Kommentare

Das ist halt so im

Das ist halt so im Winter.
Früher hatten wir für sowas einfach genügend Leute. Da wurde die Bahn nicht abgestellt. Da hat man händisch enteist. Und die Autofahrer hatten keine tausend Assistenten. Da wurde geräumt und gestreut.
Und die Winter waren ohne Klimaerwärmung deutlich kälter,,als heute.
Wie konnten wir überhaupt so leben? Heute wird jede Wettersituation zur Katastrophe erklärt.

Der Verkehr rollt

Es gibt noch andere Gefahren als Corona.
Doch interessant, wie viel los ist nach wie vor auf den Straßen.

Vor Corona ist man eben im Auto sicher. Doch nicht vor Unfall.

Die Mobilität scheint ungebrochen.

In Anbetracht....

....der Tatsache, wie geradezu inflationär heutzutage vor Unwetter gewarnt wird, kann man das fast nicht mehr ernst nehmen. Schon am Sonntagabend wurde für Montagfrüh für die hiesige Region überall groß vor gefährlichem Glatteis , Eisregen usw. gewarnt. Und was ist gekommen? Nichts!

Aber das ist eben der Unterschied zwischen früher und heute: Früher hat man bei entsprechener Wetterlage vorsichtig den Fuß vor die Tür gesetzt und bei den ersten Schritten probiert ob es glatt ist. Heute schaut man in eine App und meldet die nichts, dann geht man mit großen Schritten los. Um dann, wenn man ausrutscht zu klagen, dass nicht gewarnt wurde.

@ Am 16. Februar 2021 um 08:56 von Mika D

> Die Mobilität scheint ungebrochen.

Und das ist auch gut so. Aber ich finde es ganz nebenbei doch bemerkenswert, wie man aus fast jedem Thema inzwischen den Schwenk zu Corona hinkriegt...

Es ist Winter

Da sollte man mit Schneefall und Glätte rechnen...und eben Winterreifen aufgezogen haben.Ein Feldspaten, sowie ein Eimer Streugut und Schneeketten und Arbeitshandschuhe gehören in das Fhrz.
So einfach ist das.
Ich würde ja gerne mit der Bahn zur Arbeit fahren, aber die stellte ja ihren Betrieb ein!

Sebastian

Wieso erstaunt dich das?
Die welt ist halt komplizierter und komplexer, als es Uns die Populisten weiß machen wollen. Und wenn wegen corona auf Mobilität verzichtet werden soll, erstaunen die riesigen Staus schon. Zu Recht.

Re : Sebastian15 !

Es zeigt wie wenig viele Menschen lernfähig sind, und wie wenig Menschen wichtige Meldungen wie eben die Warnungen vor Schnee und Glatteis ernst nehmen. Statt sich darauf einstellen, früher zum Auto gehen, die Scheiben richtig frei machen und dann sehr vorsichtig fahren.
So etwas sollte doch grundsätzlich für jeden verantwortungsvollen und vernünftigen Menschen gelten. Leider aber sind zu viele zu überheblich, und überschätzen sich und unterschätzen die jeweiligen Situationen.
Echt traurig !

Winterwetter !

Ja es wurde rechtzeitig vor solchen gefahren gewarnt. Nur leider hören zu wenige diesbezüglich zu und zu wenige nehmen diese Meldungen nicht wirklich ernst.
Ich bin früher lange Jahre in harten Wintern jede Nacht gegen Morgen in den total verschneiten Schwarzwald gefahren, erlebte auch einige Male Glatteis, und bin halt dann früher los, um langsamer und vorsichtiger fahren zu können.
Heute aber denken anscheinend viele, ihr Auto mit all dem Technik- Schnickschnack wird es schon richten, und zudem überschätzen viele ihr tatsächliches Können.
Da sollten viele sich mal Gedanken machen, was zu ihrer Verantwortung gehört, nämlich vorsichtig und umsichtig zu fahren, um sich und andere nicht zu gefährden !

Das ist halt so im Winter.

Kann ich nur beipflichten auch die Berichterstattungen der Medien werden immer hysterischer und ist Sensationsmäßig gesteuert. Klar die Auflage muss sich steigern.

um 09:23 von Traumfahrer

Und die Fahrzeuglenker die mit "falscher Bereifung" unterwegs sind und Unfälle, oder lange Staus verursachen, mal spürbar bestrafen.

