Ihre Meinung zu: Wegen Grenzkontrollen: Lange Staus durch Berufspendler

15. Februar 2021 - 10:10 Uhr

Aus Angst vor ansteckenderen Corona-Varianten werden die Grenzen zu Tschechien und Tirol wieder kontrolliert. Berufspendler sorgten für lange Staus. Grenzkontrollen zu Frankreich werden nicht ausgeschlossen.

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Kommentare

Das ist nicht schlimm. Letzte

Das ist nicht schlimm.
Letzte Woche gab es Staus wegen zu wenig räumdienst. Letztes Jahr gab es Staus, weil Ösis Blockabfertigung machten. Usw.
Wer hin und her muss, besorgt sich so einen Test und fährt früher los.
Corona ist halt kein Wunschkonzert

Allen bekannt

Jeder wusste das an der Grenze kontrolliert wird und die Einreise ohne gültigen Corona Test nicht gestattet wird. Für mich ist es unverständlich warum die Speditionen ihre LKW trotzdem Richtung Grenze schicken. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

Wegen Grenzkontrollen: Lange Staus durch Berufspendler....

Eher müsste es heißen: Lange Staus für Berufspendler.
Es ist so, daß die Maßnahmen eher nach unten die Lohnabhängigen treffen. Welche arbeitsrechtliche Folgen wird deren zu spät kommen haben ?
Wie auch der Lockdown hier trifft er eher nach unten (Friseure, Einzelhändler, Gastronomen).

Staus auf Autobahnen gibt es weniger

Das war klar.

Die Ankündigung war frühzeitig, so dass schon „Bänder stillstehen“sollten, die EU gewarnt hatte vor D mit Grenzen.

Test machen, früher los und fertig, das spielt sich ein.

Organisation usw. wird sicher verbessert sowie spricht sich die Maßnahme herum.
Einige planen dann womöglich Umweg über andere Grenzen.

An der Kommunikation sollte in Coronakrise grundsätzlich gefeilt werden, es gibt in der Tat nicht DIE maßgebliche Informationsquelle, man muss sich alles zusammensuchen, speziell wenn Länder und Bundesländer betroffen sind. Erschreckend wie viele die Info entweder nicht hatten oder auf gut Glück den Versuch gewagt hatten.

Man sollte allerdings auch froh sein, noch unterwegs sein zu dürfen und einen Job zu haben, das sieht in anderen Bereichen übel aus.

Und generell ist deutlich weniger Verkehr an anderen Stellen und auf anderen Autobahnen, es ist endlich wieder freies Fahren möglich. Als kleine Entschädigung;-)

Grenzschließung ist richtig.

Grenzschließung ist richtig. Wir hatten hier Ausgangssperre, Bewegung nur im bestimmten Radius, alle nicht relevanten Geschäfte zu... um die Zahlen nach unten zu bekommen. Jetzt sollen hier unkontrolliert Leute rein, die wesentlich höhere Zahlen haben?
Österreich riegelt ein eigenes Bundesland ab. Dänemark macht zu. Warum regt man sich über Deutschland gleich so auf?

rer Truman Welt

Grenzschließungen für Durchreisende, jedoch offen (die Ausnahmen) für Pendler, die im eigentlich grossen Umgang die Grenze passieren, ist so sinnhaft wie den Anstieg des Meeresspiegels mit der täglichen Entnahme einiger Eimer voll Wasser zu verhindern. Für mich sinnbildlich für "Söder Lösungen" bzw. "Söder-Aktionismus". Hauptsache was machen, egal wie sinnvoll!

- ALLE - müssen einen negativen Corona-Test vorweisen können

"... Spediteure warnen vor wirtschaftlichen Folgen ... Beschäftigte im Transportsektor müssten ihre Einreise selbst bei Transit-Fahrten anmelden und einen zertifizierten Corona-Negativtest vorweisen ... "

Wo ist das Problem ?

Geschäftsreisende oder sonst. Reisende müssen auch ihre Formalitäten einhalten.

Die Logistik-Unternehmen schicken die Beschäftigten - seien sie beim Betrieb angestellt oder externes Free-Lancer-Personal - einen Tag vorher auf Kosten des Logistik-Unternehmens zum Corona-Testzentrum.
Die Zeit dazu ist Arbeitszeit.

Ist der Job gemacht, stellt sich die Frage, ob der Test am nächsten Tag schon abgelaufen ist, falls ja, dann wird das Procedere wiederholt.

Ist der Test noch gültig, kann die nächste Fahrt beginnen.

Das kann Alles nicht so schwierig sein.

Die Rumbockerei der Unternehmensführungen muss mal aufhören.

Die Unternehmensführungen sind schon die ganze Zeit über gefordert infiziertes Personal v. Arbeitsplatz fern zu halten. Was eher nicht passiert ...

Also wirklich

"Lange Staus durch Berufspendler"
Die langen Staus gibt es nicht wegen der Berufspendler. Was soll denn diese Überschrift?
Lange Staus gibt es wegen der Kontrollen, nicht wegen der Pendler.
Die Schuld ist hier ganz klar in der Politik zu suchen, nicht beim Arbeitnehmer der seit Jahrzehnten ohne Stau über diesen Grenzübergang fährt!

Corona-negativ-Test immer vorweisen : Ohne Ausnahme !

Aus dem Artikel:
"... Zwar dürfen Berufspendler mit wichtigen Aufgaben in systemrelevanten Branchen nun doch nach Deutschland einreisen. Allerdings gibt es noch Unklarheit bezüglich der aktuellen Einreiseregeln ... "

Auch hier haben die örtlichen Unternehmen/Arbeitgeber dafür Sorge zu tragen, dass die Beschäftigten über einen gültigen negativen Corona-Test verfügen.
Dabei darf es keine Rolle spielen, ob dies Grenzpenderinnen/er, oder sonst. externes Personal ist.

