Ihre Meinung zu: Statistisches Bundesamt: Mehr Verpackungsmüll in Deutschland

17. März 2021 - 16:08 Uhr

In deutschen Haushalten wurde 2019 mehr Verpackungsmüll gesammelt. Im Schnitt entsorgte eine Person 72 Kilogramm in gelben Tonnen oder Glascontainern - vier Kilogramm mehr als 2018. Die gesamte Menge stieg auf 5,9 Millionen Tonnen an.

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Kommentare

Mehr Verpackungsmüll in Deutschland

Im Schnitt entsorgte eine Person 72 Kilogramm in gelben Tonnen oder Glascontainern - vier Kilogramm mehr als 2018. Die gesamte Menge stieg auf 5,9 Millionen Tonnen an
.
und wo ist das Problem ?
Ich zahle für die Entsorgung über den "Gelben Punkt".
Denke für eine korrekte Entsorgung , müsste meine Regierung sorgen !

Tendenz steigend

Durch Homeoffice und der schrittweisen Abschaffung des Einzelhandels und der Gastronomie wird das bestimmt nicht weniger.

Statistisches Bundesamt: Mehr Verpackungsmüll in Deutschland....

Und nach Greenpeace wird davon nur 9 Prozent wieder verwertet.
Nach dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Deutschlandfunk werden rund 400.000 Tonnen Müll jedes Jahr exportiert. Nach Südostasien, vor allem nach Malaysia, nach dem China diese Müllimporte beendet hat. Aber auch Indonesien soll dabei sein.

74 % recycelt werden. 16 % thermisch verwertet,

bleiben noch 10 %
was geschah damit, nach Afrika verschifft ?

15:24 von Sisyphos3

>>und wo ist das Problem ?
Ich zahle für die Entsorgung über den "Gelben Punkt".
Denke für eine korrekte Entsorgung , müsste meine Regierung sorgen!<<

Meinen Sie wirklich mit der Zahlung der Müllgebühr oder indirekt über den grünen Punkt ist alles ok?
Dann darf ich Müll machen so viel es mir beliebt, ob 72 oder 144 kg. Schließlich bezahle ich dafür.

Am 17. März 2021 um 15:30 von Bernd Kevesligeti

Indonesien schickt jetzt die Schiffe zurückj, weil Deutschland entgegenb den Vertragen Nicht recycel fähige Kunststoffe untergemischt haben.
Man sollte sich dran erinnern das auf Druck der Grünen für die recyclke fähigen Plastiktüten bezahlt wird. Begründung seiner Zeit das Recycling kostet Geld.
Nur wurden in den Jahren danach mehr verschifft als wirklich Recycelt.
Mit ein wenig Mühe können sie diesbezüglich genügend Artikel im ARD Arcghiv finden.
Auch wieviel wirklich recycelt wurde.
Also ist es nicht die Schuld des Bürger

Grüner Punkt ist nur noch ein Business

Im Müll-Umfeld hat sich einiges mittlerweile verselbständigt und ist wohl zu einem eigenen Geschäft geworden. Siehe z.B.:

https://bit.ly/3qRgtHn

Der gelbe Sack war immer schon eigentlich dafür da, mit gutem Gewissen unendlich Plastikverpackungen anzubieten und zu konsumieren, wie die ganzen Wälder an Tetra Paks.

von Magic.fire 15:57

Dann handelt Indonesien jetzt im in dieser Sache Interesse der Umwelt und seiner Bevölkerung.
Aber nach Malaysia wird weiter "exportiert".

Die Außenbereiche v. Restaurants, Gaststätten, Cafes/Bistros, Bäckereien, Konditoreien, usw. müssen jetzt schnell geöffnet werden.

Wir ersticken am Verpackungsmüll.

Die Müllabfuhr in den Innenstädten macht Überstunden. Der Müll in den Mülltonnen quillt über.

So geht das nicht.

So können wir den CO2-Ausstoß nicht weiter reduzieren.

@15:24 von Sisyphos3

>> Denke für eine korrekte Entsorgung ,
>> müsste meine Regierung sorgen !

Wofür soll 'Ihre' Regierung denn noch alles sorgen? oO

sysiphos

Eine so hoch entwickeltes Land ist Deutschland dann wohl doch nicht . Sonst würde ja alles recycelt werden können . Stattdessen exportieren wir unseren Müll in andere Länder. Ist billiger und verspricht mehr Gewinn .
Wer Müll produziert sollte auch dafür verantwortlich gemacht werden können , wir brauchen eine Rücknahmeverpflichtung des Mülls von Seiten der Produzenten ,die die Verpackungen für den Verkauf ihrer Produkte benötigen . Diese sollten dann Umweltschonend verpflichtend recycelt werden

Grundproblem mit zwei Faktoren

Nummer 1: Zuviel Verpackung, zu üppig, zu sorglose Verbundverpackungen und doppelt gemoppelte Verpackungen. Z.B. Käse oder Frischwaren am Frischetresen, die zugleich in Papier und Folie verpackt werden. Man muss sie zu Hause trennen (wenn es geht) und hat für eine Ware ein großes Müllpaket. Der Coffee to go wird nicht besser, wenn man üppig Kunststoff oder behandeltes Papier statt eines Porzellan oder anderen Mehrfachmaterials nutzt. Nummer 2:Unsere Recyclingversuche sind Pseudo-Lösungen. Wenn ich jetzt auf Dekoband lese, es sei aus recycelten Flaschen, dann kann ich nur den Kopf schütteln. Plastik wird nicht verringert, sondern zu neuem, schwer verwertbaren Plastik umgemünzt. Wo da Einsparung sein soll, erschließt sich mir nicht. Andere Länder verbrennen ihren Müll, wir betreiben Mülltourismus in andere Länder. Auch hier eine Mogelpackung der Entsorgung. Da ist noch viel Luft nach oben.

bleiben noch 10 %

von Sisyphos3 @
Ich befürchte das er in unserer Umwelt entsorgt worden ist.

müsste meine Regierung sorgen !

von Sisyphos3 @
Richtig.

Und da ich dem "grünen" Punkt noch nie eine sichere und umweltgerechte Entsorgung zugetraut haben landet bei mir alles in der Verbrennung, außer Glas und Mettal.

Da bin ich dan sicher das neues ÖL oder Gas wegen des guten "Heizwerts" eingespart wird und keine Plastiktüten oder Strohhalme im Meer landen.

Ich bin nicht sicher, ob ich

Ich bin nicht sicher, ob ich mich freuen soll, oder ob ich enttäuscht sein soll.

Immerhin wird schon mehr als "recycling-fähig" erfasst, was vorher vielleicht im Hausmüll gelandet ist.

Andererseits lassen sich viele Dinge, vor allem Plastik (anders als Metalle inkl. Aluminium, Glas, Papier) noch immer sehr dürftig recyceln, und damit geht der ganze schwarze Entsorgungsweg über Verbrennung und Exporte schon los. Das ist ekelhaft und am oft guten Willen der Bevölkerung deutlich vorbei.

Vermeidung ist freilich immer noch das bessere Konzept.

Wohl bekomms und Asthma inclusive

In den Dörfern von Mecklenburg-Vorpommern wird zur Müllkostenersparnis das alles mit im Holzofen verfeuert. Obst und Gemüse im Garten erhalten damit dann eine gewisse PAK-Räucherdioxingeschmacks-Note.

Gestern noch die Meldung,

Gestern noch die Meldung, dass Deutschland auch wegen Corona die Klimaziele einhält; heute die Meldung, dass in Deutschland auch wegen Corona mehr Verpackungsmüll zusammenkam.
Man sieht: Corona verschärft manches - und Corona führ zu positiven wie negativen Veränderungen. Fazit: Es geht darum, die Pandemie in den Griff zu bekommen, nicht zuletzt durch eine Intensivierung der Impfungen. Und dann sieht man "coronabereinigt", wozu Mensch und Politik willens und imstande sind, um etwas für eine nachhaltige Lebensweise zu tun.

@15:29 von Schweriner1965

//Durch Homeoffice und der schrittweisen Abschaffung des Einzelhandels und der Gastronomie wird das bestimmt nicht weniger.//

Es ist wirklich schwierig mit der (Verpackungs-)Müllvermeidung.
Gerade wenn man jetzt wegen der Pandemie vermehrt im Internet bestellt. Ich hatte bisher den Tick, jeden Karton im Keller aufzubewahren, aber da ist nun kein Platz mehr. Wenn ich die nun zerkleinert in die Papiertonne tue, tut das richtig weh. Gut wäre, wenn man da eine Art Kreislauf einrichten könnte. Sammelstellen, wo gute Kartons z.B von Media-Markt und ähnlichen Märkten oder auch Otto-Normalverbraucher, zur Wiederverwertung abgeholt werden können.

Vermeidung wäre ...

... das Beste, Müllexport in andere Länder ist das Schlimmste.
Coronazeit vergrößert ja leider aus verschiedenen Gründen die Müllmenge.
Aber man sollte neben Vermeidungsbemühungen mal die Verwendung zu Straßenbelag stärker verfolgen und jeglichen Müllexport verbieten.

@17:19 von VictorJara sysiphos

//Wer Müll produziert sollte auch dafür verantwortlich gemacht werden können , wir brauchen eine Rücknahmeverpflichtung des Mülls von Seiten der Produzenten ,die die Verpackungen für den Verkauf ihrer Produkte benötigen . Diese sollten dann Umweltschonend verpflichtend recycelt werden//

Das würde sich ohne Zweifel auf die Preise auswirken. Aber da muss man sich wohl keine grauen Haare wachsen lassen, denn den Produzenten geht niemand ans Leder. Wahrscheinlicher ist, dass die Preise steigen, weil man unter angeblich unzumutbaren Belastungen leidet. Man ersinnt neue Etiketten für Umweltfreundlichkeit, ändern wird sich nichts.

@ Sisyphos3, um 15:24

Solche kurzsichtigen Kommentare ist man von Ihnen nicht gewohnt...

Sie bezahlen doch auch Straßenreinigungsgebühr.
Och nee...

Wir haben heute ein bestellten Kopfhörer

mit Head-Set erhalten.

Die Verpackung war mind. 3x größer als der Inhalt.

Lebensmittelverpackungen sind i.d.R viel, viel größer als der Inhalt.

Soll für den Verbraucher nach mehr aussehen...

So viel zum Thema Verpackungsmüll.

PS: Wenn Deutschland ein so-ziemlich-ganzjähriger- Lockdown ausriefe, werden wir auch in den kommenden Jahren das Klimaziel einhalten.

Geht doch, wenn man will.

Nur bei den Verpackungen hapert es noch etwas.

Warum ist auf vielen

Warum ist auf vielen Glasverpackungen der grüne Punkt? Wo gehört das hin? Gelber Sack?
Ich denke schon. Für Glas müsste ich keine Strafe zahlen.

Verpackungsmüll ist

Verpackungsmüll ist Wertstoff, kann aufbereitet oder kann energetisch in Kraftwerken verbrannt werden. Leider verstehe ich bis heute nicht, das dieser größtenteils Plastikmüll in der ganzen Welt exportiert wird oder auf irgendeiner ausländischen Deponie landet, obwohl wir durch den grünen Punkt für unsre verpackten Waren zahlen.

Und 2020

wegen Corona und Internethandel sicherlich noch mehr

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