Ihre Meinung zu: Corona-Pandemie: Impfdesaster mit Ansage

25. Februar 2021 - 9:05 Uhr

In ganz Europa fehlt es an Impfstoffen gegen das Coronavirus. Nach Kontraste-Recherchen mangelt es an Produktionskapazitäten, Rohstoffen und Zulieferungen. Nun soll ein Impfkoordinator das Ruder noch herumreißen.

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Welches Impfdesaster? Einfach

Welches Impfdesaster?

Einfach noch bisserl warten. Es wird immer mehr und neuer Impfstoff produziert. Man kann nunmal nicht alle auf einmal durchimpfen. Es war auch richtig nicht den Weg der USA, GB oder Israels zu gehen,die mit einer Notfallzulassung das Risiko von den Herstellern genommen haben. Verantwortungsvoll ist es einen Impfstoff erst zu bestellen wenn er geprüft und zugelassen wurde.
Und es ist absoluter Blödsinn, daß es in Pandemiezeiten betriebswirtschaftlich sinnvoll wäre, die Produktion zu strecken. Gefühlt täglich beantragt eine neue Pharmafirma die Zulassung eines Impfstoffs und beansprucht damit ein Stück des Kuchens. Also haben die Firmen, die bereits Impfstoffe produzieren durchaus ein Interesse schnell und viel zu produzieren. Eventuelle finanzielle Anreize für Zulieferer müssen also von dieser Seite kommen.
Mir kommt es langsam so vor als ob händeringend nach etwas gesucht wird, was man zu einem "Skandälchen" aufbauschen kann. Glücklich der, der meckert.

Früher Vogel fängt den Wurm

USA Juni 2020 - zu D März 21...

Für einen Impfkoordinator ist es natürlich mehr als spät - zu spät- womöglich ist bis April Mai sowieso "der Hase über die Höh".
Dennoch Fehler erkennen und verbessern ist besser als NICHTS zu tun und vor allem ZU LEUGNEN.

Daher begrüße ich den Vorschlag von Scholz.
Ob die Personalie die Richtige ist, sofern er mit Wissenschaft und Wirtschaft koordinieren kann, ja.

Die Produktion gerät jetzt womöglich sowieso bald in ihr Fahrwasser.

Immer wieder interessant und sehr deutlich- die Bundesregierung muss mit Fachleuten und Wirtschaft zusammenarbeiten- wenn es um Produktion geht - nun- man weiss wie dieses Verständnis in Behörden schlichtweg nicht vorhanden ist - das ist auch kein Vorwurf. Es ist schlichtweg nicht die Kernkompetenz.

Jeder sollte das erkennen und mit entsprechenden Teams kooperieren.
Es ist nicht ratsam in einer Blase zu werkeln, immer den Blick über Tellerrand und gute Kontakte sind ganz wichtig- nicht einfach für Politiker heute.

Herr Schularick fasst das Grundproblem in der EU (und auch in Deutschland) zusammen. Viele zu lange Diskussionen und keine Taten. Alle Entscheidungen dauern zu lange, von der Bestellung durch die EU über die Freigabe des Impfstoffs durch die EMA bis hin zu der Vergabe eines Impftermins in Deutschland, alles ein einziges Desaster. Es zeigt die Unfähigkeit der ganzen Bürokratie in dieser Region der Welt klar auf. Gem. Hr. Spahn ist es wohl auch schwierig die bestehende Impfverordnung dahingehend anzupassen, daß Krankenkassen den Gesundheitsämtern Liste mit Risikopatienten zukommen lassen, damit nicht jeder ein ärztliches Attest benötigt. Das gleiche gilt für Stand-by Listen in den Impfzentren. Häufig genug wird nicht weitergeimpft, weil Berechtigte nicht erscheinen. Ein Anruf bei einem Kandidat der Stand-by Liste und wieder wäre einer mehr geimpft. Aber stattdessen wird diskutiert, diskutiert, diskutiert. Zum Kotzen!

Unsere Regierung

zeigt sich mal wieder von deer gewohnten Seite, große Reden ohne irgendwelches fundiertes Hintergrundwissen.
Dass im Wirtschaftsministerium nicht viel davon vorhanden ist, hat die Pandemie einmal mehr deutlich bewiesen.

Der Umgang mit den Impfungen...

wird uns noch viele hitzige Diskussionen bescheren. Zum einen, dass die Impfpriorisierung der Stiko, obwohl nur wenige Wochen alt, bereits wieder über den Haufen geworfen wird (was man aber auch als an die Realität angepasste Flexibilität begrüßen könnte), der Umgang mit den "Impfvordränglern" und was ein gewissenhaftes Warten der nicht-priorisierten Gruppen zum Sommer hin bedeuten kann. Mein Chef z.B. hat sich beim Impfen unrechtmäßig unter fadenscheinigen, objektiv falschen Behauptungen vorgedrängelt. Seine 2. Impfung hat er vor 2 Wochen bekommen. Demnächst wird bei uns die Erlaubnis für home office gestrichen. Ziemlich genau 4 Wochen nach seiner 2. Spritze, wenn für IHN keine Gefahr mehr besteht, müssen alle wieder jeden Tag in's Büro. Und als "Strafe" wird er als Geimpfter im Sommer in den Urlaub fahren dürfen und wir, die wir brav gewartet haben, haben nur das erhöhte Infektionsrisiko in den öffentlichen Verkehrsmitteln statt der Option auf Sommerurlaub...

Corona

wird in Deutschland verwaltet. Wir sollten nicht vergessen, im Gegensatz zu USA und anderen Staaten, sind wir ein Beamtenstaat. Da wird nach Vorschrift gearbeitet,sofern das Fax mit Papier vom Büroboten bestückt wurde. Ist der krank, gibt es das Papier später.
Müßen wir ein bisschen warten, in der Ruhe liegt die Kraft.

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