Kommentare

Diese regionale Form der

Diese regionale Form der Lithium-Gewinnung von bis zu 900 Tonnen pro Jahr ist ökologisch hoch sinnvoll, auch um die CO2-Bilanz der E-Autos zu verbessern. Insofern ist diese Forschung ein kleiner aber wichtiger Baustein einer Wende in der Verkehrs-, Umwelt- und Klimapolitik.

Lithium

Ja, ja aus Chile und Südamerika kommt
Kommt Lithium übrigens benötigt man unmengen Wasser . Dies ist für die Bauern des Andenstaates eine Katastrophe . Das Grundwasser dort fehlt den Bauern in den Bergen . Ohne Rücksicht auf diese Bevölkerungsgruppe wird das Wasser aus den Boden Abgepumpt das zur Lithiumgewinnung benötigt wird . Deshalb ist die Idee des Professors nur zu begrüßen . Allerdings halte ich die Elektroautos für den Falschen Weg . Wasserstoff als Brennstoff ist die meiner Meinung nach bessere Lösung . Alleine die zur Verfügung stellende Strommenge die benötigt wird sehe ich schon kritisch . Da schließe ,ich mich eindeutig der Meinung von Harald Lesch an . Der diese Problematik des Öfteren thematisiert hat . Wasserstoff aus heimischer Produktion versteht sich . Aber das ist ja wieder ein anderes Thema . Aber Grubengold wäre auch eine gute Lösung ,und vor allem das recyceln alter Batterien ist auch von fundamentaler Bedeutung .

Ist aber nichts mehr als ein

Ist aber nichts mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Wenn das Verfahren im großen Stil funktionieren sollte, wäre damit "eine Lithium-Gewinnung von 30 bis 900 Tonnen pro Jahr denkbar", so Experte Presser. Wenn es denn Funktioniert wären das, wenn man allein 10kg für eine Autobatterie benötigt, gerade genug für 3000 bis 90000 Batterien. Nicht gerade viel. Aber besser als nichts. "Wenn es denn Funktioniert"!

Eine optimistisch stimmende Nachricht

Wieder einmal bewahrheitet sich: Wenn es einen Bedarf gibt, dann läuft der menschliche Erfinder-, Entdecker- und Forschergeist zu Hochform auf. Und straft all diejenigen Lügen, die, oft aus durchsichtigen Motiven, behaupten, es ginge nicht, es würde die Umwelt und die Menschen in fernen Ländern zerstören undsoweiter. Dabei sind Umwelt und Menschen denselben Protagonisten meist schnurzegal, wenn es beispielsweise um ferne Länder wie Brasilien geht.

Ich freue mich jedenfalls sehr, daß die Ewigkeitslasten des Kohlebergbaus doch noch etwas gutes haben.

Das hört sich gut an

Wenn das Verfahren im großen Stil funktionieren sollte, wäre damit "eine Lithium-Gewinnung von 30 bis 900 Tonnen pro Jahr denkbar", so Experte Presser.
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Dann hoffen wir mal das dieses Verfahren erfolgreich wird.

von anderseits

....Lithium-Gewinnung von bis zu 900 Tonnen pro Jahr ist ökologisch hoch sinnvoll"

Das ist auf den ersten Blick Sinnvoll, jedoch mal tiefgründig gestochert, wird das ganze Thema E-Auto sehr schnell sehr unsinnig.
z.B.1) Letzter Schneeeinbruch. 70 km Staus auf den Autobahnen und -20 Grad . welches E Auto schützt sie vor der Kälte, und läuft am nächsten Morgen noch?
z.B. 2 ) Die wirkliche Ökobilanz der E Autos ist doch alles andere als Klimaneutral und der fette Haken kommt wenn die Kisten ausgediehnt haben.
z.B.3) alle Autos an die Ladestationen und dann Nachts ! Wer erzeugt den "Ökostrom" Nachts? Kohle, Gas ausländische Atomkraft, weil solar nachts nun mal nicht funktioniert und Wind die Leistung nicht schafft.

Warum nicht Wasserstofffahrzeuge vorrantreiben? Forschung für Druckluftfahrzeuge ?
Stellen sie sich vor sie sollen auf Luft eine Steuer bezahlen. Unvorstellbar, deswegen E Autos. Denn Strom kann nicht jeder erzeugen. Unser Staat möchte schließlich die Steuern haben.

Das Grubenwasser muss ja relativ fix

abgepumpt werden, sonst säuft der Pütt ab, wie man so sagt. Also muss die Anlage schon ziemlich groß dimensioniert sein um innerhalb der Verweilzeit das Lithium "abzugreifen". Und da sich die "Elektroden" dazu ziemlich nah beeinander befinden müssen wird das Ganze nur mit "ordentlich Druck" funktionieren, also mit Energieaufwand.

Slim

Es ist wie es ist. Es zerstört Lebensgrundlagen ( Die Bergbaugewinnung von Lithium ) nicht nur in Südamerika ,sondern auch im Norden Portugals . Forschung ist vollkommen okay . Aber die Gewinnung von Lithium um jeden Preis , nein danke . Es gibt andere Wege , wie wir sehen . Es ist immer ein abwiegen ,in Bolivien z.b. hat Forschung ein recht Humanes fördern von Lithium ermöglicht . Was mir da auch gut gefällt das die Gewinne einem Staatskonzern zugute kommen James Bond lässt grüßen. Bis dann mal Frühstück

Seinerzeit hatte ich aus Grubenwässern

nur "PCB" und "Ugilec" isoliert (aus den unter Tage zurückgelassenen Hydrauliken), oder in den Fischen der Flüsse gefunden wohin das Grubenwasser verpumpt wurde. Nun ist mal was scheinbar nützliches aufgetaucht... ..

@ 09:15 von VictorJara

Harald Lesch, Vorzeige-Experte des ZDF, hat in vielen Ansichten zu Klimawandel, Umweltschutz und Energiewende recht, bei der pauschalen Abwertung der E-Technologie irrt er.

Natürlich geht es bei der Lithium-Gewinnung darum, die sauberen Quellen zu wählen, nicht einfach die billigsten. Das ist nicht anders wie beim Einkauf von Kaffee, Kakao oder anderen Stoffen. Wer beim Verbrenner bleibt, sollte sich bei der Förderung fossiler Energieträger mal mit der Ölförderung in Nigeria oder der Ölsandförderung in Kanada befassen, um nur die extremsten Auswüchse anzusprechen, die mehr und mehr das schmutzige Geschäft der Ölförderung prägen werden.

Und das einseitige Loblied auf die Wasserstoff-Technik verschweigt einerseits, dass sie vergleichsweise ineffizient ist, und andererseits, dass hinter der Brennstoffzelle im Auto immer noch ein Lithium-Akku zur Pufferung notwendig ist.

damit "eine Lithium-Gewinnung

damit "eine Lithium-Gewinnung von 30 bis 900 Tonnen pro Jahr denkbar", so Experte Presser.
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Das ist doch mal wieder ein Experte. Mit dieser Prognose wird jeder Experte in der Wirtschaft wieder vor die Tür gesetzt und darf sich wieder melden wenn er genauere Zahlen hat.
Da hat einer eine Idee um vom Staat Steuergelder abzugreifen.
Für nur 3000 bis 30000 Batterien im Jahr ist der Aufwand zu groß und zu teuer.

Die Zukunft wird mit Sicherheit das E-Auto sein

Nur die Frage des Stromspeichers im Auto wird noch geklärt werden müssen. Akkus sind meiner Meinung nach nur eine Übergangslösung. Allein deshalb, weil das Laden viel zu lange dauert oder, wenn man schnell laden will, Stromleitungen benötigt, die die benötigten Kapazitäten auch zur Verfügung stellen können.

Die einzig sinnvolle Alternative ist Wasserstoff in Kombination mit einer Brennstoffzelle.

Das Frauenhoferinstitut in Dresden hat dazu jetzt eine geniale Lösung entwickelt: "Der Wasserstoff kommt künftig aus der Tube"
Eine Paste, die eine so große Menge Wasserstoff völlig ungefährlich speichern kann, dass ein E-Auto eine größere Reichweite hätte als ein Benziner.
Die Paste könnte man in sonnenreichen Ländern produzieren und problemlos transportieren.

"https://www.ingenieur.de/fachmedien/bwk/energiespeicher/der-wasserstoff-kommt-kuenftig-aus-der-tube/"

09:44, VictorJara

>> Es ist immer ein abwiegen ,in Bolivien z.b. hat Forschung ein recht Humanes fördern von Lithium ermöglicht . Was mir da auch gut gefällt das die Gewinne einem Staatskonzern zugute kommen James Bond lässt grüßen. Bis dann mal Frühstück<<

Bolivien ist das beste Beispiel dafür, daß südamerikanische Lithiumgewinnung nicht zwingend umweltzerstörend sein muss. Es ist immer eine Frage der politischen Verhältnisse. Und die sind in Bolivien IMHO sehr erfreulich, im Gegensatz zu Chile, dem "Vorzeigeland" des Neoliberalismus.

Guten Appetit, ich schließe mich Ihnen gleich am Frühstückstisch an:=)

Tropfen auf den heißen Stein

Die Rechnung mit 30 bis 900 Tonnen pro Jahr bezieht sich wohl nur auf das relativ kleine ehemalige Bergbaugebiet an der Saar. Nimmt man das wesentlich größere Ruhrgebiet noch dazu und dann noch die ganzen Geothermienanlagen, die derzeit z.B. im Oberrheingraben in Planung sind, dann sieht die Rechnung schon viel besser aus

@andererseits

Als "Pufferbatterie" können Sie auch einen Doppelschichtkondensator nehmen, das ist kein Argument gegen den Wasserstoffantrieb mehr.

Andererseits

Ölsandförderung ist meiner Meinung nach ein Umwelt zerstörerisches Geschäft , das seines gleichen sucht . Die anderen Fakten waren mir nicht bekannt . Danke

nicht entweder-oder, sondern sowohl als auch

Auch ich kann mir nicht vorstellen, dass das Fahren mit schweren Akkus im E-Auto die Zukunft ist - höchstens als Zwischenspeicher im Kfz, wie jetzt auch bei den Hybrid-Kfz.
Aber Energiespeicher werden auch als Zwischenspeicher im großen Stil gebraucht werden, wenn wirklich Antriebe mit Wasserstofftechnologie zur Marktreife entwickelt werden sollten. Momentan ist das noch teuer, aber wenn es wirklich möglich würde, Wasserstoff in großen Mengen zu generieren, zu speichern, zu transportieren ... dann wäre das ein Riesenfortschritt. Dann könnte die heimische Lithiumgewinnung viel dazu beitragen. Sie sind einfach super, unsere Ingenieure und Konstrukteure!

Lithium aus Thermalwasser

Am Oberrheingraben werden pro Jahr 2 Mrd Liter Thermalwasser zur Wärmegewinnung an die Oberfläche und dann wieder in den Boden gepumpt. Neben der zur Zeit genutzten Wärme enthält dieses Wasser auch Lithium, dass quasi als Nebenproduckt gewonnen werden könnte.

Ca 400 Tonnen Lithiumkarbonat könnte man so im Jahr gewinnen, wenn man die vorhandenen Anlagen nutzt. Importiert werden pro Jahr ca. 6000 Tonnen Lithiumkarbonat. Weiteres Lithium kommt in Form von fertigen Akkus nach Deutschland. Die 400 Tonnen wären aber ein Anfang.

"https://www.klimareporter.de/technik/weisses-gold-aus-dem-oberrheingraben"

09:57 von fathaland slim

ich schließe mich Ihnen gleich am Frühstückstisch an:=)

Gefrühstückt wird grundsätzlich nur während der Sendung mit der Maus. Also, nicht ablenken lassen.

@GeMe Ihr Link

Niemand stellt in Ihrem verlinkten Artikel die Rückgewinnung des Magnesiummetalls zwecks Hydridbildung in die Bilanz. Leider gibt es auch unter Ingenieuren Ammenmärchen.....

@Heiko H

Es ist absolut kein Problem in einem E Fahrzeug bei tiefen Minustemperaturen über Nacht im Stau zu stehen. Tests dazu finden Sie bei "Björn Nyland" auf YouTube, einem Norweger.
Ein weiterer Vorteil im Schneesturm ist übrigens, dass man nicht an seinen eigenen Abgasen ersticken kann, wenn man eingeschneit wird. Erzählen Sie bitte keine Märchen.

Noch ein Anbieter für Li

ist Nordkorea, mit jährlichen Volumina, die jene dieses neuen (?) Verfahrens um ein Mehrfaches übersteigen.

Aber das geht ja nicht: Embargo bzw. Boykott.
Ohne Diskussion: in NK herrscht wohl eines der absurdesten Regime der Welt. Aus meiner Sicht eine Form des hochmilitarisierten Feudalismus.

Aber egal - bin gespannt, welches der demokratisch geprägten Länder des Westens dort als erstes zuschlagen wird.
Schließlich werden ja wohl fast alle anstehenden Probleme über bzw. mittels E-Energie gelöst werden. Wirklich?

Gruß, Wolfgang

Fester Glaube

Inzwischen ist der Glaube an die Elektroautos nicht nur in Deutschland offenbar schon sehr gefestigt. Es kann ja sein, dass es in einigen Jahren auch Wechselakkus gibt (standardisiert, also passend für fast alle Autos) und man nicht mal Lithium für ihre Herstellung braucht. Bravo, man würde also nicht einmal nur die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge schlicht um die Zahl der ach so schönen sparsamen Elektros erhöhen.
Was macht man dann aber in den großen Flächenländern (Russland, China, Brasilien etc. mit z.T. hunderten km von Ort zu Ort) oder in unterentwickelten, manchmal sogar armen Gegenden dieser Welt. Oder glaubt hier jemand, mit Elektro würde auch die Armut verschwinden?
Für wen und von wem werden dann neue Verbrenner entwickelt, die man (wir?) doch eigentlich ausrotten wollte?
Corona beflügelte Phantasmen? Auch die Autowelt wird schlicht und ergreifend nicht so einheitlich werden, wie man es sich im vergleichsweise winzigen D ausmalt.

Zitat: "Das ist doch mal

Zitat:
"Das ist doch mal wieder ein Experte. Mit dieser Prognose wird jeder Experte in der Wirtschaft wieder vor die Tür gesetzt und darf sich wieder melden wenn er genauere Zahlen hat.
Da hat einer eine Idee um vom Staat Steuergelder abzugreifen.
Für nur 3000 bis 30000 Batterien im Jahr ist der Aufwand zu groß und zu teuer."

Dass aber die Verhüttung von Bauxit zu Aluminium in D-Land vom Staat mit fast 1 Mrd Euro pro Jahr subventioniert ist...
..ist dann völlig o.k. wenn man halt nur "Industrie" ist.
Der grösste Teil entfällt auf die Stromkosten - 2dank" EEG-Umlage zahlt JEDER Bürger dafür mit dem Aufschlag auf seinen privaten Haushaltsstrom.

Ich bin sogar dafür dem Forscher das 10-fache an Geldern zu geben - wenn er neben der Lithium-Gewinnung noch das Rückhalten/Abscheiden der ganzen Giftstoffe (wie PCB) erforscht und zur Anwednungsreife bringt!

Zitat: "Am Oberrheingraben

Zitat:
"Am Oberrheingraben werden pro Jahr 2 Mrd Liter Thermalwasser zur Wärmegewinnung an die Oberfläche und dann wieder in den Boden gepumpt. Neben der zur Zeit genutzten Wärme enthält dieses Wasser auch Lithium, dass quasi als Nebenproduckt gewonnen werden könnte."

Das geothermale Wasser (was man auch in Nord-Ost-Deutschland reichlich im Boden hat) ist eine gesättigte Salzlösung...
..auf 1 Liter Wasser kommt in etwa eine Kaffee-Tasse Salz!!
Salz ist aber eben nicht gleich Kochsalz - wobei dieses den Hauptanteil ausmacht.
Die Salze anderer Elemente sind aber in grosser Zahl vorhanden.

Die Kunst wäre es jetzt nur das gewünschte Salz auszuscheiden - die anderen aber IM rückzupumpenden Wasser zu lassen...
..denn salzfreies Wasser löst dort unten dann Auslösungsprozesse "im Berg" die wohl jeden Geologen schlaflose Nächte in Sachen Bergsicherheit bereiten dürften!!
Da wären dann Bergstürze der "neueren Art" vorprogrammiert.

Dazu möchte ich euch einige Beispiele zeigen

Dazu zeige ich euch mal einige Beispiele aus den letzten Jahren:

2017:

https://www.aerotelegraph.com/handyakku-brennt-auf-flug-von-germania

Ein Flugzeug von Germania Flug musste kurz nach dem Start umkehren. Der Handyakku eines Passagiers der Schweizer Airline hatte begonnen, zu qualmen.

dann hier:

https://tinyurl.com/jm9pnpm2
mopo: Powerbank brennt an Bord Gefahr durch Akkus im Flugzeug – was Passagiere wissen müssen 09.08.17, 11:26 Uhr

Externer Akku in Brand geraten

An Bord eines Airbus A380 der Lufthansa hat es ein Feuer gegeben. Der externe Akku eines mobilen Ladegeräts - eine sogenannte Powerbank - eines Passagiers war unter einen Sitz gerutscht und dort in Brand geraten, wie ein Sprecher der Fluggesellschaft sagte.

dann aus 2006:

https://tinyurl.com/4xpr2d32
onlinekosten.de: Flugzeugabsturz: Lithium-Akkus als Feuerteufel? 18.07.2006, 15:05 Uhr

Am 07. März 2021 um 10:14 von GeMe

Ca 400 Tonnen Lithiumkarbonat könnte man so im Jahr gewinnen, wenn man die vorhandenen Anlagen nutzt. Importiert werden pro Jahr ca. 6000 Tonnen Lithiumkarbonat. Weiteres Lithium kommt in Form von fertigen Akkus nach Deutschland. Die 400 Tonnen wären aber ein Anfang.

"https://www.klimareporter.de/technik/weisses-gold-aus-dem-oberrheingraben"
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Leider habe ich nichts zu der Testanlage gefunden, die Ende letzten Jahres die Praxistauglichkeit demonstrieren sollte.
Gab es Probleme wegen Corona?

Zuverlässig laden

Vielleicht können dann die Batteriespeicher an den Ladesäulen für Elektrofahrzeuge vergrößert werden. Schon oft ist mir passiert, dass ich mit meinem E – Auto an eine Ladesäule komme, die gerade auf Rot steht oder nach 5 kWh Aufladung mir bedauern mitteilt, dass der Speicher leer ist.
Wenn der Speicher jedoch nur mit Ökostrom geladen wird, dann hilft das auch nicht, da wir im Winter nur ein Zehntel der Solarenergie gegenüber dem Sommer zur Verfügung haben und in einer Dunkelflaute der Speicher leer bleibt.
Hier wo ich wohne bleibt die Ladesäule in windstillen Nächten von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang auf Rot, erst gegen mittags kann ich mein E-Auto wieder aufladen.

Das hier ist längst überholt

Von daher ist das hier längst überholt:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/lithium-gewinnung-grube...

Lithium gehört zu den Schlüsselrohstoffen in der Batterietechnologie: In einem Smartphone stecken etwa ein halbes Gramm Lithium, im Akku eines Laptops sind es schon knapp sechs Gramm. Die Batterie eines Elektroautos wie der Tesla Modell S braucht ganze zehn Kilo des Alkalimetalls.