Auch hier muss es so sein, falls der Corona-Test am nächsten Tag nicht mehr gültig ist, dass dann nach Feierabend (o. ggf. vor Arbeitsantritt) - und auf Kosten des Unternehmens - die Grenzpendlerinnen/er zu einem Corona-Test-Stelle/Zentrum gehen können (Apotheken bieten d. Dienst auch an), um einen gültigen negativen Corona-Test zu erhalten.

Ob dies im Heimatland ist, oder in D., das darf keine Rolle spielen.

Wenn ständig Ausnahmen f. d. Unternehmen gemacht werden, kann d. ganze Aktion auch sofort wieder eingestellt werden

Spediteur regen sich auf

Na und.
Zum einen würden die Produkte hier produziert die benötigt werden und nicht in billiglohnländer ausgelagert wäre es schon mal weniger ein Problem an Teile zu kommen.
Auch Arbeitskräfte gibt es hier nur die wollen etwas mehr Lohn.
Speditionen könnten die Waren auch per Zug versenden, so das nur noch von Werk zu Bahnhof transportiert werden müsste.
Das entlastet die Umwelt, fördert Arbeitsplätze, entlastet unsere Straßen.

Aber das wichtigste was viele Verbände nicht zu begreifen scheinen, was nutzt den Firmen das arbeiten wenn die Kunden und Mitarbeiter wegsterben?

Autoindustrie befürchtet Stillstand in Werken ...

Haben die Unternehmensführungen nichts anderes zu tun als Panik-Mache zu verbreiten, nur damit ihre Betriebe von Maßnahmen gg. Corona möglichst - gar nicht - betroffen sind ?

Die Chefs müssen sich mal ein paar Gedanken machen, was ihr Unternehmen dazu beitragen kann, dass weniger Corona-infiziertes Personal (auch externes Personal, Grenzpenderlerinnen/er) ohne Symptome oder mit sehr leichten Symptomen vom Arbeitsplatz/Wirkungsbereich - strikt - ferngehalten wird.
Optimal wäre : 0

Genau hier ist seit dem Tag als der Corona_Aschermittwoch_2020 kam (fast) nichts passiert.

Wie bekannt, infiziert die v.g. Gruppe des Personals andere Teile der (örtlichen) Belegschaft.
Diese fahren ggf. mit dem ÖPNV nach Hause. Der ÖPNV wird zum nächsten Infektionspunkt.
Die betroffene Belegschaft kommt nach Hause und infiziert Fam.-Mitglieder.
-> Infektionskreislauf <-
Und das schon die ganze Zeit ...

Warum die Aufregung

Ich verstehe nicht, warum insbesondere die EU sich aufregt. Portugal hat vor einigen Wochen die Grenzen zu Spanien "geschlossen" (teilweise). Österreich macht seit Jahren "Stau-Aktionstage", an denen sich die LKWs von Kufstein Dutzende Kilometer zurück stauen. Da ist mir noch nie ein Protest aus Brüssel aufgefallen. Es riegelt innerhalb des Landes Tirol ab, aber D soll die Tiroler einfach hereinlassen? Ähnlich die Tschechen, die auch 3 Gebiete beschränkt haben.

Warum sind Reisebeschränkungen an einer Grenze schlimmer, als eine 15km-Regelung für Gebiete innerhalb Deutschlands? Menschen aus Landkreisen mit einer Inzidenz über 200 dürfen nicht raus, aber Tschechen aus Gebieten mit über 1000 sollen herein dürfen.

Warum ist Osterurlaub gefährlich, tägliches Pendeln oder Fahrten zum Shopping über die Grenzen sollen es nicht sein?

Aber klar - wenn die Autoindustrie betroffen wird, dann ist es schlimm.

Grenzkontrollen zur Viruseindämmung

Es ist richtig, Grenzkontrollen zu machen und negative Corona-Tests zu fordern. Man kann sich darauf einstellen und kann auch jederzeit für die nächste Fahrt rechtzeitig einen gültigen Test machen - das sollte doch wohl machbar sein. Wenn andere Länder etwas beschließen, wird dies respektiert, bei Deutschland wird gemeckert - die Politik muss Rückgrat beweisen und zu ihren Entscheidungen stehen! Pendler wissen im voraus, wann Ihr Test abläuft und können sich rechtzeitig erneut testen lassen. Auch die Unternehmen sollten wissen, wann welche Pendler wie lange welchen Job ausüben und ihre Mitarbeiter anweisen, sich rechtzeitig testen zu lassen - Fürsorge eines Betriebes und Pflichten eines Arbeitnehmers! Und wem die Testerei bei den Pendlern zu viel ist, der kann sich ja ein Zimmer nehmen.

die Gesundheit geht vor

... und eine Pandemie erfordert entsprechende Maßnahmen.

Ansonsten sehe ich es ähnlich wie:

@ 09:24 von hesta15

"Allen bekannt
Jeder wusste das an der Grenze kontrolliert wird und die Einreise ohne gültigen Corona Test nicht gestattet wird. Für mich ist es unverständlich warum die Speditionen ihre LKW trotzdem Richtung Grenze schicken. Mein Mitleid hält sich in Grenzen."

Stau an der Grenze

haben die Mitarbeiter der Rehabilitationskliniken nicht gehabt. Sie hatten einen Testergebnis dabei und konnten ohne Probleme weiter fahren.
Die Kliniken hier vor Ort testen regelmäßig ihre Mitarbeiter, auch am Wochenende wenn diese Feierabend haben.
2 Fälle in einer Klinik reichten, ( 1x aus A u. 1 x aus CZ) schließlich werden in zwei Kliniken ehemalige Covidpatienten rehabilitiert.
Jeder welche jetzt im Stau an der Grenze steht hat etwas falsch gemacht.

