Kommentare

Normale Girokonten müssen

Normale Girokonten müssen komplett gebührenfrei sein.
Auch muss Geld abheben am fremdautomaten kostenlos sein.
Schließlich kommen Banken so an ihr Arbeitsmaterial: das Geld der Kunden
Die heben es für mich auf, dafür arbeiten sie dann damit.
Und auch aus diesem Grund sind Negativzinsen abzulehnen. Als Kunde kann ich nichts dafür, dass die Bank nicht in der Lage ist, Geld zu verleihen.

Es gibt ja Möglichkeit, die Bank zu wechseln

„Lediglich Onlinebanken wie N26 oder die DKB, eine Tochter der BayernLB, verlangen noch kein Entgelt für ihre Girokonten. Die hierzulande sehr beliebte Onlinebank ING, ehemals Diba, bietet ein kostenloses Konto, wenn dort monatlich 700 Euro eingehen oder die Kunden unter 28 Jahre alt sind. Ähnliche Angebote gibt es auch von der PSD-Bankengruppe. Die Deutsche Bank bietet Studenten, Schülern und Azubis ein kostenloses Girokonto an.“
-> Also es gibt ja schon noch Möglichkeiten, ein kostenloses Girokonto zu bekommen; klar, es sind Onlinebanken, nicht jedermann(frau)s Sache, aber es gibt sie.
Wer jedoch ein Kreditinstitut möchte, wo er in jedem Stadtteil eine Filiale vorfindet, muss diesen Service dann halt auch mit etwas Gebühren bezahlen. Vermutlich sind das eher ältere Leute, die diesen Service nutzen und auf Onlinebanking verzichten oder schlichtweg nicht beherrschen (kann ich schon nachvollziehen) - aber wer soll denn die Kosten für das Vorhandensein der Filialen bezahlen? Die Nutzer!

Kontoführungsgebühren

Meine Sparkasse hat die Kontoführungsgebühren auch drastisch erhöht, erhebt jedoch keine Negativzinsen. Ich habe mich über diese Erhöhung zwar geärgert, habe aber Verständnis dafür, dass auch eine Sparkasse ihr Personal bezahlen muss.

rer Truman Welt

Natürlich kommen Banken unter Druck, wenn sie an Zinsen nicht mehr (so) verdienen können.
Allerdings sollten Verbraucher sich die Mühe machen, zu schauen, welche Banken nach welchem offensichtlichen Wertesystem agieren.
So erinnern sich vielleicht nich einige, wie während des Hypes mit Investmentbanking vor 2008 einzelne Banken die Klein-Privatkunden Konten kündigten mit der Begründung, nicht mehr rentabel genug und tschüss. Diese Banken stehen auf meiner persönlichen "Schwarzen Liste" -> niemals mehr ein Geschäft mit diesen Banken!
Jetzt sollten die Banken gemonitort werden und auf diese Liste kommen, die sowas einführen und in welcher Höhe Negativzinsen berechnet und Gebühren kassieren werden. Im Laufe der Zeit werden die deutlich sichtbar, die eindeutig zu bevorzugen sind.
Es geht am Ende nicht um 4,- € Kontoführungsgebühr, sondern um die Einstellung zum Kunden. Ich zahle keinerlei Gebühren bei meiner Bank (zumindest bisher)! Ich habe das im Auge!

Was kann man zurückfordern?

Geht es also um die Erhöhungsbeträge für die Kontoführungen seit 1. 1. 18.?
Sehe ich das richtig?
Wenn die Kunden also einen Rückforderungsanspruch haben sollten, wäre es, um den Aufwand für alle Beteiligten gering zu halten, gut, wenn die Banken die Rückerstattung bei allen Betroffenen von sich aus vornehmen.
Wenn nicht, werden die Banken wohl noch ihr Personal erhöhen müssen, um den "Ansturm" zu bewältigen?

Eine Frage der Verfügungsmacht

Die Stiftung Warentest: "Erhöhungen der Kontoführungsgebühren und anderer Preise seien nur dann wirksam, wenn Kunden damit einverstanden waren. Das habe es jedoch so gut wie nie gegeben"

Das ist ja wohl klar. Mit dem Geld, das sie der Bank (mehr) geben müssen, können sie schließlich selbst nichts mehr anfangen.

Nach BGH-Urteil: Können Bankkunden Gebühren zurückfordern ?

Wenn Bankkunden die Gebühren nicht akzeptieren, werden sie wohl von der Bank gekündigt.
Es zeigt sich: Die Situation, daß es Nullzinsen gibt, wälzen die Banken nach unten, auf die Kunden ab. Trotz aller Banken-Werbung (grünes Band der Sympathie, eine neue Zeit braucht neue Antworten).

@bender rodrigguez

"Und auch aus diesem Grund sind Negativzinsen abzulehnen. Als Kunde kann ich nichts dafür, dass die Bank nicht in der Lage ist, Geld zu verleihen."
Nunja, die Banken zahlen für das Geld auf Girokonten selber Zinsen an die EZB. Von daher kann ich verstehen, dass diese Kosten verursachergerecht an die Kund*innen weitergereicht werden. Da es nicht nach einer Änderung der EZB-Politik aussieht und in den nächsten Jahren mit einer höheren Inflationsrate gerechnet wird, werden Geldbesitzer*innen ärmer. Kommt dann noch GRR mit einer Vermögensabgabe und/oder einer Vermögensteuer wird es auch nicht besser.

Wie sich die Zeiten ändern. Die Dresdner Bank ist längst Geschichte.

Das Problem sind auf Girokonten auch nicht die Kontoführungsgebühren per se. Sondern es sind die Transaktionsgebühren, die viele Institute inzwischen für jede Kontobewegung erheben.

Das die Fristentransformation (mit risikolosen Anlagen) wegen der Negativzinsen bei der Zentralbank nicht mehr klappt, ist eine Sache.

Die Weitergabe dieser Zinsen an die Kunden in Form von „Verwahrentgelten“ kannten bisher nur Fondssparer (Depotgebühren). Trotz Corona sind allerdings Versuche, das Bargeld ganz abzuschaffen, erst mal ins Stocken geraten.

Was ist mit den anderen Geschäftsfeldern ?

Sind Banken derzeit zu zögerlich Kredite zu begeben und wieso? Ist evtl das Ausfallrisiko gestiegen?

Und scheuen viele Banken das Investment (Immobilien, Schiffe, Flugzeuge) oder Kapitalmarktgeschäft, um Rendite zu erwirtschaften und wieso ? Zu volatil der Markt oder zu stark reguliert ?

Wie sollen Banken dauerhaft überleben?

Schweigen heißt nicht Ja,

und hier, wo es um die Änderung von Verträgen geht, braucht man zwei übereinstimmende Willenserklärungen.

Dass es überhaupt so weit kommen konnte, liegt an der EU, die den Verbraucherschutz zu oft als lästiges Anhängsel des wirtschaftlichen Wohlstandes sieht.

Auch die Bundesregierung könnte hier regulierend eingreifen.
Aber wer als Politiker/in, wie die Bundeskanzlerin auf ihrer China-Reise 2019, unwissentlich Werbung für Wirtschaftskriminelle macht und sich hinterher damit rausredet, die Financial Times nicht zu lesen, dem fehlt, so steht zu vermuten, schlichtweg die wirtschaftspolitische Sachkompetenz.

Die Lage für die Banken ist zwar schwierig, denn womit sollen sie denn heutzutage ihr Geld verdienen?
Da drängt es sich auf, die Gebühren-Schraube anzuziehen.
Aber Schweigen bedeutet nicht Zustimmung.

Einfach super

Die ganze Problematik hat doch ihre Wurzeln in der Bankenkriese von 2008...

Schon damals wurden etliche Banken mit Steuergeldern vor dem Ruin gerettet, den sie durch extrem dumme und riskante (im Fall der Deutschen Bank oft kriminelle, dutzende Verurteilungen beweisen es) Investmentgeschäfte selbst sehenden Auges verursacht haben.

Jetzt müssen wir Bürger erneut für unfähiges Wirtschaften gerade stehen (ich gehe jetzt mal dreist davon aus dass alles überhalb eines mittelständischen Unternehmens wegen Sonderabsprachen ungeschoren davon kommt).

