Kommentare

Hausärzte kritisieren verzögerten Impfbeginn

Wieder mal eine Meldung, um die Bevölkerung zu beruhigen.
Aufgrund fehlender Impfstoffe sind die Impfzentren alles andere als ausgelastet.
Womit, bitte, sollen die vielen Hausärzte denn IMPFEN ???

Zurzeit ist die Kritik ...

.. nur begrenzt richtig. Schließlich fehlt kein qualifiziertes Impfpersonal sondern schlicht Impfmittel ... und die Bereitschaft sich mit den vorhandenen Sera impfen zu lassen.
Jeder möchte mit den vermeintlichen "Mercedes" unter den Mitteln geimpft werden ... und wird je nach weiteren Pandemieverlauf froh sein, noch den "Lada" zu erwischen.

Impfstau

@09:48 von pemiku

Zitat: "Womit, bitte, sollen die vielen Hausärzte denn IMPFEN ???"

Es werden meines Wissens (lt. Auskunft von involvierten Ärzten) in den kommenden 8-12 Wochen >>30mill. Impfdosen geliefert, von denen keiner so recht weiß, wer die möglichst schnell verimpfen soll.

Mit anderen Worten, das Problem wird leicht in die andere Richtung kippen. Es wäre klug, jetzt das Maximum an flexibler Impfkapazität - Arztpraxen - aufzubauen um alles, was an Impfstoff kommt auch so schnell wie irgend möglich zu verimpfen.

Insofern sehe ich nicht, was es daran auszusetzen gibt. Es geht um Vorausplanung. Wenn es die nicht gibt wird auch gemeckert. Es nervt.

Hauptsache impfen

Es ist doch egal wo und mit welchem Impfstoff geimpft wird, hauptsache ist doch dass geimpft wird. in Israel haben sich schon Menschen die Impfauffrischung geholt. Mein Hausarzt wüßte z.B das ich mit 60 + meine 98 Jährige Mutter tägl. mitpflegen muß, doch das kann ich so nirgends im Impfzentrum kund machen.

@ H. Hummel

Was für ein Vergleich, sagen Sie mir wo ich den Lada (Niva) bekommen kann, dafür überlasse ich Ihnen gerne den Mercedes.

Blinder Aktionismus!

Ohne Impfstoff ist Impfen wohl nicht möglich.
Bei meinem Hausarzt ist das Telefon dauerbelegt, Lidl ist Offline, der Andrang wegen Coronatests ist zu groß, die Bevölkerung soll Abgelenkt werden und Tests kaufen.
Nachrichten schaue ich immer seltener,
es soll, wir könnten, wir möchten!
Diese Nachrichten in Dauerschleife möchte ich nicht mehr Hören, und Sehen.
Bis zu, wir können, werden wohl noch Monate vergehen.

In den Praxen kenne man die Patienten - genau!

Chef des Hausärzteverbands, Weigeldt: „In den Praxen kenne man die Patienten: "Wir wissen, wer wie alt ist, welche Erkrankungen hat und haben zumeist auch einen Überblick über die beruflichen Hintergründe. Springt einer ab, rufen wir den nächsten Berechtigten auf der Liste an. So einfach ist das."

Genau so ist es. Und selbst wenn es Anfang April nur wenige Dosen für denen einzelnen Hausarzt gibt, so kann er durchaus schon einzelne seiner Patienten impfen. Aber nein, den Impfzentren wird weiterhin Vorrang gegeben, damit eine starre Impfverordnung eingehalten wird. Gesetze, Verordnungen, Bürokratie. Daran erstickt dieses Land und wird auch eines Tages daran zu Grunde gehen!

@Humanokrat 10.20 Mangelnde Planung

Sollten tatsächlich bereits in den nächsten Wochen so viele Impfdosen zur Verfügung stehen, wie Sie schreiben, muss so schnell wie möglich die Logistik dafür bereit sein. Unglaublich, wenn es da weiteres Zögern von Seiten der Verantwortlichen gibt! Wir haben bereits ein volles Jahr Erfahrung mit der Pandemie, und der Impfstoff ist schließlich auch nicht von heute auf morgen vom Himmel gefallen. Es gab doch wirklich genügend Zeit für Organisation und Vorbereitung. Warum läuft das immer noch alles so schleppend? Es ist nicht zu fassen!

@ um 10:20 von Humanokrat

8-12 Wochen ist Mitte Mai - Mitte Juni.
Dass die Hausärzte dann bereit sein müssen, ist logisch, auch wenn man sich sehr spät darum gekümmert hat.
Allerdings habe ich in meinem Beitrag von Impfbeginn im April gesprochen.

Fassungslosigkeit

angesichts des totalen Versagens unserer politischen Führung (Bund + Länder) die außer einer alles erstickenden Bürokratie rein gar nichts mehr hinbekommt. Dieses Gezeter um Kostenübernahme kann man nicht verstehen. Begreift man nicht dass alles billiger ist als ein neuer Lockdown??
Mittlerweile ist von Impftourismus die Rede. Man macht Urlaub im Ausland und bekommt bei der Ankunft die 1.Spritze und bei Abflug die 2.Spritze und hat mittendrin Urlaub. Ich gehe mittlerweile davon aus, dass ich ein Angebot zur Impfung eher von meinem Arbeitgeber erhalten werde als über die eigentlich normalen medizinischen Kanäle im Land weil Arbeitgeber aus der freien Wirtschaft wissen was teurer ist - nämlich Arbeitsausfall aufgrund Quarantäne.

spricht mir aus der Seele

"Wir könnten schon deutlich weiter sein". Genau diesen Eindruck habe ich auch. Zunächst eine kurze Wiederholung: erstaunlich schnell wurden von verschiedenen Firmen gute Impfstoffe entwickelt. Es kam Optimismus auf. Dann aber: 1. Es wurde extrem dilettantisch bestellt, so dass die EU incl. D viel weniger Impfstoff bekam, als eigentlich vorgesehen war. 2. Das Impfen kommt bis heute nicht in Gang. Nach 2,5 Monaten sind noch so wenigen Menschen geimpft, dass es nicht anders als Farce bezeichnet werden kann. 3. Politiker äußern, es sei ja nichts Schlimmes passiert. 4. Man hat nun sehr viel Zeit, um eventuell zu überlegen, man könnte Arztpraxen in die Impfung einbeziehen, wobei diese schon längst Gewehr bei Fuß stehen würden. 5. Die unsägliche Festlegung auf eine eher unsinnige Impf-Reihenfolge führt zu einer weiteren Verlangsamung. 6. Die extrem aufwändige und in verschiedener Hinsicht kaum zumutbare Beschaffung eines Impftermines wird sicher manchen abgeschreckt haben. ... Note: 6+ (+:?)

09:48 von pemiku

"Aufgrund fehlender Impfstoffe sind die Impfzentren alles andere als ausgelastet"
Gestern wurde in der Tagesschau berichtet dass über 4 Mio. Impfdosen in den Kühlschränken herumliegen würden.
Ich habe eher den Eindruck die Probleme der Impfzentren sind eher organisatorischer Natur.
Wenn ich zB höre dass Impfwillige aus Lörrach nach Freiburg zur Impfung müssen und welche aus Freiburg nach Lörrach dann deutet das nicht auf Planung hin.

@ H. Hummel. 10:14

"Jeder möchte mit den vermeintlichen "Mercedes" unter den Mitteln geimpft werden ... und wird je nach weiteren Pandemieverlauf froh sein, noch den "Lada" zu erwischen."

Ihr" Lada" hat sich zwischenzeitlich als durchaus konkurrenzfähig erwiesen. Hierzu gibt es verschiedenste Studien, welche man sich ansehen kann. Ich bin 64 Jahre alt, leide unter COPD, würde mir dennoch dieses Vakzin verabreichen lassen, auch wenn es keinen Stern hat. Wir sollten aufhören, alles schlecht zu reden.

Hätte die Regierung.....

nach der Impfung der "Alten" das Thema einfach und früh genug (also ab Ende Februar) an die Hausärzte verlagert, wäre das Chaos schon aufgelöst. Die Hausärzte können das sehr gut organisieren und die Impfung durchführen. Die kennen ihre Patienten und deren Vorerkrankungen. Da entfällt eine aufwändige Anamese, sie können auch kurzfristig vorgemerkte Patienten in die Praxis bestellen und haben das geschulte Personal.

Aber in dieser Pandemie wurde versemmelt, was zu versemmen war. Das Peter-Prinzip hat voll zugeschlagen.

Wir könnten schon deutlich weiter sein

Impfung wird als Allheilmittel propagiert. Was weiter fehlt, sind Medikamente und Therapien, ganz zu schweigen von den Langzeitfolgen.
Nur weil man Covid überstanden zu haben glaubt, weiß man nicht was in einen Jahr oder später noch kommt.

@ um 10:49 von Advocatus Diabo...

Das liegt einerseits daran, dass bei uns die Impfdosen für die Zweitimpfung "gehortet" werden.
Andrerseits wird der AstraZeneca Impfstoff von vielen falsch Informierten abgelehnt.
Über "Planung" möchte ich mich hier besser nicht äußern.

Coronavirus: Hausärzte kritisieren verzögerten Impfbeginn in Pra

Der Hausärzteverband kritisiert das.
Es fehlt an Impfstoff und wahrscheinlich streiten sich Bund und Länder um die Aufgaben. Jedenfalls äußerte sich Helge Braun vor einiger Zeit entsprechend.