Die Ausnahmen...

,insbesondere für Pendler aus Pflegeberufen spiegelt das wahre Problem dieser ausgerufenen Krise wider:
Die politischen Versäumnisse und Fehlentscheidungen im Gesundheitssystem in den vergangenen Jahrzehnten.
Ganz besonders hinsichtlich der Bevölkerungsentwicklung und ihrer Altersstruktur.

09:24 von hesta15

>>Für mich ist es unverständlich warum die Speditionen ihre LKW trotzdem Richtung Grenze schicken.<<

Vielleicht weil sie Aufträge haben? Vielleicht weil die Waren (auch verderbliche) von A nach B transportiert werden müssen?
Eventuell sind da sogar Waren dabei die Ihre Firma/Ihr Arbeitgeber braucht? Oder sogar Sie persönlich?

Test kommt auch Fahrern und ihren Familien zugute

Die Autoindustrie hat Milliarden an Corona-Hilfen eingesackt. Ebenso andere Industriezweige. Und jetzt ist kein Geld da, um Fahrer zu testen? Der Test kommt schließlich nicht nur den Menschen am Zielort in Deutschland, sondern auch den Fahrern und ihren Familien zugute.
Dass die Speditionen nicht bereit sind, die paar Kröten für einen Test auszugeben, ist eine Schande.

... und Österreich bestellt den Deutschen ...

.. Botschafter ein. In meinen Augen schlicht ein Witz.
Ich bin auch für offene Grenzen, keine Frage. Aber wir lassen uns nicht unnötig und Mutwillig das wieder kaputt machen, wofür wir uns so lange eingeschränkt haben.
Wer nicht willens ist die Seuche im eigenen Land zu bekämpfen weil er Interessen bedient, soll jetzt keinen mutwilligen Export zu uns anschieben ... und muss halt mit den von uns ergriffenen Maßnahmen leben. Da kann Österreich oder die EU auch Gift und Galle spucken. Letzterer spreche ich in dieser Sache 'eh sämtliche Kompetenz ab: Bombensicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit ... losgelöst vom wirklichen Zustand in den Ländern, von den Nöten der Bürger.

Berufspendler

Könnten ganz leicht in den leerstehenden Hotels schlafen, bis das rum ist. Dann gibts die Staus nur noch am WE.
Werdet mal kreativ. Nur mosern bringt nichts.

Schaden

Der Schaden, der der Wirtschaft entsteht wird bei jeder Gelegenheit hochgejubelt.
Aber der Schaden an den Menschen bei Nichtkontrolle ist offensichtlich völlig egal.

Gewerkschaften sollen sich für Corona-Tests einsetzen

Ich kann es nicht belegen, aber ich nehme stark an, dass auch die Fahrer Angst davor haben, sich auf ihren Touren anzustecken und den Infekt mit nach Hause zu bringen.

Wenn so ein Test für die Fahrer nicht zur Pflicht gemacht wird, würden die Speditionen das als Privatsache betrachten, die von den Fahrern selbst gezahlt werden muss.
Wenn aber der Test zwingend vorgeschrieben ist, werden die Firmen ihren angestellten Fahrern den Test zahlen müssen. Insofern bringt der obligatorische Test nicht nur für Deutschland Vorteile, sondern auch für die Fahrer und ihre Familien.

Ich meine, die Gewerkschaften sollten sich für das Testen starkmachen.

@10:20 von Usermagenti7

"... Speditionen könnten die Waren auch per Zug versenden, so das nur noch von Werk zu Bahnhof transportiert werden müsste ... "

Sehr gute Idee.
Aber ... wer mal aufmerksam mit der DB in D. unterwegs ist, dann fällt auf :

Leider wurden viele Gleise in der Vergangenheit für den Güterverkehr demontiert, auch auf den Geländen der Unternehmen. Und es wurden keine neuen Gleise mehr verlegt.
Viele Gleise für den Güterverkehr verrotten derzeit. Die Güterbahnhöfe sind entweder schon seit langem abgerissen oder sie wurden anderen Verwendungen zugeführt (verkauft).

Der Bundesverkehrsminister hat in 2020 einen Masterplan dem ges. Volk vorgelegt, der u.a. die Verlagerung des Transports auf die Schiene beinhaltete. Davon war seit dem nichts mehr zu hören.

Richtig wäre die JIT-Logistik zu reduzieren. Das ist hier im Forum immer wieder angemerkt worden.

Anstatt JIT wäre es besser Güterwagons zu beladen, u. in die Bereiche zu verbringen, wo die Ware benötigt wird (Hbf), u. hier einfach abholen.

@ Mr.Troc um 10.36 Uhr, Stau an der Grenze muss nicht sein

"Stau an der Grenze haben die Mitarbeiter der Rehabilitationskliniken nicht gehabt. Sie hatten einen Testergebnis dabei und konnten ohne Probleme weiter fahren.
Die Kliniken hier vor Ort testen regelmäßig ihre Mitarbeiter, auch am Wochenende wenn diese Feierabend haben."

Ja, und das müsste den Speditionen auch möglich sein. Vor der Abfahrt testen lassen oder auf Rastplätzen in angemessener Entfernung vor der Grenze, damit genug Zeit bis zum Erhalt des Ergebnisses bleibt.

Jetzt fällt der Wirtschaft.....

