Kommentare - Rücknahme von Lockerungen: Kommunen für "Corona-Notbremse"

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Hotel und Gastronomie

sollte zumindest in 4 Wochen wieder geöffnet werden - mit entsprechenden Hygienekonzepten. Durch die Impfungen sinken die Sterbefälle - zum Glück - immer weiter. Gleiches gilt für die Leute, die wegen Corona im Krankenhaus sind, werden auch immer weniger. Die Impfungen helfen und es werden jeden Tag mehr. Irgendwann muss das Leben wieder weitergehen, mit dem Virus leben müssen wir sowieso.

Lockerungen !

Klar dass die Politik mit Vorsicht ans Werk geht, weil alle Verantwortlichen seit Monaten nur Mist bauen, und auch jetzt keinen wirklichen Plan haben.
Der gesamte Lock Down war doch eine einzige Katastrophe, weil zu viele weiter machen durften, mussten, und die Politik äußerst wichtige Dinge nicht gesehen, verschlampt hat, zu zögerlich für genügend Impfstoff und vor allem die Produktion dessen nie wirklich förderte.
Irgendwie habe ich den Eindruck, dass da nur unfähige, lahme Enten ohne eine Ahnung das Ganze steuern und sich immer nur für das liebe Geld entscheiden. Dass sie viele Kinder und Jugendliche, viele kleine und mittlere Unternehmen in die Pleite treiben, viele Arbeitsplätze vernichten, ist denen egal, Hauptsache die Großen kassieren, und die Politiker können sich selbst loben, für nichts !!!

Rücknahme von Lockerungen: Kommunen für "Corona-Notbremse"

Hier geht es also um mögliche Lockerungen im Einzelhandel, in der Gastronomie und anderem (Nagelstudios).
Die Kommunen möchten sie, wenn die Infektionszahlen ansteigen auch wieder rückgängig machen. Das ist auch verständlich.

Unverständlich ist aber, warum vom Beginn des Lockdowns infektiöse Arbeitsverhältnisse davon nicht betroffen waren und sind: Die Fleischindustrie (Fall Frechen) und manche Paketverteilzentren (Winsen, Garbsen, Frankenthal).

Corona-Notbremse?

Dann aber bitte schnell und umfassend.

Die zahlen der infizierten und toten steigen leider weiter.

Mehr als 69.939 Tote duch Corona bisher.

Also wenn ich das in

Also wenn ich das in Rheinland-Pfalz so höre. Sind wir die mutigsten. Frau Dreyer plant ja schon bist Ostern. Ganz speziell will sie treffen von 2 Familien mit max5 Personen aber x Kindern erlauben. Kinder war da nicht was: hochinfektiös, Lehrer werden vor Krebskranken geimpft. Sind dann jetzt diese neuen Personengruppen auch vorher dran?
Und wenn das alles nicht funktioniert geht es hin und her, auf zu. Na das wird ein Spaß!

sinken die Sterbefälle?

Schweriner1965 @

Nein, tun sie leider nicht zu den bisher mehr als 69.000 tausend kommen immer noch mehr dazu, also die Anzahl der todesfälle steigt leider immer weiter.

Richtig ist das nicht mehr tausende pro Woche sterben. Aber jeder Corona Tote wegen falscher zu schnellen Lockerungen ist einer zu viel.

Rheinland-Pfalz .... die mutigsten?

Sonnenstern @
Also ich persönlich glaube das hier Mut mit Leichtsinn oder sogar fahrlässig gehandelt wird.

die Totenzahlen in Deutschland sind nur noch

40% unter denen der USA (relativ zur Bevölkerung). Vermutlich schließt Deutschland noch zu den USA auf, weil man bei der Impfstoffbeschaffung versagt hat. Von irgend einem intelligenten Umgang mit Corona kann in Deutschland also rein zahlenmäßig schon keine Rede sein. Hauptfehler: keinerlei Vorbereitung im Sommer, zu späte Pflicht für medizinische Masken (noch heute ungenügend), keinerlei Konzepte (Schule, Reisen, Testen, ...). Es ist das größte Regierungsversagen in der Geschichte der Bundesrepublik, übrigens auch das größte Presseversagen, denn noch nie wurde so viel Schaden ohne jede kritische Begleitung durch deutsche Politiker angerichtet. Zuletzt, die deutsche Politik macht auch jetzt nur Unsinn: Schulen öffnen ohne jede Vorbereitung bedeutet Kinder und Lehrer für Corona freigeben. Gleichzeitig werden Ladenbesitzer völlig unnötig in den Ruin getrieben, da ein loser Umgang von Erwachsenen, die mit FFP2-Masken geschützt sind, eher ungefährlich ist. Alles desaströs.

"Corona-Notbremse"

Eine Notbremse, mal hier mal dort, wird nicht grundsätzlich helfen. Stephen Duckett, der Architekt der no-covid Strategie in Australien, empfielt uns drigend eine entspechende Strategie . Hinweise auf den Inselcharakter des Kontinents erübrigen sich. Portugl ist keine Insel.
Das Ziel die Überlastung der Intensivstationen wurde zwar annähernd erreicht, aber um um welchen Preis. Die Chance, die Tausende von Toten weitgehend durch einen rechtzeitgen Lockdown zu vermeiden und uns mit lokalen Maßnahmen über den Winter zu bringen, wurde verspielt. Stattdessen wurde durch populistische Versprechen in bezug auf das Weihnachtsfest die Lage unnötig verschärft.
Betrachtet man die Lage in den Nachbarländern, ist nur schwer verständlich. weshalb unser Politiker wieder zögern.
Will man unbedingt den Nachweis vermeiden, dass eine schnelle Senkung der Inzidenz Fundament einer erfolgreichen Coronabekämpfiung ist.?

14:00 von Werner 1955

Ich wollte das mutig auch ironisch verstanden wissen, denn ich sehe das sehr kritisch. Man hätte erstmal die Schulen für die höheren Klassen öffnen sollen, was auch geplant ist. Das reicht erstmal.

Was auch

massiv steigt sind Angststörungen, Depressionen, Schlafstörungen, Essstörungen und Substanzmissbrauch, bedingt durch die fehlenden Sozialkontakte. Des Weiteren steigen die Insolvenzen und das staatliche Geld wird knapper. Dem Gesundheitssystem geht das Geld aus. Das kann so nicht weitergehen. Es muss in alle Richtungen nachgedacht werden und das muss auch erlaubt sein, ohne dass Andersdenkende immer gleich radikalisiert werden.

Notbremse wofür?

Eine Notbremse wofür? Freiheiten zu nehmen war in den letzten 12 Monaten doch nie ein Problem. Die Wiederherstellung des grundgesetzlich garantierten Normalzustands dagegen schon.

