Kommentare - Altenpflege: Minister Heil dringt auf höhere Löhne per Gesetz

02. Mai 2021 - 12:39 Uhr

Arbeitsminister Heil will die Löhne in der Altenpflege per Gesetz erhöhen. Tarifgehälter sollen Pflicht werden. Der SPD-Politiker legte einen Gesetzentwurf vor - eigentlich eine Sache von Gesundheitsminister Spahn. Der reagierte giftig.

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Kommentare

@ 14:44 von harry.berlin

"... Wir haben in Deutschland zehntausende Facharbeiter und Handwerker zu wenig. Wo sollen die in den nächsten 10 Jahren denn her kommen ... "

Wie wäre es endlich mal die Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger Angebote zu liefern, und zwar mit Umschulungen über die Betriebe (wie Berufsausbildung) und mehr Ausbildungsplätze anbieten ?

Und für 10,45 €/Std. Brutto-Lohn kommt niemand hinter dem Ofen vor.
Damit könnten noch nicht einmal min 2 vollen Gehälter die ges. Unkosten für eine 4-Köpfige Fam. gedeckt werden, - und schon mal gar nicht in Großstädten - .

@AbseitsDesMains....

so so, haben sie auch nur eine entfernte ahnung davon, was diese menschen in ihrem beruf leisten müssen? anscheinend ja nicht... der studierte oder der hart arbeitende handwerker gehe in der regel nach acht stunden arbeit nach hause, eventuelle fehler passieren und können ausgebügelt werden. geht leider nicht, wenn sie sich um menschen kümmern müssen, um ihr leben.

pflegekräfte mit studierten/arbeitern zu vergleichen, ist reichlich unpassend

@14:31 von frosthorn

"Einer hier schreibt sogar, die in den Heimen Beschäftigten würden doch 'ne ganz ruhge Kugel schieben und sollten sich mal nicht so haben. Das widert mich an."

Die Ursache für das viele Jammern liegt nicht zuletzt auch daran, dass die Arbeitsagentur in den letzten drei Jahrzehnten verstärkt Arbeits- und Berufslose zu Altenpflegern aus- oder umgeschult hat. Das führt dazu, dass jetzt ein erheblicher Teil der Pflegekräfte den Beruf nicht aus tiefster Überzeugung ergriffen hat und vielleicht auch nicht unbedingt das preußische Arbeitsethos einer Ordensschwester mibringt.

um 14:44 von harry.berlin

Wir haben in Deutschland zehntausende Facharbeiter und Handwerker zu wenig. Wo sollen die in den nächsten 10 Jahren denn her kommen? Und wie kommen Sie drauf, dass Deutschland "deindustrialisiert" werden könnte?
-------------------------
Seit Jahren verliert Deutschland Arbeitsplätze in der Industrie. Durch die Pläne Industrie 4.0 werden gerade Arbeitsplätze für Menschen mit niedriger Qualifikation massenhaft verloren gehen. Sollte autonomes fahren kommen, werden die Arbeitslosenzahlen explodieren.
Das ist nicht so weit weg wie sie denken, in Nürnberg fahren U-Bahnen bereits autonom.

@onturnonturnont... 14.33 Uhr Arbeitszeit in der Pflege

Wenn es denn wenigstens geregelte Arbeitsstunden bei besserer Bezahlung wären. Die schwammige Formulierung, dass Patientenversorgung immer gewährleistet ist und das Pflegepersonal leider keine Lobby hat, verstärkt das Problem. Im Op-Bereich kommt man auf 75 Arbeitsstunden die Woche, wenn man Bereitschaftsdienste, permanente Überstunden, fehlende Mittagspausen und ständige Krankvertretungen mit hinzurechnet. LG.

@14:01 von Mathias Beyer

"Sicher, Privatfirmen handeln gewinnorientiert, das hat aber auch den Vorteil, dass solche Glanzleistungen wie bei der Deutschen Bahn oder dem BER nicht vom Steuerzahler bezahlt werden müssen."

Mal eine Frage, Bezahlt der Steuerzahler / Sozialabgabenzahler nicht die Gewinnorientierten im gesamten Gesundheitswesen?
Falls sie da wirklich anderer Meinung sind, sagen sie uns wer das sonst gönnerhaft mitfinanziert?

@ 0_Panik

Wieso m. mit Kranken und Hilfebedürftigen immer Gewinn erzielt werden ?

Wer sollte denn motiviert sein eine Autowerkstatt, ein Elektrofachgeschäft oder eine Seniorenresidenz zu betreiben, wenn damit kein Gewinn erzielt werden kann? Ohne Gewinne in den Betrieben gibt es auch keine Gehälter.

Diese merkwürdige Form von Neid, die dem Krankenhaus oder Altenheim den Gewinn neidet, will mir nicht in den Kopf.

@ um 14:33 von rheinland

Das Schulgeld für die Pflegeausbildung wurde angeblich im letzten Jahr abgeschafft, haben Politiker behauptet.
Das war aber eine dreckige Lüge ins Gesicht der Öffentlichkeit.
Momentan gibt es in dem Pflegeheim, in dem ich arbeite, mindestens 1 Auszubildende, die immer noch Schulgeld zahlen muss.
Eine Abschaffung ist da nicht in Aussicht gestellt.

@ 14:27 von Adeo60

"... Es ist ja bezeichnend, dass in Tschechien, Ungarn u.a. Alten- und Pflegeheim-Plätze zu sehr viel günstigeren Sätzen, aber mit einem deutlich höheren Service als in Deutschland angeboten werden ... "

Tja, dort sind die Unkosten für die Immobilien-Unterhaltung auch nicht so hoch.

In D ist das genau umgekehrt.
Und nun soll mit niedrigen Löhnen und sonst. niedrig gehaltenen Kosten die viel zu teure Unterhaltung der Immobilien ausgeglichen werden.

Dööfer geht's nimmer.

Am 02. Mai 2021 um 14:40 von Adeo60

" Deshalb braucht Deutschland auch eine vernünftige Zuwanderung. Wir erleben es ja bei privaten Pflegediensten, dass überwiegend Pflegekräfte aus Osteuropa - oft mit geringer Qualifikation und wenig Sprachkenntnissen - angeworben werden. "

Das ist so weit Regional richtig, wie sollte denn ihr Vorschlag für eine vernünftige Zuwanderung aussehen, von wo wollen sie Kräfte abziehen.
Und warum klappt das in Nachbarländern von uns sehr gut, weil Pflege Staatlich ist?.
Ich hab selber in Familie jemand der in der Pflege arbeitet, einige Dinge die hier immer angeführt werden, kann ich nicht nachvollziehen.
Und ich wohne in einem Viertel wo alle vor 50-60 Jahren eingezogen sind, also nur Alte vorhanden, zu 80 Prozent. Die Autos vom Pflegedienst oder Essen liefern sind ständig zu sehen, und was noch so gibt.
Und selber hab ich in einem Haus gearbeitet, was betreutes wohnen und Pflege hatte, mir sind also einige Dinge nicht unbekannt.
Es geht also nicht immer nur um Geld, wie einige meinen.

um 14:48 von harry.berlin

Es müssen endlich die Abgaben auf persönliche Arbeit entfallen und nur leistungsloses Einkommen, Konsum und Verbrauch Verursacher Gerecht belastet werden.

Also Renten stärker belasten?
-----------------------------
Meine Rentenbeiträge wurden aus Leistungseinkommen bezahlt. Meine Rente ist kein Almosen von Vater Staat, sondern eine Versicherungsleistung nach 49 Jahren Arbeit, die übrigens versteuert wird.

@14:38 von Der Lenz

"Seit ungefähr...
immer.
Zumindest seit es einen Staat gibt."
Ach ihrer Meinung nach sind wir wieder bei Königen und Adeligen nennt sich also heute Kanzlerin und Abgeordnete?
Also brauchen wir keine Gewerkschaften mehr, werden die Tarifgehälter also von Minister, Abgeordneten oder Kanzlerin bestimmt?
Also das ist mir neu!!

@AbseitsDesMains........

Vielen Dank für Ihren sachlichen Beitrag, der ein bißchen das generelle Gerede von den "schlecht bezahlten Jobs" korrigiert. Auch die Alten-und Pflegeheime in den Kommunen zahlen gute Löhne. Gleichwohl ist es wohl schwierig Pflegekräfte zu finden, obwohl es doch viele Langzeitarbeitslose gibt.

@ 12:48_Sisyphos3- Rechnung ohne den Wirt machen

„ mehr Lohn heißt mehr Beiträge in die Rentenkasse,
heißt letztlich auch ne höhere Rente
Wenn man dann noch das Rentenniveau erhöhte
50 % aktuell ist ja wohl ne Lachnummer
hätte man echt was erreicht
bliebe nur noch das Problem der Finanzierung“

Mehr Beiträge in der Rentenkasse, davon profitieren nur die aktuellen Rentner.

Aber es ist natürlich sinnvoll und notwendig die Löhne und Gehälter auf ein angemessener Niveau anzuheben. Finanzierung dürfte nicht das große Problem sein.

Um auch das Renteniveau zukünftig halten zu können, müsste man mehr auf das Produktivkapital setzen. Schweden hat hier ein gutes System, das auch in Deutschland funktionieren würde.

Die sind uns nämlich nicht nur in Sachen Corona um einiges voraus...

@ Adeo60 um 14:40

>Völlig richtig, was Sie schreiben. Deutschland hat einen massiven Arbeitskräftemangel - in den Pflegeberufen, aber auch im Handwerk, von angelernten Kräften bis zum Meister. <

Deutschland hat überall da einen Arbeitskräftemangel wo Lohn und Leistungsanforderungen zu extrem auseinander klaffen.

Wenn man jemand mit den körperlichen Fähigkeiten eines Sportlers und den Geistigen eines Abiturienten auf 400€ Basis haben will wird's halt eng.

@ um 14:51 von gman

In der Schweiz und in Luxemburg gibt es für solche Jobs ziemlich viel mehr Geld. Nämlich bis zu 90.000€
Zumindest laut medinside.ch: „Internationaler Vergleich: Das verdient man in der Pflege
Veröffentlicht am: 22. November 2017“
Und das ist schon ein paar Jahre her.
Für ausgelernte Fachkräfte ist das auch angemessen.

Altenpflege: Minister Heil dringt auf höhere Löhne....

Im Februar war´s, da lehnte die Arbeitsrechtliche Kommission der Caritas es ab, einen von Ver.di ausgehandelten Tarifvertrag per Entsendegesetz für verbindlich zu erklären (Im Namen des Herrn", von Daniel Behruzi).

@ 0_Panik

Wie wäre es endlich mal die Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger Angebote zu liefern, und zwar mit Umschulungen über die Betriebe (wie Berufsausbildung) und mehr Ausbildungsplätze anbieten ?

Der Abstand zwischen H-IV und den unteren Lohn Gruppen ist einfach zu gering.

@14:56 von dumm aber deutsch

"... Diese merkwürdige Form von Neid, die dem Krankenhaus oder Altenheim den Gewinn neidet, will mir nicht in den Kopf ... "

Tja, ggf. gibt es wenigstens einige Beispiele in den schwedischen Modellen zur Unterhaltung von Alten- u. Pflegeheimen oder Krankenhäusern.

Das muss besser sein.
Sonst hätten sich nicht schon Hundertausende Pflegekräfte aus D auf nach Schweden gemacht.

Ggf. hilft der Ansatz beim Denken weiter.

13:14 von Hansi2012

Höhere Personalkosten trägt wie immer die Allgemeinheit,
.
wer ist die Allgemeinheit ?
Die Versorgung für ältere Menschen, Senioren ist in Einrichtungen üblicherweise gleich
Die Finanzierung sie sprechen von Allgemeinheit nicht !
Im einen Fall zahlt es der Heimbewohner, wenn er sein Leben lang gearbeitet hat und gespart
über eine entsprechend hohe Rente, Ersparnisse ein Häuschen etc.
oder wenn er seinen Kindern ne Ausbildung ermöglichte die ein etwas besseres Einkommen haben
durch deren Zuzahlen
... oder wie sie schreiben die Allgemeinheit, wenn einer "in den Tag reinlebte"
und sich den Tag nicht durch arbeiten versaute,
andere definieren das als eben nicht Glück gehabt im Leben

@14:44 von harry.berlin

Wir haben in Deutschland zehntausende Facharbeiter und Handwerker zu wenig. Wo sollen die in den nächsten 10 Jahren denn her kommen? Und wie kommen Sie drauf, dass Deutschland "deindustrialisiert" werden könnte?

Das ist nicht war, das wird so dargestellt.
Wenn dem so wäre, würden andere Gehälter gezahlt.
Was fehlt sind "Facharbeiter und Handwerker" die für kleines Geld arbeiten, die glaubt man aus den Flüchtlingen zu generieren, was man bekommt sind einfache Arbeiter die in H4 rutschen und Kleinunternehmer die nur Menschen beschäftigen die aus ihrer Heimat kommen. usw.

14:53 von hesta15

" in Nürnberg fahren U-Bahnen bereits autonom"
Ja, auf einer Landstraße dritter Ordnung wird man aber auf einem Bauernopfer bestehen, das bei "Unregelmäßigkeiten" den Kopf hinhält, bis die Software zum Update zurückgerufen werden muß.
Die Anzahl der Gefahrenquellen ist schon unterschiedlich, ich bin geneigt die Arbeitslosigkeit einer Rechtfertigung gegen den Computer vorzuziehen.

15:03 von vriegel

Schweden hat hier ein gutes System, das auch in Deutschland funktionieren würde.
.
Österreich auch
man fragt sich schon weshalb damals die SPD/Schröder auf Maschmeier setzte
zumindest hat es sich für den gerechnet ....

Vor kurzem …

Vermeldeten deutsche Leitmedien, das 1/3 der in derPflege arbeitenden über eine Aufgabe ihrer Arbeitsstellen nachdenken.

Sollte das Realität werden, wird es eng für entsprechende Arbeitgeber.
So das höhere Löhne in den Bereich des möglichen kommen sollten.
Dem entgegen steht leider die Einnahmenseite.

Viele Menschen erwirtschaften nicht mehr genug in ihrem Arbeitsleben, um danach ihr Dasein zu finanzieren.

Was D braucht ist mehr Geld in den Kassen fuer Pflege etc.

Hierfür braucht es höhere Löhne im Niedriglohnsektor und in der unteren Mittelschicht.

Auch eine Anhebung des Mindestlohns tut schon lange not.

Und ein Mentalitaetswandel bei den Arbeitnehmern.
Diese sollten schlecht zahlende Arbeitgeber ohne mit der Wimper zu zucken verlassen, wenn es woanders mehr Geld gibt.

Ein Richtungswechsel bei der MIgration tut ebenfalls not.
Mehr Quantität als Qualität bitte.
Dann lohnt sich Zuwanderung auch - wie in Kanada und Australien - und staerkt unser Gemeinwesen.

Gutes Geld

Die Pflegeberufe sind gute Berufe, man kann dort gutes Geld verdienen. In Deutschland wird aber so viel mies gemacht und schlecht geredet, dass viele Leute denken, dass man dort nichts verdienen kann und es vielleicht besser mit einem Nagelstudio ist. Das finde ich nicht fair.

15:01, Stern2100

>>Auch die Alten-und Pflegeheime in den Kommunen zahlen gute Löhne. <<

Sie stellen aber nicht genügend Leute ein, das würde dann nämlich zu teuer. Weshalb Pfleger/innen chronisch überlastet sind.

>>Gleichwohl ist es wohl schwierig Pflegekräfte zu finden, obwohl es doch viele Langzeitarbeitslose gibt.<<

Sollte ich einmal pflegebedürftig werden, dann möchte ich definitiv nicht von jemandem gepflegt werden, der den Beruf ergriffen hat, um aus der Langezeitarbeitslosigkeit herauszukommen.