.....der Verzicht auf die Lagerhaltung auf die Füße! Aber es ist halt billiger, die Teile nicht vor Ort vorrätig zu haben sondern sie stattdessen per LKW "just in time" anliefern zu lassen.

Stau muss nicht sein

Wer mit Covid 19 Test losfaehrt verursacht keinen Stau. Wer ohne Test losfaehrt und dann lang und breit mit den Polizisten diskutiert schon.

Mehr Ruecksichtnahme ist gefortert. Respektiert die Massnahmen.

@ Giselbert, um 10:33

re @ 09:24 von hesta15

Ihrer Meinung kann ich mich absolut anschließen.
Mehr noch:

Dass an der Grenze eine Menge Leute auftauchen würden, die ohne Nachweis eines negativen Tests passieren möchten, war doch vorauszusehen.
Daher kann man nur den Kopf schütteln, dass erst jetzt, nachdem ellenlange Schlangen an der Grenze stehen, genügend Infrastruktur für Schnelltests geschaffen werden soll.

Allzu häufig wird bei und das Pferd von hinten aufgezäumt.

um 10:42 von Tremiro

>>Für mich ist es unverständlich warum die Speditionen ihre LKW trotzdem Richtung Grenze schicken.<<

Vielleicht weil sie Aufträge haben? Vielleicht weil die Waren (auch verderbliche) von A nach B transportiert werden müssen?
Eventuell sind da sogar Waren dabei die Ihre Firma/Ihr Arbeitgeber braucht? Oder sogar Sie persönlich?
---------------
Auch mit Terminen werden sie nicht hereingelassen, und die verderbliche Ware verdirbt auch im Stau. Wo bleibt da der Sinn wenn ich jemanden ohne gültigen Coronatest Richtung Grenze schicke.

@Tremiro - 10:42

"Vielleicht weil sie Aufträge haben? Vielleicht weil die Waren (auch verderbliche) von A nach B transportiert werden müssen?
Eventuell sind da sogar Waren dabei die Ihre Firma/Ihr Arbeitgeber braucht? Oder sogar Sie persönlich?"
Und das nützt denen genau _was_, wenn sie (vorhersehbar!) an der Grenze stranden? Da gammelt dann die verderbliche Ware auf dem Laster, statt im Lagerhaus aufbewahrt zu werden.

@10:46 von Bender Rodriguez

"... Berufspendler ... Könnten ganz leicht in den leerstehenden Hotels schlafen, bis das rum ist ... "

Na ja ... wer gerade einmal pro Strecke ca. 20km - 25km zum Arbeitgeber unterwegs ist, da ist wohl das Übernachten im Hotel oder so etwas arg überzogen.

Und die Hotels in D. sind wg. behördlicher Corona-Zwangsanordnung f. d. ges. Volk mit ggf. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung, bis auf weiteres geschlossen.

Am meisten stört mich an

Am meisten stört mich an dieser Maßnahme die ihr anhängende "Coronaxenophobie", die schlichte aber genauso falsche Annahme, dass die Wurzel alles Übels im Fremden liegt. Kann es nicht auch möglich sein, dass die Mutationen von den PendlerInnen zunächst aus BY in ihre Heimatregionen hineingetragen worden sind und sich dann dort vermehrt haben? Tirschenreuth war schließlich schon vor den Mutationen sehr auffällig in den Inzidenzen, wo es in Tschechien noch ganz ruhig war. Und so spät wie D mit der vermehrten Sequenzierung angefangen hat, konnten sich die Mutationen, die ja wohl schon seit November im Lande sind, schon gut ausbreiten, unter den Asymptomatischen.
Die Autohersteller mit ihrem Dauerwinseln tun mir auch nicht die Bohne leid, wer zu spät kommt, bzw. nach 1 Jahr Pandemie nicht umplant, den bestraft das Leben. Die Welt kommt gut ohne ein paar Autos mehr aus. Wer mir leid tut, sind die Pendler, die dreimal die Woche einen Test anbringen müssen und x Std. eher aufstehen müssen.

Systemrelevante Berufe

wie Beschäftigte im medizinischen oder pflegerischen Bereich dürfen einreisen. Infektionstechnisch betrachtet ist das der größte Nonsens da gerade hier das größte Risiko in der Weiterverbreitung des Virus besteht - egal welche Corona-Variante!
Bei den LKW-Fahrern die idR nur ihre Ware abliefern könnte man das Risiko mit Masken dagegen weitgehend minimieren da sie nicht groß mit anderen Menschen in Kontakt kommen müssen um ihren Auftrag auszuführen.
Wieder einmal ein einziges Chaos!

Autoindustrie fürchtet...

Ahja? Ich fürchte um die Konkurrenzfähigkeit meines Kindes auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft. Seit einem Jahr gibt es keinen regulären Unterricht mehr. Der Lernrückstand ist enorm! Das familiär auszugleichen ist völlig unmöglich, denn die Eltern müssen ja weiterhin arbeiten gehen und haben dadurch bedingt keine Zeit, sich mit ihren Kindern zusammenzusetzen! Und selbst wenn die Eltern nicht arbeiten müssen: welche Mama oder welcher Papa sind schon Bio-, Physik-, Mathe-, Erdkunde-, Politik- und Sozialkundelehrer in einer Person?

In anderen Ländern hat man die Wirtschaft komplett gegen 0 gefahren, die Schulen dagegen offengelassen. Und siehe: auch in diesen Ländern sinken die Infektionszahlen. Deutschland hat den umgekehrten Weg beschritten: die Schulen und alles andere dicht machen, damit die Industrie weiter "wursteln" kann!

Es reicht jetzt! Der Opfer wurden genug gebracht! Jetzt ist die Industrie an der Reihe, ihren Willen zur Eindämmung der Pandemie unter Beweis zu stellen!

@Rybnika, 10:50

"Der Schaden, der der Wirtschaft entsteht wird bei jeder Gelegenheit hochgejubelt.
Aber der Schaden an den Menschen bei Nichtkontrolle ist offensichtlich völlig egal"

Sieht ganz so aus. Es ist offenbar politischer wie gesellschaftlicher Konsens (ausgemachte Sache), dass der weitverbreitete Glaube, dass Menschenleben nur dann gerettet werden können, wenn dass "das System finanziert" bzw. genug Geld "gemacht" (wie, ist offenbar ziemlich egal) wird gilt. Dieser Eindruck drängt sich jedenfalls auf, wenn man bedenkt, dass auf diesem "Tätigkeitsfeld" (Geld machen) globalen Statistiken zufolge die organisierte Kriminalität (allen voran Drogen-, Waffen- und Menschenhandel) als besonders "leistungsstark" heraussticht, wie dieser TV-Beitrag unmissverständlich klar macht: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/niederlande-video-102.html

Aber da wir in einer Zeit leben, in der "feste Gewissheiten" in atemberaubenden Tempo hinterfragt werden besteht tatsächlich Hoffnung.

Grenzkontrollmassnahmen innerhalb Schengen

Das Ganze erinnert mich an das Hornberger Schiessen. Diese mutierten Viren sind doch schon unter uns und offensichtlich auch nicht so gefährlich wie vermutet. Interessanterweise sind in deren Ursprungsländer sensationelle Rückgänge zu verzeichnen (Quelle Worldometer); auch ohne dramatische Zusatzmassnahmen. Warum dann dieses unverhältnismäßige und panische Schattenboxen, das Pendler plötzlich über Nacht in unverschuldete Probleme stürzt und dabei gleichzeitig das über Jahrzehnte gewachsene nachbarliche Zusammenleben über die Grenzen massiv und nachhaltig beschädigt?

@11:17 von redfan96

Am meisten stört mich an dieser Maßnahme die ihr anhängende "Coronaxenophobie"

Es ist nicht gleich Xenophobie, wenn an einer Grenze kontrolliert wird. Meck-Pomm und S-H haben letztes Jahr auch keine deutschen Touristen hereingelassen. Man trennt einfach Gebiete mit unterschiedlich hohen Inzidenzen, oder versucht es zumindest. Die Beschränkung von Flügen aus Südafrika würde ich auch nicht als "Rassismus" verstehen.

Natürlich kann der ursprüngliche Weg des Virus umgekehrt gewesen sein. Wer will das feststellen? Aber im Moment sind in Tschechien die Inzidenzen sehr hoch und bei uns gehen sie zurück.

Wenn bei uns ein Landkreis über 200 liegt und die Menschen nur 15km weit reisen dürfen, dann verfolgt das genau den gleichen Zweck.

Sie dürfen im Moment kein Hotel an der Nordsee buchen (außer für Dienstreisen und Beerdigungen), selbst wenn an Ihrem Wohnort 0 Infizierte leben. Warum muss man dann bei Grenzkontrollen gleich "Xenophobie" annehmen?

@11:22 von Advocatus Diabo...

"... Systemrelevante Berufe ... wie Beschäftigte im medizinischen oder pflegerischen Bereich dürfen einreisen ... "

Hier ist die Frage, ob sie regelmäßig Corona-Getestet werden. Falls ja, dann können sie einen gültigen negativen Corona-Test vorweisen.

Das Bundesinnenministerium hat in der Verordnung zu den Grenzkontrollen festgelegt, dass - ALLE - Einreisende nach D. einen gültigen negativen Corona-Test vorzuweisen haben.

Die Grenzen müssen soweit wie

Die Grenzen müssen soweit wie möglich in beiden Richtungen geschlossen werden. Sicherlich gab es den sogenannten Einkaufstourismus Richtung Tschechien und sonstigen Anrainer, auch von deutscher Seite. Anders sind die hohen infektionszahlen nicht zu erklären.

@ redfan96

"Kann es nicht auch möglich sein, dass die Mutationen von den PendlerInnen zunächst aus BY in ihre Heimatregionen hineingetragen worden sind und sich dann dort vermehrt haben?"

Genau aus diesem Grunde machen Grenzschließung von Anfang an absoluten Sinn! Denn es geht dabei nicht nur darum, "uns" vor eventuell eingeschleppten Infektionsketten zu schützen, sondern auch unsere Nachbarn vor durch uns "exportierte" Infektionsketten zu schützen.

Diese sinnvolle Maßnahme wird leider von interessierter Seite permanent in Abrede gestellt bzw. ihr Nutzen kleingeredet, obwohl Länder, die sich konsequent abgeschottet haben, die Wirksamkeit dieser Maßnahme längst unter Beweis gestellt haben. Und nein... ich denke da nicht an Länder wie Neuseeland oder Taiwan, sondern z.B. auch an China, mit seiner 22.457 km Grenze (im Vergleich dazu Dtld. mit lächerlichen 3876 km), das diese für 3 Monate komplett dichtgemacht hatte & so womöglich halb Asien vor einer Explosion bei den Infektionszahlen gerettet hat

@Usermagenti7 10:20

"Speditionen könnten die Waren auch per Zug versenden, so das nur noch von Werk zu Bahnhof transportiert werden müsste."

Das würden sehr viele Unternehmen gerne machen, können es aber aufgrund der unfassbaren Unflexibilität der Bahn und ihres nicht vorhandenen Angebots oft nicht.

Was die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene angeht, ist die Schuld in den meisten Fällen nicht bei den Unternehmen, sondern bei der Bahn und damit den Verkehrsministern der letzten Jahre und Jahrzehnte zu suchen.

@ Totengräber, um 11:10

“Da gammelt dann die verderbliche Ware auf dem Laster, statt im Lagerhaus aufbewahrt zu werden.“

Einen Vorteil hat das derzeitige Wetter ja:
Auf den Ladeflächen der Laster dürften in etwas die gleichen Temperaturen herrschen wie im Kühlhaus.

Nur: Auf den LKWs nutzt die Ware nix...

@Bender Rodriguez - Risikofaktor Pendler

09:19 von Bender Rodriguez:
"Wer hin und her muss, besorgt sich so einen Test und fährt früher los."

Die meisten Pendler fahren ohne Test hin und her. Das dürfen sie auch, weil die Politik nur einen winzigen Bruchteil aller Pendlern zum Risikofaktor erklärt hat (und diese Menschen auch so behandelt).

O-Ton Politik:
Die Tausenden Fahrten über irgendwelche Grenzen (und wieder zurück) sind gefährlich, weil hinter der Grenze das gefährliche Ausland liegt. Sowas muss unterbunden werden.

Dass gleichzeitig Millionen von Fahrten innerhalb Deutschlands stattfinden, wird hingegen gar nicht wahrgenommen. Von den innerdeutschen Pendlern muss kein einziger einen Test vorweisen. Das Virus vom Nachbarn kann ungehindert an die Kollegen weitergegeben werden und das Virus vom Kollegen an die Nachbarn.

Die politischen Handlungen sind einfach nicht rational.

Sinnloses deutsches Senken von Inzidenzen

„09:50 von Meinung zu unse...
rer Truman Welt
Grenzschließungen für Durchreisende, jedoch offen (die Ausnahmen) für Pendler, die im eigentlich grossen Umgang die Grenze passieren, ist so sinnhaft wie den Anstieg des Meeresspiegels mit der täglichen Entnahme einiger Eimer voll Wasser zu verhindern. Für mich sinnbildlich für "Söder Lösungen" bzw. "Söder-Aktionismus". Hauptsache was machen, egal wie sinnvoll!“

Deutschland hat unter enormen Einschränkungen der persönlichen Freiheiten und mit vermutlich verfassungsrechtlich bedenklichen Methoden die Inzidenzen gesenkt.

Nur um fest zu stellen, dass die meisten anderen Länder höhere Inzidenzen haben und damit auch gut klar kommen.

Ein weiteres Beispiel für unkoordiniertes und fragwürdiges Verhalten unserer Politik.

Denn die niedrigen Inzidenzen zu halten geht nicht mit Lockerungen.

Aber Lockerungen sind Verfassungsrechtlich geboten und notwendig.

Übers Ziel hinaus geschossen und das zum Schaden aller. Auch zum Schaden für Europa.

@ Bender Rodriguez, um 10:46

“Berufspendler
Könnten ganz leicht in den leerstehenden Hotels schlafen, bis das rum ist.“

Sie sind nicht zufällig verheiratet und haben evtl. eine Familie mit Kindern, womöglich samt Großeltern, zu versorgen und zu betreuen?

Ein “Berufspendler“ ist kein Auto, das man nach Belieben hier oder dort für eine Woche abstellen kann.

@IBELIN - Der Rückstau ist unvermeidlich.

11:03 von IBELIN:
"Wer mit Covid 19 Test losfaehrt verursacht keinen Stau."

Auf Autobahnen bilden sich Staus, weil Gaffer irgendwas begaffen müssen. Wenn man im Berufsverkehr auf einer sonst offenen Strecke anhält, um seinen Test vorzuzeigen, dann ist auch hier ein Rückstau unvermeidlich.

Fahrer ohne Tests verschärfen das Problem, aber die Ursache sind und bleiben diese epidemiologisch wirkungslosen Kontrollen.

@ 0_Panik

"Der Bundesverkehrsminister hat in 2020 einen Masterplan dem ges. Volk vorgelegt, der u.a. die Verlagerung des Transports auf die Schiene beinhaltete. Davon war seit dem nichts mehr zu hören."

Sie sind wohl noch sehr jung, was? Diesen "Masterplan" hat die Politik bereits mehrfach in der Vergangenheit immer wieder mal auf den Tisch gelegt, aber dann de facto komplett konträr gehandelt und Strecken stillgelegt.

@hessin65 - Grenzen zu, Betriebe offen. (Finde den Fehler.)

09:49 von hessin65:
"Grenzschließung ist richtig. Wir hatten hier Ausgangssperre, Bewegung nur im bestimmten Radius, alle nicht relevanten Geschäfte zu... um die Zahlen nach unten zu bekommen."

Die Produktionsanlagen der Autoindustrie (und anderer) blieben durchgehend offen.

Können Sie sich nicht vorstellen, dass das Infektionsgeschehen mehr mit den noch offenen Betrieben zusammenhängt als mit den paar Grenzpendlern?

Neue Gefahren

Das Zauberwort für neue und gefährlichere Gefahren trägt den Namen Mutation.
Wissenschaftliche Belege dafür existieren nicht.
Macht nichts, schon wenn man es oft genug wiederholt wird es zur Wahrheit.
Eines zeichnet sich jetzt schon ab. Die Regierungsregelungen zu Grundrechtseinschränkungen werden bis weit über Ostern verlängert.
Weil, man wird in Zukunft weitere Mutationen finden.
Das ist nämlich einfache Biologie, weil je mehr geimpft wird sprich je mehr ein Virus bekämpft wird, desto mehr Mutationen entwickelt ein Virus.

Grenzkontrollen bringen wenig bis gar nichts.

Sagt

Deutschlands wohl bester Epidemiologe Prof. Klaus Stöhr.

Covid-Strategie Punkt de

„ SARS-CoV-2 Varianten werden in Deutschland genau wie auch in anderen Ländern schnell einen höheren Anteil am Infektionsgeschehen erlangen.
ABER eine anteilmäßige Zunahme von B.1.1.7 bedeutet nicht, dass die Fälle auch zwingend absolut zunehmen müssen.
Besonders schnell wird die Variante B.1.1.7 dominant bei starkem Anstieg der Fälle.
Bei horizontalem Inzidenzverlauf wird sie langsamer zur vorherrschenden Variante werden.
Grenzschließungen werden keine oder nur unbedeutenden Einfluss auf die Präsenz der Variante haben.“

Scheint sich aber noch nicht bis zu Herrn Söder herum gesprochen zu haben...

Ja ist sie schon da...?

Gegen Grenzkontrollen ist in der jetzigen Situation grundsätzlich nichts einzuwenden.

Test machen, an Grenze vorzeigen und weiterfahren. Fertig.
Wo ist das Problem?

Ich befürchte nur, wir sind zu spät dran.

Die Mutation ist schon längst da und nur der Lockdown hält sie noch einigermaßen in Schach.

Ich hoffe, dass ich mich irre.

@ 0_Panik, um 11:13

re @10:46 von Bender Rodriguez

“Und die Hotels in D. sind wg.
behördlicher Zwangsverordnung f.d.ges. Volk mit ggg. Strafandrohung u. ggf. m. Bußgeldandrohung, bis auf weiteres geschlossen.“

Hach, dieser Klagesatz muss Ihnen doch so richtig gut getan haben, wo Sie endlich einmal Ihre hundertfach geäußerte Corona-Hotel-Forderung, wenn auch indirekt, loswerden konnten.

Unfug trotzdem.
Oder glauben Sie, dass man die benötigten Hotels nicht umgehend für Übernachtungen von Pendlern freigäbe, wäre der Vorschlag des Users Bender R. sinnvoll?

10:26 von dr.bashir

Ihrem Kommentar kann man nur zustimmen.

Die Aufregung vonseiten der EU und insbesondere Österreich ist nicht nachzuvollziehen.

In Medien aus Österreich war gestern und heute schon von "Schlachtfeldern an der Grenze" die Rede.

Da kann man nur den Kopf schütteln.

@ DrBeyer

"Was die Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene angeht, ist die Schuld in den meisten Fällen nicht bei den Unternehmen, sondern bei der Bahn und damit den Verkehrsministern der letzten Jahre und Jahrzehnte zu suchen."

Das wohl! Aber man darf die Lobbymacht der Logistikunternehmen nicht unterschätzen, die mit zusammenbrechenden Lieferketten drohen, wovor jeder Politiker letztendlich einknicken muss, wenn er wiedergewählt werden möchte!

Gleichwohl liegt die Hauptverantwortung für das Versagen, zumindest den Schwerlastverkehr auf die Schienen zu verlagern, natürlich bei der Politik rezititive bei den verantwortlichen Verkehrsministern.

...und zu einem gewissen Teil auch an Bürgerinitiativen, die sich sinnvollen Bahnprojekten in den Weg stellen (siehe z.B. Ausbau Basis-Brenner-Tunnel)!

11:22 von Advocatus Diabo...

Ich erlaube mir Ihren Beitrag zu ergänzen:

Alle Personen die mit Risikogruppen arbeiten haben die Erweiterte Quarantäne (auch Pendelquarantäne).

Das heißt, dass sie in Quarantäne zur Arbeit müssen während alle anderen zu Hause bleiben.

Ich sehe auch keinen Nutzen davon, ausgerechnet LKW-Fahrer aufzuhalten. Bei dem Zeitdruck machen diese bestimmt keine Museumsbesuche und den eigenen Schlafplatz hat jeder dabei.

Ausgerechnet Bayern hatte und hat trotz strengster Regelungen mit die höchsten Infektionszahlen.
Ganz bestimmt nicht wegen der Pendler aus dem Ausland.

11:58 von Nachfragerin

als mit den paar Grenzpendlern?
-
relativ

Extrembeispiel
wenn in einem Gebiet mit 0 Infizierten gearbeitet wird
wo liegt das Problem
wenn dann ein paar Grenzgänger dazukommen bei denen jeder 2te Infiziert ist
sieht es ja wohl anders aus
und jetzt können sie mal mutmaßen wie die Infizierten verteilt sind
7-Tage-Inzidenz aktuell in Bayern bei 60 in Tschechien bei 600

@ Nachfragerin, um 11:44

“Dass gleichzeitig Millionen von Fahrten innerhalb Deutschlands stattfinden, wird hingegen gar nicht wahrgenommen.“

Das wird schon wahrgenommen.

Sollte innerhalb Deutschlands jedoch in irgendeinem Gebiet ein Inzidenzwert wie derzeit außerhalb der Grenzen herrschen, würde “die freie Fahrt für freie Bürger“ sehr schnell eingeschränkt.
Das hatten wir doch bereits.

11:59 von wolf 666

"Das Zauberwort für neue und gefährlichere Gefahren trägt den Namen Mutation.
Wissenschaftliche Belege dafür existieren nicht."

Es gibt also nach Ihrer Meinung keinen wissenschaftlichen Beweis von Mutationen?

Also lügen alle Virologen?

Dann haben die Engländer, die Iren und die Portugiesen Ihre Ausbrüche nur geträumt?

Da kommen doch Zweifel auf, dass man mit Mitmenschen mit diesen Meinungen die Pandemie besiegen kann.

11:59 von wolf 666

weil je mehr geimpft wird sprich je mehr ein Virus bekämpft wird, desto mehr Mutationen entwickelt ein Virus.
.
ihr Vorschlag ?
nicht mehr impfen
bringt eh nix ?

@11:28 von Nettie (re @Rybnika, 10:50) - Korrektur

"... Es ist offenbar politischer wie gesellschaftlicher Konsens (ausgemachte Sache), dass der weitverbreitete Glaube, dass Menschenleben nur dann gerettet werden können, wenn "das System finanziert wird" (...) gilt."

Das LKW Transporte

welche heute noch ohne Covid- Test auf Tour geschickt werden, ist unverantwortlich.
Man kann heutzutage ohne Probleme einen Coronatest machen und das Ergebnis dem Fahrer per Mail zusenden, des weiteren haben die meisten Fernverkehr LKW ein Laptop und kleinen Drucker im Fahrzeug.
Es geht man muss es nur wollen!
Keine Probleme an Grenze, rechtzeitig beim Kunden und keine Vertragsstrafen für Spedition.

@ Vriegel

Was wiederum beweist, dass euch Epidemiologen manchmal zQuatsch reden!

"ABER eine anteilmäßige Zunahme von B.1.1.7 bedeutet nicht, dass die Fälle auch zwingend absolut zunehmen müssen."

Ja, heu! Was ist den das für eine heuristische Beweisführung? Natürlich hat er Recht: das ist nicht zwingend, aber kann es trotzdem auch bedeuten! Es ist also nicht ausgeschlossen! Entsprechend vorsichtig & vorausschauend sollte man handeln!

"Besonders schnell wird die Variante B.1.1.7 dominant bei starkem Anstieg der Fälle."

Wenn die Zahl der Infektionsketten durch ungezügelten Grenzverkehr zunimmt, dann haben wir doch genau diesen starken Anstieg, oder nicht?

"Grenzschließungen werden keine oder nur unbedeutenden Einfluss auf die Präsenz der Variante haben."

Auf die Präsenz hat es gar keinen Einfluss, denn die Varianten sind schon da! Es kann nur noch darum gehen, den fortgesetzten Import/Export dieser Varianten zu unterbinden, um den Anstieg bei den Infektionszahlen mit diesen zu verzögern!

Rene

Seit wann haben denn unsere Nachbarn so unglaublich hohe Fallzahlen? Es ist immer besser etwas zutun oder zu unterlassen als ein Problem einfach zu ignorieren. Es mag sein das die Entscheidung und die Umsetzung mit den Grenzkontrollen zu spät erfolgt. Ich bin mir auch sicher das unsere Nachbarn wissen das diese Maßnahmen nur temporärer Natur sind. Das dürfte sicherlich auch in Brüssel bekannt sein. Die einzige Kontrolle die jetzt Brüssel nicht verlieren sollte ist die, dass dies keinesfalls zum neuen Standard in Europa wird und Europa in wenigen Tagen/Wochen so aussieht wie im Frühling letzten Jahres. Aber das ist das Problem der Kommission.

Durchfahrt via E-Ticket

Am Brenner längst Gang und Gäbe: Ticket kaufen, Barcode ins Fenster legen besondere Spur benutzen und durch. Also wären die neg. Tests durch einen Barcode dokumentiert, erstellt und verifiziert durch eine offizielle Stelle. da könnte selbst das ungeliebte Maut-system mitverwendet werden. Dass Grenzen zugemacht werden müssen, wusste man schon im ersten Lockdown. Nur das ewige Industrie-Mantra, dass die Grenzen offen bleiben müssten, hat jegliches Nachdenken verhindert? Industry first, die Menschen im Lockdown kann man ja hocken lassen, obwohl sie max 20% des Geschehens ausmachen? 80% kommt aus der Industrie und aus dem Ausland an die Arbeitsplätze ... dann erst die Leute, die unbedingt reisen müssen - sich damit mitschuldig machen. Aber jetzt steht man schon wieder so dumm da wie letzten April? Dazulernen ist wohl Glückssache ...

Verkehrte Welt

Ich lebe in China und der Bericht zeigt einmal mehr, wie unterschiedlich die Herangehensweisen sind. Zu Pandemiezeiten waren die Straßen hier absolut leer, Grenzen waren geschlossen. Ich habe mich dann schon fast wieder gefreut, als es hier schließlich wieder Staus gab. Und in Europe? Da staut es sich an den Grenzen, weil man nicht mal für 3 Wochen alles zumachen kann sondern dadurch einen Dauerlockdown erreicht, da man so COVID-19 nicht unter Kontrolle bringen kann. Australien, Neuseeland und Südkorea haben es ähnlich gemacht. Man muss doch langsam sehen, dass nur einige wenige Länder erfolgreich waren und die Menschen dort wieder fast normal leben können.

@vriegel 12:00

"[Dr. Stöhr]
>>Grenzschließungen werden keine oder nur unbedeutenden Einfluss auf die Präsenz der Variante haben.<<

Scheint sich aber noch nicht bis zu Herrn Söder herum gesprochen zu haben..."

Doch, das hat er bestimmt gehört.
Er glaubt aber wahrscheinlich den vielen besseren Epidemiologen, die anderer Meinung als Stöhr sind.

Und vor allem möchte sich Söder in zwei Monaten nicht von Ihnen vorhalten lassen, nichts gegen die doch offensichtliche Gefahr durch die Mutanten in Verbindung mit den hohen tschechischen Inzidenzen getan zu haben.

Lange Staus?

Gut so.

Seit einem Jahr haben wir Corona. mehr als 65.000 zusätzliche tote durch Corona haben immer noch nicht zum umdenken in Reise, Industrie und Wirtschaft geführt.

Schade.

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