Kommentare

und eines glücklichen „Aufeinandertreffens“:
„Der Plan zu dieser gewaltigen Renaturierung eines ganzen Landstriches entstand in den 90er-Jahren auf Initiative von Heinonen zusammen mit dem US-amerikanischen Multimillionär Douglas Tompkins.
Der Gründer (...) war nach seinen Reisen fasziniert von dem Feuchtgebiet. Dabei sah er auch, wie sehr Landwirte und die Bevölkerung am Rande des Gebiets die Natur zerstörten. Bereits seit den 70er-Jahren waren Riesenotter und Jaguare in dieser Gegend ausgestorben. Jäger hatten sie ausgerottet und Landwirte hatten große Flächen für den Reisanbau trockengelegt.
Erst mit der Ankunft von Tompkins und Heinonen änderte sich das. Der US-Amerikaner kaufte einen Großteil des Gebiets auf - und überließ die Natur erstmal sich selbst. Heinonen erinnert sich an die Skepsis der Anwohner: "Viele verstanden nicht, warum wir dieses Land gekauft haben“

Jetzt freuen sie sich. Natürlich lässt sich mit Geld auch Gutes bewirken. Leider muss man es dazu erst einmal haben.

Das ist wirklich mal eine

Das ist wirklich mal eine gute Nachricht, von mir aus kann die TS-Redaktion täglich von solchen schönen hoffnungsfrohen Dingen berichten, ein gutes Gegengewicht zu Corona... Ich wünsche mir viele Nachahmerprojekte.
Am Rande: Im Internet benutze ich, bis auf bei Stadtplänen, für alle Anfragen den Suchdienst "Ecosia". Bei 48 Anfragen wird auf der Welt ein realer Baum gepflanzt (darüber wurde letztes Jahr auch in der "Brigitte" berichtet). Ich alleine habe schon zu über 300 Bäumen beigetragen...

Wundervolle Nachricht

Ich wünschte, es gäbe noch viel mehr solcher Projekte weltweit. Für die Region und die Menschen freue ich mich so sehr.

Einmal eine erfreuliche Nachricht

Um so trauriger der Zustand des Regenwaldes beim nördlichen Nachbarn Brasilien.
Vielleicht ein positives Beispiel,Welches die Regierung in Brasilien sich anschauen könnte.
Den Menschen vor Ort in Argentinien wünsche ich viel Erfolg bei der Fortführung ihres Projektes.

09:47 von Nettie

Danke für Ihren aufschlussreichen Kommentar.

Schafft mehr davon!

Schafft mehr davon! Ich habe ein großes Herz für Tiere und verausgabe mein Geld, was dann so übrig bleibt, an Tierspenden. Tiere sind die unschuldigsten Wesen aber leiden am stärksten unter den Raubbau, den der Mensch mit der Erde begeht. Es muss aufgehört werden, auf Wale Jagd zu machen, Tiger auszurotten, weil ihre Knochen gemahlen als teure Medizin veräußert werden (China), Gorillas und 1000 anderen Tierarten in Regenwäldern den Lebensraum zu nehmen, weil der Mensch immer mehr in diesen Lebensraum eindringt...

Danke

Solche Projekte sind weder neu noch - glücklicherweise - einzigartig. Es gibt noch viele Menschen mehr mit dem nötigen Kleingeld, die Gelände kaufen, um sie dann als Schutzgebiete für bedrohte Tierarten der Natur zurückzugeben. Mir fallen zwar auf die Schnelle keine Namen dazu ein, aber ich weiß seit Jahren, daß es viele solcher Projekte gibt; auf der ganzen Welt. Nur leider oft von der Öffentlichkeit unbemerkt. Deshalb möchte ich die Gelegenheit nutzen, diesen Menschen Dank zu sagen für ihre Arbeit und Engagement. Und auch Danke an Tagesschau.de für diesen Bericht.

Es gibt auch erfreuliches

hier aus D. zu berichten. Der Luchs ist wieder zurück. Nachdem vor rund 20 Jahren ein Paar ausgewildert worden ist.Und auch der Wolf ist in heimischen Wäldern wieder anzutreffen.

Renaturierung

ES zeigt sich das der Wille zum Sozialökologischem handeln Berge versetzen kann . Und das Menschen die viel Geld besitzen auch gutes tun können . Wir brauchen mehr davon . Auch und gerade hier in Deutschland . Komisch das so wenige Reiche daran Freude haben die Welt zu erhalten . Ich würde auch hier wieder gerne Rebhühner beobachten können wie ich es als Kind noch in den Siebziger Jahren Konnte . Leider ist die Flur leer . Ach was war das nett wenn Mutter Henne mit ihren Küken über die noch freien Wege lief . Mir fehlt das .

Ein Hoffnungsschimmer

Ein großartiges Projekt, das noch dazu auch für die dort lebenden Menschen eine soziale und wirtschaftliche Zukunft schafft. Es hebt sich positiv ab von der Entwicklung in Brasilien, wo Bolzonaro in seiner ideologischen Verblendung die natürlichen Ressourcen des Regenwalds und der Tierwelt nachhaltig und irreversibel zerstört.

