Kommentare

Ich glaube der Stern ist auch

Ich glaube der Stern ist auch mal auf so eine Sensation hereingefallen.

Schöner Fund

So etwas ist immer schön.
Ein Zeugnis vergangener Zeiten.
Was wird von unserer Gegenwart in 2000 Jahren geblieben sein?

Für Gläubige wie mich..

..immer wieder erhebend, dass solche Dinge gefunden werden und zeigen, dass auch die größte Religionskritik dies nicht stoppen kann..

Was für ein schöner Zufall!

Was für ein schöner Zufall! Zu dem biblischen Vers, der im griechischen Format gefunden wurde:
"Das sind die Dinge, die ihr tun sollt: Sagt untereinander die Wahrheit! Fällt an euren Stadttoren Urteile, die der Wahrheit entsprechen und dem Frieden dienen. Plant in eurem Herzen nichts Böses gegen euren Nächsten und liebt keine verlogenen Schwüre!"
fallen mir einige aktuelle Situationen aus Politik, Kirche und Gesellschaft ein, zu denen er wie dafür geschrieben erscheint.

Bibelfragmente

was hat man denn wirklich gefunden ?
Erstaunlich genug, dass man es als "Bibelfragment" überhaupt zuordnen kann

Also wenn ich 3 ... 4 briefmarkengroße Fetzen aus nem ursprünglich vielleicht 1.000 seitigen Buch finde
was habe ich dann ?

Für skeptische wie ich

Erst wenn das Papier von mehren Wissenschaftlern als eindeutig aus der Zeit vor Christi festgestellt wurde bin ich bereit es zu glauben.

@Bender Rodriguez 16:22

"Ich glaube der Stern ist auch mal auf so eine Sensation hereingefallen."

Ich würde vorschlagen, dass Sie sich die Umstände des Stern-Fiaskos und der aktuellen Funde erst einmal vergegenwärtigen und gegenüberstellen, bevor Sie einen Kommentar zu diesem Thema verfassen.
Eine solche Vorgehensweise schützt vor öffentlicher Blamage ...

@Bender Rodriguez, 16:22

Ihre Ahnung von internationalen wissenschaftlichen Arbeitsmethoden und -standards und der Motivation von Forschern und Forscherinnen und Ihr Respekt vor deren Arbeit gehen offenbar gegen Null.

@ 16:22 von Bender Rodriguez

Da sehen Sie mal, was seriöse Archäologie und fundierte Forschung wert ist.

@91541matthias, 16:25

Für Gläubige wie mich..
..immer wieder erhebend, dass solche Dinge gefunden werden und zeigen, dass auch die größte Religionskritik dies nicht stoppen kann..

Ratlos lässt mich Ihr Post zurück. Warum sollte Religionskritik das Entdecken antiker Schätze stoppen, oder auch nur stoppen wollen? Ich kritisiere ja weder eine alte Schriftrolle, noch die Wissenschaftler, die sie bergen und untersuchen. Und ich wüsste nicht, dass jemand behauptet hätte, es gäbe keine archäologischen Beweise für die Existenz der Bibel.
Mir ist daher nicht klar, welche Niederlage jetzt die Religionskritiker erlitten haben sollen.

@andererseits, 16:46

(...) fallen mir einige aktuelle Situationen aus Politik, Kirche und Gesellschaft ein, zu denen er wie dafür geschrieben erscheint.

Stimmt, mir auch.

Noch besser wäre es natürlich, wenn die Verse zu diesen "Situationen" und den sich daraus ergebenden Fragestellungen noch etwas expliziter Stellung nehmen würden.

Aber es wurden ja wohl noch weitere Texte gefunden.

Vielleicht steht da ja Genaueres drin, was Bundesregierung, Vatikan und Deutscher Bischofskonferenz weiterhilft.

@91541matthias

"Immer wieder erhebend, dass solche Dinge gefunden werden und zeigen, dass auch die größte Religionskritik dies nicht stoppen kann."
In welchem Zusammenhang stehen denn der Fund dieser schönen Dinge mit Religionskritik? Ihren Beitrag verstehe ich nicht. Wer will denn solche Funde verhindern?

Ich habe gelernt, wenn man

Ich habe gelernt, wenn man Berichte verfasst, dass man dann die W-Fragen beantworten sollte.
Wann wurde die Entdeckung gemacht?
Wann kann man mit der Übersetzung der Fragmente in vollem Umfang rechnen?
Wem werden sie zugänglich gemacht?
Werden internationale Teams Gelegenheit bekommen, sie zu sehen?
Etc.