So ist das. Und einige Staaten, darunter sogar ärmere sind beim Impfen schon weiter.

@10:49 von Advocatus Diabo...

"Gestern wurde in der Tagesschau berichtet dass über 4 Mio. Impfdosen in den Kühlschränken herumliegen würden"

Die Zahl stimmt. Kann man täglich im Impfdashboard des BMG anschauen. "Herumliegen" ist allerdings das falsche Wort. 2 Mio. von diesen 4 Mio. sind diese Woche erst geliefert worden und werden beim derzeitigen Tempo auch in einer Woche überwiegend verimpft. Nächste Woche gibt es wieder 2 Mio. laut der Lieferliste der BMG.

Wenn man jetzt die übrigen 2 Mio. auf 50000 Hausarztpraxen verteilt, kann jeder Hausarzt 40 Menschen impfen. So lange aber die Liefermenge pro Woche nicht steigt, fehlt es irgendwann an Vorräten für die 2. Impfung dieser Menschen oder man muss aufhören, Erstimpfungen durchzuführen. Man zündet also nur ein Strohfeuer an.

Und leider reichen die Lieferlisten des BMG nur bis Ende März. Wenn im April wirklich so viele Dosen geliefert werden, wie man so hört, dann geht was voran.

um 10:14 von H. Hummel

"Schließlich fehlt kein qualifiziertes Impfpersonal sondern schlicht Impfmittel ..."

Das ist im Augenblick noch richtig. Aber alleine schon die Möglichkeit, bald schneller an einen Termin zu gelangen (wenn der auch selber erst in 6 oder 8 Wochen liegen sollte), ist eine deutliche Verbesserung zum bisherigen System, das nämlich für den überwiegenden Teil der Bevölkerung gar keine Termine vergibt. Teilweise kann man sich ja nicht einmal einloggen, weil das System nicht funktioniert. Daher ist es schon ein sehr helles Licht am Ende des Tunnels, wenn wir endlich bei allen qualifizierten Stellen eine Spritze bekommen können und nicht auf erst auf das Impfzentrum warten müssen.

Der Impfstoff kommt dann schon von alleine. Ich für meinen Teil jedenfalls warte lieber auf den Impfstoff, der in Produktion ist, als auf die Möglichkeit, endlich einen Termin vereinbaren zu können!

wir haben scheinbar viel Zeit........

Heute nachmittag habe ich ein Arztgespräch wegen Priorisierung in eine Impfgruppe. Sollte ich Gruppe 2 sein, hoffe ich auf eine Impfung bis August (inkl. Zweitimpfung), sollte ich Gruppe 3 sein, wird es wohl 2022. Wenn jetzt wirklich jedes Jahr geimpft werden muss, sollten wir sehen, das wir es innerhalb eines Jahres schaffen. Sonst gibt es ja ein heiloses Durcheinander.

Impfen, impfen, impfen...

Die Kritik des Hausärzteverbands ist absolut nachvollziehbar. Wenn Impfstoffe irgendwo in den Kühlschränken liegen und wegen der Priorisierung der Gruppen nicht verimpft werden sollten, ist dies einfach nicht nachvollziehbar. Dieser Bürokratismus lähmt, zerstört das Vertrauen in die Politik und die bisher erzielten Erfolge.

Ich bleibe ja....

....bei meiner Befürchtung, dass die normale hausärztliche Versorgung leiden wird, weil die Ärzte zu viel Zeit für die Impfungen aufwenden müssen. Denn Corona-Impfungen werden ja nicht wie z. B. Tetanus "mal eben zwischendurch" von der Helferin gemacht werden können. Aber das kennen wir ja leider schon, dass "normale" Krankheiten gegenüber Corona einen niedrigeren Stellenwert bekommen haben.

Ohne ausreichenden Impfstoff

Werden wir noch lange warten müssen.
Nachdem AZ in Dänemark aufgrund von Nebenwirkungen gestoppt wurde, welche ebenfalls in Österreich aufgetreten sind. Könnte es zu einem EU weiten Stopp von AZ führen und den Impfstoffengpass verschärfen.

400.000 Impfungen pro Tag im März!

Ich habe große Zweifel, dass die Impfzentren nicht ausgelastet sind. Rechnerisch reichen die Impfdosen, die bis Ende März geliefert werden, um Prio-Gruppe 1 zu 100 Prozent zweimal zu impfen. Faktisch bekommen über 80jährige Termine für die Erstimpfung Mitte April. Um die zugesagten Lieferungen im März wegzuimpfen, müsste es pro Tag 400.000 Impfungen geben, nicht 250.000. Also verteilt den Rest sofort an die niedergelassenen Ärzte! Müssen ja nicht gleich alle sofort was kriegen.

"Meine" Hausärztin und "meine" Pulmologin

Bei Routinechecks 12/2020 bzw. 01/2021 meine Frage an beide, warum sie nicht impfen. Dort bisher immer Grippeimpfungen erhalten.
Beide erklärten, dass ihre jeweiligen Verbände an Gesundheitsministerium herangetreten seien, mit Angebot und Bitte um Einbeziehung bei Impfstrategie.
Es sei keine Antwort erfolgt.

Dass sie heute nicht impfen können, liegt an fehlender Menge Vakzine, die in D eintreffen.
Schlimm genug, dass Johnson&Johnson mögliche Nichterfüllung vollständiger Lieferverpflichtungen für EU für 2. Quartal 2021 kommuniziert hat.
Ja, wichtigste Produktionsstätten von J&J liegen in den USA - und dort bleiben dann erstmal die Vakzine für dortigen Verbrauch.

Gruß, Wolfgang

Angst

So langsammacht sich die Angst breit, dass die Impfung so verläuft wie der Berliner Flughafen gebaut wurde. Immer später die Fertigstellung. Immer mehr Bürokratie, immer mehr Arbeistkreise. Nur drehte es sich beim Flughafen ... um einen Flughafen. Hier geht es um die Gesundheit der 80 Millionen Bürger.

Dänemark setzt Astra Zeneca-Impfungen aus

schreibt gerade die Tagesschau. Na, da können wir doch das hochgelobte Vakzin von denen abkaufen und ihnen dafür Pfizer Biontech schenken. Falls wir natürlich noch welches haben, das nicht an Selbstversorger verimpft wurde...

Planen bis der Impfstoff kommt

Obwohl D. schon längst Corona-Impfen mit Vollgas laufen muss, wird derzeit immer noch geplant.

Und Corona-Impfen dürfen alle Ärztinnen und Ärzte.
Wieso werden sie dann nicht komplett mit einbezogen ?
Alle die beim Corona-Impfen mitmachen wollen und über eine Arztpraxis verfügen, - und überhaupt über die Zeit und freies Personal dazu verfügen, können sich bei den Gesundheitsministerien der Länder melden, und los gehts.

Aber leider ist noch nicht genügend Impfstoff da.

Da muss jetzt erst mal geplant werden, wo denn der Impfstoff bei den Länder angeliefert werden muss.

Und wie sieht es dann mit der Verteilung zu den Arztpraxen aus ?
Und wie sieht es mit den Kosten aus ? Werden die Arztpraxen auch entsprechend vergütet und alle Unkosten erstattet und wie schnell geht das ?
Hier ist noch nichts bekannt geworden.

Richtig

Aber eine derartige vorrausschauende Politik wäre nicht Deutsch. Wir warten erstmal bis das Knd im Brunnen liegt und bildfen dann Arbeitskreise . und dann sehen wir weiter.

Am 11. März 2021 um 10:53 von Opa Klaus

Ihr" Lada" hat sich zwischenzeitlich als durchaus konkurrenzfähig erwiesen.
________
Bitte mal die aktuelle Meldung der TS hinsichtlich AZ lesen (11.14 Uhr)Wenn das stimmt, ist es ein Desaster !

Empfehlung an die Politik wäre..

...Hände weg von dem ganzen Prozess, die Ärzte machen das über ihre Kanäle. Die Politik kann von mir aus überwachen das alle bestellten Dosen auch geliefert sind. Rest bitte den Profis überlassen! Dann läuft es auch.

Aber bei uns möchte ja jeder mitreden und seine Wichtigkeit unterstreichen. Da warten lieber 10 Menschen zwischen 50 - 60 damit wir noch 1 Person um die 70 impfen können (Ironie aus).

Sollten wir irgendwann mal so etwas wie Normalität haben gibt es viel zu tun!

Impflawine

Sofort, wenn Impfstoff da ist, muss eine schnelle Impflawine losrollen, rund um die Uhr, auch an Wochenenden. Dazu sollten neben den Impfzentren auf jeden Fall die Hausärzte mit einbezogen werden.

Grüße, Kurt

Am 11. März 2021 um 10:54 von dummschwaetzer

Hätte die Regierung.....

nach der Impfung der "Alten" das Thema einfach und früh genug (also ab Ende Februar) an die Hausärzte verlagert, wäre das Chaos schon aufgelöst.
_______________
Was meinen Sie mit "nach der Impfung der Alten"? Hier in NRW sind noch nicht einmal alle alten Heiminsassen geimpft ! Geschweige denn, die "Alten", die zu Hause wohnen bzw. gepflegt werden.
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Aber in dieser Pandemie wurde versemmelt, was zu versemmen war.
______
Ich würde das allerdings hauptsächlich auf den Zeitpunkt nach der 1. Welle begrenzen.
Zu Beginn hat es m.M. ja recht gut geklappt.
Seit der Impfstoffbeschaffung regiert nun weitgehend das Chaos und es wird täglich schlimmer !