Land zum Schutz kaufen

Solche Projekte sind hervorragende Beipiele für den Schutz der Flora und Fauna auf unserem Planeten. Leider zerstören die Menschen aus Unkenntnis, Armut, aber auch Raffgier ihre Natur, ganz besonders aber auch große Unternehmen und sogar Staaten - wie jetzt in Afrika - um Rohstoffe auszubeuten.

11:08 von Jacko08

weil der Mensch immer mehr in diesen Lebensraum eindringt...
.
was tun wenn es immer mehr Menschen gibt und der Platz begrenzt .
Wenn man von Geburtenregelung spricht, sticht man hier im Thread in ein Wespennest.
Also was tun, eine Spezies zieht den kürzeren !

11:10 von Anderes1961

Danke
Solche Projekte sind weder neu noch - glücklicherweise - einzigartig.
.
bevor man jetzt verzückt ist ...
vor 3 ... 4 Tagen wurde berichtet
"Feuer zerstört große Flächen Wald im Süden Argentiniens"
da hat jetzt jemand wieder Weideflächen gebraucht
Wäre jetzt ein Grund, wissen tut man es ja nicht.
Wie in Portugal und Spanien, wo auch gelegentlich Waldflächen mit EU Geld aufgeforstet,
sich in Weideland verwandelt.
Die Interessen der Menschen sind eben nicht alle gleich auf der Welt

Renaturierung

Bei den genannten Tieren handelt es sich um gefährliche Raubtiere und ich frage mich, ob die Menschen, die in der Nähe dieser Tiere jetzt leben müssen, sich über diese Renaturierung wirklich flächendeckend freuen können. Ich hätte jedenfalls ein mulmiges Gefühl.

@Thomas D., 11:13 (re 10:55 von redfan96, @thomas_d, 10:23h)

„Nennen Sie mir doch mal umgekehrt einen vernünftigen Grund, warum in anderen Ländern, wie z. B. CHILE es wesentlich schneller vonstatten geht, weil unbürokratischer. Auch Spanien, wo ich lebe, ist etwas schneller. ...“
—-
„Nennen Sie doch mal einen vernünftigen Grund, warum jemand die „Absicht, alles zu verlangsamen“ haben sollte“

Ich glaube, dass nicht irgendjemandes „Absichten“ das Problem sind, sondern vielmehr der Mangel daran (an guten, versteht sich). Genauer: Das „kollektive“ bequeme, aber fatale Festhalten an schlechten, aber vermeintlich beruhigenden „Gewohnheiten“, das vornehmlich in „saturierten“ Gesellschaften anzutreffen ist.

@Stern2100

"Am 21. März 2021 um 12:03 von Stern2100
Renaturierung

Bei den genannten Tieren handelt es sich um gefährliche Raubtiere und ich frage mich, ob die Menschen, die in der Nähe dieser Tiere jetzt leben müssen, sich über diese Renaturierung wirklich flächendeckend freuen können. Ich hätte jedenfalls ein mulmiges Gefühl."

Ich wußte nicht, daß Riesenotter und Sumpfhirsch für Menschen gefährliche Raubtiere sind. Man lernt nie aus.
Ironie off.

Beim Jaguar verhält es sich genau umgekehrt. Das Raubtier Jaguar hat eine Höllenangst vor dem Raubtier Mensch. Jaguare sind sehr scheue Tiere, die Sie in freier Natur so gut wie nie zu Gesicht bekommen würden. Zudem gehört der Mensch nicht zum Beuteschema des Jaguar. Ein Jaguar würde vor dem Menschen fliehen und ihn nur angreifen, wenn er sich bedroht oder bedrängt fühlen würde und Flucht als Ausweg nicht in Frage kommt.

Aber so ist das halt, wenn man mit Grimms Märchen groß geworden ist, wie ich auch. Ich mußte das auch erst lernen.

10:21 von redfan96 // Das ist

10:21 von redfan96

// Das ist wirklich mal eine gute Nachricht, von mir aus kann die TS-Redaktion täglich von solchen schönen hoffnungsfrohen Dingen berichten, ein gutes Gegengewicht zu Corona... Ich wünsche mir viele Nachahmerprojekte. //

Da gibt es mindestens noch ein Beispiel. Auch über den Weltspiegel berichtet. Da geht es um Aufforstung in Panama.
Hier kann man nachlesen :
"www.tagesschau.de/ausland/amerika/panama-aufforstung-klima-101.html"

Das - finde ich - ist auch eine tolle Idee.
Und es beweist einmal mehr, das reiche Menschen auch in der Realität angekommen sind und solche Projekte unterstützen.

Am 21. März 2021 um 11:49 von schabernack

So schön dieses Projekt ist, so gut sich die Zahlen lese und so sehr ich es begrüße ist es allerdings auch eine Milchrechnung zu glauben das dadurch alle Farmer ein Job haben um ihre Familien damit Ernähren zu können.
Es mag noch in diesem Areal gehen, weil relativ dünn besiedelt. Dagegen steht aber auch den weltweiten Tourismus will man nicht mehr, Raubkatzen brauchen aber auch bei steigender Population mehr und mehr Raum , welche Lösung hat man dafür?
Was auch interessant ist, was ist aus den ganzen Leuten geworden welche ihr Land verkauften? Sind es jetzt alles "Giude" für Safaries? Das Projekt ist gut und im Sinne der Artenvielfalt. Aber auch ein recht einseitiger Bericht der Biologin.
Eines glaube ich nämlich nicht das jetzt alle Farmer Touristenguide sind.
Zufiel Tourismus in dem Gebiet würde auch die Tiere vertreiben.so wäre es schon interessant die Lösung dieses Komplexen Problem zu kennen

@ 11:37 von Sisyphos3

"was tun wenn es immer mehr Menschen gibt und der Platz begrenzt .
Wenn man von Geburtenregelung spricht, sticht man hier im Thread in ein Wespennest.
Also was tun, eine Spezies zieht den kürzeren !"

Stimmt!

Von dem abgesehen, im erdgeschichtlichen Zeitraum sind schon viele Tiere ausgestorben ... neue sind entstanden.
Vielleicht wird das verschwinden eines Tieres auch überbewertet.

Wo fängt man an, wo hört man auf. Hat ein Jaguar vielleicht noch eine Lobby, was ist mit unzähligen Insekten die auf der Strecke bleiben.

11:37 von Sisyphos3 @ Jacko08

>>was tun wenn es immer mehr Menschen gibt und der Platz begrenzt .
Wenn man von Geburtenregelung spricht, sticht man hier im Thread in ein Wespennest.
<<

Bei mir stechen Sie in kein Wespennest. Natürlich ist das eine Ursache von vielen, wenn nicht gar die Hauptursache.

12:40 von Anderes1961 Vielen

12:40 von Anderes1961

Vielen Dank für Ihren Kommentar.
Leider ist das sehr verbreitet, man denke an den " Problembären " in Bayern, die Problemwölfe im Bundesgebiet.
Trotz der " Aufklärung " entsteht immer wieder diese merkwürdige - für mich unverständliche - Angst.

@Magic.fire

"[...]
Am 21. März 2021 um 12:45 von Magic.fire
Am 21. März 2021 um 11:49 von schabernack

So schön dieses Projekt ist, so gut sich die Zahlen lese und so sehr ich es begrüße ist es allerdings auch eine Milchrechnung zu glauben das dadurch alle Farmer ein Job haben um ihre Familien damit Ernähren zu können. [...]"

Ein klassisches Strohmann-Argument, das hat nie irgendjemand behauptet und es wird nie jemand behaupten. Solche Projekte bieten aber immerhin einem Teil der Menschen ein Auskommen durch Tourismus. Allemal besser als die Tiere abzuschießen.

Muß man denn wirklich alles madig reden, statt sich mal über ein erfolgreiches Projekt zu freuen?

12:45 von Magic.fire / @schabernack, 11:49

«So schön dieses Projekt ist, so gut sich die Zahlen lese und so sehr ich es begrüße ist es allerdings auch eine Milchrechnung zu glauben das dadurch alle Farmer ein Job haben um ihre Familien damit Ernähren zu können.»

Sicher nicht alle Farmer haben dadurch Jobs als Guides, Naturschützer, Wildaufseher … oder so.

Solche Gebiete wie Jaguar-Reservat sind immer Gegenden für Tourismus abseits von der Version: Pauschal inkl. All You Can Eat. Um die Tierwelt herum entwickeln sich Unterkünfte, kleinere Souvernirläden, Lokales Kunsthandwerk … und so was. Verschiedenes, was Einnahmequellen neben direktem Kontakt mit den Tieren schaffen kann, wenn man es klug anstellt.

Touristen, die sich auf so was einlassen wollen.
Mit einfachen Unterkünften, begrenzter Infrastruktur.
Ganz was anderes als Tourismus-Komfort, oder leicht & lustig.
Solche Touristen tragen in begrenzter Zahl zur Entwicklung bei.

Bei Jaguar-Tour in Belize wären 9 inkl. Guide das Max. gewesen.
1x Kleinbus voll. Wir waren 7.

11:22 VivtorJara

"Es zeigt sich das der Wille zum Sozialökonomischem handeln Berge versetzen kann......."

Im Grunde bin ich bei ihnen.

Besser wäre es wenn die Reichen und alle Verantwortlichen die Natur und ihre Geschöpfe vorher also bevor alles zersört ist mit aller Kraft schützen würden. Vergessen sollte man auch nicht, dass mancher sein Reichtum erwirbt oder erworben hat durch die Zerstörung der Umwelt und gerade das Profitdenken die Zerstörung fördert.

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