Ihre Meinung zu: Interview zur Kultusminister-Konferenz: "Letztlich versagt"

8. April 2021 - 18:16 Uhr

Schulen auf, Schulen zu. Testen ja, aber wie? In der Corona-Pandemie zeigen sich die großen Defizite der Kultusministerkonferenz. Bildungsjournalist Spiewak erklärt, wie das Gremium reformiert werden müsste.

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Kommentare

Versagt ist noch harmlos

Man hat es sehenden Auges in die Grütze gefahren wäre zutreffender.

Wenn man im September feststellt, dass die Zahlen steigen, im November den Laden dicht macht und die dritte Welle im Februar kommen sieht und dann heute, Anfang April nicht mal zwei Schnelltests pro Woche für alle Schüler und Lehrer hat, dann ist da schon mal was schief gelaufen.

Wenn man im März 2020 feststellt, dass man Fernunterricht anbieten muss und das im April 2021 auch nicht so hinbekommt, dass es ein System gibt, das von Profis betrieben wird, von Autoren mit Material gefüttert und von Lehrern und Schülern genutzt werden kann, dann ist das ein Armutszeugnis.

Wenn man dann noch das Krönchen aufsetzt, das müsste föderal jeweils anders geregelt sein, dann hat man als Politiker endgültig bewiesen, dass man fehlbesetzt ist. Aber lieber ein Fürstchen im eigenen Herzogtum als an das Wohl des Landes gedacht, auf das man vereidigt wurde.

Traurig, dass das absehbar wegen der handelnden Personen kein Ende finden wird

Versagen aller

Versagt haben wir alle ... jeder hat etwas dazu beigetragen. So wie in Deutschland alle Corona-Maßnahmen zerrissen werden ist das sehr kontraproduktiv; wenn wir alle mehr mitwirken würden, wäre nicht alles gut aber vieles einiges besser.

In dieser Form nicht nur überflüssig, sondern schädlich

Spiewak: "In der Regel einigt man sich [bei den Kultusministerkonferenzen] auf irgendeinen kleinsten gemeinsamen Nenner und bleibt relativ unkonkret"

Und das ist auch kaum besser geworden:
tagesschau.de: Hat die KMK den Schulen, Eltern, Lehrer/innen bei der Bewältigung der Pandemie geholfen?
Spiewak: Zwar herrscht in dieser Pandemie in der KMK mehr Einigkeit als jemals zuvor. Aber angesichts dieser extremen Krise, in der man sehr schnell und so einheitlich wie möglich handeln muss, hat die KMK letztlich versagt. Was Eltern und Lehrer sich gewünscht haben, nämlich eine vorausschauende und bundesweit übergreifende Handlungsstrategie, gab es nicht.
Andererseits muss man sagen: Das hat die Politik ja insgesamt nicht geschafft. Da war also die KMK nicht besser und nicht schlechter als die anderen Politikbereiche, sondern genauso überfordert"

Es wäre schon viel gewonnen, wenn man jeder Schule wenigstens die Verfügbarkeit eines festen Kontingents an Testmaterial konkret(!) zusichern könnte.

Dauerhaft

Die Km und die KMK versagen dauerhaft. Warum sollte es bei Corona anders sein? Wer in einem der (noch) reichsten Ländern der Welt, Bildung immer noch von der Herkunft bestellen lässt (und damit hinter Preußen im 18.Jhdt zurückfällt), wer nicht weiß, was IT ist -wieso sollten die etwas gewuppt kriegen?

Das zieht sich durchs Ganze

"Was Eltern und Lehrer sich gewünscht haben, nämlich eine vorausschauende und bundesweit übergreifende Handlungsstrategie, gab es nicht."

Es gibt sie, die Sehnsucht nach einer vorausschauenden und bundesweiten übergreifenden Handlungsstrategie.
Nicht nur bei Schulen. Generell.

Alles was so gemacht wird ist klein, klein, der eine so, der andere so. Jede Schule handhabt es anders mit den Tests zb. oder mit dem "Digitalen". Tests läuft hier zb. gut an, digital immer noch weniger gut. Einheitlich wäre super gewesen.

Es ist sicher schön, so alleine rumzuwerkeln, sicher auch manchmal anstrengend, doch entscheidend ist, das Niveau sinkt, zu viel Kraft wird verbraucht für Unnötiges, man könnte viel Zeit und Geld sparen, Dinge vereinfachen, nicht jeder muss doch das Rad neu erfinden und selbstgestrickt Lösungen vorweisen.

Mehr Miteinander. Mehr Plan. Weniger Chaos.

Regionale Besonderheiten dann noch im Nachgang einfliessen lassen, zuvorderst erstmal das große Ganze abbilden.

Keine Notwendigkeit für Bildungsföderalismus

Ein Bundesbildungsministerium mit umfassender Zuständigkeit wäre viel sinnvoller als die parallele, zwanghaft Unterschiede hervorrufende Arbeit von 16 Landesministerien an der gleichen Aufgabe: Bildung. Natürlich müsste man Personalentscheidungen an untergeordnete hierarchische Ebenen delegieren, aber dass der Bildungsplan für eine Schülerin in Bayern anders sein muss als der für einen Schüler in Niedersachsen, ist nicht einzusehen.

Hört hört

"Die KMK hat letztlich versagt."*

*
Ersetze "letztlich" durch "immer" und schon umschreibt man die Realität des Bildungsförderalismus korrekt.

Deshalb gehört die KMK samt Bildungsföderalismus abgeschafft und nicht reformiert.

Was braucht es noch an Argumenten?

Corona liefert das grösste Argument seit 1949:
Tote und chronisch Kranke dank der strukturell bedingten Un-Tätigkeit der KMK und des Bildungsföderalismus.

Lehrer, Schulleitungen, Schulträger und Kultusminister

haben in dieser Pandemie gezeigt, dass eins wesentlich wichtiger ist, als der Bildungsauftrag: Die Bewahrung des Status quo, egal welche Konsequenzen der für Eltern und Schüler hat. Es gibt in Deutschland grundsätzlich zwei Formen des Unterrichts: Präsenzunterricht in der Klasse und, für die normalerweise sehr wenigen, länger zuhause bleibenden kranken Schüler, wöchentliche Zusendung von Unterrichtsmaterialen in Textform. Tertium non datur, und davon lässt man sich auch in so einer kleinen Pandemie nicht abbringen. Nur, dass es jetzt nicht einer von tausend Schülern ist, der zuhause sitzen und von den Eltern beim Lernen betreut werden muss, sondern zum Gemeinwohl 999 von tausend. Sicher, Präsenzunterricht ist die Idealform - unsere Bürokraten geben sich mit weniger nicht zufrieden, notfalls bekommen die Kinder eben gar keine Bildung. Online-Unterricht via Konferenzsoftware? Never! Datenschutz, Technik ... eine Ausrede nach der anderen. Mancherorts geht es aber ... Psscht ....

Schule und Schüler.. Demokratie auf Notenterror!

Unglaublich das Gegeneinander zwischen Politik, Gutachter, Anti- Testwilligen und ...zuletzt allesamt: im wilden Wortgefecht "über" den abgestürzten Noten der Schüler als düstere Wolken über den Schulhimmeln der Welt! Kuuummmmer! Fakt bleibt: Es war schon seit gefühlten Ewigkeiten gelungen: Mittagstische für Schüler ..in Schulen zu arrangieren. Huch! Ohne.. dass es zu derart herben Feindseligkeiten der unterschiedlichen Erwachsenen,..uiuiui.., kam! Die Kids der Welt brauchen: Pfizer- Impfungen und kein Aktionär- Gerangel inklusive auch von allen Impfherstellern! Basta! Kids wollen dazulernen, lachen und Fragen "an eigene reelle Lehrer" stellen! Statt den Eltern von Online- Info- Versagen der Lehrer und über die arg abgerutschten Noten tränenvoll Antwort zu stehen. Kids reden: Impfung ohne Nebenwirkungen her! Geimpfte zuhause und überhaupt überall wieder her! Impfen an schulischen Esstellern?
Her damit ihr Ärzte, Hausärzte und Bundis! Kids reden ähnlich: anders als Anti!
Frau D. Brauer

Und wer badet das aus?

....Die SchülerInnen

Wozu das Versagen der KMK geführt hat, sieht man gerade aktuell in NRW: die Osterferien gehen dem Ende zu, die Selbsttests rücken in weite Ferne, da sie nicht rechtzeitig beschafft wurden. Die schnelle Lösung der Politik: mal wieder Homeschooling!!

Wehe die Wirtschaftsverbände schaffen es, eine Testpflicht für sich abzuwenden und viel zu viele Arbeitnehmer weiter ungetestet und in Präsenz am Arbeitsplatz antanzen zu lassen und die Politik lässt das zu....Dann ist mein Verständnis als Mutter von drei schulpflichtigen Kindern, die teils seit dem 14.12.20 nur 5 Tage in der Schule präsent waren, zu Ende....

Eins müssten Alle wollen : Schulbetrieb in Corona Zeiten

Wie das genau aussehen soll, d. kann in der Tat unterschiedlich aussehen.

Es kann sein dass manche Bundesländer mehr digitalen Unterricht anbieten können als andere Bundesländer.
Dann soll es auch so möglich sein.
Und da wo digitaler Unterricht noch in den Kinderschuhen steckt muss eben der Ausbau des digitalen Unterrichts stattfinden.
Soviel Einigung muss noch möglich sein.

Und was das Schnell-Testen angeht :
Damit überhaupt genügend Test-Material vorhanden ist, da muss der Bundesgesundheitsminister mit helfen.
Er kann z. B. Schnell-Tests ordern und vorfinanzieren, und bei den Lagerstätten d. Bundesamtes für Katastrophenschutz und Bevölkerungsschutz einlagern. Die Bundesländer können dann - auch hier - Test-Material ordern, o. eben auf dem freien Markt bei den Unternehmen einkaufen.
Aber auch hier muss die gemeinsame Zielsetzung sein, dass 2x/Woche Schnell-Tests in D. Schulen stattfinden.

Wenn das Alles bis zur Bundestagswahl nicht klappt d. muss die Wählerschaft entscheiden.

Verlorene Generation ...

In der Schule von gestern und heute heißt es:
" Am Thema vorbei , ..sechs ..setzen " !
Aber wir machen es uns zu einfach .
Wir wollen das föderale System und die Mitsprache der Länder und dessen Verwaltungsorgane , ..denn was wir nie wollen ist die zentrale Lenkung , ..politisch wie im gesellschaftlichen Miteinander ; ..der Faschismus in Deutschland lehrte es uns .
Nur wie kann der Grundsatz funktionieren wenn Schüler und Schülerinnen ihre eigenen Ziele wegschwimmen sehen ?
Verdammt , ..diese Viruskrise stellt aber auch alles in Frage !
Heutzutage unter diesen Umständen zu lernen ; ..nein , ..ich bin durch !
Danke zu meinen Schulabschlüssen , ..bin ich froh wie ruhig und gelassen das mal war ...

Am Ende zählen die Landesinteressen.?!

Und das ist auch gut so.

Wir können froh sein, dass wir auch in der Bildung einen Wettbewerb haben. Es müsste nur bundesweit bspw bei den Universitäten strengere Kriterien geben.

Bspw ein 1er Abi aus Bremen wir gewertet, wie ein 2er Abi aus Bayern.

Dann würden sich auch die Kultusminister aus Bremen mehr anstrengen und das Abi in Bremen würde besser werden.

Und in Sachen Corona sollte man sich tatsächlich auf etwas einigen:

Nämlich darauf, dass Schulen immer auf zu bleiben haben. Zumindest bis zu einer bestimmten Jahrgangsstufe.

In Schweden ist das die Klasse 9.

Wieso man nicht zur Kenntnis nimmt, dass es dort auch funktioniert?

Man hat zwar höhere Inzidenzen, aber deswegen (!) keine höheren Todeszahlen.

Es gibt übrigens keine Studie weltweit die belegt, dass Schulschließungen zu weniger Toten in den Alten- und Pflegeheimen führen.

Obwohl ich als Vater meine,

dass meine Kinder unbedingt die Schule und die sozialen Kontakte brauchen, sehe ich auch, dass, seit dem die Schulen zu sind, die Infiziertenzahlen rapide runter gehen. Daher, so sehr es mich schmerzt: Keine Test, kein Präsentunterricht. Und das Gejammere der Lehrerschaft geht mir gehörig auf den Nerv. Seit einem Jahr haben größtenteils wir als Eltern den Unterricht übernommen - ohne zusätzliches Einkommen. Und die Lehrer? Die bekommen ihr Gehalt weiter, ob mit oder ohne Arbeit. Das ist für mich in keinster Weise solidarisch. Und über die Qualität, wenn er denn stattfindet, des Fernunterrichts will ich gar nicht reden. Wirr unklar oder einfach aus dem Netz kopiert, meist ohne tiefere Erklärung.
Einziger Vorteil, wir als Eltern sind jetzt wieder richtig fit was nötiges Schulwissen angeht. Die Familie ansich steht allerdings jeden Tag haarscharf vor dem aufeinander einschlagen, sozusagen.

Ich sehe auch keinen Sinn in...

... 16 unterschiedlichen Bildungsministerien. Man, was könnte man Gelder sparen, wenn es hier nur ein Bildungsministerium dafür aber für alle Bundesländer gäbe?

Ich verstehe jedenfalls diesen Föderalismus nicht: sind etwa Kinder in BaWü oder BY andere Kinder als in Niedersachsen oder SH? Nach meiner durchaus kurzen Lebenserfahrung spontan: Nein! Kinder in Bayern ticken genauso wie Kinder in Schleswig-Holstein, also warum sollten für beide nicht die gleichen Regeln und Vorgaben bzw. Standards gelten? Wo ist bitteschön das Problem? Kinder in Bundesland A sind nicht intelligenter als in Bundesland B, auch wenn es die Bildungsministerien der Länder immer so darstellen.

Macht endlich Schluss mit diesem föderalen Mist! Gleiche Bildung und gleiche Bildungschancen für alle Kinder! Kann doch nicht sein, dass die Bildungschance eines Kindes vom Glück abhängt, in welchem Bundesland man geboren wurde?!

Am 08. April 2021 um 19:16 von Autograf

Präsenzunterricht ist die Idealform - unsere Bürokraten geben sich mit weniger nicht zufrieden, notfalls bekommen die Kinder eben gar keine Bildung. Online-Unterricht via Konferenzsoftware? Never! Datenschutz, Technik ... eine Ausrede nach der anderen. Mancherorts geht es aber ... Psscht ....
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Ich habe vor ein paar Tagen eine Doku aus dem Outback Australiens gesehen. Dort ist es ganz normal, dass Kinder (das Kind aus dem Film war 8 J. alt) von Anfang an online Unterricht bekommen. Das Kind machte weder einen gestressten noch unzufriedenen Eindruck. Ich weiss, wir sind nicht in AUS, ich will damit nur sagen, es ist also durchaus möglich, auch ohne Präsenz ordentlich Wissen zu vermitteln. Aber bevor hier ein alter Zopf abgeschnitten, oder wenigstens mal in eine andere Frisur geändert wird, nee, nee, sagt da der Bedenkenträger, lieber nicht.
Man hätte diese Pandemie zur Anwendung zukunftsweisender Systeme nutzen können.
So schlimm sie auch ist.

Schulen

Kultusminister kennen Schulen von innen nur aus ihrer eigenen Schulzeit kennen. In normalen Zeiten ist das Kultusresort (leider) unbedeutend. Nun durften die Kultusminister auch mal "systemrelevant" sein, das gefiel... Wenn jemand aber Entscheidungen trifft, ohne das zuvor sachlich und fachlich geübt zu haben und obendrein man dem Vorgesetzten gefallen will, kommt das Aktuelle dabei heraus!
Ich wiederhol mich: Wenn es um Gesundheitsschutz/Bevölkerungsschutz gegangen wäre, hätte es nur eine Alternative gegeben: Abbruch des Schuljahres und Anordnung eines Pflichtsozialjahres für alle ü 14 plus Abordnung aller Lehrkräfte in die Innenministeren...

Haben es einige hier nicht verstanden ?

Von föderalen Mist zu schreiben ist nicht durchdacht !
Wir müssen alle mal unsere Gefühle in einem Krisenmodus
überdenken , ..aber der Faden der Gemeinsamkeit ist eine föderale Gesellschaft auf die wir auch stolz waren , ..nicht zuletzt der Einheitsbrei eines zentralen Gedankenguts bescherte Deutschland zwei Katastrophen ; 1933-45 ..und 1949-89 ...

Verfassung als Hindernis?

Die KMK ist notwendig, um das Handeln der Bundesländer zu koordinieren.
Die individuelle Kulturhoheit der einzelnen Länder ist verfassungsrechtlich abgesichert. Und Dienstherr oder Arbeitgeber ist bei Lehrkräften das einzelne Bundesland.
Die sachliche Schnittmenge der kulturpolitischen Entscheidungen hängt somit allein von der Bereitschaft der Länder ab, sich zu einigen.
Das ist Föderalismus.
Das ist unsere Wirklichkeit.
Das ist Deutschland.
Um das Pathos zurückzunehmen: sachlich ist dieser Föderalismus eine Katastrophe.
Leiden tun darunter die Kinder.
Der Umzug in ein anderes Bundesland kann für einen Drittklässler ganz leicht zu einer traumatischen Erfahrung werden. Wer von Niedersachsen nach Bayern wechselt, dem steht einiges bevor...

"Letztlich versagt" ?

Wie so.
Hier in NRW ist gut und richtig entschieden worden. Außer das der Distanzunterricht noch bis Ende Mai an dauern sollte.

19:30 von vriegel: höhere Inzidenzen - Logikfehler

Man hat zwar höhere Inzidenzen, aber deswegen (!) keine höheren Todeszahlen.

Es gibt übrigens keine Studie weltweit die belegt, dass Schulschließungen zu weniger Toten in den Alten- und Pflegeheimen führen.
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Klar, das tägliche Schweden darf auch heute nicht fehlen.

Daher gerne nochmal mit tagesaktuellen Zahlen (JH) zum Schwedischen Weg:

Norwegen: 684 Todesfälle / 5.328 Mio Ew = 12.8 Tote / 100.000 Ew
Schweden: 13.595 Todesfälle / 10.23 Mio Ew = 132,9 Tote / 100.000 Ew
Finland: 866 Todesfälle / 5.518 Mio Ew = 16.1 Tote / 100.000 Ew

Ansonsten der typische "PLURV"-Logikfehler:

"Absence of evidence is no evidence of absence"

PS: Heute schon mal in den TS-Faktencheck geschaut. Eine gewisse Frau Alice W. scheint sich ähnlicher Informationsquellen zu bedienen wie Sie auch.

@LehrerFrankfurt, 19:43

Zitat:"...Abbruch des Schuljahres und Anordnung eines Pflichtsozialjahres für alle ü 14 plus Abordnung aller Lehrkräfte in die Innenministeren..."

Netter Gedanke, aber was ist mit den bereits unterschriebenen Lehrverträgen / Studienplätzen ?

Die Kinder, die jetzt in den Abi-Vorbereitungen sind, dürften Ihren Vorschlag auch nicht gerade gut finden...

Was ist nächstes Jahr ?

Doppeltes Bewerberaufkommen für Studienbeginn / Lehrplätze etc...

Gegenvorschlag :

Schuljahr "normal" bewerten, wer das wiederholen möchte sollte das tun dürfen.

Dem Anfang Ihres Postings stimme ich zu.

EIN "Bundes-Kultusministerium" reicht, ein kleines "Dezernat" für jedes Bundesland vor Ort ( für Personalentscheidungen etc. ).

Ach nee, dann würden wir ja 16 Bundesminister + Staatssekretäre entlassen müssen...

19:42 von weingasi1

«Ich habe vor ein paar Tagen eine Doku aus dem Outback Australiens gesehen. Dort ist es ganz normal, dass Kinder (das Kind aus dem Film war 8 J. alt) von Anfang an online Unterricht bekommen. Das Kind machte weder einen gestressten noch unzufriedenen Eindruck. Ich weiss, wir sind nicht in AUS, ich will damit nur sagen, es ist also durchaus möglich, auch ohne Präsenz ordentlich Wissen zu vermitteln …»

Das glückliche Kind darf ja auch in der Natur leben, wo es außerhalb der Schule noch 1.001 Dinge ganz spielerisch erleben und lernen kann, die weder Präsenz- noch Online-Schule vermitteln können Gäbe es auch in DEU Orte, die so abgelegen sind wie das Outback. Wäre auch hier längst viel besser online, und viel mehr Infrastruktur dafür.

Vor Corona war in DEU mit Präsenz-Schulpflicht kein Bedarf dafür. In Südkorea und Japan auch nicht, trotz guter Netz-Infrastruktur im Ballungsraum.

In JAP ist Home-School Gegurke hoch 10.
Das klappt gar nicht … und deswegen gehen die Kids zur Präsenz.

An Forist LehrerFrankfurt...

Ich wiederhol mich: Wenn es um Gesundheitsschutz/Bevölkerungsschutz gegangen wäre, hätte es nur eine Alternative gegeben: Abbruch des Schuljahres und Anordnung eines Pflichtsozialjahres für alle ü 14 plus Abordnung aller Lehrkräfte in die Innenministeren.
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Moin Forist ...
Ähmm...haben Sie auch bedacht, mit ihrem spontanen Vorschlag, dass jene Schüler dadurch gefährdeter wären, als beim Online- Unterricht? Hätten Sie in Persona sich derzeit in ein öffentliches Pflicht- Sozialjahr begeben und etwa im Krankenhaus Patienten sozial betreut? Denn dort brauchen alle Kranken Zuspruch. 14 jährige, guter Mann? Sie?! Kids sollten erstmal wieder lernen fröhlich ein friedfertiges Lied zu pfeifen. Das ginge auch zuhause mit der Familie am Tisch oder auch auf dem Balkon mit Nachbarn im Takt. Finden Sie nicht auch? Oder ..empfinden Sie sowas eher einen Grund um sich zu beschweren?
Viele Chancen sind zu suchen..
Manchen auch wir hier im Forum weiter.
Gruß: Frau D. Brauer

Die negative Überschrift des

Die negative Überschrift des Artikels verwundert mich, denn im Interview wird deutlich, dass die KMK kaum mehr oder anderes hätte machen können.
Und immerhin geht es der KMK um die SchülerInnen und nicht primär um
Was Eltern und Lehrer sich gewünscht haben,
Woher die Behauptung kommt, dass Eltern eine
nämlich eine vorausschauende und bundesweit übergreifende Handlungsstrategie
gewünscht hätten, bleibt leider offen. Eine vorausschauende sicher, aber auch wenn es immer wieder überall behauptet wird: Nein, es muss nicht alles (oder auch nur weniges) bundeseinheitlich geregelt werden. Und es bleibt richtig, dass unterschiedliche Bundesländer auch unterschiedlich handeln. Denn die Bedingungen sind überall unterschiedlich.

@Gerd Jansen

Dann wäre das eben alles so gewesen. Beim Abi gebe ich Ihnen Recht. Das abzubrechen wäre auch ein Schlag in mein Gesicht, denn darauf haben wir v.a. unsere Kraft verwendet... Ich sprach auch davon, was man hätte machen können. Jetzt ist Kind eben wieder im Brunnen.
Ihr Gegenvorschlag scheitert leider am Lehrermangel, den Kapazitätsgrenzen (Räume) der Schulen sowie an zuvielen Schülern, die nur wegen dem Kindergeld dieses Jahr annähmen. Das kaspern wir in diesem Jahr durch! Frust auf allen Seiten...

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