Kommentare

was hat das Bild mit einem Strukturwandel zu tun ?

Ne junge Mitarbeiterin schraubt mit nem gesteuerten Atlas Copco Schrauber an einem Motor/Getriebe rum
Das hat sie schon vor 15 Jahren so gemacht (oder ihre Mutter)

Deutschland und die EU

Ganz ehrlich? Wenn sich in D und der EU in den nächsten Jahren nicht erhebliche Schritte in Richtung einer technologie-und wissenschaftsfreundlicheren Gesellschaft ergeben, dann prognostiziere ich eine massive Abwanderung der Hochqualifizierten in Richtung USA (sofern Biden mit seiner Agenda erfolgreich ist und das Land nachhaltig befriedet). Momentan ist die EU auf dem absteigenden Ast und irgendwann werden diese Menschen es nicht mehr einsehen diesen ganzen Spaß zu bezahlen und im Alter mit niedriger Rente dazustehen. Für mich und meine Familie ist auf jeden Fall dann der Punkt erreicht, wenn es in den nächsten Jahren kein EU-Pandemiegesetz gibt, welches einen Ablauf wie jetzt in der nächsten Pandemie verhindert. Das geben wir uns sicher nicht nochmal.

Krisen waren schon immer Katalysatoren für Strukturwandel

Der ZEW-Experte bringt es auf den Punkt:
"Die deutsche Politik und Gesellschaft muss einen Fehler nun unbedingt vermeiden: Und das wäre, der erfolgreichen Rettungspolitik eine chancenlose Konservierungspolitik mit Subventionierung der Vor-Corona-Welt folgen zu lassen".

"Konservierungspolitik" trifft es wirklich.
Und chancenlos wäre die schon deshalb, weil "konservieren" nicht nur bei Lebensmitteln, deren Zeit abgelaufen ist nichts mehr "retten" kann.

Strukturwandel...

welch geflügeltes Wort. Wir alle wissen das das globale Wirtschaftssystem längst am Ende ist. Die Ausbeutung der Welt zeigt ihre Folgen, wir haben nicht genug Ressourcen
um Ewig so weiter zu machen wie bisher.
Die Corona Krise zeigt auf anschauliche Weise die Richtung in die wir uns bewegen,
während einige ihre Gewinne in Sicherheit bringen haben andere das nachsehen.
Solidarität ist keine Einbahnstraße, die Gewinner der Krise müssen sich an den folgen der Krise beteiligen. Nur so ist ein Nachhaltiges Modell denkbar das allen Menschen wirklich eine wirtschaftliche Grundlage gibt. Solange wir uns im Westen nur um uns selbst drehen und 9/10 der Ressourcen verbrauchen und dabei den nächsten Generationen eine geplünderte und versuchte Welt hinterlassen, reichen schöne Worte und Wirtschaftsmythen eben nicht als Lösung, sondern sie sind das Problem.

Aus dem Artikel:

"Wie eine aktuelle Umfrage des ifo-Instituts heute zeigt, droht die zunehmende Digitalisierung des Einzelhandels und der Trend zum Online-Einkauf, im Ergebnis zu verödeten Innenstädten zu führen."

Um das zu wissen, brauche ich keine Umfrage und kein ifo-Institut.

Das Sterben der Innenstädte dauert ja nun schon einige Zeit an. Am Anfang waren es die Supermärkte auf der grünen Wiese, die den traditionellen Lebensmittelläden den Garaus machten. Dann kamen die Factory Outlets, und die Bekleidungsgeschäfte in den Innenstädten gingen. Nächster Schritt waren die Konzernketten, die die leerstehenden Läden aufkauften. Wenn Hennes&Mauritz und Konsorten ebenfalls nicht genug Geld verdienen konnten, dann wurde der Staffelstab an die Billigläden und Spielhallen übergeben. Und was bis jetzt ausgehalten hat, das fällt dann eben dem Onlineeinkauf zum Opfer.

Verödete Innenstädte kenne ich aus den USA zur Genüge. Brauchen wir hier eigentlich nicht, werden wir aber bekommen. Nur die Mieten bleiben...

Die Corona-Krise beschleunigt den Strukturwandel...

Da gibt es ein differenziertes Bild: Der Deutsche Einzelhandelsverband hat schon im Januar festgestellt, daß 50.000 Einzelhandelsunternehmen die Insolvenz droht und es damit auch eine Verödung von Stadtteilen geben wird.
Während die Industrie ja kaum von Corona-Schutzmaßnahmen betroffen ist. Autos laufen weiter vom Band. Und die meisten der 30 im DAX gelisteten Unternehmen schütten Dividenden aus.
Und es auch echte Krisengewinner gibt: Die Versandzentren am Rande der Städte, meist in öden Gewerbegebieten angesiedelt.

Kein Schaden in dem kein Vorteil liegt

> im Ergebnis zu verödeten Innenstädten zu führen. <
.
Die Grünen werden jubeln. Keine Geschäfte, keine Autos - viel Platz für Fahrräder.

Strukturwandel als Anpassung

Strukturwandel als Anpassung an neue Gegebenheiten ist immer notwendig und Deutschland ist auf Grund guter Bildung und Ausbildung der Bevölkerung dafür gut gerüstet.

Gütesiegel "Made in Germany" ?

Haben unser industriefeidlichen kleine Splittergruppen und Partein schon jahrzehntelang vor Corona zu fall gebracht.

Die Leuchttürme dieses "zu Fall" bringen sind Transrapid, AKWs, schnell Brüter, Wiederaufbereitungsanlagen, Grüner Punkt, Elfi, S21, BER usw.

"Die Pandemie beschleunigt

"Die Pandemie beschleunigt hier Veränderungen, die für viele Bürger nicht unmittelbar sichtbar sind. Deutschland sei führend im Bereich von Zukunftstechnologien"

"Alles Schlechtes hat auch etwas Gutes"
Alte Weisheit.
Die Pandemie beschleunigt Innovation und in gewissem Maße auch die Abkehr von anchronistischen Strukturen. Der Wandel hin zu Industrie 4.0 folgt der Logik des Zwanges zur Veränderung. Wäre schön, wenn dies auch in der Politik auch mal ankommen würde. Verquastes Denken und die unsägliche verstaubte Ideologie der grauen Eminenzen in vielen Parteien stehen einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung meist im Wege. Bevor mich jetzt alternative Schreiberlinge für Ihre Sache instrumentalisieren möchten: nein ich meine nicht die politischen Entscheidungen zur Eindämmung der Pandemie. Hier wird m. E. sehr gute Arbeit geleistet im Rahmen des Möglichen. Last but not least : auch so manchen alternativen Leerdenkern würde eine geistige Innivation 3.0 gut zu Gesichte stehen.

Dann will ich hoffen, dass...

die KI-Erfindungen nicht in absehbarer Zeit in chinesischen Händen landen.

Noch heute ärgert mich maßlos der hiesige Niedergang der Solartechnologie und der Verkauf des Roboterherstellers KUKA nach China.

nach der wahl mit einer dann

neuen regierung, wird sich die struktur total wandeln. deutschland wird sich als ehemals hochtech. land zuwenden zum grundidee als land der jäger und sammler. wir werden alles selbst herstellen, wenn wir es schaffen ein wildschwein zu erlegen

"Bei Impftechnologien

...und im Bereich Künstliche Intelligenz sind wir Weltspitze"

Hm. Die Aussage finde ich schon sehr gewagt. Allerdings wohne ich auch in Deutschland und nicht dort, wohin diese Spitzentechnolgien exportiert werden und kann nicht beurteilen, wie gut sie sind.

16:07, Hirschauer

>>Kein Schaden in dem kein Vorteil liegt
> im Ergebnis zu verödeten Innenstädten zu führen. <
.
Die Grünen werden jubeln. Keine Geschäfte, keine Autos - viel Platz für Fahrräder.<<

Ich glaube, Sie haben so einiges falsch verstanden.

Strukturwandel?

"Aber auch in der Industrie gibt es den Druck zur Veränderung. Dabei ist sie bislang anders als andere Branchen, etwa die Dienstleister, gut durch die Krise gekommen"
Klar ist die Industrie im Gegensatz zu anderen Branchen gut durch die Krise gekommen- die Industrie darf ja auch unabhängig jeglicher Inzidenz auch voll durcharbeiten. Wenn man dann noch die Kurzarbeit nach Arbeitsaufkommen und nicht nach dem aktuellen Pandemiegeschehen dazu benutzt, sich einen wirtschaftlichen Vorteil zu verschaffen, gleichzeitig aber Prämien an Mitarbeiter auszahlt und der Staat dieses Spielchen mitmacht, muss man sich nicht wundern, warum die Industrie so gut durch die Krise kommt.
Ein Strukturwandel ist daher doch gar nicht nötig, sondern nur betriebswirtschaftliche Überlegungen, wie man durch bspw. Homeoffice und weitere Digitalisierung und automatische Arbeitsplätze weiter den Profit steigern kann.

16:26, Karl Maria Jose...

>>nach der wahl mit einer dann
neuen regierung, wird sich die struktur total wandeln. deutschland wird sich als ehemals hochtech. land zuwenden zum grundidee als land der jäger und sammler. wir werden alles selbst herstellen, wenn wir es schaffen ein wildschwein zu erlegen<<

In den Innenstädten...

@ umbutu 77. 16:02

"Solange wir uns im Westen nur um uns selbst drehen und 9/10 der Ressourcen verbrauchen und dabei den nächsten Generationen eine geplünderte und versuchte Welt hinterlassen, reichen schöne Worte und Wirtschaftsmythen eben nicht als Lösung, sondern sie sind das Problem."

In der Theorie nachvollziehbar. Aber wie sieht Ihr pragmatischer Lösungsansatz hierzu aus?

Menschen benötigen Arbeit und somit Arbeitsplätze um ihre Familien und Kinder zu ernähren. Menschen in der westlichen Welt (Industrienationen) wollen nicht auf Ihren Lebensstandard verzichten. Ehrlich gesagt, ich auch nicht. Und Sie? Und was ist mit den Menschen in der Dritten Welt? Anprangern von Misständen ist legitim, allerdings nur glaubhaft wenn man/frau Alternativen aufzeigen kann. Der Mensch entwickelt sich vorwärts, nicht zurück. Ergo bedarf es politischen Entscheidungen, umweltgerechte und innovative Ideen zu generieren, um in diesem Sektor Arbeitsplätze zu schaffen.

Strukturwandel bedeutet sterben

Um uns sterben Geschäfte, denen es bis vor einem Jahr nocht gut ging. Reserven sind aufgebraucht, die Hoffnung gestorben und die Altemeier-Hilfen kamen niemals an....Es wurden unnötige Schulden gemacht und Eigenheime verkauft , die Kleinunternehmer u. ihre Familien haben viele Tränen vergoßen....Die Geschäfte stehen leer und nun wird beim großen Onliner bestellt so ist es doch wohl auch von Frau Merkel gewollt...

Interessant

Da fordert Herr Hüther schon mal prophylaktisch weitere Mittel für die Industrie, natürlich aufzubringen wie immer durch DEN STAAT (wen auch immer er damit meint):

Der Staat müsse den Unternehmen beim Wandel einen verlässlichen Rahmen und die erforderliche Infrastruktur bieten.

Um gleich anschließend dem freien Markt das Wort zu reden:

Vor allem der Wettbewerb spielt für Hüther bei der Bewältigung der Corona-Krise und eine entscheidende Rolle: "Wettbewerb ist immer ein Neuanfang."

Was denn nun? Bisher sollte der Staat immer alles dafür tun, die Unternehmen - möglichst ohne dabei Unmöglichkeiten wie die Anpassung an neue Technologien zu erwarten - hilfreich und pflegend und natürlich mit viel Steuergeld durch die Krise zu begleiten. Aber wenn der Rubel danach wieder rollt, sich möglichst aus allem raushalten.

Erwartbar.

Gute Ausbildung ist ein Muss

Ja, ich denke auch, dass Deutschland mit seinen vielen innovativen Firmen (die ja auch entsprechend gut ausgebildete Beschäftigte basieren) für die Zukunft gut gerüstet ist. Nur: Ausruhen darf man sich hierbei nicht, und auch die Belastungen, die der Staat den Firmen auferlegen (Vorschriften jeglicher Art, Steuern, etc.) müssen maßvoll sein! Da bin ich mir mit einer neuen Regierung unter Leitung der Union sicher, dass es hierbei keine Übertreibungen gibt. Einer links orientierten Regierung (z. B. GRR) würde ich dies absprechen.
Wie hieß es noch vor nicht so langer Zeit: die deutsche Automobilindustrie sei von Tesla abgehängt ... bei weitem nicht, unsere Autohersteller sind sehr gut aufgestellt und innovativ. Die Ingenieurskunst und die Handwerksbetriebe sind in Deutschland hervorragend aufgestellt, und dass es so bleibt, bedingt weiterhin ein sehr gutes Bildungssystem.
Hoffentlich auch Möglichkeiten für Mitarbeiter von sogen. „Zombie Firmen“, die nach der Pandemie insolvent sind.

als Chance für einen grundlegenden Wandel

habe ich diese Pandemie schon immer begriffen. Und nicht nur ich, solche Stimmen gab es viele.
Leider gab es noch viel mehr, die sagten, das wichtigste sei, dass wir so bald wie möglich weitermachen können wie bisher. Nicht nur die Politik, die Gesellschaft als Ganzes scheint nicht zu begreifen, woher der Wind weht.
Auch die heutigen Kommentare kehren schon wieder zurück zu den alten Narrativen: unvermeidbare Umstellung in unserer Art zu leben wird sofort als Aufforderung verstanden, wieder in die Höhlen zurückzukehren (Wildschweine zu erlegen). Das umschreibt man dann mit der subtilen Drohung "wie wollen ja schließlich alle unseren Wohlstand erhalten".
Ohne Veränderung wird dieser Wohlstand in ein paar Jahren ganz und gar, ratzekahl verschwunden sein. Natürlich hoffen viele, dass sie persönlich nicht mehr davon betroffen sind und fordern deshalb - nur an die Bedürfnisse aller denkend natürlich - ein "weiter so".

Hier hat D so gut wie nichts eigenes.

Dabei sind Brennstoffzellen/Wasserstofftechnologie die Zukunft.

Sei es in PKW oder LKW oder Bussen, oder sei es gar als dezentrale Energieversorgung in Wohnhäusern.

Leider fehlt es noch sehr stark an der Infrastruktur (z.B. Netzausbau).
Auch in der Hinsicht, damit dezentrale Energieversorger eigenständig ihre Energie produzieren und verkaufen können. Jegliche Hindernisse sind hier abzubauen, sodass die Abhängigkeit von den Großkonzernen nicht gegeben sein muss.
Leider hat hier der Bundeswirtschaftsminister nicht geglänzt, sondern ist an diesen Stellen untergetaucht und hat nicht von sich reden gemacht.

@Wolf1905 (16:36)

"...unsere Autohersteller sind sehr gut aufgestellt und innovativ."

So wie Daimler - vorgestern wieder Kurzarbeit anmelden und vom deutschen Staat Kohle anfordern, dann aber heute Miliardengewinne dank China-Geschäft vermelden. Ob davon in Deutschland Steuern anfallen, darf man auch hinterfragen.

Auf die Art von Innovation kann ich gerne verzichten.

@Hirschauer um 16:07

Lustigerweise sprechen sie da in völliger Verdrehung ein echtes Problem an.

Denn da die Innenstädte der Kleineren Städte bereits verödet sind setzen sich die Einwohner in Autos um in den Größeren zu shoppen, was dort da leben beschwerlich und für Fahrräder, die beim ortsnahen Einkaufen in Städten ja viel mehr zum Einsatz kommen als Autos, gefährlich macht.
Das dieses Problem lösbar währe wenn diese Geschäfte ebenfalls stürben... hinterher müssten nur die Einwohner dieser Städte ebenfalls lange Wege, was oft per Auto heist, in kauf nehmen um bis in die Großstadt/Metropole zu Fahren.
Und sie Würden es tun.
Das liesse sich nur mit Stadtmauern oder dem Verbot von Ladengeschäften ändern.

Das ist keine Lösung
Ladensterben bedeutet halt mehr Autoverkehr, nicht weniger, denn in den Ballungsräumen, wo die meisten wohnen, wird, wenn Geschäfte vorhanden sind, eben das meiste zu Fuß, per ÖpnV oder Fahrrad erledigt - was durch Autos eher erschwert wird - Autos parken am liebsten vor Shoppingmall

25 Prozent der Schulabgänger

haben merkliche bis schwere Defizite im Lesen, Schreiben und Rechnen. Von 100 Erstklässlern können 30 noch nicht bis zehn zählen. Geht aus einer Studie hervor, die ich mir heute morgen im Radio angehört habe,
Ich würde da nun nicht gerade behaupten, dass unser perfektes Bildungssystem ein Pfund ist, mit dem wir bei einem Strukturwandel wuchern können.

@16:36 von Wolf1905

"Hoffentlich auch Möglichkeiten für Mitarbeiter von sogen. „Zombie Firmen“, die nach der Pandemie insolvent sind."

Das dürfte sich nicht ausgehen.
"Das Ifo-Institut prognostiziert auf Basis von Umfragen 750.000 existenzbedrohte Unternehmen in Deutschland, die Wirtschaftsauskunftei Creditreform rechnet hingegen mit 550.000 überschuldeten Unternehmen, die infolge der Corona-Krise zu Zombieunternehmen werden könnten." und vermutete 25.000 Firmen die 2021 direkt in die Insolvenz gehen.
Dazu noch die offizielle Arbeitslosenzahl mit 2,8 mio, oder die inoffizielle+ Älter als 58, Ein-Euro-Jobs etc mit 3,6 mio.
Ich sehe daher schwarz, dass die Mitarbeitenden der derzeitigen Zombiefirmen alle auf dem vorhandenen Arbeitsmarkt wieder beschäftigt werden können.

Sozialhilfe ohne Bedürftigkeit an die Industrie

Hat z.B. Daimler die 700 Mio.!? Teuro Sozialhilfe für Coronakurz- und Coronanullarbeit inzwischen (anstandshalber oder gezwungenermaßen) in die Bürgerkasse zurückgezahlt - nachdem die Firma kürzlich 1,4 Mrd.!? für nix (Dividende) übrig hatte? Aktuell fehlen Computer-Chips -u.a. für Autos, die die Welt nicht braucht- und deswegen will die Autoindustrie schon wieder ohne Bedürftigkeit für Kurz- und Nullarbeit am Fließband Stütze aus dem Bürgergeldtopf abgreifen.

Strukturwandel -find ich gut.

Denn das bedeutet diafunktionales Abschalten.

Als disfunktional hat es sich zum Beispiel erwiesen Steuergeld in Mietzahlungen von Geschäften zu pumpen die wahrscheinlich trotzdem in den Endwehen der Pandemie im Rahmen der Spekulationskriese die kommen wird sterben werden. Dieses geld ist großteils verloren, in irgendwelchen Fonds verschwunden die den Anschließenden Lehrstand mit spekulationsbedingten Wertsteigerungen schönrechnen werden.
Geld weg, Geschäfte Weg. Ach je, und die ehemaligen Besitzer auf der Straße wegen Wohnungsmietwucher. Was tun wenn die Menschen im Land sich die Wohnungen nicht mehr leisten können? Die Geschäftsleute sich das Geschäftemachen nicht leisten können?
Neue Städte für diese bauen?...ahm
Da stehen noch welche, die braucht grad keiner...also, zumindest nicht im "Gemeinwohlförderlichen" Sinne.
Wie wärs wenn man die nutzen täte?
Es gibt da eine Regelung die auch als sie an die Autobahn angeschlossen wurden und Häuser im weg standen genutzt wurde...

@ Opa Klaus 16:32

Die Alternativen fangen genau beim Denken an, oder glauben Sie das unser Wirtschaftssystem vom
"Himmel" gefallen ist ?
Wie wäre es z.B. wenn ein großer Teil der Gewinne der Pharmakonzerne in nachhaltige Projekte investiert werden müsste....
...oder wenn die Erzeuger von Rohstoffen endlich gerechte Preise bekommen würden...

usw.

Ein Blick in die Kristallkugel...

Natürlich wird der Internethandel zunehmen, weil er höhere Renditen bringt.
Statt eines ausgebildeten Verkaufspersonals, das deutsch sprechen kann, reichen dann schlecht bezahlte Lagermitarbeiter und scheinselbständige Paketauslieferer, die kaum deutsch sprechen.
Billiger geht's nicht.
Und wenn man krank wird, kann man zum telemedizinischen Dienst der kassenärztlichen Vereinigung.
Bin gespannt, wann es die ersten Sets im Internet zum Selbstoperieren gibt.
Kredite gibt es ja heute schon übers Handy, wenn man Pasta kotzt, oder sonst was nebenbei macht. Und wenn man dann noch etwas Geld übrig hat, kann man das bei Heiterino im Internet verzocken.
Schlimm...

@ um 16:32 von Opa Klaus

Der Mensch braucht keine Arbeit. Der Mensch benötigt Geld.
Denn ohne Arbeit kann ich leben. Ohne Geld nicht.
Wir alle müssen sehr viel mehr arbeiten als nötig, um anderen die Taschen zu füllen.
Allein zur Erreichung der Pariser Klimaziele kann die Arbeitszeit auf 6 Stunden pro Woche reduziert werden. Das erspart uns viel CO2 und Umweltzerstörung.
Alles über 6 Stunden/W hinaus gefährdet die Klimaziele.
Aber dann könnten alle, die unbedingt arbeiten wollen, eine Arbeitsstelle finden, da dann überall Arbeitsplätze frei sind.

Es ist nicht die Digitalisierung entscheident

Entscheident ist die Globalisierung. Und die bedeutet, dass dort produziert wird, wo die Produktion im Billigsten ist. Warum wohl produzieren Unternehmen wie VW, BMW, Audi, Mercedes in Ungarn und anderen Billiglohnländern? Und so wird Deutschland langsam ausbluten, weil alle großen Unternehmen ins Ausland gehen, von Land zu Land ziehen, immer dahin, wo es billiger ist.
Und da Innovation immer mehr ein Fremdwort in Deutschland ist, Wissenschaft und Bildung sich immer mehr verschlechtern, weil die Ausgaben dafür zurückgehen, wird Deutschland letztendlich ein auch ein Billiglohnland werden, in dem einige Wirtschaftsbosse Milliarden verdienen und die Masse von Almosen lebt. Nichts anderes ist möglich durch die Politik in Deutschland in den letzten 20 Jahren. Gut gebildete, innovative Menschen gehen dort hin, wo sie geachtet und anerkannt werden und dafür kommen Millionen ungebildeter oder schlecht ausgebildete Menschen nach Deutschland.

Strukturwandel wuchern können.

von frosthorn @
Unser Bildungsystem muss alle Kinder mitnehmen, kostengünstig sein und Eltern schnell das arbeiten ermöglichen.Dafür haben wir ganztags Kitas ab 6 Mon. und OGSen erfunden. Der kleinste gemeinsame Nenner ist jetzt der Maßstab für alles.

Oder warum glauben Sie sind die Kinder von sehr vielen Menschen auf teuern Internaten oder Privatschulen?

@frosthorn. 16:25

"Veränderung wird dieser Wohlstand in ein paar Jahren ganz und gar, ratzekahl verschwunden sein. Natürlich hoffen viele, dass sie persönlich nicht mehr davon betroffen sind und fordern deshalb - nur an die Bedürfnisse aller denkend natürlich - ein "weiter so""

Ganz ehrliche Frage ohne Hintergedanken : wie sollte denn Ihrer Meinung nach diese Veränderung in der Praxis realisiert werden?

@ frosthorn 16:45

Sie haben es genau auf den Punkt gebracht. Der sogenannte Wohlstand in der Gesellschaft wird ja jetzt schon weniger, weil der Mittelstand schon unmerklich schrumpft.

wo die Produktion im Billigsten ist.

Kritikunerwünscht @

Und warum ist das so?

Weil unsere Politiker und die EU ein perfektes System der Ausbeutung von persönlicher Leistung durchgesetzt haben.

Besteuerung von persönlicher Leistung muss von allen Steuern und Abgaben befreien werden und es dürfen nur leistungslose Gewinne (Aktien, Dividenden, Mieten usw. ) und Verbrauch besteuert werden.

Alimentierungen und Subventionierung müssen drastisch gekürzt oder besser ganz abgeschabt werden.

Bei all diesen Problemen

Bei all diesen Problemen sollten wir uns unserer Politiker erinnern, die allesamt im Laufe der Pandemie beteuert haben, dass nach Corona nichts mehr so sein wird, wie vor Corona.
Unlängst noch Herr Steinmeier.
In 5 Monaten ist Bundestagswahl. Mal sehen, welche Partei uns welche Veränderungen und Verbesserungen anbietet. Ich gehe davon aus, dass sämtliche Parteien momentan ihre Wahlprogramme dementsprechend anpassen. Viel Zeit bleibt nicht.
Es wäre schön, wenn tagesschau.de darüber berichtet und nachfragt.
Denn diese Veränderungen müssen in großem Maßstab stattfinden, die nicht zu übersehen sein werden und alle Bürger und Wirtschaftsbereiche betreffen.
Mehr Digitalisierung, weniger Arbeit!

Ein Strukturwandel wird nicht

Ein Strukturwandel wird nicht ausreichen. Was wir brauchen ist ein genereller Wandel unsrer Lebensweise , hin zu einer gerechten Welt in der alle vom Fortschritt profitieren. Weg vom Egoismuss bei dem sich einige wenige immer unverschämter die Taschen füllen wärend andere nicht genug zum Leben haben. Indem man Konzernen endlich Regeln auferlegt die es ihnen verbieten skrupellos die Rohstoffe auszubeuten und dabei unsre Erde zerstören die allen gehört. Leider wird das aber auch diesmal so laufen wie bei der Bankenkrise, ist sie vorbei redet keiner mehr vom Wandel.

"Wettbewerb ist immer ein Neuanfang."

na toll, Wettbewerb als alleiniger Wertmaßstab für die Wirtschaft verringert nur die Marge(den _Roh-Verdienst),Neuanfang in der Wirtschaft hat ein Skalierungsproblem, sodass bei der kleinen Größe nicht viel Einkommen übrigbleibt. Wovon sollen wir dann unsere Brötchen in naher Zukunft kaufen, wenn uns keine besseren Richtschnuren für Zukunft der Wirtschaft einfallen? Stimmt denn wenigstens der Zusammenhang, dass „Wettbewerb immer ein Neuanfang ist“. Bei der erfolgreichen Firmengeschichte von Google kann ich diese Zuammenhang nicht erkennen, da war es m.E. Innovation.

17:08 von nie wieder spd

Sie schrieben: Allein zur Erreichung der Pariser Klimaziele kann die Arbeitszeit auf 6 Stunden pro Woche reduziert werden. Das erspart uns viel CO2 und Umweltzerstörung.
Alles über 6 Stunden/W hinaus gefährdet die Klimaziele.
Klasse, bei 52 Wochen die das Jahr hat und 30 Urlaubstagen braucht man nur noch 22 Tage im Jahr arbeiten.

Artikel zeigt keinen Strukturwandel auf

Dafür gibt es eine Menge Lobeshymnen und Selbstbeweihräucherungen.

Herr Hüther sollte es besser wissen: der Anteil Chinas an der Bruttowertschöpfung in Deutschland steigt rasant. Im Gegensatz zur e-Mobilität, wo China konsequenter vorgeht, spielt autonomes Fahren keine Rolle als Kaufanreiz.

Industrie 4.0 ist schlicht die schon seit längerem bestehende Entwicklung, arbeitsintensive Prozesse zu automatisieren. Mit Corona hat das nichts zu tun.

Viel wichtiger ist aber die Folge für den Arbeitsmarkt: zukünftig wird es noch weniger Jobs geben in Bereichen die wenig Kreativität erfordern. Darauf gibt es nicht nur keine gesellschaftliche Antwort. Es gibt nicht mal eine Debatte.

Corona hat gezeigt das die Wirtschaft in Deutschland massive Überkapazitäten hat. Die werden sicher nun abgebaut werden.

Ausserdem bringt sich die Wirtschaft in Stellung: mehrere hundert Milliarden Euro Pandemiekosten wird jemand bezahlen müssen - die deutsche Wirtschaft und ihre Anteilseigner sind es nicht!

re 17:20 werner1955: Unsere Politiker

>>wWeil unsere Politiker und die EU ein perfektes System der Ausbeutung von persönlicher Leistung durchgesetzt haben.<<

Ein gewisses Misstrauen gg. „unseren“ Politikern ist in einer Demokratie regelrecht lebensnotwendig.
Ein pauschales Abqualifizieren ist dagegen gleichbedeutend mit einem Erstreben einer „politikerlosen“ Gesellschaft. Das klingt nicht nur nach einer Utopie, es ist auch eine. Und zwar eine im wahrsten Sinne des Wortes Furchtbare.

Warum? Weil dann Diejenigen die Politik übernehmen, die von sich selbst behaupten, keine Politiker zu sein. Die sind aber die mit Abstand gefährlichsten, weil sie sich jenseits der Kritik an Politikern wähnen. Sie sind ja die „Erleuchteten“. Die US-Demokratie hat es gerade noch geschafft, von einem solchen „Erleuchteten“ nicht abgeschafft zu werden.

>>Besteuerung von persönlicher Leistung muss von allen Steuern und Abgaben befreien werden ...<<

So was kann auch nur ein „Nicht-Politker“ fordern...

@ sikgrueblerxyz, 18:58

„Wettbewerb als alleiniger Wertmaßstab für die Wirtschaft verringert nur die Marge(den _Roh-Verdienst),Neuanfang in der Wirtschaft hat ein Skalierungsproblem, sodass bei der kleinen Größe nicht viel Einkommen übrigbleibt. Wovon sollen wir dann unsere Brötchen in naher Zukunft kaufen, wenn uns keine besseren Richtschnuren für Zukunft der Wirtschaft einfallen?
>> Stimmt denn wenigstens der Zusammenhang, dass „Wettbewerb immer ein Neuanfang ist““

Der stimmt solange nicht, wie Geld(-Gewinn) bei der Bestimmung des „Siegers“ der alleinige Maßstab ist - und es dabei völlig egal ist, wie und womit bzw. auf welche Art und Weise und auf wessen Kosten diese „Gewinne“ erzielt wurden bzw. werden.

"Made in Germany" ein Auslaufmodell

"Made in Germany" zieht nicht mehr. Das gilt jetzt schon und in verstärktem Maße für die Zukunft. Man wird am Ende Platz machen müssen für Konkurrenten, die immer massiver und dynamischer auftreten. In einigen Branchen ist dies jetzt schon unübersehbar.

Dass Deutschland reformunwillige EU-Pleitestaaten durchfüttert, wirkt zusätzlich noch wie ein Brandbeschleuniger. Die Briten haben die Schwäche des Systems erkannt und sind rechtzeitig abgesprungen.

Die werden in Zukunft keinen Cent verschwenden und ihre Steuergelder für Investitionen (Digitalisierung, Industrie 4.0) im eigenen Land ausgeben. Meiner Meinung nach ist das die einzige Chance. Wer weiterhin Steuergelder an andere verschenkt, wird genauso enden: nämlich pleite und überschuldet.

19:22 von Möbius kein Grund zu klagen

„Viel wichtiger ist aber die Folge für den Arbeitsmarkt: zukünftig wird es noch weniger Jobs geben in Bereichen die wenig Kreativität erfordern. Darauf gibt es nicht nur keine gesellschaftliche Antwort. Es gibt nicht mal eine Debatte.“
Es gibt genügend Arbeitsgebiete, wo Deutschland sich noch mehr kreativ beschäftigen könnte. Wir müssen es nur wollen. Und mit der Debatte haben Sie ja schon angefangen. Die Ts könnte mit mehr Diskussionsartikeln zu diesem Thema die Debatte verstetigen.

@tinkotis um 16:51

Ich meine u. a. "...unsere Autohersteller sind sehr gut aufgestellt und innovativ."
Sie schreiben daraufhin:
„So wie Daimler - vorgestern wieder Kurzarbeit anmelden und vom deutschen Staat Kohle anfordern, dann aber heute Miliardengewinne dank China-Geschäft vermelden. Ob davon in Deutschland Steuern anfallen, darf man auch hinterfragen.
Auf die Art von Innovation kann ich gerne verzichten.“

-> Das, was Sie schreiben, hat aber gar nix mit Innovation zu tun. Die Details zum Antrag auf Kurzarbeitergeld kenne ich jetzt nicht; ich hatte was von fehlenden Chip-Lieferungen gehört, die die Produktion in Probleme geführt hat.
Sie müssen mal den Geschäftsbericht von Daimler lesen: darin steht, wieviel Steuern an den Staat abgeführt wird - übrigens auch von den vielen tausenden Beschäftigten bei Daimler und deren Zulieferbetriebe.
Dass Daimler mit zu den innovativsten Firmen in D gehört, ist außer Frage!

19:45 von Nettie mal anders gesehen

>> Stimmt denn wenigstens der Zusammenhang, dass „Wettbewerb immer ein Neuanfang ist““
„Der stimmt solange nicht, wie Geld(-Gewinn) bei der Bestimmung des „Siegers“ der alleinige Maßstab ist - und es dabei völlig egal ist, wie und womit bzw. auf welche Art und Weise und auf wessen Kosten diese „Gewinne“ erzielt wurden bzw. werden.“
Die Bestimmung des Siegers ist eine andere Dimension des Problems. Wettbewerb ist meistens nicht der Auslöser eines Neuanfangs . (Neuanfang heißt für mich, dass das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird) In den meisten Fällen findet ein Opfimierungsversuch statt, um die Wettbewerbsschwäche auszugleichen.

Nach jeder Krise

gibt es neue Aufgaben zu erledigen,das war immer schon so und bringt auch Zukunftweisende Ideen hervor.Und das ist gut so.

Strukturwandel durch Conona

wird geringer ausfallen als befürchtet,wenn der Coronakrieg gewonnen ist. Sieht man in Taiwan Coronastrukturwandel?Eher herrscht wieder Normalität. Ich habe bisher nichts darüber gelesen. Bei uns wird es einen Strukturwandel in der Pandemiebekämpfung geben, so wie es in Taiwan einen Wandel nach der dortigen ersten Sarsinfektion gab. Die anderen Wirtschaftsbereiche werden nur einen Srukturwandel erleben, der schon absehbar war oder in Planung ist (ökologische Transformation). Ich sehe keine grundsätzliche Änderung im Bedürfnisempfinden in der Bevölkerung. Oder wollen wir nicht mehr in Urlaub fahren oder Restarants besuchen?

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Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

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