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Überschrift: JA. Von nix

Überschrift:
JA.

Von nix kommt nix. Und jeder will sein Geld. Da treiben schon die Mieten, die nicht ausgesetzt oder auf 2/3 gedeckelt wurden, jede Menge Firmen in die Pleite.

Bei einigen Unternehmen ...

wird eine Pleite unumgänglich sein.

Fragen sollte man sich dennoch wie andere Unternehmen in der Krise immense Gewinne erzielen konnten.
Und nein, ich spreche nicht von Amazon.
Sondern von Mercedes zum Beispiel, die haben im Jahr 2020 eines ihrer erfolgreichsten Jahre hinter sich, zumindest das Unternehmen, nicht die dortigen Angestellten. Und erst recht nicht die Zulieferer!

Fuer mich ist die Frage

hat es sich ausbezahlt die Wirtschaft leiden zu lassen.

Da meine ich ganz klar nein. Wenn man konsequent Massnahmen durchgefuehrt haette und dadurch signifikant besser dastuende als andere, dann ja. Aber so, nein. Mit Halbheiten funktioniert es nicht.

Selbstverständlich droht die Pleitewelle ...

... wenn die Aussetzung der Insolvenzmeldepflicht nicht ausgesetzt wird, und keine weiteren Hilfszahlungen mehr an die von den Behörden geschlossenen Unternehmen/Bereichen, wie auch von Corona betroffenen Bereichen wie z.B. Tourismus, gezahlt wird.

Gerade im Bereich Einzelhandel, Veranstaltungsgewerbe, Kino, Kunst, Theater, Konzerte, Friseure, Hotel, Gaststätten/Restaurants, Reise/Tourismus, Free-Lancer, u.v.m., droht die Pleitewelle.
In diesen Bereichen sind die Geschäftsbereiche schon faktisch pleite, und die Pleiten können nur durch Hilfszahlungen und die Aussetzung der Insolvenzmeldepflicht abgewendet werden.

In die Öffnungsstrategie gehört daher auch eine Übergangsfrist.
Denn es ist zu erwarten, wenn Teile der Bereiche öffnen können, und Umsatz gestalten dürfen, dass dann die - ggf. gekürzten - Hilfszahlungen ggf. nicht ausreichen.

Hier muss der Staat mit 100% zeitlich begrenzter Übergangsstütze eingreifen.

besonders bedroht ?

Geschäfte die dauerhaft geschlossen haben oder in Zukunft nur "ein bißchen" geöffnet haben (z.B. Restaurants nur mit Außengastronomie) sind unrentabel. Was sollen die Inhaber den machen außer Insolvenz anzumelden ? Wieso hat man sie überhaupt erst unterstützt ? Kann man nur hoffen, das die Beschäftigten in der Gastro, Hotelfach, Einzelhandel usw. schnell etwas neues finden.

Das passt zu meiner

Das passt zu meiner Situation, dass jetzt auf einmal, der Schutz gegen Insolvenz aufgehoben wird. Ich warte auf die Überbrückungshilfe 2 November und Dezember. Vor drei Wochen wurde ein Ausweisdokument und die Gewerbeanmeldung angefordert, obwohl beim Antragsformular davon nicht die Rede war. Das Kurzarbeitergeld musste ab März neu beantragt werden, obwohl ich bis April beantragt hatte. Man hätte mir einen Brief zugeschickt, das es nur bis 28.02. genehmigt werden kann. Das erfuhr ich am 26-04. Die neue Genehmigung dauert lt. Webseite 10-15 Arbeitstage. dann wird der Antrag auf KUG vom März bearbeitet. Die Dauer 10-15 Tage. Ich habe ein kleines Hotel
und keinen Umsatz seit Nov. 2020 , des wegen stellte ich den Antrag im März auf Stundung der Einkommensteuervorauszahlung - immer noch in Bearbeitung, deswegen bekomme ich meine Umsatzsteuer nicht erstattet. Das sind mir ein paar Zufälle zu viel ! Da kommen einen schlimme Vermutungen in den Kopf.

