Kommentare

und eines glücklichen „Aufeinandertreffens“:
„Der Plan zu dieser gewaltigen Renaturierung eines ganzen Landstriches entstand in den 90er-Jahren auf Initiative von Heinonen zusammen mit dem US-amerikanischen Multimillionär Douglas Tompkins.
Der Gründer (...) war nach seinen Reisen fasziniert von dem Feuchtgebiet. Dabei sah er auch, wie sehr Landwirte und die Bevölkerung am Rande des Gebiets die Natur zerstörten. Bereits seit den 70er-Jahren waren Riesenotter und Jaguare in dieser Gegend ausgestorben. Jäger hatten sie ausgerottet und Landwirte hatten große Flächen für den Reisanbau trockengelegt.
Erst mit der Ankunft von Tompkins und Heinonen änderte sich das. Der US-Amerikaner kaufte einen Großteil des Gebiets auf - und überließ die Natur erstmal sich selbst. Heinonen erinnert sich an die Skepsis der Anwohner: "Viele verstanden nicht, warum wir dieses Land gekauft haben“

Jetzt freuen sie sich. Natürlich lässt sich mit Geld auch Gutes bewirken. Leider muss man es dazu erst einmal haben.

Das ist wirklich mal eine

Das ist wirklich mal eine gute Nachricht, von mir aus kann die TS-Redaktion täglich von solchen schönen hoffnungsfrohen Dingen berichten, ein gutes Gegengewicht zu Corona... Ich wünsche mir viele Nachahmerprojekte.
Am Rande: Im Internet benutze ich, bis auf bei Stadtplänen, für alle Anfragen den Suchdienst "Ecosia". Bei 48 Anfragen wird auf der Welt ein realer Baum gepflanzt (darüber wurde letztes Jahr auch in der "Brigitte" berichtet). Ich alleine habe schon zu über 300 Bäumen beigetragen...

Wundervolle Nachricht

Ich wünschte, es gäbe noch viel mehr solcher Projekte weltweit. Für die Region und die Menschen freue ich mich so sehr.

Was liest man ?Ausrottung,

Was liest man ?Ausrottung, dann Auswilderung?
Die armen Tiergeschöpfe stehen wahrscheinlich bald wieder unter Beschuss und erneuter Ausrottung.
Man hat ihnen das schon einmal angetan denn die "Menschheit" interessiert sich nicht wirklich für das Überleben dieser wunderbaren Wesen.
Die "Menschheit " denkt hauptsächlich an sich selbst und geht dabei über Grenzen um das Ziel des Wohlstands zu erreichen.
Es ist nur eine Frage der Zeit, dann wird der letzte Jaguar usw. erledigt sein. Ein trauriges Schauspiel ist zu beobachten. Man rottet Tiere aus um die letzten ihrer Art in Auffangstationen oder Zoos unterzubringen um sie ggf. auszuwildern und erneut zu jagen.

Einmal eine erfreuliche Nachricht

Um so trauriger der Zustand des Regenwaldes beim nördlichen Nachbarn Brasilien.
Vielleicht ein positives Beispiel,Welches die Regierung in Brasilien sich anschauen könnte.
Den Menschen vor Ort in Argentinien wünsche ich viel Erfolg bei der Fortführung ihres Projektes.

@Gregor 42

"Am 21. März 2021 um 10:39 von Gregor 42
Was liest man ?Ausrottung,

Was liest man ?Ausrottung, dann Auswilderung?
Die armen Tiergeschöpfe stehen wahrscheinlich bald wieder unter Beschuss und erneuter Ausrottung.
[...]
Die "Menschheit " denkt hauptsächlich an sich selbst und geht dabei über Grenzen um das Ziel des Wohlstands zu erreichen.
Es ist nur eine Frage der Zeit, dann wird der letzte Jaguar usw. erledigt sein. Ein trauriges Schauspiel ist zu beobachten. Man rottet Tiere aus um die letzten ihrer Art in Auffangstationen oder Zoos unterzubringen um sie ggf. auszuwildern und erneut zu jagen."

