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Ideologische Verbohrtheit und Grün passt nicht zusammen

Umweltschutz muss pragmatisch sein, Menschen abholen und immer berücksichtigen, dass man das Geld, was man in die Umwelt steckt (gerade auch anderswo auf der Welt, es ist ein globales Problem), auch verdienen muss. Die Grünen haben über Jahrzehnte durch ihr Junktim Umweltschutz und Sozialismus dem Umweltschutz einen Bärendienst erwiesen, ihn geradzu ad absurdum geführt - nirgendwo wurde die Umwelt so geschädigt, wie in "sozialistischen" Staaten, die aus Geldmangel wegen der Defizite des Systems gar keine Chancen auf Umweltschutz hatten. Die Grünen müssen ihren Stammwählern, meist gutverdienende junge Menschen, die Wahrheit sagen: Der Massenkonsum ist zu Ende, die Party ist aus. Man kann das Geld nicht einfach anderen wegnehmen, jeder muss selber, auch schwere Opfer bringen. Kretschmann hat hier weise gehandelt, aber auch noch nicht genug. Es ist 5 vor 12, und keine Zeit für Fundis und Gesellschaftsexperimente, alle müssen mit anpacken, ohne Ideologie. Davon sind die Grünen weit weg.

Hitzesommer....

So einfach hätten es manche wohl gern. Wer an die Klimaerwärmung "glaubt" wählt grün. Und dann?

Der Wind wird stärker

der die Grünen in Richtung Regierung Verantwortung in Berlin zu übernehmen ,dort hin bläst. Seit Gestern sind Bündnisse möglich um die CDU abzulösen.Auch ein Grüner Kanzler,in ist denkbar.

Signal für Berlin?

Nach der Bundestagswahl im September werden die Grünen sicherlich mit in der Regierung sein. Ich sehe derzeit folgende Konstellationen:
1. Mit der CDU, wobei ich glaube, dass auf Bundesebene immer noch die CDU mehr Stimmen erhält als die Grünen
2. Eine Jamaika Koalition, also wenn CDU und die Grünen nicht die Mehrheit bekommen
3. Eine Ampelkoalition mit den Grünen, SPD und FDP (auch in dieser Reihenfolge die Stärke).

Mein Favorit ist unter 1. genannt.

Grün-Rot-Rot, auch ab und zu mal genannt, wird m. E. keine Mehrheit bekommen; ist für mich auch die Konstellation, die ich ablehne.

Man wird sehen... bis zu den BT-Wahlen passiert noch viel, v. a. bzgl. der Pandemiebekämpfung. Wenn bis dahin wirkliche Erfolge aufgezeigt werden können, sieht’s für die CDU wieder rosiger aus.

Ist immer so

Keine Partei kann, wenn sie an die Regierung kommt, ihr Parteiprogramm zu 100% umsetzen. Schon gar nicht in einer Koalition. Also wer als Anhänger der jeweiligen "reinen Lehre" dann enttäuscht ist, der hat das Prinzip nicht verstanden. Selbst mit einer absoluten Mehrheit führt die Opposition und der ggf. öffentliche Druck bei bestimmten Themen dazu, dass eine Regierungspartei von den Idealvorstellungen aus Oppositionszeiten abweicht. Und selbst innerhalb einer Partei sind die Meinungen der Anhänger nicht immer einheitlich.

Man muss anerkennen, dass ein Grünenwähler aus der schwäbischen Provinz anderen Prioritäten hat, als einer aus einem gentrifizierten Stadtteil einer Metropole.

Das geht aber allen Parteien so. Je größer der Wählerstamm, desto diverser die Meinungen.

Ich z.B. bin ganz froh, dass die Grünen, die ich wähle, bei mir in Bayern nicht mit Söder koalieren. Das hätte mir wahrscheinlich ein paar Illusionen geraubt. Da hätten mir einige Kompromisse nicht gepasst.

@Anna-Elisabeth, 22:17 (Vorvorgängerthread)

„So ganz verstehe ich Ihre Ausführungen nicht. Ich kann in dem Wahlergebnis keine Stärkung (auch keine indirekte) der "Vertreter extremer Ränder" erkennen“

Ich auch nicht; ich meinte das Gegenteil:
Weil diejenigen, die unzufrieden mit der Politik sind, sich aber einfach „raushalten“ und gar nichts machen (also die „Nichtwähler“, egal ob aus Resignation, Bequemlichkeit oder anderen Gründen) dafür sorgen, dass der Stimmenanteil der anderen Parteien (also derer, die es über die Fünf-Prozent-Hürde geschafft haben - wobei ich namentlich die AfD zum extremen Rand zähle) überproportional groß ausfällt. Während „kleinere“, aber demokratisch gesonnene Parteien „hinten runter fallen“, also nicht im Bundestag vertreten sind (und da somit auch „nichts zu melden haben“).

rer Truman Welt

Die Grünen sind sicherlich in der Mitte der Gesellschaft angekommen, dennoch ist es für sie in der Tat kein Selbstläufer. Unter der Berücksichtigung, daß ihr Zugpferd Kretschmann nochmals kandidierte, obwohl er nicht vor hat, die gesamte Legislaturperiode zu amtieren, eigentlich aufgrund seiner Lebenssituation gar nicht mehr vor hatte anzutreten, haben sie sich eine kluge Strategie im Super-Wahl-Jahr überlegt, um den Rückenwind durch Kretschmann zu nutzen: er tritt an, gewinnt souverän und wird 2022, jedoch spätestens im Frühjahr 2023 "den Stab' an einen Nachfolger übergeben, der dann 3 Jahre mindestens Zeit hat, sich gegenüber den Baden-Württembergern zu beweisen. Das haben sie sich von den Demokraten in den USA abgeschaut. Das hat jetzt funktioniert. Die CDU wird ihre alte Stärke nicht mehr in BW zurückerlangen. Wer so jemand wie Eisenmann als Spitzenkandidatin ins Rennen schickt, dokumentiert, daß er die Bürger verloren hat. Das werden sie im September auch rückgemeldet bekommen.

@08:44 von schiebaer45

"""Auch ein Grüner Kanzler,in ist denkbar."""

Denkbar? Das ist auf den politischen Inhalt bezogen, seit mindestens zehn Jahren Realität.

Baden-Württemberg eine mögliche Blaupause für Berlin

Die Grünen haben in Baden-Württemberg zusammen mit der CDU eine gute, pragmatische, umwelt- und wirtschaftsfreundliche Politik betrieben und damit durchaus eine Blaupause für den Bund geschaffen. Kretschmann verkörpert in besonderer Weise den Typus des Landesvaters. Der Erfolg der Günen in BW ist vor allem auch sein Verdienst. Gut vor allem, dass die etablierten Parteien bereit und in der Lage sind, die AFD zu entzaubern. Die Wähler scheinen erkannt zu haben, dass ohne konstruktive Politik in den Landtagen, mit verbaler Verrohung und einem abdriften in den Rechtsextremismus kein Blumentopf zu gewinnen ist. Die noch verbliebenen AFD Wähler sorgen nun freilich für mögliche Ampelkoalitionen. Ob dies in deren Sinne ist...?

Schön wie sich die Grünen den

Schön wie sich die Grünen den Wahlerfolg des Herrn Kretschmanns zuschreiben. Der Mann ist so erfolgreich weil er sich eben von der Politik der Bundesgrünen unterscheidet. Er versucht pragmatische Politik zu machen jenseits von sturer Ideologie, Verboten und Gendersprache. Eine Politik der kleinen Schritte die auch machbar sind ohne viele abzuhängen. Leider ist es genau das was viele bei den Bundesparteien vermissen. Kretschmann ist zwar in der Partei die Grünen, hat aber mit der grünen Bundespolitik wenig am Hut, das ist sein Erfolgs Rezept.

Der Analyse des Artikels kann

Der Analyse des Artikels kann ich mich anschließen. Nicht die SPD oder Grünen haben gewonnen, sondern Malu Dreyer und Winfried Kretschmann. Auf Bundesebene sieht es wieder anders aus. Da ist die SPD im Umfragetief und die Grünen deutlich hinter der CDU. Aber bis September ist natürlich noch viel Zeit. Ich hoffe nur, dass uns ein grüner Kanzler erspart bleibt. Kretschmann ist ein eher konservativer Realo, der Rest der Partei ist leider weit davon entfernt.

Das für die Menschheit wichtigste Thema findet sich nicht

...bei den Grünen.
Frieden! (totaler und immerwährender Weltfrieden) Sie sind keine Friedenspartei. Wenn deutsche Soldaten im Ausland stationiert sind, und dabei nur aus Gründen des Selbstschutzes Waffen tragen, ist das okay für sie, so wie für alle konservativen Parteien. Selbst wenn jetzt Drohnen beschafft werden sollen, die mit Waffen/Raketen bestückbar sind, ist das alles nicht der Rede wert für sie. Nur weil wir hier in Deutschland seit 76 Jahren in Ruhe leben dürfen, ist das doch kein Grund, all das Elend und Leid zu vergessen, welches durch Krieg, Waffen, Soldaten und Militär weltweit immer wieder erzeugt wird! Nur weil alle anderen Länder nicht friedlicher sind, können wir nicht Frieden fordern? Nur weil in vielen anderen Ländern Waffen produziert werden, müssen wir das auch? Wer nur an sein eigenes Wohl denkt und dem all die vielen Getöteten im Ausland egal sind, sollte nicht gewählt werden dürfen!

Kretschmann hat gewonnen

um das dreht es sich

Wäre die Baerbock oder der Habeck angetreten hätten sie ein Desaster erlebt
wie ein Franz Josef Strauss in Friesland oder Berlin

man braucht sich ja bloss Rheinland Pfalz anschauen, da kriegten die GRÜNEN kaum mehr als die AfD

Was ist bloß aus den Grünen geworden?

Früher eine Partei der aufmüpfigen Jugend, die für Klimaschutz aber auch friedliche Koexistenz und soziale Gerechtigkeit eintrat - heute eine Partei der Besserverdienenden, die jeden Kriegseinsatz mit deutscher Beteiligung zumindest abnicken, amerikanisches Frackinggas favorisieren und ihre eigentlichen Ziele, nur um regierungsfähig zu sein, verraten.

Kretschmann steht für grüne Pragmatik

Winfried Kretschmann steht für viele in Baden-Württemberg für grüne Politik mit Augenmaß und Pragmatik. Das ist der Hauptgrund für den grünen Wahlerfolg im 'Ländle'.

Die Landeskinder vertrauen ihrem Landesvater. Aber der Erfolg hat noch andere Väter. Die grüne Erfolgsformel in Ba-Wü ergibt sich daraus, dass die Baden-Württemberger die Kombination von bürgerlich-konservativ im Sinne von Gutes bewahren und Umwelt bewahren gut heißen. Deswegen ist die Partei in allen Altersgruppen und im klassischen Bürgertum die Nr. 1.

Ein Blick in die Glaskugel?

Ich sage Euch, ich sehe im Funkeln der magischen Glaskugel - nix.
Das politische Tempo war schon vor Corona hochdynamisch. Und jetzt ist es wie auf der Achterbahn.
Deshalb (Töröö und Trommelwirbel !) :
Wer siegt,
wer trägt die Niederlage?
Noch völlig offen
ist die Frage.
Doch eines, das ist
sonnenklar:
nichts bleibt,
wie es einmal war.

Welche Rolle spielen die Fundis?

Parteien mit stark unterschiedlichen Fraktionen beinhalten ein großes Risiko, wie man bei der russischen Revolution und anderen gelernt hat. Gewählt wird die gemäßigte, die in den Wahlen im Vordergrund stand, aber plötzlich setzen sich die anderen in der Partei durch, bekommen damit Zugriff auf die Macht, den sie selbst für sich nie erringen könnten. Problematisch sind hierbei Parteistrukturen, wo relativ einfach Fraktionen die Kontrolle übernehmen können, ohne demokratisch legitimiert zu sein. Gerade die "Basisdemokratie" hat sich häufig als Diktatur dessen herausgestellt, der entscheidet, wer in den Saal reindarf. Daher sollte man bei Wahlen immer alle Fraktionen einer Partei, die man ggf. wählen möchte, im Auge behalten. Passen einem auch die anderen, denn die könnten ja schnell die Macht in der Partei übernehmen.

@08:58 von Vielfalt.

"Denkbar? Das ist auf den politischen Inhalt bezogen, seit mindestens zehn Jahren Realität"

Der war gut. Aber die Entwicklung, die Sie, so wie ich Ihren Post verstehe, beklagen zeigt, wie Demokratie funktioniert. In den 80ern kamen die Grünen auf und gewannen immer mehr Wähler. Da hatten die anderen Parteien die Möglichkeit, ihre Kurs unbeirrt fortzusetzen und zu riskieren, dass immer mehr Leute die Grünen wählen oder sich selbst mehr um die Themen zu kümmern, die offensichtlich viele Wähler bewegen.

Auch die AfD hatte diesen Effekt. Ich bin mir sicher, dass so manche Entscheidungen im Asyl- und Ausländerrecht der letzten Jahre so nicht gefallen wären, hätte man keine Angst vor einem weiteren Erstarken der AfD.

Es wird ja häufig der angebliche "Volkswillen" bemüht. Den gibt es aber so nicht, sonst hätten wir nicht immer mehr verschiedene Parteien in den Parlamenten. Es gibt Mehrheiten bei einzelnen Themen. Die können aber bei anderen schon wieder anders sein.

Eine Ampel in Berlin klingt

Eine Ampel in Berlin klingt für mich als AfD Wähler verlockend , aber dann bitte mit einer Kanzlerin Frau Dreyer .

In der Bundespolitikk ist es

In der Bundespolitikk ist es deutlich komplizierter.
Da haben die Grünen keinen KRetschmann.
Klar, dass der Klimawandel momentan neben Corona sehr präsent ist, hilft ihnen natürlich enorm. Wahrscheinlich wird dieser Trend wohl auch bis zu den BTW im September anhalten.
Aber mehr als 20 % sehe ich für die Grünen nicht. Dem Ultra-Realo-Kurs werden die Bundesgrünen vermutlich ohnehinnicht folgen, dafür sind die linken Kräfte zu stark.

Was die SPD angeht schwanke ich in der Einschätzung der Reden von Walter-Borjans zwischen Arroganz und Realitätsflucht.
Die Tatsache, dass die SPD in BW ihr schechtestes ERgebnis erzielt hat und nur aufgrund der Grünen regieren kann und dass der Erfolg in RP fast ausschließlich Maly Dreyer zu verdanken ist, wird ausgeblendet.
Scholz ist nicht Dreyer, auf den Amtsbonus wird er sich nicht verlassen können.

08:58 von Vielfalts'bote'

"Auch ein Grüner Kanzler,in ist denkbar." (sagt Forist schiebaer)

"Denkbar? Das ist auf den politischen Inhalt bezogen, seit mindestens zehn Jahren Realität."

Verzerrrte Realitätswahrnehmung am ganz rechten Rand hat dem Urteilsvermögen noch nie bekommen.

Merkel hat sich einmal eine Outdoorjacke übergestreift und sich an einem grönländischen Gletscherrest vorbeischippern lassen.

Grüne Kanzlerin? Auch die absurdesten Vorwürfe Grüne würden Ihnen das 'Geiz-ist-geil' 1,99-Schweinemett verbieten, sind unter Merkel nicht eingetroffen.

Ihr Opel Corsa fàhrt wahrscheinlich auch noch mit Benzin o. Diesel.

Wenn rechts von einem nur noch die Wand ist, sieht die CDU natürlich 'links-grün'-'radikal' aus.

Randständige Meinungen sind vielleicht im kleinen Querdenker--/Reichsbürger-/Identitären-Zirkeln unterhaltsam, mit der Realität haben sie so gut wie nichts zu tun.

09:08 von KarlderKühne

Was ist bloß aus den Grünen geworden?
Früher eine Partei der aufmüpfigen Jugend
.
auch Kindern werden Leute ....
mal sehen was die aktuelle "aufmüpfigen Jugend" so favorisiert

@08:40 von Autograf: Umweltschutz muss pragmatisch sein

"Umweltschutz muss pragmatisch sein, Menschen abholen und immer berücksichtigen, dass man das Geld, was man in die Umwelt steckt (gerade auch anderswo auf der Welt, es ist ein globales Problem), auch verdienen muss. "

Selbstverständlich muss Umweltschutz pragmatisch sein. Deshalb muss man den Umweltschutz heute schon bei der Planung mit einrechnen. Wer ein neues Produkt auf den Markt bringt oder eine neue Fabrik baut, muss dabei den Umweltschutz direkt mit einkalkulieren.

Wie die Vergangenheit gezeigt hat, ist es immer teurer den Dreck wegzuräumen als ihn gar nicht erst entstehen zu lassen.

Während der Industrialisierung in China hat man sämtlich Fehler, die der Westen in den 50er bis 70er Jahren beim Umweltschutz gemacht haben, wiederholt.
Nun müssen gigantische Summen aufgewendet werden, um nur das Schlimmste wieder zu beseitigen.

Da ist der Ansatz der Grünen besser. Dreck gar nicht erst entstehen zu lassen. Auch wenn dies teurer ist.

08:56 von Meinung zu unse...

>>Unter der Berücksichtigung, daß ihr Zugpferd Kretschmann nochmals kandidierte, obwohl er nicht vor hat, die gesamte Legislaturperiode zu amtieren, <<

Woher wissen Sie das? Davon habe ich nichts gehört. Hat Herr Kretschmann Ihnen das perönlich zugeflüstert?

>>Die CDU wird ihre alte Stärke nicht mehr in BW zurückerlangen. Wer so jemand wie Eisenmann als Spitzenkandidatin ins Rennen schickt, dokumentiert, daß er die Bürger verloren hat. Das werden sie im September auch rückgemeldet bekommen.<<

Jetzt trägt es Sie ganz aus der Kurve. Im September ist keine Wahl in Bd-Wttbg.

Grüner Kanzler

Also ich habe mich mit dem Thema Energiewende beschäftigt. Man kann wirklich nur hoffen, dass Grün nie Verantwortung für ganz Deutschland bekommt. Was dann an Kosten auf die Verbraucher zukommt, wird eine 2 Klassen Gesellschaft noch stärker zum Vorschein kommen lassen, als es jetzt schon der Fall ist. Grüne Ideologie ist genauso planlos wie die Pandemiebekämpfung der jetzigen Regierung. Wir kaufen bessere Luft mit einer CO2 Steuer, steigende Benzinpreis jedes Jahr sollen wohl zum Laufen zwingen?? Macht sich gut, wenn man zur Arbeit in die Stadt muss und Nahverkehr nicht funktioniert. Das wird Klientelpolitik für Besserverdienende. Mir graut es davor im Bund grüne Dominanz zu haben.
Mir sind Politiker mit Sachverstand jedenfalls lieber, als Leute die denken, mit Abzocke der deutschen Bevölkerung retten wir das Weltklima.

@WM-Kasparov-Fan Sie sprechen

@WM-Kasparov-Fan
Sie sprechen mir aus der Seele. Ich war mal begeisterter Grünen Wähler, ist aber lange her. Mich hat damals das Junge und Frische begeistert das die Grünen mit in den Bundestag brachten. Vor allem aber das mit den Grünen endlich mal eine Partei im Bundestag saß die sich mit Umweltthemen und für Friedenspolitik einsetzten, was es bis dahin nicht gab. Leider ist davon nichts geblieben. Bedauerlicher Weise begeht auch die andere verbliebene Partei die sich Frieden in die Agenda geschrieben hatte den selben Weg um endlich mitregieren zu können. Ich frag mich nur ob wir all das Elend das Die Kriege über Europa und die ganze Welt gebracht haben alle schon vergessen haben?

Signal nach Berlin

Die Grünen werden die CDU weiter vor sich her treiben ohne selbst die Fehler der Vergangenheit zu machen, Tempolimit oder ähnliches zu fordern.... sie stellen heraus das der Klimawandel der eigentliche Notstand ist; entweder CDU oder SPD die Möglichkeit hätten ein Tempolimit einzuführen, aus der Rubrik: Tips und Tricks. Und so kann man dann auch Digitalisierung, Lade Infrastruktur, Kohleausstieg anprangern, Aktionismus fordern ohne selbst überhaupt im Ansatz ein Lösungspaket vorzulegen.

Glückwunsch, Sie werden es schaffen die nächste Volkspartei auf unter 20% zu drücken........, aber in 5 Jahren gehen in diesem Land, mit oder durch die Grünen (mit oder ohne Corona), die Lichter aus.

Union im freien Fall

Die Unionsminister hangeln sich von einer Affäre zur nächsten oder machen nahezu gar nichts (wie Herr Seehofer, wie kann er die höchsten Beraterkosten haben ohne das sein Resort etwas tut?).
Dann kommt der Masken-Skandal und die darauf folgen den Aufklärungsanstrengungen der Union kann man nur mit sehr viel gutem Willen als Müde bezeichnen...
Ja kommt Leute wenn ihr Dreck am Stecken habt dann sagt es bitte bis morgen Abend, denn wirklich mal nachzusehen oder gar zu ermitteln haben wir keine Lust...

Meine Prognose: der Schuss wurde auch jetzt noch nicht gehört, die Union und die SPD verstricken sich weiter in Bürokratie anstatt das Land zu regieren und machen Deutschland weiterhin zur Lachnummer der Pandemiebekämpfung.
Und dann wird sich groß gewundert warum die Grünen stärkste Kraft werden im September...
Frei nach dem Motto: Wir haben nichts versucht, haben auf keinen Menschen mit Ahnung gehört, haben unsere Bürger links liegen lassen und so danken die uns?

wie sieht GRÜNE Politik aus

in Baden Württemberg und im Bund

redet man im Ländle auch über´s Häusle verbieten ?

09:08 von KarlderKühne

>>Was ist bloß aus den Grünen geworden?
Früher eine Partei der aufmüpfigen Jugend, die für Klimaschutz aber auch friedliche Koexistenz und soziale Gerechtigkeit eintrat - heute eine Partei der Besserverdienenden, die jeden Kriegseinsatz mit deutscher Beteiligung zumindest abnicken, amerikanisches Frackinggas favorisieren und ihre eigentlichen Ziele, nur um regierungsfähig zu sein, verraten.<<

Ich verstehe natürlich dass man als AfD-Anhänger heute frustriert ist. Trotzdem sollte man deshalb keine Lügen verbreiten. Wie die alberne Unterstellung, Favorisierung von Frackinggas oder ihre eigentlichen Ziele verraten.

@adeo

Also man kann ja zur Afd stehen, wie man möchte, aber ein entzaubern in der politischen Debatte konnte ich noch nicht feststellen. Was man jedoch festellt ist, dass die Polizeigewerkschaft, deren Chef in der SPD ist, die Medien, die Politik, die Afd ausgrenzen. Wenn man das entzaubern nennt, dann sind wir in 2 unterschiedlichen Welten.
Ja, ich schau mir BT Debatten an und ich konnte kein entzaubern feststellen.

" haben vor allem Personen eine Rolle gespielt"

Ganz genau so ist es.

Gerade in schweren Zeiten brauchen die Menschen Zuverlässigkeit vor der Haustür und keine Visionen für die Welt.

Die Grünen sind die neue CDU

Mit den Grünen der 80`er habe die heutigen Grünen nichts mehr gemein. Höchstens die Farbe, wobei die ja auch schon zu "Olivgrün" wechselte. Für mich sieht es aus, als ob die Grünen eine moderne CDU sein werden. (Noch) unbelastet von Korruption und Wirtschaftskriminalität haben sie das Potential, den eingefleischten CDU-Wählern das zu geben, was ihnen die CDU dank all der Skandale der letzten Jahre und ihrer demonstrierten Inkompetenz nicht mehr geben kann. Vielleicht gelingt der SPD ja ähnliches mit der Linken? Manchmal sieht es ja schon ein bisschen danach aus.
So wäre immerhin sichergestellt, daß sich auch wirklich nichts in unserem Land ändert. Alter Wein in neuen Schläuchen...

9:24 von heribix

>>Ich war mal begeisterter Grünen Wähler, ist aber lange her.<<

Irgendwie habe ich den Eindruck dass Alle die (sinngemäß) schreiben: Früher war ich Grünen-Wähler, aber die kann ich nicht mehr wählen, noch nie die Grünen gewählt haben und auch nie vor hatten die Grünen zu wählen.

08:40 von Autograf

Es trieft förmlich vor alten Schablonen und Ressentiments gegenüber den Grünen mit denen Sie wahrscheinlich seit den 80er Jahren umhergehen.

Zudem ist Ihr Beitrag in sich nicht schlüssig.

"Junktim Umweltschutz und Sozialismus" hat es real nie gegeben. Die Grünen waren nur gesellschaftspolitisch eher 'links'. Wirtschaftspolitisch hat grüne Politik nie auf staatsgläubigen Interventionismus gesetzt sondern stets auf dezentrale vernetzte Einheiten. Beisp Energiepolitik.

Grüne sind zu Kalter-Kriegszeiten in die DDR o nach Osteuropa gereist um dort Grassrootsbewegungen gegen realsozialistische Betonköpfe zu stärken. Die DDR-Umweltbewegung von ganz unten war hierzu ein Beispiel.

"Party zuende". Welch billige Diffamierung!
Wusste gar nicht, dass linke Grüne den Leuten in BaWü panzerartige SUVs aufzwingen o. Billigklamotten von Primark verordnen, bei deren Herstellung in Bangladesh Frauen für 1 Euro Tageslohn schuften.

Sie sollten sich informieren über polit. Inhalte.

Ich hoffe

Frau Joachim schätzt das richtig ein. Fällt eigentlich niemandem auf, wie sich Baerbock und Habeck auf den Fotos inszenieren? Habeck Daumen hoch wie Nero! Beide verträumt in den Himmel schauend. Es schüttelt einen. Ich hoffe nur, sie werden damit nicht ihre Inkompetenz erfolgreich verdecken. Aber vielleicht reden sie ja nun weniger. Dann fällt es nicht so auf, dass auch sie leider nur Berufspolitiker sind und noch nie eine Steuererklärung machen mussten.

09:25 von sonnenbogen

>>aber in 5 Jahren gehen in diesem Land, mit oder durch die Grünen (mit oder ohne Corona), die Lichter aus.<<

Ja, deshalb ist ist es in Bd-Wttbg auch so dunkel.
Ironie aus

Pragmatismus & Ehrlichkeit siegt

Ob bei Frau Dreyer oder Herr Kretschmann, es ist eine deutliche Ansage, dass Pragmatismus, Realitätssinn, Zuverlässigkeit, Vernunft wichtiger sind als zb. Bürokratie, reine Wissenschaft ohne Realitätssinn.

Enttäuschung über die Affären der CDU konnten noch gar nicht genug Einfluss haben durch sehr sehr hohen Briefwahlanteil - vor allem in RLP.

Die Zukunft ist schwarz, grün, rot, gelb und es hängt massgeblich von den Personen, dem "Personal" ab, wie Frau Dreyer feststellte.

Pragmatisch und Ehrlich hat Chance- die Partei...? offen und eher zweitrangig.
Die CDU bekommt auf jeden Fall auch im Bund ein dickes Minus ab.

08:54 von Nettie

Weil diejenigen, die unzufrieden mit der Politik sind, sich aber einfach „raushalten“ und gar nichts machen (also die „Nichtwähler“, egal ob aus Resignation, Bequemlichkeit oder anderen Gründen)
.
was nützt es die AfD zu wählen ?
mal unabhängig davon ob man sie für schlecht oder noch schlechter hält
da können sie ja nen leeren Zettel einwerfen oder gleich zu Hause bleiben
die werden in jedem Fall ignoriert

Wahlergebnisse keine Sensation

Für mich persönlich sind die gestrigen Ergebnisse keine große Überraschung. Lange zuvor stand lt. Umfragen fest, dass Kretschmann in BW verweilen wird, als auch Malu Dreyer in RP. Die hohe Wahlbestätigung für Kretschmann bedeutet kein Rückenwind für die Grünen im Bundesparlament, denn sie ist einzig und allein der Persönlichkeit zuzuschreiben: ein Mann, der der Ideologie entwichen, mit beiden Beinen in der Gesellschaft steht. Wie vor fünf Jahren. An der Front nichts Neues...
Kretschmann sollte sich nun die Weiterführung seines Landes gut überlegen: es ist leichter mit einer ihm vertrauten Partei (CDU) zu regieren, als das Land unter drei Parteien zu führen.

Das Beste an der Wahl war,

dass die afd 1/3 ihrer Stimmenanteile in BW verloren hat. Ein guter Tag für unser Ländle.
Dass die cdu in beiden Ländern verloren hat, ist hausgemacht.
Eigentore durch raffgierige Abgeordnete, schwache Leistungen bei den Corona-Impfungen und andere Fehlleistungen : das summiert sich eben.

08:40 von Autograf

Sie haben in Ihrem Kommentar auch mein Empfinden ziemlich gut getroffen und zum Ausdruck gebracht.

"Green Tech" & Jobs der Zukunft ...

Die Herausforderung für das Bundesland Baden-Württemberg liegt in der Transformation seiner starken Wirtschaft und industriellen Produktion auf die Anforderungen der globalen Zukunftsmärkte. „Green Technology“ ist der Schlüssel, um auch Morgen noch Weltmarktführer in industriellen Schlüsselbereichen zu sein, weil viele Exportkunden den regulatorischen Druck bei Umweltanforderungen für Autos, Verkehr, Energieerzeugung, Produktion, bei Emissionen, Rohstoff- und Materialeffizienz erhöhen werden.

Deutschland hat Hidden Champions auf diesen Gebieten und BW gilt als das Land der „Tüftler & Denker“. Eine neue Landesregierung muss auf diese offensive Transformation ihrer Wirtschaft und die Förderung von Produktinnovation setzen.

Insofern könnte die FDP als Teil einer Regierungskoalition mit den Grünen Impulse für die optimale Kombination von Ökologie und Ökonomie setzen.

Zitat: "Umweltschutz muss

Zitat:
"Umweltschutz muss pragmatisch sein, Menschen abholen und immer berücksichtigen, dass man das Geld, was man in die Umwelt steckt (gerade auch anderswo auf der Welt, es ist ein globales Problem), auch verdienen muss."

aha - erst machen wir die Umwelt kaputt damit wir sie dann mit dem daraus entstehenden "Gewinn" wieder heile machen??
Hä??

ich habe dies ja schon zu Zeiten des Sozialismus von meiner Staatsführung gehört als ich mich damals - vor 1989 - im Umwelt- und Naturschutz engagiert hatte.
und
ich kannte eine ähnlich lautendes "Argument" aus dem kapitalistischen "Westen"

jetzt nach 30 Jahren kommt man immer noch mit der selben Unsinn
???

wie immer

Am Ende haben alle gewonnen, bzw. sehen sich als Gewinner. Bis auf die CDU. Die hat das ja tatsächlich zugegeben.

Die Fantasien von Hr. Scholz und der SPD Führung die sich schon als Regierungspartei sehen finde ich persönlich am witzigsten.

Es bleibt am Ende wie immer - es gibt eine starke und klare Tendenz zu den Amtsinhabern. Das werden wir auch in anderen Ländern sehen. Und was im September im Bund passiert wird sich aus meiner Sicht erst nach dem Sommer entscheiden wenn klar ist wie die Corona und Wirtschaftslage ist.

@09:21 von realitychecker

"""Wenn rechts von einem nur noch die Wand ist, sieht die CDU natürlich 'links-grün'-'radikal' aus."""

Eine Politik wie die der CDU würde in den etablierten Demokratien als links-grün und radikal gelten. Was hier als weit rechts gilt, ist in den modernen Staaten lediglich mitte-rechts.

Hurra endlich, Grün wird bald

Hurra endlich, Grün wird bald auch die Regierung in Berlin bilden. Bin schon sehr gespannt, wer dann welches Ministerium benützen wird und vor allem, wie die Kandidaten dann ihre ministerialen Termine mit dem Fahrrad erreichen werden. Bei der dann ja sonst üblichen traditionellen “Antrittsbesuch“, also die übliche Unterwürfigkeitsgeste, beim französischen Präsidenten, sollte unsere neue Bundeskanzlerin aber vor besteigen der Elysee-Palast -Stufen zum Presse shake hands unbedingt ihre Farradhosenclips aus den Hosenbeinen holen, oder sie läßt sie drinne um damit ein Vorbildzeichen auszusenden. Egal, die Schenkelklopfer rings herum in der Welt, werden mehrere Tage nicht laufen können. Also da sollte man die Staatsbesuche ein paar Tage zurückstellen.