Droht jetzt die große Pleitewelle?

Die droht nicht nur, sie wird kommen!

Vor allem kleine und mittelständige Unternehmen werden Insolvenz anmelden.

Großunternehmer weniger; sie erhalten staatliche Hilfen!

Pleitewelle

Zumindest die Gastronomie wird verlorene Umsätze nicht nachholen können. Niemand geht zusätzlich ins Restaurant, weil er in der Pandemie nicht dort war. Hotels werden in der Zukunft weniger Geschäftsreisende begrüßen können, weil die Infrastruktur für Telefonkonferenzen etc. deutlich ausgebaut wurden. Da auch das Onlineshopping einen Sprung nach vorn gemacht hat, werden sich diese Märkte neu sortieren. Die Geschäfts- und Arbeitswelt wird sich deutlich verändern. Diese Änderungen wären aber auch so eingetreten, kommen jetzt nur schneller.

@Bender Rodriguez, 17:17

„Von nix kommt nix. Und jeder will sein Geld“

„Sein“ Geld. Offenbar um jeden Preis - auch, wenn durch diese „Ansprüche“ nicht nur „Zombie“-Firmen, sondern auch unzählige mühsam aufgebaute und gut geführte Unternehmen (von wegen „von nix kommt nix“), deren Güter und Leistungen nach wie vor bzw. nach der Pandemie sofort wieder nachgefragt werden „dran glauben“ müssen.
Bleibt nur zu hoffen, dass es allen solchen Unternehmern gelingt, vernünftige Restrukturierungspläne zu erstellen („Gibt es Alternativen zum Insolvenzantrag? Ja - seit diesem Jahr gibt es neue, vom Bundestag beschlossene Sanierungsregeln. Sie erlauben coronageschädigten Unternehmen, sich mit dem Schutzschirmverfahren in Eigenregie zu sanieren, auch wenn sie zahlungsunfähig sind. Der Vorstand erstellt einen Restrukturierungsplan. Dabei müssen nicht mehr wie früher alle Gläubiger zustimmen, sondern nur eine Mehrheit der Gläubiger“)
Und vor allem, alle „Gläubiger“ zu überzeugen, dass denen zuzustimmen auch in ihrem Sinne ist.

Krise und Chance

Pleitewelle, eher nein, aber eine Welle „unfreundlicher Übernahmen“. Während die kleinen Geschäfte monatelang trotz funktionierender Schutzkonzepte geschlossen wurden, konnten die Großkonzerne Kasse machen. Staatliche Hilfen in Milliardenhöhe abgreifen, aber dicke Dividenden und Boni ausschütten. Kunststück, in Montagehallen und Großraumbüros gibt es kein Corona, so zumindest könnte man die Meinung der Regierenden deuten. Und nachdem die knallharten Bitten und ultimativen Appelle an die Krisengewinnler verhallt sind, geht es nun auf Einkaufstour. Einfach mal mit der dicken Brieftasche auf eine Auktion des Insolvenzverwalters, da gibt es Objekte in bester Lage zum Schnäppchenpreis. Am Ende wird man nicht wissen, wer hat mehr Schaden angerichtet, das Virus oder die Schieber und Spekulanten.

Warum auch nicht...

...viele Unternehmen wurden ja auch vorher schon im Stich gelassen, da kann man jetzt auch Nägel mit Köpfen machen.
Mit entsprechenden Folgen für die Beschäftigten.

Und die, die jetzt noch nicht ihren Job verlieren, weil sie am Computer arbeiten können und meinen, es sei alles nicht so schlimm, werden auch noch merken, wie so eine Kettenreaktion funktioniert...

Droht nun die große Pleitewelle ?

Tatsächlich sehen viele Experten und auch Politiker die Gefahr, dass Firmen, die eigentlich nicht überlebensfähig seien, durch einen längeren Insolvenzschutz am Leben gehalten werden.