@ Bender Rodriguez, 08:53

“Früher...“

...war (fast) alles besser.

Da brachen mir in meinem alten 170er Diesel Bj. 1950 die Finger fast ab, weil der Scheibenwischermotor auf der Fahrt von Trier nach Bremen auffiel.
Da der noch drinnen oberhalb der Windschutzscheibe montiert war, konnte ich den Wischer auf der Fahrerseite mit der Hand bewegen.
Sch... auf die Blasen an den Fingern!

Ginge heute nicht mehr.

Ich sehne die alten Zeiten trotzdem nicht zurück...

@ Bender

„Und wenn wegen corona auf Mobilität verzichtet werden soll, erstaunen die riesigen Staus schon.“

In Deutschland dürfen sie in jedem Bundesland 24 Stunden täglich mit dem Auto umherfahren. Einzig Verkehrsordnungswidrigkeiten (unnötiges umherfahren beispielsweise) könnten dagegen sprechen. Die Corona-Verordnung der jeweiligen Länder verbietet Ihnen es nicht, lediglich die Anzahl der Personen in ihrem Fahrzeug wird beschränkt

In Hamburg...

...gab es früher ab und an das Alstereisvergnügen.
Wenn es richtig lange richtig kalt war, konnte man einen Jahrmarkt auf der zugefrorenen Alster besuchen. Und von einer Gesellschaft am Rande des (Nerven-)Zusammenbruchs war da nie etwas zu merken.

Was ist heute anders?

Zugegebenermaßen...

...macht mir das Autofahren bei Schnee richtig Spaß.

Bei Eisglätte hört der auf, da hilft nur noch Auto stehen lassen oder ganz umsichtig und vorausschauend fahren, denn die Physik wird da ganz besonders pingelig.

08:53 von Bender Rodriguez

"Heute wird jede Wettersituation zur Katastrophe erklärt."

,.,.,

Im Artikel zumindest nicht.
Ich habe auch sonst heute nur sachliche Berichte gelesen.

Ihre unsachliche Meckerei hingegen ist aus der Luft gegriffen.
Auch früher wurde über Tote und über Unfälle bei Wintereinbruch berichtet.

09:25 von Treualp1

"die Berichterstattungen der Medien werden immer hysterischer und ist Sensationsmäßig gesteuert. Klar die Auflage muss sich steigern."

,.,.,

Wenn Ihnen solche Sätze (aus dem Artikel):

'Glatteis, Schnee und Regen können heute Vormittag noch zu Verkehrsbehinderungen führen. In der Nacht gab es bereits zahlreiche Unfälle, das große Schneechaos blieb aber aus. Nun soll es wärmer werden'

"hysterisch" und "sensationsmäig gesteuert" erscheinen,

dann projizieren Sie deutlich Ihre eigene Sensationsgier in ganz normale Infos.

Ich fürchte, die Meckersucht verblendet Meckersüchtige, und sie lesen ganz andere Texte, als da stehen.

@Tinkotis - 09:41

"Was ist heute anders?"
Heute will/kann keiner mehr die Verantwortung für so etwas übernehmen. Früher setzte einem der eigene, gesunde Menschenverstand Grenzen - heute nicht einmal mehr ausdrückliche Verbote.
Damals konnte man ein Alstereisvergnügen abhalten, weil niemand auf die Idee gekommen wäre, sich an die Stellen zu begeben, wo Abwassereinläufe das Eis offen hielten - heute wäre es da am vollsten. Und heute folgte dann natürlich der Gang zum Rechtsanwalt, wenn man aus eigener Blödheit dort eingebrochen wäre.

09:41 von Tinkotis

"In Hamburg...

...gab es früher ab und an das Alstereisvergnügen.
Wenn es richtig lange richtig kalt war, konnte man einen Jahrmarkt auf der zugefrorenen Alster besuchen. Und von einer Gesellschaft am Rande des (Nerven-)Zusammenbruchs war da nie etwas zu merken.

Was ist heute anders?"

,.,.,

Dass man in Diskussionsforen Nervenzusammenbrüche erfindet, weil man sich sonst langweilt.

Sausi

Bitte mäßige dich.
Ich lese ja nicht nur TS.
Da ist nichts gemeckert und nichts aus der Luft gegriffen. Lediglich 100% richtig festgestellt.

Harry up

Du solltest in der Lage sein, das Beste aus verschiedenen Zeiten kombinieren zu können. Zb die Manpower von früher mit den tollen Autos von heute.
Mit denen lässt es sich prima 20 Stunden im Stau stehen. Nichts friert. Aber früher gabs halt weniger Stau. Weil mehr Manpower.

10:07 von Totengräbe

"Heute will/kann keiner mehr die Verantwortung für so etwas übernehmen. Früher setzte einem der eigene, gesunde Menschenverstand Grenzen"

,.,.,

Was Sie sich so alles ausdenken.

"Früher" gab es Autounfälle und Riesenstaus, wenn man mit dem Auto über die Alpen fuhr.

Da war 'plötzlich' Schnee-Einbruch, und huch, man realisierte, dass man keine richtigen Reifen drauf hatte.

Das Gelüge jedenfalls - früher war alles vernünftig und besser - stammt nicht aus einem vernünftigen Gehirn.

Berlesbub

Das ist ja das erstaunliche. Mobilität ist nicht verboten. Aber warum wird dann ob des Umherfahrens umhergefahren, wenn man nirgends hin/rein darf?

um 08:53 von Bender Rodriguez

"Früher hatten wir für sowas einfach genügend Leute. Da wurde die Bahn nicht abgestellt. Da hat man händisch enteist."
.
Ich erinnere mich durchaus an die späten 1970er Jahre, als wir als Kinder nicht in die Schule kamen, weil Weichen vereist und Gleisbetter voller Schnee waren. Manchmal hat auch die Diesellok bei eisigen Temperaturen gestreikt. Vielleicht war das in Großstädten anders, aber bei uns in den Mittelgebirgen auf dem Land keine Seltenheit.

Bender Rodriguez

"Aber früher gabs halt weniger Stau. "

,.,.,

Nein.

Früher haben wir im Radio den Wetterbericht gehört ...

.. und sind dann am Morgen 30 Minuten früher aufgestanden und losgefahren. Im Kadett, Käfer, Rekord oder Taunus, auf Winterreifen (wenn überhaupt) die schlechter wahren als der schlechteste Sommerreifen heute. Der Fahrer merkte "am Popo" wenn es zu schnell wurde und das Heck leicht unruhig wurde. Dann nahm man eben das Gas zurück und gut.
Das Auto war ein absoluter Wertgegenstand ... der pfleglichst behandelt wurde, nix Schnellkredit oder Leasing, Sparen!
Heute sind viele nicht einmal in der Lage, MIT allen Hilfssystemen auf der Straße zu bleiben ... oder sind der Meinung, dass ihr SUW da durch kommt, wo der Räumdienst kapituliert. Und wenn wir 3-spurig stehen sind selbstverständlich die anderen Schuld ... klar.
Im Auto ist die "Schnittstelle Popo >> Kopf" abhanden gekommen ... zugunsten Apple/Android Auto".
Allerdings helfen die nicht, wenn die Fahrt auf dem Dach endet ...

Eieieiei...

...stärkste Kältewelle in Deutschlands Februar seit
Jahrzehnten...

Vor kurzen Menschen die Langlauf im Schnee bei Madrid
absolvieren...

Schneefall und Minusrekord an der Akropolis...

Minustemperaturrekord in Minnesota...

Texas versinkt im Schnee...

Kältewelle überrolt den Osten der US Küste...

Also ich wollte es ja alles nur einmal erwähnen und
hoffe alle Jorunalisten behalten das mal im Hinterkopf,
wenn im Sommer mal wieder eine Woche 35 Grad ist...
und man die gesamte "I want you to panic" FFF Truppe
wieder Sender hoch, Sender runter flimmern lässt.
Fragen sie dann bitte auch nach den oben genannten Tatsachen.

@Sausevind - 10:20

"Was Sie sich so alles ausdenken."
Ja, z.B. dass heute Freibäder, die seit Menschengedenken so heißen, weil sie welche sind, nur noch "Freizeit- und Erholungsfläche" heißen dürfen, weil die Ausweisung als Freibad die (einklagbare!)Anwesenheit eines Rettungsschwimmers voraussetzt.
Lesen Sie denn keine Zeitung? Gehen Sie nie raus? Ist Ihnen die allgegenwärtige "Vollkaskomentalität" wirklich noch nicht aufgefallen? Dass an allem "wer anders" schuld ist, nur nie man selbst?
Oder, warum glauben Sie, wird heute niemand, nirgendwo eine Eisfläche zum Betreten freigeben - außer im Eisstadion?

@ Bender Rodriguez, um 10:20

re harry_up (sollten Sie einfach richtig schreiben, das ist auch eine Frage der Höflichkeit)

Nun, Sie sollten umgekehrt in der Lage sein, einen anekdotisch gemeinten Kommentar als solchen zu verstehen, anstatt auf jeden Ihnen nicht passend erscheinenden Kommentar mit leicht gesträubtem Nackenhaar zu reagieren.

Früher war alles besser?

Vor nicht allzu langer Zeit wurden die zur Eindämmung der Pandemie getroffenen Maßnahmen hier im Forum wiederholt damit relativiert, dass die Politik in Bezug auf Verkehrsopfer keinen oder zu wenig Handlungsbedarf sähe.

Nun wird in einem Artikel über die derzeitige Wetter- und die daraus resultierende Verkehrssituation, die eine erhöhte Unfallgefahr birgt, m.E. sehr sachlich beschreibend berichtet. An statt die Berichterstattung als Aufforderung und Warnung zu verstehen und wie von @Traumfahrer genannt besonders umsichtig und vorsichtig im Straßenverkehr zu agieren, wird diese von einigen Foristen als zu dramatisierend empfunden.

Es ließe sich auch positiv bewerten, dass in den letzten Jahrzehnten ein Umdenken stattgefunden hat und Sicherheit im Straßenverkehr und Vermeidung von Unfällen stärker in den Fokus gerückt ist (Gurtpflicht, Promillegrenzen, Airbags, 30erZonen, Radwege etc.).

M.W. war die Zahl der Unfallopfer in früheren Jahrzehnten deutlich höher.

@Sausevind (10:09)

Auch wenn der Ausdruck "Nervenzusammenbruch" irritieren mag, so ist er als polemisches Stilmittel durchaus vertretbar, wenn...

...bereits bei Temperaturen von einem Grad unter Null vor extremer Kälte gewarnt wird (war schon vor dem Kälteeinbruch seit Wochen so)

...bei fünf Zentimeter Neuschnee der Bahnverkehr eingestellt wird (siehe gestern in Hamburg)

...oder eine Fernsehmoderatorin völlig fassunglos ist, wenn ihr Schuh bis zum Knöchel im Schnee "versinkt" (ich glaube, es war letzte Woche bei WDR3)

@Sausevind (10:53)

Habe gerade auf Statista.com eine Grafik gefunden, die das Gegenteil aussagt. Danach wurden z.B. 2010 in Deutschland 185.000 Staus gemeldet, 2018 aber 745.000.

Ist jetzt aber nur so eine Hauruck-Recherche gewesen.

@ Sausevind, um 10:53

re Bender Rodriguez

“Aber früher gabs halt weniger Stau. “

,.,.,
“Nein.“

Einspruch.
Meine Führerschein habe ich 1963 gemacht, und ein halbes Jahr darauf hatte ich mein erstes Auto.

Seither war ich ununterbrochen Autofahrer. Wenn ich eine Strecke von 550 km zu fahren hatte, konnte ich auf eine Viertelstunde genau meine Fahrtzeit vorausberechnen.

Das gelingt mir erfahrungsgemäß seit Jahren nicht mal mehr bei einer Strecke von 120 km, weil immer irgendwo irgendwas nicht weitergeht.
Sonntagvormittag geht das noch am ehesten.

Insofern kann ich Ihr “Nein“ ebenfalls nicht bestätigen.

es wäre interessant zu wissen

wie viele Räumfahrzeuge früher zur Verfügung standen
wie viele heute
wie viel Salz gestreut wurde

wie viel Allradfahrzeuge unterwegs waren
wer heute noch Ketten hat

09:34 von harry_up

Wäre sicherlich trotzdem super, wenn Sie den 170er Diesel Bj. 1950 noch hätten.

Wäre heute ein toller Oldtimer. :)

„Das ist ja das erstaunliche.

„Das ist ja das erstaunliche. Mobilität ist nicht verboten. Aber warum wird dann ob des Umherfahrens umhergefahren, wenn man nirgends hin/rein darf?“

Wieso darf man nirgends hin/rein?
Da behaupten Sie etwas, was nicht zutrifft.
Sie können zur Arbeit, in die Natur, zu einem Freund, zum Arzt, zum Tanken, können bestellte Dinge abholen, können in den Supermarkt, können durch Neubaugebiete fahren und sich Inspirationen für ihren Garten und ihr Haus holen. Das ist nur eine geringe Auswahl von dem, was sie mit dem Auto so alles machen können und noch viel viel mehr

9:34 von harry_up

Lustige Geschichte, die Sie da erzählen.
Auch ich hatte meine Erlebnisse früher mit meinem alten Strich- Achter- Diesel.
Da verklumpte regelmäßig der Diesel im Spritfilter wegen der Kälte. Da ich als Kaffesüchtiger morgens immer eine Thermoskanne mit heißem Kaffe und eine Tasse dabeihatte, löste ich das Problem, indem ich den Filter ausbaute und mit dem heißen Kaffee in der Tasse auftaute. Dann gings weiter. Aber keine Sorge, aus der Tasse wurde niemals wieder was getrunken.

Jetzt fahre ich ein E- Mobil. Da kann ich die Heizung sogar vor dem Losfahren einschalten.
Insofern sehne ich die alten Zeiten auch nicht zurück.
Gruß.

10:17 und 10:20 von Bender Rodriguez

Mit Verlaub, aber das duzen hier in dem Forum finde ich voll daneben.
Warum?
Weil ich es diskriminierend und herablassend gegenüber den Mitforisten ansehe.
Wir sitzen hier nicht am Stammtisch.

11:09 von harry_up

Frage der Höflichkeit.

Sehe ich genauso. Wir sind ja nicht auf Facebook.

@ Sausevind

@ Sausevind, um 10:53
re Bender Rodriguez

“Aber früher gabs halt weniger Stau. “

,.,.,
“Nein.“

Komisch, laut ADAC gab es 2012 insgesamt 595.000 Kilometer Stau in Deutschland und entwickelte sich jährlich steigend auf 1.500.000 Kilometer Stau im Jahr 2019.
Grund sind mehr Pkw-Zulassungen, längere Fahrstrecken und deutlich mehr Baustellen.
Vor 2012 war es natürlich noch weniger Gesamt-Stau. Die Entwicklung zeigt deutlich. Noch nie gab es so viele Staukilometer wie 2019 und die Zahl ist Jahr für Jahr gestiegen. Daher kann man nur zu dem Schluss kommen. Ja, früher gab es weniger Staus

Als ich gestern im Fernsehen...

...den Filmbericht sah, in dem die Menschen per “Hubschrauberwind“ mittels der Rotorblätter von einer Eisfläche getrieben wurden, fragte ich mich, was gewesen wäre, wenn die Eisfläche aufgrund des Winddruckes nachgegeben hätte.

Auch mir erscheint es allmählich übertrieben, dass an jeder Eisfläche die Polizei, an jedem noch so kleinen Badesee ein Rettungsschwimmer stehen, bei mittlerem Schneefall gleich von “Schneechaos“ und bei minus 3 Grad von “eisigen Temperaturen“ die Rede ist.

Wir werden zu Weicheiern, die keine Selbstverantwortung mehr tragen können, wollen oder dürfen.

10:56 von H. Hummel

Im Auto ist die "Schnittstelle Popo >> Kopf" abhanden gekommen ... zugunsten Apple/Android Auto".
Allerdings helfen die nicht, wenn die Fahrt auf dem Dach endet
#
Genau so war ist. Bei der vielen elektronischen Helfer im Auto ist das Gefühl für die Fahreigenschaften des Autos verloren gegangen.

@10:56 von H. Hummel ... oh

@10:56 von H. Hummel ... oh herrlich, Danke für Ihren Kommentar! Schnittstelle Popo - Kopf :))) Mein Auto ist übrigens weiterhin Wertgegenstand - und solchen fährt man bei winterlichen Witterungen eben langsam über die Straßen!

@ Willi Graf, um 11:40

re 09:34 von harry_up

Immerhin habe ich mit Freunden zusammen in monatelanger Arbeit sein “Herz“ später in die Karosserie eine 190er Benziners (!) transplantiert, mit Rücklaufleitung, neu gebastelter Motoraufhängung und was sonst zu machen war.

Was heute völlig undenkbar wäre:

Nach dem 5. Versuch kam er durch den TÜV.
Wie das Studentenherz da jubelte! :-)

@ schiebaer45, um 12:36

re 10:56 von Hummel

Kann ich Ihnen nur beipflichten.

Da fragt man sich natürlich, was wird das für ein Gefühl sein, wenn wir uns demnächst autonom fortbewegen?

Aber spätestens 15 Jahre später werden die Älteren den Jüngeren erklären müssen, was ein Lenkrad war, ein Bremspedal, oder gar eine Handschaltung.

12:24 von harry_up

an jedem noch so kleinen Badesee ein Rettungsschwimmer stehen,
.
das ist heutzutage üblich
an größeren Gewässern patroullieren sogar Schiffe

Mit der Elektromobilität werden diese

Staus bei Schnee und Kälte verschwinden, denn niemand kann es sich leisten, bei -20 Grad ohne Heizung auf der Autobahn zu stehen. Eine Möglichkeit wären natürlich Ladesäulen alle 10 Meter je Fahrspur, denn mit dem Kanister kann man Strom immer noch schlecht zu den Fahrzeugen bringen.

Mein alter Käfer

wurde innen erst warm wenn ich meine Arbeitsstelle nach 15 Km Fahrt errecht hatte.Die Heizung war eine Katastrophe.

@berelsbub um 12:16

Einfache Logik

Mehr Autos = Mehr Stau

Erinnert mich an die Radiodurchsage ende der 80er dazu das es seit jenem Tag mehr zugelassene Autos als Parkplätze in der Stadt gab, rein Juristisch also immer ein Teil in Bewegung bleiben muss.
"Und immer dran denken, ihr steht nicht im -, sondern seid der Stau"

@ Kaneel, um 11:10

Ich möchte jeden Ihrer Sätze so unterschreiben. Fast jeden, nämlich bis auf den Halbsatz:
“...wird diese [Aufforderung und Warnung] von einigen Foristen als zu dramatisierend empfunden.“

Ich glaube, das trifft es nicht ganz.

Was bemängelt wird, und aus meiner Sicht zu Recht, ist die zunehmende Abnahme der Eigenverantwortung, das vermehrte Sich-Verlassen auf die, die es schon richten werden, und die zunehmende Hilflosigkeit bei etlichen, natürlich nicht allen, Zeitgenossen, wenn Dinge plötzlich anders sind als sie sein sollten, weil sie ja so angekündigt waren...

Ich sah noch gerade heute Morgen das fassungslose Gesicht und die zum Himmel gereckten Hände meines Nachbarn, dessen Mülltonne der Fahrer des Müllautos übersehen und daher ungeleert stehen ließ...

Wohlgemerkt: Ich rede nicht den schneidigen Ich-kann-alles-Leuten das Wort.

12:05 von Rimutotara Danke

12:05 von Rimutotara

Danke für den Hinweis!
Mir wurde ein ähnlicher Post nicht gestattet.
Ich suche mir die Menschen, die mich duzen dürfen, immer noch selber aus ( bei den meisten hätte ich keine Probleme damit ! ).

@11:24 von Tinkotis

>> z.B. 2010 in Deutschland 185.000 Staus
>> gemeldet, 2018 aber 745.000.

Erst kam Ramsauer, dann kam Dobrindt, dann Schmidt und jetzt Scheuer. Ich dachte, die CSU wäre so automobilbegeistert. oO

11:25 von harry_up

<< @ Sausevind, um 10:53

re Bender Rodriguez

“Aber früher gabs halt weniger Stau. “

,.,.,
“Nein.“

Einspruch.
[...] Wenn ich eine Strecke von 550 km zu fahren hatte, konnte ich auf eine Viertelstunde genau meine Fahrtzeit vorausberechnen.

Das gelingt mir erfahrungsgemäß seit Jahren nicht mal mehr bei einer Strecke von 120 km, weil immer irgendwo irgendwas nicht weitergeht.
Sonntagvormittag geht das noch am ehesten.

Insofern kann ich Ihr “Nein“ ebenfalls nicht bestätigen. >>

.-.

Wenn ich mich richtig besinne, habe ich mich die ganze Zeit auf Stau IM SCHNEE bezogen.

Denn das ist doch hier das Thema.

Die anfängliche Aussage in diesem Thread war doch bei vielen:

"Früher" waren wir noch von Vernunft gesteuert, hatten ordentliche Reifen an den Autos, wenn Schnee in Aussicht stand -

während heute die Intelligenz ausgelaufen ist.

Man höhnt über Vorwarnungen, die dann noch nicht mal eingetroffen sind.
Als sei "früher" die Voraussage besser gewesen oder man war eh immer gerüstet...

Schlimmer als Schnee und Eis...

Das Verkehrschaos das unsere Bundesregierung in ganz Europa mit ihren Grenzschliessungen angerichtet hat, ist wesentlich grösser als die witterungsbedingten Verkehrsstörungen.

Aber wenigstens beim Wetter ist Besserung in Sicht ...

12:24 von harry_up

"Wir werden zu Weicheiern, die keine Selbstverantwortung mehr tragen können, wollen oder dürfen."

.-.-.

Ich nehme an, dass sich an diesen Weicheiern die Vorwarnungen auch ausrichten.

Man kann mit Schnee nicht mehr so umgehen wie früher, weil man ihn nicht mehr so gewohnt ist.

Darum also will man die Bürger schützen.

Die "Selbstverantwortung" ist bei vielen gleich null, das wissen wir doch.

Das Verkehrsamt ist keine Erziehungsinstanz - es nimmt die Bürger, wie sie sind.

@Bender Rodriguez - Früher war alles besser

Stimmt !
Früher gab es nicht die Multimedia Zeit
die Menschen waren froh und bashten nicht alles.

Früher waren auch nicht so viele Züge auf den Gleisen und in den Fahrplänen waren Puffer für Störungen eingearbeitet.
Früher hatte man noch die guten Spikes auf den Reifen und die Verkehrsdichte war auch nicht so hoch.

Die Katastrophe ist die gegen alles HATE einstellung der Leute

Am 16. Februar 2021 um 13:12 von schiebaer45

"Mein alter Käfer
wurde innen erst warm wenn ich meine Arbeitsstelle nach 15 Km Fahrt errecht hatte.Die Heizung war eine Katastrophe."

Ja, wenn man mit der Abgasanlage schlampig umging, bei meinem kam nach 500 Metern warme Luft aus den Düsen, bei sofortigem Losfahren nach dem Anlassen.

@ 13:17 der Lenz

„Einfache Logik

Mehr Autos = Mehr Stau“

Schrieb ich ja bereits oben. Natürlich ist das logisch, aber auch nicht die einzige Begründung, sondern nur ein Teil dessen.
Aber das es mehr Staus gibt als früher, da sind sich bis auf wenige Ausnahmen alle einig

12:00 von Rimutotara

«Jetzt fahre ich ein E- Mobil. Da kann ich die Heizung sogar vor dem Losfahren einschalten.»

Man mag mich als Kölner gerne "Weichei" nennen, aber ich habe meine beiden betagten Autos der Jahre seit 2002 jeweils mit einer Standheizung nachrüsten lassen. Obwohl auch aktuell Köln die Insel der Schneelosen ist, und für Glatteis ist es auch viel zu warm.

Die Standheizung kann man programmieren für feste tägliche Zeit, oder aus dem Fenster raus per Funk starten. Auch in Köln genial wegen Nicht-Eiskratzen-Müssen bei so großen Fensterflächen wie am Renault Espace und Land Rover Santana. Am Stadtrand-Waldnähe bei mir ist Kölsch Sibirien. Kurz danach das Bergische Land mit anderer Welt.

Als Anekdote war der nächtliche Stau bei Schneechaos mit Strommasten umgeknickt vor Jahren. War ich dabei zw. Kassel / Dortmund. Erst Stunden stehen, bis wer die LkW weg machte. Muckelig warm im Espace. Dann weiter fahren können wegen mega-guter Gewichtsverteilung im Auto.

In Köln war gar kein Schnee …

@Sisyphos3 - 13:06

""an jedem noch so kleinen Badesee ein Rettungsschwimmer stehen,"
.
das ist heutzutage üblich"
Ja. Leider. Weil heute immer weniger Leute schwimmen können. "Früher" lernte man das beim Badeausflug mit der Familie oder spätestens in der Schule - und heute?

abhanden gekommen?

H. Hummel @
Lieben Dank für Ihren Komentar. Ich steh da voll hinter Ihnen.

Im Schneewinter der Sibziger Jahre ist es mir genau so ergangen wie Sie geschrieben haben Käfer 1303, 44PS.

Sausevind - 13:59

"Die anfängliche Aussage in diesem Thread war doch bei vielen:
"Früher" waren wir noch von Vernunft gesteuert, hatten ordentliche Reifen an den Autos, wenn Schnee in Aussicht stand -
während heute die Intelligenz ausgelaufen ist."
"Früher" war Schnee im Winter auch im Flachland häufiger als er es heute ist. "Früher" wusste man um die Unzulänglichkeiten des eigenen Autos und des Winterdienstes, und richtete sich darauf ein.
Heute haben Mittzwanziger seit sieben Jahren einen Führerschein, fahren aber das erste Mal in ihrem Leben auf Schnee. Noch dazu mit ABS, ESP, etc., was den Grenzbereich nach oben verschiebt. Wo man "früher" schlingerte, zeigt heute eine LED im Tacho an, dass das ESP gerade etwas zu tun hatte. "Früher" fuhr man dann zurückhaltender, heute bis zu dem Punkt, an dem das ESP auch nichts mehr retten kann.

Rimototara

"Mitforisten ansehe.
Wir sitzen hier nicht am Stammtisch."
Siehst Du? Dss sehe ich ganz anders. Das Hier ist Stammtisch.
Gewöhnt Euch daran. Sie sagt niemand mehr.

@ Sausevind, um 13:59

Da haben wir möglicherweise aneinander vorbei argumentiert.
Tut mir leid, wenn ich Sie (beide) da falsch verstanden hatte.

13:59 von Sausevind

«Die anfängliche Aussage in diesem Thread war doch bei vielen:

"Früher" waren wir noch von Vernunft gesteuert, hatten ordentliche Reifen an den Autos, wenn Schnee in Aussicht stand …»

Ganz im Gegenteil hatte man früher so gut wie gar keine Winterreifen an den Autos. Jedenfalls in den Regionen nicht, in denen nicht jeden Winter längere Zeit "geschlossene Schneedecke" war.

An meinen beiden ersten Autos meines Lebens … 2 Enten Franzose 2CV … hatte ich nie welche. Weiß gar nicht, ob es Winterreifen für das Entlein überhaupt zu kaufen gab. Im Schnee-Legastheniker-Land Köln war es immer äußerst lustig, wenn die ganzen "dicken" PkW aus den höheren Etagen mit Heckantrieb + Sommerreifen nicht mal die Brücken rauf kamen, war doch mal Schnee gefallen, und liegen geblieben.

Die Ente mit den großen Schmalreifen mit Frontantrieb war der Winterking bei Schnee beim Fahren. Slalom durch das Spalier der Liegen-Gebliebenen. Die Heizung war das Grauen.

In Köln ist immer Stau ab 2 cm Schnee.

Hurry up

"Was heute völlig undenkbar wäre:

Nach dem 5. Versuch kam er durch den TÜV.
Wie das Studentenherz da jubelte! :-)"
Was ist da undenkbar?
Komm mal bei mir vorbei, dann zeig ich dir eine Garage voller Autos, die nicht mit ihrem jetzigen Motor ausgeliefert wurden. Und so auch nie zu kaufen waren.
Alles eingetragen und mit Tüv.

14:41 von Bender Rodriguez

das hatte ich hier auch schon mehrfach versucht, klarzustellen!

09:41 von Tinkotis .

.In Hamburg..gab es früher ab und an das Alstereisvergnügen.
Wenn es richtig lange richtig kalt war, konnte man einen Jahrmarkt auf der zugefrorenen Alster besuchen.
#
Wenn die Kälte noch ein paar Tage angehalten hätte, wäre es mit dem Alstervergnügen noch was geworden.Zugefroren war die Alster ja schon.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: