Kommentare

Anklage gegen 47 Hongkonger Aktivisten

wann ist mit einer schroffen Note der EU zu rechnen
wann beginnen die ersten Sanktionen ?

Heute Hongkong, morgen Taiwan

Heute Kongkong, morgen Taiwan. Übermorgen die Regionen, die ihr Terrain entlang der Seidenstraße an China verscherbelt haben.
China achtet nicht die Souveränität von Staaten. China übernimmt die Deutungshoheit darüber, was das Ziel und der Wille "befreundeter " Staaten ist. Und China ist übergriffig gegenüber Menschen und Völkern, die nicht sein Dominanzgebahren ertragen wollen.
Europa tut gut daran, auf seine Autonomie zu achten.

Eine Tatsachenfeststellung:

„Mit jedem neuen Angriff auf die Demokratiebewegung würden die versäumten politischen Konsequenzen aus Brüssel und Berlin schwerer wiegen. "Wenn wir erst reagieren, wenn Xi Jinping die ehemals freie Stadt Hongkong vollständig in Fesseln gelegt hat, ist es zu spät. Dieser Tag rückt mit jeder Repressionswelle näher" (die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages, Gyde Jensen)

Denn dass dieses von den chinesischen Machthabern erlassene „Sicherheitsgesetz“ allein der „Sicherung“ von deren Macht über (bzw. gegen) die Bürger dient - übrigens nicht nur die chinesischen -, müsste jedem unvoreingenommenen Beobachter völlig klar sein.

Autonomie

"Wenn wir erst reagieren, wenn Xi Jinping die ehemals freie Stadt Hongkong vollständig in Fesseln gelegt hat, ist es zu spät. Dieser Tag rückt mit jeder Repressionswelle näher"

Wann war denn Hong-Kong jemals eine freie Stadt? Erst Opiumkriege und Kanonenboot-Diplomatie zur Abpressung von "Zugeständnissen" wie die Verträge über Hongkong, dann wird HK als Kronkolonie geführt und nun kommt man zynischerweise an und betont Werte und Freiheit.
Gerade Joshua Wong hat hier in Berlin deutlich zu Separatismus und einer Neuauflage des Kalten Krieges mit HK als neues Berlin gesprochen. Dafür gpbt es kaum Unterstützung von seinen Mitbürgern aber natürlich von uns.

12:34 von Nettie

war das nicht jedem klar ? zu dem Zeitpunkt,
als Hongkong offiziell von den Briten "abgegeben" wurde

Es wird genau nix passieren.

Aussitzen ist was die deutsche Regierung am besten kann.
Gerade in sachen Chinapolitik.

Und der Deutsche Konsument kauft weiter Chinaware.

Mittlerweile sind wir doch komplett abhängig von China.
Die Effizienslinge in der Wirtschaft haben da ganze Arbeit geleistet.

12:19 von draufguckerin

China achtet nicht die Souveränität von Staaten
.
wir vielleicht ?
nur führen wir andere Gründe als China ins Feld,
um deren Souveränität in Frage zu stellen

Zitat "Dominanzgebahren" mit was dominieren wir die Welt ?
Menschenrechte, eigentlich unsere Betrachtungsweise derselben,
obgleich nach unserer Lesart universell,
aber eigentlich werden sie nur hierzulande (in Teilen) angewandt

@12:18 von Sisyphos3

>> wann ist mit einer schroffen Note der EU
>> zu rechnen

Wogegen, daß das Hongkonger Sicherheitsgesetz eine (fast-)1zu1-Raubkopie des deutschen Strafgesetzbuchs ist? oO

Re : Sisyphos3 !

Es wird nichts von der EU und auch nicht aus D kommen, weil China ein zu großer Geschäftspartner ist, dort viel Geld verdient werden kann.
Wenn man der chinesischen KP hätte Einhalt geben wollen, dann hätte dies schon vor etlichen Jahren geschehen müssen, spätestens nach dem riesigen Massaker in Peking, als Panzer Menschen überrollten und sehr wahrscheinlich es mehrere Tausend Tote gab.
Gerade deutsche Firmen wie VW oder BMW nehmen für ihre Geschäfte viel in Kauf, werden gegängelt von den Behörden, sprechen zwar von Menschenrechten, aber das Geld in der Kasse ist immer wichtiger.
Ja selbst Oma Merkel wirbt in China für deutsche Unternehmen und vergisst auf die Menschenrechte zu pochen !
Allesamt der EU und D versagen kläglich, weil immer nur das Geld zählt !

draufguckerin Zitat .

draufguckerin
Zitat . ..Europa tut gut daran,auf seine Autonomie zu achten."
Der Witz ist gut.Von welcher Autonomie sprechen Sie? Das sich die USA ständig in europäische Angelegen einmischen und anderen Ländern mit Sanktionen drohen, falls die nicht nach dem Willen der USA handeln. Bestes Beispiel N2.
Da wird man in den USA nicht müde ständig zu drohen und die EU macht mit bei diesen Drohungen.
Da reden Sie von Autonomie?
Ich stelle mir da ganz was anderes vor, als nur den Abnicker für die USA zu spielen.

12:53 von Olivia59

und nun kommt man zynischerweise an und betont Werte und Freiheit.
.
wer betont das ?
also freie Wahlen gab es unter den Briten zumindest nicht
davor keine Ahnung :-)
der Gouverneur wurde von der Queen eingesetzt

Ich habe mir angewöhnt mich

Ich habe mir angewöhnt mich immer selbst zu fragen, was würde eigentlich passieren wenn ich sowas hier machen würde. Kann ja jeder mal an sich selbst ausprobieren. Was mich betrifft hat es dazu geführt das ich heute viele Dinge nüchterner betrachte und nicht alles verurteile was in anderen Ländern geschieht.

sisyphos

Da werden sie lange warten müssen . Wir machen blendende Geschäfte mit China . Und da Geld und damit Gewinne im Kapitalismus über allem steht , schaut man blinzelnd auf die Linke Seite des Haufens wo die Menschenrechte verbucht liegen , danach jedoch auf die rechte Seite wo der Umsatz verbucht wird . Die Gier wiegt schwerer als die Menschenrechte . Das ist tragisch .
Ob es da jemals ein Erwachen gibt?
Ich finde diese Entwicklung schrecklich ,weil durch so ein Verhalten, zu tiefstes Unrecht ohne jede Konsequenzen für den Verursacher bleibt . Am Ende bleibt nichts als pure Willkür. Das Recht bleibt auf der Strecke , und fördert nicht zuletzt aus dieser Denke , immer mehr Opfer .

an Nettie

Wir sollten uns nichts vormachen. Es ist bereits zu spät.
Nur Geduld und das Überwinden der eigenen Fehler kann uns in der Konkurrenz der Systeme helfen. Die liberalen Demokratien stellen sich nicht gerade in einem Zustand dar, der sich anderen als Vorbild anbietet.

@ Olivia59

Wann war denn Hong-Kong jemals eine freie Stadt?

Vor der Übergabe an China.

@ Olivia59

Unter Leitung eines britischen Gouverneurs gab es keine politische Verfolgung, niemand wurde aufgrund seiner Meinung inhaftiert.

Der Umgang mit Hong Kong,

Der Umgang mit Hong Kong, Taiwan, Australien... es gibt Zeichen genug.
Glücklichrweise erfolgt unsere Kolonisierung völlig gewaltfrei, einfach in dem wir sie selbst bezahlen (denn wohin fließt teilweise das für Importe gezahlte Geld?).
In grauen Vorzeiten "bezahlten", dem Vernehmen nach, Kolonisatoren mit Glasperlen- heute stattdessen mit Mobiltelefon, Werkzeuge die nach einmaliger Benutzung defekt sind, 3m-Flachbildschirme (damit immer flachere Fernsehsendungen, immer flacher dargestellt werden können).

Ja, ja, ich weiss, China ist auch der größte Importeuer deutscher Waren, und die tatsächlichen Zusammenhänge stelle ich hier zu vereinfacht dar.
Was bleibt ist das alle hier, durch ihre persönlichen Konsumentscheidungen, die Welt in der wir leben beeinflussen.

rer Truman Welt

Ja sicher, auch die EU hält still, deutet allenfalls höflich diplomatisch ihren Unmut aus.
Aber wo ist BORIS JOHNSON hierbei eigentlich- der König des Brexit, der Herkules in der Pandemie? Wo?
Schließlich war Hong Kong britische Kronkolonie, welche 1997 von der britischen Regierung via Vertrag an China zurückgegeben wurde. Die Briten sind die Master in diesem Desaster! Wo sind die Fighter und Kings of freedom ? Ach so, wohl nur wenn's um die eigene geht oder was? Was interessieren die Briten geschlossene Verträge, wenn deren Verletzung keinen Vorteil für sie bringt oder sogar eher die Gefahr von Nachteilen, wenn auf den Vertragsinhalt bestanden würde. "UK first" oder wie heißt ihre Parole? Sicher nicht " Make UK great again". Nein, mickrig schau'n sie aus, verstaubt, elitär, erbärmlich und so lächerlich wie hilflos.
War es einmal ein stolzes, starkes und anspruchsvolles Volk, natürlich mit all seinen Fehlern, wie sie alle Völker haben. Aber heute bleibt davon nur noch das "und".

Was sagen die Briten ..?

Wenn man wirklich nicht tatenlos zusehen wollte , ..ja dann hätte spätestens jetzt die britische Regierung noch Einfluss nehmen können .
Diese haben für Ausreisewillige in der Vergangenheit ja
angeblich den britischen Willen zur Einreise für Hongkong-Chinesen bekundet .....
Entweder es läuft was hinter den Kulissen diplomatischer Bemühungen ..oder aber die Angeklagten werden hinter Gittern verschwinden ....
Die Alternative für die Demokratiebewegung ist nur ein Angebot der Briten , ihre Bewegung können sie abschreiben .

Die EU hat nur Wirtschaftsinteressen , ..die Wirklichkeit ist brutal ...

Jedes Land in dem man lebt,

Jedes Land in dem man lebt, hat seine eigenen gesetzlichen Regelungen. Man kennt diese als Bürger und wenn man sie bricht oder dagegen verstößt, hat man, egal in welchem Land man lebt, eben ein Problem.
Man muss sich verantworten.
Und genau das, kommt hier lediglich zum Vorschein.
Diejenigen, die gegen das chinesische Gesetz verstossen, wussten im Vorfeld, was ihnen blüht. Man braucht sich nicht hinterher darüber beschweren und versuchen Hilfe aus dem Ausland zu holen und so Länder gegeneinander aufzuhetzen. Das finde ich bedenklich.
Und zudem gerade China, die starke wirtschaftliche Partner von Deutschland, Europa, etc. sind.
Wie die Überschrift lautet: Aktivisten versuchen die "Sicherheit" zu brechen, die für Millionen anderer Menschen um sie herum und auf der Erde auf dem Spiel steht.

Nicht nur ich habe hier im Angesicht der ...

.. "Demonstrationen" in Hong Kong eine harte Reaktion Chinas vorhergesagt.
Das was wir zu sehen bekommen haben waren teils gewaltsame Machtproben einiger ... die sich Demonstranten genannt haben und sich anschließend vielfach ins Ausland abgesetzt haben.
Man hat gewaltsam an einem Chinesischen Gesichtsverlust gearbeitet ... etwas das in Asien immer beantwortet wird.
Die Prozesse sind Chinas Antwort darauf. Und da lassen sie sich genau so wenig reinreden wie die Russen, Saudis, Amerikaner oder Kubaner.

Nur zum Verständnis für mich:

Nur zum Verständnis für mich: Sind denn Hongkong oder Taiwan kein chinesisches Staatsgebiet? Die VR China hat genau dort die Deutungshoheit, in Hongkong außen- und innenpolitisch, in Taiwan außenpolitisch.

an Olivia59

Sie zeigen auf, das die Sachverhalte nicht so einfach liegen. Auch mir erscheint es so, dass die Position des freie Westens manchmal scheinheilig ist. Die liberalen Demokratien sollten nicht missionieren, sondern ihre eigeen Schwächen therapieren. Nur so kann man in überzeugender Weise versuchen, die chinesischen Machthaber positiv zu beeinflussen. Dazu gilt auch anzuerkennen, wie viel sie in den letzten Jahrzehnten für ihre Bevölkerung geleistet haben. Dies entlastet sie nicht von der Schuld, die sie sich im Umgang mit Minderheiten auf sich geladen haben. Die moraliche Keule allein hilft wenig, zumindest wenn man sich nicht auch an die eigene Nase faßt.

Hongkong war eine britische

Hongkong war eine britische Kolonie und die wurde weder abgegeben noch zurückgegeben, sondern der Kolonialismus der Briten wurde dort beendet! Diese Kolonie hatte niemals Menschenrechte und die Chinesen waren bei den Engländern Menschen zweiter Klasse. So etwas lassen sich die Chinesen nie wieder gefallen und das ist richtig so. Sind die Angeklagten etwa jene "Demokraten", die U-Bahnstationen und Geschäfte zertrümmert haben?

Demokratieaktivisten

Man sollte nicht vergessen, dass in Hongkong das Parlament gestürmt wurde, von "Aktivisten" die wir hier Reichsbürger oder Rechtsextreme nannten.

Was in Deutschland und den USA als Angriff auf die Demokratie betrachtet wurde, war in Hongkong laut unseren Medien das exakte Gegenteil: "Vor genau einem Jahr stürmten Demokratieaktivisten in Hongkong das Parlament." schrieb der Spiegel im Juli letzten Jahres.

@heribix 13:35

"Ich habe mir angewöhnt mich immer selbst zu fragen, was würde eigentlich passieren wenn ich sowas hier machen würde."

Ich würde zumindest ganz stark hoffen, dass sich die Bundesrepublik auch nach 28 Jahren noch an einmal geschlossene Verträge hält, erst recht, wenn es keinen Grund gibt, das nicht zu tun.

Und ich bin mir sicher: Wenn wir in Deutschland für die Erhaltung der Demokratie auf die Straße gehen oder dafür, dass Deutschland sich an internationale Verträge hält, dann wird Deutschland mich nicht mit vorgeschobenen Straftaten vor Gericht zerren.

re: Heute Hongkong, morgen Taiwan

um 12:19 von draufguckerin

>>Heute Kongkong, morgen Taiwan. Übermorgen die Regionen, die ihr Terrain entlang der Seidenstraße an China verscherbelt haben.
China achtet nicht die Souveränität von Staaten. ...<<
_______
In Ihrer Aufzählung haben Sie allerdings Xinjiang, Tibet und auch Macao vergessen.

Da Sie so gut mit China bewandert sind, können Sie mir bestimmt sagen, wann denn China z.B. seit dem 19. Jh. fremde Länder einverleibt hat?

Die Grenzkriege bzw. Auseinandersetzungen mit Indien, der UdSSR und Vietnam haben viele Ursachen, die definitiv nicht ausschließlich bei China zu suchen sind. Diese drei Themen müssten wir gesondert betrachten und passen schwer in die Thematik hier. Das würde Moderation wohl nicht tolerieren.

Gruß, Wolfgang

Demokratisierung

China muss toleranter werden und politischen Widerspruch aus Hongkong dulden. Was soll schon passieren, wenn man eine freie Meinungsäußerung zulässt?

Auf Kommentar antworten...

Am 28. Februar 2021 um 13:06 von Sisyphos3

12:34 von Nettie

war das nicht jedem klar ? zu dem Zeitpunkt,
als Hongkong offiziell von den Briten "abgegeben" wurde

###

Das war doch von Anfang an klar das sich China nur an die "Ein China Politik" hält und sich niemals davon abwendet. Hongkong gehört zu China, genau wie Taiwan. Das war immer die offizielle Politik der Chinesischen Regierung. Da kann der Westen, da kann die EU noch so viel protestieren und Sanktionen erheben. Wie will man das auch ändern ? In diesen Punkt läßt China nicht mit sich verhandeln...

@ DerLinksliberale

Nur zum Verständnis für mich: Sind denn Hongkong oder Taiwan kein chinesisches Staatsgebiet?

Taiwan hat sich von China gelöst und ist ein eigener Staat und Hongkong ist eine Sonderverwaltungszone.

Zitat: "Und der Deutsche

Zitat:
"Und der Deutsche Konsument kauft weiter Chinaware."

weil der DEUTSCHE Kapitalist seine Erzeugnisse in China herstellen lässt!!

Versuchen sie doch mal eine Auto-Rennbahn von Carrera zu bekommen - deutsche Firma die aber seit vielen Jahren komplett in China produziert

Haben Sie ein Auto aus DEUTSCHER Produktion von einem DEUTSCHEN Hersteller?ß
Ja nach Typ zw. 20-40% der Teile für die Herstellung kommen aus China - aus Fabriken die dort von DEUTSCHEN betrieben werden.

Ich als "Verbraucher"/Konsument habe da keinerlei Chance irgendwas zu entscheiden!
Also hören Sie auf mir und anderen HIER Ausgebeuteten eine Schuld zuzuschieben - die nur und ausschliesslich die Kapital-Inhaber tragen!

@ DerLinksliberale

Taiwan macht seine eigene Außenpolitik. Warum auch nicht?

@ der Linksliberale um 14.04 Uhr, Post aus VR China?

"Hongkong war eine britische Kolonie und die wurde weder abgegeben noch zurückgegeben, sondern der Kolonialismus der Briten wurde dort beendet! Diese Kolonie hatte niemals Menschenrechte und die Chinesen waren bei den Engländern Menschen zweiter Klasse. So etwas lassen sich die Chinesen nie wieder gefallen und das ist richtig so."

Wollen Sie damit sagen, dass das heutige imperialistische China, die VR China, mit dem brutalen Vorgehen gegen Hongkongs Bevölkerung die Demokratie verteidigt?
Dass die Angeklagten den britischen Kolonialismus verkörpern?
Wo leben Sie? In der VR?

Linksliberale

Ihnen ist hoffentlich klar das eine Diktatur niemals so etwas wie Rechtsstaatlichkeit sein eigen nennen kann . Ab wann ist eine Revolte denn erlaubt ?
Was meinen sie ?
Und ab wann ist gewallt erlaubt?
Und kann das nicht durchaus legitim sein um seinen Protest zum Ausdruck zu bringen ?

"Freie Stadt Hongkong"

um 13:39 von free Nawalny
>>@ Olivia59
Wann war denn Hong-Kong jemals eine freie Stadt?

Vor der Übergabe an China.<<
_________
Ohne auf sog. Freistädte in D einzugehen, gab es m.E. nur zwei Freistädte: Danzig zwischen den beiden WK und das Freie Territorium Triest kurz nach WK 2.

GB wurde gezwungen seine geliebte Kronkolonie HK zu übergeben - es gab keine Zwischenphase einer "Freien Stadt".

Sollten Sie sich mal mit Geschichte befassen, dann würden Sie vllt. herausfinden, dass es unter GB KEINERLEI demokratischen Rechte in HK gab.

Und zur Friedfertigkeit der "guten Kolonialherren" aus GB - nun ja, Arbeiter, Studenten und kleine Gewerbetreibende wurden schon mal bei den passenden Gelegenheiten zusammengeschossen.

Gruß, Wolfgang

@ Hummel - Reaktion muss immer gerecht sein

Man hat gewaltsam an einem Chinesischen Gesichtsverlust gearbeitet ... etwas das in Asien immer beantwortet wird.

Aber nicht mit Unrecht. Das haben wir am Stalinismus und am Nationalsozialismus schließlich auch kritisiert. Ein Staat darf Menschen nicht für ihre freie Meinung verfolgen.

Zitat: "Nur Geduld und das

Zitat:
"Nur Geduld und das Überwinden der eigenen Fehler kann uns in der Konkurrenz der Systeme helfen. Die liberalen Demokratien stellen sich nicht gerade in einem Zustand dar, der sich anderen als Vorbild anbietet."

welche unterschiedlichen Systeme??
Hä??

Beides sind reine kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftsysteme...
..hier ein bissel Demo-Tünche - dort ein bissel "Gemeinschaft-vor-Individuum"
In beiden herrscht das Kaiptal - mehr oder weniger offen.

System-Konkurrenz gab es vor 1990 - da sah sich der "Westen" genötigt ein bissel sozialer mit seinen unteren Schichten umzugehen - das ist jetzt nicht mehr nötig

darum wird es auch niemals wieder eine "soziale" Marktwirtschaft geben - die ja ohnehin nur in den wenigen kapitalistischen Ländern des Westens gab - die restlichen Länder (z.B. Südamerika) die nicht "sozialistisch" waren hatten die "ungeschminkte" Varianate

Sicherheitsgesetz: Anklage gegen 47 Hongkonger A...

Und die Menschenrechtsbeauftragte des Bundestages, Gyde Jensen spricht von der "ehemals freien Stadt Hongkong. Kennt sie ein bisschen die Geschichte ?
Wann soll denn diese Freiheit gewesen sein ? Bis 1842, als Hongkong zum chinesischen Kaiserreich gehörte ? Oder danach, als es Kolonie war ?

Keiner, der's könnte...

...will wirklich etwas ändern.

Nur ein Beispiel: Wenn ich die derzeit vorgeschriebenen Masken kaufen will, finde ich fast ausnahmslos nur "Made in China". Trotz des großen Getönes vor einigen Monaten, dass man sich aus dieser Abhängigkeit lösen müsse.

Warum also sollte die chinesische Führung sich daran stören, wenn es in Deutschland jemanden empört, dass in China Menschenrechte missachtet werden? Die Deutschen müssen ja trotzdem diese Politik durch ihren Konsum finanzieren, sie haben gar keine Wahl.

Geschrieben auf einem Gerät "Made in China". Gibt ja nix anderes.

13:24 von Traumfahrer

>>Ja selbst Oma Merkel wirbt in China für deutsche Unternehmen und vergisst auf die Menschenrechte zu pochen !
Allesamt der EU und D versagen kläglich, weil immer nur das Geld zählt !
<<

Sie sind entweder schlecht informiert oder nehmen nur das Geschehen auf, was in Ihrer Blase vertretbar erscheint. Die Kanzlerin ( sie als "Oma" zu betiteln halte ich einfach für niveaulos) mahnt jedesmal die Menschenrechte an, ob in China, der Türkei oder Russland... Aber mal "Butter bei die Fische": was erwarten Sie denn dann von der EU oder DE prinzipell, wenn jedes mal die Antwort "Das sind innere Angelegenheiten, aus denen man sich herauszuhalten hat" folgen? Und bitte glauben Sie nicht, dass China bei Sanktionen reagieren würde (siehe USA). Umgekehrt würde die China uns mit den Waren gleichermaßen sanktionieren, die uns am härtesten treffen (z.B. Medikamente u.a.)

von free Nawalny 13:41

Unter Leitung des britischen Gouverneurs "gab es keine politische Verfolgung" ?
In den sechziger Jahren wurde Polizei und Militär gegen streikende eingesetzt, mit zahlreichen Todesopfern.

Joshua Wong und Wang Dan

um 12:53 von Olivia59

>>... Gerade Joshua Wong hat hier in Berlin deutlich zu Separatismus und einer Neuauflage des Kalten Krieges mit HK als neues Berlin gesprochen ...<<
________
Ihrem Beitrag, werte @Olivia59 möchte ich mich gern anschließen.

Im kleinen Kreis hatten wir in Berlin Gespräch mit Herrn Wong und auch dem Herrn Dan (Studentenführer 1989).
Gehen Sie bitte davon aus - und dafür habe ich Zeugen - wären wir als D oder EU den Wünschen dieser Herren gefolgt - nun wir befänden uns im Kriegszustand mit China (falls wir noch existierten).
Näheres dazu nicht hier - die Moderation würde es mit recht nicht tolerieren.

Gruß, Wolfgang

@13:39 von free Nawalny

>> Vor der Übergabe an China.

Ähh, als britischen Kronkolonie? oO

Also, Freiheit sieht anders aus. -.-

@Wolfgang GA 14:22

"Da Sie so gut mit China bewandert sind, können Sie mir bestimmt sagen, wann denn China z.B. seit dem 19. Jh. fremde Länder einverleibt hat?"

Ganz aktuell, erst in den letzten Jahren: das Südchinesische Meer, mit darauffolgendem extrem aggressivem Auftreten insbesondere in der Region, aber auch darüber hinaus.

Taiwan hätten sie sich längst genommen, wenn sie nicht damit einen Krieg mit den USA riskieren würden.

Ich glaube, dass wir nicht darüber diskutieren müssen, dass China inzwischen weltweit sehr aggressiv auftritt.

@13:41 von free Nawalny

"Unter Leitung eines britischen Gouverneurs gab es keine politische Verfolgung, niemand wurde aufgrund seiner Meinung inhaftiert."

Na unter den Briten hatte ja auch Niemand aufgemuckt. oder doch?! Aus WiKi zum Aufstand 1967.
"Der Gouverneur von Hongkong verhängte daraufhin den Ausnahmezustand, erließ Notverordnungen, die der Polizei besondere Befugnisse erteilten. Verschiedene Zeitungen wurden verboten, Schulen geschlossen, viele Demonstranten verhaftet, gefoltert oder in die Volksrepublik China abgeschoben."

@13:44 von Boxtrolls

>> Diese haben für Ausreisewillige in der
>> Vergangenheit ja angeblich den britischen
>> Willen zur Einreise für Hongkong-Chinesen
>> bekundet

Ähh, waren Flüchtlinge nicht der Hauptgrund für den Brexit? oO
{/realsatire}

um 13:24 von Traumfahrer

.
Wenn man der chinesischen KP hätte Einhalt geben wollen, dann hätte dies schon vor etlichen Jahren geschehen müssen, spätestens nach dem riesigen Massaker in Peking, als Panzer Menschen überrollten und sehr wahrscheinlich es mehrere Tausend Tote gab.
Gerade deutsche Firmen wie VW oder BMW nehmen für ihre Geschäfte viel in Kauf, werden gegängelt von den Behörden, sprechen zwar von Menschenrechten, aber das Geld in der Kasse ist immer wichtiger.
Ja selbst Oma Merkel wirbt in China für deutsche Unternehmen und vergisst auf die Menschenrechte zu pochen !
Allesamt der EU und D versagen kläglich, weil immer nur das Geld zählt !
-------------------------
Wenn wir zu allen Ländern die wirtschaftlichen Beziehungen einstellen deren Menschenrechts Politik uns nicht gefällt, wird es ein Jammern und Klagen in unserer Bevölkerung geben.
Der Verlust an Lebensqualität wird um ein vielfaches höher sein, als durch den gegenwertigen Lockdown.

13:24 von Traumfahrer

warum ist man dann nicht ehrlich ?

Zitat :"aber das Geld in der Kasse ist immer wichtiger./Oma Merkel wirbt "
was denn sonst ?
und warum die bekannten Firmen in den Focus rücken
wo kauft der Durchschnittsbürger hierzulande ein
bei Trigema oder setzt auf Kinderarbeit bei Produkten aus Fernost ?
und um beim eigentlichen Thema zu bleiben
wo liegen die Interessen der Bürger in Hongkong, ich denke doch bei ihren Privilegien,
bisschen mehr Geld zu verdienen als im Mutterland vielleicht auch mal ein Urlaub
und was hier immer von uns so hervorgehoben wird Wahlrecht, Bürgerrechte
das haben die Leute dort noch nie besessen
Vermißt man was das man nicht kennt ?

14:18 von Shuusui

>>Man sollte nicht vergessen, dass in Hongkong das Parlament gestürmt wurde, von "Aktivisten" die wir hier Reichsbürger oder Rechtsextreme nannten.
<<

Hier waren es "Rechtsextremisten", in Hongkong "Aktivisten". Obwohl das gleiche geschah, macht es in einigen Medien einen Unterschied, wie sie sich nennen und von "welcher Seite gestürmt" wird. Verrückte Welt.

14:27 von Miauzi

weil der DEUTSCHE Kapitalist seine Erzeugnisse in China herstellen lässt!!
.
warum ist das so
doch weil es billiger ist !
und nur der Preis zählt !
Also mein Auto kommt aus Sindelfingen, zugegeben alle Elektronik Komponenten nicht
(wobei 40 % ... wo leben sie ? )
Auch meine Fotovoltaikanlage auf dem Dach kommt von hier (obgleich teurer)
Selbst Dienstleistungen - ich fliege grundsätzlich mit LH !
Sie hätten als Verbraucher einiges zu entscheiden
sie brauchen nur nach was suchen, wo Trigema drauf steht, gibt´s halt nicht bei KIK
aber der Standardspruch ich kann mir deutsches nicht leisten
Ich kann mir, wenn ich ne Komplettrechnung aufmache, eben keinen Chinaschrott leisten
weil meine Rente nicht in Shanghai erwirtschaftet wird, sowenig wie Arbeitslosengeld und Hartz4

@14:04 von DerLinksliberale

>> Sind die Angeklagten etwa jene
>> "Demokraten", die U-Bahnstationen
>> und Geschäfte zertrümmert haben?

Ich stelle mir gerade das Gegenteil vor.

In der chinesischen Presse würde stehen:

'"Verschwörung zum Umsturz" - so lautet der Vorwurf gegen 47 Aktivistinnen und Aktivisten der querdenkenden Reichstagsstürmerbewegung.' -.-

14:29 von draufguckerin

die VR China, mit dem brutalen Vorgehen gegen Hongkongs Bevölkerung die Demokratie verteidigt?
.
vielleicht nur das, dass dort Menschenrechte und freie Wahlen noch nie ein Thema waren
und wenn aktuell bei ner vermutlich kleinen Minderheit
was ich aber nicht beurteilen kann

draufguckerin

Sie haben recht . Aber machen wir uns nichts vor, alle Systeme tragen das Risiko in sich, Missbraucht zu werden . Mir gefällt die Bezeichnung des Freiheitsgrades eines Systems daran müssen sich auch die Demokratien messen lassen . Eine DEF. wäre . Je mehr gleichberechtigte Teilhabe und Mitspracherecht aller Bevölkerungsschichten und soz. Absicherung desto höher der Freiheitsgrad . In China kann davon keine Rede sein . Dies ist wohl ein ständiger Kampf zwischen Totalitarismus und Humanität .

14:31 von Wolfgang GA

Und zur Friedfertigkeit der "guten Kolonialherren" aus GB - nun ja, Arbeiter, Studenten und kleine Gewerbetreibende wurden schon mal bei den passenden Gelegenheiten zusammengeschossen.
.
stimmt !
aber wer erinnert sich schon was in den 60ern war

@free Nawalny (14:22)

"Was soll schon passieren, wenn man eine freie Meinungsäußerung zulässt?"

Also, wenn man sie zuvor lange genug unterdrückt hat, kann dass schon schiefgehen.

Ludwig XVI. und Nikolaus II. fallen mir spontan ein.

Das freiheitliches Hongkong 1967

Ja die lieben Briten und ihr freiheitliches Hongkong.
Einfach mal informieren.
https://www.bbc.com/news/world-asia-china-52765838

https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Hongkong_1967

https://www.planet-wissen.de/kultur/metropolen/hongkong/pwiehongkongunte...

https://orf.at/stories/3202954/

Fast richtig

um 14:26 von free Nawalny
>>@ DerLinksliberale
Nur zum Verständnis für mich: Sind denn Hongkong oder Taiwan kein chinesisches Staatsgebiet?

Taiwan hat sich von China gelöst und ist ein eigener Staat und Hongkong ist eine Sonderverwaltungszone.<<
_________
Taiwan ist keine Eigengründung, sondern das letzte Überbleibsel der Republik China, die nach der letzten Kaiser-Dynastie gegründet wurde. Generalissmus Tshiang Keishek setzte sich nach Niederlage im Bürgerkrieg mit ein paar Mio. Menschen, dem Staatsschatz und Kulturgütern nach Taiwan ab.
Dort wurde der Alleinvertretungsanspruch begründet, die "Ein-China-Politik" (die chin. Variante der Hallstein-Doktrin), incl. großen Gebietsforderungen an Nachbarstaaten Chinas.

HK gehört natürlich zu China, ggw. in Form einer SVZ, genau wie Macao.

Gruß, Wolfgang

Leg Dein Ohr auf die Schiene der Geschichte - Chinas langer Atem

Wenn wir das Verhalten gerade derjenigen Staaten heutzutage tatsächlich verstehen wollen, deren jüngere Entwicklung unter dem Stern totalitärer Ideologien stand und steht, müssen wir das Ohr auf die Schiene der Geschichte legen.

Es gibt eine sehr aufschlussreiche Doku in der ARTE-Mediathek, einfach zu finden mit der Suchfunktion dort unter "Mao. Vermeintlicher Vater des modernen China".

Wenn eines das Machtverständnis Chinas seit jeher ausmacht, dann ist es erstens strategisch überlegen zu sein und zweitens den längeren Atem zu haben.

Insofern nimmt es überhaupt nicht Wunder, was in HongKong passiert. Und der Weltmachtanspruch Chinas macht ein zumindest mulmiges Gefühl, nicht nur mit Hinblick auf Taiwan und andere Anrainerstaaten.

Der sog. "Rote Baron", Iosif Vissarionovič Džugašvili, besser bekannt als Josef Stalin, brachte die erschreckende kommunistische Denke auf den Punkt: "Ein Mensch, ein Problem; ergo: Kein Mensch, kein Problem". Stalin setzte diese Denke gnadenlos ins Werk.

Hallo #12:34 von Nettie

Wie wäres es mit diesen Infos ?

Ja die lieben Briten und ihr freiheitliches Hongkong.

Einfach mal informieren.

https://www.bbc.com/news/world-asia-china-52765838

https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Hongkong_1967

https://www.planet-wissen.de/kultur/metropolen/hongkong/pwiehongkongunte...

https://orf.at/stories/3202954/

Hongkong

Immer wenn Ich Hongkong lese fällt mir Edward Snowden ein.
Dieses Schicksal eines Patrioten, der sich für die Wahrheit, für die Bürgerlichen Grundrechte (Postgeheimnis) für die Verfassung und Menschenrechte, in Lebensgefahr begibt, und merkt das er in Hongkong immer noch nicht in Sicherheit ist.
Gilt das auch für diese "Aktivisten".
Leider steht nur etwas von Umsturzversuchen dieser Demokratiebewegung. Waren Sie an der Besetzung des H. Parlamentes sowie im Washingtoner Kapitol beteidigt?.
Ich meine Hongkong hat seine Gesetze.
Und Peking die Ihren. Geht es nicht eher um Abspaltung als um Menschenrechte.

14:44 von saschamaus75

"""Ähh, als britischen Kronkolonie? oO""

oO ja, als britischen Kolonie hatten die Menschen in Hongkong Freiheitsrechte, von denen sie heute nur träumen können.

@free Nawalny (13:39/41)

Leider muss ich da widersprechen. Es gab immer wieder Widerstand gegen die britische Kolonialherrschaft, was auch nicht sonderlich überraschend ist, wenn man bedenkt, dass z.B. viele Hunderttausend Chinesen als billige Arbeitskräfte dorthin verschleppt wurden.

Was in keiner Weise das aktuelle chinesische Vorgehen entschuldigt. Ich möchte nur nicht, dass die britische Kolonialzeit besser dargestellt wird, als sie war.

13:39 von free Nawalny

"@ Olivia59
Wann war denn Hong-Kong jemals eine freie Stadt?

13:39 von free Nawalny
"Vor der Übergabe an China."

Obwohl ich ihre Kommentare schätze, sind Sie hier leider auf dem Holzweg!
Unter britischer Verwaltung war Hong-Kong auch keine freie Stadt!
Es gab bis 1997 keine demokratischen Wahlen,
noch wurden die Menschenrechte durch die Briten in Hong-Kong eingehalten!

um 14:48 von

um 14:48 von DrBeyer
@Wolfgang GA 14:22
"Da Sie so gut mit China bewandert sind, können Sie mir bestimmt sagen, wann denn China z.B. seit dem 19. Jh. fremde Länder einverleibt hat?"

Ganz aktuell, erst in den letzten Jahren: das Südchinesische Meer, mit darauffolgendem extrem aggressivem Auftreten insbesondere in der Region, aber auch darüber hinaus.
Taiwan hätten sie sich längst genommen, wenn sie nicht damit einen Krieg mit den USA riskieren würden.
... China ... weltweit sehr aggressiv auftritt.
_______
Ihre Meinung in Ehren - die Fakten sind andere.
Ca. 400 Jahre - bis in die 70er Jahre des 20. Jh. war das Südchinesische Meer, incl. der Inseln anerkanntes Territorium Chinas - in allen Atlanten und auch Reg.-dok. aus GB, USA, Japan.
Dann wurden riesige Erdöl- und -gasvorkommen vermutet/entdeckt.

Nur mit einem Nuklearkrieg könnten USA Taiwan "retten". Das wissen auch die Taiwanesen, Chinesen und USA - konventionell nicht zu verteidigen.

Weltweite Aggressivität? Wo?

Gruß, Wolfg.

Am 28. Februar 2021 um 14:39 von Jacko08

Zum Teil haben sie recht in ihren Beiträgen aber nicht bei allen.Wenn in den Nachrichten steht "sie mahnt an bei den Gesprächen..", ist es das was das Presseamt der Regierung veröffentlicht. Normale Journalisten, auch nicht die des ÖR sind, sind bei den direkten Gesprächen anwesend. Sie können nur das Veröffentlichen, was ihnen zugänglich gemacht wird.
Kenntnisse über Asien und Wirtschaft würden sie auch zweifeln lassen an diesen Worten. Zudem besteht ein Unterschied zw. Harter Kritik und annahmen.
Immer das Argument sie würden sich Taiwan einverleiben, sicher wird es wahrscheinlich irgend wann erfolgen, aber vermutlich anders als wir denken und uns vorstellen. Einfach mal die wirtschaftlichen Verflechtungen beider Länder betrachten die mittlerweile existieren.
Beschneidung demokratischer Rechte, natürlich gibt es sie, nur haben auch dort die Politiker gelernt, so das es viele nicht direkt wahrnehmen. Man lernt halt von anderen Teilen der Welt,leider nicht nur Gutes.

Stalin

War ein Diktator kein Kommunist .
Kommunisten sind auch nicht zwangsläufig Diktaturen . wenn Basis demokratische freie Wahlen die Grundlage eines Systems begründen . Chile war für mich immer das Beste Beispiel dafür . Nur hat eine Diktatur diese Entwicklung auf brutalste Art und Weise beendet . In China gibt es auch keine freien Basisdemokratischen Wahlen .Also ist das eine Diktatur. Hongkong wird von einer Diktatur vereinnahmt. Die um Demokratie kämpfen sind Freiheitskämpfer.

@Theo Hundert.neu

"""Geht es nicht eher um Abspaltung als um Menschenrechte."""

Nein, der "Abspaltungs" Vorwurf ist ein Ablenkungsmanöver. Wenn Peking sich an den mit GB vor 1997 abgeschlossenen Vertrag halten würde, gäbe es diese Probleme nicht.

@15:30 von Vielfalt

>> ja, als britischen Kolonie hatten die
>> Menschen in Hongkong Freiheitsrechte

Ähh, ja, aus Ihrer Sicht haben Sie recht. Die Briten hatten in Hongkong Freiheitsrechte. Und die Nicht-Briten wurden einfach nicht(!) als Menschen betrachtet. oO
{/zynismus}

@13:43 von Meinung zu unse...

"Wo sind die Fighter und Kings of freedom ? Ach so, wohl nur wenn's um die eigene geht oder was? Was interessieren die Briten geschlossene Verträge, wenn deren Verletzung keinen Vorteil für sie bringt oder sogar eher die Gefahr von Nachteilen, wenn auf den Vertragsinhalt bestanden würde."

Genau so ein Sicherheitsgesetzt mit den selben Tatbeständen war Teil dieser Vereinbarung, doch war Hongkong selbst in der Pflicht die entsprechende Gesetzgebung zu verabschieden, was man bei 25 Jahre Verzug durchaus als Vertragsverletzung seitens HK interpretieren kann. Das China nun für eine Umsetzung sorgt war natürlich auch nicht vorgesehen.
Soviel zur Schwarz/Weiss Darstellung in unserer Öffentlichkeit – auf Basis dieser Halbwahrheit von einseitiger Vertragsverletzung wird ja sogar Politik gemacht.

@Wolfgang GA um 15:36

>Weltweite Aggressivität? Wo?<

Vietnam 1979

Ja , ist nicht ganz die Welt, aber ganz das Friedenstäubchen ist die einwohnerstärkste Diktatur unseres Planeten halt auch nicht.

@aber wer erinnert sich schon was 15:08 von Sisyphos3

"was in den 60ern war"
zu @@14:31 Wolfgang GA

Doch schon einige hier.
Und die können dir sagen, dass es da durchaus besser war in 'mehr Demokratie wagen'.

Allerdings auch nur nach einer miefigen 'Nazi-Spätkultur' ala Kiesinger.
Die heutigen Vertreter dieser Spezies nennen sich z.T. Junge Union, sehen jünger aus,
sind aber jetzt schon vergreist ;-)

Übrigens das Zusammenschiessen in HK ist nun deutlich länger her.
Das muss man schon noch mehrere Generationen rückwärts laufen..

Peking war immer gegen Demokratie In HK

Auch als britische Kolonie, wollte Peking keine Demokratie für HK. Die VR China hatte Angst es würde wie in Gibraltar sich in freien Wahlen eine pro-britische Haltung der Bürger HKs zeigen und den chinesischen Anspruch schwächen. Peking hat sogar gedroht!

13:39 von free navalny

//@ Olivia59
Wann war denn Hong-Kong jemals eine freie Stadt?

Vor der Übergabe an China.//

Hier ein Teil der Geschichte Hongkongs aus dem Jahre 1967:
Die Unruhen in Hongkong 1967 bestanden aus Demonstrationen, Streiks sowie zum Teil gewalttätigen Polizeieinsätzen und Protestaktionen in der damaligen britischen Kronkolonie Hongkong.
In der neueren Forschung, insbesondere auch der neueren britischen Historiographie, werden die Ursachen für den Ausbruch der gewaltsamen Auseinandersetzungen differenziert betrachtet und Fehler der britischen Kolonialmacht eingeräumt. So werden die Arbeitsbedingungen in Hongkonger Unternehmen, die sich überwiegend in britischen Besitz befanden, als menschenunwürdig und diskriminierend beschrieben. Geringe Löhne und tägliche Arbeitszeiten über 12 Stunden, auch an Wochenenden, waren der Regelfall; selbst Kinderarbeit war zu dieser Zeit in britischen Kolonialgebieten noch anzutreffen. Es existierten keinerlei Arbeitsrechte, geschweige Arbeitsvertrags- oder Ar

Der lange Atem

um 15:21 von Sonnenmeer
Leg Dein Ohr auf die Schiene der Geschichte - Chinas langer Atem
>>... Wenn eines das Machtverständnis Chinas seit jeher ausmacht, dann ist es erstens strategisch überlegen zu sein und zweitens den längeren Atem zu haben ...<<
_________
Eine gute Einschätzung, danke @Sonnenmeer.

China plant langfristig über Jahrzehnte und noch länger - nicht wie hier in D in Wahlperioden.
China hat keinesfalls die Demütigungen durch die Kolonialmächte aus Europa, USA und Japan vergessen und vergeben. Das wird es nie wieder zulassen.
Da steht auch der "gewöhnliche" Chinese dahinter.
Die Waffen Chinas sind die Wirtschaft und nicht der Aggressionskrieg.

Gruß, Wolfgang
PS.: kleine Beckmesserei - der "Rote Baron" war Manfred von Richthofen. Stalin war der "Rote Zar" :-)

14:32 von Miauzi

«welche unterschiedlichen Systeme?? … Hä??

Beides sind reine kapitalistische Wirtschafts- und Gesellschaftsysteme … hier ein bissel Demo-Tünche - dort ein bissel "Gemeinschaft-vor-Individuum".
In beiden herrscht das Kapital - mehr oder weniger offen.

System-Konkurrenz gab es vor 1990 - da sah sich der "Westen" genötigt ein bissel sozialer mit seinen unteren Schichten umzugehen - das ist jetzt nicht mehr nötig.»

Wemma schon beim Holzschnitzen dran ist.
Kann man auch den Presslufthammer fürs ganz Grobe rausholen.

Die Gesellschaftssysteme in China und bspw. der EU unterscheiden sich noch mehr als der Elefant vom Kolibri. Gleich ist nur … dass beide Tiere nicht tauchen können wie Fische.

Der "Social-Credit" ausspionierte und dauerhaft gegängelte Chinese kriegt nicht mal mehr 'ne Fahrkarte für den Zug. Wenn er nicht so will, wie der brave Chinese wollen soll.

Dass viele Chinesen dagegen gar nichts einzuwenden haben.
Ändert nichts an Prinzip und Lärm vom Presslufthammer.

@ Gesellschaftskrise um 13.31 Uhr, Bündnispolitik Europas

Es ist ein Unterschied, ob man sich für einen Staatenbund entscheidet oder ob man dazu unter Androhung des Verlustes von Leib und Leben gezwungen wird.
"Das sich die USA ständig in europäische Angelegen einmischen und anderen Ländern mit Sanktionen drohen, falls die nicht nach dem Willen der USA handeln. Bestes Beispiel N2." Die Abhängigkeit von Energielieferungen durch NordStream2 wäre ein Zeichen von Autonomie?
Ich selbst und mit mir alle Bundesbürger, die die Bündnispolitik unseres Landes (z.B. durch das Wählen freiheitlich-demokratischer Parteien) unterstützen, sehen das anders als Sie.

"Ich stelle mir da ganz was anderes vor, als nur den Abnicker für die USA zu spielen." Träumen Sie weiter. Trotz vieler Meinungsverschiedenheiten mit den USA: Die Mehrheit unserer MitbürgerInnen bejaht die Bündnispolitik.
Und diese Bündnispolitik ist gewählt und nicht mit Panzern und Straflagern erzwungen.

14:22 von free Nawalny

"Was soll schon passieren, wenn man eine freie Meinungsäußerung zulässt?"
Die Meinung wird entwertet.
Politischer Wanderwitz:
Was kostet eine eigene Meinung in China?
5 Jahre Zuchthaus!
Bei uns: Nichts, Hühnerhofgegacker bis in höchste Stellen.

@VictorJara, 13.36h

Was haben Menschenrechte mit dem Kapitalismus zu tun?
So lange ich lebe, habe ich nirgendwo mehr Menschenrechtsverletzungen gesehen, als im Sozialismus/Kommunismus.
ansonsten haben Sie recht.
Geld regiert die Welt und zwar in allen Systemen.
Nur in der Theorie soll das anders sein.

14:27 @ free Nawalny

Außenpolitik
Nur wenige Staaten unterhalten diplomatische Beziehungen zu Taiwan, Deutschland ist nicht dabei.
China hat per Resolution außerdem dafür gesorgt, dass Taiwan nicht mehr eigenständiges Mitglied der UNO ist.

@Sonnenmeerum 15:21

>Wenn eines das Machtverständnis Chinas seit jeher ausmacht,...<

...dann ist das ein Problem das wir als Europäer nur zu gut verstehen können sollten: das die inneren Auseinandersetzungen wichtiger sind als der Rest der Welt.
Selbst als Europa die Welt eroberte ging es nie um die Welt; die Azteken, Zulu, Herero, Chinesen, Inder starben nicht weil jemand etwas gegen sie hatte sondern als Nebeneffekt Innereuropäische Dynamik.

Genau wie China unglaubliche Ressourcen auf innere Kontrolle verschwendet, einst wie Heute.

@ Vielfalt (15:52): stimmt in der Tat

hi Vielfalt

stimmt in der Tat. Wer hier Subversion begeht, ist das Regime in Peking. Dieses Regime in Peking und diese Peking-Marionette Frau Lam sind das Problem.

Denen geht es um Abschaffung der Demokratie in Hongkong und auch China selbst muss deutlich demokratischer werden (UN-Menschenrechts-Charta Artikel 29).

Von daher halte ich diese "Anklage" für politisch motiviert. Und dieses "Sicherheitsgesetz" das eher ein Gefährdungsgesetz ist, ist eine Sicherheitsgefahr für Hongkong und auch für die Menschen in China.

um 15:56 von

um 15:56 von saschamaus75
@15:30 von Vielfalt
>> ja, als britischen Kolonie hatten die
>> Menschen in Hongkong Freiheitsrechte

Ähh, ja, aus Ihrer Sicht haben Sie recht. Die Briten hatten in Hongkong Freiheitsrechte. Und die Nicht-Briten wurden einfach nicht(!) als Menschen betrachtet. oO
{/zynismus}
__________
In Shanghai auf dem Bund gibt es noch ein Schild aus der Zeit, als dieser Teil Shanghais Teil der britischen Konzession war:
"Für Hunde und Chinesen verboten!"
(kein Zynismus)

Gruß, Wolfgang

Hongkong...

Vorgehen löst scharfe Kritik aus

Die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages, Gyde Jensen, kritisiert das Vorgehen der Hongkonger Behörden scharf und forderte Konsequenzen...

###

Konsequenzen ? Europäische und Deutsche Firmen machen doch gute Geschäfte mit China...Welche Konsequenten fordert Herr Jensen den genau um Menschenrechte in Hongkong durchzusetzen ?
Sanktionen ? Ich denke die Verantwortlichen in Brüssel und Berlin wissen nur zu gut, das Sanktionen gegen China nur zu gegensanktionen führen werden. Und das würde Europa bzw. Deutschland wesendlich härter treffen als China... Das weiß hoffendlich auch ein Herr Jensen im Bundestag.

Siehe dazu UN-Menschenrechts-Charta Artikel 29

Siehe dazu:

https://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

Artikel 29
1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.
2. Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.
3. Diese Rechte und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch zu den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.

Von daher:
es gibt ein Grundrecht Demokratie und nur das fordert Hongkong ein und die Menschen in China auch. Und Grundrechte einfordern ist keine Subversion!!

15:36 von Wolfgang GA

«Ca. 400 Jahre - bis in die 70er Jahre des 20. Jh. war das Südchinesische Meer, incl. der Inseln anerkanntes Territorium Chinas - in allen Atlanten und auch Reg.-dok. aus GB, USA, Japan.»

Was vor 400 oder 4.000 Jahren mal Ansprüche Chinas waren.

Das hat den Internationalen Seegerichtshof in Hamburg den von der Rikscha im Jahr 1.000 runter gefallenen Sack Reis interessiert. Als eben dieser Gerichtshof vor wenigen Jahren urteilte, dass das Rumgewerkel Chinas in den Hoheitsgewässern anderer Länder im Südchinesischen Meer in die Tonne gehört.

Interssiert Xi Jinping aber genau so sehr wie der Sack aus dem Jahr 1.000.
Xi ist mega-aggressiv mit dem höflich-vielsagend-undurchschaubar-nichtsagendem Lächeln der Asiaten.

Neben CHN-Gehabe & Geprotze im S-CHN Meer ist Silk Road 2.0 eine weitere kolonialistische Aggression aus dem Land des Lächelns. Ganz zu schweigen von der stetig zunehmenden Aufrüstung des CHN-Militärs in allen Truppengattungen.

Von mir nicht mehr das geringste・笑・dazu !

@ saschamaus75

Die Briten hatten in Hongkong Freiheitsrechte. Und die Nicht-Briten wurden einfach nicht(!) als Menschen betrachtet.

Wie einseitig und unfair. Die Briten haben die Menschen in Hongkong immer als Menschen betrachtet.

@15:56 von saschamaus75, Vielfalt

">>Vielfalt: ja, als britischen Kolonie hatten die
Menschen in Hongkong Freiheitsrechte<<

Ähh, ja, aus Ihrer Sicht haben Sie recht. Die Briten hatten in Hongkong Freiheitsrechte. Und die Nicht-Briten wurden einfach nicht(!) als Menschen betrachtet."

Laut dem Honkonger Milliardär Ronnie Chan gab es in der ersten Hälfte des 20. Jhdt. noch Schilder mit der Aufschrift "Für Hunde und Chinesen verboten"

@VictorJara

"Chile war für mich immer das Beste Beispiel dafür . Nur hat eine Diktatur diese Entwicklung auf brutalste Art und Weise beendet ."

Die sogenannte Demokratiebewegung in Hongkong wird merkwürdigerweise von dem selben Land unterstützt, dass in Chile die Diktatur etablierte, nämlich den USA.

@Wolfgang Ga

Nur mit einem Nuklearkrieg könnten USA Taiwan "retten". Das wissen auch die Taiwanesen, Chinesen und USA - konventionell nicht zu verteidigen.

Warum muss Taiwan verteidigt werden? Gegen wen?

#15:52 von Vielfalt.

Der mit GB vor 1997 abgeschlossenen Vertrag.

https://www.bbc.com/news/world-asia-china-52765838

Und das zu
Menschen in Hongkong Freiheitsrechte.

https://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Hongkong_1967

Da wurden die britischen Rechte mittels
Maschinenpistolen verteidigt.

@ Wolfgang GA um 15.36 Uhr, Früher ist nicht heute

"Ca. 400 Jahre - bis in die 70er Jahre des 20. Jh. war das Südchinesische Meer, incl. der Inseln anerkanntes Territorium Chinas - in allen Atlanten und auch Reg.-dok. aus GB, USA, Japan.
Dann wurden riesige Erdöl- und -gasvorkommen vermutet/entdeckt.
Nur mit einem Nuklearkrieg könnten USA Taiwan "retten". Das wissen auch die Taiwanesen, Chinesen und USA - konventionell nicht zu verteidigen."

Ihre Geschichtskenntnisse in allen Ehren. Aber wollen Sie wirklich den Vertragsbruch des Hongkong-Abkommens und das Unterdrücken der Hongkong-Chinesen damit rechtfertigen, was vor 400 Jahren war?

Auf der ganzen Welt ist es so gewesen, dass über heutige Staaten verschiedene Völker und Eroberer hinweggegangen sind. Tibet wurde z.B. auch mal von den Mongolen überrannt. Aber ist es deshalb heute richtig, dass China die Tibeter knechtet und ihre Kultur und Sprache unterdrückt?

um 13:24 von Traumfahrer

.
Wenn man der chinesischen KP hätte Einhalt geben wollen, dann hätte dies schon vor etlichen Jahren geschehen müssen, spätestens nach dem riesigen Massaker in Peking, als Panzer Menschen überrollten und sehr wahrscheinlich es mehrere Tausend Tote gab.
Gerade deutsche Firmen wie VW oder BMW nehmen für ihre Geschäfte viel in Kauf, werden gegängelt von den Behörden, sprechen zwar von Menschenrechten, aber das Geld in der Kasse ist immer wichtiger.
Ja selbst Oma Merkel wirbt in China für deutsche Unternehmen und vergisst auf die Menschenrechte zu pochen !
Allesamt der EU und D versagen kläglich, weil immer nur das Geld zählt !
-------------------------
Wenn wir zu allen Ländern die wirtschaftlichen Beziehungen einstellen deren Menschenrechts Politik uns nicht gefällt, wird es ein Jammern und Klagen in unserer Bevölkerung geben.
Der Verlust an Lebensqualität wird um ein vielfaches höher sein, als durch den gegenwertigen Lockdown.

Am 28. Februar 2021 um 13:21 von saschamaus75

Zitat: das Hongkonger Sicherheitsgesetz eine (fast-)1zu1-Raubkopie des deutschen Strafgesetzbuchs ist

Wo kann ich das nachlesen?

16:05 von Wolfgang GA

//China plant langfristig über Jahrzehnte und noch länger - nicht wie hier in D in Wahlperioden.
China hat keinesfalls die Demütigungen durch die Kolonialmächte aus Europa, USA und Japan vergessen und vergeben. Das wird es nie wieder zulassen.//

Und aus letzterem hat China gelernt: es muss seine Verteidigung soweit ausbauen, dass es nicht, wie im 19. Jahrhundert, gegenüber den Kolonialisten militärisch chancenlos, sondern nunmehr auf gleicher Höhe sein muss. Es muss wirtschaftlich, technologisch und bildungsmäßig mit den führenden Industrienationen mindestens mithalten können, um nicht nur zu überleben, sondern sogar eine Führungsrolle zu übernehmen, zumindest was Asien angeht. Aber ich glaube, da geht noch mehr. Für Europa ist dringend anzuraten, eine realistische Standortbestimmung vorzunehmen. Wir sind hier weit zurückgefallen und machen uns was vor.

@ saschamaus75

... als britischen Kronkolonie? oO
Also, Freiheit sieht anders aus. -.-

Wie denn?

@ davidw. um 15.35 Uhr, @ 13.35 Uhr von free Nawalny

"Obwohl ich ihre Kommentare schätze, sind Sie hier leider auf dem Holzweg!
Unter britischer Verwaltung war Hong-Kong auch keine freie Stadt!
Es gab bis 1997 keine demokratischen Wahlen,
noch wurden die Menschenrechte durch die Briten in Hong-Kong eingehalten!"

Wichtig ist doch, was jetzt ist, für welches Leben sich die Menschen in Hongkong jetzt entscheiden würden. Und da frage ich mich, wer sich freiwillig für ein Leben unter dem „Social Scoring“-System in der Volksrepublik China entscheiden würde.
Das "Social Scoring" ist ein totales Kontrollsystem zulasten der Bevölkerung durch die Vergabe bzw. durch den Entzug von „Punkten“. Je nachdem, ob das Verhalten (aus Sicht der herrschenden Kommunistischen Partei Chinas) wünschenswert ist oder nicht.
Meinen Sie, dass Hongkongs Bevölkerung sich das wünscht?

16:05 von Wolfgang GA

Da sie sich ja so als Freund der Chinesischen Diktatur outen können sie mir auch sicher sagen wann die VR von Tibet gedemütigt wurde was die Einverleibung und Unterdrückung Rechtfertiget .

Am 28. Februar 2021 um 14:27 von free Nawalny

Zitat: Taiwan macht seine eigene Außenpolitik. Warum auch nicht?

es spielen aber viele andere nicht mit.

z.B.

Taiwan ist nicht in der UNO.

Deutschland hat keine diplomatische Vertretung in Taiwan.

an Miauzi

"welche unterschiedlichen Systeme??"
Erst wollte ich mit dem Kopf schütteln:

Natürlich sind da unterschiedliche Systeme.

Aber dann wurde es mir deutlich, dass ich ihnen in zentralen Punkten zustimme. Trotzdem gibt es auch wesentliche Unterschiede in den Systemen. Noch zumindest können wir unsere Meinung äußern. Noch zumindest können wir versuchen, ein problemlösendes Handeln zu erzwingen. Was sollen wir sonst tun? Resignieren?
Auch sind wir das den "Aktivisten" schuldig, die für Freiheit und mehr Menschlichkeit in China und anderswo kämpfen.

@ Olivia59 Uhr, nicht nur nach hinten gucken

"Laut dem Honkonger Milliardär Ronnie Chan gab es in der ersten Hälfte des 20. Jhdt. noch Schilder mit der Aufschrift "Für Hunde und Chinesen verboten"
Rassismus gab es überall auf der Welt und leider auch noch heute. Das ist verurteilenswert und darf nicht sein.
Aber lässt sich mit dem Rassismus der Briten des letzten Jahrhunderts die heutige Unterdrückung der Hongkong-Chinesen rechtfertigen? Ich meine: Nein.

Ich lese hier öfters mit.

Aber was mich immer wieder erstaunt, ist der Sachverstand der meisten Schreiberlinge/innen hier. Und das bei jedem Thema. Ich denke, niemand oder kaum eine waren jemals in China, um auch nur ansatzweise etwas über die Gedanken der Menschen/innen dort zu ahnen

@schabernack um 16:07

>Die Gesellschaftssysteme in China und bspw. der EU unterscheiden sich noch mehr als der Elefant vom Kolibri. Gleich ist nur … dass beide Tiere nicht tauchen können wie Fische.<

Stimmt schon, trotzdem sind beide Kapitalistisch, so wie Kolibri und Elefanten halt Wirbeltiere mit vier Gliedmaßen sind.
Das ist das Wirtschaftssystem, ein Element des Gesellschaftssystems.

Es gibt natürlich viel trennendes
Z.b.haben wir hier ein deutlich ausgeprägteres Sozialsysthem, auch wenn es zum Teil sogar noch aus Merkantilistisch-Absolutistisch-Feudalistischen Zeiten (anderes Wirtschafts und Gesellschaftssystem ) stammt.
Ach ja, und, wie sie schon anmerkten: keine Diktatur(andere Politische Struktur).
Aber Kapitalismus ist nicht zwingend gleich Liberaler Kapitalismus.
"Frei" ist der Markt übrigens in beiden Fällen nicht. Das Primat der Politik und der Staatlichen Intervention gilt in beiden Fällen.
Die Freimarktexperimente sind bereits im 19Jh gescheitert.

16:54 von falsa demonstratio

Am 28. Februar 2021 um 13:21 von saschamaus75
Zitat: das Hongkonger Sicherheitsgesetz eine (fast-)1zu1-Raubkopie des deutschen Strafgesetzbuchs ist
Wo kann ich das nachlesen?

Das würde mich auch interessieren . Aber auf die Antwort können wir wohl ewig warten.

Am 28. Februar 2021 um 16:21 von Demokratieschue...

Zitat: Denen geht es um Abschaffung der Demokratie in Hongkong und auch China selbst muss deutlich demokratischer werden (UN-Menschenrechts-Charta Artikel 29)

In Art. 29 steh kein Wort von Demokratie.

@Nur hat eine Diktatur ... 15:43 von Shuusui

zu @VictorJara
"Die sogenannte Demokratiebewegung in Hongkong wird merkwürdigerweise von dem selben Land unterstützt, dass in Chile die Diktatur etablierte, nämlich den USA."

Was Sie als sogenannter Kommentator nicht abhält, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Die Ähnlichkeit der 'Unsympathie' mit kritischen Bewegungen ist unverkennbar,
egal ob USA in Südamerika oder China in Südostasien.

Merkwürdigerweise darf man aber in den USA noch anderer Meinung sein,
ob sowas wirklich den eigenen Interessen dient.
In China eher überhaupt nicht.

Ein wesentlicher Unterschied...noch

@ 16:49 von hippojim

Während unter Mao dutzende millionen Menschen einen qualvollen Tod starben, hatten die Menschen in Hongkong genug zu essen. Die große Mehrheit aller Menschen in Hongkong unterstützte auch das britische Vorgehen gegen die "streikenden Arbeiter", weil diese eigentlich Maoisten waren, und diese Zustände wollte die Mehrheit aus sehr gutem Grund in Hongkong nicht!
Und wie schon erwähnt, Demokratie gab es im britischen HK nur deswegen nicht, weil die VR China massiv gegen die britischen Demokratisierungspläne in den 1950/60er gedroht hat!

chinesische Sicherheitsgesetz!

Ich persönlich halte das für gut und notwendig.

@ free nawalny um 16.49 Uhr, @ Wolfgang GA

"Warum muss Taiwan verteidigt werden? Gegen wen?"
Ich fürchte, free nawalny spricht von der Absicht der VR China, im Rahmen der "ein China-Politik" auch Taiwan in die VR gewaltsam zu integrieren .
"Ein-China-Politik " bezeichnet heute die von der Volksrepublik China verstandene politische Prämisse, dass es nur ein „China“ gibt, nämlich das VR China(Festland), Macau und Hongkong und auch das von der momentan noch eigenständigen Republik China kontrollierte Taiwan. Auch Tibet gehört dazu. Alle Staaten, die diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China aufnehmen wollen, müssen diese Prämisse anerkennen.

"abgegeben"?

von Sisyphos3 @
Die Briten habe sich an Verträge gehalten.
Gut das es noch Länder gibt die das tun.

Zitat:Die Erklärung trat am 27. Mai 1985 mit der Übergabe der Ratifizierungsdokumente in Kraft und wurde von den Regierungen der Volksrepublik China und des Vereinigten Königreiches am 12. Juni 1985 bei den Vereinten Nationen registriert.

Sichtweisen

"Ganz aktuell, erst in den letzten Jahren: das Südchinesische Meer, mit darauffolgendem extrem aggressivem Auftreten insbesondere in der Region, aber auch darüber hinaus."

Wie glauben Sie, empfindet Putin das Verhalten der Nato. Natürlich werden sich Gründe finden, die das Verhalten der Nato rechtfertigen. Auch China wird Gründe angeben, die aus seiner Sicht sein Handeln rechtfertigen.
Alles Frage der Perspektive.

Hier wird en detail und viel

Hier wird en detail und viel Hintergrundwissen energisch speziell das Schicksal der Menschen in Hong Kong, und das Phänomen "China" im Allgemeinen, diskutiert.

China erscheint mir als absoluter stand-alone-Koloß der völlig frei international und national reagiern kann. Keine andere Supermacht wird benötigt, auf kein von außenkommendes Begehren, Abkommen o.ä. muss letztlich Rücksicht genommen werden- es sei denn als prakmatisches, freundliches Entgegenkommen. Wer sollte daran etwas ändern können? In jeder Hinsicht kann China sich selbst versorgen.

Weshalb also befassen wir uns so intensiv mit der Situation in Hong Kong? Aus Gerechtigkeitssinn, Humanismus, wegen unseres Weltbildes- oder weil uns durchaus eines Tages auch drohen kann, dass der Wille der Zentralregierung hier Gesetz werden könnte?

um 13.24 Uhr@ Traumfahrer, vergaloppiert Geisterfahrer?

"Es wird nichts von der EU und auch nicht aus D kommen, weil China ein zu großer Geschäftspartner ist, dort viel Geld verdient werden kann.
Wenn man der chinesischen KP hätte Einhalt geben wollen, dann hätte dies schon vor etlichen Jahren geschehen müssen, spätestens nach dem riesigen Massaker in Peking, als Panzer Menschen überrollten und sehr wahrscheinlich es mehrere Tausend Tote gab.
Gerade deutsche Firmen wie VW oder BMW nehmen für ihre Geschäfte viel in Kauf, werden gegängelt von den Behörden, sprechen zwar von Menschenrechten, aber das Geld in der Kasse ist immer wichtiger." Es ist die Frage, ob man mit Boykott etwas verbessern würde.

"Ja selbst Oma Merkel wirbt in China für deutsche Unternehmen und vergisst auf die Menschenrechte zu pochen! Allesamt der EU und D versagen kläglich, weil immer nur das Geld zählt !" Mit dieser respektlosen Stellungnahme haben Sie sich gehörig vergaloppiert, damit disqualifizieren Sie sich selbst. Zudem ist sie auch sachlich unzutreffend.

an schabernack

Einige Formulierungen Miauzi würde ich so nicht unterschreiben. Da ich seine Ansicht, wie auch sachliche Systemvergleiche zeigen, im Grundsatz für diskussionswürdig halte, bedauere ich, dass sie mit Begriffen wie Presslufthammer hantieren. Verwenden sie damit nicht selbst die Kettensäge.

@17:07 von draufguckerin

"Olivia: >>Laut dem Honkonger Milliardär Ronnie Chan gab es in der ersten Hälfte des 20. Jhdt. noch Schilder mit der Aufschrift "Für Hunde und Chinesen verboten<<

Rassismus gab es überall auf der Welt und leider auch noch heute. Das ist verurteilenswert und darf nicht sein.
Aber lässt sich mit dem Rassismus der Briten des letzten Jahrhunderts die heutige Unterdrückung der Hongkong-Chinesen rechtfertigen? Ich meine: Nein."

Das hat auch Niemand behauptet, es ist allerdings ein Erklärungsansatz dafür, warum nur eine Minderheit von jungen Leuten dem Westen so zugewandt ist und separatistische Bestrebungen unterstützt.
Das sind auch in etwa die selben Leute, die gewalttätige Demonstrationen und flächendeckenden Vandalismus in der Stadt für Demokratie halten.
Frei von rassistischen Tendenzen ist die Bewegung übrigens auch nicht, weswegen es auch kein Thema ist zusammen mit den Festlandchinesen für Demokratie einzutreten, was ja ohne Abspaltung notwendig wäre, da der Vertrag ausläuft.

@ draufguckerin (17:07): schließe mich dem hier absolut an

hi draufguckerin

Dem hier von Ihnen kann ich mich nur anschließen:

Aber lässt sich mit dem Rassismus der Briten des letzten Jahrhunderts die heutige Unterdrückung der Hongkong-Chinesen rechtfertigen? Ich meine: Nein.

Gleiches gilt meiner Meinung nach für die Taiwan-Chinesen.

Von daher muss Hongkong von China befreit werden und Taiwan ebenfalls. Und auch die Menschen in China müssen von dieser Diktatur befreit werden. Niemand muss in einer Diktatur leben. Von daher hoffe ich, dass auch die Chinesen bald aufwachen und diese Unterdrückung erkennen und diese Diktatur abschütteln und sich befreien.

@ hesta um 16.52 Uhr ,gegenwärtiger Lockdown

"Wenn wir zu allen Ländern die wirtschaftlichen Beziehungen einstellen deren Menschenrechts Politik uns nicht gefällt, wird es ein Jammern und Klagen in unserer Bevölkerung geben.
Der Verlust an Lebensqualität wird um ein vielfaches höher sein, als durch den gegenwertigen Lockdown."
Wobei eine der Ursachen des gegenwärtigen Lockdowns evtl auch in der Politik zu suchen ist. Wirtschaftliche Autonomie, sowohl was die Energiepolitik, die Versorgung mit Lebensmitteln und mit Medikamenten betrifft, sollte Priorität haben.
Ich hoffe, Europa hat die Warnung verstanden und verinnerlicht. "Trau, schau wem." sagt ein altes Sprichwort.

@hippojim, 15:26

„Wie wäres es mit diesen Infos ?“

Danke, habe sie aufgerufen.

„Ja die lieben Briten und ihr freiheitliches Hongkong“

Ich habe wirklich nie behauptet, dass der Kolonialismus - wie überhaupt jede Art von Feudalismus - von Segen sei.

Diese Aktivisten haben für

Diese Aktivisten haben für die gewünschten Verhältnisse des Herrn Ping betimmt auch jegliche Verhältnismäßigkeiten vermissen lassen, z.B. könnte ich mir vorstellen, dass da einige der ja soo gefährlichen Aktivisten bestimmt mit Messer und Gabel, statt mit Stäbchen gegessen haben. Das ist doch ein eindeutiges Zeichen der Unterstützung westlichen Chauvinismus‘, da muss man diese gefährlichen Feinde natürlich sofort für mehrere Jahrzehnte einsperren...
Aber Hauptsache unsere Geschäfte werden nicht beeinflußt, gelle.

Am 28. Februar 2021 um 13:21 von saschamaus75

Am 28. Februar 2021 um 13:21 von saschamaus75: Zitat: das Hongkonger Sicherheitsgesetz eine (fast-)1zu1-Raubkopie des deutschen Strafgesetzbuchs ist

Am 28. Februar 2021 um 16:54 von falsa demonstratio: Wo kann ich das nachlesen?

Für diese verwegene Behauptung gibt es wohl keinen Beleg.

16:35 von Olivia59

«Laut dem Honkonger Milliardär Ronnie Chan gab es in der ersten Hälfte des 20. Jhdt. noch Schilder mit der Aufschrift "Für Hunde und Chinesen verboten".»

Damals gab es auch noch die japanische Armee in China, Opiumkneipen, und weniger bunte Reklameschilder.

Alles kein Maßstab für heutige Hongkonger, der irgendwas besser macht. Aber es scheint hier sowieso zu sein, die Historie Chinas und Hongkongs über die letzten 1.000 Jahre auszumotten, um irgendwas zu belegen.

Wüsste man auch nur im Ansatz … was denn überhaupt ?

Es geht um Machteinfluss

In Chile damals und in Hongkong heute . Nur sind die Systeme Egal mit denen man Kooperiert.. Hauptsache Einfluss . Ich glaube nicht das es moralisch unterlegt werden muss . Die Amerikaner haben auch mit den spanischen Faschisten zusammengearbeitet . Da gab es auch einen Deal . einfach nur traurig . Aber in Hong -Kong unterstützt der Westen die Freiheit , und in Belarus auch . ,Aber sonst ;
Es geht um Machtbereiche .

Grenzen der autoritären Machtpolitik

Chinas KP glaubt unangreifbar zu sein...doch letztlich wird diese Hybris nicht so sehr an den großen Systemrivalen wie den USA oder Europa - auch Russland - ihre Grenzen finden...sie wird an dem Freiheitswillen der chinesischen Menschen letztlich scheitern.
Mit dem gewährten Wohlstand werden die Chinesen auf Dauer nicht narkotisiert werden können...Kontrolle und Manipulation garantieren nicht für immer das Funktionieren einer Massengesellschaft...der Vertragsbruch mit der Aufhebung der Sonderrechte in Hongkong wird die Desillusionierung weiter voran treiben. Die Pekinger Aggressivität wird am Ende dazu führen, daß die psychische Struktur der Chinesen auch aggressiver werden wird...

um 16:51 von draufguckerin @

um 16:51 von draufguckerin
@ Wolfgang GA um 15.36 Uhr, Früher ist nicht heute
"Ca. 400 Jahre - bis in die 70er Jahre des 20. Jh. war das Südchinesische Meer, incl. der Inseln anerkanntes Territorium Chinas ..."
... Aber wollen Sie wirklich den Vertragsbruch des Hongkong-Abkommens und das Unterdrücken der Hongkong-Chinesen damit rechtfertigen, was vor 400 Jahren war? ..."
________
Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Fragen des Südchinesischen Meeres mit HK und Tibet. Ich hatte auf Fragen eines Users geantwortet. Nein, es ging darum, dass nach Erkundung von möglichen Bodenschätzen unter diesem Meer plötzlich territoriale Fragen in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts komplett über den Haufen geworfen wurden - nein, nicht durch die Chinesen.
Die Gier danach wurde sehr groß, dass sich weniger die Anrainer als andere Staaten einmischten - aber sowas machen doch die guten westlichen Demokratien nicht? Oder?

Gruß, Wolfgang
PS. zu HK und Tibet in extra-Beitrag, so ich darf

@ falsa demonstratio (17:02): Taiwan sollte aufgenommen werden

hi falsa demonstratio

Das hier ist richtig:

Taiwan ist nicht in der UNO.

Aber Taiwan sollte in die UNO aufgenommen werden genauso wie Hongkong. Und wenn sich weitere Regionen in China ebenfalls von diesem diktatorischen Regime in Peking lösen und sich Hongkong anschließen wollen, dann könnten die - zusammen mit Taiwan - was neues aufmachen und sich von China lösen. Hätte was, ist meine Meinung. Denn auch Taiwan hat gute Tech-Produkte zu bieten.

Auch das hier stimmt zwar:

Deutschland hat keine diplomatische Vertretung in Taiwan.

aber auch das sollte sich ändern. Deutschland sollte eigene Vertretungen in Hongkong und Taiwan haben. Und die Welt muss dabei mithelfen, Taiwan und Hongkong und andere Regionen in China - die sich vielleicht Hongkong anschließen wollen - zu schützen. So steht es in den UN-Statuten.

um 16:49 von free

um 16:49 von free Nawalny
@Wolfgang Ga
Nur mit einem Nuklearkrieg könnten USA Taiwan "retten". Das wissen auch die Taiwanesen, Chinesen und USA - konventionell nicht zu verteidigen.

Warum muss Taiwan verteidigt werden? Gegen wen?
________
Die Frage sollten Sie doch bitte DrBeyer stellen. Er wollte Taiwan verteidigen :-)

Gruß, W.

Westliche Werte

bestehen eben nicht nur aus dem in Hongkong möglichen reichlichen Konsum und der blühenden Wirtschaft, sondern auf dieser Basis auch aus der Achtung von Menschenrechten & den individuellen freiheitlichen Grundrechten. (Hier finden sich ja in unserem Grundgesetz die beste Auflistung von Freiheitsrechten).
Wie die allerdings mit den "Werten" der obersten Führung der KPC vereinbar sein sollen, hat mir bisher niemand einleuchtend erklären können.
Wegen der durch die Kooperation und die weitgehende Abhängigkeiten schaffende wirtschaftliche "Zusammenarbeit" mit diesem diktatorisch von der Ein-Parteien- Regierung geführten Land entstandenen Wirtschaftskraft wollen die Einwohner an der Wirtschafts- wie an der persönlichen Freiheitsentwicklung teilhaben. Das würde die Allmacht der KPC gefährden und ist daher verboten. Und dies muss die KPC deutlich machen. Um an der Macht zu bleiben. Und sie tut dies, ohne sich an Kritik zu stören. Wer und wie sollte sie daran gehindert werden? Vorschläge ??

Am 28. Februar 2021 um 16:25 von Demokratieschue

Sie suchen sich nur immer die Paragraphen und Abschnitte heraus welche Ihnen passen.
Gerade im Zusammenhang mit Hongkong ist es interessant zu wissen, das der entsprechende Artikel der Menschenrechte von Deutschland , trotz vielfältiger Forderung bis dato nicht ratifiziert ist.
Daher auch das weitest gehende Schweigen, neben wirtschaftlichen Interessen, von Deutschland.

@von Charlys Vater

Natürlich kauft der deutsche Konsument weiter Chinaware...es ist aber auch so, daß China "abhängig" ist von Importwaren...richtig ist eher, daß China existentiell von seinem Export abhängig ist. Millionen Chinesen arbeiten an den verlängerten Werkbänken westlicher Unternehmen...das Problem sind die nicht reziproken Handels- und Wirtschaftsbeziehungen...nach wie vor werden Patentrechte nicht ausreichend geachtet und Wirtschaftsspionage wird in erheblichem Maße betrieben. China ist Systemrivale und man hat sich im Westen von der Formel Wandel durch Handel erst einmal verabschiedet. Die chinesischen "Tricks" sind endgültig durchschaut.

17:02 von Mass Effect

>> 16:05 von Wolfgang GA
Da sie sich ja so als Freund der Chinesischen Diktatur outen können sie mir auch sicher sagen wann die VR von Tibet gedemütigt wurde was die Einverleibung und Unterdrückung Rechtfertiget .<<

Was meinen denn Sie, welche Art von Demütigung eine Einverleibung eines eigenständigen Staatswesens - wie Sie ja offenbar unterstellen - rechtfertigen würde? Ich denke, so etwas kann darf es gar nicht geben.

Der Status von Tibet war schon vor Mao und der VR China strittig und taugt nicht dazu, der aktuellen Regierung allgemeine Unterdrückung und Okkupation vorzuwerfen. Dazu muß man kein Freund der chinesischen Regierung bzw. Regierungsform sein.

Mit Ihrem Einwurf outen Sie sich als Gegner der chinesischen Führung weil Sie einen strittigen Sachverhalt als geklärt und Ihre Sichtweise als die einzig richtige unterstellen. Das ist einer befruchtenden Diskussion abträglich.

um 16:27 von

um 16:27 von schabernack
15:36 von Wolfgang
>>... Xi ist mega-aggressiv mit dem höflich-vielsagend-undurchschaubar-nichtsagendem Lächeln der Asiaten ...<<

Für mich eine sehr unhöfliche, etwas rassistische Äußerung einer Langnase, die nicht in der Lage ist, in den Gesichtern der Asiaten zu lesen.
Hätten Sie das "Führer-Prinzip" kritisiert - da könnten wir eine gemeinsame Sprache finden.

>>... Neben CHN-Gehabe & Geprotze im S-CHN Meer ist Silk Road 2.0 eine weitere kolonialistische Aggression aus dem Land des Lächelns. Ganz zu schweigen von der stetig zunehmenden Aufrüstung des CHN-Militärs in allen Truppengattungen...<<

Wollen Sie allen Ländern, die sich an der Seidenstraße 2.0 Vorschriften machen, was sie tun oder nicht?

China hat kein Recht, sein Militär zu modernisieren. meinen Sie? Aha, wer dann? Nur die USA oder die RF oder die NATO oder Japan?

Gruß, Wolfgang

16:25 von Demokratieschue...

und was tun sie, wenn China auf stur stellt, gar aus der UN austritt ?
Ein Handelsembargo verhängen, denen gar den Krieg erklären,
Druck kann man auf kleine Staaten ausüben
bei großen wird es unrealistisch

Zitat :"es gibt ein Grundrecht Demokratie "
hat die Sache nicht nur ne Alibifunktion ?
einzig um Länder in der UN zu organisieren
die Chance zu haben im Dialog zu bleiben

@16:54 von falsa demonstratio

>> Wo kann ich das nachlesen?

Dafür brauchen Sie einen Kumpel, der Mandarin beherrscht (so war es bei mir) und ein entsprechendes pdf (gibt's im Internet). Und dann einfach mit dem StGB vergleichen.

@Wolfgang GA 18:37

Ich finde es bezeichnend, dass Sie auf den wesentlichsten Punkt von schabernack, den Internationalen Seegerichtshof in Hamburg, mit keinem Wort eingegangen sind ...

Das, was Sie beanstandet haben, sind ja eher die Nebensächlichkeiten gewesen.

@18:31 von landart

"nach wie vor werden Patentrechte nicht ausreichend geachtet und Wirtschaftsspionage wird in erheblichem Maße betrieben. China ist Systemrivale und man hat sich im Westen von der Formel Wandel durch Handel erst einmal verabschiedet. Die chinesischen "Tricks" sind endgültig durchschaut."

China ist mittlerweile Nr. 1 bei Patentanmeldungen. Aber zur Beruhigung... Dank der Infos von Snowden kann man davon ausgehen, dass die NSA Wirtschaftsspionage wohl mindestens genauso gut beherrscht.

Innere Angelegenheit Chinas

Grossbritannien hat d. Rückgabe Hongkongs nach Ende der 99 jährigen Pacht vollzogen, damit gehört Hongkong wieder zu China.

Auch Taiwan kommt immer hier wieder zur Sprache.

Fakt ist aber, dass d, westliche Staatengemeinschaft selbst die Wahl hatte, zwischen der Volksrepublik u. Taiwan und sich für Erstere entschieden hat. Das ist weiterhin so. Das US Sanktionen zB wie neulich die Taiwanesisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen stören, wird von China zu recht als Affront wahrgenommen. Ziel war es offenbar, dem Huawei Konzern auf jede erdenkliche Weise zu schaden.

Deutschland hat gerade erst aus Eigeninteresse ein umfassendes Investionsschutzabkommen mit China geschlossen, zur Verärgerung Washingtons.

Anders als im Umgang mit Russland, ist es der deutschen Politik schon sehr anzumerken das China bereits 10% zur Bruttowertschöpfung d. deutschen Wirtschaft beiträgt (größtenteils durch Investitionen u. Absatz im Reich der Mitte, zum Teil auch durch Weiterverarbeitung von Importen)

Am 28. Februar 2021 um 18:31 von landart

Bitte beschäftigen sie sich einfach mal mit dem nationalen und internationalen Patentrechte.
Weiterhin mit der Anzahl der gestellten Patente, nur weltweit gesehen.
Es stellt ihren Beitrag als Falschinformation da.
Zu dem ,wenn z. B eine deutsche Firma in asian eine Fabrikbeteiligung mit 49% erwirbt wie allgemein üblich ist , dort produziert und weiterentwickelt, wem gehören dann die Patente???

um 17:02 von Mass

um 17:02 von Mass Effect
16:05 von Wolfgang GA
>>Da sie sich ja so als Freund der Chinesischen Diktatur outen können sie mir auch sicher sagen wann die VR von Tibet gedemütigt wurde was die Einverleibung und Unterdrückung Rechtfertiget .<<
_______
Auf dieses besonders intelligente Argument habe ich schon lange gewartet ...
Ich kann nicht erkennen, dass ich hier die Diktatur der KPCh verteidigt habe.

Ich habe versucht, einiges, was hier pauschal postuliert wird, sowie Behauptungen zwischen Halbwahrheiten u. kompletter Unwissenheit richtig zu stellen. Inzwischen ist mir aber klar, dass es einfacher ist, irgendwelche Slogans zu posten als sich mit der Materie auseinanderzusetzen.

Tibet-Frage ist hier nicht das Thema.
Und dauert auch ein bisschen länger.
Wenn es Sie wirklich interessieren sollte, so empfehle ich, einiges über das "Great Game", seine Entwicklung bis heute seit dem 19. Jh. nachzulesen. Sehr interessant auch Tibetischer Buddhismus. Viel Spannung!

Gruß, Wolfgang

@ Sisyphos3 (18:44): Die Mitgliedschaft ist freie Entscheidung

@ Sisyphos3

Die Mitgliedschaft in der UNO oder der Austritt sind das freie Entscheidungsrecht eines jeden Landes. Niemand kann gezwungen werden, der UNO beizutreten oder in der UNO zu bleiben.

Und zu dem hier:

Zitat :"es gibt ein Grundrecht Demokratie "
hat die Sache nicht nur ne Alibifunktion ?

Nein, wie man anhand der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Untergang der DDR gesehen hat. Lernen Sie bitte aus der Geschichte.

Und zu dem hier:

einzig um Länder in der UN zu organisieren
die Chance zu haben im Dialog zu bleiben

müsste das Land den Dialog wollen, was bei China nicht der Fall ist.

16:01 von artist22

Das muss man schon noch mehrere Generationen rückwärts laufen..
.
wie lange dauert bei ihnen eine Generation ?

Insgesamt wurden nach britischen Angaben 51 Menschen getötet, darunter fünf Polizisten. Des Weiteren erlitten 800 Demonstranten, 200 Mitarbeiter der britischen Polizeikräfte, elf Offiziere, ein britischer Sprengstoffexperte sowie ein Feuerwehrmann Verletzungen. 5.000 Hongkonger ließ die britische Kolonialmacht verhaften, rund 2.000 Menschen wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt. Durch die Bombenanschläge starben 15 Menschen
das war 1967

@Wolfgang GA 18:23

"Die Frage sollten Sie doch bitte DrBeyer stellen. Er wollte Taiwan verteidigen :-)"

Von "Wollen" kann keine Rede sein, sondern leider von "Müssen".
Denn Fakt ist, dass die VRC sich Taiwan längst einverleibt hätte, wenn ihnen nicht klar wäre, dass sie damit die Gefahr des dritten Weltkriegs provozieren würden.

Sie haben übrigens mit Ihrem Nur-atomar-zu-verteidigen-Argument eher mir recht gegeben: Weil die Peking-Chinesen wissen, dass sie die Taiwan-Chinesen nur mittels eines Atomkriegs ihrem Imperium hinzufügen können, lassen sie es aktuell noch bleiben.
Und provozieren trotzdem in der Region ständig militärisch.

@ Möbius (18:48): Entscheidungen können sich ändern

@ Möbius

Fakt ist aber, dass d, westliche Staatengemeinschaft selbst die Wahl hatte, zwischen der Volksrepublik u. Taiwan und sich für Erstere entschieden hat. Das ist weiterhin so.

Entscheidungen können sich im Lichte von aktuellen Ereignissen - wie dieser Unterdrückung der Uiguren, der Unterdrückung Taiwans, dem Unrechtsregime in Peking das die Menschenrechte missachtet - ändern. Und ich habe mich schon lang für Taiwan und Hongkong entschieden und nicht für China.

Auch bei dem hier bin ich anderer Meinung als Sie:

Das US Sanktionen zB wie neulich die Taiwanesisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen stören, wird von China zu recht als Affront wahrgenommen.

Nein weil Sanktionen in dem Fall richtig sind. Nur: die USA sind nicht zuständig, sondern der UN-Sicherheitsrat! Der muss die Sanktionen verhängen, der ist zuständig. Das mit Hongkong ist keine inner-chinesische Angelegenheit mehr.

18:48 von Möbius

>>Deutschland hat gerade erst aus Eigeninteresse ein umfassendes Investionsschutzabkommen mit China geschlossen, zur Verärgerung Washingtons. <<

Es handelt sich um ein Handelsabkommen zwischen China und der EU (nicht nur D), dass den gegenseitigen Marktzugang (kein Investitionsschutzabkommen) regelt.

... das mit der Verärgerung Washingtons stimmt allerdings.

um 17:08 von Karl Maria

um 17:08 von Karl Maria Jose...
Ich lese hier öfters mit.
Aber was mich immer wieder erstaunt, ist der Sachverstand der meisten Schreiberlinge/innen hier. Und das bei jedem Thema. Ich denke, niemand oder kaum eine waren jemals in China, um auch nur ansatzweise etwas über die Gedanken der Menschen/innen dort zu ahnen
_______
Das habe Sie sehr schön formuliert, danke!
Übrigens habe ich seit mehr als 40 Jahren beruflich mit China zu tun. Außerdem habe ich mehr als 25 Jahre dort gelebt - davon 16 Jahre unter ganz normalen Chinesen, nicht in "gated communities" :-)

Gruß, Wolfgang

18:37 von Wolfgang GA

Also wenn ich ihre Ausführungen so lese sprechen sie allen Anrainern von China deren Daseinsberechtigung ab. Einerseits Behaupten sie wie Friedfertig China wäre um im gleichen Atemzug Taiwan und HK die Daseinsberechtigung zu verwehren. Der Macht der China KP hat sich der Rest der Welt zu Beugen. Menschenrechte und Demokratie und deren Beseitigung für sie kein Problem.

@landart 18:15

"Mit dem gewährten Wohlstand werden die Chinesen auf Dauer nicht narkotisiert werden können...Kontrolle und Manipulation garantieren nicht für immer das Funktionieren einer Massengesellschaft..."

Da bin ich gespannt - Ihr Wort in Gottes Ohr.

Zumindest auf Ihren ersten Teil könnte ich erwidern, dass die Hälfte der US-Amerikaner kein Problem mit der Abschaffung der Demokratie hat, so lange sie nur ein klein wenig mehr Wohlstand bekommen. Warum sollten dann die Chinesen gegen ihre Regierung rebellieren, die ihnen ja (relativ gesehen) viel mehr Wohlstand gibt?

Und auch ganz allgemein wählen sich gerade erstaunlich viele Demokratien irgendwelche Regierungen, die nur eines im Sinn haben: die Demokratie abschaffen.

@18:48 von Olivia59

China ist leider nicht Nr.1 bei den Patentanmeldungen...es kommt darauf an, was das für Patente sind...China ist nach wie vor nicht die Nr. 1 in den Innovationen im Maschinenbau, in den Investitionsgütern, auch nicht in der Elektrotechnik, erst recht nicht in den Innovationen der Automobiltechnologie...aber sie meinen, einen Behauptung wäre die Wirklichkeit. So einfach darf man es sich nicht machen, China über den Klee zu loben.

18:54 von DrBeyer @Wolfgang GA 18:23

Da haben sie vollkommen Recht.

um 17:19 von draufguckerin @

um 17:19 von draufguckerin
@ free nawalny um 16.49 Uhr, @ Wolfgang GA
"Warum muss Taiwan verteidigt werden? Gegen wen?"
Ich fürchte, free nawalny spricht von der Absicht der VR China, im Rahmen der "ein China-Politik" auch Taiwan in die VR gewaltsam zu integrieren .
"Ein-China-Politik " bezeichnet heute die von der Volksrepublik China verstandene politische Prämisse, dass es nur ein „China“ gibt, nämlich das VR China(Festland), Macau und Hongkong und auch das von der momentan noch eigenständigen Republik China kontrollierte Taiwan. Auch Tibet gehört dazu. Alle Staaten, die diplomatische Beziehungen zur Volksrepublik China aufnehmen wollen, müssen diese Prämisse anerkennen.
_______
Sie haben vollkommen recht!
Die "Ein-China-Politik" ist eine Erfindung der Republik China und wurde von der VR China übernommen. Alle beide erheben Anspruch auf alles. Nur, dass die Republik China - Taiwan - eine Menge Gebietsforderungen an die Nachbarstaaten hat.

Gruß, Wolfgang

Am 28. Februar 2021 um 18:19 von Demokratieschue...

Zitat: Aber Taiwan sollte in die UNO aufgenommen werden

Art. 4, Ziff. 2 der UN-Charta:

"Die Aufnahme eines [.....] Staates als Mitglied der
Vereinten Nationen erfolgt auf Empfehlung des Sicherheitsrates durch Beschluss der Generalversammlung
".

Ob China eine solche Empfehlung im Sicherheitsrat mittragen würde?

keine inner-chinesische Angelegenheit ?

von Demokratieschue... @

Wieso?

Honkong gehört durch einen rechtsgültigen Vertrag wieder zum Staatsgebiet von China. Akzeptiert von UNO und GB.

Und die Maßnahmen von der Regierung in China sind alternativlos um die Einheit und die Gleichbehandlung aller Bürger in Ihrem land zu gewährleisten.

Am 28. Februar 2021 um 18:54 von DrBeyer

Eigentlich schätze ich ihre Beiträge, nur bei Asiatischen Ländern folgen sie oft dem Bauchgefühl. Ein ganz entscheidender Punkt wird immer in Bezug auf Taiwan vergessen.
Taiwan selbst hat zu keinen Zeitpunkt in der Vergangenheit seine formale Eigenständigkeit erklärt und als eigenständige Nation und Land deklariert.!! Sie selber sehen sich als den einzig rechtmäßigen Vertreter von China.
Interessant das es bis zur Abwahl der KMT zu immer weiterer Annäherung zw. Taiwan und China kam, unter der aktuellen liberalen Regierung seit acht Jahren das Verhältnis abkühlte. Ursache? In erster Linie finanzielle Interessen, weil immer mehr Firmen in China produzierten und schlimmer aus Sicht v. Thailands Politiker China nicht mehr die verlängerte Werkbank von Taiwan ist, sondern mittlerweile auf Augenhöhe, weil halt viele Spezialisten nach China gingen, wegen bedeutend besseren Gehalt.
Wie erklärt sich das wo China so schlimm ist??

@ Möbius (18:48): außerdem: beide Seiten spionieren gleichermaße

@ Möbius

Und zu dem Streit mit Huawei sage ich mal zu dem hier:

https://tinyurl.com/3k9s77uh
Merkur: Huawei am Pranger: Ein Unternehmen als Sinnbild der China-Angst - doch was ist an den Vorwürfen dran? 11.02.202118:25

dass beide Seiten keinen Strich besser sind bei Wirtschafts- und Industriespionage. Die USA machen mit ihrer NSA und ihrer CIA doch komplett das Gleiche wie China. Von daher sollten die USA mal den Ball flach halten. Wenn zwei das Gleiche tun, sage ich nur dazu und grinse mir einen...

Aber das hier stimmt:

Anders als im Umgang mit Russland, ist es der deutschen Politik schon sehr anzumerken das China bereits 10% zur Bruttowertschöpfung d. deutschen Wirtschaft beiträgt (größtenteils durch Investitionen u. Absatz im Reich der Mitte, zum Teil auch durch Weiterverarbeitung von Importen)

Siehe Autoindustrie. Die lassen bereits in China herstellen. Nur: dort ist der Mindestlohn höher als bei uns! Dumm gelaufen, nenne ich das. :-D

@19:01 von landart

"China ist leider nicht Nr.1 bei den Patentanmeldungen" ... "aber sie meinen, einen Behauptung wäre die Wirklichkeit. So einfach darf man es sich nicht machen, China über den Klee zu loben."

Ich hoffe die Zeit ist als Quelle renommiert genug um ihre alternativen Fakten beiseite zu legen. Ausserdem werte ich diese Tatsache überhaupt nicht, also auch kein Lob...
"https://www.zeit.de/wissen/2020-04/china-patente-wipo-anmeldungen-antraege-usa-deutschland"

@18:49 von Magic.fire

Ihre Angaben sind leider nicht nur patentrechtlich falsch...so sind die Zahlen in der Wertigkeit der Patentergebnisse mit diesen auch nicht gleichwertig. Die bloße Zahlenangabe ist nicht zielführend...wem die Patente gehören ist eine rechtliche Frage und ein Frage der Verträge...wenn sich westliche Firmen darauf eingelassen haben, Patentrechte abzugeben, gilt das auch umgekehrt. Schauen sie mal auf die Zahl der deutschen Weltmarktführer im Vergleich zu rein chinesischen Unternehmen. Letztlich stellen sie mal die Einwohnerzahl von China ins Verhältnis zu Deutschland...und dann vergleichen sie alle möglichen Wirtschaftsdaten...im übrigen verstehe ich nicht, warum hier China unbedingt in allem als die Nr. 1 positioniert werden muß.

Auf Kommentar antworten...

Am 28. Februar 2021 um 18:19 von Demokratieschue...

Und wenn sich weitere Regionen in China ebenfalls von diesem diktatorischen Regime in Peking lösen und sich Hongkong anschließen wollen, dann könnten die - zusammen mit Taiwan - was neues aufmachen und sich von China lösen. 

###

Glauben Sie wirklich das die VR China dies auch nur Ansatzweise zulassen würde ? Das gleiche gilt übrigens auch für Formosa/Taiwan. Letztere wurde auch nur von eine Handvoll Staaten Völkerrechtlich anerkannt. Und die VR China sieht in Formosa eine Abtrünnige Provinz die nachwievor zu China gehört... Einst sollten sie auch Bedenken. Jede Abspaltung von China, oder jeder Versuch sich von der VR China unabhängig zu erklären, würde Peking nicht akzeptieren. Da läßt China sich nicht umstimmen. Weder durch Drohungen noch mit Sanktionen.

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