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Schon merkwürdig...
Als es im letzten Jahr zum großen EU- Rettungsschirm Corona kam, hat keiner der Experten und Politiker gefragt ob die Wirtschaft gerade in den Südlichen Pleite-Ländern künstlich am Leben gehalten werden... Wobei man heute wohl sagen kann, das diese Milliarden an Hilfsgeldern (und Deutschland bürgt mit einen nicht kleinen Anteil) nie zurückgezahlt werden können...

Zu wenig

Hätte die Politik überlebensfähige Unternehmen Retten wollen hätte sie den Schutz bis mindestens ein Halbes Jahr nach Ende der Pandemiebedingten Schliessungen verlängern müssen.

So war es ein reines Vermieterförderungsprogramm.

Ein Miet-Moratorium bei dem Ausfälle in Berechtigter Höhe erstattet werden währe auch günstiger gewesen.

Schade das keine Partei mit Sozialem Hintergrund in der Regierung war...-

...ach ja, " Gastgewerbe, Teile des stationären Einzelhandels, die Kultur- und Veranstaltungsbranche sowie persönliche Dienstleister "sind ja keine Arbeiter, ich vergas.

Eine nicht Arbeitgeber-Freundliche Unionsregierung?

Dei Pleitewelle wird rollen.

Sie wird nicht in allen Sparten rollen, aber viele werden darunter leiden.
Ich über 60 bin seit 9 Monaten in Kurzarbeit,
werde seit einem Monat bezahlt ohne Einsatz....
Wie lange wird die Fa das machen?
Wenn ich dann gekündigt werde weil eventuell keine Aussicht auf neue Einsätze für mich bestehen, was dann?
Arbeitslos.
Wer stellt mich für die fehlenden Jahre (3,5) ein?
Ich werde 2 Jahre Arbeitslosen bekommen und wie ich dann die fehlenden 1,5 Jahre überstehe, kümmert keinen der ach so schlauen versorgten in Berlin.

Unsere Politiker haben falsch reagiert

Die Schließung der Geschäfte war weder verhältnismäßig noch notwendig.

Hygienekonzepte hätten ausgereicht. In Geschäften steckt sich fast niemand an. Es sind Kitas, Schulen und der private Bereich, der kritisch ist.

Und Ja, es ist wichtig, Menschenleben zu schützen. Das hätte man aber durch Kontaktbeschränkungen bei Risikogruppen erreichen können: Altersheime, Pflegebedürftige und Vorerkrankte schützen aber auch Geschäftsleute vor unangemessene Maßnahmen schützen.

Denn da stehen auch Existenzen auf dem Spiel.

Droht jetzt die große Pleitewelle ??

Sie droht im Einzelhandel, beim Friseur, sie droht bei Kinobetreibern.
Bei der Industrie nicht. Die war ja auch nicht vom Lockdown und kaum von Corona-Maßnahmen oder Kontrollen betroffen. Der Export zieht auch wieder an.

Und dann gibt es die großen Gewinner: Amazon hat im ersten Quartal dieses Jahres seinen Umsatz um 44 Prozent (auf 108,5 Milliarden Dollar) gesteigert. DHL/Post AG ist auch Gewinner (Vorstandsvergütung 10 Millionen Euro p.a. 230mal mehr wie ein Paketfahrer).

Keine Panik ...

... immerhin sind inzwischen die "Hilfen" für November und Dezember zum großen Teil ausgezahlt. Damit brüstete sich zumindest vor ein paar Tagen die Bundesregierung

Angemerkt sei dabei, das eine Entschädigung eher fällig bzw. der richtige Begiff für Zahlungen des Staates wäre. Und das der Großteil der "Hilfen" an Unternehmen fließt, die unter die Rubrik "to big to fall" zählen.
Selbständige und Kleinunternehmen haben nach wie vor das Nachsehen, wenn sie denn übergaupt eine Entschädigung für das ausgesprochene Berufs- und Gewerbeverbot bekommen. Denn nach lauter und publikumswirksamer Verkündung der Hilfen wurden umgehend ganz still und heimlich Maßnahmen eingeleitet und Bedingungen erlassen, umso viel wie möglich der Gelder nicht auszahlen zu müssen oder wieder zurückzufordern zu können.

