Kommentare - Corona-Krise: Hartes Ringen um weitere Lockerungen

02. März 2021 - 08:07 Uhr

Lockerer gegen Bremser: Einige Länderchefs fordern weitere Öffnungsschritte - ungeachtet des Inzidenzwertes 35 als Schwelle. Andere warnen vor voreiligen Lockerungen. Die Gefahr einer dritten Welle sei zu hoch.

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Kommentare

Nachdem alle in der Pandemie

Nachdem alle in der Pandemie einen riesigen Schuldenberg angehäuft haben und es absehbar ist, dass alle bald geimpft sein können, sind Lockerungen dringend angesagt.

Bei der Seuchenbekaempfung

muessen die Massnahmen von Anfang an greifen. Ansonsten verliert man die Glaubwuerdigkeit. Der partielle Lockdown des Reiseverkehrs, der zu Beginn notwendig gewesen waere aber nicht stattgefunden hat, laesst sich nachtraeglich nicht gut machen durch den Lockdown der Friseure oder Restaurants.

Wir erleben anstelle konsequenter Massnahmen zu Beginn ein Herumgeeiere seit mehr als 12 Monaten. Man hat das Virus zu Beginn nicht in den Griff bekommen und laeuft ihm seitdem hinterher.

Insofern finde ich, dass es egal ist was man jetzt tut. Die Zeit kann man nicht zurueckdrehen. Der Wirtschaft zu schaden, bei einer epidemischen Verbreitung des Virus im eigenen Land ist nicht mehr angezeigt. Bei der Anzahl der Infektionen hat man die Kontrolle seit langem verloren. Mutationen sind logische Konsequenzen.

Kuemmert euch besser um die Impfung.

"Die Gefahr einer dritten Welle sei zu hoch."?

Wir haben schon den Lockdown und die 3. Welle ist trotzdem im Anmarsch.

Das lässt sich nicht ändern, es sei denn man schließt wirklich absolut alles bis zu Krankenhäusern und Altenheimen. Das ist zum einen unrealistisch und zum anderen wäre das Virus hinterher eh noch da und die 3. Welle würde dann kommen. Das hat auch mit der Anpassung des Virus an den Wirt zu tun. Ein Virus breitet sich am besten aus, wenn es seinem Wirt nicht schadet. Das ist auch bei den Menschen ohne Voerkrankungen fast immer der Fall (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Das Ziel aller Maßnahmen war am Anfang die Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern und dabei sollte es bleiben.

Man muss lediglich 10

Man muss lediglich 10 Menschen pro Minute im Landkreis impfen. Das 24/7 28 Tage lang. Ind schon ist Deutschland in einem Monat durchgeimpft. Geht nicht?
Dann will ich wissen, was da nicht gehen sollte, ausser der fehlende Impfstoff.
Sobald man nachrechnet, wird das ganze Ausmaß des kollektivversagens deutlich.

Komisch ist das schon

Jetzt warnen die Politiker vor den psychologischen und wirtschaftlichen Schäden bei den Menschen und bei der Wirtschaft durch einen längeren Lockdown. Komisch, jetzt mitmal .

@ Werner40, um 08:18

“Nachdem alle in der Pandemie einen riesigen Schuldenberg angehäuft haben und es absehbar ist, dass alle bald geimpft sein können, sind Lockerungen dringend angesagt.“

Da ist leider nicht viel Richtiges an dem, was Sie schreiben.

Weder dürften “alle“ einen riesigen Schuldenberg angehäuft haben, weil es Sparten/Berufe gibt, in denen jede Menge Geld oder zumindest normal weiter verdient wurde,
noch werden “bald“ (welche zeitl. Größenordnung stellen Sie sich denn vor?) alle geimpft sein.

Aufgrund dieser zeitlich überhaupt nicht überschaubaren Prognose ist es weder gerechtfertigt noch vertretbar, bereits jetzt Lockerungen vorzunehmen.

Also bitte mit nicht mit falschen Prämissen falsche Forderungen stellen.

Inzidenzwerte

Die Politiker haben es noch nicht kapiert! Die Inzidenzwerte werden zwangsläufig steigen und der Wert von 35 nie erreicht werden. Aber nicht wegen der Lockerungen, sondern weil die Politik eben viel mehr Personen getestet möchte. Wenn dann neue Infektionen entdeckt werden steigt der Inzidenzwert logischerweise an. Es muss daher der Inzidenzwert mathematisch mit der Menge der getesteten Personen verknüpft werden um eine korrekte Aussage über steigende oder sinkende Fallzahlen zu erhalten. Alles andere ist unkorrekt und nahe bei fake-news.

Ist die Gesundheit eine beliebiger Spielball ...

Ist denn die Gesundheit ein beliebiger Spielball der Politiker?
Es steht außer Frage und ist in unzähligen Umfragen bewiesen, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung einen sicheren Weg gehen möchte, also lieber auf eine schnelle Öffnung verzichtet.
Wer schreit denn nach Öffnungen, doch hauptsächlich Handel und Medien.

Es geht doch aber nicht nur um Sterbefälle, sondern auch um Schädigungen nach der Krankheit. Und die Gefährlichkeit der Mutationen kann bislang kaum jemand richtig einschätzen.

Wurde doch erst vor wenigen Wochen eine eindeutige Perspektive aufgezeichnet, alle haben eine Perspektive gefordert und haben diese doch bekommen, nämlich ein Inzidenzwert von 35!
Und jetzt soll soll dieser wieder weg fallen? Was ist denn hier noch verlässlich in der Politik.
Sind wir Menschen der Bevölkerung denn nur noch Spielball von Interessengruppen?

@ 08:18 von Werner40 & 08:31 von IBELIN

Was eine nachlässige verfehlte Pandenie-Strategie und -Politik ist, lässt sich im Parallelbericht über San Marino nachverfolgen. Alle seriösen Fachexpert*innen bestätigen zweierlei:
Einerseits dass die Lockdown-Maßnahmen und die AHFL-Regeln gegriffen haben und die infektionskurven abgeflacht haben; andererseits aber auch, dass sich sowohl das Wissen über das Virus wie auch das Virus selbst (Stichwort: Mutanten) ständig entwickelt, weshalb es unredlich ist, mit dem Wissen und der Entwicklung von heute die Lage vor etlichen Monaten zu bewerten.
Etwas anderes ist eine seriöse Fehleranalyse: und da kommen bei allem redlichen Engagement Gesundheitsminister Spahn wie auch Ministerpräsident Söder an manchen Stellen nicht gut weg.

an IBELIN

Es ist entscheidend, dass Maßnahmen bei einer Pandemie schnell greifen müssen. Es ist auch richtig, dass wir seit Monaten inkonsequente Maßnahmen erleben, bzw. ein fahrkässiges Unterlassen. So konnte man den Virus nicht in den Griff bekommen und läuft der Entwicklung hinterher.
Nicht richtig ist, dass es egal ist, was man jetzt tut. Den angerichteten Schaden kann man nicht widergut machen, aber ein "Weiterso" wird weiterhin großen Schaden anrichten.
Es gälte nicht zu resignieren und weiter Illusionen nachzuhängen.
In einer Pandemie ist es nicht vertretbar, weiterhin hohe Inzidenzen und damit praktich Mutantenzucht zu betreiben.
Es ist nicht vertretbar weiterhin herum zu probieren. Es ist nicht vertretbar, weiterhin nicht einhaltbare Versprechungen zu machen. machen.
Es ist nicht vertretbar. offensichtlich erfolgreiche Strategien zu ignorieren oder mit Floskeln beiseite zu wischen.
Trotzdem, es wird so weiter gehen und die Demokratie wird Schaden nehmen...

>>Einige Länderchefs fordern

>>Einige Länderchefs fordern weitere Öffnungsschritte - ungeachtet des Inzidenzwertes 35 als Schwelle.<<

Ich bin nicht so vermessen zu glauben, ich hätte eine Lösung für das Problem, und dauerhafter Lockdown ist in der Tat einfach nicht realisierbar.
Wenn ich aber obiges lese, dann scheint es mir, als versuche man jetzt, ein biologisches Problem mittels politischer Entscheidung zu lösen.
Ich stelle mir vor, dass man eine Brücke baut, zu der ein Bauingenieur die Querschnitte der Brückenpfeiler berechnet hat, was aber nicht filigran genug aussieht und deshalb auf vehementen Protest der Bevölkerung stößt. Also beschließt die Politik, die Querschnitte aller Pfeiler einfach zu halbieren, uns so sind alle glücklich.
Wie die Geschichte letztlich enden wird, muss ich nicht erläutern …

Dem Land wird die zukunftsfähigkeit genommen

Freie soziale Kontakte sind nun wirklich die Grundlage einer jeden funktionierenden Gesellschaft. Ein Staat, der die Bürger nach Haushalten sortiert, nimmt dem Land jede Zukunftsfähigkeit und versündigt sich an einer zweistelligen Millionenzahl von Singlehaushalten und an der Jugend, für deren Persönlichkeitsentwicklung es unabdingbare Voraussetzung ist, soziale Kontakte zu noch unbekannten Menschen knüpfen zu können. Der Generation Corona dies vorzuenthalten, stellt eine massive Gefährdung der psychischen Gesundheit der jungen Bevölkerung und damit der Zukunft des Landes dar.

Ich zitiere einen Kommentar aus der neuen Zürcher Zeitung über die Lage in D:

"Die führende Industriegesellschaft Europas, sie bekämpft die Pandemie weiterhin vorwiegend mit den Methoden des Mittelalters: Menschen werden in Angst gehalten und weggesperrt."

Welche Inzidenzen als Maßstab?!

„Bayerns Ministerpräsident Markus Söder forderte, man müsse mit Vorsicht und Umsicht öffnen. Es sei eine regionale Differenzierung für diejenigen notwendig, die sehr niedrige Inzidenzen hätten - und umgekehrt eine Notbremse und Hotspot-Strategie für die Bereiche, die sehr weit oben seien, sagte er dem Sender RTL/n-tv.“

Da hat er grundsätzlich nicht unrecht. Wir sollten uns aber auf realistische Inzidenzen fest legen.

Wenn man andere Länder um uns herum sieht und die Situation von bspw Schweden mit berücksichtigt, dann kann man guten Gewissens sagen: unter 150 kann man alles öffnen.

Das wäre zwar ein Eingeständnis, dass der lange und harte Lockdown bis jetzt eigentlich umsonst gewesen ist. Aber faktisch ist er das ja auch. Da hilft mein Lamentieren.

Inzwischen haben wir Millionen aus der höchsten Risikogruppe geimpft und zum Glück haben nun auch die Regierungen erkannt, dass man Heime und ambulante Pflege direkt vor Ort und nicht indirekt durch Inzidenzen schützen muss.

Hallo Gogolo,

voll meine Meinung. Dieser Inzidenzwert wie auch der R-Wert ist abhängig von der Anzahl der Testungen.
Aussagekräftiger ist die Übersterblichkeit und die Auslastung des Gesundheitswesens.

@kurtimwald

"Es geht doch aber nicht nur um Sterbefälle, sondern auch um Schädigungen nach der Krankheit." Am 02. März 2021 um 08:54 von kurtimwald

*

Nein, es geht darum die Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern, es geht um Intensivbetten samt Personal.

Man kann nicht jede Infektion mit Corona verhindern und auch leider nicht jeden Tod durch Corona. Das schafft man bei anderen Erkrankungen auch nicht.

Zumal wir es in Deutschland vergleichsweise verdammt gut haben - auch dank der Politik. (Auch wenn ich etliche Kürzungen in der medizinischen Versorgung sehr kritisch sehe.)
Hier in Deutschland hat man das Privileg überhaupt in eine Risikogruppe zu kommen - in anderen Ländern stirbt schnell man weil etliche Krankheiten nicht behandelt werden.

Aber für manchen Kritiker ist die Politik auch schuld, wenn 100-jährige mit 5 Voerkrankungen an / mit Corona sterben.

Insidenzwerte sind jetzt unrelevant

Wenn alle über 80 geimpft sind, dann wird es kaum noch Todesfälle geben. Wer wird durch die Ansteckung jetzt überhaupt noch ernsthaft krank? Das ist jetzt die Frage. Oder?

@ Am 02. März 2021 um 08:54 von Gogolo

> Die Politiker haben es noch nicht kapiert! Die Inzidenzwerte werden zwangsläufig steigen und der Wert von 35 nie erreicht werden.

Dieser Illusion geben sich leider nicht nur Politiker hin, sondern auch weite Teile der Bevölkerung. Der Inzidenzwert von 35 als "magische" Grenze bedeutet nichts anderes als Lockdown bis zum St. Nimmerleinstag. Und jetzt kommt mir bitte niemand mit Australien oder Neuseeland als Beispielen und auch nicht mit fernöstlichen Ländern! Denn Deutschland ist zum einen keine Insel, zum anderen sind mancherorts durchgeführte radikale Maßnahmen nicht mit unserer freiheitlichen Demokratie vereinbar.

Karl Lauterbach will

Karl Lauterbach will Lockerungen. Mediziner finden das sehr leichtsinnig und unverantwortlich.

um 08:41 von Tada

,,...Das Virus breitet sich am besten aus, wenn es seinem Wirt nicht schadet. Das ist auch bei den Menschen ohne Voerkrankungen fast immer der Fall (Ausnahmen bestätigen...)"

Eine bislang noch schwach entwickelte Forschung, die über das ,,Sozialverhalten" von Viren. Man kommt so schlecht an reliable facts, besonders durch Angaben von ehrlichen Viren. Wenn ich das richtig sehe, ist es dem Virus eher schnuppe, ob er seinem Wirt schadet oder nicht. Das hat er mit vielen Investoren gemein. Das Virus handelt wie K. I. ohne Programm mit einer simplen Startsequenz. Die einzige Kraft, die den Fraß stoppen kann ist Vernunft, die wiederum Quelle ist für umsichtiges Handeln, welches nicht den eigenen Vorteil als Mittelpunkt hat und auch nicht Beharren auf alten Gewohnheiten. Corona deckt rigoros und nachhaltig Schwachstellen im humanen Miteinander auf. Nach gut einem Jahr Erfahrungen sollte es doch langsam ankommen, daß der Virus nur Transmitter ist für einen lange fälligen Paradigmenwechsel.

an Tada

Wir haben seit vielen Wochen eine Lockdown light, der den Virus nur sehr langsam zurück drängen konnte. Die Politik und die Medien haben aplaudiert. Nun ist klar, dass die Mutanten durch den Lockdown light nicht zurück zu drängen sind, insbesondere nicht, wenn Lockerungen erfolgen.
Ihre Vorstellung von Evolution sind schlicht unausgegoren.
"Das Ziel aller Maßnahmen war am Anfang die Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern und dabei sollte es bleiben."
Besser nicht! Dieser Beschluß und seine Folgen, nahm von
anfang an den Tod von Tausenden hin. Er bewirkte auch das zögerliche Handeln, das für den wenig effektiven Dauerlockdown verantwortlich ist. Dieser hat der Wirtschaft mehr geschädigt, als ein kurzer wirkungsvoller Lockdown mit anschließenden notwendigen lokalen Maßnahmen.
Informieren sie sich, wie in den Ländern, die diese alternative Strategie verfolgten, die Pandemieschäden minimiert wurden.

Wenn Vereinssport wieder

Wenn Vereinssport wieder erlaubt werden soll, braucht man doch nicht weiter über Lockerungen bzw. Keine Lockerung diskutieren. Dann sind alle weiteren Reglementierungen das Papier nicht wert. Es werden Bereiche bevorzugt, die es gar nicht verdient haben. Machen wir ja auch bei der Impfung so. Krebskranke weit hinter Lehrer, weil ja noch die Lehrer der oberen Klassen dazu kommen. Nur wurde gestern geschrieben, nicht die Kinder infizieren die Erzieher, sondern diese sich untereinander. Da fragt noch jemand ob Gesundheit ein Spielball der Politik ist.

@ 08:54 von kurtimwald - Mehrheit für lockdown?

„Ist die Gesundheit eine beliebiger Spielball ...
Ist denn die Gesundheit ein beliebiger Spielball der Politiker?
Es steht außer Frage und ist in unzähligen Umfragen bewiesen, dass die Mehrheit der deutschen Bevölkerung einen sicheren Weg gehen möchte, also lieber auf eine schnelle Öffnung verzichtet.
Wer schreit denn nach Öffnungen, doch hauptsächlich Handel und Medien.“

Ich habe täglich viel Kontakt mit Menschen aus allen Bevölkerungsgruppen und aus vielen Regionen in Deutschland. Ich kann Ihnen versichern, dass Sie bei den U60-Jährigen relativ wenige finden, die den lockdown gut finden.

Erst bei den Menschen Ü80 überwiegt die Zustimmung.

Zwischen 60 und 80 hält es sich die Waage.

In der Altersklasse bis U70 gibt es ca. 70 Mio Menschen.

U70 spielt Corona gesundheitlich nur für schwer Vorerkrankte eine andere Rolle als bspw. eine andere respiratorische Erkrankung.

Nein. Es gibt ganz sicher KEINE Mehrheit für Maßnahmen, schon gar nicht für einen lockdown.

Auch wenn wir uns alle

Auch wenn wir uns alle wünschen das alles bald ein Ende hat sind die jetzigen Lockerungen, meiner Meinung nach, nur dem Superwahljahr zuzurechnen. Ich kann beim besten willen nicht erkennen was sich im Vergleich zum November letzten Jahres an der Situation verändert hat. Das jetzt 3% der Bevölkerung geimpft sind, daran kanns ja nicht liegen. Die Zahlen sind weiter hoch, die Hotspots wie Bayern und Sachsen haben sich teilweise noch verstärk. Was wir brauchen sind endlich nachvollziehbare individuelle Lösungen. Schon wieder kocht jedes Bundesland sein eigenes Süppchen. Ich lebe zB in Bremen an der Landesgrenze 3km von zu Hause entfernt gelten schon wieder ganz andere Regeln als in Bremen, da blickt doch keiner mehr durch.

@Werner40 08:18 Uhr

"...und es absehbar ist, dass alle bald geimpft sein können,..."

Hier in Deutschland? Echt?

Strategien verändern!

Selbst Herr Lauterbach, der bisherige Hardliner in Person, hat gestern im TV für Lockerungen plädiert und fordert, um das verwirklichen zu können, eine Änderung des bisherigen Vorgehens, u.a. mit vielen und gezielten Testungen. Es ist aber auch längst allerhöchste Zeit für differenziertere, intelligentere Strategien - meine Worte seit Monaten schon! Nur immer mehr Wegsperren und immer mehr gepumptes Geld in unzählige bedrohte Existenzen zu schaufeln, ist in keiner Weise zielführend. Es ist auf Dauer nicht bezahlbar. Und was noch entscheidender ist, selbst wenn es die Coronazahlen vielleicht zu reduzieren vermag, so werden auf der anderen Seite Millionen Existenzen in den Ruin getrieben, was zwar ggf. diese Menschen etwas mehr vor Corona schützt, sie jedoch ganz anderen, oft noch sehr viel ernsthafteren gesundheitlichen Herausforderungen ausliefert. Es gibt so viel verlorene Zeit aufzuholen! Meine Bitte an die Verantwortlichen: Packen Sie es endlich an!

@08:42 von Bender Rodriguez / Man muss

das geht schon mal gar nicht.. Das ist doch Ländersache, da gibt man doch nicht die Zügel aus der Hand und entscheidet für die Bürger. Unser Nachbar 83Jahre alt musste in einer Schlage vor dem impfen warten und warten..er ist umgefallen und sie erwarten das man 10 Menschen pro Minute impft? In Deutschland, schminken sie sich das ab und am besten gar nicht fragen WARUM es nicht geht. LOL Da gibts dann sofort einen Corona-Gipfel zum Lockdown.

Dritte Welle?

Frau Merkel hat doch letztens gesagt, wir wären mittendrin!?

Oder sind wir in der vierten?

Der Lockdown ist gescheitert

Der Lockdown ist gescheitert, die dritte Welle kommt trotzdem. Mit Lockdown zwar verzögert bzw. gebremst, aber der Preis ist eine Konkurswelle, Arbeitslosigkeit, usw.
Wir können uns das eigentlich nicht leisten.
Wir wissen nicht, worüber die Ansteckungen erfolgen, die Mutationen finden ihren Weg.
Vielleicht sind es die Berufspendler, die täglich die Grenzen überschreiten um unseren Pflegemarkt, Reinigungsfirmen, usw. am laufen halten?
Aus meiner Sicht wird früher oder etwas später jeder von uns mit den Mutationen in Kontakt kommen, das ist eben Evolution.
Es gibt auch keinen Plan, keine Aussage wann die Bevölkerung durchgeimpft sein wird. Für mich sieht das völlig Planlos und Ratlos aus.....

Intensivkapazitäten

1.Welle zu lange gewartet, 10.000 Tote. 2.Welle noch länger gewartet, dann Lockdown-Light, 50.000 Tote. Nun lockern wir in die dritte Welle rein und die Intensivstationen sind immer noch so voll wie auf dem Höhepunkt der ersten Welle. Dazu höhere Ansteckbarkeit von B117 und chronische Erschöpfung bei den Intensivpflegern. Jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied...

Tja, so ist das ...

... wenn man auf Sicht fährt. Da wird einem die 35 als neue 50 verkauft. Damit hat unsere Regierung den Eindruck vermitteln wollen "Wir tun was!"

Und dann schnellen die Inzidenzwerte wegen Mutanten hoch und wir sind sogar von der 50 weiter entfernt denn je. Schon ungünstig!

Mittlerweile wird unsere Regierung sicher zu der Erkenntnis gelangt sein, dass es besser gewesen wäre, bei der 50 zu bleiben.

@ 09:02 von logig- Mutantenzucht durch hohe Inzidenzen?!

Sie verbreiten hier Blödsinn.. hohe Inzidenzen haben bspw Tschechien oder hatte man auch in Schweden. Sind dort „gefährliche“ Mutanten entstanden? Nein.

Hören sie lieber auf Experten wie Prof. Dr. Klaus Stöhr. Der ist Deutschlands erfahrenster Epidemiologe.

Er hält das Thema mit den Mutationen für überzogen und für nicht wesentlich gefährlicher, als die bisherigen Varianten.

Zudem gibt es den ursprünglichen „Stamm“ aus Wuhan schon gar nicht mehr. Bei uns haben sich schon unzählige andere Varianten durchgesetzt und wurden dann wieder von anderen abgelöst.

Rund 6.000 Varianten sind schon bekannt. Viele davon sind schon wieder verschwunden.

„Es besteht kein Grund, das Spektrum der SARS-CoV-Bekämpfungsmaßnahmen oder spezielle Schutzkonzepte wegen der anteilmäßigen Zunahme der B.1.1.7 Variante oder anderer Varianten jetzt zu verändern.“

Covid-Strategie Punkt de

Update vom 28.2.2021

Was nochmal, außer

Was nochmal, außer Weihnachten war der Grund für den Lockdown? Die infektionszahlen müssen runter, die vulnerablen müssen geschützt werden und damit die Todesfälle gesenkt, die inzidenz auf 50. die ersten beiden Punkte haben wir geschafft, bei der inzidenz hapert es noch. Stattdessen wurde eine inzidenz von 35 und niedriger festgelegt, ein dritte Welle prophezeit. Hoffentlich kommt jetzt bei all den Lockerungsansinnen nicht wieder eine böse Überraschung.

Durcheinander

In der SZ von heute (Bayernteil) kann man auf einer Seite das derzeitig Durcheinander der Corona-Politik bewundern. In einem Artikel fordert Aiwanger (Wirtschaftminister) mehr Öffnungen von Gastronomie und direkt darunter wird berichtet, dass die ersten Landkreise Schulen und Kitas wieder schließen, die seit letzter Woche offen sind. Gleichzeitig werden Bau- und Gartenmärkte geöffnet.

Unter Strategie habe ich mir immer etwas Langfristiges vorgestellt.

Wenn es also in innerhalb eines Bundeslandes schon solche Differenzen herrschen, dann bin ich nicht sehr optimistisch, worauf sich die MPs von 16 Ländern so einigen könnten.

Von den Inzidenzen 35 bzw. 50 hat man sich erkennbar verabschiedet, ohne das so zu sagen.

Wir dürfen gespannt sein.

an andererseits

"Einerseits dass die Lockdown-Maßnahmen und die AHFL-Regeln gegriffen haben und die infektionskurven abgeflacht haben; andererseits aber auch, dass sich sowohl das Wissen über das Virus wie auch das Virus selbst (Stichwort: Mutanten) ständig entwickelt, weshalb es unredlich ist, mit dem Wissen und der Entwicklung von heute die Lage vor etlichen Monaten zu bewerten."

Ja, die Maßnahmen haben gegriffen,und zwar mit den schon damaligen Wissen erwartbaren Einschränkungen. Das Wissen von damals reichte vollkommem zu eine wissenschaftlichen Prognose aus und diese gab es auch. Mit dem Leben von Tausenden probiert man nicht herum. Weshalb hat Frau Merkel zunächst und im Grunde bis heute ein konsequenteres Vorgehen gefordert.
Wenn man zu Anfang nicht genug gewußt hat, so zeigt sich doch im Verlauf, spätestens bei Beginn der zweiten Welle, eine bemerkenswerte Lernunwilligkeit der "Verantwortungsträger".
Sie hält an. Leider

@Werner40

"Nachdem alle in der Pandemie einen riesigen Schuldenberg angehäuft haben und es absehbar ist, dass alle bald geimpft sein können, sind Lockerungen dringend angesagt."

Meine volle Zustimmung. Und was derzeit überhaupt nicht thematisiert wird: der prozentuale Anteil positiver Tests an der Gesamtzahl der durchgeführten Tests sinkt seit mehreren Wochen kontinuierlich (Quelle: z.B. ntv)! So betrachtet kann überhaupt nicht bestätigt werden, dass das Pandemiegeschehen sich verschlimmert, im Gegenteil!

08:41 von Tada

Das lässt sich nicht ändern, es sei denn man schließt wirklich absolut alles bis zu Krankenhäusern und Altenheimen.
.
dachte die Gruppe 1 (Altenheime, Pflege ) wäre weitestgehend verimpft
wo sehen sie ein Problem

Öffnen mit Verstand

wäre angesagt. Nachdem gestern zumindest mal die Gartenmärkte geöffnet wurden, waren diese anscheinend sofort überfüllt - was kein Wunder ist denn die Leute haben es satt!
Besser wäre es wenn man weitgehend alles wieder öffnen würde damit sich alles besser verteilt und nicht alle an die gleichen Plätze rennen würden. Natürlich mit Zutrittsbeschränkung und unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen!

@kurtimwald 8.54 Existenzen als Spielball der Maßnahmen?

Ich kann Ihre Argumentation nachvollziehen. Nur, Sie stellen es so dar, als seien da lediglich "Interessengruppen" am Werk, die um ihre Pfründe fürchten. Bitte machen sie sich klar, dass es hier nicht einfach um schnöde wirtschaftliche Interessen geht. Es geht um die nackte Existenz von Hunderttausenden, wenn nicht gar Millionen Menschen! Stellen Sie sich einmal vor, Sie gingen von heute auf morgen ihrer Einkünfte verlustig. So geht es zum Beispiel unzähligen Gewerbetreibenden, so geht es unzähligen freischaffenden Künstlern, Schauspielern, Musikern... Versetzen Sie sich in deren Lage! Was macht so eine Situation mit der psychischen und letzten Endes auch physischen Gesundheit? Die Gefahr bei einem Weitermachen wie bisher ist allzu groß, dass die Folgen der Maßnahmen die Folgen der Covid-Pandemie auf Dauer übertreffen.

Vorsicht!

"Es wäre falsch, einfach einige Bereiche zu öffnen, weil die Menschen lockdownmüde sind", sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der deutschen Amtsärzte, Ute Teichert, der "Rheinischen Post".

Richtig, Öffnen, nur weil die Leute es so wollen, brauchen und dürfen: Das darf nicht passieren.

Das wäre ja fast schon... demokratisch!

Lockerungen

Mit dem Lockdown in seiner jetzigen Form muß Schluß sein. Einzig an Stellen, die deutliche Menschenmassen anziehen, muß weiter mit strikten Beschränkungen reagiert werden, also Stadien, Diskos- mit anderen Worten die Partyszene. Dazu zählt sicher nicht der lokale Einzelhändler oder Autohäuser oder Baumärkte etc. Dort kann in der Regel der Abstand sehr gut eingehalten werden, solange die AHA Regeln befolgt werden. Das funktioniert im Lebensmittelbereich auch. Und bitte bedenken, je mehr Menschen man testet je mehr wird man finden. Und natürlich Impfen nicht vergessen. Und mit grippeähnlichen Syntomen bleibt man besser zu Hause.

um 08:18 von Werner40

,,Nachdem alle in der Pandemie einen riesigen Schuldenberg angehäuft haben und es absehbar ist, dass alle bald geimpft sein können, sind Lockerungen dringend angesagt."

Das ist in vielen Branchen Tatsache einschließlich der vielen Berufsgruppen, die untereinander abhängig sind. Das ist aber nur eine Facette von mehreren. Ich kenne viele Menschen, die - man kann es nicht anders sagen - ohne große Mühe bisherige Standards ihrer Lebensführung überdacht haben und Gewohnheiten hinterfragen, die nicht nur kostspielig waren, sondern auch überflüssig. Schwere Autos, Shopping, Muckies, Deko und Ablenkung (von was eigentlich?) sind auch nur Selbstzweck ohne jede Bindung an Sinnerfüllung.

Man kann es auch einfach 'Sparen' nennen, wenn man nicht darüber nachdenken will.

Lockerungen

sind sicher eine Möglichkeit, den Menschen ein wenig normales Leben zurück zu geben. Es liegt dann in den Händen derer, welche nach Öffnungen schreien.
Den angestrebten Inzidenzwert 35, werden wir bundesweit eh nie erreichen. In meinem Landkreis liegt dieser seit 4 Wochen zwischen 34,5 und 31,1.

@Gogolo 08:54

"Die Politiker haben es noch nicht kapiert! Die Inzidenzwerte werden zwangsläufig steigen und der Wert von 35 nie erreicht werden."

Nein, Sie haben es noch nicht kapiert!
Selbstverständlich können der Wert von 35 und auch deutlich darunter liegende Werte erreicht werden! Wir waren auf einem guten Weg ...

"Aber nicht wegen der Lockerungen, sondern weil die Politik eben viel mehr Personen getestet möchte."

Und da zeigen Sie, dass Sie es noch nicht verstanden haben.
Durch mehr Tests würden vielleicht vorübergehend mehr Infizierte entdeckt, aber aufgrund einer großen Zahl unterbrochener Infektionsketten würde die Zahl schnell wieder sinken.

"Es muss daher der Inzidenzwert mathematisch mit der Menge der getesteten Personen verknüpft werden um eine korrekte Aussage über steigende oder sinkende Fallzahlen zu erhalten."

Und hier zeigen Sie, dass Sie uninformiert sind.
Das wird doch längst gemacht! Oder was denken Sie, wozu die Positivrate da ist?

Ich habe schon mal

Ich habe schon mal kommentiert, gäbe es für Zeiten einer solchen Pandemie eine Gesetzeslage, die ein zentrales Agieren unter zeitweiliger Aussetzung des förderalismus ermöglicht, wäre uns mehr geholfen. Jetzt gibt es eine sogar datenschutzgerechte App von „Fanta vier“. Die heißt „Luca“ und ermöglicht eine Kopplung zwischen Gesundheitsamt und Aufenthaltsort, vereinfacht gesagt. Damit hätten die Gesundheitsämter die Möglichkeit der Nachverfolgung, um die es doch auch geht.
Und schon geht wieder das Gezerre los, ja, aber wir wollen was anderes, was eigenes. Warum haut da der Herr Spahn nicht auf den Tisch und sagt, diese oder ihr faxt weiter.

Strategie Perspektive

Der Ethikrat empfiehlt einen Plan, um die Perspektivlosigkeit konstruktiv und proaktiv anzugehen. Öffnen kann, wer Konzepte hat, die über das bisherige hinausgehen.

Nur mit weiter so funktioniert nicht mehr, zumal es trotzdem Infektionen gibt.
Impfen Impfen Impfen, man hofft hier endlich schneller weiterzukommen, AZ auch für Ältere wurde bereits im Ausland freigegeben.
Mit Erfolg.

Stures Prio-denken erschwert und verzögert, spätestens ab März/April muss es Impfstrassen geben, wo jeder hin kann.
Geimpfte sind Helfer zur Verhinderung von Infektionen für Alle.

Schnelltests 2x wöchentlich für alle sind ein Muss. Frankreich, Italien und Österreich haben Inzidenzen, die deutlich höher liegen als D, trotzdem bleibt regional geöffnet.

Es wird das Virus noch sehr sehr lange geben, ein lockdown ist langfristig nicht möglich, die Akzeptanz sinkt, die Menschen sind mürbe, arbeitslos, existentiell gefährdet, in vielerlei Hinsicht gesundheitlich angeschlagen.

@Sebastian15 09:15

"Der Inzidenzwert von 35 als "magische" Grenze bedeutet nichts anderes als Lockdown bis zum St. Nimmerleinstag."

Das ist falsch!
Inzidenz 35 bedeutet Lockdown light (so wie bei uns seit November) bis zum St. Nimmerleinstag. Bei einem richtigen Lockdown wäre die Zahl schnell erreicht.

"Und jetzt kommt mir bitte niemand mit Australien oder Neuseeland als Beispielen und auch nicht mit fernöstlichen Ländern!"

Klar kommen diese Beispiele! Warum soll Deutschland vorübergehend nicht auch eine Insel sein können? Warum soll man sich von asiatischen Ländern nicht auch das eine oder andere abgucken?!

09:02 von andererseits

"..........weshalb es unredlich ist, mit dem Wissen und der Entwicklung von heute die Lage vor etlichen Monaten zu bewerten."

Die epidemiologischen Daten waren bereits nach Wuhan bekannt und haben sich seither nicht geaendert, ausser dass infektioeseere Mutanten dazugekommen sind.

China und andere asiatische Laender waren sehr erfolgreich in der Pandemiebekaempfung.

09:12 von FritzF

Während eines langen Fluges haben alle das Bedürfnis
mal wieder nach draussen zu gehen.
.
"nach" einem langen Flug, Fritz, danach !!
während eines Fluges sehe ich Probleme

@ 08:51 von harry_up

"Weder dürften “alle“ einen riesigen Schuldenberg angehäuft haben, weil es Sparten/Berufe gibt, in denen jede Menge Geld oder zumindest normal weiter verdient wurde"
Sie meinen die großen Online-Händler wie zB Amazon - ja die haben verdient aber zahlen kaum Steuern.
Die großen Dax-Konzerne machen weiterhin Gewinne weil der Staat jede Menge Geld hineinschießt damit Deutschlands "Wirtschaft" super dasteht.
Aber es gibt Millionen Menschen die seit 1 Jahr ihre Berufe nicht mehr ausüben können und vom Staat bisher nichts - oder kaum etwas - gesehen haben als gute Worte. Deren Existenzen und die ihrer Familien stehen auch auf dem Spiel!
Wenn die eigene Existenz gesichert ist (sei es durch ein sicheres Einkommen, oder als Rentner) kann man froh sein - aber es gibt noch viele Menschen im Land denen es nicht so gut geht und keine Perspektive mehr sehen.
Das sollten sich auch mal die Regierungspolitiker und Virologen vergegenwärtigen statt weltfremde Empfehlungen zu geben!

Krisenmanagement

Sehr richtig, Herr Walter Borjahns!
Das so hoch gelobte Management der Kanzlerin ist praktisch nicht vorhanden. Ihre Ansprachen ans Volk laufen ins Leere, ihre Inzidenzregel vom 10.2. ist auch Geschichte. Man soll die großen Geschäfte wie Buchhandelsketten sowie Kaufhäuser in Großstädten mit den bestehenden Konzepten und Qm-Begrenzung umgehend öffnen, die Gastro bis Ostern. Mittlerweile ist die Zahl derer, die Öffnungen fordern eindeutig in der Überzahl. Die Leute sind müde und haben keinen Nerv mehr auf die ständigen und ewigen Bedenkenträger. Sogar KL hat mittlerweile ein Konzept vorgelegt, was schon was heißen will.

Infektionszahlen steigen

Die Infektionszahlen steigen nun seit ein paar Tagen - ein schlechter Trend. Hier sind Öffnungen völlig fehl am Platz. Was soll das in unserer gegenwärtigen Situation?

Grüße, Kurt

um 09:19 von Sunshine24

…Karl Lauterbach will Lockerungen. Mediziner finden das sehr leichtsinnig und unverantwortlich.

Diese verkürzte Darstellung kann man schon als böswillig erachten

09:19 von Sunshine24

Karl Lauterbach will Lockerungen. Mediziner finden das sehr leichtsinnig und unverantwortlich.
.
man sollte es nicht glauben
der Dr. med. Lauterbach ist Mediziner

Am 02. März 2021 um 08:42 von Bender Rodriguez

Man muss lediglich 10 Menschen pro Minute im Landkreis impfen. Das 24/7 28 Tage lang. Ind schon ist Deutschland in einem Monat durchgeimpft. Geht nicht?
Dann will ich wissen, was da nicht gehen sollte, ausser der fehlende Impfstoff.
Sobald man nachrechnet, wird das ganze Ausmaß des kollektivversagens deutlich.
#
#
Das wäre doch zu einfach, unsere Beamten hätten ja nichts zu tun.
Nachdem die Risikogruppen geimpft sind, könnte man ja in jedem Stadtteil nach Häuser impfen. Jeder könnte sehen an welchem Tag und welche Uhrzeit sein Impftermin ist. Einmal die Woche könnten noch zwei Stunden für Bürger eingerichtet werden die zu der eigentlichen Impfzeit nicht konnten.

09:19 von Sunshine24 Haben

09:19 von Sunshine24

Haben Sie " Hart aber fair " gesehen ?
Ich ja - und so stimmt das nicht ganz.
Er hat eindeutig erklärt, wie es seiner Meinung nach gehen könnte .
Ich kann nur empfehlen - bevor Un - oder Halbwahrheiten verbreitet werden - sich das noch an zu sehen.

@Bobswurst

"Wenn alle über 80 geimpft sind, dann wird es kaum noch Todesfälle geben. Wer wird durch die Ansteckung jetzt überhaupt noch ernsthaft krank? Das ist jetzt die Frage. Oder?"

Genau. Herdenimmunität muss bei einem Virus erreicht werden, das für alle gleichermaßen gefährlich ist. Ist bei Corona aber nicht so. Wenn alte, kranke Menschen geimpft sind, dürfte es durch die restlichen Fälle nicht mehr zu einer Überlastung der Krankenhäuser kommen, so dass jeder die bestmögliche Behandlung bekommt. Und genau das war doch immer das Ziel. Zero Covid ist unrealistisch. Jedenfalls wenn man vermeiden will, dass das Land wirtschaftlich und gesellschaftlich komplett den Bach runter geht.

Aufhoeren, Politiker zu zitieren

Wir brauchen eine nationale Arbeitsgruppe von Experten aus verschiedenen Bereichen, die Strategien erarbeitet, anpasst, umsetzt und - wichtig - regelmaessig kommuniziert. Zum Impfen, Testen, Kontaktregeln, Wirtschaft, moegliche Freiheiten. Ein Gremium mit einer Kompetenz und Autoritaet, die Politiker und Ministerien alleine nicht haben koennen.

Deshalb sollten ARD und andere aufhoeren, hauptsaechlich die Meinungen der Politiker zu zitieren. Die jeweils auch noch verschiedene Waehler und Lobbyisten ansprechen. Stattdessen wollen wir von den Task Forces hoeren, und von deren Strategien. Und das muss eingefordert werden!

09:27 von meela

und sie erwarten das man 10 Menschen pro Minute impft? In Deutschland, schminken sie sich das ab und am besten gar nicht fragen WARUM es nicht geht
.
also im letzten Jahr wurden meines Wissens 14 Mill Grippeimpfungen durchgeführt
ohne dass man Impfzentren bauen musste und groß darüber quatschte
warum (kann man auch klein schreiben)
weil es privat, nicht in staatlicher Hand organisiert wurde
wäre jetzt ein möglicher Grund

Am 02. März 2021 um 09:02 von logig an IBELIN

In einer Pandemie ist es nicht vertretbar, weiterhin hohe Inzidenzen und damit praktich Mutantenzucht zu betreiben.
Es ist nicht vertretbar weiterhin herum zu probieren. Es ist nicht vertretbar, weiterhin nicht einhaltbare Versprechungen zu machen. machen.
Es ist nicht vertretbar. offensichtlich erfolgreiche Strategien zu ignorieren oder mit Floskeln beiseite zu wischen.
_______
... und wissen Sie, was vor allenDingen nicht vertretbar ist ? Der wirklich dilettantische Umgang mit DER Rettungsperspektive schlechthin, der Impfstoffbeschaffung und vor allem der Verimpfungsstrategie und -Logistik, so wie sie (bis auf wenige Ausnahmen) läuft. Das vor dem Hintergrund, dass JEDE Impfung den Menschen die Rückkehr zur Normalität näher bringt. Die Bürger haben lange viel geleistet. Jetzt MUSS der Staat liefern und zwar zügig ! Nebenbei bemerkt, ich treibe kein Politiker-bashing; ich habe diese BK gewählt und meist mit BR konform.

Lockerungen immer eine Gefahr?

Bei der Diskussion um Lockerungen wundert mich, dass diese immer als eine Gefahr betrachtet werden. Könnten sie sich nicht auch positiv auf die Infektionszahlen auswirken? Ist es nicht besser, wenn zwei Freunde ein Museum besuchen, als sich in der eigenen Wohnung zu treffen? Es ist ja nicht so, dass im Moment alle Leute einsam Zuhause sitzen.

Antwort an weingasi1 : Ich

Antwort an weingasi1 :

Ich habe den Artikel in der Zeit gelesen.
Sehr interessant. Ich habe allerdings wohl ein anderes Verständnis und bin nicht so negativ eingestellt.

Aber ja, ich bin ein bescheidener Mensch.
Ich weiß aber eben auch, das " nichts so heiß gegessen wie gekocht wird ".

Zu Ihrem Wunsch wegen Israel :
Es gibt hier ( ! ) hygienische Vorschriften, die einfach gegen das Vorgehen , in Kneipen, Diskos o.ä. eine Impfung vor zu nehmen, sprechen. Und - mit Verlaub - darüber bin ich sehr froh.

Und es wird - spätestens wenn die Hausärzte ins Spiel kommen - deutlich schneller gehen mit der Impfung.
Also immer schön langsam mit den wilden Pferden.
Bleiben Sie gesund !

Sie machen es sich...

etwas zu einfach, denn auch bei Lockerungen für den Vereinssport, greifen bei diesem Hygienekonzepte.
Individuelle Sportarten sind mit Abstand möglich und werden von einigen sogar außerhalb von Sportstätten praktiziert. Allerdings laufen diese gesundheitserhaltenden Maßnahmen nicht unter dem Begriff Vereinssport.
Das öffnen der Sportanlagen sollte nicht gleichzeitig bedeuten, dass Abstandsregeln verletzt werden, sondern das Sport auf dem Vereinsgeländer wieder möglich ist, mehr nicht.
Bewegung und soziale Kontakte auch auf Abstand sind wichtig für Psyche und Physis, für jung und alt.

Stand 23. Oktober

Wir sind jetzt mit den Infektionszahlen genau so weit wie am 23. Oktober 2020, eine Woche bevor dieser 'Lockdown light' verhängt wurde. Die Intensivstationen sind immer noch viel zu voll. Warum jetzt lockern?

Falls man dennoch lockert, dann langsam Schritt für Schritt, um den Einfluss der jeweiligen Öffnung zu beobachten:

1. Schulen und Kindergärten öffnen. Dann die Infektionszahlen nach drei Wochen beurteilen.

2. Gastronomie öffnen. Dann die Infektionszahlen nach drei Wochen beurteilen.

3. Frisöre öffnen. Dann die Infektionszahlen nach drei Wochen beurteilen.

4. ... (und immer so weiter)...

Grüße, Kurt

ja das Problem mit den Binsenweisheiten ...

...bisherige Standards ihrer Lebensführung überdacht haben und Gewohnheiten hinterfragen,
die nicht nur kostspielig waren, sondern auch überflüssig.
Schwere Autos, Shopping, Muckies, Deko und Ablenkung (von was eigentlich?)
sind auch nur Selbstzweck ohne jede Bindung an Sinnerfüllung.

Man kann es auch einfach 'Sparen' nennen, wenn man nicht darüber nachdenken will.
.
jeder weiß es, besonders populär ist es trotzdem nicht
sich bei seinen Ausgaben an den Einnahmen zu orientieren
Sinn und Unsinn der Ausgaben zu hinterfragen und zu priorisieren

Am 02. März 2021 um 09:14 von Bobswurst

Wenn alle über 80 geimpft sind, dann wird es kaum noch Todesfälle geben. Wer wird durch die Ansteckung jetzt überhaupt noch ernsthaft krank? Das ist jetzt die Frage. Oder?
_____
Sie haben grundsätzlich nicht Unrecht allerdings würde ich die Spanne etwas weiter machen und sagen "alle über 70 und mit hohem Risiko". Egal, wichtig wäre zu impfen und das RAPIDO !

09:45 von IBELIN

China und andere asiatische Laender waren sehr erfolgreich in der Pandemiebekaempfung.
.
da wurde auch nicht diskutiert
da wurde angeordnet und gemacht
das war nicht menschenrechtskonform nach unserer Lesart
dafür aber überaus effizient

Strategien

Es gibt keine Strategie nur Blindflug. Die plötzliche Meinungsänderungen, weg von I.35 sind nicht zu verstehen, die Zahl selbst war es ebenso nicht.
Das was helfen kann ist Impfen! Die Versäumnisse und Verspätungen kommen uns teuer zu stehen. Auch wenn irgend wann die Millionen Dosen geliefert werden bleibt dennoch die Verspätung. A.Z. erst schlecht reden, jetzt den Impfstoff bewerben.. Dann können wir auch noch Impfstoffe verschenken.
Das lässt sich kaum noch vermitteln.

Am 02. März 2021 um 09:19 von Sunshine24

Karl Lauterbach will Lockerungen. Mediziner finden das sehr leichtsinnig und unverantwortlich.
____
Huuuch, ist der jetzt plötzlich vom Paulus zum Saulus mutiert. Das war doch der Oberlockdowner schlechthin. Und ich denke, der IST Mediziner, oder von wem reden wir hier ?

Einzelhandel öffnen

Der R-Wert ist offensichtlich wertlos.
tagesschau.de berichtete gestern im Live-Blog, dass in Südafrika die Infektionszahlen sinken.
(dito. Welt weit)
Wie kann es da sein, dass dies in D. nicht der Fall ist ?
Anstatt auf der R-Wert zu starren, muss die Bundesregierung, d. MPs, u. d. sonst. Verantwortlichen alle Möglichkeiten in Bewegung setzen, dass Schnell-Tests in Massen zu Massen-Tests der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Es muss an der Beschaffung gearbeitet werden.
Die negativen Schnell-Tests bieten die Möglichkeit des "Ausweises u. d. Zutrittsbefugnis".
Arbeitgeber sind aufzufordern (möglichst bald eine gesetzliche - strikte - Vorgabe für alle AG) nur diejenigen der Belegschaft Zutritt zu den Arbeitsplätzen/Wirkungsbereichen zu gewähren, die einen negativen Schnell-Test (+Label, Datum, Uhrzeit, min. ca. 48Std. - max. ca. 72Std.) vorweisen können.

Und wohin dann mit den Infizierten ?
Zurück in d. Fam. ist keine Möglichkeit.

@ 09:05 von Tino255

Man kann Ihnen zu gute halten, dass Sie die sozialen und psychischen Folgen der Pandemie mit im Blick haben. Man muss Sie leider dafür kritisieren, dass Sie die schwierige und manchmal fast dilemmaartige Abwägung zwischen Gesundheitsschutz, Freiheitsrechten, ökonomischen und sozial-psychologischen Aspekten einseitig auflösen möchte.

@DrBeyer

Es ist bedauerlich, dass es so viele gibt die sich der ständigen Kontrolle unterwerfen möchten.

Noch bedauernswerter ist die Stimmung die dadurch verursacht wurde.

Hat sich der neben mir testen lassen?
Hat sich mein Nachbar geimpft oder wird er sich impfen lassen?
Wieso lassen die sich damit Impfen?
Wieso testen soviele einen schnupfen?

Jeder ist unter Verdacht und beschuldigt die andere Seite.
Schön Misstrauen säen.

Kleine Rechnung zu Bender Rodriguez' Forderung

Man muss lediglich 10 Menschen pro Minute im Landkreis impfen. Das 24/7 28 Tage lang. Ind schon ist Deutschland in einem Monat durchgeimpft. Geht nicht?
Dann will ich wissen, was da nicht gehen sollte, ausser der fehlende Impfstoff.

Gehen wir mal davon aus, dass ein einziger Impfvorgang im Schnitt 5 Minuten dauert, immerhin muss die Spritze aufgezogen werden, der zu Impfende eventuell beruhigt, die Einstichstelle desinfiziert, die Injektion gesetzt … Schon brauchen wir für 10 Impfungen pro Minute 50 ausgebildete Personen pro Landkreis, die gleichzeitig arbeiten, bei 24/7 wären das 193 Fachkräfte bei 8h/Tag und 5 Tagen pro Woche (+ Ersatz bei Ausfällen). Dazu kommt noch das Personal für Vorgespräche, Datenerfassung und Nachbetreuung.
In Anbetracht dessen, dass wir Winter haben, von welchem Pflegekräftebaum wollen Sie das Personal für ein solches Unterfangen schütteln?
Dazu kommen dann auch noch der Impfstoff und Spezialspritzen, die wahrscheinlich fehlen würden.

Am 02. März 2021 um 09:19 von melancholeriker

Nach gut einem Jahr Erfahrungen sollte es doch langsam ankommen, daß der Virus nur Transmitter ist für einen lange fälligen Paradigmenwechsel.
_____
Einen Paradigmenwechsel hin zu ?? Ich weiss nicht so recht, was Sie meinen.
Möchten Sie die Gesellschaft umstrukturieren ? Wenn ja, Wie ? Und jetzt bitte keine Wolkenkuckucksheime oder märchenhafte Ideologien, sondern realistische Überlegungen. Träumer gibt's schon genug.

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