Kommentare

rer Truman Welt

Es sollte nun niemand annehmen, dass Apple die Menschenrechte bzw. Privatsphäre neu entdeckt hat und diese besonders schützen möchte. Jedenfalls wäre soviel Naivität bereits strafbar. Nein, hier stehen sich Oligopolisten gegenüber, die sich über die Größe ihrer Stücke des Kuchens "linken" und heuchlerisch dem "Kuchen" verzapfen, daß man ihn schützen will. Das erinnert mich an die Szene in Rotkäppchen, als die Enkelin ins Haus der Großmutter kommt und sie u. a. fragt, weshalb sie so einen großen Mund hat.

Das Tracking sollte man generell abstellen können

Wenn ich mir eine simple Webseite ansehe, dann fällt mir auf, wie viele neugierige Augen da zusehen wollen und welche gierigen Hände nach meinen Daten greifen.

Das ist auf dem Smartphone oder Tablet noch undurchsichtiger, weil man die Masse der Datensammlung gar nicht mehr überblicken kann.

Am Ende haben die Datensammler Informationen über uns, die wir zum Teil nicht einmal unseren Tagebüchern oder sehr guten Freunden erzählen würden.

Dieses Wissen macht man dann bei allen zu Geld, die dafür bezahlen und manipuliert uns alle dann mit diesem Wissen und diesen Daten.

Genau das will ich für mich nicht. Der Aufwand, die ganze Neugier und Datensammelei in Grenzen zu halten ist inzwischen für viele zu groß und zu nervig.

Ich muss selbst entscheiden können.
Das kann ich heute nicht mehr.

Wenn wir keine freie Wahl haben, wer alles was über uns weiss, dann muss das durch den Gesetzgeber verboten werden und unter deutlichen Strafen stehen. Die DSGVO ist da bestenfalls ein winziger Anfang.

Ja ist doch optimal. Die

Ja ist doch optimal. Die Datenkrakeñ werden einfach verlangen, das sie tracken dürfen, sonst gibt es kein Angebot mehr. Es ändert sich also nichts, ausser dass gesichtsbuch und ähnliche Spionageheimer jetzt sagen müssen, worauf sie aus sind. Dann werden google&Co auch bezahldienste anbieten, bei denen man nicht getrackt wird.
Anstatt zu jammern, sollte Herr Zuckerberg sich bei allen bedanken, die ihm zu so vielen Milliarden verholfen haben und sich zur Ruhe setzten und sein Geld genießen.
Btw, wozu braucht mann viel Geld, wenn man nichts davon ausgibt und permanent arbeitet?
Kapier ich nicht.

@xeniosson, 8:54

Wenn wir keine freie Wahl haben, wer alles was über uns weiss, dann muss das durch den Gesetzgeber verboten werden und unter deutlichen Strafen stehen.

Die Idee klingt gut, aber meines Wissens hat man das schon bei Delikten wie Ladendiebstahl u.ä. versucht, und dann stellte sich heraus, dass der Erfolg nur mäßig war.
Auch erinnere ich mich an eine Aussage über die Datensicherheit bei der Volkszählung 1986, die da lautete "ein Missbrauch ist ausgeschlossen, weil er verboten ist".

Wir sollten bei all dem nicht vergessen, ...

.. das Tracking und Werbung das WWW für uns überhaupt erst zum weitgehend kostenlosen Medium gemacht haben. Wobei ... kostenlos oder gar umsonst ist es ja nicht, wir zahlen allein durch unsere Eigenschaft als Werbeempfänger.
Das Gegenteil wäre ein WWW aus gebührenpflichtigen Seiten, möglichst noch im Abbo.
Wer sich also der Werbung völlig entziehen möchte, wird den Preis zukünftig eventuell Cash zahlen müssen.

Datenverbrecher

Die eigentliche Frage ist ja, warum das Sammeln von Daten nicht gesetzlich verboten ist?
Meine Daten sind mein Eigentum und wer sie ohne meine ausdrückliche Zustimmung sammelt und für irgendetwas benutzt, begeht schweren Diebstahl, der auch entsprechend von den Behörden verfolgt und vor Gericht gebracht werden muss.
Warum also schützt der Staat nicht die Eigentümer ihrer Daten vor Verbrechern wie den Betriebssystemherstellern und den Internetkonzernen?
Materielles Eigentum wird doch auch vom Staat geschützt und geistiges Eigentum ebenfalls.
Erlaubt sein dürfte es nur den staatlichen Behörden, die diese Daten zB anonym zur Vorbereitung, zum Ausbau und zur Anpassung der Infrastruktur an die zukünftigen Anforderungen auswerten darf.

@ um 09:16 von frosthorn

Was genau meinen Sie?
Ladendiebstahl ist verboten und wird bestraft, wenn man den Ladendieb erwischt.

Schön veräppelt...

Vor ein paar Wochen versuchte sich google als Vorreiter des Datenschutzes zu profilieren, indem es im Chrome-Browser die Cookies von Drittanbietern sperrte. Dass es exakt dieselben Daten aus der hauseigenen Suchmaschine nicht nur im eigenen, sondern auch aus anderen Browsern erhebt und speichert, wurde in der Euphorie großflächig ignoriert.

Und jetzt zieht Apple nach: Drittanbieter werden ausgeschlossen, aber die Abschöpfung von Daten mit den eigenen Produkten bleibt. Die Apple-Anhänger sind dabei besonders spendabel. Nicht wenige tragen den GPS-Tracker mit integriertem Schrittzähler und Pulsmesser am Handgelenk.

Apple ist eine Illusion von Datenschutz, die sich von den anderen nur dadurch unterscheidet, dass man sie auch noch teuer bezahlt.

Wenn das am Ende

wirklich so ist, und nicht irgendwo eine Hintertür besteht, und sich das durchsetzt, wäre das mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Man sieht ja jetzt genau die Firmen, denen es nur um die Daten geht, und eigentlich hätte so etwas von Anfang an verboten werden müssen.
Aber das wird ein Traum bleiben, steigert aber sicher den Umsatz für an gefressenen Apfel.

@nie wieder spd, 9:39

Was genau meinen Sie?
Ladendiebstahl ist verboten und wird bestraft, wenn man den Ladendieb erwischt.

Was ich damt meine? Dass die Hoffnung, Datenklau würde nicht mehr stattfinden, wenn man ihn verbietet, recht naiv ist. Wie beim Ladendiebstahl eben.
Ich würde es durchaus begrüßen, wenn man das strafbar machen würde. Nur sollte man nicht annehmen, dass man damit des Probems Herr wird.

@ xeniosson

Zitat: "Wenn wir keine freie Wahl haben, wer alles was über uns weiss, dann muss das durch den Gesetzgeber verboten werden und unter deutlichen Strafen stehen. Die DSGVO ist da bestenfalls ein winziger Anfang."
Alles gut und schön, aber wie kann man Daten die man dem WWW freiwillig überlassen hat von denen die u.U. unfreiwillig dort existieren unterscheiden. Dazu bedürfen es eine Art digitalen Fingerabdruckes und dem ständig namentlichen (!!) Auftreten im Web.
Außerdem müsste der "Datenspeicher" jedes einzelnen zuvor auf null (!) gesetzt werden. Da wären ja die allermeisten von uns ja garnicht mehr existent.
Ein offizielles- und ein quasi "offenes" WWW dürfte wohl Illusion bleiben.

@um 09:29 von nie wieder spd

"Meine Daten sind mein Eigentum und wer sie ohne meine ausdrückliche Zustimmung sammelt und für irgendetwas benutzt, begeht schweren Diebstahl, ...."

Naja, wenn man bei FB o.ä. Modellen teilnimmt, muss man ja vorher ausdrücklich zustimmen, daß Daten gesammelt und benutzt werden. Diesbezüglich sind diese Dienste also rechtlich abgesichert. Das Gleiche gilt auch für Betriebssysteme etc..

Wer halbwegs sicher vor der Datensammelwut sein will, für den gibt nur sehr wenige Alternativen. Am besten und wirkungsvollsten ist allerdings "offline". "Offline" wirkt sich aber leider zusehends negativ auf auf alle Lebensbereiche aus. Siehe hierzulande anbahnende Onlinepflicht, wenn man denn all seine Grundrechte wahrnehmen will oder mal zum Friseur oder ins Jeansgeschäft ....

@nie wieder spd um 09:29

>Meine Daten sind mein Eigentum und wer sie ohne meine ausdrückliche Zustimmung sammelt <

Ja klar, is so. Ihre Ausdrückliche Zustimmung ist immer im kleingedruckten enthalte das sie als gelesen abhaken und dem sie zustimmen müssen wenn sie irgendetwas installieren. Oder Irgendeine Seite im Netz öffnen.

Wenn sie ihre Daten ausdrücklich verschenken wollen haben sie das recht dazu.
Niemand zwingt sie irgendetwas zu installieren oder irgendwelche Seiten zu besuchen.
Ja ich halte ein eingebautes "Opt-out" für eine gute Idee.
Reduzierte auch den generellen Datentrafic und kann damit das Netz in vielen Regionen schneller machen.
Ist wie mit der Maske; die schütz ja auch nicht nur sie selber.

Transparente Datennutzung versus Heimlichtuerei

Unbestritten, dass die Werbeanbieter auf diese Daten angewiesen sind.

Unbestitten aber auch, dass die Werbeanbieter ihr Geschäftsmodell verschleiern und den wahren Umfang der Datenweitergabe und -analyse geheim halten.

Wären diese Geschäftsmodelle transparenter könnten die Werbeanbieter zumindest auf eine gewisse Akzeptanz hoffen.

Legaler Betrug

Was im Moment passiert in Sachen Datenschutz könnte man als legalen Betrug bezeichnen. Jeder kennt wohl die Datenschutz-Klickorgien.

Das fiese daran ist: Wenn man einfach auf ablehnen klickt, passiert gar nichts. Man wird ganz legal trotzdem getrackt. Der Gesetzgeber hat es geschafft, es dem User so schwer wie möglich zu machen, wenn er seine Daten nicht unter die Leute bringen will.

Voreingestellt ist das Berechtigte Interesse, findet man ganz klein und sehr hellgrau auf weiß, meistens noch tiefer versteckt hinter weitere Einstellungen. Da sind dann die Datenkraken, die wissen wollen, wie lange sie wo surfen. Und erst, wenn man die alle abwählt, kann man hoffen, nicht getrackt zu werden. Ob sich die Firmen daran halten steht auf einem anderen Blatt.

Und wer sagt, "Mir egal, hab nix zu verbergen", der sollte sich mal folgende Analogie vorstellen: Würden Sie einen Wildfremden einfach in ihre Wohnung lassen und erlauben, daß er alles durchsucht?

@ um 09:53 von frosthorn

Nun ja, damit haben Sie natürlich recht.
Allerdings gäbe es auch sicherlich viel mehr Morde, wenn sie nicht verboten wären.
Und bei einigen Straftaten glauben sogar viele Menschen, dass eine drastische Erhöhung oder Verschlimmerung der Strafen zur Verhinderung der Taten hilfreich sei.
Obwohl das kaum hilft.
Dann muss man eben über den Sinn und Unsinn von Strafe diskutieren. Das ist dann aber ein grundsätzliches Problem
und führt hier wohl zu weit.

@H. Hummel um 09:23

Auch das mit dem Abo wird doch längst ausgehebelt..
.
Ich bezahle an die NZZ meine Abogebühren und doch hat die NZZ vor einigen Wochen tracking freigeschaltet. Etwa drei, vier Dutzend "Empfänger" kann ich nicht abstellen und das Ausschließen mit einem Proxie funktioniert auch nur in der Weise, daß nichts angezeigt wird. Ich hatte pro Tag so 1500 bis 2000 tracking Einträge.
.
Derzeit benutze ich das Internet nur für RKI-Abfragen und hier auf meta.tagesschau (RKI ist Steuerfinanziert, die ARD über eine Wohnungssteuer.) und habe so 600 bis 1500 trackingeinträge pro Tag.

@09:54 von H. Hummel

> Ein offizielles- und ein quasi "offenes" WWW dürfte wohl Illusion bleiben. <

Es geht auch anders herum:
Datensammeln ist grundsätzlich verboten.
Dafür zahle ich dann auch an die Anbieter, die ich nutzen möchte.
Suchmaschine? 1 Euro im Monat sollte mehr als gut ausreichen.
Sowas wie Facebook? Da sollte auch 1 Euro im Monat locker ausreichen.
Presse? Ich bin sicher, dass man hier gebündelte Zugänge schaffen könnte, wenn die Verlage es wollten und man dafür einen annehmbaren Preis zahlt.
Und so weiter.

Wer unspezifische und nicht personalisierte Werbung akzeptiert bekommt einen Rabatt.

Personalisierte Werbung ist verboten, um zu vermeiden, dass Menschen ihre Daten verkaufen. Denn private Daten sind nicht das Gold des 21. Jahrhunderts. Denn wenn wir es weiter so laufen lassen, wage ich die Prognose, dass man spätestens ab 2030-2040 keine Wahl mehr haben wird, um noch am Alltag teilzunehmen.

Deswegen sollten wir das jetzt stoppen.

@nie wieder spd um 09:29

Warum? die Antwort ist doch ganz einfach. Frau Merkel hat zur Eröffnung der Hannovermesse geäußert (wie auch früher öfter), Daten sind der Rohstoff der Zukunft. Also wird der Staat nichts weniger tun, als das Datensammeln zu fördern.

@ um 10:03 von Wolfes74

Die ausdrückliche Zustimmung zur Datenerhebung ist ja schon die erste Falle.
Wer liest sich die 500 Seiten der gesamten Bedingungen durch?
Natürlich ist das jedermanns eigenes Problem, aber die Unternehmen rechnen ja mit der persönlichen Bequemlichkeit und Faulheit.
Andererseits könnten grundsätzlich alle Daten freigegeben werden, auf dass es eine so große Menge wird, dass eine sinnvolle Verarbeitung schwierig ist.
Bzw das klar ist, dass es sowieso keine Geheimnisse geben kann.
Davor haben aber sicher diejenigen am meisten Angst, die zB ständig Steuern hinterziehen oder anderen zweifelhaften Verrichtungen nachgehen.

@wolf74 Zitat: " Siehe

@wolf74
Zitat:
" Siehe hierzulande anbahnende Onlinepflicht, wenn man denn all seine Grundrechte wahrnehmen will oder mal zum Friseur oder ins Jeansgeschäft ...."

sorry - das ich da widerspreche - weil ist voll der "Quark" diese Aussage von der "Pflicht" online zu sein

Der Begriff "online-Pflicht" kommt aus dem gaming-Bereich und bezeichnet den Umstand das man auch Solo-Spiele als Nutzer nur spielen (bzw. nur eingeschränkt spielen) kann wenn man seinen Rechner/Console PERMANENT via Internet mit dem Server des Spiele-Vertreibers verbunden hat.
Ich wüsste nicht das ich nach der Buchung von einem Friseur-Termin um diesen letztlich auch wahrnehmen zu können mit dem Server des Buchungsdienstes bis zum Termin verbunden sein müsste.

Na hauptsache man hat mal ein grosses Wort in die Diskussion geworfen
*sarkasmus*

@10:20 von Anderes1961

> Würden Sie einen Wildfremden einfach in ihre Wohnung lassen und erlauben, daß er alles durchsucht? <

Danke. Ich setze da noch einen drauf: Wir zeigen sogar die intimsten stellen und bezahlen auch noch dafür.

Eine gute neue Option. Ich

Eine gute neue Option. Ich habe sie gleich mal verwendet. Es sollte aber klar sein, dass Internetnutzung mit eingeschränkter Werbung für den Nutzer teurer wird.

Die Motivation dahinter ist erst mal sekundär

Mit dem Firefox kann ich auch im Internet ohne getrackt zu werden surfen.

Wenn das nun im IPhone auch möglich ist, um so besser.

Muss mal schauen ob ich das IOS schon aktualisiert habe..

@ um 10:21 von Hirschauer

„Derzeit benutze ich das Internet nur für RKI-Abfragen und hier auf meta.tagesschau (RKI ist Steuerfinanziert, die ARD über eine Wohnungssteuer.) und habe so 600 bis 1500 trackingeinträge pro Tag.“
Darüber habe ich mich nicht nur bei tagesschau.de gewundert, sondern auch bei allen anderen Ö/R - Anstalten.
Es fragt sich, wozu diese Trackingdaten bei der ARD verwendet werden. Abgesehen von den Daten, die allein durch die Platzierung der Links zu den asozialen Hetzwerken dorthin abgezweigt werden, ohne dass man diese Links anklicken muss.
Die ARD hat dazu noch keine Stellungnahme abgegeben.

@ um 10:25 von Hirschauer

Wenn der Staat das aus dem Interesse seiner Bürger heraus tut, Strafverfolgung zB oder zur weiteren Planung von Infrastruktur, sollte er diese Daten nicht an undemokratisch aufgestellte Einrichtungen weitergeben dürfen. Also auf gar keinen Fall an private Firmen.

Das Dilemma mit dem

Das Dilemma mit dem Datenschutz fängt doch schon beim Betriebssystem an. Vorweg: Nein, Linux ist beim Datenschutz nicht sicherer als Windows und Mac-Os erst recht nicht. Die tun sich alle nix. Bei Linux sind nur die Befehle in der Konsole noch kryptischer.

Ich habe mir mal den Spaß erlaubt, Windows so einzustellen, daß möglichst wenig meiner Daten im Netz landen und dazu sämtliche Tipps und Tools zusammengesammelt, die ich finden konnte, die da waren: Ändern von registry-Einträgen, abschalten von Diensten, Deinstallation von Windows-Apps die keinen anderen Zweck haben als Daten zu sammeln (z.B. Feed-Back) und vieles mehr. Manche Apps lassen sich noch relativ einfach deinstallieren, für die meisten braucht man kryptische Powershell-Befehle. Und wieder andere da geht es nur mit Zusatztools.

Endergebnis nach zwei Wochen Arbeit: Ein ziemlich unbrauchbares Windows. Mein Versuch endete nach einem Tag mit Format C:\ und Windows vom USB Stick booten zum neu installieren.

Ergebnis

@xeniosson

"
Am 28. April 2021 um 10:37 von xeniosson
@10:20 von Anderes1961

> Würden Sie einen Wildfremden einfach in ihre Wohnung lassen und erlauben, daß er alles durchsucht? <

Danke. Ich setze da noch einen drauf: Wir zeigen sogar die intimsten stellen und bezahlen auch noch dafür."

Genau. Danke für die Ergänzung, paßte in meinen Post nicht mehr rein. Zahl der verfügbaren Zeichen am Ende meines Textes: 0. Punktlandung. :-)

@um 10:30 von Miauzi

"sorry - das ich da widerspreche - weil ist voll der "Quark" diese Aussage von der "Pflicht" online zu sein"

"Ich wüsste nicht das ich nach der Buchung von einem Friseur-Termin ..."

Und wie haben Sie den Termin gebucht?
Online ... na, merken Sie was.

Aber Hauptsache mal große Worten in die Diskussion geworfen, gelle ...
*sarkasmus*

Apple: Wer kauft sich so teure Handys?

Tracking? Muss man dafür nicht ein gutes Wlan-Netz haben? D. h. kann es daher Tracking in D überhaupt geben?

Diese Handys von Apple sind auch wahnsinnig teuer, wie ich gerade festgestellt habe.
Mein bisheriges Handy von Samsung (9 Jahre alt) ist für die Corona-App offenbar zu alt, so dass ich mich frage, ob ich ein neues kaufen sollte, trotzdem es immer noch funktioniert. Einzig die Akku-Leistung hat stark nachgelassen.

Aber wenn ich mir die Preise bei Apple ansehe, dann behalte ich mein altes Handy weiterhin und verzichte auf die Corona-Warn-App.
Da man in Deutschland nie mit dem Handy ins Internet kommt, muss man sich bei diesen Geräten aufs Telefonieren und Fotographieren schon immer beschränken und ob Internetverbindung eine Corona-Warn-App überhaupt funktionieren könnte, ist für mich immer noch unklar.

@Wolfes74

"
Am 28. April 2021 um 11:05 von Wolfes74
@um 10:30 von Miauzi

"sorry - das ich da widerspreche - weil ist voll der "Quark" diese Aussage von der "Pflicht" online zu sein"

"Ich wüsste nicht das ich nach der Buchung von einem Friseur-Termin ..."

Und wie haben Sie den Termin gebucht?
Online ... na, merken Sie was.

Aber Hauptsache mal große Worten in die Diskussion geworfen, gelle ...
*sarkasmus*"

Sie müssen ja nicht zum Friseur gehen, sie können sich die Haare auch selber schneiden. Und nach dem Buchen des Friseurtermins dürfen Sie auch ganz getrost das Lan-Kabel aus dem Router ziehen. Arbeiten am PC geht dann immer noch, nur Kommentare können Sie dann nicht mehr schreiben.

Offline ... na, merken Sie was?

Es gibt keine Online-Pflicht, denn die würde bedeuten, wie der User Miauzi richtigerweise anmerkte, daß Sie verpflichtet wären, 24 Stunden am Tag mit dem Netz verbunden zu sein.

„Kurz vor der Veröffentlichung des Updates haben acht Verbände aus der Medien- und Werbewirtschaft beim Bundeskartellamt eine Missbrauchsbeschwerde eingereicht. "Wir schauen sie uns jetzt erst einmal an", sagte ein Sprecher der Behörde.
>> Apple: "Wir glauben, dass Privatsphäre ein grundlegendes Menschenrecht ist"

Sicher. Aber nicht nur die ist ein grundlegendes Menschenrecht. Auch die Möglichkeit, seinen Lebensunterhalt selbstbestimmt ohne auf diese Art "Einnahmen" angewiesen zu sein ("Apple [erzürnt damit] Soziale-Netzwerk-Anbieter wie Facebook, die einen Großteil ihrer Einnahmen über Werbung erzielen. Facebook-Chef Zuckerberg wirft Apple vor (...) nur eigene Geschäftsziele zu verfolgen. Der iPhone-Hersteller wolle kostenlosen Apps, die durch Werbung finanziert werden, das Wasser abgraben, um an Bezahl-Apps und kostenpflichtigen (...)"

auf menschenwürdige Art und Weise (und in einem ökologischem Umfeld, das dies ermöglicht) bestreiten zu können, ist ein fundamentales Menschenrecht.

Meine Daten, meine Wahl

u wenn es mir „kostenlos“ angeboten wird, muß ich auf eine Art u Weise dafür bezahlen. U wenn es mir meine Daten kostet.Nichts wird so einfach verschenkt… wie blauäugig muß der Nutzer sein?!
Nun habe ich wenigstens eine Wahl, immernoch eingeschränkt, aber ich habe sie bei Apple bekommen. U getroffene Hunde jaulen bekanntlich am lautesten auf…
Deshalb „ gut so Apple u weiteso!“…

@wolf74, Zitat: "Und wie

@wolf74,
Zitat:
"Und wie haben Sie den Termin gebucht?
Online ... na, merken Sie was.
Aber Hauptsache mal große Worten in die Diskussion geworfen, gelle ...
*sarkasmus*"

ja - und nach dem Buchen brauche ich die Buchungsseite NICHT mehr online zu haben...

..Sie benutzen aber einen Begriff der für die PERMANENTE Verbindung zu der Buchungsseite steht -> Online-Zwang

Sie bringen hier zwei Dinge zusammen die so nicht zusammen gehören...
..ist ihnen wohl bewusst aber auch egal - denn "Online-Zwang" ist doch ein toller Kampfbegriff

und wenn ich dann was von Einschränkung der Grundrechte in Verbindung mit der Corvid-Pandemie lese...
..dann weiss ich aus welcher "verqueren" Ecke das kommt
--
axo - schon mal daran gedacht:
um mit dem Festnetz in D-Land zu telefonieren bzw. von "Dritten" angerufen werden zu können -> müssen sie "online" sein
das Internet besteht nicht nur aus dem "www" - dazu gehört auch "voice over IP"
*sarkasmus*

@11:09 von Margitt.

„Da man in Deutschland nie mit dem Handy ins Internet kommt, muss man sich bei diesen Geräten aufs Telefonieren und Fotographieren schon immer beschränken und ob Internetverbindung eine Corona-Warn-App überhaupt funktionieren könnte, ist für mich immer noch unklar.“

Wirklich? Ich komme mit meinem Handy immer ins Internet (zB jetzt gerade). Ist übrigens ein iPhone (meine komplette Ausrüstung ist von Apple), aber das dürfte damit gar nichts zu tun haben.

11:09 von Margitt.

Einzig die Akku-Leistung hat stark nachgelassen.
.
erstaunlich
sollte man sich als potentieller E Auto Nutzer mal durch den Kopf gehen lassen
diesen Gesichtspunkt :-)

@Margitt

"Am 28. April 2021 um 11:09 von Margitt.
Apple: Wer kauft sich so teure Handys?

"Tracking? Muss man dafür nicht ein gutes Wlan-Netz haben? D. h. kann es daher Tracking in D überhaupt geben?"

- Ja, kann es, mobil funktioniert Internet hauptsächlich über das Mobilfunknetz, nicht über W-Lan.

"Diese Handys von Apple sind auch wahnsinnig teuer, wie ich gerade festgestellt habe. [...]. Aber wenn ich mir die Preise bei Apple ansehe, dann behalte ich mein altes Handy weiterhin und verzichte auf die Corona-Warn-App."

Sie müssen kein I-phone kaufen. Ein Mittelklasse-Handy von ihrem bisherigen Hersteller tuts auch und gibts günstig gebraucht.

"Da man in Deutschland nie mit dem Handy ins Internet kommt [...] "

- Den Satz kann ich nicht nachvollziehen.
Doch man kommt in Deutschland mit dem Handy ins Internet. Funktioniert meistens wunderbar. Dann funktioniert auch die Corona-Warnapp. Ich habe sie übrigens.

Am 28. April 2021 um 11:09 von Margitt.

Zitat:Da man in Deutschland nie mit dem Handy ins Internet kommt

Aha seit wann das denn???

Datenschutz wird ausgehebelt

Möchte man an irgend etwas teilhaben, sei es an facebook, youtube ... oder einfach nur kaufender Kunde in einem Onlineshop, dann muss man den AGB's zustimmen.

Und wenn ich sehe wie dort der Datenschutz ausgehebelt wir und was man sich alles gefallen lassen muss ... und der Gesetzgeber schaut hilflos zu.

Friss oder stirb heißt hier die Devise, wer mitmachen möchte, muss die Konsequenzen in Kauf nehmen, ohne wenn und aber und ohne Verhandlungsspielraum.

@Margitt. - Die Corona-App trackt nicht.

11:09 von Margitt.:
"Wer kauft sich so teure Handys?"
> Das tun Menschen, die sich Statussymbole anschaffen wollen.

"Tracking? Muss man dafür nicht ein gutes Wlan-Netz haben?"
> Das funktioniert auch über die normalen Handymasten.

"Mein bisheriges Handy von Samsung (9 Jahre alt) ist für die Corona-App offenbar zu alt [...]"
> Wenn Sie die App nutzen möchten, werden Sie aufrüsten müssen.

"Einzig die Akku-Leistung hat stark nachgelassen."
> Haben Sie mal nach einem Ersatzakku geschaut? Bei den alten Geräten sind die ja noch austauschbar.

"[...] und ob [ohne?] Internetverbindung eine Corona-Warn-App überhaupt funktionieren könnte, ist für mich immer noch unklar."
> Das müsste funktionieren, da die Kommunikation zu anderen Geräten über die Direktverbindung mit Bluetooth läuft. Den Internetzugang braucht man nur, um den ermittelten Kontakten eine Gefährdung zuordnen zu können. Das passiert aber ohnehin nachträglich.

@Werner40 - Werbefrei muss nicht teuer sein.

10:40 von Werner40:
"Es sollte aber klar sein, dass Internetnutzung mit eingeschränkter Werbung für den Nutzer teurer wird."

Firefox + Adblocker. Das kostet nichts und macht werbefrei.

Facebook kann man doch

Facebook kann man doch garnicht annonym benutzen, man muss angemeldet sein. Bei jeder Suchanfrage geht die NutzerId mit raus. Bei jedem angeschauten Bild geht eine NutzerId an Facebook mit raus. Die ganzen Texte, Bilder, Ton und Videos sind auf dem FB Server und nicht auf dem Handy oder Laptop.
FB prüft bei jeder Anfrage, darf der Nutzer das sehen? Ihr wisst ja: öffentlich, nur für Freunde, nur für bestimmte Freunde.
Gleichzeitig wird es mitgetrackert. Ob Browser oder App - Apple kann das nicht verhindern.

Apple: Kein Tracking mehr?

Logisch , wiel Sie jetzt das Geschäft und den Gewinn mit den Nutzerdaten alleine machen wollen und in Irland dafür auch kaum Steuern zahlen brauchen.

@Margitt. um 11:09

>Da man in Deutschland nie mit dem Handy ins Internet kommt, <

Sie vielleicht nicht. Ihre Apps schon.

>Tracking? Muss man dafür nicht ein gutes Wlan-Netz haben?<

Nö, für Bewegungstracking in RL reicht das normale Funkmastennetz, oder wahlweise der in jedem besseren Hany inclusive GPS-Empfang.

Alles andere ist nur Zusatzoption : kann, braucht aber nicht.

@Nachfragerin

"
Am 28. April 2021 um 11:33 von Nachfragerin
@Werner40 - Werbefrei muss nicht teuer sein.

10:40 von Werner40:
"Es sollte aber klar sein, dass Internetnutzung mit eingeschränkter Werbung für den Nutzer teurer wird."

Firefox + Adblocker. Das kostet nichts und macht werbefrei."

Adblocker ist sowieso Pflicht, schon alleine deshalb, weil man Augenkrebs kriegt, wenn man sich eine Webseite ohne Adblocker anschaut, vor lauter Geblinke und Fensteröffnen. Adblocker gibts übrigens nicht nur für Firefox, sondern auch für Edge, Chrome, Brave, Opera, seamonkey, Safari, Konqueror, Lynx, Vivaldi, Yandex,....
Vielleicht fallen Ihnen ja noch ein paar ein.

@gast

"
Am 28. April 2021 um 11:37 von gast
Facebook kann man doch

Facebook kann man doch garnicht annonym benutzen, man muss angemeldet sein. Bei jeder Suchanfrage geht die NutzerId mit raus. Bei jedem angeschauten Bild geht eine NutzerId an Facebook mit raus. Die ganzen Texte, Bilder, Ton und Videos sind auf dem FB Server und nicht auf dem Handy oder Laptop.
FB prüft bei jeder Anfrage, darf der Nutzer das sehen? Ihr wisst ja: öffentlich, nur für Freunde, nur für bestimmte Freunde.
Gleichzeitig wird es mitgetrackert. Ob Browser oder App - Apple kann das nicht verhindern."

Doch, Apple kann es. Und deswegen ist Mark Zuckerberg gerade auch ziemlich sauer auf Apple.

@Sisyphos3 Zitat: "11:09 von

@Sisyphos3
Zitat:
"11:09 von Margitt.
Einzig die Akku-Leistung hat stark nachgelassen.
.
erstaunlich
sollte man sich als potentieller E Auto Nutzer mal durch den Kopf gehen lassen
diesen Gesichtspunkt"

Na werter User - mal wieder einharken können um den "Grünen" einen "mitgeben" zu können??
Ansonsten zum eigentlichen Thema keine Meinung die Sie bereit wären uns anderen Usern hier mitzuteilen
--
und wenn man schon Themenfremd ist:
Sie wechseln wohl an ihren hunderte PS starken Boliden auch keine Bremsbeläge oder tauschen wenigstens das Motoröl aus...
..von Reifen schreibe ich erst gar nicht
*sarkasmus*
--
übrigens gibt es nach 9 Jahren mit einem Smartfon ein ganz anderes Problem als der Akku -> die Sicherheit der Betriebssoftware
möchte nicht wissen wann da das letzte Update möglich war
für Kleinkriminelle Hacker ein wahrer "Festschmaus" nur in die Nähe von so etwas zu kommen
*kopfschüttel*

11:22 von Sisyphos3 11:09 von Margitt.

>>Einzig die Akku-Leistung hat stark nachgelassen.
.
erstaunlich
sollte man sich als potentieller E Auto Nutzer mal durch den Kopf gehen lassen
diesen Gesichtspunkt :-)<<

Wenn ein Akku nach 9 Jahren überhaupt noch funktioniert ist das eine sehr gute Qualität.
Ich wage zu behaupten, von den Autobatterien, die sie in Ihrem Leben verbraucht haben, wurde keine 9 jahre alt.

@ um 11:37 von gast

Stimmt. Auch Apple kann das nicht verhindern.
Aber Apple verhindert das, was es verhindern kann.
Und das ist ja schonmal ganz ok.

11:26 von Giselbert

>>Und wenn ich sehe wie dort der Datenschutz ausgehebelt wir und was man sich alles gefallen lassen muss ... und der Gesetzgeber schaut hilflos zu.<<

Was kann der viel zitierte Gesetzgeber dazu wenn Sie den Nutzungsbedingungen zustimmen? Sie sind sicherlich uneingeschränkt geschäftsfähig. Dann möchte ich nicht Ihren Aufschrei hören, wenn sie ein Programm installieren und "der Gesetzgeber" würde Ihnen dies verbieten.

Am 28. April 2021 um 11:22 von Anderes1961

" - Den Satz kann ich nicht nachvollziehen.
Doch man kommt in Deutschland mit dem Handy ins Internet. Funktioniert meistens wunderbar. Dann funktioniert auch die Corona-Warnapp. Ich habe sie übrigens. "

Das ist aber nur zum Teil richtig, es kommt nämlich darauf an wo man wohnt, und was man für ein Gerät hat, und auch noch auf den Vertrag den man bereit ist zu bezahlen.
Um mein Rentnerklapphandy zu benutzen, muss ich 3 Kilometer auf die Höhe fahren, weil im Loch nichts geht.
Den Rest kann es nicht, gilt also mehr für Stadt und Besitzer eines Smartphones, für mehr Geld.
Deshalb kann man es so allgemein nicht sagen, was für Sie gilt, muss bei Anderen nicht funktionieren.

@Anderes1961: "Doch, Apple

@Anderes1961: "Doch, Apple kann es. Und deswegen ist Mark Zuckerberg gerade auch ziemlich sauer auf Apple."

Dann erzählen Sie bitte, wie es theoretisch ungefähr funktionieren könnte.

Vor den Internetzeiten ....

... konnte sich niemand vorstellen, wo mir mal reingeraten würden. Jede Innovation brachte neben Vorteilen auch Nachteile mit sich und diese besonders. Darum ist es ja umso unverständlicher, welche „Aufregung“ ausgerechnet um sich greift, wenn einen App bei Corona helfen soll. Da rufen dann plötzlich all die Nutzer, die überall ihre Daten freiwillig verschleudern, nach Datenschutz.
Und wenn man heute eine Seite im Netz aufschlägt, dann gibt es solche, die ihre zig clicks brauchen, andere die ein vereinfachtes System haben, das sogenannte „berechtigte Interesse“ einzugrenzen. Da bleibt nur, auf manches zu verzichten oder sich die Arbeit zu machen. Umsonst ist nichts auf der Welt, wie sollte das auch gehen?
Apps sollten sich einfach nach einer einmonatigen kostenlosen Nutzung deaktivieren und dann einen fairen Preis anbieten (Programmierer müssen auch leben), die um sich greifende Abowelle allerdings ist eine echte Krankheit.
Und woher kommen eigentlich die ganzen mails im Spamordner?

@gast

"
Am 28. April 2021 um 12:30 von gast
@Anderes1961: "Doch, Apple

@Anderes1961: "Doch, Apple kann es. Und deswegen ist Mark Zuckerberg gerade auch ziemlich sauer auf Apple."

Dann erzählen Sie bitte, wie es theoretisch ungefähr funktionieren könnte."

Geht in 1000 Zeichen nicht. Aber wenn Sie ernsthaft interessiert sind, wie das geht, werden Sie viele seriöse Webangebote finden, die sich mit dem Thema detailiert beschäftigen, z.B. Heise.de, golem.de und andere. Weitere Seiten finden Sie, wenn Sie eine Suchmaschine benutzen. Am besten eine, die nicht trackt. Die gibt es nämlich: Yandex, Kwant, ixquick, duckduckgo. Ich benutze seit mehreren Jahren duckduckgo als Standardsuchmaschine. Seit dieser Zeit habe ich nicht ein einziges Mal auf Google zurückgreifen müssen.

@Margitt 11:09

„Aber wenn ich mir die Preise bei Apple ansehe, dann behalte ich mein altes Handy weiterhin und verzichte auf die Corona-Warn-App.“
Apple-Handys sind nicht die einzigen auf dem Markt (meins kostete unter 100€, in D montiert)

„Da man in Deutschland nie mit dem Handy ins Internet kommt, muss man sich bei diesen Geräten aufs Telefonieren und Fotographieren schon immer beschränken und ob Internetverbindung eine Corona-Warn-App überhaupt funktionieren könnte, ist für mich immer noch unklar.“
Hä? In D kommt man mit dem Handy nicht ins Internet? Seltsame Aussage.

@ xeniosson

Zitat: "Es geht auch anders herum:
Datensammeln ist grundsätzlich verboten.
Dafür zahle ich dann auch an die Anbieter, die ich nutzen möchte.
Suchmaschine? 1 Euro im Monat sollte mehr als gut ausreichen.
Sowas wie Facebook? Da sollte auch 1 Euro im Monat locker ausreichen.
Presse? Ich bin sicher, dass man hier gebündelte Zugänge schaffen könnte, wenn die Verlage es wollten und man dafür einen annehmbaren Preis zahlt."
#
Weltweites Datensammeln zu verbieten, ist ein frommer, aber aussichtsloser Wunsch.
Und Suchmaschinen gibt es ja auch zu Hauf. Wenn sie an jede monatlich einen Euro für die Kontrolle ihrer Daten aufbringen wollen, wird's schon teuer.
Facebook wird für einen Euro/Mon., im Ausland ggf. erheblich weniger, nicht den Service bieten wollen, den sie heute bieten. Noch dazu müssen sie auch noch alle regionalen Inhalte rechtlich prüfen und ggf. Daten entfernen u.v.m. . Und die Presse .. will möglichst viele erreichen, gratis und kostenpflichtig; es gibt ja keine Lesepflicht.

11:09 von Margitt

Es wird in D überall bald eine Garantie auf schnelles Netz geben. So las ich kürzlich.
Es ist in der Pandemie klar geworden, wie benachteiligt Schüler in abgelegenen Gegenden sind. Auch Home Office funktioniert nur mit schnellem Netz.

Apple ist eben teurer, wie alles, was in Forschung und Entwicklung und Design stark investiert und zudem Vorreiter / Pionier sein will und hier auch ist. Die Kopisten sparen viel Geld und machen nach, das ist dann eben auch billiger.

Apple ist kein "Handy", Apple ist eine Philosophie, ein umfassendes System, alle Geräte, PC, Mobile, Tablet, Watch und co sind alle miteinander gekoppelt, Daten sind überall synchronisiert, es wird damit bezahlt, gearbeitet, telefoniert, usw..

Kurz: ich finde es richtig, dass apple hier ansetzt. Wird in Zukunft immer wichtiger werden. Die Daten liegen auf der Strasse.
Sicherheit erhält eine neue Dimension.
Haus war gestern, Daten sind heute.

Falls Sie sich entscheiden zu einem neuen Gerät zu wechseln, es wird ein Wohltat

ganzen mails im Spamordner?

schneegans @
Weil Nutzer immer wieder Ihre Daten freiwillig weiter geben.

Dabei ist es so einfach für Internetnutzung eine "Fake" Adresse zu nutzen. Dann erkennt man sofort wer Daten missbrauchen tut, und diese Adresse wird dann wöchtlich gelöscht.

Für Ausgewählte zuverlässige private Kontakte gibts dann eine andere.

@wenigfahrer

"
Am 28. April 2021 um 12:29 von wenigfahrer
Am 28. April 2021 um 11:22 von Anderes1961

" - Den Satz kann ich nicht nachvollziehen.
Doch man kommt in Deutschland mit dem Handy ins Internet. Funktioniert meistens wunderbar. Dann funktioniert auch die Corona-Warnapp. Ich habe sie übrigens. "

Das ist aber nur zum Teil richtig, es kommt nämlich darauf an wo man wohnt, und was man für ein Gerät hat, und auch noch auf den Vertrag den man bereit ist zu bezahlen.
Um mein Rentnerklapphandy zu benutzen, muss ich 3 Kilometer auf die Höhe fahren, weil im Loch nichts geht.
Den Rest [...]"

Natürlich, das stimmt. Paßte aber nicht mehr in meinen Post. Ich hatte den Eindruck, daß die von mir geschätzte Userin Margitt nicht so viel Erfahrung hat mit dem mobilen Internet. In 1000 Zeichen kann ich natürlich nicht alles detailiert erklären. Darum ging es mir auch nicht. Aber zumindest hoffe ich, daß ich ihr Anregungen geben konnte, in welche Richtung sie sich informieren kann.

@schneegans

"[...] Apps sollten sich einfach nach einer einmonatigen kostenlosen Nutzung deaktivieren und dann einen fairen Preis anbieten (Programmierer müssen auch leben), die um sich greifende Abowelle allerdings ist eine echte Krankheit.
Und woher kommen eigentlich die ganzen mails im Spamordner?"

Komisch, ich habe seit Jahren keine Spammails mehr. Funktioniert, wenn man sich einen vernünftigen Mailprovider sucht. Und es funktioniert, wenn man nicht einfach wahllos auf jeden Link klickt wo in rot und blinkend drüber steht: Völlig kostenlos. Denn solche Links sind meistens umsonst. (Ja, der braucht ein bisschen Überlegung). Und es funktioniert, weil ich mich nicht wahllos auf jeder Internetseite anmelde, die schreit: jetzt registrieren. Und es funktioniert, weil ich mir sorgfältig jedes Häkchen ansehe, daß per opt out auf "in" gesetzt ist und wegklicke, wenn ich etwas im Internet bestelle.

Und wenn ich doch mal neugierig bin auf irgendwelchen "Kostenlos-Mist" benutze ich Wegwerfadressen.

@ Nachfragerin

Zitat:" Firefox + Adblocker. Das kostet nichts und macht werbefrei."
#
Das stimmt, aber die Seitenbetreiber erkennen diese natürlich auch, ebenso wie die Werbung schalten Unternehmen.
Das heißt im Umkehrschluss: Warum Werbung schalten wenn diese geblockt wird. Fallen die Werbeeinnahmen jedoch aus, muss jemand anderes zahlen. Und das wird niemand anderes als der Nutzer sein.
Oder: Es gibt zukünftig ein paralleles "Premiumnetz" das gegen Zahlung eines entsprechend hohen Entgeltes high Speed und umfassenden Datenschutz abliefert ... zu Lasten des "kostenfreien" Netzes. Da ist denn eben bei 16 Mbit/S schluss. Für eine Grundversorgung reicht das. Wer mehr braucht/will, kauft sich Premium.
Ich denke, wir sind nicht mehr weit davon entfernt ...

Die Headline ist zu platt und undifferenziert

Apple hat seine mobilen Betriebssysteme so verändert, dass Anwendungen künftig die Zustimmung zum Tracking einholen sollen und der Benutzer außerdem gewisse Präferenzen aktiv verändern kann - beispielsweise auch die komplette Deaktivierung (standardmäßig ist aber der Fragemodus an).

Das bedeutet, das der Nutzer einen gewissen Grat an Kontrolle erhält. Das ist gut - reicht aber nicht. Immerhin ist es dem Wettbewerber Google mit Android Lichtjahre voraus. Im Gegenteil arbeitet Google mit hohem Aufwand an Methoden, die zunehmende und richtige Verhinderung von Tracking zu unterwandern.

Apple sollte jedoch gar keine Option mehr vorsehen und Tracking komplett unterbinden. Weshalb sollte ein Nutzer wollen, dass er bei jedem Tap und Swipe von irgendwelchen Dritten "gestalket" wird? Es ergibt keinen Sinn - deshalb: Endlich abschalten. Danach kann man dann das Krebsgeschwür "Werbung" ins Visier nehmen und alternative Geschäftsmodelle entwickeln.

12:06 von Tremiro

Ich wage zu behaupten, von den Autobatterien, die sie in Ihrem Leben verbraucht haben, wurde keine 9 jahre alt.
.
sie wagen aber einiges :-)

meine letzte Karre war 12 Jahre alt
da ging gelegentlich was kaputt
(Radlager/Spurstange/etc.)
aber die Batterie war 1 A in Schuß
und es lag an dem Diesel Fahrverbot Euro 4 Norm
die war in meiner Stadt verboten, dass ich die Kiste verkaufen mußte

@um 13:02 von H. Hummel

> Weltweites Datensammeln zu verbieten, ist ein frommer, aber aussichtsloser Wunsch.
Und Suchmaschinen gibt es ja auch zu Hauf. Wenn sie an jede monatlich einen Euro für die Kontrolle ihrer Daten aufbringen wollen, wird's schon teuer. ... <

Ich stelle mir die Frage, ob Sie Lust darauf haben, die jetzigen Zustände beizubehalten oder etwas zu ändern.

Ich will was ändern.
So wie es ist, ist es kaputt.

Stellen Sie lieber mal die Frage nach dem, was Sie gerne hätten.

Wenn wir alles so nehmen, wie es ist, würden wir heute noch ohne Feuer in den Höhlen hocken.

@Tuba Libre

"Am 28. April 2021 um 13:15 von Tuba Libre
Die Headline ist zu platt und undifferenziert"

Kleiner Kurs in Medienkompetenz: Headlines - oder Überschriften - sind immer undifferenziert, zwangsläufig; und ja, manchmal auch platt. In diesem Fall aber nicht.

Differenziertes finden Sie dann, wenn Sie den Text zur Headline lesen. Aus diesem Grund sollte man immer den ganzen Text lesen, niemals nur die Überschriften. Damit fallen viele Mitforisten immer wieder auf den Bauch.

@Anderes1961

Kann nicht sein, da ich mir auch viel Mühe mit dem Wegclicken von „berechtigtes Interesse“ gebe und überschwemmte Seiten wegschalte. Und wahllos registrieren oder verlockend aufklappende Gewinnspiele sind auch nicht mein Ding.
Der Provider sortiert zum Glück dubioses Zeug ziemlich gut in den Spam.

@Nachfragerin 11:33

„.. Firefox + Adblocker. Das kostet nichts und macht werbefrei.“

So einfach ist es nicht. Auch mit einem Adblocker wird man nicht gänzlich werbefrei, man stolpert nur häufiger.

Apple-kein Tracking mehr: Und die Konkurrenz tobt...

Da zeigt Zuckerberg Gesicht. Gegen Verbraucherrechte, gegen freie Entscheidung. Der immer so smart auf tritt. Er will auch weiter maximal mit den Daten der Nutzer handeln.
Allerdings ist Apple auch dabei: Niedriglohn-Heere von Asien bis Europa (Cork in Irland). Laut einer ehemaligen Mitarbeiterin/Telefonberaterin heißt der Standort Hollyhill in der Belegschaft Hollyhell. Die Mitarbeiter haben dort 8 Minuten pro Tag für Toilettengänge, deshalb trinken sie auch wenig. Die Selbstmordrate ist sechsmal höher als in der übrigen irischen Bevölkerung.

@Miauzi um 11:20

Wie Sie den Begriff "online-Pflicht" verwenden, ist Ihre persönliche Sache.
.
Wenn die Corona-Warn-App laufen soll, müssen Sie permanent onlie sein. Oder denken Sie die funktioniert, wenn das smartphone ausgeschaltet ist und in einer Metallhülle steckt?

@schneegans

"
Am 28. April 2021 um 14:31 von schneegans
@Anderes1961

Kann nicht sein, da ich mir auch viel Mühe mit dem Wegclicken von „berechtigtes Interesse“ gebe und überschwemmte Seiten wegschalte. Und wahllos registrieren oder verlockend aufklappende Gewinnspiele sind auch nicht mein Ding.
Der Provider sortiert zum Glück dubioses Zeug ziemlich gut in den Spam."

Tut mir leid, wenn das so ist, kann ich mir das auch nicht erklären. Ich fahre seit Jahren jedenfalls gut damit, Mehrere Mailkonten, die seriösen nur für meinen Bekanntenkreis und Familie und eben nicht jeden Mist anklicken und überall die Häkchen vergessen. Seit ich das beachte, ist mein Spamordner immer leer. Das sind schon einige Jahre.

13:00 von Anderes1961

[...]Weitere Seiten finden Sie, wenn Sie eine Suchmaschine benutzen. Am besten eine, die nicht trackt. Die gibt es nämlich: Yandex, Kwant, ixquick, duckduckgo[....]

ixquick heißt mittlerweile startpage - die hatten zwischenzeitlich leider auch ein Skandälchen. Kann mir nicht vorstellen, dass die Anbieter der opensource Betriebssysteme, Browser, Adblocker, Suchmaschinen diese ausschließlich aus reiner Menschenliebe kostenlos anbieten? Nutzen tue ich die natürlich trotzdem ( bleibt mir ja auch nichts anderes übrig wenn ich mich online betätigen möchte ;-) ) Würde aber dafür bezahlen, wenn ich sicher/er sein könnte, dass meine Daten nicht gesammelt und weitergegeben werden.

13:14 von H. Hummel

"Fallen die Werbeeinnahmen jedoch aus, muss jemand anderes zahlen. Und das wird niemand anderes als der Nutzer sein."

Die Kuh ist nicht zu Tode gemolken, sondern ist es leid, zu merken, wie sie gemolken wird. Bis zum erneuten "Merken" wird es andere Marktmodelle geben. Apple reagiert, hat etwas im Hinterkopf und bereitet das Feld darauf vor. Dabei kommen Pferde zum Einsatz, die gesattelt werden. Hengst Datenschutz... zum Beispiel... der zu erwartende Ausritt dient der (Finanz)Machtinteressen Apples.

@Kaneel

"
Am 28. April 2021 um 15:11 von Kaneel
13:00 von Anderes1961

[...]Weitere Seiten finden Sie, wenn Sie eine Suchmaschine benutzen. Am besten eine, die nicht trackt. Die gibt es nämlich: Yandex, Kwant, ixquick, duckduckgo[....]

ixquick heißt mittlerweile startpage - die hatten zwischenzeitlich leider auch ein Skandälchen. Kann mir nicht vorstellen, dass die Anbieter der opensource Betriebssysteme, Browser, Adblocker, Suchmaschinen diese ausschließlich aus reiner Menschenliebe kostenlos anbieten? [...]"

Stimmt, das mit ixquick. Der Rest: sowohl als auch. Es gibt Suchmaschinen, die von einer open-source-Gemeinde gepflegt werden und rein altruistisch sind. Und es gibt welche, die verdienen Geld mit Werbung. Meine z.B., duckduckgo. Aber: Duckduckgo trackt nicht. Die verdienen ihr Geld mit nichtpersonalisierter Werbung, meine Nutzerdaten werden dazu nicht verwendet. Das heißt, stark vereinfacht gesagt, es gibt Werbung auf Gut Glück. Aber selbst das kann man abschalten, wenn man will.

Analyse ad hoc

Apple schiesst nicht sich ins Knie, sondern dem jubelnden Verbraucher, der aber seine Daten geschuetzt sieht. Das ursaechliche Problem ist der kapitalitische Wildwuchs, der Monopolismus, der Facebook und Apple und Amazon gestattet wird. Nun kommen sie sich mal in Gehege. Natuerlich hat Zuckerberg Recht - Apple hat nur die eigenen Marktmacht im Kopf. Aber Apple reagiert(e) innovativ und nur systemkorrekt. Wer jammert hier eigentlich? Die Industrie doch nur. Der Staat? Nein. Facebok als Verteter der Datensammelei - vs. Apple als Kontrahent mit einer anderen Geschaeftsidee - das sind die Protagonaisten. Die Indsutrie wandelt sich, aber stirbt nicht. Der Staat profitiert weiterhin (bzw. das maessige Profitieren wird geduldet von Amazon, Apple und Facebook). Es wird geruettelt. Aber was bei raus kommt - gut? Nicht gut?

@das ding

"[...] Wer jammert hier eigentlich? [...]"

Gute Frage. Im Grunde jammert der Teufel (Facebook) über den Belzebub (Apple). Denn wer glaubt, Apple würde Userdaten nicht nutzen (nennt sich dann um die "Nutzererfahrung" zu verbessern"), der glaubt auch..., na Sie wissen schon Zitronenfalter, Zitronen falten und so.

Klartext

BIs jetzt haben Sie alle Erfolg. Aber auf wandelbaren Wegen. Bill Gates hatte Erfolg damit - und Microsoft weiterhin - der Welt ein minderwertiges Betriebssystem und Konzept aufzudruecken, welches immer mehr in die Adern des Homo Sapiens gepresst wird. Facebook hat Erfolg damit, persoenliche Daten zu verkaufen und die Meinungen der Menschen zu versklaven und zu steuern. Amazon beherrscht dem Buch- und Warenmarkt und ist der groesste Aubeuter der Menschheitsgeschichte geworden. Steve Jobs scherte einst aus der Zukunftsreihe, als er ein benutzerfreundliches und stabiles OS + Hardware schaffen wollte. Damit war er erfolgreich. Sein Nachfolger versaubeutelt es und gesellt sich zu der Dreierbande im Kampf um Geld und Marktmacht. Das ist eigentlich alles. Leider auf einem Level, das man nur noch als Frass, als ein Verschlingen des freien Geistes bezeichnen kann. Und noch schlimmer ist nur: Systemrelevante Schaltstellen der Demokratie / Zivilgesellschat reagieren darauf nicht richtig.

Android

Habe diesen Artikel mal zum Anlass genommen, die Werbe-ID meines Android-Smartphones zurückzusetzen und zu überprüfen, ob das Werbetracking noch deaktiviert ist ...

Ich kann vielleicht nicht viel machen, aber das wenige kann ich ja wenigstens tun.

@ Anderes1961 und andere Antworter: Internetverbindungen

Nur zur Klarstellung:
Ich nenne das Gerät, das andere mit Smartphone beschreiben, Handy. Denn Handys können das, was mein "Smartphone" kann, nämlich Telefonate ermöglichen.
Da ich wegen fehlender stabiler Mobilfunkverbindung aber nur telefonieren kann, bleibt das Gerät für mich ein Handy (das allerdings auch Fotos machen kann).

Ich habe noch nicht herausgefunden, wieso es nicht möglich ist, damit auch längere Zeit und nicht nur für eine kleine Google-Suche ins Internet komme.
Selbst die kleine Google-Suche gelingt nicht jedes Mal.

Von daher ist mir diese Smartphone-Technik auch nicht arg vertraut.
Ich würde mir erst dann ein Smartphone anschaffen, wenn sicher ist, dass ich damit so oft ins Internet komme, wie ich es will.
Dies ist aber im Entwicklungsland Deutschland eher ein Glücksfall.

Darf man das Glauben?

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.
Absoluten Datenschutz von einem kommerziellen Konzern, ohne dass dieser dafür extra Geld verlangt?
Das gibts doch nur im Märchen.

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