@ 11:23 von Sebastian15

Warum sollte eine Arzthelferin die Corona-Impfung nicht machen können? Da sehe ich keine Probleme.

Grüße, Kurt

@ 11:25 von zoro1963

Welcher Art waren denn diese Nebenwirkungen? (Davon habe ich nichts gefunden.)

Grüße, Kurt

10:58 von Alter

10:58 von Alter Brummbär

Würden Sie sich bitte erst Informieren, bevor Sie Un - bzw. Halbwahrheiten äußern und damit Verunsicherung streuen. Danke.

** Bei Impfstoffen sind klassische Langzeit-Nebenwirkungen nicht zu erwarten. »Impfreaktionen treten üblicherweise innerhalb weniger Stunden oder auch Tage auf, selten auch erst nach einigen Wochen oder Monaten«, erklärt Dr. Susanne Stöcker vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gegenüber der Pharmazeutischen Zeitung. Häufig werde mit »Langzeitfolgen« bezeichnet, was eigentlich sehr seltene Nebenwirkungen seien. Diese können erst erkannt werden, wenn ein Impfstoff in großem Maßstab verimpft worden ist.**

Quelle:
"https://www.pharmazeutische-zeitung.de/welche-langzeitfolgen-zu-befuerchten-sind-123411/#:~:text=Bei%20Impfstoffen%20sind%20klassische%20Langzeit,PEI)%20gegen%C3%BCber%20der%20Pharmazeutischen%20Zeitung."

@ Sebastian15, um 11:23

“Ich bleibe ja bei meiner Befürchtung, dass die normale hausärztliche Versorgung leiden wird, weil die Ärzte zu viel Zeit für die Impfungen aufwenden müssen.“

Meinen Sie nicht, dass die Hausärzte das besser einschätzen können?
Wenn die Ihre Befürchtung teilten, würde sich der Ärzteverband sicher nicht derart ins Zeug dafür legen, dass in den Praxen geimpft werden soll.
Und mit dem Impfen lässt sich in der Arztpraxis gewiss keine goldene Nase verdienen, sollte dieser Glaube bestehen.

Davon ab: Sicher könnte auch die eine oder andere Routineuntersuchung problemlos zugunsten der Impfung verschoben werden.

Aber es wird nach meiner Überzeugung nicht zu einem “Run auf die Arztpraxen“ kommen.

@ weingassi1

"Bitte mal die aktuelle Meldung der TS hinsichtlich AZ lesen (11.14 Uhr)Wenn das stimmt, ist es ein Desaster ! "

Habe mich eben mal auf verschiedenen Seiten schlau gemacht. Noch lässt sich allerdings kein kausaler Zusammenhang zwischen den Gerinnseln bzw. dem Todesfall in Österreich herstellen. Es handelt sich in DK und A zunächst einmal um Vorsichtsmaßnahmen. Ich gebe Ihnen jedoch recht. Sollte hier ein Zusammenhang bestehen, dann wäre dies ein enormer Rückschlag, um nicht zu sagen eine Katastrophe in der Katastrophe.

11:48 von Kurt Meier Eine

11:48 von Kurt Meier

Eine Arzthelferin kann nur impfen, wenn sie eine Fortbildung dazu gemacht hat. Wer die nicht hat, darf auch nicht impfen.

Der große Fehler einiger hier ist, anzunehmen, das es nicht so darauf ankommt, wohin gespritzt wird. Aber da kann man ja mal beim Hausarzt nachfragen. Ist vielschichtiger wie man denkt.

@ Kurt Meier, um 11:48

re @ 11:23 von Sebastian15

“Warum sollte eine Arzthelferin eine Corona-Impfung nicht machen können? Da sehe ich keine Probleme.“

Das ist richtig, subkutane und intramuskuläre Impfungen, wie wir sie im Fernsehen täglich gefühlte 50mal gezeigt bekommen, kann der Arzt an seine entsprechende angeleitete oder ausgebildete MFA delegieren.

Der Doktor trägt allerdings grundsätzlich die Verantwortung.

Impfbeginn in Praxen?

Womit sollen die denn auch Impfen, ist ja nicht genu da.

@ Am 11. März 2021 um 11:48 von Kurt Meier

...weil bei der Corona-Impfung in meinen Augen ein wesentlich höherer Aufklärungsaufwand zu betreiben ist als bei - z. B. - Tetanus. Da habe ich letztes Mal vorher einen Zettel in die Hand gekriegt gedrückt "lesen Sie sich das mal durch" und fertig.

Und wie sieht es mit den Kosten aus ? Werden die Arztpraxen auch entsprechend vergütet und alle Unkosten erstattet und wie schnell geht das ?
Hier ist noch nichts bekannt geworden.
_______
Ehrlich gesagt, geht das die Allgemeinheit doch nichts an. Das ist eine Sache zwischen den ausführenden Parteien.
Wer als Praxis bei diesem geplanten Programm (mehr ist es ja noch nicht ) mitmachen will und kann, wird sich wohl irgendwo melden müssen. Ich denke, die Art und Höhe der Vergütung wird im Vorfeld abgesprochen. Ehrlich gesagt, interessiert mich das auch nicht. Und ausser den beiden involvierten Parteien, wüsste ich auch nicht, für wen das von Belang sein könnte, oder wollten Sie sich (mal wieder ) als Berater oder gar Logistiker zur Verfügung stellen ?

Was stimmt nun?

um 11:39 von weingasi1
>>Am 11. März 2021 um 10:53 von Opa Klaus
Ihr" Lada" hat sich zwischenzeitlich als durchaus konkurrenzfähig erwiesen.
________
Bitte mal die aktuelle Meldung der TS hinsichtlich AZ lesen (11.14 Uhr)Wenn das stimmt, ist es ein Desaster !<<
________
Dänemark stoppt Impfungen mit AZ für erstmal 14 Tage wegen Fällen von schweren Blutgerinnsel Störungen.
EMA sieht keinen Zusammenhang zwischen Tod einer und Lungenembolie anderer Krankenschwester in Österreich - Ursache Blutgerinnsel Störungen nach Impfung mit AZ. (Der Standard, heute)

Aha???

Gruß, Wolfgang

Am 11. März 2021 um 11:39 von weingasi1

.............Bitte mal die aktuelle Meldung der TS hinsichtlich AZ lesen (11.14 Uhr)Wenn das stimmt, ist es ein Desaster !......

Wenn ich was über Blutgerinnsel lese, werde ich hellhörig. Ich habe ohnhin eine sehr hohe Thromboseneigung und bin Xarelto-Patient.

Re : 0_Panik !

Ja das ist das größte Problem, dass nicht gleich als die Bestellungen getätigt waren, und jedes Land wusste, wieviel Impfstoff kommt, mit der Planung begonnen wurde. Natürlich ist klar, es braucht etwas Zeit, das alles auf die Beine zu stellen, wenn man bei Null beginnen muss, nur hätte dieser Prozess schon lange laufen sollen, und nicht erst, wenn dann eine Lieferung vor der Tür steht und schnell verteilt werden soll.
Das sind totale handwerkliche Fehler in der rechtzeitigen Planung, die ein privates Unternehmen ganz schnell in den Ruin treiben würde, wenn das so schlampig und fahrlässig handelt und agiert.
Leider kriegen es unsere Politiker außer große Reden und Ankündigungen nicht gebacken, in den einzelnen Ministerien rechtzeitig, schnell und effektiv zu arbeiten.
Das gleiche Bild zeigen die Länder, auch nur große Sprüche, aber sonst nur Versagen !

Seltsame Begründung

"Die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern hatten sich am Mittwoch auf die Empfehlung geeinigt, mit den Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen ab Mitte April zu beginnen. Begründet wurde dies damit, dass noch nicht genügend Impfstoff für einen früheren Start zur Verfügung stehe"

Vernünftig (und verantwortlich) wäre es, alles jetzt schon Verfügbare "wegzuverimpfen", statt darauf zu warten, dass "genügend Impfstoff zur Verfügung steht". Schon deshalb, weil in einer Marktwirtschaft das Angebot (die zur Verfügung gestellte Menge) sich bekanntlich nach der Nachfrage richtet.

Geisterdiskussion und Korruptionssorge

Es handelt sich derzeit um eine Geisterdiskussion. Was sollen die Hausärzte impfen - Placebos, Luft?

Wer jetzt fordert : "Gas geben" verkennt: Es nützt nichts bei einem Auto aufs Gaspedal zu drücken, wenn kein Treibstopff im Tank ist.

Das Problem ist nicht das Impfen - es fehlt vielmehr an Impfstoff, der bekanntlich notwendige Voraussetzung für das Impfen ist.

Verschwenden wir nicht Kraft mit einer solchen Diskussion, sondern beschaffen wir zunächst Stoff!

Und: Die Verteilung des Impfserums über Apotheken und das Impfen über Haus- und Betriebsärzte macht das Ganze nur korruptionsanfällig.