Zitat: "Nehme an diese Wähler

Zitat:
"Nehme an diese Wähler kennen die Vorträge von Prof. Hans-Werner Sinn nicht."

habe diesen Herren erst vor wenigen Tagen anlässlich der 10-jährigen Wiederkehr des Supergaus in Japan in einer Diskussionsrunde gehört...
..der absolute Atomkraft-Befürworter - absolut unfähig sich von einer viel zu gefährlichen - strenggenommen unbeherrschbaren - Technologie zu lösen

aber das schlimmste bei Herr Sinn -> die absolute Unfähigkeit als Volkswirtschaftler/Ökonom eine Gesamtbetrachtung der Atomenergie hinzubekommen

08:40 von Autograf

"Ideologische Verbohrtheit und Grün passt nicht zusammen
Umweltschutz muss pragmatisch sein,"

Umweltschutz muss Umweltschutz sein. Punkt.

Aber genau das wird gerne sabotiert, weil oder/und wenn man mit Ihrer Aussage - ich will nicht sagen polemisiert - sondern quasi "herumschwankt" und herumeiert.

Die Ergebnisse

sind auf andere Bundesländer nicht 1 zu 1 übernehmbar, das Ergebnis von BW ist auch vorher schon gut gewesen, gibt es in keinem anderen Land.
Wie immer nach der Wahl sind alle Sieger, außer CDU und AfD, ob sich das auf den Bund auswirkt im September, wird man sehen.
Bei der CDU halte ich das für möglich, die Partei hat in den letzten Jahren völlig Inhalt und Richtung geändert, dazu noch die Affären, das wird sich vielleicht auswirken.

Mich erstaunt nur, das es viele Menschen mit viel Monatlichen Geld zu geben scheint, steht im Gegensatz zu dem was so täglich in der Pandemie berichtet wird.

Die CDU ist an ihren Desaster selber schuld, wobei die Abstrafung noch sehr Moderat ausgefallen ist, und auch nicht den derzeitigen Umfragen für den Bund folgt.

Ich denke nicht das man die beiden Wahlen einfach so auf den Bund übersetzen kann, aber bei dem Gedanken das Laschet oder Habeck Kanzler werden, wird mir Angst und Bange für mein Restleben.

09:32 von kalle3202

Was man jedoch festellt ist, dass die Polizeigewerkschaft, deren Chef in der SPD ist, die Medien, die Politik, die Afd ausgrenzen.
.
hat mich an meine Jugendzeit erinnert
"Radikalenerlass"
Missliebige aus dem öffentlichen Dienst zu verbannen
Da durfte man als LINKER sich in den Bundestag wählen lassen
aber auf ner Lok sitzen, gar Lehrer war verboten

was soll´s heute sind es eben die Rechten die´s erwischt

09:08 von KarlderKühne

Früher eine Partei der aufmüpfigen Jugend, die für Klimaschutz aber auch friedliche Koexistenz und soziale Gerechtigkeit eintrat - heute eine Partei der Besserverdienenden,
#
Ja die Grünen sind n der Realität angekommen.Da muss man sich dann von Träumereien verabschieden.

@kalle3202, 09:32 Uhr

Fakt ist doch, dass die AFD in den Landtagen keine konstruktive Arbeit leistet, sondern immer wieder durch ihre verbale Verrohung und ihre rechtsextremistische Entwicklung auffällt. Das "Entzaubern" liegt im wesentlichen darin, dass die anderen Parteien jedwede Zusammenarbeit mit der AFD verweigern, weil es keinerlei Gemeinsamkeiten gibt. Die Kritik an den AFD-Abgeordneten in den BT-Debatten ist durchaus schlüssig und substantiiert. Allein wenn man die Haltung der AFD zu der Corona-Pandemie betrachtet, kann man feststellen, dass diese Partei in der Leugnung bzw. in der Verharmlosung des Virus ziemlich isoliert ist.

Grüne Signale nach Berlin

Wenn Herr Kretschmann bereit wäre für eine Kanzlerschaft, könnte es etwas werden mit einem Politwechsel in Berlin. Dann müssten sich die übrigen grünen Politiker, allen voran die beiden Parteivorsitzenden und Leute wie Herr Hofreiter oder Frau Hermann ein Schweigegelübde bis zur Bundestagswahl auferlegen.

Die Grünen haben sich...

...von der Protestpartei über eine akzeptierte Alternative zum für viele geringsten Übel entwickelt. Damit sind sie beispielhaft für unsere Zeit: Man wuselt sich so durch, aber Zukunft hat das nicht.

09:08 von KarlderKühne

"Früher eine Partei der aufmüpfigen Jugend, die für Klimaschutz aber auch friedliche Koexistenz und soziale Gerechtigkeit eintrat" & "Frackinggas"

Der erste Teil zeigt das Elend der Rechtsaußen'kritik' an den Grünen auf in diesem Thread. Da malt ein Forist namens Autograf die "grüne Fundi-Bedrohung" an die Wand mit hohlen Schlagwörtern wie 'Sozialismus', und die andere Fraktion auf Rechtsaußen spult die Dauerschleife ab 'Ja früher waren die Grünen noch richtig 'radikal', heute nur noch angepasste Altpartei, wegen derer sich Kleinbürger mit 50-Jahrementalität quasi in 'Notwehr' aus dem demokratischen Lager verabschieden und sich einer rechtsextremistischen Partei zuwenden "müssen".

So klingt der Versuch auf Rechtsaußen sich selbst die Politik zu erklären ... "Malen nach Zahlen" ... in dem man(n) billige Ressentiments aneinanderreiht.

Ach ja, Fracking wurde zu keiner Zeit von Grünen gefördert. Die Ablehnung von Nordstream2 ist ganz anders begründet. Frackinggas kommt von Trump.

@09:48 von Cosmopolitan_Citizen

„Green Technology“ ist minderwertige Technologie und wird es mindestens auf Jahrzehnte bleiben. Länder die auf Planwirtschaft statt Marktwirtschaft setzen, werden sich auf erhebliche Wohlstandsverluste einstellen müssen. Aus der katastrophal gescheiterten planwirtschaftlichen Energiewende ist wohl nichts gelernt worden.

09:58 von wenigfahrer

dazu wird nicht kommen. habeck hat ja gestern schon gesagt:" wenn annalena sagt, ich bin eine frau und will, dann werde ich selbstverständlich beiseitetretenl" aber das macht es ja keinen deut besser für uns bürger. denn , wie wir mittlerweile alle wissen, hält es baerbock nicht so mit der wahrheit und dem wissen

10:03 von Dicodes

Wenn Herr Kretschmann bereit wäre für eine Kanzlerschaft, könnte es etwas werden mit einem Politwechsel in Berlin.
.
der Kretschmann ist ein schwäbischer Politiker
(der auch bei den Badenern ankommt)
Die Menschen in BW können sich mit dessen Mentalität identifizieren
wie eben die Bayern mit einem F J Strauss das konnten

ob das in Berlin so ankommt, wage ich zu bezweifeln

Drei Kriterien ...

... müssen für mich bei den Bundestagswahlen erfüllt werden, damit ich zufrieden bin:

1. Die CDU/CSU wird abgewählt
2. Die AFD bleibt deutlich unter 10% - besser unter 5%
3. Die SPD wird abgewählt

Wir haben nun mehr als ein Jahrzehnt gesehen, was Aussitzen, Nichtstun und Lobbhörigkeit für unser Land bedeutet.

Wir haben erlebt, dads im Land nicht mal mehr einfache(!) Projekte wie ein Flughafen oder eine Philharmonie geplant und fristgerecht sowie halbwegs im Budget umgesetzt werden können.

Wir haben erlebt, dass die Bundesregierung nicht einmal Bestellungen (Masken, Impfstoffe ...) korrekt ausführen kann. Und wir haben erlebt, welche Auswüchse Korruption und Mauscheleien in den Parteien angenommen haben und wie wenig dagegen unternommen wird.

Wir haben erlebt, wie die SPD das "Soziale" in ihrem Namen verraten und verkauft hat und die CDU/CSU zumindest das "Christliche".

Zeit, Neues auzuprobieren - und das bitte mit einer demokratischen, dem Grundgesetz verpflichteten Partei.

@Glücklicher Leser Vielleicht

@Glücklicher Leser
Vielleicht sollten sie sich mal etwas genauer mit Srebrenica und dem Hufeisenplan beschäftigen, würde die Augen öffnen. Auch was den Irak krieg betrifft irren Sie: Zwar hat sich Deutschland nicht aktiv mit Truppen am Krieg beteiligt aber sehr wohl Truppen zur Unterstützung und für die Logistik geschickt und fast 25% der Kosten übernommen. Was die Krim betriff( ich nehme mal die meinen sie) hat Russland seine wichtigste Militärbasis vor dem zugriff anderer geschützt. Hätte jeder andere Staat auch getan. Ob das so in Ordnung war kann man sich drüber unterhalten.

@dr.bashir 09:18 - Permanente Adaption ist der Punkt ...

.. der in einer Demokratie den evolutionären gesellschaftlichen Fortschritt beschreibt.

Pluralistische demokratische Gesellschaften zeichne(te)n sich historisch und auch aktuell dadurch aus, dass sie nicht statisch bleiben, sondern Impulse und Bewegungen aufnehmen.

  • Der Liberalismus hat bürgerliche Freiheitsrechte und unternehmerische Autonomie durchgesetzt
  • die Sozialdemokratie konnte den Sozialismus nie als finales System durchsetzen aber Druck für gesellschaftliche Solidarität und soziale Absicherung aufbauen
  • Konservative haben als Regulativ für die Verträglichkeit gesellschaftlicher Änderungen gewirkt
  • Grüne bringen den ökologischen Kompass für die Entwicklung des Wirtschaftens und Konsumierens in die Politk.
     
    Es ist die dynamische Interaktion zwischen diesen und morgen vielleicht weiteren Kräften , welche eine Gesellschaft bewegen und einen Großteil von ihr mitnehmen (sollen).
  • 09:04 von WM-Kasparov-Fan

    Sie schreiben, die Grünen seien keine Friedenspartei. "Und nur, weil alle anderen Länder nicht friedlicher sind, können wir kein Frieden fordern?" Das verstehe ich nicht. Das hieße im Umkehrschluss, man würde Kriege fordern. Da kenne ich hier keine einzige Partei, die das tut. Sorry. Die Grünen stehen vorrangig für Umweltpolitik, und wer das möchte, wählt sie eben. Ansonsten könnte man auch die Linken wählen. Aber das lehnt die Mehrheit eben ab...

    Freier Fall??

    Mann Leute, hört doch mal auf, so übertreiben! Freier Fall heißt senkrecht nach unten - bei minus 3 oder 5 Prozent der Wählerstimmen? Geht´s noch? Wie wollt ihr denn dann Wahlergebnisse mit minus 10 oder gar minus 20 % bezeichnen?
    Die CDU hat bei beiden Wahlen nicht gewonnen, das war bei den lokalen Konstellationen und relativ schwachen Kandidaten abzusehen. Alles andere ist weitgehend Schwankungsbreite der Wahlergebnisse von Legislatur zu Legislatur. Wo steht denn festgeschrieben, dass Wahlergebnisse über Jahrzehnte hinweg auf die Kommastelle genau konstant sein müssen?

    Zurecht und deutlich...

    Welche Parteien in BaWü die künftige Landesregierung stellen, ist bundespolitisch zweitrangig. Wünschenswert für BaWü wäre mE. eine "Ampel", aber auch Grün-Rot ist möglich.
    _
    Zurecht und deutlich ist allerdings die anhaltende Erosion der "angeblichen Volkspartei" CDU, und dies mit Auswirkungen gewiß auch auf die Bundespartei. Die maßgeblich verantwortlich ist (hier namentlich die Kanzlerin) für schädliche Fehlentwicklungen in DE, speziell in sozialpolitischen Bereichen. Dies und andere Mängel würden mE. durch Schwarz-Grün im Bund nicht behoben.

    Wahlerfolg in den Ländern: Grüne Signale nach Berlin....

    Ja, ein Plus für die Grünen, vor allem in Baden-Württemberg. Ist auch kein Wunder bei dem CDU-Maskenskandal. Und auch kein Wunder, sind doch zumindest dort die Grünen genau so schwarz wie die CDU. Kretschmann und Co. hat es nicht geschadet ohne Maske auf dem Flughafen zu sein. Oder mit der Daimler-Kolonne über die Autobahn zu rasen. Oder im Bundesrat für Flüssiggas zu stimmen (LNG-Richtlinie, Umweltpartei) ?

    @Cosmopolitan_Citizen um 09:48

    Prinzipiell ja; eine neue Landesregierung in BW kann aber auch die bisherige sein, also Grüne mit CDU.

    Ihr Hinweis, „die FDP könnte als Teil einer Regierungskoalition mit den Grünen Impulse für die optimale Kombination von Ökologie und Ökonomie setzen“ mag stimmen, aber da machen Sie die Rechnung ohne die SPD - mit denen geht das nicht! Insofern wäre die FDP nur „Steigbügelhalter“ für eine Ampelkoalition; für die Bundes-Grünen sowieso.

    @ 09:22 von GeMe

    Natürlich ist nur nachhaltig wirtschaftlich. Aber um nachhaltig sein zu können, muss man erst mal verzichten. Die Botschaft mag keiner dem Volk bringen, die Grünen schon gar nicht. Es bringt nichts Atomkraftwerke abzuschalten, wenn man dann den Strom von weit unsicheren ausländischen Atommeilern kaufen muss, die möglicherweise wegen unserer Nachfrage noch zusätzlich gebaut werden. Wir müssen, bis wir, gegen viele Widerstände (wer will schon einen Windpark im Garten?), alternative Energien haben, auch mal verzichten, nicht die Nacht zum Tage machen (Licht, Heizung, Internet) und sich mal wirtschaftlich sinnvoll verhalten.

    Da sehen sie mal wie

    Da sehen sie mal wie Eindrücke täuschen können noch dazu wenn man sich anmaßt Menschen zu beurteilen die man weder kennt noch irgendwann im Leben gesehen hat.

    Sozialdemokratische Träumereien

    Ich war immer eine Anhänger der Union. Inzwischen tendiere ich jedoch eindeutig zu Grün. Nicht nur wegen dem Klimawandel, sondern eben auch wegen deren Offenheit, was die Zukunft anbelangt. Ich kann bei CDU/CSU einfach keine Ideen mehr erkennen. Schlagwörter wie Digitalisierung und alternative Mobilität klingt in der Union einfach nur noch unglaubwürdig. Die gesamte Truppe wirkt wie aus der Zeit gefallen.

    Eine klare Absage benötigt dagegen aber auch dringend die SPD. Rot-Rot-Grün? Es muss wenn wohl eher Grün-Rot-Rot heissen. Der Auftritt gestern Abend von Olaf Scholz bei Anne Will jedenfalls, ließ mich an seinem Verstand zweifeln. Wo sieht sich die SPD denn bitte in der Mehrheit? Nur weil Malu Dreyer das Ergebnis verteidigen konnte? Also bitte! Die SPD gehört in die Opposition und nicht zuerst die Union. Schwarz-Grün ist nach gestern Abend nochmal wahrscheinlicher geworden. Aber das auch nur, wenn die Union sich im September personell ganz anders aufstellt.

    Winfried Kretschmann ist

    Winfried Kretschmann ist Grüner, da beißt die Maus keinen Faden ab. Und er zeigt in beeindruckender Weise, dass man und wie man politisches Profil (Klimaschutz, Wandel der Arbeitswelt und der Automobilindustrie, gesellschaftlicher Zusammenhalt etc) mit einem geerdeten Politikverständnis, Koalitionen auszuhandeln und authentisch und klar zu führen, verbinden kann. Da ist durchaus nachvollziehbar, dass andere in heller Aufregung versuchen, einen Keil zwischen Ministerpräsident Kretschmann und seine grüne Partei zu treiben, weil sie eigene Felle davonschwimmen sehen.

    @ 09:56 von das ding

    Ich bin über 50 Jahren kompromisslos für den Umweltschutz, da wir nur so unsere Lebensgrundlage sichern können. Mein Vater hat damals einen der ersten Umweltvereine mitgegründet. Ich erlebe aber seit dem Erscheinen der Grünen immer unheilige Junktims, Umweltschutz ist nur möglich, wenn es diese oder jene gesellschaftliche oder politische Änderung gibt. Nein, Umweltschutz ist in jedem gesellschaftlichen System möglich, weil es das Leben aller betrifft, es muss nur die Bereitschaft aller dafür da sein. Jede gesellschaftliche oder politische Nebenbedingung, die draufgesattelt wird, ist von Übel. Die Wirtschaft liefert das, was die Leute nachfragen, und wenn die Umweltschutz nachfragen, liefert sie auch den.

    09:32 von kalle3202: kein entzaubern feststellen.

    "Was man jedoch festellt ist, dass die Polizeigewerkschaft, deren Chef in der SPD ist, die Medien, die Politik, die Afd ausgrenzen. "

    Das ist ja auch richtig so. Man muss Verfassungsfeinde überall wo es geht ausgrenzen.

    "Ja, ich schau mir BT Debatten an und ich konnte kein entzaubern feststellen."

    Was wollen Sie denn an heißer Luft entzaubern? Käme von der AfD auch nur ansatzweise etwas programmatisches, dann hätte man einen Ansatz zum Entzaubern, aber wo nichts ist, fällt das Entzaubern schwer.

    um 10:04 von Tinkotis

    "...von der Protestpartei über eine akzeptierte Alternative zum für viele geringsten Übel..."

    Ich würde behaupten, die Grünen sind gar kein Übel für die Politik. Ganz im Gegenteil sogar. Jung, offen, zukunftsgewandt und bisher nahezu skandalfrei. Korruption wie Maskenaffaire etc. bei den Grünen auch denkbar? Wohl eher nicht. Habeck und Baerbock mögen ab und an etwas oberlehrerhaft rüberkommen. Aber sie verstehen es dann doch, ehrlich und offen zu kommunzieren. Und selbst wenn es einmal weh tut, werden Themen angesprochen, bei denen andere Parteien sich lieber wegducken.

    Ich habe all das beschwichtende Gelaber der alteingesessenen Politiker inzwischen satt. Schönreden, am besten um den heissen Brei herum, ausweichen und bloß keine Verantwortung übernehmen. Insbesondere Spahn und Altmeier haben in den letzten Wochen gezeigt, wie man sich in die Nesseln setzen kann mit vollmundigen Versprechen.

    Grün ist die Alternative und ich freue ich mich drauf!

    09:52 von Vielfalt. | Wieder mal fremder Zeugenaufruf

    Zitat: Eine Politik wie die der CDU würde in den etablierten Demokratien als links-grün und radikal gelten.

    Der Dauerversuch andere 'etablierte Demokratien' in den Zeugenstand gegen Deutschland und die politische Landschaft zu holen, bleibt in jeder Vielfaltsform erhalten. Nur richtig wird er dadurch nicht.

    Der Grund, warum Ihre Betrachtung anderer Demokratien immer so wirklichkeitsfremd bleibt, besteht darin, dass es nie um diese selbst geht, sondern immer um den Versuch, sie als Zeugen für die Sache der 'blauen Alternative' zu aufzurufen.

    'Links-grün' ist eine Begriffsschöpfung aus dieser Schatulle. Damit werden Sie aber nie begreifen, was z.B. in BaWü wirklich Sache ist.

    09:32 von kalle3202

    >>Ja, ich schau mir BT Debatten an und ich konnte kein entzaubern feststellen.<<

    Sie hätten sich LT Debatten im Stuttgarter Landtag ansehen sollen. Dann hätten sie festgestellt dass die AfD-Abgeordneten im Landtag sich selbst entzaubert haben und nicht wählbar sind.

    >>Was man jedoch festellt ist, dass die Polizeigewerkschaft, deren Chef in der SPD ist, die Medien, die Politik, die Afd ausgrenzen.<<

    Das "wir sind die armen Opfer" und "mimimi" ist nur noch albern und nimmt Ihnen niemand ab.

    10:08 von Vielfalt.

    "„Green Technology“ ist minderwertige Technologie" und "Planwirtschaft statt Marktwirtschaft"

    Die Gegenueberstellung von Plan- vs Makrtwirtschaft ist ein obsoletes Artefakt. In Wahrheit wird heute mehr geplant als es in jeder "Planwirtschaft" jemals der Fall war. Aber wer plant, werden Sie fragen. Eben, gute Frage. Nur - Sie sehen es nicht. Die Antwort ist: KI und Algorythmen. Wer in der Lage ist, sich klarzumachen, wie sehr es den Markt durchsetzt, wer es weiss - dem gruselt es (Ausser den Nutzniessern, aber nur vorerst). Es ist akzeptabel, Gefahren zu sehen, aber man sollte sie da sehen wo sie sind. Dieses Unwissen nun jedoch auch noch einzusetzen um „Green Technology“ abzuwerten, ist nicht akzeptabel.

    Hallo Tremiro,

    warum wohl wollen die Grünen den Bau der russischen Pipeline verhindern?
    Und ist Frackinggas umweltschonender als Gas aus herkömmlicher Gewinnung?

    @Tinkotis “ Die Grünen haben

    @Tinkotis
    “ Die Grünen haben sich...
    ...von der Protestpartei über eine akzeptierte Alternative zum für viele geringsten Übel entwickelt. Damit sind sie beispielhaft für unsere Zeit: Man wuselt sich so durch, aber Zukunft hat das nicht.“

    Ob die Grünen wirklich nur das kleinste Übel sind? Ich befürchte, dass kann nicht sein, weil diese Partei mit ihrem Klimaprogramm uns Bürgern nur noch Fesseln auferlegen wird. Ich bezweifle nicht die Klimaveränderung, aber solange unser Beitrag bei unter 2% liegt, können wir das Klima nicht retten, auch wenn wir alles und zuletzt die letzte CO2-Quelle, das Atmen einstellen. Das wissen die Grünen ganz genau, haben aber mit ihren Katastrophenausmalereien trotzdem die Mehrheiten überzeugt. Doch solange andere die Urwälder abholzen und USA und Asien immer mehr Industrie aufbaut, werden wir natürlich alleine die Welt retten können, klar ne...

    09:39 von Punk66

    >>Dann fällt es nicht so auf, dass auch sie leider nur Berufspolitiker sind und noch nie eine Steuererklärung machen mussten.<<

    Können Sie mir helfen? Ich habe in der Abgabenordnung nichts gefunden dass Berufspolitiker keine Steuererklärung machen müssen.

    10:19 von Autograf

    Ich sage Ihnen, was geschehen muesste. Und es beinhaltet sowohl Kritik and die Gruenen und jede Partei, als auch duerfte oder koennte es genau das bewirken: "Die Wirtschaft liefert das, was die Leute nachfragen, und wenn die Umweltschutz nachfragen, liefert sie auch den." Wie Sie wissen, findet man im Internet immer mehr Menschen, die sich trauen, zu sagen, offen: "Mir ist die Umwelt wurscht." Banal? Nein. Diese Leute sollten wie Verbrecher, die man leider nicht einsperren kann, betrachtet werden. (Das Vorgehen hat mit den Arbeitslosen unter RotGruen doch auch geklappt. Die werden bis heute als Schmarotzer angesehen.) Was da die Falschen traf, haette hier nun wahren Asozialen (besser: Antisozialen) im Visir. Und das waere die richtige Aufgabe der Politik. Damit wuerde sich an der Basis, also im breiten und komplexen Feld der Gesellschaft was aendern. Denn nur dort wird "was-auch-immer" zur Realitaet.

    Am 15. März 2021 um 10:08 von Karl Maria Jose...

    " dazu wird nicht kommen. habeck hat ja gestern schon gesagt:" wenn annalena sagt, ich bin eine frau und will, dann werde ich selbstverständlich beiseitetretenl" aber das macht es ja keinen deut besser für uns bürger. denn , wie wir mittlerweile alle wissen, hält es baerbock nicht so mit der wahrheit und dem wissen "

    Ich weiß nicht ob das die Grünen auch so sehen, aber die Option wäre mir nicht mal im entferntesten in den Sinn gekommen, man muss sich anhören wenn Sie Reden hält oder in Talkshow etwas von sich gibt.
    Ich weiß nicht was passiert, und hab auch keinen Einfluss auf das Ergebnis von den Grünen.
    Eigentlich gar keinen Einfluss auf irgend eine Partei, ich besitze auch kein Buch von irgend einer, früher nicht und jetzt auch nicht.
    Also muss ich mit dem Ergebnis leben, und hoffen das nicht zu schlimm wird.

    08:43 von spax-plywood

    Da gerät Ihnen etwas durcheinander: Die menschengemachte Klimaerwärmung mit all den unterschiedlichsten Konsequenzen ist wissenschaftlich erwiesen und keine Glaubensfrage. Eine ideologische scheuklappenbedingte (pseudo) Glaubenshaltung findet sich eher bei den sog. Leugnern, die sich schwerpunktmäßig bei den Blau-braunen zu einer quasi religiös daherkommenden Sammlungsbewegung zusammentun.
    Und um Ihre Frage "Grün wählen - Und dann?" zu beantworten: und dann macht man engagierte Umwelt- und Klimapolitik, die auch die Ökonomie zukunftsfähig macht, weil man den Wandel nicht verschläft, und behält dabei die wichtige soziale Gerechtigkeit und den Zusammenhalt der offenen Gesellschaft im Blick.

    um 10:26 von KarlderKühne

    >>
    warum wohl wollen die Grünen den Bau der russischen Pipeline verhindern?
    Und ist Frackinggas umweltschonender als Gas aus herkömmlicher Gewinnung?
    <<

    Die Grünen wollen kein Fracking-Gas. Sie wollen ganz auf das zusätzliche Gas verzichten.
    Außerdem will man, dass wegen der russischen Politik auf die Pipeline verzichtet werden soll.

    Man kann die Position vertreten, übersieht aber zu sehr, dass Polen zeitgleich eine Pipeline quer durch die Ostsee (und dann auch noch über dänisches Inselland) mit baut und zudem Großanlagen für die Lieferung von Frackinggas baut.

    10:19 von Autograf

    Ich denke, wir sind de accord. Vielleicht kommt mein Beitrag dazu noch rein. Wollte das nur noch sagen, ist mir wichtig.

    @DB_EMD (10:15)

    "Ich war immer eine Anhänger der Union. Inzwischen tendiere ich jedoch eindeutig zu Grün."

    Das kann ich nachvollziehen. Und ist der Grund, warum ich die Grünen heute nicht mehr wählen mag. Eine Entwicklung nicht unähnlich der SPD zu Schröder-Zeiten. Bin mal gespannt, ob sich das auch langfristig so fortsetzt. Wobei ich an "langfristig" sowieso nicht mehr wirklich glaube...

    09:52 von Vielfalt.

    >>in den etablierten Demokratien<<

    Können Sie vielleicht 2-3 Namen nennen für "etablierte Demokratien".
    Oder ist Ihre Aussage dem Frust geschuldet, dass die Wähler merken dass die AfD für gar kein Thema etwas Sinnvolles beitragen kann?

    @10:02 von schiebaer45

    "Ja die Grünen sind n der Realität angekommen.Da muss man sich dann von Träumereien verabschieden"

    Und vielleicht gelingt das der AfD in ein paar Jahren auch. Wir werden sehen, ob sich der Realo Meuthen noch lange gegen die Hardcore-Fraktion durchsetzen kann. Und wenn die AfD von ein paar extremen Positionen verabschiedet, dann wird sie für einige ihrer Wähler zum verhassten Mainstream werden. So wie bestimmt manche grünen Fundis von Kretschmann enttäuscht sind. Rot-Grün unter Schröder und Fischer haben auch nicht die Politik gemacht, die ich mir, als deren Wähler von ihnen erwartet hätte.

    09:53 von offene Diskussion

    Immer wenn man denkt, das Niveau geht nicht mehr tiefer, wird man von einem AfD-Anhänger eines Besseren belehrt.

    @09:52 von Vielfalt.

    "Eine Politik wie die der CDU würde in den etablierten Demokratien als links-grün und radikal gelten. Was hier als weit rechts gilt, ist in den modernen Staaten lediglich mitte-rechts"

    Sie wissen hoffentlich schon, dass das, was Sie in Ihrem Post, zugegeben rhetorisch gut, machen, genau das ist, was von bestimmter Seite den"Mainstream-Medien" immer vorgeworfen wird. Nämlich durch bewusste Wortwahl im Kopf der LeserInnen die Meinung in eine bestimmte Richtung drücken.

    Mich würde mal interessieren, was Beispiele für "etablierte Demokratien" und "moderne Staaten" sind. Ist bestimmt spannend.

    Mit den grünen und deren

    Mit den grünen und deren Vorhaben, Autos bis 2030/35 verbannen zu wollen, wird der Strompreis drastisch steigen!

    Die Menschen in BW wollen das, sonst hätten sie nicht grün gewählt.

    Grüne wollen durch Verbote und Vorgaben das Leben der Menschen regulieren/bestimmen.

    Die Menschen in Baden-Württemberg wollen das, sonst hätten sie nicht grün gewählt.

    Gas aus Russland lehnen grüne ab, dafür wollen grüne lieber das umweltschädigende Frackinggas aus Amerika.

    Ich verstehe es zwar nicht, aber wie die Sachlage ist, verstehen es die grünen Wähler.

    Ein Signal nach Berlin?

    Im Land kann man sehen, was geschieht, wenn Grüne regieren......

    Kata ist nur eine Strophe, die man singen kann..

    Wenn die Menschen das wollen, sollen sie grün wählen!

    Bis September ist noch Zeit - da wird noch viel passieren.

    um 10:25 von das ding

    >>
    Die Gegenueberstellung von Plan- vs Makrtwirtschaft ist ein obsoletes Artefakt. In Wahrheit wird heute mehr geplant als es in jeder "Planwirtschaft" jemals der Fall war. Aber wer plant, werden Sie fragen. Eben, gute Frage.
    <<
    Das werden die kommenden Fragen sein: Richtig: Geplant wurde immer, denn jedes Unternehmen plant auch. Die Frage ist, wieviel zentrale Planung optimal ist. Der Ruf danach ist ja aktuell laut, z.B. im Gesundheitswesen. Eine Mischung aus zentraler und marktwirtschaftlicher Planung ist offensichtlich nicht zur Erfolglosigkeit verdammt - siehe China. Die Frage ist, ob man es mit demokratischen Prozessen kompatibel hinbekommen kann.

    Grüne feiern euphorisch

    Das sollten sie besser gleich sein lassen.

    Die Grünen profitieren in Baden-Würtenberg auch von der miesen CDU/CSU-Politik im Bund.

    Die Wählerschaft hat hier die CDU abgestraft. Ein gewisser Protest darf nicht weggewischt werden. Das kann sich schnell ändern.

    In den Bundesländern, wo die Grünen mit regieren, müssen sie vorzeigen, wie Voll-Digitalisierung von Schulen und Gesundheitsämtern geht.

    Und wenn hier schon was zu 100% fertig sein sollte, dann sollten sie das auch mal nach außen tragen. Das will die Wählerschaft sehen - auch bundesweit - .

    @Punk66 9:39

    Ja, das Bild erinnert an die Cover von "Lore Romanen". Da scheint es ganze Archive voll von zu geben. Die Protagonisten anderer Parteien werden allgemein nicht so abgebildet. Die schauen oft eher so wie der Werbechef von "Esso" bei der "Anti-Tiger-Kampagne". "Und wer wählt mich? "

    09:59 von Sisyphos3

    >>hat mich an meine Jugendzeit erinnert
    "Radikalenerlass"
    Missliebige aus dem öffentlichen Dienst zu verbannen
    Da durfte man als LINKER sich in den Bundestag wählen lassen<<

    Sie haben recht, das mit dem Raikalenerlass stimmt. Aber wann waren vor 1990 denn Linke im Bundestag?
    Dafür waren Ex-Nazis Bundeskanzler und Ministerpräsident. Und auf dem rechten Auge war man bis vor kurzem noch völlig blind.

    @Sisyphos3, 09:43

    „was nützt es die AfD zu wählen ?
    mal unabhängig davon ob man sie für schlecht oder noch schlechter hält
    da können sie ja nen leeren Zettel einwerfen oder gleich zu Hause bleiben
    die werden in jedem Fall ignoriert“

    Und das zu Recht. Sie haben nämlich nichts Konstruktives zur Gestaltung einer offenen, auf Werten wie Humanität, Gleichberechtigung,Toleranz und der Eigenverantwortung eines jeden für sich und andere auf der Grundlage freier (also grenzenloser) Zusammenarbeit durch freien Austausch von Wissen und Erfahrungen zwischen allen (also Transparenz) beruhenden, lösungsorientierten (also friedlichen) Gesellschaft beizutragen.

    Stattdessen setzen sie auf Spaltung (Aufwiegelung) und Hinterhältigkeit (Intransparenz, Absolutismus und Hetze), um ihre rein egoistischen eigenen „Interessen“ durchsetzen zu können.

    Die Grünen

    Diese Partei lebt nur von Leuten wie Herr Kretschmann ! Die "Alten" Grünen vermißt wirklich keiner.

    09:22 von Sisyphos3

    >> "Was ist bloß aus den Grünen geworden?
    Früher eine Partei der aufmüpfigen Jugend"
    .
    auch Kindern werden Leute ....
    mal sehen was die aktuelle "aufmüpfigen Jugend" so favorisiert
    <<

    Für die neuen Umweltradikalen gibt es die "Klimaliste", eine Partei in BaWü. Ich denke, die Zukunft für "Fridays for future".

    10:08 von Karl Maria Jose...

    >>wie wir mittlerweile alle wissen, hält es baerbock nicht so mit der wahrheit und dem wissen<<

    Sie schreiben "alle" und meinen "ich".
    Aber warum haben sie denn schon wieder Ihren Namen geändert?

    Liebe Tagesschau.....

    .....Sie machen mir Angst mit Ihren vielen Berichten über die Grünen. Als Dieselfahrer, Bewohner eines mit Öl beheizten Eigenheims auf dem Land und Fleischesser kommen dann auf mich ja wohl harte Zeiten zu, wenn man ihnen Glauben schenken darf.

    @10:24 von MRomTRom

    Den schönen Begriff "Schöpfung" sollte man für das platte ideologische nichtssagende zusammengestöpselte "links-grün" als "Wortschöpfung" m.E. nicht verwenden. Der Begriff wurde aus 2 Gründen lanciert:
    a) um die Assoziation mit "versifft" in den Köpfen lebendig zu halten,
    und - strategisch viel entscheidender,
    b) um zu vernebeln, dass "grün" in der Politik viel mit Bewahrung der Lebensgrundlagen im gemeinsamen Haus (ökologisch kommt vom griechischen oikos = Haus) Erde zu tun hat, mit Bewahrung der Schöpfung und daher im wohlverstandenen Sinne mit konservativ (conservare = bewahren). Daher hat der Begriff "Rechts-grün" in gewisser Weise sogar mehr Substanz.
    Das haben übrigens viele Christ*innen und auch Kirchenleitungen in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr erkannt, weshalb die alte Liason zwischen Kirche und einer immer noch ökologisch unambitionierten CDU/CSU auch nicht mehr besteht.

    re tremiro

    "Können Sie vielleicht 2-3 Namen nennen für "etablierte Demokratien"."

    Der vielnamige User meint Länder, die eine ihm genehme Politik machen.
    Wer seinen Ansichten folgt, ist eine "etablierte Demokratie". Wer nicht, halt nicht. Sehr einfach das ganze.

    Grüne-SPD-FDP ?

    Winfried Kretschmann (Grüne) in Baden-Würtenberg kann jetzt mal zeigen, dass er nicht nur gut mit der Automobilindustrie kann.

    Wie die SPD und die FDP auch im Bund immer wieder betonten, müsse die Digitalisierung der Schulen und Gesundheitsämtern voran gehen.

    Auch die Grünen im Bund sagen diese Richtung immer wieder an.

    Winfried Kretschmann hat mit der CDU dieses Ziel in Baden-Würtenberg nicht zu 100% erreicht.

    Da kann er jetzt mit SPD und FDP unter Beweis stellen, dass er hier Kompetenz vorzuweisen hat.

    Und da er so gut mit der Autoindustrie kann, muss er jetzt schnell - zumindest - in diesen Produktionsbereichen das Schnell-Testen bis zum Abwinken durchdrücken.
    Wie bekannt, ist in den Produktionsbereichen, und auch Bauwesen, und auch Logistik, usw., die Zahl der "Dunkelziffer"-Infizierten hoch.
    Und diese "Dunkelziffer"-Infizierten müssen mit der dauerhaften Strategie des Schnell-Testes identifiziert werden, und dürfen nicht an den Arbeitsplatz/Wirkungsbereich.

    10:14 von Autograf

    >>Wir müssen, bis wir, gegen viele Widerstände (wer will schon einen Windpark im Garten?), alternative Energien haben, auch mal verzichten, nicht die Nacht zum Tage machen (Licht, Heizung, Internet) und sich mal wirtschaftlich sinnvoll verhalten.<<

    Sie unterstützen Forderungen der Grünen. Das finde ich gut. Weiter so.

    @Vielfalt (9:52)

    "Eine Politik wie die der CDU würde in den etablierten Demokratien als links-grün und radikal gelten. Was hier als weit rechts gilt, ist in den modernen Staaten lediglich mitte-rechts."

    Auch wenn die Erfahrung zeigt, dass inhaltliche Rückfragen meistens unbeantwortet bleiben:
    Was sind "etablierte Demokratien" und "moderne Staaten"?
    Länder bitte, keine Beschreibungen.

    Grüne Signale entscheidend?

    Frei nach James Carville:
    No, it's "Die Bekämpfung der Pandemie", stupid ...

    Aber wohl nicht so:

    Der Impfstoffbeauftragte der Bundesregierung will jetzt lt. NZZ*) Störungen in der Produktion durch ein besseres Risikomanagement verhindern. ... noch in diesem März werde mit den deutschen Herstellern Biontech und Curevac ein gemeinsames Monitoring gestartet. ... Ziel sei es, vom kommenden Jahr an «eine sichere Versorgung Deutschlands über eigene Produktionskapazitäten» zu gewährleisten.

    Das interpretiere ich so:

    1. Dass es im Jahre 2 der Pandemie zu wenig Impfstoff gibt, liegt nicht an "irgendjemandes" Versagen, sondern an "Produktionsstörungen".

    2. Um eine sichere Versorgung mit Impfstoffen zu gewährleisten soll nächstes Jahr(im Jahre 3 der Pandemie) ein "Monitoring über eigene Produktionskapazitäten" eine sichere Versorgung Deutschlands gewährleisten.

    Ob das für einen Wahlsieg reicht?
    Ich denke: nein.

    *) Suchen: "coronavirus-in-deutschland-die-neusten-entwicklungen-ld.1543011"

    10:30 von offene Diskussion

    "(...) das Atmen einstellen." und "Solange andere die Urwälder abholzen und USA und Asien immer mehr Industrie aufbaut, werden wir natürlich alleine die Welt retten können, klar ne..."

    Stimmt.

    Wenn Deutschland vom Globus verschwindet - dann aendert sich nichts.

    Ihre Argumentation ist ein perfektes Beispiel fuer die "dunkle Seite" des Pragmatismus.

    Jetzt muessen Sie auch lachen, oder?

    Eigentlich erlebe ich mit den

    Eigentlich erlebe ich mit den Erfolgen der Grünen ein deja vu. Mit Fischer und Konsorten hatten die damals mit dem selben Trick, nämlich den Menschen mit möglichen Katastrophen, damals Waldsterben und Atomkraft, so lange Angst zu machen, bis diese die Grünen als einzig Vernünftige und Rettungsbringer erkennen und dann wählen. Damals waren die Erfolge dieser Partei, dass sie letztlich als Armani-Anzugsträger zusammen mit SPD-Schröder die Menschen um Rente und Arbeitslosenabsicherung gebracht mit ins Elend gestürzt haben. Das Waldsterben ging weiter, genauso wie die Atomkraft auch Asse die Atommüllkippe wurde noch unter ihrer Ägide wahr gemacht. Abgestellt haben die Atommeiler dann aber die Schwarzen, weil das die Grünen längst nicht mehr interessierte geschlossen.Dementsprechend werden wir mit anderen Themen, heute ist es Klimaschutz, genau das Selbe erleben.Was geblieben ist, ist ihre Lust die Bürgerfreiheiten einzuschränken.Auto tot machen und nur noch Rad fahren wird nicht alles sein

    @Adeo60 Ba-Wü eine mögliche Blaupause für Berlin

    Dazu müssen Sie nur nach Hessen schauen Volker Bouffier & Tarek Al-Wazir
    Bei den nächsten Wahlen 2023 wird wohl Tarek Al-Wazir Ministerpräsident werden

    @ Vielfalt 10:08 - Die globalen Märkte treiben die ...

    ... Entwicklung neue innovativer Technologien und Produkte voran. Hauptsächlich von dem Gedanken von Sustainability und veränderten Konsumgewohnheiten von modernen Menschen getrieben.

    Fakt ist: auf den Wachstumsmärkten der Welt, in Asien und Nordamerika, werden binnen weniger Jahre nur Produkte platzierbar sein, die diesen Anforderungen genügen.

    Am Auto der Zukunft wird als Hersteller nur noch Geld verdienen, wer neue Antriebstechnolgien und hocheffiziente Assistenzsysteme verbauen kann und das Fahren wie auch den Fahrer selbst komplett mit der Umwelt, neuer Verkehrsleittechik, Service-Stationen, Entertainment und Business verbinden kann. Das ist schon auf dem Weg noch bevor der Moment des komplett autonomen Fahrens erreicht ist.

    Da helfen weder Technologie-Aversion noch von der Zeit überholte Retro-Diskussionen über "Planwirtschaft" über weiter.

    10:26 von KarlderKühne Hallo Tremiro,

    >>warum wohl wollen die Grünen den Bau der russischen Pipeline verhindern?<<

    Nicht wegen Frackinggas, sondern weil das Gas aus Russland ja auch ein fossiler Brennstoff ist.

    >>Und ist Frackinggas umweltschonender als Gas aus herkömmlicher Gewinnung?<<

    Die alberne Frage wird Ihnen jeder halbwegs vernünftige Mensch mit Nein beantworten. Und zwar gleichgültig welche politische Partei er bevorzugt.

    Was lernen wir aus dem

    Was lernen wir aus dem zurückliegenden Jahr?
    Wo sind welche Änderungen erforderlich?
    Die Bürokratie in Deutschland und auch Europa verhindert ein rasches Handeln. Endlos erscheinende Verwaltungsvorgänge hemmen den Fortschritt.
    Allein, es stellt sich die Frage, ob die Grünen für mehr bürgerliche Bewegungsfreiheit stehen oder wohl eher für mehr Verbote und Vorschriften.

    10:30 von offene Diskussion

    >>Ob die Grünen wirklich nur das kleinste Übel sind? Ich befürchte, dass kann nicht sein, weil diese Partei mit ihrem Klimaprogramm uns Bürgern nur noch Fesseln auferlegen wird.<<

    Ich wohne in Bd-Wttbg und kann Ihnen das Gegenteil versichern. Ihre Spekulationen entbehren jeglicher Grundlage.

    Doppelzüngigkeit?

    Wähler sind vergesslich.
    Sicher waren es in den beiden Bundesländern Personenwahlen. Und da hatten die Gegner keine Chancen.
    Doch dass in RLP die Grünen keinen Dämpfer bekommen hatten, wo doch gerade bei den Grünen undurchsichtige und verfassungswidrige Personalentscheidungen die Regel waren, ist schon merkwürdig.
    Da mussten die Ministerin und ihr Staatssekretär ihren Hut nehmen und eine andere umstrittene Ministerin übernahm ein Doppelamt, wo ihr doch ebenso verfassungswirdige Verstöße im Amt nachgesagt worden waren. "Freunde" und "Freundinnen" waren unerlaubt befördert worden und haben sich demzufolge ebenso bereichert wie die Maskenvermittler von der CDU.
    Aber Marieluise Dreyer hat die Vorfälle erfolgreich unter den Tisch gekehrt.

    09:26 von Deeskalator

    >>Und dann wird sich groß gewundert warum die Grünen stärkste Kraft werden im September...
    <<

    Da wundert sich niemand drüber, weil es noch keiner wissen kann. Haben Sie eine Glaskugel, oder woher machen Sie Ihre Aussage dingfest? In BaWü sind die Ergebnisse erwartungsgemäß gut, allein Kretschmanns Punkt, in RP... naja... kein Grund für die Grünen abzuheben, oder?

    @Tada um 09:32 Uhr

    "Gerade in schweren Zeiten brauchen die Menschen Zuverlässigkeit vor der Haustür und keine Visionen für die Welt."

    Genau das sehe ich anders (herum).
    Wenn es uns - sonst immer so glücklich und extrem zufrieden lebenden deutschen Bürgern - nun mal ein klein wenig schlechter ergeht, ist das genau richtig! Es härtet für einen selbst ab, macht uns selber widerstandsfähiger (Immunsystem wird gestärkt und die Einsicht in Wohl und Wehe, Glück und Tragik, Freude und wichtige Trauer, Gewinn und Verlust). Es lässt uns aber auch weiterhin für all das Leid und Elend ausserhalb unserer eigenen Welt (unseres eigenen Hauses) Empathie erhalten und um so wichtiger sollten uns ausschließlich Zukunftsvisionen für die gesamte Menschheit sein. Sich unseres eigenen persönlichen unwichtigen Daseins zu vergegenwärtigen, sollte der richtige Weg sein. Die wichtigste menschliche Eigenschaft - Demut - wird leider immer mehr verdrängt, im steinreichen, konsum- und wachstumsorientierten Deutschland.

    @09:00 von Adeo60

    "... Die Grünen haben in Baden-Württemberg zusammen mit der CDU eine gute, pragmatische, umwelt- und wirtschaftsfreundliche Politik betrieben und damit durchaus eine Blaupause für den Bund geschaffen ... "

    Nee. So nicht.

    Die Grünen waren in Baden-Würtenberg erfolgreich.

    Aber was in Baden-Würtenberg mit der CDU geht, geht im Bund mit der CDU/CSU gar nicht.

    Die CDU/CSU im Bund hat in 2020 u. bis dato. bewiesen, dass sie im Krisenmanagement (hier Corona) die Voll-Null ist.

    Noch nicht einmal das Bundeswirtschaftsministerium (CDU-geführt) ist in der Lage die dringend notwendigen Corona-Hilfen möglichst schnell auszuzahlen.
    Das Gegenteil ist gar der Fall.
    Da gab es Betrug, und zwar in der Hinsicht, dass Betrüger Identitäten von Steuerberatern abgriffen, und Corona-Nothilfen beantragt u. ausbezahlt bekommen haben. Hier stellt sich die Frage an die Juristen, wie es sein kann, dass es - von vorne rein - kein Top Prüfsystem gab, dass das Geld auch da ankommt wo es berechtigt hingehört.

    10:15 von DB_EMD Sozialdemokratische Träumereien

    Eine klare Absage benötigt dagegen aber auch dringend die SPD. Rot-Rot-Grün? Es muss wenn wohl eher Grün-Rot-Rot heissen. Der Auftritt gestern Abend von Olaf Scholz bei Anne Will jedenfalls, ließ mich an seinem Verstand zweifeln. Wo sieht sich die SPD denn bitte in der Mehrheit? Nur weil Malu Dreyer das Ergebnis verteidigen konnte?
    #
    Da war ich auch sehr verwundert was Olaf Scholz da zum Besten gegeben hat.Der träumt von Kanzler bei einer SPD die Bundesweit bei 10 - 15 % liegt.

    @Tremino Lesen Sie eigentlich

    @Tremino
    Lesen Sie eigentlich gelegentlich Ihre Kommentare? Außer Beschimpfungen und Unterstellungen kann ich in Ihren Kommentaren leider nicht sinnvolles erkennen. Bei Ihnen scheint ja jeder der nicht Ihrer Meinung ist ein AFD Anhänger zu sein.

    10:44 von Klärungsbedarf

    Planung ist nichts schlechtes, klare Sache, und gute Planung ist das Beste. Ich haette eventuell das Wichtigste erwaehnen sollen: KI und Algorythmen sind hochgradig unfair und realitaetsverzerrend, die Auswirlungen sind anti-sozial. Und unkontrollierbar ist es auch - welch ein Widerspruch, aber so ist es. (Nur um ein bisschen zu erwaehnen) Da ist der Gruselfaktor. Zentralitaet ist nicht mehr lokal zu verorten, nicht mehr in Menschen Hand, sondern sozusagen eingesickert in die Prozesse. Jenseits echter Kontrolle durch Menschen.

    10:52 von Tremiro

    ich hab dir doch schon geantwortet. also einfach nochmal ne minute nachdenken drüber. und zu baerbock; nein, nicht ich, sondern gestern ein langer artikel zu dieser dame in der WaS

    10:53 von Sebastian15

    >>Sie machen mir Angst mit Ihren vielen Berichten über die Grünen. Als Dieselfahrer, Bewohner eines mit Öl beheizten Eigenheims auf dem Land und Fleischesser kommen dann auf mich ja wohl harte Zeiten zu, wenn man ihnen Glauben schenken darf.<<

    Sollte die Tagesschau (eventuell auch andere Medien) nur über Parteien berichten die völlig rückwärtsgewandt sind?.

    @11:02 von Cosmopolitan_Citizen

    wer neue Antriebstechnolgien

    Die wenigsten Menschen werden Antriebstechnolgien mit einem schlechteren Preis/Leistungsverhältnis nachfragen.

    Das ist schon auf dem Weg noch bevor der Moment des komplett autonomen Fahrens erreicht ist.

    Werden wir in diesem Jahrhundert nicht erreichen. Die Diskussion darüber erinnert an "Kalte Fusion".

    Da helfen weder Technologie-Aversion noch von der Zeit überholte Retro-Diskussionen über "Planwirtschaft" über weiter.

    Ich finde neue Technologien super. Echte neue Technologien, also welche sich auf den freien Markt ohne Hilfe des staatlichen Zwangs bzw Planwirtschaft (leider kein Retrophänomen) durchsetzen können.

    um 11:05 von bolligru

    >>
    Allein, es stellt sich die Frage, ob die Grünen für mehr bürgerliche Bewegungsfreiheit stehen oder wohl eher für mehr Verbote und Vorschriften.
    <<

    bürgerliche Bewegungsfreiheiten ? Im Gegensatz zu welchen sonstigen Bewegungsfreiheiten ? Sind Sie auch ein Anhänger einer Streichung von Strafgesetzbuch und StVO ?

    09:54 von Miauzi

    >>habe diesen Herren (Prof. Sinn) erst vor wenigen Tagen anlässlich der 10-jährigen Wiederkehr des Supergaus in Japan in einer Diskussionsrunde gehört...
    ...aber das schlimmste bei Herr Sinn -> die absolute Unfähigkeit als Volkswirtschaftler/Ökonom eine Gesamtbetrachtung der Atomenergie hinzubekommen
    <<

    Ich habe es auch gesehen. Kann man auch genau genommen von einer komplett anderen Seite sehen. Je nachdem, wo die Augen hin gucken... Ich kann Ihre Meinung absolut nicht nachvollziehen, demnach auch nicht teilen.

    @Tremiro (10:41)

    Wenn's denn wirklich reale AfD-Anhänger sind. Dann könnte man das unter "schräge Vögel, mit denen eine Demokratie klar kommen muss" abbuchen.
    Für mich klingt es oftmals aber viel zu geschickt und bewusst provozierend formuliert, als dass ich an echte AfDler glauben mag. Vielmehr wirkt es eher wie ein bewusstes, professionelles Kapern der Diskussion, und das halte ich für weitaus gefährlicher, da es meistens einen inhaltlichen Austausch erschwert.

    11:05 von bolligru

    >>Allein, es stellt sich die Frage, ob die Grünen für mehr bürgerliche Bewegungsfreiheit stehen oder wohl eher für mehr Verbote und Vorschriften.<<

    Das Erstere, siehe Baden-Württemberg.

    Märchenhaftes Titelbild

    Wie Hänsel und Gretel, die sich diesmal hoffentlich nicht im Wald verirren.

    Grüner Kanzler - ein Albtraum

    Eine grüner Kanzler könnte mich dazu verleiten Deutschland zu verlassen, weil diese Träumer kein Fundament haben, auf dass man sein Haus bauen kann.

    11:11 von 0_Panik

    >>Da gab es Betrug, und zwar in der Hinsicht, dass Betrüger Identitäten von Steuerberatern abgriffen, und Corona-Nothilfen beantragt u. ausbezahlt bekommen haben. Hier stellt sich die Frage an die Juristen, wie es sein kann, dass es - von vorne rein - kein Top Prüfsystem gab, dass das Geld auch da ankommt wo es berechtigt hingehört.<<

    Sie ziehen (oder erfinden) die falschen Schlussfolgerungen. Gerade weil geprüft wurde, wurde der Betrug aufgedeckt. Die Betrüger waren damit auch zum Teil für die verzögerten Auszahlungen verantwortlich.

    Siege von GRÜNEN bzw. SPD?

    In meinem Verständnis ein klares NEIN.
    Gewählt wurden in erster Linie die Personen Kretschmann bzw. Dreyer; egal, welche Partei da "dranhängt".
    Die Ideen eines Heinrich von Treitzschke (mit Ausnahme der juden- und frauenfeindlichen Aspekte!) aus dem 19. Jahrhundert scheinen wieder voll aktuell: "Männer machen die Geschichte".
    Populäre Menschen oder Populismus?

    Für meine Familie und unser Leben und Arbeiten brauche ich keine GRÜNEN Oberlehrer.
    Was diese Partei FRÜHER zu Umwelt, Energie und auch Frieden propagierte, war seit jeher bei uns selbstverständlich und Praxis, lange bevor es die GRÜNEN "erfanden".

    Für mich sind die GRÜNEN eine unwählbare Partei.

    Gruß, Wolfgang

    Wahlen 2021

    Nach jetzigem Stand sieht es für die Grünen sehr nach einer Regierungsbeteiligung im Bund 2021 aus. Entweder in einer Koalition mit der CDU oder einer mit CDU und FDP. In beiden Fällen bleibt es bei einem CDU-Kanzler Laschet und der linke Flügel der Grünen wird schäumen. Die eigentliche Verlierin dieser Gemengelage ist die SPD, die sich dann weiter nach Links und damit ins Aus katapultieren wird.

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