Ihre Meinung zu: Russland erhöht Militärpräsenz an ukrainischer Grenze

12. April 2021 - 19:18 Uhr

Nach Angaben der ukrainischen Regierung hat Russland mehr als 40.000 Soldaten an der Grenze zur Ostukraine zusammengezogen. Die NATO will angesichts einer drohenden Eskalation über mögliche Konsequenzen beraten.

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Kommentare

Die NATO Manöver verschweigt man

Was soll diese einseitige Berichterstattung.

Russland erhöht Präsenz an

Russland erhöht Präsenz an der ukrainischen Grenze? Sehr mutig von Herrn Putin, wo ihm doch jetzt der weltgrößte Papiertiger, die EU, droht. Bestimmt hat sich der Herr Putin schon zitternd versteckt, vor dem was da von uns nun kommen mag, also zitternd vor lachen.

Kiew weigert sich, das Minsker Abkommen zu erfüllen.

Und hat jetzt sogar offiziell bestätigt, dass es das nicht will. Vor allem die vorgesehenen Sonderrechte sind Kiew offensichtlich ein Dorn im Auge.
Die letzten OSZE-Berichte weisen auf zusätzliche Vertragsverletzungen hin. Kiew lässt schwere Waffen an die Grenze zu den Volksrepubliken bringen. Das macht eigentlich nur einen Sinn, wenn man einen Angriff plant, oder damit drohen will.

Und nicht vergessen: Russland zieht Truppen im eigenen Land zusammen, nicht in fremdem.

Wie wäre es denn mal mit

Wie wäre es denn mal mit einem Bericht über das Nato Manöver an der Russischen Grenze? Defender 2021 heist das glaube ich und ist das größte seid dem Ende des Kalten Krieges.

Die Interessen sind zu verschieden für einen Frieden.

Die militärische Beratung seitens der Nato bezüglich der zunehmende Kriegsgefahr in der Ost-Ukraine ist überfällig. Gleichzeitig ist jedoch eine politische Beratung überfällig. Denn die Gründe für die Verschärfung der Situation sind , neben dem Westen auch in der Ukraine zu suchen, wie die deutliche verstärkte qualitative und quantitative Bewaffnung, die problematische Rolle einiger Staaten hier, nicht nur die Türkei, die deutliche verstärkte Waffenlieferungen der USA, angeblich nicht nur Verteidigungswaffen und die Finanzhilfen der EU die größtenteils die Oligarchen nutzen, die an einem Friedensprozess nicht interessiert sind, im Gegenteil.
Die Ukraine ist in den letzten 2 Jahre eine Demokratisierung keinen Strich weiter gekommen.

Re : krittkritt !

Würde ich auch tun, wenn ich so benachteiligt werde, und Terroristen einen Teil meines Landes mit Hilfe von Putin einfach besetzen dürfen. Diese Rebellen sind genauso Verbrecher wie Putin auch, der grundsätzlich die eigene Opposition im Land mit allen unlauteren Möglichkeiten, die es überhaupt gibt, ausschaltet, ins Gefängnis steckt, oder umbringen lässt.
Ja er zieht Truppen im eigenen Land zusammen, ganz in der Nähe der Grenze zur Ukraine. Wenn er russische Bürger wirklich schützen will, dann sollte er darauf dringen, dass diese Rebellen aufgeben, er seine Milizen zurück ziehen, und endlich alles unternehmen, damit im Nachbarland Frieden einkehrt.
Aber mitnichten, er sendet ja auch heimlich Milizen nach Belarus, die den Diktator dort immer vermummt unterstützen, friedliche Bürger und Bürgerinnen verprügeln, statt Lucka zur Aufgabe zu bewegen. Überall da gleiche Spiel von ihm. In meinen Augen ist er der Verantwortliche für diese Konflikte !

mit der Entsendung von Kriegsschiffen

ins schwarze Meer hat die Nato ja nun ein deutliches Zeichen der Deeskalation gesetzt. Jetzt wäre Russland dran, indem es seine Streitkräfte nach hinten verlegt, am besten an die russische Pazifikküste oder ins Polarmeer. Oder gleich auflöst.

Die Ukraine sollte sich

Die Ukraine sollte sich Russland wieder anschließen. Und Weißrussland sollten sie auch einladen. Sann wäre wieder beisammen, was sowieso zusammen gehört.

Putin raselt mit "Säbel". Und

Putin raselt mit "Säbel".
Und was machen die anderen?
Warum schickt Amerika amerikanische Kampfflotten ins Schwarze Meer?
Ach, es machen doch alle mit. Jeder hat dafür seinen Grund. wie so oft in der westlichen Welt will man Putin dafür verantwortlich
machen.
Es kommt vielfach auf den Blickwinkel einer Berichterstattung an.

13.000 Todesopfer

Und alles nur, weil der Westen nicht die Finger von der Ukraine lassen konnte.
Warum gibt es eigentlich keine Bilder von den jeweiligen Truppenkonzentrationen?
@ Faktenfinder: Damit könnte geklärt werden, dass wieder einmal die Ukraine als Aggressor auftritt.

@Traumfahrer

Ich beneide Sie um Ihr schlichtes Weltbild. Hier der Westen <-> gut. Da der Russe <-> böse.
Mir hat man dieses Bild während meines Grundwehrdienstes zu Zeiten des Kalten Kriegs auch eingebleut. Glücklicherweise konnte ich später anfangen, selbständig zu denken.

@heribix 19:36

Solche Feinheiten wurden schon ignoriert, da war ich noch zwischen Schwarzenborn und dem Fulda-Gap in der vierten Gangart unterwegs.

Wer soll das denn glauben?

Einerseits – amerikanische Militär an der Grenze zu Russland, auch im Schwarzen Meer. Anderseits – Nordstream2 ist zu 95% fertig, es geht nur noch um ein paar Monate.
Der Bürgerkrieg in der Ukraine dauert schon 7 Jahre. Putin ist sicherlich so dumm, dass er das jetzt alles riskiert. Genau jetzt.

Was will Russland da

Nur zur Erinnerung, die sogenannten Separatisten, bzw. die Russische Regierung hinter ihnen, wollten und wollen die eroberten Gebiete ausdehnen, mindestens bis nach Sewastopol.
Es war Russland, welches den Krieg in die Ostukraine gebracht hat und nur aufgrund der russischen Unterstützung konnten sich die Separatistengebiete halten.

@19:46 von Traumfahrer
Sie vergessen einfach die Vorgeschichte: Die Regierungen der Volksrepubliken haben von den Rebellen in Kiew abgekupfert.
Auf Phoenix war zu sehen, dass ein Teil an dem legalen Präsidenten Janukowitsch festhielt. Andere, kritisch gegenüber Janukowitsch sagten, was die in Kiew machen - Besetzen der Regierung, der Ämter - können wir auch.
Herausgekommen sind Regierungen, die mit der ursprünglichen ukrainischen Verfassung nicht kompatibel sind.
– Was Belarus betrifft, sieht das zumindest die Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch anders: Demnach sind es vor allem Lukaschenko-Anhänger, die fürchten, "dass nach Lukaschenko das russische Kapital kommt, dass Fabriken und Unternehmen billig aufgekauf und die Kolchosen aufgelöst werden. Sie haben Angst vor Russland, vor diesem russischen Modell des Kapitalismus." (zit. nach Südd.Zeitung 8.4.21)

Die Ukraine

Ist ein Land,in dem ein Machtwechsel durch Wahlen möglich ist.Geschehen bei den letzten Präsidentschaftswahlen und das Wahlergebnis wurde auch anerkannt.Anderst als zum Beispiel in Belarus.Dieser Konflikt ist total unnötig,bringt nur unnötige Opfer,bringt niemanden wirklich einen Vorteil und sollte umgehend beendet werden.
Andere dringende Probleme werden nicht angegangen.Alles nur überflüssiges politisches und militärisches taktieren.
Oder braucht Putin jetzt so dringend ein Ablenkungsmanöver?

Und warum?

Die Äußerungen des ukrainischen „Verteidigungsministers“
könnten eine Antwort auf die Militärpräsenz sein!
Und übrigens...wenn RU dort Krieg wollte,hätte es einen Grund dafür gehabt als seiner Zeit ca.200 ukr.Soldaten bewaffnet auf das Gebiet RU vordrangen-erinnert man sich?
Sogar unsere Medien mussten darüber berichten.

@Traumfahrer

"Würde ich auch tun, wenn ich so benachteiligt werde, und Terroristen einen Teil meines Landes mit Hilfe von Putin einfach besetzen dürfen" Am 12. April 2021 um 19:46 von Traumfahrer

*

Zur Erinnerung:

Alle ukrainischen Soldaten haben sich geweigert zu kämpfen, als der ganze Zwist angefangen hatte. Es war Krieg und es ging wirklich keiner hin.

Dann hat IWF Ukraine Kredite bewilligt und am nächsten Tag ging der Krieg los, weil genug Kohle da war. Da kämpfen auf beiden Seiten Söldner, die durch ukrainischen Oligarchen finanziert werden. Die einen haben sich Hilfe im Osten gesucht, die anderen im Westen.

Und das endet genauso wie derselbe Zustand in Polen (allerdings paar Jahrhunderte früher, als der Adel sich nicht auf die Thronfolge einigen konnte) mit Aufteilung des Landes.

Mehr ist da nicht zu machen.

Am 12. April 2021 um 20:15 von Naturfreund 064

< Oder braucht Putin jetzt so dringend ein Ablenkungsmanöver?
Ja, natürlich.
Putin möchte die westliche Öffentlichkeit von Navalny-Thema ablenken, zu dem Zweck fängt er neue Krieg in der Ukraine an.

< Ist ein Land, in dem ein Machtwechsel durch Wahlen möglich ist
Absolut. Und genau deswegen wurde im Jahr 2014 ein Putsch arrangiert, gerade mal 6 Monate vor den neuen Präsidentschaftswahlen?

20:05 von Carlos12

Na das ist ja mal eine interessante Fachbeurteilung. Mir wurde bis jetzt durch die Medien mitgeteilt, daß die dortige Bevölkerung duch Wahlen beschlossen hat, zu Russland zu gehören. Hätte Janukowitsch Russland während des Putsches um Hilfe gebeten, hat er vielleicht sogar, dann sähe die Sache ganz anders aus. Dann müsste Russland die Ukraine miternähren. Das wäre finanziell nicht zu stemmen.

fakt ist,

das sowohl RU als auch die Ukraine das abkommen unterzeichnet haben, sich aber die Ukraine nachweislich nicht an die abmachungen gebunden fühlt, die man da unterzeichnet hat. natürlich gibt niemand gerne staatsgebiet ab, bzw. erlaubt den ehemaligen staatsbürgern autonom zu sein. genau das war aber der kernpunkt des abkommens, das, wie gesagt, die Ukraine unterschrieben hat. solch ein gebaren, sich nicht an abmachungen zu halten, hat die Ukraine brav gelernt bei Donald Trump.

ein wenig demut täte beiden seiten, sowohl der russischen als auch der ukranischen, sehr gut, um schlimmeres zu vermeiden.

und die NATO sollte sich gefälligst raushalten. mit einem eigenen manöver an der grenze zu Russland provozieren, aber gleichzeitig drohen, geht gar nicht. der tagesschau stünde es gut zu gesicht, der ausgewogenheit halber, dieses manöver auch mal zu erwähnen.

Russland erhöht Militärpräsenz an ukrainischer Grenze...

Das wird übrigens von Peskow nicht betritten. Es finden Manöver statt. In Reaktion auf Defender 2021. Mit 30.000 Soldaten aus 26 Ländern im Raum des Schwarzen Meeres und Südosteuropas. Neben 21 Nato-Ländern sind noch einige Länder wie Bosnien-Herzegowina, Moldawien und Kosovo dabei. Natürlich die Spannungen verschärfen sich. Kiew rückt vom Minsker-Abkommen ab, fliegt mit Dronen über der Ostukraine.
Aber Borell und Stoltenberg mahnen nur ostwärts....

re 19:28 krittkritt: Fehler

>>Kiew lässt schwere Waffen an die Grenze zu den Volksrepubliken bringen. Das macht eigentlich nur einen Sinn, wenn man einen Angriff plant, oder damit drohen will.
Und nicht vergessen: Russland zieht Truppen im eigenen Land zusammen, nicht in fremdem.<<

Wer findet den Fehler?

Gibt es irgendwelche berechtigten Zweifel daran, dass die Ostukraine zur Ukraine gehört?
Gibt es irgendwelche berechtigten Zweifel daran, dass Russland die Rebellen in der Ukraine unterstützt?
Gibt es irgendwelche berechtigten Zweifel daran, dass die Ukraine ein souveräner Staat ist?
Gibt es irgendwelche berechtigten Zweifel daran, dass die Ukraine nicht einmal daran denkt, Russland zu erobern?
Gibt es irgendwelche berechtigten Zweifel daran, dass die Ukraine sich seine Partner selber aussuchen darf?

Wenn man den hiesigen Kommentatoren glauben will: Ja!

Aber auch nur dann!

@19:28 von krittkritt

>> Kiew lässt schwere Waffen an die Grenze
>> zu den Volksrepubliken bringen

Ähh, daß die NATO kriegstreiberisch seit Monaten Waffen auffährt, habe ich auch schon mitbekommen. Aber welche "Volksrepubliken" meinen Sie? oO

Die NATO will angesichts einer drohenden Eskalation

über mögliche Konsequenzen beraten.
.
zum Beispiel welche ?
Mir ist es gleichgültig ob die Ostukraine jetzt zu Russland gehört oder in der Ukraine verbleibt.
Man könnte ja die dort lebenden Menschen befragen,
in der Mehrzahl (wie auf der Krim) Russen

Präsidialbeschluss No. 117 / 2021

Selensky hat am 24. März einen Strategie-Beschluss unterzeichnet, nach dem die Ostgebiete und die Krim zurückerobert werden sollen:
https://www.president.gov.ua/documents/1172021-37533
Da ich (wie vermutlich die meisten hier) kein Ukrainisch kann, hilft Google-Translate.

Überschrift:
"Über die Entscheidung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine vom 11. März 2021 "Zur Strategie der Entbesetzung und Wiedereingliederung des vorübergehend besetzten Gebiets der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol""

Berichten aus dem russischen Umfeld zufolge setzt diese offiziell beschlossene Strategie tatsächlich auf eine militärische Rückeroberung in starker Hoffnung auf die Hilfe der NATO! Das muss für Russland wie eine Kriegserklärung klingen. In Verbindung mit der ukrainischen Beteiligung am Nato-Maneuver an der russischen Grenze und starken ukrainischen Truppenbewegungen gen Osten sieht das leicht aus wie die Vorbereitung zum Angriff.

@19:46 von friedrich peter...

>> Die militärische Beratung seitens der Nato
>> bezüglich der zunehmende Kriegsgefahr in
>> der Ost-Ukraine ist überfällig

Ähh, Ihnen ist schon klar, daß "militärische Beratung seitens der Nato" und "zunehmende Kriegsgefahr" unisono sind? Es gibt derzeit keine(!) andere Kriegsgefahr als die NATO! oO

P.S.: Um das zu sehen, muß man kein Putin-Fan sein. -.-

Die Ukrainer

sind das Brudervolk der Russen.
Die Ukraine gehört nicht zur EU und wird es auch nie tun, die Menschen fühlen sich zu Russland gezogen.
Aber da ist ja die Regierung, vom Westen unterstützt und deshalb gegen Russland.
Die USA haben im schwarzen Meer nichts verloren, gar nichts.
Wenn sich die Ostukraine für Russland entscheidet, so ist das zu akzeptieren.

Am 12. April 2021 um 20:33 von teachers voice

< Gibt es irgendwelche berechtigten Zweifel daran, dass die Ostukraine zur Ukraine gehört?

Wer hat Sie berechtigt für die Bevölkerung in der Ostukraine zu entscheiden, wie die zu leben haben?
Sie haben sich entschieden - sie wollen nichts mit der Regierung zu tun haben, die zivile Bevölkerung in Donezk und Lugansk mit schweren Waffen bombardieren lässt.

< ... dass Russland die Rebellen in der Ukraine unterstützt?
Nein, absolut nicht.
Gibt es irgendwelche berechtigten Zweifel daran, dass EUSA die neo-nazisctische Bataljone in der Ukraine mit Geld , Waffen, und privaten Armee unterstützt.

< ... dass die Ukraine ein souveräner Staat ist?
An diese Stelle musste ich lachen.
Also, juristisch - ja. praktisch - naja...

< dass die Ukraine nicht einmal daran denkt, Russland zu erobern?
Es gibt mehrere ukr. Politiker, die träumen davon auf dem Roten Platz mit dem Panzer zu fahren.

< dass die Ukraine sich seine Partner selber aussuchen darf?
Wenn USA es erlaubt...

@20:33 von teachers voice

"Wer findet den Fehler?

Gibt es irgendwelche berechtigten Zweifel daran, dass die Ostukraine zur Ukraine gehört?
Gibt es irgendwelche berechtigten Zweifel daran, dass Russland die Rebellen in der Ukraine unterstützt?
Gibt es irgendwelche berechtigten Zweifel daran, dass die Ukraine ein souveräner Staat ist?
Gibt es irgendwelche berechtigten Zweifel daran, dass die Ukraine nicht einmal daran denkt, Russland zu erobern?
Gibt es irgendwelche berechtigten Zweifel daran, dass die Ukraine sich seine Partner selber aussuchen darf?"

Der Fehler ist, dass sich die Menschen auf der Krim und in der Ostukraine nach dem Putsch auf dem Maidan bzw. der Auflösung der Ordnung durch Sturz der demokratisch gewählten Regierung nicht mehr zugehörig fühlen. In Syrien hat der Westen die Rebellen unterstützt – zerfällt genauso in Teile.
Was Bündnisfreiheit angeht – soll doch die NATO eskalieren. Bisher war Putin so rational, nicht wie die USA bei Kuba mit dem nuklearen Erstschlag zu drohen.

Kriegsschiffe im Schwarzen Meer

Die USA entsenden gerade Kriegsschiffe ins Schwarze Meer. Das trägt sicher hervorragend zur Deeskalation bei.
Ich versuche mir vorzustellen die Russische Marine würde Kriegschiffe in den Golf von Mexico also vor Florida entsenden was da los wäre ?

Claudia Bauer meint...

es war Poroschenko der den Krieg in der Ostukraine begonnen und verloren hat
Diese Schmach soll nun beendet werden, militärisch, gegen die eigene russische Bevökerung.
Schon der Versuch wird vernichtend sein

man darf die historischen Hintergründe nicht übersehen

https://www.bpb.de/apuz/194816/historische-hintergruende
Jede Einmischung von außen ist schwierig.
Putin will seine Russen dort schützen- aber es nicht sein Gebiet. Ursächlich hat er wohl Angst das die Ukraine der Nato irgendwann beitritt ( man hat unter Gorbatschow eine Natoausbreitung ausgeschlossen und dann doch gemacht).
Die Nato kann dort nicht eingreifen. Wo soll das enden?
Aber die Ukrainer müssen auch den Minsker Vertrag erfüllen.
Nur gemeinsames reden hilft.

Zuerst nur über die russischen. Das die seit März Truppen verlegen würden. Über gefallene Ukrainer.

Und dann - zu meiner Überraschung - auf ntv das schon in sozialen Medien seit Februar (!) Berichte kursieren über ukrainische Truppenverlegungen gen Osten. Dann haben das auch andere Medien aufgegriffen.

Es besteht die Gefahr das Kiew sich vom erfolgreichen Angriff Aserbaidschans auf armenische Einheiten hat inspirieren lassen. Übrigens genau auch mit solchen türkischen Kampfdrohnen wie sie die Ukraine jetzt erworben hat.

Saakashvili hat 2008 etwas ähnliches mit der Rückeroberung Südossetiens versucht, was aber aus georgischer Sicht im Desaster endete.

Ironie: hätte Kiew 2014 nicht Panzer geschickt, sondern verhandelt, wären tausende Menschen noch am Leben und es hätte sogar eine Chance bestanden für die Rückkehr in den ukrainischen Staatsverbund.

Die Anti-Terror-Operation begann 2014 übrigens wenige Tage nach einem undercover Besuch des damaligen CIA Chefs in Kiews. Zufall?

21:01 von rr2015

Ursächlich hat er wohl Angst das die Ukraine der Nato irgendwann beitritt
( man hat unter Gorbatschow eine Natoausbreitung ausgeschlossen und dann doch gemacht).
.
eine Befürchtung die ja so ausgeschlossen nicht ist !
und Versprechen .... kann man dem Westen (USA) trauen ?

@19:46 von friedrich peter...

>> Die Ukraine ist in den letzten 2 Jahre eine
>> Demokratisierung keinen Strich weiter
>> gekommen.

Ähh, wie kommen Sie auf diese abstruse Idee, in der Ukraine ginge es (von welcher Seite auch immer) irgendwie um Demokratie? oO

Putin lenkt von innenpolitischen Problemen ab

Putin steht unter Druck und greift zu dem Mittel, das Autokraten, Semi- und Ganzdiktatoren gerne ergreifen, wenn es zuhause nicht gut läuft. Man lenkt die eigene Bevölkerung von der innenpolitischen Misere ab und versucht patriotische Hurragefühle gegen einen äußeren Feind zu lenken, den man erst erschaffen muss.

- Die Wirtschaft läuft nicht gut
- viele Menschen sind unzufrieden
- die ungerechte Behandlung von Navalny weckt Proteste
- die aufgedeckten Korruptionsfälle zersetzen das Vertrauen der Russen

Dafür hat man im Kreml einen "frozen conflict" mit der Ukraine in der Truhe, den man jetzt mal wieder auftaut.

20:56 von Olivia59

dass sich die Menschen auf der Krim und in der Ostukraine nach dem Putsch auf dem Maidan bzw. der Auflösung der Ordnung durch Sturz der demokratisch gewählten Regierung nicht mehr zugehörig fühlen
.
das ist eben auch ein Problem
wenn in einem Land die Bevölkerung so unterschiedlich ist.
Auf der Krim und in der Ostukraine herrscht nun mal ne andere Stimmung als in der Gegend von Kiev.
Dumm ist eben, dass in der Gegend von Kiev nicht die absolute Mehrheit sitzt,
nur eine relative die aber sehr sichtbar

Am 12. April 2021 um 19:54 von frosthorn

Zitat: Ich beneide Sie um Ihr schlichtes Weltbild. Hier der Westen <-> gut. Da der Russe <-> böse.
Mir hat man dieses Bild während meines Grundwehrdienstes zu Zeiten des Kalten Kriegs auch eingebleut. Glücklicherweise konnte ich später anfangen, selbständig zu denken.

Ich kann das nur aus eigenem Erleben bestätigen.

Dann kamen die 80er-Friedensdemos. Für die DKPisten usw. waren Pershings böse, SS 20 aber Friedensraketen.

Herr von Osten in der Tagesschau:

Er meinte sinngemäß, kommentierend vor einem russischen Militärlager (in USA wäre ein ähnlicher Bericht vor einer US Militäreinrichtung übrigens kaum möglich gewesen), ob „die russischen Truppen entweder zu einer Militärintervention ansetzten“ oder es sich „nur um eine Drohgebärde gegenüber dem Westen handeln würde“.

Die dritte, eher wahrscheinliche Variante erwähnte er nicht: das die russischen Truppenverstärkungen die Reaktion sind auf die Truppenverstärkungen der Ukrainer.

Es sind in der heißen Phase des Krieges abscheuliche Kriegsverbrechen verübt worden (Bombardierung von Zivilisten) von denen nur wenige deutsche Leser Notiz genommen haben, weil kaum ein Deutsches Medium darüber berichtet hatte.

Die russische Seite möchte ganz einfach nur verhindern das es zu einem Massaker an der russischstämmigen Zivilbevölkerung des Donbass kommt.

So gesehen ist die russische Truppenpräsenz keine „Drohung“ sondern eine Mahnung an die Adresse Kiews, die Humanität zu achten!

Die völkerrechtswidrige Annexion der Krim

Mit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim hat das Kreml-Regime gegen die Prinzipien der Schlussakte von Helsinki verstoßen. Die Helsinki Übereinkunft war damals von den Sowjets selbst mit Nachdruck verfolgt worden.

>> Grenzen und die territoriale Integrität der Staaten Europas sind unantastbar <<

Für Putin, der den Untergang der Sowjetunion als die "größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrunderts" bedauert hat, war das nur Papier. Der Einmarsch in die Krim mit russischen Truppen ohne Hoheitskennzeichen war ein aggressiver Akt gegen die Friedensordnung Europas.

Was jetzt an der Grenze zur Ukraine aufgeführt wird, ist ein weiterer Akt in diesem Schauspiel.

@ Möbius 21:02

Saakaschwili ist jetzt Berater Selenskys, insofern ist Ihr Vergleich mit Georgien naheliegend. Mit Biden als amerikanischem Präsidenten ist auch Frau Nuland wieder an alter Stelle. Und wahrscheinlich sind auch wieder amerikanische Militärausbilder vor Ort. Irgendwo muss Selensky die Hoffnung ja hernehmen, dass die Nato ihm bei der Rückeroberung helfen würde.

Schöne "Freunde" haben wir da: Amerika bringt Europa den Krieg.

@20:58 von Löwe 48

>> Ich versuche mir vorzustellen die Russische
>> Marine würde Kriegschiffe in den Golf von
>> Mexico also vor Florida entsenden was da
>> los wäre ?

Ähh, Kuba-Krise 2.0? oO

Das kennen wir doch schon alles!!!

Es werden Annexion erfunden bei der Krim, obwohl dort demokratisch die Bevölkerung entschieden hatte, sich als autonome Republik nach dem Putsch in Kiew, Russland an zu schließen, was bis heute eine gute Entscheidung war!

sehr richtig!!!

bravo!

Danke für Ihren wertvollen Beitrag!

Rein in die NATO

Die Ukraine sollte möglichst schnell in die NATO aufgenommen werden. Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis und Verteidigung gegen einen stärkeren Nachbarn ist genau das, was die Ukraine braucht.

@ Sisyphos3

"Man könnte ja die dort lebenden Menschen befragen,"

Volksbefragung - sind Sie betrunken? Wo denken Sie hin? Da muss schon ein ordentlicher Waffengang her. Mit möglichst vielen Beteiligten und einem geschichtsschreibenden Sieger! So machen das echte Macher (m/w/d)!

21:18 von falsa demonstratio

Dann kamen die 80er-Friedensdemos. Für die DKPisten usw. waren Pershings böse, SS 20 aber Friedensraketen.
.
seien sie nicht so
auch ich war damals bei den Friedensdemos dabei
hielt die Pershings aber auch die SS 20 für böse.
War aber so naiv (wie der Bastian oder die Kelly) zu glauben,
der Osten meine es ehrlich, wenn man ihm nur die Chance gibt

@ Möbius

Immerhin wurde auch über ukrainische Truppenverlegung berichtet. Zuerst nur über die russischen.

Die russische Bewegung war ja auch zuerst.

21:27 von asimo

wenn ich es so bedenke
da haben sie wohl recht:-)

ihnen und dem Rest hier noch nen schönen Abend
ich leg mich jetzt mit nem Landser Heft ins Bett

Russland erhöht Militärpräsenz

In der TS mehr als 80Tsd.?? Wie denn nun? Im Hintergrund des Reporters
ein Zeltcamp. Drehgenehmigung bei Kriegsvorbereitung? Woronesch, an d.
Grenze zur Ukr.! Wie viele Angehörige des US-Militärs gibt es schon seit geraumer Zeit in der Ukraine? Darf sich Russland durch Nato-Truppen, die regelmäßig Übungen im Baltikum abhalten, bedroht fühlen? Dazu kommt, die Türkei wittert ein lukratives Geschäft mit ihren Drohnen. Was geht in den Köpfen der Regierenden in Ost und West vor. Erfundene Kriegsgründe gab es in der Vergangenheit genügend. Denken wir an Gleiwitz, an eine US-Fregatte die von Nordvietnam angegriffen wurde oder Bio-Waffen im Irak, lt. US Geheimdienst. Was daraus entstand, ist hinlänglich bekannt. Die russ. Truppen befinden sich auf russ. Territorium und auf der Krim, was von Ru als solches angesehen wird (nach
Referendum). Und Nordstream 2 darf dabei natürlich auch nicht vergessen werden. Trollfabriken gibt es offensichtlich nicht nur in Putins Einflussbereich.

@ wes

Die NATO Manöver verschweigt man. Was soll diese einseitige Berichterstattung.

Die Berichterstattung ist hier auf unserer Seite ausgewogen. In Russland wird einseitig berichtet.

Die russische Aggression gegen die Ost-Ukraine

Die russische Aggression gegen die Ost-Ukraine folgt der Regie, die bereits auf der Krim angewandt wurde.

Die von "Rebellen" besetzten Teile der Ostukraine würden sich keinen Tag ohne die militärische und logistische Unterstützung durch das russiche Militär halten können.

Den Konflikt mit der Ukraine hält Putin als Schwelbrand auf kleiner Flamme, solange er damit Einfluss auf die ukrainische Politik nehmen und die freie Ukraine darin behindern kann, sich den westlichen Demokratien anzunähern.

Entwickelt sich das Nachbarland zum Missfallen des Kreml, wird die militärische Bedrohungskarte gezogen und Truppen an den Grenzen aufgefahren. So verfolgt man imperiale Einflussnahme ohne die Ukraine besetzen zu müssen.

@21:00 von realitychecker

>> Schönes Beispiel wieder, wie sich sofort
>> die unheilige Allianz aus AfD-Foristen und
>> Auftragsschreibern aus Putins Trollfabriken
>> einfindet

Also, IMO werden alle hier bestätigen, daß ich weder "AfD-Foristen", noch "Putins Troll" bin.

ABER die Ukraine hat der EU zwischen 2009-13 (bezahltes!) Erdgas im Wert von mehreren Milliarden €uro gestohlen!

1.P.S.: Einfach mal die Realität checken! -.-
2.P.S.: Hoffentlich wird NS2 bald fertig! -.-

@ Möbius

"So gesehen ist die russische Truppenpräsenz keine „Drohung“ sondern eine Mahnung an die Adresse Kiews, die Humanität zu achten!"

Letztlich nimmt sich wohl keine Seite viel. Weder hüben noch drüben sind Friedensengel am Werk.
Und ausbaden darf es die Bevölkerung.

Einen Ausweg weiß ich aber auch nicht. Ist immer Mist, wenn man sich zwischen zwei Interessensphären befindet.

Beide Seiten erfüllen das Abkommen nicht

@ krittkritt:
Kiew weigert sich, das Minsker Abkommen zu erfüllen.

Leider weigert sich auch Russland. Wenn Russland das Minsker Abkommen erfüllen würde, würde das auch sicherlich die Ukraine tun.

Die Menschen

vor Ort sind es,die einem hier nur leid tun können.Sie sind die Leidtragenden dieses schmutzigen und unnötigen Spiels.
Nur an deren Interessen wird hier zuletzt gedacht.Denen geht es eigentlich nur um ein friedliches und sicheres Auskommen.
Hier wird jetzt wieder ein eingefrorener Konflikt aus der Mottenkiste heraus geholt,um von anderen Problem abzulenken.Hier sieht man wieder wie berechtigt doch Demokratie,Gewaltenteilung und eine parlamentarische Opposition sind.
Unabhängige Justiz nicht zu vergessen.
Auch hierfür ist nicht alles nur perfekt,aber wenn es einigermaßen funktioniert,kann so eine Machtkonzentration wie unter Anderen bei Putin gar nicht entstehen.

Gregor machen. Es kommt

Gregor
machen.
Es kommt vielfach auf den Blickwinkel einer Berichterstattung an."
Genau. Aber Russen in Russland sind ein Problem. Chinesen im chinesischen Meer auch. Amerikaner sind auf der ganzen Welt Zuhause. Die dürfen natürlich auch ins schwarze Meer. Natürlich völlig legal .
So sieht das Selbstverständniss aus.

Ru. hat das Minsker Abkomen nicht unterzeichnet.

@20:29 von suomalainen
... ist kein direkter Vertragspartner. Und Kiew hat schon unter Obama das Abkommen missachtet.
Ansonsten Zustimmung zu Ihrem Beitrag.

Die demokratische Ukraine ist ein gefürchtetes Beispiel für RU

In der Ukraine werden Parlament und Präsident frei gewählt. In Russland nicht.

Unter den erschwerten Bedingungen des permanenten russischen Drucks ist die Demokratie in der UKR noch unter ihren Möglichkeiten, aber deutlich besser als in Russland oder in Belarus.

Nichts fürchtet der Kreml mehr als dass sich die Ukraine als Land mit Freiheit und Demokratie besser als die RF entwicklen könnte und so auf die russische Gesellschaft und die russischen Bürger ausstrahlen könnte. Aus diesem Grund wird nichts unversucht gelassen, um die Ukraine zu destabilisieren.

@20:09 von krittkritt | Nicht legal im Amt

Janukowitsch war der letzte legale, verfassungsmäßige Präsident.

Er war legal im Amt, bis er die Oppositionsführerin Timoschenko inhaftieren ließ.
Ja, Timoschenko war hochgradig korrupt. Und Janukowitsch war noch korrupter.

Dass sie inhaftiert wurde, aber nicht er, zeigte dass die Inhaftierung Timoschenkos politische motiviert war. Durch die Gleichschaltung der Judikative hatte Janukowitsch die Verfassung außer Kraft gesetzt und war somit nicht mehr legal im Amt. Das provozierte unnötig die Spaltung der Gesellschaft in der Ukraine.

Nawalny

Rein in die NATO
Die Ukraine sollte möglichst schnell in die NATO aufgenommen werden. Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis und Verteidigung gegen einen stärkeren Nachbarn ist genau das, was die Ukraine braucht."

Das geht nicht. Es wurde vertraglich geregelt. Selbst Polen ist schon nicht in der NATO erlaubt.
Aber für die Amis sind Verträge nicht wichtig?
Warum pochen die bei Russland und Iran immer so darauf?

@Möbius 21:02

"Ironie: hätte Kiew 2014 nicht Panzer geschickt, sondern verhandelt, wären tausende Menschen noch am Leben und es hätte sogar eine Chance bestanden für die Rückkehr in den ukrainischen Staatsverbund."

Überhaupt keine Ironie: Hätte Putin sich nicht in einen Konflikt eingemischt, der ihn nicht das geringste angeht bzw. hätte Putin diesen Konflikt gar nicht erst begonnen, würden zehntausende Menschen jetzt noch leben und wir hätten einen heißen Krieg auf der Erde weniger.

@Sisyphos3, 21:29 re @falsa demonstratio

auch ich war damals bei den Friedensdemos dabei
hielt die Pershings aber auch die SS 20 für böse.

Danke, Sie sind mir mit Ihrer Antwort zuvor gekommen. Bei mir war's genau so.
Aber Leute, die sowohl die Pershings als auch die SS20 ablehnten, waren und sind wohl für die meisten ein Fabelwesen. Wer beide Seiten für aggressiv hielt, war eben für die einen ein Kommunist und gleichzeitig für die anderen ein "Yankee-Knecht".

@Sisyphos 3 @falsa demonstration

"Für die DKPisten usw. waren Purshings böse, SS 20 aber Friedensraketen."
"auch ich war damals bei den Friedensdemos dabei hielt die Purshings aber auch die SS 20 für böse".
Einige Freunde von mir waren damals auch in der Friedensbewegung engagiert, aber die waren gegen Purshings und SS 20. Dass der 'Krefelder Apell' von der SED finanziert und der DKP initiiert war, ahnten die Freunde nicht. Sie waren mit besten Ansichten dabei.

Feige Flucht

@ krittkritt:
Janukowitsch war der letzte legale, verfassungsmäßige Präsident.

... der mit seinen goldenen Wasserhähnen die Flucht nach Russland vorgezogen hat.

Ich will meine Ruhe und Deutschland wohl auch

Was soll das? Die Ukraine ist weder EU-Mitglied noch in der Nato. Warum müssen wir uns in Dinge einmischen, die nur Ärger und Nachteile bringen? Deutschland, die EU und die Nato sollten sich mal klar darüber werden, dass sie nicht die Problemlöser der ganzen Welt sein können und auch nicht sein müssen.
Putin provoziert, aber er wird auch ständig provoziert. Ich will ihn nicht in Schutz nehmen. Aber was würden die USA machen, wenn ihnen ein anderes Militärbündnis immer näher auf die Pelle rückt?

Saschamaus

ABER die Ukraine hat der EU zwischen 2009-13 (bezahltes!) Erdgas im Wert von mehreren Milliarden €uro gestohlen!

Das ist aber so gewollt. Die NS2 Gegner führen immer an, das duch die Leitung Weißrussland und Ukraine von der Versorgung abgenabelt würden. Wss natürlich völlig unsinnig ist. Solange sie das Mittel bezahlen, liefert Putin soviel, wie bestellt wird.
Und weil sie es nicht bezahlen, müssen wir blechen? Oder Russland verschenkt es?
Das ist ja wohl weder Deutschland noch Russland zuzumuten.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.

Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Russland ist nicht Konfliktpartei nach dem Minsker Abkommen.

@21:36 von free Nawalny
Als Konfliktparteien werden die Regierung der Ukraine und "die bewaffneten Verbände der gesonderten Kreise der Gebiete Donezk und Lugansk der Ukraine" aufgeführt.
Wenn Ru, müssten auch Deutschland und Frankreich zur "Einhaltung" des Abkommens aufgefordert werden und evtl. sanktioniert!!

@asimo 21:34

"Letztlich nimmt sich wohl keine Seite viel. Weder hüben noch drüben sind Friedensengel am Werk."

Wenn man die reinen kriegerischen Aktivitäten ansieht, nicht.
Wenn man sich aber in Erinnerung ruft, dass Putin in diesem Fall nun wirklich die alleinige Ursache für den Krieg ist, sieht das schon wieder anders aus.

"Einen Ausweg weiß ich aber auch nicht."

Ich wüsste einen: Putin kümmert sich mal um sein eigenes Land und lässt die Unterstützung der Kombattanten in der Ukraine sein.
Dann hätten wir innerhalb von ein paar Wochen Frieden in der Region.

21:26 von free Nawalny

Aus rein persönlichen Gründen scheint es ihnen egal zu sein, sollte es zu einen größeren „ Konflikt " kommen. Werter User, in diesem Falle gibt es nur Verlierer.

@Andi_Emsland 21:45

"Putin provoziert, aber er wird auch ständig provoziert."

Er provoziert nicht nur.
Er führt Krieg in Europa.

klare Tendenz

Die deutliche Mehrheit der Beiträge hat eine klare Tendenz. Der Westen ist böse und hat den Krieg verursacht. Die Ukraine ist kriegslüstern und bricht alle Verträge. Die Separatisten wollen nur ihren Freiheit verteidigen und selbstbestimmt Teil der Russischen Föderation sein. Sie sind die Guten.

Man könnte das fast für russische Propaganda halten.

Die Rechtferigungsversuche der russischen "Landnahme"

Die Rechtferigungsversuche der russischen "Landnahme" sind schwach konsturiert.

Das sogenannte "Referendum", das damals in Windeseile mit in Russland schon längst gedruckten Stimmzetteln durchgeführt wurde, widersprach allen internationalen Standards.

Auch der "Schutz" der russisch sprechenden Bevölkerungsteile der Ost-UKR vor kultureller Bevormundung durch Kiew war eine Lachnummer.

Es war eine gegen das Völkerrecht verstoßende Landnahme und das ist und bleibt der Urprung des Konfliktes, der jetzt wieder von der Kreml-Seite hochgekocht wird.

Das Problem wird nicht zur Problemlösung beitragen.

"Die NATO will angesichts einer drohenden Eskalation über mögliche Konsequenzen beraten."

Die ursprünglich geplante Aufnahme der Ukraine in die NATO ist die Ursache dieses Konflikts. Falls jemals die Ursache eines Problems dessen Lösung sein sollte: Das "Verteidigungsbündnis" NATO wird es definitiv nicht sein.

Raushalten

Man sollte respektieren, dass es in Wendezeit eine Art Absprache gab, dass sich der Westen - Nato + EU + ... - nicht nach Osten ausdehnt. Die Ukraine ist keineswegs Nato tauglich, wie die Turkei nicht EU tauglich ist. Dies wird auch noch Jahrzehnte so bleiben, da die NATO + EU mit der Integration aufgrund der bisherigen Osterweiterung (Ungarn, Polen, ...) beschäftigt sein wird.

@20:56 von Olivia59

Bisher war Putin so rational, nicht wie die USA bei Kuba mit dem nuklearen Erstschlag zu drohen.

Sie verwechseln Kuba 1962 mit West Berlin 1961.
Und irrational ist eine solche Drohung per se nicht. Es hängt davon ab, um was es geht und wer wie stark ist.

@krittkritt 21:48

"Als Konfliktparteien werden die Regierung der Ukraine und "die bewaffneten Verbände der gesonderten Kreise der Gebiete Donezk und Lugansk der Ukraine" aufgeführt.
Wenn Ru, müssten auch Deutschland und Frankreich zur "Einhaltung" des Abkommens aufgefordert werden und evtl. sanktioniert!!"

Wieder einmal ein klassisches Beispiel für Lügen durch Verschweigen.

Sie dürfen nicht verschweigen, dass Russland die Schutzmacht der Söldner in der Ostukraine und keinesfalls ein neutraler Vermittler ist. Das sind nämlich nur Deutschland und Frankreich.

Russland ist kriegführende Partei, daran besteht nicht der geringste Zweifel.

Freundliche Ansage

@ Löwe 48:
Ich versuche mir vorzustellen die Russische Marine würde Kriegschiffe in den Golf von Mexico also vor Florida entsenden was da los wäre ?

Die Marines würden sie freundlich begrüßen, ihnen den Rückweg zeigen und sie fragen, ob sie auch genug Sprit dabei haben. Ciao und Nastrovje.

@21:22 von Bolschewist

>> Mit der völkerrechtswidrigen Annexion der
>> Krim hat das Kreml-Regime gegen die
>> Prinzipien der Schlussakte von Helsinki
>> verstoßen

Mit der völkerrechtswidrigen Annexion der West-Ukraine hat das NATO-Regime gegen die Prinzipien der 2+4-Verträge verstoßen.

Sätze sind so austauschbar. -.-

@Nachfragerin 21:52

"Die ursprünglich geplante Aufnahme der Ukraine in die NATO ist die Ursache dieses Konflikts."

Es hat seinen Grund, dass die Ukraine angefragt hatte, in die NATO aufgenommen zu werden. Soweit ich weiß, war das aber niemals geplant.

Die wirkliche Ursache dieses Konflikts ist Russlands aggressives Auftreten und Putins Paranoia.

21:45 von free Nawalny

Ich möchte ihnen als wahrscheinlichen Ukrainer mal etwas erklären. Ich wohne 20 km Luftlinie vom Geburtsort Katarina der Großen entfernt und habe mich mit der russischen Geschichte beschäftigt. Zum Beispiel wurde die Krim als strategisches Bollwerk von der Zarin errichtet und ist ein rein russisches Gebiet. Nur ein Beispiel.

Lösung des Konflikts

"'Russland unternimmt jede mögliche Anstrengung, um bei der Lösung des Konflikts zu helfen', sagte Peskow."

Die USA haben Herrn Stoltenberg bestimmt schon dieselbe Botschaft verkünden lassen. Unglaubwürdiger geht es kaum.

Die beste Lösung des Konflikts bestünde darin, die betroffenen Ukrainer nach ihrem Willen zu befragen.

@ Vielfalt

Mich würde vorallem interessieren, wie Putin Ihrer Meinung nach an der Lösung der Kuba-Krise mitgewirkt haben soll.

Janukowitsch wurde mit dem Tode bedroht.

@21:45 von free Nawalny
Selbst sein Fluchtfahrzeug, in dem allerdings "nur" seine Frau saß, wurde beschossen. Offensichtlich nicht von Laien-Demonstranten.
Sein Fehler war - rückwirkend gesehen - das strikte Gewaltverbot der Polizei (Berkuts). Selbst als Einige von Snipern unter den Demonstranten erschossen wurden, gab er keinen Befehl, gegen die Mörder rigoros vorzugehen. Deshalb - und wegen seiner Anbiederungspolitik gegenüber dem Westen - hat ihn auch Putin nicht besonders geschätzt.

Was den Palast betrifft, stand ihm sein ehemaliger Wirtschaftsminister Poroschenko mit seinem "Weißen Haus" - Luxusvilla in Anlehnung an das Capitol - nicht nach. Als Präsident hat er dann das Land um so rigoroser ausgeraubt. (Vermögen versiebenfacht laut FAZ).

Machtansprüche

"Die Frage bleibe unbeantwortet, was die USA dort Tausende Kilometer entfernt vom eigenen Territorium wollten."

Na was wohl: Machtansprüche demonstrieren.

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@ DrBeyer

"Wenn man sich aber in Erinnerung ruft, dass Putin in diesem Fall nun wirklich die alleinige Ursache für den Krieg ist, sieht das schon wieder anders aus."

Die Gemengelage ist mir da insgesamt zu verkorkst, als dass ich einer so eindeutigen Ursachenverortung beipflichten könnte (ich widerspreche aber auch nicht direkt!).

Aber: wer immer statt Truppen offene Arme und sprechende Münder anbietet, ist mir willkommen.

Im Moment ist das niemand.

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