Kommentare

Bauwerke gegen die Menschlichkeit

Wenn man den vielen leeren Räumlichkeiten die große Zahl an Obdachlosen gegenüberstellt, sieht man besonders deutlich den inhumanen Charakter, welcher dem kapitalistischen System innewohnt.

@16:41 von WM-Kasparov-Fan

Wenn man den vielen leeren Räumlichkeiten die große Zahl an Obdachlosen gegenüberstellt, sieht man besonders deutlich den inhumanen Charakter, welcher dem kapitalistischen System innewohnt.

Die Marktwirtschaft hat Milliarden Menschen aus bitterster Armut befreit. Menschlicher gehts gar nicht.

Da könnte dann...

...in Manhattan den Immobilienspekulanten mächtig die Bilanz verhagelt werden. Wobei natürlich immer nur der die Zeche zahlt, der als letzter auf den Zug mit den völlig übertriebenen Preisen aufgesprungen ist. Und natürlich all die eh schon fast Besitzlosen, auf die solche Verluste im Kapitalismus auf plötzlich ganz sozialistische Weise umgelegt werden.

@Vielfalt. (16:52)

"Die Marktwirtschaft hat Milliarden Menschen aus bitterster Armut befreit."

Das war erstens ein Versehen und ist zweitens bereits dabei, korrigiert zu werden.

Marktwirtschaft & Armut

Marktwirtschaft und Kapitalismus sind nicht dasselbe. Marktwirtschaft mag Millionen aus Armut befreit haben, der Kapitalismus nicht und Immobilien in Manhattan sind der reine Kapitalismus.

@ Tinkotis

Und natürlich all die eh schon fast Besitzlosen, auf die solche Verluste im Kapitalismus auf plötzlich ganz sozialistische Weise umgelegt werden.

Auf ganz sozialistische Weise. Ist wirklich so.
Die Mittelschicht zahlt mit ihren Ersparnissen die Zeche für anti-marktwirtschaftliche Bail-outs. Je linksstehender die Regierungen, desto größer die Bail-outs. Soviel zum bösen Kapitalismus.

Das war erstens ein Versehen und ist zweitens bereits dabei, korrigiert zu werden.

Im Gegenteil. Die massive und positive Nebenwirkung des marktwirtschaftlichen Profitstrebens (Produktvielfalt und Wohlstand für die Massen) war von allen humanistisch denkenden Regierungen kein Versehen.
Das zu "korrigieren", versuchen sozialistische Bestrebungen.

Die Wolkenkratzer in Manhatten sind in die Jahre gekommen ...

... und müssen eh früher oder später abgerissen werden.

Die Wolkenkratzer sind sanierungsbedürftig, und vielfach wird sich das Sanieren der Immobilien kaum mehr rentieren.

Hier wird sich der dauerhafte Leerstand in der Zukunft erklären lassen.

@17:08 von DerOstbayer

Marktwirtschaft und Kapitalismus sind nicht dasselbe.

Kapitalismus kann mehr oder weniger frei-marktwirtschaftlich sein.

Marktwirtschaft mag Millionen aus Armut befreit haben, der Kapitalismus nicht und Immobilien in Manhattan sind der reine Kapitalismus.

Die Immobilien in Manhattan sind überwiegend frei-marktwirtschaftlich-kapitalistischen Ursprungs. Also des guten Kapitalismus, der so viele Menschen aus Armut befreit.

Eigentlich kein Problem

erstens wird die Innenstadt entlastet, zweitens wäre jetzt Platz für die vielen vorhandenen Obdachlosen.
Aber das will man ganz sicher nicht, und bin mir sicher, wenn der Virus geht, füllen sich die Büros wieder, auch wenn es vielleicht nicht sie selben Mieter sind.
Und zum Thema was einige haben, Marktwirtschaft und Kapitalismus, wo ist da der Unterschied ;-), Sozialismus und Planwirtschaft ist beides nicht.
Die ersten Beiden gehören zusammen, die anderen Beiden auch.
Aus der Armut hat geholt, hat das Kapital wohl eher niemand, es kann nämlich nur überleben, wenn jemand für wenig Geld die Arbeit macht, damit Geld nach oben fließen kann.
Also für einen der Millionär ist, falls nicht gerade Lottogewinner, müssen viele Geld geben und arbeiten.

Veränderung längst überfällig

Schade, dass es für notwendige Veränderungen Corona braucht.

Im Grunde ist alles so naheliegend.
Verkehrsstaus signalisieren schon seit Jahrzehnten, dass die Infrastruktur der meisten Städte nicht auf solch eine Dichte ausgelegt sind.

Auch macht die Homeoffice-Idee bei hohen Büromieten Sinn. Virtuelle Meetings a la Skype können helfen. Muss ja nicht immer ein entweder/oder sein, auch eine Kombination bringt einiges. 2 Mitarbeiter teilen sich einen Schreibtisch, 1/2 daheim und 1/2 im Büro.

Der Umwelt tut etwas weniger Pendelverkehr auch gut.

Sicherlich ist die

Corona Krise auch für viele Mitarbeiter
in den Büros das Ende ihrer außer Haus Tätigkeit. Vielleicht nur 1 mal in der Woche zu Besprechungen mit dem Chef in gemeinsamer Runde zusammen treffen,ansonsten wird von zu Hause aus gearbeitet.

Den Wandel wird es überall geben

auch in Frankfurt sehen viele, dass die Zeiten der Türme sich dem Ende zu bewegen. Übrigens nicht nur, weil es immer weniger Firmen geben wird, die sich bereiterklären, für zu viel Geld auszugeben. Die Standort-Frage ist überflüssig geworden für die Großraumbüros, aber auch für die arbeitende Bevölkerung, die in die Großstädte drängen. Ich könnte mir vorstellen, das es bald eine Umkehr geben wird. Wenn das Home-Office mir ein bequemes Leben im ländlichen Raum möglich macht - Standortunabhängig von den Firmenzentralen - dann wird auch die Immobilienblase Großstadt sehr bald platzen. Hinzugekommen ist die Verödung der Innenstädte durch den rapiden Anstieg - ebenfalls auch Corona-beschleunigt - des Onlinehandels. Geschäfte in den Zentren schließen. Es wandelt sich gerade sehr vieles, in allen Städten. Und intelligente Lösungen werden händeringend gesucht in den Amtsstuben der Großstädte.

rer Truman Welt

Die Veränderungen werden nicht nur New York dauerhaft treffen, sondern sämtliche Großstädte. Die gesamte Infrastruktur, Wohn-, Arbeits- und Freizeit- sowie Lebenskultur wird sich nachhaltig ändern. Das alles jetzt nicht in diesem Jahr, nein das nicht, aber in diesem Jahrzehnt! Städte werden an Attraktivität verlieren, daß weitere Umland drumherum wird gewinnen, aber nicht nur die 30 KM entfernte Umgebung, sondern die 100 bis 200 KM Umgebung. Um 1 bis 2 Mal im Monat zu einem persönlichen Termin dorthin zu fahren oder auch einmal dort auszugehen, muß ich dort nicht 30 Tage im Monat leben. Entsprechend flexible Wohnangebote für eine oder mehrere Nächte oder Wochen bis zu Monaten werden nachfragt werden. Gelebt wird aber weiter draußen. Das gesellige individuelle Leben in der Nachbarschaft und Familie scheint die Zukunft zu sein neben dem immer wichtiger werdenden digitalen Leben.

CBRE, Marktführer für Geschäftsimmobilien

"New York ist immer noch ein wichtiger und wachsender Markt", behauptet Michael Slattery von CBRE, dem Marktführer für Geschäftsimmobilien in New York. "Einen Fuß in New York zu haben, ist für viele Firmen ein Muss. Sie zahlen die hohen Mieten hier gern, weil sie um die Stärke dieser Stadt wissen. Und das wird sich nicht ändern."

„ ...die Firmen zahlen die hohen Mieten gerne...“ - hahaha, dass ich nicht lache. Es wird eine Menge Abmietungen geben, weil sich die Firmen natürlich Gedanken machen, wie sie Büromietflächen reduzieren können; sind enorme Kosten.
Aber ob NYC damit ein Problem hat, ist für uns hier irrelevant.

Dies wird aber nicht auf NYC beschränkt bleiben, sondern hält auch in D Einzug; macht ja auch Sinn, wenn die Menschen Büroarbeiten von zu Hause aus erledigen können. Bei Home Office ist ja auch der Staat (hier in D) massiv dahinter.

Ausgerechnet Manhattan New York!

Wo es neben Tokio die absolut teuersten Büromieten weltweit überhaupt gibt, die sich ohnehin wirklich NUR wirklich steinreiche Unternehmen überhaupt leisten können!