@17:11 von frosthorn @91541matthias, 16:25

//"Für Gläubige wie mich..
..immer wieder erhebend, dass solche Dinge gefunden werden und zeigen, dass auch die größte Religionskritik dies nicht stoppen kann.."

---

Ratlos lässt mich Ihr Post zurück.//

Mich auch. Ihnen ist aber wenigstens noch ein Antwort dazu eingefallen.

@ andereseits

" fallen mir einige aktuelle Situationen aus Politik, Kirche und Gesellschaft ein, zu denen er wie dafür geschrieben erscheint."

Gut geschrieben. Kann mensch sicherlich gedankliche Brücken bauen. Ich denke jedoch, überall dort, wo Politik sich mit spiritischen Ansichten und tiefem Glauben vermischt, werden Wahrheiten verwässert und oftmals auch der wahre Glauben versucht zu instrumentalieseren. Politik ist der schmutzige Kampf um Macht und Ansehen, spirituelles Denken ist diametral und bedarf keines Machtanspruches, ist doch der Glaube die Wiege des Machtverzichts.

@Sisyphos3 (16:54)

Man sollte nicht unterschätzen, wieviel man manchmal aus wenigen Worten über eine Kultur oder einen Menschen lernen kann.

@ 17:24 von rossundreiter

Das spannende ist ja, dass die Verse nicht neu sind - insofern konnte man sich auch bisher schon daran orientieren, auch über die von Ihnen genannten 3 Gruppen hinaus.

@Sisyphos3 um 16:54

Ein Buch zur damaligen Zeit hatte genau eine Seite
Große Kodizes in denen mehrere Bücher gestapelt gebunden wurden waren da noch ganz was neues und unüblich.
"Bibel" bezieht sich hier darauf das es wohl ein Text der zu den Jüdischen Propheten-Erzählungen gehört sein soll

„Damals“ wie heute

"Hier haben wir eine sehr schöne Sohle einer Sandale", sagt eine Archäologin. "Das ist wirklich beindruckend. Man kann sogar die Naht erkennen, die am Rand der Sohle gefertigt wurde, sogar die Riemen an den Seiten. Es ist eine typische Sandale, mit der wir heutzutage an den Strand gehen."
> Mit dem Unterschied, dass diese Sohle etwa 2000 Jahre alt ist“

Auch der rekonstruierte Text könnte genausogut aus einem heutigen digitalen Speichermedium sein: [Von der Schriftrolle sind Fragmente mit Bibeltexten auf Griechisch erhalten. Rekonstruiert wurde unter anderem ein Text aus (...), das zum Zwölfprophetenbuch gehört.
Darin heißt es]:
"Das sind die Dinge, die ihr tun sollt: Sagt untereinander die Wahrheit! Fällt (...) Urteile, die der Wahrheit entsprechen und dem Frieden dienen. Plant in eurem Herzen nichts Böses gegen euren Nächsten und liebt keine verlogenen Schwüre!"

Wäre schön wenn sich endlich alle daran halten würden, damit heute keiner mehr in „Höhlen des Horrors“ Schutz suchen muss.

16:54 von Sisyphos3

was hat man denn wirklich gefunden ?
Erstaunlich genug, dass man es als "Bibelfragment" überhaupt zuordnen kann

Nun, wenn die Fragmente Bibeltexte enthalten, wird es sich im Zweifelsfall nicht um eine Rezeptsammlung handeln.

Also wenn ich 3 ... 4 briefmarkengroße Fetzen aus nem ursprünglich vielleicht 1.000 seitigen Buch finde
was habe ich dann ?

Gute Frage. Genau wie die, wie Sie jetzt auf tausend Seiten kommen.

@ 91541matthias

Für Gläubige wie mich ... immer wieder erhebend, dass solche Dinge gefunden werden und zeigen, dass auch die größte Religionskritik dies nicht stoppen kann ...

Gegen Religionskritik ist ja nichts einzuwenden, wenn sie konstruktiv ist. Aber Glaube sollte sich nicht an antike Dinge festklammern. Selbst für Katholiken ist der Glaube an Reliquien doch mittlerweile völlig antiquiert. Wenn ich das als linker Protestant mal so sagen darf.

Selbst wenn ein echter Nagel vom Kreuz Christi entdeckt werden würde, hätte das Teil für mich rein musealen Charakter, aber keinen mystischen oder religiösen.

