Kommentare

Es steht zu befürchten, dass

Es steht zu befürchten, dass wir uns schon spätestens in 10-14 Tagen nicht mehr merken müssen, welche Länder und Regionen zu den Hochrisikogebieten gehören: Es werden dann so gut wie alle sein.

Hochrisko

Das ganze könnte uns erspart bleiben, wenn alle anderen rund 200 Länder Deutschland als Höchstrisikogebiet einstufen würden. Das Infektionsgeschehen sowie die Handelnden in der Politik aber auch alle Interessenvertreter (!) würden dies rechtfertigen. Egal was bei uns beabsichtigt ist, es finden sich immer zig angebliche Besserwisser, die es glauben besser zu wissen.

...ttestEineMeinung

Hoffen wir mal, dass die Impfungen nicht für zu viele zu spät kommen.

Wo ist das Leben noch corona-frei?

Kann es wirklich sein, dass die ganze Welt so sehr schwer getroffen wird?
In welchem Staat außer in der VR China läuft das Leben noch maskenlos und coronafrei ab?

Wir nehmen es hin, bis DEU selbst als Hochrisikogebiet gilt

Und bitte nicht vergessen: Infektion bedeutet nicht automatisch Tod. Ein milder Verlauf ist nach wie vor in den allermeisten Fällen die Regel, auch bei Mutationen. Und solange man Ansteckungsorte und Übertragungswege trotz Millioneninvestitionen nicht bestimmen konnte, müssen wir es vielleicht einfach mal hinnehmen, dass dem Menschen die Natur den Spiegel ohne Willkür und ohne Unterscheidung vorhält.
Wenn Staaten wie Deutschland bei 85 Millionen Menschen im Land bei 3000 Betten im Intensivbereich schon am Limit sind, dann haben da ein paar Leute seit einem Jahr ihren Job nicht gemacht und das müssen Wirtschaft und Bevölkerung ausbaden.

Keine Vorschrift hilft , ...

..., wenn sich zig Menschen nicht dran halten. Allein der Umgang mit Masken lässt vielerlei erahnen. Beim Eisberg guckt auch nur ein Sechstel aus dem Wasser.

Das kann uns auch passieren,

Das kann uns auch passieren, wenn wir weiterhin die Impfungen verschieben und außer Appelle an die Geduld der Bürger von der Politik nichts hören. Kein Druck auf Astra und co, nur immer Ausflüchte. Der Jahresbeginn kurz zusammengefasst lautet: Impstoff gibt es Ende Januar, nein, Ende Februar, nein, ganz bestimmt vor Ostern und alle können wieder urlauben, nein, Ende April, nein Mitte des Jahres und dann spricht Frau Merkel vor zwei Tagen aus, was alle vermuteten: 2021 steht Reisen schon mal nicht mehr zur Debatte (siehe https://www.youtube.com/watch?v=T027e_vn3Ts). Also könnte es außer Geschäftsreisenden doch ganz egal sein, welche Länder wie eingestuft werden?! Solange der Handel irgendwie läuft und sich kein Schiff im Suezkanal querstellt, müssen wir die Zähne zusammenbeißen. Vor der Bundestagswahl wird eh kein Vorpreschen in welche Richtung auch immer zu erwarten sein (Pesionsansprüche sichern).

Unvernunft

Hauptsache für die (angeblich) Eingesperrten ist nun wieder Mallorca als Urlaubsdomizil erreichbar.
Die Unvernunft der Menschen kennt eben keine Grenzen. Deswegen wird Corona immer ein fester Bestandteil unseres "Lebens" sein. Es gibt zu viel Egoisten auf der Welt.

Eigenartig...

Ich habe das seltsame Gefühl, dass jetzt in der Woche vor Ostern noch einige beliebte Urlaubsländer dazukommen werden.

Corona - Verwirrung

Da möchte das Saarland, als Nachbarstaat von Frankreich ab Osterdienstag die Geschäfte weitestgehend -mit Auflagen, die kaum kontrollierbar sind - wieder öffnen.
Deutschlands zweite "Heimat“, Mallorca, ist wieder im engen Flugzeug zu erreichen.
Aber ein Ferienhaus im eigenen Land darf ich als Urlauber nicht buchen.
Der politische Irrsinn lässt grüßen.
Macht nur weiter so. Lockert alles. Spätestens nach den Herbstferien wird dann wie im letzten Jahr alles wieder geschlossen.

@Giovanni87 19:32

„ ... da ein paar Leute seit einem Jahr ihren Job nicht gemacht und das müssen Wirtschaft und Bevölkerung ausbaden.“

Wann begreifen die Letzten, dass sich Spitzenkräfte für Intensivmedizin nicht in einem Jahr ausbilden lassen, dass man mehrere Pfleger/innen für einen schweren Fall braucht, dass Apparate nicht autonom arbeiten, dass es aufopferungsvolle Pflegekräfte gibt, die wegen der Bedingungen ausgebrannt aufgegeben haben, dass sogar Pflegekräfte verstorben sind ....
Möchten Sie tauschen?

Je stärker man an Covid-19 glaubt ...

umso schwerer wird der Krankheitsverlauf.

Steile These; dies gebe ich durchaus zu.
Bleibt aber die Tatsache, dass auch Placebos eine positive Wirkung auf die Gesundheit von Patienten haben.
Das Gegenteil kann aber auch eintreffen!
Der sogenannte Nocebo-Effekt kann somit auch zu einer deutlichen Verschlechterung des Gesundheitzustandes führen.
Experimentell wurde dies auch schon bestätigt. Glücklicherweise überlebte der Patient, nachdem man ihm erzählt hat, dass es nur Placebos waren.

Daher würde ich allen hier empfehlen hier mit der Hysterie aufzuhören um somit solidarisch die Volksgesundheit (ich habe das böse V-Wort benutzt) zu stärken.

Wir kommen durch die Krise/Pandemie und wir werden auch die 3. Welle überleben/überstehen.

Und um dieses Gefühl zu stärken hier die Überlebenschancen nach Altersklassen auf Basis der US-Zahlen, unsere Feunde =).
0-19 Jahre -> 99.997%
20-49 Jahre -> 99.98%
50-69 Jahre -> 99.5%
70+ Jahre -> 94.6%

werden Hochinzidenzgebiete ?

Nein, Sie sind wegen hoher Infektionen Risikogebiete und wir führen jetzt sinnvolle und dringend notwendige Maßnahmen durch.

@Oneiroi um 19:47

"Macht nur weiter so. Lockert alles. Spätestens nach den Herbstferien wird dann wie im letzten Jahr alles wieder geschlossen."

Bis zum 21. September haben doch alle erwachsene Bundesbürger ein Impfangebot erhalten.

Und somit werden dann auch die digitalen Impfpässe, sowie die Massentests an Gesunden überflüssig. Ist das nicht toll?

Denn wenn alle geimpft sind, die wollen, dann braucht man auch nicht mehr die Geimpften schützen vor den Ungeimpften.
D.h. wir brauchen den ganzen Schnickschnack gar nicht. Wohoo!

Hochinzidenzgebiete Grenzen und Urlaub

Die Ausweisung zum Hochinzidenzgebiet ändert wenig. Kaum Kontrollen, Stichproben wenn überhaupt der notwendigen Test, wie wird der Pendler von Touristen unterschieden?
Flüge sind einfacher als Autos zu kontrollieren. Der Test muss vorgezeigt werden. Das Testen bei Rückkehr sollte überprüft werden, sonst ist es sinnlos.

Reisen sind Nebenplätze. Infektionen entstehen zum Großteil bei der Arbeit, hier wäre Testpflicht wichtig.

Letztlich sollte man einfach schauen, dass schnell geimpft wird, der produzierte Impfstoff aus Marburg, der in Belgien abgefüllt wird, ganz schnell geprüft und freigegeben wird und schnell nach Deutschland geliefert.

Bei den ersten Hausärzten in Bayern ergaben sich nun schon Zeitverzögerungen, überhaupt Leute Ü80 zu finden, die noch nicht geimpft waren. Doch erst dann darf Gruppe 2 ran. Es sollte dringend schnell geimpft werden, wer kommt wird geimpft nach Abwägung. Sonst ist mit 2 Wochen Haltbarkeit der Wirkstoff schnell hin.

Es sollte erwähnt werden,

Es sollte erwähnt werden, dass in der Theorie zwar eine Testpflicht besteht, diese aber nur stichprobenartig an den Grenzen kontrolliert und damit in der Praxis durchgesetzt wird. Es ist schlichtweg kein Personal vorhanden, welches diese bzw. irgendwelche Kontrollen in Vollständigkeit vornehmen könnte. Und das übrigens seit Anbeginn der Pandemie.

