach Wahlkampf und hat nichts mit Erleichterungen für Familien zu tun.

Pandemie-schadensbegrenzung?

Die Kohle muss ja irgendwie auch wieder reinkommen, da denkt dich der Staat doch glatt man könne den Menschen mit Kindern einfach mehr Zeit für die Arbeit einräumen, in dem man einfach dafür sorgt , dass deren Kinder sie nicht mehr daran hindern, den GANZEN Tag.

Meine Familie , Frau mit zwei Kindern ,

konnten nur alle drei oder vier Jahre ,in Deutschland Urlaub machen.
Mit einem Polo später einem Derby ins Sauerland und Schwarzwald fahren.
In den anderen Jahre wurden Tagesfahrten durch Schleswig Holstein organisiert.
Weltreisen für beide Kinder nach dem Abitur waren natürlich nicht drin.
Heute muß alles Umfangreicher sein.
Somit bleibt die Familie nur noch eine Zweckgemeinschaft nach der Devise , wie komme ich mit Kindern und eigene Wünsche klar.

Billige Flickschusterei

Nachdem viele Politiker in der Corona-Zeit beteuert haben, dass nach Corona alles anders würde, zeigt sich schon jetzt ab, dass kein Politiker irgendetwas ändern möchte.
Mit Klein- Klein und hier ein Tröpfchen und da ein Tröpfchen unwesentlicher Hilfe geht es genauso weiter wie bisher.
Weder wird unser Schulsystem verbessert, noch unser System der Kinderbetreuung.
Wir benötigen mehr Raum und viel mehr Personal, da keine Gruppe von Kindern größer sein sollte, als 6-7 Kinder. Dazu 2 Erzieher pro Gruppe im Kindergarten und 2 Lehrer pro Klasse in Schulen.
Und selbstverständlich jeweils die beste materielle Ausstattung, die überhaupt denkbar ist.
Auch müßte pro Familie ein Erwachsener gegen ein anständiges Gehalt von der Erwerbsarbeit freigestellt sein, um Zeit für seine Kinder zu haben.
So könnten Kinder, Eltern und unsere Gesellschaft tatsächlich profitieren.
Zur Finanzierung muß das Geld aus Steuerhinterziehenden eingetrieben werden. Immerhin 150 Milliarden Euro pro Jahr. Jedes Jahr!

Zwischen Familie und Beruf

Das Thema kann man ausweiten, denn niedriges Einkommen und Teilzeit sind das Los der meisten Eltern. Seit Jahren haben wir gedeckelte Einkommen, die wir (auch) der Bankenkrise zu verdanken haben. Seit Jahrzehnten hat sich die Rentenabsicherung von Eltern nicht weiter entwickelt. Mit warmen Einmalgaben an Geld ist keine Abhilfe geschaffen. Stattdessen wird nun auf einem ohnehin angespannten Arbeitsmarkt für betroffene Eltern suggeriert, man könne gesetzlich Ganztagsbetreuung aus dem Hemdsärmel schütteln. Die Betriebskosten und Personalkosten in Einrichtungen steigen- man will adäquat bezahlen. In offenen Ganztagsschulen arbeiten oft Honorarkräfte, die auch Familie haben, aber vom Einkommen nicht leben können. Dieses System einmal anzupacken und Strukturen zu verbessern, bringt auch Reformen im gesamten System der Möglichkeiten und besserer Bedarfsabdeckung. Und nicht zu vergessen: Erzieher und Sozialpädagogische Mitarbeiter sind Mangelware. Der Markt ist leer gefegt.

12:03 von Oppenheim

Erzieher und Sozialpädagogische Mitarbeiter sind Mangelware. Der Markt ist leer gefegt.
.
das Problem in unserer Gesellschaft
der leergefegte Arbeitsmarkt
kein Handwerker, kein medizinisches Personal, nicht mal Erntehelfer
aber ne Arbeitslosenquote von 6 %

@ um 12:03 von Oppenheim

„Sozialpädagogische Mitarbeiter sind Mangelware. Der Markt ist leer gefegt.“
Völlig richtig.
Aber ebenso wie beim Pflegepersonal ist dieses Problem kein neues.
Und ebenso wie im Pflegebereich, bei den Lehrern, bei Polizisten, wurden in den letzten Jahrzehnten keinerlei Anstrengungen unternommen, wesentlich mehr Menschen entsprechend auszubilden oder weiterzuqualifizieren und schon dabei anständig zu bezahlen.
Das Schlimme daran ist, dass auch nach Corona anscheinend daran gar nichts geändert werden soll. Hinzu käme auch noch, dass die beengten Wohnverhältnisse der meist unteren Gehaltsklassen und Harz4- Empfänger zum Infektionsgeschehen überproportional beigetragen haben und auch hier schleunigst Abhilfe geschaffen werden muss. Mindestquadratmetervorgaben für jede Person, die in einer Whg wohnt sind anscheinend dringend nötig und dann muß gebaut werden. Insgesamt ist das Arbeit auf Jahre und wir haben dafür noch ein Reservoir von über 3 Millionen Arbeitslosen zur Weiterqualifizierung.

12:17 von nie wieder spd

Hinzu käme auch noch, dass die beengten Wohnverhältnisse der meist unteren Gehaltsklassen und Harz4- Empfänger zum Infektionsgeschehen überproportional beigetragen haben
.
wieviel qm Wohnraum haben denn Hart4ler ?
60 qm für 2 Personen, dazu 15 qm für jede weiter Person
das ganze noch umsonst !
nebst Heizung Müllabfuhr und Strom

Was bin ich froh, dass ich

Was bin ich froh, dass ich heute nicht Kind sein muss! Eingesperrt den ganzen Tag, könnte ich meine geheimen Plätze, so kaum mehr finden, wo ich dann eigentlich bei jedem Wetter mittags, nach den Hausarbeiten, selber bestimmen konnte, wo, mit wem (gerne auch alleine), ich was spielte. Stattdessen müßte ich heute den ganzen Tag unter Aufsicht in langweiligen Schulgebäuden sitzen, oder bestenfalls in abgezäumten Kleinarealen und Pausenhöfen zusehen, wie meine, sich in diesem Alter eigentlich sich immer besser ausbilden sollenden Reflexe, Muskeln, Gelenke, kurz meine gesamte Anatomie sich verabschiedet, bevor sie je richtig aufgebaut wäre. Stattdessen würde ich mich bestimmt auch, weil das genannte hätte ich ja nie kennen und schätzen lernen können, nun an unnatürliche Computing-sit-ins stürzen, oder vielleicht in den ‘sozialen‘ Medien fertig machen lassen und am Ende jede Kuh, die nicht lila ist für ein Wunder halten und nie glauben, dass unsere Eier von den Hühnermamas kommen.

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um 09:14 von Dicodes:
"Bloß nicht selbst um den Nachwuchs kümmern, damit die Eltern nach Selbstverwirklichung streben können."
Dann kommt hier Ihre Alternative:
Mutter oder Vater reduziert ihre/seine Arbeitskraft auf max. halbe Tage, kümmert sich ums Kind.
Beim zweiten Kind wird die zeitliche Belastung größer, ein Elternteil bleibt jetzt ganz zu Hause, bis die Kleinen etwas selbstständiger sind.
Nach ein paar Jährchen versucht der zu Hause gebliebene Elternteil, seine Arbeitskraft wieder in Lohn und Brot zu bekommen. Es ergeben sich Schwierigkeiten, eine angemessene Anstellung zu finden aufgrund der langen Job-Abstinenz.
Finde den Fehler.

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