@ rossundreiter. 17:24

"Vielleicht steht da ja Genaueres drin, was Bundesregierung, Vatikan und Deutscher Bischofskonferenz weiterhilft."

Dafür müsste man Texte aber auch identifizieren unf korrekt übersetzen können. Ein Gleichnis Jesu" eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt"
Bewusst oder durch Unkenntnis falsch übersetzt. Das arme Kamel, warum durch ein Nadelöhr zwingen. Dass da der Tierschutz nicht schon längst auf die Barrikaden gegangen ist.
Jesus sprach eine altaramäische Sprache, heute nicht mehr existent. In dieser Sprache gab es das Wort Chamal oder Shamel, was so viel bedeudete wie Tau, Seil oder Strick. Und schon ergibt das Gleichnis wieder Sinn und das arme Kamel kann weiter zufrieden in der Oase Wasser trinken und sich an Früchten nähren.

@ Bernd Rodriguez

Ich glaube der Stern ist auch mal auf so eine Sensation hereingefallen.

Auf die Assoziation muss man aber auch erst mal kommen. Wenn ich mich recht erinnere, waren diese Tagebücher damals sehr amateurhafte Fälschungen und ein Experte hat sofort gesehen, dass das Material nach dem Krieg produziert worden war. Das passt ja wohl gar nicht hier her.

Funde von Gedanken und Worten!

Themeninhalte die für Fairness und Mitmenschlichkeit standen und auch unsere Generationen erreichten: mögen vielleicht nicht in jeder Kinderstube ankommen. Doch mit Blick auf den geschriebenen, ehrigen Fund und dessen Inhalt könnte man als Metapher sagen: Ein Lied geht um die Welt! Denn ... von Freundschaft singt es in dessen Zeilen. Freundschaft lässt nämlich immer etwas ganz innen drin vor Freude auftönen. Finde zumindest auch ich. Schade ist eigentlich, das sogar wir Mündigen global fast schon das eigene Trällern und Singen vor Freude verlernt haben.
Dennoch, Glückwunsch zum ehrigen Fund!
Frau D. Brauer

Vatikan und Deutscher Bischofskonferenz weiterhilft?

von rossundreiter @

Das was dort steht ist lange und oft ge und beschrieben worden. Nur dran gehalten hat man sich vor 2000 Jahren nicht und teilweise leider auch heute ist das noch nicht so.

17:37 von yolo

Ich habe gelernt, wenn man Berichte verfasst, dass man dann die W-Fragen beantworten sollte.
Wann wurde die Entdeckung gemacht?
Wann kann man mit der Übersetzung der Fragmente in vollem Umfang rechnen?
Wem werden sie zugänglich gemacht?
Werden internationale Teams Gelegenheit bekommen, sie zu sehen?
Etc.

Das Beantworten Ihrer (!) W-Fragen setzt voraus, dass sie aktuell auch beantwortet werden können.

@16:22 von Bender Rodriguez

"Ich glaube der Stern ist auch mal auf so eine Sensation hereingefallen."

Diese Skelette mal so eben einem konkreten Aufstand zuzuordnen über den man eigentlich nicht viel weiss klingt jedenfalls ein bisschen nach Schnellschuss.
Diese zunehmenden Ausgrabungsbemühungen, die hier als Grabräuberwettrennen erzählt werden, für die ist noch eine alternative Erklärung geläufig, in der es darum geht Beweise auszugraben, die das 3000 Jahre alte jüdische Königreich und damit den Landanspruch belegen.
Auch wenn die heutige Weltordnung sowieso nicht mehr nach diesem Muster von historischen "landclaims" funktioniert ist das ein stetes "Argument" in der israelischen Politik.
Von der Bundeszentrale für pol. Bildung:
"https://www.bpb.de/apuz/267348/ausgrabungen-als-politikum-biblische-archaeologie-und-das-davidsstadt-projekt"
Auszug: "Die zionistische Bewegung erkannte bereits in ihrer frühen Phase zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Bedeutung der Archäologie als Instrument, mit dem..."

@ 17:43 von Opa Klaus

Da kann ich Ihnen weitestgehend zustimmen, außer dass "spiritistisch" und "spirituell" für mich zwei sehr unterschiedliche Paar Schuhe sind.
Und ich bin der Meinung, dass es in der Politik nicht primär um den "schmutzigen Kampf um Macht und Ansehen" geht, sondern darum, das gesellschaftliche Leben der Menschen bestmöglich zu gestalten - und da halte ich persönlich eine Orientierung an christlichen oder anderen Grundhaltungen, die über das nützliche zweckhafte hinausgehen, nicht für die schlechteste Idee und Ausrichtung. Was ausdrücklich nicht heißt, dass diejenigen, die ein "c" im Namen führen, diesem Anspruch gerecht werden.