/// Am 02. Mai 2021 um 14:37

///
Am 02. Mai 2021 um 14:37 von suomalainen
@Werner40

verstehe ich sie da richtig, höhere löhne sollen sich die pflegekräfte mal schön abschminken und sich gefälligst mit dem zufrieden geben, was sie haben?

falls sie das damit sagen wollten, dann haben sie hier einen nutzer, der nicht glauben mag, was sie da von sich geben.///
.
Nein, es geht mir darum aufzuzeigen, dass die Steigerung der Pflegekosten so nicht weitergehen kann, ich aber in der Politik und auch hier im Forum keinerlei Lösungsvorschläge für diese Problematik erkennen kann.

@ hesta15 um 15:00

>Meine Rentenbeiträge wurden aus Leistungseinkommen bezahlt. Meine Rente ist kein Almosen von Vater Staat, sondern eine Versicherungsleistung nach 49 Jahren Arbeit, die übrigens versteuert wird.<

Versicherungsleistungen sind nur ihre privat abgeschlossenen Verträge mit Versicherungskonzernen.
Die Regulären Rentenzahlungen sind Solidarleistungen der ins Rentensystem einzahlenden, so wie ihre Einzahlungen Solidarleistungen ihrerseits für die Rentner der vorherigen Generation waren.
Wenn man den Staat als die Summe der Gesellschaftlichen Organisation betrachtet sind Rentenzahlungen immer "Almosen", nur eben so konstruiert das ein bewustsein für die Rechtmäßigkeit des Anspruches darauf entsteht.

@ um 14:59 von wenigfahrer

Völlig richtig. Es geht nicht nur um Geld.
Es geht auch um dramatische Arbeitszeitverkürzungen.
Sowohl bei der wöchentlichen Arbeitszeit, als auch befindet Lebensarbeitszeit.
ZB höchstens 25 Stunden pro Woche und höchstens bis zum 50. Lebensjahr.
Und dabei geht es dann auch noch um die Signalwirkung auf alle anderen Berufe.
Denn nach Corona soll ja alles anders werden.
Fangen wir also damit an.

15:05 von dumm aber deutsch

Der Abstand zwischen H-IV und den unteren Lohn Gruppen ist einfach zu gering.
.
Hartz4 ler können auch rechnen

weshalb arbeiten wenn man ohne Arbeit womöglich mehr kriegt
man kommt auch schneller an ne Freifahrt beim öffentlichen Nahverkehr
Zuschüsse bei der Stadt, Kindergarten/freies Essen in Schulen/Tafel
städtischer Musikunterricht 1/10 des Normalpreises,
das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen
(zugegeben die Plätze sind begrenzt - mit oder ohne Rabatt)
... ja und das man im Pflegeheim später nicht schlechter steht, bemerkte ich schon

Wieder mehr Pflegekräfte gewinnen geht nur ...

... über die Garantie genügend Geld zu verdienen und das die Belastung am Arbeitsplatz reduziert wird.

Hierzu muss erst einmal eine garantierte Finanzierung von Krankenhäusern und Alten- u. Pflegeheimen wie auch in der häuslichen Krankenpflege gesichert vorhanden sein.
Hier hat das Bundesgesundheitsministerium bis dato. völlig versagt.

Die Finanzierung der Gesundheitskassen und Pflegekassen kann in der Zukunft nur noch so funktionieren, dass ein Teil durch Beiträge eingezahlt wird, und der fehlende Anteil durch massive gesicherte gesetzlich geregelte Aufstockung der Finanzierung der der Gesundheitskassen und Pflegekassen - langfristig - erfolgt.

Und die ges. Krankenhäuser und Alten- u. Pflegeheime, welche derzeit als Gewinn orientierte Unternehmen arbeiten müssen, aber dennoch im Besitz von Städten und Kommunen u. Kreisen sind, sind in Anstalten des öffentlichen Rechts umzuwandeln.

Dazu können selbstverständlich die priv. Einrichtungen bestehen bleiben.

@ nie wieder so

In der Schweiz und in Luxemburg gibt es für solche Jobs ziemlich viel mehr Geld. Nämlich bis zu 90.000€

Ohne die Börsen-Spekulation und die Steuerschlupflöcher für fremdes Kapital ginge es der Schweiz und Luxemburg nicht so blendend und dann könnten die diese Löhne auch nicht zahlen.

um 15:04 von Bernd Kevesligeti

Im Februar war´s, da lehnte die Arbeitsrechtliche Kommission der Caritas es ab, einen von Ver.di ausgehandelten Tarifvertrag per Entsendegesetz für verbindlich zu erklären (Im Namen des Herrn", von Daniel Behruzi).
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Die Ablehnung durch die Caritas wurde sachlich begründet.

Das allein reicht nicht

Die Pandemie hat aufgezeigt, dass gerade bei solchen Krisensituationen unser Kranken, -Pflegekassensystem nicht funktioniert.
Es wird Zeit für eine Bürgerversicherung, in die auch Beamte und Selbständige einzahlen und sich die Gutverdiener nicht herausstehlen können. Österreich hat vor knapp 20 Jahen gezeigt, dass es funktioniert, wenn es polititisch gewollt ist.
Allein eine Tarifbindung oder höhere Löhne und Gehälter für Ärzte und Pflegepersonal reicht nicht aus. Damit steigen die Krankenkasssenbeiträge ins unermessliche, da Krankheit und Pflege zur Ware gemacht worden ist in Deutschland.
Deshalb sollte man zuerst das Gesundheits- und Pflegesystem komplett umbauen. Hier eine Erhöhung und dort wieder Ausnahmen - so bleibt wieder der Flickenteppich und die meisten haben nichts davon.
Bauen wir den Staat um - machen eine Bürgerversicherung, die auch die Rente umfasst, so dass sich auch hier die Gutverdiener nicht drücken können.
Doch leider ist das eine Utopie, da die Lobbyisten no sagen

15:09, Emil67

>>@14:44 von harry.berlin
„Wir haben in Deutschland zehntausende Facharbeiter und Handwerker zu wenig. Wo sollen die in den nächsten 10 Jahren denn her kommen? Und wie kommen Sie drauf, dass Deutschland "deindustrialisiert" werden könnte?“

Das ist nicht war, das wird so dargestellt.
Wenn dem so wäre, würden andere Gehälter gezahlt.
Was fehlt sind "Facharbeiter und Handwerker" die für kleines Geld arbeiten, die glaubt man aus den Flüchtlingen zu generieren, was man bekommt sind einfache Arbeiter die in H4 rutschen und Kleinunternehmer die nur Menschen beschäftigen die aus ihrer Heimat kommen. usw.<<

So oft dieses Erzählung auch erzählt wird, sie wird einfach nicht wahrer.

Wie jeder weiß, der mal eine Handwerkerrechnung bezahlt hat.

Flüchtlinge werden in Handwerksbetrieben genau so bezahlt wie jeder andere auch. „Mein“ Klempner benutzt sie jedenfalls nicht zum Lohndrücken.

Wie aus meinen Zeilen deutlich wird, zahlen Sie und ich die Handwerkerlöhne.

@Lenz, 15:03 Uhr - Bewußtseinswandel erforderlich

Ein Grundproblem sehe ich auch darin, dass das Abitur in Deutschland von breiten Bevölkerungsschichten nach wie vor als ein unabdingbarer Leistungsnachweis nach Beendigung der Schulzeit erwartet wird. Nicht die Schüler, sondern ein Großteil der Eltern peitscht auch unterdurchschnittlich veranlagte Jugendliche allzu oft durch das Abitur, dem sich dann auch noch ein Studium anschließen muss. Am Ende stehen dann oft Studienabbrecher, Leerläufe in der späteren Rente und Arbeitslosigkeit. Es muss - auch von den Verbänden - stärker ins Bewußtsein der Menschen gebracht werden, dass das Handwerk durchaus "goldenen Boden" hat.

@ Autochron

Vor kurzem Vermeldeten deutsche Leitmedien, das 1/3 der in derPflege arbeitenden...

Was sind denn Leitmedien?

@harry.berlin, 14h33 Antwort

@harry.berlin, 14h33 Antwort auf R. B.
Wieso wäre es eine Verschlechterung für die Caritas-MA geworden? Soweit ich weiß, steht es jeden AG frei, die MA übertariflich zu bezahlen, die Caritas hätte also ihren Wettbewerbsvorteil durch entsprechendes Aufstocken ihrer Löhne beibehalten. Geld genug haben Kirchens ja. Aber dafür waren sie zu geizig, sie hatten Angst, bei höheren Tariflöhnen nicht mehr ganz so attraktiv zu sein, daher haben sie geblockt, super christlich...

@ um 14:40 von Adeo60

Zuwanderung ist ok. Aber nicht Fachkräfte, die im ihren Heimatländern ebenso dringend gebraucht werden. Nicht ok ist, wenn uns eingeredet wird, dass wir Zuwanderung benötigen, um mehr Fachkräfte zu bekommen.
Wir haben offiziell ca 3 Millionen Arbeitslose. Wozu werden die schikaniert?
Wenn wir die nicht mehr benötigen, könnten die in eine anständige Rente geschickt werden.
Wenn man das nicht will, müssen die weiterqualifiziert werden.
Und natürlich schon während der Weiterqualifizierung anständig bezahlt werden.
Geld dafür gibts genug.

@15:11 von Sisyphos3

"15:03 von vriegel
Schweden hat hier ein gutes System, das auch in Deutschland funktionieren würde.
.
Österreich auch
man fragt sich schon weshalb damals die SPD/Schröder auf Maschmeier setzte
zumindest hat es sich für den gerechnet ...."

So sind die Politiker der Altparteien halt gestrickt.
Auch die Jetzigen, sonst hätten sie es geändert.

Und wenn die Wirtschaft so wichtig währe für das Wohl der normalen Bevölkerung, müssten viele Menschen in Länder um uns herum bettelarm sein, sind sie aber nicht.
Die haben sogar bessere Rentensysteme, Sozialsysteme usw. Wo dran liegt das das diese trotz wesentlich geringerer Wirtschaftsleistung das für ihr Volk schaffen?!

@Emil67 14:55

Ich glaube, Sie konnten meinen Gedanken noch nicht richtig folgen. Natürlich bezahlen wir als Steuer- und SV-Zahler jegliches Unternehmen in diesem Bereich, neben den Eigenanteilen der Bewohner. Aber wenn ein privates Unternehmen durch Missmanagement oder blanke Unfähigkeit Verluste macht, dann trägt diese Verluste eben nicht der Steuerzahler. Das ist bei "staatlichen" Unternehmen nun mal anders. Deshalb auch mein Beispiel der Bahn, da wird seit Jahren Missmanagement betrieben und es geht zu unseren Lasten. Und der Bahnchef lächelt alle Probleme weg anstatt sie zu lösen.

@Emil67, 15:09 Uhr

Unter den Migranten gab und gibt es sehr viele tüchtige Arbeiter, die einen guten Job leisten - gerade auch im Pflegedienst. Sie sollten nicht einfach pauschalieren. Natürlich müssen Arbeitnehmer. egal welcher Herkunft, für gute Arbeitsleistung auch ordentlich bezahlt werden. Hier besteht in vielen Bereichen Nachholbedarf.

@ vriegel

Schweden hat hier ein gutes System, das auch in Deutschland funktionieren würde.
Die sind uns nämlich nicht nur in Sachen Corona um einiges voraus...

Schweden steht bei Corona deutlich schlechter da als Deutschland. Viel mehr Infektionen und viel mehr Tote. Richtig gut, viel besser als Schweden und daher auch für uns ein Vorbild sind Norwegen und Finnland.

"@ um 14:51 von gman

In der Schweiz und in Luxemburg gibt es für solche Jobs ziemlich viel mehr Geld. Nämlich bis zu 90.000€...

Toller Vergleich, warum nehmen Sie nicht den Verdienst einer Pflegekraft in Tschechien oder Ungarn?
Berücksichtigen Sie nicht nur die Verdienstmöglichkeiten sondern auch die diversen Lebenshaltungskosten.

Die Lebenshaltungskosten in Mecklenburg-Vorpommern und den Verdienstmöglichkeiten in Zürich oder Genf. Das hätten alle gerne.
Ein ziemlich hinkender Vergleich!
u.a.:
http://www.wip-pkv.de/fileadmin/DATEN/Veroeffentlichungen/Pflegeausgabe…

@ um 15:12 von Autochon

Pro Jahr werden in Deutschland 150 Milliarden Euro an Steuern hinterzogen.
Ähnliche Summen durch Steuervermeidung kommen hinzu.
In der EU gibt es da 1 Billionen Euro an Steuerhinterziehungen und ca 825 Milliarden Euro an Steuervermeidung.
Damit könnte EU - weit ein anständiges und Gutes Sozialsystem aufgebaut werden, in dem auch anständige Gehälter bezahlt werden.

Bitte, liebe Politiker,

sorgt bitte auch dafür, daß die Lohnerhöhungen nicht wieder ausschließlich auf die Pflegebedürftigen abgewälzt werden, wie bisher! Diese sind schon geschlagen und tw. auch abgezockt genug!!
Auch achtet bitte darauf, daß finanzielle Entlastungsbeträge nicht unvermindert direkt von der unmittelbar folgenden Erhöhung des Eigenanteils für die Pflege aufgefressen werden!!

Ohne Kontrolle vermehren sich unseriöse Machenschaften bei einigen Pflegediensten nämlich auch weiterhin!

"Wie wäre es endlich mal die

"Wie wäre es endlich mal die Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger Angebote zu liefern, und zwar mit Umschulungen über die Betriebe (wie Berufsausbildung) und mehr Ausbildungsplätze anbieten ?"
Wir reden doch vornehmlich von Pflege?
Ich weiß nicht ob ich von mir gepflegt werden möchte, wobei ich den Vorteil hätte, daß ich mich seit mehreren Jahrzehnten an mich gewöhnt habe und der Schock durch den Überraschungseffekt wegfällt.
Ein Mensch ist keine Brotkiste oder Europalette, die paar Wochen Umschulung werden die Diskrepanzen nicht vollständig beseitigen.

@15:05 von dumm aber deutsch

wg. Wie wäre es endlich mal die Arbeitslosen und Hartz-IV-Empfänger Angebote zu liefern ... :

"... Der Abstand zwischen H-IV und den unteren Lohn Gruppen ist einfach zu gering ... "

Stimmt. Leider.

Und dem in der Pflege entgegen zu wirken, bedarf es dem totalen Umbau des derzeitigen Systems.
Hierzu ist hier schon viel vorgetragen worden.

Ein Problem bleibt erst mal:
Die hohen Unterhaltungskosten der Immobilien.
Um dem zu begegnen, bedarf es schon seit mehr als 20 J. einem baulichem/technischem Investitionsprogramm durch die Bundesregierung.
Die Länder und die Gemeinden, die Kreise, und die Städte sind hierzu in großem schnellen Maße finanziell nicht in der Lage.
Dazu kommt der Fachkräftemangel, welches dieses Programm vor Ort praktisch umsetzen muss. Auch hier fehlt es seit mahr als 20 Jahren an einem System der Weiterbildung und Ausbildung und finanzieller Unterstützung (finanzieller Anreiz für Arbeitslose und Hartz-IV-Empfängerinnen/er).

14:39, hesta15

>>in 10 Jahren haben wir durch deindustriealisierug, Arbeitskräfte mehr als gebraucht werden.<<

Wie kommen Sie auf die Idee, Deutschland würde deindustrialisiert? Das Gegenteil ist der Fall. Allerdings wurden und werden die traditionellen Industriearbeitsplätze wegrationalisiert. Roboter und andere Maschinen ersetzen den Menschen.

Es gibt schon jetzt nur noch wenige Industriearbeitsplätze in der Produktion. Weswegen es auch die traditionelle Arbeiterklasse so gut wie nicht mehr gibt.

@ um 15:18 von dumm aber deutsch

Stimmt wahrscheinlich. Und unsere Finanzminister könnten das verhindern und mit diesem Geld unser Personal besser bezahlen.

@5:18 von dumm aber deutsch

"Ohne die Börsen-Spekulation und die Steuerschlupflöcher für fremdes Kapital ginge es der Schweiz und Luxemburg nicht so blendend und dann könnten die diese Löhne auch nicht zahlen."

Wer ermöglicht das denn?
Unsere Regierung und deren Vertretung im EU-Parlament sind da ganz vorne mit dabei, oder?

Wirken unsere Politiker somit für andere und nicht für uns?!

@Mathias Beyer- gewinnoptimierte Pflege = Einsparung am Menschen

14:31 von Mathias Beyer:
"Genau, alles verstaatlichen ist die Lösung der Probleme. Dann würden der Pflege- und Gesundheitsbereich genau so toll funktionieren wie unser Bildungssystem, die Bundeswehr, die Bahn, der soziale Wohnungsbau, die Impfstrategie, die Rente [...]"

Was ist Ihnen lieber: Ein System, dass auf Kosten der Pflegekräfte & Gepflegten maximalen Profit abwirft oder ein System, das genauso gut läuft, aber wenigstens die Pflegekräfte angemessen bezahlt?

Am 02. Mai 2021 um 13:21 von Max-S

Das Modell ohne PKV ist von allen Seiten beleuchtet und berechnet worden. Fazit :
es würde dadurch KEIN Geld gespart, eher das Gegenteil, weil es u.a. damit auch mehr Leute gäbe, die das System in Anspruch nähmen . die Ausgleichszahlungen der PKV an die GKV würde wegfallen. M.M. dürfen nur med. Leistungen abgerechnet werden. Hilfe im Haushalt kann da m. W. nicht abgerechnet werden, wenn sich das nicht kürzlich geändert hat, zumal die Leistungen nur eine gewisse Zeit in Anspruch kosten dürfen (je nach Stufe).
Die meisten älteren Leute wollen eben NICHT in riesigen, unpersönlichen Massenbetrieben wohnen. Ich bin hingegen der Meinung, dass man Unterbringung in kleinen Einheiten in der Art von WG's anstreben sollte mit entsprechend weniger aber gutem Personal und weniger Nebenkosten. Es sind da etliche Modellversuche in der Prüfung, die sehr vielversprechend sind.
Alles in allem, bin ich anderer Meinung als Sie aber das ist ja legitim.

@ um 15:26 von gman

Wenn Sie es ein bisschen kleiner haben wollen: unsere Bundeswehr wurde gerade mit einer Etaterhöhung von mehreren Milliarden Euro beglückt.
Schon dieses Geld allein würde für eine anständige Bezahlung der Pflegekräfte ausreichen.
Zumal ja niemand Krieg will, oder?

@wenigfahrer, 14:59 Uhr

Nein, es geht bei den Pflegediensten nicht nur um Geld, sondern vor allem auch um faire Arbeitsbedingungen. Ich kenne einen Fall, dass eine Betreuerin aus Polen, schwer krank und übergewichtig über einen Pflegedienst angefordert wurde. Sie musste schließlich von der älteren, zu pflegenden Dame betreut und versorgt werden. Am Ende wurde beim Pflegedienst angerufen. die Betreuerin wurde in einem Kleinbus abgeholt, aber nicht - wie gefordert - zur gesundheitlichen Erhloung zurück nach Polen gebracht, sondern zum nächsten Einsatzort nach Kassel verfrachtet. Schlimm, was in dieser Branche zu beobachten ist, aber leider auch die Folge dessen, dass Pflegepersonal in Deutschland rar ist und oft kaum finanziert werden kann.
Hier besteht m.E. dringender Handlungsbedarf.

Zu Kurz gedacht

Was bringen denn "höhere Löhne" denn mehr als 50-60 Euro netto werden das nie werden. Was mehr bingen würde wären kürzere Arbeitszeiten oder mehr Personal. Denn die Pfleger wollen auch mal "pflegen" nicht nur "wischen".
Wäre doch nett wenn der Pfleger auch mal mit den Patienten reden kann oder dem Azubi erklären kann was man machen muss. Das heute ist Akkord an alten Menschen.
Dann wären auch mehr Menschen bereit den Beruf zu wählen oder in dem Beruf zu bleiben.

Also Personalschlüsse + 20%, Arbeitszeit -20% und dann Lohn +20%. Und wenn es nicht reicht wird der Beruf ein "Einwanderungsgrund"

@15:25 von Adeo60

"Unter den Migranten gab und gibt es sehr viele tüchtige Arbeiter, "

Würden sie mir bitte "sehr viele" in %Zahlen nennen?

Damit könnte ich etwas anfangen.
Und ich habe nichts gegen Immigranten, ich würde es an deren Stelle nicht anders machen, aber ich finde es nicht richtig immer auf die alteingesessenen einzudreschen wenn diese sich vernachlässigt fühlen.