Ziel verfehlt (mal wieder)

"Die Einstufung als Hochinzidenzgebiet richte sich in keiner Weise gegen die Partner in Frankreich, sondern gegen das Virus."

Die Einstufung richtet sich gegen den Reiseverkehr und damit auch gegen die Reisenden sowie die bereisten Länder.

Maßnahmen gegen das Virus müssen dort getroffen werden, wo sich das tatsächliche Infektionsgeschehen abspielt: Innerhalb der eigenen Landesgrenzen. Zu dieser Erkenntnis ist inzwischen sogar das RKI gelangt. Die Politik müsste nur mal danach handeln.

Heute hatte ich ein tolles Erlebnis ...

ich betrat ein ortsansässiges Kaufhaus. Ich besuche es hauptsächlich um Lebensmittel zu besorgen, da es günstig auf dem Arbeitsweg liegt. Aber es bietet auch andere Dinge an wie Haushaltswaren, Kleidung, Spielzeug usw.

Die Abteilungen sind kaum getrennt. Aber man muss um bei den anderen Abteilungen einkaufen zu können einen Termin haben oder sowas ... keine Ahnung. Ich kaufe dort halt nur Lebensmittel (terminlos).

Zumindest waren vor mir 2 Damen mit Kind. Und die eine meinte sie wäre schon geimpft ...
...
jupp
...
Interessiert niemanden! Ich fand es toll als das Personal dann meinte "interessiert nicht".

19:50 von Shantuma Wenn ich

19:50 von Shantuma

Wenn ich jetzt schreiben würde, was ich denke, würde ich den roten Balken bekommen.
Wie kann man nur so Empathie- und Respektlos sein ?
Was ist da bloß falsch gelaufen ?
Und Ihre Zahlen können Sie sich sonst wo anheften, die sind - nachdem die Mutanten unterwegs sind - nicht das Papier wert auf dem sie stehen.

@um 19:07 von andererseits

""Es steht zu befürchten, dass wir uns schon spätestens in 10-14 Tagen nicht mehr merken müssen, welche Länder und Regionen zu den Hochrisikogebieten gehören: Es werden dann so gut wie alle sein.""

Antwort:
Es steht zu befürchten, dass wir auch dazu gehören werden!
Nicht nur um uns herum.

@Shantuma 19:57

„.... Denn wenn alle geimpft sind, die wollen, dann braucht man auch nicht mehr die Geimpften schützen vor den Ungeimpften.
D.h. wir brauchen den ganzen Schnickschnack gar nicht. Wohoo!“

Haben Sie auch mal daran gedacht, dass es für Kinder (die immer mehr betroffen werden) noch kein Impfung gibt?
Verschließen Sie ruhig weiter Ihre Augen vor Langzeitfolgen.
Menschen wie Sie wachen erst auf, wenn sie selbst betroffen sind. Mit solchen Gegebenheiten muss eine Gesellschaft leben.

@Mika D - Tests sind immer gut

19:57 von Mika D:
"Das Testen bei Rückkehr sollte überprüft werden, sonst ist es sinnlos."

Der Sinn der Tests besteht darin, dass die meisten positiv Getestete weitere Ansteckungen vermeiden werden.

Eine explizite Testpflicht für ausgewählte Grenzgänger ist aber sinnfrei, solange der Großteil der Bevölkerung ungetestet am Infektionsgeschehen teilnehmen kann.

Die Politik wird aber auch weiterhin versuchen, den Grenzverkehr zum Infektionstreiber zu erklären. Denn das lenkt vom eigenen Versagen im Landesinneren ab.

Ein globales Problem

Es handelt sich um eine Pandemie - und damit um ein globales Problem. Die Südsee (Samoa, Tonga, Niue u.a.) dürften wahrscheinlich aufgrund ihrer Abgeschiedenheit weniger stark betroffen sein, ebenso Neuseeland. Im übrigen aber haben die Mutationen eine neue Dimension in der Pandemie geschaffen. Deutschland steht noch vergleichsweise gut da.

@Giovanni87

Steile These...
"Wenn Staaten wie Deutschland bei 85 Millionen Menschen im Land bei 3000 Betten im Intensivbereich schon am Limit sind, dann haben da ein paar Leute seit einem Jahr ihren Job nicht gemacht und das müssen Wirtschaft und Bevölkerung ausbaden."

Die Wirklichkeit sieht aber so aus:

"Wie viele Intensivbetten sind in Deutschland verfügbar?
In Deutschland führen 1.160 Krankenhäuser intensivmedizinische Betten. Die Gesamtzahl der Intensivbetten (ITS-Betten) beträgt laut Statischem Bundesamt 28.031 [1]. Bezogen auf die Bevölkerung bedeutet das: Es stehen 33,7 ITS-Betten pro 100.000 Einwohner zur Verfügung. Im Vergleich zu anderen Ländern ist das weit überdurchschnittlich. So hielt Italien im Jahr 2010 mit 12,5 Betten pro 100.000 Einwohner weniger als die Hälfte der deutschen Intensivkapazität vor [2]. In den Niederlanden war es 2018 mit 7,1 Betten pro 100.000 Einwohner weniger als ein Viertel [3]. Die skandinavischen Länder haben ähnliche Kapazitäten wie die Niederlande [2]".

@19:07 von andererseits

//Es steht zu befürchten, dass wir uns schon spätestens in 10-14 Tagen nicht mehr merken müssen, welche Länder und Regionen zu den Hochrisikogebieten gehören: Es werden dann so gut wie alle sein.//

Ich habe da gerade "Risikogebiete" der anderen Art (Umwelt) ausgemacht und zwar in der Rubrik Blickpunkte (erstes Foto).
Mit dem Umweltproblem weiche ich zwar vom Thema ab, aber mit dem Foto (davon bekommt man Alpträume) wird halt überdeutlich, dass wir neben der Pandemie ein anderes Problem haben, dass nicht in den Hintergrund rücken darf.

Als ob

nur in Frankreich die Zahl der Infektionen ansteigen würde. Diese Entscheidung dient doch nur dazu davon abzulenken, dass bei der letzten stunden- und nächtelangen Sitzung mit den Ministerpräsidenten der Länder NICHTS herausgekommen ist..Aber wenn die deutsche Regierung meint, dass die Zahlen in Deutschland wegen Franzosen steigen, welche die Grenze überqueren...

@Gionanni

Sorry, aber von 1990 bis 2019 ist die Zahl der Intensivbetten um ca. 64% gestiegen. Deutschland hat während der 1. Pandemiewelle Patienten aus Frankreich und Italien mitbehandelt. Die Zahl der Intensivbetten dürfte sich im übrigen bei ca. 27.000 bewegen, nicht bei 3000 wie von Ihnen angenommen. Wir sollten nicht immer alles schlechtreden. Ich jedenfalls bin froh, gerade jetzt in der Krise in Deutschland zu leben.

19:07 von andererseits

«Es steht zu befürchten, dass wir uns schon spätestens in 10-14 Tagen nicht mehr merken müssen, welche Länder und Regionen zu den Hochrisikogebieten gehören: Es werden dann so gut wie alle sein.»

Südostasien wird die Ausnahme bleiben. Auch dort kommt "noch eine Welle". Aber die wird mit ganz anderer Wellenhöhe sein, weil sie wieder von Inzidenzen < 10 ausgeht. Dann viel weniger gravierende Maßnahmen und Einschränkungen erfordert, die Kontrolle nicht zu verlieren.

In Japan wird es (wie auch in 2020) die Kirschblüte bis ca. Ende April sein. Danach ist sowieso wieder Golden Week the 2nd mit aneinander gereihten Feiertagen … und das Land steht arbeitstechnisch für mind. 7 Tage still. Das Schuljahr ist zu Ende.

Hat man 2020 klug genutzt, um hier und da "was länger zu dengeln", und ohne ausdrückliche Verbote (außer Menschenmegen in Hallen) so‘ne Art von Lockdown Very Light zu erreichen.

Hat sich seither 1.001x bezahlt gemacht.
Das geht aber nur bei geringer Inzidenz bis max. ± 25.

@Giovanni87 - Ausschlussverfahren

19:32 von Giovanni87:
"Und solange man Ansteckungsorte und Übertragungswege trotz Millioneninvestitionen nicht bestimmen konnte [...]"

Nach dem Ausschlussverfahren bleiben nur noch die Arbeitsplätze übrig, denn alles andere ist verboten oder geschlossen.

@Fräulein Alt, 19:39 Uhr

Volle Zustimmung. Viele rufen nach dem Staat und tragen selbst leider nicht zu einer wirksamen Pandemiebekämpfung bei, Der Appel an die Eigenverantwortlichkeit und Vernunft verhallt bei vielen. Und diejenigen, die glauben, dass es unserem Land erst so richtig dreckig gehen müsse, damit sie politischen Nutzen daraus ziehen können, leben ohnehin in ihrer eigenen tumben Ideologie. Gerade jetzt, in der Krise, sollten eigentlich alle zusammenstehen und die Schutzmaßnahmen unterstützen.

@schneegans - Je mehr mitmachen, desto besser ist es.

19:37 von schneegans:
"Keine Vorschrift hilft, wenn sich zig Menschen nicht dran halten."
> Das ist Unsinn. Die Maskenpflicht ist umso wirkungsvoller, je mehr Menschen sie befolgen.

"Allein der Umgang mit Masken lässt vielerlei erahnen."
> Die meisten Menschen machen es richtig. Und die FFP2-Masken schützen ja in beide Richtungen.

"Beim Eisberg guckt auch nur ein Sechstel aus dem Wasser."
> Es ist sogar nur ein Zwölftel. :)

Wir werden es gemeinsam schaffen..

Und nur gemeinsam. Wir leben in einer Solidargemeinschaft welche Anforderungen an uns alle stellt. Tschechien, Slovakei, Frankreich.. Inzidenzwerte?
Heute dort Morgen bei uns. Warum nicht? Ignoranz ist überall vorhanden, Egoismus bricht sich bann. Ich habe es aufgegeben, an Solidarität zu glauben.
Man kann eine weltweite Pandemie für politische Restriktionen instrumentalisieren. Ich schreibe mir hier die Finger wund, weil ich tolerant bin und an das Gute im Menschen glaube. Und ich denke und hoffe, dass ich damit nicht alleine bin.. es geht um unsere Zukunft, die Zukunft unserer Kinder und Enkel und nicht um die Zukunft politischer Partein oder persönlicher Bedürfnisse. Öffnungen jedweder Art, welche politischem oder persönlichem Eigenutz dienen, sind zu verurteilen. Politik muss Dienstleister für die Menschen sein und nicht umgekehrt. Und wer die aktuelle Situation von Millionen trauernden noch nicht begriffen hat, stattdessen mit platten Verbalinurien um sich wirft, muss lernen.

20:27 von Adeo60

aufgrund ihrer Abgeschiedenheit weniger stark betroffen sein, ebenso Neuseeland.
.
liegt es nur an der Abgeschiedenheit oder nicht auch am Verhalten, der Disziplin der Menschen ?
Aber das ist ja normal, in unserem Denken, Eigenverantwortung zählt nicht
ob bei der Rente die man kriegt ob man arbeitete oder nicht wie auch bei Corona,
da gibt es dann Extraimpfkontingente für hohe Inzidenzwerte - sprich Disziplinlosigkeit

@Oneiroi, 19:47 - Kurs halten

Leider kann man Flugreisen aus rechtlichen Gründen nicht ohne weiteres verbieten. Die Politik rät ja dringend von Urlaubsreisen ab und appelliert an die Vernunft der Bürger.
Auch die Öffnungen, die das Saarland nach Ostern angekündigt hat, stossen zu Recht auf breite Ablehnung - auch der Bundesregierung. Leider sind es vor allem die Oppositionsparteien, insbesondere AFD und FDP, welche die Schutzmaßnahmen als unverhältnismäßig einstufen und immer wieder Lockerungen predigen. Ich hoffe die Bundesregierung und die Mehrheit der MPs bleiben ihrer Linie treu und räumen dem Schutz der Bürger die höchste Priorität ein. Wichtig ist nun vor allem rasches und konsequentes Durchimpfen. In diesem Punkt wurde tatsächlich vieles verschlafen.

@ich1961 - Angstzustände schaden der Gesundheit

20:12 von ich1961:
"Wie kann man nur so Empathie- und Respektlos sein ?"
> Ich sehe es wie Shantuma: Wer sich in irgendwelche paranoiden Panikzustände hineinsteigert, der schadet seiner Gesundheit auch ohne Covid.

"Was ist da bloß falsch gelaufen ?"
> Die Frage muss man sich wohl von einem Psychologen beantworten lassen. Wer für Ängste empfänglich ist, hat es schon seit Monaten sehr schwer. Ablenkungsmöglichkeiten gibt es ja kaum.

"Und Ihre Zahlen können Sie sich sonst wo anheften, die sind - nachdem die Mutanten unterwegs sind - nicht das Papier wert auf dem sie stehen."
> Das glauben Sie woher zu wissen?

@ Shantuma - keine Glaubendfrage

Je stärker man an Covid-19 glaubt ... umso schwerer wird der Krankheitsverlauf.

Sie werden es nicht glauben, aber dem Virus ist Ihr Glaube völlig egal.
Sie können sogar das beste Immunsystem der Welt haben, wenn die richtige Menge Virus (das ist immer noch so wenig, dass Sie es auch mit einer Lupe gar nicht sehen können) auf ihren Schleimhäuten landet, dann brechen alle Dämme.
Momentan werden die Patienten immer jünger und die Hälfte der Patienten mit schwerem Verlauf ist unter 60.

@Schneegans, 20:20

Ein sehr guter Kommentar.

@ 19:32 von Giovanni87

Und solange man Ansteckungsorte und Übertragungswege trotz Millioneninvestitionen nicht bestimmen konnte ...

Das hat wenig mit Investitionen zu tun, die Patienten wissen es einfach nicht, wo sie sich vor 5 bis 7 Tagen angesteckt haben könnten. Würden Sie es wissen? Also.

Man vermutet, dass im Moment die meisten Ansteckungen am Arbeitsplatz und vor allem in Kindertagesstätten passieren. Die Kinder sind meist asymptomatisch und stecken andere Kinder, die Eltern und andere Erwachsene an. So geht es ja mit Erkältungen auch, Kindergarteneltern können ein Lied davon singen.

@ Sisyphos3 - Dafür sind wir zu weich

liegt es nur an der Abgeschiedenheit oder nicht auch am Verhalten, der Disziplin der Menschen?

Neuselland hat einen Lockdown durchgezogen, da weint der deutsche Öffnungs-Apostel ja schon beim Nachrichtenlesen.

20:56 von frische Unterhose

Momentan werden die Patienten immer jünger und die Hälfte der Patienten mit schwerem Verlauf ist unter 60.
.
kann man das irgendwo auch nachlesen ?

um 19:50 von Shantuma

Je stärker man an Covid-19 glaubt ... umso schwerer wird der Krankheitsverlauf.

Stimmt! Das ist so ähnlich wie der Menschenverstand, der umso stärker zunimmt, je mehr man davon überzeugt ist, über ihn in nennenswertem Ausmaß zu verfügen.

Es richtet sich nicht gegen Reisende

@ Nachfragerin:
Die Einstufung richtet sich gegen den Reiseverkehr und damit auch gegen die Reisenden sowie die bereisten Länder.

Nein, das ist falsch. Die Einstufung richtet sich nicht gegen die Reisenden selbst, nur gegen das Reisen an sich. Man macht die Reisenden zu Daheimbleibenden und alles wird gut.

20:27 @ Adeo60

"... Deutschland steht noch vergleichsweise gut da. "

Weil wir auf 1.000.000 Einwohner wesentlich weniger testen als Tschechien und Frankreich, sie Worldometer u.a. Quellen. Bei uns ist die Dunkelziffer höher. PCR-Test werden teilweise symptomatischen Patienten von den GA immer noch verweigert.
Genau genommen Verstoß gegen TestVO und IfSG, wie es scheint von einigen Politikern so gewollt.

Gerade erst wieder von zwei Fällen erfahren, die dann bei den Haus- bzw. Kinderärzten um Tests gebettelt haben.
Ergebnis eines Tests Variante P1.

Wir marschieren straff auf offizielle Inzidenz von 200/100.000 EW pro 7 Tage zu. Ohne Gegenmaßnahmen.

@ Sisyphos

Ja, beim RKI.

20:55 von Adeo60

Ich hoffe die Bundesregierung und die Mehrheit der MPs bleiben ihrer Linie treu und räumen dem Schutz der Bürger die höchste Priorität ein.

Das heißt also im Klartext, um die Pandemie erfolgreich zu bekämpfen sind wir auf Gedeih und Verderb auf den Charakter der M.P.'s angewiesen.Ich als einfacher Bürger kann das alles nicht fassen.

20:48 von Nachfragerin

@schneegans
"Beim Eisberg guckt auch nur ein Sechstel aus dem Wasser."

Es ist sogar nur ein Zwölftel. :)

Aber nur bei kleinen Eisbergen :-)

Am 26. März 2021 um 19:47 von Oneiroi

Zitat: Da möchte das Saarland, als Nachbarstaat von Frankreich ab Osterdienstag die Geschäfte weitestgehend -mit Auflagen, die kaum kontrollierbar sind - wieder öffnen.

Ich hatte in einem anderen Threat versucht, darauf hinzuweisen, dass das Saarland wegen seiner Nähe zu Frankreich (Moselle) eine Sonderration Impfstoff zulasten der anderen Bundländer bekommen hat.

Ich kann nicht verstehen, warum das einen Balken bekam.

Ich bin selbst Saarländer, finde das -mehr Impfstoff einerseits, mehr Öffnung andererseits- aber nicht sehr solidarisch.

@Sisyphos. 20:51

Mit dieser Argumentation rennen Sie bei mir offene Türen ein. Ich kenne die Lebensart der Samoaner (Aiga) sehr gut. Wenn Sie sich erinnern, habe ich oft von einem Charaktertest gesprochen, den wir in der Corona-Krise erleben. Sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg sowie die Bekämpfung einer Pandemie folgen letztlich den gleichen Gesetzmäßigkeiten. Wer sich klare Ziele setzt, eine überzeugende Strategie verfolgt, fleißig trainiert, Disziplin zeigt und vor der Ziellinie nicht schlapp macht, kann auch das vermeintlich Unmögliche schaffen. Die Besten werden sich auch in der Pandemie durchsetzen, vielleicht nicht nur gesund, sondern auch wirtschaftlich gestärkt daraus hervorgehen. Vor allem dürfte die mannschaftliche Geschlossenheit entscheidend sein. Viele Gruppierungen folgen in Deutschland eigenen Interessen und tumben Ideologien, die nicht dem Gemeinwohl dienen - leider!

@Nachfragerin 20:48

19:37 von schneegans:
"Keine Vorschrift hilft, wenn sich zig Menschen nicht dran halten."
> Das ist Unsinn. Die Maskenpflicht ist umso wirkungsvoller, je mehr Menschen sie befolgen.
—- Sie merken nicht, dass Sie sich widersprechen..—
"Allein der Umgang mit Masken lässt vielerlei erahnen."
> Die meisten Menschen machen es richtig. Und die FFP2-Masken schützen ja in beide Richtungen.
—- Sehr viele Menschen machen es nicht richtig.—
"Beim Eisberg guckt auch nur ein Sechstel aus dem Wasser."
> Es ist sogar nur ein Zwölftel. :)
—-Genau genommen gucken 10% aus dem Wasser, aber in meiner Jugend hat man mir noch die Sechstel-Geschichte erzählt.—-

@Barbarossa 2, 21:18

Zwischen der Politik von Kanzlerin Merkel und den MPs kann man oft deutliche Widersprüche erkennen. Ich bekenne mich ganz klar zu einer Strategie der Pandemiebekämpfung, die die Gesundheit und das Leben der Bürger an die erste Stelle setzt. Eine Strategie, die vor allem auch getragen wird von den Experten, Virologen und Epidemiologen. Merkel lag in ihren Einschätzungen fast immer richtig. Im Grundsatz fogt ihr ja auch die Mehrheit der MPs. In diesem Sinne sollten Sie bitte auch meinen Kommentar verstehen. Von den anderen im BT vertretenen Parteien (außer SPD und den Grünen) erlebe ich im wesentlichen eine Politik, die den Freiheitsrechten alles unterordnet, ja bereit zu sein scheint, über Leichen zu gehen.

Am 26. März 2021 um 20:28 von Anna-Elisabeth

„Ich habe da gerade "Risikogebiete" der anderen Art (Umwelt) ausgemacht und zwar in der Rubrik Blickpunkte (erstes Foto).
Mit dem Umweltproblem weiche ich zwar vom Thema ab, aber mit dem Foto (davon bekommt man Alpträume) wird halt überdeutlich, dass wir neben der Pandemie ein anderes Problem haben, dass nicht in den Hintergrund rücken darf.“

Sie haben Recht.

Umso desto erfreulicher ist es, dass Joe Biden die Staatspräsidenten Chinas und Russland
zu einem Klimagipfel eingeladen hat.

Es tut sich was.

Ein Anfang ist gemacht

Salzgitter statt Paris

Warum Paris?
Auch in Deutschland gibt es interessante Hochinzidenzgebiete.
Zum Beispiel ist Salzgitter eine
Hochinzidenzkommune. (Dieser Begriff ist in Niedersachsen in §18a der Coronaverordnung definiert).
Salzgitter hat über 30 kleinere Ortsteile, meist durch reizvolle Äcker oder interessante Brachflächen von einander getrennt, so zum Beispiel Engerode vom Rest.
Wir haben hier aber auch ein Thermalbad mit salzigen Wasser und eine Burgruine, sowie ein Kreuz, das in der Nacht leuchtet.
Einen See, einen Golfplatz und vieles mehr.
Wer sich wirklich für Hochinzidenzgebiete interessiert, der muss Salzgitter in die Liste aufnehmen.
Einfach mal Salzgitter googeln und schon weiß man mehr.

Gute Nacht.

@ 20:16 von Klaus1963

Sie sagen es. Ich habe auch nicht von "um uns herum" geschrieben, sondern von Ländern und Regionen.

Ich denke mal...

... ich bin raus aus dieser Diskussion. Man / frau verzettelt sich in klein klein Diskussionen, ohne über den Tellerrand hinaus zu sehen. Den MPs und Frau Dr. Merkel wirft man vor, keine pragmatischen Lösungen zu haben. Müssten die doch.,verdienen ja viel Geld! Und hier im Forum eiern 200 Leute mit 200 verschiedenen Meinungen umher. Klar, nur so kann man eine Pandemie bezwingen. Natürlich sind Foristen schlauer als alle Anderen im Plenum..

Eigenverantwortung

Bin da auch voll bei Ihnen. Ich halte mich auch dran, halte auch meine Kontakte auf absolutem Minimum und sofern Tests möglich sind, nehm ich diese auch wahr, um so sicherzustellen, dass ich meine Mutter z.B. nicht gefährde, wenn ich sie besuche. Allerdings zum Punkt Eigenverantwortung in der breiten Masse: wer soll sich denn noch gebunden fühlen, wenn das selbst die Entscheidungsfinder, hier v.a. die 16 Landesfürsten selbst nach Gutdünken und pot. Wählerstimmen übergehen? MPK Zustimmung zu Punkt A, B und C. Am nächsten TAg aber wird aber wieder aufgeweicht, dann doch nach E oder F gehandelt, im anderen BL wieder nach Belieben mit G und H experimentiert. Wenn die Entscheider A sagen und B machen, wie kann ich vom Volk dann erwarten, sich an Plan A zu halten? Das ist die Müdigkeit, die hier oft erwähnt wird. Klare Kante von SH bis Bayern wäre endlich angesagt. Wenn das nicht geht, bliebe Fr. Merkel nur der Notstand, um die MP zu übergehen im Interesse der Pandemiebekämpfung.

Am 26. März 2021 um 20:41 von Nachfragerin

Nach dem Ausschlussverfahren bleiben nur noch die Arbeitsplätze übrig, denn alles andere ist verboten oder geschlossen.
______
Selbst die glühendsten Befürworter der Schul- und Kitaöffnungen nehmen mittlerweile zur Kenntnis, dass diese eben doch erheblich mehr zum Infektionsgeschehen beitragen, als es monatelang kommuniziert wurde.
Oder hatten sie diese unter der Rubrik "Arbeitsplätze" mit gerechnet ?

21:27 von Adeo60 @Barbarossa 2, 21:18

Zwischen der Politik von Kanzlerin Merkel und den MPs kann man oft deutliche Widersprüche erkennen.
.
warum auch nicht ?
herrscht hier im Thread eine einheitliche Meinung ?

@frische Unterhose - magischee Grenzschließungen

21:10 von frische Unterhose:
"Man macht die Reisenden zu Daheimbleibenden und alles wird gut."

Man schließt die Grenzen und wie durch Zauberhand können sich 83 Millionen Deutsche nicht mehr gegenseitig anstecken?! Wer das glaubt, hat gar nichts verstanden.

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