Huhu... ..mal zum

Huhu...
..mal zum Mitschreiben:
Die Bibel ist erst im 4. Jahrhundert entstanden - sprich die Texte (z.B. die 4 Evangelien) sind erst zu diesem Zeitpunkt in eiem Buch gebündelt worden.

Also kann es keinen Fund einer Bibel aus dem 1. oder 2. Jahrhundert geben...
..sondern lediglich den von Texten die SPÄTER in die Bibel "gelegt" worden.

16:54 von Sisyphos3

«Also wenn ich 3 ... 4 briefmarkengroße Fetzen aus nem ursprünglich vielleicht 1.000 seitigen Buch finde … was habe ich dann ?»

Dann haben Sie 3 … 4 briefmarkengroße Fetzen.

Gefunden wurden aber Fragmente aus einer Schriftrolle.
1.000 seitige Bücher gab es vor 2.000 Jahren noch gar keine.
Schriftrollen haben keine Seiten wie in Büchern welche sind.

Kugeln und Bälle haben keine Ecken und Kanten.

17:37 von yolo

"Ich habe gelernt, wenn man Berichte verfasst, dass man dann die W-Fragen beantworten sollte.
Wann wurde die Entdeckung gemacht?
Wann kann man mit der Übersetzung der Fragmente in vollem Umfang rechnen?
Wem werden sie zugänglich gemacht?
Werden internationale Teams Gelegenheit bekommen, sie zu sehen?
Etc."

,.,.,

Sie haben gelernt, dass man mit den W-Fragen die Zukunft prognostizieren soll?

Das waren dann wohl Banausen, die so etwas beibringen. ;-)

Die erste W-Frage, die Sie nennen und die sich auf die Vergangenheit bezieht, wird im Text beantwortet.
Allerdings muss man den Text aufmerksam lesen.

@nettie Wäre schön.....

"Das sind die Dinge, die ihr tun sollt: Sagt untereinander die Wahrheit! Fällt (...) Urteile, die der Wahrheit entsprechen und dem Frieden dienen. Plant in eurem Herzen nichts Böses gegen euren Nächsten und liebt keine verlogenen Schwüre!"

Wie zentral das Postulat des "Du sollst nicht lügen" schon damals war.

Eigentlich wäre das Gebot "wahrhaftig" zu sein.... völlig überflüssig..... oder? Aber wir sollten uns die Gesellschaft der Antike als ein Dorf vorstellen, mündliche Überlieferung war dort die Regel. Heute versammeln wir uns wieder in einem "digitalen Dorf". Auch hier- in den Tagesschau Kommentaren.

Ist es nicht erstaunlich, dass Sozialisation und Subjektive nicht voneinander trennbar sind? Ich meine doch, wir wären alle im gleichen Boot. d.h. die "objektive" Faktenlage wäre nicht diskutierbar?

Aber für die einen ist der Kahn bereits abgesoffen, für die Anderen schwimmt er einer glänzenden Zukunft entgegen.

Das ewige Problem- Mangel an Konsens.

Sensationsfund

Ein Zeichen des Messias in diesen schweren Zeiten! Und ich muss es wissen, denn ich bin schon einigen gefolgt!

@ Nettie 17:54

"Wäre schön wenn sich endlich alle daran halten würden, damit heute keiner mehr in „Höhlen des Horrors“ Schutz suchen muss."

Bin da ganz bei Ihnen. Leider mache ich in meinem Umfeld mehr und mehr die Erfahrung, dass Glaube neuerdings mehr denn je als Anachronismus angesehen wird. Kommerz, Konsum und Egoismus bestimmen immer mehr unser leben. Auch ich bin vor vielen Jahren aus der kath. Kirche ausgetreten. Nicht weil ich nicht gläubig wäre, sondern weil für mich die kath. Kirche nicht mehr mit meinem Glauben vereinbar war. Heute geht es vielen Menschen um den Proporz, mithalten zu wollen mit den Nachbarn. Weihnachten verkommt zum Kommerzvestival. Eine traurige Entwicklung allemal.

17:42 von Anna-Elisabeth

<< //"Für Gläubige wie mich..
..immer wieder erhebend, dass solche Dinge gefunden werden und zeigen, dass auch die größte Religionskritik dies nicht stoppen kann.."

---

Ratlos lässt mich Ihr Post zurück.//

Mich auch. Ihnen ist aber wenigstens noch ein Antwort dazu eingefallen. >>

,.,.,

Ich habe mit dem Text überhaupt kein Problem.

Wäre ich gläubig, würde ich ebenfalls froh sein, dass man sich mit dem Textfund über etwas freuen kann, das keine Religionskritik einem rauben kann.

Religionsmeckerer versuchen ja sogar in diesem Thread, diesen Fund lächerlich zu machen.

Zitat: ""Immer wieder

Zitat:
""Immer wieder erhebend, dass solche Dinge gefunden werden und zeigen, dass auch die größte Religionskritik dies nicht stoppen kann."
In welchem Zusammenhang stehen denn der Fund dieser schönen Dinge mit Religionskritik? Ihren Beitrag verstehe ich nicht. Wer will denn solche Funde verhindern?"

ich dagegen schon...
...der einfache Atheismus versuchte die Existenz Gottes zu wiederlegen - dazu gehört auch der Umstand das die Bibel (als Schöpfung Gottes) keinen realen Bezug hat - ergo eine reine Fiktion darstelle.

für streng-gläubige Christen ist nun der Fund von Schriftstücken mit Text-Fragmenten die im 4. Jahrhundert zur heute existierenden Bibel zusammen gefügt wurden - der ultimative Beweis das
1. Gott und sein Werk die Bibel existiere
2. die Atheisten mit ihrer Kritik unrecht haben

fundamentalistische Christen "hängen" da noch dichter dran - für sie ist sogar die Genesis die reinste Wahrheit - die Erde 6000 Jahr alt und die Dinosaurier Hirngespinste (Nohas Arche!!)

Zu 9.5.4.1. Matthias

"... die groesste Religionskritik nicht stoppen "

Der Urheber des Textes, sei es ein Mensch oder Gott, oder ein Mensch mit Gott, oder ein Mensch ohne Gott, ruft zur friedlichen Kommunikation auf. Das ist in etwa das Gegenteil von dem, was Sie daraus schliessen. Das Christentum als ein ueberwaeltigendes Naturereignis, dem man sich nicht widersetzen kann.

Diaspora

Die Utensilien und Schriftfragmente stammen aus der Zeit des Bar-Kochba-Aufstandes, den die römische Besatzungsmacht blutig niederschlug. Die Menschen, deren Überreste man jetzt in der Höhle fand, mussten damals vielleicht vor römischen Soldaten fliehen.

@Nettie

"Auch der rekonstruierte Text könnte genausogut aus einem heutigen digitalen Speichermedium sein: [Von der Schriftrolle sind Fragmente mit Bibeltexten auf Griechisch erhalten. Rekonstruiert wurde unter anderem ein Text aus (...), das zum Zwölfprophetenbuch gehört.
Darin heißt es]:
"Das sind die Dinge, die ihr tun sollt: Sagt untereinander die Wahrheit! Fällt (...) Urteile, die der Wahrheit entsprechen und dem Frieden dienen. Plant in eurem Herzen nichts Böses gegen euren Nächsten und liebt keine verlogenen Schwüre!"

Dieser Text ist nichts anderes als eine andere Formulierung von Teilen des Dekalogs (die zehn Worte), den meisten bekannt als die 10 Gebote. Deshalb ist es nicht verwunderlich, daß Ihnen der Text aktuell erscheint. Der Dekalog ist zeitlos und religionsübergreifend die Basis für Juden- und Christentum.

@Sisyphos3

"Am 16. März 2021 um 16:54 von Sisyphos3
Bibelfragmente

was hat man denn wirklich gefunden ?
Erstaunlich genug, dass man es als "Bibelfragment" überhaupt zuordnen kann

Also wenn ich 3 ... 4 briefmarkengroße Fetzen aus nem ursprünglich vielleicht 1.000 seitigen Buch finde
was habe ich dann ?"

Dann hätten Sie 3 bis 4 Fragmente aus einem Buch. Wie schon einige User richtig anmerkten, sind es keine Fragmente aus einem Buch sondern von Schriftrollen.

Ich hätte da ein interessantes Thema für Sie: beschäftigen Sie sich doch mal ein wenig näher mit Archäologie. Dann würden Sie sich nicht wundern, was man aus solchen Fragmenten alles herauslesen kann. Solche "Fetzen" können - in Händen von Experten - ganze Romane erzählen über die Entstehungsgeschichte und über die Verfasser des Textes und mit ein bisschen Glück und den Beifunden auch etwas über die Lebensumstände der Schreiber. Solche Textfragmente sind ein unbezahlbarer Schatz und ein großes Datenarchiv für den, der es zu lesen versteht.

@Opa Klaus

"Am 16. März 2021 um 18:06 von Opa Klaus
@ rossundreiter. 17:24

"Vielleicht steht da ja Genaueres drin, was Bundesregierung, Vatikan und Deutscher Bischofskonferenz weiterhilft."

Dafür müsste man Texte aber auch identifizieren unf korrekt übersetzen können. Ein Gleichnis Jesu" eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt"
[...]
Jesus sprach eine altaramäische Sprache, heute nicht mehr existent. In dieser Sprache gab es das Wort Chamal oder Shamel, was so viel bedeudete wie Tau, Seil oder Strick. Und schon ergibt das Gleichnis wieder Sinn und das arme Kamel kann weiter zufrieden in der Oase Wasser trinken und sich an Früchten nähren."

Völlig richtig. Um den Bogen von den Funden zu heute zu schlagen, es wäre an der Zeit, wenn sich jüdische und christliche Relgionswissenschaftler zusammensetzen und endlich mal eine gescheite Übersetzung zustande bringen würden, dann wären nämlich zahlreiche Wunder gar nicht mehr so wunderlich .

Zitat: "Zum Kanon der Bibel

Zitat:
"Zum Kanon der Bibel Altes und Neues Testament müssen Sie sich näher erkundigen."

Im alte Testament sind im wesentlichen jüdische Texte die man aus einer Vielzahl ausgewählt hatte...
..raten sie mal wann das war!!

als Informatiker hatte ich natürlich

sofort eine Assoziation. Jüdischer Aufstand gegen die Römer, Flucht in eine Höhle, das sind die äußeren Umstände für das in der Mathematik und der Informatik beliebte "Josephus-Problem" (findet man auch bei Wikipedia). Nachschlagen ergab dann jedoch, dass der Entstehungszeitpunkt des Fundes und die Geschichte des Josephus rund hundert Jahre auseinander liegen.

Schade, sonst hätte auch ich einen ganz persönlichen Bezug zu den Schriftrollen gehabt. Einen, den keine Computerkritik stoppen kann ...

Am 16. März 2021 um 18:06 von Opa Klaus

„Ein Gleichnis Jesu" eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt"
Bewusst oder durch Unkenntnis falsch übersetzt. Das arme Kamel, warum durch ein Nadelöhr zwingen. Dass da der Tierschutz nicht schon längst auf die Barrikaden gegangen ist.
Jesus sprach eine altaramäische Sprache, heute nicht mehr existent. In dieser Sprache gab es das Wort Chamal oder Shamel, was so viel bedeudete wie Tau, Seil oder Strick. Und schon ergibt das Gleichnis wieder Sinn und das arme Kamel kann weiter zufrieden in der Oase Wasser trinken und sich an Früchten nähren.“

Sie haben Recht,

und auch

das Nadelöhr (Schlupfpforte) war damals eine kleine, schmale Türe, die sich neben oder auch in einem großen Burg- oder Stadttor befand.

Ein kleines Kamel hätte schon durchgepasst, ein großes- eher nicht.

Nur durch die Bibelkritik und

Nur durch die Bibelkritik und Religionskritik wird offenbar, wie sog. menschliche Führer den Bibel, Religion, Glauben missbrauchen.
Einfache, erhabene Weisheiten dagegen bleiben bestehen und bestätigen nur, was man beobachten kann.
Falschheit in Führung und Glauben. Nur der eine gefundene Text deckt die Machenschaften deutlich auf, was da so im Namen Gottes getrieben wird Darum sollte man ernsthaft nachdenken, was man in Wirklichkeit unterstützt

@16:54 von Sisyphos3

"was hat man denn wirklich gefunden ?
Erstaunlich genug, dass man es als "Bibelfragment" überhaupt zuordnen kann"

Also zumindest der Duktus ist unverkennbar...
"Das sind die Dinge, die ihr tun sollt: ..."
Weshalb Aufklärung und Religion auch kaum zusammen gehn – ohne weitgehende Trennung von Staat und Kirche.
Wer solche Formulierungen als die obligatorischen Dogmen hinnimmt, als die sie damals gemeint waren, egal was hinter dem Doppelpunkt kommt, kann mit Aufklärung nichts anfangen.

@Miauzi

"
Am 16. März 2021 um 20:48 von Miauzi
Zitat: "Zum Kanon der Bibel

Zitat:
"Zum Kanon der Bibel Altes und Neues Testament müssen Sie sich näher erkundigen."

Im alte Testament sind im wesentlichen jüdische Texte die man aus einer Vielzahl ausgewählt hatte...
..raten sie mal wann das war!!"

Sie verrennen sich da. Im "Alten Testament" eigentlich ein falscher Begriff stehen nicht im wesentlichen jüdische Texte, sondern ausschließlich. Die Worte Jesu finden Sie im "neuen Testament" (genauso falsches Wort), der wiederum zahlreiche Schriften aus dem Tanach zitiert, hauptsächlich aus der Jesaja-Rolle. Das "alte Testament" ist eigentlich der Tanach (hebräische Bibel), der sich wiederum aus der Tora - Weisung, Nevi'im - Propheten und Ketuvim - Schriften zusammensetzt. Und das finden Sie komplett im Alten Testament zusammengefaßt. Was Sie meinen, sind die kanonischen Schriften des "neuen Testamentes" und die wurden in der Tat beim 1. Konzil in Nicäa 325 v. Chr. festgelegt.

20:37 von Anderes1961

@Sisyphos3
"Am 16. März 2021 um 16:54 von Sisyphos3
Bibelfragmente

... Ich hätte da ein interessantes Thema für Sie: beschäftigen Sie sich doch mal ein wenig näher mit Archäologie. Dann würden Sie sich nicht wundern, was man aus solchen Fragmenten alles herauslesen kann. Solche "Fetzen" können - in Händen von Experten - ganze Romane erzählen über die Entstehungsgeschichte und über die Verfasser des Textes und mit ein bisschen Glück und den Beifunden auch etwas über die Lebensumstände der Schreiber. Solche Textfragmente sind ein unbezahlbarer Schatz und ein großes Datenarchiv für den, der es zu lesen versteht.

Und, werter Sisyphos3, ein Herr namens Champollion konnte mit Hilfe des Steins von Rosetta die Hieroglyphen entziffern. Der ist zwar deutlich größer als vier Briefmarken, dennoch war es eine großartige Leistung.

17:52 von Der Lenz

Ein Buch zur damaligen Zeit hatte genau eine Seite
.
Bücher gab es damals nicht, bestenfalls Papyrusrollen.
Die waren vielleicht 30 cm breit vielleicht auch 40 cm und 5 oder 6 m lang
- bestenfalls

18.44 Miauzi - Bitte trennen nach altem und neuen Testament

`Die Bibel ist erst in 4. Jahrhundert entstanden. Richtig, das neue Testament.
Hier geht es um das alte Testament.

@frosthorn

"
Am 16. März 2021 um 20:53 von frosthorn
als Informatiker hatte ich natürlich

sofort eine Assoziation. Jüdischer Aufstand gegen die Römer, Flucht in eine Höhle, das sind die äußeren Umstände für das in der Mathematik und der Informatik beliebte "Josephus-Problem" (findet man auch bei Wikipedia). Nachschlagen ergab dann jedoch, dass der Entstehungszeitpunkt des Fundes und die Geschichte des Josephus rund hundert Jahre auseinander liegen.

Schade, sonst hätte auch ich einen ganz persönlichen Bezug zu den Schriftrollen gehabt. Einen, den keine Computerkritik stoppen kann ..."

Der war schön. :-) Danke dafür.

@18:59 von Sausevind 17:42 von Anna-Elisabeth

//Wäre ich gläubig, würde ich ebenfalls froh sein, dass man sich mit dem Textfund über etwas freuen kann, das keine Religionskritik einem rauben kann.//

Aber das ist doch genau der Punkt: Ich sehe solche Funde gar nicht unter religiösen Gesichtspunkten. Ich finde Funde aus uralten Zeiten einfach prinzipiell spannend. Ob Höhlenmalerei, Faustkeile, Moorleichen oder die Himmelsscheibe von Nebra - alles ein Stück ferne Vergangenheit, über die wir gerne mehr wissen möchten. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass hier jemand einem anderen den Fund madig machen will. Ich kann schon nachvollziehen, dass jemand, der sich nie mit der Analyse solcher Funde beschäftigt hat, Zweifel an der richtigen Deutung hat. Und was den Glauben an Gott betrifft, beweist so ein Fund rein gar nichts.

Korrektur

In meiner Antwort von 21:00 Uhr ist mir leider ein gravierender Fehler unterlaufen. Das Konzil von Nicäa war natürlich nicht 325 vor Christus, sondern 325 nach Christus. Ich bitte um Entschuldigung.

20:59 von Olivia59

Also zumindest der Duktus ist unverkennbar...
"Das sind die Dinge, die ihr tun sollt: ..."
.
stellt sich die Frage was !
eure Feinde lieben oder eure Feinde totschlagen
wie gesagt viel zum Lesen fand man ja nicht

@Olivia59

"Am 16. März 2021 um 20:59 von Olivia59
@16:54 von Sisyphos3

"was hat man denn wirklich gefunden ?
Erstaunlich genug, dass man es als "Bibelfragment" überhaupt zuordnen kann"

Also zumindest der Duktus ist unverkennbar...
"Das sind die Dinge, die ihr tun sollt: ..."
Weshalb Aufklärung und Religion auch kaum zusammen gehn – ohne weitgehende Trennung von Staat und Kirche.
Wer solche Formulierungen als die obligatorischen Dogmen hinnimmt, als die sie damals gemeint waren, egal was hinter dem Doppelpunkt kommt, kann mit Aufklärung nichts anfangen."

Sehen Sie, das ist der große Irrtum. Die Formulierungen waren damals nämlich keineswegs Dogmen. Das sind sie erst durch die Amtskirche geworden. Dogma heißt unumstößliche Wahrheit.

Jesus hat schon damals gegen Dogmatiker mit Worten gekämpft; gegen die Pharisäer, die am Sabbat nicht mal ein in einen Brunnen gefallenes Kind retten würden.

Dogmatiker können in der Tat mit Aufklärung (deren Basis auch der Dekalog ist) nichts anfangen.

@Sisyphos3

"
Am 16. März 2021 um 21:19 von Sisyphos3
20:59 von Olivia59

Also zumindest der Duktus ist unverkennbar...
"Das sind die Dinge, die ihr tun sollt: ..."
.
stellt sich die Frage was !
eure Feinde lieben oder eure Feinde totschlagen
wie gesagt viel zum Lesen fand man ja nicht"

Nein, die Frage stellt sich überhaupt nicht. Denn es ist bekannt, wie der Text weitergeht. Im Artikel ist sogar die Fundstelle genannt: Sacharia. Wenn Sie wissen wollen, wie der Text weiter geht, einfach mal in der Bibel nachlesen. Das erstaunliche an solchen Funden ist nämlich, daß die alttestamentarischen Schriften tatsächlich Jota für Jota bis heute überliefert sind und der Tanach kaum Überlieferungsfehler enthält. Auch das kann man aus solchen 3 bis 4 Fragmenten herauslesen.

18:00 von Thomas D.

Genau wie die, wie Sie jetzt auf tausend Seiten kommen.
.
da es damals kein Bücher gab sondern Schriftrollen,
kann das mit den 1.000 Seiten bestenfalls im übertragenen Sinn zu verstehen sein !
Schauen sie sich die Fragmente an sind ja hier abgebildet
und beurteilen sie selbst,
was da für Erkenntnisse hergeleitet werden können

@21:21 von Anderes1961

"Sehen Sie, das ist der große Irrtum. Die Formulierungen waren damals nämlich keineswegs Dogmen. Das sind sie erst durch die Amtskirche geworden. Dogma heißt unumstößliche Wahrheit.

Jesus hat schon damals gegen Dogmatiker mit Worten gekämpft; gegen die Pharisäer, die am Sabbat nicht mal ein in einen Brunnen gefallenes Kind retten würden."

Aufgrund meines Halbwissens nehme ich das mal so hin ;-)
Irgendwie bezweifle ich aber doch, dass zumindest die Aussagen, die als Gottes eigenes Wort überliefert sind, in Frage und zur Diskussion gestellt wurden.

21:14 von Anderes1961

Korrektur
In meiner Antwort von 21:00 Uhr ist mir leider ein gravierender Fehler unterlaufen. Das Konzil von Nicäa war natürlich nicht 325 vor Christus, sondern 325 nach Christus. Ich bitte um Entschuldigung.

Herzlichen Dank für Ihre Sorgfalt!

Und dass das 1. Konzil höchstwahrscheinlich n.Chr. stattgefunden hatte, wurde vom aufmerksamen Leser einfach mal unterstellt :-)

Darstellung: