Ihre Meinung zu: Vor EMA-Beratung: Was die AstraZeneca-Pause für Folgen hat

18. März 2021 - 8:58 Uhr

Heute will sich die Arzneimittelagentur EMA äußern, ob der Impfstoff von AstraZeneca weiterverwendet werden kann. Schon jetzt ist klar, dass die Unterbrechung Auswirkungen auf die Impfstrategie hat. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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Kommentare

Freiwillig weiter impfen

Man sollte die Impfung mit AZ weiter führen. Die Geimpften sollte man über die Nebenwirkungen aufklären und es unterschreiben lassen. Die große Mehrheit der Menschen, bei denen die Impfung ansteht, würden sich sofort freiwillig mit AZ impfen lassen. Ich selbst gehöre übrigens auch dazu.

Bitte sofort weiter impfen

Ich würde mich sofort mit AstraZeneca impfen lassen. Ich kenne das Risiko und gut is.
Aber ohne Impfung kann ich nicht arbeiten.

Mitläuferentscheidung.

Mitläuferentscheidung. Folgen: 1 Woche länger andauernde Pandemie, da der Impfstoff spätestens nächste Woche wieder eingesetzt wird- gibt ja nichts anderes.

Impfen bitte

Ich würde mich sofort mit AZ impfen lassen. Ich habe auch jahrelang die Antibaby-Pille genommen, da war die Wahrscheinlichkeit für Thrombosen viel höher.

Neue plausible Impfstrategie

"Ärzte fordern bereits eine neue Impfstrategie. Bei einer Wiederzulassung von AstraZeneca müsse das Vakzin anders eingesetzt werden als bislang und nur an Ältere verimpft werden, sagte der Chef des Virchowbunds, Dirk Heinrich, dem "Tagesspiegel". "Wir müssen jetzt viel mehr BioNTech für die Jüngeren nehmen." Heinrich verwies auf neue Studiendaten aus Israel. Diese zeigten, dass der bisher vor allem bei Älteren eingesetzte BioNTech-Impfstoff bei Geimpften auch eine Virusübertragung verhindere. Deshalb müsse BioNTech nun anders eingesetzt werden, sagte Heinrich - und zwar verstärkt für die Bevölkerungsgruppe, die das Virus am ehesten übertrage, etwa Kita-Mitarbeiterinnen, Lehrkräfte sowie medizinisches und pflegendes Personal."

So herum klingt es plausibel.
Man lernt nicht aus.

Natürlich sind Ältere & Vorerkrankte weiterhin anfälliger & schützenswerter, doch Infizierung von kontaktfreudigeren jüngeren und mittleren Virenüberträgern kann so optimaler unterbunden werden.

Es hat jedenfalls die Folge, dass mehr Menschen erkranken

Keine Impfung bedeutet, dass sich Menschen anstecken, die sich nicht angesteckt hätten.

Dass es schwere Verläufe gibt, wo keine schweren Verläufe mehr gewesen wären.

Dass es Tote gibt, wo man sich nicht mal angesteckt hätte.

Binnen einer Woche sterben derzeit ungefähr 1000 Menschen an/mit Covid. Das sind dann ungefähr 18 Leben auf die 1,5 Millionen geimpfte Personen, die gerettet sind und sonst gestorben wären. Pro Woche. Wir impfen aber schon mehrere Wochen mit Astra Zeneca.

Mein Mitgefühl gilt jedem, der in diesen Zusammenhängen verstirbt.

Aber wenn ich die Wahl hätte: Hier ist mein Oberarm für Astra Zeneca. Meine Chance an der Impfung zu sterben ist mindestens 18 mal geringer als die Chance an Covid zu sterben.

Klar wäre auch, dass man erst einmal die älteren damit impft, weil dort das Risiko nicht so hoch ist wie bei jungen Frauen bis 45. Da ist das Risiko wohl höher.

Also her damit und weiterimpfen, die Briten machen es vor, wie man damit schneller vorankommt.