15:03 von vriegel

Mehr Beiträge in der Rentenkasse, davon profitieren nur die aktuellen Rentner.
.
stimmt in soweit,
dass mehr Kohle zum Auszahlen für die aktuellen Rentner da wäre
zukünftig dass die Rentner höhere Rentenansprüche haben

und bei den Renten in 30 ... 40 Jahren
da ist noch genug Zeit hin sich gescheite Konzepte zu überlegen
zugegeben der Jugend einen "Saustall" in Form einer exorbitanten Staatsverschuldung
und einer vergammelten Infrastruktur (Abwasser/Straßen/Schulen) zu hinterlassen
macht die Sache nicht eben einfacher

15:23, Emil67

>>Und wenn die Wirtschaft so wichtig währe für das Wohl der normalen Bevölkerung, müssten viele Menschen in Länder um uns herum bettelarm sein, sind sie aber nicht.
Die haben sogar bessere Rentensysteme, Sozialsysteme usw. Wo dran liegt das das diese trotz wesentlich geringerer Wirtschaftsleistung das für ihr Volk schaffen?<<

In welchen wirtschaftlich schwachen Ländern bekommen die Leute denn mehr Rente und haben ein besseres Sozialsystem als wir hier?

Außerdem finde ich, Sie sollten sich ein paar Gedanken darüber machen, was „Wirtschaft“ eigentlich ist.

um 15:25 von Adeo60

@Emil67, 15:09 Uhr
Unter den Migranten gab und gibt es sehr viele tüchtige Arbeiter, die einen guten Job leisten - gerade auch im Pflegedienst. Sie sollten nicht einfach pauschalieren. Natürlich müssen Arbeitnehmer. egal welcher Herkunft, für gute Arbeitsleistung auch ordentlich bezahlt werden. Hier besteht in vielen Bereichen Nachholbedarf.
-----------
Da kann ich ihnen nur zustimmen, unter den Migranten gibt es viele gut qualifizierte Fachkräfte, leider ist es immer ein bürokratischer Aufwand, das die Qualifikation anerkannt wird.

15:29 von fathaland slim

Roboter und andere Maschinen ersetzen den Menschen.
.
so Sprüche hatte schon mein Gewerbeschullehrer vor 50 Jahren drauf

Natürlich haben sie dahingehen recht, dass Arbeitsplätze in der Produktion immer mehr verschwinden
um im Dienstgewerbe neu zu entstehen

@ um 15:17 von Sisyphos3

Geiz ist seit ca 30 Jahren Geil in Deutschland.
Warum also sollten Arbeitslose nicht auch mit ihrer Arbeitskraft geizen?
Vor allem dann, wenn auf der anderen Seite mit Gehalt geheizt wird!

Zu 02. Mai 2021 um 15:32 ... noch

"@ um 15:26 von gman
Wenn Sie es ein bisschen kleiner haben wollen: unsere Bundeswehr wurde gerade mit einer Etaterhöhung von mehreren Milliarden Euro beglückt.
Schon dieses Geld allein würde für eine anständige Bezahlung der Pflegekräfte ausreichen.
Zumal ja niemand Krieg will, oder?

Noch so ein Äpfel mit Birnenvergleich. Jetzt aber völlig daneben.

Die Bundeswehr wurde nicht beglückt! Die Bundeswehr wird nicht für den Krieg ausgerüstet, man kann die Auslandseinsätze kritisieren, sie ist aber grundsätzlich eine Verteidigungsarmee! Die Ausrüstung der Soldaten ist mehr als schlecht.
Der Etat ist keine Beglückung sondern notwendig.

um 13:32 von Emil67

,,...Den Wählern wurde eingetrichtert das diese Privatisierung Kosten spart durch Wettbewerb.
Die intelligenten Wähler haben das auch verinnerlicht, ohne daran zu denken das Privatfirmen gewinnorientiert handeln müssen um die Investoren, Manager, Vorstände zufrieden zu stellen..."

Ach ja, das hab ich ja noch gar nicht verinnerlicht. Die aaarmen Privatfirmen. Die müssen sich bis runter zur Demütigungsschwelle und um das Wohl der Familien bangend dem Finanzdiktat des Gewinnschraubstocks durch Investoren, Anleger und abderen Blutsaugern beugen und können froh sein, wenn noch ein paar Millionen übrigbleiben am Ende. Ich bin fasziniert von so subtiler und so schlauer Kapitalismuskritik. Damit können Sie aber jederzeit missverstanden werden. Aber vielleicht tu ich das gerade. Bin ja auch kein intelligenter Wähler.

@Nachfragerin 15:31

Das ist die Wahl zwischen Pest und Cholera und ehrlich gesagt bin ich der Meinung, dass das keine besonders nachhaltigen Gedanken sind. Wenn ich schon so resigniert wäre, dass ich staatliche Misswirtschaft als gegeben hinnehme ohne nach Alternativen zu suchen, dann würde ich mich als stehengeblieben bezeichnen. Außerdem bin ich doch für angemessene Löhne in der Pflege, von mir aus auch per Gesetz oder über Mindestlöhne, dass hat doch aber nichts mit Verstaatlichung zu tun. Ich bin komplett überzeugt, dass wir bei einer Verstaatlichung dieser Bereiche noch über ganz andere Kostensteigerungen reden würden. Mich stört halt einfach diese "Der Staat muß alles regeln"-Mentalität, meistens hervorgetragen von ökonomisch ungebildeten Menschen, gepaart mit Charaktereigenschaften die von Neid und Mißgunst geprägt sind.

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