Mir scheint, der Inhalt des Artikels ist komplett an Ihnen vorbeigegangen, oder Sie haben nur die Überschrift gelesen.

Nein, es gibt viele Menschen, die denken nicht nur an sich selbst - siehe Artikel.

Und Nein, die Tiere werden nicht ausgewildert um sie später wieder zu jagen - siehe Artikel.

09:47 von Nettie

Danke für Ihren aufschlussreichen Kommentar.

Schafft mehr davon!

Schafft mehr davon! Ich habe ein großes Herz für Tiere und verausgabe mein Geld, was dann so übrig bleibt, an Tierspenden. Tiere sind die unschuldigsten Wesen aber leiden am stärksten unter den Raubbau, den der Mensch mit der Erde begeht. Es muss aufgehört werden, auf Wale Jagd zu machen, Tiger auszurotten, weil ihre Knochen gemahlen als teure Medizin veräußert werden (China), Gorillas und 1000 anderen Tierarten in Regenwäldern den Lebensraum zu nehmen, weil der Mensch immer mehr in diesen Lebensraum eindringt...

Danke

Solche Projekte sind weder neu noch - glücklicherweise - einzigartig. Es gibt noch viele Menschen mehr mit dem nötigen Kleingeld, die Gelände kaufen, um sie dann als Schutzgebiete für bedrohte Tierarten der Natur zurückzugeben. Mir fallen zwar auf die Schnelle keine Namen dazu ein, aber ich weiß seit Jahren, daß es viele solcher Projekte gibt; auf der ganzen Welt. Nur leider oft von der Öffentlichkeit unbemerkt. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, diesen Menschen Dank zu sagen für ihre Arbeit und Engagement. Und auch Danke an Tagesschau.de für diesen Bericht.

Es gibt auch erfreuliches

hier aus D. zu berichten. Der Luchs ist wieder zurück. Nachdem vor rund 20 Jahren ein Paar ausgewildert worden ist.Und auch der Wolf ist in heimischen Wäldern wieder anzutreffen.

10:39 von Gregor 42

ich finde sie haben das treffend formuliert

da werden Tiere ausgewildert, klar mit guten Vorsätzen
Irgendwann, wenn wieder viele Tiere die Gegend bevölkern,
entdeckt ein gewiefter Geschäftsmann diese Marktlücke und organisiert Safaris
Natürlich begründet, (wie man im Leben alles begründen kann)
es wären zu viel Tiere da, der Abschuß notwendig, wie die Politik feststellt
und in dem Zusammenhang mit Aufforstung dito
Da werden Bäume gepflanzt, irgendwann sehen das die dort lebenden Menschen
und freuen sich wieder billig an Brenn -und Bauholz zu kommen ...
Ist ja wohl auch nicht unbegründet, jeder braucht ne Hütte und möchte sein Essen kochen
Nur stellt sich die Frage war das der Sinn der Aufforstung ?
Vor allem was täten die Menschen dort, hätte man nicht aufgeforstet.
Aber das ist wohl eine unendliche Geschichte ... mit den Begehrlichkeiten wenn etwas da ist

Renaturierung

ES zeigt sich das der Wille zum Sozialökologischem handeln Berge versetzen kann . Und das Menschen die viel Geld besitzen auch gutes tun können . Wir brauchen mehr davon . Auch und gerade hier in Deutschland . Komisch das so wenige Reiche daran Freude haben die Welt zu erhalten . Ich würde auch hier wieder gerne Rebhühner beobachten können wie ich es als Kind noch in den Siebziger Jahren Konnte . Leider ist die Flur leer . Ach was war das nett wenn Mutter Henne mit ihren Küken über die noch freien Wege lief . Mir fehlt das .

10:57 von Anderes1961

Und Nein, die Tiere werden nicht ausgewildert um sie später wieder zu jagen - siehe Artikel.
.
natürlich nicht ! .. aktuell !
Aber man wird die Situation nutzen, irgendwann,
ebenso wird man, wenn wieder Wälder da sind, diese abzuholzen.
Das ist doch schon "Naturgesetz"
Wenn ich mir 5 Obstbäume pflanze, einfach so, wird bei Not
irgendjemand ne Rechtfertigung finden, diese mir wegzunehmen zu sozialisieren

Ein Hoffnungsschimmer

Ein großartiges Projekt, das noch dazu auch für die dort lebenden Menschen eine soziale und wirtschaftliche Zukunft schafft. Es hebt sich positiv ab von der Entwicklung in Brasilien, wo Bolzonaro in seiner ideologischen Verblendung die natürlichen Ressourcen des Regenwalds und der Tierwelt nachhaltig und irreversibel zerstört.

Land zum Schutz kaufen

Solche Projekte sind hervorragende Beipiele für den Schutz der Flora und Fauna auf unserem Planeten. Leider zerstören die Menschen aus Unkenntnis, Armut, aber auch Raffgier ihre Natur, ganz besonders aber auch große Unternehmen und sogar Staaten - wie jetzt in Afrika - um Rohstoffe auszubeuten.

11:08 von Jacko08

weil der Mensch immer mehr in diesen Lebensraum eindringt...
.
was tun wenn es immer mehr Menschen gibt und der Platz begrenzt .
Wenn man von Geburtenregelung spricht, sticht man hier im Thread in ein Wespennest.
Also was tun, eine Spezies zieht den kürzeren !

11:10 von Anderes1961

Danke
Solche Projekte sind weder neu noch - glücklicherweise - einzigartig.
.
bevor man jetzt verzückt ist ...
vor 3 ... 4 Tagen wurde berichtet
"Feuer zerstört große Flächen Wald im Süden Argentiniens"
da hat jetzt jemand wieder Weideflächen gebraucht
Wäre jetzt ein Grund, wissen tut man es ja nicht.
Wie in Portugal und Spanien, wo auch gelegentlich Waldflächen mit EU Geld aufgeforstet,
sich in Weideland verwandelt.
Die Interessen der Menschen sind eben nicht alle gleich auf der Welt

10:39 von Gregor 42

«Was liest man ?Ausrottung,
Was liest man ? Ausrottung, dann Auswilderung?
Die armen Tiergeschöpfe stehen wahrscheinlich bald wieder unter Beschuss und erneuter Ausrottung.»

Das liest man gar nicht in dem Artikel hier, den auch Sie hätten lesen können, so Sie denn lesen gewollt hätten.

Es ist so gut wie überall auf der Welt so, dass Jagd von Wildtieren verschwindet, sobald die lokale Bevölkerung bemerkt, dass sie mit lebenden Tieren und Touristen viel mehr zum Lebensunterhalt verdienen kann, wenn sie die wild lebenden Tiere schützt, und deren Lebensraum nicht zerstört.

Gelungene Naturschutzprojekte und Auswilderungsprogramme sind das genaue Gegenteil von "Bestie Mensch", die immer nur alles kaputt machen will. Dort in Argentinien haben Menschen 20 Jahre Zeit und Anstrengung investiert, damit es so werden konnte, wie es nun ist.

Renaturierung

Bei den genannten Tieren handelt es sich um gefährliche Raubtiere und ich frage mich, ob die Menschen, die in der Nähe dieser Tiere jetzt leben müssen, sich über diese Renaturierung wirklich flächendeckend freuen können. Ich hätte jedenfalls ein mulmiges Gefühl.

@Thomas D., 11:13 (re 10:55 von redfan96, @thomas_d, 10:23h)

„Nennen Sie mir doch mal umgekehrt einen vernünftigen Grund, warum in anderen Ländern, wie z. B. CHILE es wesentlich schneller vonstatten geht, weil unbürokratischer. Auch Spanien, wo ich lebe, ist etwas schneller. ...“
—-
„Nennen Sie doch mal einen vernünftigen Grund, warum jemand die „Absicht, alles zu verlangsamen“ haben sollte“

Ich glaube, dass nicht irgendjemandes „Absichten“ das Problem sind, sondern vielmehr der Mangel daran (an guten, versteht sich). Genauer: Das „kollektive“ bequeme, aber fatale Festhalten an schlechten, aber vermeintlich beruhigenden „Gewohnheiten“, das vornehmlich in „saturierten“ Gesellschaften anzutreffen ist.

@Stern2100

"Am 21. März 2021 um 12:03 von Stern2100
Renaturierung

Bei den genannten Tieren handelt es sich um gefährliche Raubtiere und ich frage mich, ob die Menschen, die in der Nähe dieser Tiere jetzt leben müssen, sich über diese Renaturierung wirklich flächendeckend freuen können. Ich hätte jedenfalls ein mulmiges Gefühl."

Ich wußte nicht, daß Riesenotter und Sumpfhirsch für Menschen gefährliche Raubtiere sind. Man lernt nie aus.
Ironie off.

Beim Jaguar verhält es sich genau umgekehrt. Das Raubtier Jaguar hat eine Höllenangst vor dem Raubtier Mensch. Jaguare sind sehr scheue Tiere, die Sie in freier Natur so gut wie nie zu Gesicht bekommen würden. Zudem gehört der Mensch nicht zum Beuteschema des Jaguar. Ein Jaguar würde vor dem Menschen fliehen und ihn nur angreifen, wenn er sich bedroht oder bedrängt fühlen würde und Flucht als Ausweg nicht in Frage kommt.

Aber so ist das halt, wenn man mit Grimms Märchen groß geworden ist, wie ich auch. Ich mußte das auch erst lernen.

11:19 von Sisyphos3

«da werden Tiere ausgewildert, klar mit guten Vorsätzen
Irgendwann, wenn wieder viele Tiere die Gegend bevölkern,
entdeckt ein gewiefter Geschäftsmann diese Marktlücke und organisiert Safaris.»

Es gibt keine "Safaris" auf Jaguare.

Die leben nicht in der Steppe, sondern dort im Dschungel, wo der Dschungel so dicht, feucht, und dunkel ist, wie Dschungel nur sein kann. Oder wie in Argentinien Sumpfland.

Gibt es dort in Argentinien nun das Jaguar-Reservat. Dann ist es das zweite weltweit. Das davor einzige bisher ist das: "Cockscomb Bassin Wildlife Sanctuary" in Belize in Mittelamerika.
Ich war schon mal im Wohnzimmer vom Jaguar.

Dort leben mehr Jaguare in größerer Population enger beieinander als sonstwo auf der Welt. Ein extrem anstrengend zu begehendes Wohnzimmer.
Unser Guide sagte uns:

«We will not see any. But be sure … he will see us.»

Jaguare wurden geschossen als Bedrohung für Weidetiere in der Nähe vom Jagdrevier der Großkatzen.

Nicht überall ist es wie Serengeti …

10:21 von redfan96 // Das ist

10:21 von redfan96

// Das ist wirklich mal eine gute Nachricht, von mir aus kann die TS-Redaktion täglich von solchen schönen hoffnungsfrohen Dingen berichten, ein gutes Gegengewicht zu Corona... Ich wünsche mir viele Nachahmerprojekte. //

Da gibt es mindestens noch ein Beispiel. Auch über den Weltspiegel berichtet. Da geht es um Aufforstung in Panama.
Hier kann man nachlesen :
"www.tagesschau.de/ausland/amerika/panama-aufforstung-klima-101.html"

Das - finde ich - ist auch eine tolle Idee.
Und es beweist einmal mehr, das reiche Menschen auch in der Realität angekommen sind und solche Projekte unterstützen.

@Sisyphos3

"
Am 21. März 2021 um 11:29 von Sisyphos3
10:57 von Anderes1961

Und Nein, die Tiere werden nicht ausgewildert um sie später wieder zu jagen - siehe Artikel.
.
natürlich nicht ! .. aktuell !
Aber man wird die Situation nutzen, irgendwann,
ebenso wird man, wenn wieder Wälder da sind, diese abzuholzen.
Das ist doch schon "Naturgesetz"
Wenn ich mir 5 Obstbäume pflanze, einfach so, wird bei Not
irgendjemand ne Rechtfertigung finden, diese mir wegzunehmen zu sozialisieren"

Warum eigentlich diese ständige Angst davor, daß Ihnen irgendjemand irgendwas wegnehmen will? Ist mir schon öfter aufgefallen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch alle Ihre Posts.

Es geht ausnahmsweise mal nicht um Sie, sondern um Menschen, die nicht egoistisch handeln und bedrohten Tierarten Lebensraum zur Verfügung zu stellen und auch dafür zu sorgen, daß sie eben nicht bejagt werden. Und Ihnen fällt nichts anderes dazu ein als "Und was, wenn mir jemand meine Obstbäume wegnehmen will?"

Am 21. März 2021 um 11:49 von schabernack

So schön dieses Projekt ist, so gut sich die Zahlen lese und so sehr ich es begrüße ist es allerdings auch eine Milchrechnung zu glauben das dadurch alle Farmer ein Job haben um ihre Familien damit Ernähren zu können.
Es mag noch in diesem Areal gehen, weil relativ dünn besiedelt. Dagegen steht aber auch den weltweiten Tourismus will man nicht mehr, Raubkatzen brauchen aber auch bei steigender Population mehr und mehr Raum , welche Lösung hat man dafür?
Was auch interessant ist, was ist aus den ganzen Leuten geworden welche ihr Land verkauften? Sind es jetzt alles "Giude" für Safaries? Das Projekt ist gut und im Sinne der Artenvielfalt. Aber auch ein recht einseitiger Bericht der Biologin.
Eines glaube ich nämlich nicht das jetzt alle Farmer Touristenguide sind.
Zufiel Tourismus in dem Gebiet würde auch die Tiere vertreiben.so wäre es schon interessant die Lösung dieses Komplexen Problem zu kennen

10:39 von Gregor 42 Bitte

10:39 von Gregor 42

Bitte lesen Sie den Kommentar noch einmal genauer.
Da steht :
**Doch die Umweltschützer machten Ernst und entwarfen ihren ambitionierten Auswilderungsplan. Dank der Tompkins-Millionen und intensiver Lobbyarbeit bei der argentinischen Regierung wurde das Feuchtgebiet schließlich unter Schutz gestellt. Jagen ist heute streng verboten.** !!

12:43 von schabernack

Es gibt keine "Safaris" auf Jaguare.
.
habe ich das behauptet
was wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken ?

@ 11:37 von Sisyphos3

"was tun wenn es immer mehr Menschen gibt und der Platz begrenzt .
Wenn man von Geburtenregelung spricht, sticht man hier im Thread in ein Wespennest.
Also was tun, eine Spezies zieht den kürzeren !"

Stimmt!

Von dem abgesehen, im erdgeschichtlichen Zeitraum sind schon viele Tiere ausgestorben ... neue sind entstanden.
Vielleicht wird das verschwinden eines Tieres auch überbewertet.

Wo fängt man an, wo hört man auf. Hat ein Jaguar vielleicht noch eine Lobby, was ist mit unzähligen Insekten die auf der Strecke bleiben.

11:37 von Sisyphos3 @ Jacko08

>>was tun wenn es immer mehr Menschen gibt und der Platz begrenzt .
Wenn man von Geburtenregelung spricht, sticht man hier im Thread in ein Wespennest.
<<

Bei mir stechen Sie in kein Wespennest. Natürlich ist das eine Ursache von vielen, wenn nicht gar die Hauptursache.

12:40 von Anderes1961 Vielen

12:40 von Anderes1961

Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Leider ist das sehr verbreitet, man denke an den " Problembären " in Bayern, die Problemwölfe im Bundesgebiet.
Trotz der " Aufklärung " entsteht immer wieder diese merkwürdige - für mich unverständliche - Angst.

12:45 von Anderes1961

sondern um Menschen, die nicht egoistisch handeln
.
sagen sie es doch gleich
es geht um eine Minderheit !

und war mein Beitrag (und ähnlich lautetende) als Vorwurf formuliert ?
Wenn Bäume/Wälder gepflanzt werden, ist es doch verständlich und auch menschlich nachvollziehbar,
wenn die Bewohner diese nutzen, als Baumaterial und als Brennholz.

Zitat :
"Warum eigentlich diese ständige Angst davor, daß Ihnen irgendjemand irgendwas wegnehmen will?"
wundert sie das ?
wegnehmen kann man nur jemandem der was hat
Also habe ich eben ne gewisse Furcht, um mein Dach überm Kopf, meine Rente ....
ich kann eben nicht in den Tag reinleben - was gut wäre -
nach mir die Sintflut und irgendwer wird mich schon ernähren
Das vergesse ich immer bei meinen Vergleichen

@Magic.fire

"[...]
Am 21. März 2021 um 12:45 von Magic.fire
Am 21. März 2021 um 11:49 von schabernack

So schön dieses Projekt ist, so gut sich die Zahlen lese und so sehr ich es begrüße ist es allerdings auch eine Milchrechnung zu glauben das dadurch alle Farmer ein Job haben um ihre Familien damit Ernähren zu können. [...]"

Ein klassisches Strohmann-Argument, das hat nie irgendjemand behauptet und es wird nie jemand behaupten. Solche Projekte bieten aber immerhin einem Teil der Menschen ein Auskommen durch Tourismus. Allemal besser als die Tiere abzuschießen.

Muß man denn wirklich alles madig reden, statt sich mal über ein erfolgreiches Projekt zu freuen?

12:47 von ich1961

Jagen ist heute streng verboten.** !!
.
heute !
sie erinnern sich, Antarktis, da war es jahrzehntelang ne Sselbstverständlichkeit keine Rohstoffe des Umweltschutzes wegen abzubauen
heute wird begonnen darüber zu diskutieren,
morgen beginnt der Abbau ...
Glauben sie das ist dort einen Deut anders ?
So ist eben die Welt
nichts ist beständiger als der Wandel

12:45 von Magic.fire / @schabernack, 11:49

«So schön dieses Projekt ist, so gut sich die Zahlen lese und so sehr ich es begrüße ist es allerdings auch eine Milchrechnung zu glauben das dadurch alle Farmer ein Job haben um ihre Familien damit Ernähren zu können.»

Sicher nicht alle Farmer haben dadurch Jobs als Guides, Naturschützer, Wildaufseher … oder so.

Solche Gebiete wie Jaguar-Reservat sind immer Gegenden für Tourismus abseits von der Version: Pauschal inkl. All You Can Eat. Um die Tierwelt herum entwickeln sich Unterkünfte, kleinere Souvernirläden, Lokales Kunsthandwerk … und so was. Verschiedenes, was Einnahmequellen neben direktem Kontakt mit den Tieren schaffen kann, wenn man es klug anstellt.

Touristen, die sich auf so was einlassen wollen.
Mit einfachen Unterkünften, begrenzter Infrastruktur.
Ganz was anderes als Tourismus-Komfort, oder leicht & lustig.
Solche Touristen tragen in begrenzter Zahl zur Entwicklung bei.

Bei Jaguar-Tour in Belize wären 9 inkl. Guide das Max. gewesen.
1x Kleinbus voll. Wir waren 7.

@Sisyphos3

"Zitat :
"Warum eigentlich diese ständige Angst davor, daß Ihnen irgendjemand irgendwas wegnehmen will?"
wundert sie das ?
wegnehmen kann man nur jemandem der was hat
Also habe ich eben ne gewisse Furcht, um mein Dach überm Kopf, meine Rente ....
ich kann eben nicht in den Tag reinleben - was gut wäre -
nach mir die Sintflut und irgendwer wird mich schon ernähren
Das vergesse ich immer bei meinen Vergleichen"

Ja, das ist mir aufgefallen. Zur Klarstellung: Ich meinte das nicht böse, sondern als Ausdruck ernsthafter Sorge um Sie. Aufgrund meiner psychischen Disposition (habe hier mal drüber geschrieben) habe ich ein besonderes Gespür für Menschen und ich mache mir auch um Menschen Sorgen, die ich nicht mal kenne, außer hier im Forum.

Ein Ratschlag: Ich weiß nicht, was Ihnen im Leben wiederfahren ist, aber irgendwas muß es gewesen sein, daß Sie solche Ängste haben. Für posttraumatische Belastungsstörungen ist ein Psychologe eine gute Hilfe. Das Forum ist dazu weniger geeignet.

12:52 von Sisyphos3 / @schabernack, 12:43

«Es gibt keine "Safaris" auf Jaguare.»

«habe ich das behauptet
was wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken ?»

Keine Ahnung … was Sie sagen wollen.
Keine Ahnung … und davon immer mehr.

Was soll man denn ahnen, wenn Sie schreiben:

«da werden Tiere ausgewildert, klar mit guten Vorsätzen
Irgendwann, wenn wieder viele Tiere die Gegend bevölkern,
entdeckt ein gewiefter Geschäftsmann diese Marktlücke und organisiert Safaris»

In Argentinien wurden Jaguare als Großkatzen ausgewildert.
Soll dann dort wie von Zauberhand plötzlich Safari auf Löwen, Leoparden, oder Elefanten sein? Weil irgendein gewiefter Geschäftsmann das gerne so hätte … irgendwann mal gerne so hätte … eventuell vielleicht möglicherweise könnte sein.

Safarieren kann man an Ort (x) immer nur die Tierwelt, die an Ort (x) auch wohnt. Das andere nennt man: "Video Game".

Ich weiß gar nicht, ob es in dieser Region von Argentinien je Safaris gab.
Vielleicht welche auf Rinder und Kühe und Steaks vom Grill.

12:45 von Anderes1961 @Sisyphos3

"Wenn ich mir 5 Obstbäume pflanze, einfach so, wird bei Not
irgendjemand ne Rechtfertigung finden, diese mir wegzunehmen zu sozialisieren"

Warum eigentlich diese ständige Angst davor, daß Ihnen irgendjemand irgendwas wegnehmen will? Ist mir schon öfter aufgefallen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch alle Ihre Posts. [...]
Und Ihnen fällt nichts anderes dazu ein als "Und was, wenn mir jemand meine Obstbäume wegnehmen will?"

Mir auch ein Rätsel. Wäre ich in dieser glücklichen wohlhabenden Lage, wäre ich sicher zufriedener und entspannter.

Vielleicht ist zu viel Besitz gar nicht gut für jeden Menschen, wenn dann die Angst diesen zu verlieren, so immens Überhand nimmt. Vielleicht ein Zeichen dafür Ballast abwerfen zu sollen um mit leichterem Gepäck durch das Leben zu reisen. (?)

Dem Dank an tagesschau.de für die mutmachende Berichterstattung schließe ich mich gerne an.

13:28 von schabernack

ich hatte einen Kollegen der wurde in Uruguay geboren
Sein größtes Hobby und Freude war dort im Urlaub Vögel zu schießen
ok keine Großwildjagd
aber wer weiß was die Menschen in 50 Jahren favorisieren

... und wie sieht es aktuell in Afrika aus ?
freut es nicht Geschäftsleute dass es wieder von Tieren nur so wimmelt
dem Tierschutz sei Dank ?

und was machen sie permanent an meinem Beispiel Safari rum
es geht um ne Prinzipfrage

11:22 VivtorJara

"Es zeigt sich das der Wille zum Sozialökonomischem handeln Berge versetzen kann......."

Im Grunde bin ich bei ihnen.

Besser wäre es wenn die Reichen und alle Verantwortlichen die Natur und ihre Geschöpfe vorher also bevor alles zersört ist mit aller Kraft schützen würden. Vergessen sollte man auch nicht, dass mancher sein Reichtum erwirbt oder erworben hat durch die Zerstörung der Umwelt und gerade das Profitdenken die Zerstörung fördert.

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