Die Folgen sind immer wieder

Die Folgen sind immer wieder verlängerter Lockdown, da Impfstoffe entweder für teuer Geld ins Ausland verkauft werden oder AZ pausiert. Da es nichts anderes gibt, müssen wir uns weiter gedulden, gehorchen und am besten weiter unkritisch bleiben. So kommt man am besten durch die Zeit.

@Prostituierte, 08:20

„Ich würde mich sofort mit AstraZeneca impfen lassen. Ich kenne das Risiko und gut is.
Aber ohne Impfung kann ich nicht arbeiten“

Da sind Sie ganz sicher nicht die Einzige. Wobei es bei den meisten wohl gar nicht mal ums „arbeiten können“ geht. Die „müssen“.

Europäische absicherungsmentalität

Es spricht einiges dafür, dass alle Impfstoffe auch die Übertragung vermindern. Da bei AZ aber ja 40% der leichten Infektionen im Vergleich zu Placebo erhalten bleiben, wird der Effekt auf die Übertragung nicht so stark sein wie bei Biontech. Die Daten in Israel sind dort hervorragend - werden hier aber ignoriert. Die europäische Absicherungsmentalität erkennt die drastische Verminderung der Übertragung natürlich erst an, wenn dies durch mehrere Studien nach Peer review bestätigt ist. Bis dahin gilt jeder Geimpfte weiter als ansteckend.

Genau mit dieser Mentalität machen wir uns gerade Europa kaputt und auf dieser Mentalität beruht auch der Stopp von AZ. Bei unserer unkritischen Expertengläubigkeit ist es klar, dass dem PEI gefolgt wird, obwohl politisch eine andere Möglichkeit bestand. Diese Gremien haben eine bürokratische Absicherungsmentalität. Lieber einmal zu viel stoppen, weil für extrem unwahrscheinliche Impfschäden werden wir verantwortlich gemacht, für Virustote nicht.

Bürokratie

Deutschland will sich nach der EMA-Empfehlung richten. Es würden aber zunächst die Ständige Impfkommission (STIKO) und das für Impfstoffe zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) darüber beraten, so das Gesundheitsministerium. Danach entscheide die Bundesregierung, wie künftig mit diesem Vakzin verfahren werde.
Und wieder wiehert der Amtsschimmel.
Wenn die EMA heute entscheidet, kann es morgen mit dem Impfen weitergehen (hat zumindest die Berliner Gesundheitssenatorin verkündet). Dann haben wir nur 4 Tage Verzug, das kann man wieder aufholen.
Nun aber befassen sich zwei weitere Behörden mit dem Thema (vielleicht sogar übers Wochenende?), bevor grünes Licht fürs Impfen gegeben werden kann. Ich fasse es nicht.
Gab es nicht schon mal die klare Ansage, dass wir das umsetzen, was die EMA entscheidet?

Die Impfung muss jetzt zügig weiter gehen

Vor kurzem waren die Ansteckungszahlen noch wesentlich günstiger und man hat Schulöffnungen beschlossen. Wenn die wirklich kommen, muss man uns Lehrern auch rasch ein Impfangebot machen. Eigentlich vor der Öffnung. Der AZ-Impfstoff hat also eine große Bedeutung und sollte wieder zugelassen werden. Man kann die Menschen ja über die Nebenwirkungen (die wesentlich geringer sind als bei vielen Medikamenten) aufklären.

Ich würde mich sofort impfen lassen. Ganz klar. Und sobald wir genügend Impfstoff haben, müssen auch die Kinder durchgeimpft werden.

08:26 von Mika D Ich habe

08:26 von Mika D

Ich habe gerade einen Bericht zu einer neuen dänischen Studie gelesen.

**Den Schutz vor einer wiederholten Infektion gaben die Forscher für jüngere Menschen mit 80 Prozent an - für Menschen über 65 dagegen mit nur 47 Prozent.

Unsere Studie bestätigt, worauf eine Reihe anderer bereits hingedeutet haben, erklärte einer der Autoren der Studie, der Epidemiologe Steen Ethelberg vom dänischen Gesundheitsinstitut SSI. Eine Neuansteckung mit COVID-19 ist bei jungen, gesunden Menschen selten, für Ältere besteht aber ein höheres Risiko, sich noch mal anzustecken.

Die neuen Daten seien besorgniserregend, zitiert "The Lancet" die nicht an der Studie beteiligten Forscher Rosemary J. Boyton und Daniel M. Altmann vom Imperial College in London.**

Das spricht mE. eher für Biontech für die Älteren.
Quelle:
"https://web.de/magazine/news/coronavirus/aeltere-menschen-erhoehtes-risiko-wiederansteckung-corona-35639198"

"Auch bei Anti-Baby-Pillen

"Auch bei Anti-Baby-Pillen sind Thrombosen, auch mit tödlichem Verlauf, bekannt - aber nur als sehr seltene Nebenwirkung. Doch als Argument gegen den Astrazeneca-Stopp will das Gesundheitsministerium das nicht gelten lassen, weil eine Impfung von Gesunden ganz besondere Anforderungen an die Sicherheit stelle."

Wow. Was für eine Argumentation. Die Medikation von gesunden Frauen (Pille) erfordert also keine besonderen Anforderungen. Danke für diese Klarstellung.

@ Tino255 - Wir folgen natürlich den Experten

Bei unserer unkritischen Expertengläubigkeit ist es klar, dass dem PEI gefolgt wird, obwohl politisch eine andere Möglichkeit bestand.

Klar bestand die Möglichkeit. Das Risiko möchte aber kein Politiker übernehmen und das kann ich gut verstehen. Die Wissenschaftler im PEI sind die Leute, die sich in der Problematik am besten auskennen und deren Rat würde ich in jedem Fall folgen.

Nicht unkritisch, aber ich habe auch nicht annähernd das Wissen, um den Vakzinologen zu widersprechen. Wir folgen den Experten, alles andere wäre völliger Blödsinn.

08:43 von Nelke785 // Da es

08:43 von Nelke785

// Da es nichts anderes gibt, müssen wir uns weiter gedulden, gehorchen und am besten weiter unkritisch bleiben. //

Bitte nicht, bleiben Sie kritisch - aber fair. Und Geduld - ja braucht wohl im Moment jeder.
Gehorchen - ja, wenn es um die Maßnahmen geht. Alles befolgen wäre schon gut.

Und nochmal zu dem Verkauf : ja, das muss sein, es handelt sich um eine Pandemie - betrifft also die ganze Welt. Und das Leben aller Menschen sollte das gleiche Wert sein.

Schauen Sie nach Brasilien, da " steppt der Bär ". Die Brasilianer sind sehr schlecht dran.

Ich wäre ja dafür, das sich jeder den Impfstoff aussuchen kann, weil es nicht wirklich fair ist, " nur " die jüngeren oder
" nur " die älteren mit einem bestimmten Impfstoff zu impfen. Es sollen ja noch von J&J, Curevac, Sputnik V oder auch der chinesische kommen.

@ Eisfuchs

Wow. Was für eine Argumentation. Die Medikation von gesunden Frauen (Pille) erfordert also keine besonderen Anforderungen. Danke für diese Klarstellung.

Das haben Sie falsch verstanden, vielleicht sogar absichtlich. Jede Frau, die die Pille nehmen möchte, wird über diese Nebenwirkungen aufgeklärt und kann sich dann frei entscheiden. Die Spirale ist übrigens auch nicht ohne Nebenwirkungen.

@ ich1961

Man kann ja Menschen, die mit AZ geimpft wurden, später durchaus auch noch eine Auffrischungsimpfung mit Biontech geben, wenn in Zukunft genügend Impfstoff da sein sollte. Und das wird im Herbst definitiv der Fall sein.

@08:54 von Eisfuchs

"Wow. Was für eine Argumentation. Die Medikation von gesunden Frauen (Pille) erfordert also keine besonderen Anforderungen"

Danke, dass Sie das bemerken. Die von Ihnen zitierte Argumentation ist wirklich ganz besonderer Stuss. Sowohl einen Impfstoff, als auch die Pille bekommen gesunde Personen. So weit ist es schon mal gleich. Zusätzlich verhindert ein Impfstoff aber eine Krankheit, die Pille "nur" die Schwangerschaft. Und die gilt nun wirklich nicht als Krankheit. Also eigentlich müssten an die Pille höhere Anforderungen gestellt werden, als an einen Impfstoff.

Datenlage über AZ

Die wissenschaftliche Community erwartet in Kürze gute Daten aus GB was die Wahrscheinlichkeit anbelangt, sich trotz Impfung mit AZ anzustecken und natürlich über die Infektiosität von Geimpften.
In GB wurde ja zunächst wie bei uns hauptsächlich ältere Menschen geimpft. Fast alle besitzen bis jetzt nur eine Impfung.

08:54 von Eisfuchs Sie

08:54 von Eisfuchs

Sie vergleichen da Äpfel mit Birnen. Ja, die Pille begünstigt Thrombosen, aber vorwiegend andere ( z.B. in Armen und
Beinen )!
Bei Astra Zeneka handelt es sich um eine
" Sinusvenenthrombose ", die sich im Gehirn abspielt.

Quelle:
"https://flexikon.doccheck.com/de/Sinusvenenthrombose"

Was die Pause für Folgen hat

Bisher hat die Pause erst mal keine Folgen. Gestern und heute ist noch relativ (für deutsche Verhältnisse) fleißig weiter geimpft worden. Und für einige Wenige, die in den letzten 2 Tagen ihre Zweitimpfung mit AZ hätten bekommen sollen, machen ein paar Tage später keinen Unterschied.
Das sowieso angekratzte Image des AZ-Impfstoffs leidet natürlich weiter. Daran wird keine Verlautbarung irgendwelcher Experten irgendetwas ändern. Wer zweifelt, zweifelt auch gerne an deren Unabhängigkeit.
Aber im Moment gibt es noch genug, die sich, wie ich, jederzeit damit impfen lassen würden. Also besteht kein Problem, die sowieso zu geringen Lieferungen in Oberarme zu bekommen.
Ein wirkliches Problem sind immer noch die Impfstoffmengen. Diese Woche ist noch gar nichts geliefert worden (lt. BMG) und die diskutierten Vorräte von letzter Woche haben sich schon halbiert.
Also bis auf das Imageproblem hat der Stopp keinen Einfluss auf die bisherige Impfgeschwindigkeit. Da fehlt an anderen Dingen.

09:01 von Peter Goge Schließe

09:01 von Peter Goge

Schließe mich Ihrem Kommentar an !

( wie war das noch mit den 83 Mio. Bundestrainern, die jetzt alle in kürzester Zeit Virologie studiert haben ?)

An der Stelle

In Bezug aus einen Impfstop mit Astra Zeneca können die Verantwortlichen nach der Aussage vom PEI eigentlich nichts mehr richtig machen.
Wenn ich verantwortlich wäre, würde ich die Erkenntnis des PEI auch erst einmal prüfen lassen.
Es ist nun mal so, wer z.B. 100 Menschen gerettet hat, hat immer noch nicht das Recht einen anderen Menschen zu töten.

Und da ist es mit dem Impfstoff nicht anders, wenn bei tausenden damit eine Coronaerkrankung verhindert wird, aber wenige daran sterben, dann wird man als Verantwortlicher eben doch angeklagt werden.

An der Stelle kann man es einfach nicht mehr richtig machen.

Angst

Ich habe den Leiden V Gendefekt und hatte bereits eine tiefe Beinvenen Thrombose. Ich weiß, dies sind keine Vorerkrankungen „nur“ Risikofaktoren. Aber: Ich bin in BW an der Grundschule als Betreuerin tätig. Ich möchte mich gerne sofort impfen lassen. Habe mich vor dem Theater um Astra auch intensiv, ohne Erfolg, um einen Impftermin bemüht, da ich impfberechtigt bin. Hätte allerdings Astrazeneca bekommen. Meine Verunsicherung ist mittlerweile so groß, dass ich mich entschlossen habe, zu warten bis der Biontec Impfstoff verfügbar ist.

Vorherige Kritik

Ich kann mich noch gut an die Kritik erinnern,als am Montag bereits viele Länder (nicht nur innerhalb der EU) den Impfstoff von AZ erst einmal ausgesetzt haben, nur DE dessen Nutzung noch zu ließ. Diese Rufe nach "unverantwortlich" waren genauso grob und laut. Allein in der EU haben 16 Länder vorübergehend gestoppt. Was wäre eigentlich los, wenn dennoch hier, trotz Empfehlung vom PEI einfach weiter geimpft worden wäre... bei mir entsteht der Eindruck, wie man es zur Zeit auch macht, es ist falsch. Ich persönlich begrüße die weitere gründliche Überprüfung. AZ ist ja nicht gänzlich vom Markt genommen.

@09:04 von Peter Goge

"Jede Frau, die die Pille nehmen möchte, wird über diese Nebenwirkungen aufgeklärt und kann sich dann frei entscheiden"

Ich glaube, kein Mensch war jemals so gut aufgeklärt, wie die deutschen Hobbyvirologen derzeit. Über bis dato unbekannte Nebenwirkungen konnte man natürlich nicht aufklären.

Und den Effekt von Aufklärung können Sie abschätzen, wenn Sie sich fragen, wie viele Frauen, die jetzt Sorge um eine Impfung mit AZ haben und diese vielleicht sogar ablehnen, gleichzeitig die Pille absetzen würden. Wo das Risiko doch ungleich höher ist, vor allem über Jahre und nicht nur 2x kurz nach einer Impfung.

@09:16 von ich1961

"Sie vergleichen da Äpfel mit Birnen. Ja, die Pille begünstigt Thrombosen, aber vorwiegend andere ( z.B. in Armen und
Beinen )!"

Klingt ein wenig banal. Sind ja nur die Arme und Beine. Wenn Sie sich erinnern begann die derzeitige Diskussion um AZ mit einer tödlich verlaufenden Lungenembolie in Dänemark. Tiefe Beinvenenthrombosen sind aber mit die häufigste Ursache einer Lungenembolie.

Und die Sinusvenenthrombosen treten ohne Impfung am häufigste bei Frauen auf, die entweder schwanger sind oder die Pille nehmen. Sie sind nur viel seltener als Beinvenenthrombosen. Aber das sind sie nach der Impfung auch.

Es ist alles nicht so leicht

Da ich beruflich mit körperlich und/oder geistig beeinträchtigten Menschen zu tun haben (sowohl Kindern, Arbeitern von Werkstätten für Behinderte als auch betagten Menschen aus der tagespflege) wurde mir eine Impfung durch Priorisierung letzte Woche ermöglicht. Einem weiteren Arbeitskollegen auch. Natürlich habe ich diese auch in Anspruch genommen , denn ich möchte nicht mitverantwortlich sein , sollte ich unwissentlich jemanden aus solch einer gefährdeten Gruppe infizieren. Ich kann definitiv sagen, der astrazeneca Impfstoff ist so dermaßen vergriffen gewesen, dass ich, da keiner mehr vorhanden war, dann biontech bekommen habe. Auch da hat man am nächsten Tag einen Brummen im Schädel. Ich möchte damit auch nichts beschönigen, allerdings klarstellen, dass mehr als genug Menschen Willens sind sich und auch andere mit dem evtl schlechteren Impfstoff zu schützen. Dadurch ist der aktuelle Stopp leider absolut kontraproduktiv. Mein Arbeitskollege hat übrigens den astra dankbar genomme

09:20 von echt jetzt 1 Gehen

09:20 von echt jetzt 1

Gehen Sie bitte zu Ihrem Hausarzt ( oder auch zum Facharzt ) und lassen Sie sich beraten. Der kennt Sie und Ihre persönliche Situation am besten und wird Ihnen da helfen - und Ihre Angst nehmen - können.

@ich1961 um 09:02

Kritisch, aber gehorsam.
Eine interessante Kombination.
Ist sie denn überhaupt möglich? Ich behaupte einfach mal nein. Für mich ist Gehorsam etwas unkritisches. Viele Menschen unterwerfen sich dem Zwang, sowohl den politischen, als auch dem medialen und darauf aufbauenden sozialen Zwang.
Logisch erscheinen viele Einschränkungen und Entscheidungen nicht. Auch für mich ist die Entscheidung des stoppens der Impfung nicht nachvollziehbar, obwohl ich nicht vorhabe mich impfen zu lassen.
Ich habe eine Risikoabwägung gemacht und eine entsprechende Entscheidung getroffen.

08:54 von Eisfuchs

Wow, was für ein Vergleich... Die Nutzung der Pille rettet keine Menschenleben, sie ist ebenfalls freiwillig, mit dem kleinen aber doch nicht feinen Unterschied, dass nur "Die" eine Bestimmte zur Auswahl steht, sondern ganz ganz viele. Wer dessen Risiko kennt, hat noch unzählige andere Varianten zur Verhütung (Die Liste aller Verhütungsmittel spare ich mir). Bei einer Impfung hat man bisher nicht wählen können... außer, man verweigert diese und geht lieber das Risiko an Covid19 zu erkranken ein.

@ Demokrat 2014 - nichts vormachen

Wenn ich verantwortlich wäre, würde ich die Erkenntnis des PEI auch erst einmal prüfen lassen.

Von wem? Von Dokter Marlboro?
Wer kennt sich mit Impfstoffen denn besser aus als das Paul-Ehrlich-Institut?

09:26 von dr.bashir Wenn ich

09:26 von dr.bashir

Wenn ich das richtig verstanden habe, lassen sich Arm- oder Beinvenenthrombosen leichter behandeln - so gesehen ist das vielleicht wirklich " banal ".
Aber natürlich haben Sie recht, jede Thrombose kann tödlich enden und ist damit fatal.

Ich möchte auch nicht in " der Haut der Entscheider " stecken. Die können es nur falsch machen.

@09:20 von echt jetzt 1

"Ich habe den Leiden V Gendefekt und hatte bereits eine tiefe Beinvenen Thrombose"

Das ist ein valider Grund, von der derzeitigen Diskussion besorgt zu sein.

Ich fände es sowieso sinnvoll, dass wenn man hoffentlich mit AZ weiter impft, man die Anwendung bei Menschen mit vorbestehendem Thromboserisiko einschränkt.

Im Übrigen wäre mal eine vergleichende Tabelle der Ereignisse, die nach einer Impfung mit Biontech im Vergleich zu AZ eingetreten sind interessant. In GB habe ich eine solche Tabelle gefunden und festgestellt, dass es in zeitlichem Zusammenhang mit beiden gleich viele Todesfälle und z.B. Lungenembolien gab. Und dort wurden von beiden immerhin schon 10 Mio. Dosen verimpft. Sinusvenenthrombose habe ich darin nicht gefunden. Muss noch mal suchen.

@ Shantuma

Logisch erscheinen viele Einschränkungen und Entscheidungen nicht.

Solidarität darf nicht nur nach Logik fragen.


Auch für mich ist die Entscheidung des stoppens der Impfung nicht nachvollziehbar, obwohl ich nicht vorhabe mich impfen zu lassen.

Und das wiederum ist für mich nicht nachvollziehbar.


Ich habe eine Risikoabwägung gemacht und eine entsprechende Entscheidung getroffen.

Irren ist menschlich.
Ich wünsche Ihnen alles Gute. Ohne Impfung werden Sie sich aber früher oder später infizieren. Und was das Virus dann in Ihren Zellen macht, haben Sie nicht in der Hand.

Impfungen sind ein Segen für

Impfungen sind ein Segen für die Menschheit
Ohne Impfungen wären millionenfach schwere Erkrankungen, auch Todesfälle zu beklagen.
Aber: Impfungen bieten nie einen hundertprozentigen Schutz und können auch Nebenwirkungen haben. Diese werden in Studien untersucht. Schon deshalb muß jede Impfung auch freiwillig sein. Die Risikoabschätzung muß jeder selbst treffen. Es ist auch nicht Aufgabe eines demokratischen Staates, den Bürgern vor jedem Lebensrisiko zu schützen, im Sinne einer Supernannie. Er muß vielmehr Rahmenbedingungen schaffen, die diesen Schutz ermöglichen und natürlich auch eine medizinische Versorgung sicherstellen.
AstraZeneka bietet vielleicht keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Neuansteckung, aber, und das ist entscheidend, bei einer Neuansteckung wird es auch bei dieser Impfung extrem selten zu schweren Verläufen kommen, auch bei alten Menschen.
Deshalb: Astra weiter anbieten! Sofort!

Nachtrag zur Info

Die britische "Medicines & Healthcare products Regulatory Agency" registrierte bis zum 8. März 4 Fälle von Sinusvenenthrombosen unter AZ und 1 unter Biontech nach jeweils etwa 10 Mio. verimpften Dosen.

Das liegt unter der Häufigkeit dieser Thrombosen in der Allgemeinbevölkerung.

@ echt jetzt 1

Das ist doch immerhin ein Plan. Besprechen Sie es auf jeden Fall mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin.

Der ewige Verweis

Auf die Antibabypille.
Ich würde ihn auch nicht gelten lassen.
Der entscheidende Unterschied ist das es sich um eine bekannte Nebenwirkung handelt, entsprechende Kreuzrisiken und Kontraindikationen bekannt sind.
Eigentlich wäre es Sache des Konzerns sich um die Aufklärung zu kümmern, aber wie immer ist AZs Kommunikation eine Katastrophe; das Haftungsrisiko wird offensichtlich höher bewertet als die Einnahmeausfälle durch Imageschaden.
Also muss der Staat einspringen und die Prüfung übernehmen, mit entsprechenden Konsequenzen.
Dem Vertrauen kann das allerdings nur dienen, besser in jedem Fall als wenn die Hand voll Fälle frei im Netz fluktuierten mit dem Zusatz "und die Regierung tut nichts" - das währe den Alluhüten ein Inneres Festmahl.
Die Verzögerung wie allerdings kaum unterschied machen: Wenn man die verschobenen Dosen anstatt der nicht gelieferten verspritzt braucht man nicht mal bis Ende des Monats um das wieder rein zu holen.

@ Grübel-monster

... dass ich, da keiner mehr vorhanden war, dann biontech bekommen habe. Auch da hat man am nächsten Tag einen Brummen im Schädel.

Das hab ich manchmal auch so.

an Tino255 um 08:4

Die Impfung, so wurde doch behauptet, verhindert in erste Linie schwere Verläufe. Ihre Vermutung, der stark Wirkung auf die Übertragung erscheint mir nur schwach begründet. Es ist auch unklar, inwiefern dies für die Mutanten gilt. Hier sollte man schon auf hinreichende Daten warten.
Trotzdem stimme ich mit Ihrer Meinung überein, dass es richiger gewesen wäre, die Impfung mit entsprechender Aufkärung fortzusetzen.
Der Vertrauensschaden für AZ ist nur bedingt aufzufangen. Nur eine sehr klare Aussage über das Risiko und dessen Einschränkung kann bis zu einem gewissen Grad helfen.

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Viele Grüße
Die Moderation

Ich nehme Astra Zeneca

Was soll die ganze Diskussion?

Auf jedem Beipackzettel stehen die Nebenwirkungen des Medikaments.

Vor jeder OP muss man unterschreiben, dass man die Risiken kennt und damit einverstanden ist.

Also lasst die Leute selbst entscheiden und unterschreiben, dass sie die Coronaimpfe -auch mit Astra Zeneca- wollen und die Risiken kennen und akzeptieren, und dann werden sie geimpft.

Ich bin diese Diskussion langsam leid, dass alle geimpft werden wollen aber niemand die Verantwortung dafür selbst tragen will.

Wer sich nicht impfen lassen will, soll es bleiben lassen. Dann fliegt er halt in Zukunft nicht in den Urlaub und kocht weiterhin zuhause Spaghetti und schaut Netflix.

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