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AZ-Corona-Impfen : und nun ?

Die STIKO bleibt bei ihrer Empfehlung :
AZ-Corona-Impfen Ü60

In GB nun ab Ü30

Die EMA sagt :
Alles so wie vorher aber mit Vorsicht, z. B. bei Frauen U60

Wir sollten sagen :
Gar nicht.
Und es so halten wie die Experten in Südafrika. Dort wurde Astra /Zeneca gebeten den Impfstoff zurück zu nehmen. Und somit findet in Südafrika kein AZ-Corona-Impfen statt.
Geht doch.

Selbst wenn man...

... die Zielgruppe der Frauen u60 von der Impfung ausschließt, was auch ratsam ist, verbleiben genügend Menschen, welche dieses Vakzin ohne erhöhtes Risiko verabreicht bekommen können. 0- Risiko gibt es bei keinem Medikament oder Vakzin. Von daher, 0-Panik.

Die Frage

ist ob die EMA eine Mischung von Impfstoffen von ersten und zweiter Impfung empfohlen hat.... ansonsten sind diese Anwendungen einfach nicht regulierte Versuche am Menschen.

Nutzenabwägung...

(...) der Nutzen des Vakzins übertreffe aber mögliche Risiken.

Eine solche Abwägung ist solange vollkommen in Ordnung und sogar ausdrücklich zu begrüßen, solange die Impfung mit dem Vakzin freiwillig geschieht.

Sobald das Mittel zwangs- oder blindverimpft wird, besteht ein eklatanter Verstoß gegen das Grundgesetz: Es ist nicht Aufgabe des Staates, Lebensrisiken seiner Bürger gegeneinander abzuwägen und auf dieser Grundlage Entscheidungen für sie zu treffen.

Beim Thema "Impfstoff" scheint das in Deutschland für den Moment verstanden.

Beim Thema "Lockdown" nicht ansatzweise.

Unter 60 .über 60. über 30. gar nicht.

Suchen Sie es sich aus. Es könnte sich auch nochmal ändern..

Wozu gibt es diese Kommissionen, wenn es hinterher doch eine freie Entscheidung ist und wenig Brauchbares dabei herauskommt?

Und was sagt Herr Lauterbach dazu, er betonte zuletzt, die Daten wären doch recht bedenklich.
Vormals fand er den Impfstoff sehr wirksam und gut, wollte sich selbst damit impfen lassen, nun bin ich mal gespannt, was er nach der Osterruhe dazu sagen wird.

Es wurden 2,5 mal mehr Frauen unter 60 damit geimpft, schade, dass keinerlei spezielle Vorbelastung deutlich wird, um das Risiko zu irgendwie näher einzugrenzen. Unter 60 ist das Risiko an Covid zu sterben erheblich niedriger, ich würde mich nicht mit AZ impfen lassen.
Es ist gut, dass er in D nur über 60 verimpft werden soll.

Das war so zu erwarten

oder hat jemand mit einem anderen Ergebnis gerechnet ?
So ganz verstehe ich auch die Impf-Logistik nicht. Warum wird nicht mittlerweile alles verimpft, was da ist ? Nachdem man über Ostern Sonderaktionen mit AZ durchgeführt hat, hat man davon jetzt einiges abgebaut. Dennoch hat man erst 87% des gelieferten IS verimpft.
Moderna hat wohl angekündigt, dass es Probleme gibt und möglicherweise für Ende April ca. 700.000 Dosen nicht liefern kann.
Dafür hat jetzt Bayern eine Absichtserklärung für die Lieferung von 2,5 Mio Sputnik V abgegeben. Lieferung vermutlich im Juli aus dem umgebauten Werk in Illertissen. Bin gespannt.

Es war leider nichts anderes zu erwarten

Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass die Bürger keinen Zugang zu den Untersuchungsergebnissen der Fälle bekommen, dass konkrete Ergebnisse auch nicht veröffentlicht werden und man als Bürger völlig uninformiert sich auf das Impfen einlassen soll.
Ich fühle mich völlig entmündigt und ich werde mich erst impfen lassen, wenn man für alle Impfstoffe genaue Daten (Zahl der Zwischenfälle, anonymisierte Angaben zu den Geimpften der Vorfälle, Impfstoff, etc. ) veröffentlicht.
Ich hatte mind. eine Sinusvenenthrombose, eine Microembolie der Lunge, mehrere Anaphylaxien und ich forderte umfassende Informationen VOR einer Impfung.
Ich spiele ungern "Russisch Roulette" und kaufe auch ungern die "Katze im Sack".
Das aber scheint man von den Bürgern zu erwarten, denen man nur sagt, sie sollen sich impfen lassen.
Ich habe ein hohes Risiko mit den genannten und weiteren Vorerkrankungen und ich denke, dass ich nicht die Einzige bin, die daher Infos einfordert.

Gutes Zeichen

Man sieht anhand dieser Entscheidung sehr gut, dass die Behörden unabhängig und nach wissenschaftlichen Kriterien arbeiten. Dass EMA und STIKO zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen sollte eigentlich zu einem großen Vertrauenszuwachs führen, hier wird wirklich transparent gearbeitet. Die Begründungen werden auch schön sauber mitgeliefert...aber die Relativierer und Hetzer werden diese Diskrepanz mit ihren schmutzigen Methoden wieder versuchen für ihre Ziele zu missbrauchen, soviel ist sicher. Demokratie ist am Ende eben auch immer von der Denkfähigkeit der eigenen Bevölkerung abhängig.

Nutzen überwiegt Risiken

"Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA empfiehlt weiter den Corona-Impfstoff von AstraZeneca. Ein möglicher Zusammenhang zwischen dem Wirkstoff und Thrombosen sei festgestellt worden, der Nutzen des Vakzins übertreffe aber mögliche Risiken."

Toll! Und sehr tröstlich für alle diejenigen, die durch AZ gesundheitlich geschädigt wurden und für die Angehörigen derjenigen, die an den Nebenwirkungen verstarben!

Warum soll man eigentlich noch Menschenleben riskieren, indem man dieses Zeug verabreicht, während mit BioNTech/Pfizer ein besseres Vakzin zur Verfügung steht, welches auch geringere Nebenwirkungen hat? Ich würde mich jedenfalls nicht als Versuchskaninchen für AZ zur Verfügung stellen, ebenso wenig wie für Sputnik V, sollte dieser Impfstoff je in der EU zugelassen werden.

Risikoabwägung wie bei jedem Medikament

Jedes Medikament und jede Impfung hat Risiken. Es ist Sache des Einzelnen das abzuwägen. Der Stopp mit der AstraZeneca-Impfung war unnötig und unverantwortlich. Die äußerst sorgfältige und langwierig untersuchende EMA hat den Impfstoff
stehts uneingeschränkt zugelassen. Es ist ziemlich inkonsequent, sich zunächst gelassen abwartend auf die EMA-Zulassung zu berufen und diese, wenn sie endlich da ist, dann eigenmächtig zu beschränken. AstraZeneca mag in äußerst seltenen Fällen tödlich sein, Corona gar nicht so selten. Niemand wird zur Impfung mit diesem Stoff gezwungen, er kann selbst entscheiden. Rauchen ist sicher mehr als tausendmal schädlicher. Trotzdem wird es nicht verboten und Millionen setzen sich dem Risiko aus. Jedem Bürger muss die Wahl gelassen werden, ob er an Corona erkranken oder sterben oder an long covid leiden will oder das Risiko einer Impfung eingeht, das im Übrigen auch bei den anderen Impfstoffen vorhanden ist.

Keine Einschränkungen bei AstraZeneca-Impfstoff

Null Problemo

ein Impfling hat seinen Impftermin abgesagt
deshalb hatte ich Glück, wurde heute geimpft
Biontec
ich würde sagen ein 6 er im Lotto
wobei Astra Zeneca sicherlich medienmässig schlecht geredet wurde
aber das hat Spuren hinterlassen (bei mir definitiv)

Hirnvenenthrombosen bei ein

Hirnvenenthrombosen bei ein bis zwei unter 100.000 geimpften jüngeren Frauen in Deutschland
Diese Aussage ist für mich völlig substanzlos, solange der Vergleich fehlt:
1. Wie viele Hirnvenenthrombosen treten normalerweise unter 100000 jüngeren Frauen binnen weniger Monate auf?
2. Wie viele schwere Covid-Fälle oder Todesfälle gibt es unter 100000 jüngeren Frauen? (pro Jahr? vermutlich ein sinnvoller Bezug, weil die Impfungen ja vss wiederholt werden müssen)

Auf die Gesamtbevölkerung bezogen rettet das Impfen mit Astra natürlich deutlich mehr Leben als durch die Impfschäden verloren gehen. Aber diese Bilanz sieht für jüngere Frauen vermutlich nicht mehr rosig aus. Und solange keine ehrliche Bilanz vorgelegt wird, ist jeder jüngeren Frau von der Impfung abzuraten.

Dankbar für jeden Brohsamen

Für 1 Million Europäer kommt bereits jede Impfung zu spät. Ein Paar Millionen Interessenten finden auch Hierzulande sich mit Sicherheit.
Ob Lostrommel oder Lobbyverfahren mit Discounterschlangen ist zu rechnen ob Recht , Macht oder Glück entscheiden bleibt fraglich .Für Funktionäre oder ganz Reiche gibt es vielleicht sogar Sputnik V aus der Russischen Staatsreserve.

Nein

Das ist ja nicht schlimm, wenn nach der Impfung ein paar junge Frauen an einer Hirnvenenthrombose sterben. Das ist dann halt ein Kollateralschaden.
Eine ziemlich arrogante Einstellung maßgeblicher Behörden.
Mir können die mit dem AstraZeneca-Impfstoff gestohlen bleiben.
Da nehme ich lieber eine Corona-Ansteckung in Kauf. Da sind meine Überlebenschancen wesentlich höher als bei diesem unausgegorenem Impfstoff.

Ein gutes Zeichen...

diese Abwägung gilt bei jedem Impfstoff und wenn wir ehrlich sind wissen wir das unsere Arzneimittel auch schwere Nebenwirkungen haben können. Der Hinweis "zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker" steht nicht umsonst auf allen Werbeseiten.
Um der Pandemie Herr zu werden brauchen wir Pragmatismus und Mut. Da sich aber besonders in Deutschland eine "Angstneurose" in vielen Lebensbereichen breit gemacht hat wird dieser leider nicht von allen geteilt.
Astra was dagegen?

Na dann kann ja weiter geimpft ...

werden. Immerhin braucht das Impfpersonal auch etwas Training.

Wenn es stimmt, dass die Impfwirkung circa 6 Monate hält, dann müssen in Zukunft 160 Mio Spritzen in den Arm gebracht werden.
Dies wären ohne Sonn-/Sams- und Feiertage circa 750.000 Impfungen am Tag. Also etwas mehr als das 3-fache, welches man heute schafft.

Natürlich können wir auch nur für die Wintermonate, also Erkältungszeit, impfen dann müsste aber gute 80 Mio, oder 64 Mio (80% der Bevölkerung) innerhalb weniger Monate (Mitte September bis Ende Oktober) geimpft werden.
Hui, dies wird ein Spaß.

Nur um mal das Ausmaß anzuzeigen:
Gegen die Grippe impfen wir ca. 18-20 Mio jedes Jahr.

Vernuenftige Entscheidung

Es ist eine Gute, vernuenftige Entscheidung. Chapeau

Es gibt kein Null Risiko, es gibt nur eine Risikoabwaegung. Leben ist so. Die Entscheidungen der Politiker waren populistisch und damit schaedlich.

@ 19:49 von 0_Panik

Die Entscheidung in Südafrika hatte nichts mit dem möglichen Thromboserisiko zu tun - warum führen Sie das an?

19:54 von sonnenbogen

" ansonsten sind diese Anwendungen einfach nicht regulierte Versuche am Menschen."

Nein sind sie nicht. Natuerlich gewinnt man mit der Menge der Anwendungen auch neue Erkenntnisse. Das ist normal.

GB, Israel , USA und andere belegen die Wirksamkeit der Impfstoffe. Sie retten Leben, wie andere Impfstoffe bevor. Allerdings scheint es, dass das Virus auch im toten Zustand noch ziemlich aggressiv ist.

Gelegenheit

Also,wenn ich die Gelegenheit hätte,mich morgen mir AstraZeneca impfen zu lassen,würde ich diese Gelegenheit gleich wahrnehmen.
Ist aber leider nicht so.

Und wann bekommen wir einmal

eine Erklärung für die "umgedrehte Altersgruppen-Empfehlung"?
In D zuerst nur für Leute unter 65 Jahren (in anderen Ländern bis 55 Jahre)

Dann nicht für Leute, vor allem Frauen, die unter 60 Jahre sind - also Ü60 ist in Ordnung..

Vor ein paar Tagen hat nun AstraZeneca selbst die bis 30-Jährigen ausgeschlossen (s. a. heutiger TS-Artikel).

Was ist aus dem Sicherheitsprofil geworden, das zur ersten Empfehlung geführt hat: "möglichst nicht Ü65-Jährige damit impfen"? (siehe oben)

Die Nebenwirkung der Hirnvenenthrombose ist wohl extrem selten, dafür aber katastrophal. Sie entwickelt sich in einem Zeitraum von 4 bis 16 Tagen nach der Impfung. Von daher sollte man auch alle älteren Alleinlebenden von der Anwendung ausschließen.

Wer bleibt dann noch? - Und vor allem: wer möchte bei sich den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben haben?

Da hat die EMA den Ausreißer

Da hat die EMA den Ausreißer von gestern ja wieder eingefangen. Plötzlich einer zu deutlich die Wahrheit gesagt.
Aber jetzt ist ja wieder gut.

"Der Nutzen des Wirkstoffs bei der Bekämpfung von Covid-19 ist deutlich höher zu bewerten als die Risiken", sagte EMA-Chefin Emer Cooke.

Die Frau ist ziemlich sicher nicht unter 60.

Wie häufig sind die "geringen" Nebenwirkungen?

Jeder, den ich kenne, der AstraZeneca bekommen hat, hat sich in den 48 Stunden danach ziemlich schlecht gefühlt, Fieber, Bettlägrigkeit usw.. Gleich welchen Alters und Gesundheitszustand (ich z.B. kerngesund, noch nie bei irgendeiner Impfung Nebenwirkungen gehabt). Ich bekomme mehr und mehr den Verdacht, dass die Briten zwar ein hochwirksames Mittel zusammengepanscht haben, aber aus Zeitnot (der Premier stand ja so richtig unter Druck wegen seiner verfehlten Corona-Politik) und Sparsamkeit (?) die Tests, insbesondere über die richtige Dosierung nicht sorgfältig durchgeführt haben. Das bisschen Nebenwirkung wird ja in einer Pandemie toleriert (durchaus zu Recht, wenn es nicht ebenso effektive Impfstoffe mit weit weniger Nebenwirkungen gäbe). Da ich britische Aufsichtsbehörden so ein bisschen kenne, denke ich mal, die haben hier auch nicht genau hingeschaut, sondern schnellstmöglichst zugelassen (nicht ganz so schnell wie Russland und China, aber fast).

@ Margitt

... dass konkrete Ergebnisse auch nicht veröffentlicht werden und man als Bürger völlig uninformiert sich auf das Impfen einlassen soll.

Ich fühle mich sehr gut informiert.

Niemand weiss, auch die EMA

Niemand weiss, auch die EMA weiss es nicht, wieviele mit Astrazeneca Geimpfte schon Blutgerinsel gebildet haben, die an den Gefäßwänden kleben und tickende Zeitbomben sind. Die Entscheidung einer Behörde, die bereit ist eine auch für die Zukunft völlig unbekannte Anzahl an Todefällen von vorne herein als Kollateralschäden hinzunehmen, ist für mich irrelevant. Ich werde mir diesen Impfstoff nicht spritzen lassen.

@ Margareta

Wer haftet für etwaige Impfschäden?

Niemand. Der Impflinge unterschreibt, dass ihm der Arzt die bisher aufgetretenen Nebenwirkungen erklärt hat. Die Impfung ist freiwillig.

Im Wochenrhytmus immer

die gleiche Frage.
Man kommt sich vor wie bei 'Rate mal mit Rosenthal' und am Ende: 'Das war Spitze'.
Eine Handvoll Zwischenfälle bei millionen Geimpften im Vergleich zu zigtausenden Toten bei Infektion mit dem Original ist selbsterklärend.

Abwägung Impfrisiko - Infektionsrisiko

Menschen unter 70 und ohne schwere Vorerkrankungen haben kein nennenswertes Risiko schwer an Covid-19 zu erkranken oder gar zu versterben.

Daher sollte man sehr genau abwägen, ob man sich in jungen Jahren und ohne Vorerkrankungen impfen lassen sollte. Hier ist die natürliche Immunität durch eine Infektion sicherlich weniger gefährlich.

Je älter und je schwerer relevante Vorerkrankungen oder -temporäre - Immunschwächen sind, desto mehr verschiebt sich das Risiko zu Gunsten der Impfung.

Daher kann man ab Alter 70 wohl fast immer sagen, dass die Impfung die besser Alternative ist im immun zu werden.

Im Zweifel können die Hausärzte beraten.

Tja...

Dafür ist eben Pharmakovigilanz da. Nutzen gegen Risiken abwiegen und Maßnahmen vorschlagen, letztere zu minimieren. Und der PRAC ist eben zu dem Schluss gekommen, dass der Nutzen der Impfung den Risiken deutlich überwiegt und damit die Benefit Risk Ration immer noch positiv ist. Etwas anderes wäre auch eine Überraschung gewesen, denn die wenigen Fälle schwerwiegender Nebenwirkungen ist im Vergleich zur Gesamtexposition verschwindend gering.

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