Ihre Meinung zu: Suezkanal: Containerschiff "Ever Given" ist wieder frei

29. März 2021 - 15:28 Uhr

Es ist geschafft: Das im Suezkanal auf Grund gelaufene Containerschiff "Ever Given" ist wieder frei, der Bug des riesigen Schiffes konnte gelöst werden. Der Schiffsverkehr im Suezkanal kann nun wieder aufgenommen werden.

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Kommentare

Gratulation an das

Gratulation an das Bergungsteam...

...due Fachleute waren vor Ort und hatten keine Zeit hier im Forum auf die unsinnigen bis irrwitzigen "Vorschläge" einiger User zu antworten
*sarkasmus*

Gratulation oder.............

........... der Gigantismus hat mal wieder seine Grenzen gesehen.

Nadelöhr Suez Kanal

Erst mal Danke und Gratulation an das Team, das diesen „Monster-Tanker“ wieder frei bekommen hat!
Trotzdem: Es ist erschreckend, dass solch ein Nadelöhr die v. a. europäische Versorgungssicherheit mit Produkten aus Asien in Frage stellen kann bzw. die Reedereien auf den 6000 km längeren Weg über Südafrika ausweichen und das auch nicht ungefährliche Kap der Guten Hoffnung umschiffen müssen. Dieser längere Weg bedeutet mehr Energieverbrauch, mehr Emissionen und letztendlich auch höhere Preise für die Produkte.
Vielleicht sollte man den Kanal mal deutlich verbreitern, wenn möglich?

Wie konnte diese Uferfahrt überhaupt passieren ?

Der Suezkanal ist natürlich nur solange frei, bis der nächste Kapitän ohne Brille oder mit GPS-Vertrauen seinen Kahn an Land fährt.

Ich bin so glücklich

Ja, ja. Es gibt doch noch gute Nachrichten. Das ganze Wochenende habe ich um denn Suezkanal gezittert. Endlich die Erlösung. Ich jubiliere vor Exstase.

Containerschiff "Ever Given" ist wieder frei

Glückwunsch allen an der Bergung Beteiligten.

... aus reinem Interesse, weiß jemand, wie hoch der zusätzliche Tidenhub wg. des Mondstandes ausgefallen ist? Zum Suchen bin ich leider noch nicht gekommenen ;)

Dann hilft auch keine Springflut mehr

Noch mehr Wachstum bedeutet, daß das nächste Monsterschiff gebaut wird, das dann nur noch Milimeter-genau durch den Suezkanal paßt.

Korrekte Berechnung?

Freue mich sehr, dass der Weg nun endlich frei ist.

Ich Frage mich nur, ob die Berechnung des entgangenen Umsatzes so richtig ist. Die wartenden Schiffe fahren ja jetzt trotzdem durch den Kanal und bezahlen halt entsprechend später die Gebühr.
Wirklich entgangen ist ja nur der Umsatz von den Schiffen, die jetzt außen herum fahren und eben nicht den Kanal nutzen.

Mfg

Sollte sich herausstellen, dass ...

... die Besatzung der Ever Given die Verantwortung für die einwöchige Blockade des Suezkanals trägt, dann sollte man der Reederei auch die Kosten für die Bergung, den zwangsweisen Aufenthalt der anderen Schiffe und sämtliche weiteren Folgekosten aufs Auge drücken.

Bis die Kosten beglichen sind - Ratenzahlungen sollten ermöglicht werden - sollten gegen die Ever Given und andere Schiffe der Reederei ein striktes Verbot ausgesprochen werden, den Suezkanal anzusteuern.

Wie sehr doch unser

Wie sehr doch unser vernetztes System an so einem Nadelöhr hängt: Mein Radl ist auf der "Ever Given", und das hätte ich ohne deren auf Grund laufen gar nicht mitbekommen.

16:51 von spax-plywood

>>@harry_up
... Wenn das Heck des Dampfers nach unten gezogen wird. Um-wie Sie wollten- den Bug des Dampfers zu entlasten, also nach oben zu ziehen.<<

Das Heck des Dampfers nach unten ziehen um den Bug anzuheben... da kommt mir die Idee mit dem U-Boot ... aber jetzt haben sie es ja auch ohne geschafft ... eigentlich irgendwie schade.

Na, jedenfalls für die Zukunft immer eine Handbreit Wasser unter'm Kiel.

16:31, Miauzi

>>Gratulation an das Bergungsteam...

...die Fachleute waren vor Ort und hatten keine Zeit hier im Forum auf die unsinnigen bis irrwitzigen "Vorschläge" einiger User zu antworten
*sarkasmus*<<

Also ich bitte Sie. Aber wirklich.

Ohne die unschätzbaren Ratschläge hier im Forum, welche, wie ich aus sicherer Quelle weiß, von den Fachleuten vor Ort intensiv gelesen wurden, hätten die das Schiff doch gar nicht flott bekommen.

17:07 von Wolf1905

und das auch nicht ungefährliche Kap der Guten Hoffnung umschiffen müssen.
.
das war Kap Horn und vor 200 Jahren

17:12 von Thrombosen-Paul

«Der Suezkanal ist natürlich nur solange frei, bis der nächste Kapitän ohne Brille oder mit GPS-Vertrauen seinen Kahn an Land fährt.»

Ab sofort ist Brillenpflicht für alle auf allen Schiffen, die im Suezkanal fahren. Auch für die Schiffsratten … für alle Fälle als Sicherheitsreserve.

Re : Wolf1905 !

Erst einmal auch meine Gratulation an das Bergungsteam für die großartige Arbeit !
Diese Havarie zeigt wie verletzlich die Globalisierung sein kann, wenn viele Firmen ihre Produkte in Billiglohnländern in Asien produzieren lassen, oder teils billigen Schrott aus Asien beziehen. Nun soll die ganze Ware über die Weltmeere geschifft, durch ein gefährliches Nadelöhr ziehen, damit hier ja keine Lieferketten reißen.
Ich denke, die westlichen Länder sollten von dem Gewinnwahn endlich runter kommen, und wieder selbstständiger werden in der Produktion und im Handel. All diese Abhängigkeiten sind ein mehr als gefährliches Pflaster, das sich auch ganz schnell zu einem Pulverfass entwickeln kann. Mehr regionales Produzieren und Handeln wäre da angebracht und würde der heimischen Wirtschaft besser tun, als immer auf der Messers Schneide zu sitzen !

17:13 von Nirwana1962

«... aus reinem Interesse, weiß jemand, wie hoch der zusätzliche Tidenhub wg. des Mondstandes ausgefallen ist? Zum Suchen bin ich leider noch nicht gekommenen ;)»

Kaum mehr als 50 bis 60 Zentimeter.
Zusammen mit dem Sand-Wegbaggern hat es aber ausgereicht.

Wolf

Versorgungssicherheit?
Naja am verhungern werden wir hier nicht. Noch kommt ein Großteil unserer Nahrungsmittel aus der EU , und das ist gut so . Autark zu sein , das sollten wir uns wieder auf die Fahne schreiben in der EU , in dem Zusammenhang sollten wir die Wirtschaftsverträge die die EU mit dem Ausland abschließt einmal mehr in Frage stellen . Wird höchste Zeit.

Re : Thrombosen- Paul !

Soweit ich lesen und hören konnte, ist es bei so riesen großen Schiffen möglich, dass eine starke Windböe echt Schaden anrichten kann.
Dieses gleiche Schiff hat schon in Hamburg einen solchen Unfall verursacht, mit erheblichem Sachsachaden an einem anderen kleineren Schiff, und ein paar Leichtverletzten. Dies war auch auf eine starke Windböe und einen kleinen Fehler des Kapitäns zurück zu führen.
Ein Fachmann hat im Fernsehen erklärt, es sei die Grenze der Größe von solchen Riesen erreicht, weil sie bei einem Sturm zu viel Angriffsfläche bieten, wegen ihre Höhe und Größe !

@ Thrombosen-Paul - Wie konnte dieses überhaupt passieren ?

Sie können ihr Lenkrad im Auto noch so fest halten wie Sie wollen,
wenn Sie eine Windböe erwischt, gehts dennoch in den Graben.

Einbahnstraße

Ein Sandsturm, schlechte Sicht und eine Einbahnstraße inmitten der Wüste: Das sind die Zutaten für das Drama um den für diesen Kanal zu groß geratenen Containerfrachter: "Ever Given". Wie ein dicker Wal ist das Schiff im Wüstensand gestrandet und verstopft damit eine der Pulsadern der Weltwirtschaft.
Die Ever Given ist in Hamburg übrigens schon bekannt, als es eine Hafenbarkasse in einen Anlegesteg gedrückt hat, mit Totalschaden, hoffentlich macht der Kahn dieses Mal nicht wieder Ärger, nach Rotterdam in ein paar Tagen nimmt die Ever Given nämlich noch Kurs auf eine andere, viel zu kleine Wasserstraße: Die Elbe.

17:07 von Wolf1905

«Trotzdem: Es ist erschreckend, dass solch ein Nadelöhr die v. a. europäische Versorgungssicherheit mit Produkten aus Asien in Frage stellen kann bzw. die Reedereien auf den 6000 km längeren Weg über Südafrika ausweichen und das auch nicht ungefährliche Kap der Guten Hoffnung umschiffen müssen.»

Die geographische Verteilung der Kontinente zueinander kann man ja nicht verändern. Sowieso eher geographisch glückliche Umstände, dass man die beiden Kanäle Suez und Panama überhaupt durch die Landmassen hindurch buddeln konnte.

Nadelöre mit Blockadegefahr bleiben beide, auch wenn sie (noch) breiter oder tiefer wären. Ich kann mich nicht erinnern, dass es im Suezkanal (nach der sehr langen Sperrung im Kriegszustand Ägypten / Israel) noch einmal ein längere Blockade gab, wie die nun beendete eine war.

Containerschiffe werden immer größer mit immer mehr Tiefgang. Aus diesem Grund baggert man auch die Elbe bei Hamburg noch mal tiefer aus.

Ever bigger ist aber nicht ever more beautiful.

Miauzi

Ja, die Vorschläge mit der schwebebahn oder Hubschraubern oder zeppelinen waren in der Tat aberwitzig.
Die Schleusen funktionieren. Völlig Problemlos.
Noch besser wäre es, einfach weniger Mist um die ganze Welt zu karren.
Btw diese schwimmdefinition von??? Ist großer Unfug.

@17:32 von K.Al.

"Ein Tag nach der Havarie stieg der Ölpreis sofort kräftig an. Ob er auch so schnell wieder fällt habe ich meine Zweifel, den Ölscheichs fehlen ein paar Petrodollar. Nehmen geht immer schneller wie geben."

Ganz bestimmt. Diese kurzfristige spekulative Zockerei geht doch auch nur nach dem newsticker – egal ob es tatsächlich einen impact auf die Realwirtschaft hat.
Die OPEC-Strategien der Scheichs tangiert das alles wenig.

Kosten

Wer trägt eigentlich den entstandenen Schaden? Der Endverbraucher?

@17:45 von Traumfahrer

"All diese Abhängigkeiten sind ein mehr als gefährliches Pflaster, das sich auch ganz schnell zu einem Pulverfass entwickeln kann. Mehr regionales Produzieren und Handeln wäre da angebracht und würde der heimischen Wirtschaft besser tun, als immer auf der Messers Schneide zu sitzen !"

ich halte diese wechselseitigen Abhängigkeiten eher für friedenssichernd, damit eben Niemand das Streichholz an´s Pulverfass hält.
Man sieht´s ja an der Containmentpolitik der USA, wie unzufrieden man dort ist nicht zündeln zu können weil jede Sanktion gegen China auch gegen sich selbst gerichtet ist.
Statt mit "Wandel durch Handel" muss man sich halt mit "Frieden durch Handel" begnügen, ohne anderen den eigenen Willen aufzwingen zu können.

17:44 von Sisyphos3

«und das auch nicht ungefährliche Kap der Guten Hoffnung umschiffen müssen.»

«das war Kap Horn und vor 200 Jahren.»

Kein Seemann außer Hein Blöd fährt um Kap Hoorn drumrum.
Wenn er von Asien in einen Hafen in Europa will.
Kap Horn ist Kap Höörnchen im Baggersee für's Schlauchboot.

Beide Kaps an den Landspitzen beider Kontinente Südamerika und Afrika sind heute nicht anders als vor 200 Jahren. Auch nicht weniger gefährlich durch Winde und Strömungen.

Die Schiffe sind was anders moderner und größer, und Satelliten zur Navigation kann außer Hein Blöd heute auch jeder benutzen.

Kosten

Wer trägt eigentlich die Kosten? Der Endverbraucher
?

Das wird so mancher sehr froh sein

Wir als normale Bürger wissen ja gar nicht welche Leistung im Transportwesen gebracht wird, was da ales dran hängt an bestellter Ware, Glückwunsch allen die so hart an der Bergung gearbeitet haben

17:45. schabernack

>>17:12 von Thrombosen-Paul
«Der Suezkanal ist natürlich nur solange frei, bis der nächste Kapitän ohne Brille oder mit GPS-Vertrauen seinen Kahn an Land fährt.»

Ab sofort ist Brillenpflicht für alle auf allen Schiffen, die im Suezkanal fahren. Auch für die Schiffsratten … für alle Fälle als Sicherheitsreserve.<<

Die Schiffsratten.

Die hatte ich gar nicht auf dem Schirm.

Dabei hätte man die doch prima vor den Kahn spannen können. Dann wäre der schon letzte Woche wieder flott gewesen.

18:06 von Bender Rodriguez

«Btw diese schwimmdefinition von??? Ist großer Unfug.»

Welche der Schwimmdefinitionen ist das denn?

Die von Cäpt'n Nemo, die von Mark Spitz?
Michael Groß, der schwimmende Albatros?
Oder die von den in der Luft schwimmenden Zeppelinen?

Mein Tipp ist … Sie meinen die Zeppeline.
Aber wissen weiß man es ja nicht so recht …

Endlich

bekommen wir wieder den dringend benötigten Plastikschrott aus China.
Zur Bergung :
Als ich gelesen habe,Jetzt wird die niederländische Spezialfirma beauftragt,war mir klar,dass jetzt bald etwas geht.
Das haben die sogar ohne Panzer geschafft.

18:19 von schabernack

«und das auch nicht ungefährliche Kap der Guten Hoffnung umschiffen müssen.»
«das war Kap Horn und vor 200 Jahren.»
.
welches Kap ist denn berühmt berüchtigt ?
in allen Abenteuerbüchern/Filmen ....
Kap der Guten Hoffnung oder das Kap Horn ?
Könnten sie sich vielleicht vorstellen, dass es nur darum ging im Beitrag?
als kleine Anspielung darauf, scherzhaft gemeint,
wobei ich werde es wohl immer dazu schreiben müssen .....

@18:17 von andreasreiche1asn

keine Frage, wer denn sonst?

@schabernack (seltsam)

Was hat denn "Mc Gyver" mit meiner Antwort an Sie zu tun? Im geschlossenen Beitragsbaum. Wer ist das überhaupt? Keinen Link bitte. Lese ich sowieso nicht.

Was bei diesem...

...spektakulären Unglück mal in Erinnerung gebracht werden sollte:

Seefahrt ist durchaus gefährlicher, als den meisten Leuten bewusst ist. Alle zwei bis drei Tage geht irgendwo auf der Welt ein Schiff verloren, und nicht immer kann die Besatzung gerettet werden. Manchmal verschwinden Schiffe auch spurlos.

Und was Containerschiffe betrifft: Jeden Tag fallen im Durchschnitt zwei Container von Schiffen ins Meer. Was da wohl so alles im Wasser landet.

So gesehen war diese Geschichte noch harmlos. Also mal abgesehen davon, dass man ein Preisschild dranhängen und zudem spektakulär darüber berichten konnte.

Na ja, wenigstens haben die Kommentare der letzten Tage Stoff für die nächsten fünfzig Folgen von Käpt'n Blaubär geliefert.
Kinners, hab ich euch eigentlich je erzählt, wie Hein Blöd mit einer Tracking-Website tausende von Landratten hypnotisiert hat, indem er Schleifen gefahren ist?

18:17 von andreasreiche1asn

Kosten
Wer trägt eigentlich den entstandenen Schaden? Der Endverbraucher?
.
?
wer denn sonst ??

18:19 von schabernack

Kein Seemann außer Hein Blöd fährt um Kap Hoorn drumrum
.
wer hat das behauptet !
mein Beitrag richtete sich an 17:07 von @Wolf1905 der schrieb,
"und das auch nicht ungefährliche Kap der Guten Hoffnung umschiffen müssen."
ich stellte dezent fest, dass in Abenteuer Filmen Seefahrerbüchern
immer Kap Horn als das gefährliche dargestellt wird
nicht mehr nicht weniger,
sollte ihnen meine Art des Humors wieder nicht aufgefallen sein

18:51 von Sisyphos3 / @schabernack, 18:19

«welches Kap ist denn berühmt berüchtigt ?
in allen Abenteuerbüchern/Filmen ....
Kap der Guten Hoffnung oder das Kap Horn ?»

Beide Kaps sind berühmt-berüchtigt.
Welches mehr berüchtigt, hängt ab von den Filmen, die man sah, oder den Büchern, die man las.

Kap Hoorn ist wilder, umtoster, stürmischer, und weiter im Süden in Nähe Antarktis gelegen. Der deutsche Abenteurer Arved Fuchs ist mal mit dem Paddelboot um Kap Hoorn drumrum gepaddelt. Sehr abenteuerlich.

Am Kap der Guten Hoffnung fließt aus Antarktischen Gewässern in Richtung der Westküste Afrikas der "Benguela-Strom" entlang. Da, wo auch das Schiff lang muss, wenn der Suezkanal verstopft ist. Ist man ums Kap drumrum, ist man im Benguela-Strom. Die "Skelettküste" in der Wüste "Namib" ist der größte Schifsfriedhof der Welt. Skelette sind die Schiffswracks zu Hunderten.

Schon immer war um das Kap der Guten Hoffnung viel mehr Schiffsverkehr als um das sehr entlegene Kap Hoorn. In Feuerland will nicht mal der Hund begraben sein.

Am 29. März 2021 um 17:45 von schabernack

„17:12 von Thrombosen-Paul
"Ab sofort ist Brillenpflicht für alle auf allen Schiffen, die im Suezkanal fahren. Auch für die Schiffsratten … für alle Fälle als Sicherheitsreserve.“

So ist es.

Es befanden sich 2 Schiffsratten auf dem Kahn.

Wie Sie schon erwähnten,

eine Ratte hieß vermutlich „Hein Blöd“,
der schon mit dem Schaufelraddampfer den Suezkanal aufgegraben hat.

eine- wahrscheinlich „Klaus Störtebeker,“, auch bekannt als „Robin Hood“ der Meere, wegen den Verschwörungstheorien.

„Nach Angaben des Unternehmens Bernhard Schulte Shipmanagement, von dem das Schiff bereedert wird, befanden sich zwei Lotsen an Bord.

Die vertragliche Verantwortung für Schäden aus Unfällen im Sueskanal liegt nach Medienangaben beim Kapitän des betreffenden Schiffs.“

Der japanische Eigner „Shoei Kisen“, bat ja schon um Entschuldigung.

Eine neue Brille für „Hein Blöd aus Rumsrüttelkoog“ wird wahrscheinlich nicht reichen.

@18:51 von Sisyphos3

"Könnten sie sich vielleicht vorstellen, dass es nur darum ging im Beitrag?
als kleine Anspielung darauf, scherzhaft gemeint,
wobei ich werde es wohl immer dazu schreiben müssen ....."

Oder Sie bewegen sich einfach permanent im Modus von Anspielung, Ironie und Sarkasmus.
Schabernack müsste wohl eher einen geradeaus formulierten Satz als Ausnahme kennzeichnen, damit man ihn nicht missversteht.

@Bender Rodriguez (18:06)

Ich fand weder Ihre Idee mit den Schleusen schlecht (obwohl man bei dem System eher von Schotten sprechen sollte) noch die mit dem "Schwebebahn-Überbau", um die Schiff stabil durch den Kanal zu ziehen.
Allerdings habe ich natürlich keine Ahnung, ob das überhaupt geht. Könnten aber echte Fachleute durchaus mal prüfen. Klingt für mich auf jeden Fall beides weniger verrückt, als Menschen auf einen großen Haufen explosives Material zu setzen und zum Mond zu schießen. Und das hat bekanntlich auch funktioniert.

19:59 von schabernack

Kap Hoorn ist wilder, umtoster, stürmischer, und weiter im Süden in Nähe Antarktis gelegen
.
... ich war schon 2 mal dort (nicht mit einem Paddelboot)
übrigens Kap Horn ist vom Südpol in etwa so weit entfernt
wie der Nordpol von Flensburg

19:44 von spax-plywood

«@schabernack (seltsam)

Was hat denn "Mc Gyver" mit meiner Antwort an Sie zu tun? Im geschlossenen Beitragsbaum. Wer ist das überhaupt? Keinen Link bitte. Lese ich sowieso nicht.»

McGyver ist ein Held aus irgend so'ner TV-Serie aus den USA. Sein unerreichtes Spezialgebiet sind Bastellösungen aus Alltagsgegenständen für Problemestellungen, bei denen Ingenieur oder Physiker beide kapitulieren müssen. So was wie Daniel Düsentrieb im US-TV. Mit der Attitüde von Selbstsicherheit wie der Mann aus: "Hör mal wer da hämmert". Bei McGyver geht aber nie was daneben.

Einen der 3 von oben müssen Sie anheuern für Ihre Lösung (sehr seltsam) zur Schiffsbefreiung mit Seil am Heck und Haken zur Kraftumlenkung in der Decke drüber namens Himmel.

Erklärt haben Sie nicht, wie das hätte funktionieren sollen, nun ja aber gar nicht mehr nötig ist. McGyver kann Sie aber sicher beraten bei Versuch und Erläuterung.

Links lesen kann was Neues erfahren machen.
Im Voraus verschenken ist gar nicht klug.

20:02 von Tinkotis

mit dem "Schwebebahn-Überbau", um die Schiff stabil durch den Kanal zu ziehen.
.
was meinen sie ?
Ein Schiff 400 m lang, gut 30 m hoch, mehr als 200.000 t schwer
wenn da ne kleine Windböe kommt
da muß ihr Schwebeüberbau ziemlich stabil sein

... aber es gibt Fachleute bin ne Landratte

20:01 von Olivia59

Oder Sie bewegen sich einfach permanent im Modus von Anspielung, Ironie und Sarkasmus.
.
sie haben es erkannt !
unser @Schabernack gehört eher zu den ernsteren Mitstreitern

"entgangene Gebühren"? - bitte seriöse Zahlen?

Wie schon Stephan_H feststellte: Dem ägyptischen Staat entgehen ja nicht viele Kanalgebühren - nur die von Schiffen, die jetzt ums Kap der Guten Hoffnung fahren. Die übrigen haben sich nur einige Tage aufgeschoben.

... oder führt das irgendwie zu anderen Gebühren? Oder hätte der ägyptische Staat das Geld taggenau für etwas anderes gebraucht und zahlt jetzt Strafzinsen? Oder woher kommt die erneute Behauptung, dem ägyptischen Staat entgingen xy Gelder pro Tag oder eben: "bisher" sei ihm xy entgangen?

Liebe Tagesschau, könnt Ihr bitte noch seriöse Zahlen nachreichen? Vermutlich einfach die Zahl der Schiffe, die aber je nach Größe sehr unterschiedliche Kanalgebühren zahlen müßten... aber gibt es da eine grobe Größe? [Oder kennt sich tatsächlich ein Forist damit aus??]

Achja, und gibt es schon Aussagen, ob der ägyptische Staat die Ever Given (den Kapitän? die Reederei? ...??) verklagen möchte wegen der Kosten (v.a. die der Bergungsaktion)?? Wo liegen die überhaupt so grob??

Danke!

@Bender Rodriguez (Vorgängerthread

"[...] Bitte? Schwimmen ist, wenn der Auftrieb größer ist, als die Gewichtskraft.

Dynamischer Auftrieb wäre fliegen.
Zeppeline zb schwimmen in Luft. Schiffe fahren auch nur, wenn sie sich bewegen. Im Hafen schwimmen die einfach.

Die Frage von User Sisyphos3, warum Schiffe fahren und nicht schwimmen, ist nicht so leicht zu beantworten, wie es auf den ersten Blick scheint.

Wiki definiert Schwimmen "als altgerm. Verb (ahd swimman) „sich im Wasser fortbewegen“, und zwar ursprünglich nur vom Menschen."

Dynamischer Auftrieb (Strömungsmechanik) ist unabhängig vom Medium. In der Luft ist es fliegen, U-Boote fahren unter Wasser, gesteuert werden sie u.a. durch dyn. Auftrieb (Tiefenruder). Fische schwimmen unter Wasser, wenn sie sich fortbewegen.
Antriebsloser Gleichgewichtszustand von Verdrängung und Auftrieb heißt schweben, unabhängig vom Medium. Zeppeline, Fische und U-Boote, die sich nicht aus eigenem Antrieb fortbewegen, schweben. Ohne Antrieb schwimmen Schiffe, mit Antrieb fahren sie

@Sisyphos3: Auch das Kap der Guten Hoffnung ist nicht ohne

und das auch nicht ungefährliche Kap der Guten Hoffnung umschiffen müssen.
.
das war Kap Horn und vor 200 Jahren

Kap Hoorn war zwar gefährlicher (liegt ja auch noch weiter nach Süden, wo die starken Winde vorherrschen), aber das Kap der Guten Hoffnung wurde zunächst [laut Wikipedia von Bartolomeo Diaz] "Cabo das Tormentas (Kap der Stürme)" getauft. Nicht ohne Grund, erst recht in Küstennähe. Nun fahren heutige Schiffe ja mit (GPS und) mehr Abstand, da ist's weniger problematisch... aber generell bleibt die Strecke schwieriger als der Sueskanal.

Trotzdem haben Sie insofern recht, dass heute die Piraten Somalias als gefährlicher gelten...

Zitat: "Schon immer war um

Zitat:
"Schon immer war um das Kap der Guten Hoffnung viel mehr Schiffsverkehr als um das sehr entlegene Kap Hoorn. In Feuerland will nicht mal der Hund begraben sein."

viel mehr??
war im 19. Jahrhundert ehr relativ - denn bis zum Bau des Panama-Kanals war es der einzigste schiffbare Weg von der Ostküste der USA zur Westküste...
..und als man die Salpeter-Vorkommen in Küstengebiet von Nord-Chile bzw. Peru entdeckte
ja - da "brummte" es um Kap Horn herum - denn sowohl die Drake- wie die Magellanstraße sind schwer zu navigierende Gewässer - besonders für Segelschiffe

aber ja - die Südspitze von Afrika nannte man früher ja nicht ohne Grund "Kap der Stürme"...
..warum wohl

@Wolf1905

"Am 29. März 2021 um 17:07 von Wolf1905
Nadelöhr Suez Kanal

Erst mal Danke und Gratulation an das Team, das diesen „Monster-Tanker“ wieder frei bekommen hat!
Trotzdem: Es ist erschreckend, dass solch ein Nadelöhr die v. a. europäische Versorgungssicherheit mit Produkten aus Asien in Frage stellen kann bzw. die Reedereien auf den 6000 km längeren Weg über Südafrika ausweichen und das auch nicht ungefährliche Kap der Guten Hoffnung umschiffen müssen. Dieser längere Weg bedeutet mehr Energieverbrauch, mehr Emissionen und letztendlich auch höhere Preise für die Produkte.
Vielleicht sollte man den Kanal mal deutlich verbreitern, wenn möglich?"

Er wird verbreitert, geht aber nicht von heute auf morgen. Der Ausbau begann 2014. 2015 war der erste Abschnitt fertig. Bei der Einweihung war der damalige Wirtschaftsminister Gabriel anwesend. Bis 2023 soll der Ausbau des Suezkanals abgeschlossen sein.

20:23 von Sisyphos3

«Ein Schiff 400 m lang, gut 30 m hoch, mehr als 200.000 t schwer
wenn da ne kleine Windböe kommt
da muß ihr Schwebeüberbau ziemlich stabil sein … aber es gibt Fachleute bin ne Landratte.»

Am Panamakanal gibt es an den Schleusenabschnitten an beiden Seiten des Kanals an beiden Seiten der Schleusen Gleise. Darauf fahren Lokomotiven sehr langsam mit Ankoppelung an die Schiffe über Treibstangen und Untersetzungsgetriebe, die die Schiffe leiten. Damit die Schiffe nicht andengeln, und nicht so fahren, wie sie nicht sollen.

Baute man über Kanal (x) für die Dicken Pötte vom Ozean so was wie "Schwebebahn" als Leitsystem (für Notfälle). Was soll das denn für ein völlig unmäßiger Aufwand sein? Und das System selbst schwebt nicht. Das muss fest und mega-solide verankert sein. Im Wüstensand. Na prima und simpel.

Schlingert das Schiff, und das System Schwebebahn muss ran.
Wirken was weiß ich für Kräfte.
Das Gelumpe bricht zusammen, stürzt in den Kanal.

2x prima, das dann auch noch bergen …

@andererseits

"
Am 29. März 2021 um 17:27 von andererseits
Wie sehr doch unser

Wie sehr doch unser vernetztes System an so einem Nadelöhr hängt: Mein Radl ist auf der "Ever Given", und das hätte ich ohne deren auf Grund laufen gar nicht mitbekommen."

Wie wäre es, so als Dankeschön, mit einer Radtour zum Suezkanal? Natürlich mit dem neuen Radl von der "Ever Given". :-)

@Sisyphos3 (20:23)

Völlig richtig, die Idee kann auch Blödsinn sein, deshalb sollten sich die Fachleute damit beschäftigen.

Aber was die Windböen betrifft:
Antrieb hinten, Windböe kommt, Schiff kommt vom Kurs ab und rammt den Bug in die Kanalwand (klingt verrückt, aber soll wohl schon passiert sein)
Hingegen: Schleppen per kreativer Konstruktion, Windböe kommt, Heck schert aus und rummst schlimmstenfalls gegen Kanalwand, bohrt sich aber nicht fest.

Wie gesagt, ich finde die Idee nicht schlecht, aber habe keine Ahnung, was vielleicht alles dagegen spricht. Dass eine solche Konstruktion nicht stabil genug gebaut werden könnte, ist durchaus möglich. Aber man sollte die Kreativität von Menschen niemals unterschätzen - im Guten wie im Schlechten.

20:32 von Sisyphos3

«Oder Sie bewegen sich einfach permanent im Modus von Anspielung, Ironie und Sarkasmus.»

«Sie haben es erkannt !»

Das ist aber gar nicht gut bei permanent, weil alles 3 oben Sinn und Wirkung verliert, wenn es nicht auch Ernsthaftigkeit ohne Stilmittel von Ironie & Co. entgegen steht.

Nur immer das Gleiche essen wird auch schnell unlecker.

Wasserspiegel

Springflut ist doch bei Neumond, nicht bei Vollmond, oder?

20:36 von nehciezreeL

«Liebe Tagesschau, könnt Ihr bitte noch seriöse Zahlen nachreichen? Vermutlich einfach die Zahl der Schiffe, die aber je nach Größe sehr unterschiedliche Kanalgebühren zahlen müßten... aber gibt es da eine grobe Größe? [Oder kennt sich tatsächlich ein Forist damit aus??]»

Ich bin noch nie durch Wasserweg mit Bezahlung durch gefahren, bei dem die Höhe der Zahlung nicht von der Größe des Schiffs abhing. Paddelboot kostet einen Appel, zwei Eier. Touristen-Hausboot zum Selberfahren mehr. Und das Binnenschiff auf dem gleichen Zahlabschnit richtig viel mehr.

Die Schiffe, die nun nicht mehr auf ihre Durchfahrt durch Suez warten wollen, und schon auf dem Weg um Afrka unten drumrum sind. Bezahlen nun einmal Passage nicht. Auf dem Rückweg nach (x) Wochen fahren sie wieder durch den Kanal. Dann auch wieder Zahl.

Mindereinnahmen durch Schlamassel macht das in jedem Fall. Auch wird die Versicherung vom Reeder kaum alle Ausgaben addiert für 1.001 bis zu 100% übernehmen. Nervig isses allemal.

@andererseits, 17:27

"Mein Radl ist auf der "Ever Given", und das hätte ich ohne deren auf Grund laufen gar nicht mitbekommen"

Wie kommt das denn da drauf? Haben Sie eine Radtour durch die Gegenden am „anderen Ende“ der Welt gemacht?

20:47 von Miauzi / @schabernack, 19:59

«Zitat: Schon immer war um das Kap der Guten Hoffnung viel mehr Schiffsverkehr als um das sehr entlegene Kap Hoorn. In Feuerland will nicht mal der Hund begraben sein.»

«viel mehr??
war im 19. Jahrhundert sehr relativ …»

"Mehr" ist immer relativ, deswegen nennt man das Ding auch: "Komparativ". Ohne Bezugsgröße und Relation ergeben Vergleiche nie Sinn.

"Sehr relativ" … was soll das sein?
Noch mehr Vergleich als Vergleich?

So viel zum Worte Klauben.
Wegen mir auch gerne nur: "mehr" statt "viel mehr".
Und sei es nur 1x Geschipper mehr pro Zeitraum.
Ganz nur durch Zufall werden in der Namib die ganzen Skelette Schiffswracks nun nicht rumliegen und verwesen.

Außerdem gibt es das, was man: "Küstenschifffahrt" nennt.
In Feuerland um Kap Hoorn drumrum soll das was sein?
Schaf ums Kap drumrum fahren, weil auf der anderen Seite auch niemand ist, der das seekranke Tier haben will? Super Idee …

Um Cap Africa was das schon immer mehr. Oder sehr mehr.
Oder am meisten … eher nicht.

@ fathaland slim, um 17:41

re @ 16:41, Miauzi

"Ohne die unschätzbaren Vorschläge hier im Forum, welche, wie ich aus sicherer Quelle weiß, von den Fachleuten vor Ort intensiv gelesen wurden, hätten die das Schiff doch gar nicht flott bekommen."

Zustimmung. Absolut!

Das Gleiche geschieht bereits seit geraumer Zeit mit den Vorschlägen unserer unbestrittenen Coronakommentatoren, deren zielführende Ideen fortlaufend den Virologen, dem Gesundheitsminister, sowie natürlich Frau Merkel weitergeleitet werden.

Hätten die, wie die Bergungsfachleute, besser zugehört, wäre das Coronaschiff auch schon längst wieder f(l)ott.

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