Das wissen wir doch aus bereits aus den Maskenbeschaffungsvorgängen.

Die eingerichteten Impfzentren sind für die in Aussicht stehenden Dosen leistungsfähig genug.

@Kurt

Blutgerinsel die zu Lungenembolien führten.
Die zu Todesfällen in AT und DK führten.

12:04 von harry_up

die seine Versicherung abdeckt, oder auch nicht. Dann hat eben der Patient Pech gehabt, wie schon immer. Gilt natürlich auch bei der Notfallzulassung. Auch ohne haftet dann nicht die pleitegegangene Firma/versicherung, sondern der allseits beliebte Steuerzahler/divers

In mehreren EU-Ländern ist

In mehreren EU-Ländern ist die Impfung gestoppt wurden, weil der Impfstoff so wie die Coronaviren auch Embolien verursacht. Soviel zum Thema Impfstoff-Sicherheit.

Keinen Impfstoff zurück halten

Anstatt bis zu 50% der Dosen zu lagern für die zweitimpfung, sollte man endlich schnell alles an die Hochrisikogruppe verimpfen.

Sobald die alle mindestens einmal geimpft sind, ist die Pandmie auf einem sehr niedrigen Level angekommen.

Dann spielen Inzidenzen auch kaum noch eine Rolle.

Tuen sie ja auch jetzt hauptsächlich nur politisch.

Es gibt nur einen rudimentären Zusammenhang zwischen hohen Inzidenzen und vielen Toten.

Das spielen andere Dinge eine größere Rolle.

Scheint nur noch nicht jeder verstanden zu haben

Gerne

würde ich mich bei meiner Hausärztin, die meine Krankenakte seit 20 Jahren kennt, impfen lassen, viel lieber als unpersönlich in einem Impfzentrum.
Was fehlt, ist mE aber eine Festlegung des genauen Prozederes, und eine entsprechende Kommunikation.
- sollen die Hausärzt*innen zunächst die Krankenakten ihrer Patienten auswerten, dann priorisieren und danach von sich aus Patienten entsprechend zur Vereinbarung eines Impftermins einladen ?
- Oder muss man sich als Impfwillige(r) zunächst selbst beim Hausarzt*in melden, um dann einpriorisiert zu werden, dh die Initiative muss ausschließlich vom Impfwilligen ausgehen ?
- Oder kommt -wie bei „normalen“ Impfungen -einfach zur Impfung dran wer sich anmeldet, priorisiert nur nach Anmeldedatum ?

Einfach nur zu sagen „Hausärzte werden in 4-5 Wochen mit dem Impfen starten“ ist viel zu kurz gesprungen und typisch für die chaotische Pandemie-Politik von Bund und vor allem der Bundesländer.

14:01 von Sunshine24 Ihre

14:01 von Sunshine24

Ihre Aussage ist nicht ganz richtig ! Bitte verbreiten Sie keine Verunsicherungen !

**11:27 Uhr
Dänemark setzt Impfungen mit AstraZeneca vorerst aus
Dänemark setzt die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca wegen möglicher Nebenwirkungen vorerst aus. Wie die dänische Gesundheitsbehörde mitteilte, liegen ihr Berichte über "schwere Fälle der Bildung von Blutgerinnseln" bei Geimpften vor. Bisher sei aber noch nicht abschließend geklärt, ob es einen Zusammenhang zwischen den Impfungen und den Gerinnungsstörungen gibt. Daher sei die Anwendungssperre befristet.**
Quelle:
"https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-News-Ticker-Kritik-an-Inzidenz-Schwellen-in-Niedersachsen-waechst,coronaliveticker892.html"

Planung, ...

Arztpraxen einzubeziehen,
hätte schon vor Monaten stattfinden bzw. geschehen können.
Impfzentren sind mehrheitlich nicht ausgelastet, logistische, bürokratische Monster, die vor allem hohe Miet- und andere Kosten verursachen.
Dazu wird ohnehin knappes Personal abgezogen, das anderenorts gebraucht wird.
Für viele Ältere ist IZ eine Hürde, Anmeldung, Anreise zig-km-weit weg, uvm., von mangelndem Vertrauen ganz zu schweigen.
Mangelhafte Aufklärung und Vorabuntersuchung, keine COVID-Tests.

Ich denke, Mehrheit der Prio 1 sowie andere Risikogruppen warten auf Impfung beim Haus- oder Facharzt, den sie kennen und der die Patienten (Anamnese) kennt.

Stattdessen hätte man den Impfstoff auf KH, Arztzentren uä. verteilen können.
Berechnungsschema mit Variablen, das entsprechend des verfügbaren Impfstoffes regelmäßig durchgerechnet wird.

Gesundheitsminister konnten sich gestern nicht einigen, also Kanzlerin mach mal.
Nur noch beschämend.

14:09 von Sparer // Einfach

14:09 von Sparer

// Einfach nur zu sagen „Hausärzte werden in 4-5 Wochen mit dem Impfen starten“ ist viel zu kurz gesprungen und typisch für die chaotische Pandemie-Politik von Bund und vor allem der Bundesländer.//

Und andere regen sich wieder auf - wegen zu viel Bevormundungen, Regelwut oder sonst was.
Aber es wird u.a. wohl auch um so etwas gehen, wenn es doch länger dauert.

@ 14:01 von Sunshine24

„ In mehreren EU-Ländern ist die Impfung gestoppt wurden, weil der Impfstoff so wie die Coronaviren auch Embolien verursacht. Soviel zum Thema Impfstoff-Sicherheit“

Bleiben wir bei der Wahrheit - in einem Land ist die Impfung gestoppt worden, weil es nach der Impfung zu einer Lungenembolie kam. Sie greifen dem Ergebnis der Obduktion voraus.

Das muss man jetzt untersuchen. Haben die beiden Fälle in DK und A Gemeinsamkeiten? Gab es vorbestehende Risiken für eine Thrombose bzw. Embolie? Sind schon mehr Fälle aufgetreten, die überlebt wurden und deswegen nicht so bekannt sind? Wo kam der Embolus her?

Also so, wie Sie es darstellen ist es einfach Panikmache und falsch. Auch bei den anderen Impfstoffen gab es Todesfälle in zeitlichem Zusammenhang. Vermutlich sind auch schon Menschen nach einer Grippeimpfung gestorben.

Ich will es nicht klein reden, Untersuchung ist wichtig, Impfstopp kann man machen.

Am 11. März 2021 um 12:15 von Schweriner1965

Wenn ich was über Blutgerinnsel lese, werde ich hellhörig. Ich habe ohnhin eine sehr hohe Thromboseneigung und bin Xarelto-Patient.
________
Auch das eint uns mal wieder. Habe auch Thromboseneigung und bin schon 2x operiert worden.
Mal sehen, wie das weitergeht. Habe die Hoffnung, dass ich beim Hausarzt geimpft werde, mit den erforderlichen (wenn nötig) Konsequenzen bei der Wahl des Impfstoffs.
In Dänemark will man ja jetzt nunächst einmal 14 Tage mit AZ aussetzen um zu schauen, ob man weitere Erkenntnisse gewinnen kann, was ja auch angemessen ist. Man kann das ja nicht einfach so stehen lassen.
Man darf gespannt sein.

Zu 09:48 von pemiku Richtig: - Impfstoffmangel -!

Wieder mal eine Meldung, um die Bevölkerung zu beruhigen.
Aufgrund fehlender Impfstoffe sind die Impfzentren alles andere als ausgelastet.
Womit, bitte, sollen die vielen Hausärzte denn IMPFEN ???

Genau, so ist es.
Was wollen die Hausärzte wirklich?!

Hausärzte kritisieren Impf-Verzögerung "Wir könnten schon deutlich weiter sein"

Nonsens, auch mit den Hausärzten könnten wir nicht weiter sein!
Es geht wie immer (auch) ums Geld.
Beim Impfen und beim Testen.

Wir könnten nur dann deutlich weiter sein, hätten wir genügend Impfstoff.
Über die Gründe für den Mangel kann man weiter trefflich lamentieren. Es hilft nichts.
Fakt ist, es gibt genügend Impfkapazitäten aber keinen Stoff.
Es ist wie beim Benzin und Diesel. Ist der Kraftstoff knapp, hilft es nicht, weitere Tankstellen aufzumachen.

Es hat sich gezeigt, dass es auch in den IZ teilweise zu Bevorzugung von Personen, die lt. Prio-Liste noch nicht berechtigt waren, kam.
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Die eingerichteten Impfzentren sind für die in Aussicht stehenden Dosen leistungsfähig genug
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Das mag rein für das Impfen an sich zutreffen, allerdings ist es für viele Menschen, gerade im ländlichen Bereich in vielen Fällen sehr kompliziert und aufwändig, diese zu erreichen
Vor allem für alte und vorerkrankte Menschen.
Desweiteren ist das Anmelde- und Terminvergabeprocedere derart umständlich und kompliziert, dass man im Sinne von schneller und komplikatiosloser Verimpfung eine eventuelle Bevorteilung einiger, weniger dafür in Kauf nehmen würde. Nichts, aber auch garnichts ist schlimmer als die jetzige Kaum- bzw. Wenigimpfstrategie. Nicht wieder aller zerreden und überbürokratisieren sondern machen ! Impfen ! Nicht diskutieren ! Impfen !

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