Kommentare

Zudem gibt es medizinische Vorbehalte:

"Challenge-Studien zeigen vielleicht ein verfälschtes Bild, da Erkenntnisse, die nur mit jungen, gesunden Menschen gewonnen wurden, möglicherweise nicht auf Ältere und chronisch Kranke übertragbar sind",
.
das klingt logisch !
nur was tun ?
die Studie ausweiten und Risikopatienten infizieren
oder die Sache ganz lassen ?

Und in Deutschland?

Im Focus Online am 15.09.2019:
Allein 10.000 Versuchsteilnehmer nehmen in Deutschland jedes Jahr an Medikamenten-Studien teil. Die wenigsten tun das im Dienst der Wissenschaft, sondern weil die Tests meist leicht verdientes Geld bedeuten.
Für Tests in der Studienphase 1, wenn eine Substanz erstmals nur einigen Menschen verabreicht wird, können das mehrere tausend Euro sein.
Risikofaktor: relativ hoch
Im Durchschnitt beträgt der Tagessatz für eine stationäre Studie zur Dosisfindung (Phase 2) 150 bis 250 Euro, zumindest wenn die Studie im Auftrag eines Pharmakonzerns stattfindet.
Risikofaktor: mittel
An Uni-Kliniken oder Forschungseinrichtungen geht es weniger großzügig zu. Hier gibt es teilweise nur 10 Euro pro Stunde für die Probanden.
Risikofaktor: mittel
Für die Teilnahme an Phase 3-Studien mit vielen Patienten erhalten Probanden in der Regel lediglich eine Aufwandsentschädigung und bekommen etwa ihre Fahrtkosten erstattet.
Risikofaktor: relativ gering

Ohne Zweifel ein

Ohne Zweifel ein Vabanquespiel. Aber im Zweifel besser kontrolliert und unter Quarantänebedingungen als auf solchen Parties wie jetzt z.B. in Frankfurt, die im Gegensatz zu einer Studie nicht nur keinen Nutzen haben, sondern für uns alle ein Riesenproblem darstellen.

Wieso gezielt infizieren ?

Was soll das ?

Als ob es nicht genügend Infizierte geben würde.

Und wieso wird erst ein Impfstoff entwickelt, und so getan als sei es das Allheilmittel, wenn dann erst mal weiter geforscht werden muss ?

Mehr Aufklärung tut hier Not.

Erstaunlich,..

...wofür man Freiwillige findet. Ich arbeite jetzt seit vielen Jahren in der klinischen Forschung einer Pharmafirma und bin der Meinung des vfa. Ich halte so etwas für unethisch.

Jetzt

wird sich zeigen ob die internationalen Journals ein ethischen Standard einhalten, und diese Studien nicht veröffentlichen...
Falls nicht, sofort die Journal Subscription aus den europäischen Büchereien kündigen, egal ob Science oder Nature.

Freiwillige vor!

Das klingt in diesem Fall zwar etwas makaber, und es verwundert auch nicht, wenn der Verband Forschender Arzneimittelhersteller derlei Studien aus ethischen Gründen ablehnt.

Andererseits laufen doch so viele großmäulige Coronaleugner herum, das wäre doch der geeignete Fundus, auf den man zurückgreifen könnte.
(Ist nicht ganz ernst gemeint, also: nicht ganz ernst...).

Ich sehe das Projekt nicht als unethisch, niemand wird gezwungen, die Leute sind jung, die beste ärztliche Überwachung ist sichergestellt.

Klar, man könnte den Probanden auch das Medizinstudium oder die Ausbildung teilfinanzieren - das wäre auch ein adäquater Anreiz.

Wenn auch das Virus bei unterschiedlichen Altersklassen bekanntermaßen sehr verschiedene Symptome hervorruft, ist doch anzunehmen, dass die Ergebnisse dieser Studien zumindest auch partiell auf ältere Menschen übertragbar sind, weil dort prinzipiell gleichartige Mechanismen ablaufen.

Wer macht das

Hmm, wer stellt sich "freiwillig" für solch eine Studie zur Verfügung. Gesund angeblich, werden diese Menschen denn ganz gründlich untersucht, ob nicht eine bislang nicht erkannte Vorerkrankung besteht? Das wäre ein Muß!
Es gibt Leistungssportler, die plötzlich umgekippt sind, obwohl die doch normalerweise gute medizinische Versorgung erhalten.
Womit ködert man die "Freiwilligen" denn?
Mir würde da nur eins einfallen...

@17:20 von harry_up

//Klar, man könnte den Probanden auch das Medizinstudium oder die Ausbildung teilfinanzieren - das wäre auch ein adäquater Anreiz.//

Medizinstudium? Ich unterstelle mal, dass die Freiwilligen hier eine vielleicht nicht ganz adäquate Einstellung zu Corona haben oder besonders sorglos sind. Da hätte ich Sorge, dass die auch später eine vielleicht nicht ganz adäquate Einstellung zu ihren Patienten haben.

Freiwillige für Studie mit Corona infiziert ?

Da haben wir doch hier sehr viele das auch ohne Studie probieren.

Leider werden dadurch auch alte, schwache sowie kranke zwangsweife Mitglieder dieser Studie.

Ergebnis bis heute, mehr als 70.000 Tote.

Ethisch verwerflich

Ich habe 3 Punkte, die mir daran nicht gefallen:

1. Selbst wenn man die Ethik ausklammert: Es gab schon so viel Diskussion um AZ-Impfstoff bei Personen Ü65. Das wird es nach der Studie auch bei Behandlungen für Ü65 geben.

2. Angeblich infizieren sich auch so schon gesunde junge Menschen und werden von Corona krank.
Wo sind die denn alle, dass man sie nicht untersuchen kann?

3. Ethisch gesehen:
Es gibt schon genug Infizierte, die man hätte untersuchen können.
Und wie schon erwähnt wurde: junge gesunde Personen sind nicht von Corona gefährdet.
Wie will man da testen, ob eine Behandlung wirkt? Da kann man höchstens sehen, dass die Behandlung einem nicht schadet - oder eben doch.

Und dann das: "Das Human-Challenge-Programm wird die Entwicklung von Impfstoffen und Behandlungen gegen Covid-19 verbessern und beschleunigen"

Soll da heißen, dass anschließend noch Medikamente an den Personen getestet werden?
Dafür gibt es bereits genug infizierte Personen.

"Nach Angaben der Regierung erhalten...

... die Freiwilligen eine Entschädigung für ihre Teilnahme."

Das ist das unethische daran.
Wie im Kapitalismus üblich, wird den Menschen immer mehr und mehr anerzogen und beigebracht, dass sie für Geld alles tun und lassen können. Sich prostituieren, sich für todkranke geliebte Familienmitglieder aufopfern, Leib, Leben und Gesundheit für ganze Gesellschaften und Völker riskieren ... und vieles mehr.
Nicht rein aus moralischen, mitleidigen, solidarischen Erwägungen heraus, also weil wir alle 8 Milliarden Menschen nur verletzliche Wesen sind, die alle gleich schützens- und rettenswert sind, sondern aus finanziellen eigennützigen Gründen.

Zwiegespalten.

Gibt es da eine Grenze? Und wo ist die zu ziehen?

Da gibt es junge Freiwillige, die sich unter bester ärztlicher Beobachtung und Betreuung einem zugegebenermaßen nicht vollständig abschätzbaren Risiko aussetzen,
möglicherweise zu wichtigen med. Erkenntnissen beitragen,
eine hoffentlich angemessene Vergütung erhalten.

Dann gibt es junge Freiwillige, die sich ohne ärztliche Beobachtung und Betreuung und ebenfalls nicht klar abschätzbaren Risiko ins Koma saufen,
zu keinerlei medizinischen Erkenntnissen beitragen,
und auch noch ihr Taschengeld los sind.

Klar hinkt der Vergleich, der Alkohol wird letzteren nicht von einem Ärteteam verabreicht.

ein dickes Dankeschön ...

an alle freiwilligen Briten, die im Dienste der Wissenschaft und Menschheit hier mitmachen!

"In Deutschland lehnt der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) Human-Challenge-Studien als unethisch ab."

Verstehe diese Bedenkenträger nicht, da ja auf Freiwilligkeit beruht. Für mich sind das Helden.

Das gab und gibt es schon immer, dass Einzelne trotz hoher Risiken Grenzen zum Wohle der Allgemeinheit überschritten haben. Sei es in der Medizin bei Selbstversuchen oder in anderen Bereichen (z.B. Flugzeuge).

@ harry_up

"Ich sehe das Projekt nicht als unethisch, niemand wird gezwungen, die Leute sind jung, die beste ärztliche Überwachung ist sichergestellt." Am 07. März 2021 um 17:20 von harry_up

*

Das Projekt ist zutiefst unethisch.

Es gibt diverse selbstzerstörerische psychische Störungen. (Da gab es 2001 einen Kannibalen mit einem "Freiwilligen".)
Ich habe nirgends gelesen, dass die Freiwilligen psychologische Tests haben durchlaufen müssen.

Selbst in der 3. Welt melden sich die Leute nur aus purer Not für solche Experimente. Sie sind entweder bereits krank und können sich keine medizinische Versorgung leisten und / oder sie bekommen verhältnismäßig so viel dafür, dass sie gesellschaftlich aufsteigen oder Schulden abbezahlen können (quasi Leibeigenschaft für die ganze Familie).

Wer fühlt sich da nicht ...

... Büchners Woyzeck erinnert?
Denn die wenigsten Probanden werden rein aus wissenschaftlichem Interesse teilnehmen.

17:06, 0_Panik

>>Und wieso wird erst ein Impfstoff entwickelt, und so getan als sei es das Allheilmittel, wenn dann erst mal weiter geforscht werden muss ?

Mehr Aufklärung tut hier Not.<<

Dafür, daß Sie so ungeheuer viel zum Thema schreiben, verstehen Sie wirklich erschreckend wenig davon.

Niemand bezeichnet die Impfung als Allheilmittel.

Und die Vorstellung, man könne die Forschung jetzt einstellen, weil es ja Impfstoffe gäbe, setzt dem Faß die Krone auf.

Wenn Sie auch nur halb so viel Zeit mit Lesen verbringen würden, wie Sie hier aufs Schreiben verwenden, dann wäre meines Erachtens schon viel gewonnen.

@ 0_Panik

Und wieso wird erst ein Impfstoff entwickelt, und so getan als sei es das Allheilmittel, ...

Von "Allheilmittel" habe ich in seriösen Quellen noch nie etwas gelesen.


... wenn dann erst mal weiter geforscht werden muss ?

Forschung scheint Ihnen ein Buch mit sieben Siegeln zu sein.

@ 17:06 von 0_Panik

Es ist sinnvoll und notwendig, weiter zu forschen, um die Wirkung der impfstoffe wie auch das Verhalten des Virus und seiner Mutationen weiter zu studieren. Aber die Methoden und Wege müssen ethischen Kriterien standhalten.
In Deutschland dürfte nicht nur der Verband der Arzneimittelhersteller sondern auch der Ethikrat die bewusst herbeigeführte Infizierung von Probanden ablehnen.

@OPanik..

"Und wieso wird erst ein Impfstoff entwickelt, und so getan als sei es das Allheilmittel, wenn dann erst mal weiter geforscht werden muss ?"

Weil Forschung niemals endet und, wie wir mittlerweile wissen, mehr Erkenntnisse über Covid19 vorhanden sind als vor einem Jahr.

Oder wollen Sie zum Erkenntnisstand der Forschung von 1950 ff zurück?

Ich nicht..

@ um 17:07 von dr.bashir

So ganz freiwillig ist dieses Engagement nicht.
Wie andere Medien schon vor ein paar Wochen berichten, tun es diese Freiwilligen für Geld. Ca 5000 € werden wohl bezahlt.
Ich kannte mal einen Medizinstudenten, der sich sein Studium auch mit dem Testen von Medikamenten finanziert hat.

@harry _up

"Andererseits laufen doch so viele großmäulige Coronaleugner herum, das wäre doch der geeignete Fundus, auf den man zurückgreifen könnte.
(Ist nicht ganz ernst gemeint, also: nicht ganz ernst...)."

Ja, das habe ich auch gedacht.
Aber ob sie sich ganz sicher sind, dass ihnen keine Gefahr droht?

Da wäre ich wiederum nicht ganz so sicher-;)

17:54 von WM-Kasparov-Fan

«Nach Angaben der Regierung erhalten die Freiwilligen eine Entschädigung für ihre Teilnahme.»

«Das ist das unethische daran. Wie im Kapitalismus üblich, wird den Menschen immer mehr und mehr anerzogen und beigebracht, dass sie für Geld alles tun und lassen können. Sich prostituieren, sich für todkranke geliebte Familienmitglieder aufopfern …»

Sich um geliebte Familienmitglieder kümmern.
Das tun Millionen von Menschen in Deutschland völlig ohne Geld dafür zu erhalten. Absurdes Beispiel aus dem Nirvana von was weiß ich woher.

Man kann Freiwilligen für irgendwas auch Nahrungsmittel für den Zeitraum (x) vorbei bringen. Als Gegenleistung für eine Leistung, die die Freiwilligen erbringen. Leistung gegen Gegenleistung war schon das Prinzip der allerersten Form von Tauschhandel in der Menschheitsgeschichte.

Wenn wir (immer noch wegen Corona) für die freundlichen alten Nachbarn mit einkaufen gehen. Dann backen die uns immer einen köstlichen Kuchen als Geschenk.

Wo ist das Problem ?

@18:35 von nie wieder spd @ um 17:07 von dr.bashir

//Ich kannte mal einen Medizinstudenten, der sich sein Studium auch mit dem Testen von Medikamenten finanziert hat.//

Mein Partner hatte sich mit Arbeiten aller Art sein Studium finanziert. Geht auch.
Zugegeben, während Corona schwierig.

Dabei fällt mir eine Frage ein, die mich schon länger umtreibt. Wie läuft zur Zeit überhaupt das Medizinstudium? Der praktische Teil (z.B. Bedside-Teaching) kann ja kaum durchgeführt werden.

@18:43 von harpdart @harry _up

//"Andererseits laufen doch so viele großmäulige Coronaleugner herum, das wäre doch der geeignete Fundus, auf den man zurückgreifen könnte.
(Ist nicht ganz ernst gemeint, also: nicht ganz ernst...)."

Ja, das habe ich auch gedacht.
Aber ob sie sich ganz sicher sind, dass ihnen keine Gefahr droht?

Da wäre ich wiederum nicht ganz so sicher-;)//

Also die, die ohne Maske auf Demonstrationen rumlaufen, sind entweder echte Leugner, oder solche, die glauben, "das Recht zu haben", sich zu infizieren, um einen "natürlichen Schutz" zu erwerben. So sagte es eine Frau vor laufender Kamera. Und Corona-Parties gibt es auch immer noch.

@Giselbert

Helden?

Och nee, lassen Sie bitte solch ein Pathos weg, sie tun es für Geld, sonst nichts.

Wer im Laufe der Coronazeit schon alles so zu "Helden" gekürt wurde.

In meinem Sprachgebrauch kommt dieses Wort übrigens extrem selten bis gar nicht vor. Muss ich erklären warum?

@ Anna-Elisabeth, um 17:53

Das mit der Finanzierung des Medizinstudiums war eigentlich eher als Gag gedacht.
Hab's vergeigt, sorry.

Ich halte die an dem Projekt in GB Beteiligten im übrigen für seriös genug, nicht irgendwelche “Leute von der Straße“ für ihre Untersuchungen ausgewählt zu haben, denn das Argument, hierfür würden sich nur arme Schlucker zur Verfügung stellen, würde das gesamte Verfahren ungeheuer belasten.

@ Tada, um 18:04

re @ harry_up

Sie müssen jetzt nicht “kannibalische Geschütze“ auffahren, um Ihre Ablehnung gegen das Projekt zu untermauern.

Wenn Sie nochmal genau lesen, wie bei der Untersuchung vorgegangen wird, sehe ich nicht, dass sich dafür vorwiegend psychisch nicht ganz gefestigte Kandidaten zur Verfügung stellen.
Dann wären die meisten AfD-Anhänger und Querdenker..aber das lassen wir mal.

Aus vergleichbarem Grund ist Ihr Hinweis auf die diesbezüglichen Verhältnisse in der 3. Welt ebenso ungeeignet.
Glauben Sie, dass hier nicht seit jeher Tests mit Freiwilligen durchgeführt würden, die denen mit dem Coronavirus, was die Risiken betrifft, in keiner Weise nachstehen?

Es gibt genug Infizierte

Was will man untersuchen?
Es gibt Infizierte genug, warum frisch infizieren? Aber mit dem Wildtyp.
Es gibt ja auch genügend, die sich für Impfstudien zur Verfügung gestellt haben.
Warum wird nicht gleich die Mutante infiziert?
Merkwürdig.

Nicht genügend Infizierte?

Ich bin zwar Arzt, aber diese Versuche am Menschen kann ich nicht nachvollziehen.
Angeblich gibt es doch jeden Tag so viele frisch Infizierte - warum macht man nicht da naturalistische Beobachtungen?

Nein, man infiziert junge gesunde Menschen, vielleicht mit so hohen Infektionsdosen, wie sie natürlicherweise gar nicht vorkommen. Das ist ein medizinisches Verbrechen. Eine ursächliche Therapie gegen eine Covid-19 Erkrankung, die ja bei diesen Experimenten ausbrechen soll, existiert nicht und wird es auch nie geben, allenfalls die präventive Impfung.
Ich kann nur jeden jungen Menschen davor warnen, sich dafür herzugeben.

@ 18:35 von nie wieder spd

„ Ich kannte mal einen Medizinstudenten, der sich sein Studium auch mit dem Testen von Medikamenten finanziert hat“

Klar, und trotzdem ist es freiwillig. Ich habe mein Studium mit schuften in der Lagerhalle einer Spedition, als Nachtportier in einem Hotel und noch anderen Jobs verdient.

Aber natürlich ist eines der ethischen Probleme dieser Studie, dass Menschen aus finanziellen Gründen ihre Gesundheit riskieren. Reiche Söhne und Töchter müssen das nicht. Aber die müssen auch nicht in den Semesterferien Nachtschicht in einer Druckerei machen, wie ich.

Ihr Bekannter fand freiwillig Studien attraktiver, weniger anstrengend

17:06 von 0_Panik

Es geht darum, von Anfang an Erkenntnisse zu gewinnen darüber, aber welcher Virenlast in der Umwelt eine Infektion wahrscheinlich ist, von Minute 1 wie sie sich im Körper ausbreitet, ab wann das Immunsystem wie reagiert usw.
Aus diesen Erkenntnissen kann man neue Strategien entwickeln.
Unethisch sind solche Tests, wenn man hierfür Menschen täuschen würde oder die Probanten unfreiwillig teilnehmen würden (z.B. Häftlinge). Das ist hier ausdrücklich nicht der Fall. Zu fordern, die Ergebnisse nicht zu veröffentlichen, ist tatsächlich unethisch, denn es würdigt das Risiko bzw. das Opfer nicht, dass diese Menschen bereit sind, einzugehen.

Am 07. März 2021 um 17:53 von Anna-Elisabeth

Medizinstudium? Ich unterstelle mal, dass die Freiwilligen hier eine vielleicht nicht ganz adäquate Einstellung zu Corona haben oder besonders sorglos sind. Da hätte ich Sorge, dass die auch später eine vielleicht nicht ganz adäquate Einstellung zu ihren Patienten haben.
__________
Vielleicht sollten Sie in Erwägung ziehen, dass sich gerade Medizinstudenten für die Forschung und Wissenschaft zur Verfügung stellen. Meines Wissens hat man sich früher viel mehr in den Dienst der Wissenschaft gestellt, wenn ich an die Anfänge der mod. Medizin denke. Muss als erstes immer das Schlechte vermutet werden?

@19:50 von harry_up

>> hierfür würden sich nur arme Schlucker zur
>> Verfügung stellen, würde das gesamte
>> Verfahren ungeheuer belasten.

Das ist das Dilemma zwischen Realität und Ideal. -.-

Am 07. März 2021 um 17:54 von werner1955

Da haben wir doch hier sehr viele das auch ohne Studie probieren.

Ergebnis bis heute, mehr als 70.000 Tote.
__________
Wenn man Ihre immer gleichlautenden Beiträge hier liest, hat man den Eindruck, Sie sind vor Angst wie erstarrt. Ich habe zwar auch Respekt vor dem Virus aber man kann sich ja nun wirklich ganz gut davor schützen.
Halten Sie einfach die Sicherheitsvorschriften ein und seien Sie etwas gelassener.

Leider werden dadurch auch alte, schwache sowie kranke zwangsweife Mitglieder dieser Studie.
________
Wieso das denn bitte ?
Denken Sie die Probanden werden mit dem Virus infiziert und dann einfach auf die Menschheit losgelassen ?
Sie haben eine merkwürdige Vorstellung !

Medizinische Experimente

Ich bin angewidert. Weil mich diese Experimente an Menschen sofort an historische Beispiele aus der Hitler-Ära erinnern, wo die „Probanden“ gegen ihren Willen infiziert wurden - um medizinisches Wissen zu generieren. In anatomischen Atlanten befinden sich noch heute diese Bilder von Mengele und Co. .....:

Aber derartige Spielchen selbst mit einem vergleichsweise harmlosen Virus wie Corona halte ich für verwerflich. Selbst dann, wenn die Betreffenden eingewilligt haben.

Dies ist klar von Selbstversuchen von Medizinern zu unterscheiden, die es immer gab und die Medizin auch vorangebracht haben.

21:27 von DerPhi

unethisch ?
ist das ausgeschlossen weil "freiwillig"
heutzutage wird doch schon der Zwang Geld zu verdienen, als Gewalt empfunden
wobei in Schweden gilt sogar die freiwillige Prostitution als Nötigung,
weil sie die Rechte/Würde der Frau nicht entsprechend berücksichtigt
und jeder der Freier ihre Notlage ausnutzt - an Geld zu kommen - wird kriminalisiert

Durch Impfung gestorben?

Was in Deutschland seit Impfbeginn abläuft, widerspricht komplett unseren ethischen und juristischen Vorstellungen.
Staatsanwälte verhindern Obduktionen, obwohl in vielen Altenheimen ein eindeutiger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang zwischen Impfung und Tod der Mitbürger gegeben ist. Altenpflegerinnen werden unter Verschwiegenheitspflicht und Androhung von Sanktionen vor ehrlicher Aussage behindert.
Paul-Ehrlich-Institut und RKI, aber auch die Gerichte sind an ehrlicher Aufklärung nicht interessiert .
Es ist höchstkriminell was bei uns abläuft?
Bitte ARD und Medien geht dieser Sache nach - z.B. in Uhlingen- Mühlhofen und vielen anderen Orten.

@kritisch 1234

"Am 07. März 2021 um 22:13 von Kritisch1234

Durch Impfung gestorben?

Was in Deutschland seit Impfbeginn abläuft, widerspricht komplett unseren ethischen und juristischen Vorstellungen.
Staatsanwälte verhindern Obduktionen, obwohl in vielen Altenheimen ein eindeutiger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang zwischen Impfung und Tod der Mitbürger gegeben ist. Altenpflegerinnen werden unter Verschwiegenheitspflicht und Androhung von Sanktionen vor ehrlicher Aussage behindert.
Paul-Ehrlich-Institut und RKI, aber auch die Gerichte sind an ehrlicher Aufklärung nicht interessiert .
Es ist höchstkriminell was bei uns abläuft?
Bitte ARD und Medien geht dieser Sache nach - z.B. in Uhlingen- Mühlhofen und..."

Ich warte gespannt auf die Belege für Ihre Behauptungen!

@ Nullblicker, um 20:39

“Nein, man infiziert junge gesunde Menschen, vielleicht mit so hohen Infektionsdosen, wie sie natürlicherweise gar nicht vorkommen.“

Im Artikel steht:

“Sie sollen zunächst die geringste mögliche Dosis an Viren zugeführt bekommen, die für eine Infektion notwendig ist.“

Da Sie offenbar generell gegen diese Studie sind, argumentieren Sie mit ziemlich aus der Luft gegriffenen Vermutungen, Hintertürchen “vielleicht“.

Was sagen Sie einem überzeugten Coronaleugner, der sich mit der Überzeugung als Probanden zur Verfügung stellen will, dass es keine Coronaviren gibt?
Sie schicken ihn natürlich heim, denn Sie lehnen das Ganze ja ab, klar.

Dabei müssten Sie aufgrund Ihrer Ausbildung erkannt haben, dass die genannten Untersuchungsziele mit irgendeinem bereits Infizierten oder gar Erkrankten nicht erreicht werden können.

@ Möbius, um 22:01

“Weil mich diese Experimente an Menschen sofort an historische Beispiele aus der Hitler-Ära erinnern, wo die “Probanden“ gegen Ihren Willen infiziert wurden.“

Ihr Vergleich hinkt nicht nur, er ist ziemlich geschmacklos und zynisch und geht nach meinem Dafürhalten völlig an der Sache vorbei.

Deshalb relativieren Sie Ihre Meinung ja auch.

@22:13 von Kritisch1234

//Was in Deutschland seit Impfbeginn abläuft, widerspricht komplett unseren ethischen und juristischen Vorstellungen.
Staatsanwälte verhindern Obduktionen, obwohl in vielen Altenheimen ein eindeutiger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang zwischen Impfung und Tod der Mitbürger gegeben ist.//

Sorry, Sie reden von eindeutigen(!) Zusammenhängen zwischen Impfung und Tod - ohne Obduktion?

Denken Sie lieber noch einmal über das, was Sie hier behaupten, gründlich nach. Noch passt da nichts zusammen.

@22:13 von Kritisch1234

//Staatsanwälte verhindern Obduktionen//

Könnten Sie das bitte untermauern? Staatsanwälte ordnen eher Obduktionen an. Dass die Obduktionen verhindern, habe ich in der Tat noch nie gehört.

Es wurde kürzlich über eine ältere Dame in einem Heim berichtet, die tatsächlich wenige Stunden nach der Impfung gestorben war. Die Obduktion ergab eindeutig als Ursache einen Herzinfarkt. Das ist tragisch, aber kommt bei über Neunzigjährigen nun mal vermehrt vor.

@22:01 von Möbius

//Ich bin angewidert. Weil mich diese Experimente an Menschen sofort an historische Beispiele aus der Hitler-Ära erinnern, wo die „Probanden“ gegen ihren Willen infiziert wurden - um medizinisches Wissen zu generieren.//

Ein mehr als unpassender Vergleich.

//...Selbst dann, wenn die Betreffenden eingewilligt haben.//

Genau aus diesem Grund!

@um 17:54 von werner1955

"Ergebnis bis heute, mehr als 70.000 Tote."

70.000 Tote, die zum Todeszeitpunkt mit dem Coronavisrus infiziert waren. Mehr sagt die Zahl bisher nicht aus.

Es gibt doch Millionen freiwillig Infizierte

Seit Beginn der Pandemie gab es doch bereits Millionen Infizierte. Ich denke sehr viele davon haben eine Infektion bewusst in Kauf genommen.

Zu Beginn gab es sogar Corona Parties.

Ich sehe kein Problem darin, wenn sich jemand nun aus wissenschaftlichen Gründen wissentlich infiziert.

Mir ist allerdings nicht ganz klar was man damit noch beweisen will. Die Faktenlage ist doch schon längst ziemlich klar...

21:41 von weingasi1 @17:53 von Anna-Elisabeth

//Muss als erstes immer das Schlechte vermutet werden?//

Natürlich nicht. Wieso immer?

@21:50 von weingasi1

//Ich habe zwar auch Respekt vor dem Virus aber man kann sich ja nun wirklich ganz gut davor schützen.//

Sie sollten schon einräumen, dass die Schutzmöglichkeiten für viele Berufsgruppen doch sehr begrenzt sind. Vor allem für Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind.

@Kritisch1234 22:13

Aber sicher doch. Deshalb sinken ja auch die Todesraten in der Altersklasse 80+ seit Impfbeginn kontinuierlich stark ab…

Da sie keine Quelle zu Ihren mehr als vagen Anschuldigungen liefern, tue ich sie mal als ausgedachten Blödsinn ab. Aber halt: Uhlingen-Mühlhofen scheint ein recht konkretes Stichwort zu sein. Meinen Sie vielleicht ungefähr das hier?

https://kurzelinks.de/xtf7

22:13 von Kritisch1234

haben sie Belege oder setzen sie nur Gerüchte in den Raum ?
nach dem Motto, beweist mir erst mal das Gegenteil !

23:39 von Anna-Elisabeth @21:50 von weingasi1

//Ich habe zwar auch Respekt vor dem Virus aber man kann sich ja nun wirklich ganz gut davor schützen.//

Sie sollten schon einräumen, dass die Schutzmöglichkeiten für viele Berufsgruppen doch sehr begrenzt sind. Vor allem für Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind.
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Zahnärzte, Zahnarzthelferinnen

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