Ihre Meinung zu: 60 Jahre bemannte Raumfahrt: Wovon Gagarin nur zu träumen wagte

12. April 2021 - 16:42 Uhr

Juri Gagarin machte den Anfang: Vor 60 Jahren flog er als erster Mensch ins All. Heute planen die Weltraumnationen die Rückkehr auf den Mond. Private Unternehmen nehmen den Mars ins Visier. Von Ute Spangenberger.

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Kommentare

Helden

Gagarin ...einer meiner Helden,genau wie Amundson Scott und Armstong und viele andere

nur zu träumen wagte ?

Und was haben wir damit ereicht, leider nicht Frieden und Wohlstand.

Beeindruckende Leistung(en)

Was mich am meisten beeindruckt ist, dass diese Flüge dort ankamen, wo sie ankommen sollten. Computergestützte Simulationen gab es damals noch nicht.

Es hat sich herausgestellt,

Es hat sich herausgestellt, dass bemannte Raumfahrt extrem teuer ist. Sie eignet sich nur als Prestigeobjekt. Unbemannte Raumfahrt dagegen bleibt auch weiterhin sinnvoll.

60 Jahre bemannte Raumfahrt: Wo von Gagarin nur zu träumen wagte

Juri Gagarin, der gelernte Gießer, später Pilot. Seit Flug in den Weltraum muß für manche vor 60 Jahren so etwas wie ein zweiter Sputnik-Schock gewesen sein.
Aber ob Juri Gagarin von Elon Musk, Jeff Bezos oder Richard Benson träumen würde ?

@ Frau Spangenberger

Wovon genau wagte Herr Gagarin denn nun nicht zu träumen?
Von der kommerziellen Raumfahrt?
Genausowenig wie die USA einen Symphatisanten des angeblichen Kommunismus sowjetischer Coleur zum Astronauten ausgebildet hätte, dürfte es andersherum wohl auch gewesen sein.
Herr Gagarin hätte von dem Gedanken an eine kommerzielle Raumfahrt wahrscheinlich nur Albträume bekommen.
Falls es die Menschheit in ein paar hundert Jahren tatsächlich schafft, im Weltall Geschäfte zu verrichten, wird sie nicht zu mehr fähig sein, als weitere Verheerungen anzurichten. Kaum ein Astronaut wird davon träumen.
Denn das sind eigentlich ziemlich intelligente Menschen.

Während sich die

Während sich die USA Prestigeprojekte und Militär sowie gleichzeitig Wohlstand für seine Bürger leisten konnten, musste sich die Sowjetunion aufgrund ihres unterlegen politisch/wirtschaftlichen Systems entscheiden. Natürlich entschied man sich für Militär und Prestigeprojekte.

Jedoch immerhin schön und erfreulich, dass Gagarin seinen ansonsten so geschundenen Landsleuten eine Freude bereiten konnte.

Zwar hat es in der Raumfahrt seit den 1970ern fast keinen technologischen Fortschritt gegeben, aber immerhin ist die Kommerzialisierung der Raumfahrt eine Verbesserung. Besser als wenn Staaten bzw Steuerzahler das alles finanzieren müssen.

16:58 von werner1955: "Und

16:58 von werner1955:
"Und was haben wir damit ereicht, leider nicht Frieden und Wohlstand."

Es hat immerhin für so nützliche Dinge wie GPS, Wettervorhersage und Telekommunikation gereicht.

@17:18 von nie wieder spd

"Falls es die Menschheit in ein paar hundert Jahren tatsächlich schafft, im Weltall Geschäfte zu verrichten, wird sie nicht zu mehr fähig sein, als weitere Verheerungen anzurichten. Kaum ein Astronaut wird davon träumen.
Denn das sind eigentlich ziemlich intelligente Menschen."

Ich denke mal den meisten Astronauten ist alles recht, was den Stellenwert der bemannten Raumfahrt unterstreicht, da es ja durchaus plausible Kritik gibt, dass man mit deren Budgets aus wissenschaftlicher Sicht viel mehr mit unbemannten Missionen erreichen könnte.
Ein beträchtlicher Anteil der wissenschaftlichen Projekte hat einzig damit zu tun die bemannte Raumfahrt zu verbessern - man ist also irgendwie selbst Sinn und Zweck der Bemühungen. Es ist eine legitime wie auch kontroverse Frage, ob der Mensch auf Mond und Mars überhaupt etwas verloren hat und dort etwas sinnvolles ausrichten könnte.

