Kommentare

Ich wüsste nicht, wer da mit

Ich wüsste nicht, wer da mit wem über was verhandeln muss. Deutschland, also die Regierung, will xy? Dann gibt es ein Diktat: ab dann und dann gilt dies und das ( in Deutschland)
Da kann der Rest mitmachen, oder es bleiben lassen.
Und wer sich an die Posse mit den Katalysatoren erinnert, weiß noch, dass Kalifornien das diktiert hat. Bei uns wurde seitens der Industrie gedruckt, getäuscht und weggeduckt. In Kalifornien lief es. Mit besseren Katalysatoren.

Die Bauern der EU

haben gerade eine Reform hinter sich, die den meisten Hoefen das Garaus brachte.

Ich kann mich noch erinnern wie in den 70 er und 80 er Jahren die Hoefe gestorben sind, weil alles groesser und mehr sein musste und viele nicht mithalten konnten. Gefoerdert mit EU Mitteln. Stillegen wurde bezahlt genauso wie aufstocken. Das Resultat waren Agrarfabriken und Monokulturen. Dieselbe EU foerdert jetzt kleiner und nachhaltiger.

Baeuerliche Landwirtschaft ist eine Generationengeschichte. Politik dazu muss verlaesslich sein.

Warum so bürokratisch?

"Wir sind beide sehr begeistert davon, dass es in der Welt jetzt wirklich ein Momentum gibt, ein Gefühl, dass die Welt einen Erfolg will beim UN-Klimagipfel in Glasgow, und das ist eine Chance, die dürfen wir nicht verpassen"

In der Welt. In der Politik schon weniger.

„Im Herbst haben sich EU-Staaten und Europaparlament darauf verständigt, die Förderung landwirtschaftlicher Betriebe stärker an Umweltauflagen zu koppeln.
Ein Teil der Direkthilfen soll für Umweltschutzprogramme reserviert werden“

Ein Teil. „Soll“. Am Reißbrett wird sich die Erhaltung unserer gemeinsamen globalen Existenzgrundlage sowieso nicht planen lassen.

@08:36 von Bender Rodriguez

>> Kalifornien das diktiert hat
Sie meinen:
Kalifornien einen guten(!) Vorschlag gemacht hat. Oder können Sie Sich nicht mehr erinnern, wie es früher gestunken hat? oO

>> In Kalifornien lief es. Mit besseren
>> Katalysatoren
Nope, auch die Kalifornier hatten nur ganz gewöhnliche 3-Wege-Kats. -.-

Kleine Höfe, Bio und Naturschutz

Es muss einer Familie möglich sein, von der Landwirtschaft zu leben.

Wenn ich lese, dass ein Discounter, der ein paar Cent auf den Fleischpreis mehr verlangt hat, um diese an die Landwirte weiter zu geben, das "Experiment" einstellen musste, weil das Kilo Filet nur für 99 Cent aus der Kühlung mitgenommen wird , dann stimmt etwas in unseren eigenen Köpfen nicht.

Wenn wir dann noch ausgerechnet bekommen, dass wir über versteckte Kosten am Ende doch 14 Euro für das Hack bezahlen, dann können wir das gleich hinlegen.

Das gilt auch für Frisör und Co.

Wer selber gut von seiner Arbeit leben will, der muss auch andere leben lassen.

Die EU muss ihre ganze Politik überdenken, weil sie nur noch auf Lobbyisten hört und nicht mehr für die Menschen da ist. Das sage ich als überzeugter Europäer - EU ja, aber nicht mehr diese EU. Das gilt nicht nur nebenbei auch für demokratische Grundrechte.

Unser eigenes Leben und das unserer Enkel sollte das wert sein.

Saschamaus

dieser gegenreflex...

In USA gab es geregelte kats. Bei uns nicht.

Hast nur mal ne Vokabel raushauen wollen?

Zurück in die Zukunft

Vielleicht erst mal einen Schritt zurück und dann in einer anderen Richtung weiter?!
Digitalisierung .... verlockend, aber viele Risiken. Was läuft noch, wenn eine Katastrophe uns den Strom abdreht? Gibt es ein sicheres Betriebssystem und ein Hacker- und spionagesicheres Internet?

EU und Klimaschutz: Hausaufgaben noch nicht erledigt....

Eine ökologische Verkehrswende steht aus. Statt dessen mehr SUV´s und weiter LKW-Transport auf der Straße.

In Sachen Landwirtschaft werden rund 80 Prozent der EU-Fördermittel im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik
(GAP) an landwirtschaftliche Betriebe nach Fläche vergeben, nicht nach Umwelt-oder Tierwohlkriterien. Dafür hat sich vor allem Ministerin Klöckner eingesetzt.

@09:05 von Bender Rodriguez

>> In USA gab es geregelte kats. Bei uns
>> nicht.

Wo haben Sie diesen Nonsens jetzt schon wieder her? Ein geregelter(!) 3-Wege-Katatalysator ist in Deutschland seit 1993 Pflicht.

Zuerst

werden (hier ambitioniert genannt) unrealistische Ziele festgelegt, die nur mit Billionen von Euro zu erreichen sind und dann wird nur noch davon gesprochen, dass man diese Ziele erreichen "muss", als ob das ein Naturgesetz wäre.
Wir haben gerade die größte Krise der EU und der Weltwirtschaft wegen einer Pandemie, da muss der Klimaschutz eben erst mal zurückstehen-ohne funktionierende Wirtschaft können die Maßnahmen nicht gegenfinanziert werden.
Siehe Energiewende in Deutschland-die ist bereits gescheitert-trotzdem hält man, als ob nichts geschehen wäre, an den Ausstiegsplänen für Kern und Kohlekraft fest. Jeder Fachmann weiß, dass der Zubau an erneuerbaren Energien nicht reicht.

Am 19. Februar 2021 um 09:05 von Bender Rodriguez

Saschamaus
dieser gegenreflex...

In USA gab es geregelte kats. Bei uns nicht.
-----------------------------------------------------
Und selbst in Kalifornien beträgt der Grenzwert für NOX 60 Mikrogramm /m³ Luft und nicht die unsinnigen 40, wie in der EU.