Als würde man vergleichbar Milliardäre bemitleiden!

Warum unnötig Geld ausgeben?

Ich kenne jedenfalls keine Firma, ob klein oder groß, die unnötig viel für Immobilien ausgeben möchte. Wenn sie eine günstigere Immobilie oder Büroräume finden, wo die Umgebung auch paßt, nehmen sie diese. Und dies ist nicht nur so in den USA, sondern überall in der Welt.

Warum unnötig Geld ausgeben?

Ich kenne jedenfalls keine Firma, ob klein oder groß, die unnötig viel für Immobilien ausgeben möchte. Wenn sie eine günstigere Immobilie oder Büroräume finden, wo die Umgebung auch paßt, nehmen sie diese. Und dies ist nicht nur so in den USA, sondern überall in der Welt.

Man sagt ja, dass Corona wie

Man sagt ja, dass Corona wie eine Lupe wirkt und so alle Versäumnisse und Verstöße in unseren Gesellschaften ganz ordinär offenlegt(Krankenversorgungsssysteme,Bildungspolitik, Sozialeversäumnisse usw usw) so werden jetzt auch weltweit die abschreibungsschwindsüchtigen Bürobauobjekte immer mehr zu unsinnigen Unternehmungen, zukünftig erkannt, deren Notwendigkeit verloren gehen wird. Da müssen sich die Investoren und eben auch viele der Geldwäscher, die gerne in solche Objekten z.B. die russischen, slavischen oder auch afrikanischen, dem Volksvermögen gestohlenen, Milliarden anlegen, zukünftig andere Ziele zum Erfolg ihrer Helfershelferdienste suchen. Hoffentlich haben das auch die Stadtväter deutscher Städte rechtzeitig auf dem Schirm, bevor die weiter, zum Anreiz für solcher Arten von Anlegern, mit unseren Steuergeldern weiter in die örtlichen Objekte mit investieren. Hoffentlich bleibt das, bei der Schlafmützigkeit vieler unserer Städteoberen und ihrer ‚‘Berater‘ kein leerer Wunsch

@ um 17:02 von Tinkotis

@Vielfalt. (16:52)
Die Marktwirtschaft hat Milliarden Menschen aus bitterster Armut befreit."

@17:02 von Tinkotis
Das war erstens ein Versehen und ist zweitens bereits dabei, korrigiert zu werden.

Sehr gut erkannt und benötigt keine weiteren Erklärungen

@Vielfalt. um 17:34

>Die Immobilien in Manhattan sind überwiegend frei-marktwirtschaftlich-kapitalistischen Ursprungs. Also des guten Kapitalismus, der so viele Menschen aus Armut befreit.<

Nein, auch in den USA/New York/Manhatten existiert keine freie sondern eine gelenkte Marktwirtschaft. Freie Marktwirtschaft existiert nur als libertäten Traum und die unterregulierten Märkte des 19ten Jh sind immer noch berühmt für die Produktion von Krisen und Massenverarmung. Erst deren Regulation hat die Verbreitung von Massenproduktions-basiertem Wohlstand ermöglicht.

Technischer Fortschritt und Teilhabe sind der Motor des Allgemeinen Wohlstands.
Die Unterwerfung des Kapitals unter die Politik.

....ttestEineMeinung #Mit, nicht durch Corona?

Hier wird m.E. ein Trend vorweggenommen, der früher oder später ohnehin zu einer starken Veränderung der Arbeitswelt geführt hätte.

Die Bürotürme werden sich dauerhaft verändern?

Hoffentlich.
Jedem sollt nach dieser furchtbaren Pandemie klar sein das es ein zurück zur alten Spass, Feier und Eventgesellschaft nicht geben darf.

Wie groß ist denn-bei Lichte gesehen-

die Quote der völlig überflüssigen Jobs in diesen Wolkenkratzern? Mir kommt das so vor als würden sich da ein paar Aktentaschenträger und Laptop-Klicker zu wichtig nehmen und neue Erzählformen zum Strukturwandel wegen Corona erfinden. Gestatten, ich lache. Was da in Wirklichkeit für ein Strukturwandel kommen wird, das ist eine ganz andere Nummer.

Positiv denken - und Chancen erkennen (und nutzen)

"Die Menschen werden auch nach der Pandemie weiter von zu Hause arbeiten, zumindest die mit Bürojobs" (...). "Sie brauchen nur einem Computer - egal, wo der steht“

Das wird auch so bleiben.

„Deshalb gibt es in vielen Unternehmen längst die Überlegung, sich die teils astronomischen Mieten (...) in den Wolkenkratzern Manhattans zumindest zum Teil zu sparen.
>> Eine Horrorvision für die Stadt, die dringend auf die Steuereinnahmen angewiesen ist - und natürlich für die Immobilienindustrie, die sinkende Mieten befürchtet und deshalb weiter die "gute, alte Zeit" beschwört“

Darüber, ob die „gute alte Zeit“ so toll war, dass sie „beschworen“ werden muss, dürften die Meinungen auseinandergehen. Für alle, die eben deshalb in NY keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden (also die meisten „Normalbürger“ und somit die Gesellschaft), wohl eher nicht. Und dieser Wohnraum ist jetzt auf einmal „da“. Das Problem liegt ganz woanders: Nämlich darin, dass irgendjemand auf diese „Einnahmen“ angewiesen ist.

Ich werde in Zukunft ...

... viel mehr Homeoffice machen.

Produzierendes Gewerbe

Ich produziere noch richtig etwas, nämlich etwas geistiges. Und ich tue es mehr und mehr von zu Hause aus. Und das tut mir gut.

@Heidemarie Bayer um 18.01 Uhr

Ich denke, vielen Unternehmen sind Synergieeffekte in einem gleichgesinnten Umfeld wichtig. Man befruchtet sich gegenseitig.
Silicon Valley wäre ja eigentlich auch unnötig, gerade Silicon Valley, wo sich dort doch die IT-Branche versammelt hat, von der man ausgehen kann, dass sie von überall wirken kann. Aber solche Zentren erzeugen halt immer noch mehr positive Energie.

@ spax-plywood

Wie groß ist denn-bei Lichte gesehen- die Quote der völlig überflüssigen Jobs in diesen Wolkenkratzern?

Die Jobs anderer Leute hat man schnell mal für überflüssig erklärt. Das ist mir aber zu spießig und oberflächlich.

re 18:27 werner1955: Kurswechsel

>>Jedem sollt nach dieser furchtbaren Pandemie klar sein das es ein zurück zur alten Spass, Feier und Eventgesellschaft nicht geben darf.<<

Du meine Güte! Hatten Sie nicht letztes Jahr noch die „Politik“ für ihre „Panikhysterie“ kritisiert?

Und jetzt sehen Sie schon das Ende jeder Feiergesellschaft?

Blicken Sie doch einfach mal zurück und realisieren Sie die zeitlose Gültigkeit einer Weisheit wie:
„Erstens kommt es anders,
und zweitens als man denkt“

Es gibt sicher tiefere Weisheiten, aber für diesmal würde mir diese ausreichen, um mich auf ein zukünftiges und zünftiges Feiern freuen zu können! Und diese Freude ist mir tatsächlich mehr wert als die Feier selber. Denn „erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt“!

Ich bin ein großer Gegner des

Ich bin ein großer Gegner des HO. Die Arbeitsstruktur "in der Firma" sollte das "Private" nicht berühren, wir stehen sonst immer dem Arbeitgeber zur Verfügung.

Dennoch hat die mögliche Entwicklung viel Potenzial! Endlich weg von dem (teils) sinnlosem Gegurke.

Im Ruhrgebiet fahren täglich tausende von Stadt A nach B, aber ebenso umgekehrt.

Die Wohnungssituation könnte man mit der Umwandlung unserer Geisterstädte deutlich entspannen. Es wäre ein Gewinn.

Dennoch habe ich Angst, dass wir zu Klickworkern verkommen.

19:49 von Hartz-IV-Ossi

Ich werde in Zukunft.. viel mehr Homeoffice machen.
#
Das werden sicherlich immer mehr Mitarbeiter machen können.Spart Arbeitsweg und Zeit und ist sogar noch Klima freundlich.

Eine „großartige“ Stadt!

Ich war vor 11 Jahren zum 1. Mal in dieser wirklich großartigen Stadt und hatte wie alle Menschen diese wirklich ebenfalls großartigen Gebäude bestaunt. Die aus der Nähe übrigens sehr viel lebendiger wirken als es auf Fotos wirken könnte.

Mich hatten vor allem die Unmengen junger, dynamischer, kommunikativer und ganz offensichtlich auch intelligenter junger Menschen im Financial District beeindruckt.

Und ich erinnere mich sehr gut, wie ich darüber sinnierte, was diese ganze Generation Großartiges schaffen könnte, wenn sie nicht den ganzen Tag in Großraumbüros bei Fastfood Wetten abschließen müssten, um abends alleine nach ihrem Wettgewinn beurteilt zu werden.

Vielleicht wird aus meinen Träumereien ja noch einmal ein ganz klein wenig Wirklichkeit.

ich wünsche jedenfalls meiner absoluten Lieblingsstadt eine lange und lebendige, vor allem aber eine im Wortsinne „großartige“ Zukunft!

@16:58 von Tinkotis

>> Und natürlich all die eh schon fast
>> Besitzlosen, auf die solche Verluste im
>> Kapitalismus auf plötzlich ganz
>> sozialistische Weise umgelegt werden.

Hatte Donald J. Trump nicht auch ein kleines Häuschen in der Fifth Avenue stehen? ^^

17:34 von Vielfalt. | Weltfremde Broschürenweisheiten

'Die Immobilien in Manhattan sind überwiegend frei-marktwirtschaftlich-kapitalistischen Ursprungs. Also des guten Kapitalismus, der so viele Menschen aus Armut befreit.'

Klingt wie aus einer blauen Broschüre abgeschrieben. Hat aber nichts mit der rauen Wirklichkeit zu tun.

Viele dieser Immobilien sind öffentlich subventioniert und insbesondere das Trump-Immobilen-Imperium baut auf Subventionen in in 3-stelliger Millionenhöhe auf.

Deutschland schaut interessiert darauf

Dabei ist es den meisten gleichgültig ob in Manhattan Bürotürme leerstehen. Aber in Frankfurt ?

Doch keine Sorge. Die Büroarbeiter waren ja nie weg (mussten alle paar Tage ins Büro) und werden fast vollzählig wieder ins Büro zurückkehren.

Warum? Ganz einfach: weil es den Firmen Kosten spart. Heimarbeitsplätze sind teuer und schwer zu kontrollieren. Mitarbeiter schwerer zu führen.

Die kolportierte Idee, dass Mitarbeiter zukünftig vom Strand von Lanzarote aus ihren Job erledigen, wird wohl bis auf weiteres ein unerfüllter Traum bleiben ...

Spätestens nach der Pandemie werden solche Gedankenspiele wieder von der deutschen Arbeitswirklichkeit eingeholt.

@18:27 von werner1955

>> das es ein zurück zur alten Spass, Feier
>> und Eventgesellschaft nicht geben darf.

Ähh, und was hat DAS jetzt mit Bürotürmen zu tun? oO

re 18:15 Der Lenz: Teilhabe und Fortschritt

>>Technischer Fortschritt und Teilhabe sind der Motor des Allgemeinen Wohlstands.<<

Eine wirkliche und sehr tiefe Weisheit!

>>Die Unterwerfung des Kapitals unter die Politik.<<

Der Satz klingt zwar nicht so schön und macht sicher auch vielen - nicht nur den „Kapitalisten“ - Angst. Er stimmt aber!

Deshalb wird der Fortschritt sich nur so lange entwickeln, wie die Gesellschaft als Ganzes (die „Politik“) für ein ständig neues Machtgleichgewicht sorgt. Intelligente Kapitalinhaber verstehen das und plädieren selber und aus eigenem Interesse für einen starken und unabhängigen und dabei intelligenten Staat.

Dumme Kapitalisten dagegen bilden sich gerne ein, dass der Staat nur dafür da sei, um ihr früher gebildetes Kapital zu sichern und zu mehren. Genau das aber bremst jeden weiteren Fortschritt aus, wie man in allen Oligarchenstaaten unschwer erkennen kann.

Ich bin zuversichtlich, dass die USA nach 4 Jahren Oligarchie wieder die Wende schaffen. Der Anfang jedenfalls ist gemacht.

20:11 von teachers voice

«Mich hatten vor allem die Unmengen junger, dynamischer, kommunikativer und ganz offensichtlich auch intelligenter junger Menschen im Financial District beeindruckt … Ich wünsche jedenfalls meiner absoluten Lieblingsstadt eine lange und lebendige, vor allem aber eine im Wortsinne „großartige“ Zukunft!»

"The Very Big Cities" haben schon was an Ausstrahlung, was man nicht kennt, selbst wenn man in einer Millionenstadt in Deutschland lebt (ich: Köln). Und sei es das 24/7 Offen-und-Lebendig-Sein. Das hat schon was Attraktives an sich, auch wenn man es gar nicht ständig nutzt.

Würden Sie aber tatsächlich in Ihrer very favourite city New York permanent leben wollen? Auch wenn Bezahlen-Können einer Wohnug kein Problem wäre.

Ich kenne Permanent Resident Life aus Tokyo. Nicht so sehr Weltmann wie New York, aber fast 4x so viele Einwohner. Das Leben ist anstrengend in Big City, wenn permanet dort sein. Und ich hatte schon ein verzaubertes Zimmerchen im ruhigen Viertel abseits der City …

Home Office ist und bleibt ein Privileg

Da muss die Firma erstmal KPI definieren, um die Performance der HO-worker messen zu können.

Vieles von dem was da gerade in Deutschland gedanklich herumgewälzt wird, geht an der Realität vorbei.

Diejenigen die jetzt sagen das sie so produktiv und super super toll im HO gearbeitet haben sind 1. Leute, die das immer schon durften oder 2. Selbständige (denen eh keine andere Wahl blieb)

Ich denke

auch hierzuland und wie in den USA, kann es gut sein, dass PC und Telearbeitsplätze in das HomeOffice wandern können.

Schafft guten und günstigen Wohnraum als Karnickelfarmen oder Cubicels. Das würde mehr Sinn machen.

Ich bin überzeugt, dass unser Kinder nicht mehr in der 8x5 Matrix arbeiten werden und jeden Tag wie die Zombies ins Büro fahren. Das geht qualitativ besser und auch besser für die Umwelt!

@20:08 von schiebaer45

"Hartz-IV-Ossi >>Ich werde in Zukunft.. viel mehr Homeoffice machen.<<
#
Das werden sicherlich immer mehr Mitarbeiter machen können.Spart Arbeitsweg und Zeit und ist sogar noch Klima freundlich."

Stimmt alles. nur würde mich schon auch mal interessieren, was Soziologen und Psychologen zu diesem Thema sagen.
Auf den ersten Blick ist es widersprüchlich, dass man sich nach Corona quasi freiwillig in einen wenn auch "soften" Lockdown begeben möchte.
Das Videokonferenzen gleichwertig den realen Personenkontakt ersetzen ist ja Quatsch und leuchtet den meisten sicher längst ein.
Im Falle von wirklich mies geplanten Grossraumbüros mag es vielleicht eine Verbesserung sein.

Unser böser Kapitalismus

um 16:41 von WM-Kasparov-Fan
"..., sieht man besonders deutlich den inhumanen Charakter, welcher dem kapitalistischen System innewohnt."
Es ist natürlich bedauerlich, dass unser wirtschaftlich orientiertes System Sie an dessen Humanität zweifeln lässt.
Sollten Sie an unserem kapitalistischen System nicht teilhaben können kann ich Ihnen aber versichern, dass es von den existierenden Wirtschafsordnungen noch die beste ist.
Sollten Sie doch Teil des ach so bösen Kapitalismus sein, werden Sie wohl kaum freiwillig wechseln wollen, könnten Sie doch andererseits unter Umständen nicht so frei über einen unbeschränkten Zugang in das Internet unerkannt Ihre bei uns freie Meinung äußern. Oder passt Ihnen das nicht?

20:08 von schiebaer45 19:49 von Hartz-IV-Ossi

Das werden sicherlich immer mehr Mitarbeiter machen
Ich werde in Zukunft.. viel mehr Homeoffice machen. Arbeitsweg und Zeit und ist sogar noch Klima freundlich.
.
vielleicht hat ein geschickt geplantes Großraumbüro auch Vorteile
zum Beispiel einen sozialen Aspekt
also ich brauche Menschen um mich herum

2021 um 20:52 von Olivia59 @20:08 von schiebaer45

Das Videokonferenzen gleichwertig den realen Personenkontakt ersetzen ist ja Quatsch und leuchtet den meisten sicher längst ein.
Im Falle von wirklich mies geplanten Grossraumbüros mag es vielleicht eine Verbesserung sein.
#
Videokonferenzen ersparen der Firma viel Geld,aber mein Chef musste doch lieber reisen. Er meinte der persönliche Kontakt zum Kunden ist sehr wichtig.Teils, teils sagte unsere Chef Sekretärin.

Die blödsinnige

Die blödsinnige zusanmenballung in teuersten Gegenden ist doch eh nur der Eitelkeit der Entscheider geschuldet.
Wer ist so blöd und baut in Frankfurt Main sein Hauptquartier, wenn man im Osten das bauland fast geschenkt bekommt?
Der nächste Kunde ist mittels Telefon auch nicht weiter weg. Und sogar die Angestellten bekommen viel leichter Wohnraum.
Aber Chefs wohnen halt nicht gern am Land.

Mobiles flexibles Arbeiten ist Zukunft

Moderne Unternehmen haben längst umgestellt, 3 Präsenztage, 2 flexible, oder umgekehrt. Manche sehr aufgeschlossene haben nur Homeofficearbeiter und machen ab und zu ein Treffen. Es gibt vermutlich viele Arbeitsplätze, wo das möglich ist.
Nur die althergebrachten Konservativen mit nicht ausreichen Strukturen und Digitalisierung arbeiten noch „top down“, der Chef braucht Sichtkontrolle anstatt Erfüllung von Zielen.

Homeoffice ist nicht nur billiger, umweltfreundlich und spart Büros, ÖPNV und überfüllte Autobahnen und Städte.
Der typische Homeoffice Arbeiter ist ein spezieller Typ Arbeiter, der sehr selbstdiszipliniert ist und Spaß an der Erfüllung seiner Aufgabe hat, Pflichtbewusstsein ist hoch ausgeprägt und er ist gut organisiert. In bestimmten Berufen passt das einfach.

@Parsec um 21:01 Uhr

"Sollten Sie doch Teil des ach so bösen Kapitalismus sein, werden Sie wohl kaum freiwillig wechseln wollen, könnten Sie doch andererseits unter Umständen nicht so frei über einen unbeschränkten Zugang in das Internet unerkannt Ihre bei uns freie Meinung äußern."

Alle sind Teil des nicht bösen, sondern zutiefst ungerechten, Kapitalismus. Auch die Immobilienspekulanten, Home-Office-Tätigen, Büroarbeiter und Obdachlosen New Yorks. Was meinen Sie, welche dieser genannten Gruppen nicht die Freiheit besitzt, über uneingeschränkten Zugang zum Internet zu verfügen. Das dürfte nicht schwer zu erraten sein. Nehmen Sie bitte öfter die Perspektive der sozial Abgehängten ein, nicht die Ihre oder meine.

re 20:41 schabernack: Wohnen

>>Würden Sie aber tatsächlich in Ihrer very favourite city New York permanent leben wollen? Auch wenn Bezahlen-Können einer Wohnug kein Problem wäre.<<

Danke für Ihr Interesse! Ich bzw. wir waren in den letzten Jahren tatsächlich öfter und auch länger in NYC und ich fühle mich dort tatsächlich in einer faszinierenden Art und Weise „zu Hause“.

Fluch ist vielleicht der scheinbar ständige Bevölkerungsaustausch, Segen der beinahe ständige Austausch mit der Bevölkerung.

Und dann habe ich noch ein ganz großes Problem: Ich bin wie Sie Kölner und liebe mein Veedel!

„Anstrengend“ finde ich das Leben aber weder in NYC noch in der, naja, „Big-City“ Köln. Anstrengend finde ich, jeden Tag den eigenen Gartenzaun schön finden zu müssen. Und das habe ich auch schon „erlebt“.

Minka D

"Moderne Unternehmen haben längst umgestellt, 3 Präsenztage, 2 flexible, oder umgekehrt. Manche sehr aufgeschlossene haben nur..."
Bei unserer Produktivität müssen auch 4 Tage reichen. 5/2 ist einfach unmenschlich. 4/3 , besser 3/4 , wäre deutlich besser. Man müsste nichtmal die Löhne ändern. Die sind ja bereits dieser Produktivität angepasst.wir gehören zu den produktivsten werden aber mit weltmarktlöhnen abgespeist. Dafür würden sogar 2 Tage reichen.

hier wird das Homeoffice-Ideal so favorisiert

warum nicht, wer gerne allein zuhause rumsitzt ....

aber dann frage ich mich schon, weshalb ein Großteil der Menschen sich erregt,
weil sie in dieser Corona Pandemie nicht raus darf, sich mit Freunden treffen
, so wenig wie Geselligkeit in Restaurants suchen !

Peterson

Bandenkriege und Slums gibt es in Europa nicht.
Das ist eher amerikanische Folklore.
Da bist du in Kanada auch gefeit vor.

22:04 von teachers voice / @schabernack

«Danke für Ihr Interesse! Ich bzw. wir waren in den letzten Jahren tatsächlich öfter und auch länger in NYC und ich fühle mich dort tatsächlich in einer faszinierenden Art und Weise „zu Hause“ … „Anstrengend“ finde ich das Leben aber weder in NYC noch in der, naja, „Big-City“ Köln.»

Big City Köln ist ein Dort im Vergleich zu Real Big City.
Nicht mal ein städtebaulich besonders schönes Dorf.
Ävver hä ess d'r Dom un et Hätz em Veedel.
Geht es mir nicht anders als Ihnen auch.

Nun sagen Sie nicht, ob Sie New York "nur" für längere Zeit als Tourist besuchten, oder dort auch Geld zum Lebensunterhalt verdienen mussten.
Das ist schon ein gar nicht geringer Unterschied auf der Skala von:
"Ist anstrengend".

In New York war ich nie, nicht mal in den USA.
Wir wollten nach New Orleans und San Franciso.
Kurz vorher aber kam Hurricane "Kathrina" nach New Orleans.
Wir dann nicht.

Tokyo ist Ultimate Big City. Macht andere Big Cities nicht weniger gut und anders. Aber eher unattraktiv für mich.

Gut wenn freiwillig, schlecht wenn Pflicht

Mehr Arbeiten von zuhause ist eine gute Entwicklung. Manchmal hat Präsenzarbeit mehr mit Gewohnheit, Bürointrigen und Machtspielen zu tun als mit Wirtschaftlichkeit. Da sollte sich der Staat jedoch mit seiner Regulierungswut raushalten. Keiner hat weniger Ahnung davon, was für den Erfolg einer Firma entscheidend ist, als der Staat.

Präsenzarbeit ist oft notwendig. Das können Arbeitgeber und Arbeitnehmer besser einschätzen und einvernehmlich lösen. Die Marktwirtschaft findet an einem Tag mehr gute Lösungen als der Staat im ganzen Jahr. Also sollte man das ganze der natürlichen Entwicklung überlassen.

Titelbild

Nur eine Anmerkung zum Titelbild:
Das ist das Licht der aufgehenden Sonne.
Das Motiv ist von Midtown Richtung SW nach Downtown aufgenommen.
Links auf dem Bild ist also Osten.

re 21:34 Bender Rodriguez: Zusammenballung

>>Die blödsinnige zusanmenballung in teuersten Gegenden ist doch eh nur der Eitelkeit der Entscheider geschuldet.<<

Eine „Zusammenballung“ ist weder blödsinnig noch sind die „Entscheider“ „eitel“.

Und was das „teuer“ angeht: Hier geht ausnahmsweise Ursache und Wirkung Hand in Hand. Unternehmen steigern ihre Glaubwürdigkeit, wenn sie sich auch teure Lagen leisten können - und Lagen werden nur teuer, wenn sie auch etwas anzubieten haben.

re schabernack: die Welt ist ein Dorf

Das ist mal eine Kombination:
Ich kenne mich in NYC, in San Francisco und auch in New Orleans soweit aus, dass ich mich dort zurecht und wohl fühlen kann.
Nur in Tokio waren wir noch nie. Hatten es dieses Jahr vor - aber...

Aber ist es nicht wunderbar zu wissen, dass unsere Probleme gar keine Probleme im allgemeinen Sinne sind?

Übrigens ist auch New York nur eine Ansammlung von Dörfern. Und die schönsten davon heißen auch so!

Auf gute Nachbarschaft!

Ich kann mir das mit dem

Ich kann mir das mit dem Homeoffice für mich gar nicht vorstellen. Extra um nicht zu Hause arbeiten zu müssen, habe ich mir ein Firmengebäude bauen lassen. Ist schon 18 Jahre her, zugegebenermaßen, und damals hatte ich noch Mitarbeiter.
Jetzt bin ich alleine, aber von zu Hause aus arbeiten möchte ich trotzdem nicht. Vor über 40 Jahren, wie ich angefangen habe, da habe ich tatsächlich von zu Hause aus gearbeitet. Das möchte ich nie wieder tun!
Ich möchte, seit damals, richtig differenzieren können zwischen Arbeits- und Freizeit. Für mich ist die Vorstellung von zu Hause aus arbeiten zu müssen grauenhaft.
Mag sein, daß es anderen da anders geht.

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