Realistischer Weise wird er wohl nur

gewagt haben zu träumen das-egal wie es ausgeht-am Ende vom Liede ein Atomkrieg steht oder hoffentlich nicht. Also das gleiche was man heute träumt. Bekloppte, denen man das zutrauen könnte, gibt's wie Sand am Meer, um die zu sehen braucht man nicht mal über die Grenze.

17:18 von nie wieder spd / @ Frau Spangenberger

Wovon genau wagte Herr Gagarin denn nun nicht zu träumen?
Herr Gagarin hätte von dem Gedanken an eine kommerzielle Raumfahrt wahrscheinlich nur Albträume bekommen.
.
Nun ja der Herr Gagarin
seine wohl ersten Worte im Weltall (so wird behauptet) drehten sich um Gott
Zitat : "und hier ist er auch nicht"

@Vielfalt. - Der Fortschritt ist kontinuierlich.

17:36 von Vielfalt.:
"Natürlich entschied man sich für Militär und Prestigeprojekte."
> Das ist die Charakteristik des kalten Krieges. Neben Militär und Raumfahrt ist noch der Sport zu nennen.

"Zwar hat es in der Raumfahrt seit den 1970ern fast keinen technologischen Fortschritt gegeben [...]"
> Die erste Rakete im Weltraum war die V2. Das war am 20. Juni 1944. Wenn Sie es sehr grob betrachten wollen, ist die Raketentechnik aber schon seit Jahrhunderten dieselbe: Unten kommt feuer raus und das Ding fliegt hoch.

"Besser als wenn Staaten bzw Steuerzahler das alles finanzieren müssen."
> Es gibt zahlreiche staatliche Ausgaben, die sehr viel schlechter Investiert sind - beispielsweise Rüstungsausgaben und Subventionen von nachhaltiger Zerstörung.

so nützliche Dinge ?

Nachfragerin @
Ja, aber auch hier erst nach dem die Militärs Ihre Waffen und System für sich entwicklet haben und immer noch werden diese von Militärs beaufsichtigt und überwacht.

Juri Gagarin

Juri Gagarin hat sich in meinem Gedächtnis fest als Held eingegraben. Ich war damals Kind und verstand nur, dass Juri Gagarin die Erde verlassen hatte. Unvorstellbar damals für mich!

17:13 von Bernd Kevesligeti

«Sein Flug in den Weltraum muß für manche vor 60 Jahren so etwas wie ein zweiter Sputnik-Schock gewesen sein.»

Sein Flug war der Startschuss zur Bemannten Weltraumfahrt, und der Auslöser der US-Apollo-Programms mit der Landung auf dem Mond 1969. Zu seiner Zeit der Wettkampf der Systeme, den die USA hierbei wegen viel mehr Geld zu ihren Gunsten entschied.

Die UdSSR war mit der "MIR" Vorreiter für die Bemannten Raumstationen.
Heute ist die ISS Kooperationsprojekt für viele Raumfahrtnationen.
Mehr kooperativ als bei fast aller Art von Zusammenarbeit auf der Erde.

«Aber ob Juri Gagarin von Elon Musk, Jeff Bezos oder Richard Benson träumen würde ?»

Alle Astronauten oder Kosmonauten träumen von Weiterentwicklung der Raumfahrt. Aber nicht von Einzelpersonen als Helden.

Nach dem Ende der US-Space Shuttles konnten lange Zeit ja nur Raketen von Baikonur aus die ISS erreichen, und dort auch andocken. Mit den "Dragons" von "Mr. Musk SpaceEx" können das nun auch wieder US-Rockets.

@17:57 von Nachfragerin

"""Das ist die Charakteristik des kalten Krieges."""

Ja natürlich, darum gings mir aber nicht. Sondern dass nur eine Seite sich das leisten konnte. Was die Geschichte auch belegt hat.

Der Fortschritt ist zwar kontinuierlich, hat sich in den letzten 50 Jahren in der Luft- und Raumfahrt jedoch drastisch verlangsamt.
Die bemannte ISS ist ein politisches und kein wissenschaftliches Projekt. Da können Staaten nicht mehr viel erreichen. Immerhin kann die freie Wirtschaft jetzt etwas aus den existierenden Technologien machen.

von schabernack 18:03

Aber wovon nun Juri Gagarin heute träumen würde, daß kann doch niemand sagen.
Nur ob es die in dem Artikel genannten Milliardäre wären ?

@16:58 von werner1955

//Und was haben wir damit ereicht,...//

Jede Menge technischen Fortschritt. Ohne Raumfahrt kein Satellit im All. Ohne Satelliten kein GPS, keine Ahnung vom Zustand unserer Wohnkugel, unzureichende Wettervorhersagen und vieles andere mehr. Das Thema hatten wir doch schon. Wie kann man nur so verbohrt sein?

//...leider nicht Frieden und Wohlstand.//

Dafür sind wir Menschen zuständig, jeder einzelne von uns.
Aber falls es Sie tröstet: Immerhin klappt die internationale Zusammenarbeit gerade in der Raumfahrt besonders gut. Ich würde mir wünschen, dass das auch in der Politik gelänge. Astronauten sind aber nun mal keine Politiker.

18:03 von schabernack

Alle Astronauten oder Kosmonauten träumen von Weiterentwicklung der Raumfahrt. Aber nicht von Einzelpersonen als Helden.
.
also beim ersten Menschen auf dem Mond gab es schon ziemlich Zoff
ob es Armstrong seine soll oder der Aldrin, der den ersten Fuß auf den Erdtrabanten setzen darf.

Mein Idol war Friedrich Förster,

der hat hörbar gemacht wie das Gras wächst. Durch Schwebungen zweier gegenander leicht verstimmter LC-Schwingkreise. Hat später sogar die NASA Medaille bekommen, für sein Sättigungs-Magnetometer. Auch der alte Barkhausen hat mir imponiert. War schon immer eher bodenständig und praktischer Natur, jetzt interessiert mich nur noch was ich mit Nachbau hinkriege. Obwohl, Wasserraketen mit Trockeneis-Booster geben auch ordentlich was her, aus PET-Flaschen fabriziert bei einem Auslösedruck von 16 bar.

@17:59 von Stern2100 Juri Gagarin

//Juri Gagarin hat sich in meinem Gedächtnis fest als Held eingegraben.//

...und mir die Hündin Laika.

@schabernack

"Die UdSSR war mit der "MIR" Vorreiter für die Bemannten Raumstationen."

Stimmt nicht ganz.
"Skylab" (USA) war 1973/74 die erste bemannte Station.
"MIR" wurde 1986 gestartet.

@nachfragerin 17:57

Unten kann auch Wasser rauskommen. Wenn der Wurfkörper ordentlich aufgepumpt ist gibt das einen fulminanten Abschuss.

@werner1955 - Weltraumradar

17:58 von werner1955:
"Ja, aber auch hier erst nach dem die Militärs Ihre Waffen und System für sich entwickelt haben und immer noch werden diese von Militärs beaufsichtigt und überwacht."

Das Militär war oft die Triebfeder für zivile Erfindungen. Aber das macht die Erfindungen ja nicht schlecht, oder?

Von den 3372 aktiven Satelliten werden auch nicht vom Militär beaufsichtigt und überwacht. Dafür gibt es zivile Einrichtungen wie das Weltraumradar GESTRA in Koblenz.

18:18 von Bernd Kevesligeti

«Aber wovon nun Juri Gagarin heute träumen würde, daß kann doch niemand sagen. Nur ob es die in dem Artikel genannten Milliardäre wären ?»

Weil es sowieso niemand genau sagen kann, wovon ein Verstorbener heute Nacht träumen würde, wäre er noch nicht verstorben.

Ist die Frage sinnlos … und es könnte auch Wodka oder Winnetou sein.

@Anna-Elisabeth

"und mir die Hündin Laika".
Ja, aber Laika war nicht ganz freiwillig unterwegs.:-)

@ um 17:51 von Sisyphos3

Und er lag damit völlig richtig.
Danke für den Hinweis. Denn vielleicht hat Gagarin davon geträumt, dass es die Menschheit in Zukunft schafft, sich vom steinzeitlichen Aberglauben der Gottesanbetung zu befreien.
Das wäre mal ein Zeichen von Zivilisiertheit, von dem wir leider noch Jahrhunderte entfernt sind.

@18:03 von schabernack

//Sein Flug war der Startschuss zur Bemannten Weltraumfahrt, und der Auslöser der US-Apollo-Programms mit der Landung auf dem Mond 1969. Zu seiner Zeit der Wettkampf der Systeme, den die USA hierbei wegen viel mehr Geld zu ihren Gunsten entschied.//

Und die Programme für den Flug zum Mond wurden von Frauen geschrieben. Von farbigen Frauen, die trotz dieser Tätigkeit sehr diskriminiert wurden. Durften z.B. nicht - wie weiße Mitarbeiter:innen - die gleiche Toilette vor Ort benutzen, sonder mussten teils weite Wege laufen. Die Mehrheit weiß das nicht und glaubte heute noch, dass Frauen nicht fürs Programmieren geeignet seien.

Natürlich meine ich damit ganz und gar nicht Sie, lieber schabernack.

@Vielfalt. - Geschichtsschreibung

18:16 von Vielfalt.:
"Sondern dass nur eine Seite sich das leisten konnte. Was die Geschichte auch belegt hat."
> In der mir bekannten Geschichtsschreibung sind zwei große Weltraumnationen belegt, die beide legendäre Erfolge erzielten.

"Der Fortschritt ist zwar kontinuierlich, hat sich in den letzten 50 Jahren in der Luft- und Raumfahrt jedoch drastisch verlangsamt."
> Das ist eigentlich immer so. Am Anfang steht eine bahnbrechende Erfindung, die dann in immer kleineren werdenden Schritten Stück für Stück verbessert wird.

"Die bemannte ISS ist ein politisches und kein wissenschaftliches Projekt."
> Ist das auch Teil Ihrer Geschichtsinterpretation? Für ein politisches Projekt ist man sich in der ISS nämlich ungewöhnlich einig und betreibt erstaunlich viel Forschung.

@harpdart

Und was war mit Salut?
Die MIR war die zweite russische Raumstation

18:22 von Sisyphos3 / @schabernack, 18:03

«also beim ersten Menschen auf dem Mond gab es schon ziemlich Zoff
ob es Armstrong seine soll oder der Aldrin, der den ersten Fuß auf den Erdtrabanten setzen darf.»

Das war auch kein Traum, sondern Realität in der Auswahl mit anschließend nachfolgender Berühmtheit des Namens im Geschichtsbuch der Raumfahrt für die Ewigkeit.

Auch bei Gagarin als 1. Mensch im Weltall begann die Auslese in der UdSSR aus ± 1.000 Kandidaten aus der Luftwaffe im Wettstreit der Fähigkeiten gegeneinander, wer der Beste sei. Wollen hätten alle gewollt, was dann nur Juri Gagarin aber durfte. Fliegen … und dann im Geschichtsbuch für die Ewigkeit an ganz prominenter Stelle drin stehen.

von schabernack 18:33

Natürlich-die Frage ist sinnlos. Aber aufgeworfen wurde sie in dem Artikel.

Und Wodka, Winnetou oder Niedecken....

RE: um 18:35 Stern2100 ; @Anna-Elisabeth

***"und mir die Hündin Laika".
Ja, aber Laika war nicht ganz freiwillig unterwegs.:-)***

Heute im Spiegel: "Flieger, grüß mir die Katze"

Um die Orientierung der Schwerelosigkeit zu erforschen hatten die USA ein "Miezekatzen-Experiment" im Jahr 1958 in einem Düsenjet. Das Tierchen sah während des Parabelfluges im Moment der Schwerelosigkeit nicht wirklich glücklich aus. Ist aber ein bemerkenswertes Foto und dokumentiert die erste Phase der bemannten Raumfahrt!

Gruß Hador

Der Traum heiligt die Mittel

Zitat
"Wenn der liebe Gott nicht gewollt hätte das der Mensch Raumfahrt betreibt, so hätte er uns keinen Mond geschenkt."
Der Mensch ist neugierig, das braucht er um sich zu entwickeln, wäre er das nicht, würde er auf der Bananenstaude sich den Bauch vollschlagen.
Und er wird innerhalb der nähsten 8 Jahre eine Mondstation errichten und mit dem dort erarbeiten "STARTERKIT" Weiter zum Mars springen. Cnsa und Roskosmos werden diese Station erbauen. Die Nasa will das möglichst allein ohne Konkurrenz, und die ESA kann sich nicht entscheiden.
Nur gemeinsam können wir es schaffen, Mond, Mars, und Frieden.
Damit die Menschheit nicht zu einem Alptraum wird.

@18:35 von Stern2100 @Anna-Elisabeth

//Ja, aber Laika war nicht ganz freiwillig unterwegs.:-)//

Eben deshalb :-)

18:37 von Anna-Elisabeth

«Und die Programme für den Flug zum Mond wurden von Frauen geschrieben. Von farbigen Frauen, die trotz dieser Tätigkeit sehr diskriminiert wurden.»

Stimmt. Sehr interessanter Aspekt des US Apollo-Programms. Auch bei mir eher im Hinterkopf des Wissens, wenn dieses Thema mal als solches einzeln, oder in Gegenüberstellung zu dem steht, was in den 1960-ern mit Raumfahrtentwicklung in der UdSSR war. Die im Schatten übersieht man leicht und schnell, auch wenn sie zum Gelingen äußerst wichtig waren oder sind.

In der UdSSR war Juri Koroljow das Phantom Chefentwickler. Den kannte in der UdSSR kaum wer, und die USA hatten lange Jahre nicht den geringsten Plan, wer in der UdSSR das Space-Brain hinter allen Entwicklungen war. Auch ein Mann im Schatten, der nie wo anders als dort sein wollte.

18:56 von Anna-Elisabeth

anyway
aber sie wurde dadurch unsterblich

@18:52 von Hador Goldscheitel RE: um 18:35 Stern2100

//Das Tierchen sah während des Parabelfluges im Moment der Schwerelosigkeit nicht wirklich glücklich aus.//

Armes Vieh! Ich sähe in so einem Moment sicher auch nicht glücklich aus, eher grün - grüner als die Grünen.

@ 18:41 von Nachfragerin

""" In der mir bekannten Geschichtsschreibung sind zwei große Weltraumnationen belegt, die beide legendäre Erfolge erzielten."""

Dann ist Ihnen wohl nicht die ganze Geschichte bekannt.

"""Ist das auch Teil Ihrer Geschichtsinterpretation? Für ein politisches Projekt ist man sich in der ISS nämlich ungewöhnlich einig und betreibt erstaunlich viel Forschung."""

Weil es an sich ein Völkerverständigungsprojekt ist. Alles schön und gut, nur nicht viel mit Wissenschaft zu tun. 'Forschung' bezüglich der Auswirkungen des Weltalls auf den Menschen, wie Freeman Dyson schmunzelnd bemerkte. Die ISS als reiner Selbstzweck. Nicht nur meine Geschichtsinterpretation.

@18:56 von Anna-Elisabeth

"Stern2100: //Ja, aber Laika war nicht ganz freiwillig unterwegs.:-)//

Eben deshalb :-)"

Da wurde über´s US-Fernsehen eine ganze Kindergeneration traumatisiert, indem man sich in allen Details darüber ausgelassen hat wie schrecklich diese Sowjets das arme Hündchen haben leiden lassen.
"Die Welt" hat´s 2008 nochmal aufgegriffen mit "Schreckliche Tierquälerei im Weltall".
Mal gespannt wann sie die geheimen "Horrorlabore" der medizinischen Forschung entdecken.

18:28 von harpdart / @schabernack, 18:03

«Die UdSSR war mit der "MIR" Vorreiter für die Bemannten Raumstationen.»

«Stimmt nicht ganz.
"Skylab" (USA) war 1973/74 die erste bemannte Station.
"MIR" wurde 1986 gestartet.»

Ja … aber.

Die MIR war der Prototyp für langjährige Stationierung im All.
Mit regelmäßigem Wechsel der Besatzungen,
und mit Langzeitaufenthalt in der Station.

Wenn ich nicht irre, hält den bisherigen "Langzeit-Weltrekord" mit im All Verweilen immer noch eine der ehemaligen Besatzungen der MIR.

Nur mal so zur Info Juri

Nur mal so zur Info Juri Gagarin war nie Aatronaut sondern Kosmonaut.

18:52 von Hador Goldscheitel RE: um 18:35 Stern2100 ; @Anna-Eli

Um die Orientierung der Schwerelosigkeit zu erforschen hatten die USA ein "Miezekatzen-Experiment" im Jahr 1958 in einem Düsenjet. Das Tierchen sah während des Parabelfluges im Moment der Schwerelosigkeit nicht wirklich glücklich aus.
#
Davon habe ich nichts gewusst,mir ist nur Sputnik und Laika in Erinnerung geblieben.Als Schüler der 8ten Kasse habe ich regelmäßig die Zeitschrift Kosmus gekauft.Mein kleines Taschengeld hat es gerade so möglich gemacht.

@Theo Hundertneu 18:54

„... Nur gemeinsam können wir es schaffen, Mond, Mars, und Frieden.
Damit die Menschheit nicht zu einem Alptraum wird.“

Mond, Mars, Frieden hat die völlig falsche Reihenfolge.

@19:07 von Olivia59 @18:56 von Anna-Elisabeth

//Mal gespannt wann sie die geheimen "Horrorlabore" der medizinischen Forschung entdecken.//

Teilweise sind die gar nicht so geheim. Ich habe zum nächsten Labor (Uni-Klinik) nur gut 15 Minuten Fußweg.
Dort sterben täglich viele Mäuse. Für meinen letzten Chef war dieses Labor sein zweites Zuhause. Ob die immer noch mit Hunden forschen weiß ich nicht.

Viele werden denken: sind ja nur Labormäuse, aber es sind dennoch Tiere mit Schmerzempfinden. Ich kann aber den Sinn oder die Notwendigkeit dieser Forschung nicht wirklich beurteilen.

18:52 von Hador Goldscheitel

«Um die Orientierung der Schwerelosigkeit zu erforschen hatten die USA ein "Miezekatzen-Experiment" im Jahr 1958 in einem Düsenjet. Das Tierchen sah während des Parabelfluges im Moment der Schwerelosigkeit nicht wirklich glücklich aus. Ist aber ein bemerkenswertes Foto und dokumentiert die erste Phase der bemannten Raumfahrt!»

Dokumentiert den Anfang der bemanten Raumfahrt als bekatzte Raumfahrt.

So ein Parabelflug, um das Gefühl von Schwerelosigkeit mal selbst zu spüren, das wäre noch was, was mich selbst interessiert als Mal-Erlebt-Haben.

Meine kleine Nichte ist großer Alexander Gerst Fan. Der hat das wohl mal in einem Podcast oder so erklärt, wie man sich das vorstellen, und wie man das auch im Flugzeug im Parabelflug kurzzeitig simulieren kann.

Wäre sie nicht erst 9 Jahre alt, und darf da gar nicht mitfliegen. Wäre sie sofort dabei, das mal auszuprobieren. Wenn sie 18 ist, bin ich 65. Und könnte evtl. schon zu alt & greisig sein für Simulation von bekatzter Raumfahrt.

19:00 von Sisyphos3 18:56 von Anna-Elisabeth

anyway
aber sie wurde dadurch unsterblich

Für jemanden, der die Verwendung des Englischen hier auffällig häufig kritisiert hat, kam diese Floskel jetzt sehr flüssig.

@skydiver

Und was war mit Salut?
Die MIR war die zweite russische Raumstation"

Ach ja, Sie meinen "Saljut"
Hatte mein Gedächtnis nicht mehr auf dem Schirm.
Allerdings waren es mehrere Stationen (6 oder7), die ersten Versuche schlugen alle fehl, erst "Saljut 4" hielt sich etwas länger mit Besatzung im Orbit, gestartet Dezember 1973.

Mir geht es übrigens überhaupt nicht darum, wer "erster " war, das ist mir vollkommen schnuppe.
An "Skylab" konnte ich mich allerdings sehr gut erinnern, weil mein Vater immer die Überflugzeiten kannte und wir die Station öfter als hellen Punkt am Nachthimmel verfolgen konnten.

um 18:22 von Sisyphos3 18:03 von schabernack

[,,Alle Astronauten oder Kosmonauten träumen von Weiterentwicklung der Raumfahrt. Aber nicht von Einzelpersonen als Helden."]
.
,,also beim ersten Menschen auf dem Mond gab es schon ziemlich Zoff
ob es Armstrong seine soll oder der Aldrin, der den ersten Fuß auf den Erdtrabanten setzen darf."

Zoff? Von wem aus...? Das waren Profis, die sich sehr respektiert haben. Selbst der Collins hat sich nicht beschwert über seine Rolle bei diesem Unternehmen. Im Gegenteil. Als Kind hat man das eventuell durch den Boulevard so verfolgt. Auch auf der Seite des Planungsstabs gab es keinen ,,Zoff".

@schabernack

Ja, die "MIR" war schon ein anderes Kaliber. Die Entwicklung war nicht stehengeblieben und so war natürlich eine langlebigere Station möglich.
Aber "Skylab" blieb immerhin schon mal ca 9 Monate in Funktion mit insgesamt 3 wechselnden Besatzungen.
Wie schon erwähnt, mir ist es egal, welcher Staat oder welches System die Nase vorn hatte, ich finde eine internationale Zusammenarbeit wie bei "ISS" sowieso am besten.

Nura al-Matruschi

soll als erste arabische Frau zur Astronautin im Johnson Space Center ausgebildet werden. Sie stammt aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, deren erste Raumsonde kürzlich den Mars erreicht hat.

RE: Anna-Elisabeth um 19:00

***//Das Tierchen sah während des Parabelfluges im Moment der Schwerelosigkeit nicht wirklich glücklich aus.//

Armes Vieh! Ich sähe in so einem Moment sicher auch nicht glücklich aus, eher grün - grüner als die Grünen.***

Drum hatte sich die Mieze auch am Piloten festgekrallt und diesen erst freigegeben, als sie wieder festen Boden unter den Pfoten hatte.
Aber an einem Parabelflug teilzunehmen wäre schon eine interessante Sache.

Gruß Hador

@harpdart

...alles klar, kein Ding !
Alles Gute

Am 12. April 2021 um 19:25 von schabernack

Tolle neue Wortschöpfung!

Die "bekatzte" Raumfahrt.

Ich habe gerade herzlich gelacht :-)

RE: schabernack um 19:25; 18:52 von Hador Goldscheitel

***So ein Parabelflug, um das Gefühl von Schwerelosigkeit mal selbst zu spüren, das wäre noch was, was mich selbst interessiert als Mal-Erlebt-Haben. ... Wäre sie nicht erst 9 Jahre alt, und darf da gar nicht mitfliegen. Wäre sie sofort dabei, das mal auszuprobieren. Wenn sie 18 ist, bin ich 65. Und könnte evtl. schon zu alt & greisig sein für Simulation von bekatzter Raumfahrt.***

Ja, wenn ich noch fit wäre, könnten wir zusammen das "Katzenexperiment" wiederholen. So ein Parabelflug - das wäre auch für mich was. Aber niemand hindert sie, es in nächster Zeit mal auszuprobieren.
Und mit Ihrer Nichte können Sie könne Sie bis zu Ihrer Volljährigkeit in Köln, Bottrop, Soltau oder Rust auf Achterbahn & co. fleißig trainieren. Und als Geschenk zum 18. Geburtstag für Ihre Nichte - das wäre nicht mehr zu toppen !

Gruß Hador

@20:14 von Hador Goldscheitel RE: Anna-Elisabeth

//Aber an einem Parabelflug teilzunehmen wäre schon eine interessante Sache.//

Gewiss, aber wer so auto- und (noch schlimmer) seekrank ist wie ich, verzichtet dann doch dankend. Die arme Mieze wurde ja nicht gefragt.

Gruß

19:38 von melancholeriker

da haben sie aber ein verdammt schlechtes Gedächtnis

Zitat : "Das waren Profis, die sich sehr respektiert haben"
ihr Menschenbild ehrt sie, alles selbstlose Menschen ....

***//Aber an einem

***//Aber an einem Parabelflug teilzunehmen wäre schon eine interessante Sache.//

Gewiss, aber wer so auto- und (noch schlimmer) seekrank ist wie ich, verzichtet dann doch dankend. Die arme Mieze wurde ja nicht gefragt.***

Die US-Mieze hatte dabei noch Glück. Ihre französische Kollegin Félicette weniger.
"Sie nahm am 18. Oktober 1963 an einem französischen Raumfahrtprogramm teil. Sie kehrte lebend zurück – als bisher einzige ihrer Art. Später wurde Félicette eingeschläfert, damit Wissenschaftler ihr Gehirn untersuchen konnten."

Ähnlich wie die Hündin Laika hat sie ihr Leben für die Wissenschaft geben müssen.

Gruß Hador

20:26 von Hador Goldscheitel / @schabernack, 19:25

«So ein Parabelflug - das wäre auch für mich was.
Aber niemand hindert sie, es in nächster Zeit mal auszuprobieren.»

Das stimmt. Aber meine Freundin mag das gar nicht. Die mag auch keine Achterbahnen, und andere Fahrgeschäfte in Freizeitparks, die das Gleichgewichtsorgan im Ohr sehr irritieren. Sie verträgt das nicht, wird mind. grün im Gesicht, oder muss sich gar übergeben. Alleine Parabelfliegen mag ich aber auch nicht … Erlebnisse teilen ist viel schöner.

«Und mit Ihrer Nichte können Sie bis zu Ihrer Volljährigkeit in Köln, Bottrop, Soltau oder Rust auf Achterbahn & co. fleißig trainieren.»

Machen wir seit Jahren. Unser Tag ist immer Donnerstag Vatertag Feiertag. Der Geheimtipp-Tag für besucherarme Freizeitparks in ganz DEU. Unser Revier ist vorrangig: "Phantasialand" bei Köln. Recht klein, aber Super-Rollercoaster-Achterbahn. Aber auch zu wegen Corona-Depp.

Sie ist nun auch groß genug für Flying-Eagle mit Gurt am Seil über Schlucht.
Aber auch da lungert … Corona-Depp.

@19:14 von heribix

//Nur mal so zur Info Juri Gagarin war nie Aatronaut sondern Kosmonaut.//

Nur zwei Bezeichnungen (es gibt in anderen Ländern weitere) für denselben Beruf.
Man würde hier doch bei einer aus GB stammenden Krankenschwester auch nicht sagen: Die war nie Krankenschwester sondern Nurse.

20:58 von Sisyphos3

«Zitat : "Das waren Profis, die sich sehr respektiert haben"
ihr Menschenbild ehrt sie, alles selbstlose Menschen ....»

Astronauten oder Kosmonauten sind keine grundsätzlich in allem nur selbstlose Menschen.

Aber ihr Beruf Raumfahrt ist das anspruchsvollste Berufliche, was Menschen überhaupt nur erlernen könnten. Wissenschaftliche Ausbildung, häufig inkl. Promotion. Alexander Gerst ist Dr. Alexander Gerst. Jahrelanges Training in denkbar höchster Kollegialität. Jeder Raumfahrer ist im Notfall Retter oder Retterin des anderen. Sie sind auf sich untereinander angewiesen … sonst ist dort niemand, und niemand anders kann zur Hilfe kommen im Fall der Fälle.

Russisch muss man fließend lernen, ist es nicht die Muttersprache. Für alle Flüge von Baikonur aus. Das Training ist körperlich Hochleistungssport … und intellektuell wie Nobelpreisträger.

Mit Ihren Wald- & Wiesen-Befindlichkeiten von Neid vom Raumfahrer dürfen Sie nicht mal ins DLR in Köln zum Probesitzen in der Zentrifuge rein.

21:21 von schabernack 20:26 von Hador Goldscheitel

//Alleine Parabelfliegen mag ich aber auch nicht … Erlebnisse teilen ist viel schöner.//

Sie sagen es. Bei dem Gedanken werde ich allerdings immer noch traurig. Menschen lassen sich nicht so einfach durch andere ersetzen.

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