@09:12 von Pessimist001

>> Gibt es ein sicheres Betriebssystem...
Linux. -.-

>> ...und ein Hacker- und spionagesicheres
>> Internet?
Können Sie unter Linux alles für Ihren Rechner einstellen. oO

Die Umweltpolitik

wird von grünen Populisten erdacht und durchgeboxt. Alles, was bisher dazu beschlossen und umgesetzt wurde, hat weder die Umwelt geschützt, noch das Klima geändert. Es hat nur Geld verschlungen und unzählige NGO`s Institute etc. haben sich in dieses lukrative Geschäft eingedockt.
Wie bitte war das mit der Kugel Eis für die Energiewende liebe Grüne war das Unwissen oder vorsätzliche Irreführung?

Am 19. Februar 2021 um 09:00 von xeniosson

" Kleine Höfe, Bio und Naturschutz

Es muss einer Familie möglich sein, von der Landwirtschaft zu leben. "

Sie wissen aber schon das gerade die Kleine Bauern an Stadträndern alle weichen müssen, Beispiele gab es in einer TV Produktion reichlich, weil die Städte sich immer mehr ausweiten, und immer mehr bebaut wird.

Und Sie wissen auch das Lebenshaltungskosten gerade in Deutschland immer weiter steigen, Miete plus Nebenkosten und alle Energieträger von Strom bis Kraftstoff fressen einen ganz Teil des Geldes bei den meisten Bürgern auf.
Also müssen die am Ende sparen, und bei was, also gehen die dort hin wo sie mehr für ihr Geld bekommen.
50 Prozent der Bürger haben zu knappern, da ist der Monat länger als Geld.

09:00 von xeniosson

"Kleine Höfe, Bio und Naturschutz
Es muss einer Familie möglich sein, von der Landwirtschaft zu leben."

Das gerade war fuer viele Jahrzehnte nicht der Kern der EU Landwirtschaftspolitik. Man bekam Geld fuer die Aufgabe oder fuer die Vergroesserung.

Wenn man eine PKW-Fahrleistung

von 640 Mrd. km pro Jahr für Deutschland zugrunde legt und für ein E-Auto einen Verbrauch von 15 kWh pro 100 km ansetzt dann müssen 96 TWh elektrische Energie für diese Fahrleistung pro Jahr erzeugt werden. Momentan werden 130 TWh Windstrom pro Jahr hierzulande erzeugt. Das nur zur Größenordnung des Elt-Bedarfs für die Elektromobilität.

09:48 von wenigfahrer

"Kleine Bauern an Stadträndern alle weichen müssen"

Das ist schon mal ein ganz massiver Fehler. Zu große und zu viele Luxus-Wohnungen. Mit jedem qm Bauland wird ein qm zu viel Ackerland vernichtet. Wachstum wird mit "uns geht es gut und wir leben nachhaltig" verwechselt.

"50 Prozent der Bürger haben zu knappern, da ist der Monat länger als Geld."

Da stimmt dann wohl etwas nicht, oder?
Ein Teil wird sicher der Konsum von überflüssigem sein.
Ein viel größerer Teil dürfte an der zu schlechten Bezahlung liegen. Man muss von seiner Arbeit leben können.

Biden's 1. Tag

TS: "Die USA kehren ins Klimaabkommen zurück"

An Biden's 1. Tag er unterzeichnetete eine executive order und machte rueckgaengig Trump's pullout aus Paris agreement.

Kritik kam sofort von GOP senators wie John Barrasso. Er sagte
"The Biden administration will set unworkable targets for the United States while China and Russia can continue with business as usual.″

Diese Gefahr besteht, aber er verraet das Problem: Wirtschaft und climate, und das ist fuer Republicans ein entweder oder, wie unter Trump.

Hoffentlich wird Biden dies aendern koennen

@Hanno Kuhrt, 09:37

"Wir haben gerade die größte Krise der EU und der Weltwirtschaft wegen einer Pandemie, da muss der Klimaschutz eben erst mal zurückstehen-ohne funktionierende Wirtschaft können die Maßnahmen nicht gegenfinanziert werden"

Wenn der (der Klimaschutz) "erst mal" zurückstehen muss, werden wir uns über "Gegenfinanzierungen" bald keine Sorgen mehr machen müssen. Was soll denn dann noch finanziert werden? Und von wem?

Mensch und Umwelt.

Umweltschutz wird letztlich immer von den Konsumenten gemacht. Es gibt keine dauerhafte Produktion von Gütern oder Dienstleistungen die nicht von Verbrauchern konsumiert werden.
Die "Industrie" ist kein böser Mensch, sondern Arbeit-und Brötchengeber vieler Menschen, die dort etwas erzeugen, was andere Menschen wollen. Wenn diese Menschen klug, bescheiden und rücksichtsvoll mit den Angeboten der Industrie umgehen- sich eben nur soviel "nehmen" wie für ein angemessenes Leben erforderlich ist, dann entsteht "Umweltschutz". Viele Menschen sind aber offensichtlich nicht zu diesem "richtigen" Umgang in der Lage, wie man beispielsweise an der Stimmung und Verhalten im "Volke" wegen der Corona-Maßnahmen sieht. Sie sind nicht zur Eigenverantwortung und Selbstbestimmung in der Lage. Diese Menschen brauchen die "Politik", damit ihnen kleinteilige Vorschriften zur Verhaltenskontrolle für jedes Detail ihres Lebens gemacht werden. Am konsequentesten machen das die "Grünen".

Was die Rolle der

Was die Rolle der Landwirtschaft angeht, muss man diferenzieren: Auch der deutsche Bauernverband hat viel zu lange auf "Wachsen oder Weichen" gesetzt und nicht die gewachsenen Strukturen sondern eher die Industrialisierung gefördert; das rächt sich nun doppelt, zum einen in den Preistreibereien der großen Discounter, die gerade die kleineren Familienbetriebe nicht überleben werden, und zum anderen in der sträflich vernachlässigten ökologischen Perspektive, die verrückterweise die Landwirtschaft als eigentlich größte mögliche Naturschutzgruppe ins Abseits gerückt hat. Von daher macht es wenig Sinn, "DIE" Landwirtschaft auf den Anklagestuhl zu setzen, wenn man nicht den berühmten Ast absägen will, auf dem man sitzt. Es braucht auch eine Kehrtwende in der gesellschaftlichen Anerkennung und Unterstützung der bäuerlichen Klein- und Kleinstbetriebe - von dem irren Gegensatz bei vielen, die dann doch die Billigstprodukte kaufen und auf "DIE" Bauern draufschlagen, gar nicht zu reden.

10:04 von spax-plywood

>> dann müssen 96 TWh elektrische Energie für diese Fahrleistung pro Jahr erzeugt werden. Momentan werden 130 TWh Windstrom pro Jahr hierzulande erzeugt.<<

Gutes Beispiel! Das heißt man müsste die momentane Energieversorgung aus Windkraft nicht mal verdoppeln, um die gesamte PKW-Flotte elektrisch anzutreiben.

@in Ergänzung zu 10:04

96 TWh Elt-Energie pro Jahr für eine Fahrleistung von 640 Mrd. km pro Jahr (E-Auto).

Mit Wasserstoff aus der Erdgaspyrolyse zu H2 und Ruß käme man etwa mit der Hälfte der obigen Elt-Energie (Heizwärme) aus wenn man ein BZ-Wasserstoffauto mit 1kg Wasserstoff pro 100 km ansetzt. Die gleiche Menge Wasserstoff via Elektrolyse von Wasser hätte den zehnfachen Energiebedarf.

Die Tatsache ist...

Wirklicher Klimaschutz lässt sich nur mit massiver globaler Entschleunigung der wirtschaftlichen und Bevölkerungsentwicklung bewerkstelligen. Alles andere ist Augenwischerei und politische Selbsbeschäftigung.
Und wer die Lage versucht, realistisch einzuschätzen, kommt dorthin, dass es echten Klimaschutz nicht geben kann.
Profit und Konkurrenzdenken und persönliche Vorteile verhindern das. Das ist eben menschlich.

Die beiden Pole.

Auf der einen Seite der "Westen": überernährt, in schönen und warmen Wohnungen, überlaufenden Kleiderschränken und mit allen erdenklicher Konsumschnickschnack ausgestattet. Der Lebenszweck ist mehr zu konsumieren als der Nachbar (Neid) und ansonsten möglichst wenig Nachzudenken.

Auf der Anderen die wirtschaftlich ärmsten Länder: ohne Bodenschätze, Industriearbeitsplätze und mit mageren Ernten (korrupten Regierungen, Bürgerkriegen usw.). Der einzige Grund zum Leben ist das Überleben und die geistige Vervollkommnung(was sollen sie sonst machen).

Die Armen leben zwangsweise besonders klimaschonend, sie können es einfach nicht anders.

Erfolgreiche Klimapolitik kann m.E. an der Migration gemessen werden. Derzeit geht es netto ganz klar in Richtung "Westen". Wenn hier niemand mehr einwandert, dann ist klimagrechter Gleichstand erreicht.

@ um 09:32 von saschamaus75

"@09:05 von Bender Rodriguez
>> In USA gab es geregelte kats. Bei uns
>> nicht.

Wo haben Sie diesen Nonsens jetzt schon wieder her? Ein geregelter(!) 3-Wege-Katatalysator ist in Deutschland seit 1993 Pflicht."
.
@Bender Rodriguez spricht nicht von 1993, sondern von zwei Jahrzehnte früher. Bereits 1975 wurde der Katalysator in Kalifornien Pflicht, da braucht es noch ein ganzes Jahrzehnt, bis er in Deutschland überhaupt zugelassen wurde.

Deutschland spielt den mythischen Atlas

In Deutschland werden Auflagen, Einschränkungen und Standards stetig hochgeschraubt, dass von Wohnraumschaffung bis hin zu Mobilitätsfragen alles kostspielig und teilweise bodenlos wird. Wir können wie die EU nicht diese Standards allein tragen, wir können nur mitwirken, dass man sich global auf einen Kompromiss einigt. Die Mrd. Einwohner in den großen Staaten, die flächenmäßig wie bevölkerungsmäßig ihr Land, Wasser, Luft beeinflussen, sehen sich alle mit dem Ausnahmesiegel Dritte Welt entschuldigt. Wenn in Deutschland und der EU Märkte, Wirtschaft und Produktion wegbrechen, weil wir Vieles wider besseres Wissen übertreiben, ohne aber eine Erfolgsgarantie auf Klimaschutz zu bekommen. Dann sollten wir die Bodenhaftung suchen und die Grundversorgung in unserer Region im Auge behalten. Sonst schießen wir übers Ziel hinaus und schaden uns allen selbst.

Dazu fällt mir eigentlich nur

Dazu fällt mir eigentlich nur der alte Spruch " Wasser predigen aber Wein trinken" ein. Wenn man wirklich was erreichen möchte könnte man mit wenigen ganz einfachen Maßnahmen schon vieles tun. Wie wäre es zum Beispiel damit die Kfz Steuer auf den Spritpreis umzulegen, wer viel und dicke Autos fährt zahlt viel. oder die Bauern die auf ökologische Landwirtschaft umstellen massiv zu unterstützen, anstatt die Agrarkonzerne. Dann wäre Bio auch für alle bezahlbar. Das beste Beispiel ist doch der Strom, ich habe durch konsequente Umstellung zu Stromspargeräten meinen Stromverbrauch zu hause um 30% senken können. bezahle heute aber fast das doppelte als vor 20 Jahren. Wären die große Firma in meiner nähe tag und Nacht das Licht brennen hat ( auch am WE ) weil es so billiger wird. Mann könnte viel machen , man müsste nur wirklich wollen.

Am 19. Februar 2021 um 09:37 von Hanno Kuhrt

,,Wir haben gerade die größte Krise der EU und der Weltwirtschaft wegen einer Pandemie, da muss der Klimaschutz eben erst mal zurückstehen-ohne funktionierende Wirtschaft können die Maßnahmen nicht gegenfinanziert werden."

Das ist etwa so zutreffend wie die Vorstellung, ohne online - Partnerbörsen ein Leben lang allein bleiben zu müssen. Sehr schwierig, den logischen Vollzug des unumkehrbar infiltrierten Gedankens abzuschließen, der die ,,Wirtschaft" als die Verursacherseite markiert. Alle wissen es, wollen es in ihrer Abhängigkeit von ihr nicht wahrhaben. Würden Sie einem Arzt vertrauen, der offen für Pharma und krankmachende Produkte hausieren geht? Polemik?
Gerne, wenn offenkundig ist, daß die Krise mehr als nur ein Warnschuss ist. Es ist naiv zu hoffen, daß die Zerstörung des Planeten aus Bequemlichkeit, Gier und Dummheit nicht zum Gau führen wird, nur weil er das 2 Jahrhunderte mit sich machen ließ. Nur weil Sie auf der sicheren Seite zu stehen glauben, fordern Sie "weiter so"!

Klimaschutz gelingt auch deshalb nicht

Logischerweise wird der Schadstoffausstoß noch gesteigert, wenn zu den bereits bestehenden Kohlekraftwerken noch zusätzlich die strombedarfsaufwendige Herstellung von Windkraftanlagen von der Industrie drauf gesattelt wird, bei der der dreifache Kohlestrom verbraucht wird, als was dann später diese Windparks mal an Strom liefern bis zum Ende ihrer gesetzlichen Betriebszeit und danach wegen Materialermüdung wieder ausgetauscht werden müssen. Viele WKA´s schaffen nicht mal diese gesetzliche Betriebszeit, sondern brechen nach 2 oder 3 Jahren schon zusammen oder geraten in Brand, was die Öko-Bilanz in eine noch größere Schieflage bringt. Ähnlich wie bei E-Autos sind Windparks somit mit einer immensen Schadstoffe-Vorschußinvestition belastet, die dann später beim Betrieb dieser Windparks nicht mal ausgeglichen werden kann geschweige denn die Öko-Bilanz verbessert.

Am 19. Februar 2021 um 10:34 von Tremiro

Gutes Beispiel! Das heißt man müsste die momentane Energieversorgung aus Windkraft nicht mal verdoppeln, um die gesamte PKW-Flotte elektrisch anzutreiben.
----------------------------------------------
Ja genau und bei Haushalten und Industrie kommt der Strom aus der Steckdose.
Bis 2035 müssten die erneuerbaren Energien auf die fünffache Kapazität ausgebaut werden. Zusätzlich müssen mindestens 50 große Pumpspeicherkraftwerke gebaut werden um die ausreichenden Puffer zu haben.
Tatsächlich werden wir in den kommenden 5 Jahren einen Rückgang bei den EE erleben, da mehr alte Anlagen vom Netz gehen als zugebaut werden können-von Speicherkapazitäten ganz zu schweigen.

09:37 von Hanno Kuhrt

Auch in der derzeitigen Pandemiekrise wird nicht außer Kraft gesetzt, dass jeder jetzt nicht in ökologischen Umbau und Kurswechsel investierte Euro in 30 Jahren zigfach gezahlt werden muss. Alle Fachleute wissen, dass es eine konzertierte Aktion von Klima-, Energie-, Verkehrs-, Konsum-Wende etc. braucht, und dass die Uhr dafür tickt: Geben Sie mal "Integral-Falle" und "Eis-Albedo-Rückkopplung" in eine Suchmaschine Ihrer Wahl ein, um besser zu begreifen, was die Uhr geschlagen hat.

Zitat: "Die gleiche Menge

Zitat:
"Die gleiche Menge Wasserstoff via Elektrolyse von Wasser hätte den zehnfachen Energiebedarf."

dieser Wasserstoff lässt sich aber z.T. aus überschüssig produzierten Windstrom herstellen - genau jene Tage an dem die WKA ansonsten herunter geregelt werden müssten da der Strom vom Netz nicht abgenommen wird
insofern sind solche "Wirkungsgrad"-Betrachtungen deutlich zu relativieren

@10:17 von Nettie, Hanno Kuhrt

">>Hanno Kuhrt: Wir haben gerade die größte Krise der EU und der Weltwirtschaft wegen einer Pandemie, da muss der Klimaschutz eben erst mal zurückstehen-ohne funktionierende Wirtschaft können die Maßnahmen nicht gegenfinanziert werden<<

Wenn der (der Klimaschutz) "erst mal" zurückstehen muss, werden wir uns über "Gegenfinanzierungen" bald keine Sorgen mehr machen müssen. Was soll denn dann noch finanziert werden? Und von wem?"

Das könnte man tatsächlich auch heute schon fragen, wie sinnvoll es ist Massnahmen zu finanzieren die auf ein unerreichbares Ziel von CO2-Bilanz Null bzw. max. 2 Grad hinarbeiten.
6 der 11 anerkannten Modellrechnungen haben bereits kapituliert.
So langsam sollte man mal am Plan B arbeiten und der Geo-Engineering-Forschung Geld zukommen lassen. Die wird leider "diskreditiert" weil man die Welt entweder "grün" retten will oder ansonsten garnicht.

10:51 von Ritchi

so isses. aber unsere hiesigen experten für alles, hauen halt zu jedem thema ihre weisheiten heraus

@Tremiro

So kann man's natürlich auch sehen. ....wir brauchen die Erzeugung "nicht mal" zu verdoppeln...

@KMK "Umweltschutz wird

@KMK
"Umweltschutz wird letztlich immer von den Konsumenten gemacht."
Das ist leider nur sehr bedingt richtig, da die Industrie sehr vieles über die Preisgestaltung regelt. Das beste Beispiel dafür sind doch die E- Autos. Da die Industrie im Moment wenig Interesse am verkauf von E-Autos hat, da sie mit Verbrennern oder PlugIn- Hybriden einfacher Geld verdienen kann, werden E-Autos zu völlig überzogenen Preisen angeboten. was dazu führt das sich nur wenige für solch ein Auto interessieren. An der teuren Entwicklung der E-Autos kann der Preis nicht liegen, die wurde mit Mrd. an Steuergeldern gefördert. Die Accus können es auch nicht sein, die werden bis jetzt nicht mal recycelt weil es sich nicht lohnt. War letztens erst ein Bericht dazu ich glaub bei Phönix. Am Arbeitsaufwand kann der preis auch nicht liegen, da die Autobauer ja schon angekündigt haben das sie wegen der E-Autos 30% ihrer Belegschaft nicht mehr brauchen.

@ spax-plywood - PKW-Fahrleistung

Ein Verbrauch von 15 kWh pro 100 km ist nicht ganz realistisch. Die Tesla-Modelle verrauchen z.B. alle um 20 kWh pro 100 km. Wenn Sie zudem weitere Verbraucher (Klima-Anlage, Heizung) einschalten, liegt der realistische Verbrauch noch höher.

@ 10:50 von joe70

Ihre Prämisse stimmt nicht: Profit und Konkurrenzdenken und persönliche Vorteile sind nicht per se "menschlich". Die Fähigkeit zu prosozialem Verhalten, zu Fürsorge und Schutz, zu vernetztem Denken und Handeln sind mindestens ebenso menschlich.
Es scheint nicht ganz gleichgültig zu sein, von welchem Menschenbild man ausgeht.

Klimaschutz gelingt auch deshalb nicht

Wenn ständig einem anderen Hype von Politik und Wirtschaft hinterher gehechelt wird vom E-Auto bis zum Windstrom, dann senkt das nicht das CO2- und sonstige Schadstoffe-Aufkommen, sondern steigert das alles noch zusätzlich. Und so kann der spätere Öko-Betrieb all dieser Dinge nicht das vorinvestierte Schadstoffe-Aufkommen ausgleichen, was zur industriellen Herstellung dieser Dinge verursacht wird. All diese Öko-Mogelpackungen sind somit nur Schildbürgertum, mit dem man keinen Klimaschutz erreicht. Rechnet man diese Schadstoffe-Mehrbelastung durch WKA- und E-Autoproduktion mal heraus, dann stünde Deutschland im Klimaschutz längst besser da als mit all diesen Öko-Mogelpackungen. Bereits ein simpler Verzicht auf klimaschädigendes Wachstum könnte den Kohlestrombedarf und somit das Schadstoffe-Aufkommen signifikant senken.

@10:22 von KMK

>> Die "Industrie" ist kein böser Mensch,
>> sondern Arbeit-und Brötchengeber vieler
>> Menschen

Ähh, hier müßte sich die Diskussion anschließen, warum die, die die Arbeitsleistung von Anderen nehmen(!) als ArbeitGEBER und die, die diese Arbeitsleistung geben(!) als ArbeitNEHMER bezeichnet werden. -.-

um 09:46 von Hanno Kuhrt Die Umweltpolitik

Es gibt genügend Ansätze, gut dokumentiert (sofern man es sehen will) die ein gesundes Wirtschaften für möglichst viele Menschen (und nicht nur für schlaue, stumpfsinnige Profiteure) ohne eine Zerstörung aller Lebensräume anbieten. Ich weiß nicht, was Menschen fehlt, die nicht in der Lage sind, aus festgefahrenen Schemata wenigstens mal gedanklich auszusteigen. Fest steht aber, daß es notwendig ist für alle.

Am 19. Februar 2021 um 10:50 von KMK

Erfolgreiche Klimapolitik kann m.E. an der Migration gemessen werden. Derzeit geht es netto ganz klar in Richtung "Westen". Wenn hier niemand mehr einwandert, dann ist klimagrechter Gleichstand erreicht.
---------------------------------------------
Das heißt dann jeder Mensch in den heutigen Entwicklungsländern setzt dann so viel CO2 frei, wie ein Mitteleuropäer.
Und das soll dann erfolgreiche Klimapolitik sein?

Sachamaus

Wo haben Sie diesen Nonsens jetzt schon wieder her? Ein geregelter(!) 3-Wege-Katatalysator ist in Deutschland seit 1993 Pflicht."
Bitte mäßige dich.
Niemand redet von 1993. Es geht um die 70er Jahre.
Dann, Ende der 80er kam bei uns der ungeregelte kat. Da war der drei Wege in USA schon längst Pflicht.

Bitte erst schlau machen, dann schimpfen.

Ritchi 10:51

Ganz genau.

Am 19. Februar 2021 um 10:17 von Nettie

Wenn der (der Klimaschutz) "erst mal" zurückstehen muss, werden wir uns über "Gegenfinanzierungen" bald keine Sorgen mehr machen müssen. Was soll denn dann noch finanziert werden? Und von wem?
---------------------------------------------
Dazu kann ich nur wie immer sagen:
wir haben in Deutschland die saubersten Gewässer, die sauberste Luft, die gesündesten Lebensmittel, die höchste Lebenserwartung, die beste Lebensqualität seit Beginn des Industriezeitalters.
Der Klimawandel zur nächsten Warmzeit incl. Abschmelzen der Polkappen kommt wie seit Millionen von Jahren mit oder ohne Klimaschutz.

09:00 von xeniosson

Ein intelligenter und sachlicher Kommentar, dem man nur zustimmen kann.

@10:50 von KMK

>> wirtschaftlich ärmsten Länder: ohne
>> Bodenschätze,

Eben DAS ist doch der Trugschluß:
* wirtschaftlich ärmsten Länder: viele Bodenschätze
*wirtschaftlich reichsten Länder: wenig Bodenschätze

Am 19. Februar 2021 um 09:49 von IBELIN

09:00 von xeniosson
"Kleine Höfe, Bio und Naturschutz
Es muss einer Familie möglich sein, von der Landwirtschaft zu leben."

Das gerade war fuer viele Jahrzehnte nicht der Kern der EU Landwirtschaftspolitik. Man bekam Geld fuer die Aufgabe oder fuer die Vergroesserung.
-------------------------------------------------
Glaubt hier irgend wer, dass der Green Deal der EU als Ziel die autarke Lebensweise der Menschen hat?

@ KMK um 10:50

>Auf der Anderen die wirtschaftlich ärmsten Länder: ohne Bodenschätze, Industriearbeitsplätze und mit mageren Ernten (korrupten Regierungen, Bürgerkriegen usw.). <

Am übelsten gebeutelt sind in der Regel die mit Bodenschätzen, ob Mineralisch oder in Form von großer Fruchtbarkeit, denn die Korrupten Regierungen können sich die Bürgerkriege meist nur leisten weil sie dafür genau dieses "Tafelsilber" meistbietend verscheuern. Ohne Bananen keine Bananenrepubliken.

@Ritchi um 10:51

>@Bender Rodriguez spricht nicht von 1993, sondern von zwei Jahrzehnte früher. Bereits 1975 wurde der Katalysator in Kalifornien Pflicht, da braucht es noch ein ganzes Jahrzehnt, bis er in Deutschland überhaupt zugelassen wurde.<

Jup
Allerdings muss man dazu sagen das die Dichte an Autos in den USA damals um einiges höher war als hier; und das deren Verbrauch legendär war, was zur Folge hatte das die Bay-area (Küsste mit Frischluftzufuhr) mit Smog zu kämpfen hatte der sogar den im Ruhrpott und anderen Europäischen Binnen-Metropolen schlug; und das zu Zeiten wo hier die Masse noch mit Kohleöfen geheizt hat und man um die Rauchgas-Filterung der großen Kraftwerke kämpfte.

Nebenbei Reduzierte der 3 Wege Kat den Brennstoffverbrauch...etwas das sich positiv auf die Aussenhandelsbilaz niederschlug. Aber im Frontstaat Deutschland war "Öko" einfach Feindbild, Langhaarige Kommunisten und so weiter.

@10:51 von Ritchi

>> Bereits 1975 wurde der Katalysator in
>> Kalifornien Pflicht, da braucht es noch
>> ein ganzes Jahrzehnt

Ähh, Sie kennen den Spruch;
'Was in den USA passiert, passiert 10 Jahre später in Europa'?

Sicher, es ging zuerst in den USA los und brauchte noch ein bisschen.

Aber es ging um das ewige madig-machen:
"dass Kalifornien das diktiert[!!!] hat" ((c) by Bender Rodriguez)

Zitat: " Viele WKA´s schaffen

Zitat:
" Viele WKA´s schaffen nicht mal diese gesetzliche Betriebszeit, sondern brechen nach 2 oder 3 Jahren schon zusammen oder geraten in Brand"

was für eine Märchenstunde die Sie hier veranstalten
und
ich habe diese schon vor 30 Jahren gehört als ich mich begann beruflich damit zu beschäftigen
und
es war schon damals kompletter Nonsens - genauso wie das Märchen mit den Vögeln die in riesigen Scharen von den Rotorblättern getötet werden

11:39 von Der Lenz

also, ohne viele schweine kein schweinestaat? da können wir ja dankbar sein, daß wir den tönnies haben

@miauzi 11:06

Auch mit der "nicht mehr abgeriegelten Windenergie (Elt. )" lässt sich pro kWh nach dem einen Verfahren 5 - 10 mal mehr Wasserstoff herstellen als nach dem anderen.

11:07 von Wilhelm Schwebe

Beim "Weisheiten" heraushauen sind sie aber auch ganz schön dabei.

Obwohl eigentlich gibt es bei Ihnen ja nur eine Weisheit: Merkel und Maas sind an allem Schuld.

("Sie können das nur schöner formulieren!")

@heribix; 11:12 Uhr

Muss irgendjemand ein E-Auto kaufen- ist das immer alternativlos, lebensnotwendig? Was wäre wenn es keine, oder nur nazi-fascho-blaubraune A_utos-f_ür-D_eutschland gäbe?
Selbst wenn ein E-Auto nur Bruchteile des Preises für ein klassisches Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor kostet, sollte ohne Not (Feuerwehr-,Krankenwagen) keines von beiden gekauft werden.
Gerade die vermeintlichen Ökolösungen treiben das Rad der Umweltvernichtung erneut stark an. Mittels Subventionen, wie Steuernachlass und zwangsweisen Einbau von Ladestellen, wird eine Technologie gefördert die momentan nicht konkurrenzfähig ist (und es vermutlich nie sein wird). Windmühlen halten meist nicht 20 Jahre und lohnen nur dem Betreiber, weil er Zahlungen aus einem Topf bekommt, der zwangsweise auch von Ihnen gefüllt werden muss.
Das einzige was wirklich hilft ist persönlich das Leben auf ein Minimum durch totale Askese zu reduzieren. Und vorallem sich nicht weiter sich zu vermehren.

@Hanno Kuhrt; 11:16 Uhr

Umgekehrt lieber, Hanno, umgekehrt!

Germany want's to become a farming country!

@Der Lenz; 11:39

Das ist richtig lieber Lenz- Bodenschätze in den "armen" Ländern sind häuftig kein Vorteil sondern gerreichen eher zum fatalen Nachteil der einfachen Bevölkerung.
Ich wollte in meinem ursprünglichen Post nur einen idealen Gegenpol zum "Westen" darstellen, der nicht einmal über diese Naturresourcen verfügt.
Auf diesem Globus gibt es solche Länder, die der Allgemeinheit aber weitestgehend unbekannt sind, weil es dort niemals von den Weltmächten "Menschenrechte", religiöse oder politische Freiheit von einem System, Verkehrswege ö.ä. zu "verteidigen" gibt, und sie so nie in unseren Medien auftauchen.

semantische Filterblase, Hanno, Walter, Joe70 u.a.

Es ist nun mal keine Überraschung, dass sich Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung nicht mit Sätzen erklären lassen, die mit "ich" oder "mein" anfangen. Menschen, die keine anderen Sätze können, erliegen deshalb dem Irrtum, dass diese Ziele nun mal keine sind, die mit den Grundbedürfnissen der Menschen vereinbar wären. Und alle, die sie dennoch anstreben, wären Phantasten.

11:07, Olivia59

>>So langsam sollte man mal am Plan B arbeiten und der Geo-Engineering-Forschung Geld zukommen lassen. Die wird leider "diskreditiert" weil man die Welt entweder "grün" retten will oder ansonsten garnicht.<<

Um Himmels Willen.

Geoengineering ist ein Paradebeispiel für den Machbarkeitswahn, geboren aus menschlicher Hybris.

Das Klima ist ein hochkomplexes Regelkreissystem, das bisher nur ansatzweise verstanden ist. Da wollen Sie wirklich mit dem grobmotorischen Instrument des Geoengineering eingreifen? Die Folgen solcher Eingriffe lassen sich kaum abschätzen. Das beste Beispiel ist das momentan laufende Geoengineeringexperiment, welches sich "Erhöhung des CO2-Gehaltes der Luft" nennt.

Sie wollen den Teufel mit Beelzebub austreiben.

Bitte lesen Sie doch mal das Goethe-Gedicht vom Zauberlehrling.

13:34 von Willi Graf

nee willy.! erstens hab ich nur einen vergleich angestellt. und was hat maas damit zu tun? der tut ja nix und will nur reden reden.

um 11:26 von Hanno Kuhrt

,,Dazu kann ich nur wie immer sagen:
wir haben in Deutschland die saubersten Gewässer, die sauberste Luft, die gesündesten Lebensmittel, die höchste Lebenserwartung, die beste Lebensqualität seit Beginn des Industriezeitalters..."

Und wer hat dafür gesorgt und gekämpft? Wäre auch nur eine Anlage oder eine Maßnahme durch Kapital und Industrie gebaut oder akzeptiert worden für Ihre saubere Luft oder Wasser mit Zertifikat? Mit dieser Art von Argumentation ist Ihnen der Klimawandel im Forum sicher. Der Schutz von Umwelt und Heimat ist seit 50 Jahren Arbeit für tausende Initiativen, die in der Gründung der Grünen auch parlamentarischen Tiefengrund bekam, ganz gleich ob man das heute noch so beurteilen kann. Sicher aber ist, daß ohne den politischen Druck von Wissenschaft, Verbänden und vielen Einzelkämpfern für den Erhalt von Natur und Ressourcen die Lage in Deutschland ganz anders wäre.

@kröterich

Ich habe die Verbräuche der alternativen Mobilitäten bewusst niedrig angesetzt. Sonst kommt wieder die Antwort ich würde etwas schlecht rechnen. Obwohl ich mich nur an die einschlägigen Tabellenbücher für Chemiker und Physiker halte (Enthalpie, Entropie, ....).

09:00 von xeniosson

Kleine Höfe, Bio und Naturschutz
Es muss einer Familie möglich sein, von der Landwirtschaft zu leben.
.
was für ein Spruch !
Der ist genau so sinnhaftig .... oder sinnlos
wie der "ein Mann muß seine Familie ernähren können".
Wenn der 10 Kinder in die Welt setzt, sieht die Forderung ganz anders aus, ebenso wenn er das mit nem Halbtagesjob realisieren will
Auch bei nem Landwirt mit 1 ha muß man unterscheiden,
hat er einen Weinberg oder ne Streuobstwiese zur Verfügung

11:30 von saschamaus75

«Eben DAS ist doch der Trugschluß:
* wirtschaftlich ärmsten Länder: viele Bodenschätze
*wirtschaftlich reichsten Länder: wenig Bodenschätze.»

G7-Staaten:

USA / CAN / GB: Bodenschätze.
GB Erdöl - Erdgas … was zu Ende geht.
Die beiden anderen alles mögliche.

DEU / FRA / ITA / JAP:
Wenige bis gar keine Bodenschätze.

NOR / AUS:
Der erste reich geworden durch Energie-Schätze. Inkl. Wasserkraft.
Der zweite größter Kohle-Exporteur der Welt.
Plus Gold plus Edelsteine plus Uran.

CHN:
Quasi-Monopolist für "Seltene Erden".
Große Kohlevorräte plus …

Die Golf-Staaten mit Erdöl und Erdgas.
Südafrika "inbetween" … Gold, Diamanten, Uran.

DR Kongo ist das Land, das Sie vor Augen haben als ausgebeutet mit Coltan zu unsäglichen Arbeitsbedingungen abgebaut. In Korruption versunken zum Nutzen einiger korrupter Weniger. Oder Mali mit Uran.

Lithium gibt es vor allem in Südamerika.
Weltweit größte Vorräte in Bolivien noch nicht in Abbau.
Aber auch AUS hat Lithium.

Ihre Gleichung stimmt so nicht.

13:38, KMK

>>Germany want's to become a farming country!<<

Nix da mit wants to become.

Germany is a farming country.

Die Agrarexporte tragen signifikant zu unserer Handelsbilanz bei.

Erkauft durch Tierquälerei, Boden- und Grundwasservergiftung, eben all den Nebenwirkungen der industriellen Landwirtschaft.

12:05 von Miauzi

Komisch. Bei uns hat es dieses "mysteriöse Zusammenbrechen" von Windkraftanlagen auch noch nicht gegeben.

Obwohl die bei uns schon 15 Jahre ohne Probleme ihren Dienst tun.

Ganz im Gegenteil zu einem alte französischen AKW in unserer Nähe.
Die freuen sich dort schon über einzelne Tage ohne Störung.

Germany want's to become a farming country

Germany want's to become a farming country:
Deutschland will ein großes Einsiedler-Kloster werden. Keine Autos nur Gräser essen, kein Alkohol, keine Lederbekleidung, keine Einfamilienhäuser, kein, kein, kein und noch mal kein nur Billionen von Schulden. Welch eine paradiesische Zukunft steht uns da bevor?

13:36, KMK

>>Das einzige was wirklich hilft ist persönlich das Leben auf ein Minimum durch totale Askese zu reduzieren.<<

Das ist Unsinn, der gern verbreitet wird. Das einzige, was hilft, ist, die Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern zu beenden. Dann muss niemand in Askese leben. Und kann sogar fliegen, wohin auch immer.

>>Und vorallem sich nicht weiter sich zu vermehren.<<

Das wird automatisch passieren, wenn der Lebensstandard in den armen Ländern sich angleicht. Wenn man natürlich glaubt, daß Lebensstandard zwingend mit Raubbau und Verschwendung verbunden ist, dann kann es natürlich sein, daß man diesen Zusammenhang, der sich demografisch-ökonomisches Paradox nennt, nicht wahrhaben will.

13:34 von Willi Graf

nee willy.! erstens hab ich nur einen vergleich angestellt. und was hat maas damit zu tun? der tut ja nix und will nur reden reden.

13:36 von KMK

«Das einzige was wirklich hilft ist persönlich das Leben auf ein Minimum durch totale Askese zu reduzieren. Und vorallem sich nicht weiter sich zu vermehren.»

Der Eremit lebt sowieso alleine in der Hütte im Wald in den Bergen, und findet keine Frau, die sich mit ihm vermehren wollen würde. Außerdem hat der Eremit 25 Stunden am Tag damit zu tun, Beeren zu sammeln für das Essen, und Bären zu jagen für das Fell am Lagerfeuer am Abend.

@13:44 von fathaland slim

"Geoengineering ist ein Paradebeispiel für den Machbarkeitswahn, geboren aus menschlicher Hybris...." ..."
Sie wollen den Teufel mit Beelzebub austreiben.
Bitte lesen Sie doch mal das Goethe-Gedicht vom Zauberlehrling."

Es geht um Forschung, nicht um Anwendung. Das Einzige was ich „will“ ist, dass grüne Ideologen einen Plan B akzeptieren, da sie wohl gründlich scheitern werden.
Wer behauptet, dass bei 2 Grad die Welt untergeht kann nicht gleichzeitig Geo-Engineering rundheraus ablehnen, wenn das Ziel verfehlt wird.
Die Anwendbarkeit wird im Wissenschaftsbereich übrigens durchaus optimistisch gesehen – man stützt sich auf natürliche Beispiele von Vulkanausbrüchen. Dadurch, dass der Eingriff auf die Atmosphäre begrenzt ist und sich Partikel gut verteilen sind Komplexität und Wechselwirkungen überschaubar. Die aktuelle Vorgehensweise CO2-Bilanz Null ist hingegen Hybris. Das Hauptproblem ist, dass es letztendlich nur Zeit kauft um irgendwann wirklich die Ursache anstatt das Symptom bekämp

@fathaland slim; 14:08 Uhr

Und zu was, meinen Sie, führt der Verzicht der Verwendung fossiler Energieträger?
Naheliegend doch zu einem Leben wie es war bevor im großen Stil Kohl, Öl, Gas eingesetzt wurden. Also zu einem Leben wie es viele sich heute nicht vorstellen können. Vielleicht etwa so wie im späten Mittelalter.

Sie erinnern sich wie dramatisch der Verzicht auf Urlaubsreisen aufgenommen wird.

Da ist die Bezeichnung "Askese" so wenig übertrieben, wie "Leugner/Aluhutträger" für jemand der (noch) nicht ganz von der "richtigen" Richtung überzeugt ist. Was spricht Ihrer Meinung nach gegen das Konzept der freiwilligen Selbstbeschränkung? Wieso wollen Sie mit der Reduktion der Bevölkerungsdichte durch Einsicht warten? Sind Frauen bloße Gebärmaschinen?

@KMK - 13:36

"Das einzige was wirklich hilft ist persönlich das Leben auf ein Minimum durch totale Askese zu reduzieren. Und vorallem sich nicht weiter sich zu vermehren."

Besuchen Sie mal einen Friedhof - da kommen Ihre Thesen voll zum Tragen:
Die dort Untergebrachten demonstrieren totale Askese und Vermehrungen finden da auch nicht mehr statt.

Leben im eigentlichen Sinn muss sich dann wohl etwas anders definieren.

Zitat: "Die Agrarexporte

Zitat:
"Die Agrarexporte tragen signifikant zu unserer Handelsbilanz bei.

Erkauft durch Tierquälerei, Boden- und Grundwasservergiftung, eben all den Nebenwirkungen der industriellen Landwirtschaft."

ja und nein...

..wir IMportieren Futtermittel für die Tiermast, Getreide und Gemüse, Ost und Beeren
in diesen Bereichen sind wir NETTO-Importeure

EXportiert wird u.a. massiv Fleisch-Produkte - ohne die IMportierten Futtermittel nicht machbar
und
es wird auch Schlachtvieh IMportiert - deutlich mehr als wir EXportieren

in der Bilanz bleiben bei uns die Abfälle der Tiermast wie z.B. Gülle - da IMportieren wir sogar noch welche aus den Niederlanden

nur aus diesem Grund sind wir monetär ein EXportland in Sachen Lebensmittel

volkswirtschaftlich ein Wahnsinn wenn man die Schädigung der lokalen Trinkwasserversorgung durch die Gülle einrechnet

aber warum soll die BRD klüger sein als die DDR
*sarkasmus*

15:48, KMK

>>@fathaland slim; 14:08 Uhr
Und zu was, meinen Sie, führt der Verzicht der Verwendung fossiler Energieträger?
Naheliegend doch zu einem Leben wie es war bevor im großen Stil Kohl, Öl, Gas eingesetzt wurden. Also zu einem Leben wie es viele sich heute nicht vorstellen können. Vielleicht etwa so wie im späten Mittelalter.<<

Im Mittelalter gab es keine Wasserstofftechnologie. Man wusste nicht einmal, was Wasserstoff war. Geschweige den Elektrolyse und all so was.

Ich begreife nicht, wie man die Energiegewinnung aus fossilen Energieträgern als End- und Höhepunkt der technologischen Entwicklung ansehen kann.

>>Was spricht Ihrer Meinung nach gegen das Konzept der freiwilligen Selbstbeschränkung?<<

Nichts. Wenn sie wirklich freiwillig ist.

>>Wieso wollen Sie mit der Reduktion der Bevölkerungsdichte durch Einsicht warten? Sind Frauen bloße Gebärmaschinen?<<

Zwischen Gebärverbot und Gebärmaschine ist sehr, sehr viel Platz.

14:00 von fathaland slim

alles hat seinen Preis !
1950 galt es 2,5 Mrd Menschen zu ernähren, kleiden und ein Dach über dem Kopf geben.
Aktuell sind es 8 Mrd und 2050 womöglich 10 Mrd
ob das mit Biologischem Landbau geht ?
Dazu kommen noch gesteigerte Anforderungen ans Leben
mit ner Schale Reis ist kaum einer zufrieden
und wenn es schon kein Auto reicht, träumt man von einem Moped
ein Handy hat ja wohl jeder Durchschnittserdenbewohner

15:45, Olivia59 @13:44 von fathaland slim

>>Das Einzige was ich „will“ ist, dass grüne Ideologen einen Plan B akzeptieren, da sie wohl gründlich scheitern werden.<<

Was Sie grüne Ideologen nenne, nenne ich Wissenschaftler.

>>Die Anwendbarkeit wird im Wissenschaftsbereich übrigens durchaus optimistisch gesehen – <<

Das Geoengineering wird von der überwältigenden Mehrheit der Wissenschaftler höchst kritisch gesehen.

>>man stützt sich auf natürliche Beispiele von Vulkanausbrüchen. Dadurch, dass der Eingriff auf die Atmosphäre begrenzt ist und sich Partikel gut verteilen sind Komplexität und Wechselwirkungen überschaubar.<<

Das ist wirklich eine sehr naive Aussage, bei der sich jeder Wissenschaftler die Haare raufen würde. Bei dem ungeheuer komplexen, erst in Ansätzen verstandenen System Klima ist kaum etwas überschaubar.

>>Die aktuelle Vorgehensweise CO2-Bilanz Null ist hingegen Hybris. <<

Nein. Sie ist Ursachenbekämpfung. Denn die Ursache ist das Verbrennen fossilen Kohlenstoffs. Geoengineering doktert an Symptomen herum.

15:48 von KMK

«Und zu was, meinen Sie, führt der Verzicht der Verwendung fossiler Energieträger?
Naheliegend doch zu einem Leben wie es war bevor im großen Stil Kohl, Öl, Gas eingesetzt wurden. Also zu einem Leben wie es viele sich heute nicht vorstellen können. Vielleicht etwa so wie im späten Mittelalter.»

Verzichtete man von heute auf morgen auf die Fossilen Energieträger, ohne sie durch regenerative zu ersetzen. Dann würde das so was wie "Spätes Mittelalter. Als man Bäume abholzte, verheizte, und irgendwie Holzkohle machte.

Das ist aber weder Alternative noch Fragestellung. Es gibt längst regenerative Formen der Energieerzeugung, die eingesetzt werden. Die ersetzen nicht morgen Fossil zu 100%. Aber deren Ensatzmöglichkeiten sind auch längst nicht erschöpft. Erzeugung von H2 mit Hilfe von Wind & Sonne beginnt eben erst.

«Sie erinnern sich wie dramatisch der Verzicht auf Urlaubsreisen aufgenommen wird.»

Immer Urlaub … immer Fliegerei.
Vor Corona war Flug-CO2 bei ± 5% am Gesamt-CO2.

Darstellung: