Kommentare

Wann tritt ...

... dieser Diktator endlich ab?

Die EU sollte den Belarussen

Die EU sollte den Belarussen einen Verdienstausfallausgleich bei einem dauerhaften Generalstreik anbieten, dann wäre Lukaschenko und Clique schnell verschwunden.

Auch wenn das noch so schlimm

Auch wenn das noch so schlimm klingen mag, warum lassen sich immer wieder Völker von einzelnen Verbrechern und ihren Clans so sehr quälen, wo man doch für wenige Rubel, Euro, Dollar usw ganz schnell, immer wieder und sofort, bevor schlimmeres passiert, bei Auftauchen solcher Dämonen entsprechend agieren kann. Selbst unsere Verfassung läßt ja für solche Gegebenheiten entsprechende Möglichkeiten zu.

. dieser Diktator endlich ab?

von Peter Goge @

Bestimmt nicht weil ein Paar Bürger von ca. 10 Mill. die demokratischen Wahlergebnisse nicht achten wollen.

um 13:46 von Peter Goge

>Wann tritt dieser Diktator endlich ab?"<
- Wenn...
1. die tatsächliche Mehrheit der Bürger dafür steht, dass Lukaschenko abtritt.
2. ein würdiger Nachfolger, der dem Volk Einigkeit, Sicherheit und wirtschaflichen Aufschwung garantieren könnte, auf der politischen Bühne Belaruss' erscheint.

Lukaschenko...der nichts kann als Morde befehlen...

Eigentlich habe auch ich die innere Hoffnung das Mr. Putin ein Mann mit Mitmenschlichkeit, politischem Geschick und zudem mit existenten eigenem Interesse für Klimaanpassungen ist. Warum? Weil z.B. sein Problem mit dem auftauenden Permafrost unter dem Bodenland "seiner Kontinent-Ranch" sein gesamtes Heimatland - und leider auch so ziemlich ganz Europa im Zapfenstreich obendrein reell Killen könnte. Mr. Putin ist meiner Meinung nach auf der inneren Suche nach Klimaoptionen. Ähnlich wie die gesamte Menschheit. Auch ich fände es gut wenn endlich gemeinsam politisch im globalen mit Klimaanpassungen begonnen würde. Doch ...dann dürfte, meiner Meinung nach, die Mordblutrausch- Gier von Lukaschenko mit Tätern gegen lebensbejahende Mitmenschen ..nicht länger im Interesse von Russland bleiben. Es gäbe klimatisch soo viel Pioniergeist! Doch emotional ist DER gegen Lukaschenko angebracht! Der Typ ist nämlich krank im Kopf. Mr. Putin aber bietet noch Hoffnung. Oder?
Pro Leben grüßt:
Frau D. Brauer

Weißrussland gehört zu Putin

‚s Reich. Es soll sich niemand irgendwelcher Illusionen hingeben. Demokratie und freies Denken hat dort keine Chance. Widerstand ist zwecklos aber:
Europa braucht Einwanderer, also sollten wir großzügig Visa verteilen. Diese Menschen wären ein wirklicher Gewinn für unsere Länder!

Protest gegen Lukaschenko: Fast 250 Festnahmen....

Leider steht nicht in dem Artikel, wie viele denn zu der Demonstration gekommen waren.
Aber es ist doch so, daß es nicht läuft mit dem Regime-change. Und das trotz massiver Parteinahme und Unterstützung von westwärts (Medien, Logistik, Geld). Selbst die polnische Regierung stellte Frau Tichanowskaja ein Haus im Warschauer
Villenviertel Saska Kepa zur Verfügung.

Aber die Arbeiterschaft, sie zog in der großen Mehrheit nicht mit. Wohlweißlich, der wirtschaftsliberalen Vorstellungen der Opposition (städtische neue Mittelschichtler) wollte sie nicht ein Opfer mehr in Osteuropa werden.

14:06 von werner1955 Wann

14:06 von werner1955

Wann erkennen einige hier an, das er die Wahl nicht gewonnen sondern manipuliert hat.

Steht u.a. auf :

"https://www.deutschlandfunkkultur.de/praesidentschaftswahl-in-belarus-massive-wahlfaelschung.1013.de.html?dram:article_id=482044"

oder :

"https://www.n-tv.de/politik/So-faelschte-Belarus-seine-Wahl-article21999878.html"

Re : Goge !

Lukaschenko tritt erst ab oder verschwindet, wenn Putin seine schützende Hand von ihm abzieht. Nur leider hat Putin zu viele geopolitische Interessen, die genau dies verhindern.
Es könnte dem Westen nur gelingen Lukaschenko in die Knie zu zwingen, durch massivste Sanktionen gegen alle staatlichen Akteure und Firmen, so dass sie echt furchtbar leiden. Wenn Luka und seinen Kumpanen das Geld ausgeht, nur dann wird er verschwinden.

@14:37 von Werneranerin

Wenn...
1. die tatsächliche Mehrheit der Bürger dafür steht, dass Lukaschenko abtritt.

Schon längst der Fall, ansonsten hätte Lukaschenko die massive Wahlfälschung nicht nötig gehabt.

2. ein würdiger Nachfolger, der dem Volk Einigkeit, Sicherheit und wirtschaflichen Aufschwung garantieren könnte, auf der politischen Bühne Belaruss' erscheint.

Wer ein würdiger Nachfolger ist, haben nicht das Regime und seine Anhänger im Ausland zu entscheiden, sondern die Wähler in Belarus.

„Mit einem massiven Aufgebot haben die Sicherheitskräfte in Belarus versucht, neue Proteste gegen Präsident Lukaschenko zu unterbinden. Mindestens 245 Menschen wurden festgenommen. Darunter auch Journalisten“

Die Menschen sind zwar mutig und findig, aber die Sicherheitskräfte haben die Waffen:
„Erst am Donnerstag gingen zum sogenannten Tag der Freiheit erstmals wieder Hunderte Menschen gegen Lukaschenko auf die Straße“

„Er [Lukaschenko] stützt sich auf Russland als Verbündeten“

Und auf seine „Sicherheits“kräfte und Behörden: „Die Behörden sprachen von mehr als 200 Festnahmen. Ermittelt wurde danach zudem gegen Autofahrer, die aus Solidarität mit den Demonstrierenden auf der Straße gehupt hatten“. Die allesamt „arbeitslos“ (oder besser gesagt: für die das Geld zum Lebensunterhalt entfallen würde, wenn sie seine Befehle nicht ausführen (und dafür mindestens entlassen, wahrscheinlich aber noch mit disziplinarisch zur Verantwortung gezogen würden). Also letztlich auf die Macht von Geld.

Am 28. März 2021 um 15:25 von ich1961

Glauben Sie an alles, was Sie im Internet lesen?
Denken Sie, dass der Propagandakrieg nur von einer Seite geführt wird?
Haben Sie mal versucht die Informationen aus allen Quellen zu sammeln und selber zu analysieren?
Obwohl, die zwei ersten Fragen sind überflüssig, ich denke, Sie werden die letzte Frage mit „Nein“ beantworten, und damit erklärt sich der Rest von allein.

Am 28. März 2021 um 13:46 von Peter Goge

< Wann tritt dieser Diktator endlich ab?

Wenn er vom Volk abgewählt wird.
Darauf werden aber westliche "Sponsoren" lange warten müssen.

15:44 von Nettie

Also letztlich auf die Macht von Geld.

Nein, letztlich auf die Machtgier von Lukaschenko.

Geld ist ein Instrument, und ein System ohne Zahlungsmittel wäre keineswegs menschlicher, ganz im Gegenteil.

15:49 von schmubu Frage 1 + 2

15:49 von schmubu

Frage 1 + 2 : n e i n

// Obwohl, die zwei ersten Fragen sind überflüssig, ich denke, Sie werden die letzte Frage mit „Nein“ beantworten, und damit erklärt sich der Rest von allein. //

Ganz im Gegenteil.
Ich habe mich - nach der Wahl - umfassend mit dem Thema auseinander gesetzt. Und sehr wohl verschiedene Quellen berücksichtigt. Aber TV - Bilder lügen nicht
( auch wenn hier einige anderer Ansicht
sind ), und die waren eindeutig. Und die Presseberichte sind es ebenso. Ich habe hier nur 2 gepostet, davon gibt es eine Menge mehr - kann jeder im Netz finden, der das will. Allerdings geben Sie mir nicht die Hoffnung, das zu tun.
Was ich nicht kann - mangels der Sprachkenntnisse - ist die Presse / Medien vor Ort zu eruieren.

Am 28. März 2021 um 15:29 von Traumfahrer

< ... in die Knie zu zwingen, durch massivste Sanktionen gegen...

Noch nie haben Sanktionen eine Wirkung gezeigt, noch nie.
Iran ist nicht auf die westlichen Förderungen eingegangen, egal wie schlecht dem Land ging.
Mit der Russland-Sanktion hat EU ins eignen Knie geschossen, Milliardenverluste für EU, und Russland kommt aus Sanktionen stärker als vorher war.
Die Chinesen schlagen ebenfalls zurück – das wird noch ein langes Echo in der EUSA geben.

Eine Forderung nach Sanktionen gleicht einem Aufruf zu Selbstzerstörung. Wirtschaftlich und politisch ein absoluter Unsinn.

Ja, ja .....

Bin ein alter Knochen, der sich noch gut daran erinnern kann, wie der gewählte Präsident Chiles, Allende, im Regierungspalast ermordet wurde, und an seine Stelle General Pinochet trat, der ca. 30.000 Bürger vom Hubschrauber aus einfach ins Meer werfen ließ. Der genoss die Duldung Amerikas.
.
Lukaschenko seinerseits genießt die Duldung Russlands. Ist halt eine "Blockfrage".

15:38 von Vielfalt. Zu Ihrem

15:38 von Vielfalt.

Zu Ihrem Kommentar volle Zustimmung.
Es sieht nur so aus, als wären wir zwei die einzigen, die das so sehen .

@15:49 von schmubu

Will man etwas herausfinden und verstehen, ist es immer nützlich die verschiedenen Positionen und Aussagen zu kennen.
In diesem Fall könnte die pro-Lukaschenko Position kaum schwächer begründet sein.

Die Frage wer recht hat, ist oft kompliziert. Aber wer unrecht hat, ist in manchen Fällen sehr schnell zu erkennen.
Eine Haltung gegen freie und offene Debatten spricht nämlich Bände.

Am 28. März 2021 um 16:02 von ich1961

TV - Bilder lügen nicht?
Es ist traurig, dass viele Leute noch so denken.

Zurück zu Thema.
Wenn Sie sich damit auseinander gesetzt haben, wissen Sie bestimmt, dass NTV keine eigenen Quellen in Weißrussland hat, und den Bericht von "Honest People" benutzt.

"HP" berichten, dass:
- an 195 Wahlplätzen für Lu. 31,3% abgegeben wurden,
- an den 1.115 Plätzen - 66,6%,
-an den 4.457 Plätzen - 88,85%.
Und das "KANN NICHT SEIN", weil die Differenz zu groß ist.

Aus diesem Argument raus gab´s eine Schlussfolgerung - Tikhanovskaya hat mit 95,58% gewonnen!

Also, das ist die Argumentation von den "HP" - „es kann nicht sein, nach unserem Berechnen müssen 95,8 für Tikhanovskaya sein. Punkt.
Solch Argumente kann ich nicht ernsthaft nehmen.

Ich habe keine Zweifel daran, dass Lu. die Wahlen manipuliert hat. Aber auch - dass er die Wahlen gewonnen hat, auch wenn es sehr sehr knapp für ihn war/wäre.

Ebenfalls - keine Zweifel daran, dass der Bericht von "HP" nicht im geringsten der Wahrheit entspricht

13:46 von Peter Goge ... wann Tritt...

Das ist Putins Prellbock, der kann nicht einfach weg. Wir sollten das auch nicht einfach wünschen, die Lage ist etwas fragil, man weiß nicht was noch kommt.
Die Opposition braucht einen Plan diesseits der Machtübernahme, das wäre vernünftig, auch wenn es rückweichlerisch wirkt. Den Staat lassen wo er ist und den Versuch wagen eine Zivilgesellschaft zu entwickeln, die sich einkapselt und wie ein Engerling auf besseres Wetter wartet.

@13:46 von Peter Goge

Der tritt nicht ab. Der muss durch stetigen Protest im Land und durch internationale Ächtung sozusagen "abgetreten werden".

16:26 von schmubu Sie glauben

16:26 von schmubu

Sie glauben also, das die Medien irgend einen Grund haben, TV / Zeitungsbilder zu fälschen?
Das kenne ich bisher nur aus einer Ecke. Einfach nur noch traurig, aber bitte, das ist Ihre Angelegenheit. Aber lassen Sie mir meine, mit der Ecke aus der " Lügenpresse usw " kommt bin ich nicht kompatibel.

Am 28. März 2021 um 16:26 von schmubu

Zitat: Ich habe keine Zweifel daran, dass Lu. die Wahlen manipuliert hat. Aber auch - dass er die Wahlen gewonnen hat, auch wenn es sehr sehr knapp für ihn war/wäre.

Manipulierte Wahlen kann man nicht gewonnen haben.

Sie müssen wiederholt werden, wie die Opposition das fordert.

Internationale Wahlbeobachter müssen so rechtzeitig zugelassen werden, dass sie sich anständig auf ihre Aufgabe vorbereiten können.

Wenn Lukaschenko dann wirklich gewonnen haben würde, wäre die Sache -zumindest international - vom Tisch.

Was fürchtet der Diktator also?

Am 28. März 2021 um 16:16 von Vielfalt.

< In diesem Fall könnte die pro-Lukaschenko Position kaum schwächer begründet sein.

Wenn Sie damit mich gemeint haben, dann kann ich das zwar verstehen, es sieht wahrscheinlich so aus, aber die Aussage trifft nicht zu. Auch wenn es so aussieht - ich bin nicht pro-Luk.

Ich bin nur gegen die westliche Heuchelei.
Der Propagandakrieg wird von den beiden Seiten geführt, und die östliche Propaganda unterliegt meistens der westliche.

Ich bin auch dagegen, dass im Namen der Demokratie in die internen Angelegenheiten der anderen Länder eingegriffen wird.

Es ist sehr bequem den Begriff "Demokratie" als Vorwand zu benutzen, um eigene politische oder wirtschaftliche Interessen zu verfolgen.

Man kann aber nicht eine Demokratie ins Land auf den Panzertracks rein bringen, das führt zu Chaos, Zerstörung, Bürgerkrieg. Das haben wir doch schon alles gesehen - in Libyen, Irak, Syrien und in der Ukraine. Trotzdem versucht es der Westen immer wieder.

Am 28. März 2021 um 16:36 von ich1961

< mit der Ecke aus der " Lügenpresse usw " kommt bin ich nicht kompatibel.

Ja, ich verstehe.
Wenn einem die Argumente ausgehen, wird man schnell polemisch…
Schönen Tag noch wünsche ich Ihnen.

Werner 40

Gute Idee , aber das wäre ja eine Einmischung in Fremde Angelegenheiten . Ob das klappen würde ?

um 15:38 von Vielfalt

>Wer ein würdiger Nachfolger ist, haben nicht das Regime und seine Anhänger im Ausland zu entscheiden, sondern die Wähler in Belarus.<
- Da bin ich ganz bei Ihnen. Darum ist es nicht die Swetlana Tichanowskaja, trotz massiver Unterstützung aus dem Westen.
Wie "massiv" die Wahlfälschung war (ob überhaupt?), können wir nicht wissen, aber, wie man in der Zwischenzeit erkennt, es gibt für die Mehrheit der Weissrussen noch keine Alternative zu Lukaschenko, auch wenn er für die westliche Allianz kein Lieblingskollege ist.

Am 28. März 2021 um 16:41 von falsa demonstratio

< Manipulierte Wahlen kann man nicht gewonnen haben.

Ich wiederhole meine Aussage mit den anderen Worten:
Luk. hätte gewonnen, auch wenn die Wahlen nicht manipuliert wären.
Ich denke - sie waren manipuliert, aber dazu gibt´s überhaupt keine Belege, das ist nur meine persönliche Meinung.
Spielt wiederum keine Rolle - er ist, und er wäre so oder so der Präsident.

15:51 schmubu

"Darauf werden aber westliche Sponsoren warten müssen......."

So viel ich weiß gibt es in Belaruss kaum Arbeitslose, keine Tafeln, keine Obdachlosen, eine gute Schulbildung für alle, auch eine gute Ausbildung für Künstler, eine Krankenversorgung für alle usw. vielleicht nicht auf dem Level wie in der Schweiz aber doch ganz gut die Menschen auf dem Land sind ziemlich zufrieden mit dem "Diktator. Also wo soll die Mehrheit für die jetzige Opposition herkommen zumal dann auch noch von der Opposition die im Ausland weilt Sanktionen für ihr Land fordern das kommt bei den Bürgern im Land nicht sehr gut an. Und Bilder von Polizeigewalt in westlichen Ländern, sowie den Menschen in Griechenland die nach der Rettung Obdachlos und Arbeitslos wurden und mit dem Existenzminimum dahin vegetieren oder Bilder aus den Flüchtlingslagern in der EU bekommen die Menschen in Belaruss auch zu sehen und sie machen sich so ihre Gedanken.

Am 28. März 2021 um 16:57 von Werneranerin

Zitat: Wie "massiv" die Wahlfälschung war (ob überhaupt?), können wir nicht wissen, aber, wie man in der Zwischenzeit erkennt, es gibt für die Mehrheit der Weissrussen noch keine Alternative zu Lukaschenko, auch wenn er für die westliche Allianz kein Lieblingskollege ist.

Wenn es die von der Opposition geforderten freien und fairen Wahlen unter internationaler Beobachtung gäbe, wüssten wir mehr.

16:26, schmubu

>>Ich habe keine Zweifel daran, dass Lu. die Wahlen manipuliert hat. Aber auch - dass er die Wahlen gewonnen hat, auch wenn es sehr sehr knapp für ihn war/wäre.<<

Wenn er die Wahl auch ohne Manipulation gewonnen hat, warum hat er sie dann manipuliert?

viefalt

Auch wenn er für die westliche Allianz kein Lieblingskollege ist.

Ja und , was soll das Rechtfertigen ?
Etwa das Unrecht das von diesem Diktator ausgeht ?

Am 28. März 2021 um 16:41 von falsa demonstratio

Natürlich sollte die Wahl wiederholt werden, um wieder Ruhe ins Land zu bekommen. Nur wer sollen die internationalen Wahlbeobachter sein?
Ich denke sie wissen schon das da z. B in Kasachstan eine CDU Politikerin als Wahlbeobachter den dortigen Dikdator eine 97% tige Wahl als rechtens einschätzte.
Also von woher neutrale Beobachter?..aus der EU, aus Russland, aus Amerika?
Ist nicht jeder auf seiner Art befangen und sei es nur auf Basis seiner eigenen Wahlerfahrung?

16:44, schmubu

>> Auch wenn es so aussieht - ich bin nicht pro-Luk.

Ich bin nur gegen die westliche Heuchelei.<<

Solch eine Haltung begegnet mir im Forum immer wieder. Ich hege einen glühenden Hass auf den Westen/die Amis und ergreife deswegen Partei für die übelsten Diktatoren dieser Welt. Nicht weil ich sie gut fände, sondern weil sie sich gegen den bösen Westen positionieren. Die Feinde meiner Feinde sind meine Freunde.

Wobei diejenigen, die den Westen so sehr hassen, selbst Teil von ihm sind und all die Freiheiten wie selbstverständlich genießen, die ihnen Lukaschenka und Kumpane verwehren würden.

Das wiederum betrachte ich als eine ziemliche Heuchelei.

@16:57 von Werneranerin

Da bin ich ganz bei Ihnen. Darum ist es nicht die Swetlana Tichanowskaja, trotz massiver Unterstützung aus dem Westen.

Doch sie ist es. Nicht wegen des Westens, sondern wegen der Wähler in Belarus.
"Der Westen will dies und jenes" (also muss es böse sein) ist eine Dauernebelkerze.

Wie "massiv" die Wahlfälschung war (ob überhaupt?), können wir nicht wissen

Wie ich schon um 16:16 schrieb:
Die Frage wer recht hat, ist oft kompliziert. Aber wer unrecht hat, ist in manchen Fällen sehr schnell zu erkennen. Eine Haltung gegen freie und offene Debatten spricht nämlich Bände.

Jetzt raten Sie mal, wer in Belarus keine offenen Debatten und Untersuchungen zum Thema Wahlfälschung zulassen will?

um 16:41 von falsa

um 16:41 von falsa demonstratio :< Manipulierte Wahlen kann man nicht gewonnen haben.

Zitat: Ich wiederhole meine Aussage mit den anderen Worten:
Luk. hätte gewonnen, auch wenn die Wahlen nicht manipuliert wären.
Ich denke - sie waren manipuliert, aber dazu gibt´s überhaupt keine Belege, das ist nur meine persönliche Meinung.
Spielt wiederum keine Rolle - er ist, und er wäre so oder so der Präsident.

Es tut mir leid, Ihre Meinung nicht teilen zu können. Das mag daran liegen, dass ich qua Ausbildung zu sehr dem Rechtstaat anhänge. Der Gedanke, dass Wahlen manipuliert sein könnten, ist mir zutiefst unerträglich.

Am 28. März 2021 um 16:13 von ich1961

15:38 von Vielfalt.

Zitat: Zu Ihrem Kommentar volle Zustimmung. Es sieht nur so aus, als wären wir zwei die einzigen, die das so sehen ..

Dritter Versuch einer Antwort: Ich schließe mich Ihrer und der Auffassung von Vielfalt an.

16:57 von Werneranerin

"Wie 'massiv' die Wahlfälschung war (ob überhaupt?), können wir nicht wissen"

Für "ob überhaupt" muss man beide Augen fest zumachen. Das Ausmaß der Wahlfälschung hingegen ist ziemlich unerheblich. Wer Wahlen fälschen lässt, gehört nach rechtsstaatlichen Maßstäben ins Gefängnis, nicht in die Regierung.

"wie man in der Zwischenzeit erkennt, es gibt für die Mehrheit der Weissrussen noch keine Alternative zu Lukaschenko"

Wer ist "man"? Woran erkennt "man" das? Was ist mit den Belarussen, die, massiver Polizeigewalt zum Trotz, auf die Gefahr der eigenen Verprügelung und Inhaftierung hin gegen Lukaschenko demonstrieren? Fragen über Fragen, auf die Sie, wie man in der Zwischenzeit erkennt, keine Antwort geben.

"auch wenn er für die westliche Allianz kein Lieblingskollege ist."

Ja, aber weil er für das nicht so allianzfähige Russland ein Lieblingskollege ist, oder?

16:57 von schmubu

"Luk. hätte gewonnen, auch wenn die Wahlen nicht manipuliert wären."

Aha. Interessant. Lukaschenko hat die Wahlen manipulieren lassen, obwohl er auch so gewonnen hätte!

Wenn das zuträfe, müsste man ihn, wenn schon nicht aus anderen Gründen, von denen mir bei heftigem Nachdenken einer oder zwei einfallen, wegen fehlender taktischer Klugheit zum Teufel jagen.

Wann erkennen einige hier an?

von ich1961 @
Ob wir das beurteilen sollten will ich mit diesen Berichten nicht glauben.

Zu Werneranerin 16.57

Ihre im wahrsten Sinne gnadenlose Unterstuetzung von Herrn L. ist hoeflich ausgedrueckt nicht besonderes klug. Sie hat mit den rechtsstaatlichen Prinzipien, die in vielen Laendern der Welt, nicht nur in den sog. westlichen - gelten, nichts gemein. Der Wahlbetrug durch Herrn L. ist durch die von ihm organisierte Intransparenz des Wahlverfahrens laengst erwiesen. Von daher hat Herr L. keine demokratische Legitimation. Von seinen anderweitigen Peinlich- und Gewalttaetigkeiten ganz zu schweigen.

Zu Werneranerin 16.57

Ihre im wahrsten Sinne gnadenlose Unterstuetzung von Herrn L. ist hoeflich ausgedrueckt nicht besonderes klug. Sie hat mit den rechtsstaatlichen Prinzipien, die in vielen Laendern der Welt, nicht nur in den sog. westlichen - gelten, nichts gemein. Der Wahlbetrug durch Herrn L. ist durch die von ihm organisierte Intransparenz des Wahlverfahrens laengst erwiesen. Von daher hat Herr L. keine demokratische Legitimation. Von seinen anderweitigen Peinlich- und Gewalttaetigkeiten ganz zu schweigen.

15:49 von schmubu

Denken Sie, dass der Propagandakrieg nur von einer Seite geführt wird?
.
zumindest sollte man auch bei uns drüber nachdenken,
ob nicht auch wir gelegentlich am Nasenring geführt werden
und falls einem nicht aufgefallen sein sollte,
da steht nichts über eine Pro oder Contrahaltung zur aktuellen Regierung oder der Opposition

16:44 von schmubu

"ich bin nicht pro-Luk"

Sind Sie vielleicht contra-Luk? Oder wissen Sie's noch nicht so genau?

"Es ist sehr bequem den Begriff 'Demokratie' als Vorwand zu benutzen, um eigene politische oder wirtschaftliche Interessen zu verfolgen."

Und es ist sehr scheinheilig, Kritik im Namen von Grundwerten abzulehnen, wenn so de facto ein diktatorisches Regime verteidigt wird. Merke: Nicht jeder, der von Demokratie spricht, verschreibt sich mit Haut und Haar dem "Westen".

"Man kann aber nicht eine Demokratie ins Land auf den Panzertracks rein bringen, "

Bleiben wir bei Belarus. Hat das jemand gemacht? Sehen Sie irgendwelche Anzeichen für einen bevorstehenden militärischen Eingriff "des Westens"? Nein? Wozu dann die Aufregung?

"in Libyen, Irak, Syrien und in der Ukraine"

Ja, da nennen Sie in bunter Mischung zwei Problemfälle (Libyen, Irak) und zwei Fälle russischer Geschichtsfälschung (Syrien, Ukraine). Hier sieht man doch, woher der Wind weht.

@Vielfalt., 15:57

„Geld ist ein Instrument, und ein System ohne Zahlungsmittel wäre keineswegs menschlicher, ganz im Gegenteil“

Geld hat in einem Wirtschaftssystem, in dem nicht volle Transparenz (für alle) herrscht, noch vor seiner Funktion als Zahlungsmittel die eines Machtinstruments. Denn Wissen ist Macht. Heißt im Umkehrschluss: Wer nichts weiß (oder nicht wissen „darf“), ist hilflos bzw. auf die „Hilfe“ anderer angewiesen.

16:11 von DeHahn

"Bin ein alter Knochen, der sich noch gut daran erinnern kann, wie der gewählte Präsident Chiles, Allende, im Regierungspalast ermordet wurde, und an seine Stelle General Pinochet trat, der ca. 30.000 Bürger vom Hubschrauber aus einfach ins Meer werfen ließ. Der genoss die Duldung Amerikas."

Ja, daran kann ich mich auch noch erinnern. Das war eine der dunkelsten Stunden der USA. Aber was hat das Ganze mit dem Fall Lukaschenko zu tun? Hören wir weiter:

"Lukaschenko seinerseits genießt die Duldung Russlands. Ist halt eine 'Blockfrage'."

Was wollen Sie Ihren Lesern mitteilen? Dass alle Diktatoren, die von großen Brüdern "geduldet" werden, die Menschenrechte mit Füßen treten dürfen? Dass Lukaschenko das darf, weil Pinochet das auch durfte? Und dass alle, die im Westen wohnen und denen Lukaschenko nicht passt, lieber den Mund halten sollten?

Nun - dergleichen wollen Sie bestimmt nicht sagen. Sie sehen mich deshalb voller Neugierde auf Ihre Antwort.

Am 28. März 2021 um 14:37 von Werneranerin

Zitat:
"...Wann tritt dieser Diktator endlich ab?"<
- Wenn...
1. die tatsächliche Mehrheit der Bürger dafür steht, dass Lukaschenko abtritt.
2. ein würdiger Nachfolger, der dem Volk Einigkeit, Sicherheit und wirtschaflichen Aufschwung garantieren könnte, auf der politischen Bühne Belaruss' erscheint..."

Tikhanovskaya ist jetzt mit ihren Kindern in Litauen und bereist Europa, um die EU-Führer dazu zu drängen, die Kampagne des belarussischen Volkes zu unterstützen, um Lukaschenko aus dem Amt zu verdrängen, und arbeitet mit den EU-Führern zusammen, um ihr Heimatland zu sanktionieren. ----> Ziel oder ?

@16:16 von Vielfalt

"Die Frage wer recht hat, ist oft kompliziert. Aber wer unrecht hat, ist in manchen Fällen sehr schnell zu erkennen.
Eine Haltung gegen freie und offene Debatten spricht nämlich Bände."

Na dann machen Sie mal Platz für die Argumente der Querdenker im öffentlichen Diskurs.
Wer den Diskurs bestimmt ist im Prinzip immer nur eine Machtfrage.
Im Fall von Lukaschenko ja ganz offensichtlich.
Vertreter seiner Linie kommen allerdings bei uns kaum zu Wort – aus dem Grund, dass sein Einfluss nicht so weit reicht und auf eine Einladung im Sinne von "offenem Diskurs" kann er lange warten.

Am 28. März 2021 um 17:12 von fathaland slim

< Wenn er die Wahl auch ohne Manipulation gewonnen hat, warum hat er sie dann manipuliert?

Das weiß ich nicht.
Vielleicht hat er rechtzeitig erfahren, dass die Opposition starke Unterstützung aus dem Ausland hat, und wollte nur die ukrainisch Szenario vermeiden...

Aber eigentlich, ich weiß gar nicht, ob er die Wahlen überhaupt manipuliert hat, ist ja nur eine Meinung.

17:19 von fathaland slim re schmubu | Volltreffer-Argument

Zitat: Ich hege einen glühenden Hass auf den Westen/die Amis und ergreife deswegen Partei für die übelsten Diktatoren dieser Welt.

Eine oft anzutreffende Haltung der Diktatoren-'Anwälte', auch im vorliegenden Fall.

Zitat: Wobei diejenigen, die den Westen so sehr hassen, selbst Teil von ihm sind und all die Freiheiten wie selbstverständlich genießen, die ihnen Lukaschenka und Kumpane verwehren würden.

Das ist der Topseller heute. Besser kann man die gespaltene Haltung der Lukashenko-Unterstützer nicht auf den Punkt bringen.

< Ich hege einen glühenden Hass auf den Westen

Was soll das werden? Sie wollen eine sachliche Diskussion führen? Dann überziehen Sie nicht...
Warum soll ich den Westen hassen - ich lebe im Westen. Lu ist mir egal, aber mir ist nicht egal, was hier passiert. Vor allem - mir ist nicht egal, in welchen Welt mein Kinder aufwachsen.
Wenn Sie keine Argumente haben, dann antworten Sie einfach nicht, aber Sie brauchen nicht mir diesen Schwachsinn in den Mund zu legen.

Am 28. März 2021 um 17:38 von falsa demonstratio

< qua Ausbildung zu sehr dem Rechtstaat anhänge

Dann müssen Sie auch wissen, dass jede Beschuldigung ein Beweis braucht. In einem Rechtsstaat zählt "highly likely" nicht.

Der Blick in die Ukraine hält Belarus vom Regimechange ab.

@18:06 von Poliós
Dort ist seit dem Putsch das Durchschnittseinkommen um ein gutes Drittel auf jetzt unter 200 €/Monat gefallen.
Unterschied: In der Ukraine wurde ein demokratisch gewählter Präsident, Janukowitsch, gestürzt, eine verfassungsmäßige Ablösung fand nie statt.
Lukaschenko wurde zu Anfang tatsächlich mit einer überwältigenden Mehrheit gewählt. Er hat - trotz eines Vertrags mit Russland - versucht zwischen dem Westen und Russland zu lavieren. Durchaus erfolgreich. Erst nach den Schwierigkeiten nach der letzten Wahl, die offensichtlich nicht wie gewohnt seinem Ego entsprechend ausfiel, suchte er die Annäherung an Russland.
Dass seine Gegenspielerin sich sofort im Ausland mit Geheimdienstleuten traf, und auch offen von dort aus agiert, erleichtert es ihm im Inneren die Macht zu stabilisieren.-
Was Syrien betrifft, sollten Sie sich tatsächlich nicht auf Meldungen von SOHR verlassen. "Im besten Fall sind die Berichte aus Syrien unvollständig... Im schlechtesten Fall gefälscht"

Am 28. März 2021 um 18:06 von Poliós

< Sind Sie vielleicht contra-Luk?
Ich habe doch mehrmals geschrieben - Luk ist mir egal.
Mir ist nicht egal, dass jemand im meinem Namen und mit meinem Geld irgendwo Putsche und Regime-changes finanziert. Da habe ich was gegen...

„Jedes Volk hat die Regierung, die er verdient“. So haben wir – Frau Dr. M, und die Weißrussen – den Luk. Lasst sie selber entscheiden, was sie wollen.

< bevorstehenden militärischen Eingriff "des Westens"
Sie verstehen immer alles wörtlich, oder nur jetzt?
In der Ukraine gab`s keine US-Panzer, nur die 5 Milliarden US-Dollars. Hatte dasselbe Wirkung.

< russischer Geschichtsfälschung
Erzählen Sie mal mehr davon.

um 17:37 von Vielfalt

>.... Eine Haltung gegen freie und offene Debatten spricht nämlich Bände.
Jetzt raten Sie mal, wer in Belarus keine offenen Debatten zum Thema Wahlfälschung zulassen will? <
- In meinen Augen hat Tichanowskaja weder Charisma noch Power. In Litauen oder unter den EU-Funktionnären schafft sie es irgendwie, das Vorbereitete abzulesen. Bei den offenen Debatten mit dem alten Fuchs, dem charismatischen "Batjka" Lukaschenko würde sie grau aussehen.
Nun raten Sie mal...

@ offene Diskussion

Selbst unsere Verfassung läßt ja für solche Gegebenheiten entsprechende Möglichkeiten zu.

Unsere Verfassung sagt kein Wort zu den manipulierten Wahlen in Belarus.

Am 28. März 2021 um 18:22 von Postquestioner

Diese Aktivitäten von Fr. T. führen aus meiner Sicht nicht zum Erfolg gerade weil sie bewusst auf Litauen und Polen setzt . Dort bekommt sie jegliche Unterstützung verliert aber auch sicher viele Anhänger.
Was der Opposition in Belarus jetzt fehlt ist eine starke Opposition mit einem zukunftsweisenden Programm, welches eine wirkliche Unabhängigkeit garantiert und kein Ausverkauf.
Für mich ist das Wahlergebnis auch manipuliert. Bei solchen Zustimmungsraten ist immer genaues Hinsehen angesagt. Das trifft allerdings auch auf die Zahlen zu welche die Opposition vorgab.
Auch dagegen sprechen viele reale Gründe.
So kann man sich drehen und werden wie man will, Klarheit schafft nur eine erneute Wahl mit echt neutralen Beobachtern.
Allerdings habe ich dann doch Zweifel das die " Verlierer" egal welcher Seite dann nicht auch rufen Manipulation.
Es ist ja trauriger Weise heute fast schon normal

18:45, Olivia59

>>Wer den Diskurs bestimmt ist im Prinzip immer nur eine Machtfrage.
Im Fall von Lukaschenko ja ganz offensichtlich.
Vertreter seiner Linie kommen allerdings bei uns kaum zu Wort – aus dem Grund, dass sein Einfluss nicht so weit reicht und auf eine Einladung im Sinne von "offenem Diskurs" kann er lange warten.<<

Sie wünschen sich einen offenen Diskurs mit Vertretern autoritärer Politikmodelle?

Ich dachte eigentlich, das Thema wäre bei uns mehr oder weniger gegessen.

@ zöpfchen

Weißrussland gehört zu Putin‚s Reich.

König Putin?


Es soll sich niemand irgendwelcher Illusionen hingeben. Demokratie und freies Denken hat dort keine Chance. Widerstand ist zwecklos

Gerechter Widertand für Demokratie und Freiheit ist nie zwecklos.

18:45 von Olivia59 | immer für freie Debatten

Na dann machen Sie mal Platz für die Argumente der Querdenker im öffentlichen Diskurs.

Ja gerne. Ich sehe viele der Maßnahmen auch sehr kritisch. Bin pro-Impfung aber anti-Lockdown.
Meine Kommentare hier sind überwiegend regierungskritisch und immer pro- freie Debatten.

Im Fall von Lukaschenko ja ganz offensichtlich.
Vertreter seiner Linie kommen allerdings bei uns kaum zu Wort

Wichtig ist, dass Oppositionelle im Lande selbst zu Wort kommen und Gestaltungsmöglichkeiten genießen. In Belarus Fehlanzeige. Sorgen um die Propaganda-Möglichkeiten von Regierungen mache ich mir weniger oder gar nicht.

Am 28. März 2021 um 18:05 von Sisyphos3

< zumindest sollte man auch bei uns drüber nachdenken,
ob nicht auch wir gelegentlich am Nasenring geführt werden

Das ist zu kompliziert.
Wir haben doch die Pild-Zeitung, die bildet uns unser Meinung... :)

Am 28. März 2021 um 18:45 von Olivia59

@16:16 von Vielfalt: "Die Frage wer recht hat, ist oft kompliziert. Aber wer unrecht hat, ist in manchen Fällen sehr schnell zu erkennen.
Eine Haltung gegen freie und offene Debatten spricht nämlich Bände."

Zitat: Na dann machen Sie mal Platz für die Argumente der Querdenker im öffentlichen Diskurs.

Die haben heute in Darmstadt demonstriert. Keiner wurde verhaftet. Keiner wurde niedegeknüppelt.

Können Sie sich Zustände wie letzte Woche in Kassel in Belarus vorstellen?

Die Querdenker nehmen am öffentlichen Diskurs teil - überproportional.

Am 28. März 2021 um 18:22 von Postquestioner

< Tikhanovskaya ist jetzt mit ihren Kindern in Litauen und bereist Europa, um die EU-Führer dazu zu drängen, die Kampagne des belarussischen Volkes zu unterstützen

Ich würde es "die Kampagne GEGEN belarussischen Volkes " nennen, denn sie verlangt ja nach Sanktionen gegen Weißrussland.
Ist ein von vielen Gründen, warum sie nie in Weißrussland an die Macht kommt.

@ Bernd Kevesligeti

Aber die Arbeiterschaft, sie zog in der großen Mehrheit nicht mit. Wohlweißlich, der wirtschaftsliberalen Vorstellungen der Opposition (städtische neue Mittelschichtler) wollte sie nicht ein Opfer mehr in Osteuropa werden.

Mein Herz schlägt für die Opposition, die sich gegen einen autoritären Wahlmanipulierer wendet. Jenseits aller Arbeiter-Nostalgie und Ost-Romantik. Ich glaube, Sie müssen langsam mal der Realität ins Auge blicken.

@ werner1955 - keine faire Wahl

Bestimmt nicht weil ein Paar Bürger von ca. 10 Mill. die demokratischen Wahlergebnisse nicht achten wollen.

Es gab ja keine demokratische Wahl. Wenn es die gäbe, wüsste man, wer eine Mehrheit der Wahlbevölkerung hinter sich hat.

@ Werneranerin - Das Regime hat kein Interesse an fairen Wahlen

Wenn ... die tatsächliche Mehrheit der Bürger dafür steht, dass Lukaschenko abtritt.

Gerade das verhindert das bestehende Regime ja.
Ich will nicht behaupten, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen Lukaschenka wäre. Man weiß es leider einfach nicht. Und der autoritäre Langzeit-Herrscher lässt eine freie Wahl nicht zu, sondern bleibt einfach mit einer sicherheitshalber manipulierten Wahl an der Macht.

Darstellung: