Ihre Meinung zu: Verdienstlücke zwischen Männern und Frauen schrumpft leicht

9. März 2021 - 14:30 Uhr

Die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern hat sich im vergangenen Jahr zwar leicht verringert. Aber: Frauen verdienen im Durchschnitt immer noch 18 Prozent weniger als Männer, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

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Kommentare

zwischen Männern und Frauen ?

Da kann im Einzelfall was nicht stimmen.

Mein Frau bekommt mehr Rente als ich.

Meine Tochter arbeitet bei einer Bundesversicherungsanstalt.
Auch sie verdient für die exakt selbe Arbeit weniger, als ihre gleichaltrigen männlichen Kollegen. Sie erhält sogar ständig die Posteingänge von kranken Kollegen zusätzlich, ohne jegliche Vergütung, während sich die männlichen Kollegen nur um ihre Posteingänge kümmern und keinen Finger krumm machen, wenn Mehrarbeit anliegt. Sie schreiben dann lieber Überlastungsanzeigen oder lassen sich bei unbequemen Arbeiten einfach mit Vorankündigung krankschreiben.
Das dulden also die Chefs beim Bund.
Wo soll das nun eine Vorbildfunktion haben?

Warum verdienen Frauen

Warum verdienen Frauen weniger? Dieser Fehler wird immer wieder gemacht. Frauen BEKOMMEN weniger.
Das ist ein enormer Unterschied.

Yolo

Und deine Tochter macht das mit? Wo ist der Betriebsrat? Etc?

Solange Arbeitsleistung...

...mehr oder weniger mit Bezug auf wirtschaftliche Leistung berechnet wird, werden Frauen immer benachteiligt bleiben. Nur wenn die gesellschaftliche Leistung, die Frauen erbringen, sich auch finanziell zeigen würde, könnte sich das ändern.

Man könnte ja mal damit anfangen, dass Schwangere ein bedingungsloses Grundeinkommen erhalten (und zwar ein vernünftiges, ich halte 2000€ Netto schon für notwendig). Und dann kann man mal überlegen, wie man vielleicht auch für die ganzen anderen familiären Pflichten, die eben immer noch mehrheitlich von Frauen erfüllt werden, einen Lohnausgleich gestaltet. Auf längere Sicht bräuchten dann auch Männer nicht mehr soviel zu verdienen, da sie sich nicht mehr als "alleinige Versorger" darstellen könnten.

Verdienstlücken

Soweit Männer und Frauen gleiche Tätigkeiten ausüben, müssen sie auch gleich bezahlt werden, andernfalls sollten Frauen ihren Arbeitgeber verklagen. Dass Teilzeitbeschäfte, Mini- oder Midijobber, oder Menschen, die Anlerntätigkeiten verrichten, geringer entlohnt werden, ist nur gerecht. Hierin eine strukturelle Benachteiligung zu sehen, ist doch eine sehr wirtschaftsferne Betrachtung. Also: Augen auf bei der Berufswahl, kann ich da nur sagen.

@13:39 von werner1955: Mehr Rente

"Da kann im Einzelfall was nicht stimmen.
Mein Frau bekommt mehr Rente als ich."

Meine Frau wird auch mehr Rente als ich bekommen, weil sie ca. 1/3 mehr verdient als ich. SIe ist Abteilungsleiterin und ich bin "nur" Angestellter.

Außerdem war ich 10 Jahre als Offizier beim Bund, was eine deutliche Minderung der Rente zur Folge hat.

@ 13:41 von yolo: weniger Gehalt für Frauen

"Auch sie verdient für die exakt selbe Arbeit weniger, als ihre gleichaltrigen männlichen Kollegen. "

Das ist bei uns in der Firma (ca. 450 Mitarbeiter*innen) genauso. Frauen bekommen grundsätzlich weniger Gehalt, weil sie Frauen sind.

Eine meiner engsten Kolleginnen war für eine kurze Zeit Abteilungsleiterin. Als sie zufällig erfuhr, dass ein Kollege, der "nur" Gruppenleiter war, deutlich mehr verdiente als sie (Begründung: "Der ist ein Mann"), hat sie die Leitung der Abteilung wieder abgegeben.

Von Wegen

Beim statistischen Bundesamt gibt es einen unbereinigten Gender Pay Gap der auch hier zitiert wird. Der sagt aber rein gar nichts aus. Den bereinigten liefert das Bundesamt auch aber da wird die Verwaltung komplett ausgeklammert. Es ist einfach nur dämlich ständig auf den 20 % herumzureiten die eh nicht stimmen. Bereinigt sind wir, mit Verwaltung, vielleicht bei 3 %, in dem Bereich in dem ich arbeite gibt es effektiv keinen Unterschied.

Meiner Meinung nach liegt der

Meiner Meinung nach liegt der Unterschied in der Bezahlung von Frauen und Männern im Wesentlichen darin begründet, und das ist bekannt, dass Frauen gerade in den Berufsfeldern weniger bekommen als Männer, in denen das Gehalt persönlich mit dem Arbeitgeber ausgehandelt wird.
Frauen verhandeln offensichtlich ungünstiger für sich selbst, als Männer das tun.
Falls es aber tatsächlich Unternehmen gibt, die ihr weibliches Personal für die gleiche Arbeit schlechter bezahlen als Männer dann möchte ich hier und in allen anderen Medien, die sich mit diesem Problem beschäftigen, eine Liste mit namentlicher Aufzählung dieser Unternehmen und dazu natürlich auch Beweise durch schriftliche Unterlagen wie Lohnabrechnungen oder Aussagen aus deren Gehaltsbuchhaltungen.
Ansonsten aber wäre es ein Leichtes, entsprechende Gesetze zu erlassen und die sofortige Umsetzung zu kontrollieren.
Andererseits ist eine derartige Unterscheidung nach Geschlecht Diskriminierung, die doch verboten ist. Oder nicht?

Solange Frauen immer noch

Solange Frauen immer noch überwiegend niedriger bezahlte Berufe wählen wird sich an dieser Differenz kaum etwas ändern.

14:05 von Bender Rodriguez

Richtig, das betonen auf BEKOMMEN weniger und das bei gleicher Arbeitsleistung gegenüber den Männern.

meldung um der meldung willen

leider weidermal dadurch wird der Erfüllung des Ziels der gleichen vergütung bei gleicher Tätigkeit ein Bärendienst erwiesen...
denn:

"Doch selbst bei gleicher Tätigkeit und vergleichbarer Qualifikation verdienen Frauen noch sechs Prozent weniger Geld als ihre männlichen Kollegen, so die Wiesbadener Statistiker. Hier lagen allerdings nur Werte für das Jahr 2018 vor. "

Es fehlen also aktuelle Zahlen....
alles davor geschriebene ist vielleicht agitatorisch in der zughörigen Blase gern gehört, bringt das wünschenswerte Ziel jedoch keinesfalls näher....

2018 genderpay gap 6%
immerhin schon viel erreicht sagt man dann und was tut sich dann ...
nix.

Gehälter

Ich arbeite bei DER Bundesversicherungsanstalt, die seit 2005 DRV Bund heißt und kann yolo nur widersprechen. Die Gehaltseingruppierung erfolgt je nach Stellenanforderung und es gibt Erfahrungsstufen. Ob Mann oder Frau ist dabei völlig egal (s. TVÖD, dem Tarif des öffentlichen Dienstes). Es wird immer Kollegen geben, die die"Arbeit nicht erfunden" haben, aber um dies zu klären, gibt es Vorgesetzte, Gleichstellungsbeauftragte usw.

@ um 14:06 von Bender Rodriguez

Und deine Tochter macht das mit?
---
Ursprünglich nein. Sie beschwerte sich und hat nun, nach einer einjährigen Babypause nicht ihren alten Platz zurückbekommen, sondern ist mit rangniedrigerer Arbeit abgestraft worden...zwar zum selben Lohn, dafür aber im Aufstieg jetzt gänzlich abgesägt worden.
So geht es dann also, wenn man sich beschwert. Dann wird hart durchgegriffen, weil man plötzlich argumentativ besser dastand.
Jetzt heuchelt ihr der Chef vor, sie könne doch froh sein, weniger und leichte Aufgaben zu bekommen, weil sie sich dann besser ihrer Familie widmen könnte.
Dass sie dadurch aber von Aufstiegsmöglichkeiten komplett abgeschnitten ist, weiß er und zuckt die Achseln. Mit Kind kann das doch nicht wirklich ihre Absicht sein, oder?

Der Bund ist heuchlerisch, unfair, unfähig und verlogen. Zu Einstellungsbeginn machte man ihr den Hof, sie könne doch auf Kosten des Bundes noch ein Studium ranhängen und dann eine leitende Position bekommen.
Und? Karriereknick "Kind" !

@Werner40, 14:31

"Solange Frauen immer noch überwiegend niedriger bezahlte Berufe wählen wird sich an dieser Differenz kaum etwas ändern"

Diese niedriger bezahlten Berufe sind in aller Regel allein deshalb niedriger bezahlt, weil sie als "Frauenarbeit" gelten. Und nicht, weil die dort verrichtete Arbeit für das Funktionieren von Wirtschaft und Gemeinwesen weniger wichtig ("wert") wäre.

Nur ein Vorschlag

um die realen 3-6% zu nullen einfach die Tarifverträge, GG etc ändern.

14:25 von GeMe

Das ist bei uns in der Firma (ca. 450 Mitarbeiter*innen) genauso. Frauen bekommen grundsätzlich weniger Gehalt, weil sie Frauen sind.

Eine meiner engsten Kolleginnen war für eine kurze Zeit Abteilungsleiterin. Als sie zufällig erfuhr, dass ein Kollege, der "nur" Gruppenleiter war, deutlich mehr verdiente als sie (Begründung: "Der ist ein Mann"), hat sie die Leitung der Abteilung wieder abgegeben.

Und es gibt keine Möglichkeit sich in Ihrem Unternehmen für Veränderungen und Gehaltsanpassungen einzusetzen? Wenn alle 'die Segel streichen', wird sich schwerlich etwas verändern, was doch wünschenswert wäre.

Grundübel ist der Mangel an Arbeitsplätzen

Grundsätzlich wird der Mangel an Arbeitsplätzen dazu ausgenutzt das Gehalt zu drücken.
Schon bei der Einstellung ist klar, trotz des niedrigeren Einstiegsgehalts für Frauen, gibt es genügend Frauen die dafür arbeiten werden.

Zudem habe ich die Feststellung gemacht, dass Frauen seltener (wenn überhaupt) als Männer Forderungen nach Gehaltserhöhungen stellen.

Mir fehlt bei diesem Artikel...

Mir fehlt in diesem Artekel der Vergleich zu unseren Nachbarländern!! Ist der Unterschied ein deutsches Problem? Machen andere Länder das besser? Warum?
Die Unterschiede die hier angesprochen werden sind inzwischen allen bekannt und seit Jahren bewegt sich nichts... daher bitte ein paar neue Infos, Vergleiche und Fakten wären wirklich hilfreich diese Debatte endlich voranzubringen!

@Yolo

Bei welcher Behörde/staatlichen Stelle wird denn nicht nach Tarif bezahlt? Für quasi jede Stelle im öffentlichen Dienst gibt es Gehaltstabellen und bei gleicher Eingruppierung verdient man exakt das gleiche. Es sei denn, man vergleicht eine Berufsanfängerin in Stufe 1 mit einem berufserfahrenen Kollegen in Stufe 6, dann liegen die Gehälter trotz identischer Entgeltgruppe deutlich auseinander. Aber auch das ist dann kein Sexismus oder Frauenfeindlichkeit sondern liegt darin begründet, dass Berufserfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit honoriert werden. Wenn dann noch bei Beamten Familienzuschläge hinzukommen, geht das Delta natürlich noch weiter auf. Trotzdem ist ein kein gender pay gap, da identisch eingruppierte Kollegen mit identischen Zuschlägen die absolut gleichen Gehälter bekommen.

Und ob es sinnvoll ist, den Gehaltsunterschied zwischen Chefärzten und Altenpflegerinnen als gender pay gap zu bezeichnen, wage ich auch zu bezweifeln.

Genauso hätte

Genauso hätte man schreiben können: "Auszubildende verdienen weniger als Meister". Frauen üben überwiegend weniger qualifizierte Tätigkeiten aus als Männer (meine Beobachtung). Der Artikel suggeriert, als würde überall der Verdienst bei gleicher Qualifikation verglichen.

15:20 von Nettie @Werner40, 14:31

Diese niedriger bezahlten Berufe sind in aller Regel allein deshalb niedriger bezahlt, weil sie als "Frauenarbeit" gelten. Und nicht, weil die dort verrichtete Arbeit für das Funktionieren von Wirtschaft und Gemeinwesen weniger wichtig ("wert") wäre.

Teile Ihren Kritikpunkt. Es wird zudem häufig argumentiert, dass Frauen doch selbst "schuld" seien an zu geringer Entlohnung, da diese sich nicht für einen der besser bezahlten MINT-Berufe entscheiden. Würde mir hier ein gesellschaftliches Umdenken und Umsteuern wünschen.

Würden die sozialen Berufe gesellschaftlich stärker anerkannt und besser bezahlt, würden sich hierzu mehr Männer entscheiden. Zum Beispiel als Erzieher oder Grundschullehrer zu arbeiten; Bereiche, in denen es an männlichen Pädagogen mangelt. Im Gegensatz dazu sind Frauen in Leitungspositionen großer Unternehmen stark unterrepräsentiert. Häufiges Problem ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Gerade auch für Väter schwierig.

Genau so ist es!

Was meinen Sie warum es so viele Lehrerinnen gibt?
=
Keine Gehaltsverhandlung! Pension! Voll, oder Teilzeit! Mutterrechte! "Gerechte", transparente Gehälter im Vergleich zu den männlichen Kollegen! Jobsicherheit!

Was will man mehr...?
Naja, Fortbildungen, Mitbestimmungsrechte, etc. ... aber ist halt immer mehr ein echt typischer Frauenberuf... wieso in die Menschen investieren...

Am 09. März 2021 um 14:25 von GeMe

Das ist bei uns in der Firma (ca. 450 Mitarbeiter*innen) genauso. Frauen bekommen grundsätzlich weniger Gehalt, weil sie Frauen sind.
#
#
Und Sie Arbeiten noch in dieser Ausbeuterfirma?
Bestimmt ist dort auch noch nicht Gendern üblich.

13:39 von werner1955

>>Mein Frau bekommt mehr Rente als ich.<<

Schon mal überlegt, ob es daran liegen könnte, dass Ihre Frau mehr Rentenpunkte gesammelt hat als sie?

Frauen „verdienen“ 18% weniger...

....?

Nein, sie bekommen 18% weniger!

Freundin von mir

Freundin von mir meinte einmal: Sie wisse genau, dass ihr männlicher Kollege mehr als sie selbst verdient - Sie ist so lieb... meinte, dass sie einfach nicht den Mumm hat mit dem Chef zu sprechen... das Gehalt kommt ja hin...
Ich war innerlich der Raserei nahe!
P.S. Ich gehöre gerade zu einer Gruppe von Müttern, die noch einmal die Schulbank drücken und ein Zweitstudium zum Lehramt machen!

:)

P.S. Bafög, Studienreisen, Vergünstigungen bei der Bank, Krankenkasse etc... könnt ihr vergessen! Und wir ziehen das Studium gerade neben dem Homeschooling unserer Kinder durch!

Giselbert

„ Grundsätzlich wird der Mangel an Arbeitsplätzen dazu ausgenutzt das Gehalt zu drücken“.

Vielleicht ‚grundsätzlich‘ - a la Karl Marx.

Nur, dass wir ganz genau andersherum seit Jahrzehnten einen Mangel an qualifiziertem Personal haben.

Siehe meinen Beitrag

Ich mache gerade ein Studium für Grund-Haupt-Realschule und wir hatten einen männlichen Studenten an der Grundschuke dabei, neben 16 Studentinnen - die kleinen Jungs konnten sich nicht einkriegen: Vor ihnen stand tatsächlich ein KERL!!!

Zustimmung

Wäre voll cool, wenn man Kommentare "liken" könnte, dann müsste man nicht alles doppelt und dreifach schreiben... man würde dem entsprechenden Kommentar einfach durch ein Symbol zustimmen und gut ist...

@u.n.t.e.r.w.e.g.s ; 15:36 Uhr

Wen empören offensichtliche Ungerechtigkeiten nicht? Gerade weil es Millionen Arbeitsverhältnisse gibt die tagtäglich von fehlbaren Menschen gelebt werden, gibt es wahrscheinlich auch ausreichend Berichte über solche Vorkommnisse. Auch in Handwerksbetrieben erhalten nicht alle gleichqualifizierten Mitarbeiter bei gleicher Tätigkeit gleiches Entgelt- selbst wenn sie von gleichem Geschlecht sind. In den Rahmentarifverträgen der Industriezweige ist genau beschrieben welche Qualifikation und Tätigkeit zu welchem Entgelt führt. Geschlechtunabhängig kann darauf gepocht werden.
6% bereinigter Gehaltsunterschied macht auf 45 Arbeitsjahre den Verdienst von 2,7 Jahren aus- also vielleicht die Zeit der Babyjahre?
Überhaupt sprechen viele Gründe gegen das Kinderbekommen. Es ist nicht der Lebenszweck aller Frauen. 1/3 der Kinder wurde während des Lockdowns in der Familie "psychisch" auffällig, in einer Umgebung in der alle Zeit, Fürsorge und Liebe der Eltern ihnen praktisch angedeien konnte.

In der Firma in der ich

In der Firma in der ich arbeite bekommen Frauen das gleiche Geld für gleiche Arbeit. Wovon hier die Rede ist, ist der Durchschnittsverdienst, der ist leider bei Frauen wirklich geringer und zwar erheblich. Das liegt aber daran das Frauen öfters in Sozialen und Dienstleistungs Berufen arbeiten die in Deutschland nun mal sehr schlecht bezahlt werden. Kein Mensch kann mir erklären warum ein Mitarbeiter in der Autoindustrie das doppelte verdient als eine Krankenschwester.

@ 14:30 von nie wieder spd

„ … Frauen verhandeln offensichtlich ungünstiger für sich selbst, als Männer das tun.“

M.M.n. sind viele Frauen von ihrem eigenen Können und Wissen nicht in gleicher Weise überzeugt wie Männer und treten von daher vorsichtiger auf. Dass sie z.Bsp. diplomatischer im Umgang mit Kunden sind oder durchaus vorteilhafte Eigenschaften (Multitasking) für die Arbeit mitbringen, wissen (oder trauen sie sich nicht) zu verhandeln.
Ich habe selbst 30 Jahre einen Arbeitgeber gehabt, der vorzugsweise Frauen eingestellte. Ich schätze, wenn sie den gleichen Stundenlohn wie Männer verlangt hätten, wären nur noch Männer eingestellt worden.

Nachrichten von Morgen

Frauen bekommen weniger Rente und sind von Altersarmut betroffen....

Ja, es hat sich eingeprägt... könnten wir bitte ein paar differentierte Fakten haben... oder ein paar Politiker nach Lösungen befragen... denn dieses Jahr sind Wahlen und ich hätte gerne mehr Informationen als den unreflektierten Pegelstand....

Ich hatte...

...in meinem Arbeitsleben sechs verschiedene Arbeitgeber! Bei KEINEM haben meine Kolleginnen weniger an Gehalt bekommen als ich oder meine Kollegen. Woher kommen diese Zahlen!?!?!

Danke,

besser hätte ich's auch nicht schreiben können! Sie schreiben exakt wie es IST!

@14:30 von nie wieder spd: Tariflöhne

"Ansonsten aber wäre es ein Leichtes, entsprechende Gesetze zu erlassen und die sofortige Umsetzung zu kontrollieren.
Andererseits ist eine derartige Unterscheidung nach Geschlecht Diskriminierung, die doch verboten ist. Oder nicht?"

Wenn ein Unternehmen nach Tarif bezahlt, dann muss es die Mitartbeiter*innen in Tarifgruppen einordnen, aus denen sich dann die Gehälter ergeben. Siehe z.B. ERA in der Metallindustrie.

Wenn wie z.B. bei uns jeder Mitarbeiter sein Gehalt innerhalb einer Spanne selbst verhandelt und zusätzlich im Arbeitsvertrag steht, dass über Gehälter Stillschweigen zu wahren ist, dann wird es schon schwieriger.

Seit 2017 haben Mitarbeiter*innen nach dem Entgeltgleichheitsgesetz einen Anspruch darauf zu erfahren was Kolleg*innen verdienen. Auch das funktioniert in der Praxis nicht, denn dieser Anspruch besteht nur bei vergleichbaren Tätigkeiten und da läßt sich der Arbeitgeber schnell etwas einfallen, um das zu umgehen.

@15:30 von Kaneel: Wenn alle 'die Segel streichen'...

"Und es gibt keine Möglichkeit sich in Ihrem Unternehmen für Veränderungen und Gehaltsanpassungen einzusetzen? Wenn alle 'die Segel streichen', wird sich schwerlich etwas verändern, was doch wünschenswert wäre."

Unser Unternehmen ist ein Familienbetrieb und obwohl wir einen recht umfangreichen Betriebsrat haben, tut sich da nicht viel. Der Chef hört sich alles an und lehnt dann für gewöhnlich mit der Begründung ab, dass dafür kein Geld da ist.
Da das Unternehmen in keinem Tarifverbund Mitglied und weit und breit der größte Arbeitgeber ist, wird vieles zwar kritisiert und bedauert, aber hingenommen.

Gerade jüngere gute Leute laufen uns regelmäßig weg. Viele werden von Kunden abgeworben.

Deutsche Debatten sind heutzutage oft von Ideologie geprägt

Besonders ideologisch wird es bei Rechten sexueller Minderheiten (Homosexuelle, Diverse), aber auch bei der Gender Thematik, die zu international ungewöhnlichen Sprachschöpfungen wie dem „Binnen-I“ und dem „Gendersternchen“ geführt hat.

Wer weiß, ob in 10 Jahren behauptet wird, das Binnen-I diskriminiere die Diversen. Kein Witz: bei der Bundeswehr denkt man nach, wie man mit dem Rang des „Hauptmanns“ umgeht, der Damenfußball spricht oft gern nur von der „11“ oder dem „Team“, um das Wort „Mannschaft“ zu vermeiden.

Der Artikel schließt ja eigentlich damit, dass es den Gender Pay Gap kaum - wenn überhaupt - gibt.

Gut ausgebildete Frauen arbeiten überproportional oft in der Verwaltung und als Lehrerin, wo es keine Gehaltsunterschiede gibt.

Da Frauen schwangerschaftsbedingt pausieren, zahlen private Firmen geringere Gehälter um dies auszugleichen. Undzwar völlig legal in Deutschland! Es geht also nicht um ein „Umdenken“.

Männer müssen auch mit Gehaltsunterschieden leben!

Gender Pay Gap ist ein Kampfbegriff

Denn es wird etwas behauptet, was so wie es gemeint ist nur selten wenn überhaupt existiert.

Ein anderer solcher Begriff ist der „Facharbeitermangel“.

Da in der Privatwirtschaft Gehälter Verhandlungssache sind, kann es passieren das ein Mann weniger bekommt als seine Kollegin die diesselbe Arbeit macht aber cleverer verhandelt hat.

Die Gehaltsspanne bei Männern im außertariflichen Bereich (und darum geht es doch hier wohl?) ist oft viel größer als die Spanne zwischen Männern und Frauen.

In Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung werden Posten übrigens schon seit Jahren immer mehr über Kennverhältnisse besetzt. Hier haben Frauen mindestens genauso gute Chancen wie Männer. Es gibt inzwischen regelrechte „Damen-Seilschaften“ in manchen Betrieben, genauso wie bei den Herren. Wenn die Frauen hier weiter aufholen, wird es auch mehr Frauen in Führungspositionen geben.

Es ist weltfremd, polemisch u. auch zynisch, so zu tun als wenn Frauen wegen ihres „Geschlechts“ benachteiligt seien.

16:18 von lila Q AUWEIA

Da fallen mir ganz viele große Unternehmen ein die systemrelevant sind....
Der Kaufmann macht den Gewinn beim Einkauf..

Menschen sind keine Akten, Statistiken oder Nummern....

Was wäre wenn?

Tarifverträge die bei gleicher Stellung, Position, Tätigkeit eine 10-20% höhere Vergütung des weiblichen/diversen Geschlechts ermöglichen.

Nur dann kann sich der 6% pay gap reduzieren!
Einfach mal das Grundgesetz ändern und die Mehrheit umerziehen.

Welche Forderungen sind heute eigentlich noch demokratisch?
Geht es uns wirklich schon so zu gut?

Verdienstlücken haben viele Gründe

@Stern2100 um 14.19 Mit dem Klageweg allein ist es kaum getan, denn Frauen haben ganz nach sozialem bzw. familiärem Hintergrund gute oder schlechtere Karten. Wer alleinerziehend mit Kind Betreuung und Arbeit kombinieren soll, hat schon andere Probleme als nur die Lohneingruppierung. Kindererziehungs- und Kinderersatzerziehungszeiten sind ein Versuch, Frauen zu unterstützen. Selten aber wird der Verdienst angesetzt, den die Frau wirklich erwirtschaftete, sonder ein fiktives Einkommen einer Erzieherin zur Berechnung angesetzt. Wer Kinder hat, kann nicht alle Arbeiten annehmen. Und wer aus ethnischen Minderheiten stammt, hat ebensolche Probleme, Arbeit mit guter Bezahlung zu finden. Warum ist der Anteil der Frauen so groß im Mini- und Niedriglohnbereich? Warum klaffen noch prozentuale Unterschiede? Unser Rentenberechnungssystem ist überholt, der Generationenvertrag so nicht mehr händelbar, weil wir mehr Rentner als junge Verdiener haben. Da kommt also sehr viel an Ursachen zusammen.

16:41 von Möbius

und dem alten SPD urgestein Thierse hat gar die charismatische Vorsteherin der SPD mit Rauswurf gedroht, weil der alten Mann gegen die Umbenennung eines *ohren platzes war

@Stern2100

Aus Arbeitgebersicht kann ich Ihnen dazu aber auch sagen, dass wir seit jeher beobachten, dass Frauen in Bewerbungen durchschnittlich deutlich geringere Gehaltsvorstellungen angeben als ihre männlichen Mitbewerber bei relativ gleicher Qualifikation. Und wenn wir uns für eine Bewerberin entscheiden, bezahlen wir im Regelfall auch das was sie fordert. Das kann auch mal weniger sein als bei den männlichen Kollegen. Aber warum soll sie uns deshalb verklagen? Sie hat einen Betrag genannt und den bekommt sie.

16:39 von GeMe @15:30 von Kaneel

Unser Unternehmen ist ein Familienbetrieb und obwohl wir einen recht umfangreichen Betriebsrat haben, tut sich da nicht viel. Der Chef hört sich alles an und lehnt dann für gewöhnlich mit der Begründung ab, dass dafür kein Geld da ist.
Da das Unternehmen in keinem Tarifverbund Mitglied und weit und breit der größte Arbeitgeber ist, wird vieles zwar kritisiert und bedauert, aber hingenommen.
Gerade jüngere gute Leute laufen uns regelmäßig weg. Viele werden von Kunden abgeworben.

Danke für die Hintergrundinformation. Dadurch wird das Dilemma, in dem vor allem die weiblichen Beschäftigten stecken, doch sehr deutlich. Schade, dass der Arbeitgeber (noch) nicht zu einem Kurswechsel bereit ist und die Gehälter der Position und nicht dem Geschlecht anpasst. Möglicherweise kann er sich dem aufgrund der Fluktuation irgendwann nicht mehr verschließen.

16:41 von Möbius

Da Frauen schwangerschaftsbedingt pausieren, zahlen private Firmen geringere Gehälter um dies auszugleichen. Undzwar völlig legal in Deutschland! Es geht also nicht um ein „Umdenken“.
.
erinnert mich an meine Jugendzeit
da bekam ich nen Job nicht, weil ich noch nicht beim Bund war,
meinen Wehrdienst abgeleistet habe.
Entsprechend, über kurz oder lang, mit meiner Einberufung zu rechnen gewesen wäre !

@ 16:41 von Möbius

Dass Sprache Wirklichkeit schafft, scheint Ihnen fremd zu sein. Ein deutliches Beispiel des Nicht-Sichtbar-seins durch Sprache haben mal die Frauen in den Kirchen ziemlich poiniert auf den Nenner gebracht: "Nennt uns nicht Brüder!" Vielleicht hilft das ein wenig, um zu verstehen, worum es geht?
Und wenn Sie schreiben "Männer müssen auch mit Gehaltsunterschieden leben!" kommen mir glatt die Tränen.

@um 15:50 von RenamedUser

Ich muss Sie enttäuschen. So einfach ist das eben nicht.
Alle diejenigen, die die gleiche Berufsausbildung erhalten haben, und gleich qualifiziert sind, bekommen, wenn sie zum selben Zeitpunkt eingestellt werden, eben nicht das gleiche Gehalt. Das liegt daran, dass meine Tochter z.B. eine mittlere Reife machte, aber ihre Ausbildung mit 1,0 abschloss, als sie 18 Jahre alt war.
Ihr männlicher Kollege, im gleichen Jahr begonnen, dagegen ein Abi mit dem zarten Alter von 34 schaffte und einen selbigen Berufsabschluss mit der Note 3,2 erreichte.
Da ihr Kollege ein Abi vorzuweisen hat, aber im Beruf nicht nur faul, sondern auch weniger intelligent arbeitet, bekommt er dennoch mehr Gehalt....wegen des Abis, obwohl eigentlich die Berufsqualifikation zählen müsste und nicht die längst verfallene Schulausbildung aus Vorzeiten.

Armutszeugnis Deutschland!

Also Bitte .....

Um das mal aufzuschlüsseln. 2020 haben alle frauen 19% weniger verdient als ALLE Männer(egal welche Tätigkeit) ... Frauen arbeiten gerade erst ein mal seit 30-40 Jahren zunehmend gleich viel, frauen unter 30 jahren verdienen viel mehr als ihre männlichen Mitarbeiter, etc. aber hey es war Welt Frauentag xD da kann man schon mal falsche Äquivalenzen aufstellen um den "Sexismus der niedrigen Erwartungen" ein bisschen zu schüren.

@ Stern2100 - gleiche Tätigkeiten gleich bezahlt

"Soweit Männer und Frauen gleiche Tätigkeiten ausüben, müssen sie auch gleich bezahlt werden, andernfalls sollten Frauen ihren Arbeitgeber verklagen."

Das ist genau die Argumentation der letzten Jahrzehnte, die allerdings bereits ad absurdum geführt worden ist: Tätigkeit und Leistung werden immer gleichgesetzt.

Bei uns wird eben NICHT nach Tätigkeit, sondern nach LEISTUNG bezahlt - und viele Frauen erbringen einfach weniger Arbeitsleistung als männliche Kollegen (kann ich aus meiner pers. Praxis bestätigen, allerdings auch den umgekehrten Fall).

Insofern läuft Ihre Argumentation ins Leere. Sorry.

Tätigkeit und Leistung werden immer noch gleichgesetzt.

Ein Grund, weshalb Frauen weniger verdienen, der jedoch fast immer unterschlagen wird, ist, dass in unserem Wirtschaftssystem nicht nach Tätigkeit, sondern nach erbrachter Arbeitsleistung bezahlt wird. Und wer weniger leistet, wird nunmal auch geringer entlohnt.

Ich kenne beides aus pers. Erfahrung - Kolleginnen & Kollegen, die weniger leisten als der Durchschnitt und deshalb weniger Lohn/Gehalt erhalten, und Kollegen & Kolleginnen, die weit jenseits des Durchschnitts leisten und entsprechend bezahlt werden.

Insofern sollen sich alle Frauen, die sich hierüber beschweren, erstmal an die eigene Nase fassen und ihre Arbeitsleistung überprüfen - mit hoher Wahrscheinlichkeit ist dort der Grund für die geringere Bezahlung zu finden.

@17:11 von andererseits

"Dass Sprache Wirklichkeit schafft, scheint Ihnen fremd zu sein."

Also wenn wir kein Wort für "Stein" hätten, würden keine Steine existieren? Oder wie soll man das verstehen?

Ansonsten ist das mal wieder ein seltsamer Artikel. Fängt an mit: Frauen verdienen 18 Prozent weniger. Und dann kommt: Die Wiesbadener Statistiker weisen außerdem darauf hin, dass er vermutlich geringer (als 6 %) ausfallen würde.

Aber ich bin ja schon froh, dass mittlerweile auf den bereinigten Pay Gap hingewiesen wird. Das ist schon mal ein Fortschritt zu früheren Berichten und zeugt von Differenzierung und dem Abbau feministischer Mythen, obwohl natürlich schon neue im Umlauf sind. Jetzt kommt halt das Gender Care Gap.

@ 18:45 von FreierGeist

„ Bei uns wird eben NICHT nach Tätigkeit, sondern nach LEISTUNG bezahlt - und viele Frauen erbringen einfach weniger Arbeitsleistung als männliche Kollegen“

Ich weiß ja nicht, wo Sie arbeiten. Als generelle Aussage halte ich es für eine (vornehm ausgedrückt) steile These, Frauen würden weniger verdienen, weil sie weniger leisten. Genau genommen ist das Quark.

Mädchen sind in der Schule im Schnitt besser als Jungs und ich, der ich in der deutschen Niederlassung eines der größten US-Konzerne arbeite, mache diese Beobachtung nicht. Wir haben eine Mehrheit an Frauen, auch unsere oberste Chefin ist nun zum 2. Mal in Folge eine Frau. Ich kann keinen Unterschied feststellen. Es gibt Solche und Solche in jedem Geschlecht.

@freier geist

"Bei uns wird eben nicht nach Tätigkeit, sondern nach Leistung bezahlt - und viele Frauen erbringen eben einfach weniger Arbeitsleistung als männliche Kollegen".
Ihren Beitrag verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Oder meinen Sie, dass Frauen im gleichen Tätigkeitsbereich weniger leisten? Meine beruflichen Erfahrungen sind da jedenfalls völlig andere.

Komischer Artikel, einzig der

Komischer Artikel, einzig der letzte Absatz ist relevant: "Doch selbst bei gleicher Tätigkeit und vergleichbarer Qualifikation verdienen Frauen noch sechs Prozent weniger Geld als ihre männlichen Kollegen...Die Wiesbadener Statistiker weisen außerdem darauf hin, dass er vermutlich geringer ausfallen würde, wenn weitere Informationen über relevante Einflussfaktoren zur Verfügung stünden"

Wenn ich das Gehalt in meiner Branche mit dem von Politikern vergleiche dann gibt's hier einen gewaltigen Pay-Gap, macht natürlich kein Sinn, wie 2/3 des Artikels.
Verdient ein Erzieher tatsächlich mehr als eine Erzieherin nur auf Grund seines Geschlechts? Man sollte schon innerhalb seiner Tätigkeit vergleichen und nicht den Durchschnitt heranziehen. Zum Glück macht das in meiner Branche kein Unterschied mehr welches Geschlecht man hat, da zählen einzig die skills und wie gut man verhandelt hat. Wenn wir da in den anderen Branchen auch hinkommen wäre das schön.

@19:44 von mispel

Sie haben bestens demonstriert, dass Sie es nicht verstanden haben - oder zumindest vorgeben, es nicht zu verstehen.

Berufsabhängiges Gehalt

Folgendes Gedankenexperiment: Alle Berufe in Deutschland werden jeweils zur Hälfte mit Männern und Frauen besetzt. Wie hoch ist dann der Einkommensunterschied? Als ich mit meinem Maschinenbaustudium angefangen habe, waren wir anfangs 60 Herren und vier Damen. Am Ende waren wir 30 Herren und eine Dame. Der Rest hat abgebrochen, ist rausgeflogen oder hat die Hochschule gewechselt. Heute arbeite ich einer Firma mit 95 Maschinenbauingenieuren, davon sind 9 weiblich.

@19:59 von SinnUndVerstand

Also anstatt mir einfach zu erklären, was ich angeblich nicht verstanden habe, sagen Sie einfach, dass ich es nicht verstanden habe? Wo ist da der Sinn? Sind Sie an keiner Diskussion interessiert?

@Kaneel, 15:54

„Es wird zudem häufig argumentiert, dass Frauen doch selbst "schuld" seien an zu geringer Entlohnung, da diese sich nicht für einen der besser bezahlten MINT-Berufe entscheiden“

Und vergessen, dass Menschen höchst unterschiedliche Interessen und Begabungen haben - und dass für ein funktionierendes Gesellschafts- und Wirtschaftssystem Diversität entscheidend ist, d.h. es darauf ankommt, dass jeder seine eigenen Stärken optimal einsetzen kann. Woran das nach wie vor immer noch in erster Linie scheitert (und vor allem, welche Folgen das für die gesamte Gesellschaft hat) macht m.E. dieser Beitrag gestern zum Weltfrauentag sehr deutlich: tagesschau.de/ausland/europa/femizid-weltfrauentag-frankreich-101.html.
Auszug: „Mit knapp einer Milliarde Euro hat das Ministerium für Gleichstellung eines der kleinsten Budgets unter den französischen Ministerien/Frauenrechtsorganisationen kritisieren es scharf, dass bisher nur jene Maßnahmen des Runden Tisches umgesetzt wurden, die relativ wenig kosten“

@RenamedUser 15:50 Uhr..

"Bei welcher Behörde/staatlichen Stelle wird denn nicht nach Tarif bezahlt? Für quasi jede Stelle im öffentlichen Dienst gibt es Gehaltstabellen und bei gleicher Eingruppierung verdient man exakt das gleiche. "

Ist bei uns in Landeskliniken so..jeder verdient das gleiche Grundgehalt, aber mit steigendem Alter und Betriebszugehörigkeit wird es etwas mehr und wer häufig Wechselschichten und nachts arbeitet kommt auf ein Gehalt, das Mann/Frau durchaus zum Leben reicht.
Hängt aber davon ab, was man meint, unbedingt zum Leben zu benötigen..

Was hat Merkel für die Frauen gebracht?

So oder ähnlich heißt ein Kommentar einer Journalisten hier auf ts.de.

Vom Rechtsanspruch auf „gleiche Bezahlung“ oder „Berücksichtigung bei Führungspositionen“ sicher wenig bis nichts.

Denn wie auch bei allen anderen Themen setzt die Merkel Regierung beim Umgang mit der Wirtschaft fast ausschließlich auf „Freiwilligkeit“.

Aber das Merkel kaum einer Frau zur Karriere verholfen hätte, kann ich so nicht nachvollziehen.

Frau Schröder, eine von Merkels Ministerinnen (oder MinisterInnen?) , hat immer d. „Vereinbarkeit von Beruf und Familie gepredigt“ nur um sich dann selbst der Familie wegen aus der Politik zurückzuziehen.

Eine andere, Frau Reiche, hat nach ihrem Ministeramt einen hochdotierten Posten bei einem Lobbyistenverband erhalten.

Frau Schavan (Bildungsministerin) sollte nach ihrem erzwungenen Rücktritt (Promotion war erschlichen) zuerst d. Konrad-Adenauer Stiftung übernehmen, dann wurde sie Botschafterin beim Vatikan.

Frau von der Leyen steht nun gar EU Kommission vor

Wissenschaftliche Untersuchung vorhanden?

Dies ist doch offensichtlich kein unbedeutendes Thema, und viele haben eigene Beobachtungen gemacht.
Besteht zwischen den unterschiedlichen Durchschnittsgehältern der Geschlechter eine Korrelation oder eine Kausalität? Der Artikel suggeriert m.E. das eine Kausilität besteht- also Diskriminierung am Werk ist. Dabei stammen die Daten aus statistischen Erhebungen- zeigen zunächst nur eine Korrelation.
Bestimmt gibt es, eben wegen der gesellschaftlichen Relevanz, kontroverse, wissenschaftliche Untersuchungen des Phänomens (die ich aber leider nicht kenne). Es wäre interessant etwas über deren Ergebnisse zuerfahren. Selbstverständlich, ich habe nicht Soziologie studiert, einfach verständlich präsentiert. Wer weiss was?

@andererseits ! Niemand nennt Frauen Brüder ...

Wenn dann schon: „Schwestern“...

Sie meinen also, dass „Sprache Wirklichkeit schafft“?

Ich gebe Ihnen hier sogar recht. Was mir nicht behagt, sind die Motive dieser Sprachklitterung:

„ Neusprech wird im übertragenen Sinne als Bezeichnung für Sprachformen oder sprachliche Mittel gebraucht, die durch Sprachmanipulation bewusst verändert werden, um Tatsachen zu verbergen und die Ziele oder Ideologien der Anwender zu verschleiern.“

Zitat: Wikipedia zu Orwell‘s „1984“

Ein Beispiel: die USA sind in vielen Bereichen der Antidiskriminierung und der Chancengleichheit von Frauen in Organisationen viel weiter als Deutschland, kennen das „Gendern“ der Sprache aber nicht. Weibliche AirForce Piloten heißen dort selbstverständlich „airmen“. Keine Frau hat das bisher gestört (natürlich werden weibliche wie männliche Piloten bezahlt).

Manchmal habe ich auch den Eindruck das Frauen nicht gleiche Chancen wollen, sondern bessere und einen einfacheren Weg als den den viele Männer gehen müssen.

Werner mach dir nichts draus

Am 09. März 2021 um 13:39 von werner1955
Zitat Anfang"
zwischen Männern und Frauen ?
Da kann im Einzelfall was nicht stimmen.
Mein Frau bekommt mehr Rente als ich."
Zitat Ende
Also ich wundere mich darüber gar nicht.
Ich glaube sogar das Ihre Frau wesentlich bessere Kommentare schreiben täte als Sie. Ich nehme auch an das Ihre Frau besser gebildet ist, und damit in einer höheren Liga spielt als Sie. Es ist nun mal so das ein gelernter Beruf besser bezahlt wird.
Denn Bildung und Abitur muss sich lohnen.
Doch leider verdienen Frauen in Deutschl. weniger als Ihre dilletantische Männerkonkurenz . Laut Artikel 18%.

Neulich in der Wissenschaft ...

Forscher mussten vor wenigen Wochen einen soliden und gründlich recherchierten Artikel im Magazin „Nature“ zurückziehen, weil darin belegt wurde, was viele empirisch selbst erfahren haben:

Das weibliche Protegees in der Wissenschaft ganz besonders durch männliche einflussreiche Förderer profitieren, undzwar signifikant mehr als durch weibliche Förderer (die Umkehrung gilt übrigens auch).

Ein shitstorm ergoss sich über Redakteure der Zeitschrift und die Autoren! Wie können sie es auch wagen, etwas zu bestätigen, was so garnicht dem feministischen Ideal entspricht!

Ich kenne selbst aus der Wissenschaft viele solche Beispiele.

@21:13 von Möbius

Ja von dem Fall habe ich gehört (natürlich nicht hier). Ziemlich erschreckend, was da mittlerweile abgeht.

Es gibt auch sehr schlecht

Es gibt auch sehr schlecht bezahlte "Männerarbeit". Paketboten verdienen wenig, obwohl der Versandhandel boomt. Man kann also nicht sagen, dass in klassischen "Männerberufen" mehr verdient wird.

@andererseits, 17:11

Und wenn Sie schreiben "Männer müssen auch mit Gehaltsunterschieden leben!" kommen mir glatt die Tränen.

Wie meinen Sie das?

Ist es nicht äußerst tragisch, wenn Männer, vielleicht aufgrund von Herkunft aus einem "falschem" Kulturkreis oder der "falschen" sozialen Schicht, wegen traumatischer Erfahrungen, oder schlicht aufgrund geburtlicher kognitiver oder physischer Defizite, ein schlechteres Gehalt beziehen als andere Männer?

Frage nur nach, weil Ihre Tränen nicht ganz ernst gemeint klingen.

Vielleicht täusche ich mich ja, ich will Sie ja nicht vorverurteilen.

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