Ihre Meinung zu: Schottland: "Schoxit" - oder besser kein Abenteuer?

24. April 2021 - 7:50 Uhr

Der Brexit befeuert schottische Unabhängigkeitsbestrebungen - vor allem bei der Jugend. Doch von einem Bruch mit England müssten viele Unentschlossene überzeugt werden. Von Annette Dittert.

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Kommentare

Schottland in die EU

Schottland wäre uns in der EU sehr willkommen. Das würde die Brexiteers ratlos und allein zurück lassen.

Der Brexit wird sich mittel-

Der Brexit wird sich mittel- und langfristig als Desaster herausstellen, denn nicht nur die jungen Leute in Schottland sind mehrheitlich für eine klare EU-Orientierung.
Es gibt daher zwei Szenarien:
a) Wenn die Briten unter Londons Führung noch länger im Brexit verharren, wird sich die Unabhängigkeit Schottlands zwar verzögern, aber letztlich durchsetzen.
b) Wenn die Briten sich wieder um eine EU-Mitgliedschaft bewerben, was über die Jahre geschehen wird, weil sowohl das wirtschaftliche Abwärts wie die europäische Haltung der Jüngeren da eine klare Richtung weisen, wird das gleichzeitig die Unabhängigkeitsbewegung zumindest Schottlands forcieren.
Unterm Strich wird stehen: Der Brexit war der erste Sargnagel des Zusammenhaltes Groß-Britanniens.

Schottland

Der Brexit befeuert schottische Unabhängigkeitsbestrebungen - vor allem bei der Jugend. 

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Das ist mehr als verständlich. Nur denke ich nicht, das London dann Schottland einfach so in die Unabhängigkeit entlassen wird...

Die Schotten sind mündig

@ Der Freundliche:
Nur denke ich nicht, das London dann Schottland einfach so in die Unabhängigkeit entlassen wird...

Das ist ja nicht die Sache Londons.

„Schottland - "Schoxit" - oder besser kein Abenteuer?“

„Trevor Sharpe, der hier einen kleinen Antikshop hat, schüttelt den Kopf. "Die Union mit England hat über 300 Jahre gehalten. Finanziell stehen wir so besser da. Das Chaos nach dem Brexit reicht uns schon. Noch mal so ein Abenteuer braucht hier keiner."

Hoffentlich erledigt sich dieses Dilemma bald von selbst. Es gibt wirklich „Abenteuer“ - oder vielmehr: Aus der Zeit gefallenen „Traditionen“ geschuldete Probleme -, die kein Mensch braucht. Und das gilt weiß Gott nicht nur für die Schotten.

09:17 von SinnUndVerstand

Ich finde es erschreckend wie sie hier Nationalisten hier das Wort reden. Wenn diese alle doch eine so pro- europäische Haltung einnehmen würden dann würden sie statt Nationalflaggen die Europafahne schwenken. Unterm Strich setzen sie sich für Nationalisten und Kleinstaaterei ein.

Sore loser

Der Brexit ist Realität, Frau Dittert.

Sie haben ja oft genug dargelegt, wie enttäuscht Sie sind, dass sich das UK von der EU verabschiedet hat.

Jetzt muss aber mal genug sein.
Die Tagesschau ist nicht der Ort, um Ihr Missfallen zu verewigen.

Akzeptieren Sie die Situation und berichten Sie unvoreingenommen vom Leben unserer britischen (und nordirischen) Freunde.

Schottland ist nicht in der EU

Einen Scoxit kann es also nicht geben, eher geht es um Scottish Independence.

Und darüber entscheiden aktuell nicht die Schotten, sondern London, welches zuerst ein weiteres Referendum gewähren müsste. Danach sieht es aber derzeit nicht aus.

Kurioserweise haben sich die Chancen auf schottische Unabhängigkeit nicht vergrößert, wie der Artikel suggeriert, sondern extrem vermindert.

Denn ohne EU wäre das Industrie- und bald auch rohstoffarme Schottland nicht überlebensfähig.

Die Probleme einer EU Aussengrenze mitten auf der britischen Hauptinsel hätten so viele widersinnige und lächerliche Konsequenzen, das auch in Schottland selbst die Aussicht darauf absolut abschreckend ist.

Die ersten 4 Kommentare ...

... schreiben alle an der Realität vorbei.

Die Schotten haben in einem Referendum GEGEN die Unabhängigkeit gestimmt.

Zuvor waren sie von der EU gewarnt worden, dass sie aus der EU flögen, sollten sie sich vom UK trennen.

Und es IST die Sache Londons, zu entscheiden, ob ein schottisches Unabhängigkeit Referendum durchgeführt wird oder nicht.

Natürlich kann man Separatisten unterstützen. Aber dann kann man auch den Katalanen nicht sagen, Sie müssten sich von Madrid regieren lassen. Und Katalonien wurde ja noch nicht mal eine Abstimmung über die Unabhängigkeit zugebilligt.

Übrigens sehen weder die USA noch Deutschland die Möglichkeit einer Abspaltung von Landesteilen vor. Die USA haben sogar einen Krieg gegen sezessionistische Bundesstaaten geführt.

Nein, Schottland hätte keine Chance ...

... in die EU aufgenommen zu werden.

Spanien unterstützt keine Separatisten. Es hat auch das Kosovo nicht anerkannt.

Und EU Beitritte müssen von ALLEN Mitgliedsländern abgesegnet werden. Spanien hat also ein Vetorecht.

ich habs noch nicht ganz verstanden

dürfen sich die Schotten einfach so für unabhängig erklären, wenn sie es wollen? Oder kommt dann die Zentralregierung aus London und sperrt die Unabhängigkeitsbefürworter einfach mal ein - wegen Hochverrats, so wie man es in Spanien vorgemacht hat?
Wie also ist eigentlich die Rechtslage, kann mir da jemand weiterhelfen?

Ach ja, und wie hat sich eigentlich Nessie zum Schoxit geäußert, oder wurde sie noch gar nicht gefragt?

Die Schotten haben die Vorteile des Brexits noch nicht erkannt

Der Austritt aus der EU hat Großbritannien schon einen enormen Vorteil gebracht:
Man konnte die Impfstoffe unabhängig von der EU beschaffen mit der Folge, dass GB so viele Impfstoffe hat, dass viele Menschen schon geimpft sind und dies zu deutlich weniger Toten geführt hat in GB.
DAS allein hat doch schon den Brexit gerechtfertigt.
Hinzu kommt, dass GB nun z. B. die Zeitumstellung ohne die EU rückgängig machen kann, dass die Niedrigzinspolitik der EZB nicht für GB gilt mit all den positiven Folgen für die Bürger von GB.

Die Schotten sollten daher sich gut überlegen, ob sie nochmals in diese EU zurück wollen.
Ich halte es für falsch.

@10:14 von Margitt.

>> und dies zu deutlich weniger Toten
>> geführt hat in GB.

Ähh, wie kommen Sie auf diese krude Theorie? oO

Ich wüsche unseren schottischen Freunden

alles Gute. Und das obwohl mein Vater Engländer ist.

Allerdings glaube ich nicht, dass man sie ziehen lassen wird...

@Margitt, 10:14

Sie haben aber schon gelesen, dass viele Schotten genau deshalb gegen die Loslösung vom Königrich gestimmt haben, weil man ihnen drohte, damit auch die Mitgliedschaft in der EU zu verlieren? Die Schotten wollen derzeit nicht etwas aus der EU, sie wollen die Unabhängigkeit von London.
Ihr Lobgesang auf jede Form der Politik, die - vielleicht - eine bessere Imfstoffversorgung mit sich bringt, ist doch sehr kurzsichtig.

@ frosthorn, um 09:59

Weder - noch.
Schottland selbst müsste erst einmal mittels eines Referendums klären, ob die Mehrheit der Schotten sich überhaupt von GB lösen möchte.

Da Boris ja nun erlebt hat, was so ein Referendum für Folgen haben kann (Ironie), erlaubt er den Schotten das Referendum nicht.

Somit liegt ein Scoxit vorerst auf Eis, und auch Nessie muss solange weiter abgetaucht bleiben.

Es gibt in der Praxis kein Selbstbestimmungsrecht

Auch nicht für Schotten.

Über eine schottische Unabhängigkeit wird in London, nicht in Edinburgh entschieden.

Das die DDR zum Beispiel dem „Geltungsbereich des GG“ beitreten konnte (also in etwa der „deutschen Föderation“) lag daran, dass sie ja bereits formal unabhängig war.

Obwohl es in der Praxis gar kein Selbstbestimmungsrecht der Völker gibt, wird darauf dennoch immer wieder verwiesen.

Die EU hat sich (auch in der Katalonien Frage) eindeutig positioniert: jegliche Unabhängigkeitsbestrebung innerhalb der Signatarstaaten der EU wird strikt abgelehnt.

Es wäre ein Treppenwitz der Geschichte wenn Brüssel die Unabhängigkeit Schottlands jetzt unterstützen würde, nachdem sie diese vorher vehement abgelehnt hat!

@09:35 von Mass Effect

Sie verwechseln eine europäische Orientierung allen Ernstes mit "Nationalisten und Kleinstaaterei"? Vielleicht denken Sie doch noch mal kurz darüber nach, bevor Sie solche abstrusen Vorwürfe loslassen...

re 10:14 Margitt: Vorteile

>>Der Austritt aus der EU hat Großbritannien schon einen enormen Vorteil gebracht:
Man konnte die Impfstoffe unabhängig von der EU beschaffen mit der Folge, dass GB so viele Impfstoffe hat, dass viele Menschen schon geimpft sind und dies zu deutlich weniger Toten geführt hat in GB.
DAS allein hat doch schon den Brexit gerechtfertigt.<<

Ist das Ihr Ernst?

Erstens hat GB viel mehr Tote und wahrhaft dramatische Zustände zu beklagen und die Pandemie wird sich auch dort noch einige Male neu erfinden.

Vor allem aber: Sie wollen tatsächlich den Nationalismus und damit den institutionalisierten Egoismus als Modell für unsere europäische Zukunft in einer sich zwangsläufig weiter globalisierenden Welt sehen?

Zeigt nicht die US-amerikanische Politikwende überdeutlich, in welche Sackgassen eine Trumpsche Abkanzlungspolitik regelrecht führen MUSS?

Boris Johnson selber ist längst über diesen Punkt hinaus und würde sich freuen, wieder in der EU willkommen zu sein. Er ist nämlich sehr einsam!

@ Margitt., um 10:14

Dass Sie die Möglichkeit der Zeitumstellung in seiner Bedeutung quasi gleichsetzen mit der Niedrigzinspolitik, der GB mit dem Brexit "entkommen" zu sein scheint, zeugt von wenig Ernsthaftigkeit Ihrer Betrachtung.
Und wozu sollte GB überhaupt eine Zeitumstellung wollen?

Israel ist und war nie in der EU und hat, wie GB, ebenso genügend Impfstoff.

Aber um überhaupt die wahren, d. h. die langfristigen Folgen des Brexit abschätzen zu können, ist es noch viel zu früh.

Sie müssen die EU nicht künstlich schlechtreden.

Birnen und Äpfel

Man kann Schottland nicht mit Katalonien vergleichen.
Katalonien ist kein nationaler Staat, sondern ein Teil (Provinz) von Spanien.
Dagegen ist Schottland ein eigenständiger nationaler Staat, der auch international anerkannt ist.
Genauso wie auch Wales, Nordirland, England, Irland ja auch eigenständige Staaten sind.
Z.B. bei der WM oder EM spielen die ja auch nicht als GB, sondern jeder für sich.
GB ist ein Staatenbund, der einzelnen Staaten, dessen Oberhaupt die Queen ist.
Wenn man so will eine Art Klein-EU ;-).

Da bin ich jetzt mal auf die Argumentation von London gespannt, wie GB aus der EU kann, aber Schottland nicht aus GB.

Und der Kosovo ist auch nur eine Provinz von Serbien. Wie Unterfranken ein Teil Bayerns ist.
Nur weil wir den Kosovo als Staat anerkannt haben, macht es den Kosovo immer noch nicht zum unabhängigen Staat.
Ein Staat ist man, wenn man einen Stuhl als Mitglied in der UN hat.
Und dies hat Kosovo nicht, da diesen Staat im Moment nur 92 Länder der Welt anerkennen.

10:30 von SinnUndVerstand

Sie sollten vielleicht ausnahmsweise ihren Verstand eischalten. Frau Nicola Sturgeon war schon immer eine Nationalistin und hat jetzt aus leicht zu durchschauenden Gründen ihre EU-Freundlichkeit entdeckt um ihr Ziel voran zubringen. Wenn sie das nicht erkennen ist ihnen nicht zu helfen.

@ um 09:59 von frosthorn

"dürfen sich die Schotten einfach so für unabhängig erklären, wenn sie es wollen?
…"
Das ist eine Frage, die gerne kontrovers diskutiert wird, obwohl sie vermutlich klar beantwortet werden kann: allein dem Parlament des Vereinigten Königreichs ist es vorbehalten regionale Angelegenheiten zu regeln (section 30). Für eine schottische Unabhängigkeitsabstimmung muss das britische Parlament für Schottland eine Ausnahme von section 30 beschließen. Der letzte Antrag Schottlands diesbezüglich wurde vom Parlament abgelehnt und damit begründet, dass das schottische Parlament vor der letzten Abstimmung zugesagt hatte, dass höchstens einmal je Generation eine solche Abstimmung erfolgt.
Auch nach internationalem Recht ist eine Abspaltung Schottlands problematisch.

Unabhängigkeit Schottlands

Das wäre der nächste Fehler nach dem Brexit.
Die Jüngeren,egal ob Schotten oder Engländer wollten den Brexit sowieso nicht.
Auch die Zeit von Johnson ist irgendwann vorbei.Hier hilft im Moment nur die Geduld und ich wage zu behaupten,die Zeit wird es wieder richten.
In spätestens 10 Jahren ist UK wieder in der EU.
Deshalb ist den Schotten zu empfehlen ein weiteres Referendum zu lassen.
Der entstandene Schaden ist so oder so leider nicht mehr zu vermeiden.

London kann bestimmen, ob es ein Referendum gibt.

@09:29 von kritt.
(2.Versuch)
Jedenfalls habe ich es bisher immer anders gelesen, als Sie das behaupten.

@10:28 von Möbius

>> jegliche Unabhängigkeitsbestrebung
>> innerhalb der Signatarstaaten der EU wird
>> strikt abgelehnt

Ähh, Sie haben schon mitbekommen, daß UK nicht mehr zur EU gehört? oO

Brexit-Mythen und konservatives Versagen

War ja zu erwarten, dass hier immer noch die Märchenerzählungen wiederholt werden würden von bekannten Rechtsaußenforisten, wonach der Brexit unterm Strich zum Vorteil des UK wäre. Die empirischen Daten sprechen eindeutig jetzt schon dagegen. Versierte Foristen (wie Sinn&V o. teacher) rücken die Lage zurecht.

Die Impfaktion nach katastrophaler Todesbilanz war einzig Ausdruck des Impfnationalismus, der für die EU (inkl. D) zur Folge hat, dass D weniger AstraZ erhalten hat als zugesagt!

Hiesige Rechtsnationalisten werden nie begreifen: Treffen 2 Nationalisten aufeinander (hier: UK-Tories & AfD), verliert einer.

Schottland wurde ungefragt aus der EU rausgerissen. Selbst in Nordirland gab es keine Mehrheit beim Referendum.

In Nordirland arbeitet der demografische Faktor für die Vereinigung mit der Republik. In Schottland ist das ausgehende Öl längst kein Argument gegen die Unabhägingkeit mehr. UK hat jetzt bereits die größten Off-Shore Windparks. Demnächst dann vllt. im unabh. SCO

@ um 10:41 von Flash Gordon

"Birnen und Äpfel
Man kann Schottland nicht mit Katalonien vergleichen.
Katalonien ist kein nationaler Staat, sondern ein Teil (Provinz) von Spanien.
Dagegen ist Schottland ein eigenständiger nationaler Staat, der auch international anerkannt ist.
…"
Wo haben Sie denn diese Informationen her? Seit 1707 ist Schottland kein eigenständiger Staat mehr, erst seit 1999 hat Schottland wieder ein Parlament, das jedoch nur sehr eingeschränkte Befugnisse hat. Schottland kann hinsichtlich seiner Rechte nur bedingt mit einem deutschen Bundesland verglichen werden. Das zentrale Sagen hat London.

es ist eben auch Schwierig

leben nur Schotten in Schottland ?
oder nicht auch viele andere aus dem VK ?
die sehen das wohl anders !
logisch wenn die auf "Heimatverbundenheit" stehen täten
wären die ja nicht in Schottland

@10:47 von Mass Effect

>> @SinnUndVerstand
>> Sie sollten vielleicht ausnahmsweise ihren
>> Verstand eischalten.

Und diese Aussage kommt ausgerechnet(!) von Ihnen? oO

@10:47 von Mass Effect

Es ist erstaunlich, welche Skepsis Sie in Bezug auf Schottland plötzlich gegen "Nationalisten" entdecken, die Sie ansonsten eher hofieren; darf man Sie beizeiten daran erinnern?
Im übrigen habe ich mich an keiner Stelle auf Frau Sturgeon bezogen sondern auf die Europa-Offenheit der jüngeren Generation. Sie können die Karten Ihres mühsam konstruierten wackligen Kartenhauses wieder einsammeln; war ein netter Versuch von Ihnen.

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10:41 von Flash Gordon

Ihre Aussagen zum völkerrechtlichen Status von Schottland, Nordirland und Wales im Vergleich etwa zu Katalonien sind leider falsch.

Alle drei tauchen auf sportpolitischer Ebene nur als eigenständige Teams in bestimmten Sportsarten auf, weil dort von internat. Verbandsseite die historischen Meriten anerkannt werden, siehe Fußball oder Rugby. Bei Olympia tritt dagegen GBR an inkl. Nordirland, also das Vereinigte Königreich.

Unter der Labour-Regierung Blairs wurden Schottland, England, Wald und NIR neue begrenzte Autonomierechte (wie eig. Regionalparament o. Budgetautonomie) für das eig. Territorium eingeräumt. Mehr nicht.

Der Status von Schottland gleicht somit eher dem Autonomiestatus Kataloniens bei allen juristischen Details in den jeweiligen Autonomiegesetzen Spaniens und des Vereinigten Königreichs

11:20 von SinnUndVerstand @10:47 von Mass Effect

Ich hofiere in Gegensatz zu Ihnen keine Nationalisten und Antidemokraten wie sie. Das sie ein Problem mit demokratischen Entscheidungen haben die nicht in ihre Linksaußenfilterblase passen ist nichts neues. Ist ja auch ein Markenzeichen vom Linken Rand. Ich werde sie und andere beizeiten daran erinnern wenn sie sich wieder für Putin und co ins Zeug legen.

@Hartz 4 Empfänger um 08:55

GB war Nettozahler in der EU. Schottland wird Nettoempfänger. Wenn Ihnen Schottland willkommen ist, gut, aber dann tragen Sie die Kosten.

@harry_up, @frosthorn @teachers voice @andere

Dass sich der Brexit allein durch die Möglichkeit mehr zu impfen gelohnt hat, wird von Ihnen nicht als Argument für den Brexit gesehen.
Impfen rettet Menschenleben. Das muss ich wohl nicht extra erklären.
Bei uns hat das zu späte Impfen u. auch die anderen Fehlentscheidungen (Schnelltests erst jetzt, obwohl es diese seit mehr als einem Jahr gibt!) zu viel mehr Toten als nötig geführt
Man darf nicht den Fehler machen, die Zahl der Toten von jedem Land miteinander zu vergleichen. Dass die Infrastrukturen u. Gesundheitssysteme in allen EU-Ländern so unterschiedlich vor Corona schon waren u. dies die Todeszahlen beeinflusste, muss man bei den Betrachtungen weglassen.
Es geht bei der Frage nach den Auswirkungen der Impfstoffbeschaffung auf die Todeszahlen nur isoliert um diese Betrachtung.
Da hat GB eben viel bessere Daten, weil GB viel mehr Impfstoffe hat u. mehr impfen kann.
Menschenleben sind am höchsten zu bewerten für die Frage, ob die EU sinnvoll ist oder nicht. Sie ist es nicht

12:25 von rainbowdiver

Gut erklärt.

@Tagesschau :

Ich bin ja sehr für die deutsche Sprache, auch gerade in den Medien, aber "Schoxit" klingt arg eingedeutscht.

"Scoxit" wäre wohl richtig, weil "Scotland" ;)

Schoxit"

Das ist doch was gutes , wiel die dann in in alimntierten Club von Brüssel zurück wollen.

um 12:40 von Margitt.

"Menschenleben sind am höchsten zu bewerten für die Frage, ob die EU sinnvoll ist oder nicht. Sie ist es nicht."

In GB sind doppelt soviele Menschen pro Million Einwohner durch Covid19 gestorben wie in Deutschland. Ihre Schlussfolgerung ist daher falsch.

Wenn sie denn überhaupt sinnvoll wäre; aber der Brexit hat mit Covid19 ja nullkommagarnichts zu tun.

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