Kommentare

noch zur aktuellen Inzidenz...

Die Nachmeldungen von Ostern machen jetzt die hohe Zahl an Neuinfektionen und Inzidenz-Erhöhung aus. Eigentlich könnte man auch von einer Stagnation sprechen.
Ebenso wenig hatten wir den s.g. "exponenziellen Anstieg" in den letzten Monaten (https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-karte-deutschland-101.html). Das Wort klingt zwar wissenschaftlich interessant und löst eine gewisse Dramaturgie aus, ist aber rein populistisch.
Es gab lediglich etwa linearen Anstieg, der Ende März relativ plötzlich noch einmal zunahm.

rer Truman Welt

Wenn die Länder diesen Gesetzentwurf zustimmen (Bundesrat), bestätigen sie ihre eigene Unfähigkeit, einen grundsätzlich ansonsten gut funktionierenden Föderalismus in der Pandemie nicht mehr zu beherrschen. Denn wie ist ansonsten zu verstehen, daß gemeinsam beschlossene Vereinbarungen unterlaufen werden, diese Macht dann an den Bund  abzutreten, der das umsetzt, was eben schon lange zuvor vereinbart wurde. Das ist in der Tat ein Abtreten von Verantwortung, die offensichtlich die Länder nicht in der Lage waren, zu tragen. Alle zustimmenden Länder bekennen deshalb damit ihr Unfähigkeit! Das ist ein Armutszeugnis. Daraus leitet sich dann automatisch die Frage ab, wieso sie dann noch der Meinung sind, andere Verantwortung zu tragen. Die Differenz zwischen Anspruch und Auftritt zur tatsächlichen Performance tritt hier eklatant zutage!
Meine Herren, wie steil geht es noch bergab?

... Gem dem bunten DINA4-Blättchen als PDF, welches u.a von der Bundesregierung im Internet verbreitet wird, kann keine Wirkung zeigen. Auch die vollautomatisch per Gesetz geregelte Ausgangssperre wird nichts bewirken.
Diese ges. Maßnahmen haben nichts bewirkt. Es folgten immer mehr Verschärfungen. Ein anderer Weg sei für das ges. Volk alternativlos.

Hintergrund ist, daß die Wirtschaftsverbände jetzt schon anmelden, dass die Unternehmen welche sie vertreten von diesem Vorhaben des geänderten Infektionsschutzgesetz mit Eingebauter Notbremse nicht zu behelligen sind.
Dabei sind hier die Millionen fachen Kontakte /Tag zu verzeichnen, die es zu unterbrechen gelte.

Am Ende werden weitere Verschärfungen eingebaut.

Die Zukunft sieht dann so aus:
Schlafen, Aufstehen u. Anziehen, Arbeiten, zu Hause Essen und Trinken (falls die Werkskantinen immer noch dicht und zu sind), nach Hause CORONA Fernsehen gucken u. Essen u. Trinken, Schlafen, usw.
Und Bildung 0, alles dicht und zu

Nun ja

Hauptbahnhof Berlin. Der ICE nach München, er ist gestopft voll. Die Leute sitzen auf den Gängen und zwischen den Türen auf dem Boden, essen, trinken ohne Mundschutz, quatschen, telefonieren, Kinder schreien. Niemand protestiert, niemand verhindert es. Einzige Maßnahme: Das Bordbistro gibt keinen Alkohol aus. Die Bundesseuchenbekämpfer haben das Bundesunternehmen Bahn offenbar nicht auf dem Schirm. Aber Kinos, Restaurants, Theater, Sportvereine und -studios haben zu. Alternativlos. Obwohl bewährte Hygienekonzepte Ansteckung sicher verhindern würden.

Eine Pflicht zum Homeoffice sieht der Entwurf nicht vor.

Der BDI warnt. Lieferketten könne man nicht stoppen. Hier muss sich die Politik von neutraler Seite beraten lassen.

Momentan gibt es anscheinend Einschränkungen NUR für Private, Schüler, Tourismus, Handel, Kultur.

Wenn der Handel geschlossen ist, "Lieferketten" auch hier zum Stoppen kommen, wenn nichts abfliesst, muss nichts produziert werden auf Halde. Momentan sind die Läger voll, sehr voll, es gibt Warenstau.

Testverpflichtung für Industrie/Unternehmen/ Büros/ Arbeitsbereiche kommt weder - noch HomeOffice Pflicht.

Dies ist ebenso keine gute Nachricht, die Infektionen in diesen Bereichen werden anscheinend toleriert.

11:12 von 0_Panik

Die Zukunft sieht dann so aus:
.
wie sah die Vergangenheit für einen Teil der Bevölkerung aus
Theater ... Konzerte ... Bildung ?
Auch mir passt das nicht was gerade abläuft,
aber überzeichnen sie das mit der Bildung nicht etwas ?

keine HomeOffice-Pflicht, keine Ausgangssperre

Ja, so ist es. So lange es keine HomeOffice-Pflicht gibt, werde ich keine Ausgangssperre respektieren. Das passt alles nicht zusammen und ist hochgradig einseitig und unglaubwürdig.

Vernünftige Vereinheitlichung

Ich denke, dass diese bundesweite Vereinheitlichung auch Unterstützung aus vielen Ländern bekommt, sprich eine Mehrheit im Bundesrat.

Eine Pflicht zum Homeoffice sieht der Entwurf nicht vor.

Das aber gerade war Bestandteil der Maßnahmen, die man in POR Anfang des Jahres 2021 ergriff, und sich auch mit dieser Hilfe die Inzidenz in etwas mehr als 8 Wochen von ± 1.000 auf ± 35 senken ließ.

In DEU ist sie wesentlich geringer als 1.000, die Senkung von so was wie 120 auf ± 50 geht auch einfacher und schneller, obwohl auch hierzulande 35 noch mal besser wäre.

Pflicht zu Home-Office (wo möglich) ist ein mildes Mittel mit nur wenig Einschränkung für alle Betroffenen. Im Einzelfall mag es nicht ganz einfach sein, das ist es bei anderen Maßnahmen aber auch nicht.

Ich habe längst die Hoffnung aufgegeben, dass mal wer politisch Verantwortlicher aus DEU nach Südostasien nicht CHN schaut für Erkenntnisgewinn, wo was wie warum erfolgreich war und ist.

Aber POR ist Europa nahe, zusätzlich noch war die BW zur Hilfestellug in POR. Die konnte unerwartet früh wieder zurückkehren, weil das in POR überraschend gut geklappt hat.

Je länger Corona ist … desto fahrlässiger wird Tunnelblick.

längst überfällig

"trifft auch bei Länder-Vertretern auf Zustimmung. Und auch die Fraktionschefs von Union und SPD sind dafür."

Na dann los, auf was wird gewartet?

Wichtig ist auch die Aufklärung, warum welche Maßnahme durchgeführt werden. So entsteht Verständnis und Akzeptanz in der Bevölkerung (hier können auch die Medien ihren Beitrag leisten).

@ Joe70

Sie sind ein Freund frommer Wünsche und das ist ja auch irgendwie sympathisch. Aber unter uns, die Inzidenz wird ohne schärfere Maßnahmen garantiert weiter steigen. Nicht, weil ich eine Glaskugel besitze, sondern weil es da unmissverständliche mathematische Modelle gibt. Und die lagen leider bisher immer richtig.

Berlin hat Kanzlerpolitik zum Schutz der Bevölkerung!

Gute Entscheidung für den einheitlichen Lockdown mit regional politischem Engagement zwang!
Ein Staat braucht für alle Staatsbürger die identischen Notfall- Hilfen um überleben zu können.
Traurig nur falls Länderchefs nicht Armutsnah zu ihrer Region Verantwortung stehen. Lockdown darf nicht in Leichen und Hungertod auf Heimatstraßen enden.
Doch... vielleicht sind ja doch alle politisch Erwerbstätigen auf der Welt und hier bei uns sich ihrer eigenen Verantwortung zur Bevölkerung bewusst. Auch ich drück die Daumen dafür!
Frau D. Brauer

Exponentiell ...

@11:01 von joe70

Zitat: "Ebenso wenig hatten wir den s.g. "exponenziellen Anstieg" in den letzten Monaten. (...) Das Wort klingt zwar wissenschaftlich interessant und löst eine gewisse Dramaturgie aus, ist aber rein populistisch."

1. Der Anstieg von Mitte Febr. bis Ende März ist sehr wohl exponentiell und ähnelt sehr jenem von 1.10. bis Mitte November. Die 'Osternzacke' in der Kurve belegt noch gar nichts, Sie können die Fallmeldungen der n. Tage nicht wissen.

Befürchtet wird ein weiterer Verlauf wie im Dezember, das wäre eine sehr üble Lage. (sehen Sie sich die Kurve bitte mal genau an)

2. Das Wort 'exponentiell' und was es meint ist wesentlich für den Verlauf von Epidemien und deren Verständnis. Möchten Sie das bezweifeln? Was ist daran populistisch? Haben sie verstanden was 'exponentiell' bedeutet?

Ich kann es mir nicht vorstellen.

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11:28 von kritt. Das bleibt

11:28 von kritt.

Das bleibt zu hoffen !

Es geht hier letztlich immer nur um Geld - und sonst nichts

„Eine Pflicht zum Homeoffice sieht der Entwurf nicht vor“

Das ist der entscheidende Fehler.

„Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt unterdessen vor einem mehrwöchigen Produktionsausfall und der Unterbrechung von Lieferketten, sollte der verschärfte Lockdown auch Betriebsschließungen vorsehen. Dies könne "uns leicht das komplette Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr kosten - und wir würden dann vom Absturz im vergangenen Jahr nichts wieder aufholen", sagte BDI-Präsident Russwurm“

Ommm. „Uns“(?) das „Wachstum“ von was kosten? Das der Umweltzerstörung und des Verlusts an Artenvielfalt? Der Müllberge? Der auf der immer weiter zunehmenden „Vermögens“- bzw. Chancenungleichheit beruhenden gesellschaftlichen Unfriedens („Spannungen“ und angebliche „Neiddebatten“) und sonstigen Auswirkungen eines fehlgesteuerten Wirtschaftssystems (Krankheiten, Süchte, Antibiotikaresistenzen, u.v.a.m.)?

Für die Politik gilt offenbar: Hauptsache, nicht das des Vermögens Einzelner.

Planloser Aktionismus

Ausgangssperren für die Bürger, aber keine Homeoffice Pflicht für Unternehmen. Die Massenveranstaltung Arbeit wurde immer geschont. Schulen werden zu Testzentren umfunktioniert und Lehrerinnen zu Medizinischen Hilfskräften degradiert.

Ich melde meine Familie einfach als GmbH an dann brauche ich mich um den ganzen Zirkus nicht kümmern....

Was Virologinnen sagen spielt eh keine Rolle Hauptsache das Motto Make Money make more Money stimmt.

Nächtliche Ausgangssperren?

Ach du liebe Zeit. Sind wir jetzt doch soweit? Ausgangssperren auf Basis von vor einiger Zeit noch so belächelten Inzidenzwerten? Für wenn denn? Für alle? Oder nur für die, die noch nicht geimpft sind? Und wo? In ganz Deutschland? Im Bundesland? In den Kreisen / kreisfreien Städten / Kommunen? Ab Inzidenz 100? Oder doch lieber 150? 35 vielleicht? Evtl. doch den R-Wert dazunehmen? Welchen denn? Und müssen die, die sich vor 21h noch schnell aus Panik in die Geschäfte quetschen, vorher einen Schnelltest machen? Überall? Oder im Supermarkt nicht? Dürfen die Läden sonntags öffnen? Welche? Ja nein vielleicht? Und die Kneipen? Warum der eine, und der andere nicht?
Wie wäre es zur Abwechslung mal damit: alles für 2 Monate dicht, was nicht unbedingt sein muss. Ohne Wenn und Aber. Der Staat subventioniert unbürokratisch, und nimmt die Trittbrettfahrer, die es immer gibt, in Kauf. Punkt. Bis dahin sind viele geimpft und das ist wohl die einzige der ganzen „Maßnahmen“, die nachhaltig hilft.

Unterstützung für einheitliche Corona-Maßnahmen....

Natürlich sind einheitliche Corona-Maßnahmen sinnvoll. Aber eine nächtliche Ausgangssperre für die Bevölkerung ?
Während es auf der anderen Seite anscheinend dabei bleiben soll, daß Betriebe vom Infektionsschutzgesetz ausgenommen bleiben (SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregeln) ? Kaum Kontrollen , keine Sanktionen.
Hat sich da der BDI durchgesetzt ?

Schutzgesetz

wie oft will man eigentlich noch an diesen Infektionsschutzgesetz Änderungen vornehmen ohne die vorhandenen Gegebenheiten eigentlich mal umzusetzen. sollte diese Änderung durch kommen belegt es doch nur einmal mehr meine Aussage von der Unfähigkeit der Politiker sowie deren Parteien sich an Recht und Gesetz zuhalten und anzuwenden.
die Bundesregierung hat bei der Beschaffung von Impfstoffen versagt , bei der Beschaffung von Testmitteln und nun soll diese Regierung die Landesregierungen entmachten was kommt als nächstes .

11:33 von Giselbert Welche "

11:33 von Giselbert

Welche " Aufklärung " hätten Sie denn gerne ?
Das der Gesundheitsschutz vorrangig ist ?
Alle Maßnahmen werden " zum Erhalt der Gesundheit der Mitbürger " gefordert. Das ist seit Beginn der Pandemie so. Ebenso wie die Begründung , das die Krankenhäuser nicht
" überlaufen " sollen.
Die Fachleute - Virologen, Epidemiologen, Intensivärzte, Pflegepersonal usw. - reden sich " den Mund fusselig ", das die Überlastung bevor steht.
Die " Modellierer " ( Prof. Meyer-Herrmann oder Prof. Brockmann ) sagen, es muss gehandelt werden.
Was brauchen Sie noch ???

Einwände des BDI

Nicht nur Bund und Bundesländer haben sich an den Vereinheitlichte Bundesvorhaben zu halten sondern auch die Gemeinden und Kreisen. Sonderbar ist jedoch das die BDI meint sich hieran nicht halten zu müssen und schon jetzt Änderungen reklamiert und zwar sehr ausführlich und detailliert über seinen Sprecher, also offizielle Einwände. Erstaunlich. Dies führt nur zur Verunsicherung bei.

Am 10. April 2021 um 11:33 von Giselbert

Nett gemeint, funktioniert aber nicht. Schauen Sie sich doch alleine mal dieses Forum an. Glauben Sie, dass wir hier auf einen Konsens kämen?
Gewollte oder ungewollte Desinformation trägt ein Weiteres dazu bei, dass die Menschen sich noch dort streiten, wo die Schlage eigentlich völlig klar ist.

Am 10. April 2021 um 10:36

Am 10. April 2021 um 10:36 von AufgeklärteWelt ( Vorgänger Thread )

// Merkel: seit Monaten ein Totalversagen von Untätigkeit.//

Ist schlicht weg falsch !

// Spahn: der völlig falsche Mann als Gesundheitsminister und das zur völlig falschen Zeit.//

Warum ?

// Die Länderminister: weitgehend kopflos und zappelig in ihren Entscheidungen.//

Das ist richtig.

// Deutschland wird von einem armseligen Haufen von Pandemie-Versagern regiert. Kurzgesagt ist das auch ein politisches Systemversagen.//

In dem Falle der Pandemie ist der Föderalismus nicht zielführend, da gehört die Verantwortung in eine Hand -

// Die Bundesrepublik ist nicht imstande, ihre Bürger zu schützen. Ämter sind parteipolitisch besetzt, nicht nach Qualifikation//

Ich sehe das anders, man kann nicht jeden Ministerposten mit einem Minister des gleichen Berufes besetzen. Wichtig ist die Beratung durch Fachleute - wie in der aktuellen Krise geschehen.

Und ein" Angriff auf die Bundesrepublik " wird von Ihnen toleriert?

Falsches Konzept

Nächtliche Ausgangssperren haben ein Maximalpotential von 7% Mobillitätsreduktion, was die Kontakte betrifft noch viel weniger da dazu auch das Gassigehen der Hundebesitzer zählt, erzeugen aber ein Starkes Gefühl der Einschränkung und erodieren damit die öffentliche Unterstützung, und damit effektive Einhaltung der Maßnahmen in hohen maß.

Dafür keine Homeofficepflicht mit der man die Kontaktnetzwerke und damit Übertragungswege effektiv reduzieren könnte.

Das "andere auch" Ausgangssperre machen ist ein schlechtes Argument; denn eine Verbesserung hat sie für solche in vergleichbarer Situation nicht gebracht, eher im Gegenteil. In Österreich ist sie seit Herbst in Kraft und deren Inzidenzen will niemand haben, vor allem deren Intensivbettenbelegung(Pro 100 000 Einwohner ) die beweist das es eben nicht nur ein unterschied in der Masse der Tests ist.

Fehler die andere machen und von ihren Auswirkungen her klar als Fehler erkennbar sind muss man doch nicht nachmachen.

11:02 von Meinung zu unse...

>>Meine Herren, wie steil geht es noch bergab?
<<

Diese Frage ist eigentlich den Damen u. Herren zu stellen, bzw. den diversen Sturköpfen, die eigentlich gerne die Augen verschließen und immer wieder ins offene Messer rennen wollen. Denn die MPs haben bewiesen, keinen gemeinsamen Beschluss auf die Kette zu kriegen. Darunter sind Parteien sämtlicher Farben (CDU, SPD, Grüne, Linke) gleichermaßen. Höchste Zeit, dass die Kanzlerin endlich dazwischen grätscht. Es wurde lange genug bewiesen, wie es nicht geht... und dieses Muster ging wirklich nicht mehr steiler bergab.

Home-Office Pflicht bedeutete Entbindung von Arbeitspflicht

Das gab es in Russland letztes Jahr für sechs Wochen und war verheerend für die Wirtschaft.

Home-Office ist für viele (auch Büro-)Tätigkeiten gleichbedeutend mit Kurzarbeit.

Es gibt nur ganz wenige Tätigkeiten, die mit voller Produktivität im HO erledigt werden können.

Sonst gäbe es „Home-Office“ als Arbeitsmodell schon längst vor Corona.

Home Office

So sehr ich die Idee des Home Office gut finde, so sehr hat mich leider mein Schwager zum Grübeln gebracht.

Er verdient seine Brötchen nämlich mit Computersicherheit und hat gesagt, dass es insbesondere im letzten Herbst, aber auch jetzt noch große Probleme für die Firmen gibt, die für ein sicheres Home Office nötige Hardware kaufen zu können, da es so viele dieser Geräte einfach nicht auf dem Markt gibt.

Eine Pflicht zum Home Office würde also zwar nicht für alle, aber doch für eine Menge Arbeitgeber bedeuten, dass die extrem sensiblen Daten, mit denen ihre Angestellten arbeiten, tlw. entweder ungeschützt oder jedenfalls nicht ausreichend geschützt zwischen dem Home und dem Office fließen würden.

Und dafür kann kein Arbeitgeber und keine Bundesregierung etwas, sondern das ist ausschließlich der exorbitant erhöhten Nachfrage nach solchen Geräten geschuldet.

Seit Monaten agitiert die TS für Entrechtungen....

Warum?

Genauso wurde vorher für die Schulden-Vergemeinschaftung agitiert.

Warum?

Das kann doch nicht der "Auftrag" sein?

@Möbius 12:42

"Es gibt nur ganz wenige Tätigkeiten, die mit voller Produktivität im HO erledigt werden können."

Da bewegen Sie sich aber gerade auf sehr dünnem Eis.
Es gibt heutzutage eine sehr große Menge Tätigkeiten, die mit voller Produktivität im HO erledigt werden können.
Ich habe selber zwei Fälle davon in meiner engsten Verwandtschaft.

"Home-Office Pflicht bedeutete Entbindung von Arbeitspflicht"

Haben Sie dafür irgendeine seriöse Quelle?

Nutzlos immer auf dieselben

Wieder Schulschließungen - wie sollen die Eltern, die man in die Erwerbstätigkeit getrieben hat, das eigentlich hinbekommen? Ist das Virus nur noch nachtaktiv? Was sollen nächtliche Ausgangssperren? Wenn Kontakte sowieso verboten sind, gibt es dafür keinen Grund - wäre verfassungswidrige Einschränkung. Den Sack schlagen, aber den Esel meinen - das lässt das GG nicht zu, weil nicht erforderlich. Wieso hat man es seit einem Jahr nicht hinbekommen, die Krankenhäuser zu stärken? Warum soll in Deutschland die Welt untergehen, wenn 1 von 13.000 Einwohnern intensivmedizinischer Behandlung bedarf? Wann endlich entschädigt der Staat diejenigen, von denen er laufend Sonderopfer verlangt, etwa Gastronomen, vollständig, wie es schon seit dem Allgemeinen Landrecht Preußens von 1794 in §§ 74,75 vorgesehen war und seitdem entsprechend angewendet wird?

Die Inzidenzgrenze verläuft nicht an der Kreisgrenze,

denn das Virus ist nicht gleichmäßig auf den Kreis verteilt. Damit sind auf den Kreis zugeschnittene Lockdownmaßnahmen nicht treffergenau justiert. Dies wird auch befördert durch die Darstellung der Kreise nach Kreisdurchschnitt und nicht nach regionalem Infektionsschwerpunkten. Es kann durchaus an einem Hotspot ein hoher Inzidenzwert vorliegen, der die Kreisinzidenz hochdrückt, obwohl der Restkreis keine so hohe Infektionslage ausweist. Eine Darstellung nach Infektionsschwerpunkten könnte ich mir mit einer Kartierung nach Isoinzidenzlinien vorstellen ähnlich wie die Isobaren beim Wettergeschehen. Damit würden sich ganz andere eindämmungsnotwenige Regionen ergeben als bei der Darstellung nach Kreisinzidenzen, was mehr zielgenauere Lockdowns und Testmaßnahmen ergäbe.

Muss nicht sein

Ich war sehr überrascht, als die Meldungen kamen, dass eine schwarz-rote Mehrheit das Infektionsschutzgesetz mit einer Maßnahmenautomatik versehen möchte.
Bis jetzt war das Dogma, dass vor Ort durch den Landkreis entschieden werden sollte, mindestens aber auf Landesebene.
Das gilt also nicht mehr.
Warum dieser Schwenk?
Die Länder können jetzt schon regionale Ausgangsbeschränkungen erlassen und tun dies auch schon nach Kräften. Fulda schon zum zweiten Mal.
Das Problem ist, verfassungsrechtlich betrachtet, die Verhältnismäßigkeit solch einer Ausgangsbeschränkungsautomatik.
Hier wird ein sehr starker Grundrechtseingriff quasi automatisch ausgelöst. Wenn das Gesetz keine Alternativen vorsieht, ist das meiner Ansicht nach unzulässig.
Das Ganze ist auch nicht stringent.
Wenn bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 die Bürger nach 21 Uhr nur noch in Ausnahmefällen vor die Tür dürfen, bis 200 die SchülerInnen aber in die Schule sollen, passt das nicht zusammen.

Ausgangssperren

sind der nächste logische Schritt - aber unbedeutend gegen die Pandemie. Nachdem jetzt über Monate das GG praktisch außer Kraft gesetzt ist, muss es ja weitergehen. Jetzt Ausgangssperre und dann die Abschaffung freier Wahlen.
Das könnte aus dem Lehrbuch stammen - wie zerstört man Demokratie und Rechtsstaat.
Hat übrigens in der Weimarer Republik auch schon prima geklappt.
Wir wird Angst und Bange.

12:43 von DrBeyer // Und

12:43 von DrBeyer

// Und dafür kann kein Arbeitgeber und keine Bundesregierung etwas, sondern das ist ausschließlich der exorbitant erhöhten Nachfrage nach solchen Geräten geschuldet.//

Genau das ist es doch, was derzeit für so vieles verantwortlich ist : der weltweite Mangel an allem möglichen. Angefangen bei den Masken, Tests, Bestandteilen der Impfstoffe usw. !
Das Problem ist nur, das viele nicht darüber nachdenken geschweige denn, das als Tatsache anerkennen.

11:20 von Mika D

>>Wenn der Handel geschlossen ist, "Lieferketten" auch hier zum Stoppen kommen, wenn nichts abfliesst, muss nichts produziert werden auf Halde. Momentan sind die Läger voll, sehr voll, es gibt Warenstau.
<<

In einem großen Teilbereich schon. Aber bitte verlieren Sie die Lieferketten von lebenswichtigen Dingen nicht aus den Augen: Molkerei-, Fleischerei-Betriebe, Bäcker usw. Das Auto soll auch während der Pandemie laufen... kann aber auch mal versagen. Woher kommt Zubehör und Reparatur? Von mir aus kann auch gerne 2 Wochen auf all das verzichtet werden, für Landbewohner sicher aber nicht.

@Sternenkind um 11.19 Uhr

Ihren Beitrag muss ich kritisch hinterfragen, ich habe nämlich ganz andere Erfahrungen mit der Deutschen Bahn gemacht.
Eine Erfahrung zu generalisieren, halte ich für einen irreführenden Weg.

Dass Kinos, Restaurans, Theater, Sportvereine und -studios aber durchaus mit Konzepten genauso betrieben werden könnten, wie der Bahnverkehr, sehe ich genauso.

11:24 von Seiler

>>Ja, so ist es. So lange es keine HomeOffice-Pflicht gibt, werde ich keine Ausgangssperre respektieren. Das passt alles nicht zusammen und ist hochgradig einseitig und unglaubwürdig.
<<

Und wen wollen Sie damit nun bestrafen? Den Staat, für ein trotziges "Ich-nicht"-Verhalten, oder sich selber, wenn Sie fleißig abkassiert werden?
Davon ab, dass auch ich für die Pflicht von Home-Office bin, aber ich bin mir auch durchaus bewusst, dass eine Kontrolle aufgrund dessen nicht strikt nachgegangen werden kann.

@fritze67 12:48

"Wieso hat man es seit einem Jahr nicht hinbekommen, die Krankenhäuser zu stärken?"

Weil eine Ausbildung zum Pfleger länger als ein Jahr dauert und die Tatsache, dass statt eines kurzen Lockdowns, an dem sich mal alle beteiligen, lieber die Krankenhäuser bis zum Anschlag gefahren werden, keine Leute dazu bringt, gerne diesen Beruf ergreifen zu wollen.

Wer will denn noch Pfleger werden, wenn man sieht, dass auf dieser Berufsgruppe die Hauptbewältigung der Pandemie bei sehr schlechter Bezahlung liegt?

@Horst21 um 12.30 Uhr

Hallo Horst21,
ich war auch schon mal so weit.
Da gibt es was von Ratiopharm, die Entwicklung der Egalpille war wahrscheinlich auch vom Staat unterstützt worden.
Hilft nachhaltig.

Kopf hoch.

Wie soll das mit einer Person

pro Tag funktionieren?
Wenn ich jemanden treffe darf ich dann einen zweiten nicht Treffen?
Beispiel: ich treffe mich mit einem Freund. Später ruft die Oma an und braucht Hilfe die aber nicht lebensnotwendig wäre?
Das erscheint mir künstlich und wenig praxisnah noch annährend kontrollierbar.

@Dana 12:45

Ihr Beitrag klingt irgendwie in meinen Ohren so, als wenn Sie hier "Lügenpresse" rufen wollten, aber befürchten, von der Moderation ausgebremst zu werden.

Täusche ich mich da?

Denn dass die TS hier seit Monaten für irgendetwas agitieren würde, ist schlicht nicht wahr.

11:01 von joe70

... Ebenso wenig hatten wir den s.g. "exponenziellen Anstieg" in den letzten Monaten (https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-karte-deutschland-101.html). Das Wort klingt zwar wissenschaftlich interessant und löst eine gewisse Dramaturgie aus, ist aber rein populistisch.
Es gab lediglich etwa linearen Anstieg, der Ende März relativ plötzlich noch einmal zunahm.

Aha, na, dann ist es ja gut, dann sterben die Leute nur linear und nicht exponentiell ... wenn auch zunehmend.

Mannomann, was denken Sie sich eigentlich dabei?

@Michael Klaus Möller um 12:31

>wie oft will man eigentlich noch an diesen Infektionsschutzgesetz Änderungen vornehmen ohne die vorhandenen Gegebenheiten eigentlich mal umzusetzen. <

Wahrscheinlich so oft bis man einen Satz an Maßnahmen zusammen hat der auch wirklich umsetzbar ist und von der Bevölkerung befolgt wird.
Das ist nicht so trivial wie es Klingt; Quarantänen werden Ignoriert, Gemeinden ignorieren die Anweisungen der Landesregierungen wenn sie ihnen nicht passen jede Maßnahme die bei egal wem anecken landen vor Gericht, und schon auf Landesebene kommen die Nachrichten über das was vor geht erst an wenn das Kin schon im Brunnen ist. Söder hat garantiert keine Freude an Hof und dem Dazugehörigen Landkreis, und der ist noch näher dran als der Bund, dort sind die Daten schon ein Graues Rauschen, einfach aufgrund Masse.

Einheitliche Maßnahmen

Die waren ja längst geplant und die Landeschefs und Cheffinen haben doch nach Abschluß der Treffen am Bildschim alles Besprochene über Bord geworfen. Man sollte denen ruhig mal auf die Füße treten und das ist Mindestmaß.

@12:49 von Sparpaket

"... Ich war sehr überrascht, als die Meldungen kamen, dass eine schwarz-rote Mehrheit das Infektionsschutzgesetz mit einer Maßnahmenautomatik versehen möchte..."

Nee.
Ist gar nicht überraschend.

Auffällig ist nur, dass die zentrale Gesetzmäßigkeit auf Bundesebene als Zwangsmaßnahmen für das ges. Volk mit ggf. Strafandrohung und ggf mit Bußgeldandrohung erst jetzt kommt.

Die MPs wirds freuen.
Sie haben die Verantwortung hinsichtlich der Umsetzung und ggf. Durchsetzung der z. T. 0 nachvollziehbaren Zwangsmaßnahmen vom Hals.

Die Verantwortung muss sich jetzt die Bundesregierung selbst ankreiden. Die Kritik gehört dann zu gg. Zeit dort hin.
Aber wen interessiert das dort?

Die MPs können sich jetzt der Landespolitik zuwenden. Hier war Stillstand, ebenso auf Bundesebene.
Die MPs können jetzt schnell die Digitalisierung der Schulen perfekt bis zur Bundestagswahl über die Bühne bringen.
Und auch das Projekt der totalen Top Digitalisierung der Gesundheisämter steht jetzt auf dem Plan

Ja, aber... (@ sikgrueblerxyz)

... das Problem ist ja auch, dass die Menschen keine Isobaren sind, sondern sie sich frei bewegen und an keiner Grenze Halt machen. Das sagten Sie ja schon selbst in Ihrer Überschrift. Je schneller wir erkennen, dass wir das Problem nicht regional, sondern nur global in den Griff bekommen, desto besser. Betrifft, wie der Name schon sagt, übrigens nicht nur Deutschland.

12:30 von Horst21

>>Ach du liebe Zeit. Sind wir jetzt doch soweit? Ausgangssperren auf Basis von vor einiger Zeit noch so belächelten Inzidenzwerten?
<<

So belächelte Inzidenzwerte? Von wem? Dann sprechen Sie doch mal mit den Pflegern, Ärzten und Angehörigen von Intensiv-Patienten... ich denke mal, dass die Personen, die alles belächelt haben,- wer immer das auch sein mag-, dann eine Gesichtsstarre bekommen und denen das Lächeln vergehen wird.

@Horst21 12:30

"Wie wäre es zur Abwechslung mal damit: alles für 2 Monate dicht, was nicht unbedingt sein muss. Ohne Wenn und Aber. Der Staat subventioniert unbürokratisch, und nimmt die Trittbrettfahrer, die es immer gibt, in Kauf. Punkt. Bis dahin sind viele geimpft und das ist wohl die einzige der ganzen „Maßnahmen“, die nachhaltig hilft."

Leider muss ich Ihnen da recht geben.

Unsere Länderchefs haben es leider so weit kommen lassen ...

Übrigens wäre das ganz nebenbei auch die preiswerteste Variante.

"https://www.rnd.de/wirtschaft/studie-no-covid-lander-haben-ihre-wirtschaft-am-besten-geschutzt-I6TA2VIASZHTBFLFRPOT4U5DM4.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE"

Am 10. April 2021 um 11:12 von 0_Panik

Hintergrund ist, daß die Wirtschaftsverbände jetzt schon anmelden, dass die Unternehmen welche sie vertreten von diesem Vorhaben des geänderten Infektionsschutzgesetz mit Eingebauter Notbremse nicht zu behelligen sind.
___
Wo steht das ? Ich habe nur gelesen, dass Bedenken geäussert wurden, weil
1. noch viele Güter unterwegs sind auf LKW'S.
in Güterzügen, auf Schiffen, die ja "versorgt" werden müssen, wenn sie ankommen.
2. dass chem. Prozesse, die für vielerlei Dinge nötig sind, nicht plötzlich gestoppt werden können.
3. Dass z.B. Hochöfen o.ä. nicht von heute auf morgen heruntergefahren werden können.
Für alle Punkte gilt, dass sie vor allem auch nicht ad hoc wieder hochgefahren werden können und dass viele dieser Prozesse eben auch für Dinge des tägl. u. notwendigen Lebens produziert werden müssen, die man so auf Anhieb garnicht sieht. Nur EIN Beispiel von 1000den : Konservenbüchse.

Langsam artet das Ganze in Slapstick aus!

Zuerst soll das Infektionsgesetz geändert werden,damit Frau Merkel einen "harten Brücken-Lockdown" anordnen kann.Da gab es allerdings zuviel Gegenwind!Deshalb soll jetzt zumindest eine einheitliche Ausgangsperre kommen,damit der Anschein erweckt wird,Berlin hätte in der Pandemie noch irgendetwas zu sagen!?
Tut mir Leid,aber so gewinnt man seine Glaubwürdigkeit nun wirklich nicht zurück!
Jetzt,kurz vor den Wahlen,will der CDU mit aller Macht ein einheitliches Vorgehen aller Länder durchsetzen?Das hat bis jetzt noch nie funktioniert,auch da Herr Söder oftmals selbst der Erste war,der mit einen Alleingang vorangeprescht ist!
Zudem ist das einzige was die Regierung kann,ist Privatpersonen noch weiter einzuschränken.Wie wäre es denn mal mit verpflichtendem Homeoffice, Testpflicht für Unternehmen gehört für mich ins "Arbeiterschutzgesetz" und das Impfen ist eine Katastrophe.
In einer globalen Krise muss man auch mal unpopuläre Entscheidungen für ALLE treffen!
Was jetzt passiert,ist peinlich!

Mal wieder ohne Industrie

Warum will kein Lockdown bei Rauchenden Schornsteinen mehr so ganz gelingen ? Planbar in Vorfeld wäre sicherlich auch dies wenn auch befristet keine Unmöglichkeit . Ob ein
Jahr Schulferien, fast komplett geschlossener Einzelhandel, Gastro + Ausgangsperre ab 21.00 bei 20.000 fällen täglich
nicht etwas zu einseitig auf die werte Wählerschaft wirkt,
findet die Regierung im September heraus. Wir sind ja nicht alleine in Europa, bekommen mehr Impfstoff als unsere Nachbarn egal wieviel Tempodruck gemacht wird & Tageseffekthascherei den Durchschnitt überspielt, können auch nicht wirklich schneller Herdenimmunität aufbauen und den Schutz auch mal austesten. 10% Zweitimpfungen stehen bereits jetzt aus .Zum 5 Euro Selbstest reicht auch die Mittagspause. Ohne Unternehmerwille auch kein
Ausweg, ohne Gesetz keine Reaktion, nur ewiges Ministergeschwätz + sinnlose Zeitschinderei.

@ 12:33 von ich1961

"Welche " Aufklärung " hätten Sie denn gerne ?"

Das erwähnte ich, erklären warum welche Maßnahmen ergriffen werden.

Sie sehen doch alleine hier im Forum wie viele offene Fragen es dazu gibt. Um nur ein paar Beispiele rauszugreifen:

Warum nächtliche Ausgangssperre, aber öffentliche Verkehrsmittel dürfen weiterhin dichtbesetzt brummen?
Warum keine Homeoffice-Pflicht, aber Restaurants mit guten Hygienekonzept müssen geschlossen bleiben?
Diese Entscheidungen bedürfen einer nachvollziehbaren Erklärung, sonst schwindet die Akzeptanz.

"Was brauchen Sie noch ???"
Immer mit der Ruhe, bin doch Ihrer Meinung, dass weitere Maßnahmen zur Senkung notwendig sind.
Aber eine Erklärung kann man trotzdem erwarten. Da müssen sich die Regierenden ja nichts ausdenken, beim Beschließen einer Maßnahme müssen Sie sich doch schon etwas dabei gedacht haben.

@ich1961 12:51

"Genau das ist es doch, was derzeit für so vieles verantwortlich ist : der weltweite Mangel an allem möglichen. Angefangen bei den Masken, Tests, Bestandteilen der Impfstoffe usw. !
Das Problem ist nur, das viele nicht darüber nachdenken geschweige denn, das als Tatsache anerkennen."

Ja, schon, aber da gibt es schon noch Unterschiede, denke ich.

Es ist, glaube ich, inzwischen klar, dass man Masken, Tests und Impfstoffe (bzw. deren Grundstoffe, an denen es oft hängt) durchaus hätte etwas schneller beschaffen können.
Inwieweit das für High-End-Firewalls gilt, weiß ich nicht.

Und ich weiß auch nicht, ob dieser Hardwaremangel wirklich der Grund ist, dass die Bundesregierung kein HO einführen möchte, oder ob es nicht einfach das übliche Einknicken vor der Wirtschaftslobby ist.

Und ebenso wenig weiß ich, wie akut dieser Mangel jetzt überhaupt noch ist. :)

Am 10. April 2021 um 13:09 von Jacko08

Das ist doch genau der Punkt! Ich glaube aber nicht, dass man das alleine an diesen Zahlen festmachen kann, da diese sehr großen Schwankungen unterliegen mit höchster Sensitivität, welche der Realität vor Ort nicht im Entferntesten Rechnung trägt. Treten Sie mal mit einer 100er Inzidenz gegen die Infektionswellen an, da wünsche ich Ihnen viel Erfolg. Deswegen besser alles zu. Das ist wohl auch nur im Interesse des medizinischen und Pfegepersonals sein.
P.S.: Ich BIN Angehöriger eines ehemaligen und jetzt verstorbenen Intensiv-Patienten, der eine Gesundheit hatte wie ein Pferd...

Wichtig wäre Testpflicht in Unternehmen jeder Größe

Testpflicht - in Schulen und in Unternehmen- wäre zwingend- wer nicht möchte Home Office / Homeschooling Pflicht.

Es ist die einzige Möglichkeit Infektion zu reduzieren ohne zu viel Nachteil.
Wer nicht mitmacht, kann in das Home Office wo möglich.

Es ist im Übrigen entgegen jeglicher Versuche und Bedenken vor allem älterer Generationen sehr sehr gut möglich - es bedarf Umgewöhnung, Umorganisation, doch ist leicht machbar. Nicht umsonst stellen federführende Betriebe auch NACH Corona um auf Flexibles Arbeiten. Da ist man schon sehr weit, einfach informieren.

Das "persönliche" kann ja reduziert stattfinden- zb nur 1-2 Tage statt 5 Präsenz..
Selbst das würde helfen, die Infektion zu minimieren.
Das muss meiner Ansicht nach Vorgabe sein.
Infektion in Büros 8 Std. ist eine Hauptquelle.

Am 10. April 2021 um 11:19 von Sternenkind

Hauptbahnhof Berlin. Der ICE nach München, er ist gestopft voll. Die Leute sitzen auf den Gängen und zwischen den Türen auf dem Boden, essen, trinken ohne Mundschutz, quatschen, telefonieren,
____
Ich kann Ihren Frust in dem Falle verstehen. Ich würde, wenn ich das sähe, Fotos machen und diese an die Bahndirektion und an die z.B. in dem Falle TZ senden m.d. Bitte um Erklärung. Ich hatte noch kürzlich einen Bericht gelesen, wonach die Bahn Ihre Tickets bzw. die Auslastung ihrer Züge stark verringert hat.
Was Sie schildern ist selbstverständlich vor dem Hintergrund der ganzen Massnahmen und Einschränkungen nicht hinnehmbar !

12:43 von DrBeyer

«So sehr ich die Idee des Home Office gut finde, so sehr hat mich leider mein Schwager zum Grübeln gebracht.

Er verdient seine Brötchen nämlich mit Computersicherheit und hat gesagt … große Probleme für die Firmen gibt, die für ein sicheres Home Office nötige Hardware kaufen zu können.»

Das ist so, und das sagt auch mein ältester Neffe Informatiker-Systemadministrator bei einen kleinen Unternehmen, das sein Geld mit Satellitendaten der Erdoberfläche für Geo-Anwendungen verdient.

Er gab mir aber schon vor Jahren den Tipp für useren Teil-Freiberuf Photodokumentation 2 Women 1 Man Company:

Rechner mit Internet + Allem Drumrum im gemeinsamen Büro. At Home Stand-Alone-Rechner ohne Netz. Externe Festplatte dazu. Da müsst ihr öfter mal hin & her fahren für Datentransfer, aber ihr seid 100% safe, wenn ihr die externen Platten zu nichts anderem als Datenschleppen nutzt.

Funktioniert tiptop, 20 Terabyte gibt es heute für ± 75 €.
Phantasie in der Krise hat noch nie wem geschadet.

@0_Panik 13:07

"Die MPs wirds freuen.
Sie haben die Verantwortung hinsichtlich der Umsetzung und ggf. Durchsetzung der z. T. 0 nachvollziehbaren Zwangsmaßnahmen vom Hals."

Da liegen Sie leider wieder einmal daneben.
Die MPs haben nur die Verantwortung für die Entscheidung vom Tisch. Die Verantwortung für die Umsetzung und deren Kontrolle haben sie nach wie vor, da Polizei Ländersache ist.

"Die MPs können jetzt schnell die Digitalisierung der Schulen perfekt bis zur Bundestagswahl über die Bühne bringen.
Und auch das Projekt der totalen Top Digitalisierung der Gesundheisämter steht jetzt auf dem Plan"

Hätten sie alles schon vorher machen können. Wer es bis jetzt nicht gut geschafft hat, schafft es auch ohne die genommene Entscheidungsmacht nicht.

@DrBeyer um 12.47 Uhr

Dass es nur ganz wenige Tätigkeiten gibt, die im Home-Office mit voller Produktivität erledigt werden können, müsste ich aus eigener Erfahrung leider bestätigen.
Damit meine ich nicht die eigentliche Arbeit, wenn es sich um wiederkehrende Arbeit z.B. in der Buchhaltung handelt.
Was aber wegfällt, sind die informellen Informationsquellen, die kurzen Abstimmungen mit Kollegen kurz über den Büroflur, gemeinsame Dynamik im Arbeitsbereich. Alle informellen und psychologischen Effekte fallen weg. Das macht sich auf die Dauer bemerkbar.
Ich habe bei mir ein Beispiel vor der Nase, in dem kurzzeitig die gesamte Hierarchie aus den Fugen geriet, weil Mitarbeiter im Home-Office von neuen Entwicklungen, absichtlich und unabsichtlich abgeschnitten waren.

um 13:09 von Horst21 isoinzidenzen werden aktualisiert

Da die Isoinzidenzen täglich aktualisiert würden, würden sie auch Änderungen in der Infektionsbelastung durch die Mobilität täglich abbilden. Somit könnten die Eindämmungsgebiete stetig beobachtet werden und falls notwendig erweitert oder eingeengt werden.

Am 10. April 2021 um 11:24 von Seiler

Ja, so ist es. So lange es keine HomeOffice-Pflicht gibt, werde ich keine Ausgangssperre respektieren.
___
Na, dann müssen Sie es lassen. Das Bussgeld, welches Sie zu entrichten haben werden, dürfte Sie vermutlich ärgern. Im übrigen legt Ihr Beitrag nahe, dass Sie sich ohnehin nicht an Maßnahmen halten, ob mit oder ohne HO.
Ich wüsste z.B. nicht, wo ich zwischen 21u.5 Uhr hinsollte, ohne dort zu übernachten, weil es ist ja alles zu. Da Sie das aber offenbar wissen, werden Sie das SO und SO machen.
Oder es ist einfach nur ein dummer Beitrag.

12:49 von Sparpaket

>>Ich war sehr überrascht, als die Meldungen kamen, dass eine schwarz-rote Mehrheit das Infektionsschutzgesetz mit einer Maßnahmenautomatik versehen möchte.
Bis jetzt war das Dogma, dass vor Ort durch den Landkreis entschieden werden sollte, mindestens aber auf Landesebene.
<<

Wer in letzter Zeit die Nachrichten regelmäßig verfolgt hat, muss eigentlich nicht wirklich von dieser Meldung überrascht gewesen sein. Am 28. März hat die Kanzlerin bei Anne Will so etwas angedeutet. Das Dogma, was Sie ansprechen, ist ja eben vielerorts gescheitert. Erst hab heute hat auch der Landkreis ab 21 Uhr eine Ausgangssperre, in der ich lebe. Wir rasen steil auf die 200- Inzidenz zu. Schon seit geraumer Zeit.

um 13:09 von Horst21, theoretisch ja,aber praktisch?

"Je schneller wir erkennen, dass wir das Problem nicht regional, sondern nur global in den Griff bekommen, desto besser. Betrifft, wie der Name schon sagt, übrigens nicht nur Deutschland."
" ... das Corona-Problem global in den Griff bekommen"? Schöne Idee, aber wer soll das schaffen und wie?
Ich sehe das erstmal so: Jeder kehrt vor seiner eigenen Tür und sorgt dafür, dass das Virus sich nicht in der eigenen Familie, am Arbeitsplatz, in der Heimatstadt und im eigenen Land verbreitet. Wenn das ginge, wäre schon viel gewonnen.
Ihr Einwurf "Je schneller wir erkennen, dass wir das Problem nicht regional, sondern nur global in den Griff bekommen, desto besser." ist zwar richtig, aber auf eine globale Lösung zu warten ist völlig falsch, das zeigen alle Versuche auch auf anderen Gebieten (Klima, Frauendiskriminierung ...)
Die "globale Lösung" zu proklamieren darf keine Ausrede fürs Nichtstun sein.

@ 12:35 von Horst21

"Nett gemeint, funktioniert aber nicht. Schauen Sie sich doch alleine mal dieses Forum an. Glauben Sie, dass wir hier auf einen Konsens kämen?"

Klar, auf einen Konsens darf man nicht warten. Einfach nachvollziehbar erklären, warum welche Maßnahme ergriffen wird, so wird zumindest die größtmögliche Akzeptanz erreicht. Diese dann umsetzen und mit entsprechenden Konsequenzen durchsetzen.

"Gewollte oder ungewollte Desinformation trägt ein Weiteres dazu bei, dass die Menschen sich noch dort streiten, wo die Schlage eigentlich völlig klar ist."

Ja, dies scheint wirklich ein Problem.

Am 10. April 2021 um 11:19 von Sternenkind

>>Am 10. April 2021 um 11:19 von Sternenkind
Nun ja

Hauptbahnhof Berlin. Der ICE nach München, er ist gestopft voll. Die Leute sitzen auf den Gängen und zwischen den Türen auf dem Boden, essen, trinken ohne Mundschutz, quatschen, telefonieren, Kinder schreien. Niemand protestiert, niemand verhindert es. Einzige Maßnahme: Das Bordbistro gibt keinen Alkohol aus. Die Bundesseuchenbekämpfer haben das Bundesunternehmen Bahn offenbar nicht auf dem Schirm. Aber Kinos, Restaurants, Theater, Sportvereine und -studios haben zu. Alternativlos. Obwohl bewährte Hygienekonzepte Ansteckung sicher verhindern würden.<<

Bitte machen Sie Kommentare, die Sie zitieren kenntlich. Dieser stammt aus Tichyseinblick.

@schabernack 13:20

Das klingt gut, jedenfalls für ein 2+1-Mann-oder Frau-Unternehmen.

Aber wie sieht das aus, wenn bei VW dreißig Leute auf die Konstruktionsunterlagen für Sensor XY, ein Teil dieser Leute und 25 andere auf die Unterlagen für Sensor FD und wieder andere auf die Designunterlagen zugreifen und sie bearbeiten müssen?
Das könnte mit der regelmäßigen Weitergabe der Festplatte schwierig werden ...

@12:35 von Horst21

@12:35 von Horst21

Zitat: "Gewollte oder ungewollte Desinformation trägt ein Weiteres dazu bei, dass die Menschen sich noch dort streiten, wo die Schlage eigentlich völlig klar ist."

Da möchte ich 100% beipflichten. Die Präsenz und Uneinsichtigkeit der Realitätsverweigerer hier ist erschreckend. Am Ende erfordert genau diese Haltung von Teilen der Bevölkerung einen autoritären Staat, der die notwendigen Regeln durchsetzt. Insofern schaffen sich diese Leute die Legitimation ihrer Opferrolle selber. Eine sich selbst bestätigende Haltung, leider völlig destruktiv. Es ist deprimierend aber leider der aktuelle Status.

Andererseits - wir haben eine 2/3 Mehrheit für mehr und deutlichere Einschränkungen um mehr Effekt zu erzielen. Die 10% Verweigerer und Verleugner aus dem restlichen 1/3 machen den Krach und den Unmut aus und kreieren den Dauernörgelpessimismus. Es nervt.

Wenn man in Not ist muss man zusammenhalten. Die zwanghaften Meckerer im Rettungsboot braucht niemand.

Bei einer Inzidenz von über

Bei einer Inzidenz von über 200 sollen Schulen keinen Präsenzunterricht mehr anbieten. Eine Pflicht zum Homeoffice sieht der Entwurf nicht vor.

Das Wesentliche wird also weiter ausgelassen. Ich befürchte, dass auch das Notbremsen-Gesetz zu schwach und spät kommt, um die aktuelle Welle zu dämpfen.

Und der BDI argumentiert mit den zehntausenden von Hochöfen, die das Rückgrat der Industrie bilden:
Die Industrie stillzulegen würde mindestens eine Woche dauern, da viele Lkw ja noch auf der Straße sind, chemische Anlagen nicht von heute auf morgen und Hochöfen auf die Schnelle gar nicht runtergefahren werden können
Aber interessant, dass der BDI sich einen kompletten Industrie-Lockdown überhaupt vorstellen kann.

Wer das Durcheinander nicht mehr

versteht oder tagesaktuell überblickt, kann sich nur noch auf sich selbst verlassen.
Einfach das tun und lassen, was man für richtig hält. Föderalismus konsequent zu Ende gedacht.

Am 10. April 2021 um 11:29 von schabernack

Aber POR ist Europa nahe, zusätzlich noch war die BW zur Hilfestellug in POR. Die konnte unerwartet früh wieder zurückkehren, weil das in POR überraschend gut geklappt hat
___
Wenn ich mich nicht irre, haben Sie das kürzlich selbst recht gut erklärt. Die Gründe seien vermutlich so zu erklären:
die Lage an der äussersten Grenze Europas mit nur einer Landesgrenze zu Spanien. Dadurch so gut, wie kein Pendelverkehr. Ein grosser Obrigkeitsrespekt wg. der noch nicht lange beendeten Diktatur. Keine grosse Industriealisierung, viel ländlicher Raum, der naturgemäß dünner besiedelt ist. Relativ wenige, grössere Städte.
Ich denke, das alles zusammen reicht als Erklärung aus. Allerdings auch dafür, dass dies nicht so einfach für DE umzusetzen ist.
Das gleiche dürfte in grossen Teilen (ausser der Industriealisierung ) auch für SO-Asien gelten.

Am 10. April 2021 um 13:22 von sikgrueblerxyz

Nette Idee, aber wer soll diese denn täglich aktualisieren? Und auf welcher Grundlage? Täglich zu aktualisieren reicht außerdem nicht aus. Wenn eine infizierte Person sich in ein Niedriginzidenzgebiet begibt, und dort eine (unerlaubte) Party feiert oder einen Großeinkauf im Supermarkt tätigt, ist dieses Niedriginzidenzgebiet im Grunde genommen nach spätestens 60 Minuten ein Hotspot. Das merkt aber niemand, weil die Menschen anschließend wieder auseinandergehen und frühenstens nach 10-14 Tagen in irgendeiner Statistik auftauchen können - wenn überhaupt. Wie wollen Sie das abbilden?

Vertrauen?

Als ich den Artikel las , musste ich ihn ein zweites Mal lesen , aber nicht weil ich ihn nicht verstanden habe , sondern weil ich es nicht glauben konnte . Bei mir ist jetzt eine rote Linie erreicht . Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt , werde ihn aber jetzt umsetzen. Ich verlasse Deutschland und Europa und werde meine deutsche Staatsangehörigkeit abgeben. Vielleicht war ich ein Idealist und habe gehofft,dass die Gesellschaft sich im Land zu einer humanen, eigenverantwortlichen, zukunftsorientierten , fairen Gesellschaft entwickelt, aber leider weit gefehlt. Sie ist eine egoistische, intolerante Gesellschaft, die auch eine bemerkenswerte Doppelmoral an den Tag legt. Sie kann keine Eigenverantwortung für sich selber und für andere an den Tag legen. Immer sind andere Schuld und es ist bequemer, wenn andere für Sie denken und handeln. Nicht wird kritisch Hinterfragt. Und die Politik ? Sie kann nur Klientel und eine Angst machende Politik.

Am 10. April 2021 um 13:27 von draufguckerin

"aber auf eine globale Lösung zu warten ist völlig falsch, das zeigen alle Versuche auch auf anderen Gebieten (Klima, Frauendiskriminierung ...)"
Da stimme ich Ihnen zu. Aber regionale Versuchsballons helfen genausowenig, sondern wiegen uns in einer faktisch nicht existierenden Sicherheit. Ich proklamiere doch nicht, nichts zu tun, sondern Deutschand für 2 Monate komplett runterzufahren, wo es nur irgendwie geht (s.o.).

@ Sternenkind um 11.19 Uhr, Bahn verliert die Kontrolle

"Hauptbahnhof Berlin. Der ICE nach München, er ist gestopft voll. Die Leute sitzen auf den Gängen und zwischen den Türen auf dem Boden, essen, trinken ohne Mundschutz, quatschen, telefonieren, Kinder schreien. "
Aus diesem Grund habe ich meine Bahncard gekündigt, leider aber inzwischen mehr als ein Jahr bezahlt, ohne sie zu nutzen. Die Bahn kriegt es nicht hin.
In anderen Ländern muss man in Fernzügen seinen Platz/Zug reservieren, teilweise vor Betreten des Bahnsteigs eine Fahrkarte oder Bahnsteigkarte ziehen. Außerdem werden die Karten ordentlich kontrolliert, beim Betreten und beim Verlassen des Bahnsteigs. In Deutschland müssen sich die Kontrolleure von Fahrgästen bepöbeln oder sogar angreifen lassen - es folgt max. ein "Dudu".

@vrigel,10:35

"Schweden lässt sich sehr gut vergleichen mit Deutschland. "

Und noch besser lässt sich Schweden mit seinen Nachbarländern Norwegen und Finnland vergleichen. Wenn Sie diesen Vergleich unvoreingenommen betrachten, sollten Sie merken, dass ihre Thesen nicht stimmen können.

Die Gießkanne - seit 13 Monaten

Was, wenn die Geschäfte gar nicht die Treiber sind? Was, wenn die nächtl. Ausgangssperre unnutz ist? Was, wenn die "Maßnahmen" nicht mehr als eine Feigenblatt-Option ist?
---
Die Zahlen gehen nicht runter, egal welche "Maßnahmen" ergriffen wurden. Stellt sich doch jedem analytisch denkenden Menschen dir Frage, ob das Inf-Geschehen vllt nicht doch andere Wege hat? Es fällt mir seit Monaten auf, wie in den Supermärkten wieder die Wege zugestellt werden, Einbahnstraßen aufgehoben werden und das Gedränge wieder da ist? Die AG wehren sich gegen Testungen und waren in der Vergangenheit die übelsten Verbreiter (z.B. Postverteil-Zentrum Wernau, ES: viele Prekäre/Flüchtlinge für 1€/h, riesigen Reibach einfahren, aber dann Hotspot sein). An vielen AP herrscht "Normalität" wie vor C! Schulen und Tests: Ein übler Treppenwitz. Das kriegen wir nicht auf die Reihe, wollen aber 200er Inzidenzen dort zulassen, ohne die Infiz. entdecken zu wollen? Grauenhafte Hilflosigkeit.

Prof. Welte von der MHH hatte

Prof. Welte von der MHH hatte vor ein paar Wochen in der HAZ das Konzept von Mallorca unbedingt gelobt, weil sie zwar nachts eine Ausgangssperre haben und die Restaurants um 17h schließen, aber tagsüber genügend Angebote da sind, um den Druck aus dem Kessel zu nehmen. Ich empfinde das auf Lanzarote ähnlich und denke, das müsste auch für D möglich sein: Öffnung von EH, Außengastro, Museen und Kino am Tag und Herunterfahren in der Nacht. Wenn nun wieder nur auf das fast tote Pferd der Privatkontakte eingedroschen wird, während das Pferd der Industrie und Großwi. frei gallopieren darf (s. BDI) , wird nur die Akzeptanz für die Coronaregeln (auch die vernünftigen wie AHA) in den Keller gehen.
Von einer sehr guten Freundin erfuhr ich gestern (!) vom Selbstmord eines jungen Mannes Mitte letzter Woche, der depressionsbedingt den LD nicht mehr ausgehalten hat, weil ihm alle Kontakte fehlten. Nur ein Kollateralschaden? Wieviele mag es davon noch geben? LD ist schädlich für Psyche und Physis.

@Vaddern 13:22

Ok, ich rudere zurück auf 95% Produktivität.

Aber denken Sie nicht auch, dass das besser ist als ein richtiger Lockdown, der immer wahrscheinlicher wird? Oder besser als das völlig ziellose Rumgeeiere, das bei uns seit vielen Monaten zelebriert wird?

Und jetzt lehne ich mich mal noch ganz weit aus dem Fenster, indem ich vom Küchentisch aus und völlig ohne Kenntnis von normalen Büroabläufen die Frage stelle, ob das von Ihnen aus eigener Erfahrung berichtete Beispiel nicht eigentlich eher ein Beispiel für suboptimale Arbeitsabläufe darstellt? Ob sich nicht also eher Ihr Chef (bzw. Sie, falls Sie der Chef sein sollten :)) fragen sollte, was er falsch gemacht hat, dass es zu diesem Durcheinander gekommen ist?

Ich kann mich da nur wiederholen: Wir haben gerade Pandemie, da kann vorübergehend leider nicht alles bleiben, wie es schon immer nie gewesen ist.

Am 10. April 2021 um 13:27 von Giselbert

"Diese dann umsetzen und mit entsprechenden Konsequenzen durchsetzen."
Auch gut gemeint, funktioniert aber nur dann, wenn man davon ausgeht, dass die Menschen ein Miteinander wollen und sich solidarisch verhalten. Das betrifft sowohl die "Aufgeklärten", wie auch die "Erklärer". Dieser Illusion gebe ich mnich leider nicht mehr hin.

13:33 von mcg

Und der BDI argumentiert mit den zehntausenden von Hochöfen, die das Rückgrat der Industrie bilden:
.
wir leben nicht mehr zu Ende des 19ten Jahrhundert
aktuell beträgt unsere Stahlproduktionsanteil weltweit
3 % aber bestenfalls

Am 10. April 2021 um 13:20 von schabernack

" Funktioniert tiptop, 20 Terabyte gibt es heute für ± 75 €.
Phantasie in der Krise hat noch nie wem geschadet. "

Die Idee ist ja wirklich nicht neu, machen viele Menschen schon länger.

Würden Sie bitte mal einen Link setzen, wo es die 20 Terabyte für plus minus 75 Teuro gibt ;-).
Also ich hab gerade versucht so eine große zu dem Preis zu finden, es gibt welche, aber zum 7,5 fachen Preis.
Wo gibt es die billigen ?.

Und Home Office können nur ein ganz kleiner Teil der Beschäftigten machen, schon wenn nur eine Akte aus dem Regal benötigt wird, ist Schluss mit zu Hause, die liegt nämlich auf der Arbeitsstelle.
Und die große Mengen arbeitet in der Industrie oder Handwerk mit Maschinen oder Händen.
Die Auswirkungen sind nicht so hoch wie man glaubt.

So nicht

Ausgangssperren für alle, aber Unternehmen machen weiter wie bisher. Mir fehlt mittlerweile jedes Verständnis. Wenn das wirklich so kommt wähle ich dieses Jahr eine Partei die ich nie im Leben gewählt hätte.

13:14 von weingasi1 @ 0_Panik

Gute Antwort. Davon ab, dass ich den von Ihnen angeschriebenen Foristen auf meiner Liste gesetzt habe, dessen Kommentare ich nicht mehr lese, finde ich all die Dinge auf Ihrer Liste ebenso wichtig und erwähnenswert, warum nicht von jetzt auf gleich alles zum Erliegen kommen kann. Ich erwähnte es bereits auch schon öfter, Beispiel u.a. Lebensmittel-Industrie. Nur ein Beispiel der von Ihnen angesprochenen "1000den Konservenbüchsen" ;-)

macht nur weiter so...

dann wird wenigstens klar, wo der Zug hingehen soll.

Und es wird auch klar, welche Regionen incl welche Politiker das vor Ort nicht gebacken bekommen.

13:30 von David Séchard / 11:19 von Sternenkind

trinken ohne Mundschutz,
.
bei allem Verständnis
aber mit Mundschutz dürfte sich das auch schwierig gestalten :-)

Wir kriegen ja nicht mal einheitliche Zahlen zustande

Solange die Betriebe machen dürfen, was sie wollen, wird das Geschehen nicht runtergehen. Deshalb nennt man es "diffus", damit die Betriebe weiterwurschteln dürfen. Gerade der "harte Hund" mit seinen oberfänkischen LKRen mit Höchst-Inzidenzen. Seit Monaten kriegen die die Inf nicht in den Griff - klar, wenn tägl. AN aus dem Super-Höchst-Inzidenzland Egerland rüberkommen (1500 7d-Inzidenz! Wahnsinn). Da schließt man nicht, aber die Leute sollen nacht zu Hause bleiben? Wozu, dann verteilen sie halt tagsüber? Findet erst mal raus, wie das Geschehen läuft: Seit 1 Jahr ist hier das vollständige Versagen des Staates sichtbar - Null Systematik, immer den Datenschutz als Ausrede. Ist das die heiligste Kuh, dem alles untergeordnet wird? Der Datenschutz ließe sich aufweichen, OHNE dass die "Schützer" drauf zugreifen.

@Cometa Stern°chen 13:37

"Der BDI kann nur die eigenen Interessen vertreten. Die Aussagen des BDI-Präsidenten muss man nicht überbewerten."

Das Problem ist aber leider, dass unsere Regierung(en) diese Aussagen überbewerten.
Andernfalls hätten wir spätestens vor drei Monaten einen Lockdown bekommen, der diesen Namen auch verdient.

13:31 von DrBeyer / @schabernack, 13:20

«Das klingt gut, jedenfalls für ein 2+1-Mann-oder Frau-Unternehmen.

Aber wie sieht das aus, wenn bei VW dreißig Leute auf die Konstruktionsunterlagen für Sensor XY, ein Teil dieser Leute und 25 andere auf die Unterlagen für Sensor FD und wieder andere auf die Designunterlagen zugreifen und sie bearbeiten müssen?»

Es wird um so schwieriger, je größer das Unternehmen ist, und je mehr Mitarbeiter auf gemeinsame Programme oder Server oder Plattformen zugreifen müssen.

The 2 + 1 Company ist für uns alle 3 nur Nebenjob für Zusatzgeld, auf das wir zum Lebensunterhalt alleine gar nicht angewiesen sind. Ich habe noch eine 24-Stunden Festanstellung. Mittelstands-Metallunternehmen mit Konstruktion. Ich treibe dort das gleiche wie im Nebenjob.

Die Konstruktionsbüros sind fürchterlich klein mit dem CAD-Kram und den Riesen-Monitoren. Das Unternehmen hat die Lizenz der Programme erweitert. Kann man nun auch Single-Home nutzen statt nur Server. Niemand muss das … aber nicht wenige wollen.

13:36 von Horst21 Daten sind alles

"Nette Idee, aber wer soll diese denn täglich aktualisieren? Und auf welcher Grundlage?"
Wenn man nicht mehr Daten hat, dann muss man mit den Daten aktualisieren, die man hat. Ihr Beispiel zeigt die ganze Unlogik der Situation. Wir leisten uns jede Menge massivster Grundrechteinschränkungen, aber eine Notfalleinschränkung des Datenschutzes kommt nicht in Frage. Eine Tracingüberwachung in dieser Krise könnte die notwendigen Daten liefern und uns eine zielgenauere Bekämpfung ermöglichen besser als jedes sonstige Bekämpfungsmodell.

Am 10. April 2021 um 13:32 von Humanokrat

"Andererseits - wir haben eine 2/3 Mehrheit für mehr und deutlichere Einschränkungen um mehr Effekt zu erzielen. Die 10% Verweigerer und Verleugner aus dem restlichen 1/3 machen den Krach und den Unmut aus und kreieren den Dauernörgelpessimismus. Es nervt."
Glauben Sie das wirklich? Ich bin mir da nicht mehr so sicher. Die Leute sind doch inzwischen müde und hören sich das Meiste gar nicht mehr an. Ich ertappe mich langsam selbst dabei und versuche nur noch, mit Sinn und Verstand zu agieren gemäß dem, was ich subjektiv für sinnvoll erachte aufgrund der (wahllos?) zusammengestellten Meinungen der Experten.
"Wenn man in Not ist muss man zusammenhalten. Die zwanghaften Meckerer im Rettungsboot braucht niemand."
Funktioniert auch nicht. Da ist sich wieder jeder selbst der Nächste. Siehe Ladenöffnungen für Geimpfte...

Am 10. April 2021 um 12:33 von ich1961

Welche " Aufklärung " hätten Sie denn gerne Alle Maßnahmen werden " zum Erhalt der Gesundheit der Mitbürger " gefordert. Das ist seit Beginn der Pandemie so. Ebenso wie die Begründung , das die Krankenhäuser nicht
" überlaufen " sollen.
_____
Ich glaube, der Forist Giselbert wollte wissen, aus welchem Grunde die Maßnahmen so unterschiedlich sind und nicht, was damit bezweckt werden soll. Da hat er im Grunde recht, weil eine logische Begründung für Einzelmaßnahmen gibt es nicht. Wurde vonseiten der Politik auch mehrfach eingeräumt. Es geht letztlich nur um Kontaktreduzierung und das geht halt am einfachsten im privaten Bereich, auch wenn es da am meisten schmerzt. Vor allem bei Menschen, die normalerweise auch ausserhalb von Arbeit u. zu Hausesein, noch andere (nachvollziehbare) Interessen haben, die seit Monaten brachliegen. Deshalb, meinetwegen noch EINMAL heftig "shutten" aber dann MUSS gut sein.

11:24 von Seiler

... So lange es keine HomeOffice-Pflicht gibt, werde ich keine Ausgangssperre respektieren. ...

Ist das Ihr Ernst? Sie sind beleidigt, weil die Regierung nicht so spurt, wie Sie es gerne hätten und schmollen jetzt? Und wollen nicht mehr mitspielen?

Und das sind unsere aufgeklärten, mündigen Bürger, die ernsthaft mit ihrer Verantwortung für das Gemeinwesen umgehen?

@weingasi1 um 13.20 Uhr

Vor nicht allzu langer Zeit wurde noch für jede Behauptung eine Quelle verlangt, zugegeben meistens, wenn es um Trump ging.
Ich kann die Behauptung von Sternenkind, dass die Bahn zum Bersten voll war, nicht so ohne Weiteres glauben, da sie sich nicht mit meinen Erfahrungen deckt und die Behauptung als Grundlage für die weitere Argumentation herangezogen wird.

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