Genießen wir die Freiheiten, die uns gewährt werden. Nach den Landtagswahlen Mitte März werden die meisten davon sowieso wieder kassiert.

Derweil die Länder mittlerweile große Mengen an Impfstoffen im Lager rumgammeln lassen, offenbar überrascht von den Mengen und nach wie vor unfähig, die armselig langsamen Impfungen zackig ans Laufen zu bringen.

Solange die Verantwortlichen nicht mit dem nötigen Nachdruck an der konstruktiven Lösungs des Problems arbeiten, steigt mein Verständnis für jeden, der keine Lust mehr auf die Einhaltung von Beschränkungen hat und die Sache schleifen lässt.

Notfallbremse

Im Prinzip richtig. Aber: die Zahlen steigen jetzt, nicht nur in D.
Die Mutanten haben sich durchgesetzt, und sie können (siehe GB, Irland, Portugal, Südafrika) nur durch harte Maßnahmen bekämpft werden.
Deshalb: Notfallbremse jetzt statt Lockerungen.
Zwar ist es erfreulich und ermutigend, dass die Impfung die Zahlen schwerer Erkrankungen
bei den bisher Geimpften verringert.
Dennoch: wenn nicht auch die Infektionszahlen sinken besteht die Gefahr immer neuer Mutationen.
Es heißt oft, wir sollen von Neuseeland lernen. In Auckland erneut Lockdown für eine Woche, Schulen, Geschäfte dicht, Ausgangssperre usw.
Wegen 1 (i.W. einer) Neuinfektion. 1,7 Mio Menschen betroffen.

Man stelle sich sowas mal in D vor...

@Traumfahrer, 13:47 Uhr

Die Politik agiert vorsichtig, weil sie verantwortungsbewusst handelt und dabei auch auf dem Rat von Epidemiologen und Virologen folgt. Der Lockdown hat Wirkung gezeigt - die Infektionszahlen sind deutlich gesunken. Ein Erfolg von uns Bürgern, aber ein Stück weit auch der Politik. Die EU hat bei der Bestellung des Impfstoffs sicherlich Fehler begangen. Frau van der Leyen hat diese eingeräumt. Die Zentralle Beschaffung der Impfdosen über die EU war jedoch absolut richtig (Verteilungsgerechtigkeit/ Preispolitik). Und natürlich hat die Bundesregierung Firmen wie Biontech finanziell unterstützt. Toll, dass ein deutsches Unternehmen (der Inhaber übrigens mit Migrationshintergrund) diese Meisterleistung geschafft hat. Dank der sparsamen Haushaltspolitik konnte die Regierung die Wirtschaft in dieser schwierigen Situation fördern, Kurzarbeitergeld sichert Arbeitsplätze.
Nicht alles ist perfekt, aber doch sehr vieles gut gelaufen. Was würden Sie eigentlich anders/besser machen wollen...?

Wo sind Lockerungen?

Je niedriger der Inzidenzwert, der, wie wir jetzt wissen, auf vielen Falschpositiv Getesteten beruht, um so stärker die Maßnahmen der Behörden.
In Düsseldorf darf in großen Teilen der Altstadt nicht mehr stehengeblieben werden; in Hamburg Maskenpflicht beim Spaziergang an der Elbe etc. Ja, ist Deutschland ein Irrenhaus der Bürokraten und sog.. Gesundheitspolitiker geworden?
Wie sollen große Bereiche der Behörden jemals wieder zu gesundem Menschenverstand kommen? In Bayern sind FFP2 Masken Vorschrift, die weder den Arbeitssicherheitsvorschriften, noch von der Materialqualität den Gesundheitsschutz entsprechen - doch selbst Kinder müssen die jetzt tragen - ist das gesunde Bürgerpolitik?
Die Medien, aber auch die Ärzte und die Lehrer schauen diesem schlimmen Treiben nur verängstigt zu.
Tragisch und peinlich.

Ein negativer Test muss

personalisiert und chronologisiert sein. Wie das allein mit einem Mobiltelefon-Schnappschuss gehen soll....darüber braucht man angesichts der Manipulations-Möglichkeiten wohl kaum ein Wort zu verlieren. Nebenbei, wie war das noch mit Indidenz 35 und Null-Covid? Es zeichnet sich ein Plateau um 70 ab, auf dem sich ein "Arbeitspunkt" als Summe der geltenden Maßnahmen einsteht. Mit welcher "Steilheit" das Geschehen auf welche Änderungen reagiert werden wir dann sehen.

um 14:03 von logig

Nichts von dem, was Sie schreiben, wird durch den Blick auf die Nachbarländer bestätigt.

Stand der täglichen Neuinfektionen:
Deutschland ca. 10.000
Frankreich ca. 25.000
Italien ca. 20.000

Großbritannien hat einen sehr viel schärferen Lockdown als wir. Ergebnis: 8.500 Neuinfektionen, was praktisch unserem Wert entspricht, wenn man die unterschiedliche Einwohnerzahl berücksichtigt.

So sehr es viele nicht wahr haben wollen:
Wir haben in den letzten zehn Wochen alles getan, was möglich war.
_

13:46 von Schweriner1965 //

13:46 von Schweriner1965

// Durch die Impfungen sinken die Sterbefälle - zum Glück - immer weiter. //

Ich hätte tatsächlich gerne mal einen belastbaren Beleg für Ihre These !
Todesfälle ( worldometers )
20.02.2021 : 221
26.02.2021 : 418
Wo bitte sinkt die Zahl ?

Freie Intensiv - Betten : 3314 ges.
" : 1546 Covid19

Neuinfektionen : 9050 am 19.02.2021
" : 9687 am 26.02.2021

Es gibt mMn. keine kurzfristige Perspektive für Öffnungen irgendwo und bestimmt nicht in Hotels und Gaststätten !

Und ja - das Leben wird weitergehen zumindest für die n i c h t verstorbenen, für die 69888 Verstorbenen ist es leider zu spät.

und immer wieder Mutationen

Langsam nervt es, diese ewige Drohgebärde der Mutanten. Wenn sogar renommierte Virologen wie Prof. Stöhr und noch andere sagen, die Panikmache wäre unangebracht, wird das schon seine Gründe haben. Genauso, dass unsere geschätzte Kanzlerin diesen Herrn nicht in ihrer erlauchten Runde haben wollte. Klar, was nicht Panik-konform ist, wird ausgeschaltet. Bloß gut, dass ab September in Berlin ein anderer Wind weht.

Inzidenz bis hoch auf 200- ist das wirklich schlimm?

Manche Experten gehen davon aus, dass durch die Lockerungen und die Mutationen die Inzidenzen bis in 6 Wochen wieder auf 200 ansteigen.

Das ist denkbar, zumal man ja auch immer von einer sehr hohen Dunkelziffer ausgehen muss. Faktor 10 ist sicher realistisch. Aber allein das zeigt schon, dass 200 nicht gleich 200 ist.

Ohnehin ist die Abhängigkeit der Todeszahlen von den Inzidenzen eher gering. Ich schätze 20%. Die restlichen 80% hängen von ganz anderen Dingen ab, allem voran dem Schutz der Hochrisikogruppe in den Heimen und in der ambulanten Pflege.

Mit den nun hoffentlich besser funktionierenden Teststrategien, FFP2-Maskenpflicht dort und dem Fortschritt der Impfungen, sollte die Anzahl der schweren Verläufe sich in Grenzen halten.

Es besteht also kein Grund zur Sorge, sollten die Inzidenzen auf 200 steigen. Viele andere Länder kommen damit auch gut klar.

@M.Höffling

"Solange die Verantwortlichen nicht mit dem nötigen Nachdruck an der konstruktiven Lösungs des Problems arbeiten, steigt mein Verständnis für jeden, der keine Lust mehr auf die Einhaltung von Beschränkungen hat und die Sache schleifen lässt"

Bravo, so kommen wir bestimmt nicht weiter. Weil Andere Ihrer Meinung nach Fehler machen, muss sich niemand mehr an Regeln halten? Das haben Sie bereits gestern mehrfach und mit noch deutlicheren Worten geschrieben.
Sorry, das ist nicht das, was ich von einem verantwortlichen, mündigen Bürger erwarte.

um 14:11 von Adeo60

Vielen Dank für Ihren Beitrag.

Angesichts der Tatsache, dass viele vergleichbare Staaten deutlich mehr Tote pro Million Einwohner zu beklagen haben, ist die Kritik einiger Foristen kaum noch zu ertragen, besonders, wenn sie so ganz ohne konkrete Aussagen daherkommt; oder da, wo sie konkret wird, wesentliche Aspekte einfach weglässt.
_

14:10 von harpdart Erstmal

14:10 von harpdart

Erstmal Zustimmung zu Ihrem Kommentar.

// Man stelle sich sowas mal in D vor... //

Das kann ich mir beim besten Willen für D. nicht vorstellen. Dazu braucht ich noch nicht mal eine " Glaskugel " - es reicht hier einige Kommentare zu lesen.

an Punk66

"massiv steigt sind Angststörungen, Depressionen, Schlafstörungen, Essstörungen und Substanzmissbrauch, bedingt durch die fehlenden Sozialkontakte. Des Weiteren steigen die Insolvenzen und das staatliche Geld wird knapper. Dem Gesundheitssystem geht das Geld aus. Das kann so nicht weitergehen. Es muss in alle Richtungen nachgedacht werden und das muss auch erlaubt sein, ohne dass Andersdenkende immer gleich radikalisiert werden."

Bei rechtzeitigr Anwendung eines hinreichenden Lockdowns, der sich nicht mit einer Absenkung des R-Wertes auf etwa 8,6 begnügt hätte. wären all diese Nebenwirkungen minimiert worden.
Warum bleibt man immer noch bei der hinhaltende opferreichen Strategie.
Wenn man ausschließt, dass mangelnde Intelligenz oder irgendeine Unfähigkeit primär als Ursache in Frage kommen, dann bleibt nur eins: es darf keinen Beweis für die Wirsamkeit einer non covid Strategie geben.

13:50 von Bernd Kevesligeti

«Unverständlich ist aber, warum vom Beginn des Lockdowns infektiöse Arbeitsverhältnisse davon nicht betroffen waren und sind: Die Fleischindustrie (Fall Frechen) und manche Paketverteilzentren (Winsen, Garbsen, Frankenthal).»

Prinzipiell hätte man alle "infektiösen Arbeitsverhältnisse" genau so "dicht" machen können wie bspw. Kneipen, Restauratns, Friseure, Nagelstudios & Co.

Bei den Fällen Ausbruch in der Fleischverarbeitenden Industrie (Frechen, vorher Tönnies / Gütersloh & Co.) waren die dann immer zu, die Infizierten in Quarantäne. Das gleiche bei den Paketversendern.

Nun sind Fleischverarbeiter zwar nicht alleine zuständig für Versorgung mit Lebensmitteln. "Dahinter" stünden die Schweine & Rinder im Land ungeschlachtet Schlange, wären Schlachthöfe zu.

Im Einzelhandel kann man seit Monaten nix mehr kaufen. Bevölkerung wäre mega-begeistert, könnte man das mit Paket auch nicht mehr.

Was Ihnen so simpel erscheint, ist es nicht.
Muss man gar nicht Arbeitsbedingungen gutheißen.

ein einfaches Beispiel ...

In den letzten Tagen haben sich auf dem Rasen vor meinem Mietshaus immer wieder sechs bis acht Studenten getroffen, um zu spielen (dieses Ballspiel mit dem kleinen Trampolin in der Mitte).

So. Vom 6. bis 14. Februar lag auf dem Rasen dreißig Zentimeter Schnee; da waren die Jungs nicht da. Wer glaubt denn jetzt ernsthaft, dass die sich in der Zeit gar nicht getroffen haben? Natürlich habe die das gemacht. Und waren bei irgendwem in der Wohnung. Enge Räume. Kaum gelüftet, weil draußen -10 Grad waren.

Es ist völlig normal, dass der positive Trend, den der Lockdown gebracht hat, durch den Kälteeinbruch kurzfristig gestoppt worden ist.
_

@ Ich1961 (14:16): Quellen zu Ihren Behauptungen

@ Ich1961

Falsch zu dem hier:

// Durch die Impfungen sinken die Sterbefälle - zum Glück - immer weiter. //

Ich hätte tatsächlich gerne mal einen belastbaren Beleg für Ihre These !

Siehe dazu täglich bei swp.de, morgenpost.de, zeit.de und anderen sauberen Quellen die täglichen Fallzahlen lesen sowie in den RKI-Lageberichten und auch beim Divi-Register.

Von daher ist das hier völlig falsch

Es gibt mMn. keine kurzfristige Perspektive für Öffnungen irgendwo und bestimmt nicht in Hotels und Gaststätten !

Denn Sie sollten sich mal die Zahlen und die Divi-Registerauszüge anschauen sowie die RKI-Lageberichte. Es gibt sehr wohl Öffnungsmöglichkeiten.

@ 14:16_ich1961-Kirche im Dorf lassen

„Und ja - das Leben wird weitergehen zumindest für die n i c h t verstorbenen, für die 69888 Verstorbenen ist es leider zu spät.“

Das UKE hatte neulich veröffentlicht, dass lediglich 1% aller obduzierten Coronatoten nicht an oder mit, zumeist mehreren, Vorerkrankungen verstorben sind.

Dies bestätigt ja auch die Sterbestatistik 2020.

Es gab U 80 keine Übersterblichkeit und Ü 80 nur eine leichte von wenigen Hundert Personen überhalb des Erwartungskorridors.

Das deutet eben darauf hin, dass insgesamt nur sehr wenige Menschen „zusätzlich“ und ausschließlich wegen sars cov 2 gestorben sind.

@werner1955: Sie werden langweilig

"Mehr als 69.939 Tote duch Corona bisher" Am 27. Februar 2021 um 13:52 von werner1955

*

Aber wenn für einen die Welt an der Deutschen Grenzen aufhört.

Wenn nicht, dann dürfe es einem egal sein, wer auf der Welt die bereits produzierte Impfung erhält, denn absolut jede trägt zum Beenden der Pandemie bei und verhindert Mutationen, die keine Grenzen interessieren.

Lokal in Deutschland kann man nur eine Epidemie bekämpfen.

Im Vergleich zu anderen Ländern sind wir hier sowieso in Zuckerwatte eingepackt. Auch die Risikogruppen.

Es gibt Ländern ohne 69.939 Corona-Tote, weil dort kaum einer über 65 wird. Chronisch krank wird man auch nicht, weil man an der Erkrankung ganz schnell stirbt.

Hier werden Senioren und chronisch Kranke medizinisch versorgt. Ein wenig Dankbarkeit wäre angebracht, nicht nur ständige Vorwürfe.

Man kann nicht jeden retten. Und das war auch niemals das Ziel der Maßnahmen. Es sollte die Überlastung der medizinischen Versorgung verhindert werden.

Gestern habe ich in einem Kommentar geschrieben:

Die MinisterpräsidentInnen werden spätestens zwei Tage nach der Konferenz machen, was sie für am erfolgreichsten annehmen.

Egal auf welcher Ebene (Bundesländer, Land-/Stadt-Kreise) die Lockerungen erfolgen, "die Menschen" werden eine entsprechende "Reisetätigkeit" in die Regionen aufnehmen, wo etwas erlaubt ist, was in ihrem direkten Umfeld (noch) untersagt ist.

Niemand wird sich über mögliche Folgen Gedanken machen. Prämisse ist, "Spass" und "Freude" für "mich".

Niemand macht sich Gedanken über die Virus-Mutanten und deren Ausbreitung, jeder meint, "mir" kann nichts geschehen.

Wenn die Infizierten-Zahlen trotz Impfungen und "Testen" so ähnlich steigen wie in Frankreich werden sich alle fragen: "Wie konnte das nur passieren?"

14:12 von Kritisch1234 Mit

14:12 von Kritisch1234

Mit Verlaub : ich möchte Sie Bitten sich mal außerhalb von Telegramm oder sonstigen Kanälen " schlau " zu lesen und hier nicht irgendwelche unbewiesenen Behauptungen zu posten.
Nur um eine " Fake News " zu widerlegen :
** Die WHO änderte ihre Empfehlungen zum Tragen von Masken vor allem aufgrund einer von ihr selbst in Auftrag gegebenen und im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichten Metaanalyse. Das kanadische Forscherteam wertete dazu mehr als 200 Studien aus, die das Ansteckungsrisiko durch verschiedene Viren wie MERS, SARS, aber auch SARS-CoV-2 untersuchten. Und zwar durch drei einfache Schutzmaßnahmen: Abstand halten, Masken nutzen, Schutzbrille tragen.**
Quelle :
"https://www.quarks.de/gesundheit/was-man-ueber-schutzmasken-in-zeiten-v…"

Schöne Ideen...

"Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass ein negativer Eigentest, den man mit einem Screenshot auf dem Smartphone dokumentiert, einen erleichterten Zugang zu Restaurants oder öffentlichen Veranstaltungen für einen Zeitraum von etwa 72 Stunden ermöglicht", verdeutlichte Landsberg.

Hehe. Sehr guter Vorschlag dieses hoffentlich gut entlohnten Funktionärs.

Der Spielraum für Manipulation ist gleich Null.

CSU: Regional differenziert

Aha, ist BY erkannt worden, dass Oberfranken immer noch höchstkritisch ist? Eigentlich die ganzen LKRe entlang der CZ-Grenze: alle rot bis dunkelrot. Und es bleibt eine "Seitwärtsbewegung", denn mit den Pendlern schwappen die Infektionen rüber - an Öffungen ist so KEINESFALLS zu denken. Aber das schadet den Beliebtheitswerten des Kandidaten Söder. Genauso Thüringen: seit ewig dunkelrot. Klar, wenn die AfD-Sympathisanten Fasnacht proklamieren, dann wird Schmalkhalden endlos Lockdown machen müssen. Selbst Kretschmann muss öffnen, es ist ja bald Wahl. Wenngleich nur Mumpitz wie Gartencenter. Baumärkte, denn Aussengastronomie ist ja super gefährlich! Und warum gibt es nicht endlich Schnelltests? Jetzt haben wir Notstand, Pandemie und die Reg agiert Klein-Klein, ohne jeden pragmatischen Ansatz: man könnte auch sagen ohne A in der Hose. Pragmatisch ist lediglich das ZUMACHEN und das endlose Regieren mit Ermächtigung, also mit Dekreten wie ein Kaiser.

an vriegel

"Es besteht also kein Grund zur Sorge, sollten die Inzidenzen auf 200 steigen. Viele andere Länder kommen damit auch gut klar."
Nennen sie bitte eines der vielen anderen Länder? Was heißt "gut klar kommen"?
Sie ignoriern im Übrigen, dass hohe Inzidenzwerte das Mutationsgeschehen befeuern. Sie leugnen, die Belastung auch vieler Geheilter durch long covid.
Die rhetorische Frage in ihrer Titelzeile, müssen die Hinterblieben der Coronatoten als Zynik empfinden.
Ich mache mir ernsthaft Sorgrn, wohin die Taktiererei der Entscheidungsträger führen wird.

@ Ich1961 (14:16): dann hier der Divi-Registerauszug

@ Ich1961

Der R-Wert ist noch nicht da, habe ich gerade überprüft. Damit zum Divi-Registerauszug:

1. Divi-Register heute 27.02.2021:

https://tinyurl.com/ft6hymes
divi.de: Divi-Register 27.02.2021

Vergleich dazu gestern:

2. Divi-Register gestern 26.02.2021:

https://tinyurl.com/3fbfvkdz
divi.de: Divi-Register 26.02.2021

Die Zahlen fallen seit Tagen und die Intensivstationen leeren sich was gut ist.

Lockerungen

jetzt zu Beginn des neuen Inzidenz-Anstieges???
Die Mutanten freuen sich.
Meine Meinung:
was uns fehlt, sind realistische Hygienekonzepte, die von den Behörden vorher (!) genehmigt werden. Und dann auch später durch regelmäßige Kontrollen (!) überprüft werden.
Schnelltests sind nicht genug vorhanden.

Bitte erst Impfen nicht vergessen

Wie oft noch ? Millionen willige haben weder einen Termin noch die realistische Aussicht darauf in baldiger Zukunft einen zu bekommen Egal ob 40 oder 70 Jahre alt
Systemrelevant oder Risikogruppe. 200 oder 500 Tote täglich in der BRD. Bazooka Scholz & Altmaier sollen dem bedürftigen Handel ruhig ihren Support gewähren bevor sie Blumenläden, Fussballstadien und Biergärten vor der Wahl eröffnen Gesundheitsministerien den Impfvorgang so gut wie möglich organisieren + beschleunigen.1x Test + 1x Maske +1 ÖPVN Tageskarte x 20 Tage sind ein Haufen Asche im Monat für die ungeschütze Tour ins Einkaufsparadies. Da wäre der Preis für die Dosis zweitrangig.

@ich1961 um 14:16

"Ich hätte tatsächlich gerne mal einen belastbaren Beleg für Ihre These !
Todesfälle ( worldometers )
20.02.2021 : 221
26.02.2021 : 418
Wo bitte sinkt die Zahl ?"

Ich gebe ihnen im allgemeinen ja recht. Aber sie dürfen nicht die Zahlen vom Samstag mit denen vom Freitag vergleichen. Am Wochenende wird weniger gemeldet.

@Adeo60, 14.11 Uhr

"Was würden Sie eigentlich anders/besser machen wollen...?"

Die Frage war nicht an mich gerichtet, aber meine Vorstellung davon wäre folgende gewesen:

Ab Mitte letzten Jahres hat sich abgezeichnet, dass wir mit Zero-Covid-Maßnahmen (auch wenn es Zero-Covid damals noch nicht gab) der Virus nicht mehr aus der Welt zu kriegen war. Die Impfstoffentwicklung lief auf Hochtouren an und wurde gefördert. Soweit konnte man es wohl nicht besser machen.

Als sich im Sommer nach diversen erfolgreichen Phase-I und -II-Studien abzeichnete, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mindestens ein wirksamer Impfstoff zur Verfügung stehen würde und außerdem die wirtschaftlichen und menschlichen Kosten einer zweiten (dritten) Welle mit zweitem (dritten) Lockdown bekannt waren, hätte ich ein Apollo-Programm erwartet. Stattdessen bekommen haben wir eine bürokratisch verschnarchte Spätbestellung von Impfstoffen ohne flankierende Maßnahmen zum Aufbau der benötigten Produktionskapazität.

klar will man nicht zu schnell

alles aufheben, würden dann nämlich die Zahlen sich nicht groß ändern- wovon ich ausgehe- wäre für alle sichtbar, das der lockdown in unserer Form Unsinn war, fast ein halbes Jahr Knechtung für nichts außer gigantischen Kollateralschäden, die Apokalypse für die Politiker im Wahljahr.
Und weshalb Notbremse, wofür, wo ist Not? wir haben bedeutend niedrigere Zahlen wie zu Zeiten, als das kein Thema war. Mehr positive, na und? Tote sinken. Spricht einiges dafür, das die ansteckenderen Varianten weniger letal sind, wie allgemein üblich bei Viren.

von schabernack 14:23

Liegt es nicht vielleicht daran, daß die "groß" sind ?
In Winsen/Luhe hatten sich schon im Frühjahr 2020 viele Mitarbeiter infiziert. In Garbsen gab im Dezember 60 infizierte Mitarbeiter. Über staatliche Maßnahmen zum Gesundheitsschutz ist da nichts bekannt.
Im Juni erhob Ver.di Forderungen zum Gesundheitsschutz. Die aber ignoriert wurden.

Vor vielen Jahren

gab es einen deutschsprachigen Schlager mit dem Titel "Ein bischen Spaß muß sein ...".

Leider erinnere ich mich weder das Erscheinungsjahr noch den Interpreten.

Er scheint mir aber als Überschrift für die LockDown-Diskussionen gut geeignet zu sein.

an schabernack

"im Einzelhandel kann man seit Monaten nix mehr kaufen. Bevölkerung wäre mega-begeistert, könnte man das mit Paket auch nicht mehr."
Was Ihnen so simpel erscheint, ist es nicht."

Sie übersehen einen entscheidenden Aspekt. Ein Lockdown der einen R- wert von 70 sicherstellt, würde nur etwa drei Wochen benötigen (je nach Ausgangslage ggf etws länger), um das Erwünschte zu erreichen. Er müsste auch nicht völlig undifferenziert alles treffen.

14:18 von vriegel

«Es besteht also kein Grund zur Sorge, sollten die Inzidenzen auf 200 steigen. Viele andere Länder kommen damit auch gut klar.»

Toll wie immer.

"Viele" andere Länder kommen mit Inzidenz 200 "gut klar".
Aber nicht ein einziges von denen wissen, welche Länder das sind.

"Gut klar" kommt seit vielen Monaten quasi ganz Südostasien.
Mit Inzidenzen < 10. Demokratien Südkorea + Japan mit Inzidenz-Maxima bei 17 bzw. 35. Jeweils Mitte / Ende 12/2020. Nun wieder beide bei < 10.

Europa ist nicht Insel wie die beiden oben.
Auch nicht Insel wie Australien / Neuseeland.
In Australien war kürzlich Ausgangssperre in ganzer Stadt wegen ± 10 Neuinfektionen bei Inzidenz < 1.

Europa ist auch nicht asiatische Mentalität.
Aber es gibt garantiert mehr als nur grottig miese Politiker in ganz Europa, warum Südkoreaner und Japaner sich nie mit generell gechlossenem Einzelhandel, Restaurants, Kneipen, Friseur & Co. befassen mussten.

Inzidenz hoch treiben geht ganz fix.
Wieder "einfangen" ganz schwierig.

@ schabernack (14:23): es gibt im Einzelhandel keinerlei Nachwei

hi schabernack

Was den Einzelhandel angeht:

Im Einzelhandel kann man seit Monaten nix mehr kaufen. Bevölkerung wäre mega-begeistert, könnte man das mit Paket auch nicht mehr.

gibt es keinerlei Nachweis für Infektionen im Einzelhandel. Aber bei Pflegeheimen, Schulen und Schlachthöfen dafür um so mehr. Dazu einfach mal im Netz gucken. Ich könnte Ihnen schon wieder listenweise die Fälle zeigen.

Und ich bräuchte den Einzelhandel - darunter auch die Tech-Stores - ebenfalls, weil mir gestern mein Fön den Geist aufgegeben hat. Und der Online-Handel zerstört die Innenstädte und das sehen die User bei Civey ganz genauso. Zusätzlich möchte ich endlich mal in Bekleidungsgeschäfte, in Schuhgeschäfte und andere Läden.

@. ich1961. 14:21

14:10 von harpdart
Erstmal Zustimmung zu Ihrem Kommentar.
// Man stelle sich sowas mal in D vor... //
Das kann ich mir beim besten Willen für D. nicht vorstellen. Dazu braucht ich noch nicht mal eine " Glaskugel " - es reicht hier einige Kommentare zu lesen."

Scliesse mich ebenfalls an. Übrigens heute interessanter Bericht in der Frankfurter Rundschau. WHO sieht Ende der Pandemie in wenigen Monaten. Vielmehr wird sich die Pandemie in eine Endemie mit nur noch lokalen Scwerpunkten wandeln. Lesenswert und macht Hoffnung. Was jetzt jedoch nicht heißt, dass wir alle Vorsichtsmaßnahmen über Bord werfen können.

@ logig 14:22

Der Beweis für die No Covid Strategie wird sicher nicht kommen. Der Mensch ist Teil der Natur und nicht deren Vormund. Aus meiner Sicht kann sich der Mensch durchaus eigenverantwortlich im Freizeitbereich isolieren,wenn er es möchte. Alles runter fahren, nur noch Homeoffice und die Bundeswehr bringt das Klopapier und die Lebensmittel bringt nur solange etwas, wie dieser Zustand aufrechterhalten bleibt. Wir sind keine Insel hier.

Infektionsgeschehen an Schulen wird nicht wirklich geprüft

Kaum sind die Schulen seit einer Woche wieder auf, steigen die Fälle wieder an. Ist das Zufall? Oder kann man dem RKI glauben, während man vielleicht (wie ich) einmal überdeutlich formuliert sah, dass das Infektionsgeschehen an Schulen lt. RKI gar nicht gemessen wird? Dass ich in Erionnerung habe, wie eine Gesundheitsamtmitarbeiterin gesagt hatte, man schaue vorwiegend danach, andere Infektionsketten zu verfolgen als dsie an Schulen (!).

Ich vermisse bei den gesamten Presseverlagen inkl. Medien diese Berichterstattung, eine kritische Hinterfragung des Geschehens und nicht dass man insgesamt nur das Sprachrohr von Instituten darstellt.

So ist die Frage an das RKI: "berücksichtigt man bei den jüngsten Aussagen über den nicht gegebenen Motor des Infektionsgeshehen Schule, dass die Studienmaterialien lückenhaft sind?"

@um 13:56 von werner1955

Die Sterberatr sinkt tatsächlich! Die Zahl der Toten hängt direkt von der Inzidenz vor ca 3 Wochen ab. Etwa 3-4 % der Infizierten sterben. Ältere mehr als jüngere. Und da ist tatsächlich schon eine Abnahme sichtbar. Nur hängt das Sterben eben nicht von den Lockerungen ab, sondern von der Ansteckungsgefahr. Die ist im Freien deutlich geringer als im ÖPNV, der Schule, den Wahlveranstaltungen, den Pflegeheimen oder sonstigen Betrieben (Fleischverarb, Briefverteilzentren, Würth, Oberfranken). Lockern überall da, wo das Risiko gering ist: Ist die Inzidenz in einem LKR geringe, ist das Risiko, auf einen Infiz. zu treffen AUCH GERING. Also AUF. Wenn's steigt, dann ZU. Und hört endlich mit dem Zirkus der Schnelltests auf: seit 7 Monaten wird das woanders mit Erfolg praktiziert und hierzulande windet man sich wie ein Wurm? Macht hinne, selbst wenn nur 60% detektiert werden, dann werden wenigstens DIE schon frühzeitig gefiltert, und in 2 Tagen den nä Test - so wird das Erg. immer genauer.

@Adeo60, 14.11 Uhr, Forts.

"Was würden Sie eigentlich anders/besser machen wollen...?"

Was ich weiterhin erwartet hätte:

Der mit öffentlichem Geld geförderte Aufbau von Überkapazitäten wäre vor dem Hintergrund von eingesparten Lockdownkosten kein Problem gewesen. Überkapazitäten für die Produktion wirksamer Impfstoffe hätte der Welt geholfen. Für sich später als unwirksam herausstellende Impfstoffe geschaffene Kapazitäten hätte man umrüsten können oder notfalls in die Tonne treten (immer noch billiger als Lockdown, immer noch mit dem Ziel des Gesamtprojekts von weniger Toten).

Dann die Frage: Wie schnell will ich impfen? Ich habe den Eindruck, dass sich im Vorfeld NIEMAND an den Schaltstellen damit befasst hat. Zulassungszeitpunkt plus 3 Monate, das hätte das Ziel sein müssen. Dass wegen unvermeidlicher Anfangsprobleme daraus 4 oder 5 werden, wäre logisch gewesen, aber nicht dramatisch. Daran orientiert hätte auch die Impflogistik lange im Vorfeld stehen müssen, inklusive Anmeldungen!

14:27 von

14:27 von Demokratieschue...

Lesen Sie bitte meinen Kommentar noch mal durch!
Ich habe auf einen Post geantwortet ( // // ), meine Angaben sind belegt.

um 14:09 von M. Höffling

,,Notbremse wofür?
Eine Notbremse wofür? Freiheiten zu nehmen war in den letzten 12 Monaten doch nie ein Problem. Die Wiederherstellung des grundgesetzlich garantierten Normalzustands dagegen schon..."

Zu einfach scheint mir die Frage an Sie, ob Ihnen der Artikel im GG bekannt ist, der den ,,Normalzustand" garantiert und wer danach gerichtlich belangt würde, wenn die Garantie abläuft.

Viel lieber wüsste ich aus berufenem Zeigefinger, was dieser Normalzustand ist. Ich habe nämlich mal gehört, daß der unnormal werden kann und es kann noch schlimmer kommen, wenn der unterschiedlich wahrgenommen wird. Vor dem Grundgesetz gab es eine Zeit, in der es normal war, keine Fenster mehr zu haben und nichts zu essen in der Großstadthöhle. Es war Normalität, ohne eine Ahnung wie es weitergeht einfach zu hoffen, daß der Frühling bald kommt und es keinen weiteren Ärger gibt durch die Besatzung. Es war Normalität, auf ein Leben zurückzuschauen, das diese Notlage in aller Konsequenz angerichtet hatte.

an MartinBlank

"Angesichts der Tatsache, dass viele vergleichbare Staaten deutlich mehr Tote pro Million Einwohner zu beklagen haben, ist die Kritik einiger Foristen kaum noch zu ertragen, besonders, wenn sie so ganz ohne konkrete Aussagen daherkommt; oder da, wo sie konkret wird, wesentliche Aspekte einfach weglässt."
Viele Staaten machen den gleichen Fehler.
Auch Sie kommem ohne konkrete Aussagen daher oder unterstellen, dass die Kritiker wesentliche Aspekte einfach weglassen. Ich habe wiederholt, um Sachargumente gebeten. Bisher habe ich keine erhalten.
Also geben sie an, was sie konkret so unerträglich finden oder belasten sie die Diskussion nicht weiter.

@AufgeklärteWelt 14:03

"Es ist das größte Regierungsversagen in der Geschichte der Bundesrepublik, übrigens auch das größte Presseversagen, denn noch nie wurde so viel Schaden ohne jede kritische Begleitung durch deutsche Politiker angerichtet. Zuletzt, die deutsche Politik macht auch jetzt nur Unsinn: Schulen öffnen ohne jede Vorbereitung bedeutet Kinder und Lehrer für Corona freigeben. Gleichzeitig werden Ladenbesitzer völlig unnötig in den Ruin getrieben, da ein loser Umgang von Erwachsenen, die mit FFP2-Masken geschützt sind, eher ungefährlich ist. Alles desaströs."

Das ist eine völlig verständliche Meinung. Viele Menschen werden die Maßnahmen vermutlich aber auch erst dann verstehen, wenn Corona im Sommer nach Impfung der Risikogruppen durchrollt und einem das Virus wortwörtlich auf die Pelle rückt. Nein, Corona ist kein Schnupfen!

Deutschland

wird nicht das erste Land sein, das Lockerungen relativ schnell wird zurücknehmen müssen. Das passiert um uns herum laufend, und daher ist äußerst vorhersehbar , dass es so kommen wird. Mir umso unverständlicher, warum man nun jetzt unbedingt lockern muss. Vielleicht einzig, um den Lockerungsforderern zunächst den Wind aus den Segeln zu nehmen und hinterher sagen zu können „seht ihr, die Lockerungen kamen zu früh“ ?
Ich halte angesichts der rapide steigenden Verbreitung von Mutationen jegliche Lockerung zum jetzigen Zeitpunkt für verantwortungslos.

@Hasenzahn

Seien Sie versichert, dass alle von den Mutanten genervt sind, nicht nur Sie.
Aber, sie sind da, obwohl sie keiner gerufen hat.
Davor die Augen zu verschließen, wird dazu führen, dass sie das Infektionsgeschehen weiter forcieren werden und so die Gefahr von noch mehr Mutationen wächst. Erst nachdem die Mutanten wieder eingefangen sind, kann gelockert werden. So bitter das auch ist.

@harpdart, 14.19 Uhr

"Sorry, das ist nicht das, was ich von einem verantwortlichen, mündigen Bürger erwarte."

Was die Verantwortlichen für konstruktive Maßnahmen wie Impfung, Schnelltests und Auszahlung von Hilfsgeldern abliefern, ist auch nicht das, was ich erwarte. Es scheint mir, als ob es für die Herren und Damen furchtbar bequem ist, weiter Einschränkungen zu erlassen und aufrecht zu erhalten, es aber viel lästiger und mühsamer ist, selbst aktiv zu werden. Ein einfaches "Sorry" bei der Impfstoffbeschaffung, zu dem sich von der Leyen und Co im Januar durchgerungen haben, wäre akzeptabel, wenn danach entsprechende Leistung gekommen wäre. Je später im laufenden Prozess, umso unakzeptabler wird deren Gebaren, von der europäischen Ebene bis runter zur Landesebene.

Die aktuellen Lockerungen finde ich angenehm, halte sie aber für ein Strohfeuer.

Corona-Maßnahmen hin oder her...

...solange ein Unternehmen wie VW Corona-bedingt in 2020 Kurzarbeit machen lässt , für das Jahr dann aber zehn Milliarden Gewinn verkündet, während viele kleine und mittelständische Unternehmen untergehen, da diese kaum Unterstützung kriegen, habe ich meine Probleme damit, was die Politik veranstaltet.
Und jetzt bekommen auch noch die Brauereien das verdorbene Bier ersetzt. Was ist mit denen, die das Bier hätten unter die Leute bringen sollten - und nicht durften?

Ja, ja, ich weiß, Kuchen essen...

an werner1955

"Also ich persönlich glaube das hier Mut mit Leichtsinn oder sogar fahrlässig gehandelt wird."
Wenn man schon klassifizieren will, so denke ich folgendes:
Wenn man es besser hätte wissen können,
: dann wäre es grob fahrlässig
Wenn man es besser hätte wissen müssen oder gar wusste,
dann sind wir zumindest im Bereich bedingter Vorsatz.
Das alles wäre aber wohl erst dann handfest, wenn die lov covid Strategie bei uns eine Chance hätte. Obwohl die zunehmenden Erfahrungen mit Verläufen der Pandemie, sind schon ein starkes Indiz.

Lockerungen

Dreyer will Kontaktbeschränkungen lockern
Die Bürgerinnen und Bürger machten zwar immer noch diszipliniert mit, sagte Dreyer, "aber dass sie total gestresst sind von Corona ist ja auch klar".

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Nunja, was soll sie auch anderes sagen. Kontaktbeschränkungen lockern, das kommt natürlich auch gut an besonders weil in zwei Wochen in Rheinland-Pfalz Landtagswahl ist. Ob es allerdings die richtige Entscheidung ist werden wir erst in einigen Wochen wissen. Fakt ist jedoch, das sich bei den Corona Infektionen die Mutationen weiter durchsetzen und das die Todesfälle noch immer zu hoch sind.

14:15 von MartinBlank

Wir haben in den letzten zehn Wochen alles getan, was möglich war.
.
haben "wir" das getan ?
oder haben sich da einige kontraproduktiv verhalten
und die Bemühungen der anderen zunichte gemacht

Hue und Hott

MIT diesem Kasperltheater laesst sich keine Seuche belaempfen.

Der einzige der sich ueber das hin und her freut ist der Virus. Besser koennt es fuer ihn nicht laufen.

um 14:27 von vriegel

"Es gab U 80 keine Übersterblichkeit und Ü 80 nur eine leichte von wenigen Hundert Personen überhalb des Erwartungskorridors."

Es ist mir ein Rätsel, warum die Moderation einen solchen Beitrag zulässt. Einfaches Googeln zeigt, dass es im April und dann wieder ab Oktober in jedem Monat eine Übersterblichkeit gab, die zu der Zahl der durch Covid19 Verstorbenen passt.

Dass die meisten Covid19-Opfer Menschen waren, deren Immunsystem altersbedingt geschwächt war, ist zwar richtig, aber irrelevant. Zumindest würde ich niemandem empfehlen, mit diesem Argument gegenüber Menschen aufzutreten, die so wie ich Eltern in der Ü80-Gruppe haben.
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Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Ich stimme ja bei den meisten Maßnahmen mit unseren Politikern überein, so mit den Abstandsregeln oder der Maskenpflicht.
Aber einige Maßnahmen sind doch echt paradox.
So darf ich zwar meine Eltern besuchen, die mich jedoch gleichzeitig nicht. In Bus und Bahn muß ich eng an eng sitzen, in der Haltestelle aber einen Abstand von 1,50 m halten. Im Schulbus sitzen die Kinder unabhängig von Klassen, in den Pausen ist das untersagt. Zum Frisör darf ich, ins Fitnessstudio aber nicht.
Hier einige Vorschläge: Jedes Geschäft hat entsprechend seiner Größe nur eine beschränkte Anzahl Einkaufskörbe. Das Geschäft darf nur mit Korb betreten werden, Fertig.
Vor meiner Apotheke steht ein Schild: "Aufenthalt nur bis 3 Personen im Geschäft gestattet!" Klappt. Wäre auch anderswo möglich.
In Speiselokalen einfach ein Schild: "Sie werden platziert!" Ging zu DDR-Zeiten doch auch.
Kino und Theater: Einlaß mit Mundschutz, Abstand und begrenzte Platzanzahl mit Abständen.
Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Sinnvoll

"Sinnvoll sei eine Regelung 'zwei Haushalte mit maximal fünf Personen, die Kinder nicht mitgezählt'."

Sinnvoll ist es , wenn der Staat es unterlässt in den privaten Bereichen der Bürger hineinzuregieren und inzwischen die Maßnahmen ergreift, die der Bürger selbst nicht treffen kann z.B. Impfstoffbeschaffung.
Es ist diese unbeholfene und unnütze Gängelung, die in meinem Umfeld inzwischen keinerlei Verständnis mehr findet. Oder warum sollten sich beispielsweise drei Familienmitglieder aus drei Einzelhaushalten nicht treffen dürfen, aber jede dieser Personen darf einen Haushalt aufsuchen in dem vier Personen und nKinder leben, darf mit nPersonen in öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, darf mit nPersonen zusammen arbeiten und einkaufen ? Und das, auf unbestimmte Zeit?

14:28 von Rainer Niemann

Wenn die Infizierten-Zahlen trotz Impfungen und "Testen" so ähnlich steigen wie in Frankreich werden sich alle fragen: "Wie konnte das nur passieren?"
.
dass es 2 paar Stiefel sind,
Vorschriften zu haben und sich dran zu halten

@14:03 von AufgeklärteWelt

>> weil man bei der Impfstoffbeschaffung
>> versagt hat.

Wie oft noch:
Wir sind immer noch in der Top10 der Weltrangliste. Versagen sieht anders aus. -.-

P.S.: Wenn ich auch leicht neidisch Richtung Türkei schaue. oO

Auf Kommentar antworten...

Am 27. Februar 2021 um 14:28 von Rainer Niemann

Wenn die Infizierten-Zahlen trotz Impfungen und "Testen" so ähnlich steigen wie in Frankreich werden sich alle fragen: "Wie konnte das nur passieren?"

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So ist es. In ihren Kommentar beschreiben Sie recht deutlich wie es wohl ablaufen wird. Zwangsläufig werden so die Infektionszahlen wieder ansteigen...

Hallo vriegel,

stirbt denn keiner mehr an einer herkömmlichen Grippe? Würde mich freuen mal eine Gegenüberstellung zu haben, um feststellen zu können, ob Corona so gefährlich, wie dargestellt wird, ist.

@ vriegel

Nur ein Teil, der mit einer Corona-Infektion gesorbenen Menschen wurde obduziert. Die Obduktionen allerdings haben praktisch in allen Fällen ergeben, dass die Infektion eine maßgebliche Rolle gespielt hat.
Und nochmal, man stirbt natürlich nie an einem Virus, man stirbt immer nur an den Folgeerkrankungen, wie Lungenversagen, Herzversagen, oder ganz oft multiplem Organversagen.

Jetzt nur nicht lockern

Die Inzidenz steigt, die Mutanten verbreiten sich, wenn wir jetzt besinnungslos lockern, laufen wir in das offene Messer der dritten Welle. Und das mit Ansage.
Dann haben wir unsere Wirtschaft wirklich ruiniert.

Anwendung von Schnelltests würde Lockdown verhindern

Wenn man sich überlegt, dass es seit März 2020 Schnelltests gibt (siehe Süd-Korea) und diese bei uns immer noch nicht für jedermann zugänglich sind, weiß man, dass wir hier viele Infizierte und Tote nicht hätten, würde es diese Schnelltests geben.
Die 2. Welle hätte es nicht gegeben, die Lockdowns wären nicht nötig gewesen.
Die Kosten der Lockdowns, die von Lauterbach bei Illner mit 1 Milliarde Euro pro Tag beziffert wurden, hätte man sich sparen können. Man hätte von einem kleinen Teil der eingesparten Lockdown-Kosten unendlich viele Schnelltests kaufen können.
Hätte, wäre, wenn ....
Wir haben eine sehr verschlafene und unfähige Regierung (wie wir auch aus der impfstoffbeschaffung bereits wissen).
Jeder, der in diesem Jahr wählen geht, sollte am Wahltag in sich gehen.
Vielleicht lässt es sich doch erreichen, dass wir künftig eine andere und damit bessere Regierung bekommen?

Wenn...

Lockerungen kommen dann soll man auf der anderen Seite die FFP zwei Maskenpflicht ausgedehnt werden. Ich wäre für eine flächendeckende FFP zwei Maskenpflicht Deutschlandsweit. Ich sehe das wir am Anfang der dritten Welle sind. Das mit den Mutanten aus Großbritannien Südafrika und Brasilien werden wir eine größere Welle bekommen.

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