Denn ich zeige euch mal was zu den besseren Alternativen:

1. Feststoff-Akkus:

https://tinyurl.com/6dbnypnz
efahrer.chip.de: Hoffnungsträger Feststoff-Akku: Die Serienproduktion läuft schon 10.04.2020

Die Tsinghua Universität ist eine der angesehensten Universitäten Chinas. Das Start-up Qing Tao Energy Development ging als Spin-Off aus der forschungsstarken Kaderschmiede hervor. Dem jungen Unternehmen gelang nach eigenen Angaben ein Durchbruch. Es konnte die erste Produktionslinie für die Herstellung von Festkörperakkumulatoren starten.

Am 07. März 2021 um 10:51 von Miauzi

Ich bin sogar dafür dem Forscher das 10-fache an Geldern zu geben - wenn er neben der Lithium-Gewinnung noch das Rückhalten/Abscheiden der ganzen Giftstoffe (wie PCB) erforscht und zur Anwednungsreife bringt!
#
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Hat das Forscherteam dies vor?

Zitat: "Was macht man dann

Zitat:
"Was macht man dann aber in den großen Flächenländern (Russland, China, Brasilien etc. mit z.T. hunderten km von Ort zu Ort)"

ja was macht man...
..man fährt solche Strecken mit der Hochgeschwindigkeitsbahn!

Warum wohl treibt China genau dieses Duo - E-Auto für die Stadt und Bullet-Train von Stadt zu Stadt - voran...
..weil es ökologisch die sinnvollste Variante fürs Reisen ist.
China hat inzwischen mehr Hochgeschwindigkeitsstrecke für die Bahn als ALLE anderen Länder der Erde zusammen!!

Alles ein Rechenbeispiel

Solange es noch Grundwasser in den Abbau-Staaten gibt, wird Lithium billig sein - wird es allerdings knapper, wird auch das Li knapper und andere Verfahren beginnen sich zu rechnen. War mit den chinesischen seltenen Erden doch genau so: Plötzlich erinnerte man sich an die Stollen im Erzgebirge, wo's das Zeug auch gibt. Wasser aus größeren Tiefen gibt es in D häufig, da wär sogar Li drin - das Verfahren muss allerdings wettbewerbsfähig sein, denn funktionieren kann es in jedem Fall. Der Preis entscheidet. Aber vielleicht könnte D ja einen besseren Weg beschreiten und mal richtig in Batterieforschung investieren (das Karliczek-Zentrum in Münster wird dazu nicht der Bringer). Wir haben Alternativen auf anderer Basis (z.B. das von Frau Esser). Aber die müssen raus aus der Grundlagen-Forschung in die dt. Industrie, nicht dass Asien das schon wieder monopolistisch produziert. M.E. ist die Li-Ion-Batterie ein Zwischen-Produkt, denn die Risiken bleiben (Durchgehen).

@ um 09:38 von Heiko.H

"....Lithium-Gewinnung von bis zu 900 Tonnen pro Jahr ist ökologisch hoch sinnvoll"

Das ist auf den ersten Blick Sinnvoll, jedoch mal tiefgründig gestochert, wird das ganze Thema E-Auto sehr schnell sehr unsinnig.
z.B.1) Letzter Schneeeinbruch. 70 km Staus auf den Autobahnen und -20 Grad . welches E Auto schützt sie vor der Kälte, und läuft am nächsten Morgen noch?
…"
Die heutigen E – Autos sind ganz sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. Ganz so schlimm ist es jedoch auch nicht. Mein E – Auto deutscher Produktion hat eine Batterie mit 77 kWh. Im Stand verbrauche ich bei Temperaturen knapp unter 0 °C nur wenig mehr als 1 kW/h für die Heizung. Auch bei halb voller Batterie kann ich da eine Nacht überwintern.

@miauzi

Solch hohe Salzfrachten im hydrothermalen Wasser gibt es, aber nur vereinzelt. Und ob das beschriebene Verfahren zur Lithiumanreicherung überhaupt mit hohen Salzfrachten als Beigabe zurecht kommt steht auf einem anderen Papier. Denn, falls das so wäre, hätte man die(!) Erfindung gemacht um die Salzsolen in Südamerika für Lithium aufzubereiten. Was bisher nur mit komplizierten nasschemischen Verfahren klappt, besonders wenn viel Magnesium im Spiel ist.

Lithium

Und Gedanken um die Entsorgung der alten Akkus nachher?

Von daher ist das hier von der Tagesschau Unsinn

Von daher ist auch dass hier Unsinn, werte Tagesschau:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/lithium-gewinnung-grube...

Es gilt die Faustregel: je größer die Reichweite, desto mehr Lithium. Wenn die Elektroautoindustrie in Deutschland ausgebaut werden soll, dann muss also dieser Rohstoff verfügbar sein.

Es geht ohne Lithium wie gezeigt. Zusätzlich gibt es über Zink-Luft-Batterien eine weitere Alternative:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zink-Luft-Batterie

oder hier beim Fraunhofer-Institut:

https://www.int.fraunhofer.de/content/dam/int/de/documents/EST/EST201407...

und hier:

https://tinyurl.com/4wwjabrd
derstandard.de: Zink-Luft-Batterien könnten Lithium-Ionen-Akkus Konkurrenz machen 7. Jänner 2021, 08:06

Es geht also ohne Lithium und ohne diese Brandgefahr. Und über solche Alternativen könnte man die Reichweite von Elektroautos und die Brandgefahr bei Smartphones, Tablets und Laptops wegbekommen.

Re : draufguckerin !

Um der Umwelt und dem Klima einen großen Gefallen zu tun, sollte grundsätzlich viel mehr in die Forschung von neuen Energien eingesetzt werden. Es darf nicht immer um sofortige und möglichst große Gewinne gehen, sondern darum möglichst breit aufgestellt zu sein, und alle Chancen ausgenutzt zu haben. Dazu ist nun mal die Forschung so wichtig, und dazu braucht es auch etliches Geld, denn umsonst ist nur der Tod.
Wir haben doch sehr gute Ingenieure und recht gute Hochschulen und Unis. Die Politik darf sich nicht alleine auf die Wirtschaft und Industrie verlassen, dass da die nötigen Impulse kommen, sondern muss selbst investieren, selbst fördern und fordern, auch mal sich im Ausland umschauen und lernen, wenn dies die teils leeren Hirne der Protagonisten noch hergeben !!

Eigentlich ist

der Satz entscheidend.

" Der Bedarf an Lithium kann in den kommenden Jahren deutlich steigen - und damit auch der Preis: Schmidt rechnet damit, dass von 2025 an allein Deutschland so viel Lithium braucht wie zurzeit weltweit produziert wird. "

Da Deutschland ja nicht allein E-Autos baut, und auch Weltweit nicht oben steht, ist klar zu ersehen, das Batterien nicht die Lösung der Probleme sind.
Sondern es müssen andere Wege gefunden werden.

Lithium ist ein Auslaufprodukt das niemand mehr braucht

Lithium ist ein Auslaufprodukt das niemand mehr braucht. Von daher sollte Deutschland lieber Alternativen nutzen wie ich sie gezeigt habe. Auch ich selbst will keine Lithium-Akkus mehr.

Nochdazu kann man über diese nicht brennbaren Alternativen diese ganzen Terror-Gesetze von Seehofer vollständig wegbekommen weil Terroristen so diese Akkus nicht mehr zu Bomben umbasteln können. Und damit verliert die Union (CDU/CSU und AFD) erneut einen Teil von ihrem Markenkern was ich gut finde.

Zukunftsmusik ...

Erst mal abwarten, bis die erste Tonne auf diese Weise produziert wird.

Wie schon mehrfach angeklungen ist, ist dies ein Tropfen auf den heißen Stein. Und spätestens aus Mangel an Rentabilität wird diese Idee zu den Akten gelegt.

Wir sollten uns endlich der Wahrheit stellen, dass unsere - ach so sauberen - E-Autos mit Lithium fährt, welches teilweise unter sehr fragwürdigen Umständen abgebaut wird, vielen Menschen des sauberen Trinkwassers beraubt und unter Arbeitsbedingungen ohne Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz abgebaut wird.

So lange sich dies nicht ändert, gilt für mich: E-Autos, nein Danke!

"Warum in die Ferne schweifen?

Sieh, das Lithium liegt so nah." (Goethe, leicht aktualisiert).

Was ist denn eigentlich mit den Vorkommen von Lithiumcarbonat im Erzgebirge?
Dort lagern nach konventionellen Schätzungen nur allein im Raum Altenberg mehr als 600.000 t davon.
Hier könnten wir dann auch vernünftige Produktionsstandards setzen, die sowohl den Menschen als auch der Umwelt gerecht werden. Die geschätzten Produktionskosten pro t Lithium würden denen von in Australien gewonnen Lithium entsprechen.

Und gleich nebenan produzieren VW und auch bald TESLA ...

Nicht nur für diese beiden - aber gerade auch für sie - dürften dann auch die sehr großen Kupfervorkommen in der Lausitz relevant sein - so, wie bei diesem Element ggw. wieder die Preise nach oben jagen.

Gruß, Wolfgang

@11:17 von tagesschlau2012: Pilotanalage

"Leider habe ich nichts zu der Testanlage gefunden, die Ende letzten Jahres die Praxistauglichkeit demonstrieren sollte.
Gab es Probleme wegen Corona?"

Zur Zeit wird nur im Laborbetrieb gearbeitet und es laufen Untersuchungen wie viel Lithium mit dem Verfahren insgesamt gefördert werden kann.
Eine Pilotanlage ist in Planung. Die Koste von 3,4 Mio Euro werden vom Bund mit 2,7 Mio Euro gefördert.

10:48 von hbacc

Hierzu ist nur zu sagen,der größten Hersteller von Elektroautos ist jetzt schon in China.
E-Autos vor dem Durchbruch
Abrufbar auf der ZDF Mediathek

Zumindest

in E-Autos ist der Einsatz von Lithium-Ionen-Akkus und somit von Lithium alles andere als ideal. Die Akkus müssen in einem bestimmten Temperaturfenster gehalten, also sehr oft entweder gekühlt oder gewärmt werden, sind extrem schwer, und haben einen Hang zur explosionsartigen Selbstentzündung, wenn sich nur eine der Tausenden von Zellen in einem Fahrzeug defekt wird.
Das alles hält mich derzeit vom Kauf eines E-Mobils ab.
Ein Ersatz für die Zukunft setzte ich auf Feststoff-Akkus; offenbar sind diese halb so schwer und doppelt so energiehaltig wie Lithium-Ionen-Akkus, und auch nicht brennbar (zumindest nicht selbstentzündend).
Auto-Hersteller wie Toyota forschen intensiv an dieser Technologie, in einigen Jahren soll sie einsatzbereit sein.
Insofern sind Lithium-Ionen-Akkus für E-Autos nur eine Brückentechnologie, mit den entsprechenden Folgen für die Gebrauchtwagenpreise von E-Autos.

@ Heiko.H, um 09:38

Ihrem Kommentar kann ich mich problemlos anschließen.

Auch ich sehe in E-Autos höchstens übergangsmäßig eine Zukunft und glaube, dass der “H-Antrieb“ letztlich das Rennen machen wird.

Nur: Da sind wir noch nicht, und wenn vorerst das Geld mit dem Bau von E-Antrieben verdient werden soll, ist das ungewöhnliche Li-Gewinnungsverfahren sicher sinnvoll.

@ Demokratieschue, um 11:11

Aha.

Was lernen wir daraus?

@ Ritchi, um 11:19

Dieses “traurige“ Beispiel zeigt das, was leider so häufig geschieht:
Das Pferd wurde auch hier von hinten aufgezäumt.

Was einer der Gründe ist, weshalb ich mir kein E-Auto zulegen würde, mag das Fahren damit auch noch so viel Spaß machen und das Gewissen noch so rein.

09:15 von VictorJara

Ja, ja aus Chile und Südamerika kommt
.
habe gegoogelt
Chile liegt in Südamerika

Zitat : "Das Grundwasser dort fehlt den Bauern in den Bergen . " schlimmer noch salzhaltiges Wasser fließt nach wenn der Grundwasserspiegel sinkt
dann gibt es über kurz oder lang dort gar kein brauchbares Wasser

@demokratiesch....11:21

Wo steht denn geschrieben dass Feststoffbatterien kein Lithium enthalten? Wobei, Lithium bietet sich förmlich an dafür wegen der hohen Teilchenzahl pro Masse, bei einem "Atomgewicht" von nur ca. 7 g/mol.

@09:55 von GeMe

"Die Zukunft wird mit Sicherheit das E-Auto sein
Nur die Frage des Stromspeichers im Auto wird noch geklärt werden müssen."

Die gute, alte Bleibatterie als Starter im Auto ist seit über 170 Jahren bekannt. Die Lithiumbatterie ist gegenüber dem traditionellen Bleiakku lediglich um den Faktor 2-3 besser im Speichern von Energie bezogen auf das Gewicht.

Andererseits ist der Elektromotor einfach und robust. Das ist ebenfalls schon seit fast 200 Jahren bekannt.

Es gehört aber schon ein gewisser religiöser Eifer dazu, 500 bis 750 kg Batterien in ein Mittelkasseauto zu packen. Hier soll etwas erzwungen werden, was vorherige Generationen aus Vernunft nicht getan haben.

Das Wasserstoffauto mit E-Motor steht in den Startlöchern. Auch leistungsfähige Feststoffbatterien machen Hoffnung.

Batterieautos mit Lithiumbatterien sind eine ökologische wie ökonomische Katastrophe. Es hat schon etwas religiöses, wie manche daran glauben wollen und Aktienkurse hypen.

@10:27 von spax-plywood: unter Ingenieuren Ammenmärchen

Die Hybridisierung kostet natürlich Ernergie, weil dazu Temperaturen von bis zu 350°C notwendig sind, aber wenn man dazu in sonnenreiche Länder geht, ist das gar kein Problem.

Es gab dazu ein sehr interessantes Interview bei WDR5 Quarks in dem die Prozesse genau erklärt wurden.

Mit der Herstellung / dem Recycling der Paste könnten Länder südlich des Mittelmeeres eine lukrative Wirtschaft auf bauen.

Mit Ammenmärchen hat das nichts zu tun.

@Sparer 12:20

"Die Akkus müssen in einem bestimmten Temperaturfenster gehalten, also sehr oft entweder gekühlt oder gewärmt werden"

Ja, aber bei dem einen Hersteller mehr und beim anderen weniger, wenn ich mich nicht irre.

"sind extrem schwer"

Und trotzdem ein Beitag zur CO2-Reduktion.

"und haben einen Hang zur explosionsartigen Selbstentzündung, wenn sich nur eine der Tausenden von Zellen in einem Fahrzeug defekt wird"

E-Autos geraten nicht häufiger in Brand als Verbrenner.

"Das alles hält mich derzeit vom Kauf eines E-Mobils ab."

Muss es demzufolge nicht.

11:53 von Demokratieschue...

Auch ich selbst will keine Lithium-Akkus mehr.
.
was ist in ihrem Laptop oder ihrem Handy drin
Blei Akkus ?

10:46, Wolfgang GA

>>Ohne Diskussion: in NK herrscht wohl eines der absurdesten Regime der Welt. Aus meiner Sicht eine Form des hochmilitarisierten Feudalismus.

Aber egal - bin gespannt, welches der demokratisch geprägten Länder des Westens dort als erstes zuschlagen wird.<<

Ich glaube, daß solcherart Rohstofferoberungen mittlerweile doch der Vergangenheit angehören.

Alldieweil Lithium nun wirklich kein seltenes Element ist. Es gibt eben nur wenig konzentrierte Lagerstätten, so wie bspw. diesen Salzsee in Bolivien. Aber das hier vorgestellte Verfahren der Gewinnung aus Grubenwasser zeigt, daß der Stoff eigentlich mehr oder weniger auf der Straße liegt.

Außerdem ist China immer noch die Schutzmacht Nordkoreas. Und Sie wissen, was der Begriff "Schutzmacht" wirklich bedeutet. China wird es ganz gewiss nicht zulassen, daß irgendeine andere Macht die schönen Lithiumvorkommen dort erobert. Die Ressourcen der Beschützten unterstehen schließlich der Schutzmacht.

@Wolfgang GA

Nur eine Kleinigkeit: Lithiumcarbonat mit ca. 18% (!) Lithium kommt so im schönen Erzgebirge nicht vor, sondern in anderer Verbindung. Die Kunst besteht darin das Li aus dem Erz zu holen und es dann schlussendlich befreit von Beimengungen in das Carbonat, die Handelsform, zu bringen.

10:48, hbacc

>>Für wen und von wem werden dann neue Verbrenner entwickelt, die man (wir?) doch eigentlich ausrotten wollte?<<

Von was für neuen Verbrennern reden Sie?

>>Corona beflügelte Phantasmen? Auch die Autowelt wird schlicht und ergreifend nicht so einheitlich werden, wie man es sich im vergleichsweise winzigen D ausmalt.<<

Bisher ist die Autowelt aber weltweit noch sehr einheitlich. Sie muss es also nicht erst werden.

Aber Sie meinen, sie würde sich in Zukunft diversifizieren? Ich erkenne allerdings einen weltweiten Trend weg vom Verbrenner, und Deutschland läuft hier Gefahr, abgehängt zu werden.

@AbseitsDesMains... 12:55

"Die gute, alte Bleibatterie als Starter im Auto ist seit über 170 Jahren bekannt. Die Lithiumbatterie ist gegenüber dem traditionellen Bleiakku lediglich um den Faktor 2-3 besser im Speichern von Energie bezogen auf das Gewicht."

Das stimmt so nicht.
Für mein Ferienhäuschen musste ich mich gerade mit dem Thema ein wenig befassen. Die "gute, alte Bleibatterie" kann man für den Antrieb nicht verwenden, weil sie innerhalb kürzester Zeit sulfatieren würde. Wenn eine solche Batterie eine halbwegs akzeptable Lebensdauer haben soll, darf man sie zu max. 50% entleeren. Dadurch steigt das Gewicht in Bezug auf die verfügbare Kapazität stark an.

Deshalb ist die Lithium-Batterie aktuell die einzige sinnvolle Möglichkeit.

H2 werden wir sehen, wird aber im PKW aller Voraussicht nach nicht kommen, weil zu unwirtschaftlich.

Es hat eher etwas von Religion, solche Zusammenhänge zu leugnen.

Der einzige sinnvolle Ihrer Vorschläge ist die Feststoffbatterie. Auf die setzen viele Leute große Hoffnungen

@harry_up 12:36

"Auch ich sehe in E-Autos höchstens übergangsmäßig eine Zukunft und glaube, dass der “H-Antrieb“ letztlich das Rennen machen wird."

Ich würde mich Ihnen gerne anschließen, da ich Brennstoffzellen für eine ziemlich coole Sache halte, aber aktuell spricht sehr wenig dafür, einfach aus dem Grund, dass Erzeugung und Lagerung sehr energieintensiv sind, die das Ganze schnell unrentabel machen. Außerdem ist der Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle ein limitierender Faktor. Und auch eine Brennstoffzelle braucht besondere Metalle, die es nicht überall einfach so gibt.

Und vom H2-Verbrenner hört man irgendwie auch nichts mehr.

Deshalb sieht es aktuell sehr danach aus, als wenn die Zukunft aus Batterie-PKW und -Kleintransportern und H2-LKW bestehen dürfte.

@Wolfgang GA 10:46

"Schließlich werden ja wohl fast alle anstehenden Probleme über bzw. mittels E-Energie gelöst werden. Wirklich?"

Wir haben keine andere Wahl.
Zumindest sehr wahrscheinlich und in den nächsten Jahrzehnten.

Fossil fällt aus wegen CO2.
Atom fällt aus wegen Verstrahlung, Kosten und CO2.
Kernfusion ist nicht klar, ob es jemals klappen wird. In den nächsten Jahrzehnten auf keinen Fall.

Das, was übrig bleibt, weil es langfristig am günstigsten und umweltfreundlichsten ist und keine atomare Altlast produziert, ist die aus erneuerbaren Quellen produzierte E-Energie.

"Batterieautos mit Lithiumbatterien sind eine ökologische wie ökonomische Katastrophe. Es hat schon etwas religiöses, wie manche daran glauben wollen und Aktienkurse hypen."

Zum Glück haben wir uns an die ökologisch und ökonomisch katastrophalen Folgen der Mineralölwirtschaft seit vielen Jahrzehnten gewöhnt.

13:03 von DrBeyer

E-Autos geraten nicht häufiger in Brand als Verbrenner.
.
weiß man´s ?
und was ist im Fall der Fälle
auch ein bisschen Schaum und die Sache ist erledigt ??

@Abseitsdes....

Bei dem Faktor 2 bis 3 ist zu berücksichtigen das Lithium mehr Teilchen pro Masse enthält, etwa das 30fache, andererseits das Blei zwei Faraday pro Stoffmengenumsatz liefert, das Doppelte als Li. Macht also einen Faktor 15. Und weil Lithium mehr Potential zum "Kompaktersein" bietet hat das schon etwas für sich.

@13:03 von DrBeyer

>>Die Akkus müssen in einem bestimmten Temperaturfenster gehalten, also sehr oft entweder gekühlt oder gewärmt werden

Ja, aber bei dem einen Hersteller mehr und beim anderen weniger, wenn ich mich nicht irre.<<

Möglich, bei Tesla jedenfalls eher mehr. Ich denke, je mehr die Leistungsfähigkeit der Akkus „ausgequetscht wird“, desto mehr.

>> E-Autos geraten nicht häufiger in Brand als Verbrenner.<<

Das wird uns von den E-Herstellern und -Fans gern zur Nervenberuhigung erzählt; wenn man das Alter des jeweiligen Autos, das gebrannt hat, ansieht, schaut’s anders aus. E-Autos sind im Schnitt viel jünger.
Entscheidend ist für mich auch, dass Lithium-Ionen Akkus binnen Sekunden explosionsartig zu brennen anfangen, sodass man kaum eine Chance hat, noch unversehrt aus dem Fahrzeug zu kommen.

Ich bleibe daher noch einige Zeit bei meinem 5 Jahre alten, 1,3 Tonnen „leichten“ Euro6-Diesel Mini-SUV (kleiner als ein Golf) mit (im Schnitt über alles) 5 L Verbrauch, und warte auf den Feststoff-Akku.

@12:55 von AbseitsDesMains... Lithiumbatterie

"Die Lithiumbatterie ist gegenüber dem traditionellen Bleiakku lediglich um den Faktor 2-3 besser im Speichern von Energie bezogen auf das Gewicht."

Ein Bleiakku hat eine Kapazität von 30-40 Wh je Kg.
Ein Litium-Ionen Akku hat eine Kapazität von 160 Wh je Kg.

"Es gehört aber schon ein gewisser religiöser Eifer dazu, 500 bis 750 kg Batterien in ein Mittelkasseauto zu packen. Hier soll etwas erzwungen werden, was vorherige Generationen aus Vernunft nicht getan haben."

Wenn der Käufer eines E-Autos erwartet, dass das Auto ohne nachzuladen 400 Km Reichweite haben soll, muss man große Akkus in die Autos bauen. Dass der Kunde im Durchschnitt am Tag nur 40 Km fährt, spielt dabei keine Rolle. Eine Reichweite von 200 Km wäre für den größten Teil der E-Autos mehr als ausreichend, um in der Woche zur Arbeit zu kommen und an einem Tag in der Woche zu laden.

Wie ich bereits weiter oben schrieb, könnte der Wasserstoffpaste die Zukunft gehören.

um 13:06 von fathaland

um 13:06 von fathaland slim
10:46, Wolfgang GA
>>>>Ohne Diskussion: in NK herrscht wohl eines der absurdesten Regime der Welt. Aus meiner Sicht eine Form des hochmilitarisierten Feudalismus ...<<
....
Außerdem ist China immer noch die Schutzmacht Nordkoreas. Und Sie wissen, was der Begriff "Schutzmacht" wirklich bedeutet. China wird es ganz gewiss nicht zulassen, daß irgendeine andere Macht die schönen Lithiumvorkommen dort erobert. Die Ressourcen der Beschützten unterstehen schließlich der Schutzmacht.<<
________
Das Ding mit der Schutzmacht ist eine recht ambivalente Sache. Von beiden Seiten gesehen.
NoKo regt sich auf, dass es nicht umfassend von China alimentiert wird - was China auch nicht will. Und China ist mehr als nur erbost über Atomwaffen in NoKo.
Für China war NoKo prima Puffer - und inzwischen Hindernis zur weiteren Entwicklung Beziehungen mit Südkorea.

Gruß, Wolfgang

PS.: Li-Vorräte Chinas sind ein Vielfaches von NoKo - die brauchen sie nicht.

@GeMe 13:01

Die verbrauchte "Paste" ist Magnesiumhydroxid, das muss man zunächst mal zu Magnesium machen, indem man

Mg(OH)2-> Mg + H2O + 1/2O2

mit "Elektrolyse" formal
erzwingt (o. Detail), also 2 Faraday pro Stoffmengenumsatz mal "Zellenpotential" von ca. 3 Volt. Zuzüglich der Energie für die Wasserstoffherstellung. Das wird nix.

Am 07. März 2021 um 13:11 von fathaland slim

Und in der Welt, gesamt, sieht das noch etwas schlechter aus, Sie dürfen nicht von den xx Ländern ausgehen, die hier in Europa sind.

"265.227 E-Fahrzeuge zugelassen in Deutschland.
2020 rund 65,8 Millionen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge auf Kraftstoffbasis."

Auch die Atomkraft ist wieder im kommen, kann man heute lesen, ob das so wird, weiß ich jetzt nicht, Rückkehr für Deutschland zu teuer.

Welchen Sinn sollten Hunderte Kilo zusätzliche Last bei PKW auf Dauer haben, mehr Abrieb bei Reifen und Bremsen.
Es wird also Alternativen geben, Gas wäre eine Gute von vielen, ich sehe das nicht so wie sie.
Batterie wird nicht die Dauerlösung.

@ Ritchi, um 11:19

Dieses “traurige“ Beispiel zeigt das, was leider so häufig geschieht:
Das Pferd wurde auch hier von hinten aufgezäumt.

Was einer der Gründe ist, weshalb ich mir kein E-Auto zulegen würde, mag das Fahren damit auch noch so viel Spaß machen und das Gewissen noch so rein.

@ Sisyphos3, 13:05

“was ist in ihrem Laptop oder ihrem Handy drin
KleiNbus?“

Eher Zink-Luft-Batterien, wie die in den Hörgeräten.

@Sisyphos 3 13:38

"13:03 von DrBeyer
>>E-Autos geraten nicht häufiger in Brand als Verbrenner.<<
.
weiß man´s ?"

Laut Aussage der Feuerwehr, ja.

"und was ist im Fall der Fälle
auch ein bisschen Schaum und die Sache ist erledigt??"

Nein, so einfach nicht, aber auch kein Hexenwerk. Jede städtische Feuerwehr ist heutzutage bereits entsprechend ausgerüstet.

@wenigfahrer 14:20

"Welchen Sinn sollten Hunderte Kilo zusätzliche Last bei PKW auf Dauer haben, mehr Abrieb bei Reifen und Bremsen."

Der Bremsabrieb ist aufgrund der Rekuperation bei E-Autos um ein Vielfaches geringer als bei konventionellen Autos.

@sparer 13:50

"Ich bleibe daher noch einige Zeit bei meinem 5 Jahre alten, 1,3 Tonnen „leichten“ Euro6-Diesel Mini-SUV (kleiner als ein Golf) mit (im Schnitt über alles) 5 L Verbrauch, und warte auf den Feststoff-Akku."

Da Ihr Auto Euro6 hat und demzufolge noch ein recht junges Auto sein dürfte, kann ich das gut nachvollziehen.

@fathaland slim 13:11

Ich nehme doch stark an, auch Sie verstehen, dass es auch noch Weiterentwicklungen der sog. "Verbrenner" geben wird. Natürlich nur, wenn der Glaube an Akku-Monster nicht pandemisch ist und den nicht ganz so weit entwickelten Teil der Menschheit ausschließt.
Es ist ja schön, wenn Sie "einen weltweiten Trend weg vom Verbrenner" sehen. Ich auch und ich bin auch der Überzeugung, dass die Elektros eine wichtige Rolle spielen sollen, aber sie werden auch in Zukunft nicht die einzige Möglichkeit des Individualverkehrs sein können.
Übrigens: Hätte ich eine Doppelgarage und beliebig viel Geld übrig, würde ich für die täglichen Kurzfahrten gern so ein Ding haben. Dummerweise möchte ich aber, und lasse es mir partout nicht ausreden, gelegentlich auch mal 1-2tkm am Stück bis in südliche Breiten fahren und möchte dazu nicht drei zusätzliche weil angeblich so ökologische Übernachtungen buchen müssen.

Akku Ersatz

Als junger Physiker (ich will gar nicht sagen wie viele Jahrzehnte das her ist), habe ich mit einem Kumpel mal ausgerechnet, wie viele, wie dünne Schichten bei welcher DK ein Kondensator welcher Fläche und Dicke haben müsste, um etwa 10kW über einige Stunden abgeben zu können.
Inzwischen weiß man, dass z.B. aus Megabit-Speichern solche mit Terabit geworden sind, warum also nicht auch dort.
Ich erinnere mich auch daran, dass wir zur Erzeugung eines schönen lauten Knalls durch Anlegen einer größeren Spannung mal einen Nagel in einen großen Kondensator getrieben haben.
Da haben wir an einen 10kWh Kondensator gedacht, wie der ein Haus flach legt. Ähnliches fällt mir bei großen Akkus ein. Mal sehen, was kommt.

14:20, wenigfahrer

>>Auch die Atomkraft ist wieder im kommen, kann man heute lesen, ob das so wird, weiß ich jetzt nicht, Rückkehr für Deutschland zu teuer.<<

Daß die Atomkraft wieder im Kommen wäre, das lese ich seit Jahrzehnten immer wieder.

>>Welchen Sinn sollten Hunderte Kilo zusätzliche Last bei PKW auf Dauer haben, mehr Abrieb bei Reifen und Bremsen.
Es wird also Alternativen geben, Gas wäre eine Gute von vielen, ich sehe das nicht so wie sie.
Batterie wird nicht die Dauerlösung.<<

Auch ich habe bis vor gar nicht langer Zeit das Elektroauto für eine technologische Sackgasse gehalten. Mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher.

14:20 von wenigfahrer

Welchen Sinn sollten Hunderte Kilo zusätzliche Last bei PKW auf Dauer haben, mehr Abrieb bei Reifen und Bremsen.
.
mehr Gewicht heißt auch mehr Energieverbrauch
ob Diesel Benzin .... oder Strom

und Zitat "265.227 E-Fahrzeuge zugelassen in Deutschland.
rund 65,8 Millionen Fahrzeuge auf Kraftstoffbasis."
wie werden E Autos subventioniert und wie konventionelle abgezockt
Aber keine Angst
den Steuerausfall wenn es keine Verbrenner mehr gibt holt man sich dann bei E Autos wieder rein
sollten die sich etabliert haben

@DrBeyer

Die alte Bleibatterie hat durchaus ihren Charme. Bezogen auf die Volumenenergiedichte ist sie der Lithiumbatterie gleichwertig aber der Kurzschlussstrom ist erheblich größer. Also eine Frage der Anwendung. Wo es nicht auf die Masse ankommt und hohe Stromstärken gebraucht werden ist sie von Vorteil.

@ 13:51 von GeMe

"Dass der Kunde im Durchschnitt am Tag nur 40 Km fährt, spielt dabei keine Rolle. Eine Reichweite von 200 Km wäre für den größten Teil der E-Autos mehr als ausreichend,um in der Woche zur Arbeit zu kommen und an einem Tag in der Woche zu laden."

Tja, die Ausnahmen sind halt nicht selten. Der Wochenendausflug, Opa/Oma besuchen, Urlaub ....

Wer 5 Tage Urlaub machen möchte, will nicht 4 Tage mit Laden verbringen (einmal auf der Hin- und einmal auf der Rückfahrt übernachten). Außerdem muss man bei 10% Ladesäulen im Verhältnis zu E-Autos erst mal eine freie Säule finden. Vielleicht amüsant für jemanden der den Kick braucht, ob er es bis zu nächsten freien Säule schafft.

Viel teurer und doch kein vollwertiges Auto. Wer kann sich schon ein Auto für den Alltag und eines für die vielen Sonderfälle leisten?

14:47 von DrBeyer

Jede städtische Feuerwehr ist heutzutage bereits entsprechend ausgerüstet.
.
wenn sie es sagen :-)

also das Fahrzeug muß man in eine Wanne mit Wasser gefüllt setzen,
damit die Batterie gekühlt wird
Bei uns im Parkhaus haben mal 6 E Autos gebrannt
(zugegeben vor 15 Jahren)
Die Feuerwehr beschränkte sich darauf die Fahrzeuge im Umfeld wegzuräumen
Der Beton war 1/2 m aufgeschäumt und der Teil des Parkhauses musste mehrere Monate saniert werden

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