@17:36 von IBELIN

>> Fuer mich ist die Frage hat es sich
>> ausbezahlt die Wirtschaft leiden zu lassen.

Für mich ist die Frage, hat es ein Wirtschaftssystem, welches so dermaßen(!) 'auf Kante genäht' ist, 'Geiz ist geil' findet und dazu noch Lohndumping befeuert, nicht ganz genauso verdient? -.-

Alles dicht machen...

... war ein Fehler.

Also ich mein nicht die witzigen Spots von Liefers und Co. sondern die Politik der Bundesregierung.

@ 17:57 von Thor§§§§

"... Einkommensteuervorauszahlung - immer noch in Bearbeitung, deswegen bekomme ich meine Umsatzsteuer nicht erstattet. Das sind mir ein paar Zufälle zu viel ! Da kommen einen schlimme Vermutungen in den Kopf."

Das tut mir leid, dass es Sie so schwer getroffen hat. Wünsche Ihnen und denen in ähnlicher Lage, dass es bald wieder aufwärts geht!

Die Realität scheint da gar nicht so zu den Regierungsversprechen zu passen: schnelle und unbürokratische Hilfe.

in Insolvenz

werden überwiegend die Geschäfte/Unternehmen gehen, die auch schon vor Corona "krank" waren....die staatlich geduldete und finanziell unterstützte Insolvenzverschleppung war schon vor Monaten von Wirtschaftsfachleuten vorhergesagt.

vor der Insolvenz geschützt?

Und bei vielen war das auch schon vor Corona abzusehen.

Jetzt müssen wir den Mut und den politischen Willen habe diese Betrieb nicht weiter zu führen.

Wirtschaftliches umdenken und kein Zurück zur vor Corona Zeit sollten jetzt alle fordern.Als keine neue alimntierete Kultu, Event, Spaß, Freizeit und Urlaubsindustrie.

Droht jetzt die große Pleitewelle?

ja und nein, in der Industrie nicht, kann man nachlesen, Auto und Maschinenbau und Chemie plus Bau stehen gut da, auch alles was damit zusammenhängt.
Die anderen aufgezählten werden nach dem Virus wieder benötigt, Haare wachsen immer, also wird es die Frisör Firmen auch immer geben, nur ein Beispiel von vielen Dingen die so täglich nötig sind.
Ja es wird welche erwischen, dafür werden Andere mit neuen Konzepten wieder aufmachen.
Es gibt vielleicht ein Delle, aber die meisten Dinge werden benötigt, kann sein das es nicht unbedingt in der Innenstadt sein muss, wo die Mieten nicht bezahlbar sind.

Es wird sich wieder erholen, ganz schnell.

@Bender 17:17 Uhr..

"Da treiben schon die Mieten, die nicht ausgesetzt oder auf 2/3 gedeckelt wurden, jede Menge Firmen in die Pleite."

Leider bestehen noch die meisten Vermieter auf volle Mietzahlung, auch wenn kein Geschäft läuft. Da wird aber übersehen, dass Leerstände in der derzeitigen Lage viele Monate andauern werden..

Ich habe meinen Souvenirhändlerinnen schon letztes Jahr die Miete auf die Hälfte reduziert..

Auch die Lieblinge der Politik...

...in Stuttgart, Wolfsburg oder München werden es über kurz oder lang zu spüren bekommen, dass ganze Branchen verschwinden. Ein paar Autos wollen die ja auch noch in Deutschland verkaufen, und dass wird mit jeder Pleite schwieriger.
Mal ganz davon abgesehen, wie es sich wohl auf Arbeitsleistung und -qualität auswirkt, wenn deren Beschäftigte der eingeschränkten Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung überdrüssig werden.
Gibt ja jetzt schon genug Beispiele, dass die Leute da Mangelerscheinungen kriegen.

Es wird schon viel zu lange Insolvenzverschleppung betrieben

Auch viele, die jetzt noch Kurzarbeitergeld bekommen, werden im Herbst dann feststellen, dass Sie eigentlich schon arbeitslos sind. Ich denke an der "Front" wird es noch mehr Opfer geben.

Am Ende werden wir ein paar Millionen Menschen haben, die durch die Pandemie-Maßnahmen ihre Existenz verloren haben.

Das Institut IW hatte ja nur (!) für das 1. Quartal 2021 einen volkswirtschaftlichen Schaden von 650 Milliarden Euro errechnet.

Man muss nicht viel rechnen können um zu sehen, dass die Milliarden Hilfen des Bundes da nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind.

Und am schlimmsten von allem ist, dass aus heutiger Sicht viele Maßnahmen weit überzogen waren. Bis nach Berlin hat sich das noch nicht herum gesprochen, aber in den meisten anderen Ländern Europas und in den USA hat man das inzwischen erkannt.

Kanzlerin Merkel hat in Ihren Amtszeiten einige gravierende Fehlentscheidungen getroffen, die sehr kostspielig waren.

Mit Corona hat Sie ihr "Meisterstück" absolviert.

19:34 von saschamaus75

"@17:36 von IBELIN
>> Fuer mich ist die Frage hat es sich
>> ausbezahlt die Wirtschaft leiden zu lassen.

Für mich ist die Frage, hat es ein Wirtschaftssystem, welches so dermaßen(!) 'auf Kante genäht' ist, 'Geiz ist geil' findet und dazu noch Lohndumping befeuert, nicht ganz genauso verdient? -.-"

Das ist ein anderer Aspekt, den ich durchaus nachvollziehen kann.

Trotzdem muess natuerlich Nutzen und Kosten aufgewogen werden. Die Halbherzigkeit der Massnahmen hat meiner Meinung volle Kosten verursacht bei - freundlich ausgedrueckt- halbem Nutzen.

Hoffentlich lernt man daraus. Auch in dem Punkt, den Sie auffuehren.

Veränderungen bestimmen...

.... unser Leben.was kaputt geht, wird wieder aufgebaut. Schicksale hängen daran. Menschen und Existenzen. Traurig aber nicht zu ändern. Wenn alles wieder reaktiviert wird, werden auch Menschen wieder Arbeit finden, welche sich im Moment abgehängt fühlen. Wir müssen da durch. Hilft nichts. Ich möchte jetzt nicht das Narrativ vom 2. Weltkrieg bemühen.. Dennoch sollten wie uns gemeinsam bemühen, den Schutt gemeinsam wieder in lebenswerte Landschaften umzuwandeln.

Dieses Schutzschirmverfahren sollte es länger geben

Zu diesem Schutzschirmverfahren

Gibt es Alternativen zum Insolvenzantrag?

Ja - seit diesem Jahr gibt es neue, vom Bundestag beschlossene Sanierungsregeln. Sie erlauben coronageschädigten Unternehmen, sich mit dem Schutzschirmverfahren in Eigenregie zu sanieren, auch wenn sie zahlungsunfähig sind. Der Vorstand erstellt einen Restrukturierungsplan. Dabei müssen nicht mehr wie früher alle Gläubiger zustimmen, sondern nur eine Mehrheit der Gläubiger. Diese neuen Regeln gelten aber nur für 2021. Bisher war dieses Verfahren nur bei drohender Zahlungsunfähigkeit möglich.

ist meine Auffassung, dass es diese Möglickeit länger geben sollte, um der Wirtschaft zu helfen, damit die Insolvenzwelle nicht ganz so massiv ausfällt. So hätten mehr Wirtschaftsbranchen und Unternehmen Überlebenschancen.

20:47 von Opa Klaus

"Dennoch sollten wie uns gemeinsam bemühen, den Schutt gemeinsam wieder in lebenswerte Landschaften umzuwandeln."

Das sehen sie falsch.

Die größten Gewinnler an dieser Kriese zahlen hier keine Steuern und werden sich auch um nichts kümmern, das sin die sogenannten Global Player.

@von Stern2100 - "Viva Corona"

"Da auch das Onlineshopping einen Sprung nach vorn gemacht hat, werden sich diese Märkte neu sortieren. Die Geschäfts- und Arbeitswelt wird sich deutlich verändern. Diese Änderungen wären aber auch so eingetreten, kommen jetzt nur schneller."

Das eine Behauptung.
Diese Änderungen haben sich nicht entwickelt, sondern sie wurden manipuliert "dank" einer staatlichen Corona-Politik, die viele eigenverantwortliche Unternehmer-innen in den Ruin getrieben hat.

Was das Einkaufen anbetrifft, bin ich mir nicht so sicher. Also Begreifen kommt von Greifen - was bei den per Mausklick gekauften Produkten gar nicht erst möglich ist, von denen ja deswegen auch so viele wieder zurück gesandt werden.
Außerdem bietet so eine Straße mit Geschäften als Flaniermeile auch soziale Begegnungen.

Nur im home-office kann ich ein positives Potential erkennen: Platz einnehmende Bürokomplexe in den Großstädten können für Wohnen umgenutzt werden. Die Mietpreise können bei einem großen Angebot von Wohnungen sinken

@ Schweriner1965 (17:43) stimmt in der Tat

hi Schweriner1965

stimmt in der Tat, weil es keinen nachgewiesenen Infektionsfall in Bekleidungs- Schuhgeschäften und Tech-Stores gab Von daher werden die- genauso wie Gastronomie, Hotellerie, Reisebüros, Flughäfen, Airliner, Kinos, Clubs, Discos, Theaterhäuser (auch Musical), Opernhäuser, Freibäder, Schwimmhallen, Indoor-Spielplätze, Kletterhallen, Sporthallen, kommunale Veranstaltungsräume und andere vorsätzlich in die Insolvenz getrieben.

Wie soll es da ein Überleben geben?? Denn click&collect bringt denen keinerlei Umsatz.

@ Emil 67. 20:40

"Wenn man das ALG2 bekommt, ich habe eigenes Haus, kann sein das die sich dann davor drücken und sagen "verkauf doch dein Haus oder nehme eine Hypothek auf"."

Seien Sie unbesorgt. Wohnungseigentum wird im SGB II nicht als Vermögen deklariert. Sie würden sogar anteilmässig die Energiekosten erstattet bekommen

Am 30. April 2021 um 21:06 von Demokratieschue...

Zitat: Von daher werden die- genauso wie Gastronomie, Hotellerie, Reisebüros, Flughäfen, Airliner, Kinos, Clubs, Discos, Theaterhäuser (auch Musical), Opernhäuser, Freibäder, Schwimmhallen, Indoor-Spielplätze, Kletterhallen, Sporthallen, kommunale Veranstaltungsräume und andere vorsätzlich in die Insolvenz getrieben.

Wer sollte daran ein Interesse haben und ggf. welches?

Nun ja

Der frühere Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier sagte gerade in der FAZ: „Der jetzt für die Schulschließungen maßgebliche Inzidenzwert von 165 grenzt an Willkür.“

@von Der Lenz "Vermieterförderungsprogramm"

Dem kann ich nur zustimmen.

In den Flächennutzungsplänen werden Gewerbeflächen bzw. Ladenlokale, ausgewiesen.

Die Vermieter vermieten diese Flächen eben als Ladenlokale.

Wenn die Mieter dieser Ladenflächen ihr Gewerbe darin nicht ausüben dürfen, so verletzt der Vermieter seine vertragliche Bringschuld. Er ist damit vertragsbrüchig geworden.

Demzufolge wäre der Mieter auch nicht verpflichtet, seine Miete fortlaufend zu zahlen.

Ich hätte mich als Ladenmieter um eine Sammelklage bemüht.

20:47 von Opa Klaus

Veränderungen bestimmen...
.... unser Leben.was kaputt geht, wird wieder aufgebaut. Schicksale hängen daran. Menschen und Existenzen. Traurig aber nicht zu ändern. [...] Dennoch sollten wie uns gemeinsam bemühen, den Schutt gemeinsam wieder in lebenswerte Landschaften umzuwandeln.

Wir sollten uns gemeinsam bemühen? Sie errichten sich doch gerade eine zweite Existenz in Thailand und Sie schreiben gelegentlich Sie seien heilfroh Deutschland bald komplett den Rücken kehren zu können. Ihre Veränderung ist zudem selbstgewählt und Sie haben das Privileg Ihre Ersparnisse für Ihren in die Realität umgesetzten Traum auszugeben. Ihnen ist nicht die Existenz weggebrochen - im Gegenteil. Ihre Worte klingen wie "ist halt so, betrifft mich jedoch nicht besonders."

Finde es hart wenn Menschen ihr Herzblut in den Aufbau und Erhalt eines eigenen Betriebes gegeben haben und diesen nun komplett unverschuldet aber mit Schulden aufgeben müssen.

@n Der Lenz / Nachtrag

Die Politik hat die Gewerbefreiheit einseitig gekippt zu Lasten des nicht zum täglichen Bedarfs gehörenden Einzelhandels, während Geschäfte des täglichen Bedarfs weiter Produkte des nicht täglichen Bedarfs weiter verkaufen durften.
Staatlich verordnete Wettbewerbsverzerrung heißt das im Klartext.

Vorschläge über eine Beschränkung des Internethandels mit einem Radius von 50 km zum Schutz des lokalen Handels wurden ignoriert.

Noch heute sind die Corona-Inzidenzzahlen in den Orten, in denen die einschlägigen Paketverteilerzentren gelegen sind, fast immer am höchsten.
z.B. Langenhagen heute 270,6 UPS

Am 30. April 2021 um 21:16 von Die Patin

Zitat: Wenn die Mieter dieser Ladenflächen ihr Gewerbe darin nicht ausüben dürfen, so verletzt der Vermieter seine vertragliche Bringschuld. Er ist damit vertragsbrüchig geworden.

Mietrecht ist eigentlich ganz einfach: Die eine Partei hat den Mitegegenstand zur Verfügung zu stellen. Die andere Partei hat den Mietzins zu zahlen.

Daraus folgt, dass wenn der Vermieter den Mietgegenstand bereit hält, der Mieter auch die Miete zu zahlen hat. Derjenige, der das erbringt, was er nach dem Vertrag erbringen muss, ist nicht vertragsbrüchig.

Es gibt aber auch Gerichtsurteile die eine Mietreduzierung für rechtmäßig erachtet haben. Ich glaube aber, dass das über "Wegfall der Geschäftsgrundlage" gelöst wurde.

Wer sollte Partei einer Sammelklage sein? Alle Geschäftsmieter gegen alle Geschäftsvermieter? Das ist nicht möglich.

@von Hans Schwafel

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

morgentau19

Pleitewelle - Wenn ich unsere Politiker reden höre, wie gut wir durch die Pandemie kommen, kann einem schon übel werden. Wenn ich in meiner Stadt sehe, wie viele Geschäfte geschlossen haben. Es haben allein bei uns über 22 geschlossen. Ich möchte mir nicht die Mühe machen, dieses auf ganz Deutschland hochzurechnen.

Beste Grüße

@von Einfach Unglaublich

Es war ein Fehler "Nicht Alles dicht zu machen"

@von Hans Schwafel

Es fehlt ein Appell an die Politik, die Einkaufstour für eine angemessene Frist einzufrieren, also eine gesetzliche Schutzfrist zu verabschieden.

@opaklaus, 21:07

Seien Sie unbesorgt. Wohnungseigentum wird im SGB II nicht als Vermögen deklariert.

Falsch.

Wenn man im eigenen Haus wohnt, gelten enge Grenzen, was die Größe des Hauses betrifft: Nur kleine Häuser müssen nicht verkauft werden.

Hauseigentümer, die nicht in ihrem eigenen Haus wohnen, müssen sowieso verkaufen.

Altersvorsorge futsch. Von wegen unbesorgt.

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