Und wieder einmal muss keiner der Verantwortlichen haften... weder privat noch Strafrechtlich.

Nur weil es offensichtlich nach über 12 Jahren noch nicht möglich war Gesetze gegen gefährlich fahrlässiges Finanzgebaren zu erlassen.

Gewinne werden aber natürlich weiterhin fröhlich in die Taschen der Aktionäre und Manager geschoben, anstatt dem Staat mal was zurück zu geben.

Solange die Banken faktisch

Solange die Banken faktisch Geld aus dem nichts schöpfen wird sich nichts ändern. Dürften Banken nur das Geld verleihen über das sie real verfügen wäre die Geldmenge drastisch reduziert und die Zinsen würden auch wieder steigen. Leider hat man sich durch die jahrelange 0 Zins Politik in eine Lage gebracht aus der man nicht so einfach wieder herauskommt. Würde der Leitzins auch nur um 2% angehoben, wäre halb Europa pleite, die Immobilienblase würde Platzen und die nächste verehrende Bankenkriese würde über die Welt hereinbrechen. Da man entgegen aller Versprechen nach der Kriese 2009 nichts wirklich reguliert hat wird sich das noch bitter rächen.

noch gibt es kostenlose Alternativen!

Ursächlich ist natürlich die lockere Geldpolitik für diese und andere Misseren verantwortlich (Enteignung des Sparers, schlechte Möglichkeiten der Altersvorsorge ...).

Aber was tun beim Girokonto, schließlich hat man außer wählen keinen Einfluss auf die Geldpolitik und leider gibt es Situationen, da ist die Bank vor Ort nützlich (was schamlos ausgenutzt wird).
Wenn möglich sollte man zu einem kostenlosen Onlinekonto wechseln, nur durch massiven Kundenschwund kapieren es die Banken vielleicht, dass es so nicht geht (zumal die Banken noch an anderen Stellen wie z.B. dem Überzugszinsen genug Geld einstreichen).

Ein Paar kann vielleicht die Kombination fahren, eine Bank vor Ort, ein kostenloses Onlinekonto.

von Möbius 14:46

Natürlich, daß "grüne Band der Sympathie" ist seit 2009 Geschichte. Aber die anderen Sprüche sind doch auch gut, vor allem wenn man sie mit der Praxis der Banken vergleicht.
Es werden Gebühren erhoben, da wo vorher keine erhoben worden sind.
Und welche Investments Banken scheuen oder nicht, daß ist die Frage. An Regulierungen wird es nicht liegen.

Aber keine Frage ist, daß sie die Kunden belasten.

@ 15:00 von heribix

"Leider hat man sich durch die jahrelange 0 Zins Politik in eine Lage gebracht aus der man nicht so einfach wieder herauskommt. Würde der Leitzins auch nur um 2% angehoben, wäre halb Europa pleite, die Immobilienblase würde Platzen und die nächste verehrende Bankenkriese würde über die Welt hereinbrechen."

Da haben Sie vollkommen recht, so sieht es leider aus und der Verbraucher hat zusätzlich das Nachsehen.

Gebühren

Ich bin auch der Meinung, dass es keine Kontoführungsgebühren geben dürfte. Ebenso müssten Versicherungen ihre Produkte kostenfrei für die Allgemeinheit anbieten. Gleiches natürlich für Tankstellen den Elektriker und auf jeden Fall die Telekom usw. Sie merken, worauf ich hinaus will?? Eine Leistung hat ihren Preis. Wer sich bewusst für eine Onlinebank entscheidet, darf die Leistungen vor Ort nicht einfordern... Wer zahlt eigentlich Ihr Gehalt? Oder ist Ihre Arbeit kostenlos?

Das Urteil wird kaum Wirkung entfalten

Denn am Endergebnis ändert es nichts: Konten werden für Privatkunden teurer werden.

Wie man bei vielen der bisherigen höchstrichterlichen Urteile zu Versicherungen und Bausparkassen gesehen hat, schützt der deutsche Staat deren Geschäftsmodell (was er bei vielen anderen auch macht, zB für Steuerberater oder Apotheken).

Für die Banken wird sich der Staat da auch etwas einfallen lassen (müssen). Denn wenn Geschäftsbanken nicht mehr genug Kredite begeben für den unternehmerischen Mittelstand, oder zB auch jeden Zahnarzt, dann wird der Staat zur Finanzierung der Unternehmer und Freiberufler einspringen „müssen“, was er ja auch aktuell in sehr großem Umfang tut.

„Soziale“ Marktwirtschaft eben. Ich finde dies falsch. Man sollte Unternehmen auch mal pleite gehen lassen, auch Banken, die sich am Markt nicht behaupten können. Stattdessen wird gestützt und fusioniert.

Das Nachsehen haben am Ende Steuerzahler, Kunden und Verbraucher.
Das ganze Gefüge sehe ich schon ins Rutschen gekommen

15:01 von Giselbert

zumal die Banken noch an anderen Stellen wie z.B. dem Überzugszinsen genug Geld einstreichen
.
aufs Sparbuch gibt´s keinen Zins auf´s Girokonto ohnehin nicht
Hypozinsen für 15 Jahre fest gibts für 0,7 %´
Dazu noch Strafzinsen für die Bank für deren Einlagen ....
Wie will man da seine Kosten decken, mehr noch Gewinne erwirtschaften

... ja klar die Überziehungszinsen
wieviel Bescheuerte rennen denn rum (ok es gibt einige)
die Überziehen ihr Konto statt mal nen Kredit aufzunehmen
leider nicht genug !

Können Kunden Geld zurück fordern?

Es wird einen noch größeren Wust an Unterlagen geben, die man durchlesen und unterschreiben muss. Ob man alles versteht, sei dahin gestellt. Bislang war mir das Verfahren geläufig, wenn Änderungen schriftlich angekündigt werden, kann der Kunde widersprechen. Sonst stimmt er zu, wenn er sich nicht meldet. Das macht die Postbank auch mit Geldanlagen. Künftig müsste sie sonst auch jedesmal Unterschriften der Zustimmung einholen. Geldgeschäfte kosten das Bankhaus Geld, verwalten und bearbeiten müssen es Mitarbeiter. Daher sind Kontoführungsgebühren keine Zumutung, sondern Konzept der Betriebswirtschaftlichkeit. Wenn nun Richter die Zustimmung rechtlich erfassen, müsste auch von ihnen rechtlich ein Spruch zur Rückforderung von Zahlungen erfolgen. Ganz einfach, um das alles rechtlich abzusichern und Klarheit für beide Seiten zu schaffen.

Alles nur Augenwischerei

Solange die Banken ihren Vorständen und Aufsichtsräten Millionengehälter zugestehen, solange Boni im fünf- bis sechsstelligen Bereich gezahlt werden, solange haben die Banken durchaus genug finanziellen Spielraum zum Handeln.
Doch darum geht es bei den Banken nicht. Es geht darum, möglichst viel Geld für die Aktionäre und Chefs zu generieren. Kunden spielen bei Banken schon lange keine Rolle mehr, genausowenig wie in der Wirtschaft, im Gesundheitswesen, in der Pflegewirtschaft.
Der normale Bürger ist nur noch als Milchkuh unterwegs und muss für die Reichen im In- und Ausland zahlen. Und da auch die Regierungsbeamten an diesem System offenbar sehr gut verdienen, auch durch spätere hochdotierte Aufsichtsrats- und Vorstandsposten, wird sich an diesem System der allgemeinen Bereicherung am Volk nichts ändern.

Zu 15:56 von Sisyphos3 "Überziehungszinsen"

15:01 von Giselbert
zumal die Banken noch an anderen Stellen wie z.B. dem Überzugszinsen genug Geld einstreichen
.... ja klar die Überziehungszinsen
wieviel Bescheuerte rennen denn rum (ok es gibt einige)
die Überziehen ihr Konto statt mal nen Kredit aufzunehmen
leider nicht genug !

Diese "Bescheuerten" stellen für die Kreditinstiute aber auch ein erheblich höheres Risiko dar. Manche Überziehung wird nicht zurückbezahlt und die Bank kann sie abschreiben.
Da streicht die Bank dann nichts ein, sondern legt drauf.
Es gibt gute Gründe für die Überziehungszinsen.

@Wolf1905 13:19

>>“ Wer jedoch ein Kreditinstitut möchte, wo er in jedem Stadtteil eine Filiale vorfindet, muss diesen Service dann halt auch mit etwas Gebühren bezahlen. Vermutlich sind das eher ältere Leute, die diesen Service nutzen und auf Onlinebanking verzichten oder schlichtweg nicht beherrschen (kann ich schon nachvollziehen) - aber wer soll denn die Kosten für das Vorhandensein der Filialen bezahlen? Die Nutzer!“>>
Der traurige Witz ist doch, dass es hier gar nicht mehr um Filialen geht. Die gibt es doch kaum noch. Ein bis zwei Hauptstellen in der Innenstadt, das war‘s, Geschäfte am Schalter abwickeln kostet extra, Geldautomatenanzahl dünnt man auch aus, u.a. weil es Interessengruppen gibt, die das Bargeld abschaffen möchten (was zu meinen Lebzeiten hoffentlich nicht geschehen wird).
Ist ja lustig, wie diejenigen, die ständig nach Datenschutz schreien (selbst wenn es um Hilfe in einer Pandemie geht), dem Kartenwesen als „Alleinstellung“ das Wort reden. (Da wird doch das Geld verdient).

16:56 von gman

Es gibt gute Gründe für die Überziehungszinsen
.
habe ich das in Abrede gestellt ?
die Banken werden schon ne Risikoabwägung machen
letztlich kriegt ja auch nicht jeder einen Kredit

Vor Jahrzehnten ...

... als Computer noch in weiter Ferne waren und mein in einer Bank beschäftigter Vater noch den Abschluss an Silvester per Hand fertigte, war sein ironischer Spruch zum Bankenwesen „alles Ganoven“. Und damals lagen Bankenskandale und Bankenrettungen u.a. noch in unvorstellbaren Sphären.

Die eigentliche Abzocke spielt sich doch nicht bei den Kontoführungsgebühren ab. Für jede Dienstleistung ist ein angemessener Preis eigentlich angebracht.
Die Kritikpunkte liegen eher bei: falscher Beratung, Immokreditverkäufen, Reduzierung des Service für Normalos, hohen Überziehungszinsen in Niedrigzinszeiten, hohen Gehältern/Abfindungen in Leitungsetagen zu jeder Zeit, selbst verschuldete Verlustgeschäfte (Peanuts) durch „Großkunden“ (u.a. Trump) usw. usw.

Stetig steigende Kosten

Stetig steigende Kosten zeigen, daß all der Automatisierungswahn auch bei den Banken nur ein Irrweg und Sackgasse war.

Re : Stern2100 !

Es sollte grundsätzlich ein Gebühren- freies Konto geben. Wenn man spezielle Extras möchte, kann die Bank oder Sparkasse dann Kohle verlangen.
Für die Negativzinsen habe ich auch kein Verständnis, denn in der Regel verdienen die Banken insgesamt immer noch gut. Dazu wäre es sicher hilfreich, den Vorständen und Aufsichtsräten nicht so viel Geld zu bezahlen, denn diese sind eh total überbezahlt.
Was macht schon ein Vorstand im Vergleich zu einer Krankenschwester oder Pfleger so viel mehr, dass er das Zigfache verdienen darf, abends zu Hause sitzt oder sich irgend wo vergnügt, während Schwestern und Pfleger im echt anstrengendem Schichtdienst sich etliche Nächte um die Ohren schlagen.
Ich persönlich finde diese Ungerechtigkeit zum Kotzen, dass so extrem viele relativ wenig verdienen, während ein paar wenige nicht mehr wissen, wo sie ihre Kohle noch verstecken können.

Es gibt Leute wie mich..

..die nicht auf die immer weiter grassierende "-0,4%-Kredit-Werbung" reagieren sondern ihrer örtlichen Sparkasse vertrauen..

schliesslich gibt es Dinge, die man nicht Unbekannten überlassen sollte..dazu gehören Geldgeschäfte..

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